hbfotni, S*i meiner Mru$. Ö^' jODit htm ’?< 10102 iferei 8867 Hauspatz, luhtr nseife B.“ 10 r,jw Schutz- m luke' Gießen) inb Severbe- 10241 i Ww i des iigen (Jjll.). r d. lebten Curaus lang gebracht mggführern, Gute- retären. rectlon. le irbraBOi ist: r. 52- «i.0«- '189L itrtcuK iestt 8680 103.66 2L40 92.90 1887 3630 BZ 100.60 AZSS dFr.^"- gti‘ ®*t go.80 "C 169 8? I -r* 0l‘/f 1897 Donnerstag den 11 November Nr. 265 Erstes Blatt Mchener Anzeiger General-Anzeiger. Redaction, (gypebitioii und Druckerei: KchurssraßeVr.r. Fernsprecher 61c LierteljShriger ASounemeatrpreier 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener Aamirienötälter ttftrbm dem Anzeiger »üchenllich dretinal beigelegl. Der Kletzeuer Anzeiger erscheint täglich, Mit Ausnahme de» Montag». Amts- und Anzeigeblntt fflr den Tkveis Gie^ein T-Gratisbeilage: Gießener Kamilienökätter. Alle Annoncen-Bureaux de» In- und Ausland«» nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- enhgeg« Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. Die neue Reichstagssession. ES scheint nunmehr festzustehen, daß der Reichstag am letzten Tage diese» Monats, am 30. November, eröffnet werden wird. Immer näher rücken wir dem Beginn der ParlamentSsesfion, was schon auS den offiziösen Ankündigungen hervorgeht, daß diese oder jene Borlage dem Bundesrath zugegangen ist. Wenn auch vor einiger Zeit einmal von amtlicher Seite gemeldet worden war, daß dte Gesetzgebung»- maschine künftig etwas langsamer arbeiten soll, daß die Regierung fich Maß auferlegen will bei den den gesetzgeben- den Factoren zu überweisenden Vorlagen, so denken Diejenigen, welche meinen, dte nächste RetchStagSsesfion werde nur drei bi» vier Monate dauern, doch etwas zu optimistisch. Denn in dieser kurzen Zeit lassen fich nur der Etat und die allernothwendtgsten Aufgaben erledigen, wenn eben Alles glatt geht. Aber den Reichsboten ist diesmal dte Durchberathung einzelner Gesetzentwürfe Vorbehalten, welche schon lange da» Interesse de» ganzen deutschen Volkes bewegen und deshalb eine recht umfangreiche Debatte veranlassen werden. Da ist vor allen Dingen daS Schaustück der nächsten Session, dte Milttärstrafprozeßnovelle. ES wäre müßig, hier noch einmal deS Näheren auSzusühren, mit welcher Spannung seit Jahr und Tag von der gesummten Bevölkerung dte Einbringung dieser Reform erwartet worden ist, wie noch in der aller- letzten Zett dte Zweifel überwogen, ob die Vorlage überhaupt den BundeSrath verlassen werde, und wie es allseitig mit großer Genugthuung begrüßt wurde, als endlich feststand, dte Reform gelange an den Reichstag. Dte Anforderungen, welche an dieselbe gestellt werden, sind recht groß, und auS diesem Grunde wird der Kampf im Reichstage eia sehr heißer werden, falls fich die Erwartungen nach der einen oder der anderen Richtung hin nicht erfüllen. Sind die Zugeständnisse an das moderne Rechtsbewußtsein ausreichend, so greift der Reichstag sicher zu. Und man sollte annehmen, daß Fürst Hohenlohe an maßgebender Stelle Alles ausgeboten hat, um sein im Mai v. I. gegebenes Versprechen voll und ganz rinlösen zu können. Noch eine andere Vorlage wird dte Redeluft unserer Abgeordneten stark in Anspruch nehmen- das ist der Marine- rtat. Vorläufig schwebt man über das, was die Regierung sorderu wird, vollständig im Dunkeln, und es wäre vielleicht besser gewesen, dem Volke wäre klarer Wein eingeschenkt, um etwaigen Hetzereien, dte aus Anlaß dieser Vorlage gegen die Regierung betrieben werden, ein Ende zu machen. DaS ist ja nun nicht beliebt worden, deshalb müssen wir uns fügen, bis Herr Ttrpitz auf dem Plane erscheint, um sein bisher streng gewahrtes Geheimntß der Orffeutlichkeit preis- zugeben. Im Allgemeinen ist jetzt Stimmung für die Martneforderungen vorhanden, und wir glauben, Herr Tirpttz wird recht tief in den Reichssäckel greifen können, ohne daß die Mehrheit der Volksvertretung so leicht daS Gesicht verzieht. Freilich muß die Regierung von allen SeptennatS- gelüsten bezüglich der Marine absehen und wie bisher alljährlich fich mit dem Reichstage über dte verlangten Summen auSetnaudersetzen. Das wären dte beiden Hauptaufgaben, welche der Reichstag zu erledigen haben wirb. Nicht minder wichtig find dte noch ausstehenden Ergänzungsgesetze zum Bürgerlichen Gesetzbache. Dte CtvtlprozeßorduuugSnovelle und der neue Gesetzentwurf über dte freiwillige Gerichtsbarkeit find dem Bunde»« rathe bereits zugegangen. Die erstere wird, wie wir bei anderer Gelegenheit eingehend ausgeführt haben, vielfach Anfechtung erfahren wegen der Erhöhung der Werthgrenze für Berufungen an die oberste Instanz. Aber die Regierung wird etwaigen Wünschen der Reichstagsmehrheit nachgeben müssen, da diese ErgänzuagSgesetze unbedingt vor dem Inkrafttreten de» Bürgerlichen Gesetzbuches, am 1. Januar 1900, erledigt sein müssen. An kleineren Vorlagen wird man so wenig wie möglich einbringen. Die Dampfersubvention, die Entschädigung unschuldig Berurtheilter, einzelne Colonialprojecte, werden die Aufzählung dessen, waS die Regierung vorläufig in petto bat, erschöpfen. Einen breiteren Raum dürften vielleicht die Interpellationen beanspruchen- man kann eS als sicher an- sehen, daß diejenige über die Aufhebung des BerbindungS- verbots politischer Vereine untereinander wieder eingebracht b ezw. nach dem Schicksal der vorjährigen Resolution Erkundigung eingezogen werden wird. Auch die Diäteubewllligung am ReichStagSmitglieder wird voraussichtlich wieder auf der Tagesordnung stehen. Jedenfalls steht uns eine ganz interessante Reichstags- fesfion bevor, welche ihren Vorgängern nichts nachgeben wird. (xx) Wolffs telegraphische» Lorrewondenz-vure«. Berlin, 9. November. Der „ReichSanzeiger" veröffeut- licht ein vom LultuSminister erlassene» Preisausschreiben für ein Modell zu einer Hochzeitsmedaille oder Plakette, die als HochzeitSgeschevk oder für die Angehörigen der Eheleute als dauernde Erinnerung an die HochzeitSfeier geeignet wäre. Zugelaffeo find preußische oder in Preußen lebende andere deutsche Künstler. Der aufgesetzte Preis beträgt 2000 Mk. Ferner sind 3000 Mk. dem Preisgericht zur Ber- theilung weiterer Preise zur Verfügung gestellt. Berlin, 9. November. Nach einem Privattelegramm der „Freis. Ztg." wurden bet der Re tch Stag S-Stich wähl in der Westprtegnttz für Schulz (frs. Bolkip.) bisher gezählt 7162, für v. Saldern (couservattv) 5472 Stimmen. 