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Gießener Anzeiger General-Anzeiger. vierteljähriger AvouncmcntspretLr 2 Mark 20 Pfg. ett Bringerlohn. Durch die Post bezog» 2 Mark 50 Pfg. Rebaction, Txpeditiow und Druckerei: Kchutstraße Ar.r. Fernsprecher 61. Aints- und Jlnjeiacblatt für den Ureis <6iefzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für bex folgenden Tag erscheinenben Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Kamikienbtätter. Alle Annoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entge-E. Amtlicher Therl. Bekanntmachung. Wir bringen zur öffearl chrn Rcnntinß, daß mit Rücksicht auf die in Rülfenrod herrschende Maul und Klauen« fcuche der auf den 13. dsS. MtS. fallende Viehmarkt in Nieder-Gemünden verboten worden ist. Gießen, den 11. October 1897. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern._________________ Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die nach § 6 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Auf» fchlags von Fünf vom Hundert pro Monat September 1897 für den Lieferungsverband Gießen pro 100 Kg betragen: Hafer Mk. 16,00, Heu Mk. 6,60, Stroh Mk. 4,70. Gießen, den 9. October 1897. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Die Soeialdemokratie und die Landtagswahlen. Der socialdlmokratische Parteitag ist am SamStag geschloffen worben, weshalb e« wohl angezeigt ist, einen Rück' blick auf denselben zu werfen. Viel Jntereffe nehmen die Verhandlungen zum weitaus größten Theile nicht in Anspruch; sie betrafen meistens innerparte'liche Vcrhältniffe sowie Klagen darüber, daß der Centralkaffe zu wenig Geld Seitens der einzelnen Parteiorte zugesührr werde. Auch die Vorwürfe, welche Herrn Schippet über sein Verhalten in der Budget- commission des Reichstages bei Berathuug der Artillerievor» läge gemacht wurden, gehören zu den internen Angelegenheiten der Partei. Gröberes Jntereffe für uns haben die Verhandlungen über die Betheiligung der Socialdrmokeaten an den preußischen Landtagswahlen. Gestützt auf einen in Köln gefaßten Beschluß, verhielt sich die Partei bisher bei den Wahlen zum preußischen Landtage völlig theilnahmlos. Sie deSavouirte diese Wahlen vollständig, da fie zum Ausdruck brachte, daß das preußische Dreiklaffm Wahlrecht einer Entrechtung des Volkes gleichkomme, baß die breite Maffe deS letzteren diese Ansicht dadurch am Besten kundgebe, wenn fie sich an den Wahlen zum Landtage nicht betheilige. Schon im Jahre 1893 war angeregt worden, aus dieser Zurückhaltung herauszutreten. Jedoch zeigte die Partrileitung hierzu noch keine Neigung- erst die Vorgänge im preußischen Ab- geordnetenhause, als das Schicksal der Vereiusgesetznovelle von nur wenigen Stimmen abhing, scheinen die Socialdemo« traten aufgerüttelt zu haben, denn der Ruf, den Partei- genoffen die Betheiligung an den Landtagswahlen zu gestatten, wurde mit verstärkter Kraft erneuert. Man erkannte in der bisher innegehaltenen Theilnahmlosigkeit eine der Partei drohende ernste Gefahr, der gegenüber man selbst vor einer Prinzipien- und Meinungsänderung nicht zurückschreckeu dürfe, und entschloß sich, die Aushebung des Verbots zu beantragen, und die Anerkennung des Grundsatzes vom Parteitag zu fordern, daß eine Betheiliguug überall da geboten ist, wo die Verhältniffe es ermöglichen. ES ist erklärlich, daß diese Aenderung der Tactik auch ihre Gegner innerhalb der Partei hatte. Während von den Führern Bebel und Auer für diese Aenderung eintraten, versuchten Liebknecht und Singer für ihren ablehnenden Standpunkt Anhänger zu gewinnen- die von beiden Seiten für ihre Anfichten vorgebrachten Argumente können als stichhaltig angesehen werden. Trotzdem sprach fich die große Mehrheit deS Parteitages für eine Bethrilignng an den preußischen Landtagswahlen aus. Ursprünglich hatte man d e Absicht, jeden einzelnen Fall der BethriÜgung dem Parteivorstande anhtimzustellen, um die Jntereffen der Gesammt- Partei nach allen Richtungen zu wahren. Man stellte ferner bestimmte Bedingungen auf, wann die Socialdemokraten für den Candidaten einer anderen Partei eintreten würden. Dieser letztere sollte fich vorher verpflichten, für die Einführung des allgemeinen, gleichen, directen und geheimen Wahl- rechts in Preußen seinen Einfluß geltend zu machen und im Landtage alle Maßnahmen entschieden zu bekämpfen, die die Völkerrechte schmälern oder beseitigen könnten. Ferner sollten die zu unterstützenden Parteien, rventl. auch einem Socialdcmokraten ihre Stimme geben. Bon allen diesen Vorbedingungen sah man jedoch ab und stellte eS den Parteigenoffen der einzelnen Wahlkreise anheim, über eine Betheiligung an den Landtagswahlen nach Maßgabe der localen Verhältniffe zu entscheiden. Ueber die Bedeutung dieses BeschluffeS und über seinen Einfluß auf die Zusammensetzung deS neuen preußischen Abgeordnetenhauses läßt sich heute nur wenig sagen. Wie schon oben gesagt, ist ein Thetl der Socialdemokraten mit dem Be- schluffe deS Parteitages nicht einverstanden. Ebenso wie die zu einem Eingreifen entschloffenen Kreise der socialdemokratischen Wähler fich auch durch einen ablehnenden Beschluß nicht behindern lasten würden, auf eigene Faust an den Wahlen thetlzunebmen, werden auch jetzt die auf dem Boden der Liebknecht'scheu Ansichten Stehenden nicht bestimmt werden können, in eine kräftige Agitation für einen OpvositionS- candidaten des preußischen Abgeordnetenhauses einzutreten. Daß die links stehenden Parteien dieses Parlaments an Stimmenzahl und vielleicht auch an Mandaten einige Gewinne haben werden, ist vorauSzusehen, daß aber eine wesentliche Verschiebung in den Parteiverhältniffen deS preußischen Abgeordnetenhauses, eintreten wird, ist kaum anzunehmen. Wenigstens dürfte das bei den nächsten Wahlen kaum erzielt werden können, erst später mag das Resultat für die Oppositionsparteien ein bessere» werden, aber dann werden die Socialdemokraten auch die Zeit für gekommen erachtet haben, eigene Candidatrn aufzustellev, womit fie sofort in einen heftigen Kampf gegen alle anderen Parteien eintreten würden. (xx) Deutsche» Reich Berlin, 9. October. In einem bemerkenswerthen, anscheinend inspirirten, die auswärtige Politik Deutschlands behandelnden Artikel sagt die „Poft": Es hätte zur Zeit deS