H. Mv. 163 Erstes Blatt_______Donnerstag den 15 Juli L8llV ut grfl. 66i ■ him, 11. *«Wj \neu etbattte HoftM :ni) ?u8 Wohnhaus mit i: sechs Kammern nebst Cü gutem Brunnen u. s. >00 Meter gutcultivirientzL wegzug-halber unterjt M Bedingungen verkaufen. Anwefen eignet sich zu a Anlage und auch zu jeden, Geschäftsbetrieb. 6i dheim a. d. 8., 9. Juli 1$ Heinrich Chn^ chel- und Aohaunisbeer lchvar;«) ;u ottfouftn. i vtrgyratzt 0 H] Sm tast vnttS ! w e 1 r ai : zwei Sirgvlatnrre, wovon. Ruftf, zu otrtauftn. o? sagt die Srpeditio» dies. 8k ffSmNiadMvagmuudM L gut erhalten, iu verlausen. -rMf-tNk-rchtl a-■*»_. Hilberrate - M.M« dorlugtesen ö** Axntenb. C6L •***»*•# iu*' * - |ci(* ! Der Wiener Anzeiger erscheint täglich, ett Ausnahme deS Montag». Dir Girßmer -««tttenvtäller verdm dem Anzeiger »Schmtltch dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Kmerat-Ztnzeiger. Vierteljähriger > Avouncmcutspret« 8 2 Mark 20 Psg. Bitt Vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 8fg. Aedaction, Lxprditiot und Druckerei: Kchntstratze yt.lfl Fernsprecher 5L t Anrts- unb Anzeigeblrrtt für den Itek Gieren. Hralisöeikage: chießener Iamilienötätter. _____ _ . IIHIHIl—IW—HU—H I,»I ......1 lawatymt vom Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden lag erscheinenden Nummer bi» Borm. 10 Uhr. Aintlreher Theil. Bekanntmachung, betreffend: Maul» und Klauenseuche. Iu der Gemeinde Nauborn, Kreis Wetzlar, ist die Kaul* und Klauenseuche amtlich festgestellt und Gehöftsperre argeordnet worden. In Amönau, Kreis Marburg, ist die Maul' und Klauenseuche erloschen und die angeorduete Orts- und Ge- Mikungssperre wieder aufgehoben worden. Gießen, den 14. Juli 1897. GroßherzoglicheS KreiSamt Gießen, v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend: die Veranstaltung von Berloosungen innerhalb des GroßherzogthumS. Der OrtSvorstand zu Nidda beabfichtigt mit dem am 6. September l. I. stattfindenden Herbstmarkte eine ©er» loofung von Vieh, landwirthschaftltchen Geräthschaften und TebrauchSgegcnständen zu verbinden. Großh. Ministerium des Innern hat die nachgesuchte Srlaubniß zur Veranstaltung dieser Verloosung unter der Bebingung ertheilt, daß nicht mehr als 8000 Loose zu 0.50 Mk. daS Stück ausgegeben werden dürfen und mindestens iiOpCt. des BruttoerlöseS aus dem Verkaufe der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden find und zvgleich den Vertrieb der Loose in der Provinz Oberheffen gcjiatttt. Gießen, den 13. Juli 1897. GroßherzoglicheS KreiSamt Gießen. v. Gagern. Deutsche» Reich. Hamburg, 11. Juli. Vom 12. bis 16. August tagt hin der FrtedenS-Cougreß. Am ersten Abend findet nadt einer vorausgegangenen CommissionSfitzung eine öffentliche Volksversammlung statt, bei welcher bekannte FriedenS- Z-eunde des In- und Auslandes, u. A. v. Egidy und Richard ZrlsthauS Vorträge halben werden. Am 13. August finden |tne* Plenarfitzungen statt. Für diesen Tag ist ferner vor- zeseden die Begrüßung deS CongresieS durch den Senat und AlLfidenten der Bürgerschaft. Die Sitzungen finden alle im öitzungssaale der Bürgerschaft statt. Am 14. August werden »ielver zwei Plenarsitzungen abgehalten, ebenso am 16. Für den 15. August ist eine Extrafahrt nach Helgoland vor- zclkhen. XZctKsiie WolffS telegraphisches Correspondmz-Bureau. Stuttgart, 13. Juli. Aus Ulm meldet das „Deutsche LolkSblatt": Gestern wurde in der FelbartillerieKaserne ein Ulmer Bürgersohn mit einem Franzosen verhaftet, die sich kr Spionage schuldig gemacht haben sollen. Odde, 13. Juli. Der Kaiser konnte bei ruhiger, vilder Lust auf Deck verweilen. Die Nachtruhe war sehr |it. Die Absorbtrung deS BluterguffeS im Auge vollzieht fh regelrecht. Wien, 13. Juli. Das Reichsgericht kam heute zu Ittn Erkenntnih, daß durch den Erlaß des Ministeriums des Innern, der die Auflösung der Eisenbahnvereine lirjügle, eine Verletzung des Gesetzes nicht stattgesunden hat. Depcichen des Bureau »Herold/ verliu, 13. Juli. Wie dem „Berl. Tagebl." auS öhristiama telegraphin wird, gedenkt der Kaiser von Bergen nuS die Rückreise anzutreten. Berlia. 13. Juli. Wie aus Tegernsee gemeldet niu, hat die Kaiserin ihren Besuch bei dem Prinzregenten ton Bayern um einige Tage verschoben. verliu, 13. Juli. AuS Odde wird amtlich bestätigt, ta§ der Lieutenant zur See von Hahnke gestern Abend ms Leben gekommen ist, Auf einer Radfahrt stürzte er an drcr Stelle des Weges in den Landwennfee und ertrank, h-wte Vormittag waren 160 Manu damit beschäftigt, die 8iid)e zu suchen. Berlin, 13. Juli. Bon dem Handelsminister soll, wie btt „©off. Ztg." hört, an die Aeltefteu der hiesigen lauifmannschaft die Anfrage ergangen sein, ob eS nicht zweckmäßig sei, eine Versammlung der Mitglieder der Pro» bncttenbörse einzuberufen, in der Sachverständige ernannt werden, die an der Börse unter Aussicht des StaatScomrmffarS , für Feststellung der Getreide-Notirungen beitragen sollen. ! Da die gegenwärtige Productenbörse tndeffen nur aus einem Saale ohne Besucher besteht, so werden, wie verlautet, die Aeltesten zur Antwort geben, daß von der Regierung erst die Grundlage zur Herstellung einer Productenbörse gegeben werden müffe und daß dann erst die Feststellung der Preise in Frage kommen könne. Im Verein Berliner Getreide» und Productenhändler wird die Angelegenheit in der nächsten Sitzung des Vorstandes des Aeltesten-EollegiumS in einer Berathung zum Vortrage kommen. Wilhelmshaven, 13. Juli. Der Kaiser trifft Ende Juli hier ein, um dem Stapellauf des Panzers erster Klaffe „Ersatz Friedrich der Große" beizuwohnen. Prag, 13. Juli. Sämmtliche tschechische Blätter beschäftigen sich mit den Vorgängen in Eger und beschuldigen die deutschen Abgeordneten und da» ganze deutsche Volk Böhmens der Preußen-Seuche. Prag, 13. Juli. Der Stadtrath beschloß den für den 18. Juli nach hier einberufenen tschechischen Städtetag, in welchem über die Rechte der tschechischen Sprache verhandelt