Nr. 35 Zweites Blatt. Donnerstag den 11 Februar L8ÄV Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener As««ikienvtä1ter «oerden dem Anzeiger »Schentlich dreimal brigelcgt. Meßmer Anzeig er Kenerat-Anzeiger. Vierteljähriger Mounemeutsprcis r 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohu. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Expedition und Druckerei: -chukSratze Wr.7. Fernsprecher öl. Amts- und 2lnzeigeblntt für den Kreis Giefzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Hieß euer Kamilienbkätter. Alle Lnuoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Anrtlichev Tyeil. Bekanntmachung, betreffend. Zulassung der Gesellschaft „Niederländischer Lloyd — Versicherung gegen EtnbruchSdtebstahl" zu» Geschäftsbetrieb im Großherzogthum Hessen. Großherzogliches Ministerium deS Innern hat der oben genannten Gesellschaft, vertreten durch den Generalbevollmächtigten Karl Ulrich in Berlin, die Erlaubniß zu« Geschäftsbetrieb ihrer Souderabtheiluag „Versicherung gegen EtnbruchSdtebstahl" im Großherzogthum unter den Lblicheu Bedingungen ertheilt. Gießen, den 8. Februar 1897. Grobherzogliches Kreis amt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend. Die Mit- und Rück-BerficherungS-Gesellfchaft „KoSinoS" in Hamburg; hier EoncesfionSerthetlung an dieselbe. Großherzogliches Ministerium des Innern hat der obengenannten Gesellschaft die Erlaubuiß zum Geschäftsbetrieb im Großherzogthum für die Unfall-, Haftpflicht- und Ein- bruchSdiebstahls-Berficherung unter den üblichen Bedingungen auf Widerruf ertheilt. Gießen, den 8. Februar 1897. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Eine Gefahr für die Zeituugspreffe. Unser wohlorgantfirtrS, auf die Etgenthürnlicheiten deS deutschen Lolkscharacters begründetes Zeitungswesen ist ein mächtiger wirth- schaftlicher und geistiger Factor des öffentlichen Lebens und arbeitet mit Eifer und Erfolg an der Weiterentwickelung des gesammten RolkeS wie seiner einzelnen Glieder. Die Parteiblätter halten im steten Wettbewerb das Jntereffe am politischen Leben wach und die unparteiischen und localen Blätter pflegen unter Mitwirkung der führenden Kreise der Bevölkerung die örtlichen und privaten Interessen- Es herrscht mithin bei uns in Deutschland ein ganz anderes publizistisches Leben als beispielsweise in Frankreich, wo die Hauptstadt das ganze Land beherrscht und politische Meinungsselbstständig- keit in den Provinzen fast gar nicht auskommen läßt. Das soll nun anders werden. Ein großes capitalistisches und mit capitalistischer Rücksichtslosigkeit auftretendes Berliner Unternehmen — die Kommanditgesellschaft Hachseld, Schmitz u. Eo., von der in der Tagespresse schon viel die Rede gewesen ist und die sich den Zeitungsverlegern auch durch ihre Agenten unangenehm bemerkbar gemacht hat; ferner ein Verlagsbuchhändler — August Krebs in Feuilleton. Unerklärte Phänomene. Von Knut Dteffenbach. (Schluß.) Zu den bisher nur durch Muthmaßuugen erklärten Phänomenen gehören auch die bereits erwähnten Sounen- flecken. Wenn man die Sonne durch ein mit Blendglas versehenes Fernrohr betrachtet, bemerkt mau zu Zeiten dunkle Stellen wie Tintenkleckse von mehr oder minder beträchtlicher Größe auf der Sonnenoberfläche. Diese Flecken wurden schon von Galilei und Kepler beobachtet, ihre