ISO? Samstag deu 12» Juni Nr. 135 ^uüer, 2lnits- und Slitsetgeblaii für den Ureis 16ie^en Gratisbeilage: Gießener Aamilienbtätter 1 Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de« folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. erreote iente Alle Annoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehme« i Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgeh«. iechen oon 1887 alb. 06l 87 JO 10160 2170 96.06 29.70 10160 102.30 WolffS telegraphisches Correspondenz-Burea«. Königsberg i. Pr., 10. Juni. Die heutige ReichS- tagS-Ersatzwahl ergab folgendes Resultat: Papendieck (freis. BolkSp.) 5010, Krause (natl.) 4079, Stoermer (Antis.) 2158 uud RcchtSanwalt Dr. Haase (Soc) 11,883 Stimmen. Haase ist somit gewählt. Leipzig, lO.Junt. Allgemeiner deutscher Jour- nalisten - und Schriftftellertag. An dem heutigen dritten DerhandluugStage wurde über den Antrag des Münchener Journalisten- und Schriftstelleroereins berathen, eine motivirte Eingabe an den Reichstag und Bundesrath «m eine authentische Auslegung des sogenannten „groben Uufugparagrapheu" zu richten. Der Münchener Antrag wurde einstimmig angenommen mit einem von Fräukrl-Berltn beantragten Zusatz: „Der Schriftsteller- und Jourualtstentag beschließe, tu eine energische Agitation gegen die Rechts- sprechuog bezüglich de- genannten Paragraphen einzutreten". Darauf dankte der Vorsitzende Dr. BöckerFrankfurt a. M. den Behörden uud dem Leipziger Verein für ihre Gastsreuud- schäft und erklärte deu 5. allgemeinen deutschen Journalisten« und Schriftstellertag für geschloffen. Morgen werden die Theilnehmer nach Dresden abretsen, wo sie vom Verein „Dresdener Presse" empfangen werde«. Bilder, welche in der Kunstgallerie ausgestellt feien. Der Minister des Jauern antwortete, die Verantwortlichkeit falle nicht auf ihn, sondern auf die Kunft-Jury, welche die Gemälde zugelaffen habe. Seat, 10. Juni. Ein mit 2400 Tonnen Nitrat beladenes Schiff ist auf der Nordsee in Braud geratheu. Calais, 10. Juut. Der Dampfer „Le Joheux" stieß gestern mit einem anderen Dampfer zusammen und ging unter. Sieben Personen kamen um. Pari», 10. Juni. Wie nunmehr officiöS mitgetheilt wird, erfolgt die Abreise des Präsidenten Faure «ach Petersburg bestimmt Ende August. Loudon, 10. Juut. Wie verlautet, sendet das russische Katserpaar an die Königin Victoria einen Smaragd-Schmuck im Werthe von 1OOOO Pfund als Festgeschenk. Petersburg, 10. Juni. Die Kaiserin von Rußland ist heute von einer Tochter glücklich entbunden worden. Konstantinopel, 10. Juni. Alle im AuSlande verbreitet« Meldungen von einer Uneinigkeit der Mächte in Bezug auf die Friedensverhandlungen werden auf der Pforte als vollständig unbegründet bezeichnet. Dieselben nehmen : ihren befriedigenden Verlauf. Bisher find Differenzen absolut j nicht aufgetaucht. Zürich, 11. Juni. Der Geologe Heim hatte in einem Gutachten einen ueuenBergsturz am Lammbach bet Brieuz im Berner Oberland prophezeit. Nach Meldungen von dort ist jetzt die ganze Schuttmaffe in Bewegung. Die Katastrophe wird stündlich erwartet. «rüffel, 11. Juut. Das große GlaShüttenwerk Baudaux in Charleroi, welches 1300 Arbeiter beschäftigt, ist wegen Geldmangel geschlossen worden. Sämmt- liche Arbeiter, denen der Lohn nicht bezahlt worden ist, find brodloS. Ein ähnliches Eretguiß ist in Belgien noch .niemals vorgekommen. Die Regierung verfügte die militärische Oceu- I pation. «rüffel, 11. Juni. Hier ist ein deutscher Hochstapler, welcher sich bald Graf Kuhnen, bald Graf Bismarck nannte und sich als Vertreter Deutschlands auf der hiesigen Welt- I auSstellung aus gab, verhaftet worden. Der Schwindler hat Betrügereien in Höhe von mehreren 100000 Francs I verübt. Petersburg, 11. Juni. Die neugeborene Groß- fürstin erhielt den Namen Tatiana. Das Befinden der Zarin und des Kindes läßt nichts zu wünschen übrig. WB. Wiesbaden, 11. Juni. Der Chemiker Geheimer Hofrath Professor Dr. Fresenius ist heute Nacht an I einem Schlaganfall gestorben. tosr. ! Sitzung der Stadtverordneten am 10. Juni 1897. Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Beigeordneter Grüneberg, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Brück, Flett, Dr. Gutfleisch, Haubach, Heichelheim, Hehligenstaedt, Homberger, Habenicht, Jughardt, Keller, Kirch, Loos, Löber, Petri, Dr. Ploch, Scheel, Schiele, Schwall, Dr. Thaer und Wallenfels. Herr Hauptlehrer Traber hat in einer Zuschrift an die Stadtverordneten-Versammlung seinen Dank für das Vertrauen ausgedrückt, welches ihm die Versammlung durch seine Wahl zum städtischen Branddirector bewiesen. Der Special-Boranschlag über die Ehausfirung von Thetlstrecken einiger Feldwege im Neustadter Feld im Betrage von 9000 Mk. wurde gutgeheißeu. — Dem hierbei von Herrn Löber geäußerten Wunsche gegenüber, es möchte der von der Grünbergerstraße nach dem Philosopheowalde führende Weg (Mittelweg) im Jutereffe der dortigen Grundbefitzer einer durchgreifenden Herstellung unterzogen werden, theilte Herr Oberbürgermeister Gnauth mit, daß eine dauernde Herstellung fragl. WegeS (Ehausfirung) noch nicht vorgenommen werden könne, weil die Gestaltung deS Weges eineStheilS noch abhängig sei von dem künftigen Bebauungsplan uud eS andererseits fraglich sei, ob im Falle einer Zusammenlegung der Grundstücke der Weg die jetzige Richtung behalte. Doch wolle er Voranschlag einforder« über d:e annähernd entstehenden Kosten der Ehausfirung sowohl wie der Aufbefferung. Herr CarlSchleeubecker beabsichtigt, an der zwischm der Ludwigstcaße und Bleichftraße entlang der Oberhesfische« Bahn gedachten Ringstraße ein Wohnhaus zu errichten. Das Gesuch wird mit Berufung auf § 7 des OrtSbaustatut . beanstandet, da das fragl. HauS weder au einer bereit« vierteljähriger Kvounementspreis: 2 Mark 20 Pfg. eit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Schulftraße Ar.7. Fernsprecher 51. Deutsches Reich. «erliu, 10. Juni. Das Reichskanzleramt hat die Eingabe der Vereinigten deutschen Gastwirthe (be8 Deutschen Gastwirthverbandes, des Bundes deutscher Gastwirthe uud des Internationalen GafthofbefitzervereinS), betreffend die Bekämpfung deS unerlaubten gast- und schenk« wirthschaftlichen Gewerbebetriebes in Kur- und Badeorten, abschlägig beschieden. Bekanntmachung, betreffend: die Maul- und Klauenseuche. In Ehringshausen, Kreis Alsfeld, Nieder- Weisel und Wickstadt, Kreis Friedberg, Warzenbach und Caldern, Kreis Marburg, ist die Maul- uud Klauenseuche ausgebrocheu und deshalb Gemarkungssperre au- geordnet worden. In Ober-RoSbach, Kreis Friedberg, Braunfels «ad Oberndorf, Kreis Wetzlar, ist die Maul- und Klauen- feuche erloschen und find die verfügten Sperrmaßregeln wieder aufgehoben worden. Gießen, den 9. Juni 1897. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagerv. rümpfe, 4664 ' genstige w? Gießen, den 11. Juni 1897. Bett.: Das Ober-Ersatzgeschäft pro 1897. Der Civilvorsitzende der Grotzh. Ersatz-Commission Gießen an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche mit der Anzeige, daß die Ladungen den Militärpflichtigen in obigem Betreff richtig zugestellt worben sind, noch im Rückstände sich befinden, werden hiermit an sofortige Erledigung erinnert. Dr. Wallau. Theil. Bekanntmachung, -etteffend: die Beraustaltuug von Berloosungen innerhalb deS GroßherzogthumS. Der Vorstand des Vereins „Lehrerheim Vogelsberg" beabfichtigt am 1. October l. I. eine Berloosuug von Haus- geräthen, Möbeln, Kunstgegenständen u. dergl. zu veranstalten, um die Mittel zur Herstellung einer Wafferleitung für das Heim zu gewinnen. Großh. Ministerium des Innern hat die nachgesuchte Grlaubntß zur Veranstaltung dieser Verloosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 10000 Loose zu 1 Mark das Stück auSgegebeu werden dürfen und mindestens SO pCt. deS BruttoerlöseS auS dem Verkaufe der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden find und zugleich den Verttieb der Loose im Großherzogthum gestattet. Gießen, den 10. Junt 1897. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. X \ * Ferner 8 Stadl. . Mttfw u. "A vlalerp unb 'aUatarrhr.vlM. MHNUNgsvlljmiS rvaltuv- in S i» 6er WhnfrafoafftrM f W blMrn. »trfer 6alj ist nur werben feint Sal^t mi Der siebener Anzeiger erscheint täglich, Wit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Aamiliendtätter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegl. 5tlN 29 en muss Ind i° Jedem Sttaßburg. 10. Juni. Dem „Ttraßb. Tagebl." wird I aus Thann t. E. gemeldet, daß dort gestern früh ein hef- | tiger Erdstoß verspürt worden ist. | Rom, 10. Juut. „Der „Offerv. Rom.- veröffentlicht eine Nore, die die Weisung deS Papste» einschärft, daß in I Frankreich alle Katholiken unabhängig von dem, waS fie theoretisch bevorzugen, die bestehende RegteruugSform I anerkennen und unter Benutzung der gesetzlichen Mittel die I Gesetzgebung allmählich zu verbesiern suchen. Der Papst I richtet in dieser Beziehung seinen Mahnruf an alle un- | parteiischen Männer jeder Schattiruug. I Rom, 10. Juut. Die Deputation des 1. Hess. I Husareu-RegimentS Nr. 13, welche dem Könige die Glückwünsche zu seinem 25jährigen Jubiläum als Ehef des Regiments überbracht hatte, ist heute von hier abgereist. Dieselbe war hier Gegenstand großer Aufmerksamketteu seitens des HoseS und der parlamentarischen Kreise. Drn Mitgliedern der Deputation wurden vom Könige Ordens- auSzeichnungen verliehen. Gestern fand zu Ehren der Depu« i tatton ein Diner in der deutschen Botschaft statt. Depeschen deS Bureau .Herolds Darmstadt, 10. Junt. Der „Darmst. Ztg." zufolge richtete der Kaiser anläßlich des heutigen 200jährigeu Jubiläums tag eS des 117. Infanterie-Regiments ein i warmtt Glückwunsch.Telegramm an den Groß- l Herzog nach Matoz. Der Grohherzog dankte sofort telegraphisch. Sein Telegramm schließt mit den Worten: „Ich gelobe, mit meinem Leib-Regimeut allezeit gewärtig zu sein der Befehle deS Allerhöchsten Kriegsherrn uud etuzustehen für Euer Majestät und des deutschen Vaterlandes Wohl." «erlt», 10. Juni. Zum Besuch deS Fürsten | Bismarck traf gestern Fürst Hohenlohe-Behringen ; in FriedrtchSruh ein uud weilte daselbst mehrere Stuuden. Fürst BtSmarck befindet fich recht wohl. Die Gesichts- I schmerzen haben nachgelaffen. verliu, 10. Juut. Der „Local-Anzeiger" meldet aus Kiel: Der neuesten Ordre zufolge reift Prinz Heinrich I nun doch mit dem „König Wilhelm" nach England, da die I Ursache der veränderten Disposition, eine an Bord des Schiffes I herrschende Masern-Epidemte, mit dem Erlöschen derselben I weggefallen ist. Der „Kurfürst Friedrich Wilhelm", der bei dem ersten Eintreffen der Ordre alle Reisevorbereitungen traf und die Pfiugsturlauber telegraphisch zurückbertef, bleibt im I Geschwader-Verband. «erlin, 10. Juni. Für morgen ist eine Versamm- I lung der Maurer einberusen, um über den geplanten Generalstrike zu berathen zwecks Festlegung eines Stunden- I lohneS von 50 Pfg. bei neunstündiger Arbeitszeit. Wiesbaden, 10. Juni. DaS Resultat der Reichstags- I Ersatzwahl steht nunmehr fest. Es erhielten: Winter- I weher (frs. Bp.) 6547, Freiherr v. Fugger (Ctr.) 5501, I Dr. Quarck (Soc.) 5174 uud Bartling (natl.) I 3017 Stimmen. ES findet somit Stichwahl zwischen Winter- I weher uud Fugger start. Wilhelmshaven, 10. Juni. Der Ab lösungStranS- I Port für Ostaften, im Ganzen 850 Mann, wird am I 1. Juli hier eintreffen. Wien, 10. Juni. DaS „Fremdenblatt" meldet aus Warschau, daß der Zar in Begleitung der Zarin nach I Warschau kommt uud tm alten polnischen KönigSschloß ab- I steigen wird. Während der Anwesenheit des ZarenpaareS I finden zwei Bälle statt, einer wird vom polnischen Adel im I Rathhause veranstaltet, der andere beim General-Gouverneur. Wie«, 10. Juni. In der gestrigen GemeinderathS- I sjtzuug kam eS infolge einer incorrect vorgeuommenen Ab- stimmung Seitens des Borfitzeuden, Bürgermeisters Dr. Lueger, | zu großen Scandalfceneu. Schließlich verließen die Liberalen den Saal und richteten sofort einen schriftlichen I Protest an die Statthalterei. Wie«, 10. Juni. Die oberste Verwaltung hat be- fchloffen, die auf Kreta befindlichen österreichisch-ungarischeu Truppen mit Tropenhelmen zu versehen. Klagenfurt, 10. Juni. In St. Veit an der Glan brach ein großes Feuer aus, welches viele Häuser ein- 1 äscherte und großen Schaden anrichtete. Budapest, 10. Juni. In Gyoma tödtete der reiche GutSbefitzer Heinbach seine Frau, drei Kinder und fich I selbst aus Verzweiflung darüber, daß daS Hochwaffer ihm so I kolossalen Schaden zugefügt hat. LugoS, 10. Juni. In der Gemeinde KiSz-Zorlech zerstörte ein Wolkenbruch viele Häuser, wobei eine aus I acht Personen bestehende Familie ums Lebeu kam. «rüffel, 10. Juni. Ja der gestrigen Kammersitzung ' protestirte Abgeordneter Woeste energisch gegen die o b scöue.