ilirf. 3065 Jeder- glichen losen en. Rai. brumm», ßtrtse etM-.e-vtftl' chcSLlima. Orth mb BUltnUiM. mb MUwW. unb MUt», tonfflin- ir^MtenWH* w»*\w ungtn. '2 ung «!«»• Les, Car* . Markt- Stearin- ige» baden m. ui Erstes Blatt Donnerstag den 13 Mai ISO* Gießener Anzeig er Keneral-Anzeiger Aults- unb Anzeigeblatt für den Tireis Gieszen chratisßeikage: chießener Kamilienökätter Amtliche» Tyeil. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» felgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Alle Lnnoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Die Gießener AamikienSkälter werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Der Siebener Anzeiger erscheint täglich, Mit Ausnahme deS Montag». Laad wurde, wie das „Matozer Journal" meldet, au Stelle des verstorbenen Abgeordneten Wasserburg Rechtsanwalt v. Brentano (Str.) aus Offenbach mit20 gegen S Stimme« gewählt. Berlin, 11. Mai. Der Kaiser hat für die von dem Pariser WohlthätigkettS-Bazar unterstützten Anstalten 10000 Freß, gespendet. Der deutsche Botschafter in Paris, Graf Münster, hat die Summe bereits der Borfitzeudeu des ComitsS, Prinzessin Wagram, übergeben. Berlin, 11. Mai. Wie das „Berl. Tagebl." meldet, läßt Freiherr v. Stumm erklären, daß er für den nächsten Reichstag nicht wieder caudtdtreu werde. Berlin, 11.Mat. DteWahlprüfuugS-Lommtssion deS Reichstages hat heute da- Mandat deS Abgeordneten Merz (natl.), der an Stelle de» verstorbenen Fürsten zu Fürstenberg für Donau-Eschtogeu gewählt ist, für ungültig erklärt, weil ihm zwei Stimmen zur absoluten Mehrheit fehlen. Berlin, 11. Mat. Das A b g eordn etenhauS har heute dte dritte Lesung des Etats erledigt und in der Gesarnmr absttmmung den Etat tm Ganzen definitiv angeuommeu. Morgen Secundärbahn-Borlage. Berlin, 11. Mat. Außer dem Gastwirth Erbe ist auch der Buchdrucker Franz Schulze wegen Verbreitung eines socialtsttschen Liederbuches aufs Neue verhaftet worden. Berlin, 11. Mat. Der „Nordd. Allg. Ztg." wird au» Wien telegraphirt: Seitens der hiesigen Diplomatie wird e» besonders anerkannt, daß Deutschland darauf bestanden hat, Griechenland müffe sich bedingungslos dem Willen der Mächte unterwerfen, wenn diese für Wiederherstellung de» Friedens intervenireu sollten. Nur diesem Umstande ist tfi zu verdanken, wenn die griechische Regierung endlich nachgab. Bon diplomatischer Seite werde betont, das äußerste Mittel, den Trotz Griechenlands für lange Zett zu brechen, wäre der Vormarsch der Türken nach Athen gewesen. Berlin, 11. Mat. Nach einer Meldung der „Post" au« Wien find die Vertreter der Pforte beauftragt, bet den Cabiuetten auf die Ungelegenheiten hkuzuweisen, welche durch einen mit den Griechen abzufchließenden Waffenstillstand entstehen müßten. Im Falle, daß eS bet der durch einige Mächte begünstigten Hartnäckigkeit der Griechen nicht zu einer Friedensverständigung kommen sollte, würde mau in Pforte« kreisen dte Zusammenberufung eine- CongreffeS nach Berlin für das richtigste halten. Berlin, 11. Mat. Ju der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses, in welcher dte dritte EtatSberathuug zunächst beim Etat des Ministeriums des Innern fortgesetzr wurde, richtete Abg. Rickert die Anfrage an dte Regierung nach dem Stande deS Vereinsgesetzes. Mintsterpräfideur Fürst Hohenlohe erwiderte, die königliche Staatsregierung hat bet Eröffnung der gegenwärtigen Tagung des Landtages mitgetheilt, daß eine Revision des geltenden Vereins« und Versammlungsgesetzes in eingehende Erörterung genommen sei. Nach den Ergebniffen dieser Verhandlungen, welche bei der Schwierigkeit deS Grgeuftandes naturgemäß längere Zeit in Anspruch nehmen mußten, kann ich nunmehr erklären, daß dte Staatsregterung threr Zusage gemäß bereit ist, auf da» im § 8 enthaltene Verbindung-Verbot zu verzichten. Dte StaatSregterung glaubt jedoch, eine Aenderung des bestehenden VereiuSgesetzrS nicht auf diese Maßregel beschränken, sondern dte Revision gleichzeitig auf einige andere Punkte ausdrhnen zu müssen (Bravo! recht»), dte sich als der Reform bedürftig herauSgestellt haben. Ein entsprechender Gesetzentwurf ist nunmehr fertiggestellt und hat dte allerhöchste Ermächtigung zur Vorlage an den Landtag erhalten. Da» StaatSmiutsterium wird sich alsbald schlüssig machen, ob es gerathev erscheint, in der gegenwärtig vorgerückten Session des Landtages demselben den Gesetzentwurf zur verfassungsmäßigen Beschlußfassung zugehen zu lassen. Mir persönlich erscheint eS zweifelhaft, ob eS möglich ist, den Gesetzentwurf in der gegenwärtigen, mit anderen dringlichen Arbeiten belasteten Srffion zum Abschluß zu bringen. Berlin, 11. Mat. Dem „Berl. Tagebl." wird au» Bolo telegraphirt: Nachdem Volo durch türkische Truppen besetzt worden war, hat der im Auftrage des preußischen Generalftabe» nach dem Kriegsschauplatz abgegaugene Haupt» manu Morgen sich sofort dorthin begeben, um deu Schutz der deutschen Uuterthauen zu übernehmen, da sich in Bolo ein deutsche» Consulat nicht befindet. Danzig, 11. Mat. Die Königin von Württem» berg traf heute früh kurz vor 6*/, Uhr hier ein und wurde vom Prinzen Heinrich von Preußen, sowie deu Spitzen der Militär« und Ltvtlbehörden empfangen. Prinz Heinrich geleitete die Königin zu ihrem Absteigequartier. Um 11 Uhr tteuefte AknhchkkhsE» WslffS telegraphische« Lorrespondenz-^rean Berlin, 11. Mai. Der Landkag-abgeordnete Barthmer ist heute Abend infolge Herzschwäche gestorben. Berlin, 11. Mai. Von verschiedenen Orten sind Mel- tragen eiogegangeu über Schneefälle, so au» der Lüne« turger Haide und au- Hamburg, wo da» Thermometer bis iuf 2 Grad -f- zurückgegangen ist. Berlin, 11. Mai. Der „Reichsanzeiger" meldet: Laut Kittheilung der Pforte erstreckt fich dte AuSlöfchuug der Leuchtfeuer tm Golf von Smyrna während der Dauer ie» Krieges auf dte vor den Forts von Hamtdi bi» Smyrna telegenen Feuer und Leuchtbojen von Vourla, deu Leucht- thurm von Hadjiler bet PhocacaS und den