Ausdehnung wechselt beträchtlich und übertrifft oft diejenige der Oberfläche der Erde vielmals. Manche find sogar den bloßen Augen fichtbar, was erst dann der Fall sein kann, wenn fie die Erde im Durchmesser mindestens um das Dreifache, in der Oberfläche mindestens um das Doppelte übertreffen. Der Ausdruck „Tintenkleckse" könnte übrigens zu Jrrthümeru in Bezug auf die Beschaffenheit der Flecken führen. Selbst die uns am dunkelsten erscheinenden befitzeu »och die Helligkeit des Vollmondes, fie sehen nur durch den Lonttast mit der blendend Hellen Sonnenoberfläche so dunkel aus. Die Flecken tauchen auf und verschwinden wieder, bald nach kürzerer, bald nach längerer Zett, fie verändern öfters ihre Gestalt und nehmen, obgleich sie auch eine ge- wisse Eigenbeweguug besitzen, an der Umdrehung der Sonne am ihre Achse Thetl, ja, die Wahrnehmung ihre» Auftauchen» am östlichen und ihres Verschwindens am westlichen Souneu- rande hat erst zur Entdeckung der Rotation der Sonne und zur Feststellung der Zeitdauer derselben geführt. Die Sonne braucht danach etwa 25 Tage, um ihre Drehung um sich selbst zu vollziehen. Hinsichtlich ihrer Zahl zeige» die Flecken dieselbe Veränderlichkeit, zeitweise gibt es viele, zeit- weise fast gar keine. Dieser Wechsel von Biel und Wenig ist jedoch bestimmten Zeitgesetzeu unterworfen, und zwar hat Eharlottrnburg — wollen das Zeitungswesen gewaltsam centraltstreu. Sie wollen eine centrale FabrU für die Herstellung deS ZeitungS- lesestoffeS und die erstere Firma auch eine centrale Stelle für die Beschaffung der Anzeigen errichtm und Lesestoff wie Anzeigen in Berliner Zubereitung gleichmäßig an Hunderte von Zeitungen an den »erschtedenstm Orten liefern. Einen besonderen Druck üben Hachseld, Schmitz u. Eo. noch dadurch aus, daß fie denjenigm Ziikungsoerlegern, die sich ihr Blatt nicht in Berlin Herstellen lassen wollen, androhen, eine Concurrenzzeitung an ihrem Orte selbst zu errichtm. Diese geplante principielle Umgestaltung des ZeitungSwesenS ist nicht nur eine Beleidigung des urtbeilsfähigen Publikums, sondern sie birgt auch große Gefahren in sich; deshalb haben sich die zunächst Betroffenen, die Zeitungsdrucker und Zeiiungsverleger, in ihrer großm Mehrheit gegen dir genannten Unternehmungen ausgesprochen. Sie find überzeugt, daß dieselben das Zeitungswesen nicht, wie fie vorgeben, heben, sondern verschlechtern, daß fie durch Entfesselung einer schrankenlosm Concurrenz einen überaus schädigenden Einfluß auf das Buchdruck- und Zeitungsgewerbe ausüben und ganz ohne Roth eine große Zahl von Buchdruckergehilfm außer Arbeit und Brod bringen können, wenn ihnen gestattet wird, Fuß zu fassen. Aber auch der Oeffentlichkeit tonnen die dem Zeitungswesen drohmden Gefahren nicht gleichgültig fein, hinsichtlich welcher wir nur auf Folgendes Hinweisen mochten. Die schablonenhafte Herstellung von Zeitungen muß nicht nur das Jntereffe des Publikums an öffentlichen Angelegenheiten, sondern auch die Urtheilsfähigkeit im Allgemeinen abstumpfen, währmd verschiedenartige Zeitungm beides schärfen. Hierzu kommt die Gefahr für daS Publikum und die Zeitungsverleger, die darin liegt, daß eine einzige Hand hunderte von Zeitungen hält und leitet, eine einzige Hand den Ton in öffentlichen Fragen angiebt, und biefe Gefahr wird nicht im mindesten dadurch