uu t fiel dm uw t bet hiv | M ng. 5 Gll-t N U)t. 110 Uhr Abkiii rapljirn ge mit NM. Wen. ter: m Bants Direetioi fyiant lit in rollen Dost- effcitrstoW. B Stlbenwie ld-Aknte 1» *@*6» . Mi*t* 1 D6L llS#i WA ft1 !note» Rr. 61 Zweites Blatt. Sawsta, den 18. Mär, 189» Gießener Anzeig er Kenerat-Anzeiger. Die Gießener Aamilieuvtälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Der -irtztner Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme de- MontagS. Vierteljähriger ASounementspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezognr 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: -chutstratze Ar.7. Fernsprecher 51. Elmts- «nd Anzrigeblatt für den Nreis Gieren ! chratisöeitagHießener Aamikienötätter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. Alle Anooncen-Bureaux deS In. und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Zur Vergebung der Lieferung von Basaltlava. Band, und Wandstetoen au die Firma Graff u. So. hier auf Grund der von genannter Firma eiogereichteu SubmissionS- Sitzung der Stadtverordnete« am 11. März 1897. Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, die Herren Beigeordneten Georgi und Wolff, von Setten der Stadtverordneten die Herren Adami, Brück, Emmeltus, Faber, Flett, l)r. Gutfletsch, Habenicht, Haubach, Heichelheim, Heyligen- ftaedt, Hornberger, Jughardt, Keller, Kirch, Löber, Loos, Orbig, Petri, Scheel, Schiele, Schmall, Vogt und Wallenfels. Herr Oberbürgermeister Gnauth brachte vor Eintritt iin die Tagesordnung ein Schreiben zur Kenutniß, in welchem Frau August Heß WIttwe dankt für den Ausdruck des Beileids und die Blumenspenden, womit die Stadtverord- meten-versammlnug daS Andenken des kürzlich verstorbenen Stadtverordneten Heß ehrte. Die Gesuche des Herrn Jacob Gorr VII. von Heuchelheim, Christian Haubach und Georg Sichler von Gießen um Erlaubniß zur Errichtung von Backftein- hSuschen im Neustädter Feld werden dem Anträge der Sommisfion entsprechend ausnahmsweise und widerruflich, die ersten beiden auf die Dauer von zwei Jahren, befür« wortet. । Da» Gesuch der Brauerei Jhring in Lich um Gr- I laubniß zur Erbauung einer Trinkhalle auf der LiebigShöhe wird unter der Bedingung befürwortet, daß zwischen einer bereit» bestehenden Halle und der neu zu errichtenden ein Abstand von mindesten» 5 Metern verbleibt. Da» Gesuch deS Herrn H. Bad ui n um Erlaubniß zur Erbauung eine» Stallgebäudes am Leihgesterner Weg I toirb ebenfalls ausnahmsweise und unter der Bedingung befürwortet, daß der obere Stock in Fachwerk ausgemauert I und das Holzwerk sichtbar gelaffen wird. Die Firma Heyligenftaedt & Co. beabsichtigt, bei ihrer neuen Fabrikanlage einen Neubau zum Bauen großer I Berkzeugmaschinen zu errichten. DaS Gesuch soll auSnahmS- vetse genehmigt werden. zum Bauen in der Steinstraße wird ebenfalls beanstandet und -war auf Grund des § 16 der OrtSpoltzeiverordnung, »ach welcher hinter jedem Wohnhaus ein mindestens 8 Meter langer und 4 bis 6 Meter breiter Hofraum sich befinden muß. Herrn P. Senßfelder, welcher beabsichtigt, au seinem Hause in der Stephanstraße eine Einfriedigung anzubringeu, soll die in § 1 der neuerlich erlassenen Abäuderaug der Ort«, polizeiverordnuug vom 10. Mat 1890 vorgesehene Entschädigung für die im Jutereffe der Straßenherstellung zu ver- stärkende Grundmauer im Betrage von 65 Mark bewilligt