Höhepunktes der orientalischen KrifiS, wie man heute offen zugestehen kann, nur eines einzigen unbedachten Schrittes einer der bei der Frage am meisten interrssirten Großmächte bedurft, um einen Krieg Aller gegen Alle zu entzünden. Die deutsche Regierung darf fich rühmen, inmitten aller Schwierigkeiten und trotz mancher Mißverständniffe, selbst bei ihren Freunden, den Faden der Brrmittelang treulich festgehalten zu haben. Ob Alles erreicht ist, was zu erreichen Wünschenswerth war, kann heute gegenüber der Größe der überwundenen Gefahr nicht in Betracht kommen. Wenn von einzelnen Organen jetzt höhnisch gefragt wird, was denn Deutschland für seine Mühen in dem ganzen Handel eigentlich für fich davon getragen, so ist die Antwort darauf un« schwer zu geben. Außer dem kostbaren Gute des Friedens, den die deutsche Nation auf allen Gebieten so nöthig braucht, ist der Einfluß Deutschlands im ganzen Südosten neu befestigt worden, wie aus zahlreichen Anzeichen klar hervorgeht. Abgesehen davon ist das Vertrauen auf die Zuverläffigkeit, Redlichkeit und Friedensliebe des deutschen Reiches mächtig gestiegen. Dieses Vertrauen, daS fich schon in den ersten Stadien der Verwickelung zeigte, hat eS auch ermöglicht, die alten guten Beziehungen zu Rußland wieder herzustellen, die unter Alexander III. eine Zeit lang unterbrochen waren. Diese Wiederherstellung deS taditionellen VerhältniffeS ist, unter den mauigfachsten GefichtSpunkten betrachtet, der beste Lohn für die Arbeit der deutschen Staatsmänner. Gewiß ist auch die ruffische Politik, wie natürlich, im Verlauf der orientalischen KrifiS ihrem wohlberechneten Bortheil nachgegangen. Aber eS muß anerkannt werden, daß fie im Widerspruch mit manchen bedenklichen Erscheinungen der letztver« gangrnen Jahrzehnte eine Zurückhaltung und Mäßigung gezeigt hat, die die besten Schlüffe auf die nächste Zukunft gestattet. — Wie die 44 Millionen für die neuen Feldgeschütze bewilligt worden find, darüber hat Eugen Richter einer Versammlung in Remscheid Näheres erzählt. „Wir waren nicht wenig erstaunt, als der KricgSm'.nister im letzten December in der Budgetcommisfion vor uns erschien und un« eine Perspective eröffnete über 150 Millionen Mark, auSersrhen für eine Umgestaltung der Geschütze der Feldartillerie. Er hielt einen mündlichen Vortrag und bat um eine mündliche Ec« mächtigung, ohne daß darüber eine Vorlage gemacht werde, schon jetzt, vor dem Beginn deS EtatSjahreS, Bestellungen tn großem Umfange machen zu dürfen, um einen Vorsprung zu gewinnen in der Beschaffung von neuen Geschützen. Wir sagten, wir wollten mit unseren Freunden sprechen. Wir be- sprachen uns, und so haben alle Parteien, mit Ausnahme der Socialdemokraten, die aber erklärten, auch kein Wesens daraus zu machen, in der folgenden Sitzung mündlich, ohne eine Druck- fache, den Kriegsminister ermächtigt, schon im December für viele Millionen Bestellungen auf neue Geschütze zu machen. Als wir da glaubten, mit vollem Recht diese Bewilligung aussprechen zu müsieu, sagten wir uns: Wir wollen nicht am Eisen sparen, wenn eß nachher um so mehr Blut kosten könnte. So find denn die Bestellungen damals auSgeführt worden, und als dann die öffentliche Vorlage kam an den Reichstag, zunächst für dieses Jahr 44 Millionen zu bewilligen, wurde unS mitgetheilt, daß der Kriegsminifter sammt- liche Militärattaches eingeladen habe, fich die neuen Geschütze einmal anzusehen; und die Herren sollen große Augen gemacht haben, als sie daS Geschütz sahen, und man ihnen mittheilte, daß sämmtliche ArmeecorpS an der Grenze schon damit ausgerüstet seien. DaS war ein gewaltiger Borsprung in der Arwirung deS HrereS, die eine Garantie deS Friedens für Jahre hinaus in sich enthielt. — So weit die intereffante Erzählung deS Herrn Richter, die derselbe in der Absicht mitgetheilt hat, zu beweisen, daß die Freisinnigen am Ende doch die „vaterlandslosen Gesellen" nicht seien, als welche fie verschrieen würden. Frankfurt a. M., 9. October. Wie der „Frks. Ztg." aus Konstantinopel relegraphirt wird, soll der deutsche Bot- schaster in der gestrigen Audienz beim Sultan diesem ein eigenhändiges Schreiben Kaiser Wilhelm» überreicht haben, worin der Kaiser dem Sultan seinen Dank für die übersandten eroberten Kanonen ausspricht. Ferner hebt der Kaiser darin die weise, in ganz Europa gewürdigte Mäßigung der Türket bei den Friedensverhandlungen hervor und ver- sichert den Sultan seiner, des Kaisers, aufrichtigsten Freundschaft. Weimar. 9. October. In der heutigen gut besuchten, unter dem Vorsitz Dr. RulandS tagenden Jahresversammlung der Goethe-Gesellschaft wurde zunächst der Vorstand wiedergewählt- sodann theilte der Archivdirector vr. Suphan Urkunden mit, durch welche nach den Bestimmungen der verstorbenen Großherzogin baß Fortbestehen deS Goethe-Schiller- Archivs als Familienstiftung deS Großherzoglichen Hauses unter Führung deS jedesmaligen ChefS und unter Leitung deS Staatsministeriums sicher gestellt wird. Die Versammlung nahm von diesem Bermächtniß mit lebhafter Befriedigung Kenntniß und stimmte einem Beschluß deS Vorstandes zu, eine Marmorbüste der verstorbenen Großherzogin im Archiv aufzustellen Arr-larsd. Xeplitz. 10. October. Auf entsetzliche Weise ver- unglückten in der Nähe des Florentini-SchachteS drei Frauen. Dieselben suchten dort Kohlen, als plötzlich ca. 50 Meter tiefe Erdgänge entstanden und die Frauen mit in die Tiefe riffen. ES ist unmöglich, die Verunglückten zu retten. Rom, 9. October. In Arzicata in der Provinz Como stürmten ca. 500 Weiber die Wohnung des neuen Pfarrers. Derselbe rettete fich nur mit Lebensgefahr auf schweizerisches Gebiet. Mailand, 9. October. Die Insel Sardinien wurde in den letzten Tagen von heftigen Stürmen in Verbindung mit starken Gewittern, welche überall großen Schaden anrichteten, heimgesucht. Der Postdampfer „Josto- gerieth in der Nähe von Saffari auf ein Riff und konnte nur mit Mühe abgeschleppt werden. Die Verbindung mit dem Festlande ist vollständig unterbrochen. In Ober-Italien dauert die große Kälte bei bedecktem Himmel und vielem Regen an. In den Abruzzen und in den Apenninen schneit eS. Brüssel, 9. October. In einem hiesigen Cafv spielte sich eine aufregende Scene ab. Der Major des General- stabes, SchuermauS, ohrfeigte