verringert, daß die Gesellfchaft Hachseld, Schmitz u. Co. behauptet, sie sei, weil fie Millionen besitze, völlig unabhängig. Die Corruplion ist um Mittel nie verlegen und hunderte von Zeitungen, die in einer Hand liegen, find leichter ^zu gewinnen, als hunderte von selbstständigen Leitern verschiedener Zeitungen. Den Schadm trägt dann stets das Publikum. Dieses wird weiter dadurch kenach- theiligt, daß in den localen Blättern — und um diese handelt eS sich vornehmlich — die örtlichen Interessen und Verhältnisse in dm Hintergrund kommen, dmn diese lassen fich von Berlin aus nicht beherrschm und sollen wohl auch nur der allgemeinen Schablone Raum geben. Die geplante Cmtralisation des Anzeigenwesens wird in ein Drängen und Drücken deS Publikums wie der Zeitung ausarten und außerdem aus den Ruin der örtlichm Kleinindustrie und des örtlichen HandwerkS hinarbeiten; denn die Anzeigenplatten ent- halten in der Hauptsache Anzeigen von Versandtgeschäften aller Art, die ihre Waarm tausendfältig probuciren lassen und deshalb zu Preisen abgeben können, zu denen Handwerk und Kleinindustrie nicht zu liefern im Stande stnd. Den großen und guten Zeitungen wird ebenfalls der Boden bei dem verflachten, urtheilslosen Publikum untergraben. Und alles daS zu dem Zwecke zinsschwachen Millionen auszuhelfen. Desselben Zweckes halber wird dem Publikum zu- gemuthet, die Hand zu bieten zum Ruin von hundertm von Buch- druckereibefitzern und zum Außerbrodbringm von tausenden von Buchdruckergehilfen und Personen, die im Zeitungsgewerbe heute noch lohnende Beschäftigung finden! Diesen Gefahrm für die Zeitungspresse und die Oeffentlichkeit läßt sich begegnen, wenn das Publikum auf seine guten, individuell geleiteten Zeitungen hält, selbstständischeS publizistisches Schaffe» im Dienste der örtlichen Interessen schätzt und die Schablonenmaare der Hachseld und Krebs, die leicht kenntlich ist, zurückweist. Und wenn der Verdienst, den heute nach Hunderte von ZeitungenSbefitzern und tausende von in Zeitungen Beschäftigten haben, am Orte verbraucht wird, so ist das den örtlichen Interessen doch wohl dienlicher als wenn er nach Berlin fließt. Zu bedauern ist, daß ein Theil der deutschen conscroailvm Partei unter Leitung des Freiherrn v. Manteuffel Crossen die K>ebS- schen Druckplatten der conservativen Prooinzpresse direct empfiehlt, dmn dieses Vorgehen schlägt allen conservativen Gepflogenheiten, allen conservativen Kundgebungen zum Schutze deS bedrängtm Gewerbes und Handwerks inS Geficht. Hoffentlich sind die confer- vativen Prooinzblätter und beren Leser einsichtiger als ber confer- vatioe Berliner Parteiführer. Eingesandt. Gieße«, ben 9 Februar 1897. In ber jetzigen Zeit, wo so viel von Vogelfchutz bie Rebe ist, ist es wohl am Platze, auf einen Verein hinzuweisen, ber zwar im Stillen, aber um so sicherer unb wirksamer Vogelschutz betreibt und vorbereitet. Wir meinen den »Deutsche« Berel« zum Schüße tot Dogelwelt*. Sett dem Jahre 1876 bestehend, aus kleinen Anfängen hervor- gegangm, zählt er jetzt über 1200 Mitglieder, darunter gegen 150 Staats- und städtische Behörden und Localvereine, die In allen Gegenden Deutschlands und im AuSlande zerstreut wohnen. Selbstverständlich kann ein so weit verbreiteter Verein nicht mit dm Local- vereinen in Wettbewerb treten, Futterplätze