eilen IOK. He Actieugesell. ^emgeführt, sucht und Umgebung >eu 10363 fffipS üiA*l91UDttn,^tn ott lÜDetnÄi m Walltdortk. 8, tagenten Provision und Ne. Offerten snb. an Haasessteiu A.-G.» Fravk- lin. Xi für Mchen -W* leben Aller? in itttt erteilt 10402 nbengaffe 18, 2 Treppen. Auskunft erthent der aKewYork moreBremefrUPtete ilien Bremen-OstAsien wn-Australien. 86fr 108-'], Htlben^ rftf 1887 10« icat sehe LloyiBremen 1 dessen Agenten. Auskunft ertheilt: Schulhof, Bienen, ;f, Friedberg, Julio« Vilhelm AokenBerM }Jjt .ber l«”' I o55‘ ,. «goß M L-iSS-- Mip । AMilÜS »erben M iu iginalpr-'I-» tfoigt lut» W urtitioo dtt Wj» fr mfahrt nach NewYork 6-7 Tage. ^•.cn ls. ttA K-li St < u’:i 1807 Smmtag deu 14. November Nr. 268 Erstes Blatt 2lints- und Anzeigeblutt für den Ttveis Gieszen. ] Hratisöeikage: chießener Jamitienbkätter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für bei folgenben Tag erscheinenben Nummer bi» Norm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux beS In- unb Auslände- neh«» Anzeigen für ben „Gießener Anzeiger- artgefi Rebaction, Lxpebitto« unb Druckerei: -chntfiratzeAr.J. Fernsprecher 61c vierteljähriger Avanue mentsprelOr 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohn. Durch bie Post bezog« 2 Mark 50 Vfg. Die Gießener Jlamiliendtäller Verben dem Anzeiger Vöchenllich dreimal beiflelegL Der -tttzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montag-. Gießener Anzeiger Keneral-Anzeiger. Amtlicher Theil. Gefunden: 2 Brillen, 3 Brachen, 2 Bücher, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Taschenmesser, 1 Halstuch, 2 Hand- schuhe, 4 Rollen Zwirn, 1 weißes Taschentuch, 1 Päckchen weißes Garn und 1 Henkelkorbdeckel. Gießen, den 13. November 1897. Großherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Bechtold. Wolff» telegr-phffchev Correspondmz-Buremr. Berlin, 12. November. Nach der Meldung eines Bericht« 'erstatterS ist zur Hilfeleistung bet der Vorbereitung für die Erneuerung der Handelsverträge vom ReichSamt des Innern tu der Abthetluug, die dem Geh Rath Wermuth untersteht, ein besonderes wtrthschaftltcheS Bureau eingerichtet. In dasselbe find die Assessoren v. Groß und Martin berufen. Görlitz, 12. November. Die Erbprtuzesftu von 'S achten« Meiningen und die Prinzessin Feodora von Sachs en'Metutogen trafen heute Mittag hier ein, am nach einer Befichtigung des Görlttzer UeberschwemmuugS« gebiete« einer tm Ständehaus stattfindenden Berathung des Vaterländischen FrauenveretnS zur Abwehr deS NothstaudeS unter den Ueberschwemmten beizuwohnen. Braunschweig, 12. November. Wie weiter verlautet, weist daS bereits gemeldete Rescript deS Herzoglichen Staats» Ministeriums die Vorstände der Behörden an, den Beamten zu eröffnen, daß da» Ministerium die Zugehörigkeit derselben, insbesondere auch der Geistlichen und Lehrer, sowie der Kirchen- und Schuldtener zu den vaterländischen (weifischeo) Vereinigungen als mit ihren allgemeinen Dienstpflichten un« vereinbar erachtet. Hamburg, 12. November. Das 25jährige Jubi« läum des Bestehens der Hamburger Berufsfeuerwehr wurde heute feierlich begangen. Gin Comtts Hamburger Bürger stiftete einen UmerstützungSfond von 18,000 Mk. Falkenstetu i. V., 12. November. Gestern wurden während deS ganzen Tages heftige Erdstöße verspürt. Porttct, 12. November. Der Abfluß der Lava auS dem Vesuv nimmt merklich ab, ebenso die Thättgkcit deS Kraters, bloS der AscheauSbruch dauert noch fort, wenn auch nur in geringem Maße. Part», 12. November. Die RegimentSwusik des russischen PreobrascheuS kt « Regiments ist heute Vormittag hier etngetroffcu und von dem am Bahahose zahlreich versammelten Publikum lebhaft begrüßt worden. DaS Mufikcorp« ist in der Pep.n öre-Kaserue untergebracht. Depesche« bei Bureau »Herold * Berlin, 12. November. Wie der „Retchßcmzeiger" meldet, hat der Kaiser die von der Akademie der Wissenschaften vollzogene Wahl des Königs von Schweden zum Ehreumttgltede der Akademie bestätigt. Berlin, 12. November. Die „Nordd. Allgem. Ztg." bestätigt, daß Tewftk Pascha zum -ürktschen Botschafter am hiefigeu Hofe an Stelle Galtb Boys ausersehen