™.verein -eist ‘»“■Wein. 1807 Zweites Blatt Re. 9 ZlnZts- und Anzeigeblntt für den Ureis Giefzen Dienstag denl2 Januar Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Die Gießener AamilitnSkätter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Der Hktzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Dierteljähriger Abonnementspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Schulstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den I SttttttfiCttßföttCt. folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Borm. 10 Uhr. | • TEf g & '• Kalkh. de.vüdi.M I 8_^ 239 146- 152- . 3, 24.60 *’■ .Al 108.30 Werken. 59. (Fortsetzung folgt.) 28' 23.6° roflnrng«!1' 23.6° « I 147.16 154.- 13.40 22.50 168.80 141.80 136- 95 70 95.- T Uj Hunyadi a UNTER ABS0- KOENIGLICH WICHSANSTALT 13k' 364 136 «l 12S •itz Wwe. Pinger. ?er Wwe. urz, 1 Schmal! III, 140.50 38.30 137.90 129- 129.- 32.95 ioorft o: ' 9.1.1 2./1 1414 «k, West. 169- 142 ■ 136- 9( 91' Mendelssohn Lieder ohne Worte, von Schumann Phantasie- siücke rc. genannt. Die Menge der von Schubert geschaffenen Werke ist angesichts der Kürze seines Lebens kaum zu 6:* greifen oder doch nur unter dem Gesichtspunkt, daß Schubert ein Genie war. Außer den 457 Liedern liegen eine große Reihe von Klavierwerken vor, darunter 10 umfangreiche, bedeutsame Sonaten. Für den Concertsaal schuf er Symphonien, seine C-dur und die unvollendete H-moll gehören nach Beethoven zu den bedeutendsten Schöpfungen, außerdem große Chorwerke, zahlreiche unübertroffen dastehende Kammermusikwerke, für die Bühne verfaßte er Opern und Melodramen, für die Kirche Messen und Psalme. Diesem Heros der Töne werden anläßlich seines Geburtstages Opfer aller Art gebracht werden, auch der Gießener Concertverein wird unter Herrn Mufikdirector Trautmanns Leitung eine weihevolle Feier veranstalten, bet welcher eine Reihe der köstlichen Perlen des Meisters zu Gehör gebracht werden soll. Als Solist ist der bekannte Schubert Sänger St ft er* m ans aus Frankfurt gewonnen, außerdem wirkt der Frauenchor des Akademischen Gesangvereins sowie daö Vereins- orchester mit. Chor und Orchester find schon heute in vor- bereitender Thätigkeit, sodaß Schuberts lOOjährtger GeburtS- tag auch in Gießen eine erhebende Würdigung finden wird. fältigsten Angaben über den größten und kleinsten Treffer, die Netto-Beträge derselben, die Auszahlungstermine u. s. w., überhaupt alles, waö zur Beurtheilung der Chancen dienen kann. Dem Kalender sind ferner Prospecte und Mittheilungen über die HauptgeschästSzweige der Gesellschaft: Lebens-, Un- all- und Haftpflichtversicherung, beigesügt. * Bromberg. 5. Januar. Der vor einigen Jahren verstorbene Bankier Albert AronS hatte sein Geschäft seinem Procurtsten Müller vermacht und letztwillig bestimmt, daß eine Letche in Gotha verbrannt und die Asche in dem Bankgeschäft in Bromberg aufgestellt werde. Müller setzte das Geschäft fort. AlS er vor einiger Zeit starb, wurde über einen Nachlaß der ConcurS eröffnet. Bei der Versteigerung der ConcurSmaffe gelangte auch die Asche der AronS Jammt der Urne zum öffentlichen Verkauf. Ein hiesiger Pfandleiher erstand Urne und Asche für 15 Mk. • Leipzig, 5. Januar. Eröffnung einer Cigarren- kiste als schwerer Diebstahl. Der Schulknabe Gustav Großvtetsch hatte in drei Fällen eine verschloffene Cigarren kiste „erbrochen" und einige Cigarren daraus entwendet. Das Landgericht Glotz sah die Cigarreuktste nicht als Be- hältniß im Sinne des Strafgesetzbuches an, sondern als eine sehr leicht zu öffnende Hülle, ähnlich der Düte rc., und ver- urtheilte deshalb am 7. October G. nicht wegen schweren, sondern nur wegen einfachen Diebstahls zu 14 Tagen Gc- fängniß. Auf die Revision deS StaatSanwaltS hob jedoch das Reichsgericht daS Urtheil auf und verwies die Sache an das Landgericht zurück. ES handle sich um ein Behält- niß, und