[e9ante WM tollt iw retzschinar ? Filiale dnet) 0 nPUtz ii ■‘5 «ft ft §ÄS SüüLLtoti Nerbtit: S** * bi- mittel »tu, en, ;n, 4 litt J« billig« Preisen Eschbach. mnWw Bäckerei »« KuhbtlNer 1081 annheimer sg- da- Psund. miMWi r & Sohne. ustende I 'OOONrttj id/teit von ■ er’s M 1 mte I nett wirkend bei B erkeit, Katarrh» nfl. Per Packet ■ G. Wallenfels, B und Chr. Wallen- ■ ichte ft. ohne NeT* BO Qc. Mk. U6 138b etter, D-M den Marktiauben. 60000000 Pfannkuchen, Cafö und Thee- ■ei H. Bettler, VOOOOOOOC aoppta M tatoflP* ienffübliken Nr. 38 Erstes Blatt. Soimia« den 14. Februar 1897 Der Hießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Aamikieubtäiter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Generat-Mnzeiger. Vierteljähriger Adonnemcntspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Schulstraße Kr.K Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Glesien. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de« folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Jamitienbtätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« j Anzeigen für den „Gießener Anzeiger* entgegen. \ Anrtlicher Theil. Bekanntmachung, betreffend: Maul- uad Klauenseuche zu Langsdorf. Nachdem die Maul- und Klauenseuche zu LangSdorf erloschen ist, werden die angeordneten Sperrmaßrrgeln wieder »ufgehoben. Gießen, den 13. Februar 1897. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Gefundene Gegenstände: 1 Schließkorb, 4 Handschuhe, 5 Pferdedecken, 1 Rock, 1 Zwicker, 1 Gummischuh, 1 Halstuch, 1 Packet, 1 Haarpfeil, mehrere Schlüssel. Gießen, den 13. Februar 1897. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. v. Bechtold. Deutschs* Reichstag. 174. Sitzung. Freitag den 12. Februar 1897. Am Bundesrathsttsche: Kttegsmintster v. Goßler. Auf der Tagesordnung steht der Militäretat. Abg. v. Voll mar (5oc.): Das herrschende Heeressystem ist »nvertläglich mit den Interessen des Volkes. Hochangesehene Mili- lärS im Auslande, so der österreichische Feldmarschall v. Bach, haben schon geäußert, daß bet einem künftigen Feldzüge die Leitung so Vieler Millionen sehr schwer sein und der Zufall eine große Rolle spielen würde. Auch unser KriegSmtnister, Herr v. Goßler, hat ausgesprochen, daß die Staaten unkündbare Vereinbarungen eingeben sollten, trotz unserer Stellung zum herrschenden Militär system sind »ir nicht gegen Alles, was im Heere geschieht, gleichgiittg. Vor Allem treten wir für die Soldaten ein. Die Verpflegung ist schlecht. In Bayern sind Durchstechereien bet der Verpflegung, unzulässige Elfparungen bet der Menage gerichtlich nachgewtesen worden. Der bayerische Kciezsmtnifter, der bis dahin nichts davon wußte, hat hinterher allerdings Maßnahmen dagegen getroffen. In Bezug auf das warme Abendbrod sollte man wenigstens etwas guten Willen ,-eigen. Wenn wir Mißstände aufgedeckt haben, so hat man uns daS regelmäßig als Erregung von Unzufriedenheit angerechnet, ebenso wenn wir Erlasse zur Abhilfe von Mißständen an die Oeffentlichkeit brachten. Aber es tst doch ein Verdienst, wenn wir verhinderten, daß solche Erlasse in den Acten vermodern. Redner krtlisirt weiter die neue Beschwerdeordnung; das Beschwerderecht der Osfisiere sei ebenfalls mit Fußangeln urid Stachelzäunrn umgeben. Einem Offizier, der über gewisse Dinge Meldung gemacht hatte, und dem man dafür hätte Dank wissen sollen, sei hinterher in der Offiziersversammlung ntachgesagt worden, er hätte die Meldung, die einen Hauptmann betraf, auS Rache gegen diesen erstattet. Und als er Beschwerde erhob, fanden sich formelle Mittel, um ihn malt zu setzen. Drei Monate, nachdem der Hauptmann bestraft war, wurde der betreffende Offizier ohne P nsiov entlasten. Ein Reserveoffizier, der gegen einen Anderen wegen Verführung feiner Frau Anzeige erstattete, fei fo behandelt worden, daß er schließlich habe vorztehen müssen, seinen Abschied zu nehmen. Welche Verwirrung stifte die osficielle Behandlung des DuellwesenS! Habe doch in einem Duell, an dem ein sehr hoher Beamter betheiligt war, der Platzcommandant als Secun- dant fungirt. In einem andern Falle habe sogar ein Staatsanwalt sich am Duell betheiligt, ein Name also, der eigens dazu da sei, dem Gesetz Achtung zu verschaffen. In einem ferneren vielversprochenen Falle habe der eine Bethetltgte, auch ein Offizier, Rittmeister Ehrhardt, es ausdrücklich als eine Schmach bezeichnet, sich wegen einer solchen Lapalie vor die Pistole eines Ebrenwortbrüchtgen stellen zu müssen. Von der neuen Allerhöchsten Verordnung über daS Duell sei nicht viel zu erhoffen, denn daß e8 nicht immer nach der Allerhöchsten Willensmeinung gehe, habe sich bezüglich der Sol- t-rtenmißbandlung gezeigt. Helfen könnte nur ein dtrectes Verbot des Duells. Man rede immer von einem inneren Feinde, womit man an die Soctaldemokratte denke. Wir pechorreSciren die Gewalt. Untere Gegner sollten aufhören, uns diefen Gedanken der Gewalt in die Schuhe zu schieben, anscheinend um uns mit Absicht auf den Weg der Gewalt zu drängen. Wir werden unS von dem Weg deS Gesetzes nicht abdrängen lasten. Wir brauchen auch gar keine Kasernen-Agitation; aber gegen die exceptiorulle Behandlung der Socialdemokraten tm Heere protestire jedenfalls seine Partei auf das Nachdrücklichste. (Beifall bet den Socialdemokraten.) Krtegsmtntster o. Goßler: Eine allgemeine Volksbewaffnung, wie Sie sie wollen, würde noch viel mehr Kosten verursachen, als nnfere jetzige Organisation. Vorredner wünscht bestere Verpflegung. DaS warme Abendbrod ist einstweilen zurückgestellt wegen Mangels an Mitteln. Im klebrigen haben wir bei der Menage Verbesterungen eintreten lasten, die ja auch von der Commission anerkannt worden sind. Redner ist auf Mißhandlungen eingegangen, er bat keine Namen genannt, ich will auch keinen nennen, sondern nur erwähnen, daß ein wegen Mißhandlungen verurtheilter Unterosfizier Socialdemokrat war. Es zeigt sich also auch hier, daß die Socialdemokratie Tyrannei übt. (Gelächter links.) Was die Duellverordnung anlangt, Io tst es wobl richtiger, die Wirkungen diefar Verordnung erst ab- zuwarten. Was für Bestimmungen zum Schutz gegen ein Eindringen der Soctaldenwkratie ins Heer bestehen, wissen Sie ja. Jetzt macht ja die Socialdemokratie ein freundliches Gesicht. In Wirklichkeit aber verändert sie unsere Devise: „Mit Gott für König und Vaterland!" in: „Ohne Gott, gegen König und Vaterland!" (Beifall rechts.) Die Soctaldemokratie Hot sich längst überlebt, ihre Zeit ist vorüber! (Gelächter bei den Soctaldemokraten.) Sie leugnet das Gewordene und schafft nichts Neues! Beifall rechts.) Abg. Bebel (Soc.): Mein Freund Bollmar hat verlangt, daß, wenn Sie die Socialdemokraten zwingen, ihre Angehörigen in die Armee zu fchtcken, diese bann auch gerecht behandeln werden. Wollen Sie das nicht, so stotzcn Sie sie lieber aus der