pielPllhen. • «ÄU • 8lefeauB4e.» 6 I ** 66% 1 Umgebung. 1t Beringt nngt l Al-Lar-iW hMMir fWArken lebtln 9184 enfels, r »t. 46. ' emnitzLS. (atlon. u Diensten, lühlicht I > Brenndauer L itungs-ArtiW. i icht. Bento1® dto. ctobet 1897. trt. Süb^t« Holdste tugielen Ssd-**- * ti-; ich* **»•*♦* 868 0 L» 981 1887 K» B ^■DbL Kss'- unenftraftc Xr. S löbk, TanMrer. oooooooo c Mn irplan o ationen Giessen, Q bürg, Friedberg. Ö Cobleni, Deutz. 0 jdda. Stockte, * und Londorf a- Q ahnzüge zumPr^Q L »• 7 Nr. 24t Erstes Blatt Donnerstag den 14. Octol.cz 189g Der #it|entr Anzeiger erscheint täglich, Wt Ausnahme bcf Montag». Dn Gießener A-emtkieudlSller werden dem An-eiger wöchentlich dreimal deigelegt. Gießener Anzeig er Kenerat-Anzeiger. Bierteljahrig« AVoanementspreisv 2 Mark 20 Pfg. ertt vringerlohn. Durch die Poft bezog«, 2 Mark 50 Psg. Rebodxow, rxpeditioK und Drucker«: Zch»tstr«ße Ar.r» Fernsprecher tl. Anrts- und Anzeigeblutt für den Areis Gieren. 1 Hratisöeitage; Hießener Aamikienbtätter Annahme von Anzeigen za der Nachmittags für de» folgenden Log erscheinenden Nummer bis vor». 10 Uhr. Alle Annoncen.vureaux de» In- und Auslandes nehme» i Anzeigen für den „Gießener «nzriger" entgeh». Feuilleton. ihm heute Eindringlinge. .Dürfen wir nicht durch die Thür, steigen wir durchs Feaster, — hinein wollen wir schon kommen," schrie der »ndere. Riemer fand e« unter solchen Umständen für geratheo, bele gereizte» Feinde etnzulafseu. Er führte fie in ein Zimmer, setzte ihnen Speise vor und Wein, so viel fle wollten. Aber die Männer gaben sich damit oicht zufrieden. „Der Hausherr schläft." „So weckt ihn — er muß hierher — wir müssen mit reden." Fehler, auf ziemlich rücksichtslose Weise gegen die kacholischen Gesellschaften vorzugehen und sich dadurch die Feindschaft der Clerikaleu zuzuzieheu, die er gleich Anarchisten überwachen ließ und die strengsten Maßnahmen gegen dieselben in An- Wendung brachte. Er hätte bedenken müffen, daßldteS in dem durch und durch katholischen Laude große Erregung Hervorrufen würde und im Jutereffe der Beruhigung der Gemüther beffer unterblieben wäre. Im Uebrigen hat Rudini gar kein Hehl daraus gemacht, daß er um jeden Preis mit Zanardelli Zusammengehen wolle und nur mit Rücksicht auf diesen die Rundschreiben gegen die Agitationen der clertcalen Partei erlaffen habe, womit er zugtbt, daß eigentlich gar kein triftiger Grund für die strengeren Verfügungen Vorgelegen hat. Ob daS Labinet in seiner jetzigen Zusammensetzung sich lauge wird halten können, ist sehr fraglich. Jedoch ist 's möglich, daß vor der Kammereröffnung die Krise nicht zum vollen Durchbruch kommt- dann aber dürfte sicherlich etoe Reconstruction deS CabiuetS vorgenommen werden, weil die Uneinigkeit der Minister gegenüber der Kammer nicht fort- bestehen kann. Im Großen und Ganzen hat daS Ausland kein großes Jvtereffe daran, ob Rudini fällt oder sich halten kann, da die auswärtige Politik Italiens fest vorgezeichuet ist und seine eigenen Interessen ein Festhalten am Dreibünde bedingen. Mag auch die eine Regierung etwas mehr mit Frankreich liebäugeln als die andere, uns kann das nicht allzu sehr tangtren, da wir wissen, daß Italien eine Groß- machtpolttik nur verfolgen kann in Verbindung mit den beiden VertragSmächteu. (xx) „Wo ist der Hausherr? Wir wollen ihn sprechen!" riefen fte gebieterisch. Goethe in Lodrogesshr. Historische Reminiscenz von Friedrich Thieme. (Fortsetzung.) Goethe, nunmehr überzeugt, daß mau den Marschall , nicht mehr zu erwarten brauche, hüllte sich in seinen Prophetenmantel", das weite Nachtgewand, daS er zu traaen pflegte. Eben wollte er sich zur Ruhe begeben, da dotmerten heftige Kolbenschläge an die Thür. Riemer öffnete bestürzt. Zwei französische TiraillenrS standen draußen und begehrten Emlaß. „Hier können Sie nicht herein," bedeutete ste der Secre- xjjr, ,"da- ist das Hauptquartier des Marschalls, auch liegen bereits sechzehn Husaren im Quartier." „Geht zum Leusel! Wir wollen effeu und schlafen! WaS kümmert uns der Marschall," polterte der eine der Der geängstigte Secretär eilte hinaus, um dem Dichter das Anliegen der halbtrunkeuen Gesellen zu offenbaren. Goethe erklärte sich sofort bereit, eS zu erfüllen. Wenige Augenblicke später stand er den Soldaten, in seinem weiten Prophetenmantel, aufgerichtet zur vollen Höhe seiner stattlichen Gestalt, mit dem impouirenden Juptterkopf und fie an- schaueud mit seinem gewaltigen überlegenen Blicke gegenüber. „Hier bin ich. WaS steht den Herren zu Diensten?" Die Tirailleure fuhren betroffen zurück. Die iwpontrende Erscheinung verblüffte fie. Sie stammelten einige ent- schuldigende Worte. „Sie sollen mit uns avftoßeo, haha! „Sehr gern, meine Herren!" Goethe setzte sich einen Augenblick zu ihm», trauk mit ihueu, fröhlich stießen fie an. „Verzeihen Sie die Störung, mein Herr," entschuldigte fich der eine der Franzosen. „Wir wollten nur das Vergnüge» Ihrer