den Staatsanwalt Baron R u 11 e. Der Major hat fich sofort dem Kriegsgericht gestellt, welches ihn zu zwei Monaten Gefängniß verurtheilte. Lüttich, 9. October. Der falsche Erzherzog Emil B ehrend ist heute wegen Tragens eines falschen Namen» in contumaciam zu acht Tagen Gefängniß verurtheilt worden. Pari», 9. October. Der „TempS" erklärt die gegen- wärtige Lage auf Kreta für unhaltbar- es sei die höchste Zeit, daß Europa der übernommenen Verpflichtung Nachkomme, gedeihlichere Zustände auf der Insel herbeizuführen. DaS Blatt schlägt vor, die Verwaltung Kretas provisorisch einem Commiffar als Delegirten Europas anzuvertranen, etwa einem ehemaligen Diplomaten, welcher in Kairo ooer Konstantinopel die Verhältniffe deS Orients kennen gelernt habe. Diesem Commiffar wären drei bis vier belgische oder holländische Colonialbeamte, sowie eine au» belgischen oder holländischen Colonialtruppen bestehende GenSdarmerie beizu- geben. Madrid, 9. October. Auf Befehl der Könlgin-Regentin find alle verwaisten Kinder der Hingerichteten An- a r ch i st e n durch den Jesuitenpater dolomo In einer Erziehung-- anstalt untergebracht morden. Madrid, 10. October. Infolge der Weigerung deS Generals W eyler, seine Abberufung von Cuba anzuerkenneu, finden unausgesetzt Mtnisterberathuvgen über gegen Weyler zu ergreifende Zwangsmaßregeln statt. Bis zur Ankunft des neuen Gouverneurs Blanco ist der GeueralcapitLu von Puerto Rico, General Marino, mit der Wahrnehmung der Geschäfte WeylerS betraut. Athen, 10. October. Officiöfe Blätter constattren, daß Deutschlands bisherige antigriechische Haltung wesentlich gemildert wurde, sodaß alle AuSficht vorhanden ist, den FriedenSschluß ohne allzu große Bedrückungen Griechenlands baldigst perfectionireu zu können. Ttr Edgar Vincent, welcher mit ZaimiS und von Streit alle Details betreffend die neue Anleihe vereinbart hat, reist heute ab, um in Paris und London mit den Ftnanzkretsen wegen Betheiligung an der Anleihe zu confertren. ■r? ---'Jff ,, -L —q .g. / - Wolffs telegraphisches dorrefpondmr-Bureau. Berit«, 10. October. Der Privatdocent an der hie- figen Univerfität, Dr. W. Kaufmann, und der bisherige Secrerär des htefigen Schutzcomitü» griechischer Gläubiger, Rößler, find dem deutschen Delegirten zur griechischen Finanzcommisfiou betgegeben und nach Athen abgeretst. Parts, 10. October. Präsident Faure traf heute Vormittag hier ein und stattete dem König der Belgier einen Besuch ab- die Unterredung dauerte 20 Minuten. Haag, 10. October. StaatSminister Jan HeemSkerk, früher wiederholt Ministerpräsident, tst tn der vergangenen Nacht gestorben. Depesche» des Bureau .Herolds Berit«, 10. October. Der Gesellschaft-tag der „Deutschen Gesellschaft für ethische Cultur" wurde gestern im Laugenbrckhause vom Vorsitzenden, Profeffor A. Döring, eröffnet. Außer den Abtheilungeu Freiburg und Jena haben sämmtliche Abtheilungeu Delegirte entsandt. Der Hauptvorftand ist vertreten durch Prof. Döring, Frau Jeanette Schwerin, Geheimrath Krtfteller, Prof. TönnteS Hamburg, Prof. Staudinger. Die Abtheilung Berlin ist vertreten durch Bildhauer Rheiuhold, Rechtsanwalt Dr. Bieber, Dr. von Gordon, Dr. Kronenberg, Dr. Roth, Frau Marie Stritt- Dresden, Prof. Bruno Meyer, die Abtheilung Breslau durch Rechtsanwalt Dr. Marcuse, die Abtheilung Frankfurt a. M. durch Dr. Pfungst, der auch Straßburg vertritt, die Ab« theilung Magdeburg durch Wedel, die Abtheilung München durch VerlagSbuchhändler Staegmayr, die Abtheilung Königs- berg durch Fräulein Thierbach und Dr. Jeßner, die Abtheilung Ulm durch Eberle. — Zunächst berichtete Geheimrath Prof. Förster über die Zett, tn welcher er noch den Vorsitz der Gesellschaft innehatte und Prof. Döring über das letzte Halbjahr. Sie erwähnten, daß die Gesellschaft eine rege Thätig- keit entfalte, daß die Begründung des ethischen Bundes, welcher 30 Gesellschaften tn Amerika, Deutschland, England, Oesterreich, Schweiz, Italien umfaßt, gelungen sei, und daß das Secretariat in Zürich fleißig arbeite und schon den ersten Bericht in drei Sprachen publicirt habe. An der Spitze des SecretariatS stehe Dr. Förster. DaS Resultat über da» Preisausschreiben der Gesellschaft in Bezug auf ein ethisches Handbuch für den Jugendunterricht wird nächste Woche ver- kündet werden. An den Bericht des Vorstandes knüpften sich ausgedehnte Debatten. Nachdem Entlastung ertheilt worden war, berichteten die Delegirten der Abtheilungeu. Vielfach wurde auf die großen Schwierigkeiten der Agitation htu- gewiesen, auf Gegnerschaft von Seiten der Behörden und der Arbeiterschaft, aber es werden auch schöne Erfolge tn Bezug auf den Fortschritt der Lesehallen, Frei-Bibliotheken, Enqueten und AuSkunstSstellen gemerkt. Beifall fand die Mittheilung, daß die Stadt Berlin eine zweite Rate von 3000 Mk. für die freie Bibliothek und Lesehalle der Gesrllschast bewilligt hat, und daß die Lesehalle hinfort auch in den Mittagstunden geöffnet bleibt. Prof. TönnieS erklärte, daß er sich bei seinen Bestrebungen bei dem Hamburger Strike vor Allem durch daS Bewußtsein haben leiten laffen, daß sein Eingreifen geboten sei, weil er Mitglied der Deutschen Gesellschaft für ethische Cultur sei (starker Beifall). — Die NachmittagS- fitzung, in welcher sich auch Karl Emil Franzos eifrig an der Debatte betheiligte, beschäftigte sich vor Allem mit der Zeitschrift „Ethische Cultur", und eS gelangte die Versammlung zu dem Beschluß, daß daS Organ als unabhängiges Privatunternehmen weiter zu führen sei. In der Debatte wurde die Bedeutung des Blattes stark betont. Dresden, 10. October. In den sächsischen Landtag wurden gestern 17 Conservative, 11 Nattonalltberale und 2 Fortschrittler gewählt. Der Landtag zählt 60 Conservative, 19 Nationalliberale, 5 Fortschrittler und 8 Sozialdemokraten. No«, 11. October. Hier fand gestern eine stürmische Protestversammlung der römischen industriellen Kaufleute gegen die neulich vom Finanzmtnister verfügte Erhöhung der Einkommensteuer bezw. gegen die größere Strenge in deren Einführung statt. Die Versammlung beschloßt, daß morgen Nachmittag eine Commission unter dem Vortritt de» BicebürgermeisterS und begleitet von fämmtlichen Kaufleuten unt Industriellen Rom» sich vom Capitol zum Ministerpräsidenten