Wen. ftr. 162 Zweites Blatt Mittwoch de« 14. Au!! 189V Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger Anrts- und Anzeigeblntt für den Ureis Giefzen. chratisöeitage: Hießener Aamitienötätter DaS ganze Dorf prangte 21 geldene Medaillen. 21 goldene Medaillen. Kiataehl Feuilleton ihre Tochter suchen wolle. Ja, sie drohte sogar mit Polizei, Kleine?" die alte Dame die Eruption ..B Anablässig den an der Grenze deS Backfischalters lieblich , g y ^ttrnnden Sommervogel bewundernd, hatte ich nicht Auge, ■ »UN* des ersten Richters gewinnt ob gerade im untergebenen die Anwendung des § 199 Alle Annoncen-Bureaux deS In« und Auslände- nehme« ( Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" mtgeye. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für deu folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr. punkt des ersten Richters, die Compensatton sei deshalb au<- geschlosieu, weil die Beleidigung deS Angeklagten eine vorher überlegte und beabsichtigte gewesen sei, beruhe auf einem Rechtstrrthume. Auf diesem RechtStrrthume beruhe aber da» Urtheil offensichtlich, da der erste Richter keinen andere« Grund anführt, aus dem er von der in fein Ermeffeu gestellten Anwendung deS § 199 St.«G. B. Abstand nimmt. heute im Feftkleide, denn der Kriegerverein feierte mit den zahlreich erschienenen Nachbarkriegervereioen das Bezirk »- kriegerfest nebst Fahnenweihe und 25 jährigem StiftungS» feste. Ein imposanter Festzug, eröffnet durch Festreiter, bestehend auS dem Mufikchor, den Festdamen, welche die zu weihende Fahne trugen, und noch aus über 30 Vereinen, bewegte sich durch den Ort. Im Süden des Dorfes liegt der geräumige Festplatz. Hier bewillkommnete Herr Lehrer Hübner mit herzlicher Begrüßungsrede und einem kurzen Ueberblick über die Geschichte deS Vereins die an der Feier sich betheiltgenden Vereine und sprach den Damen, die für das bisherige Vereinsabzeichen, einem eisernen Kreuze, dem Vereine eine neue Fahne gestiftet haben, den Dank auS. Herr Pfarrer Scrtba weihte die Fahne und Herr Bezirks- Präsident Meyer von Gießen schlug unter einer Ansprache, die Pflege der Kameradschaft betonend, einen Nagel in die Fahne. W. Aus der Wetterau, 12. Juli. Man erntet bei uuS schon 1897er Frühkartoffeln und liefert fie tu die Bäder. Der Doppelcentuer wird mit 10 Mk. bezahlt. In Folge deS ausgezeichneten Wachswetters haben die Knollen bereits eine recht ansehnliche Größe erreicht, sie find aber noch etwas seifig. Zum Steden find sie deshalb noch nicht recht geeignet, aber eine treffliche Röstkartoffel ist eS, auch der Geschmack ist recht gut und die Stöcke find reich behangen, wie sich Einsender an seinen eigenen Pflanzungen in verschiedenen Lagen und bei verschiedenen Sorten selbst überzeugte. Wenn sonst kein Mißgeschick dazwischen kommt, werden wir eine vortreffliche Kartoffelernte erwarten dürfen. Die Gießener Aamikienötälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Nach den eigenen Feststellungen eS vielmehr den Anschein, als Falle die Voraussetzungen für St.-G.