Gesellschaft genieße»." Goethe verabschiedete fich und zog fich vou Neuem in fei» Schlafgemach zurück. Die Gesellen fuhren fort zu zeche», Wolff« telegraphische« Correspondmz-Buremr. Madrid, 12. October. Mar.chall Primo de Rivera wird den Oberbesehl auf de» Philippinen behalte», um dort eine Armee aus den Inselbewohner» zu bilde». Madrid, 12.October. I» den verschtedeue» Gefechte» tu der letzten Zeit find auf den Philippinen 287 Aufständische und 35 Spanier getödtet worden. Depesche» de« Bure«, „Herold." «erli», 12. October. Der Kaiser empfing gestern in Hubertusstock den commandtrendeu Admiral v. Knorr, den StaatSsecretär de« RetchSmarineamtS, Lontreadmiral Tirpttz, sowie den Chef de« Civilcabinet«, vr. v. LucanuS, und den Chef des MarinecabinetS, Freiherrn v. Senden- Bibran, zum Bortrage. Heute nahm der Kaiser die Vor- träge des KriegSmintsterS v. G oßler, des Chefs des Militär- cabinetS, o. Hahuke, und des Chefs des CtvtlcabtnetS, v. LucanuS, entgegen. Berlin, 12. October. Der Kaiser hat anläßlich der Jubelfeier des DtakoniffenhauseS „Bethanien" diesem 20 000 Mark Überweisen lasse». Berlin, 12. Oktober. Entgegen anderweitigen Meldungen erfährt die „Post", daß sowohl über daS Datum der Eröffnung des Reichstages wie des Landtages bisher noch keine Entscheidung getroffen ist. Berlin, 12. October. Die „Post" kann im Widerspruch mit einer jüngst durch zahlreiche Blätter gegangenen Nachricht melden, er sei begründete Hoffnung vorhanden, daß daS Zur Lage in Italien. Beunruhigende Nachrichten kommen vou der apenuiut- scheu Halbinsel und svectell aus Rom, wo die von der Regie« ruug durchgesührte Steuererhöhung und die größere Strenge bei der Einziehung der Einkommensteuer blutige Demon« strationeu hervorgerusen haben. Schoo längere Zett gährte e« unter den Industriellen und Kaufleuten, weil diese die neue Steuerveranlagung zu drückend fanden und in derselben einen Rui» der Geschäft«- und Handelswelt Italiens erblickte». E« erscheint immerhin auffällig, daß der Minister- präfident Rudini fich erst «ach der imposanten Kuadgebung der Bürger Roms bewogen sühlte, eine Prüfung der Angelegenheit zuzusagen, da ihm die Verhältnisse doch längst hätten bekannt sein müffen, und wenn er die Hoffnung auS- gesprochen hat, iu der Lage sein zu können, eine Ermäßigung der Steuer zu gewähren, so muß demgegenüber betont werden, daß die Regierung einen so hohen Steuersatz gar nicht hätte zur Etnsührung bringen dürfen. Die Leidenschaften des italienischen Volkes zu erregen, ist ein sehr gefährliche« Expert- ruent, wa« Rudini an den Eretguiffen deS letzten Montag wieder zur Genüge erfahren konnte, wenn auch die Hauptschuld daran, daß die Kravalle vorkamen, lediglich scaudal- lustigem Gesindel zuzuschreiben ist. Jedenfalls dürsten die Vorgänge dazu beitragen, der schon seit einigen Wochen bestehenden ionerpolitischen KrifiS größere Schärfe zu geben. Wie erinnerlich, hatte Rudini, als er das Erbe CrtspiS antrat, die Kammer aufgelöst, um die Volksstimmung gegenüber dem neue» Cabinet kennen zu lernen, dem bekanntlich auch die crisptfeiodlichen Gruppen Giolitti und Zanardelli ihre Unterstützung angedethen laffen wollten. Rudini erhielt Lamal« eine nicht unerhebliche Majorität, waS ja auch bei dem Hochdruck, mit dem die RegierungSorgane in die Wahl- vgitatton etogriffeu, nicht weiter verwunderlich war. Jedoch machten die oben genannten Parteigruppen im Laufe der Zeit Anspruch darauf, daß ihnen innerhalb der Regierung ein breiterer Spielraum eingeräumt werde, während auch innerhalb de« Ministeriums Uneinigkeiten auSbrachen, welche ein gedeihliches Arbeiten unmöglich machten und bei jeder wichtigen Frage die Entscheidung verzögerten. Schon bei der Berathung über die erythräische Provinz war daS Labinet Rudini in großer Gefahr, als der Mtnisterpräfident zum Gouverneur der Colonien den Senator Bonfadini ernannte, welcher die Ausgaben für Erythrea stets hartnäckig bekämpft und sich auch sonst durch seine scharfe Polemik gegen den Dreibund, gegen die militärischen Ausgaben u. f. w. viele Feinde erworben hatte. König Humbert hat bekanntlich btt Bestätigung dieser Ernennung verweigert. Da Rudtui überzeugt war, ohne Zanardelli keine genügende Regierungsmehrheit zu haben, ließ er bei diesem sowohl wie bei Giolitti gelegentlich der Erledigung des Justizministeriums durch den Tod CoftaS aufragen, ob er unter ihrer Mitwirkung da« Cabinet umbtlden solle. Beide gaben aber eine ausweichende Antwort, insbesondere Zauar- dellt erklärte, ohne eine vollständige Aeuderung der Politik nicht daran zu denken, in die Regierung zu treten. Er «achte hauptsächlich Rudini den Borwurf, gegenüber den Agitationen der clertcalen Partei nicht energisch genug vor- gegangen zu sein. Da beging der Consetlpräsident den Abgeordnetenhaus »och während seiner letzten Sesfio« fich in seinem Neubau wird versammeln köunen. verliu, 12. October. Die