olibw-*«eife. it,enkoffer ‘»«eben ' Ü5* C°u-ir- Ha e- Ruck. ”cren,Hu‘- &Ntt |er. HHHHi Spielplätzen. »m Terrasse »rite Räumlich- . Biereaas der Brauerei ier. Per Glas 10 Pfg, ehalteae Weine, 'S- nd Umgebung. ptohlene, ganz vor- e Kindern. Kranke. 1t irnährmlttel. Muttermilch, aenhandlüngen. - cht ist 1897. t. tzübrnatr SoLckaüe igtötit '5mm * 1® 3SÄ .nsL 10LN b. Radmb- DDL icii( 101- 101- 101.- lOiN 8?Ä 10121 23.10 96(6 rllS vvl. BrW cd jrfnöten dto. Iöf 81« 1703( 11' Kirche"P,atZ 11 Nr. 187 Donnerstag de» 12. August 1897 Erstes Blatt Gießener Anzeig er Kenerat-Anzeiger. Dir Gießener Aamikten vtäiter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Der >ie|enet Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme de» MontagS. Lierteljähriger A0onncmcnt5preisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. ------------ ' Redaction, Expedition und Druckerei: Zchutstraße Ar.7. Fernsprecher bk, Aints- und Anzaigeblntt füv den Tiveis Gieszen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag ersckeinenden Nummer bi» Borm. 10 Uhr. Gratksßeikage: chießener Kamitienölätter. Alle AnnonceN'Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen A»etlicher Tbeil. Bekanntmachung, betreffend: die Heegzett der Feldhühner und Wachteln. Großh. Ministerium de» Innern hat durch Verfügung vom 6. l. MtS. bestimmt, daß die Jagd auf Feldhühner und Wachteln in der Provinz Rhetnheffen am 12. l. MtS., in den Provinzen Starkenburg und Oberheflen, mit Ausnahme der Kreise Alsfeld, Lauterbach und Schotten, wo die Jagd erst mit dem 26. l. MtS. aufgeht, mit dem 19. l. MtS. eröffnet wird. Gießen, den 10. August 1897. Großherzogliches KreiSamt Gießen. I. V.: Dr. Wagner. Bekanntmachung, betreffend: Faselschau zu Grünberg. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß der am 26. August l. IS. zu Grünberg stattfindende Herbstmarkt zugleich mit einem Viehmarkt verbunden wird- auch soll an genanntem Tage eine öffentliche Faselfcharr durch die KSrcommisfion abgehalten werden. Bet der Schau, welche Vormittags 9 Uhr beginnt und nur zum Zwecke der Ankörung stattfindet, werden seitens der Kör- commisfion nur sprungfahige Bullen der Vogelsberger und Berner, speciell Simmenthaler Raffe berückfichtigt werden. Die Fasel müssen ficher gefesselt werden, sonst ist Wegwetsung zu gewärtigen. Gießen, den 9. August 1897. GroßherzogltchrS KreiSamt Gießen. I. V.: Dr. Wagner. Bekanntmachung, betreffend: Schafräude zu Stangenrod. Nachdem die Schasräude in der in der Gemarkung Stang enrod befindlichen Schafheerde des Johannes Schultheiß von Göbelnrod erloschen ist, werden die verfügten Sperrmaßregeln wieder ausgehoben. Gießen, den 11. August 1897. Großherzogliches KreiSamt Gießen. I. V.: Dr. Wagner. Kaiser und Zar. Auf dem im Jahre 1840 bei Kalisch zu Ehren der Freundschaft zwischen Rußland und Preußen errichteten Denkmal heißen die Schlußworte: „Der Allmächtige wolle die Allianz und die Freundschaft der beiden Staaten segnen zum Frieden und Gedeihen beider Nationen und zum Schrecken ihrer gemeinsamen Feinde." An diese Worte wird man erinnert, wenn man die in Peterhof auf dem Festmahle gehaltenen Trinksprüche des Zaren und des deutschen Kaisers liest. Diese Reden zeigen uns eine Innigkeit, welche weit über daS Maß des üblichen FreundschaftsauStausches bei Fürstenbesuchen hinausgeht und liefern den Beweis, daß die Zeit, wo die Beziehungen zwischen den beiden Reichen sich gelockert hatten, endgiltig hinter uns liegt. Wir haben die ganze Reise deS deutschen Kaisers nach Rußland von vornherein als eine Demonstration für den Frieden aufgefaßt und in dieser Ueberzeugung können die von den beiden Herrschern gehaltenen Reden nur eine Bekräftigung bilden. Kaiser Wilhelm und der Zar haben mit großer Offenheit ausgesprochen, daß sie im besten Sinne des Worte- friedliebend find. Und darin liegt die hohe Bedeutung der Toaste, fie gewähren uas den Ausblick auf eine lange Reihe von Friedensjahren, tn deren Erreichung die beiden Monarchen fest zusammenstehen wollen. ES hat viel- lelcht kaum eine Zeit gegeben, in welcher daS FriedenS- bedürfniß so lebhaft und so allgemein war, wie in der Gegen- iran, aber auch kaum eine Zeit, in welcher man sich so g aßen Befürchtungen, daß der Friede gestört werden möchte, itngab. Bei allen Ereignissen der Neuzeit, in denen das europäische Concert eine Rolle zu spielen hatte, wurde die Besorgniß vor internationalen Conflicten laut, und die Bemühungen der Mächte drehten sich in der Hauptsache um die Frage, wie solchen ernsten Meinungsverschiedenheiten vorgebeugt werden könnte. Das war schon im japanisch-chtue- fischen Kriege der Fall, sowie bei den verschiedenen türkischen Wirren und spielt auch jetzt wieder eine Rolle bei den griechisch - türkischen Friedeusoerhandlungen. Die egyptische Frage würde längst angeschnitten worden sein, wenn nicht die Mächte der Ueberzeugung wären, daß ein Conflict ent- stehen könnte, der ungeahnte Dimensionen annehmen wird. Im Interesse der Aufrechterhaltung des Friedens dürften wahrscheinlich auch die orientalischen Angelegenheiten noch nicht so bald zur endgtltigen Lösung kommen, denn daS Interesse daran ist wesentlich vermindert, seitdem die Ereignisse in Griechenland gezeigt haben, wie unsicher die Verhältnisse in diesem christlichen Staate find. Auch daS Beispiel Bulgariens wirkt nicht gerade ermuthigend auf die Großmächte ein, mit der Regelung der Dinge im Orient vorläufig noch weiter vorzugehen. Doch kommen wir auf die in Peterhof gehaltenen Trink- sprüche zurück, so fällt uns auf, daß der Zar einen viel wärmeren Ton angeschlagen bat, als vor einem Jahre in Breslau. Wtr haben schon früher darauf hingewtesen, daß der Zar nicht gerne „aus fich heraus geht" und meistens recht kühl bleibt, ohne daß er verletzen will. Er macht anscheinend nur widerstrebend viele Worte, waS er schon bei den verschiedensten Gelegenheiten documentirt hat. Aber wenn man bedenkt, daß bei solchen feierlichen Trinksprüchen die Worte vorher genau Überlegt werden, so müssen die Wendungen im Zarentoaste, als er von der neuen Betätigung der traditionellen Bande sprach, welche ihn mit dem Kaiser Wilhelm einigen, und von den guten Beziehungen, welche in so glücklicher Weise zwischen beiden Reichen geschaffen worden sind, als überaus werthvolle Kundgebungen angesehen werden, durch welche der Zar in unzweideutiger Weise offen vor aller Welt darlegen wollte, daß er nicht dafür zu haben sei, gegen den befreundeten Monarchen aufzutreten. Durch den herzlichen Ton, in welchem der Zar sprach, war unserem Kaiser ermöglicht, in äußerst warmen Worten zu erwidern und die bestehenden Beziehungen als innige, auf unerschütterlicher Basis beruhende zu bezeichnen. Kaiser Wilhelm ging noch weiter, indem er dem Zaren in feierlichster Weise gelobte, ihm bei dem großen Werke, den Völkern den Frieden zu erhalten, seine thatkrästigste Unterstützung zu Theil werden zu lassen