« id Kirtwert« wwdn ■t in der iPiMIWte 1 & Gießener Anzeiger Aenerat-Mnzeiger. 311^ die»______rrtT ÄU* Äi. i°L' 10L' >7. eröffneten Straße errichtet werden soll, noch an ein bereit» bestehendes Hau- einer anderen Straße aoschließt. Der Allgemeine Verein für Armen* und Krankenpflege hat da- Schuhmacher Gerb er' sche HauS in der Katharinen« gaffe für 8000 Mk. augekaust, um daffelbe in ähnlicher Weise, wie bezüglich einiger anderer Häuser, im Mieth-« vatrooat zu kleineren Wohnungen eivzurichten. Da- ans diesem Anlaß an die Ttadtverordneten-Versammlung gestellte Gesuch, dem Verein ein Darlehen von 6000 Mk. auf diese» Object gegen 3^/,pLt. aus der Plock'schen Stiftung zu leihen, wurde genehmigt. Die in vorvoriger Sitzung vertagte Verhandlung über ein zu erlaffende- Reglement betr. Untersuchung de- von auswärt- eingeführten Fletsche- wurde, nachdem die vereinigte juristische und Schlachthausdeputatton dem Entwurf einigen Aenderungen unterzogen, wieder ausgenommen. Die Versammlung beschloß nach eingehender Debatte, tu welcher namentlich über die Herstellung von Fleischwaaren, die nach dem Entwurf der nochmaligen Untersuchung nicht unterworfen werden sollen, wie über die Bedenken verhandelt wurde, welche entstehen, wenn die nochmalige Untersuchung des Fleisches lediglich dem Ermessen de- Schlachthaus-Verwalters anheimgegeben würde. Die Versammlung kam indeß zur Anficht, es tu der Hauptsache bet dem Entwürfe zu lassen, da es sehr schwer halten werde, die Genehmigung de- Großh. Ministeriums zu erlangen. Das Localpolizei-Reglement lautet demnach wie folgt: § 1. Frisches Fletsch barf von außerhalb in den Bezirk der Stadt Gießen, um hier als frisch oder verarbeitet feilgeboten oder in Gastwtrth« schäften oder Speisehäusern verwendet zu werden, nur unter folgenden Vorschriften eingeführt werden: 1. DaS betreffende Fletsch muß, und zwar bei Post- und Bahnsendungen von dem Adressaten, in sonstigen Fällen von Demjenigen, welcher das Fletsch in die Stadt etnbringt, sofort nach erfolgter Einführung dem Schlachthausverwalter in Gteßen vorgelegt werden, welcher nach Ermessen eine nochmalige und zwar kostenfreie Befichttgung des Fleisches durch den Fleischbeschauer veranlassen kann. 2. Zugleich mit der Vorlage des Fleisches im Schlachthause ist dem Schlachthausverwalter ein Gesund- heitsschein, ausgestellt von dem Fletschbeschauer des Ortes, wo das Thier geschlachtet wurde, auSzuhändigen. Ein gewöhnlicher BefichtiguugSschein genügt nicht. 3. DaS eingeführte Fletsch, und zwar jedes einzelne Stück, muß mit dem Stempel des Fletschbeschauers versehen sein. Die nach Vorstehendem vorzulegenden Papiere find von dem Schlachthausverwalter auszubewahren. § 2. Fletsch von auswärts noth- geschlachteten Thieren darf nur dann nach Gteßen eingeführt werden, wenn durch ein bet der Einführung des Fletsche-, d. h. bet der Vorlage des Fleisches im Schlachthaus, mit« zutheilendeS Zeugniß eines approbtrten ThierarzteS nicht nur der Grund der Nothschlachtung bestimmt angegeben, sondern auch bezeugt wird, daß gegen den Genuß de« Fleisches keinerlei gesundheit-polizeiliche Bedenken bestehen. § 3. Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen der §§ 1 und 2 unterliegen, insoweit nicht nach bestehenden gesetzlichen Bestimmungen eine höhere Strafe verwirkt ist, einer Strafe bis zu 30 Mk. Betreffs des Verkehrs der Radfahrer auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätze hat da- Großh. Polizeiamt mitgetheilt, daß in letzter Zett mehrfach angeregt worden fei, das Fahren innerhalb der Stadt durchweg zu gestatten. Eine Ausnahme von dem Verbot des Befahren- einer Anzahl bestimmt bezeichneter Straßen wurde auf Nachsuchen denjenigen Personen gestattet, welche fich in Ausübung ihres Berufes des Rades bedienen müssen. Großh. Polizeiamt hält eS wegen der engen Straßen und vielfachen Zusammenstößen für geboten, eS bei den bisherigen, berechtigte Wünsche berücksichtigenden Verfahren zu belassen. Auf rd. 750 Radfahrnummern in hiesiger Stadt wurden 180 Erlaubnisscheine zum Befahren der Innenstadt ertheilt. Der Gegenstand veranlaßt eine längere Debatte, in welchem eineSthetlS für gänzliche Freigabe der Stadt etngetreten, anderutheilS empfohlen wurde, in dem Reglement einen Passus aufzunehmen, welcher die Radfahrer zur Einhaltung eines angemessenen Tempos verpflichtet, weiter wurde gewünscht, die Zahl der Straßen, welche befahren werden dürfen, um einige zu vermehren, im ferneren wurde es als belästigend bezeichnet, daß Radfahrer, um von einer ihnen freigegebenen Straße in die andere zu gelangen, gezwungen seien, auf der Zwischenstrecke abzu« steigen, ein weiterer Vorschlag ging dahin, den Antrag der Baudeputation auf Belassung der seitherigen Urbung anzunehmen. Die Versammlung beschloß Annahme deS Bau« deputatiovS-Antrage-, doch soll an Großh. Polizeiamt da- Srsuchen gerichtet werden, das Verzeichoiß der fretzugebendeu Straßen einer Revision zu unterziehen. €oc*Us protHnjklkf, Ließen, den 11. Juni. • • Oeffentliche Anerkennung edler Thaten. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog hat dem Schiffer Joh. Lerch VIII. -u Nlerstetn in Anerkennung der von ihm mit Muth und Entschlossenheit, sowie unter eigener Lebensgefahr auSgeführten Rettung des Wilhelm Kessel in Nierstein vom Tode des Ertrinkens die Rettungs-Medaille- dem Kaufmann Ernst Leonhardt zu Gernsheim in Anerkennung der von ihm mit Muth und Entschlossenheit, sowie unter eigener Lebensgefahr auSgeführten Rettung des Friedrich Henn in Gernsheim vom Tode deS Ertrinkens die RettungS Medaille ver- liehen- dem Anton Schumacher in Klein-Hausen in An- erkennung deS von ihm bei der Rettung des Philipp Neu- mann daselbst vom Tode des Ertrinkens bewiesenen besonnenen und muthvollen Verhalten- eine Geldprämie verliehen. * * Orden-verleihung. Se. Majestät der Kaiser haben Allergnädtgft geruht: dem Obersten a. D. Haupt, bisher Commandeur deS Jnfanterie-RegimentS Nr. 140, den Rothen Adler-Orden 3. Klasse mit der Schleife zu verleihen. * • Militärische-. Se. König!. Hoheit der Großherzog hat au» Anlaß de» 200jährigen Bestehens des 3. Großh. Hess. Jnfanterie-RegimentS Nr. 117 I I an dasselbe einen Tagesbefehl erlassen, in welchem e» am Schlüsse heißt: „Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten de» ’ Leib-Regiment»! Eure Borfahren haben in den zwei vergangenen Jahrhunderten Meinen Ahnen und Meinem Hause Treue gehalten im Kriege und Frieden, in guter und in böser Zeit! Gelobe fich'S Jeder am heutigen Tage, solchen Vorbildern zu folgen. — Blau ist die Farbe der Treue, blau die Farbe Meines Leib-Regiment-! Sie sei der Widerschein Euerer treuen Gefinnung, welche Euere Vorfahren durch zwei Jahrhunderte fleckenlos erhalten haben. — So beginnt den ersten Tag des 3. Jahrhunderts, den Blick auf Euere Fahnen gerichtet und den alten Hessischen Wahlspruch „Gott — Ehre — Vaterland" im Herzen, mit de« hehren Schwure, die alte Hessentreue Unserem erhabenen Krieg»herrn, Seiner Majestät dem Kaiser, zu halten und Gut und Blut eiuzusetzen für des Kaisers und des Reiche- Wohl, für Unser geliebte- deutsche- Vaterland. Gegeben Mainz, 10. Juni 1897. Ernst Ludwig. — Um Meinem 3. Jnfameric- Regiment (Leib-Regiment) Nr. 117 am heutigen Tage seine- 200jährigen Bestehens für die zu allen Zeiten bewiesene ehrenhafte und musterhafte Führung einen besonderen Ausdruck der Anerkennung und de» Wohlwollens zu geben, finde Ich Mich zu folgenden Gnadenbeweisen veranlaßt: 1) Ich ernenne Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin Victoria Melita, Meine vielgeliebte Ge- mahlin, zum 1. Inhaber des Regiments. 2) Ich verleihe den Fahnen des 1. und 2. Bataillons die Säcular- fahnenbänder. 