Feier de« 50jährige» Jubiläums der Firma Siemens & Halske gestaltete fich äußerst würdevoll und erhebend. Heute vor- mittag 10 Uhr fand die Beglückwünschung der Angestellten der Firma und der auswärtigen Delegirten statt, wobei u. A. von den Arbeitern des Berliner und Wieoer Werkes der Firma und sämmtlichen Beamten ein Porträt von Werner v. Siemens überreicht wurde. Der Senior des Hauses, Herr Carl v. Siemens, dankte bewegt und theilte eine Urkunde mit, in welcher den sämmtlichen Arbeitern und Beamten eine Million gestiftet wird, deren Zinsen in noch zu vereinbarender Weise verwendet werden solle». Ansprache folgte nun auf Ansprache, zahlreiche Glückwunschtelegramme au« aller Herren Länder liefen ein. Köln, 12. October. Den „Rheinisch-westfälischen polit. Nachr." zufolge soll die nationalliberale Fraktion für die nächste LandtagSsesfion eiuen Antrag auf Aufhebung der preußischen Gefaudtschaft beim päpstlichen Stuhl vorberetten, als Antwort auf die Aeußerungen in der Kanifius-Encyclica gegen das evangelische Bekenntniß. Dle „Köln. Ztg." meint hierzu, der Antrag habe wohl nur den Werth einer Demonstration und einer Warnung. Wilhelmshaven, 12. October. DaS Kanonenboot „Hyäne" ist nach neunjähriger Abwesenheit gestern au« Kamerun wohlbehalten hier etngetroffe». Leipzig, 12. October. Heute verhandelte daS Reichsgericht über die Berufung des Abgeordnete» Liebknecht gegen daS Erkenutniß der Strafkammer zu BreSlau, welche ihn am 15. November 1895 wegen Majestät«- beleidtguug zu vier Monaten Gefängniß verurthetlt hatte. Die Beleidigung war bekanntlich iu der Rede gefunden wordeo, mit welcher Liebknecht den Breslauer Parteitag eröffnete. Die Revision Liebknechts wurde heute mit der Begründung verworfen, daß die Feststellung des Landgericht« Breslau ohne Rechtswirkung fei. Budapest, 12. September. Bet der im Mat nächsten Jahres stattfindendeu Jahresversammlung der ungarischen Akademie der Wiffenschaften wird Kaiser Wilhelm zum Ehrenmitglied der Akademie ernannt werden. Lemberg, 12. Oktober. Wie der „CzaS" meldet, hat der Zar dem Grafen Badeni gelegentlich deffen Verwundung im Duell mit dem Abgeordneten Wolff seine Sympathie auS- gedrückt. Rom, 12.October. Die Aufregung in der Stadt über die gestrigen Vorgänge ist ungeheuer. Wieviel Ber- wundete es in der Volksmenge gab, läßt fich kaum feststelleu. Alle Zugänge zum Ministerium bleiben vorläufig besetzt. Rom, 12. October. Mtnisterpräfident Rudini hat der Commission der Kaufleute geantwortet, daß er eine Commisfiou zur Prüfung der Beschwerden etnsetzen werde und hoffe, eine Ermäßigung der Steuer gewähren zu können. Heute werden der Mtnisterpräfident und Finanzmtutster mit dem Bürgermeister von Rom, dem Präfideuten der Handelskammer und dem Präsidenten des Verein» der Kaufleute eine Confereuz abhalten, um zu prüfen, was im Jntereffe der Steuerzahler geschehen kann. »■y——■—w——» sie lärmten und polterten immer lauter. Zuletzt verlangte» fie ein Bett. „Wir haben keins übrig, — die vorhandene» find für den Herrn Marschall und sein Gefolge bestimmt," fertigte Riemer fie ab. „Wir müffen haben et» Bett." „Die sechzehn Husaren schlasen ja auch auf dem Fußboden —" „Ist ganz egal. Wir sein müde, wir habe» gefochten in der Schlacht. Ein französischer Soldat ist kein Hund — wir müffen haben ein Bett." Zornig stürmten fie die Treppe hinauf, zu nehmen, «a« mau ihnen verweigert. So geriethen fie in das Schlafzimmer de« Hausherr». Mit gezogene» Säbel» drangen sie auf ihn ein, der fie ersuchte, fich ruhig zu verhalten. A« einem Haar hing da« Leben des großen Manne«. Da stürzte Christiane herbei, bleich, aber entschloffen. Sie wollte ihr Leben daran wagen, da« de« geliebten Mannes, de« Vaters ihre« August, zu reiten. „Zurück!" herrschte fie die Betrunkenen an, fich zwtstve» diese und den Dichter wersend. Mit sester Hand zog fie ihn zurück, laut nach Hilfe rufend. (Schluß folgt.) BtnfftI, 12. October. Vom 1. Jarmar ab werden die ( Eisenbahnwagen erster Klasse ans Anordnung deS Eisenbahn-Minister- abgeschafft. Loudon. 12. October. Die Westminster Gazette be- Häupter, daß durch die Vermittelung der Zarin und der Großfürstin Elisabeth die Beziehungen Kaiser Wilhelms zur Königin Victoria von England sehr innige ge- morden find. Kaiser Wilhelm habe etneu sehr herzlichen Brief an die Königin geschrieben und werde im Monat November einen zweitägigen streng privaten Besuch in Balmoral abstatten und die Königin zum Frühjahr nach Potsdam einladen. Revyork, 12. October. Die Wahl de» demokratischen Eandidaten zum Oberbürgermeister von Groß« Rewyork scheint gesichert. Berlin, 13. October. Der gestrige EmpfangSabeud beim Fürsten Hohenlohe zu Ehren der hier tagenden iuter« nationalen Lepra-Couferenz nah« einen glänzenden Verlauf. ES waren etwa 300 namhafte medicinische Eapacitäten, sowie die Minister, außer Miquel, die TtaatSsecretäre und andere hohe Würdenträger erschienen. Fürst