en: 3e*t tatt. ukahn^ >d Ingenieur terlaken, ■ Abends 8 Uhr, -ss Leib), ' „Kaiserho^ und in da 1 , r„ N lkaus 7o Psg. -Imin 1. mmlnng Abends 8'/, Uhr, Trübung einti ÄutfichtS- l btt Manbti. Der Borftaud. M WK geMed b bitnm aber schwerem 3659 ie K. Wihner. ag 11 Uhr vom Elerbv I. [ittheilung. ren an ood Frau< 3858 Hängst bewährt ''ist. M«u,lhauendeatli^ le Borde Keu Z°n» Nr. 87 Zweites Blatt Dienstag den 13. Avril Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Jlmte» tsitb Anzeigeblatt für den Kreis Gieren Hratisöeitage; Hießener AamitienSlätter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für tat folgenden Tag erscheinenden Nummer bi« Bor». 10 M». Redaction, Expedition und Druckerei: Kchntstraße Ar.7^ Fernsprecher bl. Bierteljähriger Avonnemeutsprcis: 2 Mark 20 Psg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Psg. Die Gießener AamtlienötLIter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Der ' Hletzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme de« Montag«. Alle Lunoncen-Vureaux des In« und Auslandes nehme» Anzeigen für de» „Gießener Anzeiger- entgegen. Derrtsche» Reich. verli», 10. April. Prinz und Prinzessin Heinrich begeben sich oct „Boss. Ztg." zufolge, entgegen früheren Bestimmungen, im Juni zu den Jubiläums feierlich, ketten der Königin Victoria nach Loudon. Berlin, 10. April. Reichskanzler Fürst Hohenlohe gedeokt Mitte nächster Woche fich nach Baden-Baden zu begeben, »m dort die Osterfeiertage zu verleben. Die Fürstin Hohenlohe beabfichtlgt am Montag nach Paris zu reisen. Berlin, 10. April. Admiral Holl mann verabschiedete fich vor seiner Abreise heute vom Reichskanzler und den Chefs der Retchöämter, die er persönlich aufsuchte. Berlin, 10. April. Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet aus Wien: Der hiesige griechische Geschäftsträger äußerle in diplomatischen Kreisen, eS wären Verhandlungen im Zuge, welche eine friedliche Lösung der kreteustscheu Frage erwarten ließen. Zu dem spanischen Botschafter, welchen er zu der Niederwerfung des Aufstandes auf Cuba beglückwünschte, äußerte der griechische Geschäftsträger auf deffeu Frage, er hoffe, es werde ein Arrangement zur Ordnung der kretenfischen Angelegenheit möglich fein. Berlin, 10. April. Eine wesentlich schärfere Coutrole wird jetzt von der Regierung über die aus Amerika zurückgekehrten Deutschen ausgeübt. Wie Leu Orts- Polizeibehörden durch Erlaß der RegierungSpräfidenten auf- gegeben wird, ist für die Folge in Bezug auf die Gestattung des Aufenthalt» solcher zurückgekehrten Deutschen, aus die der norddeutsche amerikanische Staatsvertrag Anwendung findet, im Allgemeioen davon auszugehen, daß jedem als Bürger der Bereinigten Staaten zurückgekehrten Wehrpflichtigen nach Lage deS Falles nur ein nach Wochen oder Monaten zu bestimmender Aufenthalt im Lande zu gestatte» sei. Berlin, 10. April. Der Präsident deS Reichstages, Freiherr v. Buol-Bereuberg, legte heute Bormittag 10 Uhr am Sarge des StaatSsecretarS Dr. v. Stephan einen kostbaren Lorbeerkranz mit Palmen nieder. Das eine der Bänder trug die Widmung: „Dem Andenken deS Staats- srcretärS de» ReichS-PoftamtS, Staatsministers Dr. Heinrich v. Stephan. Der Präsident de» Reichstages. 