*Hng. Zn. 798? iht. in ^rsus chend Wl*w* 'chmidt, Mle^ 'u Kostümen, ' am iehrerin.^ le Marke. en-Räder ioialoDi-Arbilt. ine Medaille. ** , 8602 ‘hamker. weg 46. sr Iler Art, » Uhleuhutsche ic., en aus der Fabrik n Schönebeck, ien,l TUI nger, 19. Magen, zum Kauf oder 7464 Kess. -Stridju oon btt nflkrUniwrN SM» wocht euMoblnia iJO «• tii: we# I L* ’ 1897. 8706 itrrta« 103,So tente 2270 SSN , 101.50 sb. Ob»- ico.60 101.- 101.- S> tiS SälS 8085 "C 17020 ", 1.16'/. 80987 Idit” Nr. 212 Erstes Blatt Freitag den 10. September Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, Avit Ausnahme deS Montag-. Die Gießener Anmtkien Stätter werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Ztnzeiger. vierteljährig«: AVonnementsprets, 2 Mark 20 Pfg. mit Lringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Schatftraße Ar.7. Fernsprecher 51. Anrts- und Anzeigeblntt fut? den Weis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr. Gratisbeilage: Hießener Kamitienötätter. Alle Annoncen-Bureaux de- In« und Au-lande- nehme» 1 Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" mtgey». Amtlichem Tyeil Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Staufenberg Am Samstag heu 11. September 1897 findet die Ueberwetsunq der neuen Grundstücke und die Versteigerung der Maffegrundstücke im 3. Bereinigungsfeld statt. Zusammen« kauft Vormittag- 9 Uhr am Gemeindehaus, wo auch die Versteigerungsbedingungen bekannt gegeben werden. Die Ueberweifung der neuen Grundstücke erfolgt unter -em Vorbehalt, daß 1. Meliorationsarbeiten auf den überwiesenen Grundstücken auch fernerhin vorgenommen werden können, 2. da, wo sich die Nothwendigkeit kleinerer EigenthnmS- Veränderungen infolge von Wege« und Grabenanlagen und dergl. ergibt, die neuen Eigenthümer solche zu dulden haben. Friedberg, den 3. September 1897. Der Bereinigung-«Commissär: Dr. Göttelmann, Großh. Krei-amtmann. Wolff- telegraphische- Eorrespondmz-Bureau. Berlin, 8. September. Das „MilitärverorduungSblatt" veröffentlicht die kaiserliche CabinetSordre au- Würzburg vom 1. d. Mts., nach der daS Magdeburgtsche Feldartillerie« Regiment Nr. 4 zu Ehren seines Ehess, des Prinzregenten Luitpold von Bayern, fortan den Namen „Feldartillerie- Regiment Prinzregenr Luitpold von Bayern, Magde« bnrgischeS Nr. 4“ zu führen hat. DaS „MilitärverordnungS« blatt" veröffentlicht ferner eine CabinetSordre au- Homburg vom 4. d. M., nach der da- 1. hessische Husaren-Regimeut Nr. 13 zu Ehren seines Ches-, des König- Humbert von Italien, sortan den Namen „Husaren«Regiment König Humbert von Italien, 1. hessisches Nr. 13", zn führen und auf den Achselstücken, Achselschnüren und Schulterklappen den betreffenden NamenSzug zu tragen hat. Berlin, 8. September. Die „Nordd. Allgem. Ztg." meldet, daß Staatssekretär v. PodbielSkt sich gestern nach Bremen begeben hat. Berlin, 8. September. Die „Nordd. Allgem. Ztg." meldet anschließend an die Nachricht von der Ermordung deS stellvertretenden Landeshauptmann- von Neu-Guinea, v. Hagen, daß das deutsche Kriegsschiff „gölte* sich bereits an den Thatort begeben hat. Hamburg v. d. Hohe, 8. September. Der König von Italien hat dem Großherzog von Hessen und dem Prinzen Ludwig von Bayern den Annunctaten-Orden verliehen. Hamburg v. b. H., 8. September. Heute Abend findet im Schlöffe ein Diner zu 90 Gedecken statt. Hamburg, 8. September. Der französische Touristen« dampfer „Versailles" traf, von einer Nordlandreise kommend, mit 100 au» Petersburg kommenden Franzosen hier ein, die die hiesigen Sehenswürdigkeiten besichtigten. Außerdem befanden sich an Bord zwei Offiziere und 90 Mann -er französischen Kriegsschiffe, die Faure nach Rußland brachten. Diese waren bei der Abfahrt der Kriegsschiffe in Petersburg Heblieben. „Versailles* geht von hier nach Havre. Pauker (i. Holstein), 8. September. ReichStagS-Abgeord- veter Graf Holstein ist auf seinem Gute Waterneverstorff .geworben. ArraS, 8. September. General France, comman- dtrender General des 1. ArmeecorpS, gab zu Ehren der fremdländischen Offiziere, die den Mavöoern betgewohnt hatten, ein Dejeuner und brachte hierbei auf den russischen General Fredericks und die Häupter der durch Offiziere ver- tretencn Staaten einen Trinksprucb auS. Fredericks dankte als Doyen der fremdländischen Offiziere für die herzliche Aufnahme und toastete auf den Präsidenten Faure, die schönen Truppen de- ersten und zweiten Corps. Madrid, 8.'September. liebet die Gründe, welche zur Vorlegung des über Sampau Barril verhängten Straf« l-rtheils an den Obersten KriegSrath führten, wird nunmehr bekannt, daß, da der Gerichtshof abweichend von dem An« ttage de» öffentlichen Ankläger-, welcher auf 40 Jahre Zwangsarbeit lautete, auf Todesstrafe erkannt hatte, der Generalcapitän, welchem das Urtheil zur Prüfung unterbreitet wurde, e- nicht für angängig erachtete, eine Strafverschärfung über das von der Anklage beantragte Maß ein« treten zu lassen und daher seinerseits die Vorlegung der Prozeßacten zur endgtlrtgen Entscheidung an den Obersten KriegSrath verfügte. Kauea. 