Hohenlohe unter- hielt sich lebhaft mit Herrn v. Bülow und Professor Virchow, der gestern als am Vorabend feine» 76. Geburtstages besondere Ehrungen erfuhr. Berlin, 13. October. Fürst Bismarck empfing gestern in FriedrichSruh den Vorsitzenden des Dtrectortum» de» Eeutral-VerbaudeS deutscher Industrieller, Commerzieu- rath Hassler au» Augsburg. In der Unterhaltung nahm der Fürst, wie die „Berl. Polit. Nachr." berichten, Gelegenheit, seine besondere Genugthuuog über daS Zusammengehen von Laudwirthschaft, Industrie und Handel bei der Vor- berathung für den Abschluß neuer Handelsverträge aus- zudrücken. Berlin, 13. October. Nach einem Telegramm des „Localanzeiger»" aus Christi an ia erklärte Nansen in einer Unterredung, er betrachte eS nicht al» ein ungünstige« Zeichen, daß man von Andrs noch nickt» gehört hat. Der- selbe sei wahrscheinlich noch am Leben. E» sei möglich, daß keine Nachricht vor dem Frühling von ihm etutreffe. Da er Proviant für drei Monate hätte, könne er den Winter aushalten. Berlin, 13. October. Die An archisten hatten für gestern Abend eine öffentliche Volksversammlung einberufen, nm über die Stellung der Socialdemokraten zu den Landtagswahlen zu refertren. Da» Referat harte Schlosser WeiShit Übernommen. Der Redner geißelte den Beschluß de» Hamburger Parteitages und ferner da» Verhalten der Socialdemokcaten beim Formerstrtke. Die nur schwach besuchte Versammlung fand einen frühzeitigen Beschluß. Nom, 13. Oktober. Der Fürst von Montenegro wird demnächst zum Besuch des KöaigSpaareS in Monza eintreffen Petersburg, 13. October. Auf der Insel Oesel an der Küste von Esthland entstanden Bauern Unruhen infolge der Einführung der russischen Sprache. Militär wußte requirtrt werden. ES kam zu Zusammenstößen, wobei mehrere Personen verletzt wurden. ltooaLes unfc provinzielles. Gießen, den 13. Oktober 1897. •• Auszeichnung. Seine König!. Hoheit der Groß- Herzog haben Allergoädigst geruht, am 4. October dem Wilhelm Lüdecke, Kammerdiener des Grafen Oriola zu Büdesheim, da» Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für Verdienste" zu verleihen. ’* Postprrsonaluachrichte«. Versetzt find: der Post- secretär Quenzletn von Mülhausen (Elsaß) nach Gießen, der Postoerwalter Kleiß von Lorsch (Hessen) nach Bürgel (Hessen), der Ober-Telegraphenasfistent M etzner von Mainz nach Berlin, der Telegraphenasfiftent Göruert von Mainz nach Darmstadt. — Ernannt find: der Postasfisteut Germann in Darmstadt zum Telegrapheuassiftenten, der Kanzlist Wenzel in Darmstadt zum Ober-Telegraphenasfifteuten. — Angestellt find als Postsecretäre die Postpractikanten Delp auS Dortmund in Darmstadt, Schuchmann au« Hannover in Mainz- als Postassisteuten Bach aus Coesfeld in Nidda, RenSmann aus Münster (Westfalen) in WormS. — Angenommen ist: als Postanwärter der Schutzmann Lepper in Mainz- als Postagent der Schneidermeister Philipp Heß in Nlederflörsheim. — In den Ruhestand getreten find: der Postsecretär Lipke in Mainz, der Postverwalter Stotz in Lich, der Ober-Telegraphenafsistent Brüggenwerth in Darmstadt. •• RekruteutraNSporte. In ganz besonder» starker Weise werden von morgen, 14. October, ab bi» zum Abend de» 15. October die Eisenbahnen Deutschland» durch die Beförderung der zu ihren Regimentern etnrückendev Rekruten tu Anspruch genommen werden. Auch die Station Gießen passiren alljährlich große RekrutentrauSporte, hauptsächlich nach Elsaß Lothringen bestimmt. •• Am Gießener VolkSbad find die Zimmerleute seit gestern beschäftigt, den Dachstuhl zu errichten. Damit ist die Möglichkeit gesichert, daß die Gebäulichkeit desselben vor Eintritt der schlechten Jahreszeit unter Dach kommt. ** Spende. Professor Dr. Simon in Baltimore hat al» Spende ehemaliger Schüler de» Professor» Dr. Buchu er, die in Amerika weilen, ca. 200 Mk. au den Gleiberg-Verein gelangen lassen mit der Bitte, den Betrag im Sinne de» verewigten Lehrer» in der alten Burg zu verwenden. ES soll der verein die Absicht haben, diesen Betrag mit zur Wiederherstellung deS sogen. Philipp-thurwe», einem Liebling»- gedankeu deS Dr. Buchner, zu verwenden. Vielleicht gibt diese Mittheilung auch den hiesigen zahlreichen ehemaligen Schülern Dr. Buchner» Veranlassung, sich durch eine Samm- । hing zum gleichen Zweck zur Ehrung ihre» allbeliebten ehemaligen Lehrer» zu betheiligen. *• Sport. Am vergangenen Sonntag errang Herr Karl Keil, Mitglied de» Ersten Gießener Stemm- und Ring- Clubs, in Darmstadt den Ersten Prei» (Meisterschaft von Hessen) im Wett- und Dauerlauf. Kraft Heil! •* Stadttheater. Da» seit mehreren Jahren hier nicht mehr aufgeführte Schönthau-Kadelburg'sche Lustspiel »Der Herr Senator" wird Donnerstag hier gegeben. Herr Director Helm spielt darin den »Senator Andersen", eine seiner hervorragendsten Rollen, mit welcher der beliebte Darsteller u. a. am Hoftheater in Gera ungewöhnliche Erfolge erzielte. Auch die Besetzung der übrigen