8. 4. 1897." Das andere der kostbaren AtlaSbänder trug das Schriftwort: „Ich bin die Auferstehung und dar Leben. Wer an mich glaubet, der wird leben, ob er gleich stürbe." Berlin, 10. April. Wie der „Vorwärts" meldet, find gestern von den dieser Tage verhafteten Social- dem oktalen der Hutmacher Karl Schultz, der Maurer Hermann Budach und der Arbeiter Gutschke aus der Haft entlaffen worden. Desgleichen befindet .sich die Matter und Schwester des Franz Schultz wieder auf freiem Fuße. Der letztere uud deffen Bruder, sowie die weiter verhafteten Klose und Erbe befinden fich noch in Haft. ES find Schritte ein- geleitet, die Johaftirten frei zu bekommen. Frankfurt tu M , 10. April. Wie der „Franks. Ztg." aus Dresden telegraphirt wird, beschlvffen die sächsischen Cartellparteten für die bevorstehenden Landtag-Wahlen ein abermaliges Zusammengehen gegen die Socialdemokraten. Frankfurt a. M-, 10. April. Der „Franks. Ztg." wird auS Metz gemeldet: DaS Kaiserpaar wird mit den kaiserliche» Kindern Anfangs Mat nach Lothringen kommen und im Schloß Urville wohnen. Der Aufenthalt soll vom 8. bis 16. Mat dauern und dabei vorauSfichtlich die Einweihung des Augusta-Bictoria-Gtift» in CourcelleS vorgenommen werden. AusUn»-. Wie«, 10. April. Bisher liegen hier noch keine directen Nachrichten über die Kämpfe au der macedovischeu Grenze vor. Man will an hiesigen maßgebenden Stellen nicht daran glauben, daß es fich um die thatfächliche Eröffnung der Feindseligkeiten zwischen griechischen und türkischen Heereskörperu handele und meint, daß auf griechischer Seite nur Jnsurgentenbavden im Kampfe stehen, so daß die griechische Regierung die Thetlnahme ihrer Truppen in Abrede stellen könne. Wetter wird verfichert, daß die Einigung der Großmächte über die Blokade hrrgestellt scheint. Die Großmächte werden zu diesem Zweck ihre Geschwader im ägäischen Meere verstärken. Prag, 10. April. Nach einer Meldung der „Narodoh Listh" soll die für Böhmen erlaßene Sprachen-Orduung auch für Mähren publicirt werden. Paris, 11. April. Der Kriegsminister Billot und General Sausster find dahin überetugekommen, daß die Festungswerke von Nancy keinen praktischen Werth haben. Die Regierung wird drShalb 21/« Millionen Francs aufwenden, um die Festungswerke zu ergänzen. Brüssel, 10. AP il. Der Industrie- und Arbeit-Minister erklärte gestern im Senat, er habe Untersuchungen im In- und AuSlaude angestellt bezüglich der Einführung der Sonntagsruhe in einem Theil der belgischen Industrie. Athen, 10. April. An vier Punkten der griechischen und türkischen Borpostenltuie kam es zu Scharmützeln. D»e Nachricht von dem Beginn der Fetnvseltgkeiteu hat hier große Erregung hervorgerufen. Die Zahl der Jusurgente» und der drei griechischen