werden soll, auf unbestimmte Zeit zu vertagen. Pari», 13. Juli. Der russische Finanzminifter unterhandelt hier wegen einer Anleihe von 250 Millionen. Warschau, 13. Juli. Es wird zuverlässig bestätigt, daß das Zarenpoar hier am 12. September zu viertägigem Aufenthalt eintreffen und dann für einige Wochen nach dem Lustschloß Spala gehen wird. Washington, 13. Juli. Die Botschaft des Präsidenten Mac Kinley über die Münzfrage erklärt dem Parlament, daß die Münzreform ebenso dringend fei wie der Zolltarif. ______________ Königsberg, 14. Juli. Bei Kl ei bitten kamen russische Grenzsoldaten ins Handgemenge mit4Schmugglern, welche Spiritus über die Grenze schaffen wollten. Ein Schmuggler wurde getödtet. Wien, 14. Juli. Gestern fand unter Vorsitz des Kaisers ein gemeinsamer Ministerrath statt. Die ungarische Regierung war durch Banffy vertreten. In politischen Kreisen gilt die Stellung des MintsteriumS Badeni infolge der Kundgebungen des verfassungstreuen Grundbesitze» stark erschüttert. Paris, 14. Juli. Die französische Compagnie hat für die Ankunft des Präsidenten in Kronstadt einen großen Dampfer gemietet, worauf 600 französische Notabeln mit einem MnsikcorpS und Pariser republikanischen Gardisten dem Präsidenten entgegen fahren werden. Präsident Faure wird in Petersburg den Grundstein für ein von der französischen Colonie zu erbauendes Spital legen. Nach der Zeremonie wird dem Präsidenten eine goldene Kelle und ein ebensolcher Hammer zum Geschenk angeboten. Bergen, 14. Juli. Die Besserung im Befinden deS Kaisers schreitet fort. Kaiser Franz Joseph hat ein Theilnahmetelegramm gesandt. In der Antwort drückt Kaiser Wilhelm seinen Dank auS und verfichert, daß fein Befinden andauernd befriedigend sei. CtcaUs riir- provinzielles. Gießen, den 14. Juli 1897. • * Technische Hochschule Darmstadt. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 5. Juli den Professor Geheimen Baurath Berndt für die Zeit vom 1. September 1897 bis 31. August 1898 zum Rector der Technischen Hochschule zu ernennen und dem Privatdoceuten für daS Fach der Chemie an der Technischen Hochschule Dr. Adalbert Ko l b den Character als „Pro- ftffor" zu verleihen. • * Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 5. Juli den in der Eigenschaft als Volksschullehrer angestellten Lehrer am Realgymnafium und an der Realschule zu Gießen Joseph Luley zum Lehrer an dieser Anstalt mit den Rechten eine» Civilbeamren zu ernennen. * * Bestätigung. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog haben Allergnädigst geruht, am 5. Juli den von der franzöflsch-refoimirten Gemeinde zu Offenbach a. M., Decanat Offenbach, auf die französisch reformirte Pfarrstelle daselbst durch Wabl zum Pfarrer präsentirten Psarrverwalter Adolf Lehn zu Offenbach für diese Stelle zu bestätigen. ♦ * AuS dem Justtzdienst. Durch Entschließung Groß- herzoglichen Ministeriums des Innern fwurden die Gerichts- accesfisten: 1) Dr. Philipp Geyl au« Mainz, 2) Dr. Carl Kehrein au» Mainz, 3) Dr. Nikolaus Reinhart au» Worms und 4) Paul Wörner aus Darmstadt zu Siegte» rungSaffefforen, — die GerichtSoccesfisten: 1) Ludwig Bender auS Darmstadt, 2) Wilhelm Bernbeck an» Nieder Wöllstadt, 3) Wilh. Brehm aufl Alzey, 4) Dr. Carl Gebhardt aus Mainz, 5) Friedrich Geller au» Darmstadt, 6) Otto Hamburger au8 Grünberg, 7) Johann Baptist Rauch auS Darmstadt und 8) Dr. Curt Spohr aus Gießen zu GerichtSaffefforen ernannt. ** OeffeuUiche Anerkennung einer edlen That. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben dem Schiffer Michael Anstatt V. zu Weisenau in Anerkennung der von demselben mit Muth und Entschloffenheit, sowie unter eigener Lebensgefahr ausgeführten Rettung des Carl Kirstein in Mainz vom Tode des Ertrinkens die Rettungsmedaille zu verleihen geruht. •• AuS dem HaudelSkammer vericht. Den im Handels» kammer Bericht für 1896 enthaltenen Berichten über That- fachen entnehmen wir folgendes auf Grund der von den einzelnen Branchen eingelaufenen Berichte Erstattete: Bankgeschäft. Die Ergebniffe des Bankgeschäft» im Jahre 1896 können wir auch in unserem diesjährigen Berichte als befriedigende bezeichnen. Die Bank« und Börsen- thätigkeit ist zwar durch die jüngsten gesetzgeberischen Maß» nahmen, welche bei ihrer Einführung mancherlei Unsicherheit und Unklarheit begegneten, in ihrer Entwickelung gehemmt worden, sodaß deren Einfluß auch auf daS hiesige Geschäft nicht zu verkennen war, doch steht zu erhoffen, daß nach Ueberwindung dieses UebergangSstadiumS eine ersprießlichere Thätigkcit möglich wird. Der Beginn der Convertirung unserer 4procentigen heimischen Anlehen in die 3>/zprocentige Form gab fast zu keinen Brsitzverschiebungen Anlaß und brachte dieselbe daher auch wenig lohnende Umsätze. Buchdruckerei. Eine Buchdruckerei berichtet: Die Buchdruckerei konnte im Jahre 1896 einen im Allgemeines befriedigenden Geschäftsgang aufweisen, ohne daß sich jedoch Betriebserweiterungen nöthig gemacht hätten. Auch blieb der Verdienst hinter den Erwartungen, zu denen der Aufwand an Arbeitskraft und das Bestreben, m;t den Fortschritten der Technik auf gleicher Höhe zu bleiben, die Anschaffung neuen Schriftmaterials usw. berechtigen sollten, zurück. Leider ist daS Verftändniß für die Berechtigung, hohen Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Betriebe unv an die Güte der Arbeit auch entsprechende Gegenleistungen, d. h. Bezahlung der Druckarbeiten, entgegenzustellen, bei manchem Betriebs- inhaber zu verm'ffen,. sodaß die nach dieser Richtung auf die Hebung des Gewerbes gerichteten Bestcebungen so gut wie erfolglos find. Man darf der Ueberzeugung Ausdruck geben, daß es eine große Anzahl Betriebe anderer Branchen gibt, bet denen das 'm Betriebe steckende Capital bester rentirt, als in der Buchdruckerei. Die Entwickelung dcS Gewerbe» am Platze wird zudem nachtheilig beeinflußt durch auswärtige Reisegeschäfte, ferner dadurch, daß