Eingang de» Golfes von Smyrna. Der Generalgouverneur verbot den fremden Schiffen, tu den Hafenbezirk von Smyrna Nachts riuzulaufeu und auSzulaufeu. Berlin, 11. Mat. Die „Nordd. Allg. Ztg." veröffent« licht deu franzöfischeu Wortlaut der gestrigen griechischen Deutsche* Seid^tag. 219. Sitzung. Dienstag, deu 11. Mai 1897. Präsident v. Buol theilt mit, dah Slbg. Schultz-Lupttz zum ^andeS-Oeconomterath ernannt sei. Nach altem Grundsatz werde dadurch die Fortdauer deS Mandats nicht berührt. Wenn kein Widerspruch erfolge und kein Antrag gestellt werde, nehme er an, daß das HauS die MittheUung einfach zur Kenntniß nehme. — Dies geschieht. Die Novelle zum Beamten-Reliktengesetz wird in dritter Lesung definitiv angenommen. Der zweite Nachtragsetat, der 71000 Mk. für Vermehrung des Personals beim Retchsoersicherungsamte und 100 000 Mk. für Betheiligung an der Pariser Weltausstellung fordert, wird an die Budgetcommtssion verwiesen. Eine Petition betr. Rückzahlung von Beiträgen zur noaliditäts- und Altersversicherung wird dem Reichs« kanzler zur Berücksichtigung aus Billigkeitsrückstchten überwiesen, obgleich- Ministerialdirector von Woedtke und Staatssecretär von Bötticher sich gegen einen solchen Beschluß erklärten, da eine Rückzahlung von Beiträgen aus Billigkeitsgründen gesctzlich nicht zuläsfig sei. Wenn man die Petition zur Erwägung überweise, so werde der Reichskanzler sehen, wie er den Petenten helfen könne. Eine Petition betr. Abänderung der Prüfungsordnung für Aerzte wird gleichfalls dem Reichskanzler zur Berücksichtigung überwiesen, eine solche betr. Beseitigung von Mißständen auf dem Gebiete der Zahn Heilkunde als Material, eine fernere betr. Entschädigungsansprüche von Anliegern deS Nordostseecanals zur Erwägung und eine Petition betr. Einführung eines Zolles auf Dachziegel als Material. Heber eine Petition betr. Einführung eines Zolles auf ausländische Seefischereifahrzeuge wird zur Tagesordnung übergegangen, desgleichen über Petitionen betr. Bewilligung von Militärpensionen. Eine Petition betr. Ausdehnung der Militärpensionsnovelle von 1893 auf die vor diesem Jahre penstonirten Beamten wird dem Reichskanzler als Material überwiesen, desgleichen eine Anzahl Petitionen betr. den Acht-Uhr-Ladenschluß. Eine Petition betr. Einführung der Vraumalz-Staffelsteuer wird zur Erwägung überwiesen, nachdem die Abgg. Rösicke und Weiß für Uebergang zur TageS- »rdnung plaidirt hatten. Als Material wurden überwiesen Petitionen betr. des HilfSkassengefetzes, betr. Abgrenzung der ReichstagS- vahlkreise Köln-Stadt und Köln-Land, und betr. Abänderung der Concursordnung. Heber eine Petition um Ermäßigung deS Zolls auf Spiegelglasabfälle wurde zur Tagesordnung über- zegangen und eine Petition endlich betr. Regelung der Steuer- »erhältnisse der Mühlen dem Reichskanzler zur Erwägung überwiesen. Morgen 2 Hhr: Antrag Auer betr. Aufhebung des Majestäts- beleidigungs-Paragraphen. (Schluß 41/« Hhr.) Bekanntmachung, betreffend: Die Heegzeit des Dachses. Mit Ermächtigung Gr. Ministeriums des Innern wird die Heegzeit des Dachses in den Gemarkungen Schiffenberg, Gießen, Großen Linden und Lützel-Linden, in dieser letzteren Gemarkung, soweit sie unter diesseitiger Verwaltung steht, für das Jahr 1897 aufgehoben. Gießen, den 11. Mai 1897. Großherzoglicher Kreisamt Gießen, v. Gagern. Bekanntmachung. Der Pfingstfeiertage wegen wird der auf den 7. Juni d. I». fallende Zahltag der KreiSkaffe Gietzeu z« Hangen und Lich nicht an diesem Tage, sondern Montag, deu 31. Mai ab gehalten werden. Gießen, den 11. Mai 1897. Großherzogliches KreiSarnt Gießen, v. Gagern. Vierteljähriger Aöonnementsprelsr 2 Mark 20 Pfg. «nU Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: -chutstraßc Ar.7. Fernsprecher bl. Note an dte Gesandten der Großmächte. Darm helßt eS: „Nachdem Eurer Sxcellenz die Entscheidung der griechischen Regierung vom 8. Mai, den Wünschen der Großmächte zu entsprechen, mitgetheilt ist, indem sie fich formell verpflichtet, dte Truppen von Kreta abzuberufen, theile ich Eurer Ex- cellenz mit, daß ich in dem Augenblicke, wo fie die Rückberufung bewerkstelligt, Act nehme von der Erklärung der Großmächte vom 2. März d. I., wonach dieselben entschlossen seien, Kreta ein durchaus effectiveS autonome» Regime zu gewähren, und erkläre Namens der griechischen Regierung, daß fie die Verpflichtung übernimmt, diese» Regime anzn- erkennen. Danzig, 11. Mat. Bet der vom ReichSmarineamt veranstalteten großen Frühstückstafel, für dte fetten» der Stadt und der Kaufmannschaft die prachtvolle Börseohalle im „Artushofe" zur Verfügung gestellt war, wareu 62 Einladungen ergangen. Dte Königin von Württemberg hatte zwischen dem Prinzen Heinrich und dem Admiral v. Knorr Platz genommen. Den Triukspruch auf den Kaiser brachte Admiral Büchse! au», worauf Prinz Heinrich tm Namen der deutschen Marine der königlichen Taufpathtn für die hohe Weihe dankte, dte fie dem neuen Schiffe ertheilt habe, und mit einem Hurrah auf die Königin Charlotte schloß. Im Auftrage der Königin erwiderte Hofmarschall v. Reischach mit einem Hurrah auf dte deutsche Marine, dte überall fich mit Recht de» Ruhme» großer Tüchtigkeit erfreue und zu der die Königin gern in nähere Beziehung getreten sei. Um 2 Uhr Nachmittag- verließ dte Königin mittelst Sonderzuge» dte Stadt, während Prinz Heinrich später beim Osfiziercorp» de» Leibhusarenregiment» speiste und heute Abend nach Berlin abretst. München, 11. Mat. Das Gesetzverordnungsblatt veröffentlicht folgende Bekanntmachung: Nachdem die Maul- und Klauenseuche tu Tirol und Vorarlberg nach amtlichen Ausweisungen nunmehr gänzlich erloschen ist, wird die Einfuhr und Durchfuhr von Rindvieh, Schafen, Ziegen und Schweinen aus Ttzrol und Vorarlberg unter den gleichen Bedingungen, unter denen sie vor Erlaß deS Einfuhrverbots zuläisig war, wieder gestattet. Metz, 11. Mai. Um 8 Uhr Früh ging der kaiserliche Sonderzug von Kurz-l nach MoulinS ab, wo der Kaiser, die Kaiserin und Prinz Adalbert zu Pferde stiegen und bis Point du Jour, 2 Kilometer östlich von Gravelotte, ritten. DaS Wetter war sehr schlecht,- die Temperatur hatte nur 2 Grad Wärme. Beim Beginn deS Manövers erhob sich ein Nordwestfturm mit schwerem Hagelschlag. Bon Metz war eine Brigade dem von Westen kommenden Feind entgegengerückt. Ein hartnäckiges Gesecht entspann fich um den engen Paß durch die Schlucht zwischen Gravelotte und St. Hubert. Der Gegner wurde wiederholt abgewiesen, umging aber sodann mit überlegenen Kräften den diesseitigen ltnken Flügel und warf diesen, von Ar» kommend, zurück. Darauf erfolgte der allgemeine Rückzug auf Metz. Um ll1/, Uhr schloß die Hebung. Die Haltung der Truppen war trotz der großen Märsche und Anstrengungen vorzüglich. Straßburg. 