Banden beträgt 3100 Manu. Die Türken stehen zum Angriff bereit. Ka»ea, 10. April. Havas. Ein englischer Kreuzer kaperte ein unter englischer Flagge segelnde» mit Vieh beladenes Schiff. V crinHdXdt * Frankfurt a. M., 9. April. Im Zoologische» Garten sind zahlreiche neue Thiere eingetroffen, darunter eines der merkwürdigsten, die heute unsere Erde bewohnen, nämlich ein Ameisenigel, jene australische Säugethierart, welche Eier legt, wie ein Bogel. Obgleich da- Thier in seiner Freiheit nur Ameisen geniest, wird eS hier im Garte» mit einem Brei aus Milch und Fleisch ernährt. Außerdem besitzt der Garten jetzt ein schönes Exemplar von Lämmergeiern und ein neuangekommenes Guanaco- letzteres gehört zu jenen Speiteufeln, die fich gegen Drohungen und Neckerete» des Publikums dadurch schützen, daß sie dem Quäler halb zerkaute Krauter entgegenspeien. Weiter traf eine fiamefische Katze ein von jener Art, die nicht, wie unsere Hauskatzen, verschieden, sondern strtS gleich, und zwar sehr schön chocolade- braun gefärbt ist. Ferner ein Priesteraffe, wie fie in ihrer Hetmath für heilig gelten, und eine Sage der Eingeborene» auf Ceylon behauptet, daß immer fünfzehn Stück zu einem Trupp fich vereinigten und daß diese Zahl stet- betbehalte» werde. * Frankfurt a. M, 7. April. Giebt es eine» undurchdringlichen Pneumatte. Zwischen der Firma August Ulrich uud der Firma Theodor Jaide ist ein interessanter Streit au-gebrochen. Ulrich bringt einen Pneumatie auf de» Markt, von welchem er und der Fabrikant behaupten, er fei völlig undurchdringlich. Die Firma Theodor Jaide glaubt beweisen zu können, daß es mit den undurchdringlichen Reifen nicht wett her ist, denn fie ist im Besitze mehrerer solcher, welche schadhaft geworden find und warnte infolge deffen da» Publikum durch Annoncen vor dem so marktschreierisch ange- prtesenrn Pneumatic. ES kam nun zwischen Ulrich und Jaide zu scharfen Auseinandersetzungen, die damit endeten, daß Ulrich wegen unlauterem Wettbewerb der Staatsanwaltschaft angezeigt wurde. THEE-MESSMER BfflQRMTE MJCCHOHGBJ >C2J0 AO.&O PO. PFUND. PROHEPACKETE 60 * «0 Pf. Feuilleton. Dir erste Uederwintenlng im hohen Norden im Winter 1596|97. Don Alexander Bauer. (Nachdruck verboten.) „In Nacht und Ei»" nennt Fridtjof Nansen daS in- terrffante, culturhiflorisch werthvolle Werk, worin er die Erlebnisse der jüngsten und bisher bedeutsamsten Nordpol- fahrt in schlichter und doch überaus feffelnder Weise schildert. Unendlich find die Gefahren und Entbehrungen, welchen der k ihne RordlandSfahrer sich aussetzte. Seine auf dem Sch ffe zurückgebliebenen Gefährten hatten bisweilen da- beffere Theil erwählt, denn die „Fram" war so ziemlich mit allem versehen, waS die Einsamkeit und Wwteruacht einigermaßen erträglich machen kann: mit hinreichenden Heizmatertaiien, elektrischer Beleuchtung, Instrumenten, Bibliothek, Spielen, Harmonium, Schreibmaterialien und vor allem mit Lebensmitteln in vorzüglicher Qualität. Erstaunlich ist