gegen Jeden, der eS versuchen sollte, diesen Frieden j zu stören oder zu brechen. Die Petersburger Kaisertage find verrauscht, aber vor- ausfichtlich haben fie eine nachhaltige Wirkung: Deutschland und Rußland wissen sich einig in dem Bestreben, den Weltfrieden zu erhalten, und tn der Ueberzeugung, die Macht zu besitzen, diesem Willen Geltung zu verschaffen. Die Völker Europas aber können unserem Kaiser Dank wissen, daß er jede Gelegenheit wahrnimmt, sein Ansehen und Deutschlands Macht in die Wagschale zu legen, um zu werben für einen dauernden Frieden. (XX) Deutsches Reich, — Die Deutsche Rechtspartei wird ihren diesjährigen Congreß zu Frankfurt a. M. in den Sälen der Alemannia (Schillerplatz) am 19. und 20. August, jedes Mal Vormittags, am ersten Tage von 9J/g, am zweiten von 10V, Uhr an, abhalten. Den öffentlichen Verhandlungen wird am ersten Tage ein Vortrag des Geh. LegationS- rathes a. D. von Oertzen- Leppin über die Entwickelung Deutschlands seit der Zerstörung des Deutschen Bundes, am zweiten Tage ein von W. Hopf-Melsungen zu erstattendes Referat über die auswärtige Politik des Deutschen Reiches zu Grunde gelegt werden. Beide Verhandlungs-Gegenstände find gewählt nut Rücksicht auf die dermalige kritische Lage des Reiches im Innern und nach Außen und dürften deshalb auch solche Freunde deS Vaterlandes interesfiren, die nicht auf dem Standpunkte der Deutschen Rechtspartei stehen. Wolffs telegraphisches Correfpondmz-Bureau. Elberfeld, 10. August. Die Stadtverordneten-Dersamm- lung bewilligte für die Ueb er schwemmt en eine Summe von 15,000 Mk. Hirschberg (Schlesien), 10. August. Nach dem aus 31 Gemeinden und Gutsbezirken vorliegenden Material über die Hochwasserschäden im Kreise Hirschberg find den Fluthen 4 Menschen und 166 Thiere zum Opfer gefallen. 9 Wohnhäuser und 42 andere Gebäude wurden zerstört, 72 Wohnhäuser und 75 andere Gebäude erheblich beschädigt. 124 Brücken wurden zerstört, 53 beschädigt- von Wegen sind zerstört 11,278 Meter, erheblich beschädigt 35,857 Meter. An Aeckern, Wiesen und Gartenland wurden 287 Hectar fortgeschwemmt, 910 Hectar sind gänzlich versandet. Karlsruhe, 10. August. Der Hofbertcht der „KarlSr. Ztg." meldet: Im Laufe der letzten 14 Tage hat die Besserung im Befinden deS Großherzogs einige Fortschritte gemacht,- außer den Bädern haben die AuSfahrt-n in die Wälder der Umgegend einen kräftigenden Einfluß auf den Großherzog auSgeübt. Immerhin bedarf der Großherzog noch großer Schonung. Er hat deshalb vor einigen Tagen die Einladungen zu den Paraden und Manövern des 8. und 11. ArmeecorpS und der beiden bayerischen Armeecorps bet dem Kaiser und dem Prinzregenten von Bayern ablehnen müssen. Der Großherzog ist auch verhindert, den beabfich- ttgten Besuch bei dem Prinregenten in MÜchen zu machen, um für die Ernennung zum Ehef deS bayerischen Infanterie- Regiments Nr. 8 seinen Dank abzustatten. Linz. 10. August. Heute wurde die Strecke Ebensee- Ischl für einen beschränkten Personenverkehr wieder eröffnet. Paris, 10. August. Präsident Faure ist heute Vor- .mittag in Annecy angekommen. Loudon, 10. August. Prinz und Prinzessin von Wales find heute Früh nach Deutschland abgereist. Madrid, 10. August. Die Königin > Regentin hat ein Schreiben an die Wittwe des ermordeten Minister-Präsidenten CanovaS gerichtet, worin sie mit bewegten Worten der großen Verdienste von CanovaS gedenkt und den schwere« Verlust beklagt, den Spanien durch dessen Tod erlitten. Castellar, der fich gegenwärtig in Santa Agueda befindet, erklärte, der Tod Canovas sei ein unersetzlicher Verlust für Spanien und fügte hinzu, Sagasta müsse in das neue Cabinet eintreten, während er (Castellar) auch fernerhin dem Vaterlande außerhalb der Regierung stehend dienen werde, denn er könne nur Mitglied eines republikanischen CabtnetS werden. Die Leiche Canovas liegt im Bette aufgebahrt, von einem Leichentuch bedeckt. Die GefichtSzüge zeigen einen ruhigen und friedlichen Ausdruck wie den eines Schlafenden. Trauer- messen werden an einem im Vorderzimmer errichteten Altar gelesen. Viele Städte und Dorfschasten des Landes werden Deputationen zur Beisetzung nach Madrid entsenden. In Malaga sind sämmtliche Läden geschloffen und alle Festlichkeiten verschoben worden. Die Straßen der Stadt tragen Trauerschmuck. Petersburg, 10. August. Nachdem die Kaiserin Auguste Victoria die oberen Räume des Winterpalais, sowie die Eremitage und da- Brillantenzimmer defichttgt hatte, fuhr dieselbe in Begleitung der Großfürstin Constantin nach dem Häuschen PeterS des Großen und von dort längs des Palast- QuaiS vorbei an dem Palais des Prinzen von Oldenburg und am Sommergarten, am Lebtashiji und Ekaterinen-Kanal entlang nach dem Newsky-Prospekt. Von hier ging die Fahrt über die Kasansche Brücke nach der Isaaks-Kathedrale, an deren Eingang die Kaiserin von dem obersten Geistlichen der Kirche, Schmirnoff, und dem ganzen Personal der Kathedrale begrüßt wurde. Schmirnoff führte die hohen Herrschaften in der Kirche umher, indem er dir Sehenswürdigkeiten zeigte und erklärte. Die Kaiserin begab sich sodann mit der Großfürstin Constantin zum Dampfer zurück und unterbrach die Fahrt nur am Ekaterinen-Kanal auf einen Augenblick, um den Neubau der Kathedrale zu besichtigen, welche an der Stelle errichtet wird, an welcher Kaiser Alexander II. ge- tödtet wurde. Gegen V/2 Uhr dampften die hohen Herrschaften mit Gefolge nach Peterhof zurück. Petersburg, 10. August. Den deutschen Marinesoldaten wurde von der Stadt Petersburg am Sonntag und Montag ein festlicher Empfang in den öffentlichen Gärten der Stadt bereitet. Im Zoologischen Garten waren lange Tafeln gedeckt, wo Speisen verabfolgt und Bier auSgeschenkt wurde. Die Soldaten, welche in Trupps von 50 Mann pro Schiff beurlaubt waren, fanden tn der ganzen Stadt die wärmste Aufnahme. In allen Gärten wurde unter begeisterten Kundgebungen der Menge die deutsche National- Hymne gespielt. Deutsche und russische Matrosen zogen Arm in Arm durch die Straßen. Im Zoologischen Garten begrüßte daS Stadthaupt Ratkow Roshnow die Matrosen mit warmen Worten tn deutscher Sprache. Die Matrosen dankten durch ein dreimaliges Hurrah. Petersburg, 10. August. Die hiesige deutsche Colonie beabsichtigt, rote die Blätter melden, zum Gedächtniß der Anwesenheit des deutschen Kaisers tn Petersburg ein Greisen- heim für 40 Personen zu gründen. Die Eröffnung findet am 1. September d. I. statt. Konstautiuopel, 10. August. (Wiener Corr.