11 Mai. Am Donnerstag den 13. Mai, zwischen 3 und 4 Uhr Morgens, steigen hier drei Luftballons auf, darunter zwei unbemannte. Da es von großem Werthe ist, daß möglichst bald nach Landen der letzteren diese aufgefunden werden, ergeht an die Tagesblätter die Bitte, mitzuwirken an dem schnellen Ausfinden des Ballon» durch Verbreitung dieser Notiz. Der Finder eine- jeden unbemannten Ballons erhält 50 Mk. Belohnung, wenn er deu Ballon nach Auffinden deu beigegebenen Weisungen gemäß behandelt und sofort telegraphisch Mttthetlung an den Meteorologischen LaudeSdienst in Straßburg sendet. Metz, 11. Mai. Der Kaiser zog um 21/, Uhr durch da» französische Thor, vom Manöver kommend, in die Stadt ein an der Spitze einer Compagnie des 98. Infanterie-Regiment» mit 24 Fahnen der Garnison, an die fich eine EScadron der 9. Dragoner mit zwei Standarten anschloß. Der Kaiser wurde von der harrenden Menschenmenge begrüßt und ritt zum BezirkSpräfidium, wo die Feldzeichen abgegeben wurden. Sodann folgte der Kaiser einer Einladung des Bezirks- Präsidenten zum Dejeuner. — Da» Kaiserpaar reiste um 5 Uhr 10 Min. nach Urville ab. Konstantinopel, 11. Mat. Dte Katsertn-Wkttwe von Rußland bot dem Sultan eine Ambulanz von 500 Betten an und der Sultan nahm diese» Angebot telegraphisch au. Depeschen des Bureau »Herolds Main-, 11. Mai. Bei der heute vorgeuommenen Landtags-Ersatzwahl für den hiesigen Wahlkreis Bingen- fand die Laufe des ErfatzkreuzerS statt. Nach einer kurzen Taufrede des Prinzen Heinrich taufte die Königin den Kreuzer auf den Namen „Freya". Um 12 Uhr fuhr die Kölltgiv bet dem ArtuShof vor, wo ein Gabelfrühstück stattfaod. Wie». 11. Mai. Ja hiesigen tnformirteu diplomatischen Kreisen wird versichert, daß die FriedeuSverhand- luogen zwischen der Türket und Griechenland tu vollem Gange find. Jedoch wird betont, daß alle Meldungen über türkische oder griechische Bedingungen nur einen platonischen Werth haben. ES gebe weder griechische noch türkische FriedenSbedtogungen, sondern nur europäische. Auf einen Gebietszuwachs dürfe man in Konstantinopel nicht rechnen. Budapest. 11. Mai. Bis jetzt ist von einer erfolgten Dewtfstou BanffyS noch nichts bekannt, obwohl mau den Eintritt dieser Eventualität nicht als außer dem Bereich der Möglichkeit liegend betrachtet. Gent, 11. Mai. Eine große Feuersbrunst zerstörte die Weberei de la DyS Hierselbst. Der Schaden beträgt 210000 FrcS. Etwa 450 Arbeiter find brodloS. Paris. 11. Mai. Der „Figaro" meldete gestern, die Baronin Hirsch habe für die WohlthatigkeitS- Vereine eine große Summe gespendet. Ein Schreiben des Erzbischofs an die Preffe erklärt jedoch, daß diese Summe von katholischer Seite herrühre unb daß der oder die Geber da- absolute Jncoguito bewahren wollten. Nur der Präsident und der Schatzmeister de- BazarS kennen die Namen. Parts. 11. Mat. Der Erzbischof von Part-, Cardinal Richard, hat an den Präsidenten Faure einen Brief gerichtet, welcher von den Blättern heftig erörtert wird. Die republikanischen Blätter erblicken in diesem Schreiben den Beweis dasür, daß der Papst und der hohe Cleru- in der letzten Zeit nicht ohne Erfolg die Regierung zu Gunsten der Conservativen und der Monarchisten bearbeitet haben. Paris. 11. Mat. Den Morgeublattern zufolge ist die Exkönigin von Madagaskar zum KatholictSmuS übergetreten. Lauda». 11. Mai. Auf der Insel Man ist eine Blei- grübe plötzlich überschwemmt worden- 17 Arbeiter haben dabei ihr Leben verloren. Kopeohage», 11. Mai. DaS Ministerium hat heute demissionirt. MoSka». 11. Mat. Aus gut unterrichteter Quelle kommt die Meldung, daß über den Besuch des Präsidenten Faure betmKaiser von Rußland allerdings eine eodgiltige Disposition noch nicht getroffen worden ist- doch würde eine eventuelle Verschiebung des Besuchs mit dem Befinden der Zarin und anderen außerhalb der Politik ge- legenen Momenten Zusammenhängen. Die Reise finde jeden- falls statt und zwar unter Umständen, welche den Beweis liefern werden, daß eine Erkaltung in den Beziehungen zwischen Rußland und Frankreich nicht eingetreten ist. Athen. 11. Mat. Dte Regierung wird die Note der Mächte, in welcher diese ihren Entschluß kundgebeo, im Jntereffe de- Frieden- intervenireu zu wollen, mit der Er- kiärung beantworten, daß sie dte Jntereffe« Griechenlands den Mächten anvertraue. Athen, 11. Mat. Aus Domoko wird gemeldet, daß der Kronprinz einen Tagesbefehl bekannt gab, jedem Angriffe der Türken Stand zu halten und womöglich zur Offensive überzugehev. Zwischen den griechischen Borposten und der türkischen Avant-Garde fand ein Gefecht südlich von Domoko statt. Athen, 11. Mai. Für heute wird eine Note erwartet, welche einen 14tägigeo Waffenstilstand zwischen der Türkei und Griechenland fordern soll. Athen, 11. Mai. Rallt und der Minister deS Aeußern cooserirteu lange mit dem deutschen Gesandten. Dte erste griechische BertheidigungSlinie erstreckt sich von DomokoS bis LutroS, dte zweite läuft auf der früheren Grenze hin, dte dritte bilden dte Therwopylen Man glaubt, Edhem Pascha werde nicht sobald einen Angriff wagen, aus Furcht vor den Gefahren deS Gebirges. Bisher