e» ja, was die ErnährungStechnik heutzutage bietet. Man kann jahrelang unterwegs fein, ohne irgend eine Bequemlichkeit deS gewohnten Leben- zu vermiffen, die Kunst der Speisen-Con- iervirung versteht uns auf lange Zeit hinaus mit frischem Fleisch, Gemüse, den schmackhaftesten Suppen und Delicatefien aller Art, wo früher den armen Seefahrern nichts al- harter Schiffszwieback, halbfanleS Waffer, Hülsenfrüchte und Salz- fleisch blieben. Daher legte eine Ueberwinterung im Eise he8 Nordens den Vorfahren von Nausen und seinen Ge- jährten oft noch weit höhere Opfer auf, ganz abgesehen da- t»n, daß die damaligen Schiffe hinsichtlich ihrer praetischen und technischen Ausrüstung fich mit den wunderbaren Ictzwimmenden Palästen der Neuzeit natürlich nicht annähernd miffen konnten. Gerade jetzt, wo der «uthige Forscher al- gefeierter G»ast zu uns kommt, dürfte es von Interesse sein, der jüngsten Ueberwinterung im Eise deS Norden- die erste an die Seite zu stellen, von welcher die Geschichte der Polarforschung und zu berichten weiß. Der Vergleich ist um so interessanter, als auch diese erste Ueberwinterung gerade eine an Abenteuern reiche war und außerdem noch durch weiter unten zu berichtende seltsame Umstände besondere Bedeutung erlangte. Ferner muß fich da- Ereigniß zur gegenwärtigen Zeit um so mehr unserer Erinnerung aufdrängen, weil seit demselben gerade 300 Jahre verflossen find, wir also in diesem Jahre da- 300jährige Jubiläum der ersten Ueber- winternng im hohen Norden begehen. Der Held derselben war der holländische Seefahrer Wilhelm BarentS (Bareotz, BarendSz), geboren auf der Insel Terschelltng in der Nähe von Texel. Damals begann für die eben erst vo« spanischen Joche befreiten Holländer die Epoche der Colonial- und Handelspolitik, die ihnen später zu so großen Erfolgen und Reichthümern verhelfen sollte. Bor Allem galt eS die Aufstaduog eine- Wege- nach China auf nordöstlicher Fahrt- fie suchten denselben auf den Rath de» KoSmographen PlanctuS nördlich von Nowaja-Semlj«. Barentz, ein erfahrener Seemann, wurde von einigen Kaufleuten Amsterdams mit der schwierigen Mission betraut. AIS erster Europäer erreichte er die Westküste von Nowaja-Semlja, wurde jedoch durch ungeheure Ei-maffen am weiteren Vordringen verhindert, nachdem er die Nordküste bi- zum äußersten Nordwestcap, dem Cap Naffau, erforscht hatte. Im nächsten Jahre sandten die Staaten von Holland Jacob von HeemSkerke mit sieben (nach anderen sechs) Schiffen zur weiteren Berfolgung der von BarentS gemachten Entdeckungen aus. BarentS ging als erster Pilot mit, auch diese Expedition wußte aber vor dem Eise zurückweichen und krhrte unverrichteter Sache nach Holland zurück. Die Regierung verlor infolgedeffen den Muth und glaubte genug gethan zu haben, wenn fie einen Preis auf die Entdeckung einer nordöstlichen Durchfahrt au-fetzte. Aber die Kaufmannschaft wollte die Frucht der bisherigen Bemühungen nicht verlieren und rüstete nochmals zwei Schiffe