Rollen läßt auf eine gute Durchführung des Stückes schließen. *♦ Sectio» Gieße» de» Deutsche» »»d Oesterreichifchen AlpruveretuS. In der letzten MonatSversammlung schilderte Herr Rentner Pisto r seine Wanderungen im Kaiserthal, den Tauern und den Dolomiten. Der August diese» Jahre» erwies sich, ander» als der vorjährige, dem Bergsteigen sehr günstig. Von der Hinteren Bärenbadhütte stattete Redner zunächst der Elmauer Haltspitz einen Besuch ab, einem Gipfel, der seinem anregenden, nicht allzu schwierigen Aufstieg und dem herrlichen Ueberblick über daS Kaisergebtrg seinen touristischen Ruf verdankt. Die Tage darauf uuteruowmeue Besteigung der Ackerl-Spitz gewährte überraschende Ttefbiicke in da» Leukenthal und seine Verzweigungen. Die Gisela- bahn brachte unseren Wanderer von S. Johann i. T. nach Zell a. S. Nach einer Wanderung durch da» Kaprunerthal, da» durch seine Verkehrs- und Hotelverhältnisse den Touristenstrom immer mehr auf sich lenkt, wurde auf der Kaindlhütte übernachtet und nächsten Tages der formeuschönste Berg der Glocknergruppe, da» Große Wiesbachhorn, erstiegen. Eine langwierige Gipfel- und Gletscherwanderung sührte von dort herüber zur Pasterze und inS Thal der Möll. Nun herüber nach Lienz, mit der Bahn nach Toblach und daS Rienzthal aufwärt». Nach manchen kleineren Unternehmungen in der Umgegend von Cortina wurde mit dem Pelmo der südlichste Hauptgipfel der Awpezzaner Dolomiten erreicht. Der Aufstieg von der Capauna Venezia erfolgte über da» berühmte Ball'sche Baud, der Abstieg über das zwar kürzere, aber durch seine Schlotterbedeckung schwierigere obere Band. Leider bestätigte sich die dort schon früher von Sectiousmitgliedern gemachte Erfahrung, daß die Unbescheidenheit italienischer Führer den Genuß der Wanderungen in diesem Gebiet beeinträchtigt. — Am nächsten Sonntag unternimmt die Section eine Wanderung ins Hinterland. (Bergl. Annonce.) ** Julin» vo» Payer. Ueber die Persönlichkeit deS berühmten Nordpolfahrers Ritter v. Payer, der am 18. October, 8Vi Uhr Abends im „Einhorn" Vortrag halten wird, erfahren wir von unterrichteter Seite folgende Einzelheiten: Julius v. Payer ist am 1. September 1842 in Teplitz in Böhmen geboren und erhielt seine Ausbildung in der Militär-Akademie in Wiener Neustadt, au» der er im Jahre 1859 als Lieutenant in da» 36. Infanterie-Regiment eintrat, das damals in Italien garnisonirte. Vom Beginn der sechziger Jahre her datiren die ersten Mittheilungen über die Thätigkeit Payers als tüchtiger Bergsteiger, der überdies von seinen großartigen Touren in die unwegsamsten Gebiete der Alpen höchst anschauliche und instructive Darstellungen in der Presse veröffentlichte. Die Jahrgänge 1864 bis 1869 von PetermannS „geographischen Mittheilungen" enthalten Berichte Payers über Besteigung deS Großglockner von Kals auS, Durchforschung der Trafoier, Adamello-, Presanella- Älpen und der Ortler-Alpeu - im „Jahrbuch des österrelch- ischeu AlpeuveretuS" 1867, 1868 und 1869 finden sich Schilderungen Payers Über Ersteigung des Madatschberge», Besteigung de» Monte Zebru und „der Monte Bios." Iw Jahre 1868 erging an Payer von dem Unternehmer der deutschen Nordpol-Expedition Dr. August Petermann, die Aufforderung zur Thetluahme an der für da» Jahr 1869 in Aussicht genommenen Nordpol-Expedition. Es war die sogenannte „zweite deutsche" Nordpol. Expedition. Die lieber» Winterung erfolgte in 74° 31' nördl. Breite an der Sabine- Insel- im März und April 1870 machte Payer ausgedehnte Schlittenreisen an der grönländischen Küste, welche sich bis 77® 1' nördl. Breite erstrecken. Dieser Punkt wurde am 15. April erreicht. Diese Expedition führte zur Entdeckung des Franz Josef-FjordS an der Ostküste Grönlands und des diese Bucht umrahmenden alpengleichen Gebirges, in dem eine 2200 Meter hoch aufragende Spitze fortan den Namen Payer-Spitze führt. Payer litt es nach der Rückkehr nicht lange in gemäßigteren Zonen, schon 1871 finden wir ihn wieder im nördlichen Eismeere, diesmal in Gesellschaft de» Schiffslieutenants Weyprecht, auf einer „RecognoSzirungs- fahrt" zwischen Spitzbergen und Nowaja-Semlja, die (tm September) bis zum 80® nördl. Brette führte. Da die kühnen Reisenden hier überall offenes, eisfreies Meer fanden, beschlossen fie, eine große Expedition zur Erforschung in dieser Richtung zu veranstalten, welche von den Vorauge- gaugenen arktischen Expeditionen bisher total vernachläsfigt worden war. Ihrer Energie gelang e», die Zurüstungen hierzu so zu beschleunigen, daß da» dazu bestimmte Schiff „Tegetthoff" schon am 13. Juni 1872 von Bremerhafen au» in See stechen konnte. Die Fahrt ging von Hammerfest au» quer durch da» DarentS-Meer direct gegen Rowaja- Semlja, doch wurde der „Tegetthoff" diesmal schon unter 76® 80' nördl. Breite vom Eise eingeschloffen und nach Norden getrieben. Im Sommer 1873 wurden versuche gemacht, durch Zersägen und Sprengen deS Eise» da» Schiff