-B. vorltegen. -r- Alteu vuseck, 11. Juli. meine heitere Stimmung zu ver- ich explodtrte wie ein überheizter nicht nur nicht Übel, sondern stimmte sogar bald herzlich in das Gelächter ein. (Fortsetzung folgt.) daS Kind ist so uuerfahreu. „Wie alt ist denn die „Achtzehn Jahr." „Was?" Meine Anstrengungen, bergen, versagten hier, und Dampskeffel. Glücklicherweise nah« gerber zu einer Geldstrafe von 10 Mk. verurtheilr. Der Letztere stand mit der Mehrzahl der Lauterbacher Aerzte auf einem guten Fuße, sodaß dieselben eS vorzogeu, aus dem ärztlichen KretSveretue auszutreten. Di. Weißgerber nahm daraus Beraulaffuug, daS Großh. Ministerium davon in Keontniß zu setzen. Da» Mtuistertum forderte darauf von dem ärztlichen Kreisverein einen Bericht über die Vorgänge ein, worauf der Vorstand des Vereins deu Austritt des Dr. Bötticher und mehrerer seiner College« auf die frivolen Angriffe des Dr. Weißgerber zurückführte, worin ihnen unerhörtes aber auch uuerwteseneS vorgeworfeu fei. Diese Erklärung wurde am 2. Februar vorigen Jahres abgegeben. Nahezu ein Jahr später, am 10. Januar dS. IS., suchte Dr. Bötticher den Kreisarzt im Krankenhause auf und inter- pellirte ihn darüber, ob er auf eine Forderung reagtren würde. Als Dr. Wetßgerber auf seine Frage: von wem? von Dr. Bötticher die Antwort erhielt, er selbst beabsichtige, ihm seine Sekundanten zu schicken, äußerte der Kreisarzt unter deutlichen Zeichen der Geringschätzung: Von Ihnen? Sie zeige ich der Staatsanwaltschaft au. Dr. Bötticher replicirte hierauf seinem Gegner, er habe das von ihm nicht anders erwartet, weßhalb er sich von ihm als geohrfeigt betrachten solle. Dr. Weißgerber stellte daraufhin Strafantrag wegen Beleidigung, konnte sich aber nicht enthalten, in der Hauptverhandlung seinem Gegner ebenfalls wieder mit einer Beleidigung aufzuwarten, indem er erklärte, er sei gar kein prinzipieller Gegner de» Duell», aber dem Dr. Bötticher verweigere er die Genugthuung. Gleichwohl ging der erste Richter auf daS Verlangen des Angeklagten, feine Beleidigung gegen die des Dr. Weißgerber aufzurechnen nicht ein. ES wurde dem Angeklagten zwar zugebllligt, daß er sich in begreiflicher Aufregung befunden habe, zu deren Beruhigung die absichtlich zur Schau getragene Geringschätzung deS Dr. Weiß- gerber auch nicht gerade beigetragen Haden werde. Trotz alledem könne aber von einer Aufrechnung der beiden Beleidigungen aus dem Grunde keine Rede sein, weil der Angeklagte sich schon früher vorgenommeu gehabt hätte, den Dr. Wetßgerber zu kränken. Der Revision de» Angeklagten wurde vom ersten Strafsenat stattgegeben, das Urtheil aufgehoben und die Sache zur nochmaligen Verhandlung und Entscheidung an die Vortnftanz und ’ zwar an das Landgericht Darmstadt zurückoerwtesen. Der Senat trat der Auffassung der Reichs- anwaltschaft bet, daß die Verletzung des § 199 St.'G.-B. (Compensatio») zur Aufhebung führen müffe. Der Stand- Der tzttßeirer Anzeiger erfcheint täglich, mit Ausnahme de- MontagS. r» ' hen Milchfabrlken: en. 100,000 Liter. Ministerium und König. Einmal griff fie in ihrem Paroxi-mu» selbst nach der Nöthleine und gewiß hätte fie mit der Kraft einer zornigen Löwin daran gezogen, wenn ich ihr nicht rechtzeitig in den Arm gefallen wäre. Der alte Herr zeigte sich als das vollendete Gegenstück. Ein Ideal von Ruhe und Gleichmüthigkett, faß er mir gegenüber