ist. Berltu, 12. November. Der Elfer-AuSschuß der Äonservativeu wird höchst wahrscheinlich Mitte December zusammentreten. Berlin, 12. November. AuS Danzig wird gemeldet: Die an deu Unterrichts- und Ftnauzwinister wegen Errichtung rtner technischen Hochschule gesandte Deputation hat rin befriedigendes Ergebntß gehabt. Die Begründung einer Anstalt in der nächsten Zett ist sicher zu erwarten. Berlin, 12. November. Die „Berl. Reuest. Nachr." erfahren authentisch, daß die ungünsttgen Gerüchte über daS Befinden deS Fürsten Bismarck unbegründet feien. Zu den GefichtSfchmerzen, an denen der Fürst neuerdings Utdet, traten, wie das Blatt weiter meldet, in den letzten Tagen Erscheinungen von Podagra, die ihn schon vor etner Reihe von Jahren beiwgesucht haben. Wie wenig daS Befinden des Fürsten trotzdem tm Großen und Ganzen besorgntß- erregend erscheint, erhellt auS dem Umstand, daß der Fürst regelmäßig an deu Mahlzeiten theilntmmt. Bon einer Berufung der Familie nach FriedrichSruh ist in keiner Weise d»le Rede. verli», 12. November. BtaatSsecretär PodbielSki hat der Börse heute einen Besuch abgestattet und die dortigen Gturtchtungen der Post in Augenschein genommen. RüdeSheim, 12. November. Der Postgehtlfe Karl Wollstädter vom hiesigen Postamt ist nach Unterschlagung von vier Geldbriefeu mit 6176 Mark Werthangade flüchtig geworden. veuthe», 12. November. Bet einem gestern Nachmittag in dem Holzschacht der Lythranda Grube bei Antonienhütte au-gebrochenen Brande find fieben Arbeiter umS Leben gekommen. DaS Feuer wurde spät Abends gelöscht. Wien, 12. November. In der heutigen Sitzung deS Abgeordnetenhauses hielt Badent eine längere Rede, in welcher er fich dagegen verwahrte, daß man immer von angeklagten Ministern spreche. Dieser Ausdruck sei ganz unzutreffend- ebenso sei die Auficht irrig, daß er oder die Regierung im Begriff ständen, zu verschwinden. Die Re« gterung werde alle auf die gesetzliche Regelung der Sprachenfrage bezugnehmenden Anträge kräftig fördern und wenn fich deren Erledigung hiuausziehen sollte, auS eigener Initiative Alles aufbieten, um einen modua vivendi herzustellen. Die Regierung verkenne die Bedeutung der deutschen Nationalität nicht, müffe aber auch allen uichtdeutschen Nationalitäten gerecht werden. Wien, 12. November. ES gilt nunmehr als sicher, daß die slawischen Studenten vor dem Parlament für die Sprachen'Berorduuugen demonstriren werden. Den coalirten Slaven werden fich die elertcalen Verbindungen anschließen. Die deutschen Studenten, so heißt es, werden fich deu ihnen angethanen Tort nicht gefallen lassen und dretnhauen. Falls die Polizei die heutige Demonstration nicht verhindern kann, ist eine große Holzerei zu gewärtigen. Der Demonstration der deutschen Studenten fiel der Polizeipräfideut Steiskal zum Opfer, der demnächst gehen soll. Debrezin, 12. November. Ein von Budapest abgelassener Personenzug stieß vor dem hefigen Bahnhofe mit einem Güterzuge zusammen. Drei Waggons des Letzteren und ein Waggon des PersoneuzugeS wurden zertrümmert. Sechs Reisende erlitten mehr oder minder schwere Verletzungen. Warschau, 12. November. Die Joh anngrube bei Dombrowa ist ein gestürzt. Bisher find acht Tobte herauf« befördert. Viele Bergleute werden noch vermißt. Beirut, 12. November. Der Director und Inspektor der Ottomanischen Bank wurde gestern auf öffentlicher Straße angegriffen unb durch drei Dolchstiche verwundet. Die Verletzungen find nicht lebensgefährlich. Als Motiv der That wird Rache angegeben. Die Urheber sollen drei Muselmänner sein. Berlin, 13. November. Der Kaiser traf gestern in Königs Hütte ein, wo er die Hüttenwerke besichtigte. Von König-Hütte begab fich der Kaiser nach Pleß. Berlin, 13. November. Wie das „Kl. Journ." meldet, hat ein 18jährtger Zimmergeselle in Friedrichshagen nach vorauSgegangenem Streite seine 32jährige verheirathete Schwester erschlagen. Berlin, 13. November. Der „Boss. Ztg." wird aus Budapest telegraphirt: Der gestrigen Rede BadeniS ebenso wie der Kundgebung des FremdenblatteS über die Stellung BadeniS wird keine besondere Bedeutung betgelegt. ES ist bekannt, daß Badent seit