3) Ich bestimme, daß am Helm ein Au»- zeichnungSband mit den Jahreszahlen 1697 und 1897 zu tragen ist." Kerner wurden eine Anzahl OrdenSauSzeich- nungen an active und ehemalige Offiziere und Unteroffiziere verliehen. • * Au dem juristischen Staatsexamen haben fich, laut „Darmft. Tgl. Anz.", in diesem Frühjahr 16 Candidaten beteiligt. Drei derselben bestanden mit gut, elf mit genügend, zwei der Herren haben das Examen nicht bestanden. • * Postpersonalnachrichten. Versetzt sind: Der Post- inspector Baltrusch von Darmstadt nach Berlin- der Post« kaffirer Köhler von Berlin nach Darmstadt al- c. Post« inspector. Bestätigt tu ihrer Dienststelle find: Der Postdirector BerniuS in Friedberg (Hessen)- der Postkafftrer Stroh in Gießen. Der Postaflistent Lotz in Mainz ist zum Ober Postaffistent ernannt worden. Angestellt find: Als Postsecretär der Postpractikant Körber auS Dresden in Darmstadt - als Postaffistent der Postafftstent Kilian in Darmstadt; der Postanwärter Jeglinger in Büdingen - der Postanwärter Rau in Gießen- als Telegraphenassistent der Telegraphenanwärter Muntermann in Offenbach (Main)- der Telegraphenanwärter Roth in Butzbach. Angenommen find zu Postagenten: Der Bürgermeister Meyer in Großen-Buseck, der Landwirth Ruhmann in Münster (Hessen). ES treten in den Ruhestand. Der Postsecretär Ltpke in Mainz. Gestorbenist: Der Ober-Postsecretär a. D. Gundel in Mainz. *♦ Sine Dichtergreifiu in Gießen. Von ihren Freunden und Verehrern beglückwünscht feierte gestern eine würdige, alte Dame, Fräulein Johannette Lein, ihren 7 8. Geburtstag. In voller geistiger und körperlicher Frische blickt Fräulein Lein auf ein langes, arbeitsame» Leben zurück. Ihr Dasein erhielt aber eine höhere Weihe, da die Muse der Dichtkunst ihr seit frühsten Tagen das Geleite gab. In zahlreichen, formschönen und tiefempfundenen Gedichten hat Johannette Lein ihr reiche» Gefühlsleben auSgeströmt. In ihrer bescheidenen Weise theilte die Dichterin bei Gelegenheit ihre poetischen Gaben unter ihren Freunden auS. Diese vereinigten fich nun in dem finnigen Gedanken, die Gedichte zu sammeln, in Druck zu geben und in Gestalt eines zierlichen Bändchens der Jubilarin auf den Geburtstagstisch zu legen. So fieht die liebenswürdige Dichterin an ihrem Lebensabend die Kinder ihrer Muse um fich versammelt und darf sich an ihrem Anblick erfreuen. Die Gedichte von Johannette Lein gewinnen in unseren Tagen, wo eine eifrige Forschung den Spuren der zeitgenössischen Volksdichtung nachgeht, eine erhöhte, über den Bannkreis der Stadt hiuauSgehende Bedeutung. Erscheint doch die Gabe der Dichtung auch bei der Jubilarin als etwas ganz Losgelöstes von der Person, als ein Himmelsgeschenk, daS die mühseligen Tage der schlichten Nähterin mit seinem Glanz vergoldet hat. ** verein zur Züchtung reiner Hnnderaffeu. Der „verein jur Züchtung reiner Hunderassen" hält am Sonntag den 13. Juni d. I. seine Schau für Hunde aller Rassen ab, verbunden mit Preisschliefen für Foxterriers und Teckel. Die Thätigkeit der Leitung der Schau wird durch eine unerwartet hohe Anmeldung — 175 Hunde aller Raffen — belohnt, ein erfreulicher Beweis für da» Interesse an der ganzen Sache. Es lohnt fich wohl, die Ausstellung zu besuchen und eingehend nach dem Cataloge zu studiren, da Hunde gemeldet find, deren Werth auf mehrere Tausend Mark veranschlagt wird. Daß das junge Gießener Unternehmen bereit» in Fachkreisen einen Ruf genießt, beweist die Collectivbeschickung von Seiten ganz hervorragender Kenner und Züchter, u. A. Jean Fußhöller in Siegburg. Erfreulicher ist da» Resultat für den thätigen Verein ganz besonder» deshalb, weil, nicht wie man erwartet, nur etliche wenige Hunde mehr, sondern gleich über die doppelte Anzahl von Hunden gemeldet wurde. Dieser Umstand machte die Errichtung einer eigenen äußerst schmucken Halle nothwendig, die Eigenthnm des Verein» bleibt. Die Hunde selbst werden «usiergiltig untergebracht und ist ein entsprechende» Wärterpersonal zu deren Warte und Pflege eugagirt, selbstverständlich ist auch für Futter gesorgt. ES werden außerdem noch einige Firmen, auch von