in einer Ecke, ohne sich an den wüthenden Versuchen seiner Gemahlin auch nur im Geringsten zu betheiltgeo. „Du Rabenvater!" schrie die Dame ihn an, „Dein einziges Kind ist verloren, tobt, überfahren und Du hockst hier wie ein Dachs und rührst Dich nicht. So ärgere Dich doch wenigstens!" „Ja, ja, Ltuchen, ich ärgere mich ja schon," antwortete er begütigend, indem er sich seelenruhig eine Cigarre aufteckte. Jetzt übernahm auch ich eine Rolle tu der Komödie. „Beruhigen Sie sich, Madame, Ihr Töchterchen wird einfach in einem anderen Wagen Platz genommen haben. Auf der nächsten Station werden wir e» wiederfinden," sagte ich höflich. „Meinen Sie wirklich?" Ihr Zorn löste sich in Thräueu auf. „Eine Mutter ist natürlich besorgt um ihr Kind." „Natürlich, natürlich. — Kinder find ja unverständig und wtffen sich nicht so zu helfen, wie unsereiner." „Ganz recht, mein Herr — und besonder- Gertrud — Malheur, daß ich nicht wußte, an wen ich mich halten sollte, als die heranstürmende Menschenfluth meinen Engel plötzlich in ihrer gähnenden Tiefe begrub. Rathlo» suchte ich herum, aber es war keine Zeit zu verlieren. Ein leere» Coups nahm mich auf, ich setzte mich in einer Ecke fest und steckte meinen Kopf sodann durch das Fenster, meine Forschung von Neuem ausnehmend. Vergebliche Mühe! Der Perron war leer, nichts mehr zu sehen, als eine alte hagere Dame mit einem alten dicken Herrn im Schlepptau, die beide athemloS den Zug entlang hasteten. Die Dame, beständig mit einem Schirm wie mit einem Dragonersäbel in der Luft herumfuchtelnd, drückte in deu höchsten und lautesten Molltönen ihre Sehnsucht nach einem unsichtbaren Etwas au». „Gertrud, Gertrud!" rief fie unausgesetzt, iudeß der alte Herr mühsam hinter ihr herkeuchte, sich beständig den Schweiß mit einem rothen Taschentuche von der Stirn reibend und in einem fort stöhnend: „Lina, so lauf doch nicht soi" „Einsteigen, meine Herrschaften!" schrie der Schaffnkr, „wir fahren gleich ab!" Und thatsächlich erklang unmittelbar darauf der Signal- pfiff de» Stationsvorsteher». „Warten Sie!" jammerte die Alte. „Mein Kind, meine Gertruds! Sie dürfen noch nicht fort!" Aber der Schaffner wachte kurzen Prozeß, riß eine bereit» geschlossene Coupäthür auf und escamotirte Mann und Frau mit erstaunlicher Gewandtheit in» Innere. ES war die höchste Zeit, denn eben setzte sich der Zug in Bewegung. Das Abthetl aber, in welches sich das ungleiche Paar in so ungestümer Weise versetzt sah — der Leser ahnt wohl mein Unglück — e» war daS «eine! Und ich wäre doch so gern mit meinen Gedanken solo gewesen. Jndeffen — da» Wetter war zu herrlich, da» Benehmen meiner Reisegefährten zu kurto», al» daß ich lange im Schmollwinkel hätte Station machen können. Riß doch die alte Dame entrüstet da» Fenster auf und lihaller, Corsetts, MorseA 645! ster Aron, sett-Greach&ft, ersweg 25. . CocMcs und prwht$U!to, R.S. Reichsgerichts Entscheidung. Die Zwistigkeiten tm ärztlichen Kretsveretn zu Lauterbach. (Nachdruck vrrboten.) Der practtsche Arzt Dr. med. Ernst Bötticher in Lauterbach wurde am 23. März d. I. vom Landgericht Gießen wegen Beleidigung de» Kreisarztes Dr. Weiß- Deutsches Reich. pa. Berlin, 12. Juli. Heute Mittag nm 