8. September. HavaS-Meldung. Die Aufständischen vor Kandta drangen in den Militärcordon und raubten 500 Schafe und 60 Riader. Die Mohamedauer hatten zwei Todte und vier Verwundere, die Aufständischen zwei Todte. Manila, 8. September. Die Spanier nahmen nach blutigem Kampfe Aliaga. Biele Aufständische wurden ge- tödtet. Seitens der Spanier fielen ein Capitän und neun Soldaten, 33 wurden verwundet. Depesche» bei Bureau „Herold." Berlin, 8. September. Der Kaiser wird sich Ende September von Schlesien zu vierzehntägigem Jagdaufenthalt nach Rominten begeben, woselbst jetzt schon Vorbereitungen für den Aufenthalt de- Kaiser- getroffen werden. Hamburg v. b. H., 7. September. Der Kaiser und der König von Italien sind heute früh 7 Uhr 30 Min. ins Manöverfeld gefahren. Um 8 Uhr folgte die Kaiserin und die Königin von Italien. Ferner find der russische Großfürst Nicolau- Nicolajewitsch sowie General Grumkow Pascha zur Thetlnahme in- Manöverfeld abgereist. Hamburg v. b. H., 8. September. Der Kaiser kehrte heute Nachmittag 5 Uhr au- dem Manöverfelde bei Büdesheim mittelst Wagen hierher zurück, nachdem die anderen Herrschaften um 2 und 4 Uhr bereits eingetroffen waren. Den Manöoern hatten außer dem Kaiser und dem Könige von Italien auch die Kaiserin und die Königin von Italien in offenen Wagen, sowie die Großherzogin von Heffen zu Pferde beigewohnt. Unter den fremden Offizieren, welche als Gäste des Kaiser- dem Manöver beiwohnten, erregten besonder- der Generalstabschef der russischen Armee, General Obrutschrff, welcher gestern mit dem Großfürsten Nicolau- Nicolajewitsch hier eintraf, sowie General Grumkow Pascha die Aufmerksamkeit der Manöverbesucher. — Nach dem gestrigen Schiedsspruch waren die Bayern geschlagen, jedoch von den Preußen nicht verfolgt worden. Heute früh entwickelte sich nach heftigem Vordringen der Bayern namentlich ein sehr lebhafte- Gefecht um die Höhen von Büdesheim, bei welchem die 26. Division vollständig engagirt war, und erst als die 37. Division des 8. ArmeecorpS auf dem linken Flügel eingriff, wurden die Bayern zurllckgeworfeu. Auf dem rechten Flügel des 11. ArmeecorpS entstand ein heftiger Kampf um den Besitz des Dorfes Rendel, welches im Sturm von der 22. Division genommen wurde. Wiesbaden, 8. September. Der König von Italien hat dem Verfaffer des Festspiels „Salve", Hauptmann Lau ff, den St. Mauritius- und Lazarus Orden, dem Intendanten v. Hülsen daS Comthurkrenz und dem Capellmeister Schlor doS Ritterkreuz des Ordens der italienischen Krone verliehen. Wiesbaden, 8. September. Der König von Italien verlieh gestern dem Regierungspräsidenten v. Tepper- La Skt, dem Oberbürgermeister v. Jbell und dem Polizeipräsidenten Prinzen Ratibor hohe Orden. Wiesbaden, 8. September. Die Kaiserin Friedrich wird morgen Abend im Schloß FriedrichShof abermals den Besuch des italienischen KönigSpaareS erhalten und demselben zu Ehren eine Galatafel veranstalten. Hanau, 8. September. Heute fand beim Manöver ein neuer Angriff der Bayern auf die preußischen Truppen statt, wobei erstere geschlagen wurden. Kiel, 8. September. DaS Panzerschiff Heimdall erlitt auf einer Manöverfahrt nach der Nordsee in den dänischen Gewässern Havarie. BreSlau, 8. September. 1200 Bergleute der fürstlich Hohenlohe'schen Geloneu-Grube legten die Arbeit nieder, da die von ihnen geforderte Lohnerhöhung nicht bewilligt wurde. Wien, 8. September. Wie verlautet, soll der Reichs- rath am 13. d. MtS. wieder eröffnet werden. Wie», 8. September. DaS ungarische Regierungsorgan „Nemzet" thcilt mit, daß sowohl die Berliner wie die Wiener Regierung in der Angelegenheit des russisch-französischen Allianzvertrages volle Aufklärung besitzen. Kaiser Wilhelm habe bei seinem Petersburger Besuch über baß Wesen und die Richtung dieser Allianz Mittheilungen erhalten, die er seinen beiden Verbündeten bekannt gab, für den Dreibund sei eß vollkommen zweifellos, daß die Ziele der französisch- russischen Allianz sich mit jener deS Dreibundes decken. Sger, 