aus, als deren Pilot Barent- fungirte. Diesmal war der muthige Seemann, welcher am 16. Mai 1596 von Amsterdam ausgefahren war, glücklicher, er entdeckte die Bäreniusel und Spitzbergen uud überschritt den 80. Breitegrad. Die Bäreninsel erhielt ihren Namen von einem Eisbär, den die Seeleute auf derselben erlegten, Spitzbergen wegen der spitzen Form seiner Berge. Bald darauf trennten fich die beiden Schiffe, daS eine unter Cornelius Rtjp kehrte um, dasjenige, auf welchem Barent» fich befand, drang weiter vor, umschiffte da- Cap Naffau und gelangte bis an die Orange-Inseln am nördlichen Ende Nowaja-SemljaS. Den Ruhm, die Nord- spitze dieser Insel umschifft zu haben, theilte der Holländer BarentS jahrhundertelang mit Niemand, erst in der Neuzeit folgte hie Forschung seinen Spuren. Doch zurück zu ihm. An der Ostküste der Insel hinab- fahrend, fand er seinen Weg bald durch EtS versperrt, der Winter überraschte ihn, so blieb ihm nichts übrig, als mit seinen Gefährten eine Art Hafen zu suchen, wo er vom Eise eiugeschlofseu wurde und unter bittere« Mangel und bei strengster Kälte die rauhe Jahreszeit hinbrachte. Ende August begann die Ueberwinterung. Der HochbootSmann Gerrit de Veer hat uns den Bericht Über den erschütternden verlauf derselben hinterlaffen. Siebzehn Personen beherbergte das Schiff, vor ihnen hatte noch Niemand den Wmter dieser EiSwüsten geschaut und durchlebt. Eisscholle» thürmten fich um das Schiff auf, ein Krachen und Knacken begann, als sollte es in tausend Stücke geh^u. Aus Borficht errichtete man daher ein Zelt, in dem ein Borrath von Lebensmittel», Waffen und nothwendigen Utensilien aufbewahrt wurde. Aiman bald darauf auf dem Lande Treibholz auf einem Flnffe mit süßem Waffer und Spuren von Ziegen und Reunthtere» entdeckte, beschloß man, daselbst ein richtige» Hau» z» erbauen, das gegen die Kälte beffer schützte, und da- Schiff, welche» einen immer unsicherer werdenden Aufenthalt dar- bot, zu verlaffe». (Schluß folgt.) Bekanntmachung. 3629 to u 3472 3628 (D m 3627 O M. Kann, Kirchenplatz. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ 1809 3576] Möblirte« Rimmer zu Dermtetbcn. H. Steinstratze 69. to Beisitzer. J. Kaan jun., Kreuz 10 1614 «(5 1 Stifijer. *leK b« Von Conrad Dietz, Bankgeschäft, Gießen, Schulstraße 10 Rcdactün: eeba. — Druck uns Stria, der Brühl scheu Universität,-Buch- und Sterndruckerei (Pietsch * Echehd«) in Gießen. 6) n (D M 0) D C R X 0) Chilisalpeter Hornmehl Knochenmehl empfiehlt Kandschuhe Kravatten Ghemisetts Kragen Wanschesten *7 ßfl Otto Schaaf. Seltersweg 39 fi) 3 B O E Künstliche Dünger Pflanzennahrung für Topfgewächse Prof. Wagner’s Universaldünger An Ausführung der Beschlüsse der Stadtverordneten-Versammlung und der landwirthschaftlichen Commisfion, wonach für die Folge eine getrennte Abfuhr des Straßenkehrichts und de» Hauskehrichts (Mulls) ststtfinden soll, machen wir die Hausbesitzer darauf aufmerksam, d aß — mit der nächsten Woche beginnend — die Abfuhr