12 Uhr tagte unter dem Vorsitz deS Herrn Grafen Finck von Fincken« stein«Reitwein in den Räumen des Clubs der Landwtrthe eine Versammlung der Wahlkreis- und Bezirksvorsitzenden deS Bundes der Landwirthe für die Provinz Brandenburg, an welcher der erste Vorsitzende des Bundes, Herr v. Plötz« Döllingen, und der Dtrector des Bunde», Herr Abgeordneter Lr. Diederich Hahn, theilnahmen. Auf der Tagesordnung stand zunächst die Besprechung der nächsten ReichStagSwahlen und die Aufstellung agrarischer Candidaturen in der Provinz Brandenburg. Die Ergebnisse der stattgehabten eingehenden Berathungen beschloß man vorerst als geheim zu behandeln. Sodann wurde die Agitation in den einzelnen Wahlkreisen und die Entsendung von Rednern besprochen. Von besonderer Wichtigkeit war die sich anschließende Berathung über deu augenblicklichen Stand der Ausführung des Börsengesetzes bezüglich des Getreidehandels. ES wurde einstimmig folgende Resolution angenommen: „Die Besprechungen, welche am Samstag den 10. Juli d. I. zwischen Vertretern der Land- »irthschastSkammer Brandenburg und des Vereins der Berliner Getreide« und Productenhäudler stattgefunden haben, lassen erkennen, daß die Börsenintereffenten nicht gewillt find, fich den klaren Bestimmungen deS Landwirthschastskammergesetzes über die durch da» Gesetz gewährleistete Betheiligung der LaadwtrthschaftSkammern an der Verwaltung und den Preis- notlrungen der Börsen und Märkte zu unterwerfen. Die heute versammelten Wahlkreis« und BezirkSvorsitzendeu des Lundes der Landwirthe für die Provinz Brandenburg sprechen die Erwartung aus, daß die Kgl. preuß. Staatsregierung m einer solchen Neuregelung der für die Berliner Producten- börse zu erlaffenden Bestimmungen ihre Zustimmung geben werde, welche dem Geiste des LandwirtdschaftSkammergesetzeS entspricht und daß sie umgehend die Schließung der Berliner Frühbörse anorduen werde." vierteljähriger Avonncmentsp reis: 2 Mark 20 Pfg. mit Lringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Expeditio« und Druckerei: Schutstratze Fernsprecher 51. ündernahnmg hrt und stets zuverlässig, t I ■rdauiich, verhütet Erbrechen u. „leichtert das Entwöhnen. Kindernahmi em gern genommen, ist scn«, j einfach zu bereiten, jer heissen Jahreszeit, in derjee Nährmittel für kleinernder. guen-handlungen^ Herr Rentier Murmetmann. Humoreske von Fr. Thieme. (Nachdruck verboten.) Ich habe zwei Eigenthümlichkeiten. Erstens reise ich -)tm ganz früh am Morgen, wenn die Sonne eben purpurn « Osten auffteigt, und zweitens reise ich am liebsten in :inem Coupö, worin eine hübsche junge Dame sitzt, — mögest nicht unter sechzehn und nicht über süufundzwanzig. A stelle mich zu diesem Behufe immer ziemlich zeitig auf Siar Bahnhofe ein, beschaue mir aufmerksam die herum« 8-ngernden Passagiere in spe, entscheide mich für ein ge« Eignete» Wesen feminini generis und nehme im kritischen Augenblicke in dem Coups Platz, wo dieses verschwunden ist. Notabene: ich bin kein Don Juan. Meine Selben« Kaft für diese Art deS Reifen» begnügt sich mit dem rein Manischen Effect der Anwesenheit deS Gegenstände» meiner Anbetung. Ich bewundere ihn, wie ich ein schöne» Gedicht iikr eine schöne Blume