8. September. Die für gestern befürchteten Demonstrationen find nicht erfolgt. DaS Leben auf den Straßen war zwar sehr bewegt, doch wurden Ordnung und Ruhe nirgends gestört. Zurich, 8. September. Laut einer Erklärung deS Züricher AfrikasorscherS Keller brachte die letzte Post auS Abeffyaieu die besten Nachrichten über den Ingenieur Jlg, der bekanntlich vom König Menelik gefangen genommen worden sein soll. Nach Annahme Kellers stammt die falsche Nachricht aus der Umgebung des Prinzen Heinrich von Orleans. Rom, 8. September. Einer Homburger Meldung der „Jtalie" zufolge besprachen Visconti Benosta, v. Bülow und Fürst Hohenlohe die allgemeine Politik. Italien und Deutschland stimmten in allen wichtigen Fragen vollkommen überein. Pari», 8. September. Der Notredame-Prediger Ollivier, der bekanntlich bet der Leichenfeier der Verunglückten des BozarbrandeS eine gegen die Republik gerichtete Predigt hielt, ist seines Postens als Notredame-Prediger entsetzt worden. Athen, 8. September. Die griechische Regierung erhielt von Rußland das versprechen, daß dieses die thessalischen Flüchtlinge unter seinen Schutz nehme, um deren Rückkehr in die Hetmath noch vor dem Frteden-schluß zu ermöglichen. Berlin, 9. September. Finauzmintster Miquel trifft heute Abend in Berlin ein. Wilhelmshaven, 9. September. Zum Stapellauf des Panzerschiffes „Ersatz Friedrich der Große", der am 14. d. M. stattfindet, treffen der Contreadmiral Büchsel und der Chefconstructeur der Marine Dietrich hier ein. Prinz Heinrich wird den Taufact vollziehen. Brüssel, 9. September. Der König von Siam wird heute Vormittag hier erwartet. Sein hiesiger Aufenthalt wird drei Tage dauern, dann beabsichtigt der König sich zur Besichtigung der Cockerill Werke nach Serain und dann nach Paris zu begeben. Petersburg, 9. September. Hier mehren sich die Stimmen, welche versichern, daß keinerlei schriftliches Ueberein- kommen zwischen Rußland und Frankreich in Petersburg abgeschloffen worden ist. Man glaubt, daß die französische Regierung in große Verlegenheiten kommen würde, wenn die Opposition sie zwingen sollte, sich darüber zu äußern. So meldet der „Grashdanin", daß an competenter Stelle eingezogeue Erkundigungen über das angeblich in Peterhof abgeschloffene Bündntß ein negatives Resultat ergeben hätten. CoceUs nnb proHiQklkf« Gießen, den 8. September. •• Personalien. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigft geruht, am 6. September dem Vorsitzenden deS Vorstandes der Invalidität»- und Alter-Versicherungs- anstalt, RegierungSrath Dr. August Dietz, den laufenden Rang eines KreiSrathS, mit Wirkung vom 15. September l. I. ab, zu verleihen,- an demselben Tage den Vorstand des PolizeiamtS Darmstadt, Regierungsrath Friedrich Fey, zum Kreisrath deS Kreises Erbach, mit Wirkung vom 16. September l. I. an, zu ernennen. • • Militarbienstnachricht. Brandt v. Lindau, Sec.- Lieut. vom 5. Großh. Heff. Jnfanterte-Regiment Nr. 168, mit Pension der Abschied bewilligt. * • Detaillisten-Verband für Heffen und Waldeck. Die erste Wander-Versammlung findet Sonntag den 12. September int Restaurant „Bärtsch" zu Marburg statt. Die Verhandlungen beginnen um 11 Uhr Vormittag-. • • Der hessische LaudwirthschaftSrath richtet Berkanf-- mittheilungen ein, nach welchen die von Vertrauens- männern in den verschiedenen Orten des GroßherzogthumS ermittelten und rnitgetheilten Verkaufspreise von Getreide, Kartoffeln, Obst und Vieh gesammelt und zusammengestellt werden sollen. Diese- gesammelte Material soll als Grundlage für die Ausgestaltung und Entwickelung des genoffenschaftlichen Verkaufs dienen. Hauptsächlich soll festgestellt worden: 1. wie sich die Preise z. Zt. aus den kleinen Landorten gegenüber denen an den größeren Absatzorten und HandelScentren verhalten, cn denen eventuell genoffen- schaftlicke Unternehmungen ins Leben gerufen werden können? 2. welche Rolle der Zwischenhandel spielt als Abnehmer gegenüber dem btrccten Consnmenten oder Großhändler? 