auf das Quantum der aufzuwendenden Gewalt komme eS nicht an. * 3« Coburg find von den hohen Herrschaften, welche in diesem Jahre dem herzoglichen Hofe Besuche abgestattet haben, wahrst sürstliche Trinkgelder ru-ackgelasfin worden. Sie betrugen in ihrer Gesammtsumme ca. 21,000 Mk. und find jetzt, zu Weihnachten, an die Hofdtenerschaft zur Bertheilung gelangt. Die Höhe der Summe erklärt sich daraus, daß in diesem Jahre aus Anlaß der Vermahlung der Prinzessin Alexandra mit dem Erbprinzen von Hohenlohe-Langenburg fürstlicher Besuch in wett größerer Zahl als sonst hier anwesend war. AlS im Jahre 1894 die Vermählung der Prinzessin Victoria Melitta mit dem Großherzog von Heffen hier stattfand und aus diesem Anlaß neben dem deutschen Kaiser auch die Königin Victoria von England, die Kaiserin Friedrich und der damalige Thronfolger, jetzige Kaiser von Rußland, zu Besuch anwesend waren, floffen die Trinkgelder noch reichlicher. Es konnten am JahreSschlutz ca. 23,000 Mk. an die Hofdienerschaft zur Bertheilung ge- I bracht werden. Franz Schubert. Hundert Jahre sind am 31. Januar d. Js. verflossen, feit der Schöpfer deS modernen Liedes, Franz Schubert in dem kleinen Wiener Vorort L'chtenthal, in dem Hause seines Vater«, eines einfachen Schullehrers geboren wurde. Mit 18 Geschwistern hatte der junge Franz Peter Schubert die Liebe der Eltern zu theilen, jedoch außer ihm war nur noch ein um 3 Jahre älterer Bruder, Ferdinand, musikalisch bennlagt. Franz zeigte schon sehr früh außerordentliche musikalische Begabung und fand sein Talent durch seinen Vater die erste Pflege (Violinsptel). Seine schöne Soprau- ftimme verschaffte ihm Ausnahme in die Wiener Hoscapelle und Conoictschule, sowie geregelten Unterricht im Generalbaß bei Rucztcka und Salieri. Als die Mutation eintrat (1813), verließ er das Convtct, trotzdem ihm eine Freistelle zum ferneren Bleiben berechtigte, wurde Gehilfe seines Vaters und unterrichtete 3 Jahre lang die Elementarschüler in der Lichtenthaler Vorstadt. In dieser Zett bereits entstanden acht Opern, 4 Messen und andere kirchliche Werke, sowie eine große Anzahl von Liedern, darunter der „Erlkönig" urd der „Wanderer". Erst im Jahre 1817 ermöglichte eS sein treuer Freund, Franz von Schober, daß Schubert die Fesseln feiner Stellung abwerfen konnte, und sich ganz der Musik widmete. Schober unterstützte Schubert jahrelang, thtilte mit ihm sogar seine Wohnung, machte ihn auch mit dem berühmten Tenoristen M. Vogel bekannt, welcher der erste Sänger Schubert'scher Lieder war. Schubert gelang es trotzdem nie, eine dauernde, gesicherte Lebensstellung zu er- angen, eine ihm 1822 angeborene Stelle eines Organisten der Hoscapelle lehnte er ab, bewarb sich aber vergebens um eine Hofcapellmeisterstelle und eine ähnliche am Kärntner- thortheater. So war und blieb er auf die Honorare seiner Lompositionen angewiesen, die er nicht seinen Erfolgen gemäß in die Höhe zu heben verstand. Am 19. November 1828 erlag er im noch jugendlichen Alter einer kurzen Krankheit, seine Ruhestätte befindet fich fast neben der Beethovens, nur j«>ei Gräber trennen die beiden unsterblichen Meister auf dsm Währinger Friedhof zu Wien. Im Leben ist Schubert mit Beethoven nicht in nähere Beziehungen getreten, obgleich die Wohnungen bet einander lagen, doch zollte letzterer Schuberts Liedern reiches Lob. Schubert ist der eigentliche Schöpfer des modernen Liedes, er führte das, was Reichard und Zelter angebahnt hatten, zur höchsten Vollendung, seine Lieder sind zumeist unglaublich schnell ohne Arbeit entstanden. Epochemachend wurde Schubert auch durch Uebertragung der Liedform auf daü Klavier- seine Moments musicals bilden den Ausgangspunkt der seither in so großer Zahl producirten Miniaturen, von 24 Vennischte». * Berlin, 9. Januar. Die 62jährige alleinstehende Rentnerin und ehemalige Lehrerin Maria Gifford, wohnhaft