fand kein Gefecht statt. Saloniki, 11. Mai. Gestern wurde von dem griechischen Geschwader eine Ortschaft im Cap Kaffandra bombardirt, angeblich als eine Erwiderung aus türkisches Infanterie« Feuer. ___________ Athen, 12. Mat. Dte BerschanzungSwerke von Domoko find fertig gestellt. DaS achte und zehnte Bataillon find dort eingetroffen. Auch dte vierte Batterie vom Lager SmolenSkiS ist nach Domoko abgerückt. CtceUs tuet protHnjkttef« Gieße», den 12. Mat. ee von der Kunstausstellung em Brand. Unsere Kunst- Ausstellung zeigt nach dem letzten Btlderwechsel wieder so viel des Schönen, daß eS für den Kunstfreund lohnt, dort einen Besuch zu machen. Bon den Gemälden nennen wir Röchlings „Appell im Manöver". Ein ähnliches Bild ist die „Einquartierung", womit Pitz ne r« München die SuS« stellung beschickt hat. Schöne Marine-Bilder hat Pedro Muth-WormS ausgestellt, denen sich „Stillleben" von Georgine Nuhn-KarlSruhe, Karoline Ku bin-Wien, Jultauua Engler-Psorzheim anschlteßen. Unser Mitbürger Otto Fritz hat ein Gemälde ausgestellt, welches ein üppiges Getreidefeld der Wetterau darstellt, da- durch eine ländliche Schönheit belebt wird. Herr Fritz, deffen Specialttät die Porrrätmalerei ist, hat auch in diesem Genre die AuSstelluvß um mehrere Bilder bereichert. Auch ein ausgestellte- Kreide- Porträt desselben Maler- erregt da- Jntereffe der Ausstellungs-Besucher. Such den Freunden der Thierwelt ist Rechnung getragen. Die „Katzenfamtlie" von Emma Hör- lach er-Stuttgart, „Bussarde" von Clara Werner-Naumburg, Landschaft mit Kühen von Franz H o chm aun-Dresden find Stücke, dte allgemein gefallen. Eine wirkungsvolle Farben- studie ist von Julius Fehr-München in seinem „Kasperletheater" ausgestellt. •• Zum Borfitze»dea des hessische» PfarrvereiaS ist an Stelle des im oortgea Jahre vom Borsitz zurückgerreteuen PsarrerS Schuster zu Glauborg Pfarrer Schrimpf zu Butzbach wtedergewählt worden. •♦P.A. Sport- »»b Volksfest t« Stehe». Alle Mau» an Bord! So heißt es zur Zeit bei den zur Vorbereitung de- auf den 30. Mat angesetzteu RadfahrfesteS gewählten Ausschüssen. Gilt eS doch den auf anderen Gebieten schon so vielfach bewährten guten Ruf als Feststadt für Gießen zu wahren bet der jetzt zum ersten Male in dieser Ausdehnung sich darbierenden Gelegenheit des RadfahrsportS. Nicht der einladende Berlin allein, nein, die ganze Stadt will und wird die Gäste cul Nah und Fern herzlich willkommen heißen, gastfreundlich aufnehmen- und darum wird nicht ein Sportfest allein, sondern eia Sport- und BolkSfest mit vereinten Kräften vorbereitet. Auf den Festplatz, von dem auS man eine herrliche Aussicht über die jeuseitS der Lahn malerisch sich ausbrettende Stadt und den dahioter- liegenden Schiffenberg genießt, schaueu dte stolzen Burgen Gleiberg, Vetzberg und Staufenberg hernieder. Sie sind stumme Zeugen aus alter Zeit von den durch die Poesie verherrlichten Touruiereu der Ritter, die tm Frieden hierbei Gelegenheit suchten uud fanden sich auSzuzetchnen- sie werden jetzt Zeugen sein bet den friedlichen Wettkämpfen deS neuesten Sport- uud den dabet veranstalteten BolkSbelufttguogen neuester Zeit. Dte Form hat gewechselt- der frische, fröhliche Geist, der kühne unternehmende Wagemuth jedoch, der in heißem Kampfe um die Palme deS Sieges ringt, ist derselbe geblieben, tritt aber tu schönerer, edlerer Gestalt in dte Erschetuung. In richtiger Würdigung dieses Umstandes werde« die Vorbereitungen mit peinlichster Sorgfalt getroffen und finden früher gemachte Erfahrungen eingehendste Berücksichtigung, so daß ein sicherer Erfolg mit Gewißheit erwartet werden darf. All Heil! *♦ Si»e hessische Radfahrordmmg. Wie das „Darmst. Tgl." vernimmt, find bei unserer höchsten Landesbehörde Verhandlungen tm Gange, welche für den Radfahrerverkehr ein« hettliche Bestimmungen für da- ganze Land zu treffen bezwecken. Alle Radfahrer begrüßen eine« Erlaß nach dieser Richtung mit Freuden, da dte Verordnungen in deu einzelnen Kreisen zu verschieden sind und hierdurch gar oft unbeabsichtigte Uebertretungen, Belästigungen u. s. w. Vorkommen. Auch erhoffe« dte Fahrer und solche, die eS werden wollen, bezw. müssen, Erleichterungen in Bezug auf dte volle Ausnützung deS StraßengeläudeS zu bestimmten Tageszeiten und in bestimmten Entfernungen von Städten und Ortschaften. *• Unter den Obstfchädltngen tritt dieses Jahr leider der Apfelwtckler in großen Massen auf. Seine Larve vernichtet dte zarten Blüthenknospen, dte thm zum leckeren Mahle dienen. Ein fleißige- Ansuchen der Bäume, soweit eß möglich ist, nach diesem Schädling kann darum nicht dringend genug empfohlen werden. Man löse vorsichtig die zusammengerollten Blätter und mache dem gewöhnlich die Flucht ergreifenden Racker den GarauS. Dieses BerntchtungSkampfeS könnte man allerdings mehr oder weniger überhoben sein, wenn unsere Singvögel besser als es immerhin geschieht, geschützt und gehegt würden. Darum Schutz und abermals Schutz den Singvögeln! * ♦ Direkte Steuern. Wie da- Finanzministerium bekannt giebt, ist dte Gesammtsumme der directen Steuern, nachdem die Summe sämmtlicher Gewerbe«, Grund« und Capitalrenten- und Eiukommensteueicapitalien im Großherzog« thum auf 65,279,000 Mark festgestellt worden, auf 10,018,174.08 Mark berechnet, welche uach Maßgabe der auf die einzelnen Steurrcommiffariate kommenden Steuercapitalien vertheilt werden. • * Maria Stuart. Im gestrigen Referat über dte Ausführung der Marta Stuart tm Theater-Verein haben sich mehrere Druckfehler etugeschltchen. Statt „glanzvollen" Spiels, soll eS heißen „planvollen" Spiels, statt „Kennedrh" „Kennedy", statt dem „Genius Schiller" dem „Genius Schillers". * * Wetterbericht. Von Norden nach Süden erstreckt sich heute fast über ganz Europa ein Gebiet niederen Druckes, welches nur im äußersten Westen und Osten von hohem Druck begrenzt wird. Das DepressionScentrum verläuft als ein lang gestrecktes schmale- Oval von Scandtnavten in