anlegen, Nistkästchm auf; hängen und ähnliches mehr. Er hat es sich vielmehr vor allem zur Aufgabe gemacht, das Interesse unb bie Liebe zur Vogelwelt zu wecken unb zu erhalten, unb sucht bies zu erreichen durch Artikel und Bilder in seinem Organ, der „Ornithologischen Monatsschrift", durch Vorträge in feinen Wanderoerfammlungm und durch Herausgabe feiner bereits in ca. 15000 Exemplaren verbreiteten großm Vogelwandtafeln. Daß da, wo Interesse und Liebe für ein Thier ist, der Wunsch, dasselbe zu schützen, von selbst kommt, bedarf wohl keiner weiteren Ausführung. Zum Vogelfchutz gehört aber nicht nur der gute Wille, die Vögel zu schützen, sondern vor allem, auch die Fähigkeit unb das W sscn, es in rechter Weise zu thun. Deshalb such: ber Verein, getreu bem Ausspruche deS wissenschaftlichen Begrünbers des Vogelschutzes, Hosrath Prof. Dr. Liebe: „Lernet erst das Leben der Vögel kennen, wenn Ihr sie mit rechtem Erfolge schützen wollt", feine Aufgabe vor allem darin, das Interesse, die Liebe und die Kennlniß des Lebens unterer Vögel zu verbreiten, vernachlässigt aber dabei durchaus nicht, durch Vorschläge unb Eingaben an bie maßgebmben Behörbm bie gesetzliche Regelung bes Vogelschutzes anzustreben unb seinen Mitgltebern burch Artikel in ber Vereinszeitschrift Anleitung zu zweckentsprechenben localen vogelschütz- lerischen Maßnahmen zu geben. Wir machen auf ben Verein beshalb aufmerksam unb bemerke», daß bie Mitgliebschast burch Melbung bei einem der Herren Vorsitzenden (RegierungS- und Forstrath v. Mangel in in Merseburg unb Dr. Hennicke in Gera) erworben wird- Das Eintrittsgeld beträgt 1 Mk., der Mttgliedsbeitrag jährlich 5 Mk. (für Förster und Volksschullehrer 3 Mk.), wofür die reich mit bunten Bildern illustrirte Monatsschrift frei ins Haus gesandt wird. man eine Periode von 11*/, Jahren herauSgerechnet, während welcher die Zahl der Flecken von einem Maximum zum anderen gelangt. In Jahren der größten Fleckenhäufigkeit zeigt sich die Sonne kaum einige Tage ganz fleckenfrei, während fie in Jahren der Fleckenarmuth oft mehr als bie Hälfte aller Tage de» Jahres völlig frei bleibt. Diese elfjährige Periode ist eS, deren wir schon oben gedachten und welche nicht nur mit den magnetischen Erscheinungen, sonder» auch mit unseren WitterungSverhältnissen in Beziehung zu stehen scheint. So will man beobachtet haben, daß die durch viele Sonnenflrcken ausgezeichneten Jahre fich sowohl durch größere Kälte, al» vermehrte Niederschläge bemerkbar machen, eine Erscheinung, die man darauf zurücksührt, daß die Sonne bei Vorhandensein zahlreicher Flecken der Erde weniger Wärme zustrahlen kann als in entgegengesetztem Falle. Früher griff man zu den abenteuerlichsten Erklärungen sür da- Phänomen der Sounenflrcken, die Speetralanalhse hat jedoch alle diese Hypothesen über den Haufen geworfen. Jetzt neigt man sich der Vermuthung zu, daß die Sonnen- flecken durch Abkühlung der um den glühenden Sonnenball gelagerten gasförmigen Substanzen bestehen. Sobald die mit gewaltiger Kraft ausgestoßenen Gase in kältere Schichten der Atmosphäre gelangen, kühlen fie fich ab, um dann al» eine Art dunkler Schattenrnaffen zurückzufallen und schließlich nach längerer oder kürzerer Zeit durch die Sonnenhitze wieder aufgelöst zu werden. Nach anderen Gelehrten handelt es sich um