Btesenthalerstraße Nr. 14, ist in ihrer Wohnung ver* brannt und erstickt aufgefunden worden. Die Wohnungs- eturichtung ist theilweise verbrannt. Wahrscheinlich ist da» Unglück durch verschüttetes Petroleum entstanden. * Die Lub-Direktion der „Wilhelms in Magdeburg (Abtheilung für AuSloosungS* Versicherung), Berlin W. 8., Friedrichstraße 73 I, hat soeben ihren VerloosungS-Kalender für das Jahr 1897 erscheinen lassen, der gratis und franco zu beziehen ist. Bet dem allgemeinen Interesse für solche Einrichtungen, welche dem besitzenden Publikum Schuft gegen Verlust durch Ausloosung gewähren, wird der Kalender um so willkommener sein, als er wiederum in denkbar klarster Darstellung die wirthschaftliche Nothwendigkeit der Aus- loosungS-Versicherung und deren Methode behandelt. Zwei übersichtlich angeordnrte Verzeichniffe geben die Namen, die vorjährigen Prämien- und Entschädigungssätze fast sämmtlicher für daS Verstcherungsbedürfniß in Betracht kommenden Werth* papiere. Ein Kalender für Prämien'Anleihen zeigt für jeden Tag des Jahres die stattfindenden Ziehungen verzinslicher und unverzinslicher Loose auf und enthält bet jeder die sorg* »A Nm Berben. Ann- ‘‘•‘'.Mn CtfUrr-8-186" Feuilleton. ®ne Spssierfahrt nach Norwegen Reiseerlebnisse von Joseph Kahn, Ranstadt (Oberhessen). (1. Fortsetzung.) getreu, daß man beim Anblicke deffelben fich auf den Fußspitzen fvrlschleichen möchte. Dort drüben ist unser berühmter LandSmann Friedrich v. Schiller. DaS Denkmal selbst steht in Stuttgart und ist, glaube ich, daS erste, das man dem Dichter gesetzt hat. Der Dichter ist dargestellt, als sinne er nach, mit gebeugtem Haupte — nicht idealifirt wie die meisten Statuen, macht eS durch seine Einfachheit einen be- deutenden Eindruck auf den Beschauer. DaS Großartigste in der Galle:ie find die zwölf Apostel, von welchen die Originale in der Frauenkirche stehen. Eine fitzende Figur zeigt uns den englischen Dichter Lord Byron. Thorwaldsen, von ihm selbst, zeigt uns den Künstler selbst bei der Arbeit. Eine noch unvollendete weibliche Figur, der Genius, steht an desien Seite, während Thorwaldsen den Meißel ansetzt, um die noch rohe Form zu vollenden. DaS Modell von Johannes Gutenberg, deffen Monument in Mainz steht, befindet sich im oberen Saale. Werke auö der griechischen Mythologie zieren die Wände. Wir durchwanderten die vielen hohen Säle mit flüchtigem Schritte und vieles Jntcreffante ist uns wohl entgangen. Im oberen Stocke befinden sich die vom Künstler gesammelten Kunstgegenstände, wie Gemälde, Goldarbeiten und Werke anderer Bildhauer. Auch viele Zeichnungen und Skizzen zu seinen Werken find hier, so daß man viele der Bildwerke von der Conception bis zur Ausführung durch die verschiedenen EatwickelungSstadien verfolgen kann. Im Zimmer Nr. 42 befinden sich die vom Meister benutzten Möbel, das Bett, worauf er verschied, und seine letzten, noch unvollendeten Werke. DaS Gebäude ist zugleich die Grabstätte der QtoB«i Künstlers. In der Mitte des Hofes, unter herrlichem Grün, schläft der Genius, umgeben von seinen unvergänglichen Der erste Abend an Bord wurde durch einen «einen Commers gefeiert, wobei zum erstenmale das dänische Bier, Oel" genannt, probirt wurde, daS uns vortrefflich mundete. Wir langen laich- Lieder, al« „Deutlchland, Deutschland über alle«", „Röslein aus der Halbe" und ,um Schluffe brachte L-brrr Schnelder van Beilin ein Hoch aus unseren Kaffer au«, da« WÜrner noch durch ein Hoch aus SISmari ergänzte. $11« wir unlere Kojen aussuchten, «ar Polizeistunde schon längst vorüber. Nach langer Paule lag ich nun wieder in einem Schiffsbette, da« mir den Bortheil gönnte, daß ich bei meinen unruhigen Gedanken doch M- u°d unbeweglich zu liegen hatte. Nach langem Suchen sand ich erst da« Koplkiffen, da« ich wegen leine« diminutiven Umsange gerne meiner Mutter al« Nadelkissen verehrt