20 Ortschaften fehlen noch. Breßlau, 9. November. Die „Schl. Zig." meldet auS Sibylleuort: Prinz Georg von Sachsen hat bei der heutigen Fasaneojagd einen unbedeutenden Unfall erlitten, indem einige Prellschrote ihn am linken Vorderarm trafen. Die Verletzung wird von den Aerzteu al» oberflächlich bezeichnet. Loburg, 9. November. Auf Befehl des Herzogs ist ein PreiSbewerb für deutsche Dichter ausgeschrieben worden. ES handelt fich darum, bedeutungsvolle Ereignisse au» der Vergangenheit der Veste Loburg in dramatischen Bildern zusammenzufaffeo, so daß fie, auf schlichter Bühne vou freiwilligen Kräften auS der Bürgers vaft dargestellt, ruhmreiche Erinnerungen zu wecken und da» vaterländische Gefühl zu kräftigen vermögen. Die Dichtungen find bi» zum 1. Jalt 1898 an daS hiesige Hofmarschallawt etnzu- reichen. Der vom Herzog ausgesetzte Preis beträgt 1000 Mk. Da» Preisgericht ist (Looptation Vorbehalten) aus dem Wirkt. Geh. CabioetSrath Dr. Tempeltey, dem Oberhofmarschall v. Schön und dem Hoftheaterdirector Dr. Benda gebildet. Loudon, 8. November. Die „Times" meldet auS Rio de Janeiro von gestern, dort seien die Redactiouen dreier oppositioneller Blätter von der Volksmenge am Sonntag zerstört worden. Die Menge glaubte nämlich, daß da» Verbrechen vom vergangenen Freitag da» Ergebntß heftiger Angriffe dieser Blätter auf die Regierung gewesen sei. Der Präsident hat erklärt, er beabsichtige, den Son* greß zu ersuchen, aus 30 Tage daS Krieg-recht zu pro- clamiren. Petersburg, 9. November. Der Secretär des NeguS Menelik, Arthur Josip, in Begleitung Leotscheff», hat gestern dem Katserpaar dte auS vier prächtig geschirrten Pferden und anderen Kostbarkeiten bestehenden Geschenke des NeguS übergeben. Rio de Janeiro, 9. November. Meldung der „Agenzia Stefant". Nach wetteren von Btctorta etngegangenen Berichten waren dte auS dem Staate MinaS Gerne» nach dem Staate ESpirito Santo eingedrungenen Jndividnen von der Partei angestistet, die die Wiederwahl des bisherigen Präsidenten von ESpirito Santo bekämpft. Die Oert- lichkeit, wo der Ueberfall geschah, ist Sao Joao de Petropolis, drei Tagereisen von Victoria entfernt. Die Getödteten und Verwundeten find nickt blo» Italiener, sondern gehören verschiedenen Nationalitäten an. Depeschen de» Bure« „Herold.* Berlin, 9. November. Der Kaiser hat der deutschen Botschaft in Petersburg zwei Bilder zugehen lassen mit dem Auftrage, dieselben an Bord deS russischen Kreuzers Rossija, den der Kaiser auf der Rhede von Kronstadt besucht hat, dessen Commandanteu übergeben zu lassen. Die lieber« gäbe hat nunmehr in feierlicher Weise stattgefunden. Berlin, 9. November. Den „Berl. Pol. Nachr." zufolge wird der Kaiser am 15. d. MtS. bei dem StaatSsecretär Grafen PosadowSkh speisen und bet dieser Gelegeohett die Vorstellung der Mitglieder deS wirthschaftlichen Ausschusses entgegennehmen, für dessen Thätigkeit fich der Kaiser besonders interesfirt. Berlin, 9. November. Bei den heutigen Stadtver- ordueten-ErgänzungSwahlen in der 2. Abtheilung wurden ausnahmslos die liberalen Candidaten gewählt. Berlin, 9. November. In der heutigen VormittagS- ztehung der preußischen Klassenlotterie fiel ein Gewinn von 200000 Mark auf die Nr. 84 076. Berlin, 9. November. Zu der Meldung von einem Angriff auf den deutschen Gesandten in Peking, Fretherrn v. Heyking erfährt die „Nationalzeitung" von zuverlässiger Sette Folgende»: Eine Pinaffe de» Kreuzer» Sormoran, welche dte deutsche Flagge trug, begab fich mit Osfizteren in dem chinesischen Hasen Wuchang au Land. Dort wurden die deutschen Offiziere mit Steinen beworfen, ebenso die Pinasse, auf der die deutsche Flagge gehißt war. Die chiuefische Regierung wird jedenfall» Genugthuung sür diese Beleidigung zu geben haben, ebenso wie für die bereit» gemeldete Ermordung deutscher Mtsfionare. Wa» den deutschen Gesandten in Peking betrifft, so befindet sich dieser augenblicklich auf einer Dienstreise. ES liegen an zuständiger Stelle bisher keine Nachrichten von ihm vor. Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge bestätigt fich der Angriff auf die deutschen Osfiziere, während über die Angabe, eS sei auch dex deutsche Gesandte insultirt worden, bis zur Stunde noch nicht» bekannt sei. Berlin, 9. November. Wie die „Volksztg." meldet, hat der langjährige Oberförster de» Fürsten Bi»marck, Lauge, der im Sommer auf eine Kündigung de» Fürsten seine Stellung verlaffen, den Fürsten Bismarck verklagt, weil dieser dte PenfionSansprüche Langes nicht in vollem Umfange anerkennt. Kiel, 9. November. Der Kaiser trifft am 22. d. M. zur Rekrutenvereidigung ein. Frankfurt a. M-, 9. November. Der „Franks. Ztg." wird aus München telegraphirt: Der neue LuxuSzug Nord-Süd-Expreß-Brenner geht in Berlin am 14. November, 11 Uhr 45 Min. Nachts zum ersten Male ab, trifft tu München Vormittags 9 Uhr 55 Minuten, i« Verona 7 Uhr 8 Minuten Abends ein. In Verona geht der Zug zum ersten Male am 15. November 10 Uhr 45 Min. Vormittags ab. Der Nord-Süd-Expreß wird bi» auf Weitere« täglich zwischen Berlin und Verona gefahren. Wiesbaden, 9. November. Heute Mittag trafen hier die Mitgliederder Sonferenz de» deutschen Eisenbahn« verkehrSverbandeS zu der alljährlichen Besprechnug zusammen. An den diesmaligen Verhandlungen, welche etwa zwei Tage dauern dürften, nehmen etwa 80 Eisenbahnbeamte Theil. Wien, 9. November. Die parlamentarische Commisfion der Rechten wird heute über die Abänderungen der Geschäftsordnung Beschluß saffen. ES wird angestrebt: 1. Abschaffung der 10 Minuten-Pause, 2. Ausschließung solcher Abgeordneter, die sich gegen den parlamentarischen Anstand vergehen und 3. Einschränkung der namentlichen Abstimmung. Wien, 9. November. Dr. Ebeuhoch hat die ihm von der Regierung und der Majorität angebotene Sandidatur al» Präsident de» Abgeordnetenhauses angenommen und dürfte dessen Wahl bereits morgen oder übermorgen erfolgen. Luxemburg, 9. November. Oberst Schäffer gedenkt Anfang Decemder