52. i Beizen aller Ar» ---------- 7287 Nr. 188 Erstes Blatt Kreüag den 13. August Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Vierteljähriger AöonnemeutspreiL r 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener AauritienSkälter werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Der -tetzeuer Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme drS MontagS. Redaction, Expedition und Druckerei: f Kchutstraße Ar.7. Fernsprecher 5^ Bernis ISS® ” n Anrts- und Anzeigeblntt füv den Tkveis Greszen. mann, in V, deutsche Kräder lener Systeme ® und Damen ackoolen dto. lgust 1897, , HSenatt fiel« portwagen tuug. k von 10 Mk. an. AWL 6t Etpitttlot r meiner persönlichen- Leitung. 4284 >hrten Damen wird auf ivon einer Dame Unterricht ertheilt. *w 8100 I 17020 1 87.15 10125 23.10 95.60 1887 3560 000X0 , Kmtrnb. DbL 102.30 DbL .bl906 101" rnt 101.- M-v ueusteüuug mmibettstofle. uderwageu. • und Besatzartikel. SelterWtfl 19. N“ w*,, Älit re aller Art, ungen, Wenhntsche iatter re.» , Rationen au» der sabril Settot in Schönebeck, abrihreisen. 7,?e Ibinger, oh* „en.liUNN® 312.62 WF*" f nod i°lK u ___ Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Jamitienölätter. Alle Annoncen-Bureaux dcS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger* mtgeg«. Bekanntmachung, betreffend: Schießübungen. Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 9. l. SWt«. (Anzeiger Nr. 186) bringen wir hiermit zur öffent- lichen Kenntniß, daß das darin erwähnte Schießen des In« fanterie-RegimentS „Kaiser Wilhelm" am 16. l. Mts. aus- fällt, dagegen am 12., 13., 14., 18. und 19. l. Mts. auf den Höhen östlich von Mainzlar geschoffen wird. Gießen, den 12. August 1897. Großherzoqliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Wagner. Gießen, den 12 August 1897. Betr.: Wie oben. Das Grobherzogliche Kreisamt Gietzeu an die Großh. Bürgermeistereien Alteu-Buseck, Beuern, Climbach, Danbringen, Mainzlar und Treis a. d. Lda. Die vorstehende Bekanntmachung wollen Sie in orts» üblicher Weise zur öffentlichen Kenntntß bringen. I. V.: Dr. Wagner. Gießen, den 9. August 1897. Die Hrotzh. Kreis-Schutcom«Won Meßen an die Schulvorstände des Kreises. Nachstehende Mtnisterial.Berfügung theilen wir Ihnen zur Kenntnißnahme mit. I. V.: Dr. Wagner. Darmstadt, den 4. August 1897. vetr.: Der Geschäftsmann. Ein Rathgeber bei den schriftlichen Arbeiten des Handwerkers und Kleingewerbetreibenden. Zum Selbstunterricht, sowie zum Ge- brauch in Fortbrldungsschulen bearbeitet und her- auSgegeben von I. Wewer, Rector. Dritte verbesserte Auflage. Dülmen i. W. 1896. Das Großh. Ministerium des Innern Abteilung für Schulangelegenheiten an die Großherzoglichen Kreisfchulcommisstoueu. Wir machen Sie auf das rubr. Werk unter drm Anfügen aufmerksam, daß der Verfasser seine Aufgabe, für den Geschäftsmann ein Hilfsmittel bei Anfertigung der schriftlichen Arbeiten zu schaffen, gut gelöst hat. Alle in Betracht kommenden Verhältniffe find berücksichtigt, die Beispiele gut gewählt und die Erläuterungen trotz der gebotenen Kürze klar, allgemein verständlich. Das Buch wird den Lehrern der Fortbildungsschule bet ihrer Vorbereitung gute Dienste leisten. Auch als Prämtum kann es zweckmäßig verwendet werden. I. V.: Usinger. de Beauclair. Deutsche» Reich» Darmstadt, 11. August. Seine Königliche Hoheit der Großherzog find gestern Abend in Begleitung deS Cabi- netSrathS Römheld in erwünschtem Wohlsein von Bayreuth nach Jagdschloß Wolfsgarten zurückgrkehrt. Seine Königliche Hoheit werden Freitag den 13. d. M. im Großherzoglichen Schlöffe Audienzen ertheilen, sowie Meldungen und Vorträge enrgegenvehmen. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 11. August. Der „Reichsanzeiger" meldet: Graf Posadowskh ist mit der Stellvertretung des Reichs- kanzlers in der Leitung der Retchsbank und Freiherr v. Thielmann mit der Stellvertretung des Reichskanzlers in den Finanzangelegenheiten des Reiches beauftragt worden. Haag, 11. August. Um Mitternacht wurden 15 Personen, welche fich vor der spanischen Gesandtschaft versammelt und dort anarchistische Rufe ausgestoßen hatten, verhaftet und der Polizeibehörde übergeben. Paris, 11. August. Der „TempS" sagt in einer Besprechung der Trinksprüche der beiden Kaiser in Peterhof, dieselben hätten mit dem Austausch höfischer Artigkeit und Gala Beredtsamkeit gleichzeitig conservative Politik gemacht. „Man hat den eigenen Völkern und Europa kundgethan, daß sich nichts in der Welt geändert hat, nur daß es unter vielen anderen zwei Souveraine gibt, die guten Willens find, zwei gekrönte Friedensfreunde. DaS war es gerade, was das Publikum, welches nachdenkt, er» wartet hat. Es ist nicht schlecht, daß das Ereigniß seiner Erwartung so rasch und so vollkommen entsprochen hat." Madrid, 11. August. Der Zug mit der Leiche Canovas del Castillos ist heute früh gegen 7 Uhr hier eingetroffen. Die Mitglieder der Regierung, die Be- Hörden, sowie Abordnungen sämmtlicher Körperschaften und Ferrilleton. Kie Telephonstation aus dem Zwetschenbaum. Die „D. Verk.-Z." bring! von Albert Sabarly, einem früheren Schüler deS Garvier'schen Instituts in Friedrichsdorf lm Taunus, welchem Philipp Reis s. Z. als Lehrer angehört hat, eine Erinnerung an den Erfinder des Fernsprechers unter der Überschrift „Die Telephonftation auf dem Zwischen- bäum". Sabarly war von 1858 ab Schüler des Garnier- schen Instituts und verlebte viele freie Nachmittage im Reis- scheu Hause, dabei seinem verehrten Lehrer bet den physikalischen Experimenten hilfreiche Hand leistend. Wir lassen dem Der- saffer selbst das Wort: Eines Tages brachte Reis von Frankfurt ein Modell mit — die Nacbbildung eines menschlichen Ohres in Holz geschnitzt, mit Trommelfell und Hämmerchen. Reis wollte practtsch versuchen, was ihn seil einiger Zeit unausgesetzt beschäftigte. Der Ton, das Wort, welche daS Gehörsyfttm des Menschen aufnehmen, sollte auch in dieses hölzerne Ohr bringen — aber dort nicht verhallen, sondern durch den galvanischen Strom auf eine Entfernung fortgetragen und an der Endstation reproducirt werden. Bon der Sprech- ftation (vom hölzernen Ohr resp. vom Hämmerchen) aus wurde die Leitung nach einem hinteren Zimmer geführt; hier befand fich der Hörapparat, welcher zur Verstärkung deS Tones auf einer Geige angebracht war, die als Resonanz- hoben diente. Die Lntung wurde geschloffen, die Batterie in Thätigkeit gesetzt und bann schärfte mir Reis ein, genau zu horchen und auf einer Tafel niederzuschreiben, waS ich vernehmen würde. Hotte ich trotz meiner Jugend mit Staunen die Telegraphie begriffen, so erschien eS mir geradezu wie ein Wunder, daß man den Ton der Stimme an der Hör- ftalion wieder hervorzaubern könne. Dies mag einen Begriff geben von der Erregung, die mich beherrschte, als ich im hinteren Zimmer, erwartungsvoll über die Geige gebeugt, w—— auf das geringste Geräusch lauschte. Da plötzlich knattert eS — einige stoßarttge Töne — Rauschen — wieder Knattern — — — ReiS kommt zu mir: „Nun, hast Du waS gehört?" Enttäuscht meldete ich, daß ich nichts verstanden habe. Er ließ sich das Gehörte näher beschreiben und schien nicht so unzufrieden wie ich, da er doch feststellen konnte, daß der Schall bis zu mir gedrungen war und daß ich verschiedene Modulationen bestätigte. Einige Zeit verging, er brachte andere Modelle von Ohren mit, eS wurde fortwährend experimentirt. Da — eines Tages stürzte ich zur Thüre herein und meldete: „Ich habe was gehört, ich had's verstanden, Herr Reis." „Was hast Du gehört, zeig her." Auf meiner Tafel stand: a, e, da — es stimmte mit dem, waS Reis in daS Ohr gesprochen hatte. AufS Höchste befriedigt mit diesem Resultate, setzte er die Versuche fort. Weitere Verbesserungen ermöglichten eS, fast alle Vocale und viele Consonanten verständlich zu reproduciren. Daß ReiS Tag und Nacht über die Sache grübelte, war selbstverständlich. Immer wieder fuhr er nach Frankfurt zu Albert, dem Instrumentenmacher — immer wieder wurden Verbefferungen deS Apparates vorgenommen. Eines Tages sagte mir Reis nach beendigtem Unterricht im Institut: „Du kannst