hätte. Dl- erste Nacht aus dem Schiffe schlaft IM« «L8 w Man hört noch da« Aechzen und Krachen der Ba k-n zu deutlich, das gleichsbrmige, brummende Stoßen der Maschine weckt un« immer wieder aus, oder man denkt an die H-imh und dl- Lieben, die dort find, man ist Überhaupt noch ein wenig surchtlam. Endlich ist man doch nach langem W der stände eingeschlasen - da klingelt« - °° f^ntU_|et«u» - beinahe hatte ich gesagt, au« denj 8-dern mit d m Ankleiden geht e« noch etwa« unbeholsen, wir hären em Geräusch, da« von porzellanener Waare herzurühren schein - wahrscheinlich ist e« FrllhstückSzeit. Nun, schnell gen g find wir in dem Speisesalon und in wenigen Mi-u-ten sitz wir beim dawpsenden Mokka und W°S noch alle« dazu ge > 'El ist zn den bestes -rn zu rechnen and ist auch ■ -•.arksten rn bezeichnen.“ i 0. LIEBREICH, Berlin. ■apntuck MüMtihfp-t,“ Jeu, 18& ler&lwasserhändlern. ien: w- s & Dornberger "^7\ Man«, der schon e. ,r-.n Nreautz giarbtitd t; C^vtoirarbeiten vertraut s fort Stellt oder f* « a Offerten unter H. B. unbbWW jtfl, Dcrkmat per Martr ( HLttmzen-A^ tn •WM? feit0tvfa»mdeiede» rtiindl Beater 8 Bare» Iben. Reinblndtsttaße. __ I Snsbachafl- । <0 7 ments befinden. . , . Kopenhagen, aus dänisch Kiobenhavn, daS wie Kjöbvhahn ausgesprochen wird, heißt eigentlich in gutes Deutsch übersetzt „Kaushasen". Die Stadt bietet eigentlich in ihrem Aeußeren wenig Remerkenswerthes. Mich wenigstens hat sie enttäuscht. Abgesehen von Schloß Rosenberg, der Börse mit ihrem frappanten Thurm, Schloß Christiansburg, der Frauenkirche, weisen fast nur die Bauten der allerletzten Jahre ein characteristtscheS Gepräge auf. WaS die Um* gebung jedoch betrifft, so ist sie unstreitig von eminenter Schönheit, Auf unseren Ausflügen sahen wir überall reife Kornfelder, grüne Wiesen, herrliche Buchenwälder, deren Wurzeln von dem crystallklaren, bald blau, bald grünlich erscheinenden Sund bespült wird. Dazwischen liegen zahlreiche VillaS, Schlöffer, Dörfer und Flecken. Beim Ein- marsch in die Stadt theilten wir uns in verschiedene Gruppen. Ich trat in Begleitung zweier Lehrer die Wallfahrt nach dem Thorwaldsen'schen Museum an. Meinen ersten Besuch wollte ich dem Orte widmen, der die Schöpsungen eines der begabtesten Jünger der Kunst birgt. Das Museums- aebäude steht dem niedergebrannten königlichen Schlöffe gegenüber, fast im Mittelpunkte der Stadt. Von außen macht es eher einen düsteren als imponirenden Eindruck. Haupt' sächlich unschön find die sarbigen Zeichnungen, bk fich aus der einen äußeren Seite des Baues befinden. Sie stellen die Triumphfahrt des Künstlers und feine Heimkehr dar, sind aber verwischt und überhaupt von keinem großen Kunst- werthe. Gleich beim Eintritt sehen wir das Duplicat des Löwen von Luzern. Das majestätische Thier liegt da als ob im Schlafe, aber man meint, daß ein Hauch es wecken könnte. Die Wiedergabe deS Wüstenkönigs ist so natur» ü hört. In einer knappen halben Stunde sollten w>r in Kopenhagen sein. Wir sehen schon die Vorboten der dänischen Metropole, mehrere Inseln, worauf fich Martneetabliffe- flotthardbahn. 1 JminLH gab. ä-100; U»100 Donau M • THEE-MESSMER1 g so a a.sopg. pfqnp. PROSEPACKrrg so a so pr. a> Bekanntmachung. ÄmmhchikchchttM,. IA n6ditü=llntoiirffii Der leihfällige Keller unter Nicht Donnerstag, den 14. A r’""” y Uplltlllll ll m alten Rathhause soll Januar, sondern ~ Der 60 270 Versteigerungen. 180 76 486 Tische, viereckigunbrunb, Schreib- i# I tisch, Ausziehtisch, Blumentisch. I Nipptisch, Nachttische, Stühle, 325 479 •1 Empfehlungen. Warme Bader 478 Mcnrsburg 15 vor«, MerichtSvollzteber. fflcbactton: A. Scheyda. ©rurf und Strlag brr Brühl'schen Univrrsitäts-Buch. und St^ruckerti (Pietsch & Schics 138 in Gießen. 