nach Kreta abzureisen. Er wird erst nach dem Abschluß der griechisch-türkischen FriedenSverhaud- langen als General-Gouverneur vou Kreta ernannt werden. Brüssel, 9. November. Gestern Abend 8 Uhr wurde die Ausstellung geschlossen. Berlin, 10. November. Der „Local-Anzeiger" meldet au» Friedrichsruh, Fürst Bismarck leide gegenwärtig an rheumatischen Schmerzen. Auch der Schlaf lasse zu wünsche« übrig. Da die Witterung wenig günstig ist, hat der Fürst die gewohnten Ausfahrten einstweilen eingestellt. Geheimrath Dr. Schwenninger ist in der letzten Nacht hier eiugetroffeu. Kiel, 10. November. Die Mitglieder der BiSmarck- fchen Familie lehnten die Theilnahme an der heute statt* findenden Enthüllung de» hiesigen Bismarck-Denkmal» ab, weil sie grundsätzlich derartigen Veranstaltungen fern blieben. Görlitz, 10. November. Bei zwei Webern beschlagnahmte die Polizei, welche bei den Textilarbeitern hiesiger Fabriken Haussuchungen vornimmt, zahlreiche anarchistische und socialistische Journale. Auch soll ein Der- zeichniß hiesiger Anhänger anarchistischer Ideen confttcirt worden sein. Wien, 10. November. Das „Neue Wiener Tageblatt" meldet auS Sofia, daß Fürst Ferdinand seinen Adjutant« in besonderer Mission nach Petersburg gesandt habe mit einem Briefe an den Zaren, worin um neuerliche Aufschiebung der Frage der Wiedereinreihung der emigtirten Offiziere in da» bulgarische Heer gebeten wird. London, 10. November. Gestern fand wie alljährlich die feierliche Einführung des neu ernannten Lord- major» von London, David Davie», in sein Amt statt. Der übliche historische Festzug bewegte sich In Pomp- hastern Aufzuge durch die Stadt nach der Gnildhall, wo da» Festbanket stattfand, dem an der Spitze der Behörden Lord Salisbury beiwohnte. Der Premierminister hielt eine Rede^ in welcher er fich wie üblich über die Ziele und die Erfolge der englischer» Politik verbreitete. Besonder» bemerken-werth find in seinen AaSführuogen die Erwähnung de» Schutze» von England» Handel und Production im Wettkamps mit anderen Staaten und die Zusicherung, den Wünschen de» Londoner Handel»amte» darin möglichst Rechnung tragen zu wollen. Näher ging Salisbury alsdann auf die englische Aolonialpolitik et». WB Perleberg, 10.November. Ergebuiß der ReichS- tagSftichwahl: Schulz 7481, Salderu 5999 Stimmen. Schulz gewählt. CoceUs rurd prooiitjidUf« Dietzen, 10. November 1897. * • Kirchtiche Dienstnachrichteu. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, der durch die DecanatSshnode des Decanal» Offenbach für den Rest der tm Jahre 1898 ablaufeudeu Wahlperiode vollzogenen Wahl des evangelischen Pfarrers vr. Hetnrich Hager zu Offen- bach a. M. zum Decau und des evangelischen Pfarrer- Friedrich Sahl zu Offenbach a. M. zum Stellvertreter des Decaus des DecanatS Offenbach die Bestätigung zu er- theilen. — Ernannt wurden: PfarramtSeandidat Ernst Amandus Müller zu Nteder-RoSbach, Decaoat Friedberg, zu« Pfarrvtcar daselbst,- Pfarrvicar Rullmann zu Rodheim v. d. H. zum Pfarrverwalter in Altenschlirf, Decanat Lauterbach. • • Jahre,fest bei Oberhesfischen Bereinl für innere Mission. Wir machen hiermit nochmals auf die Abendversammlung, die heute Mttwoch, Abends 8i/i Uhr, in Steins Garten stattfinden wird, aufmerksam. Aus Friedberg wird uns geschrieben, einen wie tiefen Eindruck dort das Auftreten des Waldenserpfarrers vr. Grillt aus Ankona gemacht habe. Ihn zu hören, der von dem Leiden und Kämpfen der Waldenserkirche in Italien berichten wird, wird auch für die Glieder unserer Gemeinden von hohem Jn- tereffe sein. • • Schuldtenstuachrichteu. Am 25. September wurde dem SchulamtSalpiranten Friedrich Wolf aus Reichenbach eine Lehrerstelle an der Gemetndeschule zu Nru-Jsenburg übertragen- am 6. October wurde der Schullehrer an der Ge- metudeschule zu Büdingen, Georg Ruth, zum Lehrer an de» Gymnasium zu Büdingen ernannt- am 9. Oktober wurde dem Schullehrer Heinrich Schneider zu AugerSbach eine Lehrerstelle an der Gemetndeschule zu Frtschboru, an demselben Tage wurde dem Schullehrer Anton Link zu Ober- Mörlen eine Lehrerstelle an der Gemetndeschule zu Harheim, an demselben Tage wurde dem SchulamtSaspirauteu Heinrich Lotz auS Pfifflighetm eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Fräuktsch-Erumbach, am 13. Oktober wurde dem Schullehrer Jakob Speckert zu Freimersheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober-Olm, an demselben Tage wurden den SchulamtSaspirauteu Martin Breitwieser au» Kleestadt und Friedrich Schmidt Lehrerstellen an der Gemetndeschule zu Nordheim, an demselben Tage wurde dem Schullehrer Albert Schütz zu Horchhetm eine Lehrerstelle an der Gemetndeschule zu Heppenheim a. d. B. übertragen- am 16. Oktober wurde der von dem Herrn Grafen zu Erbach« Fürstenau auf die Lehrerstelle an der Gemetndeschule zu Heffelbach präsenttrte SchulamtSasptrant Franz Jacob au» Fürth für diese Stelle bestätigt- am 23. Oktober wurden den Schullehrern Adam Knecht zu Königstädteu und Hrch. Herbst zu Geinsheim Lehrerstellen an der Gemetndeschule zu Groß-Gerau, an demselben Tage wurde dem Schullehrer August Hoifmann zu Kelsterbach eine Lehrerftelle an der Gemetndeschule zu Pfungstadt übertragen. * • Die -weite Kammer der Laudstände tritt nicht, wie gemeldet, am 19., sondern erst Ende dieses Monat» zusammen. Der Termin ist noch nicht bestimmt. * • Loneert Berei». Der Borstand theilt un» mit, daß er für die Besucher der Gallerte eine besondere Garderobe tm oberen Stock eingerichtet hat. Ebensalls wird beim Schluß des EoncerteS für die Besucher der Gallerte etn besonderer AuSgang geschaffen werden. Durch Entgegenkommen deS Elub'vorstaudeS ist der AuSgang durch den Btllardsaal ermöglicht, so daß die AufgangStreppe dadurch wesentlich entlastet ist. Selbstverständlich rechnet der Vorstand darauf, daß den tm Jntereffe der Mitglieder erfolgten Anordnungen entsprochen wird, nur wenn Jeder thatkräftig »irhilft, können die bisher unhaltbaren Zustände beseitigt werden. • • Aul dem DetaiÜtstenBeret». Der BortragScyclu» des Detatlltsten-Vereins für diesen Winter wird nächsten Mittwoch, den 17. November, Abends 8‘/i Uhr, tm „Hotel Einhorn- seinen Anfang nehmen. Herr