-B.) Der Besuch des bulgarischen Fürstenpaares ist auf eine Einladung des Sultans gelegentlich der letzten Anwesenheit des Fürsten Ferdinand in der türkischen Hauptstadt zurückzuführen. Der Besuch war bereits für diese- Frühjahr geplant, mußte jedoch infolge deS AuSbruchS deS griechisch-türkischen Krieges verschoben werden. Bei dem Empfange des Fürsten im YtldizPalast küßte sowohl der Fürst al- auch sein (Befolge dem Sultan die Hand. WB. Peterhof, 11. August. Gestern Vormittag hatten der deutsche Reichskanzler, Graf Murawiew, der Botschafter v. Bülow und Radolin eine längere Couferenz. Wien, 11. August. Wie verlautet, wollen die Deut« schen auf keinerlei Au»gleichS«Verhandlungen etugehen, bis sie Geougthuung erlangt haben. Rom, 11. August. Man vermuthet hier, daß der Mörder CanovaS identisch ist mit dem 26jährigen Anar« chtsteu Michele Angiolitto auf Foggia in Apulien. Derselbe hat in Lucera eine Gefängnißstrafe wegen anarchistischer Propaganda verbüßt und war seit einigen Monaten ver« schwundeu. Der Polizei war aber bekannt, daß er fich in Barcelona unter dem Namen Jose Santo aufhtelt. Paris, 11. August. Der Polizei-Präfectur sind 250 Anarchisten bekannt, von denen mehr all die Hälfte Italiener find. Gollis Bild befindet fich nicht tu BertillonS Auarchtsteo-Album. Madrid, 11. August. Der Attentäter Golli wird im Gefängntß von Dergara sehr streng bewacht. Die Untersuchung ist abgeschloffen. Voraussichtlich wird die Angelegenheit vor dal für die baskischen Provinzen eingesetzte Ausnahmegericht von Ditaria kommen, dessen Vorsitzender ein dem Armee-Corps angehöriger General ist. Die Wittwe CanovaS' weilte 48 Stunden ununterbrochen bei der Leiche ihres ManveS. Nur mit List konnte man sie entfernen, um den Leichnam einzubalsamiren. CoceUs unt provinzielle« Ließen, den 11. August. * * Dieustuachrichteu. Seine Königliche Hoheit der Grobherzog haben Allergnädigst geruht, am 7. August dsS. Js. den Bauiuspector für besondere Bauausführungen, Franz Frenay zu Gießen, auf sein Nachsucheu', mit Wirkung vom 17. August 1897, aus dem Staatsdienste zu entlassen, sowie den Bauaffessor Wilhelm D i e h l auS Groß- Bieberau zum Bauiuspector für besondere Bauausführungen, mit Wirkung vom gleichen Tage, zu ernennen. • * Parlamentarisches. Eine Eingabe des gefchäftS« führenden Ausschusses der freien Vereinigung der Krankenkassen im Großherzogthum Hessen, Errichtung einer Lungen« hetlaustalt bett., an die Zweite Kammer der Landstände, lautet: Der Abgeordnete Ullrich (Offenbach) hat bei hoher Kammer den Antrag gestellt, auf Staatskosten eine Heilanstalt zu errichten. In der 5. ordentlichen General« Versammlung der freien Vereinigung von Krankenkassen im Großherzogthum Heffen wurde auch die Frage betr. Errichtung einer Lungenhetlanstalt wiederum erörtert und in Hinsicht auf die Zweckdienlichkeit rc. derartiger Anstalten der Beschluß gefaßt, den Antrag Ullrich, soweit derselbe die Lungenheilanstalt betrifft, zu unterstützen, auS welchem Grunde wir, unter Anschluß eines ProtocollS über qu. Gene« ral-Bersammlung, uns ganz ergebenst gestatten, an hohe Kammer die ehrerbietigste Bitte zu richten: dieselbe wolle hochgeneigtest dem Anträge Ullrich genehmigend beitreten. * * Radfahren betr. Der Bericht des Zweiten AuS« schuffeS über die Vorlage Großherzoglichen Ministeriums deS Innern, den Gesetzentwurf, das Radfahren auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen betr., erstattet von dem Ab« geordneten Hirsch, lautet: Von Großherzoglicher Regie« rung wurde das — in Beilage Nr. 160 abgedruckte — Gesetz „daS Radfahren auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen" betr., nebst Begründung vorgelegt. In der Begründung wird auSgeführt, daß das Radfahren nicht nur dem Sport, sondern auch dem leichten und raschen Verkehre diene. Daß bet der, immer mehr Verbreitung findenden Sitte des Radfahrens eine gesetzliche Regelung desselben nothwendig geworden ist, beweisen die in den öffentlichen Blättern erhobenen Klagen über Unannehmlichkeiten, denen das Publikum Seiten! der Radfahrer ausgesetzt ist. Aber auch von den Radfahrern wird über Belästigungen geklagt, die für manchen Fahrer schon recht unangenehme Folgen hatten. Zur Verhütung dieser Störungen wurden in ver« schtedenen Kreisen Polizeianordnungen erlaffen, die aber keinen ausreichenden Schutz gewähren und zeigten, daß ohne einheitliche Regelung des RadfahroerkehrS das Publlkum und die Jntereffen deS Verkehrs nicht genügend geschützt werden. Dieses zu erreichen soll der Zweck der Gesetzesvorlage sein und ist der Ausschuß der Ansicht, daß die Regelung deS RadfahroerkehrS auf die Dauer von zwei Jahren durch landesherrliche Verordnung erfolgen soll- er glaubt, daß bis dahin genügende Erfahrungen vorliegeu, den Radfahrverkehr durch gesetzliche Bestimmungen festzulegen. Der Ausschuß beantragt: die Kammer wolle der Gesetzesvorlage zustimmen, jedoch im Artikel 1 hinter dem Worte „erfolgt" den Zusatz „auf die Dauer von zwei Jahren" einfügen. ** AmlSstyl im Postdienst. Zur Verminderung des Schreibewerks und zur Vereinfachung deS Geschäfts« verkehr! hat auch nunmehr daS ReichSpoftamt für feinen Bereich die nöthigen Anordnungen getroffen. Nach dieser soll die Schreibweise knapp und klar sein und alle entbehrlichen Fremdwörter, veraltete KanzleiauSdrücke und überffüssige HöflichkeilSauSdrücke sollen vermieden werden. Häufungen und Steigerungen, wie: „sehr ergebenst, ganz ergebenst, hoch« dieselben" sind nicht mehr anzuwenden, die Anrede Ew. Wohl« geboren fällt ganz weg, während die Anreden Ew. Hoch« geboren, Excellenz rc. möglichst durch Fürwörter zu ersetzen find. Im Verkehr zwischen gleichgestellten Post« und Tele« graphen-Behörden find Höflichkeitswendungen wegzulaffen. Desgleichen in Berichten an die vorgesetzte Behörde, Wörter, die daS Nachgeordnete Derhältniß ausdrücken, wie gehorsamst, ehrerbietigst. Jede Schroffheit in Schreiben ist bet alldem ju vermeiden. Für Berichte an den Landesherrn, Schreiben an fürstliche Personen gelten die bisherigen Formen. Für die Sprachreinheit soll als Vorbild das bürgerliche Gesetzbuch dienen. Bei dem gelammten GeschäftS-Verkehr sind Kosten möglichst zu vermeiden und der schriftliche Verkehr zwischen Depeschen M Bure« »Herold/ Berlin, 10. August. Der Kaiser hat den Großfürst «hri II von Rußland, ältesten Sohn deS Großfürsten Wladimir, i la suite der deutschen Marine gestellt und den Großfürsten Constantin Constautinowitsch, Com« mandeur deS Leibgarde-Regiments PreobraskenSk, zum Chef deS 5. Garde-Grenadier.Regiments ernannt. Berlin, 10. August. Der „ReichSauzeiger" veröffentlicht die Ernennung des bisherigen Botschafters Freiherrn v. Thielmann zum StaatSfecretär des Reichsschatzamts, unter Verleihung des CharacterS all wirklicher Geheimer Rath. Berlin, 10. August. DaS „Berl. Tagebl." meldet auS Madrid: Die Identität del Mörder! CanovaS ist noch nicht endgültig festgestellt. In jeder Stadt trat Golli unter einem anderen Namen auf. Nunmehr verweigert der Mörder jede weitere Auskunft. Die Polizei trifft umfaffende Sicherheitlwaßregeln für die königliche Familie. In San Sebastian wurden mehrere Verhaftungen vorgenommen. Berlin, 10. August. Der engere Ausschuß des Komitee für die Ueberschwemmten hat heute beschloffen, 30 000 Mark dem Comitö für Württemberg, 30000 Mark der sächsischen Gesandtschaft Hierselbst für die Ueberschwemmten im