0,06 0,04 0,27 0,07 1,39 0,60 0,24 0,09 // // // ft // t> u Stearinkerze Paraffinkerze Offene Gasflamme Argandbrenner Siemensbrenner 677 5 250 13100 Das koppel Sim Ntttfeinlfft Petroleumlampe mittlerer Größe Auer'scheS Gasglühlicht Electrtsche Glühlampe Bogenlampe Der Oberbürgermeister: I. V.: Wolff. Eichenstämme von 13 bis 23 cm Durchmeffer, 5 bis 12m Länge, 15 fm Inhalt, meistentheils zu Wagnerholz geeignet, Kiefern- und Fichtenstämme oon 14 bis 30 cm Durchmesser, 7 bis 15 m Länge, 70 fm Inhalt, Stück Fichten - Stangen von 6 bis 13 cm Durchmesser, 6 bis trieb. ES hat sich nunmehr ein Somit« mit Persönlichkeiten, wie Virchow, Bachofen, v. Echt, Rector Prof. Dr. Leo Reintsch, Rosegger, Hofrath v. Schrölter, Fritz Maulhner, Reichstagsabgeordneter Dr. v. Kraus rc., zu dem Zwecke gebildet, um Falb und feine arme Famtlre, denen es buchstäblich bereits an dem tä.l-chen Brod fehlt, vor dem Aeußerften zu bewahren. Das Comtt« hat einen Aufruf zur Sammlung von Geldspenden erlassen, dem gewiß Alle, die ein Herz für so schweres Leid haben, durch ein ausgiebiges Scherflttn entsprechen ttnrcen. Die Geldsendungen, über welche öffentliche Quittung geleistet wird, find wie folgt zu adresstren: Rudolph Falb Spende. An die Wochenschrift „Das Echo" Berlin SW, Wtlh'lmstraße Nr. 29. — Bilder, Spiegel, Porzellan, Küchengeräthe u. s. w. gegen sofortigeBaarzahlung versteigert. Sophas, Kleiderschränke, Kücheuschrank, Commode, vollen Ausüaitung von Annoncen. Es ist in diesen Entwürfen Kbem Geschmack und jedem Bedürfnis Rechnung getragen. Durch die hier gegebenen Anregungen, welche zweifellos allen Jnser.vten wegen ihrer praclischen Verwendbarkeit willkommen sein weiden regt die Firma Rudolf Mosse, wie sehr ste bestrebt ist, ihrm Kunden den Weg zum Erfolge zu bahnen. Gießen, den 8. Januar 1897. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 441 Freitag den 15. Januar soll im Steinbacher Geimindewald, District Gesäng, Helgenwald und Seeheck, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: für Ausflugspunkte und Neüaurutioncn nach phologr. Aufnahmen ui feinster URb billigster Ausführung empfiehlt ^Kühn, iJapirrljaiiiilung. Im Auftrag: F. Hoss mann. ) bei 8 Pfg. pr. lOO Watt- | stunden. Donnerstag den 14 Januar, Nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker' fchen Saal, Neustadt, Möbel aller Art, als: dem alten Rathhause soll Dienstag den 12. d. Mts., Bormittags 10 Uhr, auf dem Bürgermeisterei-Bureau — Zimmer Nr. 15 — anderweit verpachtet werden. Versteigerung. Dienstag den 12. Januar l.I Nachmittags 3 Uhr, • Ein trauriger Zufall. An einem der jüngsten Abende kam in eine Wirthschaft in München ein junger Mann und ließ sich an einem Tisch nieder, an dem fich bereits mehrere Gäste befanden. Nach kurzer Zett zog er ein Papier mit Eßwaaren aus der Tasche und begann sein frugales Mahl mit gutem Appetit zu verzehren. Plötzlich ließ er den Kopf sinken und fing an, bitterlich zu weinen. Auf Befragen und Drängen der anwesenden Gäste ließ er sich endlich herbei, Folgendes zu erzählen: „Vor circa fünf Jahren," begann er, „erwachte in mir die Lust, nach Amerika aus- zuwanderu. Ich bin Mechaniker und fand im neuen Erd- thetl bald gute Stellung. Vor etwa vier Wochen erhielt ich von meiner Mutter ein Telegramm, daß mein Vater erkrankt fei. Ich erwirkte wir Urlaub und reifte dtrect nach München, wo ich soeben vom Bahnhofe komme. Um meine Mutter zu überraschen, dachte ich mir, morgen früh hinzugehen, da eS heute schon ziemlich spät ist. Ich ging zum nächsten Metzger und kaufte mir Eßwaaren. Als ich die- selben verzehren wollte, warf ich zufällig einen Blick auf daS Papier und zu meinem Entsetzen steht hier (er zeigt daS Ptpier vor) die Todesanzeige meines Vaters." Mit den Worten: „Ich wollte, ich wäre jetzt gar nicht hier!" schloß der Erzähler seine Rede und wankte schweren Herzens in sein Elternhaus. innabme'’ silgtliden Hefnerlicht wie folgt: 1,66 Pfg. versteigere ich Marktplatz 20 dahier gegen Baarzahlung: 2 vollständige Betten, 1 Sopba, zwei Kletderschranke, 1 Waschconsol, ein Spiegel 1 Nachttisch, 3 Robiftühle, 1 Tisch, 1 Commode, 2 silb. Damen- ubrcn, 2 gold Ringe und verschiedene andere Sachen. ! bet2OPfg. pr.Cbm.GaS j bel 20 Pfg. pr. 1 Kgr. ( Petroleum Literatur unis ft — .draetisch in Sor« und Inhalt, vornehm in der Aus- Äc-r.