werden. Dem Gesuch des Herrn Emil Noll um pachtweise Ueberlaffung eines Holzlagerplatzes am Lutherberg soll gegen Entrichtung des üblichen Pachtgeldes entsprochen werden. Der wegen Regultruog der Hofmaonstraße nöthigen Ueberlaffung von Gelände an Herrn Bauunternehmer Winu, sowie dem Austausch von Gelände zwischen Stadt und de« Eigeuthum des städtischen Hospital» wird zugestimmt. Zu dem Gesuch des Herrn Jos. Stein um Ertheiluug der Coucesfion zum WirthschaftSbetrieb im Hause Afterweg 7 wird die Bedürfnißfrage bejaht, weil im bett. Hause bisher schon Wirthschaft betrieben wurde. Dagegen wirb die Bedürfnißfrage verneint bezüglich de» Gesuches des Herrn Heinrich Nau für das Haus Steiustraße 74, weil der negative Erfolg der bisher von Herrn Kratzenberger und Anderen betriebenen Wirthschaft zeige, daß ein Bedürfoiß nicht vorhanden. Ebenso wird verneint daS EoncesfiouSgesuch deS Herrn Heinrich Winn für da» neu zu erbauende Haus Ecke der Bleich- und Stephanstraße, weil bezeichneter Stadttheil noch zu wenig bebaut, um daraus ein Bedürfuiß begrüudsn zu können. Au» gleichen Gründen wird verneint die Bedürfnißfrage bezüglich des von der Orauienbraueret Dillenburg eingereichten Gesuchs für das HauS Göthestraße 54. Bejaht wird die Bedürfnißfrage bezüglich des Gesuches des Herrn Chr. Kruse, welcher die Wirthschaft auf LonhS Bierkeller weiter betreiben will. Zu dem Gesuch deS Herrn H. Elges, welcher in dem von ihm erworbenen Hause SelterSweg 68 Wirthschaft be- treiben will, hatte die Commisfion berichtet, daß ein Bedürfniß zum Ausschank von Branntwein nicht vorliege, wenn Gesuch- steller lediglich Schankwirthschaft treiben wolle, dagegen würde die Bedürfnißfrage zu bejahen sein, wenn mit der Schank- wirthschaft Logirwirthschaft verbunden würde. Die Ber- sammiung beschloß im Sinne des Commisfion» Antrags. In früheren Sitzungen wurde über die Anlage erhöhter Trottoirs in der Südanlage verhandelt und oem- gemäß, nachdem der Antrag auf Anlage eines Reitwege» abgelehnt worden, der Versammlung ein neues Straßenprofil vorgelegt. Dasselbe fieht für die Häuserseite gen. Anlage eine Trottoirbreite von 3,60 Meter, sowie eine Fahrbahnbreite (einschließlich der Goffe) von 7 Meter vor. ES wird dem- entsprechend beschloffen, nachdem die Herren Adami und Heichelheim fich für eine größere Trottoirbreite ausgesprochen hatten. Ueber die Anlage erhöhter Trottoirs in der Weiden- gasse, welche ebenfalls bereits vorberathen wurde, find Erhebungen augeftellt worden. Danach wäre die Anlage ! von Trottoire von I Mtr. 60 Ctm. Breite angängig von der Ecke des Röse'fchen Hause» bis zu den Neuen Bäuen bei einer nach dieser Seite hin möglichen Fahrbahn von 5 Mtr Breite. Die Baudeputation ist iadeß der Anficht, daß die Kosten nicht rentirten,- die Belastung deS Polizeiamts in der Weidengaste sei nur noch eine Frage der Zeit und damit entfalle ein großer Thetl deS Verkehrs. Herr Oberbürgermeister Gnauth theilte hierbei, mit, daß GroßherzogltcheS Ministerium sich bereit erklärt habe, in Verhandlungen zu treten wegen Uebertragung der Wohlfahrts- und Verwaltungspolizei auf die Stadt. Bei der sonach in Aussicht stehenden Trennung der Polizei nach ihren verschiedenen Zweigen werde sich da» Bedürfniß nach zweckmäßiger Unterbringung in einem größeren Bau, etwa in einem auf dem Gelände an der Lonh- straße und