heute Mittag zu mir kommen. Ich werde Dir etwas Neues zeigen." Dabei zog er die Unterlippe weit über die Oberlippe herauf und in seinen Augen spiegelte sich ein gutmüthig schlaues, aber sehr bedeutungsvolles Lächeln — wer ReiS kannte, wird wissen, daß dies seine Miene war, wenn er etwas besonders Wichtiges, UeberraschendeS zu verkünden hatte. Meine Wiß- begierde ließ mich nur mit Ungeduld die Beendigung des Mittagsmahls abwarten und frühzeitig war ich bei Reis. Endlich ging eS hinunter in daS physikalische Gabinet. Ein LeitungSdraht wurde durch das Fenster — über den Hof — ein Hintergebäude — bis zum dahinterliegenden Garten gezogen; dies war eine beträchtliche Entfernung im Vergleich zu den bisherigen Versuchen. Die Endstation wurde auf dem Zwetschenbaum errichtet. Der ganze Nachmittag war über eine ungeheure Menschenmenge hatten auf dem Bahnhöfe und in der Umgebung desselben sich eingefunden. Der Sarg wurde sodann von Truppen geleitet nach dem Hotel be» Verftorbenen übergeführt, wo eine schöne Capelle hergerichtet ist. Hier wurden Messen gelesen, nach deren Beendigung die Capelle dem Publikum offenstand. — Der Mörder CanovaS« ist nach Vergara übergeführt worden. Madrid, 11. August. Die Regierung hat beschlossen, den Mörder deS Ministerpräsidenten CanovaS dem Militärgericht zur Aburtheilung zu überweisen. Petersburg, 11. August. Die hiesigen Zeitungen besprechen die Erklärung Kaiser Wilhelms in Peterhof, zur Erhaltung deS europäischen Frieden» mit Rußland zusammengehen zu wollen. Die „Nowoje Wremja" verknüpft diese Erklärung mit der Dringlichkeit einer Einwirkung Europas auf die Türkei in der Frage der definitiven Regelung des Schicksals der Insel Kreta und in der Frage der inneren Reformen in der Türkei. Die „Birschewija Wjedomost." freuen fich, daß die erwähnte Erklärung deS deutschen Kaiser» durch eine Frieden»liebe bekundende Ansprache des Zaren hervorgerufen sei, und dankt dem mächtigen Nachbar bei Zaren von ganzem Herzen für seine so bedeutungsvolle Antwort. DaS Blatt wünscht endlich dem scheidenden Gaste eine lange Regierung zum Segen der gesummten ctvtlifirten Welt. Die „Nowosti" find fest davon überzeugt, daß der Aufenthalt des deutschen Kaiserpaares in der Residenz be» Zaren als Stützpunkt für die Weiterentwickelung der friedlichen Beziehungen zwischen Rußland, Deutschland und allen europäischen Staaten gelten werde. Petersburg, 11. August. Ein Telegramm der „Nowoje Wremja" meldet aus WjaSma, Gouvernement Smolensk, daß gestern in dem Orte an drei verschiedenen Stellen Feuer auSgebrochen ist, wodurch 126 Häuser eingeäschert wurden. Abends brannte es noch an einer vierten Stelle. Die Bewohner find sehr erregt und vermuthen Brandstiftung. Der entstandene Schaden ist sehr beträchtlich. Der Gouverneur ist aus Smolesk in Wjasma eingetroffen. Kronstadt, 11. August. Gegen 1 Uhr trafen da» deutsche und da» russifche Kais er paar an Bord de» PanzerschaffeS „Kön.g Wilhelm" ein, wo sie beim Prinzen Heinrich frühstückten. Dichte Menschenmuffen erfüllten die Kronstädter Quais. Bald nach 4 Uhr erkannte man an den Manöoern der Schiffsmannschaften, daß der Augenblick der Verabschiedung gekommen sei. Die Rhede bot ein prackr- volles Bild, die See war von leichter Brise bewegt. Um 48/t Uhr gab der Panzer „König Wilhelm" das Abfahrt», fignal, die deutschen Schiffen donnerten Abschiedsgrüße und diese Vorbereitungen hingegangen. Nun saß ich oben auf drm Baum vor der Geige, auf welcher die Hörstation an- gebracht war. Ich horchte — horchte — und horchte — plötzlich ein Geräusch — aber was? vergeblich strengte ich mich an, zu verstehen — eß surrte — schnurrte — knatterte — ha, endlich „a" ganz deutlich, dann „e", wieder „a" usw. Als Reis kam und da» Gehörte mit seiner Tafel verglich, stimmte eß ganz genau — das war der erste glänzend gelungene Versuch — der zweifellose Beweis, daß der Apparat gestattete, in die Ferne zu sprechen. „Nun, was sagst Du dazu? Ist daS waS Neues?" rief er mir zu in menschlich reiner Freude an dem wunderbaren Erfolg. — Kein