südlicher Richtung bis an unsere Nordgrenze. DaS barometrische Maximum hat sich neuerdings nach dem Nordwesten der briti« schen Inseln verlegt. Bet dieser Wetterlage ist Aussicht auf Besserung vorerst nicht vorhanden. — Voraussichtliche Witterung: Trübe-, kühles Wetter mit Niederschlägen. Darmstadt, 11. Mai. Bei der gestern stattgehabtrn Neuwahl eine- Landtags-Abgeordneten für den 13 Wahlbezirk der Provinz Starkenburg (Darmstadt-Groß- Gerau) wurde Herr Geh. RegierungSrath Hechler wiedergewählt. Epreodliage» (Kreis Offenbach), 10. Mai. Gestern Nachmittag wurde hier ei« etwa siebenjähriger, fremder Knabe aufgegriffeo,der weinte und über Hunger klagte. Er gab an, daß er aus Bockenheim fei und will gestern Morgen zu seinem Vater uach Frankfurt gegangen fein, wie aber der sauber und gut gekleidete Junge hierher gekommen ist, ließ sich nicht feststellen. Der Dirigent des hiesigen Gesangverein- „Eintracht", ein am Confer- vatorium in Frankfurt wirkender Lehrer, hat sich sofort bereit erklärt, den kleinen Abevteurer mit nach Frankfurt zu nehmen und zu seine« Elter« bringen zu wolle«. Wimpfe», 8. Mai. Da in Folge der Einfuhr fremder Biere in die Gemeinden deS Bürgermeistereibezirks Wimpfe« innerhalb einer Reihe von Jahren vier hiesige Brauereien eingegangen, die noch bestehenden Brauereien dadurch auch zurückgegangen find und der Gemeindekaffe dadurch ein nicht unbedeutender Ausfall an Umlagen entstanden ist, wurde in der letzte« GemeinderathSfitzung nach vorauSgegangeuer eingehender Berathung und Erwägung die Erhebung von Octroi auf sämmrlicheS in genannte Gemeinde einqeführr werdende Bler, einerlei, ob solche- für Wirthe oder Private bestimmt ist, beschlossen und zwar soll die Abgabe sür doS Hectoliter Bier 1 Mk. betragen. (Diele Schutzzollpolitik wird den guten Wimpfenern nicht« nütze«, denn die au-wärtigeu Brauereien werde« da- Bier nun um 1 Mark billiger liefern.) Mainz, 10. Mai. In de« nächsten Tagen wird H?rr Oberbürgermeister Dr. Gaßner eine Commission berufen, welche sich mit der Frage der Errichtung eine- Denkmal- für unseren verdienstvollen verstorbenen Stadtbaumeister Kreyßtg zu befassen hat. Bei dem Jubiläum de- Herr» Stadtbaumeisters Kreyßig wurde von den zahlreichen Freunden des Jubilar- ein Fonds gesammelt, um zum t Renten an den Schöpfer von Neu-Mainz einen Brunnen zu errichnn. Damals wurde eine Summe von 8000 Mk. für biehn Zweck gesammelt und weitere Beiträge wurden in Aussicht gestellt. * Die Kaiserpreis Steeple Chase kommt am nächste» Sonntag in Franksurt a. M. zur Entscheidung nnb dürsten 8 Reiter um den kaiserlichen Ehrenpreis kämpfen. Außer derselben stehen noch 5 Rennen auf dem Programm, für welche alle zahlreiche Anmeldungen eingelaufen find. * Folgende heitere Glosse verzeichnen die „Berl N. N ", anknüpfend an die Entdeckung eines Gelehrten, der heraus« gefunden hat, daß die Arbeit, die das menschliche Herz bet der Bewegung deS Blutes leistet, genügen würde, 38 Kilogramm um einen Kilometer fortzubewegen. Da zu dieser Leistung, so schreibt daß Blatt, ein Electromotor von 31/« Watt nöthig ist und ein solcher Motor genügt, um eine Glühlampe von zwei Kerzen Leuchtstärke in Thätigkeit zu setze«, so folgert der Gelehrte daraus: Wenn dte Arbeit unfereß Herzens nicht noth«endig wäre zur Erhaltung unsere-Lebens, sondern zu unserer freien Verfügung stände, wenn wir ferner ein Organ hätten wie die leuchtenden Jnsecten, um diese disponible Arbeit in Licht umzusetzen, so würde jeder Mensch Tag und Nacht fortwährend mit der Stärke von zwei Kerzen leuchten, oder kurz gesagt: so wäre der Mensch eine Glühlampe und brauchte keine künstliche Beleuchtung mehr. Man kann aber, so meinen die „Lustigen Blätter", der Sache noch weiter auf den Grund gehen und wird dann zu folgen« dem Resultat kommen: Wenn ein Elektrotechniker eine Großmutter hat, und wenn diese Großmutter Räder hätte, so wäre sie bekanntlich ein Dmnibuß. Wenn nun dieser Omnibus eine Tante von 78 Kilogramm um einen Kilometer fortbewegt, so leistet er so viel Arbeit, wie ein Elektromotor von 71/2 Watt. Wenn die Drähte eineß solchen Motors in einer menschlichen Nasenspitze mündeten unb wenn diese Nase im Gesicht des Omnibußkutscherß säße, und wenn der Professor, der die Untersuchung gemacht hat, diese Nase btt Nacht und Nebel sälschlich für daß Signallicht der Linie R xdorf—Moritzplotz (Berlin) hielte, unb wenn er statt nach Rixdors nach Dalldorf käme, unb wenn er dann zu Fuß nach Berlin zurücklaufen müßte, fo würde er vor Wuth in so viel Hitze gtrathen, als nöthig wäre, um die Wärmehalle am Alexanderplatz im Januar für fünf Minuten zu Heizen. * Einen Proceß von grundsätzlicher Bedeutung erledigte daß ReichSverficherungSamt. Eß handelte sich um einen Fleischergesellen Klingenberg auß der Nähe von Köln, der im Hausbetrtebe seine- Meisters dadurch einen Unfall erlitten hatte, daß er mit der Hand in eine Hackmaschine gerathen war. Nach der Entscheidung deS Reichßverficherungßamtt- find Schlächtereibetriebe, die ohne Benutzung eines Schlachthauses und eines Dampfkessels ober Motors betrieben werden, nur bei Beschäftigung von zehn Arbeitern Fabrik'« und daher auch verficherungSpfltchtrg. Der i« Schlachthäuser« erfolgende Schlächtereibetrteb ist ebenfalls nur dann ver« sicherung-pflichtig, wenn der Betrieb in dem Sch achthaufe mn Motoren ober bei Beschäftigung von zehn Personen stattfindet. Diese Voraussetzung ist auch dann erfüllt, wenn im Schlachthausbetriebe von den verschiedenen Unternehmern zusammen zehn oder mehr Arbeiter gleichzeitig beschäftigt werden. Dagegen wird der außerhalb dcß Schlachthaus- sich vollziehende Theil de- Schlächtereibetriebes von der versiche- rnag-pflichtigkeit deß Schlochthaußbetrtebeß an sich nicht m t erfaßt. Darnach hat der Verletzte, da er nicht im Schlacht- Hause, sondern außerhalb deßselben im Privathause bei Meisters den Unfall erlitt, keinen Anspruch aus Unfallrente • Ei» beachteuiwerther