Rndini begibt, um die Zurücknahme der neuen Steuerrollen zu verlangen. Zum Zeichen der Solidarität sollen alle Geschäfte Rom» von zwei bi» vier Uhr geschloffen sein. Sehnliche Versammlungen fanden tn den Provinzen statt. ________________ H. Darmstadt, 11. Ostober. Prinz und Priv- zessin Heinrich von Preußen find zum Besuche am Großherzoglichen Hofe eingetroffen. CotaUs uttö ^provinzielles. Gießen, den 11. Oktober 1897. * ♦ An»zeich«nng. Seine Königl Hoheit der Groß- Herzog haben Allergnädigst geruht, zum 9. October dem Bürgermeister Johanne» Schneider II. in Büßfeld da» Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige treue Dienste" zu verleihen. * • Parlamentarifche». Abgeordneter Wernher und Genossen haben beantragt: Großherzogliche Regierung zu ersuchen, sich damit einverstanden erklären zu wollen, daß ein Betrag von jährlich 10000 Mk. in daS Staatsbudget pro 1897/1900 als Zuschuß zu den Kosten der Beschickung der Wanderausstellungen der deutschen Landwirthschaft» Gesellschaft zur Verfügung de» hessischen LandwirthschaftSratheS vorbehaltlich des Verwendungsnachweises eingestellt werde. In der Begründung heißt rS: Die Beschickung der jährlichen Wanderausstellungen der deutschen LandwirthschaftS-Gesellschaft hat sich al» ein HauptförderungSmtttel der thierzüchterischen Bestrebungen aller deutschen Staaten und ganz besonder» auch unseres Landes erwiesen. Der dortige Wettbewerbserfolg ist mit der Zeit bestimmend geworden für die Begründung, die Förderung und die Erhaltung deS züchterischen RufeS sowohl der einzelnen Aussteller, wie insbesondere auch des vertretenen Staates. Die verschiedenen Regierungen haben daher theilS bittet, theilS durch die laudwirthschaftlichen Körperschaften Mittel, namentlich in Baden, Württemberg und Bayern in sehr bedeutendem Maße, zur Unterstützung der Beschickung dieser Ausstellungen zur Verfügung gestellt. Auch seitens unserer Regierung wurden seit Jahren Mittel für diesen Zweck aus dem laudwirthschaftlichen Disposition»- sonds bewilligt. In Folge des erfreulichen Aufschwungs der Viehzucht in verschiedenen Theilen des Landes ist die Betheiligung hessischer Aussteller an diesen Ausstellungen in den letzten Jahren eine stärkere geworden, so daß zu 1896 5000 Mk. für fraglichen Zweck erforderlich wurden und für 1897 7500 Mk. beantragt werden mußten. ES steht nun zu erwarten, daß für 1898 eben so hohe, für 1899 aber, wo die Ausstellung in Frankfurt stattfinden wird, noch wesentlich höhere Mittel beansprucht werden müssen, wenn die Beschickung in einer unserer Landwtrthschaft und unserem Staate würdigen Weise ausfallen soll. Zur Unterstützung der Durch- sührung der geplanten Organisation zur Hebung der Rind- Viehzucht im Großherzogthum Hessen erscheint die Begünstigung der Gelegenheit, die Ausstellungen, besonders die Frankfurter Ausstellung möglichst gut zu beschicken, als daS wichtigste Mittel zur Aneiferung. Den gesteigerten Anforderungen gegenüber erscheint der landwirthschaftliche Dispositionsfonds Großherzoglicher Regierung aber für die Folge als unzureichend für die Gewährung fraglicher Mittel, so daß einerseits eine für die Entwickelung der Ausstellungsbeschickung höchst nachtheilige und störende Einschränkung ober Verzögerung entstehe, andererseits bei zu starker Erschöpfung de» DiSpofitionsfondS seine eigentliche Bestimmung für die Deckung einmaliger oder vorübergehend auftretender außerordentlicher Bedürfnisse nothleiden müßte. Wenn im vorstehenden Antrag jährlich 10000 Mk., also mehr als bisher durchschnittlich jährlich beansprucht worden ist, gefordert worden ist, so geschieht dies tn der sicheren Voraussetzung, daß die pro 1897 und 1898 etwa nicht verwendeten Beträge für 1899 verfügbar bleiben, wo sie voll beansprucht werden. Die Ueberwetsung beantragter Summen an den Landwirthschaft»- rath erscheint mit Rücksicht darauf zweckmäßig, alS letzterem die Vorbereitung der Beschickung in Verbindung mit den drei landwirthichaftlichen Provinzialoeretnen zusteht und diese durch die bisherige Unsicherheit, ob und welche Beträge zur Verfügung steden, sehr gestört worden ist. Außerdem steht dem LandwirthschaftSrath die Bemessung der an die einzelnen Aussteller zu gewährenden Unterstützungsbeträge zu, welche nach einer von den drei Provinzialvereinen und Großherzog- licher Regierung anerkannten Ordnung mit feststehenden Gebühreniätzen genau geregelt ist, so daß eine willkürliche Verwendung dieser Mittel ganz und gar ausgeschlossen ist. • • Molkereischule« betreffend. Abg. Hetdenretch und Genossen haben beantragt, die Kammer wolle beschließen, daß unter Capitel 59, Titel 2, deS Staatsbudgets für 1897/1900 anstatt des Betrags von 6000 Mk. für eine Molkereischule 12000 Mk. für zwei Molkereischulen einzustellen feien. Die Antragsteller führen zur Begründung Folgendes an: Wir besitzen z. Zt. im Großherzogthum Hessen 27 Molkereigenossen- schäften, davon entfallen auf Oberheffen 16, Starkenburg 8, Rheinhessen 8. Außerdem bestehen noch sehr zahlreiche (mindestens 100) Sammel« und Privat-Molkereien. Eine weitere Zunahme der Errichtung von Molkereigenossenschaften tst zu erwarten. Mit dem Wachsen der Molkereien steigert sich der Bedarf an geschultem Arbeitspersonal. Letztere» mußte bisher ausschließlich aus außerheffischen Staaten Deutschland» bezogen werden. In Erkenntniß des Bedürfnisses der SuS- bildung von geschultem Molkereiperfonal im eigenen Lande hat nun Großherzogliche Regierung auf einen Antrag des LandeSauSfchuffeS der laudwirthschaftlichen Vereine Mittel zur Errichtung einer Molkereischule im Großherzogthum Hessen in den Hauptvoranschlagsentwurf pro 1897/1900 eingestellt, jedoch dem Antrag deS LandeSauSschufleS auf Einstellung von Mitteln zur Errichtung einer zweiten Molkereischule keine Folge gegeben. Insbesondere mit Rücksicht darauf, daß von den beiden beantragten Molkereischulen eine zur Au»btldung von männlichem, die andere zur Ausbildung von weiblichem Personal dienen sollte, und die Gründe für eine getrennte Ausbildung beiderlei Arbeitspersonals nach wie vor fort« bestehen, halten wir an der Nothwendigkeit der Errichtung zweier Molkereischulen fest. Wenn auch die Ausbildung männlichen Personals zur Zeit dringlich erscheint, so ist doch zu erwarten und