Königreich Sachsen, 30000 Mark dem Oderpräfidenten von Schlesien für die schlesischen Ueberschwemmten, und 5000 Mark für die Lausitz, für Guben und Forst, sofort zu Überweisen. Berlin, 10. August. Die „Post" berichtet heute, daß Fürst Bismarck auch dem Herzog. Regenten Johann Albrecht von Mecklenburg gegenüber bei dessen letzter Anwesenheit in FriedrichSruh geäußert hat, Kaiser und Reich könnten jederzeit auf seinen Rath rechnen. Oldenburg, 10. August. Heute, am Geburtstage der Erbgroßherzogin, wurde ein Thronfolger geboren. Wien, 10. August. Die hiesige spanische Gesandtschaft erklärte die kürzlich von der „Times" gebrachte Meldung über allerhand Grausamkeiten, welche die in den Kerkern Spaniens befindlichen Anarchisten zu erleiden hätten, für vollständig unwahr. Graz, 10. August. Infolge von Wolkenbrüchen wurde die Straße von Turnau nach Mariazell durch eine Erdlawiue verschüttet. Budapest, 10. August. Seit gestern Abend ist das Hochwasser der Donau von Raab bis MohacS im Sinken begriffen. DaS überschwemmte Gebiet ist riesig groß, die verursachten Schäden enorm. Die Hochfluth führt Dächer, Möbelstücke, viele Wild« und leider auch Menschenleichen mit sich. Aus der Strecke von Gran bis Budapest wurden vorgestern und gestern mehr als 10 Leichen, auch ein Kind in feiner Wiege aus den Finthen gefischt. Brussel. 10. August. Der „Soir" erhält eine Corre« spondenz aus London, wonach bezüglich der Ermordung CanovaS mehrere englische Anarchisten erklärten, der angebliche Mörder Golli sei wahrscheinlich der italienische Advokat Gori, der fich in den letzten Jahren in Frankreich und England aufgehalten hat und bereits früher verdächtigt wurde, Caserio zu dem Attentat auf Carnot angehalten zu haben. Paris, 10. August. Der Mörder CanovaS' war vor einigen Jahren in einer lithographischen Anstalt in Marseille beschäftigt. Damals nannte er fich Michele Argiolillo. Seine damaligen College« schilderten ihn als talentvollen Autodidacten. Ein hier weilender Anarchist erklärte auf Befragen, daß man da- Attentat in Spanien voranSfehen konnte. Alle Hingerichteten Anarchisten hätten in ihren letzten Augenblicken die Worte gesprochen: „Genossen, rächet uns." Noch vor einigen Wochen fand man am Palais Bourbon einen Zettel mit der Aufschrift: „Rächet die Brüder." Paris, 10. August. Infolge der Aussage des Mörders CanovaS', sein Verbrechen sei der Anfang einer Reihe anarchistischer Thateu in Spanien und anderen Ländern, hat der Pariser SicherheitS-Director die strengsten Maßregeln getroffen, um in Paris ein weiteres Vorgehen der Anarchisten zu verhindern. Behufs Sicherstellung des Präsidenten der Republik bei feiner Reise nach Petersburg will man fich mit ben dortigen Behörden in Verbindung setzen. Petersburg, 10. August. Heute fand in ZarSkoje Selo eine Gefechtsübung statt, welcher der Zar und Kaiser Wilhelm beiwohnten, während die Kaiserin verschiedene Sehenswürdigkeiten Petersburgs in Augenschein nahm. Zu der heute Abend in Peterhof stattfindenden Galatafel find auch die deutschen Marine-Offiziere geladen. — Der Zar ewpftn« gestern Herrn v. Bülow in längerer Audienz. Petersburg, 10. August. Die Offiziere des deut« C d)toaber6 rour^cn dem Zarenpaare gestern nach Schluß der Parade vorgestellt- sodann fand in dem auf dem f* C ki' /rri*lctcn Kaiserzelt ein Frühstück statt, an welchem die beiden Kaiserpaare, Würdenträger und Generale, sowie die Großfürsten und Fürstinnen theilnahrnen. Bei der Tafel trank der Zar auf das Wohl des deutschen Kaiser- paares, Kaiser Wilhelm auf daS Wohl des ZarenpaareS. 2Zodl. ben^ Job°nn tn Peterhof abgehaltenen Familten-Diner begaben sich die Allerhöchsten Herrschaften nach der Olga- Insel, wo unter freiem Himmel ein Garten'Ballet vorgesührt wurde. 1500 Gäste waren hierzu eingeladen. *0. August. Die Regierung ordnete die Rückkehr sammtltcher beurlaubter Offiziere zu ihren Truppentheilen an und untersagte weitere UrlaubSbewilltg- Konstantinopel, 10. August. Der neueste E t n f a l l v o n mehreren Tausend Armeniern in türkisches Gebiet ist ein sehr ernster. Ueber 200 türkische Unter- thanen, darunter viele Frauen und Kinder, sollen von Armeniern moffacrirt und furchtbar verstümmelt worden sein. Die Pforte wies den Gouverneur von Wan an, energisch gegen die Räuber vorzugehen und ersuchte die serbische Re- gierung, sich an der Verfolgung und Vernichtung der Räuber kräftig zu betheiligen. Abtheilnngen und Dienststellen derselben Behörde durch münd' liche Besprechung oder Unterredung u. S. mittels Fernsprecher zu ersetzen. • • Die beiden jüngste» Kinder deS Kaisers pasfirtcn heute vormittag 10 Uhr auf der Reise von Tegernsee nach WilhelmShöhe die hiesige Station mittelst besonderem in ben Schnellzug 11 eingestellten Hoswageu. * • InteruntionaleS Rad WeNsihre» in Gießen. Einen über Erwarten günstigen Erfolg har ble Einladung zu dem internationalen Wettfahren am 15. August b. I! von allen Seiten erfahren, unb eS bestätigt auch dieser Umstand, in welcher vortheilhafteu Weise fich die Rennbahn auf dem Sportplatz an der Hardt feit der kurzen Zett ihre! Bestehens in Radfahrerkreisen eingeführt hat. Die stattliche Zahl von 130 Anmeldungen füllt die Liste, worunter fich viele Namen btftnben, deren Träger schon Siege auf' zuweisen haben, welche nur von ganz vorzüglichen Fahrern erreicht werden, z. B.: Michael Hrrtry auS Klein-Steinheinr, der am 4. Juli d. I. in Darmstadt die Meisterschaft von Heffen über 5000 Meter gewonnen hat und der wegen seiner großen Technik jüngst dazu auSersehen wurde, aus dem Sportplätze in Leipzig eine Trainirschule für Radfahrer z» begründen. Ferner nennen wir den beliebten unb gleich tret'- züglichen Rennfahrer Heinrich Struth auS Mainz, welcher fich bereits früher den Titel „Meisterfahrer von Deutschland" erworben hat, weiter die hier schon bekannten Conrad Lautermann au! Darmstadt unb Hanl Neumann au! Rüffel!' heim. Außer vorstehend genannten Herren und den bereit! in unserem ersten Bericht erwähnten Gebr. Krämer au! Chicago und Christiansen auS Kopenhagen, liegen zu dem für Beruflfahrer entschieden wichtigsten Rennen um die Meisterschaft von Heffen noch weitere Anmeldungen Dor», fr daß dasselbe von neun Fahrern bestritten und durch die vereinten aulerwählten Kräfte fich von selbst zu dem Haupt- rennen del Tages gestalten wird. Sehr bedeutende nicht- hessische Berufsfahrer, welche noch gemeldet haben, find u. A.: Bodilek auS Prag, Platt auS Crefeld, Fahrig au! Chicago, Willi Koch, Meisterfahrer von Heffen-Naffan, au»-. Frankfurt a. M., Jehlika au! Prag, Wolff au! Stettin, Heering au! Hannover, Kieling au! Mannheim unb viele andere. Zu dem Militärfahren, welche! gleichfall! sehr in- tereffant zu werden verspricht, wurde alS Anzug vorgeschrieben: Litewke, Schirmmütze und Gamaschen, ohne Seitengewehr. Die Werthpreise für Amateure werben von Donnerstag an im Schaufenster deSHerrn Ernst Blödner am Selterlweg ausgestellt fein. An der festlichen Ausstattung deS Sportplatzes an der Hardt wird rüstig gearbeitet, die Vorarbeiten zum guten Gelingen deS Ganzen find nahezu abgefchloffen, und e! bleibt nur noch zu wünschen, daß auch daS Wetter, von dem der größte Theil bei Feste! abhängt, fich ben Veranstaltungen nicht hinbernd entgegen- stellen möge unb der Verlauf ber Rennen, ungetrübt durch Unfälle, ein befriedigende! Ende finde. • * Oberheffifcher Bienenzüchter Verein. Die diesjährige Wander v ersammlung des ober hessischen Bienen' züchter« Vereins findet am Montag den 13. September in „Hamels Gartenhaus" zu Grünberg nach voran!