Rechtsstreit hat jüngst nach dreijähriger Dauer durch ReichSgerichtßentscheidung sein Eobe gefunden. In einer thüringischen Stadt war ein Dienst« mann beim Tragen eines Schrank- auf der Straße gefallen und hatte sich dadurch einen mehrfachen Bruch der linken Kniescheibe zugezogen, sodaß er nach der Heilung dauernd in seiner Erwerbßthätigkeit beeinträchtigt blieb. Der Dienstmann sühne den Unfall aus die schlechte Beschaffenheit des Straßenpflasters zurück, da- an der betreff'nden Stelle ein Loch hatte, und verlangte daher von der Stadt neben dem Eriatz der Curkosten eine Entschädigung von Über 5000 Mark. Da die Stadtverwaltung sich keine- Ver« schulden- bewußt war und die Feststellung einer Haftpflicht nur auß dem Grunde, weil der Straßendamm kleine Unebenheiten besaß, für unwahrscheinlich hielt, ließ sie sich auf den Recht-' streit ein, wurde aber in allen drei Jnstavzrn, Landgericht, Oberlandesgericht unb Reichsgericht, für haftpflichtig erklärt. — Dte Tragweite diese- Unheil- ist, wie die „Tägl. Rundschau" zp diesem Erkenntniß bemerkt, vor der Hand noch g" nicht abzusehen, denn ähnliche Unsälle auf schlecht gepflasterten Straßen dürsten gar nicht so sehr selten sein. Dte betroffene Stadt Thüringen- ist allerdings gegen Haftpflicht» Ansprüche bei einer Versicherungsanstalt versichert, die */l9 der 8er« gleich-summe von 2380 Mk., zu der sich die Stadt nach Verlust deS ProceffeS sofort verstand, und außerdem alle Kosten zu trage« hat. Ä*. "5 nächste . Reibung llnl W«ll fampltn. ' b,em Prograww, nWiuku sind. bte »Birl. R. N", der heraur. nenfllidje Herz b« !n vürde, 38 Riio. lttL Da zu dieser votor vou 3>/, Tai! l8t, um eine Tliih^ Wit zu setzen ole Arbeit unseres lu°S unsere-Lebens, t, wenn tulr ferner )"lrtttn, uD Mcft würbe jeber Mensch kr von zwei Rerzin r Mensch eine Beleuchtung mehr, littet", der Tat! b bann zu folgte ectrotrchniker dm, ttet Räder hätte, u Wenn nun Meier | lm einen Kilometer I ie ein Electromolor I solchen MotorS In id wenn diese Nase d wenn der Pro- t, diese Nase bet oallicht der Linie otnn et statt nach et bann zu tzuß , er not Wuth in nm die Wämehalle Minuten zu felgen. Bedeutung erledigte leite fich um einen ihr von Köln, der einen Unfall erlitten aekmaschine geraehen DerslitelnngSnwtt.- ine 8ena}ung eines derNollitS betrieben Srbeiietn Fadrit'n er in Schlachthäusern D nut dann W , dem Sch a-Hlp" ; zehn Personen statt' nn * ®tnn ■ en Unternehmern^ “**** ».x 5 ein to ’M* -- °° f* L tt M >” ®.T( Privnthanse » Si «f n-ifs hat jüngst nad| g,| fNit ®!*5| ÄSI ä?»5 J™ i®w lot ««A”»»«. dler nun Dagev wa , •wifa 2;» 2T Ma» muß sich nur ,» helfen wi-e«, denkt eine Gast. Wtrthswlttwe in dem bayerischen Orte Deggendorf, indem l locale eigenartige Vorrichtungen zur Schlichtung alleufaustger Exceffe und zur Abkühlung besonderer Hitzköpfe anbrtngen laßt. ES wird nämlich in den in Betracht kommenden Räumlichkeiten an die Wasserleitung je ein Gummi« schlauch von entsprechender Länge und Stärke mit Hähnen angebracht, wodurch der Frau Wtrrhin Gelegenheit geboten wird, sofort mit einem ordentlichen Strahl aufzuwarten, - wenn ein Einschreiten nöthig werden sollte. * Straßburg, 11. Mal. Bei einem heute Nacht im An« wesen der Wttiwe Aufftnger in Ettendorf auSge« orschenev Brande kam die 16jährige Tochter der Befitzertn m den Flammen um. Sie wurde unter den Trümmern verkohlt aufgefuuden. Ihre 18jährtge Schwester erlitt so schwere Brandwunden, daß ihr Leben in Gefahr schwebt. • Zuutzbruck, 11. Mai. Der Mark,ft ckeu Win di sch - Matret (im Jselthal, zwischen Venediger und Großglockner) «st gestern saft ganz abgebrannt. Bon hundert Häusern stehen nur noch zwanzig. ~ r stud in Großbritannien im letzten Jahr über 22,000 Patente ertheilt worden. * blur Petersburg, 5. Mai, wird der „Ä. Z." geschrieben : H^ute früh begab sich, einer vom Oberhofmarschall Grafen Denkendorf überbrachten Einladung deö Kaisers folgend, ein au-gewählter Chor von 40 Sängern der deutschen Liedertafel nach Zarskoje Selo, um der Kaiserin Ulexandra Feodorowna zu ihrem heutigen NamenS« rage ein Ständchen zu bringen. Gesungen wurden unter ^lofeffor Gernhs bewährter Leitung acht Lieder (Beschnitt: q,Osfian ; Kremser: „Die blaue Blume",- Ehrich: „DaS macht das dunkelgrüne Laub",- Kremser: „Hell ins Fenster scheint die Sonne ; Storch: „Nachtzauber",- Schwarz: „Ach Wie tsts möglich dann",- Bünte: „Minnelied"- Mendelssohn: „Wem Gott will rechte Gunst erweisen"). Wie nicht anders zu erwarten war, gingen alle Lieder vortrefflich. Nach Beendigung des Ständchens wurde der Dirigent Prof. Gerny und einige Herren vom Vorstand der Liedertafel von der Kaiserin empfangen, die in der liebenswürdigsten Weise sich für die ihr bereitete Freude bedankte. Später begab -sich die ganze Sängrrschaar in das große Palais, wo ein fürstliche» Gabelfrühstück mit auserlesenen Weinen ihrer .wartete. Den kaiserlichen Majestäten wurde dabei ein begeistertes Hoch gebracht. Von dem vortrefflichen Aussehen der Kaiserin konnten sich alle Sänger noch vor dem Frühstück überzeugen, denn sie fuhr in offener Kalesche mit der Prinzeffin Heinrich und dem Kaiser zur Kirche, gefolgt von der ganzen kaiserlichen Familie. ___________ Aufruf! Freunde und Verehrer des großen deutschen Dichters Victor v. Scheffel haben in einer dahier stattgehabten I Generalversammlung einstimmig beschlossen, diesem Lieblings« I dichter der deutschen Nation auf dem von ihm besungenen Staffelberg, „dem Berg des heil'gen Veit", ein Denkmal zu errichten. Der Staffelberg ist im oberen Mainthal gelegen und von Staffelstein, Station der Bahnlinie München. Leipzig«Berlin, in einer Stunde bequem bestetgbar. Seine stolze Dolomitfelsenkrone ragt über alle Berge und Hügel der Umgebung empor und gewährt deshalb einen wundervollen Rundblick über den Thürtngerwald, Franken- wald, das Fichtelgebirg, das Rhöngebtrg und die Städte, Dörfer und Thüler der Umgebung. Der Staffelberg ist nicht nur