Gartenftraße zu errichtenden, geltend machen. DaS alte Polizeigebäude in der Weidengasie würde dann abgängig werden. Die Versammlung beschloß auf Antrag der Bau- deputation, von Anlage erhöhter Trottoirs in der Weidenaaffe abzusehen. Vermischtes • Kiuderspielzeug vor zweitausend Jahren. Bei den Au», grabungen, die Frhr. v. Hehl in WormS tu den auf seinem Besitzthum gelegenen römischen Gräbern vornehmen läßt, wurde, wie die „W. Ztg." mittheilt, auch ein Kindergrab bloSgelegt, das reich mit Spielsachen gefüllt war. DaS Kind, ein Mädchen von ungefähr zehn Jahren, hatte außer verschiedenen schönen Gläsern, welche seine vornehme Herkunft vermuthen lasten, einen ganzen Satz kleiner, unserem Brummkreisel ähnlicher Spielsachen mitbekommen, dabei noch aus blauem und grünem Glase gefertigte Spielmarken, ferner e.nen kleinen, eine Ente vorstellenden Bogel aus Thon und zwei niedliche Schälchen aus Glas in der Größe unserer Uhrgläser. Herr C. v. Münchow will in der Wolkengaffe ein Wohnhaus errichten. Da» Gesuch wird auf Grund des § 26 ta Allgemeinen Bauordnung beanstandet, weil das Bau- i wruno oer von genannter Firma etr object "A rechtwinklich zur Straßeoflucht zu stehen kommt aagebote wird Genehmigung ertheilt uiü in Rücksicht auf die künftige Verbreiterung der Wolken- 9 9 gaqe der Giebel de» Baues mißständig werden würde. I ___________ Da« Gesuch des Herrn Audr. Euler «m Erlaubniß S Cocales tutfc provinzieller. 0. Ans Oberheffeu, 11. März. Die Zeit rückt nach und nach heran, wo der Bauer mit seinen Pflugarbeiten beginnen kann und handelt e» fich darum, die Frühjahr». Saatfrüchte: Gerste und Hafer, sowie seine Same- reien bereit zu stellen. Unter den Sämereien verdienen die verschiedenen Sorten von Kleefarnen: deutscher, ewiger (Luzerne) und türkischer (Esparsette) Kleesameu diese» Jahr eine ganz besondere Aufmerksamkeit. Da» ibetg6agene Fahr 1896 war bekanntlich sehr naß. Der Kleesamen ist daher fast vollständig in Deutschland mtßrathen und darum sehr theuer. Die Folge davon hat fich deshalb bereit» gezeigt, nämlich: Der Kleesamen ist nicht bloß sehr theuer, sondern auch ziemlich schlecht. Mau führt darum diese Sämereien au» Amerika und Rußland ein, die sich für unser Klima und unseren Boden wenig eignen. Unter diesen Umständen finden wir un» veranlaßt, besonder» die kleinen Landwirthe dringend zu ermahnen: fie möchten bei Anschaffung ihrer Kleesamenarten äußerst vorsichtig sein, wenn sie ihre diesjährige Kleeernte nicht aufs Spiel fetzen wollen. Die größeren Landwirthe sind in solchen Fällen gewitzigter. Sie gehören meistens landwirthschaftlichen Consumvereinen au, welche ihren Samen im Großen beziehen und dadurch schon billigere Preise erhalten. Außerdem wird ihnen die Keimfähigkeit garantirt. Beide wichtige Punkte fallen bet dem Kleinbauer, der bei Kleinhändlern kauft, weg. E» soll daher hier eindringlich vor Uovorfichtigkeit gewarnt werden, die fich bitter rächen wird. Wer Kleefarnen kaufen muß, der kaufe nur bet ganz soliden Geschäften und verlange Garantie für Keimfähigkeit. Bad-Rauheit», 9. März. Die Meyer'fche Ga»- iS aa # Besitze eine» Monopol» war, wurde für 62,000 Mk. an die Stadt Bad-Nauheim verkauft. Die Uebergabe erfolgt am 1. April l. I»., doch wird der bis. herige Besitzer den Betrieb noch bis zum 1. October 1897 leiten. Das Etablissement soll mit allen Fortschritten der Jetztzeit versehen werden und den Abnehmern ein möalichst gutes und billiges Licht liefern. 