Wolkenbildungen, die durch Ursachen localer Art hervorgerufen werden, während wieder andere Forscher meinen, daß vorhandene Schlackenbildungen erst die Entstehung von Wolken in den über ihnen gelagerten Schichten zur Folge haben. Geheimnißvolle» Dunkel umgibt ferner eine seltsame Zodiakal- oder ThierkreiSlicht getaufteLichterschetnuug. Von den Lesern dürfte fie kaum einer bisher wahrgenommen haben, da fie in unseren Gegenden nur als schwacher Lichtschimmer zu sehen ist und zwar im Februar und März Abend am westlichen und im October Morgens am östlichen Himmel. In den Tropenregionen bildet das Zodiakallicht dagegen fast während deS ganzen Jahres eine imposante Erscheinung, pyramidenförmig baut eS fich am Himmel auf und übertrifft an Glanz oft sogar die Milchstraße. Mitunter dehnt fich das Zodiakallicht stufenförmig über den ganzen Horizont anS und erstarkt sich auf ber anderen Seite zu einem Gegenschein, der aber weit schwächer leuchtet al» der Hauptkegel. Auch dieser Naturwechsel hat schon mannigfache Deutungen erfahren. Einmal sollte e» die äußerte SonnenatmoSphäre barstellen, wogegen geltend gemacht tourte, daß bie Anziehungskraft der Sonne in der ungeheuren Entfernung nicht mehr kräftig genug wirken würde, um ben Zusammenhalt ber seinen Stofftheilchen zu ermöglichen. Dann wollte man in einem die Sonne umgebenden Ring kleine« Stofftheilchen darin erblicken, dann wieder einen bie Erde umgebenden dünnen Meteoritenring, der wie der Satururing in rrflrctirtem Sonnenlicht erstrahle. In neuester Zeit meine« einzelne Astronomen endlich eine Art beständigen Kometen- schweif ber Erbe im Zodiakallicht vor sich zu haben. Wer kann sagen, welche von diesen Deutungen oder ob überhaupt eine derselben die richtige ist? Ob wir es je erfahren werden? Die wissenschaftlichen Erfolge der Vergangenheit und Gegenwart eröffnen die besten Aussichten für bie Zukunft. Schon Goethe hat das berühmte Wort Albrecht von Hallers: „InS Jnnre der Natur dringt kein erschaffner Geist, Glückselig, wem fie nur die äußere Schale weist," scharf zurückgewiesen: „O Du Philister, Mich und Geschwister Mögt Ihr an solche» Wort Nicht mehr erinnern - Wir denken: Ort für Ort Sind wir im Innern." I. 1336 Hofbäcker. 481 Versteigerungen. empfiehlt 1173 1178 275 in nur besten Qualitäten ermischte Anzeigen. 384 Uhr, 1267 d. Blattes erbeten. F. d. V.: Rau, Director. 1392 1887 Stadt Worms unk. b. 1901 Oesterr. StaatSbahn o. 1885 92.70 4 Jlal. staatSgar. Eifenb. 55.25 5 bto. 3Vi DeutfcheGrdsch.B. unk. b. 1906 101.00 • tlMorttet Brief Xoxmff. Bk^Aetien 158.50 | De ft er r. 6rtbU:flcttrn 311 «/b Bon und nach SHefetf nach besonderem Fahrvl«. LedacNvn: 1. Vcheyd». — Druck nnb Berlog der Vrühl'schm Hnwrrfi»*«.©«* und «teindruckere» (Pietsch * Echehda) in Gießen. 4 3 6 4 87.15 104.25 24 55 95 50 30.45 101.50 104 00 101.00 101.00 101.00 102.50 20 Franken-St. Enal. SooereiftnS Dollars tn Gold Brtrf 16.22 20.39 4.20 16.18 20.35 4.16 Apfclfpalteu, Apfelrioge, Aprikosen, californ, Birnen, californ., Birnen, ital., Brünetten, ital. Procent 4Vi Oesterr. LilKerrenik Geld 81.00 170 35 4.16'/, Ung. Gold-Rente Portugiesen Mextcaner Monopol-Griechen von Etsenb. Rcntenb. DM. Buder u8 Dbl. Ph. Herrmann «eltersweg 38. Wirkung Dos. 0,60, Hirech- Schaat, 319 Großer xaden }Ä,^ diese« Blatte»._____________________Z™ Gießen, den 6. Februar 1897. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. G n a u t __ MkMiner Detkin für Armen- und Krankenpflege Ordentliche Generalversammlung Holz-Versteigerung1 in Gräflicher Oberförsterei Laubach: Montag den 15. Februar d. I. bei Villingen 1. im Lcuzesberg: 80 rm Buchen-Scheiter, 4 rm Eichen-Scheiter (Glaserholz), 530 rm BuchemStammprügel, 3 rm Kiefern-Prügel, 6 rm Buchen- und Eichen-Stocke, 450 rm Buchen-Stamm-, -Zopf- und »Astreiser; 1 Eichen-Stammabschnitt (Wellbaum) von 13 m Länge und 65 cm Durchm., 3 desgl. (theilweise Glaserholz) von 5 bis 13 m Länge, 34 bis 65 cm Durchm., 1 Eichen-Schmiedstock, 0,8 m lang und 85 cm stark, 3 Fichtenstämme mit 0,68 cbm, 15 Fichtenstangen von 9 bis 14 cm Durchm. — 1,46 cbm; 2. aus Hubberg über der Weiberiswiese (unvorgezeigt): 115 rm Buchen Stammprügel, 140 rm -Zopf- und Astreiser; 3. aus den genannten Districten: Lesholz abtheilungSweise. Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr im Lenzesberg auf der Chaussee am Eingänge in den Wendergrund. Laubach, den 6. Februar 1897. 1391 Gräfliche Oberförfterei. Gummi Schuhe, beste Marke, für Herren und Damen, empfiehlt 322 H. Rübsamen. Mittwoch, den 17. Februar 1897, Abends 6 im Coufirmandenfaal, Neustadt 61. Tages-Ordnung: 1. Jahresbericht. 2. Prüfung der Rechnung für 1896. 3. Erbauung eines neuen Schwesternhauses. 4. Abänderung der §§ 11 bis 16 der Statuten. 5. Neuwahl des Vorstandes. Bekanntmachung, das Beschneiden der Hecke» betreffend. Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wonach die Garten- unb Feldbefitzer die ihren Grundbefitz an öffentlichen Fahr- oder Fußwegen einfriedigenden Hecken in jedem Frühjahr bis zum 1. März oif 1,25 Meter Höhe und 0,50 Meter Breite zurückzuschneiden haben, wird mit dem Anfügen wiederholt zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Zuwiderhandlungen auf Grund des Art. 31 des Feldstrafgesetzes mit Geldstrafe von 1 bis 10 Mark bestraft werden. Cacao (garantirt rein, leicht löslich) billiger und nahrhafter wie Kaffee ptt pflllld Mk. 1.20 Maccaroui, beste Wiener, Maccaroui, italien., Maccaroui, Bruch-, per Pfd. 30 Pfg., Gemüseuudeln, beste Wiener, Gemüsenudelu, Eier-, Gemüseuudeln von vormgl. Kochart, per Pfd. 40 Pfg. empfiehlt 1179 Emil Fischbach. 104.40 98.55 102 90 00.C0 103.00 4 4 3 3 4 Pro«» 3*/t Deutsche Reichsanl. 3 Prruß. 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Die Frankfurter Bank (Aene»I»a«k«ebLude r Neue Mainzerstratze 6V) übernimmt Werth Papiere zur Verwahrung und Verwaltung (offene DepotS) auch Testamente,*Hypotheken und dergl. Doenmente, ebenso: MorWnndschattS-, Pflegschaft» «nd gesperrte Depots, sowie solche, wovon die Antznietzuvg dritten Personen zusteht, »nter den im Reglement sefigesetzien Bedingungen, sie besorgt hiernach: die Abtrennung und Sinziehuiia der ZinS- und Dividenden-CouponS, die Ent- gegevnahme von Hypothekenzinsen, die Controle über Verloosungen und den Jncasso oerloofier resp. zurückzahlbarer Papiere,sowie aus Antrag dieVersicherung gegen CourSoerlust betAusloosungen, den Bezug neuer Couponsbogen oder definitiver Stücke, die Besorgung ausgeschriebener Einzahlungen, Conoertirungen und Ausübung von Bemgsrechten nach vorher erhaltenem Auftrage und Einzahlung der erforderlichen Geldbeträge; ferner: ><® An- n«d verkauf von «erthpopieren, sowie alle «it der «Mage «ad verwerthung von «apttatten verbundenen Manipulationen. Da« Reglement, sowie die zur Deponirung erforderlichen Formulare sind ••n der Bank unentgeltlich zu beziehen. izgg Urantfnrt M. M., Februar 1897^ Direktion der Krankfnrter Bank. Kemifchtes Gbst per Pfund 50 Pfg., Pflaumen, Bordeaux, Pflaumen, californ., Zwetscheu, bosnische, empfiehlt in bekannten besten Qualitäten Emil Fischbach. Franz. Banknoten Oesterr. bto Americ. GebrannterKassee in den Preislagen von: Mk. 1,1.10,1.20,1.40,1.60,1.80 in nur garantirt reinschmeckenden Qualitäten empfiehlt 321 J. M. Schulhof. (Behördliche Anzeigen | Verdingung. Die bei den FeldbereinigungsauSfüh» rungen in der Gemarkung «üddiugS, hausen vorkommenden «rdarveiteu — Hobloerschleifung —, veranschlagt zu rd. 2700 X, sollen durch schriftliches Angebot in zwei Loosen vergeben werden. Pläne, Voranschlag und Bedingungen liegen auf Großh Bürgermeisterei Rüddtngsbausen zur Einficht offen, woselbst auch die Offerten, deutlich auf halben Bogen geschrieben, verschloffen und postfrei einzureichen find. Angebote haben tn Procenien des Voranschlages zu erfolgen. Die Eröffnung der Offerten findet am 16. fctbtnat, Bormittag» 11'/, Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei Rüddings- hausen tn Gegenwart der erschienenen UebernahmSluftigen statt. Gießen, am 3. Februar 1897. Großh. Culturtnspection Gießen. Wißm ann.1250 Bekanntmachung. Damit die zum weiteren Ausbau der Fernsprech-Einrichtung in Gießen erforderlichen VorbereitungSarbeiten rechtzeitig in Angriff genommen werden können, werden diejenigen Personen, welche ihre Wohnungen oder Geschäftsräume im Laufe dieses Jahres mit der vorbezeichneten Fentsprech- Hinrichtung verbinden laffen wollen, ersucht, ihre Anmeldungen recht bald, spätestens bi» zum 1. März d. I., an das Kaiserliche Postamt in Gießen emzusenden. Nur für die bis zu diesem Zeitpunkt eingegangenen An- »eÜmngen kann die Herstellung der Anschlüsse für den ersten Bauabschnitt de» laufenden Jahres in Aussicht gestellt werden. Verspätet angemeldete Anschlüsse gelangen eist im nächsten Bauabschnitt zur Ausführung. Darmstadt, den 4. Februar 1897. Der Kaiserliche Ober-Postdirector: Geheime Ober-Postrath Clavel. 3V« Gr. Hrssische Obl. Stadt Darmstadt v. 1891 JUxutrire Dune Jnnmutn uPreu-Courant» 8 KfelÄÖC Feldjagd Eine gute Feldfagd in der Nähe von Gießen zn übernehmen gesucht. Gest. Offerten unter Nr. 1267 an die Expedition Aromatische EISES- Tinctnr. Das beste Eisenpräparat der Neuzeit Ist wohlschmeckend und findet Anwendung bei Bleichsucht. Bhr<- arrauth, .Xcrvenflciiwäche und dient zugleich als stärkendes und die Verdauung beförderndem Mittel ctc. Eisengeh 1 i 0.-5 met. Eisen; greift die Zähne in keine, Weise an. Preis pro Flasche mit Gebrauchsanweisung Mk. 2.— Nur echt mit nebenstehender Schutzmarke aus der Adler-Apotheke von Pascoe 4 Bremer, Mülheim a. Ruhr. | Depot für Giessen und Oberhessen : Pelikan-Apotheke, 320_______Kreuzplatz 2.____ Frankstr. Hyp. Bk. unk. b. 1906 101.00 3*/, Hambrgr.Hyp. 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Kreppeln, verschied, buchen, Kaffee und Theegebälk täglich frisch, empfiehlt Friedrich Noll, «T OmEibns-Verbindung Linie A Marburgerftratze—Bahnhvf und zurück- Linie B Gründergerstrabe - Babnhnl und zurück.