3. welche Wege der Handel nimmt, welche Orte hiernach für die Errichtung genossenschaftlicher Unternehmungen besonders geeignet erscheinen? Außerdem hat der h'ffische LandwirthschaftSrath die Schaffung einer PreisnotirungSftelle am Frankfurter G e- Ücrmtfd?tc*. dem Schutze der die Wtbbcrllnle besetzt halteubrn Vortruppen Abgebrannten find diesjährigen guten landwirthschaftliche die EntstehungSur* doch vermuthet man berechenbares Unheil angerichtet. Die versichert, erleiden aber doch durch die Ernteerträge namhaften Schaden, auch Maschinen sind ihnen verbrannt. Ueber sache deS Feuer- verlautet nichts Gewisses, auch Brandstiftung. I hatte, all ob der bayerische Heerführer eine große Umgehung del rechten Flügels der Westarwee über den Dottenfelder I Hof und Vilbel beabsichtige, und sich auch hier ein heftiges I Geschütz« und Gewehrfeuer entwickele, drangen io langen Linien über Heldeubergen« Büdesheim zwei Divisionen der Bayern gegen die Kaichener Höhen unter dem fortgesetzten I Feuer der die Höhen besetzt haltenden EorpSartillerie del I 11. Corpl vor. ES entbrannte darauf eia heftige! In- I fanteriefeuer auf beiden Setten. Die Bayern verstärkten anhaltend ihre Angriffslinien und gingen schließlich in starken Eolonoeu auf die Stellung del Grafen Häseler in der ganzen I Brette der beiden Divisionen energisch vor. Die an sich schon vorzügliche Stellung verstärkte Graf Häseler immer« fort mit neuen Truppen- ein Bataillon folgte unausgesetzt dem anderen und unter Trommelwirbel ging er, unterstützt von großen Artilleriemafle», gegen die Bayern vor und warf einen heftigen Vorstoß derselben zurück. Auch vom linken Flügel donnerten die Geschütze und der Schall eine! heftigen Gewehrfeuers ließ erkennen, daß auch dal 8. Eorps mit der 16. und 16. Division in den Kampf etugriff. Bei den Eavalltedtvtfioneu kam el zu einer kleinen Attacke. Gegen 1 Vi Uhr endete das Signal „das Ganze Halt" die Schlacht bei den Kaichener Höhen. Vilbel. 8. September. Nachts 12 Uhr ist eine Husaren« Patrouille im Galopp 4 Meter hoch in eine Lehmgrube gestürzt. Husar Schauboer soll schwer verletzt sein. 8 Krotz-Felda, 8. September. In verfloffener Nacht gegen 11 Uhr, als unsere Einwohner sich kaum zur Nahe begeben hatten, ertönte der SchreckevSrus: Feuer und die Sturmglocken ertönten. Ein mächtiger Feuerschein zeigte alsbald die Brandstätte, die große Scheuer des Oeconomeu Bölztng mit ihren reichen Fruchtvorrätheu stand in Hellen I Flammen. Mit rasender Schnelligkeit gewann da! Feuer in der Hofraithe an Ausdehnung und zündete alsbald auch die Nachbarhofratthe de» A. Steuer nagel an. Auch in dessen großen Scheuern lagen reiche Frucht« und Futtervorräthe, welche dem Feuer ungeheure Nahrung boten. Eine riesige Feuergarbe tohte aus den brennenden Scheunen zum Nachthimmel empor- man sah sie stundenweit. Bon den brennenden Scheunen verbreitete sich das Feuer auf die in großem Maßstab angelegten Stallungen, worunter die des Oeconomen I Steuernagel erst neu erbaut worden waren. Auch die I Stallungen sanken in Asche- mit Mühe und Gesahr konnte I alle- Bteh gerettet werden, bi» auf eine Anzahl von Hühnern I und Gänsen, die verbrannten. Den Anstrengungen der I Feuerwehren gelang es, die Wohnhäuser der brennenden Hof« I raithen zu retten. Glücklicher Weise war gerade die gestrige I Nacht windstill, andernfalls hätte daS Feuer sicher noch un» I treib emarkt und regelmäßige Bekanntmachung der hier ermittelten Preise ins Auge gefaßt. •• Der hessische LaudwirthschaftSrattz hat bei Großh. Regierung die Stiftung von mehreren Preisen sür die ObstauSstellung fn Frankfurt a. M. (1.—11. October) beantragt. ES sind hierzu 600 Mk. bewilligt worden. — Der Präsident de» LaudeSauSschuffel der drei landwtrth- fchaftltchen Provinztalveretoe veröffentlicht z. Z. in den land- wirthschaftlichen Fachblättern die gemeinsamen Satzungen der drei Vereine. Wir entnehmen daran! folgende Aenderung. Alle fünf Jahre mindesten! sinder eine Generalversammlung der drei laudwirthschastlichrn Provinztalveretne statt. Dabet soll bei der Wahl bei Bersammluoglorte! ein ftänbtger Wechsel unter den Provinzen stattfinben. Außerdem soll mit der genannten Hauptversammlung eine landwlrth- schastliche Landelaulstellung verbunden werden, für welche der Landwtrthschaftlrath mit dem bete. Provtnzlalverein die Anordnungen und Bestimmungen trifft. ’* Ueber die Bekömmlichkeit und Ausnuhbarkett bei Kommltzbrode! »heilen Oberstabsarzt Dr. Plagge und Nahrungsmittelchemiker Dr. Lebbtn in den „Veröffentlichungen au! dem Gebiet bei Mtlttär-Sanltätlwefen!" (Heft 12) die Erlebnisse einer Reihe von Unterfuchungen mit, welche die Erfahrung bestätigen, daß der Körper von dem Klein- oder Schrotbrot trotz feine! höheren Gehalte! an Kleber, b. h. an Pflanzenetwetß keinen größeren Nutzen hat, als vom reinen . Weißbrot). An sich ist gutes Roggenmehl ebenso gut aulnutzbar, wie gutes Weizenmehl- aber e» wird um fo bester ausgenutzt, je weniger Kleie eS enthält. Roggenklete, selbst Im feinst vermahlenen Zustande stellt kein sür den menschlichen Körper geeignetes