9 , „ 10. März. In I-tzl-r Zeit flnb di- Preise füt befleie Miethwohnungen ganz enorm gestiegen, wa» man in erster Linie der bevorstehenden Garntfonsvergrößeruna zuschreibt. Auch die Bauplätze steigen rapid im Preise. In einzelnen Bauquartteren, wo man vor einigen Wochen da» Klafter (gleich 6% Quadratmeter) noch für 80 Mk. haben konnte, bezahlt man jetzt schon sür die gleiche Fläche 120 Mk. A"ch in weniger gesuchten Quartieren wird eine verhSltntß- mäßige Steigerung des GeläudepretseS wahrgenommen. △ Mainz, 10. März. Zur Warnung des Publi- kums wird amtlicher SeitS mitgetheilt, daß in hiesiger Gegeno in letzter Zeit viele falsche Thalerstücke circultren. Sie tragen das Bildniß des Königs Wilhelm von Preußen fflfiU 18661 sehr täuschend nachgeahmten Falfificate, die daS Münzzetchen A führen, find leichter al» bie ächten Stücke und fühlen fich fettig an. - Einem nicht gerade kleinen Theil der Beamten der Hessischen Ludwig»- bahn will seit der staatlichen Uebernahme viele» bezüglich der Diensteintheilung und der GehaltSregulirung nicht passen, zumal man fich vor der Verstaatlichung vielfach der Hoffnung hingegeben hatte, daß mit Eintritt der StaatSver- waltung den Schmerzen und Wünschen der Beamten mehr Rechnung getragen würde, als unter der Privatverwaltung. Fortgesetzt begegnet man daher in der hiesigen Localpreffe allerlei Klagen und Beschwerden aus hiesigen Beamtenkreisen, was die neue Verwaltung in der letzten Zeit veranlaßt hat, eine schärfere Tonart anzuweuden und strenge Nachforschung nach den Verfassern solcher klagenden Zuschriften an die Zeitungen anzuftrengen. Beamte, welche als Einsender oder Verfasser derartiger ZeituogSpublicationen ermittelt werden, haben sofortige Dienstentlassung zu gewärtigen. Amtlichem Theil. Bekanntmachung. Es ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß durch Ueberladen von Lastfuhrwerken, sowie durch Verwendung ^hmer, abgetriebener, kranker und zu schwacher Pferde zum Transport von Lasten — insbesondere tn dem aufsteigenden Xbeileber Frankfurterstraße — Thierquälereien verübt werden. Wir sehen uns daher veranlaßt, die dahier verkehrenden auswärtigen, sowie die einheimischen Fuhrwerksbesitzer hiervon mit dem Anfügen zu warnen, daß die Schutzmannschaft angewiesen ist, in solchen Fällen Strafanzeige wegen Verfehlung gegen § 860 pos. 13 des Reichsstrafgesetzbuchs zu erheben, sowie zu veranlassen, daß Pferde obiger Beschaffen- heit außer Dienst gestellt werden. Gießen, den 11. März 1897. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. v. Bechtold. Bekanntmachung, betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Äitterlbaufee. Am Donnerstag, 18. März 1897 findet die Ueberweifung der neuen Grundstücke und die Versteigerung der Maffegrundstücke statt. ö Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr an der hölzernen Lahnbrücke zu Ruttershausen, wo auch die Versteigerung»- vedingungen bekannt gegeben werden. Die Ueberweifung der neuen Grundstücke erfolgt unter dem Vorbehalt, daß 1. Meliorationsarbeiten auf den überwiesenen Grund- stücken auch fernerhin vorgenommen werden können, 2. da wo sich die Nothwendigkeit kleinerer Eigenthums- Veränderungen in Folge von Wege- und Grabe«- anlagen und berg!, ergibt, die neuen Eigenthümer solche zu dulden haben. Friedberg, 11. März 1897. Der Bereinigungscommissär: 2458 Dr. Göttelmann, Großh. KreiSamtmann. Bekanntmachung, empfiehlt 2441 2404 Versteigerungen. Bemerkt wird noch, daß die Versteigerung im Pfaffenberg Morgen» Kl. 10 Uhr bei dem Stammholz Nr. 1 of' I beginnt, und Nachmittags am Pfaffen- ' * n je ___— hum i nrtönnnntPU Birke 2, Eiche 21 1. Kl., 3 2. strauch unweit von dem sogenannten steingasfe. ZozelSgasfe. 