Armee aus! Der angeblich socialdemokratische Unteroifizier, der seine Soldaten mißhandelt hat, beweist höchstens, daß das ganze System in der Armee derart tst, daß selbst em Socialdemokrat als Unteroffizier tyrannisch angesteckl werden kann. An Agttaiion in der Armee denken wir gar nicht, denn wir wissen, daß wir die Betreffenden ins Unglück stürzen würden. Beim 76. Infanterie-Regiment in Hamburg Hat ein Hauptmann den Reservisten einen Vortrag gehalten und dabei gesagt, bte Soctaldemokraten hätten kein Vaterland und wollten die Familie umstürzen. Das ist reiner Blödsinn, Herr Krtegsmintster! (Heiterkeit.) Redner führt sodann wieder verschiedene Fälle von Soldatcnmihhsndlungen an, um habet darzulegen, wie wegen der Befangenheit der Soldaten die Wahrheit vor dem Mililärgericht selten zu ermitteln sei und im günstigen Falle erst vor einem ordentlichen Richter an den Tag komme. Weiter platdirt Redner für Volkswebr, Milizsystem, zu dessen Anbahnung die Jugend vom 14. bis 20. Jahre an Sonntagen, vielleicht auch an ein paar Wochentagabenden, physisch durch Exercitien mehr ausgebildet werd-n müßte. Ausbören müsse die Hergade von Soldaten für gewerbliche Arbeiten, als Lohndrücker. Die Duell-Verordnung stehe tm Widerspruch zu den bestehenden Gesetzen, indem fie doch in Ausnahmesällen das Duell zulasse, statt eS kurzweg zu verbieten. Die Angriffe deS KriegsministerS zeigten nur, daß derselbe in alledem, was die Social- bemotratie betreffe, außerordentlich unerfahren fei. Die Menschheit schreite vor und auch die Monarchie sei nicht die letzte Spitze der Entwickelung. Ganz Europa sei ein Pulverfaß und komme es zu einem europäischen Kriege — den auch seine Partei fürchte — fo werde die Todtenglocke auch dem System, wie es bei uns herrsche, läuten. Minister v. Goßler: Gerade die Schlußworte des Vorredners geben mir Recht. Er hat die Karten aufgedeckt und gezeigt, daß seine Partei eine internationale Revolutionspartet ist. Es entspricht das ja auch den Beschlüssen des Londoner SocialtstencongresfeS. Was Bebel über die künftige Gestaltung Deutschlands ausspricht, wird sich nie verwirklichen. Was wir dagegen thun können, wird geschehen. Weiter stellt de^ Minister fest, daß die Erkrankungen im Heer, sowie die Mißhandlungen thatsächlich zvrückgegangen find. Wenn man ein Verbot des Duells verlange, so werde dieses niemals die Duelle ganz zu beseitigen vermögen. Abg. B eckh (frs. Vp.) verbreitet sich über die Frage der Reform deS Militärstrasprocesses. Wir feien noch heute nicht einmal in der Lage, das Urtheil im Falle Brüsewitz zu wiffen. Das in der Cabinets- orbre über bte Duelle liegende Entgegenkommen sei unzulänglich. Der Hauplsitz des Uebels seien die Standesvorurtheile. Minister v. Goßler: Das Urtheil des Vorredners über die Militärstrafproceßordnung ist nicht zutreffend. Brüsewitz ist zu 3 Jahr 20 Tagen Gesängniß und zur Dienstentlassung verurtheilt worden. Die Gründe find folgende: Die Tödtung ist von Brüsewitz vorsätzlich begangen, aber nicht mit Überlegung, denn Brüsewitz war zweifellos nicht nüchtern. Das Gericht hat mildernde Umstände angenommen, weil er gereizt war durch das flegelhafte beleidigende Verhalten des Siepmann. Auch die Aeußerung: Keine Antwort ist auch eine Antwort! vor so vielen Leuten war eine Provocation. Der Minister erklärt noch, er sei vom Kaiser ermächtigt, wenn die Sprache auf den Fall Biüsewitz komme, dieses Urtheil mttzutheilen. Abg. v. Kar do r ff (Rp.) constatirt Bebel gegenüber, daß die Landwirthe die Beschäftigung von Soldaten bei der Ernte unter Umständen gar nicht entbehren könnten. Abg. Werner (Ant.) wendet sich gegen die socialdemokratischen Bemängelungen des Heerwesens. Weiterberathung morgen 1 Uhr. Schluß 5>/# Uhr. Wolff« telegraphische« Eorresponbaq-Bureim. Berlin, 12. Februar. Die ReichStagS-Commisfion für den Gesetzentwurf über die Zwangsversteigerung nahm einstimmig in zweiter Lesung daS Gesetz im Ganzen und daS EtnführungSgesetz an. Berlin, 12. Februar. Der „Post" zufolge beabfichtigt der Präfident des Reichstages, die Zeichnungen und statistischen Tafeln des Kaisers, welche den Flotten- ausbau betreffen, vervielfältigen und jedem Abgeordneten ein Exemplar zur Verfügung stellen zu laffen. Berlin, 12. Februar. Die Commission des Abgeordnetenhauses zur Berathung der Städte-Ordnung für die Provinz Hessen-Nassau hat gestern die zweite Lesung der Vorlage beendet. Bei § 59 beantragte Abge- ordnet» v. Pappenheim, die Regierungsvorlage wieder herzustellen, wonach die Bürgermeister in Städten von mehr als 1200 Einwohnern eine Besoldung, in kleineren Städten einen EmschädigungSbetrag erhalten sollen, während in erster Lesung beschloffen war, den Bürgermeistern durchweg eine Besoldung zuzusichern. Der Antrag Poppenheim wurde angenommen und im Uebrigeu die Beschlüsse der ersten Lesung aufrecht- erhallen. Straßburg, 12. Februar. Der kaiserliche Statthalter Fürst zu Hohenlohe hat sich gestern Morgen 7 Uhr über Metz nach Luxemburg zum Besuche des Grohherzogs begeben. Der Fürst gedenkt heute früh hierher zurückzukehren. Wien, 12. Februar. Der ntederösterreichische Landtag nahm einen Antrag Sauxr auf Erhöhung der Eiseu- bahntarife für ausländisches und Herabsetzung der Tarife für inländisches Getreide an. Bern, 12. Februar. Bei der Nord-Ost-Bahn droht wieder eine Lohnbewegung auSzubrechen, weil die vor einem Jahre dem Personale gemachten Versprechungen nicht gehalten wo-den seien. Capstadt, 12. Februar. Reuter Meldung. Professor Koch entdeckte ein Verfahren, daS Vieh gegen die Rinderpest zu immunifiren und zwar durch eine Mischung auS Serum und dem Blute von r'nderpestkranken Thieren. Die Immunität soll innerhalb 14 Tagen etntreten. Koch ist bestrebt, diesen Z'.itpunkt abzukürzen. Er sprach die liebet* zeugung anS, die Rinderpest sei durch diese Methode schnell und leicht auSzurotten.I Pretoria, 12. Februar. Der Gesammtwe rth der im Laufe deS JahreS 1896 nach Transvaal eingesührten Staaten übersteigt den Betrag von 14 Mtllonen Pfd. Sterl., d. i. bedeutend mehr wie im Vorjahre. Depeschen des Bureau „Herold." Darmstadt, 12. Februar. Das Großherzogspaar begiebt sich am 18. Februar za längerem Aufenthalt nach Bukarest. Berlin, 12. Februar. Der BundeSrath hat, wie die „Post" hört, neuerdings abermals von den Gewerbekammern und ähnlichen Körperschaften schleunige Gutachten über die Vorlage der Handwerks.Organisation eingefotdert. Berlin, 12. Februar. Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet auS Wien: Auf der hiesigen türkischen Botschaft liegt noch keine osficielle Bestätigung auf die Vorgänge auf Creta vor. Man glaubt, falls Griechenland einen ernsten Conflict mit der Türkei veranlassen sollte, so würde das einen vom Zaune gebrochenen Krieg bedeuten. Die Reformen wären in kürzester Zeit durchgeführt worden, der neue Ausstand wäre durch Verhetzung verursacht. Einen etwaigen Versuch Griechenlands, Creta zu annectiren, würde die Türkei mit allen Mitteln verhindern und einen eventuellen Krieg nicht auf Creta beschränken. Die Kriegsbestrebungen Seitens Griechenlands wären ein Faustschlag gegen die Friedens- Bestrebungen der Großmächte. Berlin, 12. Februar. Heute Mittag 1 Uhr nahm daS Kaiferpaar ander Frühstückstafel theil, welche zu Ehren deS Erzherzogs Otto von Oesterreich beim Prinz und der Prinzessin Friedrich Leopold stattsand. Bet der Nachmittags 5 Uhr erfolgenden Abreise deS Erzherzogs Otto nach Stuttgart gab der Kaiser demselben das Geleit nach dem Bahnhofe. Berlin, 12. Februar. Die „Volksztg." berichtet aus Hamburg. In der heutigen Verfammlung der Staats- quai>Arbeiter wurde eine Kundgebung der Staatkquaidirec- tion verlesen, wonach dieselbe 500 alte Arbeiter (also die Hälfte) anstellen will. Es tst dies eine Folge der Petition der socialdemokratischen Reichstagsabgeordneten an den Senat. Heute arbeiteten noch 202 fremde Arbeiter im Hafen. Paris, 12. Februar. Infolge eines DepeschenwechfelS mit Petersburg hat der Minister Hanotaux, wie verlautet, in der vergangenen Nacht an den französischen Botschafter in Konstantinopel telegraphirt, der Pforte Vorstellungen zu machen, daß die Integrität der Türkei von der sofortigen Durchführung der Reformen abhängt, welche in der letzten Note der Mächte gefordert wurden. Paris, 12. Februar. Präfident Faure conferirte gestern mit dem Minister Hanotaux über die Lage tm Orient. Die osfictell von Hanotaux inspirirte Preffe erklärt, eS gebe nur ein Mittel, die Ehre der Diplomatie und den Frieden im Orient zu retten und dieses Mittel müßte sofort angewendet werden. Die Großmächte müßten der Türkei verbieten, Truppen nach Creta zu senden und Griechenland zu empfehlen, sein Geschwader zurückzuztehen und auf Creta die versprochenen Reformen energisch durchführen zu lassen. Pari», 12. Februar. Wie der „GauloiS" meldet, war gestern daS Gerücht verbreitet, daß nach den tm Ministerium de» Auswärtigen eingelaufene Nachrichten eS als feststehende Thatsache bezeichnet werden könne, daß die Großmächte sich dahin geneigt haben, eine Action Griechenlands auf Creta zu verhindern und einem griechisch-türkischen Conflict vorzubeugen. Es geht die Rede von einer demnächstigen Kundgebung des deutschen Kaiser». London, 12. Februar. Die „Times" meldet aus C an ea. Die gefammte mohamedanische Bevölkerung von vier benachbarten Ortschaften ist in Candia eingedrungen, griff die Christen auf den Straßen an und verwundete viele derselben- auch Läden und Häuser wurden geplündert. Mehrer« Soldaten betheiligten sich an der Plünderung. Der Prüfer: von Sitia meldet, in den benachbarten Distrikten seien 800 Mohamebaner getöbtet worbe«. Mau befürchtet, die f* der btadr wohoeuden Mohamedauer würden Wieder-Vergeltung au den Christen üben. Konstantinopel, 12. Februar. Im Albig-Palast herrscht wegen der Haltung Griechenland» und wegen des großen Geldmangel» Bestürzung und Rathlosigkeit. Der Sultan hatte dte rbsicht, sofort Befehl zum Einmarsch türkischer Truppen in Griechenland zu erthetleu. Der Sultan wurde jedoch von diesem Vorhaben durch eine eivstußreiche Persönlichkeit abgebracht. Man soll hier Beweise haben, daß Griechenland von zwei Großmächten im Geheimen unterstützt wird. Atheo, 12. Februar. Der türkische Gesandte erhielt aus sein an den Minister de» «äußeren gerichtete» Ersuchen, für dte Rückberufung der griechischen Flotille Sorge zu tragen, dte Antwort, daß dte Flortlle so lange in den oretenfischen Gewässern verbleiben werde, al» dte Gründe, welche dte Entsendung dorthin veranlaßt haben, fortbeftehen würden. Verli«, 13. Februar. Die „9?orbb. Allg. Ztg." melbet au» Wien: Die Stimmung wegen Kreta ist wesentlich beruhigter. Jo biplomattschen Kreisen bestaub bie Auffassung, Griechenlanb habe geglaubt, in seinen Plänen burch Rußlanb begünstigt zu werben. Fall» Rußlanb eine solche Absicht überhaupt gehabt, wäre sie heute ein überwundener Standpunkt. Eine srtedltche Lösung der cretenstschen Frage scheint kaum noch zweifelhaft. Berlin, 13. Februar. Der „Localauzeiger" meldet au» Kiel: Der Kreuzer „Gefion" erhielt Befehl, sofort sich nach Kreta zu begeben. Da» Schiff wird heute burch beu Norbostsee-Canal seine Reise antreteu. Hamburg, 13. Februar. Eine von 2500 Mitgliebern besuchte Versammlung ber Hamburger Innungen beschäftigte sich mit ber Hanbwerker-Vorlage. Die Ber« sammlung beschloß, beu Senat zu ersuchen, im BundeSrath der Vorlage zuzustimmen. Wien, 13. Februar. Der hiesige griechische Gesandte hatte gestern eine längere Conferenz mit dem Grafen Goluchowsky. Letzterer dürfte auf den Ge- sandten einen starken Druck ausgeübt haben. Wien, 13. Februar. Der russische Botschafter, Graf Kap nist, stattete gestern Nachmittag dem Grafen Goluchowsky abermals einen längeren Besuch ab. Wien, 13. Februar. Die österreichischen Dele- girten für dte internationale SanitätS-Conferenz reisen morgen nach Venedig ab, wo dte Verhandlungen am 16. b. Mtö. beginnen. Die Grunbzüge für bte Verhanb- lungen würben gestern im auswärtigen Amt festgestellt. Wien, 13. Februar. In diplomatischen Kreisen verlautet, bte Großmächte hätten tn Athen gleichlautenbe Noten überreichen lassen, worin sie die Angliederung Kreta» durch Griechenland nicht zugeben, überhaupt einen FrtedenSbruch durch Griechenland nicht dulden würben. Im Sinne dieser Noten seien an die in den griechischen Gewässern stationirten fremden Kriegsschiffe entsprechende Weisungen ergangen. Gießen, den 13. Februar. *♦ Empfang Se. König!. Hoheit ber Großherzog empfingen am 11. Februar 12'/, Uhr das Bureau der Ersten Ständekammer, um 12s/4 Uhr da» Bureau der Zweiten Kammer. *♦ Von der Universität. Dec Professor ber classischen Philologie vr. Schw artz ist nach Straßburg berufen worben. •* Ernannt würbe am 30. Januar 1897 der Steueraufseher bei dem Hauptsteuerawt Gießen Johann Konrad Oehler zu Friedberg zum Pfandmeister für den Bei- treibungSbeztrk Friedberg, mit Wirkung vom 1. Februar 1- I- an. Militärisches. In den BekleidungSabzeichen für Infanterie ist eine Abänderung dahin getroffen worben, daß beim 16. Armeecorp» (Lothringen) die Infanterie- Regimenter künftig am Waffenrock citronengelbe Schulterklappen und am Mantel dunkelblaue Schulterklappen mit zitronengelbem Vorstoß, bte Nummer in rother Schnur zu führen haben. Ausgenommen hiervon ist ba» Königs-Jnfan« terte-Regiment Nr. 145 in Metz, welche» bte blauen Schulterklappen beibehält. Außerdem sollen beim 9., 10. und 17. Armeecorps bte Regimenter, welche noch anbersfarbige al» die sür da» Armeecorp» festgesetzte Schulterklappen tragen, diese nach der tn ber neuen Bekletbungßorbnung vorgeschriebenen Farbe tragen, also bte betben erstgenannten weiß, baß letztere eitronengelb. Ferner