Nahrungsmittel dar. Die möglichst vollständige Entfernung der Schale, einschließlich der sogen. Kleberzellenschicht, bildet daS sür eine zweckmäßige Müllerei anzustrebende Ziel. Nach ihrem heutigen Stande wird diese! Ziel am Sichersten ohne Schälung, aber mit I -Hülfe seiner Siebe und unter Festsetzung eines nicht zu ge« I 'Ingen kleteaulzugeS, d. h. etwa 25 v. H. erreicht. Mit diesem Vorschläge glauben die Versasser den Ergebnissen der I wissenschaftlichen Untersuchungen, ebenso wie den Rücksichten I auf praktische Durchführbarkeit Rechnung zu tragen. Be* I merkeniwerth dürfte es sein, daß daS neuerdings empfohlene I Kornbrot au! ungemahlenem, nur zerquelschtem Getreide I eine abfällige Beurtheilung erfahren hat, da e! nach feinem I physiologischen Werth noch unter dem jetzigen Kommiß« I brob steht. *• Kinder Arbeit. Der Gesammtvorstand deS deutschen I Lehrerverein! hat sämmtliche verbände und Lehrerver« I eine gebeten, für die Geschäft-Periode 1897/98 daS Thema: In welcher Richtung und in welchem Umfange wird die I Jugenderziehung durch gewerbliche und landwirthschaftliche I Kinderarbeit gestört? — zur Berathung und Beschlußfassung I AU bringen. Man betrachtet e- nämlich als Pflicht, die ge« fammte Lehrerschaft Deutschland! sowie Behörden und Eltern I ffli diese überaus wichtige socialpädagogtsche Frage zu inte« I ressiren, um so eine Berathung und Verbesserung auf breitester I Grundlage in die Wege zu letten. Angesichts der nach und I «ach bekannt gewordene», Verhältnisse auf dem Gebiet der I erwerb-mäßigen Kinderarbeit und der hierbei beobachteten I nachtheiligen Folgen für Unterricht und Erziehung will der I deutsche Lehrerverein aus der nächstjährtgen tu Berlin statt- I findende», deutschen Lehrerversammlung die Sache zur Sprache I bringen. . . n. 4 unM. . . _ . w - 1 * Die Parade Tribüne bei Rieder Eschbach. Ein englischer laoftsam sich w»h«„d <« ,u..st btn «nlchd» I Ve|,r fütrt In dun längen, Zulch.lft Tn die ßtg.* 4- Ribba, 8. September. Bon einer nicht» weniger al» ltebenSwürbtgen Sette hat rechtzeitig eine Junqsrau den Eharacter ihre» Verlobten erkannt, mit welchem sie gestern vor den Traualtar hier treten wollte. Dem Vernehmen nach ließ infolge eine» Zwiste» sich der HeirathScandidat am Montag zu Thätltchketten wider feine Braut htnrethen, woraus die Letztere sogleich den Trauact und die HochzeitSseier ab sag en und ihre Ausstattung in der zum neuen Heim bestimmte», Wohnung holen ließ, den Exbräuttgom aber seinem Schicksale pretSgab. A Mainz. 8. September. Obligatorischer Rod)* unterricht soll jetzt nach einem von dem Schulvorstand heute gefaßten Beschluß fn den obersten Mädchenklassen der hiesige»» Volksschule etngesührt werden. Die Einrichtung de- Kochunterrtchtes soll nach dem Muster der Kochschule in worm» in 7 Abtheilungen ä 6 Kinder an 6 Wochentagen erfolgen und zwar vom nächsten Schuljahr ab. Ueber da» Einfügen de» Kochunterricht» in den Lehrplan der Volk»- fchnle gehen die Meinungen hier sehr weit auseinander und ist man daher sehr gespannt, ob da» Ministerium die erforderliche Genehmigung zur geplanten Neueinrichtung geben wird. — Die hiesigen Stadtverordneten haben heute die Errichtung von Wärme- und Unterstandshallen hier beschlossen. Zunächst soll eine solche Halle beschafft werden und zwar unfern be» Eentralbahnhofes. Der Stadt erwächst baburch ein Kostenaufwanb von 6000 Mark. — Ferner er« theilten die Stadtverordneten die Genehmigung, daß die mit einem Kostenaufwand von 36,600 Mark hergestellte städtische Wasen meisteret bet Bretzenheim in eine Sammel* wasenmeisteret für den Kreis Mainz umgewandelt werde. Das Anwesen bleibt Eigenthum der Stabt Mainz, wogegen ber Kreis ble Unterhaltung übernimmt unb auherbem noch eine Pacht von 100 Mark an die Stadt Mainz entrichtet. △ Mainz 8. September. Die heute vorliegenden Wasser st and» Nachrichten lauten immer „och bedenklich. Zwar wurde von Maxau und Wald-Hut langsame» Fallen und Stillstand gemeldet, wogegen aber die Nachrichten von Kehl und Mannheim auf starke» (Steigen lauten. In Mann* heim ist der Rhein seit gestern 66 unb Kehl 85 Gentimeter gefilegen. Hier beträgt die Zunahme feit gestern 60 (Lenti- meter unb wirb gegenwärtig noch ein Steigen von 8 Genti« meter pro Slunbe beobachtet, vom Neckar, der von vorgestern auf gestern sehr stark gestiegen war, wirb wieber langsame» Falle», gemelbet. Alzey. 