13 68 1450 2371 744 15 406 Louis Und, Kirchenplatz 10. Asterwrg, Auf d«r Bach, Burggrabm, Dammstraße, Ederstratze, Kirchenplatz, Nordanlage, Schillerstraße, Gchott- strahe, Sleinstratze, Weferstraße, Wetz- Holzversteigerung. Montag den 15. März l. J wird in dem Pfarr- und Kirchen« wald zu Crumbach nachstehendes Gehölz öffentlich versteigert: 9 Eichen-Stämme mit 4,11 fm Compot-Früchte: Aprieosen, Birnen, Erdbeeren, Kirschen, Aspe 4. Knüppel rm: Buche 101, Eiche 20, Aspe 3, Nadelholz 16. Reiser rm: Buche 548, Eiche 78, Aspe 4, Nadel 50. Stöcke rm: Buche 61, Eiche 22, Nadelholz 19. Da» Holz sitzt fast sämmtlich auf der Chaussee. 2) Donnerstag den 18.1. M. aus den Districten Eichwald, Buch- Bau- und Wagnerholz). Scheiter rm: Buche 368 1. Kl., 4 2. f' Inhalt, rm Grubenholz, rm Eichen- und Buchen-Scheit und Knüppel, Wellen (sehr gut), rm Stockholz, Fichten-Stangen 1. und 2. Kl., mit 72 fm, rm Kiefern-Knüppel, Fichten-Stangen, im District HeÜigenwald, 2. und 3. Kl., mit 17 fm. BeztrkSvorsteher: Wilhelm Herbert, Schuhmacher. Holz-Versteigerung in der \ reihen!. Oderfirsterei Rabenau. 1) Mittwoch den 17. l. Mts. etzte Versteigerung aus District Noll nach Zusammenkunft auf der neuen Chauffee daselbst, Vormittags 10 Uhr: Stämme Eiche 1 Stück mit 49 cm m. D. und 5 m Länge, glattschaftst und grade, zu Glaser- und Küferhol geeignet — 0,94 fm, deSgl. 6 Stüc mit 22—27 cm m. SD. = 3,11 fm reiser), Eiche 330, Nadel 161, Aspe 46. Stöcke rm : Eiche 16. Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr in District Krebskopf auf der Chauffee Allertshausen—Beuern. Der im Eichwald 9a gelegene Eichen-Stamm, owie die zur Versteigerung kommenden m Buchkopf Abtheüung 3 gelegenen 5 Eichen-Stammabschnitte sind unter der Nummer mit Blaustift bezeichnet und werden die Steigliebhaber ge- beten, diese sowie das Holz in District Zeiselbach und Köppernhalle, welches nicht vorgezeigt wird und beim Feuer zum Ausgebot kommt, vorher einzu- sehen. Nähere Auskunft ertheilt auf Verlangen Forstwart Leyerer, Clim« bach. Papiermühle, 10. März 1897. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Schwörer. 2455 empfiehlt 10993 in den bekannt basten DtKlit&U* zu billigen Preisen Emil Orbig. Bahnhofstraße 80. Asphaltarbeiten. Die Asphaltirung des Bürgersteiges der Südseite der Löber- straste, zwischen Bismarck- uud Bleichstraße, — 495 qm Belag von 20 mm und 38 qm von 30 mm Stärke soll Mittwoch, den 24. d. M-, Borm. llVi Uhr, öffentlich verdungen werden. Die Bedingungen liegen bei uns während der Dienststunden offen. Angebote auf Vordruck, der von uns zu beziehen ist, sind bis zum genannten Termin einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage. Ital. Rothwem ■ — garantirt rein ---- p. Flasche 60 Ptg. bei 12 FL 55 Fig. Melange, Mirabellen, Pfirsiche, Pfiaumeo, 1047 Preiselbeeren empfiehlt zu bekannten billigen Preisen Emil Fischbach. Hasfia-Geld-Loose. Ziehung: 16. Mir» d. I. 1769 Geld-Gewinne. — Hauptgewinne X 10000, X 2000, 2 h 1000 X u f.tr Loose h X 1 find noch zu haben bei 2067 Bnchacker, Neuen Baue 11. Sämmtliche zur Photographie nothwendigen Chemikalien, erprobte, gebrauch!