Wochen hinter den Eouliffen bemüht ist, mit den Deutschen eine Verständigung anzubahneu, in dem Sinne, daß diese in neue AuSgleichSverhandlungeu eintreten und inzwischen das Provisorium pasfiren laffen. Da jedoch die Deutschen darauf nicht etngehen, dürfte für Badent nichts übrig bleiben als der Rücktritt, der trotz aller Dementi kaum mehr die Frage von Wochen, sondern wahrscheinlich nur von Tagen sein wird. CoceUs rrnd prootasieO&o Gießen, 13. November 1897. •• Parlamentarisches. Der Zusammentritt der zweiten Kammer ist nunmehr auf Anfang December festgesetzt. •* DaS ZahreSsest des Oberhesfischen Vereins für innere Misfion ist tn der nun schon fett Jahren gewohnten Weise am Mittwoch, den 10. November, und am Donnerstag, den 11. November, dahier gefeiert worden, und recht schön verlaufen. Der Besuch von auSwärtS war trotz der vorgerückten Jahreszeit sehr stark. So war schon bet der mehr vertraulichen Versammlung am Mittwoch Nachmittag der Saal der Herberge zur Heimath gradezu überfüllt. Allerdings war ja auch die Frage, die dort verhandelt wurde, „Stand und Pflege der Sittlichkeit auf dem Lande", von ganz ungemeinem, praktischem Jntereffe. DaS Referat deS Herrn Pfarrers Weimar aus Münzenberg brachte auch ein reiches Material aus Amts- und Lebenserfahrung zur Beurtheilung der Frage herbei. Mit tiefem Ernst wurde auf die Schäden htugewteseu, an denen das sittliche Leben auch deS Landvolkes krankt. In der recht lebhaften DtScusfion, die fich daran schloß, wurde allerdings von verschiedenen Setten betont, daß dte Schilde- rungen der Referat« nicht für alle Gegenden und alle One gleichmäßig zuträsen. Trotzdem wurde allgemein anerkannt, daß fich überall sehr bedenkliche Erscheinungen auf diesem Gebiete zeigen, daß sehr bedenkliche Anschauungen und Sitten um sich greifen, und daß es uöthig sei, dem gegenüber den Ernst des Gotteswortes und der Zucht geltend zu machen, und namentlich dte Jugend vor bösen Verführungen zu be- wahren, auch tu deu Eltern das Gefühl ihrer Verantwortung, und den Muth gegenüber den Zuchtlosigkeiten der Jugend zu stärken. Als Mittel dazu wurden u. a. dte Sammlung der confirmirten Jugend tm Pfarrhause und besondere Predigten für Väter und Mütter genannt. — Recht erhebend und feierlich war der Feftgottesdienst tn der JohanueSktrche. Sein schönster Schmuck war dte zahlreich versammelte Gemeinde, zu der der Feftprediger, Herr Pfarrer D. Hacken- schmtdt aus Straßburg, in schlichter, aber zu Herzen gehenden Weise über Jes. 51, 1 redete. Er rief ihr zu: „Gemeinde der inneren Mission, schaut auf dte Väter der inneren Mission und lernt von ihnen", und wies an deren Beispiel als dte ursprünglich treibenden Kräfte der inneren Misfion auf: 1. das lebendige HetlSoerlangen, 2. daS Bewußtsein der christlichen Solidarität, 3. daS Erwachen einer herzlichen Liebe zum Volk, 4. den unerschütterlichen Opttm »- muß des Glaubens. — Recht gut besucht war auch dte Abendversammlung in SteinS Garten. Eingerahmt von Gesängen deS KtrchengesangveretnS, von denen besonders daS Zwingltsche Reformationslied Erwähnung finden mag, wurden uns da eine Reihe trefflicher Ansprachen geboten- von Herrn Professor D. Stamm Über dte Bedeutung deS 10. Novembers, von Herrn Pfarrer D. Hackenfchmtdt Über alte Beziehungen der inneren Misfion Deutschlands zum Elsaß, von Herrn Pfarrer Waldeck über „Herrschaften und Dienstboten", und von dem Waldenserpfarrer, Herrn Dr. Giovanni Grillt auS Ankona. Letzterer, der, obwohl mit fremdem Accent und manchen fremdarttgen Wendungen, doch ganz fließend deutsch sprach, erzählte von deu Kämpfen und Nöthen der alten Waldensergemetnde, wie die Waldenser schon Jahrhunderte vor der Reformation daS Evangelium den Völkern in ihrer Muttersprache verkündigt und dafür Verfolgung, Verbannung und Leiden aller Art erduldet hätten, unb wie sie nun, nachdem ihnen durch König Albert im Jahre 1848 freie Religionsübung zugestanden worden war, fich der Verbreitung deS Evangeliums unter ihren italienischen Landsleuten widmeten. Er warf dabei scharfe Streiflichter auf den italienischen KatholiciSmuS und feinen tiefen Verfall- Dte