ist bestimmt worben, baß sämmtltche Jnfanterie-Regtmenter, mit Ausnahme bet Garbe, aus beu Helmüberzügen bte Nummer beS Regiment» zu tragen haben- die» gilt auch für bte Regimenter, welche Namenszüge auf den Schulterklappen führen. *• Eoncert Verein. Auf Anregung bes Vorstände» be» Eoncert Vereine» hat sich bet Vorstanb bei Gesellschaft»- Verein» freunblichft bereit erklärt, den sogenannten Garren- f aal al» G arberobe einzuräumen. Für ba» am kommenden Sonntag stattfiabende Covcert steht bieser Saal bereit» zur Verfügung bet Concertbesucher, unb bürsten damit die Klagen wegen ungenügenden Garderoberäumen verstummen. Stenographie in Heer. Im Reichstag wurde au» der Mitte des Eentrums ein An trag etngebracht, den Reichskanzler zu ersuchen, aus Etnsührung ber GabelSberger'schen Stenographie im Heer hinwirken zu wollen. *’ Gießener Etraßenbild. Ein Eckeasteher hindert eine Straßenkehrer-Colonne an ber flotten Erledigung ihrer Kehr- thätigkeit unb wirb deshalb vom Vorarbeiter weggewtesen. ^Dau hast mir goat naut zon sah", erwiderte darauf bet Eckensteher. „Aich hunn dt boch zou sah" entgegnete der Vorarbeiter, indem er auf sein an der Kopfbedeckung befestigte» Messingschild verwies: »Siehst dou 'S Stea* net vorm Hirn?" •• Gebranchsmuster-SintragnUg. Spülkasten für Clofet» ohne Bodenventil, mit oben verjüngtem unb verschließbare Abflußöffnung tragendem Glockenheber, in beffen unterer Hälfte ein Ring beweglich ist. Ehr. Zimmer, Gießen. 24. 11. 96. Zusatz 944. •• Die Kaisermanover im kommenben Herbste find, schreibt ber „Darmst. Tägl. Anz.", für Bayern noch in- sofern von besonberec Bebeutung, al» zum ersten Male im Frteben fast bte ganze bayerische Armee vereinigt sein wirb. Die Stärkeverhältnisse sind auf beiden Seiten ziemlich gleich, nämlich je fünf Infanterie Divisionen unb eine Cavallerie- Division. Im Ganzen werben etwa 100,000 Mann unb 18,000 Pferbe im Manövergelänbe versammelt fein. Die Ergebnisse bet LandeS-Feuer-Berficherungs Anstalt finb trotz der vielen kleineren Brände, welche im letzten Jahre im Großherzogthnm fiattfanben, doch recht günstige, so baß der diesjährige Ausschlag an LandeSoersicherungS- beiträgen nur 7 Pfennig pro 100 Mk. Umlagecapital beträgt. Ein so geringer Ausschlag ist innerhalb der letzten 50 Jahre nicht dagewesen. — Wetterbericht. Da» Haupt-Depresfions-Centrum behauptet seine Lage im hohen Norden unb hat bet niedere Druck seine Herrschaft über ganz Europa auSgebreitet. Auch über Ober- unb Mittel-Italien ist das Barometer gesunken. Ein unregelmäßig begrenzte» Maximum erstreckt sich vom Sübwesten zunächst in nordöstlicher Richtung über Frankreich bis nach Süddeutschlaub, sodann nach Nordwesten umbfegenb bis über England hinau», während westlich ber britischen Inseln sich toteber nieberer Druck geltenb macht. Die Witterung ist auf unserem Gebiet vor ber Hanb noch unbestänbig geblieben. In ber Pfalz war am Morgen Aufklärung auf- getreten, im Gebirg unb dessen Vorlande sind jedoch dte Temperaturen neuerding» gesunken. — Voraussichtliche Witterung: Zunächst wieder besseres und kälteres, aber noch nicht beständiges Wetter. Grnnberg, 13. Februar. Unser Landsmann und Ehrenmitglied de» Grünberger Turnvereins, Herr Philipp Heerz aus New Uork, tritt heute in fein 80. Lebensjahr. Wohl selten hat ein Mann draußen in der Fremde seiner Heimath, seiner Vaterstadt tn so hohem Maße Liebe und Treue bewahrt, wie unser Philipp Heerz. Selbst nicht reich gesegnet mit irdischen GiückSgÜtern, hatte et trotzdem allezeit ein warmes Herz und eine offene Hand, wenn es galt, Gemeinnützige» zu unterstützen oder Noth zu lindern. Dem „Achtziger" zu seinem heutigen Geburtstage unsere herzlichsten Glückwünsche! W. Aus ber Wetteran, 12. Februar. Da unsere Nebenbahnen mit raschen Schritten ihrer Vollendung entgegen gehen, werden von der oberen Postbehörde gegenwärtig Erhebungen darüber angestellt, wie ber Postverkehr nach Eröffnung ber Bahnen georbnet werben soll. Dte Postverbtn- dungen von Frtebberg über Reichelsheim nach Echzell werben ganz wegfallen, wa» auch sehr begreiflich ist. Es verlautet aber auch, baß bte Poflverbinbungen von Reichelsheim über Leibhecken, Staben, Ober- unb Nleder-Mockstabt nach Ranstadt verschwind,n sollen. Die Orte Staden, Nieder- und Ober- Mockstadt würden diesen Wegfall sehr schmerzlich empfinden, we l dort viele Geschäftsleute wohnen, für die eine Wagen- Verbindung sehr erwünscht und förderlich ist. Man gibt sich daher der Hoffnung hin, daß diese Orte nicht hintenan gefetzt werden möchten. -h- An8 dem Nidberthale, 11. Februar. Wie anderwärts, fo gewinnt auch tn hiesiger Gegend die Geflügelzucht immer mehr an Interesse. In Lindheim hat es die Wittwe dis vor noch nicht langer Zeil verstorbenen Schriftsteller» von Sacher-Masoch unternommen, einen Geflügelhof unter dem Namen „Hassia" zu gründen. Derselbe scheint sich vorläufig ausschließlich auf Hühnerzucht zu erstrecken. Der Hauptzweck ist die Züchtung der bewährtesten Lege- hühnerrassen. Solche werden alsdann nicht bloß Verkaufsweife abgegeben, sondern es werden auch junge Hähnchen gegen Hennen, sowie junge Raffekücken gegen frische Eiet umgetauscht. -f- Nidda, 13. Februar. Unsere Tutngemeinde beabsichtigt die Erbauung einer neuen Turnhalle, und hat sich unter Leitung, bezw. Mitwirkung de» altbewährten ClubS „Fidelio" hier eine Gesellschaft gebildet, die behuf» Mithilfe für Beschaffung de» Baufonds morgen mit einer mustkalisch-theattalischen Vorstellung den Reigen angenehmer Abendunterhaltungen im Saale „zur Traube" dahier eröffnet. Lanbach, 11. Februar. Heute Mittag 2 Uhr ging in der Richtung de» RamSberg nach Norden ein größerer Zug Kraniche. Dieselben werden als Vorboten de» nahenden Frühling» angesehen, doch hat man schon beobachtet, daß bei starkem Schneefall dieselben wieder nach Süden zogen, jedoch ein seltener Fall. Laubach, 11. Februar. Da» Schöffengericht verurtheilte heute einen Schüler, der einem Lehret eine Fenster- scheibe eingewotfen hatte, zu einer Geldstrafe von 50 Mk. ober 10 Tagen Haft. DaS Gericht ging habet we.t über ben Antrag bes Amtsanwalts hinaus, ber sich nur auf 5 Mk. ober 1 Tag Haft erstreckte. Flensungen, 9. Februar. Am verfloffenen Sonntag Abenb stürzte bet Lanbwirth Georg Btäuning II. von bem Gerüste seiner Scheune und zog sich hierbei einen Schäbelbtuch zu. Der Verunglückte, ein allgemein geachteter unb braver Mann, war bis heute, wo er bte Sprache wleber erlangte, besinnungslos. Alsfeld, 12. Februar. Die Sladt will bte eie ctrische Beleuchtung ihrer Straßen und öffentlichen Plätze einem leistungsfähigen Unternehmer übertragen. Angebote bezüglich ber Dauer de» ConcesfionSgesuch», den Preis für die Stadt- ' beleuchtung, für Privatabnehmet und Abgabe von Kraft find 6t» zum 1. März d. I. bei ber Großh. Bürgermeisterei ein- zureichen. △ Mainz, 12. Februar. Bon zustänbiger Seite hat baS „Mainz. Tagbl." Kknntniß von zwei Anordnungen ber neuen Eifenbahnblreclion Mainz erhalten, welche von allgemeinerem Interesse sind. Beide Anordnungen berühren die Beamten unb Angestellten be» DirectionSbezirkS Mainz. Die erste betr fft die Amtsverschwiegenheit unb wirb ben Beamten ausdrücklich untersagt, Mittheilungen an Privatpersonen, Beamten ober andere Behörden au» den Acten, au» Planen, Rechnungen und anderen amtlichen, nicht für die Oeffentlichkeit bestimmten Schriftstücken ober über sonstige dienstliche Anordnungen ohne besondere schriftliche Ermächct- guog zu machen. Bezüglich der mit „Geheim" oder ,Vertraulich" bezeichneten Schriftstücke wird die sorgsamste Wahrnehmung zur Pflicht un’J die betreffenden Beamten dafür verantwortlich gemacht, daß kein Unberufener E nbl'ck in solche Schriftstücke nehmen kann. Es wird auf ba» Embrücküchste betont, baß Verstöße gegen biefe Anordnungen auf ba» Nach- brückilchfte, je nach Lage de» Falle» auch mit Dienstentlassung, bestraft werben. In der zwctren Verfügung wird ben Be- amten eine thunlichst vereinfachte, aber sachgemäße unb schleunige Behandlung be« Schriftwechsel» zur Pflicht gemacht, wobei gewünscht wird, baß olle übetflüifigen Zusätze wie „ergebenft", „gehorsamst", „geneigtest", „gefälligst" unb dergleichen vermieden und die Schriftstücke in kurzen, klaren Sätzen abgefaßt werden. • Leipzig, 7. Februar. „Papa, schieß mich mal tobt" — mit diesen Worten wendete sich das 2^/,jährige Söhnchen de» in der Elfterstraße wohnhaften Kutschers A. an feinen Vater, als dieser heute Vormittag mit dem Putzen eine» Jagdgewehrs beschäftigt war. Da der Angeredete der Meinung war, da» Gewehr fei nicht geladen, erfüllte er ben Wunsch seines Kinbe», hielt ihm, nach bem „Leip. T.", den Gewehrlauf auf ben Leib unb brückte los — unmittelbar da- rauf sank baß Kinb entseelt zu Boden, ein Schuß hatte feinem Leben ein Ende gemacht. Die Annahme beß über baß ver- hängnlßvolle Ereigniß unb über feine Unvorsichtigkeit aufß Fürchterlichste erschrockenen Mannes, baß ba» Gewehr nicht geloben sei, hatte sich als Irrig erwiesen. * Sigmaringen, 12. Februar. Da» hier abhanben gekommene Werthstück mit 40000 Mk. hat sich noch nicht gefunben. Da die Wahrscheinlichkeit, daß eß in die Donau gefallen, Im Laufe der Untersuchung gewachsen ist, hat ein von Berlin eingetroffener Comm-ssar de» ReichSpostamtß die Absuchung der Donau durch ein Reglernngßsch'ff angeorbnet. • Stuttgart, 11. Februar. Daß Corpß der Stuttgarter freiwilligen Feuerwehr hat gestern nach erregter Verhandlung seine Auflösung beschlossen. Daß Corpß, da» 40 Jahre thättg gewesen ist unb sich große Verdienste erworben hat, ist durch die Entwickelung der Berusßseuerwehr überflüssig geworden. * Bon dankbaren Junggesellen wird auß ®rel| berichtet. Eia dort verstorbener Kaufmann verwachte seiner Pflegerin 10000 Mk. unb eine Stubeneinrichlung unb ein anderer Junggeselle hinterließ seiner W.rthschasterin ein drei- stöckigeß Wohnhaus, beffen Miethsertrag zum Leben anstänblg hlnreicht. ♦ Am Stammtisch unterhielten sich gemüthlich einige gute Freunbe. Jeder gab einen Witz zum Besten, nur Dr. x, der sonst als Haupt-Pfisficu» galt, verhielt sich ruhig. Plötzlich räusperte er sich,--'was Neue»! meine Herren: Wer nennt mir ein Substantiv, daß man conjugieren kann? Allgemeines Stillschweigen - selbst der Gymnafialdirector, der sonst nicht leicht zugeben wollte, daß unter dem Monde etwas unmöglich sei, schüttelt bedenklich den Kopf. Dr. X. aber conjugiert mit vergnügter Miene: „Magg-i Suppenwürze" Magst du Suppenwürze Mag er Suppenwürze Tableau! Sd)iff$nad?rid?ten* Norddeutscher Lloyd, tn Gießen vertreten durch die Agenten Earl Loo» und I. M. Schulhof. Bremen, 12.Februar. fPer transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Haoei, Capitän H.. Christoffers, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist gestern 6 Uhr Morgens wohlbehaUcn in Newyork angekommen. Der Postdampfer „Illinois* ber „Red Star Line" in Ant- roerpen ist laut Telegramm am 11. Februar wohlbehalten in Philadelphia angekommen. Citeratur tmfc Kauft — Wiener Photographische vlLtter. Im CommisfionS- Verlag der F.rma R. Lecv^er (Wilhelm Müller). Wien, Graben 31, erschien soeben das erste Heft des 4. Jahrganges Vieser vom Camera- Club herausgegebenen Zeitschrift. Ein Blick in dasselbe kennzeichnet die hohe Stufe, auf welcher die Amateur-Photographie in Wien steht. Ohne andere Gebiete ber Photographie zu vernachlässigen, macht sich der Camera Club fpechd bte Pflege der künstlerischen Photographie zur Aufgabe unb erzielt damit die glänzendsten Resultate. Die vor Kurzem in Berlin geschlossene, bis jetzt größte internationale Au«, stellung für Amateurphotographie, zeichnete den Camera-Club für seine dahnbrechenben, mustergiltigen Arb tten mit dem höchsten Ehrenpreise aus, unb auch auf ben Ausstellungen tn Hamburg, Karlsruhe, sowie jetzt In Brünn finben die künstlerischen Aufnahmen ber Wiener Amateur Photographen große Anerkennung und Beifall. Mehrere, jedem Hefte beigegebcne, tn Heliogravüre ausgeführte Kunstbeilagen unb zahlreiche in den Text gedruckte Illustrationen erhöhen noch de» Werth dieser vornehm auSgestatteten Zeitschrift, welche jährlich in 12 Heften erscheint, unb burch die Firma R. Lechner (Wilhelm Müller) in Wien, Graben 31, ober jede andere Buchhandlung für den Adonnementtzpreis von 7 fl. 20 kr. bezogen werden kann. Briefkasten. Nach Londorf. Den Artikel, Ihr Concert betr., haben wir ' nicht aufgenommen, da ein solcher bereits veröffentlicht. Red. 6 gjFS* 10 :;SS gjrdJiet dah Mselbst. S-bl-A-' tr» * Ä^' 'Sen 1^»)'° tu Qu8 7 vribat. s, ’#1 N'i«- Aä ; unb Ä? ^'lätze tei ’ W* «ad bei tD 'urze«, klare- M nid) ma| tobt» ^/rMgrtzö^rll ?^6 J °° leinen 1 bem Nea einer Angeredete der labt”/ ersüllte er den °-Lch.T.«,denTe. s - unmittelbar da- tn Schutz hatte seinem ie der über das ver- Unvorfichligkeit aufs atz da- Gewehr nicht i. U hier abhanden ge« hat stch noch nicht atz es in die Donau wachsen ist, hat ein •1 RrichrpostamtS die ungtschiff ongrordnet. lorpö der Stuttgarter rn nach erregter Ser« n. Das CorpS, dar große Verdienste er« btt 8truf8ftutrn)tf)i litt wird au6 %xti| tttttt vnwMe seiner Mnrichwvtz und ein >rrh|cha|terin ein drei- g zum Leben anständig sich gemöthlich einige zum Besten, nur Dr. , verhielt sich ruhig. ?eues! meine Herren: in coujugieren kann? •x Gymnaflaldireuor. aß unter dem Wvvde j der» N\- Dl 1 rrr" ürze V uxu toi bk “,I S5» t»w* fffh Star M' ta H ta ^ai Commiiswn^ W6« 3 Hradm 3l, ^ÄRm6am«r; ,ti1ÄnW fteÄ toWÄlro ma-hl l'ch inftürW -f * Die oor dsten «*2L2®* lW intern- fflt leben nmttd-w °^Mhe. n in ^amSberÖ,altr icn SumE Mhrere, a und de'l°U' stbeU-srn liaiionen E Ehrlich ® “J-Ä'S"» Lukasgemeinde. Den 6. Februar. Dr. Otto Buchner, Professor, Realgymnastal- lehrer i. P.. 68 Jahre «lt, starb den 4. Februar. Den 7. Februar. Karl Achenbach, Reoifionsrath, 76 Jahre alt, starb den 5. Februar. Den 12. Februar. Johannes Römer, Lehrer i. P., 85 Jahre alt, starb den 10. Februar. Auszug nus den Tttrchendücherir Ver Stadt Gietzen. Soarrgelifche Gemeinde. «etraate. Matthäusgemeinde. Den 6. Februar. Johannes Thomas, Maurer zu Gießen, und Emma Erck, Tochter des Ackermanns Heinrich Erck I. zu Ranstadt. Auszug ans Heu StauHesaurts*eg1fte*« der Stadt Siehe». Qtll0»OU. • Februar: 9. Carl Eduard K"ch, Kaufmann dahier, mit Anna Henriette Christine Margarethe Müller hierselbst. 