§°^"prasenttrt sich der soec en erschienene Zeitungscatalog und Jnsertionskalender für 1897 der Annoncen-Expedition Rudolf welcher dieser^Tage-an die Kunden des Hauses versandt wurde; es ist bereits die 30. Auflage dieses für jeden Inserenten unentbehrlichen Rathgebers. Es gibt auf dem großen Gebiete des kaum eine Frage, auf welche dieser bewährte Mentor * 1 y,nlbi0 bliebe. Er enthält ein vollständiges Verzeichniß UnPeni unL ^achblätter Deutschlands, Oesterreichs und der Schweiz, sowie aller namhaften Blätter deS Auslandes Angaben über ihre Verbreitung, Erscheinungsweise, politische Tendenz, JnsertionS- und Reclameprets, Spaltenzahl nebst §ft-m«'brette und des der Berechnung zu Grunde liegenden Schrift- ^?«?w^vach Rudolf Mostes Normalzeilenmeffer. Außer diesen un- KaniÄ"^i'! Angaben gibt das Buch in einem besonders interessanten fthpPr Ciq'nU ACri ? C Ausstattung von Annoncen" an der Hand von über 130 Originalentwürfen practische Anleitungen zur wirkungs- Anna Kramer, akadem. gebild. Lehrerin (System Di. G. Martens) 12 m Länge, 9 fm Inhalt. Der Anfang und die Zusammenkunft Morgens 9% Uhr am Gesäng, etwa 20 Minuten von der Eisenbahnstation Garbenteich. S t e i n b a ch, am 8. Januar 1897. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. Krämer. 473 Für Hustende beioeise» über 1000 Zeugnisse die Vorzüglichkeit von Kaiser’s 210 Brust-Caramellen sicher und schnell wirkend bei Husten, Heiserkeit, Katarrh Verschleimung. Per Packet ä 25 Pfg. bei A. & G. Wallenfels und Heinr. Wallach in Giessen. Berliner Pfannkuchen, Kreppeln, Casö- und Thee- Gebäck, große Auswahl in Kuchen und Torten empfiehlt täg ich frisch in nur besten Qualitäten 275 Conditorei H. Bettler, Ecke Frankfurterstraße Süd Anlage. Mendorf a.d.Lda., 8. Januar 1897. Gr. Bürgermeisterei Mendorf a. Lda. __R ein. 438 Rauhe Luft ^net die Fettdrüsen der Haut aus und macht oiefelbe fptobe, rauh und rifstg Wer hier,u nttgt, wUle ore Äußerungen oon vielen Professoren und Aerzten über die eigenartig wohlthucnde Wirkung der Patent-Myrrhottn- kLles-n und diese als Totletteseife zum täglichen Gebrauch benutzen. Ueberall, auch in Apotheken, zu 50 Pfg erhältlich 209 wird bei der Versteigerung mcht vorgezeigt. Zusammenkunft im District Laus köppel bei Nr. 2111. Wir machen hiermit bekannt, daß wir unserem Obec-Jnspector ». Krieb in Gießen __ eine General-Agentur arci,e War> ** Magdediirger lebens- imii jlusall-zikrlichrriiiigs-Kkskllsüiaft. 8» Sttlie. -»n° W °° Alstrra unb t jtyobuc*’ ntter an E 11) Dir Sck «rndr- unb S) filttnl dr» veranstall .Mntlichrn. ftlinntn al< ttiit unb dr lotiung brr d »trlin, Kehl brr F «MiSgen u handelt ss lttrietznngrn a p;$orttnt De Sranlfutl Vmualconsul hflBjil D. un ha»iurz KÜtcutatt Nachdem die Verhältnisse/ > Wdter von bt ziehen find/1 Mit Mr tzn» l»tl ÄI|W1 v «egrenMg ^stellst W howbvt । ammlungtn ."er Schauer!, ji luächutreteu Örbfittr tnbti Mr wehr. 1 pe'chlossen wie fefl sei jedoch i Cim 15. d. M bil zu bei Lübeck, ] Ausbleiben do IRachwittag 2 betroffen. Rufruf zur Errichtung eines Scheffel-Denkmals in Säckingen. . a ®8,ißr ein Jahrzehnt verflossen, seit Joseph Viktor von Scheffel o ? ®raA 'a^r' "Ef betrauert nicht nur von denen, die ihm tm Leben naher standen, sondern von allen Freunden echter P ehr -öefafe er doch wie kaum ein zweiter die Gabe, das deutsche Wtt.n in feiner innersten Tiefe zu erfassen und darzustellen und feine Ge- sün!? m i ?nem kerndeutschen Geiste zu befeelen, von dem er selbst Ä und durchdrungen war. Ist auch der Mund des sangesfrohen Meisters für immer verstummt, so