frei zu machen - diese versuche waren aber sruchtlo». Im Herbste wurde das Schiff in die Nähe eine» unbekannten Gebirgslandes getrieben. Es war da» ausgedehnte Gebiet deS Franz Josef-Lande». Der zweite Winter wurde unterm 79® 51' nördl. Breite im Eise zugebracht. Im März 1874 unternahm Payer vom Schiffe au» eine Schlttienreise, wobei i)ie Brette von 82® 5' erreicht wurde, während e» bis zum 83® abgepeilt wurde. Der nördliche Punkt wurde Cap Wien genannt. Im Mai 1874 kehrte Payer wieder an Bord zurück, doch mußte der „Tegetthoff" verlassen werden, und am 20. Mat trat die Mannschaft mit Boote» u»d Schlitten den Rückzug an. 96 Tage dauerte diese abenteuerliche Fahrt. Unterm 77® 40' erreichte man wieder freies Meer. Die Küste Nowaja-Semlja» entlang fahrend, wurde die Manu- ichaft am 24. August vom russischen Schiffer Feodor Woronin aufgenommen und erreichte nach neuntägiger Fahrt den schwedischen Hafen vardöe. von hier kehrte die Expedttion, für die man schon ernste Besorgnisse hrgte, über Hamburg nach Wien zurück, überall Gegenstand der herzlichsten Ovationen. Nach der Rückkehr von dieser Expedition nahm Payer seinen Abschied al» Offizier und lebte seitdem al» Maler in München, dann längere Jahre in Pari» und seit einiger Zeit wieder in Wien. ** Die Landburgermeister de» Großherzogthum» Hessen haben der Regierung eine Eingabe unterbreitet, in der fie Erhöhung ihrer Bureaukosten — auf 1 Mk. pro Kopf ihrer Gemeinde —, uw einen Staat»zuschuß für ihre dem Staat zu leistenden Dienste und um eine Pension bei dem Ausscheiden auS dem Dienste nachsuchen. — Wetterbericht. Da» DepresfiouSgebtet im Norden mit dem Centrum über Skandinavien hat seinen Wirkung»- kreis erneuert und seinen Bereich in südlicher Richtung bi» nach Central Europa herein bereit» ausgedehnt. Relativ höherer Druck besteht soaach im Süden und Westen de» Erd- theil», doch sind von barometrischen Moxima nur noch einzelne schwache Sterne vorhanden. Die Witterung ist meist trüb und find stellenweise, zumeist im Norden, Niederschläge gefallen, voraussichtliche Witterung: Meist trübe«, im Allgemeinen mildes Wetter mit Niederschlägen. Gruvberg, 11. October. Gegenwärtig ist der Vorstand des Turnvereins mit den Vorbereitungen zur Turnhalleeinweihung, welche nun doch, wie zuerst vorgesehen, am 31. October stattfindeu soll, beschäftigt. Bereits vor einiger Zeit find die Einladungen an die Vereine de» Gaues Hessen versandt worden, und steht zu erwarten, daß diese trotz der ungünstigen Jahreszeit zahlreiche Vertreter zu dem Feste entsenden werden. In dem für da» letztere aufgestellten Pro- gramm ist eine Vorfeier am Sam-tag Abend vorgesehen, zu deren Verschönerung auch der hiesige Gesangverein und der Kirchenchor ihre Mitwirkung zugesagt haben. Ansprachen, Mufikoorträge, lebende Bilder mit verbindender Deklamation usw. werden außerdem in reichlicher Weise für Unterhaltung sorgen. Die eigentliche Feier nimmt am Sonntag nach dem Mittagsgotte»dienst mit einem Festzuge ihren Anfang und endigt am Abend mit einem Balle. Festrnufik sowohl wie Ballrnufik werden von der Capelle de» Hanauer Ulanen- Regiment» ausgeführt. -r. Bad-Nauheim, 13. October. Frau Konitzkh aus Antwerpen, welche, wie f. Z. in Ihrem Blatte erwähnt 50000Mk. zur Erbauung des neuen städtischen Kurhospital» gestiftet, hat jetzt ueuerding» wiederum Herrn Bürgermeister Wörner dahier 150 000 Mk. für dasselbe zugewendet unter der Bedingung, daß da» alte KurhoSpttal (direct am neuen Hospital) niedergelegt und zu Gartenanlageu hergerichtet wird, und daß ferner mehrere Freistellen für gänzlich Unbemittelte in dem neuen KurhoSpttal errichtet werden sollen. Gleichzeitig wünscht die hochherzige Dame auch, daß ein Bade- hauS dabei erbaut werde, wodurch e» mit Genehmigung hoher Staatsregierung durch Ueberlaflung der Soole möglich fein würde, Wi nt erkür en für die Hoßpltaliten einzuführen. Rödgen bei Friedberg, 12. October. Bei der letzthin ftattgefundenen Bürgermeisterwahl wurde da» langjährige Mitglied de» Gemeiuderath» Jener mit einer Mehr^ bett von 8 Stimmen gewählt. ttteratwr unfc — 3m Verlag der I. Ricker'scben Verlagsbuchhandlung in Gießen erschien: Die E-emikerpUÜf««g als vielumstrittene Zeitsrage. Bon Professor Dr. Alex. Naumann, Gießen. Prei« 1 Mk. Gedruckt in Leipzig bei C. G. Röder. Eingesair-t. Gießen, den 12. October 1897. Verehrliche Redaction! Unter „Eingesandt" Ihre« geschätzten Blattes wurde da« Publikum schon oft auf manchen Kunstgenuß aufmerksam gemacht, erst vor einigen Tagen auf das Hämmern mit ungeübten Händen aut dem Klavier. Eines besonderen Kunstgenusses aber ist noch nicht gedacht worden, und deshalb bitte ich Sie, diese Mittheilung in Ihrem geschätzten Blatte zu veröffentlichen. In der mittleren Schill erfaße gastirt schon seit Wochen ein Hunde-Quartett. Tagsüber läßt ich dasselbe oft stundenlang hören, aber ganz besonders in frühester Morgenstunde, etwa von 