- fertige L-saMOsa, »ntwtazer. »&xr u. u. zu haben in der 214! Adler-Drogerie, 3kltkrs».3d Otto Schaaf. Offene Armenpflege der Stadt Gießen. . Walltbor-u.Marburgerstr.slV. Bezirk: SelterSweg, Bahnhof- BetirkSvorstehrr: H-rd-rl, | Stellvertreter Karl Schäfer,Schreiner, i S t e ll v e r t r e t e r: Louis H-Hn,Kohlenhld- U Schmidt. 3nftrumenten= *6&peti'6S<6u6madl.r. Bezeichnung der Straßen. gßilb. »urbach, Kaufmann. Brandgasse, Brandplatz, Braugasse, \ Hundsgasse, Kanzleioerg, Ltndengasfe, Bezeichnung der Stra ßen _ , rindenplatz, Marourgerstr., Ostanlage * 9,0 h,n Babnböien. Bahr Nr. 3 bis 15, Rodberg, Schloßgasse, Wallthorstr., Wteseckerweg, Wiesenstr. Brauer-Akademie zu Worms. Beginn des Sommer-Cursus am 26. April. 136 Diese winzigen Dingerchen, Bacterien "ollen wir ne heißem sind es nun, die uns unseren werihoollsten Dungstost, den vtall st vollständig verderben. Darum Haden fich die geschicktesten Ackerbau chemiker hinter diese Störenfriede h-rgem.chl, haben nichtsgeruht und gerastet, btS fi- die Nichtsnutzer aus ihren g-heimstm Wückewl und Höhlen berauszehoU, von allem übrigen Anhängsel losgelöst isolirt würden die Herrm Prosefioren sagen — und zu guterletz» rein EU^ep^pp^lt^haltcn fcem Prosefior Dr. Stutzer ln Bonn nach jahrelangem, „heiße Bemühe" lFaust) g-lung^, wodurch er (Herr Dr. Stutzer ist gemeint nicht Faust) ÜHn1®’ vergänglicher Verdienst um die Landwtrthschaft erworben bat. Dem Stallmtft kann durch diese Entdeckung ^ganzer St tckstosi gehst bewahrt werden, während seither mehr al6 die Hälfte zwecklos In die «gibt sich g«n, ton I-'b» d« Sch'ubi D'° s-ck« können von nun an gerade mit n o± einmalsovel Snckstoffgedünkt werden, al» früher, solglich müsse« >lt b,*(t au»fülle« al* vorher. Es wird nicht bestritten werte« können daß a^i^ndwirthe mehr ernten müfien, al» ehedem, besonder» da die Kosten für die besiere Erhaltung dr» Stallmistes nur unbedeutend find, alfo nicht stark auf den Geldbeutel drücken. Damit wir nun unter Versprechen etn ofen: eS soll dem Bauer gezeigt werden, wieviel Geld ihm alljährlich in die Luft stiegt rechnen wir jufammm ein Gr.mw, junichst >usi gr°b-0.d°0im «.tnen Wahlen aus. Sagen wir : in unserem lieben deutschen Vater lande bdänbm fi» rund 20 Millionen «lü-k ®ro6«leb. 3-d-, Stück liefert durchschnittlich im Jahre 200 Centner Stallmist, folglich Legen di- 20 Millionen Stück alljährlich 20 Müronen will 200 Centner, waS zusammen die riesige Summe von 4000 Million«n Centner macht. Schlagen wir den Werth eine» CentnerS Düng« zu 50 Pfg. an, so finden wir, daß der deutsche Diehstand aUiährlich cm Dünger dm Werih oon 2 000 000 000 SDl.rt «jeugt. Ssid-I. lieber Leser, das Sümmchen einmal an und rechne weiter mit wer. Oben haben wir nachgewiesen, daß der Mist die Hälfte feines Werthe» und noch mehr einbüßt, weil ihm die werthvoUsten Dungstosfe enl- weichen, bis er aus den Acker gebracht und unter gepflügt werden kann. Wenn es darum gelingt, diese seither fortfliegende Hälfte festzuhalten, dann sparen wir Ehrlich dem DolkSoermogen die gewaltige Summe von 1000 000 000 Mark. . 