7. September. Für den Rei ch Stag »wähl- krei» Bingen-Alze») proclamirte eine Gonserenz von BertrauenSmännern ber socialdemokratischen Partei den Re« dacteur S. Katzenstein In Mainz zum Ganblbaten. Der Krei» ist bekanntlich freisinnig vertreten. | Beschwerde über die Anlage be» Schangerüste! für i die Kaiferparade. Der Einsender erklärt, man habe I stehen müssen, um einen Blick über die Vorgänge auf dem I Paradefelde zu gewinnen, die Damen seien durch die An* I ftiengung be» langen Stehen» erschöpft worden, unb ba alle I Tribünengäste stauben, hätten mit Au-nahme ber vorberften I Reihen keine einen guten Aulguck gehabt. Schließlich be* I mängelt ber Etnsenber bie Höhe be» Preise- von 15 Mk. I für einen berartigen Platz. Wir haben ben Unternehmern I ber Tribüne in unferm Bericht ein Wort ber Anerkennung I gezollt, weil allerding- ein Mißstand vermieden war, den I man anberlroo unliebsam empsunben hatte. Die Plätze ber I Presse lagen zwar in ben letzten Reihen ber Tribüne, boten I aber eine sehr gute Aussicht, vielleicht gerade wegen ihrer I hohen Lage. Immerhin geben wir auch ber Beschwerde I Raum, weil man stet- von ben Erfahrungen für die Folge I lernen kann und soll. * Frankfurt a. M , 8. September, von dem um I 12 Uhr 46 Minuten gestern Mittag von hier über Fried- I berg abgelaffenen D-Zuge wurde auf dem Bahnhofe zu Bo- I name- ein lediger, junger Bahnarbeiter an» Obe" I Eschbach, welcher da- Bahngeletse überschritt, überfahren I und bi- zur Unkenntlichkeit zerstückelt. * Zu ben Toiletten bet Eisenbahnwagen bei Dtrectiinl* I bezirk! Frankfurt werden, wie bereit! in anderen Eiseubah, - I directiouev, Automaten ausgestellt, welchen man gegen Etn- I werfen eine- Nickel Seife, Handtuch und Glosetpapter ent* I nehmen kann. Der betreffende Unternehmer soll die Er« I laubnih zur Ausstellung dieser Automaten für sämmtliche I preußischen Staat-bahuen erworben haben unb bafür 80000 Mk. I an Pacht bezahlen. • St. Zohauu, 8. September. Die Saar geht mit Hochwasser unb ist au verschiebeuen Stellen über ble Ufer getreten. Sie führt namentlich viel noch auf Feibern gelegene- Grummet mit. * Ein Elberfelder Nimrod, welcher schon in ber vergangenen Woche auf dem Bahnhofe Vohwinkel gepfänbet werben sollte, ist am Dien-tag Adeub auf dem Bahnhofe in Wülfrath „abgefangen" worben, wo ihm da- Gewehr, der Jagdhund und die Jagdtasche mit 6 Hühnern abgepsän« bet wurden. Der so gerupfte Nimrod fuhr dann bis Aprath, wo er sich „seitwärts in die Büsche schlug-. Ob er am Abend seinen Freunden von seinem „Jagdglück" erzählte, möchten wir dezweiseln. * Au» Berlin wird mitgetheilt: Wie man In der Reichs- Hauptstadt innerhalb weniger Wochen zum Millionär werden kann, lehrt, wie die „Allgemeine Fleischer-Zeitung" berichtet, folgender Vorfall: DaS tm Hansaviertel unter dem Namen Judenwiesen bekannte große Terrain wollte der Besitzer verkausen. Der damit beauftragte Gommisfionär erhielt daS Terrain auf feinen Wunsch auf drei Monate fest an die Hand gegen ein Angebot von 1600000 Mark. Inzwischen ist efl ihm gelungen, die Hälfte de» Terrain» für 1700000 Mark zu verkaufen, während die ihm noch gebliebene zweite Hälfte jetzt, nachdem der Bau einer Brücke von der Stadt beschloffen ist, auf einen Werth von 2 Millionen Mark geschätzt wird. * Za« Eapitel „Arbeiterwohnnngen auf dem Lande" liefert die „Zeit" einen neuen Beitrag. In einer Eingabe an da» mecklenburgische Ministerium schildert der Inhaber einer Arbeiterwohnung aus einem mecklenburgischen Gute, da» namhast gemacht wird, seine Behausung wie folgt: Die Wohnung ist dermaßen schadhaft und zerfallen, sowie von Ungeziefer, Ratten unterwühlt, daß sie als menschliche WohnungSstätte durchaus ungeeignet erscheint. An die eine Stubenwand grenzt ein Schweinestall- seit längerer Zelt haben nun die Schweine die Wand eiogrstoßen, fo daß der Geruch be» Schweinestalles in ble Stube bringt. Auch bie Ratten haben Stall unb Stube dermaßen unterwühlt, daß die Jauche vom Schweinestall nicht nur unterhalb des Stuben» fußbodenS läuft, sondern auch den Fußboden fttQenweife durchtränkt. Hierdurch wird die Wohnung nicht nur feucht, sondern die ekle Flüssigkeit verbreitet auch einen verpestenden Geruch. Dadurch wirb meine und meiner Familie Gesund« beit ernstlich gefährdet, zumal ich selbst zur Zeit arbeitsunfähig bin unb mich in ärztlicher Behandlung befinde. Die Ratten laufen un» des Nacht» über Gesicht unb Hände, ja, eS ist mehrfach vorgekommen, daß da» kleinste K'nd von einer Ratte gebissen wurde und furchtbar auffchrie. Obgleich ich meinerfeitS mehrfach nach Feierabend unb Sonntags Reparaturen vorgenommen, fo bin Ich boch nicht im Stande, diesen verheerenden