dem Fache sonst technisch fernstehende Personen sich mit Uebernahme und Lieferung von Drucksachen beschäftigen, die sie auswärts, theilS in Strafanstalten usw. anfertigen lasten. GS wird dadurch der auch oft von Inhabern anderer Branchen gekennzeichnete Jrrthum genährt, daß die Geschäfte am Platze nicht ebenso gut und preiswürdig liefern könnten al» auswärtige. Dieser Anschauung wird nicht zum Mindesten auch in den Fabri- kantenkreisen gehuldigt. Ein großer Krebsschaden auch für unser Gewerbe ist daS sich immer mehr ausdehnende Sub- rntsfionSwesen. Man mag solches bezüglich der Ausführung umfangreicherer Aufträge als angängig bezeichnen- daß indeß kleine und kleinste Aufträge bis herunter unter 5 Mark aus» geschrieben werden, trägt weder zur Gesundung der Gewerbe- verhältniste bei, noch dürfte e» im Jntereffe der ausschreibendes Behörden selbst liegen, denn der Aufwand an Schreibarbeit usw. steht oft in keinem Verhältniß zu den au» der Submission erhofften Bortheilen. Eine Regelung deS SubmisfionS- wesens gehört darum schon lange zu den berechtigten Wünschen der Buchdrucker. Der seit Mitte des vorigen JahreS ein* geführte Lohntarif legte den Betrieben erneut Opfer auf, ohne daß dieselben in der Lage waren, diese Summen an Mehraufwand an Löhnen durch billige Erhöhung der Preise der Drucksachen etwas zu paralystren. Die Lasten, die die Gewerbegrsetzgebung, die socialpolitischen Gesetze usw. dem Gewerbe auferlegen, dürften in der Hinsicht zu erleichtern sein, daß eine Vereinfachung deS Verkehrs zwischen den mit Ausführung der Gesetze berufenen Organen und den Gewerb- treibenben herbeigeführt wird. Die» gilt besonders auch von den Anforderungen, die die BerufSgenoffenschafteu zahlenmäßig und in einer Ausführlichkeit stellen, für welche vielfach das richtige Berstaudnih fehlt, die aber, die damit verbundene» Arbeiten in GeldeSwerth umgefetzt, die Lasten noch bedeutend erhöhen. Buchhandel (Sortiment). Der Gang des Ge- schäfte» in 1896 war im Allgemeinen ein wenig bester als tm vorhergegangenen Jahre 1895. Tin bedeutend lebhafterer Geschäftsgang und eine bestere Kauflust als früher konnte vor Weihnachten constatirt werden. Buchhandel (Verlag). Dem Bericht einer Verlag», finna entnehmen wir Folgende»: Der Geschäftsgang hat sich infolge der bedenklich gesteigerten Ueberproduetiou an litera- rischen Erzeugoiffeu auf allen Gebieten des Unterrichts und der Wtstenschaften im Berichtsjahr kaum gehoben. Zu klagen ist über die geringe Inschutznahme inländischer (hessischer) Verlagswerke für UnterrtchtSzwecke im Zusammenhang mit weitgehender Zulassung von Unterrichtsmitteln und Schulbüchern aus nichthesfischen BerlagSgeschäften. Die Verbreitung der in Hessen erzeugten VolkSschullliteratur nach anderen deutschen Staaten, z. B. nach Preußen, Sachsen, Bayern, Württemberg. Baden u. A. ist äußerst beschränkt, da tu diesen Staaten die tm Inland erzeugten Schulbücher einen Schutz vor anderen nicht tm Inland erzeugten Schulbüchern genießen, während im Großherzogthum Hessen eine ganze Anzahl Lesebücher usw., die au» Preußen und anderen Bundesstaaten stammen, al» Unterrichtsmittel zugelaffen find. Bei dieser verschiedenartigen Behandlung hat der hesfische Verlagsbuch- handel einen schweren Stand und wird deshalb eine beschränkte Zulassung uichthesfischer LerlagSwerke für Unterrichtszwecke sehr gewünscht. (Forts, folgt.) Zulassung zur Rechtßauwaltschaft. Am 29. Juni wurde der Gerichtsaffessor Heinrich Geßner aus Darmstadt zur Rechtsanwaltschaft bei dem.Laudgericht der Provinz Starkenburg, an demselben Tage wurde der GerichtSasteffor Wilhelm Mahr au» Darmstadt zur Rechtsanwaltschaft bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg, am 2. Juli wurde der GerichtSaffeffor Hermann Mendelsohn zur Rechtsanwaltschaft bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen zugelaffen. * * Kirchliche Dieustuachrichten. Am 10. Juni wurde dem Pfarrer Johannes Friedrich tu Vilbel die katholische Pfarrstelle zu Ilbenstadt, Decanat Vilbel, mit Wirkung vom 1. Juli an, übertragen. * * Erledigte Lehrerstelleu. Erledigt find: Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Angenrod, Kret» Alsfeld, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Eine mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Mölsheim, Kreis WormS, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeiudeschule zu Harheim, Kreis Friedberg, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienft verbunden. Eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bechtheim, KretS Worms, mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 900 bis 1200 Mk. Mit dieser Stelle ist Organistendienst verbunden. • • Gießener Turuerschaft. Gestern Abend kehrten die Gießener Turner vom 23. Mtttelrheinischen Kreis-Turnfest in Homburg v. d. H. zurück und begaben fich mit den mit Lorbeerkränzen geschmückten Weitturnern und Mufik nach RöhrleS Bterhalle. Daselbst eröffnete der Vorsitzende der Gießener Turnerschast, Herr Helm, den zahlreich besuchten und zu Ehren der Wettturner veranstalteten Commers. An der Hand der Preisliste führte der Vorfitzende au», daß die Gießener Turnerschaft allen Grund habe, über das Resultat deS Kreis Wettturnen» für un» sehr zufrieden zu sein, denn es sei in der Thal eine Leistung, welche nur ein geübter und gut geschulter Turner ausführen könne, unter 343 Turnern des Mittelrhein-KreiseS den 3. Prois mit 62,/g Punkten und den 21. Preis mit 56 Punkten zu erringen- aber auch diese erfreuliche Thatsache sollte sowohl für die jungen Leute, die nach körperlicher Gesundung verlangen, als für die Turnfreunde, welche für die gute Turnfache ein warme» Herz haben, ein neuer Ansporn sein zum gemeinsamen Streben für da» edle, in Gießen immer hochgehaltene Turnwelen. Den beiden Siegern, Karl Heuser und Adolf Schäfer, galt sein „Gut Heil", worin alle Anwesenden aus vollem Herzen mit eiustimmten. Mit dem Absingen echt deutscher Turnerlieder und dem Vortrag recht schöner Musikstücke verlief der Commer» in befriedigender Weise. Ein „Gut Heil!" der Turnerei in unserer Vaterstadt. • •F. Gießener Ruder-Gesellschaft. Die Meldungen zur 7. Ruder-Regatta am Sonntag den 25. Juli find über alles Erwarten gut ausgefallen. Auf die Einzelheiten werden wir nächster Tage zurückkommeu und beschränken uns für heute, die Besatzung der einzelnen Rennen bekannt zu geben. 