zu erstreben, daß die Beschäftigung von weiblichem Personale daselbst unter anderen auch au» social- politischen Gründen eine immer größere Ausdehnung nehmen wird. Man darf hoffen, daß daS Molkereigewerbe beim Vorhandensein zuverlässigen einheimischen Personal», da» zur Zeit, wie erwähnt, fast ganz fehlt, einen weiteren Aufschwung nehmen werde, wa» im höchsten Maaße im Interesse der hessischen Landwirthschaft läge. • • Die ReichSbauk hat ihren DiScontfatz auf 5 pCt. heraufgesetzt. * • H. Stadttheater. „Ein SonntagSstück muß lustig fein, sonst geht Niemand tn» Theater hinein" rteitiren wir ä la Busch und ein lustige» Stück war», die gestern gegebene GesangSposse, „Der Mann im Monde" von Ed. Jacob- son. Da» Vorrecht dieser Posse ist, gleich dem so vieler anderen, von dem Gerippe einer dürftigen Handlung und dem Blödsinn zu leben. Da« einzig Gute an derselben ist die originelle Idee de» Titels, der sich von vornherein al» zugkräftig erweist, da wohl die Meisten diesen „Mann im Monde" mit der Erinnerung an die in der Kinderstube einst gehörte Auslegung in Zusammenhang bringen. Niemand ahnt, daß die Phantasie de» Verfassers den liebeglühenden Backfisch Wera des tn einem schlesischen Landstädtchen wohnenden CarizlelrathS Liebetreu auf den absurden Einfall kommen läßt, zu dem auf dem Dach des elterlichen Haus » befindlichen Storchnest hinaufzusteigen, dort dem Storch em Medaillon anzuhängen, daS einen Zettel birgt, auf welchem fte dem Finder al» „Mann im Mond" ihren LiedeSgruß schickt. Der Zufall muß der Phantafie zu Hülfe kommender tn Centralafrika weilende Rittergutsbesitzer v. Goftal „entdeckt" den Storch mit dem Medaillon, findet die darin enthaltenen Zeilen und sendet die Versicherung seiner Gegen- liebe zurück mit der Angabe, dag er in kurzer Zeit tn Berlin erscheinen werbe, um dort die Absenderin zu suchen. Da der Storch da» alte Nest wieder auf sucht, so wird auch da» zurückgebrachte Medaillon von dem, um die Geschichte wissenden Dienstmädchen entdeckt und Wera wartet nun befl Freier-. Der Canzleirath wird nach Berlin versetzt- er und seine Frau geben sich alle Mühe, da- „wohlassortirte Lager" ihrer fünf heirath-fähigen Töchter an den Mann zu bringen. Um nun dem elterlichen Prtncip, daß die Versorgung der Töchter der „Hnclennltät" nach erfolgen soll, nicht hinderlich zu sein, müssen die beiden Jüngsten, Wera und Beate, sich al» deS HauseS dienstbare Geister verkleiden. Doch da» Schicksal lenkt! Wera, daS Aschenbrödel, wird von dem Rittergut» befitzer gefunden und wird mit diesem sie liebenden „Monn im Monde" vereinigt. Al» Beiwerk agiren noch mehrere andere HeirathScandidaten, die der Verfasser selbstverständlich zu gleichem Schlußeffect, zur Verlobung mit den Töchtern de» Canzleirath-, gelangen läßt. Da» Ganze ist au»geputzt mit wenig guten, viel schlechten Witzen und ein paar Gesang». Einlagen mit melodiöser Musik. Daß die Posse gefiel, da» bewiesen die Beifallsstürme, die nach jedem Actschluß erdröhnten und hauptsächlich von der Gallerte gespendet wurden , die ja meist den Erfolg solcher Stücke macht und der man willig und neidlos darüber da» Vorrecht de» Unheil» überläßt. Der Erfolg de» Abend» ist hauptsächlich dem frischen, flotten Spiel zu danken, welche» durchzuführen alle Mitwirkenden sich redlich bemühten. Herr Dir. Helm al» Canzleirath Liebetreu war ganz in seinem Elemente und animirte zu wahren Lachsalven. Frau Dir. Kruse al» dessen Frau, sowie Frau Dir. Helm al» „Frau Bua.wald" und in Verwandlung al» „Hoftchauspielerln Wera" erfreuten durch prächtige Darstellung. Da- „wohlassortirte Lager" der fünf helrathsfähigen Canzleirath»töchter würbe durch die Damen Würdig, Biotti, Berner, Budow»ka und Nathu ftu» wirksam verkörpert. Die von diesen den „Mann im Monde" sich wünschende Tochter Wera gab Frl. Nathusiu» Gelegenheit, durch hübsche» und natürliche» Spiel Interesse zu erwecken- auch die von ihr gebotenen GesangSeinlagen befriedigten. Ihre Stimme ist jedoch nur in den Mittellagen von Wohl- Hang, in hohen Lagen scheitert sie und nur durch Falsett kann solches vielleicht bermteben werden. Summarisch genannt seien die Herren Fritzschler, Boehm, Janson, Liebscher, Forsch, Albrecht, Doser und Fellner, welche durch gute» Spiel erfreuten. Nicht vergessen sei Frl. v. Winterst ein al» Stubenmädchen Jette, die sich auch damit vollen Erfolg zu sichern wußte. — Da» Theater war beinahe ausverkauft. • • Betrag Zwei Freunde kauften am vorigen Samstag Abend in einem hiesigen Cigarrengeschäft Cigaretten und Kautabak ein. Bei der Zahlung legte einer derselben ein 5 • Mark • Stück hin, nahm aber, während der andere die Verkäuferin mit AuSsuchen von Cigaretten zu beschäftigen wußte, baß herauSbekommene Geld und auch ba» 5-Mark- Stück wieder an sich und entfernten sich dann beide. Die beiden Betrüger wurden gestern zur Haft gebracht. Dieselben besitzen keinerlei LegitimatiovSpapiere und müssen ihre Personalien erst festgestellt werden. • * Diebstahl. Eine Dienstmagd, welche ihrer Herrschaft au» einem verschlossenen Behältniß ein 20 Markstück entwendete und dafür einen neuen Hut und sonstige Kleidungsstücke taufte, wurde verhaftet. • • Sin Verein bentfcher Militar-Zavalibe« und -Anwärter hat sich infolge de» vor Kurzem in diesem Blatt erfolgten AnfrnfS in einer gestern Nachmittag auf Lonh» B erkeller stattgehabten Versammlung cooftituirt. Die Satzungen de» Bruderverein» in Darmstadt wurden für den hiesigen Verein angenommen. In den Vorstand wurden gewählt die Herren M elf fing er (Präsident), Jäger (Schristsührer) und Semml e r (Rechner). Herr Köhler au» Darmstadt referirte eingehend über die im veröffentlichte« Aufruf unter Punkt 4 bi» 6 stehenden Zwecke de» Verein». * * Zwanzigtansend Mark find eine ganz anständige Bezahlung für eine einstündige Anstrengung. Obige Summe wird, wie bic Ausschreibung be» Boston Club, Amerika, besagt, ber 1. Preis eine» Stunben - Rennen» sein, welches demnächst in Boston stattfinbet. Die Ausschreibung enthS't noch folgenden bemerkenSwerthen Passus, welchen wir feiner Originalität halber unseren Lesern nicht vorenthalten wollen: Jeder Fahrer, welcher sich zur Theilnahme an dem Rennen meldet, muß eine Summe von 2000 Mk. deponiren, welche er nur bann zurückerhält, wenn er thatsächlich ob dem Renn- pLt. di-silz,, 2’° *, 'ft"? i!