Stolz — keine Ueberhebung, vielmehr ein muthtge» Drängen: cS muß noch viel besser werden und eS wird noch besser, da» unterliegt gar keinem Zweifel — so ist mir der Moment im Gedächtniß. Sofort gingS wieder auf den Baum. Jch horchte und schrieb wieder: b, d, k und andere Consonantcn — da plötzlich versagte die Leitung — Surren, Hämmern, Schnurren — — nichts mehr zu verstehen: die Leitung war gestört, aber nicht durch Sturm und Wetter- wahrscheinlich hatte eine Katze baß Unglück angerichtet, dem jedoch bald wieder abgeholfen war. Weiter gingen die Versuche: fast alle Consonanten sowie Silben und Worte kamen deutlich, nur die Zischlaute, besonders daS f, waren unsicher zu verstehen. Mit diesem Resultate hielt Reis einen Vortrag im Freien Deutschen Hochstist zu Frankfurt a. M. Unendlich glücklich erzählte er mir, welche Sensation die Erfindung gemacht habe — man habe ihn wahrhaft gefeiert. Reis hatte niemals eine Hochschule besucht, aus eigener Kraft hatte er eine weltbeherrschende Erfindung gemacht — er blieb ein bescheidener Mann sein Leben lang, der es ganz natürlich zu finden schien, daß die Logik seiner Arbeiten zu dem Resultat führen mußte. Herr Sabarly hat hiermit festgestellt, daß die erste Telephonstation thatsächlich aus dem Zwetschenbaum war. *t» erwiderten dröhnend de» Salat, prächtige» Schiffe lavgsam heran« e» paradtrren auf Deck und rtefeu, f Wilhelm" pasfirtea, dreimal Hurrah, .ationalhymne gespielt wurde. Als die . war, uahte die „Hohenzollern". Beide ,abschiedeteu fich vom Prinzen Heinrich und fuhren ,c russischen Kaiseryacht zur „Hohenzollern". Dort ,ottt sich da- russische Kaiserpaar aufs Herzlichste .m deutschen Kaiserpaar. Kaiser NicolauS und seine stahlt» verweilten etwa 10 Minuten und begaben sich >anu in- Boot zurück, vom deutschen Kaiserpaare bis an den unteren Treppenabsatz des FallrepS geleitet. Inzwischen feuerte auch der Panzer „Röntg Wilhelm" den Abschieds* Salut. Auf dem Verdeck der „Hohenzollern" stand das Kaiserpaar und sandte dem nach der Aacht „Alexandra" htnüberfahreuden russischen Katserpaar Abschiedsgrüße, der Kaiser salutirend, die Kaiserin handewinkend. Der Zar und die Zarin erwiderten ebenso. Um 58/4 Uhr ging die „Ale* xaudra" nach Peterhof ab- bald nach 6 Uhr folgte die „Hohenzollern" den deutschen Schiffen. Depesche» beS Bureau .Herold/ Berlin, 11. August. Der „Local*Anzeiger" meldet aus Petersburg: Bei dem gestrigen Frühstück in KraSnoje Selo ernannte Kaiser Wilhelm den Großfürsten Nikolaus Nikolajewitsch zum Chef des Magdeburgs schen Husaren.RegimentS Nr. 10. Berlin, 11. August. Der engere Vorstand des Bundes der Landwirthe veröffentlicht heute an der Spitze der „Deutschen TageSztg." einige der ihm in großer Anzahl zugegangenen Aufrufe der einzelnen Abtheilungen des Bundes, in deren Bezirk die Waffer-Katastrophe Unheil an- gerichtet har. ES wird in dem Aufruf an die Regierung der Kunsch gerichtet, daß sie Mittel in Bereitschaft stelle, um den den Angehörigen deS Staates entstandenen Schaden zu ersetzen. Für die Art des Vorgehens wird auch die sächsische Regierung als leuchtendes Beispiel hingestellt. Berlin, 11. August. Der Stapellauf des Panzer» „Ersatz Friedrich der Große" findet, wie die „Nat.- Ztg." erfährt, voraussichtlich am 14. September d. I. statt. Berlin, 11. August. Das nationalliberale Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses Dr. Weber ist infolge eines Schlaganfalles in Riga gestorben. Berlin, 11. August. Wie dem „Local-Anzeiger" au» Kopenhagen telegraphirt wird, erhielt ein dortiges Blatt au» Onega die Nachricht, daß die dänische Barke AoSgar auf ihrer Reise von Dublin nach Onega am 13. Juli Morgen» östlich vom Nordcap bei der Einfahrt in das weiße Meer einen Ballon in der Luft schweben gesehen hat. Derselbe sei schwarz, das GaS theilweise auSgeströmt gewesen. Mohacs, 11. August. Die Donau hat bei Boja die Dämme durchbrochen und die Felder des Fünfkirchener BiSthumS überschwemmt. Madrid, 11. August. Die Leiche Canova« wird einbalsamirt. Die Autopfie hat gezeigt, daß