1. Einer für Juniors: Mainzer Ruder-Verein, Offenbacher Rudergesellschaft „Undine", Ruderclub Witten. 2. Vierer, Wanderpreis der Stadt Gießen: Mainzer Ruder-Verein, Frankfurter Ruder - Club , Gießener Ruder - Gesellschaft. 3. Dollenzweier für Juniors: Ruderverein „Weser", Hameln, Ruderveretn EmS, Kreuznacher Ruder-Verein. 4. Zweiter vierer: Oberräder Ruder-Gesellschaft, Frankfurter Ruder- Gesellschaft „Sachsenhausen", Gießener Ruder-Gesellschaft, Ruderverein Caffel. 5. Einer, Lahn-Pocal: Frankfurter Ruderclub, Gießener Ruder-Gesellschaft. 6. Vierer für Juniors: Frankfurter Ruderveretn, Ruderveretn EmS, Frankfurter Ruder-Gesellschaft „Sachsenhausen". 7. Zweiter Einer: Offenbacher Rudergesellschaft „Undine", Mainzer Ruderverein, Ruderclub Witten, Hanauer Rudergesellschaft 1879. 8. Anfänger-Vierer : Limburger Ruderverein, Frankfurter Ruder- gesellschast „Sachsenhausen", Ruderverein Caffel. 9. Achter, Großherzogpreis: Frankfurter Rudergesellschaft „Sachsen- hausen", Frankfurter Ruderveretn, Oberrader Rudergesell- schast, Gießener Rudergesellschaft. • * Radsport. Man theilt uns mit, daß an der Distanz- fahrt Gießen-Coblenz nicht 11, sondern 16 Fahrer theilnahmen, wovon 11 da» Ziel paffirten. * • Die Probestücke der neuen Sommerkleiduug der Post- uulerdeamlen find jetzt bei mehreren Postämtern in Berlin etwa zwei Monate im Gebrauch und haben sich bisher ganz ausgezeichnet bewährt. Namentlich empfanden es die Be» amten sehr angenehm in den glühend heißen Tagen der letzten Wochen, daß die Litewken nicht nur leicht und luftdicht sind, sondern auch die Bortheile eine» namentlich vorn niedrigen, lockeren HalSkragen» gewähren. Die Postbeamten hoffen daher, daß der neue Generalpostweister v. PodbielSki schon für da» nächste Jahr die allgemeine Einführung der seit langen Jahren ersehnten, leichten Sommerkleiduvg anordnen wird. Gebrauchsmuster Etntraguug, TeleScopartig einschiebbarer Taschen-Bierwärmer. H Th. G. Schmidt, Gießen. 15. 5. 97. Wetterbericht. Im Nordwesten besteht zwar daS barometrische Maximum noch fort, doch hat sich ein vorerst noch flaches DepresfionSgebiet entwickelt, welche» voraussichtlich noch weiteren Umfang anuehmen wird. Unter dem wachsenden Einfluß des niederen Druckes wird zumal im Süden eine Verschlimmerung der Wetterlage entstehen. — Voraussichtliche Witterung: Im Norden meist heitere» Wetter, tm Süden wechselnde Bewölkung. Im Allgemeinen etwas kühler. F. Aus de« Kreise Friedberg, 13. Juli. Nachdem die Zusagen für unser Kriegerfest, speciell für das erste Jägerbataillon, eingetroffen find, haben fich folgende ioter- effante Anhaltspunkte ergeben: Auf der Stammrolle de» Bataillon» befinden fich 1135 Mann. Davon find bis jetzt gestorben, auSgewandert oder unbekannt wo abwesend 15 Procent, wa» in Anbetracht der langen Zeit recht mäßig ist. Unser Fest wird in vieler Hinficht interessant werden. An dem Festzuge werden fich rund 2000 Personen betheiligen. — Man hat bei unS angefangen, in warmen, trockenen Lagen Roggen zu schneiden. Da, wo fich die Frucht lagerte, ist fie wesentlich leichter al» im Vorjahre. Wo kein Lagern stattfaod, find Kern und Halm gleich schön ausgebildet. Einsender hat in verschiedenen Lagen Körnerzählungen bei Roggen und Weizen vorgenommen. Die Aehren lieferten 32 bi» 47 Körner- der englische Weizen enthalt meistens 4 bis 5 Körner mehr, als der einheimische Grannenweizen. Merkwürdig ist dabei, daß der englische Weizen zu Beginn deS Frühjahres sehr wenig versprechend anSsah, sich aber trotzdem so herauSmachte und sich so trefflich bestockte, daß er den deutschen nicht bloS einholte, sondern sogar noch überholte. E. Echzell, 13. Juli. Gestern Abend um sieben Uhr ereignete fich auf unserer neuen Bahnstrecke in der Nähe de» Bahnhofes ein Eisenbahnunfall. Ein Lastzug fuhr auf die Weiche, diese drehte sich, als die Locomotive darauf war, die nachfolgenden Wagen konnten nicht weiter, es gab einen heftigen Ruck, wobei der Maschinenführer von der Locomotive geschleudert wurde und am Kopf und Rücken Verletzungen erlitt. Der Verletzte wurde in die Klinik nach Gießen verbracht. -s- Bon der Neubahustrecke Beienheim—Nidda, 13. Juli. Gestern Abend entgleiste bet Echzell der in der Richtung nach Nidda fahrende Materialzug, ohne jedoch Schaden zu nehmen. Dem Vernehmen nach sollen auf der neuen Linie schon während der bevorstehenden Herbstübungen militärische Transporte stattfinden. □ Gonterskirchen, 13. Juli. Nächsten Freitag wird das diesjährige Decanats « Missionsfest gehalten. Mittags predigt der bekannte Missionar Herr Just an» Dresden, welcher s. Z. Indien bereist hat. §§ Bom oberen Vogelsberg, 11. Juli. In Bermuthshain werden von Forstwarr Dillemuth lebende Maulwürfe, daS Stück zu 20 Pfg., angekauft und in den fiskalischen Fichtenpflanzgarten eingesetzt. In anderen Gemeinden geht man dagegen dem Maulwurf zu Leibe, indem man besondere Leute zum Fang anstellt, die 15 bi» 20 Pfg. für den Maulwurf sowie freie Station erhalten. Darmstadt, 8. Juli. Der CommisfionSreisende Michael Reifing und der Metzgermetster Nikolaus Kilian von Lorsch waren angeklagt, in der Nacht vom 29. zum 30. April d. I. in Lorsch die dortige Kaiser eiche, um sie zu zerbrechen, niedergebogen zu haben, daß der Saft an manchen Stellen herausdrang. Außerdem hatten sie die Schutzhülle zerstört, eine benachbarte Laterne verbogen und eine zerschlagen. Die Thäter hatten dis zum frühen Morgen gekneipt, sodaß