Worte des Redners, voll südländischen FeuerS und begeisterter Gluth der Ueberzeugung, rissen dte Zuhörer zu lebhafter Begeisterung hin, dte thren Ausdruck u. A. auch tn einer alsbald ins Werk gesetzten Trllrrsammlung fand. Sie ergab den schönen Betrag von 75 Mk. — Die Jahresversammlung am Donnerstag im Confirmandensaal der JohannrSkirche begann mit einem Morgenandacht, die Herr Pfarrer Walz aus Lang-GönS hielt. Nach einer kurzen Berichterstattung seitens deS Schriftführers, Pfarrer Schlosser, und einer Begrüßung der Versammlung fettens deS SecretärS des CentralauSschusseS für innere Misfion in Berlin, Herrn Pastor Fritsch, erstattete Herr Professor D. Stamm sein Referat über daS Thema „Die innere Mission und die Gebildeten", während Herr Prälat D. Habicht au« Darmstadt den Borfitz übernahm. Dem Referat lagen folgende Leitsätze zu Grund: 1. Die Angehörigen der gebildeten Klaffe im evangelischen Deutschland stehn deu Bestrebungen, welche man unter dem Namen der inneren Misfion zusammenzufaffen pflegt, meistens gleichgültig oder ablehnend gegenüber. 2. Diese Haltung übt auf die Rettungswerke christlicher Barmherzigkeit einen hemmenden Einfluß auß. 3. Die Stellung, welche die Mehrzahl der Gebildeten der inneren Misfion gegenüber einuimmt, hat in den letzten Jahrzehnten schon eine merkbare Aeudernug zum Besseren erfahren, unb es steht zu hoffen, daß dies auch in der Zukunft der Fall sein wird. 4. Da« Mittel, baß nach dieser Richtung hin am förderlichsten wirkt, find tüchtige Leistungen auf Seiten der inneren Mission. 5. Außerdem empfiehlt eß sich, daß die christlichen Rettungswerke den Gebildeten mehr zur Kenntniß gebracht werden als seither. 6. Auch sollten die Vertreter der inneren Mission mehr darauf ausgehu, dte Nothstände, welche fich innerhalb der gebildeten Klassen zeigen, ernstlich zu bekämpfen. Der Redner suchte mit seinen klaren, anschaulichen, aus der lebendigen Erfahrung unb ber Geschichte geschöpften Ausführungen bie Thatsache zu begründen unb zu ergründen, daß der inneren Mission auch selbst bei sonst wohlgesinnten Leuten so selten ein wirklich wärmeres, über die Leistung eines Beitrages und ge- legentltchen Besuch einer Versammlung htnanSgehevdeS Ja« terefie entgegengebrachl werde. Seine Ausführungen fanden in einer angeregten DiSc^sfion fast auSnahmlose Zustimmung und mannigfache Ergänzung. ÄlS Ursache der bedauerlichen Erfahrung wurde, obwohl nicht verkannt wurde, daß einzelne der inneren Mission früher oder auch noch jetzt anhaftende Schwäche manche» verschuldet haben, ganz besonder» die noch immer vorhandene Uabekanntschafr m t der inneren Mission, ihrem Wesen, ihren Z eleu, ihren Werken, hervorgehoben, und allerlei Wege empfohlen, dem abzuhelfen, sodaon der vielfache Mangel an Herz für da» Volk und seine NSthe. Auch der verantwortlichen Aufgabe de» Religionsunterricht» au den höheren Schulen wurde gedacht, und wie uoth es thue, ihm den gebührenden Einfluß zu sichern. Endlich " wurde darauf hingewtesen, wie unnatürlich es sei, wenn fromme Gebildete mit unfrommen in gesellschaftlichem Verkehr stehen, ohne daß sie von dem bren nenden Verlangen beseelt seien, ihnen zu helfen und ohne diesen Wunsch auf betendem Herzen zu tragen, und wie nothwendtg eß sei, daß die UnioerfitätS-Profefforen ihren Studenten nicht blo» Fachweißheit vortragen, sondern ihnen in dieser wichtigen und versuchungsreichen Zeit ihrer geistigen Entwickelung auch väterliche Berather und Führer werden. Die ganzen Verhandlungen zeigten, daß man eS in den Streifen der inneren Mission mit diese« Schaden unseres Volksleben» eben so ernst nimmt, wie mit den Nöthen, die bei den armen Leuten hervortreten, daß aber bet aller nüchterner Beurtheilung auch der Optimismus de» Glauben», den der Festprediger un» anpries, nicht fehlt. Möchte den Berathungen auch eine Frucht der That nicht ermangeln. • * Gießener Stadttheater. Am Sonntag gelangt Gust, v. Moser» unverwüstliche» fünfactigr» Lustspiel: „Unsere Frauen" zur Aufführung. Am Montag wird auf vielfachen Wunsch Gerhart Hauptmann» Mäichendrama: „Die versunkene Glocke" noch einmal gegeben. Für die