auSwärt», Ausstellung von Bedarfsartikeln für Hunde und Jagd veranstalten, sodaß der Sport»« mann sowie der Jäger in jeder Hinsicht befriedigt sein kann. Um auch dem Publikum noch ein UebrigeS zu bieten, wird, nachdem eine feierliche PreiSvertheilung stattgefunden hat, — gegen 5 Uhr — ein Eoncert stattfinden. Gegen 6 Uhr treten die Vierfüßler vom Programm ab, zur Beruhigung enragierter Musikfreunde besonder» betont, die fich dann dem zweiten Theile de» Ohrenschmauses, der wohl weniger Dissonanzen bieten wird, voll und ganz hingeben können. Ganz besonder» machen wir auf die — ungefähr — 30 ge ftiftrten Ehrenpreise und Geldpreise aufmerksam, unter deue» fich ganz vorzügliche Stücke finden. Die Schau beginnt Morgens Punkt 9 Uhr, um welche Zeit olle Hunde zur Stelle sein müssen. Da» PreiSrichterawt ist mehreren hervorragenden Kennern anvertraut worden. DaS Richten über die Hunde beginnt um 9 Uhr. Die Schliefen — das Arbeiten auf Raubzeug unter der Erde — haben die Nennung von 13 Dachshunden und 6 Foxterrier- aufzuweisen, also scharfe uud interessante Concurrenz. Für die Schliefen ist eine ganze Anzahl sehr hübscher Ehrenpreise gestiftet, überhaupt find bei den Ehrenpreisen möglichst viele Chancen für den BerusSjäger in Betracht gezogen worden. So wäre noch zu wünschen, daß der Himmel mit seinem feuchten Segen bisher genug gethan haben möge und ein schöner, warmer Sonntag daS mit vieler Mühe zu Stande gebrachte Unternehmen aufs Beste gelingen lasse. ’• Zu« Krankevkafsenvesen in Hessen. Die in der freierr Vereinigung von Krankenkassen im Großherzogthu« Hessen gruppirten Kaffen zählten, laut „Offb. Ztg.", a* Schluffe des Jahre- 1896 63, darunter 40 Ort--, 20 Betrieb»- und 3 Jnnung»-Krankenkaffen. Ihre Gesammtmit- gliederzohl betrug 65865, wovon 49093 auf die Ort»«, 15949 auf die Betrieb»- und 880 auf die Jnnung»kranken- kaffen entfielen. Ihr Gesammtvermögen beläuft sich auf Mk. 1063 918, wovon Mk. 971573 al» Reservefond» baar zurückgestellt sind. Die Gesammteinnahmen betrugen in 1896 Mk. 1535198, die Gesammtau-gaben Mk. 1453480. Davon erhielten die Aerzte al» Honorar Mk. 257 707 und die Apotheken und Bandagisten Mk. 151458. An Krankenunterstützungen wurden Mk. 473910, an Sterbegeldern Mk. 34161 und für Kur- und verpflegung-kosten au Krankenanstalten Mk. 128426 verausgabt. ** Wetterbericht. Das Gebiet des niederen Drucke» hat rasch unter vielfachen Gewftter-Erscheinungen den Continent durchzogen und sich nach dem Südosten des Erdtheil» verlegt. Das Barometer ist daher über Central-Europa, namentlich aber im Westen und Nordwesten wieder merklich gestiegen. Die Luftdruck Bertheilung ist zunächst noch sehr unregelmäßig geblieben. Daher hat die Witterung auch noch den unbeständigen Charakter beibehalten. — voraussichtliche Witterung: Im Allgemeinen unbeständige» Wetter; dazwischen nur vorübergehende Bessernng. 4- Lich, 10. Juni. Gestern fand die Aufnahmeprüfung für die zweite Klasse der hiesigen Präparanden- anftalt statt. Zu derselben hatten fich 35 Schüler gemeldet, wovon 31 den Anforderungen genügten. Die erste Klaffe dieser Anstalt zählt 28, die zweite Klaffe hingegen außer diesen vorgemerkten 31 Schülern noch weitere drei au» dem früheren Jahrgange herübergekommene Schüler, so daß nunmehr diese Lehrer-Bildungsanstalt von 62 Zöglingen besucht wird. + Nidda, 10. Juni. Der Dogel»berger Hvhenclud hielt gestern seine diesjährige General-Versammlung im Gasthau» „Zum GambrinuS" dahier ab, welche ziemlich gut besucht war. ES wurde u. A. beschlossen, daß der Ge- sammtverein die öffentliche Anregung zur Errichtung eine» National- und SiegeSdenkmalS auf dem Schloßberge bei Ulrichstein für die großen Begründer de» deutschen Reichs in die Hand nehme, zu welchem Zwecke ein Comitä gebildet ward- ferner, daß an den HauptverkehrSpunkteu de» Vogels- berg» entsprechende OrientirungStafeln angebracht werden sollen. Der Voranschlag pro 1897/98 weist in Einnakme und Ausgabe 1522 Mk. auf. Nachdem die Versammlung ihre Tagesordnung erledigt hatte, fand im Gasthau» „Zur Traube" baß gemeinsame Mittagsmahl statt, dem