e» sich wohl um einen im Rausch verübten Act handelte. Der Schaden betrug nur etwa 10 bis 15 Mk. Trotzdem erachtete das Gericht mit Rücksicht auf die schwere Verletzung de» PietätSgefühlS der Bevölkerung für Kilian, den Vater der Idee, vier Monate und gegen Retsing drei Monate Gefangniß für angemeffen. Kleiu-Welzheim bei Seligenstadt, 11. Juli. Der als Fabrikarbeiter beschäftigte 25 jährige Sohn de» hiesigen Schweinehirten Horch wurde vor 5 Jahren auf Grund erhobener Reclamation als einziger Ernährer seiner erwerbsunfähigen Eltern von der Erfüllung seiner activen Militärpflicht befreit. Bald aber bekümmerte er fich nicht mehr um die Eltern, trat vielmehr in die Ehe, führte eine eigene Haushaltung und Überließ seinen alten Vater — die Mutter ist inzwischen verstorben — der öffentlichen Wohl- thätigkeit. Die Militärbehörde, welche von dieser Sachlage Kenntniß erhielt, citirte den jungen Ehemann vorgestern vor das Oberersatzgrschäft nach Offenbach, wo er auf zwei Jahre activer Dienstzeit dem 115. Infanterie-Regiment zugetheilt wurde. N. Heff. VolkSbl. * Marburg, 12. Juli. Am 10. Juli fand in dem Senatsaale unserer Universität die förmliche Begründung der »historischen Commission für Hessen und Waldeck" statt. Der Einladung des provisorischen Ausschusses waren einige dreißig GrschichtSfreunde aus allen Theilen deS Heffenlande» gefolgt, wir bemerkten u. A. die Herren Obereonfiftorialrath Rohde und Landesbankrath Frhr. Wolff von Gudenberg aus Caffel, Oberbürgermeister Gebe- schu8 aus Hanau und Antoni aus Fulda, Geh. Hofrath Pro- feffor Br. Oncken und Professor Br. Hvhlbaum auS Gießen, Felix von Gilsa zu Gilsa, Sanitätsrath Br. Schneider auS Fulda. Zahlreiche Andere hatten ihr Ausbleiben entschuldigt, jedoch zugleich ihre volle Zustimmung zum Werke erklärt. Professor Frhr. von der Ropp eröffnete die Versammlung mit einer Ansprache, welche Zweck und Ziel der historischen Commission darlegte und constatirte, daß den Bestrebungen der Commission fich bereit» eine lebhafte Theilnahme zugewandt habe. Die Zahl der Mitglieder belaufe fich auf über 50 und auch die Zahl der Stifter und Patrone mehre fich in erfreulicher Weise, obwohl Behörden und Körperschaften bisher noch nicht angegangen seien, weil der provisorische Ausschuß dieses bis nach Constituirung der Commission verschieben zu müssen geglaubt habe. Al» Stifter seien der Commission beigetreten die Herren Bierbraueretbefitzer Sumps in Cassel und Professor Br. L. von Sybel in Marburg. AIS Patrone die Direction der Kgl. Preußischen Staatsarchive mit einem jährlichen Zuschuß von 1000 Mk., die Fürstlich Waldecktsche Landesregierung, das Königl. Cousistorium in Cassel, der oberheffifche Geschichtsverein in Gießen, die Herren Obervorsteher und Kammerherr Frhr. Hugo von Dörnberg auf Hausen, Vicebürgermeifter Heraeu» in Hanau, Bier- brauereibefitzer H. Bopp, Rittmeister Frhr. von Pappenheim und Archivrath Br. Reimer in Marburg. Der Verein für hesfische Geschichte und Landeskunde habe der Comm'sfion für das laufende Jahr 500 Mk. bewilligt. Weitere Beitritte seien in bestimmte Aussicht gestellt, sodaß die Commission mit Zuversicht der Zukunft entgegenfehen könne. Der Vortragende schloß mit dem Anträge, die Commission für begründet zu erklären, und stellte sodann, nachdem der Antrag angenommen, die Liste der Stifter, Patrone und Mitglieder fest. An diese Mittheilungen schloß fich die Vorlegung und Besprechung der Statuten, welcher nach längerer Debatte mit einigen Aenderungen angenommen wurden. Bet der hierauf vorgenommenen DorstandSwahl wurden gewählt die Herren Pros, von Below, Frhr. H. von Dörnberg, Oberbürgermeister Gebeschuß, F. v. Gilsa, Vicebürgermeister HeraeuS, Bibliothekar Br. Kochendörffer, Archivrath Reimer-, Prof. Wenck, Oberbürgermeister Westerburg. Die Direction der Staatsarchive delegirte in den Vorstand Herrn Archivrath Koennecke, der Hanauer Geschichtsverein die Herren SanitätSrath Br. Eisenach und Prof. Suchier. Die Vertreter der Vereine in Caffel, Gießen und Fulda behielten fich die Ernennung ihrer Delegtrten vor. Zum Schluß wurde der nächste Arbeitsplan besprochen und beschlossen zu beginnen mit der Bearbeitung der Regesten der Landgrafen von Hessen bi» auf Philipp den Großmüthtgen, der hessischen und wald- ecktschen Chroniken de» 14. bi» 16. Jahrhunderts, der hessischen LandtagSacten und der Herausgabe eine» Fuldaer Urkundenbuche» sowie eines historischen OrtSlexikonS für Hessen und Waldeck". Der gewählte Vorstand hielt alsbald nach Schluß der Versammlung eine Sitzung ab und wählte den Prof, von der Ropp zum Vorsitzenden, Prof. Höhlbaum- Gießen zum stellvertretenden Vorsitzenden. Zum Schriftführer wurde Bibliothekar Br. Kochendörffer, zu seinem Stellvertreter Bibliothekar Br. Scherer Caffel, zum Schatzmeister Archivrath Br. Koennecke, zu seinem Stellvertreter Prof. Wenck gewählt. ♦ B. Frankfurt a. M, 14. Juli. Im Zoologischen Garten ist am 18. Juli während deS ganzen Tage» der Eintrittspreis auf 50 Pfg. (Kinder 25 Pfg.), Aquarium 20 Pfg. ermäßigt. Nachmittags und Abends ist Doppel- concert und am Nachmittag Luftballon-Auffahrt. Fräulein Käthchen Paulus, die gegenwärtig in Nürnberg auf dem Schützenfestplatz in Nürnberg einige Auffahrten mit Fallschirm-Absturz unternimmt, hofft, daß fie diesmal nicht wieder über die Stadt getrieben und dadurch an der Ausführung de» angekündigten Abstürze» verhindert wird, sondern daß fie nun doch noch auch hier zeigen kann, wa» fie an anderen Orten erprobt und programmmäßig auS- geführt hat. * Fulda, 13. Juli. Ein junges Leben hat am Sarn»tag Vormittag auf dem hiesigen Bahnhof ein jähe» Ende gefunden. Bet Durchfahrt de» Zuge» 51 um 9 Uhr 58 Mtn. wurde der zur Ausbildung tm Wagenmeisterdienst überwieiene, erst zwei Tage auf der Station beschäftigte Schlosser H ch. Bickert, 25jähriger Sohn des tm Wärterhaus Nr. 62 an der Edelzellerstraße posttrten Bahnwärters, vom