leben doch seine Dichtungen im beutfdjen Volkes fort. Von allen Schöpfungen des unvergeßlichen Dichters ist feine so tief ins Volk gedrungen, als er Don Säckingen". Die Anregung dazu fand Scheffel in Säckingen, wo er als junger Rechtspractikant 2 Jahre verweilte. Riefer Aufenthalt bildete einen entscheidenden Wendepunkt in seinem beu; aus dem Juristen wurde ein Dichter. Die alte Waldstadt am Rhein, deren Geschichte bis ins 6. Jahrhundert hinaufreicht, der ehrwürdige Frtdolinsdom m-t seinen ragenden Thürmen, das Damen- stift, das Herrenschloß der lauschige Bergsee, der Hotzenwald mit seinem derben Menschenschlag, die Erdmannshöble bei Hasel - von Anregung und Nahrung für das so empfindliche Gemü h eines Scheffel! Dazu iene schlichte und doch fo vielsagende Anschrift auf dem Grabstein W. Ktrchhof.rs, der Verkehr mit Humor- begabten und für die Geschichte und Sage der Frtdolinsstadt be- geisterten Freunden all' diese Eindrücke und Anregungen weckten das schlummernde Dichtertalent, und so entstand bald Der Trompeter von Säckingen" der den D'chterrus Scheffels begründete und den Namen der „würd'gen Waldstadtschönen" in alle Welt hinausblies. In diesem Erstlingswerk hat Scheffel der Stadt Säckingen zu der "auch später oft und gern seine Schritte lenkte, ein unvergängliches Denkmal gesetzt, und daher darf si- nicht mehr länger ^.uuttn.ihrem Ehrenbürger durch Errichtung eines würdigen Stand, blldes die Dankesschuld abzutragen. Wir wenden uns deshalb an alle Freunde und Verehrer de- beimgegangenen Dichter« und seiner Muse mit der Bitte, uns mit Beiträgen unterstützen zu wollen, damit unser Werk rasch zur Ausführung gebracht werden kann. Zugleich bitten wir, unferm Ausruf eine möglichst große Ver- *u. geben, überall, wo sich Freunde und Verehrer de« Drchters finden, Sammelstellen zu errichten und die eingegangenen Zbitrage an unfern Rechner Herrn K. Broglie sen., Gasthof zum Schutzen, hier einzusenden. 0 Säckingen im Juli 1896. (Folgen 52 Unterschriften.) Die Koste» der verschiedenen Belenchtnngsartea stellen sich nach einer Zusammenstellung von Prof. L. Weber in Kiel pro Stunde unb ~ " Zu»le«ch trnrb darauf aufmerksam gemacht, daß Diejenigen, welche m”9 "^eUosscn, sich zu gewärtigen haben, daß sie mit einer ter 6rS bO Mk. oder mit Haft bis ,u drei Tagen belegt, van der Theilnohme an bei Laosung ausgeschlossen und ihrer etwaigen An. Ipruche aus Zuruckstellung uftc. für verlustig erklärt werden, Bttüatich der zur Zeit der Meldefrist abwesenden Militärpflichtigen sind deren Eltern Vormünder, Lehr-, Brod- oder Fabrikherren zu diesen Anmeldungen ver- pflich et, Ferner wirb bemerkt, baß Gesuche um Zurückstellung von Militär^ Pflichtigen auf Grunb bes § 32, pos. 2, lit. a, b, c, d, e, f unb g ber Wehrordnung rechtzeitig bei der Bürgermeisterei dahier vorzubrinaen sind da verspätete Gesuche keine Berücksichtigung finden. Gießen, den 9. Januar 1897. Bekanntmachung. Mit Bezugnahme auf die Bestimmungen in § 25 der Wehrordnung roerben alle im Jahre 1877 geborenen Militärpflichtigen, sowie die in früheren Jahren geborenen, welche sich noch nicht zur Musterung gestellt oder welche hinsichtlich ihrer Verpflichtung zum Eintritt oder ihrer B-.'- fremng vom Militärdienste noch keine definitive Entscheidung erhalten und entweder in Gießen ihren gesetzlichen Wohnort haben, oder als Studenten, ^^Aristen und Zöglinge anderer Lehranstalten, ober als Haus- und Wlrthschaftsbeamte, Hanblungsgehilfen, Lehrlinge, Handwerksgesellen, Dienst &^abrf?r6s!tte/’ °rbIr Eigenschaft sich dahier aufhalten, hiermit aufgefordert, fich behufs Eintragung ihrer Namen in die Nekru- ttrungsstammrolle in der Zeit vom 10. bis 25. Januar d. 5«. bei der Bürgermeisterei dahier im Zimmer Nr. 13 zu melden und dabei, wenn sie dahier nicht geboren sind, ihren Geburtsschein, und wenn sie bereits bei einer früheren Musterung concurrirt haben, ihren Loosunas- fchem vorjulegen. 