LandgerichtSrath vr. Müller spricht über: „Die beabsichtigten Aenderungen der Handelsrechtsgesetzgebung tm Anschluß au daS geltende Recht." Bet dem großen Jntereffe, welches dieses Thema für Kaufleute hat, dürfte der Vortrag stark besucht werden. In daukenSweriher Weise gestattet der Vorstand auch Nicht- Mitgliedern den Zutritt, um seine VereinSvorrräge zu wirk- lich populären zu gestalten, von der Erhebung eines Eintrittsgeldes wurde abgesehen. Ein Beweis für die Prosperität de» Verein» dürfte sein, daß seit Beginn de» zweiten verein»- fahre» bereit- 19 neue Mitglieder ausgenommen wurden. Dem Gesuche an die Ober-Postdirection in Darmstadt, daS Verbot der hiesigen Poftdirection, welche» den Schalterbeamten auf der Stadtpoft untersagt, gesiegelte, selbst mit Namen bekannter Firmen versehene Silberrollen aufzuheben, wurde nicht stattgegeben. In Darmstadt selbst besteht ein derartige» Verbot nicht! * * vrttrag. Auf Veranlassung de» Detaillisteu-Verein» wird Herr LandgerichtSrath Müller am 17. d. Mr», tm Saale de» Hotel „Einhorn" einen Vortrag über die beab« fichttgte Aendernng im Handelsrecht tm Anschluß an das geltende Recht halten. Der Zutritt zu dieser Versammlung ist auch für Nichtmitglieder frei. • • Kriegerdenkmal. Im Anschluß an unsere gestrige Notiz über die Ernschetdung deS Preisgerichts theilen wir mit, daß sowohl das preisgekrönte wie die drei weiteren ein- gegangenen Modelle bi» auf Weitere» im ThurmhanS am Braud (Gemäldesaal) zu Jedermann» Ansicht ausgestellt find, und zwar an Wochentagen von 11 bis 1 Uhr, Sonntag» von 11 bi» 3 Uhr. • • Sektion Dietzen bei Deutsche» »ib Oesterreichische» Alpen»eretnl. In der letzten Monatsversammlung der Sektion hielt Herr vr. Markwald einen Vortrag über die von ihm tm betroffenen Sommer aulgeführteu Bergtouren, die sich in der Hauptsache auf den östlich vom Brenner gelegenen Theil der Alpen erstrecklen. Nachdem tm Kaisergebirge zunächst die Elmauer Haltspitze al» Uebunglbetg gedient hatte, wurde sogleich da» gesürchtete Todtenkirchl erklettert, weiter daun tm Glockuergebtet da» große Wießbachhorn, die Glockerlu und ihre Trabanten bestiegen. Bon dort führte der Weg in die Dolomiten, die der Vortragende in saft allen ihren Theilen durchwanderte. In den Sexteoer Dolomiten bestieg er al» erster in diesem Jahre die westliche Zinne, dann die lange für unersteigbar gehaltene, jetzt viel besuchte, aber doch sehr schwierige kleine Zinne, i« Ampezzauer Gebiet, den Pelmo. Weiter ging die Wanderung über den tutereffauten Comrlle- raß nach dem herrlich gelegenen San Martino di Eastrozza, wo an einem Tage der durch Kühnheit der Formen ausgezeichnete große und kleine Sas Maor, am nächsten die steile Pala bezwungen wurde. Im Rosengarten, dem Zauberreiche König LaurtnS, wurde dann die Rosengartenspttze und der eminent schwierige Winklerthurm erstiegen, letzterer sogar traverstrt, und endlich noch in den Grödener Dolomiten die sehr exponirte Fünsfingerspitze und der gewaltige Langkofel. Ohne sich allzusehr in Detail- zu ergehen, hob der Vortragende nut die Hauptpunkte bei der Besteigung der einzelnen Berge hervor, interessante Einzelheiten aus deren Geschichte, sowie Schilderungen der landschaftlichen Schönheiten der betr. Gegenden etufließen lassend, deren Veranschaulichung durch viele Jllustratioueu wirksamst unterstützt wurde. Mit großem Interesse folgte die zahlreiche Versammlung den lebendigen Darstellungen de- Vortragenden, an die sich trotz vorgerückter Stunde noch eine sehr lebhafte DiScussion anschloß. Sie bewies, daß unter den Mitgliedern der Sektion der Sinn für die eigentliche alpine Thätigkeit ein äußerst reger ist, und daß hier volle» Berständutß herrscht für solche Touren, die zwar nicht Jedermanns Sache sind und e» auch nicht sein können, die aber nach langjähriger Hebung bei uöthiger körperlicher Eignung und unter nie außer Acht gelassener Vorsicht au-geführt, den Hauptzweck des AlpiuuSmu», Nutzen zu bringen für Körper und Geist, tu vollstem Maße erfüllen. — Nächsten Sonntag unternimmt die Sektion einen Ausflug nach dem Frauenberg und Marburg. (Abmarsch 8 Uhr vom Wallthor.) Waldmanns Heil! Gestern erlegte der Kaufmann Heuzerltug auf dem Frühanstaud tm Distrtct KirchverS einen kapitalen Zehnender im Gewicht von 250 Pfund. * • Einheitliche Tnrnerkleidang. Zum nächsten deutschen Turnfest empfiehlt vr. Goetz in der „Deutschen Turuzeitung-, um dem Wunsche nach einer möglichst einheitlichen Kleidung zu genügen, die Beschaffung von blauer Jacke und grauen Beinkleidern all einem hübschen, gefälligen Anzug, worin deutsche Turner bei dem Schweizer Turnfeste in Schaffhausen voctheilhast aufgetreten seien. • • 3a Betreff bet neuen Äettenltiefe veröffentlicht bet „Retchlbore" ein ihm zugegangeneS Schteiben, es lautet: „Was die seit dem l.d». MtS. etugeführten deutschen Karten- brtefe den Brtefpapierhändleru Abbruch thuu, bringen fie sicher reichlich den Augenärzten etn. Man schreibe hinter einander fünf bis sechs solcher Kartenbriefe etwa an den jetzigen kurzen Tagen bei Lampenlicht, und bann beobachte man seine Augen. Man wird finden, daß die dunkel- graue Farbe und vor Allem dal Muster der Schretbfläche die Sehnerven in ganz erheblichem Maße anstrengt. Sv praktisch sonst die deutschen Kartenbriefe beispielsweise im Berhältntß zu den österreichischen eingerichtet find, und so dankbar ihre Einführung bet uns zu begrüßen ist, jene Farbe und jene» Muster muß, wie ich meine, je eher je lieber fallen. Schlicht weiß und glatt wie die Adreffeufeite muß auch die Schreidfläche sein. Die Benutzung der jetzigen Kartenbriefe sollte meines Erachtens baldthunlichft fanitätSpallzeilich verboten werden, ehe dieselben größeren Schaden auzurlchteu vermögen." • • «rnteergebnitz i» Hesse». Rach den Ermittelungen der landwirthschaftlichen Vereine hatte die diesjährige Weizen- und Gerstenernte tm Großherzogthum Hessen folgendes Ergebuiß: In Rheinheffen wurde an Weizen per Hektar 2100 Kilo, das Gleiche in Oberheffeu, aber nur 1700 Kilo per Hektar in Starkenburg geerntet- an Gerste wurde in Rheinheffen 2400 Kilo, in Oberheffeu 2000 und in Starkenburg nur 1600 Kilo per Hektar geerntet. Die beste Ernte an