6 bis 8 Uhr, bringen die Gesänge tief in die Herzen der Menschheit und in die Schlafstuben der lieben Jtldnen. Dom tiefsten Baß bis zum höchftm Tenor Zermalmen die Töne das menschliche Ohr Und erfüllen die Seele mit Grauen. Und der Säugling, fchlafend in seinem Bett, Fährt jäh zusammen durchs Hunde-Quartett. Und ob auch der Mensch verzweifelnd fchrett, Ist doch Keiner da, der ihn vom Gebell befreit. Ich kann dem kunstsinnigen Publikum nur empfehlen, die Concerte mitanzuhören, um so mehr, da die Eingänge zur Schiller- iraße und zur Ederstraße für Jedermann unentgeltlich offen stehen. Vielleicht bemühen sich auch die Schutzleute einmal öfter und namentlich um die angegebene Zeit dorthin, damit auch fie sich de« Genusses diese« Ohrenschmauses erfreuen. Der Einsender. Wöchentlich« llkberficht der TodefisMe in Stete». 41. Woche. Vom 3. October bis 9. October 1897. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 700 (incl. 1600 Mann Müttti). SterblichkeitTztffer: 10,94, nach Abzug der OrtSfremdm 2,190/y. 48 Sarden an: Zusammen: Erwachsene: Kinder tm DOW DiphtheritiS 1 (1) l.Leben«fahr: 2.—15. Jahtt — - i m Atrophie 1 — 1 - Gehirnerweichung 1 (1) 1 (1) Nierenentzündung 1 (1) 1 (1) Selbstmord _____ 1 (1) 1 (1) — — Summa: 5 (4) 3 (3) 1 1 (i) A»fru Die in Klammen gesetzten Ziffern geben en, wie viele der Tober»!>Ule in der betreffenden Krankheit auf von autaftrt« nach Gießen gebrachte Kranke kommen. So sollen auf Hofgule < fannt zu tzvltur art 1. «lker 2. . 3. r 4. w 5. , i. . 1. . 10. t 11. , n. , 13. , 14. , 15. , U. , IT. , 18. , 18. , 20. , 21. v 24. , 26. 27. , 18. . 29. . 30. . 31. , 32. , 33. , : 34. Wiest 35. 36. , 37. , 38. , 38. , 40. , 41. , 42. , 43. , 44. , Be xommen, 9525 Sil falber, 1 Mein, 3 diener, 1! Seit, 1 8ai für Küche zwei tage bester von Der Etunben ffl “■ f. v, so October ®blge STM Gros "ßergewi Ml »iM beste» r «d «ttüst. __ folget ft*eiRt '"de von ; JmStS Sch. ' uniieito »®oro«ii H»t(, , °»d l” * ®*‘Ä HG *6"^n5: ln R . «rn 1Elnü,no^i* / Wwü 1 «“8 ist dir vorstu» °°gk° zur Turnhalle r jllnft vorgiskhku, oe ! 0t; ®W“W vor einigt ««tat bei Gaues W örl{n' datz diese trotz in zu dem Feste letztere ausgestellten Pu tag Abend vorgesehen; 8e Gesangverein M W haben. Schrot verbindender fodmtiior 1 Weise für llckrhaünng nt am Sonntag och dem iftzuge ihren Snsang unt t- Festmufil sowohl »le i le bei Hanauer Ulanen '. Fran Konitzky aus Ihre» Blatte enwtjni o städtischen Kurhoipltali um Herrn Argemeistee baffilbt jugttttubtt unter tfpital (bittet am neuen ütnanlagtu Itrgetidittt stelle» für gänzlich lln- errichtet »erden \oUtw. ime auch, da^ ervVadl tmUGene^Mtzhvhn der Svvle wbglich ieio jlpltaUten eiuMren. ‘tobet. Bei der letzthin ivahl wurde da« lang' ; Jener mit einer M l) U u ev Lttl-grbMttblM MkssssB!B5 -n, bm 12. Octobcr 1891. w Blattes wurde - üawuß aulmtrtiam gern «e"i ml >» , bringen btt ww Wolf* Jf* sSchstm/M enschlicht cjr Grouw. . in stwa>2 .. «b T6 9 Str 1^, •etssF m» «!•*% _ tm kr, 9,16.3^" ^j.öebwsM- 1(1) 1 - Ftächengehalt Acker auf dem Sand höflichst ein. Hochachtungsvoll Wiese Wiese 2321 39. XV 61 Markt 21. Telephon 46 n 3703 Bemerkt wird, daß Flächengehalte dem neuen Gütergeschoffe ent* die «ommen, und daß größere Parzellen auf Wunsch getheilt verpachtet werden. Marktstraße 4. Telephon 1'9. Helfrich, Ortsgerichtsmann. 9525 9298 Schirmträger rc. rc. IHobeldiinfte und Sdjrrinrrmft^rag zu kaufen gesucht. Off. unter H. 9486 an die Expedition d. Bl-9186 Paekhen kaufen 953b Benner & fttumtn Aaltet Kehricht und Küchenaöfäü'e * Zu verkaufen. I Ein Hansburfche sofort gesucht. 9467 A. attngelhöffer. 9544 Sofort 8015 Lehrer Döll zu Wicseck. Cultur- art Acker XX XXI xxvn xxxvni XXXII XII XII XIII XIII XIV 33. 34. 35. 36. 37. 38. 40. 41. 42. 43. 44. XIII XIII XV XXI XXII XXVII XXVII XXVIII XXVIII 134 120,1 33 136 120 19 21 24 100 106 50 3472 2089 2423 2077 7626 6365 6867 987 4898 5401 5923 5955 4585 7401 4048 2103 610 1718 2345 3187 8128 741 1194 * XXIX XXIX XXIX XXIX XXIX XXIX XXIX XXX XXX XXXII XXXII XXXII X X X X X 26 28 33,5 33 84 119 141 108 112 6 11 13 HI Meter 1259 1576 2381 1144 8522 2856 4185 4672 2805 1931 3997 1024 1014 4293 3256 4987 4147 2363 803 Nr. 120 196,5 219,5 249 141 152 172 174 180 186 207 99 112 133 33 147 120 122 8 273 e ♦ Flur II II II ein Kevrtchtgefätz beschaffen sein? Diese Frage wird den hier näher beschriebenen Uebernahme ganzer Glühlicht-Einrichtungeu bei billigster Berechnung. Prima Referenzen. Wie mutz ton besten durch Zwiebeln heute Donnerstag in der Markelaube Nr 10 zu billigem Preis. Bestellungen frei inS Haus. 9513 ZwiebelhLndler Rühl Alice-Schule für Frauenbildung und Erwerb. Der Bügeleurfus beginnt Donnerstag den 21. October. Die Stunden für Sticken. 