kommende Woche ist auch da» berühmte Ballet-Ensemble: „Excelstör" fetten» der Dtrectton Kruse & Helm für ein zwetmaltge» Gastspiel gewonnen werden. Die Erneuerung des Abonnement» (II. Serie) erfolgt in der Musikalienhandlung von Ernst Challter. • • Oberheffische Gesellschaft für Ratnr- uud Heilkunde. In der Sitzung am 3. November sprach Herr Privatdocent Dr. Sticker über den Aussatz (Lepra). Der Vortragende gab zuerst einen historischen Ueberbltck über das Auftreten und Verschwinden der Lepra in den verschiedenen Ländern und Erdthetlen. Besondere» Jntereffe erregte die Schilderung ihrer Verbreitung in Europa, wo sie im 2. Jahrhundert n. Ehr. zuerst in Italien häufiger auftrat. Im 6. Jahrhundert kam fie in da» Merovtngische Reich, im 8. und 9. Jahrhundert war fie tu Deutschland einheimisch geworden und nahm von da an und besonder» zur Zett der Kreuzzüge immer mehr an Häufigkeit zu, um im 13. Jahrhundert ihren Höhepunkt und ungefähr eine gleiche Verbreitung zu erreichen, wie fie jetzt die Tuberculose bet un» hat. Zweihundert Jahre später ist die Lepra bi» auf Reste, die fich bi» heute in Norwegen, Irland und Spanien erhalten haben, au» Europa verschwunden, um jedoch in der jüngsten Zeit hier und da al» Gast aus europäischen Colonien wieder aufzutreten. Hieran anschließend schilderte Redner unter Vorlegung zahlreicher Photographien au» dem Lepra-Asyl in Bombay das KrankheitSbild und die verschiedenen Formen deS Aussatzes, nm sodann auf die Art und Weise der Ansteckung einzugehen. Ueber diesen Gegenstand hat Dr. Sticker al» Mitglied der deutschen Pestcommisiion an ca. 300 Leprösen in Bombay eingehende Untersuchungen angestellt. Hierbei ergab fich, daß fast alle Leprösen an der knorpligen Nasenscheidewand ge- schwürige Veränderungen aufweisen, die außerordentlich reich an lebenden Leprabacillen find. Diese Affection findet fich schon bei Patienten, welche sonst noch an keiner anderen Körperstelle nachweisbare Zeichen von der Lepra tragen. Und da ferner jahrelange Vorzeichen der noch verborgenen Krankheit an der Nase aufzutreten pflegen, wa» man bisher nicht genügend gewürdigt hatte, so kommt der Vortragende zu dem Schluß, daß die Nasenschletmhaut die Eingangspforte für den LeprabacilluS bildet. Durch da» Auffiaden de» leprösen Geschwüres in der Nase wird e» möglich, die Lepra früh- zeitig zu erkennen, und e» ist dadurch der Weg gewiesen sowohl zur Heilung der beginnenden Lepra, al» auch zur Verhütung der Ansteckung. An den Vortrag schloß fich eine längere DiScufston an, die bewie», wie rege» Interesse die Versammlung an dem Thema genommen. * • ConcertBerein. W r machen unsere Leser darauf aufmerksam, daß Sonntag Vormittag um 11 Uhr eine Hauptprobe stattfindet. (Siche Inserat.) Karten für Nichtmirglieder 1 Mk., für Schüler und Schülerinnen 60 Pfg. * • Auszeichnung. Herr Bäckermeister Fritz Schreiner dahier erhielt auf der „Allgemeinen Ausstellung für Nahrungsmittel, Bolksernährung rc." zu Berlin (October/November 1897) lür ausgestellte feine Zwiebacke und GesundheitSbrod in der Abtheilnng für Kindernahrung und Krankenpflege die Silberne Medaille nebst Diplom. * • Wiener Hof. Zu den wenigen Localen, welche fich durch schöne größere Räumlichkeiten zur Abhaltung von Verein»- und Familien Festen und sonstigen Veranstaltungen eignen, zählt auch der „Wiener Hof". Herr Restaurateur FeldhauS ließ den nach dem ©arten gelegenen Saal neu renoviren und fei nun der Beachtung der Vereine bei vor- kommenden Fällen der Localftage empfohlen. * * Startenitiefe unterliegen denselben VersendungSbeding- ungen, wie die gewöhnlichen Briefe. SS ist daher gestattet, den Kartenbrief mit Einlagen zu versehen,- derselbe muß in- deß mit weiteren 10 Pfg. francirt werden, wenn durch die Einlagen da» Gewicht de» Kartenbriefes mehr wie 16 Gramm beträgt. Im Uebrigen können schlecht oder gar nicht gummirte Kartenbriefe jederzeit gegen andere, und die in den Händen de» Publikum» unbrauchbar gewordenen gegen Freimarken »mgetaufcht werden. — Da» Post-Regal soll dem Vernehmen nach auch auf den Ortsverkehr ausgedehnt werden. Ob fich dafür im Reichstage eine