8 Biele Leute — nicht bloß Bauern — werden Mund und Augen aufsperren, wie man zu sagen pflegt, wenn fievon dieser fMter ltchen Summe hören, die seit Jahrhunderten ^leifw gehen und die meisten Leser werden nicht daran glauben, sondern da« alle» für eine theoretische Ansicht halten, die keinen besonderen Werthha^. Um jeden Zweifel zu beseitigen, werden wir über diesen hochwichtigen Gegenstand noch ein BtSchen in unserer p-vulären will agen gemein verftändlichen Weise zusammen plaudern, wobei sich ergeben dürfte, daß die Summe eher zu niedrig al» zu doch gegriffen ist. (Fortsetzung folgt.) betreffend: Die Ausübung der offenen Armenpflege in der Stadt Gießen. cyn Gemäßheit der 1 und 2 der in obigem Betreff erlassenen Satzungen bringen wir nachstehend die Einteilung der Bezirke und die Name/der Be,iiks°°rst°her, deren Stelloerlreter und d°r Amenpfleger für die Dauer der nächsten drei Jahre zur allgemeinen Kenntniß. Gießen, den 6. März 1897. Die Armen-Deputatwn der Stadt Gießen. Wolff. Gießen, 10. März 1897. Das Stadtbauamt. Schmandt._____2428 * Schlecht engelommdi. Am Donnerstag bestiegen, wie die „B. Pr." berichtet, zwei Herren an der Friedrichsbrücke in Berlin einen Omnibus. Einer von ihnen, der den Etn- druck eines Provinzler» machte, suchte beim Bezahlen de» Fahrgeldes ziemlich umständlich in feiner Börse herum un steckte sie bann in die Manteltasche. Plötzlich faßte er sehr energisch nach dem Arme deS Nachbars, dessen Hand fich unter dem Schutz der Mantelpeleriue in seine Tasche verirrt hatte. Beide wechselten einen verständntßvollen Bl'ck und verließen den Omnibus, um nach dem nächsten Rev erbüreau zu wandeln. Der Taschendieb war an einen Criunnalbe- amten gerathen. - ♦ Nahezu 100 000 Mark find, wie die „Berl. Autst. Ztg." hört, insolge de» letzten Rundschreibens an die Garantiefondszeichner der Berliner Gewerbeausstellung eingegangen, und zwar find eS in der Hauptsache kleinere Zeichner, welche fich ihrer moralischen Pflicht entledigten, während es die Zeichner größerer Beträge vorzuziehen scheinen, sich um die Sache heruwzudrücken. * Einer Firma in Weinheim, welche „Herren-ünzüge in solidem Halbtuch und Stoff" zu fast unmöglichen Preisen feilbot, wurde auf Grund des Wettbewerbs-Gesetze» bei 20 Mk. Strafe btS zur gerichtlichen Entscheidung untersagt, ihren Annoncen eine derartige Fassung zu geben. „ • München, 8. März. Der hiesige „General Anzeiger erhielt ein (straf manbat auf 20 Mk., weil er trotz polizeilicher Verwarnung ein Inserat aufnahm, burch baS Mjunge, feine Herren Anschluß an junge, seingebildete Damen dehufS Unterhaltung und Ausflügen" suchten. Das Schöffengericht bestätigte daS Strasmaodat, da die Annonce geeignet fei, unsittliche Beziehungen anzubahnen. DaS Landgericht hat nun da» Blatt freigesprochen. Auch der Staatsanwalt beantragte Freisprechung. • Mittelst der NöntgenStrahle» kommt ein Kriegs- Veteran zu dir ihm gebühreudeu P-n,«°n. Stue ph°>°- araptsche Aufnahme vermittelst Röntgenstrahlen, von Dr Kraft In Straßburg h-rg-st-llt, bleut einem Kr>-g--v°r-w«mt,g -d- In Weißenburg im Maß, das den Krieg 1870/71 mitge. macht, als Beweismittel. Der ehemalige französische Krieger wurde nämlich mit seinem Gesuche um volle Jnval denpenfion bei der Kgl. bayerischen Regierung stets abgewiesen. Die G. Wienert’s Filiale 1703 (A. Rudner) II Kirchenplatz II flfeinfit eefirahm X«f