*M Ä„-Ä °°« LLLLr rrrL ®1"1 «> iX ™i »'n™ ’* i» W- tarn S“' f’1“* Ml bi J®P«W| feiner ®tgtc. Stil In Stilb Mtiin m suchen. 8)a btt |ud,t/ io wird auch by um blt beschichte wG, ’Q nun btß Fir,^ 1 °echtz^ » und sti« vohlassottktr Sager4' Uw n ^ÖB° zu bringen. Ug ll Versorgung ber LSchlti 11/ nicht hinderlich zn fehl, unb State, fich olb hl en. Doch bal tzWl nkb von bem Mittig em fit nebenbei* Im ginn noch mehrere anbert affer selbfideiMdlich iu ng mit den Achten, btt Ganze ist aulMhi mit n und ein paar Gelangt. Daß die Poste gtsttl, bal nach jedem Anschluß er« r Gallerie gtspenbtt w her Stücke «acht und bei il Vorrecht bei Urtheilt bl ist i)auptlad)l(d) dein eltici burchzMren alle Herr Dir. Helm als feinem Slewente und stau Dir. ftxu\t a\l n all ^xto^roait Mein W txfnuit „ttoW^te Sager" in ijttr wurde durch die Dam^ Bubowita und Na»h^ von biefen den F---° '» Dera gab Krl. Nathufint Michü SPHl dnierefft tu n@tfaDgldnlaginbi|rlebig- t btnöiiitQagtn von Kohl« ßf nab nur durch Falsett M 6«t«arl|4)^it . svthm, ' Dos er vub^ilvtx, rffÄ* #-,rs" tf*JÄ*.* «°sd. ®|l4‘„ Ig&W** 1° I« M B«* Htukt. ®‘ ii«»"'1 ,««f«« ‘ Sie h->« iS-- litt«1 Ä“' u , nett theiluimmt und dasselbe zu Ende führt. Die Amerikaner sind doch praktische Leute. ** Wetterbericht. DaS Minimum im Nordwesteu zieht der Hauptsache nach in östlicher Richtung ab. Das Depression!» gebiet im Süden har fich noch weiter auSgesüllt und ist heute nur mehr ein ganz flaches Theilminimum über dem tyrrhenischen Meere angedeutet, ein weiteres liegt über Galizien. Ueber Centraleuropa ist zwar bal Niveau deS Lustdruckes allgemein im Sinken begriffen und zieht fich der Kern deS barometrischen Maximum! nach dem äußersten Südwesteo zurück, doch dürfte zunächst noch die Herrschaft deS höh'» Druckes für die Witterung unseres Gebietes bestimmend sein. — Voraussichtliche Witterung: ThetiS heiteres, theilS nebliges, unter Tag etwa! wärmeres Wetter. 1. Wieseck, 11. Oetober. Der hiesige Turnverein neranstaltere vorgestern Abend aus Anlaß bei dreijährigen AbturnenS einen gut besuchten unb schön verlaufenen Ball. Eine kleine Nachfeier fanb gestern auf bet Welleriburg statt, wobei bie über vorzügliche Kräfte verfügenbe GesaagS- abtheilung bei Turnverein! mitwirkte. 4- Nidda, 10. October. Die bejahrte Wittwe Berk von Nidda, welche schwerhörig und kurzsichtig ist, wäre vorgestern Abend auf dem Heimwege vom Felde in unserer Gemarkung beinahe an einer offenen UebergangSstelle in den gerabe baherfahrenben Friebberger Zug gelaufen, wenn sie nicht von anberen Paffanten noch rechtzeitig zurückgehalten worben wäre. — Bekanntlich find auf den Nebenbahnftrecken die meisten Wegübergänge nicht besetzt. Der Locomotivsührer bat lediglich mit der Glocke WarnuugSstgnale zu geben, die aber bet stürmischem Wetter, durch schwere Straßenfuhrwerke u. dergl. mitunter nicht gehört werden. △ Mainz 10. October. Zur Anlage eine! Elec- ricirätSwerkel für die Stadt Mainz hatte die städtische Verwaltung eine beschränkte Submisfion ausgeschrieben, auf welche von acht der bedeutendsten ElectricitätSwerke Deutschlands Offerten eingelaufen find. Letztere weichen bezüglich es Preises sehr bedeutend voneinander ab und zwar ist Jhetlwetse ein Preisunterschied bi! zu 50 pCt. — Für die ' ji Jahre 1900 hier geplante 500jährige Geburt!« agSfeter Gutenbergs werden auf Veranlassung bei Oberbürgermeisters kommenden Mittwoch die Grundzüge deS Programms festgestellt. El liegt ein Vorschlag vor, zwei Kommissionen zu bilden, und zwar eine für die wissenschaftliche und eine für die VergnügungSabtheilung der Feier. △ Mainz, 10. October Ueber weitgehende Bahn- lauprojecte in dem Bezirk Mainz—Wiesbaden—Frank- hurt wird uns vou wohlunterrichteter Seite von Darmstadt Folgendes mitgetheilt: Neben dem Bau der directeu Mnie WieSbabeu—Mainz mit Ueberbrückung des RheineS, zu tvelchem Projekte bie Detailpläne gegenwärtig in Ausarbeitung sind, soll bie Anlage einer Bahn von der GustavSburg— Bischofsheim nach dem rechten Mainufer mit der Einmündung in die Linie Wiesbaden—Limburg bei Erbenheim beschloffene Sache sein. Letztgenannte Linie, welche schon vor der Ver- siaatlichung der Ludwiglbahn geplant war, würde fich auf dem Berge oberhalb (Saftei hinziehen unb eine Ueberbrückung bei Maine! zwischen Kostheim unb Hochheim erforberlich machen. — Weiter wird un! mitgetheilt, daß eine umfangreiche Aenberung ber BahnhofSanlagen in Mainz, bezw. eine Verlegung bei Güterbahnhosel geplant sei. Letzterer soll theilweise außerhalb ber Festunglumwallung zu liegen kommen unb das ehemals als Exercierplatz bienende Terrain zwischen den Bahnlinien Mainz—Alzey und Mainz—Bingen (oberhalb Mornbach) dafür tu Aussicht genommen fein. Mit Ausnahme ber Verlegung des GüterbahnhofeS find vorstehend angebeutete Projekte schon vor ber Verstaatlichung ber LudwtgSbahn oft in Erwägung gezogen worben, kamen aber theilS au! finanziellen Gründen, theil! wegen (Son» cesfionlverweigerung nicht zur Aulsührung._________________ OermWo« • Der Herr Theologe. In einem Kölner Blatt erschien eine Annonce: „Fahrrad zu kaufen gesucht4', unb ein junger Mann schrieb unter der angegebenen Chiffre, daß er ein Fahrrad abzugeben habe. Darauf prompt die Antwort, der Suchende, dessen Visitenkarte mit der Bezeichnung „Candidat ber Theologie" beilag, sei nicht wohl, ber Verkäufer möge mit bem Rad nach Blaubach Nr. . .. kommen. Unb ber junge Manu kam. Im Fenster lag der „Candidat der Theologie" und schaute schon nach bem Rabe au!, flug! war er unten ohne Hut unb in Pantoffeln. Er wollte natürlich da! Rad versuchen, stieg so, wie er war, auf unb tabelte unbeholfen, der Verkäufer immer hinterher, bi! zur Mathialstraße. Dann ein plötzlicher Spurt, und der Gauner war in der Mathialstraße verschwunden. In seinen Pantoffeln strampelte er wie ein Berufsrenner darauf los, und bem Hutmangel wirb er wohl durch eine in ber Tasche mitgeführte Sports- mütze abgeholfen haben. Als ber verblüffte Rabverkäufer fich von seinem Staunen enblich erholt und zu der Wohnung des „Candidaten" ging, mußte er da vernehmen, daß derselbe erst Morgen! dort eingezogeu sei und seine Effecten noch nicht mitgebracht habe. Natürlich lief ber Geprellte zur Criminalpolizei