des Hasskehrrchts (Mülls) nur noch an den drei Wochentagen, Dienstag, Donnerstag und Samstag erfolgen und dabei die Annäherung des Abfuhrwagens wie bisher durch Glockenzeichen angezeigt werden wird. Zugleich werden diejenigen Hausbefitzer, welche noch keinen vorschriftsmäßigen Müllkasten besitzen, wiederholt aufgefordert, solche zu beschaffen. Das Muster eines Müllkastens kann auf dem Stadtbauamt eingesehen werden. Gießen, den 10. April 1897. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. straße. Gießen, den 10. April 1897. Groß herzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Holzversteigerung. Dienstag, den 13. April d. I., werden im Franzenwald aus den Distritten Wüstung, Hexenbusch, Fuchsbau,Tannacker,Rehloch,Stempel- schlag und Haasenkopf versteigert: 5 Fichtenstämme von 14 bis 18 cm Durchmesser und 7 bis 10 m Länge, mit 0,88 fm, 60 Fichtenderbstangen von 8 bis II cm Durchmesser und 6 bis 11 m Länge, mit 2,89 fm, 1719 Fichten-Reisstangen mit 19,83fm Eichen: 6 rm Scheiter, 3800 Wellen, 5 rm Stöcke; Nadelholz: 2 rm Scheiter, 153 rm Knüppel (davon 42 mit 4 m Länge), 5650 Wellen, 67 rm Stöcke; Weichholz: 12100 Wellen, 82 rm Stöcke. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Torfschneise beim Bahnübergang. Nähere Auskunft ertheilt Förster Menge» in Großen-Linden. Gießen, den 1. April 1897. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Heyer. vbnsörstn Schneider in Trünberg, •«Wer vor ÜDtn w Hunger ktteffenb: Orgc ier in land« un bi »ie Knichinntz sOrstlvirthschastii legthurn Hessen km Sitze zu Gii «hvr.Wall Gerichts und der |im Stelloertret Zu Mglie Wben ; g68P0" Hf* Lsdeude Äarnfrtt, pro Pid. 1 Mark, alle Sotten Ztzlust und Tsesische, voldstsche sind Mittwoch und Donner», tag auf dem Markt, sowie stet» im Hru« zu haben. 3614 kH. Schmidt, Tiefenwea 18. Häumungs-AusverKauf. Bor Eintreffen meiner Frühjahrsneuheiten verkaufe fämmtliche Waareu von jetzt ab bis 1. April dieses Jahre» mit 10 pCt. Rabatt. Mache ganz besonders auf schwarze Kleiderstoffe aufmerksam. tetr.: E mgtgesetzet; hle M theilwei kr Sontrolbeiirfe «ch Mtth-ilung tlterßversicherungt 1. Stol in den Hosen, einbeg 2. Schm in den Etting Oppen lilenbi legenei 3. Sche in sän Gießen, de Groß Bekanntmachung. Dienstag, den 13. April 1897, Nachmittags 5 Uhr beginnend, sollen verschiedene Quantitäten Abfallholz, ein Kastauiea- stamm und ein Liudeustamm an der Grünbergerstraße, im Bürgermeistereihof, an der Wolkengasse, Rodheimer- und Marburgerftraße gelegen, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist an der Kreuzung der Licher- und Grünberger- Nietn reich fortirtes Lager in ächten Schwester Stickereien ohne Appret halte ich in Stücken von 4,20 Metern zu ^Fabrikpreisen bestens empfohlen. Bekanntmachung, die Erbauung der Nebenbahn Gießen—Bieber betreffend. Laut Verfügung Großh. Kreisamts Gießen finden die in § 6 der Verordnung vom 13. Juni 1885, den Bau und Betrieb von Nebenbahnen betreffend, vorgeschriebenen