Verwüstungen Einhalt zu thun. • Da! nennt man Intelligenz! Ein schier unglaubliche», aber wahre» Siückchen berichtet der bekannte Ghemiker Dr. Heyer au» seiner Sommerfrische. Wie e» Int Sommer so ost vorkommt an Orten, wo nur Brunnenwasser zur Ber* fügung steht, sei auch in einem kleinen Alpendorfe, dem Stammsitze eine» alten «del-gefchlecht», eine kleine Typhus* Epidemie ausgebrochen. Bon der SanitSt-dehörde kam sofort an den Gemeindevorstand der Auftrag, für entsprechende DeSinfection der Stühle der TyPhuSkranken Sorge zu tragen, und es wurde hierfür Vi Liter Kalkmilch für jeden Stuhl empfohlen. Der gewissenhafte Bürgermeister entbot denn auch zur Vornahme der erforderlichen DeSinfection zwei Gemeindemltglieber. Dieselben behandelten aber nicht die Stuhlgänge, sondern die Sessel ber Wohnungen von TyphuS- kranken, unb ba auch unter ber Dienerschaft deS Schlosse- einige Fälle vorgekommen waren, so Würben and» im Schlosse ble kostbare»» Seibenmöbel bestrichen unb natürlich dieselben total verdorben So geschehen im August 1897. • Basel, 8. September. Die Rheinhöhe hat den höchsten Wasserstanb diese- Jahre- erreicht- seit gestern stieg der Rhein um 1 Meter auf 4 30 Meter. In Egli-au wurde die Holzbrücke fortgerlffen. E- ist langsames Fallen bemerkbar bet prächtigem Hellen Wetter. # bchnnpftabak für den Papst. Leo XIII. ift bekanntlich ein Verehrer de- Schnupftabak-. Wie die römischen Blätter melden, wirb ber Tabak für ihn in einer Fabrik in + Miinzenberg. 7. September. Mittwoch den 15. b. M. halten ble Bezirkllehrervereine Lich und Wetterthal eine gemeinsame Versammlung mit Familienangehörigen bei Wirth Jäger dahier ob. Außer einem Bortrage über ble hiesige Burg Werben Lieber- unb Jnstrumentalvorträge stattfinben. Butzbach, 7. September. Seit mehreren Jahren geht da- Bestreben mehrerer belreffenber Gemeinden hiesiger WtgeiiD dahin, eine normal!purige Bahn von Butz* bad; nach Lich zu bauen. Die Borstände dieser Gemeinden haben früher Verhandlungen mit einer Berliner Bahnbau. gefellschas» gepflogen, die sich bereit erklärt hatte, die Bahn auf eigene Rechnung unter gewissen Garantien der Gemein* den z», bauen, worauf letztere nicht elngehen wollten. Wie die „Darmsl. Ztg." meldet, ist die Bahnbaugesellschaft bereit, von diese»! Garantie»! abzusehen und ble Bahn zu bauen, wenn ihr ber im Bahnbaugesetz von 1884 vorgesehene Zuschuß seitens des Laubes gewährt werde und die Gemeinden da» Gelände stellen. Ein dahingehender Antrag seitens mehrerer Abgeordneten ist bei der Zweiten Kammer gestellt worden. - In ber Gemarkung Nieber* Mörlen würben zwei durchgegangene Pf erbe aufgefangen unb bahler Im Gasthaus „Zum Stern" untergebracht. Dem Vernehme»! nach flammen ble Pferbe von einem Fahrzeuge aus dem Manöverfeld. Friedberg. 8. September. Der Führer der Westarmee, Graf Häseler, der sich in Folge einer Nachricht vom groben Hauptquartier gestern Abend hinter die Nidder zurück« gezogen hatte, nahm in der Frühe eine neue, ausgezeichnet befestigte und die Umgegend beherrschende BertheidigungS* Stellung auf den 200 Meter hohen Kaichener Höhen mit der 26. Division, indem er den rechten Flügel der Stellung durch die 21. unb 22 Division, ben linken Flügel burdj die 87. Division bei Bönstadt deckte. Anfchließend hieran besetzte die 16. Division die Höhen bei Engelthal-Rodenbach, ble 16. Division ble Höhen von Oppelshausen, währenb bie Gavalleriedivision ble Sicherung bei linken Flügels ber West* armee bei Stainrnhelm übernahm. Stundenlang blieben die Truppen der Weftarmee in diese», Stellungen- erst gegen V112 Uhr kamen au» den Waldungen bei Nieder-Dorselden, Kilianstädten unb Helbendergen bie 6. unb 4. bayerische Division hervor, die In vorzüglich gehecktem Anmarsch gegen bie Stellung ber Westarmee bet ben Kaichener Höhen unter L'"" f». 4'e«b, !U v , Ö8f dkll, Sip h Ug“w n der aöe.i.^tQ ’ ®ie Ratze h 3'ä fflr 611 Folge J5®8 de« Um £ u ’1 5d,is iu Bo- i *’m Obt, tU' fibt^6bXtU le"btl Directiivr, lnbt«n Wllbahl- “ 8'8« Siv- dlosetpapin ent. ■« soll die Ei- 18 llir sammiliche ° dafür 30WW. Saar geht mit ewötn über die no(b a°s Feldern chon io der Dir» htt gepfändet dem Bahnhofe in hm dal Gewehr. )ühnrrv abgrpfLn- davu bis Aprath, HßM. Ob er am lgdglück" erzählte, man in der Reichs, zum Millionär Fleifcher.Zritung" «aviertel unter dem errain wollte der agte Commifftooär f drei Monate fest )000 M. In. des Terrains für die ihm noch ge- Sau einer Brücke h von 2 Millionen o i ft dm 8aibtu iir« , einer Livgabe an der Inhaber einer zifchen Gute, dai z wie folgt: Die rfalleo, sowie von h fie als menschliche eint. An dir eine ■ seit längerer Zeit stoßen, so daß der dringt. Auch die i unterwühlt, daß erhalb des Stuben« jboden stellenweise , nicht nur feucht, einen verpestenden t Fmilie Gesund, nr Rtit ardeitiuo- toi Mbr. Dir icht vnd ia' ! kleinste Kmd von „b tmb 4 «W l®@l* XS-* Wie tl ,noeowasser zu sJ-äE ib.t ftS*«** UÜ 18,9’j( h-> Hf M"! • elf etrtlf'L r,M ..