alle drei Wunden tödtlich waren. Die Wunde am Kopfe, welche CanovaS zuerst erhielt, hat ihm die Besinnung geraubt. Da» Gehirn hatte ein bedeutendes Gewicht und der Zustand sämmtlicher inneren Organe deutete auf eine wahrscheinliche lange Lebensdauer. Die Wittwe Canovas erhielt gestern von Madame Carnot et» herzlich gehaltenes Beileidsschreiben, in welchem letztere au das tragische Ende des Präsidenten der Republik erinnert und ihre spanische Leidensgenossin zum muthigen AuSharren auffordert. Madrid, 11. August. Die Leiche Canovas wurde heute früh nach der Wohnung deS Verstorbenen gebracht, woselbst ein Zimmer in eine Leichenkammer umgewandelt ist. Eine große Menschenmenge hatte sich eingefundeu. Die Beerdigung findet Donnerstag Nachmittag statt. An derselben wird die ganze Garnison theilnehmen. Die Fahnen find aus Halbmast gehißt. Die offictelle Trauer beginnt morgen und dauert drei Tage. Der KricgSmtnister, welcher interimistisch den Posten eines Ministerpräfidenten ausfüllt, hat seiner Befriedigung darüber Ausdruck gegeben, daß die europäische Preffe einen antianarchistischen Congreß in Vorschlag bringt. Der Mörder wird laut Regierungsbeschluß vom Kriegsgericht abgeurtheilt werden. Petersburg, 11. August. Die gestrige Illumination hatte 100000 Menschen aus Petersburg nach Peterhof gelockt. Schon während des Galadiners war die nächste Umgebung des Schlaffes von einer dicht gedrängten Menschenmenge besetz!. Kurz nach 9 Uhr war die Illumination in vollem Gange und bot ein prächtiges Schauspiel. Großartig war der Ausblick auf die Peterhof» Bucht, wo auf deu Schiffen Feuerwerk abgebrannt wurde. Kurz nach 10 Uhr unter- nahmen die beiden Kaiserpaare sowie die übrigen fürstlichen Herrschaften eine Rundfahrt durch den festlich beleuchteten Park von Peterhof und wurden überall stürmisch begrüßt. Gegen 11 Uhr erfolgte die Rückkehr inö Peterhofer Schloß. Heute Vormittag fand ein Besuch der Majestäten auf dem russischen Panzer Rosfije sowie ein Frühstück beim Prinzen Heinrich auf dem „König Wilhelm" statt. In den ersten Nachm-ttagstundeu begab fich der Kaiser und die Kaiserin, vom Zarenpaar begleitet, aus der „Alexandra" au Bord der „Hohenzollern" und traten die Heimreise an. Petersburg, 11. August. Kaiser Wilhelm und der Zar wohnten gestern den Gefechtsübungen bei Krasnoje Selo bet. Nachdem das Wilborg-Regimeut verschiedene Exercitien ausgeführt hatte, über welche Kaiser Wilhelm seine hohe Befriedigung auSsprach, fanden Cavallerie-Uebungen statt, worauf im Katser-Pavillon eia Frühstück eingenommen wurde. Im Peterhofer Schlöffe fand Abends Galadiner statt, zu welchem Kaiser Wilhelm in russischer und der Zar in deutscher AdmiralS-Untform erschienen uvd zahlreiche deutsche und rusfische Marineoffiziere Einladungen erhalten hatten. Anwesend waren u. A. auch Prinz Heinrich von Preußen, Fürst Hohenlohe, v. Bülow u. A. Während der Tafel sprach der Zar io deutscher Sprache etuen Trinkspruch auf daS Wohl und Gedeihen der „schönen deutschen Flotte", während Kaiser Wilhelm der „schonen und glorreichen russischen Flotte" gedachte. Nach der Tafel wurde Cercle abgehalten. Kaiser Wilhelm stellte dabei dem Zaren die diesem noch nicht bekannten deutschen Marineoffiziere vor. Athen, 11. August. Die griechische Regierung wacht alle Anstrengungen, um die Mächte zu einer Aenderung ihrer Entscheidung in der Frage der Fin auz-Soutrole zu ver- anlaffeu. Sie hat eine Note mit Gegenvorschlägen den Mächten überreicht, den ablehnenden Standpunkt, welchen die griechische Regierung seit einigen Tagen angenommen, hat fie bereits wieder aufgegeben. Wie verlautet, wird tu den nächsten Tagen die Kammer etuberufen, um derselben die Entscheidung der Mächte betreffend die Fioanz-Controle zu unterbreiten. Falls die Kammer fich gegen die Annahme der Friedensvorschläge ausspricht, wird da- Cabinet -urücktreten. Konstantinopel, 11. August. Die FriedenSverhand- l un gen nehmen andauernd einen schleppenden Verlauf. Nach der Anficht einiger Diplomaten können dieselben noch mehrere Wochen dauern. Die zweite Division der in den Dardanellen befindlichen türkischen Flotte erhielt Befehl, zur Abfahrt nach dem Mittelmeer fich bereit zu halten. Der Bestimmungsort wurde geheim gehalten. Berlin, 12. August. Der König von Siam trifft am 26. d. MtS. am hiefigen Hofe ein und wird drei Tage hier verweilen. Berlin, 12. August. Die Stadtverordneteu-Bersammluug von Charlotten bürg hat gestern 50000 Mk. für die Ueberschwemmten bewilligt. PeterSbnrg. 