Züge überfahren und getödtet. * Köln, 12. Jult. Zwet auf ftinem Felde im benachbarten Gräfrath beschäftigte Knaben, im Alter von 11 und 13 Jahren, geriethen in Streit, wobei der jüngere ein Meffer zog und den andern Knaben erstach. Der Junge war sofort tobt. Der jugendliche Mörder wurde in» Gefängntß gebracht. • Erfurt, 11. Juli. Ein ergötzlicher Strike ist in dem benachbarten Dorfe Nohra auSgebrochen: Ein Gänsehirtenstrike. Die Hirten verlangen einen höheren Lohn. 4 Gänfehirten kamen und — gingen schleunigst wieder. Nun laufen die 200 Nohraer Gänse zumeist unbeauf- fichtigt umher und richten auf Feldern und in Gärten mehr Schaden an als eine höhere Lohnbewilligung auSmachen würde. * Sine gemüthliche Polizeibehörde hat Ilmenau. Wiederholt haben sich die dort studirenden Techniker daS nächtliche Vergnügen geleistet, die Straßenlaternen auszulöschen. Jetzt machte die Polizeiverwaltnng amtlich Folgende» bekannt: „Wir weisen darauf hin, daß die Straßenlaternen von den von uns hierzu Beauftragten gelöscht werden, Andere sich also deshalb nicht zu bemühen brauchen. Die Polizei- Behörde: Eckardt." — Höflicher kann man nicht mehr sein. • Der Norddeutsche Lloyd in Bremen hat, wie im vorigen Jahre, wiederum ein kleine» Fahrheft über seine Verbindungen nach den Nordseeinseln herauSgegeben, welche» außer den Fahrzeiten der Dampfer eine Zusammenstellung der Eisenbahnanschlüffe nach und von Bremerhaven enthält. Die Fahrheftchen werden von der Verwaltung des Norddent-- £ - »rspati ßj mit dem fW Derselbe enthält Stibien bet Konti 1(1 M Pttiserm ahltn her Mnui 10 ®e. Porto wir Satin NW, linier p *b t --Mi--« Ä, «ti- •fahl- SÄ' w. ** ß-tt demnächst 1 • $et aW Stock"--W «aßer nonSVi/ jaölllnadl 7®hnl ml* l Zinslauf vom 15. schen Lloyd auf Wunsch kostenfrei übersandt. Die Fahrten haben begonnen, nach Norderney am 15. Juni mit Local- verbtndung nach Juist und am 24. Juni nach Borkum laut besonderem Fahrplan, nach Helgoland am 1. Juli. Die Verbindungen finden täglich statt und zwar nach Norderney durch die Salonschnelldampfer „Najade" und „Hecht", nach Helgoland durch den neuerbauten Doppelschraubendampfer „Seeadler". Wie verlautet, erwartet man auf den Inseln in diesem Sommer einen lebhaften Besuch. * Pari-, 3. Juli. Eine Fahrradsteuer von zwanzig Frauken steht den Parisern bevor. Der Senat hat dieser Tage ein Gesetz über Octrot rc. angenommen, demgemäß für Part» die LuxuSsteueru — Pferde, Wagen, Fahrräder — verdoppelt werden. Somit, falls die Kammer das Gesetz gut heißt, müffen die radelnden Bewohner der srauzöfischen Hauptstadt demnächst 21,66 Frc». statt 10,83 bezahlen. • Der australische Recordschwimmer Cavill ist kürzlich in Stockton (Amerika) bet einem Versuch, seinen Record unter Wafler von 5*/, Mtn. zu übertreffen, ums Leben gekommen. Als Lavtll nach 7 Minuten nicht wieder erschien, stellte man Rettungsversuche an, jedoch wurde sein Körper leblos aus dem Wasser gezogen. Cavill war aus Melbourne gebürtig und erst 36 Jahre alt. Er galt als der ausdauerndste und verwegenste Schwimmer der ganzen Welt. eingelöst. Giessen, den 12 Juli 1897. Grossherzoglich Hessische Bürgermeisterei gez : Gnauth, Oberbürgermeister. Altersschwäche Lungenentzündung Herzleiden Diarrhoe Unbekannte Krankh. Verbrennung Selbstmord Unsere Lieblinge essen es gern. Ein nahrhaftes und liebliches Gericht läßt sich leicht durch einfaches Kochen der Milch mit Mondamin bereiten. Eine solche Nahrung ist leicht verdaulich und reizt durch den eigenen Wohlgeschmack deS Mondamin Kinder und Kranke zu öfterem Genuß. Es ist so ergiebig, daß nur wenig Mondamin zu nehmen ist und stellt sich daher nicht theurer als gewöhnliches Mehl. Bet Nahrung sür Kinder und Kranke ist dieser Vortheil besonders gut angebracht. Mondamin ist überall zu haben in Packeten ä 60, 30 u. 15 Pf. Engros bei Türk u. Pabst, Frankfurt a. M. 3134 Univerfitäts - Nachrichten. Die juristische Facultät der Universität Halle hat beschlossen, durch ihre Mitglieder vom nächsten October ab Vorträge über daS Bürgerliche Gesetzbuch und die damit zusammenhängende Gesetzgebung halten zu lassen. Geplant sind vier Curse von je zwölf zweistündigen Vorträgen, in denen bis zum Mat 1899 das gesammte Gebiet bewältigt werden soll unter Mitwirkung der Professoren Stammler, Endemann, v. Ltzst, Heck, Stein, Lästig, Löntng und mit Rücksicht auf die noch ausstehende Abänderung der Cioilproceß- und ConcurSordnung mit dem Schlußvortrag betraut, Fitting. Man rechnet dabet vor Allem auf die Theilnahme practtscher Juristen, auch der auswärtigen, denen die günstigen Verkehrsverhältnisse der Universitätsstadt den Besuch so sehr erleichtern werden. Studtrende können an den Vorträgen sich nicht bethetltgen, sie bleiben auf die daneben gehaltenen Vorlesungen über daS Bürgerliche Gesetzbuch angewiesen. Heidelberg, 9. Juli. In der medictntschen Facultät unserer Universität habtltttrt sich Dr. Georg Marwedel, der erste Assistent von Professor Czerny. Seine Probevorlesung behandelt „die Entzündungen des Wurmfortsatzes". Eingesandt. Gieße«, den 14. Juli 1897. —b. Seit einigen Wochen ist unzählige Male beobachtet worden, daß der Moltkesteg, der noch nicht ausgebaute Theil der Moltke- straße zwischen der Wteseckbrücke und der Grünbergerstraße, zum Radfahren eifrig benutzt wird. An beiden Enden des Steges verbieten behördliche Anschläge bei Strafe daS Retten und Fahren, also auch das Radfahren. Trotzdem saufen Radler und Radlerinnen, unbekümmert um die zahlreichen Fußgänger, Erwachsene und Kinder, auf dem schmalen Wege einher. Die Beseitigung dieses Unwesens wird den Behörden hiermit nachdrücklich empfohlen. Oberhessische Gesellschaft für Natur- u. Heilkunde. Die Generalversammlung in Nauheim fällt wegen zu geringer Betheilignng aus. 6742 wo —. 200 —. 500.—. 1000 -. 2000.— PllHsihe Rkntei-VnWruHS-AilßM. 