und diese machte den allzu schlauen Gauner dingfest. Derselbe hatte nicht weniger als fünf erschwindelte ober gestohlene Räber auf verschiedenen Bahnhöfen untergebracht, um bet erster Gelegenheit mit ihnen adzubampfen. * Ein Versuch, ohne Draht zu telegraphireu, würbe, wie Berliner Blätter berichten, auf dem Tempelhvser Feld durch Mannschaften der Luftschifferabtheilung gemacht. Auf bem Tempelhofer Felb vor dem Uebunglplatz ber Luftschiffer und in Britz waren in einer Entfernung von drei Kilometer zwei Fesselballon! bis zu 200 Meter in die Höhe gelassen. Die Erdleitung war hergestellt durch Säbel, die in den Boden elngestoßen und mit den auf den Tischen stehenden Apparaten m Helft einer Drahtleitung verbunden waren. Die Ueber- Liebesgaben. Für bie durch Wetter- und Wasseridräden beimgesuchten Bevölkerungskreise in Schlesien, Sachsen und Würiemberg sind bei bim Kaiserlichen Postamte in Eichen weiter dnßepangcn: Ungenannt 2 vN., Ungenannt 2 von der Stadt Gießen 1000 Jt, zusammen 1162.50 JL Weitere Gaben werden bei der Hauptkasse und den Annahmestellen de! Postamts entaegengenommrn. Seiden-Damaste Mk. 1.35 sowie schwarze, weiße und farbige Heuneberg-Teide von 75 Pf. bis Mk. 18.65 p. Met — in den modernsten Geweben, Farben und Dessins. An Private porto- und steuerfrei ins Haus. Muster umgehend. 9194 6. Hennebergs Seiden-Fabriken (k. k. ho«.), Zürich Kunst-Ausstellung, ‘“5T(6n“ettraÄ.amil8rÄ nähme des SamStags, von 11 bis 1 Uhr, am Mittwoch auch noch von 8 bis 5 Uhr. Sonntag! ununterbrochen von 11 bi! 8 Uhr. — Eintrittspreis für Nichtmitglieder an Werktagen 50 Psg., an Sonntagen 20 Psg. tragung des Stromes nach dem Ballon erfolgte durch bie Kabel, welche die Ballons fesselten. DaS Ergebniß ber zwei- ftünbtgcn Hebung war recht erfolgreich. Die Verstänbigung zwischen beiben Stationen gelang so gut, daß ein Fehler, den der Telegraphist in Rlxdors machte, sich auf der Gegen- station klar auSdrückte, ja, der Strom erwteS sich für die kurze Entfernung noch all viel zu stark. Eine Wiederholung dieser Hebung wird in der nächsten Woche stattfinben, bet welcher auf eine Entfernung von 20 Kilometer telegraphirt werben soll. Als Stationen für bie nächste Hebung sind baß Tempelhofer Felb unb Rahnsdorf an der schlesischen Bahn in Aussicht genommen. * Die 180 Millionen unserer Geschäftsreisenden. WaS bie deutschen Geschäftsreisenden für Wohnung und Lebensrnittel jährlich auSgeben, ergibt die folgende Berechnung. ES find an 300 Geschäftslagen täglich 60000 deutsche Geschäftsreisende und Agenten unterwegs. Dieselben müssen durchschnittlich irn Gasthof für Wohnung und Beköstigung mindesten! die Summe von zehn Mark auSgeben. Diese Summe ist keioeSwegs zu hoch berechnet und setzt fich zu- zusammen au! Wohnung für eine Nacht 2,50 Mk., Morgen! Kaffee 0 75 Mk., Mittagbrod mit Wein 3 Mk., Abenddrod 1,50 Mk., dann bleiben noch für kleine Ausgaben, Frühstück, Bier rc. 2,25 Mk. Die Geschäftsreisenden geben also pio Tag 600000 Mk. auS, für 300 Geschäftslage 180 Mill. Mark. Universitäts. Nachricht««. Würzburg. An der hiesigen Univerfität wird im Lanke de! Wintersemesters auch eine außerordentliche Profeffur für englische Philologie errichtet. In dem CultuSetat ist eine diesbezügliche Position eingesetzt. ~ . ,, . Fr eiburg i. B. In der philosophischen FacultSt der Uni' verfitSt habilttirte sich Dr. F. Panzer, bisher Privatdocent in München, für deutsche Philologie und Literatur, Dr. A. Loewy für Mathematik. Die Rechnung der evangelischen Gesammtgemeinde ßAietzeu für 1896/97 liegt acht Tage lang im Pfarrhaus an der Süd- Anlage zur Einsicht offen. Desgleichen liegen die Rechnungen der 4 Einzelgemeiudeu für 1896/97 acht Tage lang in den Wohnungen ber Pfarrer offen. Gießen, am 11. October 1897. 9463 Dr. Naumann. Schlosser. Dingeldey. Dr. Grein. BehördlicheAnzeigen Bekanntmachung. Forderungen an die Nachlaßmasse der verstorbenen Wilh. Noll IV. Eheleute in Gießen sind längstens bis zum 30. October 1897 bei dem Unterzeichneten durch Vorlage specificirter Berechnungen anzumelden, als sonst diese Forderungen bei der Erbauseinandersetzung Berücksichtigung nicht finden können. Gießen, 9. October 1897. 9464 I Boeck, Walltborftraste 18. Versteigerungen. Mittwoch d. 13. Octbr. 1897, Nachmittags 2 Uhr, werben im Biekcrschen Saale versteigert: 1 Sopha mit 2 Sesseln in Plüsch, 1 Verticow, 1 Schreibtisch, 1 Panzer- caffaschrank, 1 Trumeaux mit großem Spiegel, 1 Büffet, 1 Regulator, 1 Nähmaschine, 1 Kleiderschrank, verschiedene Gold- u. Silberwaaren, 2 Hobelbänke, 1 Partie Werkholz u. A- m- 9452 »eitzler, Gerichtsvollzieher Empfehlungen. | Stäbt Milltzthüllö Freibank. 9444 Heute und morgen: Rindsieisch, stncht ladenrein, per Pfd. 48 Psg. 8chmemesleisch nächt ladenrein, per Pfd. 52 Psg. Fste. Bismarckheringe, per Stück 7 Pfg, empfiehlt 9472 Ph. Herrmann, Seltersweg 33. lst dli« ancrkaniil riuzig bcstwirkcildc MUtrl Ratten unb Mäuse schnell und sicher za tobten, ohne für Menschen, HauSthiere unb Geflügel schäbllch ju sein. Packete A 50 Pfg. unb 1 Mk. Verkaufsstelle: C. Bieler, Mtkrialwaarkilh-Ig, 9447] «re«,platz 6.___________ Zimmerpflanzen 9446 aller Art gedeihen herlloh, zeigen prachtvolle Blüthen mit üppiger Blattentwicklung nach Gebrauch von Masche’» BlumendüngeE Pack ä 20 Pfg. u. 40 Pfg nur bei A. Noll, Drogerie, Bahnhofstr. 51, Zwiebeln heute Dienstag zu haben in der Marktlaube Nr. 10. Haltbare feste Winter« roaare zu billigem Preis. Alle Bestellungen frei ins Haus. [9458 Circa 10,000 Stück schöne Meihnachtsbäume, von 1—4 Meter Höhe, sind für 25 Mk pro Hundert ab hier verkäuflich. Anfragen an Förster Lemp, vrandoberudorf 9455 9451] Alieestratze 12, 2. Stock, sind 8 Zimmer mit Zubehör, sogleich oder bis 1. April 1898 beziehbar, zu vermiethen. Näheres Lüdanlage IS, 11. 9»73l MöblirteS Zimmer zu vermteth. ««erstratze 28, III. 9465] Zwei ineinandergehende unmöb- lirte Zimmer zu vermiethen. ________________vahnhofst». 48. Fagerkeller § zu vermiethen. Näh. Wallthorstr. 71. I Mieth-Gesuche. | 9453] «Sbl. Zimmer auf ca. 1 Mo nat o-1 Student gesucht vom 14. Octob. ab. Gefl Offerten mit Preisangabe an die Exoed d. Bl. unter P. P. L. 9453. 9459] @in schwarzer Wallach zu verkanfe«. Wo? sagt die Expedition dieses Blattes.