Wetzen und Gerste lieferte der Bezirk Pfeddersheim in Rheinheffen mit 2500 und 2600 Kilo, die geringste Ernte der Bezirk Heppenheim in Starkenburg mit nur 1400 und 1200 Kilo per Hektar. • • Sine wichtige Erfindung auf dem Gebiete bet Fahrrad« Industrie ist kürzlich von zwei früheren Studirenden der Technischen Hochschule in Darmstadt gemacht worden. Dieselben coustruirteu lt. „Darmst. Ztg." eine selbsttäthige, auf dem Gesetze der Centrifugalkrast beruhende Bremse, die dann in Thätigkeit tritt, wenn die Geschwindigkeit 10 Kilometer in der Stunde, die einer Droschke, überschreitet und ein weiteres Fahren unmöglich macht. Der Apparat, der eine Größe von nur 8 Lrntimeter besitzt, und ausschaltbar, aber so, daß eine Ausschaltung leicht bemerkbar, an der Bremse de» Rade» angebracht ist, wurde bereit» in allen Industriestaaten patentirt. Die Einführung desselben dürste sich hauptsächlich für größere Städte mit regem Verkehr | empfehlen und dann wesentlich zur Verhütung von Unglücks- I fällen beitragen. I — Detreidepreise. Auf Veranlassung des hessischen LandwirthschaftSrathS wird bei den Gemeinden »ach de» Fruchtpreisev ungefragt, nm festznstellen, ob thotsächlich die Preise in den einzelnen Orten so viel diffetireu, wie dies vielfach behauptet wird. DaS Ergebuiß der Umfragen dürste mitbestimmend sein bei der Beschlußfassung Über die Errichtung von SetteidelagerhSnsern. - Unter(tfibnngltiffc bet hessischen Lanbel Zrrenaustalten. Auf Einladung de» Präsidenten de» Luratorium», de» Herrn vr. vieberbach tu Heppenheim a. d. ©., soll am 29. November l. I». in Frankfurt a. M. die sechste Generalversammlung der Vertrauensmänner der Unterstützung»- kaffe der hessischen LandeS-Jrrenanstalten und der psychiatrischen Klinik zu Gießen im großen Saale deS kaufmännische» Vereins abgehalteo werden. Die letzte, fünfte General- Versammlung, fand am 12. December 1892 statt. Zu Anfang August L IS. hatte Herr Pros. vr. Sommer in Gießen, der Director der psychiatrischen Klinik daselbst, die Gewogenheit, die Vertrauensmänner der Provinz Oberheffeu zu einem Besuche der Gteßeuer, ganz vortrefflich geleiteten Anstalten, einjulaben, wobei überaus iutereffante Mittheil ungeu und Vorträge über ben Staub beS Jrrenwesen» unb über bie Einrichtungen und die Fortschritte der Neuzeit ge halten worden sind, die die Vertrauensmänner zu erneutem eifrigen Wirken anspornten. Die Gegenstände, welche in Frankfurt behandelt werden sollen, beziehen sich, abgesehen von dem Berichte über die Entwickelung deS Vereins und die Lage der Kaffe seit der fünften General-versammlung am 12. December 1892, auf folgende Punkte: Errichtung von Provinzial-Pflege-Anstalteu (die staatlichen Irrenanstalten find zu überfüllt unb bedürfen einer sofortigen dauernden Entlastung), Fürsorge für die Epileptischen unb für bie Nervösen auS wenig bemittelten Volksklassen - bie Wärterfrage, Wahl von neun Vertrauensmännern zu Mitgliebern des EuratoriumS für bie Dauer ber nächsten fünf Jahre. Schließlich soll nicht unerwähnt bleiben, daß die beiden für die Provinzen Starkenburg unb Oberheffeu in Aussicht genommenen Pflegeanstalteu von beiben Provinzen gemeinsam benutzt unb in nächster Nähe einer größeren Stabt unb zwar wegen ihrer gleichzeitigen Bedeutung für ben Unterricht ber zukünftigen hessischen Aerzte, bei Gießen errichtet werben sollen. • • Ei» »»glücklicher Stei»»»rf. — Reichsgerichtsevt- scheibuug. (Nachdruckverbote».) Der Landwirth Joh. Kuöß von Ettingshausen wurde am 24. August d». JrS. von der Ferienstrafkammer beim Landgericht Gießen wegen fahrlässiger Tödtung zu einer Gesängnißstrase von drei Monaten verurtheilt. Der Angeklagte sah eines Tages zufällig, daß fein kleiner Sohu, ber mit einem Spielkameraben, bem ungefähr gleichalterigen Sohne bei Nachbarn, zusammen- geratheu war, von biefem tüchtig geohrfeigt würbe. Um seinem Sohne zu helfen, eilte Kvöß auf bie balgenden Jungen zu, woraus der Sohn deS Nachbar», sobald er ben heran- nahenben Vater seine» Gegner» iah, von biefem abließ unb babonlief. Da» war bem Kuöß sen. nicht recht, denn er wollte bem Jungen erst noch einen Denkzettel geben; da er aber keine Lust hatte, hinter ihm herzulausen, warf er einen Stein nach dem Flüchtlinge, traf aber nicht diesen, sondern unglücklicherweise einen anderen Knaben, der gerade in dem verhängnißvollen Momente au» dem Thorwege seine» elterlichen Gehöfte» herauSgelaufen kam. Der Steinwurf traf da» arme Kind an den Leid, aber mit solcher Heftigkeit, daß sofort eine Darmzerreißung eintrat, die den Tod de» Jungen im Gefolge hatte. Der erste Richter stellte fest, daß der Angeklagte, der sich darauf zu berufen suchte, daß er den Getödteteu ja gar nicht habe treffen wollen, unbedingt hätte vorhersehen müssen, daß jeden Augenblick au» dem geöffnete» Thorwege Jemand herauskommen könne, wie e» auch in der That geschehen sei. Er hätte de»halb, auch wenn man seiner Angabe Glauben schenken wolle, daß er auch den andere» Jungen nicht habe treffen, sondern nur schrecken wollen, dann mindesten» nicht direkt vor der Thorau-fahrt entlang werfe» dürfen. Die Revision de» Angeklagten gegen da» Unheil bemängelte in der Hauptsache bie Annahme der Vorhersehbarkeit. Der erste Strafsenat erachtete dieselbe jedoch für ausreichend festgestellt unb erkannte in Uebereinftimmung mit dem Anträge unb ben Ausführungen de» Reichsanwalts auf Verwerfung ber Revision beS Angeklagten unb legte dem Beschwerdeführer die Kosten des Rechtsmittels zur Last. • • Hanbwerkerkammer». Der Vorstand de» „Landesverbandes hessischer Handwerker und Gewerbetreibender" hat nachstehende Eingabe an da» Großh. Ministerium gerichtet: „Hohem Ministerium deS Innern gestatten wir un« ganz er» gebenft davon Kenntniß zu geben, daß infolge General ver- sammlung»beschluffeS zu Mainz, der verband „Hessischer Innungen und BerufSoerene" jetzt ben Namen „Lande»ver- banb hessischer Handwerker und Gewerbetreibende" führt und da» angeschloffene Statut zur Grundlage hat. Bei dieser Gelegenheit erlauben wir unfl anzuführen, daß in ber erwähnten Versammlung auch zu bem Hanbwerkergesetz Stellung genommen wurde und die Versammlung eiustimmtg zu der Ansicht gelangt, daß