1888 gegründet, unter besonderer «taatSaufsicht stehend. ■■■ Vermöge« r 100 Millionen Mark. Rentenversicherung zur Erhöhung des Einkommens. 1896 gezahlte Rente«: 3,713,000 Mark Kapitalverflchernna (für Aussteuer, Militärdienst, Studium). Vesfentliche Gparkasie. Geschäftspläne und nähere Auskunft bet Herrn Heinrich Hochreuidee in Gieße«, Südaulage S.___________ ib3 Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 14. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: Wasser 17°, Luft 22°. Rübsamen'sche Badeanstalt. 1 2 1 Literatur nnö «««ft, — Grspar«iß auf Reise« erzielt jeder Reisende, wenn er sich mit dem soeben erschienenen Rtesel'schen Hotelführer versteht. Derselbe enthält große und kleine Hotels in allen bedeutenden Städlen deS EontinentS und gewähren dieselben den Reisenden 5 bis 10 pCt. Preisermäßigung. Der Hotelführer braucht erst beim $e- Mhlen der Rechnung vorgezetgt zu werden. Gegen Einsendung von 10 Pfg. Porto wird derselbe gratis durch Karl Riesels Retsebureau, Berlin NW., Unter den Linden 57, versandt. Wöchentliche Uederficht der TodeSsäüe tu Gietze 28. Woche. Vom 4. Juli bitz 10. Juli 1897. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 700 (tncl. 1600 Man» MilitL ). SterbltchkettSztffer: 19,75, nach Abzug der Ortsfremden 15,36°/». Summa: 9 (2) 5 (1) 3 1 (1) Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben en, wie viel« der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aus von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Feidknreflk gebe billigst ab. 6735 Mtrmfobrik M. Mvi. Jahre 1887 den Umtausch gegen Obligationen dieser neuen 3t/2 % Anleihe unter folgenden Bedingungen an: 1) Die Einreichung zum Umtausch hat längstens bis 31. Juli dieses Jahres zu geschehen ja Giessen bei dem Bankhause Aron Heichelheim, m Frankfurt a. M. bei der Mitteldeutschen Creditbank oder der Deutschen Genossenschaftsbank v. Soergel, Parrisius & Co., Commandite Frankfurt a. M. Bekanntmachung Zur Verdingung des Vorspannbedarfs zur Fortschaffung der Verpfleg» ngs« und Biwaks-Bedürfnisse aus den Manöver- proviantämtern Gießen, Hungen, Butzbach und Friedberg während der diesjährigen Dioisionsmanöoer ist Termin auf Freitag de« 23. Juli 1897, Vormittags 10 Uhr, tm Geschäftszimmer der nnterzeichnetenJntendantur, Eltsabeth- straße 44 hier, anberaumt worden. Lieferungsbedingungen und Bedarfsnachweisung können hier eingesehen, auf Verlangen auch gegen eine Abschreibegebühr von 1 Mk. von hier bezogen werden- Darmstadt, den 13. Juli 1897. Intendantur der Grotzh. Hessische« (25 ) Division 6729 MMiell-DerßkMlllls. Morgen Donnerstag, Nachmittags 2 Uhr, Fortsetzung derselben in Möbeln und Weißzeug im Bieker- schen Saale, Neustadt 55. 6749 Iußbodenanstriche, sowie alle übrigen Farben, Lacke und Firnisse liefert in bekannten, besten Qualitäten 4613 August Noll, Bahnhofstraße 51. des Vorjahres. Als gestorben wurden in derselben Zeit angemeldet 422 Mitglieder, die mit 3 028250 Mk. versichert waren. Der Ver- ficherungsbestand stellte sich Ende Juni 1897 auf 67 900 Personen mit 497 Millionen Mark Versicherungssumme, das Vermögen auf 152 Millionen Mark. Für fällig gewordene Versicherungssummen sind bis jetzt ausgezahlt 103 Millionen Mark, als Dividenden an die Versicherten gewährt 51 Millionen Mark; Dividendenreserven in Höhe von 24 Millionen Mark liegen zur weiteren Vei theilung an die Versicherten bereit. Bei der alten Leipziger Gesellschaft, die eine reine Gegensettigkeitsanstalt ist, fließen alle Ueberschüsse den Versicherten wieder zu. Die Dividende der letzteren beträgt für die länger als fünf Jahre bestehenden Versicherungen tm laufenden Jahre 42pCt. der ordentlichen Jahresprämte und bei abgekürzten Versicherungen außerdem U/8p6t der Summe der gezahlten Zusatzprämien. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Garteustratze 2. Angebot der Arbeitnehmer r 1 Werkführer für Bäckerei, 1 Zeichner, Krankenpflegerin, 1 Metzger, 1 Schuhmacher, 1 Schreiner, 2 Hausburschen, Laufburschen, 1 Nähfrau, 1 Kochfrau, 1 Etnkassirer, 2 Lauffrauen, 1 Drechsler. Nachfrage der Arbeitgeber r 1 Glaser (Rahmenmacher), 1 Uhrmacher, Maschinenjührer (gepr. Heizer) und 1 Einleger zu einer Dreschmaschine, 2 Schuh, macher, 12—15 tüchtige Maschinenschlosser für eine hiesige Werkftätte, 3 Schreiner, 1 (erster) Kutscher, 3 Fuhrknechte, 1 Fahrbursche 3 Hausburschen, 3 Lumpensor- tirerinnen, 1 Waschfrau, 1 Arbeiter, 10 Dienstmädchen für Küchen- und Hausarbeit 2 Kindermädchen. Wir haben von der Provinzialhauptstadt Giessen eine neue 3‘12-proc. bis zum Jahre 1903 unkündbare Anleihe von Mk. 1000000.— eingetheilt in . Im Zoologisch" dtS ganzen Tage» bu r 25 Psg.)> W* ii AbentS ist Doppel' ftballon'Aufsahrt. : okgenlvättig in Mn- liberg einige WW hofft, dah fie dirSM m und dadurch an dn urzeS verhindert »t«, kirr »eigen kann, w ' programmmäßig aal' Leben hat am , ein saht- •*£ 51 ue » W 58™' iÄ“ MU Mterhaus itr liM 6 ta QU,0tbtO|Jen hijhrr-c Dell°a0 (A tuniflfl . gt°st° rn und l” H 4“ 3,., »a« ««* Freitsg. den 16. Juli l. I., Nachmittags 2 Uhr, im »Adler" zu Gießen versteigere ich öffentlich gegen Baarzahlung: 1 Pferd, 1 Wagen, 1 Handkarren, 6 Lophas, 4 Bettstellen, 2 Com- moden, i gepolsterten S.ssel, eine Garnitur Polstermöbel und sonstige Mobilien, 1 Pendule, eine große Partie Cigarren, 4 Faß Wein, eine Anzahl Bilder rc. Versteigerung vorauSs. theilw. bestimmt. 6731 Gugel, Gerichtsvollzieher des Buches (75 Pf.) ermöglicht es Jedem, sich dieses heilwirksame Recept anzuschaffen. Bei der Redactiou eiugegangeue Bücher rc. Adreßbuch sämmtltcher Bergwerke rc. im niederrheinisch-westfälischen Industriegebiet, mit Bezugsquellen-Nachweiser. Verlag von Carl Bertenburg, Gelsenkirchen, Redacteur und Verleger der bergmännischen Wochenschrift .Der Bergbau". Zu beziehen durch alle Buchhandlungen. Ein für die einschlägigen Industriezweige wie für den Handelsstand gleich brauchbares Buch. 4proc. Anleihe der Pminzial-Hauptstadt Giessen vom Jahre 1887 im Betrage von Mk. 500000.