durch seine Schönheit berühmt, — wie der gefeierte Dichter durch seine obigen Worte so trefflich zu schildern weiß, sondern auch von großer geschichtlicher Bedeutung, da der Besitz der Ringburg Staffelberg und des in unmittel« barer Verbindung mit thm stehenden, heute noch sichtbaren befestigten Lagers zur Zeit der alten Germanen und der Völkerwanderung, ja auch noch in späteren Jahrhunderten der Herrschaft über da- obere Mainthal gleichzuachten war. Nachdem das mit den Vorarbeiten von der Generalversammlung betraute Centralcomits die übernommene Aufgabe nach Lösung der Platzfrage erledigt hat, auch die Er- laubuiß zur Sammlung, — HauScollecten selbstverständlich schon durch den Zweck ausgeschlossen — in den einzelnen deutschen Bundesstaaten mit Ausnahme von Lippe-Detmold erwirkt ist, kann der Errichtung des Denkmals näher getreten werden. In Aussicht genommen ist — je nach dem Eingang der Mittel — die Errichtung eines Denkmals auf dem Staffelberg und event. auch die Errichtung eines kleinen SchesfelhauseS mit Scheffelmuseum und soweit möglich, auch die Schaffung von Unter- kunftSräumen für die Bergbesucher. Behufs Erreichung dieses Zweckes ergeht an alle Ber« ehrer des großen deutschen Dichters, an alle Vereine und Corporationen die Bitte, uns durch Geldbeiträge, Bildung von LocalcomiteS, Sammlungen rc. gütigst unterstützen und unseren Dank im Vorau» entgegen« nehmen zu wollen. Die sämmtlichen deutschen Zeitungen werden im Jntereffe der Sache um geneigte unentgeltliche Weiterverbreitung dieses Ausrufes gebeten. Staffel stein in Franken, 22. April 1897. Das Ceutralcomit6 für Errichtung eines Scheyeldenkmals ans dem Stafielberg. B a d u m, k. Bezirksamtmann a. D., Vorsitzender. L i n d i g, k. Bezirksamtmann. Edel, k . Oberamtsrichter. Schreier, k. Rentamtmann, Kassier. Hosmann, Bürgermeister. Brüttivg, Vorstand de» GemeindecollegiumS. Gagel, KirchenftiftuugSpfleger. Schell er er, Lehrer und Chor- rector, Secretär. Schiff-nachrichtern. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch di« Agenten 6erl LooS und I. M. Schulhof. Bremen, 11. Mai. (Per transatlantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer Aller, Capt. R. Nierich, oom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 12 Uhr Nachts wohlbehalten in Newport angekommen. Universität- - Nachrichten. Würzburg, 11. Mai. Bei der heutigen 3tbjährigen Stiftungs- feier der Universität stürzte der Chemieprofessor Medicus auf dem glatten Boden der Aula und erlitt einen Kniescheibenbruch. Wöchentliche Ueberftcht der Todesfälle in Gieße». 19. Woche. Vom 2. Mai bis 8. Mai 1897. Einwohnerzahl: «nflcnommen zu 23 700 (fad. 1600 Mann Militär). SterblichkeitSzifter: 26,32, nach Abzug der Ortsfremden 17,54°/«. Er starben en: Zufamme«: Erwachsene: im oo« Strictur 1 1 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: Lungenschwindsucht 3 (1) 3 (1) _ _ Lungenerweilerung 1 (1) 1 (1) _ _ Gehirnhautentzünd. 2 1 1 Herzleiden 2 (1) 2 (1) Nierenentzündung 1 1 _ _ Magengeschwür 1 1 _ _ DiphtherUis 1 CD — 1 (1) Summa: 12 (4) 9 (j) 2 (1) 1 An m. Die in Slemmern gesetzten Ziffern an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von «uSwärt» nach Gießen gebrachte Kranke tommat. Verkehr, £anO* unö Votksrvirthichaft» w- Gießt«, 11. Mat. (Viehmarktbericht.) Der gestrige ,Gießener Viehmarkt (der erste nach sechs Monat,n) war von Käufern aut besucht. Der Auftrieb bestand aus etwa 450 Kühen verschiedener Rassen und 100—120 Kälbern. Fette Rinder waren nur wenige Exemplare am Markt. Gesucht und gut bezablt wurden schwere Milchkühe. Die erzielten Preise waren für alle Viehgattungen überhaupt gute. Es wurden verkauft Kühe, frischmelkend und tragend, 1. Qual. 350—400 Mk, 2. Qual. 250-300 Mk, 3. Qual, je nach Werth. Kälber wurden gehandelt 1. Qualität mit 60 Mk., geringere Waare mit 54—56 Mk. pro 100 Pfund Schlachtgewicht. Erste Qualität Rinder war nicht am Markt, geringere Waare wurde mit 52—56 Mk. pro 100 Pfund Schlachtgewicht bezahlt. Der Markt wurde bis auf wenige Stück geräumt. Nicht jeder verträgt Milch und doch läßt sich diese sehr nahrhafte Speise bedeutend leichter verdaulich machen, wenn mit Brown u. Polsons Mondamin 5 bis 10 Minuten durchgekocht, eben nur so viel von diesem, daß sie ein wenig seimig wird. Mondamin besitzt den Vorzug, das Gerinnen der Milch im Magen zu verhindern und wirkt außerdem durch seinen eigenen Wohlgeschmack anregend zum Genießen. Zusatz von etwas Salz und Zucker, wie auch Eitrone, Vanille rc., je nach Belieben erhöhen den Geschmack. Für die gute Qualität bürgt am besten das mehr denn 50 jährige Bestehen dieser weltbekannten, schottischen Firma. Es ist zu haben in Packeten k 60, 30 u. 15 Pf. Engros bei Türk u. Pabst, Frankfurt a. M. 3134 4751 1897. 4753 Mieth-Gesuche. 4754 Heß. 4747 zu Herrn. S. Elsoffer. 4757 Hofmannstraße 5. Zuschlagsfrist 8 Tage. Gießen, den 11. Mai Das Stadtbauamt: S ch m a n d t. Gießen, 11. Mai 1897. Das Stadtbauamt. Schmandt. Arbkitsverstkigerullg. Freitag, den 14. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, soll auf dem Rathhaus zu Leihgestern die Chaussirung eines Feldweges, Grund« baustellung und Einbringen der Decksteine, zu 320 Mk. veranschlagt, in Accord gegeben werden. Leihgestern, den 11. Mai 1897. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. 4763] Wohnung, 3 bis 4 Zimmer, von rubigen Leuten gesucht Offerten mit Preisangabe unter G an die Exped. d Bl. erbeten. Verdingung. Die zu den laufenden baulichen Herftellungsarbeittn im städtischen Hospital erforderliche Weißbinderarbeit soll Gießen, den 10. Mai 1897. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Montag, den 24. d Mts Vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Verdingung. Die Pflasterung von Gossen auf dem hiesigen Friedhof soll Montag, den 17. d Mts., Vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Arbeitsbeschreibung und Bedin- dungungen liegen bei uns Zimmer Ne- 7 zur Einsicht offen, woselbst auch Angebots-Formulare erhältlich sind. Heinrich Sack in Heuchelheim bei Gießen Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß der städtische Friedhof von jetzt ab bis zum 15. August d. Js. von Morgens 6 bis Abends 9 Uhr geöffnet bleibt, und daß die auf dem Friedhof Verweilenden eine Viertelstunde vor Schluß desselben auf diesen durch ein Glockenzeichen aufmerksam gemacht werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns im Zimmer Nr. 7 zur Einsicht offen. Angebote auf vorgeschriebenem, bei uns erhältlichen Formular sind zu genanntem Termin bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. _____»q»g. Euler. Mein großer Laden Glürrberger Pferde Berficherungsverein. Die ordentliche 4748 Generalversammlung soll Sonntag den 16. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, im „Englischen Hof" dahier stattfinden. Tagesordnung: Rechnungs-Ablage pro 1896. Besprechung verschiedener Vereine angelegenheiten. Zahlreiche- Erscheinen wird gewünscht. Grünberg, 10. Mai 1897. Der Direktor: Georg Keil. Beiiner’sche Bade-Anstalt. Dringe meine neuen Schweizer-Boote zur gefälligen Benutzung in Erinnerung. 3817 Täglich sowie Sonntags geöffnet. ^*^i^erkauf£n*^ Richt zu übersetzen Hl Mn in Oberheffen in dem schönen Fuldathale liegendes sehr reizendes HauS, da« rechts von schönem Hochwald, in welchem schon mehrere Spazierwege angelegt sind, und links von einem prächtigen Wiesenthale umgeben ist, ist preiSw. zu verkaufen. Sehr aeeignet für Leidende und Nichtleidende. Noch zu bemerken ist, daß die Poft, von da bis zur nächsten Bahnstation V» Stunde, benutzt werden kann. Es haben selbst Aerzte zur Erholung schon längere Zeit dort verweilt. Auf Wunsch kann auch Ackerland und Wiesen dazu gegeben werden. 4758 Zu erfragen in der Expedition d. Bl. 4617] Eine noch neue Bretterhalle, „ mit Schiefer gedeckt, sofort zu verkaufen. 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Nachfrage der Arbeitgeber r 1 Drechsler nach Gießen, 3—4 Drechsler nach Auswärts für eine Dampfdrechslerei, 1 Metalldrücker, 1 Spengler, 1 Installateur, 2 Rahmenmacher (Glaser), 1 Geschirrschmied für ein Eisenwerk, 1 Schmied, 2 Schuhmacher, 3 Bau- und Möbelschreiner, 1 landwirthschaftl. Arbeiter, 1 Hausbursche im Alter von 14 oder 16 Jahren, 1 tücht. Schweizer, 1 junger kräftiger Mann für Gartenarbeit, 1 Fuhrknecht, 1 Erdarbeiter, 1 Taglöbner, 14 Dienstmädchen vom Lande für Küche und Hausarbeit, 1 älteres Kindermädchen oder Kinderfrau, 1 Köchin, 1 Küchenmädchen bei hohem Lohne für eine Anstalt, 1 Kindermädchen. _____ ■__— reichhaltigstes Lager in allm Preislagen, I sowie Reste und ältere Muster zu ~ bedeutend ermäßigten Preisen. ■ noleum Walton's Patent, anerkannt bestes Fabrikat empfiehlt 4274 Ernst Bloedner, Settersweg. 4749J Schönste Ttdellfische, «ablian Scholle« und Matfische nur frisch und billig im____________________Rebstock. 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Rsdfahrkrfkfl in Lollar f Morgens 7 Uhr: 4744 Es ladet ergebenft ein Der Vorstand. ß R Leitung. 4284 Suppenwürze zu haben bei 4332 Emil Fischbach. Mersnirg A. Kilbinger, Seltersweg 19 2827 Ihnen 1807 1887 4 3i/, DeutfcheGrdsch.B. unk.b. ISO« 101.00 Darmst. Bk-Lctien 307.»/. 156 70 | Defterr. 6reblt»Hctien Linie D MAGGI5 Stadt Darmstadt o. 1891 Stadt WormS unk. b. 1901 4 4 3 3 101.00 10250 20 Franken-St. Enal. Sovereign» Dollar» in Gold wenn Borde 81 16 170.40 4.1« * 16.21 00 00 4.16 Linie A Linie B Linie C Bon Nachmitt. 4 Uhr ab: Schauturnen und Concert. Abend» 8 Uhr: Großer Turner - Reigen, GefangSvorträge und Tanz. Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere liebe Schwester und Schwägerin 0E6R; 1846 nach langen, schweren Leiden in em besseres Jenseits abzurufen. Um stille Theilnahme bitten Brtrl 16.24 I 20.37 4.20 Gießen, den 12. Mai 1897. Die Beerdigung findet Freitag, den 14. Mai, Nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause, Bahnhofstr. 56, aus statt. Gurn -Derein Sonntag den 16. Mai: bie trauernden Hinterbliebe neu: Carl Schmidt, Bildhauer, und Familie. Erstklassige, deutsche Fahrräder verschiedener Systeme für Herren und Damen Zubehör- uub Ersahtheiie. Fulhskwöhe Reparatur. Erlernen unter meiner persönlichen Den geehrten Damen wird auf Wunsch von einer Dame Unterricht ertheilt. ur Ausführung von Asphalt-, Cement- und Terrazzoarbeiten empsieh't sich 3585 Hermann Thiele, Vrandgaffe 5. Fr.Krogmann, Giessen. Jacob Engel, Friedberg, Großherzoglicher Hof Agent. Hypotheken-Capitalien ju 37|s pCt. zur ersten Stelle gewährt in Höhe von 60 pCt der ort-gerichtlichen Taxation proviftousfrei zu coulanten Bedingungen die Rheinische Hypothekenbank in Mannheim )urch ihren Vertreter 103.90 98.35 102.70 000.00 000.00 Vrottwi 3*/» Deutsche Neichßanl. 3 Preutz. Eonsol» 3'/, Gr. Hessische DbL Wettrennen nach Grünberg und zurück. (50 Kilometer.) Von 11—1 Uhr: Arühcoucert der Capelle Kümmel im Einhorn. — 21/, Uhr. Festzug. — Coueert. — 7 Uhr: PreiSvertheUuug. 86.90 104 20 2*2 60 94 40 26.00 10150 1(2 80 4 Frkf. Ldw.Cred.Bk. unk. b. 1900 Franz. Banknotm Oesterr. bto. Americ. Procail 41/» Oesterr. Silberrente 4 Ung. Gold-Rente 3 Portugiesen 6 Mexicaner 4 Monopol-Griechen von | Vorwerk'» Velonr-Schutzborde, § bekanntlich das Beete und Beliebteste, was existirt, ist nur ächt, Oesterr. StaatSdahn o. 1885 91.75 1 4 Eisend. Rentenb. DbL Jtal. staat-gar. Eisenb. 57.40 1 5 Buderu» DbL LZLzülI MM Nfbachon: 1. — Druck mtb Verlag der vrShl scden nno Steinbrudfro ch & feajto»a) in »legen. MT Oelfarben, in allen Nüanecu, rasch und hart trocknend, Leinölsiccatif, zum Einölen von Treppen und Fußböden, Futzbodenlack, extrafeine und feine Qualität, glashart trocknend, Bernfteinfutzbodenlacksarbe, £itwcg« ®^ab™ ohne nachzukleben, trocknend, unübertroffen, seit Jahren bewährt, Parquetwachs, gelb und weih, StahlspÜtzNe, grob, mittel und sein. 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