Mehrheit finden wird, ist sehr fraglich, weil namentlich in den größeren Städten die Pcwatbriefbeförderung wegen ihrer Billigkeit ziemlich beliebt geworden ist. — Da» Allerneueste und Billigste aber ist entschieden die Freipoft, welche demnächst in Berlin mS Leben treten soll. Diese befördert innerhalb Berlins die Briefe umsonst uud liefert dazu noch Papier und Briefumschläge und verlangt nur, daß die von ihr gelieferten Briefbogen und Umschläge benutzt werden, während fie Dürfe mit anderen Umschlägen von der Beförderung auSschließt. Die Kosten deS Unternehmens sollen damit gedeckt werden, daß die Briefbogen und Umschläge zu Geschäfts-Empfehlungen und sonstigen Reclamen benutzt werden. • • Wetterbericht. Im Westen der britischen Inseln liegt heute das Ceurrum einer oerhältmßmäßig tiefen Depression, welche fich bereit» über den Nordweften des ErdtheilS aus- breiter. Da» übrige Europa steht zwar noch unter der Herrschaft de» barometrischen Maximum», doch hat der intenfive Kern des letzteren ganz erheblich an Raum verloren und wird der niedere Druck etwas gegen da» Festland hereindringen. — Voraussichtliche Witterung: Bei zunehmender Temperatur zunächst noch heiter, bann Zunahme der Bewölkung. F. Bon der Feldkrückerhohe, 11. November. Für die diesmalige Campagne in Bezug auf feine Holzarten au» unseren Vogelsberger Forsten haben fich Kaufliebhaber au« entlegenen Gegenden eingestellt, die sich früher noch nicht gezeigt hatten. ES ist ein Käufer au» Künzelsau in Württemberg erschienen, er ging an Schwarzwald, Odenwald und Spefiart vorbei und kaufte Ahornholz bis zu 54 Mk. den Festmeter. Sehr wahrscheinlich wirkt die besiere Bahnver- bindung durch die Wetterau bei diesem Kaufliebhaber mit. Aehnltch verhält es fich bei einem Liebhaber und Käufer aus Hirschhorn am Neckar, der ebenfalls jene drei waldreichen Gebirge ganz nahe hat und trotzdem feine» Buchenholz in bedeutender Menge bei un» gekauft hat,- der Feftmeter von dieser Holzart, die bei Weitem nicht so kostbar wie Ahorn ist, wird nur mit 23 bi» 24 Mk. bezahlt. H. Darmstadt, 13. November. Bei Biblis fand gestern Abend ein Zusammenstoß eines Güterzuges mit einem Arbeiterzug statt. Mehrere Wagen wurden zertrümmert, der Heizer de» Güterzuge» erlitt einen doppelten Schädelbruch, ein Mann und eine Frau des Arbeiterzuge» leichte Verletzungen im Geficht. Der Verkehr auf der Strecke war theilweise gesperrt, so daß der Großherzog erst gegen Mitternacht von einem Jagdausflug nach Osthofen hierher zurückkehrte. * Marburg, 12. November. Eine sehr zahlreiche Versammlung im alldeutschen Verbände im Museum hier beschloß gestern Abend die Absendung folgender Resolution an den Reichskanzler und den Staatssecretär des ReichSmarineamte», Gontnabmiral Tirpitz: „Eme zahlreich besuchte Versammlung von Bewohnern der Universitätsstadt Marburg, durch einen Vortrag de» Kapitänlieutenants a. D. Weher von der dringenden Nothwendigkeit einer umfangreichen Verstärkung der vaterländischen Kriegsflotte überzeugt, richtet an Euer Durchlaucht (Excellenz) die Bitte, mit aller Kraft für die Durchführung der darauf zielenden Pläne eintreten zu wollen." • Cassel, 11. November. Ein schweres Eisenbahnunglück fand gestern Abend auf der großen E senbahnbrücke über die Fulda dicht hinter der Eisenbahnstation Gunter«- Hausen statt. Der von Coblenz, bezw. Frankfu't—Marburg nach Gaffel—Hannover fahrende Güterzug 743 war östlich deS Stationsgebäudes Gunter-Haufen eingefahren, um auf ein andere» Geleise umgesetzt zu werden. Beim Rangieren gerieth der ungewöhnlich lange Hintertheil de» Zuge», der fich bl» auf die über die Fulda führende große Eisenbahnbrücke erstreckte, durch falsche Weichenstellung in da» Nebengeleise, in welchem im selben Momente der von Gaffel nach Bebra fahrende Güterzug 505, der den Bahnhof ohne anzuhalten durchfährt, Herangebrauft kam und mit dem andern Zuge zusammenstieß, so daß zwei Waggon» über da» Brückengeländer geschleudert wurden und in die Fulda stürzten. Eine Anzahl weiterer Waggons sowie da» Brückengeländer wurden beschädigt und zertrümmert. Da da» Fahrpersonal absprang, so wurden