- gegangener Vorfeier am Sonntag statt. Am Montag hatte sich der Vorsitzende des Verein!, Herr Pfarrer Ellen- berg er au! Ortenberg, zu einer Sitzung, zu welcher eine Anzahl Herren von Grünberg eingeladen waren, eingefunden, um das zur Veranstaltung der Versammlung Nöthige zu besprechen und anzuordnen. Nach dem von Herrn Pfarrer Ellenberger vorgeschlagenen und von den Anwesenden gutgeheißenen Programm findet am Sonntag im „Gartenhaus" Concert und Abends eine ComitHfitzung in einem Locale in dec Stadt statt, während am eigentlichen VersammlungStag im „Gartenhaus" Vorträge aus dem Gebiete der Bienen- wirthschaft gehalten, sowie die Prämiirung der ausgestellten Gegenstände und die Berloosung, für welch' letztere 3000 Loose zur Verausgabung gelangen, vorgenommen werden. Hieran — voraussichtlich Mittags gegen 1 Uhr — schließt fich bei Mufikvorträgen ein gemeinsames Mittageffen und gesellige! Beisammensein an. * • Die 116er. AuS Griesheim wird Folgendes berichtet: DaS 1. Bataillon des 116. Jnf.-Regt!., daS leit dem 21. v. M. in Quartier lag, ist am 7. August wieder in seine Garnison Gießen zurückgekehrt. Wir wollen bei dieser Gelegenheit nicht unerwähnt laffen, daß die Ange- hörigen deS Bataillons ohne Ausnahme während ihres Hierseins ein in jeder Beziehung musterhaftes Betragen an den Tag legten, was auf eine vortreffliche Manneszucht im Bataillon schließen läßt. Das gegenseitige Einvernehmen war daS denkbar beste, wie man vielfach wahrzunehmen Gelegenheit hatte. Nicht die geringste Klage ist zu verzeichnen unb auch die Soldaten dürften, vielleicht mit ganz geringen Aul- nahmen, mit ber Aufnahme, die fie bei ihren Quartiergebern gefunden, recht zufrieden fein. Kennzeichnung von Sträflingen. Eine in ber Groß- । herzoglich hessischen Zeitung unterm 16. April 1812 erlassene Berorbnung der Regierung enthält folgenden intereffanten Paffu!: . . . „Um bet den gefährlichen Verbrechern dem Reiz zur Flucht durch die verminderte Wahrscheinlichkeit eine« glücklichen Erfolge» zu begegnen, und auch daS Gelingen derselben durch Erleichterung der Wiederverhaftung zu er- schweren, wird verordnet, daß in Zukunft allen Delinquenten beiderlei Geschlechts, welche auf längere Zeit als ein Jahr zu Zuchthaus verurtheilt find, ingleichen allen etwa verhaf« teten Jnquifiten, gegen welche bereits die Specialinquifitioa erkannt ist, die Haare auf der rechten Seite des Kopfes unb ber Bart auf der rechten Seite der männlichen Arrestanten glatt abgeschoren unb dieses Abscheeren alle vierzehn Tage wiederholt, auf der linken Seite aber dem Haupthaar unb Bart sein freie« WachSthnm gelassen werden soll." Alle Staaten hatten damals eine besondere Art der Kennzeichnung von Verbrechern, so daß e! jedem Polizisten möglich war, sofort zu erkennen, auS welchem Staate btr Flüchtling auSgeriffen war. ‘■ft*ft "fr i Mkm 7' “ä?VS !*'■»„«;.. q« 15 «„ 8 w btm R*Ä\1 6fr Hl üb« hQf enasi^,tt ihr» Ä o,®1' te* LTäger s/^-dvruvlrr J ^^»ltchen fiJ&Ä * ” ’ftÄr 1 SUbfafoiv v» l, *•« «X: J,ftW Mainz, iiptl^tt Ä’’0’Start' 52 bikavvtru 6onrai nl «tpmann au« Mfftli- **tntn und btn bereits )’«« ®tbr. Shim,, «m 2°"°!°"-«-°!-6-» Wfo Rrnmn um dir ^«elbuugtu bort fr Rt« md durch dir vn- on selbst zu dem Haap Sehr bedeutende utcht- 'ch gemeldet haben, find aui Crefeld, Fahrig au« x 6on Hrssen-Naffan, out. ra8/ Wolfs au« TtmKi,. au« Marmheim unb viele velchr» flltldiiatt« sehr in, ttutbt al« Anzug vorgi- b Gamaschen, ohne Seiten Amateure ioerben bon SHerrn Ernst BlBbnti An der festlichen Hni- : Hardt wird rüstig gear> ten Gelingen des Gauzic leibt nur noch zu rvstuscheo, er gröhte Theil de« Feste! nicht hindernd entgegn ' Rennen, ungetrübt dmt inbt. "Stttln. Die -le-Mixi berhessischen Sttntn- ontag bin 13. Trhimdn noch Mxad j starr. Am Montag HM s, Herr Pfaner Ellen- c Sitzung, zu welcher eine geladen waren, tingtfüM iersammlung Röthige zu bi- btm von Herrn Psarrr von den Anwesenden M Sonntag im „Gartenhaus ifitzung in einem Locale u rötlichen versammlungSi°k btm Gebiete der ttenw 'ämiirung der ausgestellten ür welch letztere 3000 Loose ,enommen werden. Hlem i w-fWM“ MMch« u«d JtflOll1 jhrlmelibS*“«1"' 116. g«f.'9it|*|v b"1. ° ,» am 7.1M * säS*-*: SäS** wx*® * w ist zuDt i ln sw jääu«* retat In d!l ««■ ®„1812 ,M« m 16. M '8 Lflanin -th-lt f* i» irffirM'« J'Sft finit bette gM* e, unb j« «' »s^°'F «if * Ä fi|S5 i’Ä-s thale stürzte ein Student aufl München 500 Meter tief ab und blieb sofort tobt. 1 1 (1) 3 (1) (1) (3) (1) 1 2 1 1 1 1 1 (1) 1 3 (3) 2 (1) Lebensschwäche Diarrhöe Gehirnhautentzünd. Krämpfen Keuchhusten Dtphtherllts Gehirnschlagfluß Bösart. Neubildung Herzleiden Darmeinklemmung Unbekannte Krankh. linioerfitäts - Nachrichten. — vr. Julius Wolff, Professor der NationalLconomie an der Züricher Universität, hat den an ihn ergangenen Ruf an eine preußische Universität angenommen. . — Durch den Tod des G.-hetmrathS Prof. Victor Meyer in Heidelberg hat die Chemie allzu früh »inen ihrer bedeutendsten Der- tret.r und Förderer verloren, der als 49jähr. Mann durch einen Herzschlag (der „Frkf. Ztg." wti d mttgelheilt, daß derselbe sich vergiftet habe) mitten aus erfolgreichem Schaffen gerissen worden ist. Meyer war in Berlin geboren und studtrte dort und in Heidelberg. Nachdem er in Stuttgart, Zürich und Göttingen Professuren bekleidet hatte, ^urdc cr 1889 als Nachfolger seines früheren Lehrers Bunsen nach Heidelberg berufen. Seine Forschung n erstreckten sich tnsdesondere auf das Gebiet der Nitro-Verbindungen, der Azo-Berbindungen, der Verbindungssähigkett des Kohlcnstoffe; er entdeckte u. A. die Aldoxtrne, Ketoxime und das Tiophen und schrieb eine Anzahl wissenschaftlicher Werke, unter denen besonders sein mit Jacobson gemeinschaftlich herausgegebeneS Lehrbuch der organischen Chemie tzervorzuheben ist. — In der medicinischen Facultät der Universität Straßburg hat sich Herr Dr. Karl Spiro, Assistent am dortigen physiologisch-chemischen Institut, als Prioatdocent für physiologische Chemie habilttirt. . l. Fe6cr den Adel auf den deutschen Universitäten wird in der „Voss. Ztg." eine interessante statistische Zusammenstellung mttgelheilt. Unter den 30932 Studenten in sämmtlichen deutschen Universitäten sind 836 adelig (wobei die Zahl eher etwas zu hoch als zu niedrig gegriffen ist, da manche 9Zamcn mit nur scheinbar adeligem Prädicate dem Adel zugezählt worden find), von d nen 162 aus die Ausländer und 664 auf die Deutschen, von diesen wiederum 427 auf Preußen allein entfallen. Natürlch steht die Jurisprudenz mit 260 als die vornehmste Wiffenschaft an der Spitze, in großem Abstande folgt darauf die Medicin mit 46, die Land- wirthschaft mit 28, die phil-logisch.