—. Das Anlehen der Stadt Giessen vom Jahre 1887 im Betrage von Mk. 500000 — wird hiermit auf den 15, November 1 ß97 zur Heimzahlung gekündigt. Die Schuldverschreibungen werden auf den 15. November 1897, an welchem Tage der Zinslauf aufhört, gegen Rückgabe derselben und der noch nicht verfallenden Coupons und Talons in Giessen bei der Stadtkasse, sowie bei dem Bankhause Aron Heichelheim, in Frankfurt a. M. bei der Mitteldeutschen Creditbank und der Deutschen Genossenschaftsbank v. Soergel, Parrisius & Co., Commandite Frankfurt a. M. iinifrr's i',M ist der befte und billigste und sollte wegen seiner Güte und seines besonderen Wohlgeschmackes in keinem Haushalte fehlen. Durch langjährige Thätigkeit und reiche Erfahrungen in der Kaffeebranche bin ich in der Lage, Mischungen der verschiedenen Kaffee-Torteu herzustellen, die selbst den verwöhntesten Feinschmecker befriedigen. — Man achte genau aus die Firma. — Kaiser’s Kaffee-Geschäft Giessen, Kreuzplatz Nr. 5. Größtes Kaffee-IniMt-Gkschäft Deutschlands im directen Verkehr mit den Consumenten. Theilhaber der Vknt?nela-Kaffee-Plautaaen- Gesellschast m. b. H. 175 Filialen eigener Verwaltung im größeren Thetle von Deutschland. 6580 2.) Die It/zv/oigen Obligationen, für welche vorerst Interims- icneine zur Ausgabe gelangen, werden den Besitzern der 4%igen Obligationen der Anleihe des Jahres 1887 zu 100 % angerechnet 3) Die gekündigten 4®/0igen Obligationen sind mit Coupons jer 15. Mai i 898 und Talons einzureichen. Der Coupon per ... U November 1897 verbleibt im Besitz der Obligationäre, sodass U arav rl^ GtY u diese die vollen Zinsen zu 4% bis zum 15. November 1897 deinen WjJ geniessen. d Fahlh^ p u>tl^ Frankfurt a. M., am 12 Juli 1897. r bkraa^'O'^ Mitteldeutsche Creditbank, Deutsche Genossenschaftstint 3w’fl tn^*1 bank von Soergel. Parrisius & Co., Commandite Frankfurt a M. ISfiS* ** ii -tl bi, » ««in d 81-1 b« bin 8 belauft fi* lb 4t a blt Arstlich t^|560n^0t,UD1 io 6«i» r-„b„, Bin. "<»■ Dn „|n |ü[ ta ItBBfc jj, Ä 1 £,wilita 11 6o«miffiro fit b «achbev der Antrag u°d Mitglieder ich bie Vorlegung und ^°ch iangrrer Debatte ° wurden. ®el der 1 wurden gewählt die von Dürnberg, Ober« llsa, Dlceblirgerinelster rr, Archlvrath Relwer, iburg. Die Direktion iorftaud Herrn Archiv' chliveretn die Herren i. Suchier. Die Ver. rnd Fulda behielten fich :■ Zm Schluß ttutbt । beichloffeu zu beginnen c Landgrafen von Heffei )er hessischen und walt- ZahrhunderlS, der hesfi- gäbe eine« Fuldaer Ur« OrtSlexikon« sür Hessen and hielt alSbald nach ng ab und wählte den den, Prof. Höhlbau». enden. Aum Wft' 4endbrfier, p seinen, eer Laffel, zum Schch i seinem Stellvertrein BehördlicheA^eigenj Für 3 Jungen im Alter von 8, 9 und 10 Jahren werden Pflege- eitern gesucht. 6718 _______Armenamt Gießen.________ Von heute ab arbeitet die Dampf- ftraßenwalze in der Gemarkung Dorlar; von da bewegt sie sich in der Richtung nach Atzbach, Kinzenbach, Krofdorf, Launsbach, Wißmar, Odenhausen, Salzböden. Krofdorf, 13. Juli 1897. Der Bürgermeister: ES starben an: Zusammen: Erwachsene: 1. Frida, geb. Merckle, im Alter von 32 Jahren. Carl Gail und Kinder. CoEstanz, 13. Juli 1897. 6729 HM 1 Tuchhandlung. q Seltersweg 87. Seltersweg 71. 6623 GHilsts- unb HöMnktts 6743 Der Borftand. 6636 Stachelbeeren 6™M> I 81 06 170 16 4..I Hiesiges Verficherungs-Kmetul, rrcht einen zuverlässigen, gewandten Bureau Arbeiter, welcher sich auch für kleinere Touren eignet- Offerten unter Aesecurane an die Expedition ds. Blattes. 6648 Ein junger tüchtiger [eröffnet habe und empfehle ich meinen Salon zum Haarschnerden, △ X )} 6 i t @ X1 Rasiren, Frisiren bei reinlichster und promptester Bedienung nufl Her sofort aeiuebt (6745 Beste. Anfertigung aller Haararbeiten unter Zusicherung billigster Kreuzplatz 3- und sorgfältigster Ausführung. 6 <53 --Lsgir in Parfümerien- Seifen, Kämmen, Cigarren. Einern geehrten Wohlwollen entgegensehend, zeichne innifcm.oo.är || i Strogen/ —, 4, . ।o*/t ffnuinu.vyi*.iwvw »xzl. 3Vi Hambrgr.Hpp.Bk-uuk.b. 1905 101 — Nah. Seltersweg 35. 6734 z/' Frkf.Hyy.Cred.V. unk. b. 1906 100.35 3'/, Vreutz Hyp.A.Bk.unk.b.1905 101.- -------- 1 - unk. b. 1906 103.4' 3«/, Pomm.Hyp.A.Bk.unk.b.1906 101.— 3V, DeutscheGrdsch.B. unk.b. 1906 101.10 4 Frks. Ldw.EredBk. unk. b. 1900 102.68 fiÄ m J. Kurz & Co., W Frankfutter Börse vom 13. Juli 1897. Mner großer Faden eventuell mit Lager und Logis, zu ver- miethen. 6486 Brüder Schmidt Seltersweg 83. Kefstfcher Kechtverein „Waisenschuh". Donnerstag, 15. Juli d. I., AbeadS 9 Uhr bei Mitglied Welrich, Darmstädter Haus: Mitglikfter-Vrrsammlllug. Tages-Ordnung: 1) Wahl eines Beisitzers für die Ober* fechterei Mainz. 2) Bericht über die diesjährige Landesversammlung. 3) Verschiedenes itl.fur Illanover zu oerieipen. . sofort gesucht. Ä. u. che. Akpenvereins. 7. Seetionsausflug. Jammerthaltonr (P/a Tage). Balduinstein— Schaumburg — Hohenfels, Katzenelnbog n (Nachilager) Jammcrihal—Kloster Arnstein — Goet'e- ounk — Hohe Ley—Nassau. Samstag u. Sonntag, 17. u. 18. Juli. Abfahrt EamStag 12'° Mittag. Retour-Billet Balduinstein. 16751 Reitpferd, Ferd. Aff, ftiftnr Coursbericht Ein junger 6670 1 Hausbursche 6730] Laufmädchen gesucht ______________etHtrewtfl 2. 20 Frarrkm-St. ■6752 Mädchen, 15—16 Jahre, tags- Enal. Sovereign« Über, gesucht. Näh in der Exoed, d Bl. I Dollars tn Gold 16.26 I 16J22 Franz. Banknotm 20.36 20.32 Oesterr. dto. 4.20 4.16 «meric. 5470] Diezstr. 8 eine Wohnung im 3 Stock, 4 bi« 5 Himmer nebst Zubehör und Bleichplatz, per 1. October, möglichst auch früher, zu vermiethen.. Zu erfragen Diezstr. 6# H._________ 60861 Ein Zimmer mit Cadinet und Zubehör zu vermietben- A. Unverzagt, Schottftr. 11. 6543] Mein der Neuzeit entfprechend eingerichteter neuer großer Laden mit mehreren daran stoßenden Zimmern, ganz, eventuell auch getheilt zu 2 Läden, per 1. September zu vermiethen Gchnlstraste 6.