bewundere. Nicht, daß ich etwa plillcpiell abgeneigt wäre, eine nähere Bekanntschaft an# »-knüpfen und fortzufetzen, ich bin ja jung, ledig und gehe tu Freiertstiefeln. Dar heißt, was ich hier schreibe, gilt alle» für ba# wsl», als eS eben noch zutraf. Jetzt fungire ich längst als Wi'solideS Familienhaupt und erfreue mich der Reize einer 2H-, die das glückliche Resultat meiner alten Neigung und em infolge derselben angeknüpften und fortgesetzten Be# k«n»schaft ist. Sn dem kritischen Tage erster Ordnung, welcher alle tollt Wirkungen in feinem Schooße trug, stand ich wie so «illchmal auf dem Perron, mit meinen Blicken die elfen» »liltfrt Schönheit eines Engel» in geblümtem Muffelin ver- lÄia zend, mit den schmückenden Beigaben eine» glänzend Htnb'tn Hängezopfes mit rother Schleife, zweier Augen wie toksch erblühte Veilchen, eine» lichtfarbenen Strohhute» und chie-lveißen Sonnenschirms. ^Auswahl- Äö* sccöld'IdMÜtt jfort *--7^75^2 'Ws KM W1' %’• noch Ohr für seine Begleiter. Daher pasfirte mir, al» nun I rief gebieterisch hinau», der Zug müffe sofort halten, da sie keuchend und pustend das eiserne Ungethüm heranbrauste, baß ihre Tochter suchen wolle. Ja, fie drohte sogar mit Polizei, lilchpulver) iren \on den ersten Autorität» empfohlen und ist das beliebtest! etste Nahrungsmittel für klein- nder und Kranke. ündernahrnng e reinste Schweizennilch. bitter] dtNÜM, Bö *J0 Psg, schränke. Z ischinen. Saftpressen, ^Winchskn. isesebränke. irpulzmaschinen. dirßen, dm Ärvhhr brtrrffei Zu btt W Juan!« unb fallens ecgterbntt worben. Ja S«ön-u -lauroseol-e erlosch« »oitMflllptrrc wel Viebt"/ den ®roW' 1 Wm 11 •b" bet Ftlrbr "nü£b dner vorauSg >"ch- Volksvetlamm N ennbe btS I», u ^>>bhaus Erträge PlenatsttzuM gjmbit Begrüß. 5 Q“benten bet Bü Ä iMgijaaU bet ? Wi ta * to 15. »eoul Wichn. 81 W.W r-i Mr floflioli Ic^be-Wl l,,un «W u ’ Sch, f ®JS« l*»l c*k, 13, % :;h"8«f, wf * ^*** " ’ reoelrrcht ?"■ 13.3m, tin‘ ,B1" »ft* ;1W3 , M ,, 'M, äiÄ tS U,! V s°che? *Ql Ltz r; H'Uy Imichrnd: die Brrai Dtr Oltlvorst lü. September 1. 3 ioofung Don Dich ÖtbTautIgigtnfiär Grvhh. 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October 1863 zu Lützellinden, zuletzt in Gießen wohnhaft, verheirathet, evangelisch, 2) Emmerich Scharch, Tag löhner, geboren am 26. December 1862 zu Ermenrod, zuletzt in Nonnen- roch wohnhaft, ledig, evangelisch, werden beschuldigt, al» Wehrmänner der Landwehr ohne Erlaubniß der Militärbehörde ausgewandert zu sein. Uebertretung gegen § 360 Nr. 3 de» Strafgesetzbuchs. Dieselben werden zur Hauptverhandlung geladen Nr. 1) auf Freitag d. 20. August 1897, Vormittags 9 Uhr, vor das Gr. Schöffengericht Gießen. Nr. 2) auf Montag d. 6. Geptemb. 1897, Vormittags 9 Uhr, vor das Gr. Schöffengericht Hungen. Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nach § 472 der Strasprozeßordnung von dem Großherzogltchen Bezirks-Com- mando zu Gießen ausgestellten Erklärung verurthellt werden. Gießen, den 1. Juli 1897. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Oesterr. Staatsbahn o. 1885 94.15 4 Jtal. staatSgar. Etsenb. 57.80 5 zu vermiethen. . v*.w.*..y „v..__9. Huh«, Bleichstraße 16. 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