ein schöne» Eoncert im „GambrinuS" folgte, welches viele Theilnedmer bi» zum späten Abend vergnügt beisammen hielt. Al» Ort der nächsten Versammlung wurde Lich gewählt. K. Nieder Mockstadt, 8. Juni. Am zweiten Pfiagst- feiertag wurden im hiesigen Schulhause zwei Kuädlein getauft; da der Geistliche nicht gleich zur Stelle war, wurden dieselben einstweilen neben einander gelegt. Bei der nun stattfindenden Taufe wurden dieselben verwechselt. Die Mütter wurden die Verwechslung erst gewahr, als fie in ihren Wohnungen angelangt waren. Begreiflicher Weise ge« riethen dieselben darüber in große Bestürzung, da dieselben auch andere Namen erhielten, als im StandeSamtSregister eingetragen war. -1- Ranstadt, 9. Juni. Bei der Schafschur, die heute vorgenommen wurde, war auch der Wasenmeister der Gemeinde Dauernheim beschäftigt. Ein kleiner Junge von 6 Jahren, der denselben sah, machte die Bemerkung: „Da ist ja auch der Schinder". Derselbe ergriff fich den Jungen und schnitt ihm mit seiner Schafscheere da» halbe Ohr ab. — Die ersten Heugra»versteigerungen hiesiger Gegend haben heute hier und auf den fi-calischen Wiesen bei dem Forsthause Finkenloch ftattgefunben. Trotz der guten FutterauSfichten waren die Preise höher, al» in den vorhergehenden Jahren. ES kam der kleine Morgen (300 Klftr.) auf ungefähr 24-28 Mk. W. Darmstadt, 9. Juni. Gestern tagte hier in der Bleichstraße eine Versammlung israelitischer Lehrer, welche die Gründung eines neuen Verein» beschloß. Ans der am 27. Mai d. I. in Frankfurt stattgehabten Geueralver- ammlnng deS israelitischen Lehrervereins im Großherzogthum Hessen trat nämlich eine Spaltung ein, weil eine kleine Majorität einen Antrag auf Anschluß an den verband der deutsch-iSraelitischen Lehrervereine annahm. von der Minorität traten damal» sofort 28, in deren Auftrag die gestrige ver« ammlung einberufen war, an». Sie thaten da» deshalb, weil im Vorstand diese» Lehrerbunde» der Gemeindebund Sitz und Stimme hat. Vorsitzender de» neuen Verein» ist Herr Dr. Barnaß in Pfungstadt. die Aufnahme' gen Präparanden. Tchüler gemeldet,> Die erste Klasse e hingegen außer tere drei auS de« Hier, so daß nun» 2 Zöglingen be« vitderen fyudti "gen btnSonttamt >ks ®rbfyili ter* Europa, naaent« Mlttich gestirarv. ehr unrrgrlmä^g i M bin unbe« raut^chtliche Utl Wetter; da« brrgrr ^tntlub Versammlung ab, welche ziemlich osten, daß der Ge« Enichtung einet i Schlohberge dei S deutschen Reicht in TomitS gebildet iiinlttn MWU* angebracht »Hf(D meist Io . -,e WMlv"S ® Wn< ^ut btt ein stdünet viele LhMwer $ hielt. W Ott «W. n zweiten Psinzst' zwei KMlein h zur Stelle ®at, -x» * -»f" *” «iMtx«'«' «" ^tanbtlaei»11«161' lienoikisttt der WtW °° «emukooS- I*r-- «li'ffi auf»" tLtralW' -Hable" o0^jci n.i" -w «U.« ■' SV“” dl» st ?ä"llan irsähr I onnnen- W Um 30 -e. - «£"??• «*Ä säg; £*- «U S*" fit d„ S? "«! got ™ : iS* 6-1» i4S learett g‘!"ht» fülle r>M =r|** *■ 8-e.*, M ,° °'«'1 20 8(. J" Stfmmtelt. 8 «i dl, Olll ’ ^"ungitraaken. bklaust sich Qut Reservesondt ba« betrugen in 1896 • 1453 480. 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Die Zeichnung und d e Verdingungsunterlagen liegen im Bureau der unterzeichneten Betriebs- ivspeciion zur Einsicht aus, die letzteren können auch von da gegen 50 Pfg. (in baar) bezogen werden. Die Angebote find portofrei, verschlossen und mit ent» 'prechender Aufschrift versehen bis zum E öffnungstermtn, Montag, den 21. Juni l. I-, Vormittags 11 Uhr, hierher ein» zureichen. Zu'chlagsfrtst 14 Tage nach dem Eröffliungstermin. 5663 Gießen, den 8. Juni 1897. Großh. Betriebs-Jnspection 2. Im 1 und 2. Bataillon Jnftr. Regt- Kaiser Wilhelm", Nr. 116, soll die Menage-Lieferung, welche mit dem 1. November d. I. beginnt, vergeben werden vezügliche Vertragsbedingungen liegen m* den Geschäftszimmern der beiden VotaMone zur Einsicht offen. Offerten sind verschloffen mit entsprechender Aufschrift versehen dem i Bataillon bis spätestens znm 20. d. ttti. einzusenden 5562 1- und 2. Bataillon Iwstr.-Regt »Kaiser Wilbelm", Nr. 116. 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