9. Karl Ludwig Wacker, Schreiner dahier, mit Johannette Philippine Dibell hierselbst. 10. Heil rich Wallbotk, Bergmann dahier, mit Katharina Ruppel, geb. Hartmann, hierselbst. 11. Heinrich Bernstein, Sergeant dahier, mit Elisabeth« Stumpf zu Burkhardsfelden. 11. Werner Krug, mit Anna Amalie Friederike Theodore Dieterich Februar: 6. Johannes TbomaS, Maurer dahier, mit Emma Erck hierselbst. 8. Johannes Otto Roltmann, Friseur dahier, mit Anna Marte Bohnacker hierselbst. 9. Daniel Schuchhardt, Photo, proph dahier, mit Anna Margarethe Flett hierselbst. 11. Wilhelm Hofmann, Bäcker dahier, mit Karoline Weitzel hierselbst. _ SOormc, Februar: 1. Dem Omntbuskutscher Jacob Jacob ein Sohn, Otto. 2. Dem Müller Wilhelm Gröschner ein Sobn, Heinrich Adam Wilhelm. 5. Dem Fuhrmann Heinrich Oestreich ein Sohn, Andreas Heinrich. 6. Dem Taglöhner Heinrich Damm eine Tochter, Elisabeth. 8. Dem Cepellmetster Paul Polster eine Tochter, Charlotte Nnn«. _ 10. Dem Eiscnbabnschoffner Heinrich Engelbach Zwillinge, zwei Töchter. 11. Dem Lehramtsassestor Richard Trapp ein Sohn. Februar: 6. Anna Katharine Ohr, geb. Arnold, 68 Jahre alt, Wtttwe von Bahnarbetter Louis Obr dabier. 7. Anna Eltsa- bete Urhahn, 52 Jahre alt, Ehefrau von Weißbinder Johann Georg »rbahn zu Lich. 8. Heinrich Reeh, 52 Jahre alt, Töpfer von Brett- fcdetd. 8. Heinrich Damm, 52 Jahre alt, Taglöbner von Stangen- rod. 9. August AlbertS, 37 Jadre alt, Bergmeister von AlShausen. 10. Heinrich Hans Tränkner, 1 Jahr alt, Sobn von Stationsgehtlfe Wilhelm Tränkner dahier. 10 Johannes Römer, 85 Jahre alt, «chrer i. P. dahier. 11. Christiane Schneider, 75 Jahre alt, Prt- vattn dahier. Den 11. Februar. Wilhelm Hofmann, Bäcker zu Gießen, und Karoline Weitzel, Tochter des Maurers Heinrich Weitzel zu Elpenrod. MarkuSgemeinde. Den 8. Februar. Johannes Otto Rottmann, Friseur zu Gießen, und Anna Marte Bohnacker, Tochter des Stadtaufwärters Friedrich Bohoacker zu Stuttgart. Johannesgemeinde. Den 9. Februar. Daniel Schuchhardt, Photograph zu Gießen, und Anna Margarethe Flett, Tochter des Rentners Emil Carl Ludwig Flett zu Gießen. Aeta«?«. Matthäusgemeinde. Den 7. Februar. Dem Kaufmann Adolf Welz eine Tochter, Anna Dora Luise Jeannette, geboren den 24. August. Lukasgemeinde. Den 7. Februar. Dem Bremser Wilhelm Köhler ein Sohn, Rudolf Karl Heinrich, geboren den 21. December. Johannesgemeinde. Den 7. Februar. Dem Posthilssboten Hermann Jlgner eine Tochter, Anna Marie, geboren den 8. December. Denfelben. Dem Bäckermeister Carl Spamer ein Sohn, Heinrich, geboren den 30. November. Den 10. Februar. Dem Prtoatdocenten an der Universität Dr. Bruno Sauer eine Tochter, Hertha Constanze Anna, geboren ben 15. December. Militärgemeinde. Den 6. Februar. Dem Vtcefeldwebel Karl Peter ein jSohn, Karl Anton Erich Paul, geboren den 23. Januar. 8Xe«MgU. Matthäusgemeinde. Den 8. Februar. Katharine Ohr, geb. Arnold, Wittwe des verstorbenen Bahnarbeiters Ludwig Ohr, 66 Jahre alt, starb den 6. Februar. MarkuSgemeinde. Den 12. Februar. Christiane Schneider, 76 Jahre alt, starb den 11. Februar. Verkehr, €aub» «nH Volkswirthschafi-' Sieftt«, 13. Februar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. A 0,90—0,95, Hühnereier pr. St. 7-8 A, 2 St. 00 A, Enteneier t H, 2 St ’ C A, Gänse- eier pr. St. CO—00 H, Kitte pr. St. 5-8 H, Käsematte pr. St. 3 A. Erbsen pr. Liter 20 H, Linsen pr. Liter 30 A, Taubm pr. Paar «4t 0,80 bis 1,00, Hühner pr. Stück 1,00 bis 1,20, Hahnen pr. Stück A 1,30-1.50, Enten pr. Stück A 1,60—1,80, Gänse pr. Pfund A 0,48-0,54, Ochsenfleifch pr. Pfd. 66-74 H, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 60—66 H, Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bis 66 Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. 70 H, Kalbfleisch pr. Pfd. 50-54 A, Hammelfleisch pr. Pfd. 50-65 H, Kartoffeln pr. 100 KUo 4,50 bi» 5,00 A, Weißkraut pr. Stück 0- 00 A, Zwiebeln pr. Centmr A 4,00—0,00, Milch pr. Liter 16 4. — Die Pommersche Hypotheken Actiev-Bauk in Berlin übersendet uns ihren GeschäslSorrtcht pro 1896 und stellt von demselben laut Inserat in unserer heutigen Nummer jedem Pfandbriefbesitzer ein Exemplar kostenlos zur Verfügung. — Die Mecklenburg - Strelitz'sche Hypothekenbank zu Neustrelitz und Berlin übersendet uns ihren Geschäftsbericht pro 1896 und stellt von demselben laut Inserat in unserer heutigen Nummer jedem Pfandbrtefbesitzer ein Exemplar kostenlos zur Verfügung. 9500 980 gAbbildungen.faöö Karten. 130 chromoa. | Tafeln. I Brock haus’ Konversations-Lexikon. MM 16 Bände geb. ä 10 M. Unentbehrlich für Jedermann. 14. Auflage. Jubiläums-Ausgabe. I hoooool Artikel, f 1165001 Seiten Text I Soeben ersoh.eint: SRffprtP teilte .(Stillt durch tägliche Anwendung der von Professoren und Aerzten problrten und empiobitnen Patent-Plyrrholin Seife, welche überall zu 50 Pfg. erhältlich ist. 209 }Behä^HcheAnzeigen| | Versteigerungen^ Kordßkiniieferuiig. Die Lieferung von Band- u. Bord steinen aus Basaltlava (Längstem) fit das Rechnungsjahr 1897/98, umfassend: Sooft I , II w 1688 Ifbm. Bordsteine 11230 „ / 720 „ Bandsteine Montag, 22 d. M., Vorm 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Die Lieferungsbedingungen liegen bei uns «ährend der Dienststunden zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck sind bis zum genannten Termin ein- -«reichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 6. Februar 1897. Das Stadtbauamt. Schmandt. 1347 Verdingung. Die zum Ausbau des westlichen Ondes der Dammstraße erforder sichen Maurer, Pflaster- u. Chaufsir- erbeiten, sowie die Steinzeuglieferung sollen Dienstag den 23. d. M., Vorm. 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Plan, sirbeitftbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienftstunden zur Einsicht offen. Angebots auf Vordruck sind bift zum genannten Termin bei uns einzureichen. Zu- WagSfrist 14 Tage. Gießen, den 6. Februar 1897. Das Stadtbauamt. Schmandt. 1349 Holzverkäufe in der König!. Oberförstern Krofdorf I. Donnerstag den 25. Februar 1897, Vorm. 9% Uhr (vor Beginn des Nutzholz Verkaufs) im Fr eund'fchen Gasthause zu Krofdorf. Schutzb. Krofdorf Distrikt 1 (Wettenberg): Nadelholz — 7 rm Scheite und Knüppel, 185 rm Rsr., Diftr. 