-historischen Fächer mit 27, die mathematisch-naturwissenschaftlichen mit 24, die evangelische Theologie mit 13, die Pharmacie mit 12, die Kameralien mit 10, die katholische Theologie mit 4 und endlich die Zahnheilkunde mit 3. Don den 16604 Preußen, die im Ganzen an den deutschen Universitäten sich gegenwärtig Studien halber aushalten, bilden somit die Adeligen einen Bruchtheil von 2,6 pCt., bei den preußischen Juristen (4473) macht der Adel 5,8 pCt. aus, bei den Philologen und Historikern (1757) nur 1,5, bei den Mathematikern und Natm- wissenschastlern (1657) 1,4, bet den Medicin-rn (4551) knapp 1 und bei den evangelt,chen Theologen (1575) nur 0,8 pCt. Diesen Ziffern wird der Ave! in der Verwaltung gegenübergestellt. In der preußischen Verwaltung des Innern stehen im Ganzen 527 Adelige den 862 Bürgerlichen gegenüber, somit 37,9 pCt. Adelige und 62,1 pCt. Bürgerliche. Änm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben mit die Gefahr des Einschlagens viel größer ist, als bei solchen mit starken Regengüssen, wodurch ein Ausgleich der e «irischen Spannung stattfindet. Dem thatsächlich trockenen Gewitter folgten vorgestern und gestern nasse und endlich der so lang ersehnte gründliche Landregen. Zur höchsten Zeit ist er eingetreten; denn schon machten fich die Folgen der feit» hcrigen Trocknung sehr bemerkbar. t Schotten, 10. August. Auf den hiefigen Sommer» markt waren gestern und heute zugetrieben: nahezu 8000 Stück Rindvieh, 1400 Schweine, sowie 300 Pferde und Fohlen. Der Handel in Schweinen und Pferden ist recht lebhaft gewesen; alle Fohlen wurden verkauft; bezüglich der Fettschweine sank der Preis für 1 Pfd. Schlachtgewicht auf 54 Pfg. Die Nachfrage nach Rindvieh war sehr mäßig, offenbar in Folge des hier und da bestehenden Grünfuttermangels. Mit der Bahn warben gestern und heute etwa 70 Waggon- Thiere fortgebracht. Morgen findet, da unser Sommermarkt gleichzeitig als Kirchweihe gilt, der von jeher bei günstiger Witterung aus allen Theilen des Vogelsbergs stark besuchte Krammarkt statt, mit den üblichen Vergnügungen aller Art, die besonders von der Jugend gerne besucht wer» den. Unsere Geschäftsleute sind durchweg mit dem seitherigen Ergebniß des Sommermarktes sehr zufrieden. Herbstein, 8. August. Manche Leute glauben, Briefmarken, weiche wenig oder fast unkenntlich abgestempelt i find, noch einmal benutzen zu können. So wurde kürzlich i ein Brief mit einer solchen abgestempelten 10 Pfg.-Marke < auf hiesigem Postamte aufgeliefert, welches jedoch alsbald i bemerkt wurde. Der Brief wurde allerdings an seine Adresse befördert, das dort abzulirfernde Postamt davon benach« rchttgt und der Absender ausfindig gemacht. Dem Absender ivurde von Kaiser!. Oberpostdirection Darmstadt eine Strafe von Mk. 3.20 nebst 30 Pfg. Portounkosten zudictirt. i Angersbach, 10. August. Unser Ort wurde am Sonntag \ Hackt durch etn Brand un glück heimgesucht. Kurz vor । 10 Uhr ertönte Feuerlärm und in kurzer Zeit stand daS > Dob'-'auS und Scheuer des Schreinermeisters Fr. Waffer, । boS inbau- und Scheuer des Krd. Koch und die Scheuer -t des JohS. Schneider in Flammen, und nur dem thatkräftigen , ^rngreifen der Feuerwehren ist es zu verdanken, daß ein ; roch größere- Brandunglück verhütet und das Feuer auf seinen Herd beschränkt wurde. Die Bewohner find glücklicher- , weise vrrfichert, denn sie konnten bei der rapiden Ausdehnung j de« Brandes kaum daS nackte Leben retten. Sämmtliche j Mobilien und zahlreiche Heu» und Fruchtvorräthe fielen dem verheerenden Element zum Opfer; auch find dem Schreiner- < meister Wasser eine Kuh und fünf Ziegen mitverbrannt. । Die Entstehung des Brandes ist unbekannt. 1 2 2 1 2 1 1 3 1 2 • Hanan, 7. August. Ein tragischer Vorfall er» eignete sich vorgestern Abend in Klein-Steinheim. Ein dar» lizer Arbeiter kehrte spät am Abend etwas angeheitert nach piause, gerieth mit seiner Frau in Streit und ergriff einen Vberkrug, den er nach derselben schleuderte. Der Bierkrug de^fehlte sein Ziel und traf das im Bett liegende 8 Monate Lite Kiud, dem der Schädel zertrümmert wurde. rungen. * Das Adreßbuch der Berliner tzerbstmeffe, welche vom 18. bis 28. August stattstabet, ist bereits erschienen und wird allen Einkäufern auf Wunsch bereitwilligst durch daS Crntralbureau der 1893er Vereinigung für internationale Messen in Berlin, Alexandrinenstraße 110, kostenfrei zu. gesandt- * In der letzten Stadtverordnetenversammlung in Stolberg äußerte vor Eintritt in die Tagesordnung Stadtverordneter Nix das Verlangen, die Versammlung möge beschließen, daß während der Stadtverordnetenfitzungen geraucht werden dürfe. Die Verhandlung nahm, nach dem „Boten an der Jude", folgenden Verlauf: Stadtverordneter Lynen glaubt, wenn im Winter einmal daS ganze Collegium „am knällern" sei, dies doch gerade keine Annehmlichkeit sein werde. Der Vorsitzende ist derselben Ansicht; wenn ihn auch persönlich das Rauchen nicht belästige, so werde es doch bei den beschränkten Raumverhältnissen zu Schwierigkeiten führen. Stadtverordneter Hammer: „Darum wollen wir warten, bis wir einen neuen Saal haben." (Heiterkeit.) Stadtverordneter Mayer: „Wir brauchens ja nicht besonders zu beschließen! Wir könntenS aber vielleicht stillschweigend gestatten." Stadtverordneter Stang: „Dann kommen wir auch noch zum Bier." (Heiterkeit.) Vorsitzender: „Ich fürchte auch, daß wir uns dann schließlich von einer Bierbankoer- sammlung nicht virl mehr unterscheiden würden." Darauf wurde die Angelkgenheit verlassen. • AuS tzirschberg wird berichtet: Ueber den Gefreiten Dunkel vom hiesigen 5. Jägerbataillon von Neumann, der bei dem Hochwasser vier Personen vom Tode des Ertrinken» rettete und den fünften Rettungsversuch mit dem Leben büßte, hat der BataillonScommandeur Oberstlieutenant Ferno folgende Sätze in die Bataillonsgeschichte eingetragen: „Mit mir wird daö gefammte Bataillon dem Gefreiten Dunkel der 1. Compagnie, der beim RettungSwrrke feinen Tod fand, die höchste Ehrung zollen. Sein Tod ist gleichwerthig mit dem zu achten auf dem Schlachtfelde. Er hat wie dort die gefallenen Helden durch seinen Soldatentod ein neues Reis gewunden in den Ehrenkranz des Bataillons, und das Recht erworben auf etn immerwährendes ehrendes Gedächtniß. Sein Name und ruhmvoller Tob werden fortan in der Geschichte des Bataillons Aufnahme finden." * Siu Borkommuiß setteuer Art dürfte wohl sein, daß drei Brüder an einem Tage vor den Traualtar treten. ES sind dies die Herren Joseph, MagnuS und Michael Endreß von Oberzollbrücke, die am 16. ds. Mts. in der Pfarrkirche zu Setfriebsberg