Verhandlungen bezüglich der obigen Nebenbahn in Gießen Montag, den 2«. April 1897, Nachmittags 3 Uhr auf dem Bürgermeistereigebäude statt und liegen die desfallfigen Pläne in den Tagen vom 12. bis 14. April auf unferm Bureau — Zimmer Nr. 15 — offen. In dem Verhandlungstermin können von der Gemeinde sowohl, wie von den Betheiligten Ansprüche wegen Verlegung und Veränderung öffentlicher Wege, Ab- und Zufahrten auf Grundstücke, Einfriedigungen, Wasserläufe und Vorfluthverhältnisse rc., sowie die Herstellung von Schutzvorrichtungen zur Sicherung gegen die aus dem Bahnbetriebe entstehenden Gefahren und Nachtheile vorgebracht werden. Gießen, den 9. April 1897. Patentschutz Patente, Gebrauchsmuster, Musterschutz, Waarenzeichen eto. für |n- und Ausland besorgt u. verwerthet 1798 Louis Dill, Inh.: L. Dill & A. Parnicke. Frankfurt a. M , Zell 67. Gartcukie», weißer, zu haben bei 3545 3. Nickel, Licherstr. 5. .Ntlboin 1 ”*•"1 in Hi, 'LD> •"2*. j* ^roßherzo VfffCASttAMMff.Ml/ffDE/f.A> Iprji/ff/fcAe&nr/G/ifünff flfrjwA '-'Af3sse/ffabrifar/0P. /»W Cognac feinsten deutschen von Mk. 1.80 an, die Literflasche feinsten französischen von Mk. 3.50 an, Vie Literflasche Fst. Eiercognac Mk. 3.50 die Flasche. 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Obi. . 102.90 102.30 102.60 102.30 Rom II—VIII Buenos - Aires 90.- 89.60 3 Rasb-Oeb.v.91 Rubolfb. Gold 81.10 80.95 103.35 4 Pr.H.-Actmeue bo....... 102.40 104.40 Oest. Nbnr. UJ. - — 4 104.— 104.00 <7, 4 103.— 37, 4 101.- 101 — Goitharbbahn. 15320 161.60 87. 8 103.85 103 65 87, 5 bo....... 100.60 100.75 v. 1888 . . . 75.— 73.50 3 Jtal. gar.E.B. 55.90 55.70 Gothunk. 1903 103.— 103.- Schwz. Central 128.60 136.80 98.- 97.55 Serb.Glb.-Rte. •— Aiadtstzrl.Aul. 3 Livorneser. . . 58.— 58.10 ßirerse ffbl. Schwz.Rorbost 104 80 12680 * »7, Preub.Consol« bo....... 103.95 103.80 104.10 103 80 6 4 bo. Tab.-Rte. Spanische Me. 6L50 59’50 37. 37, 37, 37, bo. S.-Braunf. bo. Solms-Lich do.Ifnb.-Birst. Grfl. S.-Laub. 100.10 100.— 89 — 100.— 100.10 4 Sicil. v. 1891 ToScanische. . 90.60 92.50 90.20 92 20 5 BuberuS E W. Eisenb. Rtenbk. ßauk-Artiell. DtscheReichSbk. 102.78 101.50 101.50 Jtl. Mittelmeer Pr.Henri (Lxb.) 94 — 92.10 93.80 94.- B 4 bo....... «ab. St.-Obl. v. 1886 . . . 98.— 97.75 101.95 101.80 5 1 1 Tütt.Zoll-Obl. bo.conoJiit.C. bo. Lit.D. 86.— 18.10 87.00 18*25 88*80 100.- 4 5 Ruff. Südweft RjLsan - UralSk Anatolische B. 102.75 102.95 83.25 102.60 102.25 83 — 4 160.50 181.20 154.30 151.20 189.20 194 70 158.50 174.90 159.60 151.90 196.10 202.60 |tnini. k-t ut Oroctnirn. Bad. Th. 100 . 145.20 147.80 4 Bayr.St.-Obl. 102 75 102.45 4 Ung. Gib.-Rte. 103.80 103.80 •iftib.'ltüriL 47, Pottug. v. 89 . 63.30 Franistr. Bank Lerl.HblSges.. 4 Bayer. Th. 100 — 156 10 87, bo. Eisb. Obl. 102.80 102.50 4 do.Kron.-Rte. 100.20 99.90 Detttt»«- 3 bo. v. 1886 . . —.— 79.50 5 Donau Reg. . 120 — 119 30 8*/. Brem.Si.-Anl. 0.1892. . . 101.55 101.75 47. bo.E.B.Golb 0. 1889. . . 104.75 104.45 4 Heff. fiubro. v. 1868/69 . . 