3c (Homberg) : Nadelholz — 5 rm Scheit; Distr. 9a (Kahleberg): Buche — 60 rm Rsr.; Distr. 13a (Kreuz- schlage): Buche — 2 rm Scheite, 2 rm Rsr.; Distr. 21a u. 22d (Kühbett): Eiche — 250 rm Rsr., Buche — 1 rm Knüppel, 130 rm Rsr, sichte — 0,5 rm Knüppel, 23 rm Rsr., Distr. 26b (Drei spitz): Eiche — 5 rm Knüppel, 163 rm Rsr., Buche — 3 rm Scheite u. Knüppel, Nadelholz — 5 rm Knüppel. 62rmRsr.; Ober- förftergarten in Krofdorf: Obstbaum — 2 rm Scheite, 5 rm Reiser. II. Freitag den 26. Februar 1897, Vorm. 93/4 Uhr (vor Beginn des Nutzholz-Verkaufs) im „Römischen Kaiser" zu Wetzlar. Schutzbezirk Stoppelberg: Districte 851, 87 XI, 90X11 und Totalität: Eiche — 57 rm Scheite u. Knüppel, 940 rm Rsr. II. u. III. Cl., Weichholz = 6 rm Knüppel, 282 rm Rsr. II. u. III. El., Nadelholz = 18 rm Knüppel, 260 rm Rsr. Der Königliche Oberförster. 1484 Busold. Branntweinfaß, dabei zu Pfuhlfaß passend, Pfuhlpumpe und Faß, Obstkelter, Schmiedeeinrichtung, Häckselmaschine, Dickwurz-, Feg- u. Schrot- mühle, Trieur Dibbelmaschine für Dickwurzkerne, transportabler Sied- kessel, Waschbütten, Schäferhütte mit Pferch, kupferne Saug- und Druckpumpe und sonstige Geräthe, Betten, Schränke, Commoden, Tische, Stühle, Küchen-Geschirre, Honig, Alfa Separatur, Butterfaß, Milchkühler, Milchkannen, sowie alle Hausgeräthe. Am ersten Tage wird das landwirthfchaftliche, am zweiten das häusliche Inventar versteigert. 1514 Fleischhauer, Pachter. Ät. Schlachthaus. Freibank. 1402 Heute und Montag: Ochfensieifch nicht ladenrein, pr. Pfd. 50 Pfg. 8chweinesseffch nicht ladenrein, pr. Pfd. 50 Pfg. Die Freibank bleibt bis Abends 10 Uhr geöffnet.___________ Peter Leppla, Neustadt 19, offrrirt rein wollenen Cheviot, Restcoupons, passend zu compl. Anzügen, zu bekannt billigen Preisen. ,er Ludwigshöhe bei Langgöns 2 Fahrkühe, Ende März kalbend, frischmelkend 18 Liter Milch täglich gebend, 2 importirte Holsteiner Rinder, eins 3 Monat trächtig, 3 Kühe, 1 Stier zum Schlachten wie zur Zucht, 36 Hühner, 46 Tauben in Partien zu 4 Stück, 300 Ctr. Kartoffeln, magn. bonum, 100 Ctr. Dickwurz in Par- thien zu 10 u. 20 Ctr., Eckertsche Tiefpflüge, 3 Grubber, Cambridge, walze, 3theilig. Woodsche Getreidemähmaschine, Säemaschine Sieders- eben, 1 l/z m Erntecechen, eis. u. Hölz. Sagen, Wiesenegge, Untergrundi'ajol- pflug und sonstige Pflüge, 3 vollst. Erntewagen, Break, Schlitten, Pferde- und Ochsengeschirre, Ketten, leere in größter Auswahl empfiehlt Wilh. Kohlermanu, Küferei, 1507__________16. Neustadt 15._________ Samstag den S7. Februar beginnt der Aus verkauf des ganzen Waarenlagers der Firma A. E. Spornhauer, __Neuenweg 17. 1504 Mieth-Gesuche. 1488] Herr sucht Zimmer mit Penfio«, derselbe übernimmt eoent. schriftliche Arbeiten für einige Stunden- Offerten unter A. 8 an die Expedition d. Bl. Gießen und Umgegend übertragen haben. 1480 Vereinsbrauerei Herrenhausen, Hannover, t Herrenhäuser Pilsener hat fich in kurzer Zeit in allen feinen Restaurants glänzend eingeführt und halten dasselbe in tadelloser Qualität angeiegentlichst empfohlen. Es ist das einzige deutsche Bier, welches genau dieselben Eigenschaften besitzt, wie das Original Pilsener, angenehm bitteren Geschmack und vorzügliche Bekömmlichkeit, kurz, in keiner Weise von dem böhmischen (echten) zu unterscheiden ist. Wir find bemüht, diesem allgemein anerkannten deutschen Bräu den Weg zu bahnen und dem Vorurtheile zu begegnen, daß das fast noch mal so theure Bier der Böhmen nun auch erheblich besser sein müsse. Wir bitten um Unterstützung unserer Bestrebungen und sehen Aufträgen gern entgegen, welche man an Herrn Otto Luft, Gietzen, richten wolle, welchem wir unsere Geueral-Bertretuug für Quäker Moats Präparirte amerikanische Haserspeise. Vorzüglich zur Herstellung von Sappen, ®rti, Saucen Mehlspeisen, Pudding re. Anölrav» Dato wird wegen seines Nährwerlhs und yildlkCr Udlo Leichtverdaulichlett ärztlich empfohlen. 3ST Ueberall käuflich. -Q® Rur in Original EartonS mit der Schutzmarke »fcuMtt*. NIEMALS LOSE. “ Vs Pid. 22 Pfg., 1 Pfd. 40 Pfg., 2 Pfd. 77 Pfg. 1032 Vertreter: Adolf Siegel, Gießen. Ein Pfprd belgische Rasse, zu LUU nei U, verkaufen. 1508 Ludw. DSrtng, Veueru. ^^ermiethungen. || 1497] Ein kleines Logis zu oermiethen. __«rotze Mühlgasse 6. 1475| Eine 4—6 Zimmerwohnung mit Zubehör und Garlenantheil ist an eine rubige Frmilie ,u verm. Neustadt 71. 1481 j (Stube. Cadtnet, Küche und Zu- behör zu vermtetben. Neustadt 18. 1516] Ein kleines Mansardenlogts für einzelne Frau zu oermiethen. _____________________Licherstratze 1. 1511] Zwei möbl. Zimmer zu verm., eins davon sofort. Neuen BLue 2, II. Ibl7] Zwei solide Arbeiter können Logis erhalten. Marktstratze SS. 1601] Kost und Wohnung für Arbeiter, auch ist daselbst bürgerlicher MittagStisch. Metzger Schmidt, Löwengasse. Zu verkaufen. Gebrauchter Bindfaden 8« kaufen gesucht. , 3‘ Rtcker'sche Buchhandlung, 1476 Südanlaae 5. Für Reise und Comptoir sucht eine hiesige leistungsfähige Cigarrenfabrik zum baldigen Eintritt eine durchaus tüchtige Kraft. Es wird in erster Linie auf gewandten Verkäufer reflectirt und finden nur Bewerber mit la.-Referenzen Berücksichtigung. Offerten unter F. 200 an die Exoed. ds. Blattes 1482 KMU' Wer schnell und dMlgft Stellung finde« will, verlange per Postkarte die «Deuffche Vacanzen-Post" in Gtzlinge«. Der Die Original-Fläschchen von 65 $ werden m 45 H und diejenigen i» Mk 110 zu 70 H mit Maggis Suppenwürze nachgefüllt. Der Vorstand. 182 Kaplansgasse 14, II. Tägl. geSffnet. (Vermittlung nur 1 JL) Lehrling* gesucht. 1294 Anfang 4 Ubr. Musik Capelle Kruse. 1506 Gießen, den 13. Februar 1897. Anfang präei» 4 Uhr« 9ntret 20 Pfg 1485 Die trauernden Hinterbliebenen. H n auf diesem Wege ihren herzlichen Dank 1472 heim und hier gesucht durch 1372 Flasche 25 Pfg. eigener Kelterei, absolut reiner Apfelsast, per an die Exped. d. Bl. 1270 Per Worstaud Hierzu ladet ergebens! ein des Stolze'schert Steuographen-Mereins Hießen. 1469 1498 empfiehlt 1492 (zwischen Bleich- und Goetheftraße). 