in Schwaben ihre Hochzeit feiern. * einen ziemlich gewagten Scherz mit der bekannten Findigkeit der Post machte ein Kaufmann in München. Er sandte einen Brief ab, der die Adresse trug: Hochwohlgeboren Herrn (dahinter eine Bleistiftzeichnung etnes Gesichtes) Tutzing. Dte Zeichnung stellte den Adressaten dar. Die Post ging auf den Scherz ein und bestellte prompt dem ihr nach Namen, Stand und — Gesicht wohlbekannten Adressaten den Brief. Vor Nachahmung wird gewarnt. * Neu-Ulm, 7. August. Eine furchtbare Mordthat ist auf der Bltssenhofener Landstraße an dem 25jährigen Btersührer der Kausbeurer Actienbrauerei, Mathias Ruf, begangen worden. Er befand sich mit einer Fuhre Birr unterwegs, wurde auf dem Wagen überfallen und in bestia» liicher Weise abgeschlachlet. Der Kopf des Ermordeten weist zahlreiche tödtliche Stiche aus unb ist bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Die Augen sind ausgestochen, die Nase abgehackt, die Ohren abgeschnitten, der Kopf skalpirt, ein Theil der Schädeldecke abgespalten und die Hände zerhauen. Die Un» that scheint von zwei Personen mittels Beil und Messer ver» übt worden zu fein. Da die B-'arschaft des Ermordeten im Betrage von 12 Mk. fehlt, liegt wohl ein Raubmord vor. • Heidelberg. 8. August. Der UniverfitätSreitmeister Gau von hier tft unter dem Verdacht des Betrugs bei Regu- lirung des vorigjährigen Brandschadens im UniversitätS- Reitinstitute in Untersuchungshaft genommen worden. Außer vielen kostbaren Pferden find damals auch zwei Kinder, eine Nichte und daS Dienstmädchen des Gan verbrannt. * Wie». 9. August. Der Prioatbeamte Fr anz Melzer ist gestern von der Raxalpe abgestürzt; er wurde lebensgefährlich verletzt aufgefunden. Der Lehrer StiaSny auS Skalitz stürzte vom Elferkogel ab; er blieb an einem Baume hängen und wurde nach zehnstündrgem Bemühen schwer verletzt auS seiner gefährlichen Lage befreit. * Livz. 10. August. Vom Hierzbachgletscher im Fuscher- 101 7 (1) ♦ Original-Mittheilnllgen über Marinewese». Mit dem vor wenigen Tagen abgenommenen Dampfer „Mainz" gelangte der 14. Doppelschraubendampfer zur Ablieferung, welche der Norddeutsche Lloyd in Bremen inner» fjalb der letzten 3*/2 Jahre bei deutschen Werften in Auftrag gab. ES find dies die Dampfer „Seeadler" für die Ver» bindung zwischen Bremerhaven und Helgoland, „Coblenz", „Mainz", „Trier- für die Brafil-Linie, „Prinz-Regent Luit» pold" und „Prinz Heinrich" für die Fahrt nach Ostafien, ferner die Dampfer „Barbarossa", „Friedrich der Große", „Königin Luise" und „Bremen" für die nordamerikanische und australische Linie und endlich die beiden großen noch im Bau befindlichen Schnelldampfer Kaiser Wilhelm der Große" und „Kaiser Friedrich" für die Linie Bremen-Newyork. Ein» schließlich der übrigen während desselben Zeitraums gebauten Dampfer beträgt der Zuwachs der Lloydflotte während der verflossenen 3*A Jahre 27 Dampfer und andere Fahrzeuge mit ca. 118,000 Registertonnen, welche ausschließlich von deutschen Werften hervorgeganpen sind. Im AuSlande hat der Lwyd überhaupt kein Schiff mehr erbauen lassen. Die der deutschen Schiffsbauindustrie durch diese Bauten zugeführte Unterstützung ist um so werthvoller, als es fich bei diesen Aufträgen, zum Theil um Schiffe von solcher Größe und Einrichtung handelt, wie fie bisher überhaupt noch nirgends gebaut worden find und deren Bau in Deutschland noch vor wenigen Jahren als unmöglich angesehen wurde. Heute steht der deutsche Schiffsbau auf der Höhe aller Anforde» ■ fl a LS— garantirt solide, M Seidenstoffe ewe | v«l] Loigs für zwei junge Leute in der Nähe der alten Kaserne per 1. Oc- tober gesucht. Offerten mit Preisangabe unter E. 7296 an die Exved d. Bl. erb. Eintrittspreise: Loge JL 15.—, Pasie-Partout JL 12.—, 7.—, Damen JL 5—, 2.Tribüne JL 2.—, 3 Tribüne 1.- Hieisekoröe, Aofzkoffer Louis Lony Bahnhofstr. 27 Wormser Brauer-Akademie zahlreich besucht von Brauern aus allen Ländern, beginnt den Winter-Cureus a» 3. November. Programm zu erhalten durch die 7182 Dlrection Dr. Schneider. 2 kräftige Arbeiter zum Holzfetzen gesucht. 7573 Wilh. Reiber, Möbelfabrik. helleres Fräulein zur Stütze der Hausfrau gesucht. Schriftliche Offerten unter A. B. an die Expedition d. Bl. in eigener Werkstatt, bei fachgemäßer Anlegung. — Billige Preise. ————— Lager optischer Waarcn, feinerer Stahlwaaren. Reparaturwerkstatt. — Schleiferei mit Motorbetrieb. Ermunterungs-Rennen, StaaiSpreiS Flachrennen Landgraf en-Rennen, „ w Staatspreis IV. Classe, „ ■ Frankfurter Handicap, Staatspreis III. Classe, , « Alexander-Rennen, . Forsthaus-Steeple-Chase, Hindern ßrennen, 3W Totalisator im Betrieb. *BG J. Schellenberg Nacht (Inh.Hoese&Roth) Universitäts-Instrumentenmacher, Seltersweg 56. Chirurgische Instrumente u. Bandagen. Artikel zur Krankenpflege. Anfertigung köMcher Sliedmaßen und Lkillmaschintu, Agent gesucht. Eine erste deutsche Lebens- und Unfall- VerficherungS-Gesellschast sucht für Gießen einen tüchtigen Agenten Offerten unter W. 65 abiugeben in der Exp. d. Bl- 7579 Alle Karten sind sichtbar zu tragen. Rennklub Frankfurt a. M 75741 Ein anständ. Mädchen s. Lauf- sttlle^Morg. 2 Std. Näh. WoNeng. 20. i Bierkutscher, LMNSS 3 Pferdeknechte, 5 HauSvurschen, 2 HanSdürschchen sofort gesucht. «entral-VlaeirungS. Bureau, KaPlauSgasie 14, II. 7bd7 Grosses Concert ?um Besten des JnvalidendanK, ausgefihrt von der Kapelle des Jusallterie.Kesimellts Kaiser MUtzel» |r. 116, unter persönlicher Leitung des Großh. MusikdirectorS Herrn C. Krauße. Montirtes Gleis u. Kippwagen, neu, sowie gebraucht, hat billig abzugebeu, zum Kauf oder Miethe ?464 Hermann Hess. Ein Wärter sofort gesucht. 7569 stllivkrßtäts-Augen-KliniK. Dirbactian: Ä. E chevdc. — Druck uub verlaß der C rübf’fditp nnitirtfuot#.**ud>- und ©tnnbrudrrn Pietsch 6. Echehdn) in Sieten. Aie heutige Ttmuner umfaßt 6 Setteu Gesucht mehrere grStzere Wohuuugeu. Gießener WohnungSnachweiS, 7566 KaplanSgaffe 14. II Verdingung. Die bei ,Verlegung des Oberlachgrabens und beim Abböschen der Wieseckufer in Flur 37 der Gemarkung Gießen vorkommenden Erd- und Rasenarbeiten, veranschlagt zu rund 1100 Mark, sollen durch schriftliches Angebot vergeben werden. Pläne, Voranschläge und Bedingungen liegen auf dem Bureau der unterzeichneten Behörde, Bleichstraße 3, zur Einsicht offen. Offerten mit der Aufschrift „Meliorationsarbeiten" sind bis zum 17. d. Mts., Abends 6 Uhr, ver- schloffen und postfrei ebendahin einzureichen. Angebote haben in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen. Die Eröffnung der eingelaufenen Offerten findet am 18. August d. I., Vormittags 9 Uhr, auf dem alten Rathhause am Marktplatz in Gegen wart der erschienenen Bieter statt. Gießen, am 9. August 1897. Großh. Culturinspection Gießen. Wißmann. 7578 Stein’» Garten Donnerstag, den 12 August: Schützen-V erein. Sonntag d. 22. und Montag d. 23. August am Schützenhause Schützenfest mit T Nordseite,m Wohnung JJAUvA, zu vermiethen. 