12. August. Die Abreise deS deutschen KatserpaareS erfolgte unter erneuten großen Ovationen aller rusfischeu Kreise. Am Landungsstege hatten fich gegen 11 Uhr Vormittag» die Großfürsten und Großfürstinnen, Minister, Generale und andere hohe Würdenträger etngefuuden. Als die beiden Kaiserpaare eintrafen, schritten beide Kaiser die Fronten der Ehrencompagnte ab, während die Musik- capelle die deutsche Nationalhymne spielte. Nach der Begrüßung der anwesenden hohen Herrschaften unterhielt fich Kaiser Wilhelm noch einige Zeit mit dem Grafen Murawjew, der Zar mit Herrn v. Bülow. Fürst Hohenlohe hatte fich bereits am Morgen von den Majestäten verabschiedet und die Rückreise nach Berlin angetreteu. Bald hierauf bestiegen die beiden Kaiserpaare die „Alexandra", welche nach Kronstadt abdampfte, unter Kanonendouuer und lauten Hurrahrufen der zahlreichen Menge. Nachdem die „Alexandra" mit den beiden Kaiserpaaren in Kronstadt angelangt war, besuchten diese deu russischen Panzer „Rossija" und begaben fich nach einstündigem Aufenthalt zum „Kaiser Wilhelm", wo fie beim Prinzen Heinrich frühstückten. Inzwischen wurden die deutschen Schiffe sichtbar und pasfirteu nacheinander den „König Wilhelm". Beide Kaiser ialutirten auf daS brausende Hurrah der Besatzung, auch die Kaiserinnen grüßten. AlS zum Schluß die „Hohenzollern" erschien, begaben sich beide Kaiserpaare auf einem Dampfkntter dorthin. Nach herzlicher gegenseitiger Verabschiedung verließ daS Kaiserpaar die „Hohenzollern" und begab fich auf der „Alexandra" nach Peterhof zurück. Die „Hohenzollern" wird am 15. August wieder tu Kiel eintreffen. Koc*U» nnfr provittjitüc» Gießen, den 12. August. ** Militärdienstnachrichten. Dr. Schäffer, Unterarzt der Reserve vom Landwehrbezirk Gießen, zum Asfistenzarzt 2. Klaffe befördert. ** Großh. Handelskammer Gießen. Köntgl. Eisenbahn- direction Frankfurt a. M. theilt un» mit: Im bevorstehenden Herbste ist eine weitere erhebliche Steigerung de» Güterverkehr» zu erwarten- namentlich find es die Maffentranßporte von Kohlen, KokeS, Getreide, Kartoffeln, Rüben, Zucker und Düngemittel, welche den Wagenpark der Eisenbahn-Verwaltungen vorzugsweise in Anspruch nehmen. Wenngleich durch vermehrte Zugverbiudungen, verbefferte Einrichtungen auf den Stationen rc., durch außerordentliche Vermehrung des Wagenparkes nach Möglichkeit Fürsorge getragen wird, um den gesteigerten Ansprüchen de» Verkehrs gerecht zu werden und dem Wagenmangel abzuhelfen, so können diese Bestrebungen doch nur von Erfolg sein, wenn dieselben Unter- stützung durch die Verfrachter bezw. Empfänger selbst finden. Eine solche Unterstützung würde ganz besonders daun eintreten können, wenn die größeren Verbraucher von Kohlen und Koke», namentlich die GaSfabrtken und industriellen Werke, sowie Kohlenhandlungen ihren Herbst- und Winterbedarf möglichst schon vor Beginn des Herbste» unter Ansammlung vou Vorräthen beziehen würden. Gleichzeittg wird daS Publikum ersucht, für schleunige Be- und Entladung der Wagen zu sorgen, damit so lange wie möglich vou einer Verkürzung der Ladefristen abgesehen werden kann. •’ vieberthalbahn. DaS Interesse, welches allgemein der zu erbauenden Bieberthalbahn entgegengebracht wird, dürfte sich in der nächsten Zeit in erhöhtem Maße diesem Unternehmen zuwenden, da nun zunächst da» Gelände überwiesen ist, um mit dem Bau der Station Gießen und den daselbst zu errichtenden Gebäuden, welche außer dem StationS- hauS noch in Güterschuppen und Wagenremise bestehen, begonnen werden wird. Ebenso sind die Unterhandlungen mit der Eisenbahndirection