262 147* MAGGI5 Der Gesammtaustage dieser Nummer liegt eine Extra-Beilage der Firma „Löweu-Drogerie^ 30 30 25 22 20 20 n n Annahme r folgenden Ta // H ff Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme und die überaus zahlreichen Blumenspenden bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unseres innigstgeliebten, unvergeßlichen Söhnchens sagen Susanne Homann, Hedauune, bisher Oberhebamme der hiesigen Universttäts-Frauenllintt Kctr Ma Nachdeo Maul« und l herrscht, roh1 Die an. Gieße Nr. 6 o enthält: (Nr. L der Einfuhr i gitfctu Als Magazinier, Aufseher, Portier oder auf einem Comptoir sucht ein mit der Feder gewandter Mann, wel- cher 5 Jahre gedient hat, bei bescheidenen Ansprüchen Stelle. Offerten unter H. 0. Nr. 1270 <86 N-dNashe rann schickte t engaghttn Ci zahlen. Blatt ^ranzüslsil geleistet zu hc tigr Wchtlm in seiner ißat -rutschen Sic M $01 In jüngster 21. Dccembe im mittleren verspürt roor lehung des nerden könn ^srkinZnäekriciNen^ G. F. F. U94 Montag den 15. at, «bends 8*/i Uhrr bei Weber, Grünberqerftraße. Lehrer i. P., sprechen wir unseren herzlichsten Dank aus. Gießen, am 13. Februar 1897. Meinen geehrten Kunden mache ich die ergebene Mittheilung, daß ich durch Anschaffung eines automatischen Zivuschrot-Spüler» (nicht Bleischrot) den weitgehendsten Anforderungen bezügl. Reinlichkeit nachkommen kann. Eine jede Flasche wird mit heißem Waffer aus- und abgewaschen, dann mit dem selbstthätigen Zinnschrot Spüler gespult uwfr zuletzt mit reinem Quellwaffer an selbstthätigem Rohr direct ausgespült. (Keine Kübelausspülung.) Meine Flaschen halten alle das volle Maaß, d. h. die 1/1 Flasch» 3/t Liter, die Vg Flasche % Liter. Dieselben find mit meinem Name» versehen und werden nur leihweise abgegeben, worauf verehrl. Publikum besonders aufmerksam mache. Bei Bestellungen durch Postkarte wird letztere vergütet. Hochachtungsvoll V° Aus einem Sc der Willy Tränkner und Frau, geb. Schmitt. Emil Schmal! Telephon Nr. 83. W. Kilbinger" bei. F. G. F. Montag Adevd r Vater. Frühjahrs-Saatgut! H. Schudt, Domäne (jof WiuWkn, Kost lünllrröabtrn Lenz’scher Felsenkeller. Heute Sonntag Nachmittag: Grosse Jubel- und Trubel-Sitzung der Giessener Floresei verbunden mit Kroßem carnevalistischem goncert der neu engag'rten närrifeben Hok-Cip lle »Tüchtig^ und darauffolgendem Tanz-Kränzchen. 1513 Hochinteressante» Loral-Protocoll: »Wat m'e ntt tttt* 6>iWt!* Hochkom. Vorträg-l Die närr. Hos-Eapell^ wird u A. Dortragen: Gießener Kreppelmarsch, Daudrtng r Marsch, Dachkatzenmarsch k. Vttbactwa: L. Cchenda. — Sknd und Brr leg der vrübl'schtn Nn,vrrsitak».Buch. und ©tembrurferei ie ycstige Kammer umsaKt 6 Seite» AchreinergeskUe gesucht. 1509 Louitz Veil, Kirchstraße 13. »ahr- und HauSdurschen Veeo- vomieknechte Schweizer, Herrschaft»- futscher u -Diener u. s. w. stets gesucht und empfi hlt Central-VlacirungS-Bureau, des Gesangvereins «Heiterkeit findet statt am Samstag den 27. Februar im Giessener Festsaal (Cafe Leib). Zur Aufführung gelangen: Großartige Gruppentänze unter bengalischer Bel ubtung. Zauber Panoramas. Neueste Schießbuden. Zigeunerzelte re. re. Ter Anfang ist präci» 7 Uhr 59s/io Minuten, unter großem Radau, bum, bums, des größten Paukenschlägers aus Japan Todes-Anzeige Schmerzerfüllt machen wir Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mittheilung, dass unsere liebe, gute Elisabeth Schäfer, geb. Ziegler, uns heute Morgen 4 Uhr nach kurzem, schweren Leiden im Alter von 25 Jahren durch den Tod entrissen wurde. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Gotthard Schäfer u. Kind. Bahnmeister Ziegler u. Familie. Giessen, den 13. Februar 1897. Die Beerdigung findet Montag den 15. Februar, Vormittags 11 Uhr, vom Sterbehaus, Marktstrasse 29, aus statt. 1522 Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme und die reichen Blumenspenden beim Ableben unseres lieben Vaters und Großvaters Herrn Johannes Roemer, 1412) Lin lunger Mann von 16 Jahren, welcher der französischen Sprache mächtig ist, sucht unter bescheidenen Ansprüchen aus einem htefigen Büreau Ltellung. Offerten unter G. V. beliebe man in der Expedition d. Bl. nieder,,liegen. 150b] Eine F au empfiehlt fich im Wasche« und Putzen ober Lautstelle _________Frau Koch, Schloßg^sse 9. erhöht überraschend den Wohlgeschmack der Suppen und zwar genügen dUPpoUnUI au wenige Tropfen. Zu haben bet 1172 Emil Fischbach, Seltersweg. Emiä Schmal!, Hess. Hol Bier-Großhandlung. Nur achte giert! WoggoBbrwg aus den renommirtrflen Krauereiru. Bürgerliches Brauhaus München. Pilsener Actien-Brauerei. Brauerei Mönchshof, Culmbach. Dortmunder Union-Brauerei. Brauerei Joh. Gerb. Henrich, Frankfurt a. M. Stets frisch im Kiskeller-Lager. Gebinde in beliebigen Größe»: Flascheu-Biere: Echtes Pilseuer der Actien-Brauerei Pilsen, per 8/t Ltr.-Fl. 40 Psß. 4 Um SUH fitrordt; da« s in einer Buch« anS Land, j ©teilen durch etner breiten 9 M üppig, Gr rwldttchsttn Sti Rach halb) *,e Nt, 295 M tMitrttll $,t” «»ff ,61 1,.n,n gölten Bi agfeet $lt ( * t.«l8 "SÄ' •«J* * ii Helles i ferettt vtnßjl'")" ä Wtt 8 * i'-Hft* «n hlbi »U 6, ‘"“»l Dirnslsg den 16. /rbruar, Abends 8'/- Uhr: Beginn neuen Unterrichts-Curfus im Restaurant Weidig, II. Etage. Unterrichtsdauer: 14 Stunden. Honorar: 6 Mark. Im So verkauf Lch'pkapaß, 8. Dechert, Friseur, Grünbergerfiraße. H. Ttay SelterSweg 43, S. Wahl, Friieur, Kru- stadt, a Sretzschvar, Maktplatz 20, I Becht, Brandgoffe 5, für Herren ä 1 vtk. für Damen a 40 Pfg. Geheimkarten bis zur Dem Sk rung: für Herren ä 50 Pfg., für Damen * 80 Pfg. An der Kasse: Dame« ä 50 Pfg. Gallerte 20 Pfg. Für 9JiitgIt.b r find Geheimkarten zu haben bet H.rrn *mil «oll, SclterSweg 30. 1603 Neue CarncvalSGefellfchaft. Sonntag den 14. d. Mts. auf dem „Lahnstciu" Grosse närrische Sitzung verbunden mit TANZ. 1477 Local Protokoll des Urkomischen. Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Theilnahme bei dem Hinicheiden und der Beerdigung unserer lieben fil. Clitiliiaiif Sdjnriiicr, sowie Herrn Pfarrer Dr. Grein für die trostreichen Worte sagen herzlichen Dank Die trauernden Hinterbliebenen. D« O.W* JloW Dir Sicßk 5-^7, ei*««“6, ' brigklkgi- in bewührten Sorten: Heseler Hafer, Noe- Sommerweizen, Hallet'« Chevalier- Gerste, Wehle'* bartlose Gerste, sowie: Saatkartoffclu: Thiel, sowie diverse andere Sorten, welche ich als Bersuchsansteller der deutschen Kartoffel-Culturftation anbaue. -Rulle» »o« Getreide «ad PreiSlisU auf Verkauge« grattß und fraueo. „ Münchener Bürgerbräu (Tafelbier) „ „ Culmbacher, Mönchshof . . . „ „ Dortmunder, Union.....w Pilsener aus der Actien-Brauerei Gießen . „ Joh. Gerh. Henrich, Tafelbier, Böhm. Brauart Bayerisches aus der Actien-Brauerei Gießen Frau Hllltenberge». SelierSwea 67. Wickrlmchkrimkn gesucht. 1493 Walltborstraste 67. IblUj MLdch«n fönten gute Süllen erhalten gegen hohen Lohn durch __Frau Geydicke, Bahnhofstraße 43. 1371] Tüchtiges, gewandtes und gut ewpfodleueS Laufmüdchen für Mitte oder Ende März gesucht. Meldungen: Mardurgerllr. 15, II. V-ssere Mädchen Wilh. Wallenfels Sohn, Liqueur- und Mineralwafferfabrtk. 1263] Zu Ostern ApotheKkr-Lkhrliiig gesucht. Tüchtige Ausbildung zugesichert. Stern-Apotheke Gelnhausen.___ In meinem Drogen-, Chemikalten- 2C. Detail- und Engrosgeschäft ist eine Lehrlingsstelle ß durch einen mit höherer Schulbildung und schöner Handschrift versehenen, sungen Mann aus guter Familie zu besetzen. Otto Schaaf^ 1462] Ein ordentlicher, braver Ju«ge kann in die Lehre treten bet Wilh. «vier, Schuhmachermeister, ____________Dammstraße 5.________ Ein Junge B in rin Hlafchenbter Geschäft gesucht Zu erfragen in der Exved'tion d. Bl.