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Leihgesternerweg am halben Zehnten daselbst am Schwarzacker „ „ auf den Leihgesternerweg htnt. d. Steinborn «. d Stumpfenweg daselbst am Steinborn «. d. Leihgesternerweg im alten Feld aus das Bruch daselbst auf der Leisebeide unter dem Wteseckerweg am Rain hinter der Warte über dem Schäserbrunnen auf dem Wartweg auf dem Sand hinter den Schießgärten an der Rod- heimerstraße auf dem LeufertSröderweg daselbst am Fabriciischen Acker daselbst am Krosdorferweg an der alten Letmenkaute zwischen d. Lahn u. d. Wißmarerweg am Krosdorferweg daselbst am Leusertsröder Weg daselbst die Zwerggewann über dem Schwal- bachschen Acker am Krosdorferweg im Katzenfeld am Atzelbusch daselbst im alten Feld auf d. Bruch daselbst zwischen dem Erdkauterweg und Grüningerpfad am Heegstrauch bei der Schwal- bachschen Wiese am alten Feld vor dem Weiher hinter d. Wallbrunnen an d. Wteseck unter dem Wteseckerweg in der Schwarzlach hinter den Schießgärten a. d. 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Signalement kann nicht angegeben werden. Schwerte, den 11. October 1897. Königliches Amtsgericht. 9519 Grossen Posten Handschuhe außergewöhnlich billig empfiehlt 9541 J. Kaan jr., am Kreuj. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Garteustraste 2. «ngedot btt «rbeiittebmet: 1 Bäcker, 1 Krankenpflegerin, 1 Buch« binder, 1 Schmied, 1 Schneider, 1 Schuhmacher, 2 Schreiner, 1 Lacklrer oder Maler, 3 Taglöhner, 3 Hausburschen, 1 AuSbülfSköchin, 1 Lauffrau, 1 Bureaudiener, 1 Bureaugrhülfe, 1 Echreibgehülfe, 1 Maschinist (gepr. Heizer). RadMtaet der Arbeitgeber r 1 Spengler, 1 Installateur, 2 Krankenwärter, 1 Bäcker, 1 tücht. Friseur, 1 selbstständiger Bauschloffer für dauernde Arbeit, 1 Bauschloffer, 2 Schneider, 2 Schuhmacher, 3 Schreiner, 10 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit im Alter von 14 bis 16 Jahren, 1 Taglähnerin für zwei Tage in der Woche, 1 Taglöbner zum Kohlenausfahren, 1 jugendlicher Arbeiter von 15—17 Jahren, 3 Lauffrauen -frisch eingetroffen i la. 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October 1897: Der Herr Senator. Lustspiel in 3 Aufzügen von Franz ». Sckönthan und Gust. Kadelburg In Vorbereitung: Die goldene Eva. versthmte Lustspiel - Novität. lit |i ürrichtus einzig» 8t Sums 8a landwirt! Oberhess! ter öorsttzr Solas-Lo coostatiltk t "bte. Der 1r°ht Quauti '«idkl, welch, El»öglichr, 5 Müllern und fctB Lagnhäu^ "" »strebt J’üt neben ii •tftonb u. A, verkauft ^"durch baue Groschen we Kutscher-Verein Gieße«. Samstag den 16. Oktober, im Gießener Festfaal (6afe Leib) Feier des 5. Stiftungsfestes, verbunden mit Fahnenweihe. Herrenkarteu ä 80 Pfg-, Damenkarten ä 30 Pfg., zu haben im Vorverkauf bei den Herren Friseur Rüger, Walllhorstraße; Friseur Stier, Schulstr.; Friseur Wahl, Neustadt; Rühl, Marktstr.; Dich,, Seltersweg; Handschuhfabrik. Wirsig, Seltersweg,u. bei Peter Berg, Stadt Marburg. "0* Abends an der Kaste: Herrenkarlen 1 Mk, Damenkarten 80 Pfg. Anfang 8 Uhr. Der Vorstand. Wirthschafts-Erösfnung. Einem verehrlichen Publikum, sowie meinen wertsten Freunden und Nachbarschaft zur Nachricht, daß ich mit dem Heutigen in dem Hause des Herrn Schlefsiuger au den Bahnhöfen Nr. 40 eine Wirthschast mit eigener Schlachterei eröffnet habe. Es wird mein Bestreben sein, durch Verabfolgung nur vorzüglicher Speisen und Getränke meine verehrlichen Gäste reell und aufmerksam zu bedienen. Zum Ausschank kommt ein vorzügliches Glas Exportbier der Brauerei Bichler. Hochachtungsvoll Theater -Verein. Die ausgeloosten Platzkarten sind bei Herrn Ernst Challicr in Empfang zu nehmen. Erster Theater-Abend: Mittwoch den 20. October Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem uns betroffenen schmerzlichen Verluste, die trostreichen Worte des Herrn Rabbiner Dr. Sander am Grabe, wie auch insbesondere für die von hiesigen katholischen Schwestern in menschenfreundlichster Weise gewährte Pflege sagen wir hiermit innigsten Dank. Lonys Bierkeller. Moutag deu 18. Oktober, von 5 bis 7 Uhr: Anfertigung von Costümen nach Haas«! 9276 Modewaaren, Specialität: Seidenstoffe. Wohnungs-Veränderung. Meiner werthen Kundschaft, sowie den hochverehrten Damen Gießen» Umgegend, die ergebene Mitthellung, daß mein Confections-Geschäft Ttr e0»"Nl täj rt ÄuSnabi Montag Die 0i» Uhr einfaches Billet Niederwalgern. Proviant mitbringen. 9539 Arbeiter gesucht. 9530 Rübsamen, jahustr. Lehrmädchen für Putz und Verkauf gesucht. 9363 Mathilde Rachman«, Bahnhofstr. 6. Lehrmädchen für unsere Pntzabthetlnng gefacht. Bich. Loewenthal & Co., OQUtt 11 ^on bie|e? ^«rrhLusrru dies Getreides Mitte des i verf oQ«n die Lgl ’• ^halten ' M '**“•«* n?tU v-ttdl Sr 5^ QoaooonoooooDO oooooa ooaaooDaoooaogc Erstwärterin, ärztlich geprüft, sucht sofort oder später Stelle. Offerten unter Nr. 9521 an die Expedition dieses Blatte«.9521 Eine reinliche Irau -um Austragen von Brödchen gesucht. 9462_______________Steinstraste SS. Eine lücht. Haushälterin zur Führung eines bürgerlichen Haushalts auf dem Lande gesucht. 944e Von wem sagt die Sxp. d. Bl.