Frankfurt a. M., soweit sie die Haltestelle Abendstern betreffen, zum Abschluß gelangt, sodaß auch dem Bau der hier zu errichtenden Güterverladestelle bahnseitig nichts mehr im Wege steht. Die Pläne zur Verbreiterung der Lahn- und Lohmühlbach-Brücke, welche bereits im Termine am 26. April hier genehmigt wurden, liegen Großh. Ministerium in Darmstadt zur Bestätigung vor und nach der stündlich zu erwartenden Rücksendung derselben dürsten auch die bezüglichen Lieferungen sofort vergeben und die Arbeiten in Angriff genommen werden. Zu unbefriedigenden Resultaten haben dagegen die seitherigen Verhandlungen mit einige» Gruudeigemhürneru geführt, deren durchaus sceptischeS Verhallen den Angeboten des Vertreters der Kleinbahn-Gesellschaft gegenüber schließlich zur Einleitung de» Enteignung»- verfahrens führen mußte. In der Schwierigkeit dieser Terrainerwerbung, welche fich dem Unternehmen von Anfang an eotgegeostellten, ist auch der Grund zu suchen, weshalb an ein VorwärtSkommen in dieser Angelegenheit noch nicht zu denken war. Selbst ein vom Vertreter der Kleinbahngesellschaft gemachtes weiteres Angebot, wonach derselbe für den Fall einer gütlichen Auseinandersetzung noch 10 Prozent mehr zu zahlen sich bereit erklärte, vermochte bis heute die Stellungnahme der Betheiligten nicht zu ändern, und falls dieselben auch noch ferner auf ihrer Weigerung bestehen, so würde al» Endresultat nur der behördliche Machtspruch übrig bleiben. DaS EnteiguungSverfahreu ist, zufolge dieser Un* schlüsfigkeit der Grundbesitzer, denn auch schon eingeleitet und Termin auf den 30. August anberaumt. Jedenfalls würde eS aber für die Betheiligten von Bortheil sein, ihren ohnehin unhaltbaren Widerstand aufzugeben und durch Annahme de» für sie günstigeren MehrgebotS ein Hinderniß zu beseitigen, wovon e» lediglich abhängt, ob der Bau der Bieberthalbahn auf hessischem Gebiete demnächst in Angriff genommen werden kann. Nur dann kann schon im nächsten Frühjahre seiner Vollendung entgegen gesehen werden. Auf preußischem Ge* biete ist daS Planfeststellung-verfahren z. Z. in der Ausführung begriffen, und liegen die Pläne in der Gemeinde Rodheim öffentlich aus. * • Den Heidenthnrw, welcher eben wieder unter eine neue „Haube" gebracht wird, ziert seit heute Vormittag auch eine neue Wetterfahne. * ' Der allgemeine deutsche Uhrmachertag. welcher vom 7. bis 11. August in Hamburg stattfand, war vou über 300 Uhrmachern auS allen Theilen Deutschlands besucht. Der nächste VerbandStag findet im Jahre 1900 in Gera statt. * * Militärisches. Gestern Morgen wurden die Spiel* Leute eines Bataillons des Kaiser Wilhelm-Regiment» nach Marburg befördert, um mit der dortigen Jäger-Capelle (bekanntlich haben die Jäger-Bataillone keine Spielleute) Parademusik zu üben. Geldfund. In der Aschengrube de» hiefigen Bahnhofs fand gestern Vormittag ein mit Aufräumen beschäftigter Arbeiter einen Hundertmarkschein. Der Schein hat wahrscheinlich schon längere Zeit an dem Fundort gelegen. * * Reserveoffiziere bei der Kaiserparade. Durch verschiedene BezirkScommandoS wird die folgende Weisung bekannt gegeben: Offiziere des Beurlaubtenstandes, welche der am 4. September bei Homburg v. d. H. ftattfindenden Parade als Zuschauer beiwohnen wollen, stellen sich link» seitwärts der zwischen der Straßengabel östlich Niedereschbach errichteten Zuschauer-Tribüne auf. 9 Uhr 30 Miu. Vorm. müssen die Plätze eingenommen sein. • • Wer ist als „Handwerker" und wer dl „Fabrikant" zu betrachten? Diese Frage, welche namentlich seit der Einführung deS Unfallversicherungsgesetzes bisher sowohl den Berufsgenossenschaften und sonstigen beteiligten Kreisen, wie auch selbst den Gerichten viel Kopfzerbrechen bereitet hat, ist nunmehr in einem Streitfälle endlich vom Reichsgericht beantwortet worden. Bis jetzt wurde gewöhnlich eine Arbeitsstätte, in welcher zehn und mehr Arbeiter beschäftigt find, als Fabrik bettachtet, und darnach wurden auch die Bestimmungen des UnfallverficherungSgesetzeS zur Anwendung gebracht. Wie aber jedes practische