eine ersprießliche Thätigkeit nur dann entfaltet werden könne, wenn für jede Provinz de» Groß« herzogthumS Hessen eine Handwerkerkammer errichtet würde. Ferner wurde beschloffen, ein hohe» Ministerium ce» Innern zu bitten, da» gentäp § 103m der GewerbeordnungSnovellc Seiten» der Lande»'Leutralbehölde zu erlassende ©tatnt vor ' besten endgültiger Feststellung unserem verband als Vertreter de» corporirten Handwerk» in Heffev zur gutachtlichen Aeuße« rung zugehen lasten zu wollen. Indem wir hiermit diesen Beschluß zur Ausführung bringen, sehen wir ber hochgeneigteo Entschließung be» Großherzoglichev Ministerium» ganz ergenst entgegen." • • Für 20 Pf», hnsbert nützliche Gegenstände. „Jebew. ber un» 20 Pfg. in Briefmarken einschickt, dem senden wir sofort hundert nützliche Gegenstände", so lautet ein zur Zeit in illustrirteu Zeitschriften erscheinende» Inserat einer Berliner Firma. Natürlich findet sich gar Mancher, der die 20 Pfg. einschickt - ,e» ist ja nicht viel", denkt man! Wer aber etwa glauben sollte, daß die Einsender be» kleinen Be- «LT b,l^ Ä”29* rk « e U e XQl, »H l 7 J*. Z° u Sommer i» *»** n, ’"*» Dbetbcffet. “y “ WUMlnu uib " ' ’M n- ,»tntultt umtt to M, abgelegen öt6 Bereioö imb bit lal'vkrsammlung am ^t: Tnichtuvg bin e°Jnrnanftaltrn find ’8tn bautinbtn Ent- unb für bik Nmöfw e WSrtttftagr, Wahl brrn bei Suraiotinmi Schließlich soll ntchl ^lr Provinzen Starken- wkven Pffegeanftalten utzt und in nächster Wn ihrer zleich« der zukünftigen hesst- in sollen. - Reichrzerichtrent- Der Lanbwirth Joh 24. Au-ust bi. Irl. gerichl Gießen Wegen agnißftrase von drei sah eines Tagei za> einem Spielkarnerabea, I Nachbarn, zusammen« !ohrfeigt anrbt. Um blt -chen-en Jungen fobalb er den heran- m diesem abließ und nicht recht, denn er kzellel geben,- da er iufen, lvars er einen nicht bititUj \onbtxn lf bti grrabr in btm ^orrvrgr iriver elttt- Dn Sirivwurs nas t solcher Heftigkeit, btf ie den Tod bei W i stellte fest, baß bei fen suchte, baß er ta vollen, unbedingt hatti lick aus dem gtSRntltc me, wie ei auch <° °« auch wenn man sein» l „ auch den andern t schrecken wollen, bav° 77/7:2 MM „UtiircinfH""«1”’* itt CSU ssfe: i11*1.©enera1®"’ rß infolge ,frd|jKt et ®‘rt“ si1'1"' >«»•»** fri * 1W ; in btt «' K*«T» nut bar- tche des xfammet Inne' ^ini^tln® Lni)öeß Se-trb-o'7At°t »c ,a erlafft^ertretr e«9erbaD*Hl4en Jkbtk- t’l,‘ Linft""' trag» mit ihrem Geld hereinfieleo, der irrt sehr. Sie erhalten ganz prompt, wie im Inserat versprochen, „hundert nützliche Gegenstände", aber wohl selten werden fie gerade daß erwartet haben, was die Sendung hübsch verpackt enthält, nämlich — hundert Stecknadeln! •• Wetterbericht. Der Einfluß des barometrischen Maximums, welches nur bezüglich der Lage und Intensität seines Kernes täglich geringe Aenderuugen aufweift, dauert über fast ganz Europa ununterbrochen an. Damit besteht aber auch der schon seit geraumer Zeit herrschende Witterungscharakter fort, wie er unter der Wirkung des hohen Druckes um diese Jahreszeit bedingt wbrd. Die hoch gelegenen Punkte erfreuen sich fortgesetzt bei hohen Temperaturen eines wolkenlosen Himmels. Auf den übrigen Gebieten ist dagegen das Wetter vielfach nebelig und kalt. — Voraussichtliche Witterung: Zunächst noch keine Aenderuug des bestehenden Wetters. Grünberg. 9. Nov. Die Ligarrenfabrik C. RavftLLte. dahier, welche «ach verhSltnißmäßig kurzem Bestehen einen bemerkenßwrrthen Aufschwung genommen hat, wird, da fie fich außer Stande fieht, hier und in der Umgegend das uSthige Arbeiterpersonal aufzntreibeo, eine Filiale tu Kisselbach errichten, um auf diese Weise den an fie herautreteuden Anforderungen gerecht werden zu können. DaS Zweiggeschäft wird am 1. December eröffnet werden. h. Butzbach, 8. November. Mit dem am vorigen Sonntag in Friedberg abgehaltenen dritten BundeS-Concert deS Lahuthal Zilher-BundeS dürste ein weiterer Beweis erbracht worden sein, daß eS recht gut möglich ist, mit diesem Instrumente ein sogen. Stuhl-Eoncert zu veranstalten. Wenn auch daS ganze Concert unter sehr unliebsamen Zufälligkeiten, wie Ausbleiben einiger hervorragender Instrumente u. s. w., sichtbar zu leiden hatte, so wurde doch das Programm recht gut zur Geltung gebracht. Bon den Ehören dürfte der Torgauer Marsch, arrangirt von Arnold, und Andante aus der Symphonie Nr. 7, G-Dur von Haydn, die besten Darbietungen gewesen sein. Die SoltS, sämmtlich vorgetragen vom Dirigenten, Herrn Arnold, waren wohl das Vorzüglichste, waS an diesem Abend von Zithermufik gehört wurde, sämme- liche Ptöcen bekundeten eine wirkliche Meisterschaft auf diesem schwierigen Instrumente. DaS Concert fand statt in den schönen Räumen deS Hotel Trapp und war der Saal voll-« ständig besetzt. 2Lr*chttche Anzeige« Hev Stabt Gietzen. Evangelische Gemeinde. 3m Tonfirmandensaal, Neustadt 61. Donnerstag den 11. November, Abends 8 Uhr: vibel stuude. 1. Cor. 4, 1—13. Pfarrer Schlosser. E.&K. ßarantirt solide, u6i OBHS1 On@ verlange Muster mH Angabe d. Gewünschten. on private. Man von Elten & Keussen, Ffl3n“d Crefeld Schöne Aussichten, sagte die noch jugendliche Nachbarin. So jung und schon diese Erscheinungen: etgenthümliches Roth, Hautblüthchen, welke, rissige und rauhe Haut, was soll daS erst später werden? WaS muß ich thun. Sehr einfach. Verwenden Sie mehr Sorgfalt auf die Pflege der Haut. Vermeiden Sie ernstlich den Gebrauch scharfer Seiien. Waschen S«e stch mit nichts Anderem als Doering* Seife mit der Eule. Diese vortreffliche Damen- und Kinder Seife, die in der Neuzeit durch Zusatz von edlen Ingredienzen wesentlich verbessert worden ist, sollte auf keinem Waschtisch fehlen, denn sie ist wirklich das, was zur Erhaltung der Schönheit, Frische und Reinbeit der Haut nothwendig und dienlich ist. Erhältlich überall per Stück 40 Pf-. 2094 Wöchentliche Ueberstcht der TodeSWe i« Gietzcu 45. Woche. Vom 31. October bi» 6. November 1897. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 700 (tncl. 1600 Pt arm Militär). SterblichkeitSztffer: 13,16°/«. Kinder ES starben ea Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.