Menschen zum Glück nicht verletzt. ♦ Berlin, 12. November. Heute Nacht wurde im CriminalgerichtSgebäude, und zwar in einer Ab- theilung, die al» Aufbewahrungsort für beschlagnahmte Gegenstände dient, ein Einbruch» diebstahl verübt. Als der Castellon früh den Keller betrat, fand er die Gitterthür zum Borraum, sowie die Thüre zum Lagerraum offen und da» Schloß gewaltsam erbrochen. Bei der Durchsuchung wurde ein Mann in einer dunklen Ecke versteckt gefunden, in dem man einen Schreiber vom Amtsgericht Namen» Alex erkannte. Die Vernehmung ist heute vormittag erfolgt. * Flensburg, 12. November. In der vergangenen Nacht wurde der Bahnhof Schwackendorf an der Bahn Flensburg-Kappeln durch eine Feuersbrunst mit sämmtllchen Nebengebäuden vollständig eiugeäschert. Der Viehbestand ist in den Flammen umgekommen. * Der MattiuSabend am Niederrhein. Man berichtet auS Düsseldorf vom 11. d. Mts.: Der gestrige MartinS- obenb war von schönem Wetter begünstigt, unb so burchzogen denn alsbald nach Einbruch der Dunkelheit in althergebrachter Weise große Schaaren von Kwdern mit ihren MartinSlampen die Straßen der Stadt. Ja den einzelnen Stadtthellen fanden unter Betheiligung von Mufikcapellen größere Umzüge statt. Einen ganz besonders lebhaften, malerischen Anblick bot die Alleestraße, wo Tausende bunter Lampion» durcheinander wogten. Auch auf den übrigen Straßen nn Plätzen herrschte rege» Leben, und bi» spät in den Aden hinein erscholl überall da» fröhliche Lied vom „MäteSmann" AmsMg cm» bew fr er eubt et**. October: 23. Heinrich Friedrich Ferdinand Jung, Krllner zu Aschaffenburg, mit Elisabeth Becker Hierselbst. November: 8. Heinrich VooS, Bierbrauereigehülie zu Pfungstadt, mit Dorothea Frick daselbst. 8. Johanne« Carl Eichmann, Kaufmann zu Gießen, mit Oltilie Neumann zu Schotten. 9. Albert Hofmann II., Weißbinder zu Ober-Wöllstadt, mit Ann« Fischer daselbst. 11. Franz Theodor Backhaus, Hoboist dahier, mit Friederike Johannetie Simon hierselbft. 12. Emil Freund, Kellner dahier, mit Maria Magdalene Gerstadt zu Johannisberg a. Rh. GdafMISetzmAOO«. November: 6. Friedrich Wilhelm Böhme, Kaufmann zu Dortmund, mit Marie Karoline Emilie Katharine Jughard bitifdbfL 6. Wilhelm Heinrich Nau, Spengler dahier, mit Caroline Hoffmann Hierselbst. 10. Wilhelm Kern, PosthilfSbot« dahier, mit Auguste Schäfer von Hasielbach. 11. Karl Anton Heinrich Nie», Forstaffcffor zu Erbach i. £)., mit Amalie Anna Elisabeth Leinberger hierseldst. Motrai. October: 31. Dem Weichensteller Christian Arnold eine Tochter, Wilhelmine Christine. November: 2. Dem Schlaffer Albert Franz Otto ein Sohn, Friedrich. 3 Dem Installateur Wilhelm Wehn ein Sohn, Adolf. 3. Dem Taglöhner Jost Bergener eine Tochter, Luise. 4. Dem Eisenbahnschaffner Joseph Pauly eine Tochter, Anna. 5. De« Hilfsbremser Philipp Rahn eine Tochter, Marie Wilhelmine. 6. Dem Händler Jacob Rühl eine Tochter. 7. Dem Schuhmacher Friedrich Keil eine Tochter. •tttovfrtttt. November: 6. Karoline Maier, 5 Monate alt, Tochter von Dachdecker Hermann Maier dahier. 6. Theodor Tichan, 3 Monate alt, Sohn von Schlaffer Theodor Tschan dahier. 8. Auguste Loth, 23 Jahre alt, Tochter von Wirth Karl Loth dahier. 10. Philipp Wall, 39 Jahre alt, Landwirth von Hol,Hausen, Krei« Friedbeig. 11. Luise Trinkaus, 2 Monate alt, Tochter von Metzgermeister Gustav TrinkauS dahier. Auszug aus den Arrchenbüchera der Stadt (Aicf»cu. Evangelische Gemeinde. iBttiamt. MatthäuSgemeinde. Den 6. November. Friedr ch Wilhelm Böhme, Kaufmann zu Dortmund, und Marie Karoline Emilie Katharine Jughardt, Tochter deS Metzger» unb Wirth« Ernst Jughardt zu Gießen. Den 10. November. Wilhelm Kern, Posthilfsbote zu Gießen, und Auguste Schäfer, Tochter deS Maurer« Peter Schäfer zu Haffelbach JohanneSgemeinde. Den 6. November. Wilhelm Heinrich Nau, Spengler zu Gießen, und Karoline Hoffmann, Tochter des verstorbenen Schneider» Christoph Hoffmann zu Ellnrode. Den 11. November. Carl Anton Heinrich Nie«, Forstaffessor zu Erbach i. O., und Amalie Anna Elisabeth Leinberger, Tochter des verstorbenen Apotheker« Adalbert Leinberger zu Gießen. •♦la oft«. MatthäuSgemeinde. Den 