100.25 100.20 3 Salon.-Mon. . Ifeiiiritff. 50.20 49 25 Darmst. Bank. Deutsche Bank DtStt. - Comm. DreSbner Bank Mittelb. Cr.Bk. Oest.Crb. Snfi. SV. Cüln-Minden. Th. 100 138 90 87. Hamb.Si. Rte. v.1893 . . . 101.55 101.60 5 47, Arg. inn. Anl. bo. Luß.v.1888 70.— 5955 62.— 54.20 4 4 bo.0.1874 . . bo.D. 1875/78 100.40 100.20 4 D. Grnbschulb- bank V—VI 104 — 104.— 118J2O 113 20 296 - 151.60 114.50 304.- 3 4 Mabttb .... Rein. Th. 100 136.50 39 25 136.41 4 Hess. St.-Obi bo...... 102.65 102.30 6 7i ChtnesischeAnl. 105.- 105.30 107.10 37, 4‘/ , bo....... 100.- 100.— 4 3* bo. l-ll 100.80 101.— 101.— 101 5 Oefterr.v.1860 125 80 125.- 87. 102.50 102.50 4 Egpptische unif. 107.— Homburger I. . 3 Olbenb. Th. 40 129 80 129.- »uslsnbtsch«. 6 Mexic. v. 1890 95.80 94.101 4 PfLlzer 9lorb6. 102.— 102.30 4 Fkf.Hyp-Bk.M bo....... 102.— 101 90 hlitiU'lrtÜD 2 7t Raab Graz 100 93.55, 93.20 6 Griech.E. B. v. 1890 . . . . 5 bo. Eisend. . 88.60 86.40 Ausländisch». 37, 99.70 101.— Norbb. 2lot?b . 106.— 105.80 3 Türk. fts. 400 29.10 28.8» 23.10 28.— 8 bo. Silber. . 25.50 25.45 Elisab.-B. stft. 103.70 103.30 4 bo. Hl-P.-Creb. 99.80 99.80 HöchsterFarbw. 443 — 430 — liirihnl. Liese prr Stück tu Mk. 4 bo. Mon -Anl. 24.— 25.00 StibtMhL 4 ttaschau Oberb. 4 b.l905unI627 103.50 103.60 Bochumer Guß 152.70 151.70 5 3tol. Rie. 6t. v. 1891 . . . 101.95 — — 37, 6 29 ... 99.70 99.70 Dottm. Umon. 46.65 47.— AnSbacherfl. 7 41.1» 1000—4000 89.10 89.80 »7. Franks, v. 1893 101.50 _ _ 4 Lombardische . 102.— 101.50 47, Lbw.Creb.-Bk. 102.50 102.50 Gelsenk. Brgw. 160.60 160.— Augsburg. , 7 23.85 23.80 bo....... 54.40 53.95 87 87, Darmst. 88/94 Gießen . . . . 100.75 101.40 3 Lombarbische . Oest. StaatSb. 75.— 74.60 4 Hamburg. Hyp. do.unk.b. 1900 100.50 100.30 Harpen. Brgw. 172 70 172.30 Brfchw.Thlr20 Finnlönd. , 10 - — 105 80 4 Oest.Golb-Rie. 104.50 104.00 102.— 102.00 5 116.90 116.90 4 102.— 101.80 Ler. Königs- u. 154.50 155.45 —.<* 47. 8 OcstSilb.-Ate. 86.50 85.80 37, Mainz..... 100.50 4 bo....... 104.50 104.60 95.70 37, 4 101.— 101.— Laura . . . Freiburg. sS.15 Mailänder, 10 28.55 28.45 Oesterr.Localb. 4 Off end. v.1892 103.— — — 3 bo.L-VIII.@ni. 95.40 Mein. Hyp. alte 99.75 99 50 12.40 oerstaatl. . 85.50 85.70 37, WieSb. , 1887 101.50 101.50 3 bo. IX. Em. . 92.75 93.25 4 bo. neue 101.80 101.70 Heff.LubwigSb. 118.30 118.25 Meininger st. 7 21.90 21.05 4«/. Pott. St. Anl. 35.- 36.50 4 Worms. . . . — 102.80 3 do. v. 1885 . . — — 92.10 94.20 87, 37, bo...... 100 50 100.60 Esac.-Agram . 225.— — — Pappenh. , 7 23.20 22.70 8_ bo....... 23.25 23.75 s7, Worms . . . . 101.— 102.20 3 bo. Srg.-Reß . 94.2c do. unk. 1907 100.60 ____,_____ Oest. StaatSb. 292.— 294.% Benebiger L. 80 22.70 22.56 1331 Ueberieugen Sie eich, daii meine Fahrräder Zubehörtheile die -ZZiYÜÄP^beiten - und dabei die allerbilligsten sind. Wieder- Verkäufer geeucht Katalog grada August Stukenbrok, Einbeck. Grösste* Special- Fahrrad-Vereand-Haua Deutschlands. RCHA- GU CONTI OUTCHOU