-16.3* Bronchitis 11— — Schlagfluß 11— — Keuchhusten 1 — 1 — Krämpfen 1 — 1 — Magencatarrh 1 — 1 — Im Wochenbett 1 1—— Summa: 6 3 3 — Städtischer Arbeitsnachweis Gietzen. Garteuftrahe 2. «u-edoi der Arbeitnehmer r 2 Bäcker, 1 Krankenpflegerin, 1 Metzger, 2 Lacktrer, 1 Weißbinder, 1 Tapezier, 1 tücht. Schlosser zur selbst. Führung eines Geschäfts, 1 Schneider, 1 Autzhülfsköchin, 1 Cinkasfirer, 3 ßauffroueu, 4 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit, 1 Wcißzeugnähertn, 1 Bureau- u. 1 Schreib» gehülfe, 1 CommtS. Nachfrage der Arbeitgeber r 2 Bäcker, 1 Drechsler, 1 Spengler, 1 In- ?allateur, 1 Schmied, 2 Schuhmacher auf Werkstatt, 1 Fuhrknecht, 4 Taglöhner, Dienstmädchen für Weihnachten, 2 Dienstmädchen für sofort, 1 Kindermädchen für feinere Herrschaft. Bekanntmachung. Aus der Stiftung der Ludwig Theodor Felfiug Eheleute zu Gießen sind die diesjährigen Zinsen und zwar: 171 Mk. 43 Pfg. an zehn in Gießen geborene würdige Arme und 34 Mk. 29 Pfg an fünf würdige Wittwen )u gleichen Theilen zu vergeben. Anmeldungen hierzu haben bis zum 10. k. Mts. auf dem Bureau der unterzeichneten Behörde — Zimmer Nr. 2 — zu erfolgen. Gießen, den 6. November 1897. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __________________________I. V.: Wolff._______________ 10368 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Leihgefteru für 1898/99 liegt vom 12. November acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Leihgestern, den 9. November 1897. 10376 Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. Heß. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Trais-Horloff für 1898/99 liegt vom 12. November d. Js. an acht Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Bureau dahier zur Einsicht der Interessenten offen. Trais-Horloff, den 9. November 1897. Großh. Bürgermeisterei Trais-Horloff. Bornmann. 10362 Bekanntmachung. Der Boraufchlag der Gemeinde Keffelbach für das Jahr 1898/99 liegt vom 12. d. Ms. an acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf dem hiesigen Bürgermeisterei-Bureau offen. Keffelbach, am 9. November 1897. Großh. Bürgermeisterei Kesselbach. Stein. 10364 Holzverkauf aus den Freiherrlich v. Rabenau scheu Waldungen. Nachverzeichnetes, im Winter 1897/98 zur Fällung bestimmtes Bau» ssud Nutzholz soll auf dem Submissionswege verkauft werden: 1. Stämme: Eiche: ca. 50 km Schnittholz 1, rt n 100 „ Bauholz von 30 cm mittl. Dm. aufwärts n n n 50 „ „ „ 20—30 cm mittl. Durchm. « t. z/ 80 „ Grubenholz bis zu 20 cm mittl. Dm. 2. M ^^lBuche: „ 50 „ Schnittholz über 50 cm mittl. Dm. " j " // 50 „ „ von 40—50 cm n „ 100 „ „ von 30—40 em mittl. Dm. 3* „ Kiefern: „ 300 „ Bauholz von 20 em mittl. Dm. aufwärts „ u h 50 „ Grubenholz bis zu 20 cm mittl. Dm. 4- ,/ Fichten: „ 50 „ Schnittholz von 30 cm mittl. Dm. auf®. h „ „ 50 „ Bauholz von 20—30 cm mittl. Dm. 5. Stämme u. Stangen, Fichten: ca. 70 fm bis zu 20 cm mittl. Dm. Das Holz lagert ca. 2—5 Kilometer von der nächsten Station der Bahnstrecke Londorf—Grünberg, bezw. Grünberg—Gießen. Angebote sind bis zum 15. November l. Js., Vorm. 10 Uhr, verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, bei unterzeichneter Stäle einzureichen. Papiermühle, den 2. November 1897. 10149 Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Schwörer. ••••••••••••oeeeeeeeeeeee Bei unserem Wegzuge nach Frankfurt sagen wir ® W allen Freunden und Bekannten ein ® herzliches Lebewohl. • ! 10355 E. Franz und Familie. HSMIMSWMMeHHMSS Grünberger Pferdeverficherungs - Verein. Sonntag den 14. November l. IS., Nachmittags 3 Uhr, soll im „Englischen Hof" dahier eine außeroröentliche Generalversammlung stattfinden. Tagesordnung: Abänderung des Statuts. Zahlreiches Erscheinen sehr erwünscht. Grünberg, 4. November 1897. 10354 Der Director: Georg Keil. IT nPirllir Garant. Burstenwaaren „ Frisirkämme, Seltersweg 43. Seifen n Parfümerie. CO CD 09 00 Submission. BehördlicheAnzeigen Die Füllung des Eiskellers in den neuen Kliniken in Gießen soll auf dem öffenttichen Submissionswege vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen können auf dem Verwaltungsbureau genannter Anstalt Nachmittags von 3 bis 5 Uhr eingesehen werden. Offerten find mit entsprechender Aufschrift versehen, versiegelt bis zum Donnerstag, d. 18. Nov. 1897, Mittags 12 Uhr, dahier einzureichen. Zuschlag erfolgt bis zum 24. November 1897. Gießen, 10. November 1897. Großh. Verwaltungs - Direction der Neuen Kliniken. 10366 Empfehlungen. Mht. MMhSllö Freibank. 10385 Heute und morgen Hammelfteisch richt ladenrein, per Pfd. 50 Pfg. Aür Wiederverkäufer! Khristvaumcoufect, Lev- und Konigkucheu, Pfeffernüsse, Wandet-, Wacronen-, Autter- und Knnisgeväck, sowie öunte Waaren aller Art empfiehlt bei billigster Preisberechnung Ludw. Doell, Gießen, 10384 Condltorei und Zuckerwaarenfabrikation. ämma Schwere fette Gänse WA&ev* sowie Rehbraten und Hasen empfiehlt 10370 WildhLndler Edel, Rittergasse. Margarine, feinste Marke 60 Pfennig per Mund. Kaffee, gebrannt ä 0,80, 0,90, 1,00 Mk. re., roh ebenfalls in allen Preislagen in bekannten feinen und feinsten Qualitäten empfiehlt 10210 Chr. Wallenfels, __________Marktplatz 17.__________ Mess. Thkkrschmlrl-Skise von Bergmann & Co. in Dresden. 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Ein tüchtiger Wagnergeseite sofort auf dauernde Arbeit gesucht. Kone. Stephan, Wagenfabrik, 10356________Großen-Buseck.__________ 10301] Ein nur durchaus tüchttger Gchloffergeselle für dauernde Beschäfttgung gesucht. Heinetck» Häufst, Löberstr. 19. Ein tncht. Mksslngdreher und ein Juftallateur gesucht. 10304______Chr, Zimmer. Cigarrenmacherinnen finden sofort dauernde und lohnende Beschäftigung. Wo? sagt die Erp, d. LI. Eine Köchin wird gesucht für die valfer'sche Sttft« «na, Wilhelmstr. 10.____________10360 10326; Aelieres Dtenstmävchen sofort gesucht, «ruft Auabarbt, Marbrgrstr.34 10375] Lauffrau oder Laufmädchen gesucht.______________Schanzenfte 6. 10361] Reinliche«, starkes Monatsmädchen oder Frau sofort gesucht. Näheres in dex Exped. d. Bl.________ 10380] Braves Mädchen, welches angehend kochen kann, oder daS Kochen noch weiter erlernen will, auch Lehrmädchen, wird zum 25. November gesucht. 