7. November. Dem Bierkutscher Wilhelm Balser ein Sohn, Anton Philipp Johann, geboren den 11. October. MarkuSgemeinde. Den 7. November. Dem Schlaffer Wilhelm Klö« ein Sohn, Christian Hermann Robert, geboren den 6. Octoder. Denselben. Dem Schreinermeister Christian Schopbach eine Tochter, Emtlie Henriette, geboren den 18. October. LukaSgemeind e. Den 7. November. Dem Locomotivheizer Johanne« Michel eine Tochter, Margarethe geboren den 9. October. Denselben. Dem Stationsetnnehmer Karl Kohlermann ein Sohn, Hermann Adolf Gustav, geboren den 11. October. Denselben. Dem Bahnarbeiter Wilhelm Gelsebach ein Sohn, Heinrich Friedrich, geboren den 11. October. JohanneSgemeinde Den 6. November. Dem Kaufmann Adolf Zurbuch eine Tochter, Emmy, geboren den 3. Juli. Den 7. November. Dem Ober-Postasffstenten Wilhelm Kammer eine Tochter, Therese Anna, geboren den 15. October. Denselben. Dem Wagnermeister August Führer ein Sohn, Willi Friedrich, geboren den 13. August. Denselben. Dem Schneider Heinrich Müller ein Sohn, Heinrich Jakob, geboren den 12. Juli. isttxbieu. MarkuSgemeinde. Den 8. November. Katharine Elisabethe Weller, 64 Jahre eit, starb den 5. November. -JohanneSgemeinde. Den 10. November. Auguste Loth, Tochter de« Wirth» Carl Loth, 23 Jahre alt, starb den 8. November. Universität- - Nachrichten. — Berlin. Die Privatdocmten der philosophischen Facultät der hiesigen Universität, Dr. Richard Sternfeld und Dr. Erich Liesegang, wurden zu Profefforen ernannt. — BreSlau. Geheimralh Ferd. Cohn, Director de« pstanzm- phyfiologischen Institut« der BreSlauer Univerfftät, feiert am 13. November sein bOjöhige« Doctor-Jubiläum. Professor Cohn, einer der hervorragendsten Notanker der Gegenwart, bat bekanntlich durch seine Untersuchungen über krankheiterregmde Mikro-OrganiSmen den Grund zur Bacteriologie gelegt. — Der Stockholmer Großhändler F. Kempe hat am 6. d»., dem Gustao-Adolftage, der Univerfftät Upsala 150000 Kronen zur Errichtung einer Profeffur sür Pflanzenphyffologie gestiftet. — New-Dork. Die Bostoner iheoloaische Facultät hat einen Geistlichen, welcher neulich im Löwenkäfig deS Bostoner zoologischen GattenS eine Trauung vollzog, relegirt. Seine Conferenz droht mit einem DiSciplinar-Verfahren. CHaratn* unb Kauft — »in elegante», Heine» Geschenk für Damen ist der auch in diesem Jahre wieder erschienene Hande & Epener'sche Damen-Almanach (32. Jahrg. für 1898. Verlag von Haube 4 Spener, Berlin). Die von Jahr zu Jahr zunehmende Beliebtheit de« Almanachs beweist schon hinreichend, daß nicht nur sein Aeußere», sondern auch der practische, zweckentsprechende Inhalt, der durch geschickt ausgewählte .Wochensprüche" bereichert wurde, den Beifall der Damenwelt verdient und gefunden hat. >08 ’J« «bei, ft? I« ' n . ®e2 ?ltillt 11 >^'vbtndkr iQ -L-L enbüchern ik ?ate Tochln von 0M Llchm, 3 Blonde >«[• 8. Auguste Loih, I dahin. lO.BWlpp iuh, KreiS grlebberg. aMrhgnmetster Susta, u8Ü?Ju Dort- Äa* 18*'m Wettoft 5Wk Sibert ™«uwoaÄ 8ul^ :°Wtr, Anna. 5. De« ‘'J'lklmtne. 6,iem. ^uhwacher Fiiedri- Böhwe, Kaufmann zu arineJughirbl, Tochter i Gießui. )osthiliSbotr zu Gießen, :n8 Wer SWr za in, Spenatn zu Gießen, nEchneiberS Christoph ich Nie-, ForstMor H Letnbnger, Tochter r ju Gießen. MfM W- rill A. Dctobtt. illbtlm ALS ein 6obn, Cdobtt. r t . Kristian Schopbach M Dclober. jeljet Johannes W ctober. . Aart Kohleriomn ein 11. October. m Getiebach ein Sohn, olf Zurbuch eine Tochter, stellten Wilhelm Kammer B Mm <•”®*- etaSoD». 6to*4 äletbrt»1»16"1 „e *•!&« ÄS»** eichtet richt-«- iei. , hea »M't « bis 0 65, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,00, Hahnen pr. Stück 0,60-1,00, Enten pr. Stück X 1,60-2,00, Gänse pr. Pfund 0,46-0,62, Ochsenfletsch pr. Psd. 66-74 Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd 60 - 66 4, Schweinefleisch pr. Psd. 64 bis 72 4fr, Schweinefleisch, aesalzen, pr. Pfd. 67 4, Kalbfleisch pr. Bfd. 60-64 * Hammelfleisch pr. Pfd. 50—66 Ä, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,50 biß 5,00 Ji., Weißkraut pr. Stück 0- 00 4, Zwiebeln pr. Centn« 6,00—0,00 A. 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