9 Madw |: "N mit As < Dr(*Di"g L< r pra-tvo J* r°n h* »it btn - ö KütMt iu-,6 Hao S'n.)'. ki’ । ‘ l,‘5' s -r5r. äs? Holzverfteigenmg Mittwoch den 13. Januar l I - Vormittags 9 Uhr an langend, werden in den Waldungen der Gemeinde Allendorf a. d. Lumda, District Lehmgrube, Thal rc. folgende Holzsortimcnte versteigert: 226 Nadel-Stämme mit 91,70 fm, „ Derbstangen „ 6,40 „ „ Reisstangen „ 10 60 „ rm Nadel-Scheitholz, „ Nadel-Knüppelholz, Wellen Nadel Reisholz. Brennholz im District Keuls- Univevsitäts - Naehviehten. An dm deutschen Universitäten sind in diesem Winter ins- gefammt 29937 S udenlen immatriculirt, die höchste Zahl, die bis. her zu oerze'chnen war. Im vorigen Sommer waren eS 29747 im ätzten W nter 29117 Von der Gesammtzahl entfallen 1458 (gegen 1782 und 1450 tn ben erwähnten letz en zwei Semestern! die katbolischen und 2746 (aegen 2646 und 2917) auf die evange- "kchen Theologen, 8005 (aegen 8073 unb 7791) auf die Juristen 77P 7851 Uf d 7763) auf die Mediciner, 3793 (gegen 3548 unb 3451) auf die Pmtologen und Hlstortker, 3067 (gegen 2989 und 2771) auf die Mathematiker und Naturwisfenschaftler, 1196 (gegen 1096 unb 1158) auf die Pharmaceuten, 861 (gegen 805 unb 870) auf bte ©tubirenben der Landwirthschaft, 641 (gegen 572 und 587) auf die Kameralisten unb Forstfchüler, endlich 398 (gegen 385 unb 359) auf die Studirenden der Zahnheilkunde. Die Frequenz der einzelnen Universitäten ergibt sich aus nachstehender Tabelle in der des Vergleiches wegen überall in Klammern erst die entsprechende ^ahl des vorigen Sommers unb dann die des letzten Winters bei; gefugt ist; Berlin 5620 (4649-5368), München 3706 (3777-3621) Apztg 3126 (2876-3019), Bonn 1655 (1863—1631), Halle 1501 Breslau 1427 (1425-1390), Würzburg 1361 (1284- 1365), Tübingen 1170 (1172—1138), Erlangen 1074 (1138—1116) Freiburg 1065 (1379—1036), Göttingen 1017 (1007—870), Straß' S^8/a?=13 X988-™04)- Heidelberg 1001 (1164—1026), Marburg 871 (965—888), Greiswald 793 (948-807), Jena 705 (761—682) Königsberg 691 (700-712), Gießen 626 (630-558), Kiel 548 (70S-538) ftoftöd 499 (500-426), Münster 468 (448-434) Me Zahl der Hörer, die in Jena in diesem Semester 42 betrug, ist hier nicht berücksichtigt). • Rudolph Salb in Nolh. Rudolph Falb, beffin Name in Aller Munde ist, ist von einem erschütternden Loose ereilt worden: nach langer, bedrohlicher Krankheit hat ihn nun ein grausames Siechthum befallen, und er, sowie seine Angehörigen find der bittersten Noth, dem Hunger aus. «eliefert, wenn ihm nicht hülfreich beigesprungeu wird. Hoch in den Jahren, an beiden Füßen gelähmt und, an Bett und Rollstuhl gefesselt, lebt der Unglückliche nun mit seiner Gattin und fünf Kindern, die im Alter von 4 bis 14 Jahren üehen, im tiefsten Elend dahin. Alle seine Bücher und Ab- Handlungen, all die Vorträge, die er hielt blieben doch ohne Ertrag. Es war eine brodlose Wissenschaft, die er schrieb, er war und blieb stets ein armer Gelehrter und ist jetzt der Aermsten einer. Falb bezeichnete es als seinen sehnlichsten Wunsch, ein Werk über die Urgeschichte der Sprache und Schrift zu vollenden, für welches er in den letzten ändert- halb Jahrzehnten umfassende sprachwissenschaftliche Studien Drr Mieaer N rttännt109 „it N* p SHontafl8- fit «W «--ilit-'l Wtbtn f ’ IXnn InPnnA! nä^ten Kleider-Cursus ist Pf 1III U Hf) Donnerstag, 14. Januar. In l /Illi lllllk ^Anmeldungen hierzu nehme ich in meiner 1111 ■ Wohnung Bismarckstratze 2«, 1. St., entgegen. 325 Achtungsvoll t Bett Nr. 3. ii ch Als besonders vortheilhaft em- ! , © Ptehlen wir unser beliebtes Bett SNr. 3, bestehend ans 1 Oberbett und Ä Kissen. Dasselbe ist , © von sehr staikem Cöper-Inlett uniroth, roth rosa oder bunten M Streifen, mit neuen gut gereinig- J • ten Halbdaunen ausreichend . 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