____________________________ 9476] Ei« Kinderwagen, sowie ein Sitzwagen zu verkaufen. Mottkestr. 6 jvennischte^ 9411] Die Direction des hiesigen Stadttheaters wird gebeten, Renaissance von Schouthan und Koppel« Ellseld welches im vorigen Jahre so sehr gefallen hat, zu wiederholen. _____Biele Theaterbesucher. In ges roalbr. Gegend find. z. 1- Nov- oder später wieder 2 junge Damen sreundl. Aufnahme zur gründ!. Gr- leruung der Haushaltung, der sei neren, sowie bürgerl. Küche und aller Handarbeiten- Die Pension eignet sich auch sehr für jg. Damen, welche sich als Stüde der Hausfrau ausbtlden wollen, la. Referenzen. Näheres A. B. poft» lagernd WtlhelmShShe b. Coffel. snd werden Bestellungen im Gasthaus zum Schwanen, Wallthorftr- 28, entgegengenommen. 9470 "Cäutionsfahige Wirthsleute gesucht von einer Großbrauerei, zur Hebernahme einer Wirtschaft in Gießen, bei günstigen Bedingungen. Offerten unter Nr. 9454 an die Expedition d. Bl.______________9454 Theile einem verehrt. Publikum ergebenst mit, daß ich nach wie vor Besorgungen bei Beerdigungen über- nehme. Hochachtungsvoll § Fr. Berg, Kaplaukigaffk 11 Stellen-Angebote. Ein Hausbursche sofort gesucht. 9467__________I. KttugelhSffer. Ein Hausbursche gesucht. 9480 -reuftadt 4S. Junge Kräftige Arbetter sucht sofort bei hohem Lohn 9456 Hermaun Thiele. Liebigsir. 35. Eine lllcht. Haushälterin zur Führung eines bürgerlichen Haushalts auf dem Lande gesucht. 9449 Bon wem sagt die Exp. d. Bl. Eine reinliche"|FäiT zum Austragen von Brödchen gesucht. 9462__Steiustratze 88. Dienstmädchen für Küche und HauS gesucht- 9466_______________vergllratze 17. 9468] JuugeS, reinliches Dienstmädchen Per sofort gesucht. Näheres vahrhofstratze 61, 111. 9432] Braves Laufmädchen wird gesucht_______________Wetzsteiustr. 88. 9449] Laufmädchen gesucht. _______________»iSmarckvr. 10. |veriorern^efbndefL| Htrlorttt ein kleines schwarzes Eachemirtuch. Gegen Belohn, abzug. Ludwiastr 1.[9457 Giessener Stadttheater Mittwoch, de« 18. October 1«97 x Zum ersten Male: Rosenkranz u. Güldenstem Lustspiel in 4 Acten von M Klapp- («eportoirstü» des »gl- Tchauspiet- hauseS in Berlin.) Anfertigung von Co«tumen nach Maa*»! 9275 ml WT /1VV7O f^lv Modewaaren, Specialität: Seidenstoffe. V W 3WT Seltersweg 85. -WWE ämmtliche Neuheiten Dame coufedioD sind eingetroffen. Jtermann Xaty a 1OOO Mädchen! 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Da der Ver. ein in nächster Zeit bei verschiedenen Gelegenheiten zu singen haben wird, >o werden alle ortsanwesenden Mitglieder um pünktlichen Besuch gebeten. 9441 Schlosser. Lonys Bierkeller. Montag den 18. October, von 5 bis 7 Uhr: Concert, von 8 Uhr ab: 9389 Simchas-Thora-Ball. S9HHB Ilkhong Mittwoch 13. (Orfobrr, Nachm. 2 llljr. ggggg Oie beliebten Frankfurter Pferde-Loose ä Mk. 1.3 ®%t-" Porto und Liste 20 Pfg., empfiehlt und versendet prompt (auch unter Nachnahme) 11 IMTfivoTt Glückscollecte W "" Frankfurt a. M . Zeil 13 9250 Telephoo Nr. 2778 und 3383. 5 Jhäusburg 5 Grosse -Auswahl von Neuheiten in: ddaquets, ^apes, fragen, ^bendmänteln, ftindermänteln, und ftinderjaquets in allen modernen Stoffen und Preislagen von den einfachsten bis zu den elegantesten Genres. 9481 Grosse Auswahl von Neuheiten in: /leindollenen einfarbigen Stoffen, fantasier Stoffen, ^arreaur, ’&cossais, Parnasses, 'fipingles, floueles eie. tfcfiu)arjen und IftatbtrauerStoffen von den einfachsten bis zu den reichsten Genres. !Tlanellen und IfCausAleidersloffen. Zurück gesetzte Stoffe und Reste jeder Art ausserordentlich billig. Todes-Anzeige. Theilnehmenden Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mittheilung von dem gestern Abend 6 Uhr erfolgten Ableben unserer innigst geliebten, un* vergesslichen Gattin, Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter Frau Ernstine Plaut, geb. Lissard. Sie ruhe sanft nach schwerem Leid. Blumenspenden nicht im >inne der Verstorbenen. Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen, Frankfurt a. M„ Bonn, 11. October 1897. Die Beerdigung findet statt: Dienstag, 12. d M, Mittags 2 Uhr, vom Sterbehause, Ludwigstrasse 34, aus. 94fi1 Riesen-Rollmöpse mit Gurkcneinlag, per St. 5 Pfg., empfiehlt 9471 Ph. Herrmann, Seltersweg 33. 9469 Pshrtx-f.«« V K - . _ ' ■ ■ --- Ledackion: L. Echeyd a — irud Die glückliche Geburt eines prächtigen Jungen « Zeigen hierdurch alltn Fr unden an ;* b vrrla- 'r V'-übfWn Unioerfitätfl.Fi!». vrb Sttinbrurferct (Tirtfd) & Echryda) in »ießrn. Karl Kohlermann £5* und Frau, geb. Kolb. Gießen (Ludwigstr. 36), 11. October 1897. Zum Lehrling der Herr und Meister spricht: «Pass’ auf und irre Dich nicht, Wenn einer kommt und will was haben, Um seinen Magen recht zu laben, So reichst Du ihm nur nicht zu viel Ein Gläschen von dem „Bittern“ hin. Will einer was für seinen Kopf, So gieb ihm aus dem weissen Topf. Thut Einem etwas anders weh, So gieb ihm nur Camillenthee. Doch will er seinen Husten stillen, So gieb Fay’s Sodener Mineral-Pastillen.“ Fay’s ächte Sodener Mineral-Pastillen sind ä 85 Pfg. per Schachtel in allen Apotheken, Drogerien und Mineralwasserbandlungen zu haben. 8838 tÄN Nachahmungen weise man zurück! Bekanntmachung 1 in Gießen der Aüeiuausfchank von Bier au4 dem kgl. Hofbrauhauwe München über« Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß durch unfern Vertreter Herrn Heinrich Palmen in Frankfurt a. M. der tragen wurde. Die Spunde u. Zapfen unserer Gebinde tragen unsere Schutzmarke, bestehend au« dec Königskrone und den Buch staben „HB". Königl. Hofbrauamt München. y-82________ gez. Staubwasser, kgl. Director. y \ 111 ütunqun a. u/t. oer wHEW) Frau C. Balzer Uwe,, EM Ebel f- .... ---- - Fi« bvuxige V.ummtr umfaßt 6 Seiten ffc * ^cnihä r« kdchnnt Hoff Verli mhmtn ffaTint' bisher die halten, ihr and? auf l «itthelluo, ttlich gev iheilen kau, giltlg darük »ariuramtS ealii Wahrung Verpflegung Dorcta. I dn Aussttl itfiin W otjtnb tue bei Rritgf Militär» > Fethi conservatid tagican gönnen »t bei den ko ftchtigt mti am rächst Friedrichs der Centn aii bei Depesche Gabt ich leangtl frtunblh VimbHt 'uialbem Urr die Fr ie» preußisch li< Aushebmi »‘Her die N i°tu, mit 16 ”1« |I|I M keine sp dntei sei. } Molutlon an, Mftnbtn «)o puschen L $ .. Vie Thk 1‘langt. .Stehl R und u «dkoch Q| jun, >> *3^ ti ÄS' II 1« dtp H " fcQl “Ä? hu