7555 W. Herber, Kirchenvlatz 11, II. Bekanntmachung. Laut Obligation vom 3. Februar 1846 erhielt Paulus Horn I. von Steinbach unter Verpfändung verschiedener, in den Gemarkungen Steinbach und Garbenteich gelegenen Grundstücke, von der Burk'schen Stiftung zu Gießen ein Darlehn von 1000 fl. Die Schuld ist nach vorgelegter Quittung abgetragen, die Urkunde abhanden gekommen. Es werden hiermit Alle, welche aus der fraglichen Urkunde Ansprüche erheben zu können glauben, aufgefordert, solche innerhalb vier Wochen dahier geltend zu machen, als sonst die Urkunde für ungiltig erklärt und die Löschung der betreffenden Einträge in den Hypotheken- bückern verfügt werden wird. Gießen, am 30. Juli 1897. Grobherzogliches Amtsgericht. Gebhardt. 7565 7576] Ein ordentlicher Junge, der die Küferei erlernen will, kann sofort in die Lehre treten bei SUtl Schmid, Wolfstr. 21. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Garfeustraße 2. «Nckeboi der Arbeitnehmer: 1 Bäcker. 1 Buchbinder, 1 Glaser fRahmen, wacher XIEchubmacher, 1 Schreiner, 2 AuSlaufer bezw. Colporteun-, 1 EiÄasfirer, IKochfrau, 1 Näbfrav, 2 Arbeiter, 1 Lauffrau, 1 HauSbursche, 2 Waschfrauen, 1 Köchin, 1 Schreibgehülfe. der »rbeif-eber r 1 Drechsler, 3 Metzger, 2 tücht. Glaser ERabmenmacher), 1 tücht. Weißbinder, 5 tücht. Bauschloffer, 17 tücht. Maschinen, schloffer 1 Schuhmacher, 1 Schneider, 1 Bau- und Möbelschreiner, 1 Laufmädchen für den' ganzen Vormittag, 1 Laufmädchen für den ganzen Tag, 1 Arbeiter im Alter von 17 Jahren, 1 Hausbursche im Alter von 17 Jahren, 1 Pferdeknecht, 1 Ackerknecht, 10 Dienstmädchen vom Lande für Küche und Hausarbeit, 1 Herr- schaftSköchin, 1 RestaurMionsköchin. Die General-«gentur dreier grotzer Bersichersicheruval - «efieu - Gesellschaften (Leben, Unfall vnd »feuer) sucht für «ietzen und Umgegend einen tüchtigen Platzinspector gegen sichere, hohe Bezüge. Meldungen unter A. B. 129 an die Gxped d. Bl. erbeten. 751 Nähmaschinen voll Seidel & Nauvmll, Dresdkll, bestes deutsches Fabrikat, vorzügliches Material, feine mechanische Ausführung, leichter geräuschloser Gang, — viele wesentliche Verbefferungen, — größte Nähfähigkeit. Eine Million Nähmaschinen sind bi» jetzt von der Fabrik hergestellt worden. Alleinverkauf für Gießen und Umgebung bei Th. Haubach, Bahnhofstraße 40, 1 Treppe. Sportplatz an der Hardt. ex* Internationale Rad-Weitsahren "test am Sonntag den 15. August 1897 otil der neuen T em ent-Rennbahn. Ausfahren -er Meisterschaft von Hesse», über 50 Kilometer, für Berufsfahrer. Militärsahre«, Ju-endfahre«, «ehrsitzerfahre« u. Während der Kennen: Grosses Concert. nun mm ■ Samstag den 14. August, Abend« 9 Uhr: Gesellige Zusammenkunft bei SlgeS, SellerSweg. rrOQrainin . Sonntag den 15. August, Vormittags 11 Uhr: Frühschoppen mit Musik bei ElgeS, , Nachmittags 21/« Uhr: Corso-Auffahrt mit Musik von Steins Garten au» durch die Stadl nach dem Sportplatz. Nachmittags 3'/, Uhr: Beginn der Rennen. _ ....... ™w Abends 8Vi Uhr: Auf der Terraffe: Concert. — PreiSoertheilung- — Bengalische Beleuchtung bei freiem Eintritt. Eintrittspreise: A« Mt Kaste: Sperrsitz gedeckt, nummerirt Mk. 2.50, Tribüue gedeckt, nummerirt Mk. 1 50, Sattelplich ged , nummertrt SWt 1.50, 1. Platz gedeckt, nummerirt Mk. 1—, 2 Platz gedeckt, nummerirt Mk. —.76, Stehplatz undTerrtüst Mk. —.30, Sattelplatz für Mitglieder des deutschen Radfahrerbundes Mk. 1.—, Stehplatz für Militär Mk- — .20. 3« Barverkauf r Sperrsitz gedeckt, nummerirt Mk. 2.25, Tribüne gedeckt, numm. Mk l.Bu, Sattelplatz gedeckt, numnu Mk. 1 30, 1. Platz gedeckt, nummerirt Mk — 90. Barverkauf bei den Herren: Richard Buchacker, Neuen Bäue U ; Heinrich Roll, Marktplatz 1: fc^1**1’}** UuiversitLt» öuchhandluug (C «och), Sirchenolatz 11; ff« «. Heuzerltng, Neustadt 46, und H. Hettle»^ Fronkfurterstr. 1. — Der Zutritt ahne »arte iü »iemaud gestattet. — RLhereS durch die DageSpragramme. VA- Regelmässige Omnibusverbindung von und nach dem Sportplatz. >C 7558] Eine altere, größere, hiesige Cigarrenfabrik sucht für Reise und Comptoir eine tüch tige, erste Kraft mit prima Referenzen per 1. October d. I. evtl, früher. Offerten unter A. Nr. 500 an die Exped. d. Bl. erbeten.__ Tücht. Büglerin °L. 7568«elterSweg 85, Nebenh über die Hälfte durch Droops Hartkopf- Glühkörper Marke »Sonnenstrahl" 7563 direct aus der Glühstrnmpffabrik von Paul E. Droop, Chemnitz. Höchste Leuchtkraft, doppelte Haltbarkeit. Auf alle Brenner passend; werden einfach aufgesetzt und angezündet. 10 Stück Mk. 6.50 franco Nachnahme, 2 Stück gegen Mk. 1.50 Briefmarken. Garantie für tadellose Ankunft. Alleinverkäufern günstigste Bedingungen. Unabgobrannte Glühstrümpfe billigst. | f a ■ . | . in jeder beliebigen Schriftart und Karten—te werde» 11 ICHTIf Qrtttn " "üiicen Preisen angefertipt in der VlullKdriull Brühl sehen üniT.-Drnckerei (Pietsch * Scheydai |_______________________ gohulatra—e 7__ Kordel und öiudfadtll, Ztaugcn- und Hebelseile, Waschleillkn, RafiiadaÜ, 7559 O(NfflMrid$t empfiehlt billigst louis Conti, KahuhofSr. 27. P*Z^erkäufbnT^| TTfif Ar Ein Stück Hafer auf ———W ■ dem Halm zu ver, kaufen iAliefeld). 7582 Näh Landmannstr. 9. 8. Schmidt I Haupt-Agentur einer al en eingeführten deutschen L»benb Berstcheruuas-Gesellschaft ist neu zu besetzen. Größeres Inkasso ist vorhanden. Offerten sub. F. U. 543 an chaaseusteiu & Bögler, A.-G., ff rank- Ä Kindermädchen nicht unter 15 Jahren, gesucht. 7 >7o Markt 1. 7571] Ein ordentliches, braves Dienst- rnädchen wird zu einer einzelnen Dame gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. Laufmädchen tagsüber bis Mittags 3 Uhr gesucht. Bismarckstr» 7, I. Merstrahe 12 ist die Mansardenwohnung mit allem Zubehör zu vermiethen.'____________7562 7581] Kleines Logis zu vermiethen. _________Wolfstr. 20, Ecke Licherstr. 7577] Im oberen Stock meines Hauses find 5. Zimmer m. all- Zubehör an eine ruhige Familie per Anfang October zu nerm. A. ffaugmauu, Bahnhofstr^9. 7570] Wohnung von 4 Zimmern, Küche und Zubehör per sofort zu per, miethen. Wilhelm SeiPP, Ltebigstraße 61. Reisekörbe eckig und oval, Marktkörbe, Waschkörbe, Kartoffelkörbe in großer Auswahl empfiehlt billigst W, Kohlenmann, 7572 Neustadt 15.______ ^TermiethungerT^ 755h] Wobnung, 2 Zimmer mit Küche und Wasserleitur g, an ruhige Miether zu vermiethen- W. fferber, Kirchenplatz 11, II. 65'21) Schöne Wohnung, 4 Zimmer mit Zubehör, Wasserleitung rc., per 1. Octbr. zu verm- ffraukfurterstr. 48. Tf al-änt' ,it «ukn IRoff Dir ® Aemikit rrrdcrdr btii1 s- l- bal Jafa° 16., 18. u ein Stirß rad) Tüdr^ rannten 2 Signal di 8 Uhr kn Lnmd« Mainzlar i Ditß ist str den dagegen g An I Gelänge1 Sie Beer.: Mi an bit Centn Die bblichn $ Öl' Denk« Freuden örinuerm ffraueu u Diese Ide i'de Frau Aach sind ton liebll. 31a, 8trg( im Let '4 t-r bie :'Nalb ^uld °l' einen j derlei »14 i 3°hrm "’fl^eitn ®all war | Umfonl el8t8tn, de t,4lt mein Elchen fix । »i °°> '4 r L?* Bit ü° ,,lt mich b 0| L,