Beispiel lehrt, ist diese Ansicht falsch, da eine größere Anzahl von Arbeitern immer noch nicht auf einen „Fabrikbetrieb" schließen läßt. Such die Auffassung, die fabrikmäßige Benutzung der Maschine alS entscheidendes oder nut mitentscheidende» Kriterium hinzu- stellen, ist nicht stichhaltig, da die Grenze zwischen Maschine und Werkzeug oft schwer festgestellt werden kann und selbst die Einführung eines Motors in den Betrieb nicht für da» Endresultat, daS Fabrikat maßgebend ist. DaS Reichsgericht hat daher jetzt einen anderen Grundsatz festgestellt, und dieser ist die ArbeitStheilung. Arbeitet der produzierende Arbeiter- allein an der Fertigstellung bei Werkes, so liegt „Handwerk" vor - arbeiten jedoch verschiedene Arbeiter zur Fertigstellung — jeder nur an einem Theile be» Fabrikat» — so ist biefl eine „Fabrikthätigkeit". * * Wetterbericht. Lin Depressionsgebiet bedeckte den Nordwesten deS ErdtheilS und weist zwei Ceutra auf, da» eine über Schweden und ein zweite», erst heute erfchicnene» über der irischen See. Das übrige Europa dagegen gehört einem barometrischen Maximum an; dessen Kern umfaßt Ober- und Mittel-Italien, das Alpengebiet und Süddeutsch- land und zieht fich von hier noch über Böhmen bis nach Schlesien. Unter der Herrschaft des hohen Drucke» herrscht zumeist heiteres und warmes Wetter. — Voraussichtliche Witterung: Zunächst noch heiter und warm. L eusel, 10. August. Gestern wurde hier ein vierjähriger Junge von einem blinden Pferd so unglücklich getreten, daß da» Kind heute starb. Zur Frage der Fahrradsteuer. Fast überall werden jetzt in den Tageszeitungen Stimme» laut, welche gegen die in verschiedenen Städten und Gegenden geplante Fahrradsteuer energisch Front machen und sie nicht nur vom Standpunkt des geltenden Rechts und au» Billigkeitsrücksichten, sondern auch vor Allem au» socialen und wirlhschaftlichen Gründen scharf verurtheilen. Auch in Bayern hat man von gewissen Seiten der Regierung eine Fahrradsteuer nahe gelegt; die Regierung hat aber in rechter Erkenntniß der Ungerechttgkeit einer solchen Steuer sofort energisch abgewinkt. Für alle Rad- feind e erscheint e» an der Zeit, einmal grundsätzlich zn der Frage Stellung zu nehmen: „Hat der Staat ein Interesse daran, das Radeln zu vertheuern. und somit zu erschweren?" Wi#11Q Ül I1’1«1» ;t tt8nun96- ?nb zu lvgklegk^?' Malb Sw !*- »m A** *8 MÄ'”' 'ermodjtt L VriW s^L ift .nt ? fP'U* AI. .L*«1 *1« Un® »SE« LrSir äff 9‘10””'«Wto °1'° »* feiner »,?*■. 8'Jn b« am. ^ änt tn d» GewtiriLl |eit hkutr Vormittag aud; 'Mertttg, welcher vom attfanb, war voa über n Deutschlands besucht. Jahre 1900 in @tu I« wurden dir Spiel« Vilhelm-Rrgimentd nach dortigen Jäger «Capelle 'Ulonr keine Spielleule) kube der hiesigen Bahn« t Ausräumen beschästigter zetn. Der Schein hat dem Fundort gelegen, liserpnade. Durch ver« die solgrude Weisung eurlaubtenstandeS, welche I v. d. H. siattfindenden vollen, stellen sich linkt >abel östlich Niederelchbach 9 Uhr 30 Min. Dom. 'ne« Städte" unh sie ----- iW«*[ \$«1 “’S-"* «htln ° mb ver all ,.Krbrikant" namintlid) ftit btt Sin« der bisher sowohl den lrrtMgten R*, wir txbt* dnritrt hat, if ich vom Reichsgericht arde gewöhnlich eine 3t' mehr Arbeiter beschäftigt lnach wurden auch die 8t- SgesetzeS zur Anwendung i Beispiel lehrt, ist diese >ahl von Arbeitern immer b« schließen läßt. Auch enutzung der Maschine als 'ideubet Kriterium W Grenze zwischen M°M t werden kann und se bst ,en Betrieb nicht für ° d ,st. Das Reichsgericht lab sestgestellt/ und dieser er produzierende Arbeiter Werkes, so liegt -Han SÄ'* - SsSg LrnS er und warn'. " . Uhr, Morgens 8»° Uhr: Predigt. Nach mittags 4 Ubr: «chrtsterktärung. Sabbathausgang 8^ Uhr. rr«r«h-, Co*6» tmfc Polt.wtrtDfcfcaft gietifttte, 11. August. Fruchtmarkt. Rotber Wetzen X 15,44, weißer Wetzen X 00.00, Korn, altes X 9.53, neues X 9.53, Gerste X 0.00, Hafer X C84. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemesien am 12. August, zwischen 11 und 12 Uhr Mittag«: Waffer 16"re einen । »Sie n!' •U1,b ® 1btl D bi •wi"