«ei S-l>" «ft 3 Baltimore hergestellt uob wird hierzu nur daS beste Kraut der Antillen verwendet. Der Tabak wird dann noch extra mit Rosenessenz besprengt, da Leo XIII. dieses Parfüm ungemein liebt. * Washington, 7. September. Nach hierher gelangten Berichten soll daS gelbe Fieber in Ocean SpriugS, einer Sommerfrische an der Küste des Staates Mississippi, auSgebrochen sein. Wenigstens bezeichnen die OrtSbehörden die dort aufgetretene Krankheit als gelbes Fieber. Die Medicinalabtheilung in Washington will jedoch den Bericht der an Ort und Stelle entsandten Sachverständiges abwarten. • Zwei Gutachten. In dem Kampfe um das Zeichnen nach Gy PS, so lesen wir in der Frankfurter „Umschau", sind kürzlich Aeußerungen zweier Meister bekannt geworden, die jede Partei als Autoritäten anerkennt. Die „Gegenwart" batte ein Circular an berühmte Meister gerichtet mit der Frage, ob fie das Zeichnen nach GhpS für ein Studium nach der Natur und ob fie es für nützlich halten. Darauf ant« wartete Menzel: „Alles Zeichnen ist nützlich und Alles zeichnen auch", —und Böckltn: „Einem intelligent, begabten Menschen kann jede Uebung im Zeichnen zum Nutzen gereichen. Einem Schafskopf ist Alles schädlich." • Wie viele Schiffer find des Schwimmen» kundig? In den vier Sectionen der Westdeutschen BtnnenschifffahrtS- RerufSgenosseuschaft wurden im vorigen Jahre im Ganzen 754 Unfälle angemeldet. Hiervon entfallen nicht weniger als 59 Unfälle auf Uebecbordfallen und Ertrinken. Demnach wäre ungefähr jeder 13. Verunglückte ein Ertrunkener, ein Procentsatz, der doch zu denken geben muß. Die Ursache liegt einfach darin, daß neun Zehntel der Schiffer deS Schwimmens unkundig find. Jedenfalls läge er im Jntereffe der Schiffer selbst, fich die Schwimmkunft wenigstens soweit anzuetgnen, daß sie sich bei Unfällen noch so lange über Waffer halten könnten, bis die uöthige Hilfe herbeigebracht ist. • Krieger-Salamander. Wie ein solcher gerieben wird, darüber belehrt die folgende Instruction. Auf das Com- mando: „Achtung!" — „ES steigt ein Krieger-Salamander zu Ehren des (der u. s. w. N. N.) werden die halb- oder ganz vollen Gläser (je nach Gefälle) ergriffen. — „Bataillon soll chargieren!" : Die Gläser werden auf dem Tisch gerieben. „Chargiert!": Die Gläser werden eine Hand hoch aufgehoben und auf Commando „Fertig!" hart niedergesetzt. — „Legt an!": Die Gläser werden zum Mund geführt und bei „Feuer!" auSgetrunken. — „Bataillon marsch!": Die Mufik spielt einen Marsch auf, nach dessen Takt die Gläser erst leise, dann mit zunehmender Stärke bet den CommandoS „Zur Attacke, Gewehr rechts!" — „Fällt daS Gewehr!": aufgestoßen werden, bis ein wuchtiges „Hurrah!" dem Exerzitium ein Ende macht. — Berlin, 8. September. Der „Reichsanzeiger" meldet die Ernennung des Stsbcrigen ordentlichen Professors an der Universität Utrecht Dr. Wilhelm Jngelmann zum ordentlichen Professor in der medtcinischen Facultät der Universität zu Berlin, sowie die Bestätigung der Wahl des ordentlichen Professors Dr. Gustav Schmoller zum Rector der Berliner Universität für das Studienjahr 1897/98. UniVevfitäts - Nachrichten. — Würzburg. Hofrath Dr. Leydtg, früher Professor der Zoologie in Bonn, feierte dieser Tage hier sein goldenes Doctor- Jubiläum. — Straßburg. Der ordentliche Professor des römischen Rechts an der hiesigen Universität, Dr. Bremer, ist auf feinen Antrag emeritirt worden. £ Dienst« obtr Laufmädchen per sofort oder 1. Oktober gesucht. _______________ Selter »weg 2, II. 8368) Mädchen können gute Stellen erhalten durch Bermiethfrau rrLukner, Sonnenstr, 13 83441 «1« junge» Mädchen wird als Aufwärterin gesucht. ______________vahuhosftr. 84, l 8841] Ein ordentliche« Mädchen wird gesucht. Löberstr. 9, I. Unterfertigter C.C. erfüllt hiermit die traurige Pflicht, seine lieben a.H. a.H. und Freunde des Corps von dem heute Nacht erfolgten Ableben seines lieben i.a. 0.6. Z 1 erschein Wit Aut $li Die P«ail per den ■ p^entli izi ftt-nden 8i Der Büdingen 4 Rov vtrd 6flt Dir bkdürsniff wird den dir Trur abnmltti ®xo^.' Unttnld carle. 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