2. Spuck, Hessischer Hof Gin durch die "Stein6eit der Aarkessung und den hohen Malzerlractgchatt ausgezeichneler und höchN öekömmticher Stärkungswein aus Walz• 10377 — Höchste Anerkennungen ! — AcSerass zu habe« in den durch Plakat keuuttich gemachten ^erftanfsfteffen. — Höchste Auszeichnungen ! — Giessener Concertverein. Gedächtniss-Feier für FelirMelldtlssohn-Sartholdy geb. 3. Februar 1X09 »u Hamburg; gest. 4. Febtuar 1847 zu Leipzig. Erstes Concert (10>. Concertjahr) Sonntag J4.Noveniber 1897, Nachmittags 5 Uhr im grossen Saale des Gesellschaftsvereins 10290 unter Leitung dee GroRBh. Universitätß - Mueikdirectore Herrn Gustav Trautmann. Mitwirkende : Herr Alexander Petschnikoff (Violine) und das durch auswärtige Musiker verstärkte Vereinsorchester. Programm: 1. Symphonie Nr. 4 in A-dur (Italienische, op. 90.....F. Mendelssohn 2. Conoert für Violine mit Orohesterbegleit- ung in E-moll op. 64 F. Mendelssohn. 8. a) Notturno / aus der b) Scherzo ( Musik zu Shakespeares „EinSommernachts- traum* op. 61 . F. Mendelssohn. 4. Claocona a. d. Violin- sonate Nr. 4 in D-moll Job. Seb. Bach, b. Meeresstille und glückliche Fahrt . . . . F. Mendelssohn. Eintrittskarten zum Concert für Niohhnitglioder zu Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3.50) sind in der Musikalienhandlung von Herrn Ernst Challler (Rudolphs Nachfolger), für Studirende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu ermässigtem Preise zu haben. Die Mitglieder werden höflichst ersucht, ihre Karten bei der Controlle Voranzeigen. Ohne Killet ist Niemand der Eintritt gestattet. Giessener Stadttheater Donnerstag den 11 November 1807t Erhöhte Preise. Einmaliges Gastspiel von Anna Führing. DONNA DIANA. Lustspiel in 5 Acten von Morels Zu verkaufen. <*in sehr guter Hofhund Zu verfaulen im 10352 ________________SchühenhanS. 10340) Awei gut erhaltene kupferne Kessel zu verfaulen. ________________Wolkengaffe 16. 10345] Suche per sofort ein gut empfohlenes Kindermädchen. Frau Earl Nowack, HclierSweg 85. I. 10367) Schöne weiße Rüben zu otr* taustn ______________Steustadt 47. »rotze nette Hundehütte billig abzugcben. 10353 Küvel. Bohnbolftratze 45 Capitalien. 13000 Mk. auf erste Hypothek tu vergeben. 10373 Wo? sagt die Expedition b. Bl fvermischteAnzeigetTI Versicherung gegen Verluste in Folge EiübluchsdiebMIt gewährt zv bMigen festen Prämien die „Fides" in Berlin. Vertreter für Gießen: 10193 Heinrich Wallach. Cautionsf. Mirthslkllte zur Uebernahme einer Wirthschaft in Gießen auf den Hecto gesucht. Offerten unter Nr. 1U320 an die Expedition d. Bl.____________10320 Verdingung von Erdarbeit. Die Förderung sowie Anfuhr rc. von ca. 350 cbm Auffüllgrund zu vergeben. 10259 Nähere« Ebelstrahe 12, H. Zm Anbringen von 10280 Schneefängen hält sich empfohlen H. Carle, DachdkcktlNlkr. Wegen Geschäftsaufgabe von heute ab Grosser nsverkanf meiner sämmtlichen Glas-, Porzellan- und Spielwaaren z« bedeutend herabgesetzten Preisen. Louis Frohnhäuser Mäusburg 7. Gesellschaftsverein. D e MT ordentliche Generalversammlung findet Dienstag den 23. November l. Js., Nachmittags 6 Uhr, statt. 10357 ____________________________ Der erste Direktor: Gebhardt. Giessener Eis-Verein. (Wi Jahresbeitrag Mk. 2.—. Eintrittsgeld Mk 1.—. iVJ'l Derselbe wird von dem Vereinsdiener Hagele im Laufe dieser Woche erhoben werden. Wir machen |£z ^rauf aufmerksam, daß jeder Quittung eine Beikarte I Vyir/1 beigefügt wird, daß aber weitere Beikarten für Fa- milienangehörige gegen Entrichtung von 50 Pfg. per vrX/ii Stück vom Diener gefordert werden können G« em« psiehlt sich, die Zahl der gewünschten Beikarten bei ÖQ?^6 Zeiten festzustellen, damit der Diener beim Umgang w nicht ausgehalten wird. Ohne Bei- oder Tageskarte hat Niemand Zutritt zur EiSbahu. Verweigerung der Zahlung des Jahresbeitrages gilt nach § 9, 10 der Statuten als Austrittserklärung. . r Gießen, den 10. November 1897.g? 10365 Der Vorstand. Herrn- & Knabengarderobe nach Mass -=s. t s’£ 8 g > f* «ff k l t <- > e ♦? §5 günstiger Kelegenheils ■ Einkauf! Einen großen Posten hochfeine, reinwollene «NT Kleiderstoffe TBC habe ich bedeutend unter dem seitherigen Preis zum Verkauf auSgelegt, und bitte meine Schaufenster zu beachten. 10359 J. Pfeffer, Markt 6. Ballet Excelsior. Kriegerdenkmal. Der preisgekrönte und zur Ausführung bestimmte Entwurf des Herrn Bildhauer Ludwig Habich in Darmstadt, sowie die drei wetteren eingegangenen Modelle sind von heute ab im Gemäldesaal des Kuustvereins (Thurmhaus am Brand) ausgestellt und können an Wochentagen von 11—1 Uhr an Sonntagen von 11—3 Uhr von Jedermann besichtigt werden. Gießen, den 10. November 1897. 10374 Der Vorstand. Christ beseh Gerung der Kleinkinder Bewahranstalt. Am Sonntag den 19. December d. I soll die Christ» bescheeruug für die Kinder unserer Anstalt stattfinden. Wir haben für 223 Kinder den Ehriftbaum zu schmücken und den Tisch mit Gaben zu decken. Um dies zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und ihrer Kinder und bitten, uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn und dergl, besonders aber auch an Geld, das uns die gleichmäßigste Bescheerung für unsere Kleinen ermöglicht, zuwenden zu wollen. Eine Liste zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegeben. Vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an eine der nachbenannten Vorstandsdamen gelangen zu lassen: Frl. Amalie Bansa, D'ezstraße 15, Frau Dr. Brüel, Löberstraße 11, Frau Amtsgericht»- rath Gebhardt, Bergstraße 3, Frau Rechnungsrath Kalbfleisch, Ludwigstraße 7, Frl. Emilie Langermann, Südanlage 21, Frau Pfarrer Naumann, Südanlage 8, Frau Louise Ottens, Bismarckstraße 11, Frau Auguste Schwan, Seltersweg 64, Frl. Louise W o r t m a n n Asterweg 16. Auch die Schwester« unserer Anstalt sind bereit, Gaben in Empfang zu nehmen. Gießen, den 10 November 1897. Der Vorstand der Kleiukiuder-Bewahraustalt. Dr Na um ann, Pfarrer. XXXXXXXXXXXXO xxxxxxxxxxxx Gebrüder Mayer Weinhandlung beehren sich die Verlegung ihres Comptoirs nach einen tüchtigen 10363 XXXXXXXXXXXX 'XXXXXXXXXXXX ÖBbachon: ■. Echrtzda. — Druck »mb Btrlafl brr 8? ' blichen UniDfrfititÄ»®uA» nnb Eteinbruckerei (Pielsch A Echehb,) In Gießen. 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