Sonntag den 10 Januar M. 8 lnrts- und Elnzeigeblntt für den lUeü Greszen. Hratisöeikage: Gießener Kamitienökätter. iinhird in eröffnet den 1« »Ilen-Gesuche. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux des In« und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. ♦ * 4 » » 4 > •> 4 > 4 4 4 * 4 Die Gießener Alamisienbtälter werden dem Anzeiger »vöchenllich dreimal beigelcgt. «olooi» bti. Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. 81.2» 1O110 s M 11. 10L60 104.00 der Stadt zu dem üblichen Neujahrsessen eingefunden, bet dem Herr Oberbürgermeister Morne weg den Toast auf das Großherzogliche Paar ausbrachte, der jubelnd auf- genommen ward. Herr Ganton, Herr Hofschauspteler Hugo Edward und Herr Buchdruckereibesitzer H. Hohmann erfreuten die Gesellschaft durch wohlgelungene Vorträge ernsten und heiteren Charakters. Auch die früher während ihres hiesigen Aufenthaltes stets bet dem Essen anwesenden Divisionskommandeure: der jetzige Krtegsminister v. Goßler, Excellenz, und der commandtrende General v. Bülow hatten herzliche BegrüßungStelegramme gesandt. Im Großh. Hoftheater fand nach altem Her« kommen die Aufführung von ShakesspeareS „Sommernacht-- traum" vor dicht besetzten Räumen statt. Das Haus war aus Anlaß des Tages festlich beleuchtet und als Ihre Köntgl. Hoheiten der Großherzig und die Großherzogin die Hofloge betraten, begrüßte Herr Oberbürgermeister Morne- weg die hohen Herrschaften mit einem dreifachen Hoch, daS beim Publikum lebhaften Anklang sand. Im Uebrigen brachte das Hoftheater von besonders bemerkenSwerthen Vorstellungen noch die erste Ausführung von OfferbachS phantastischer Oper „Hoffmannö Erzählungen" in glänzender Ausstattung heraus. DaS Werk erntete dank der vorzüglichen Wiedergabe rauschenden Beifall und darf man der Leitung des Instituts für ihre enorme Mühe, die die Etnstudirung ver- laugte, wirklich Dank wissen. Mit Beginn des neuen Jahres haben am Großh. Hofe auch die großen Hoffestlichketten ihren Anfang genommen. Der erste Hofhaü fand im „Alten Palais" am Louisenplatz statt. Zu ihm waren 240 Gäste geladen, die sich aus der hiesigen Hofgesellschaft, den Gesandten mit ihren Damen und den hessischen StandeSherreu mit ihren Familien zusammensetzteu. Auch Ihre Köntgl. Hoheiten der Großherzog, der die Uniform deS Leib-Garde Regiments mit Ge- neralSabzeichen trug, und die Großherzogin, die in blaßgrauem Kleide mit reichem Brillantschmuck erschienen war, bethetligten sich eifrig am Tanzen. Beim Souper saßen die höchsten und hohen Herrschaften in drei Zimmern, zur Rechten des Großherzogs saß die Fürstin von Ysenburg- Büdingen, zur Linken Frau v. Orzerow, dte Gemahlin des k. russ. Ministerrefidenten am hiesigen Hofe. Die Ball- musik stellte dte Capelle deS Infanterie (Leibgarde-Regiments Nr. 115. Als Vortänzer fungtrten die Herren Premier- lieutenant v. Schultzendorff vom gleichnamigen Regiment und Secondelieutenant v. Zangen vom hier liegenden Artillerie-Regiment. Gegen zwei Uhr Nachts hatte die Festlichkeit ihr Ende erreicht. Recht lebhaft werden dte Vorbereitungen für die unter dem Vorsitz Ihrer Köntgl. Hoheit der Großherzogin geplante WohlthätigkeitS-Vorstellung gefördert. U. A. haben I. M. die Kaiserin Alexandra von Rußland, I. K. H. die Großfürstin Sergius, sowie I. M. die Königin Victoria von England der Veranstaltung ihre hohe Unterstützung zugesagt und wird namentlich der Bazar hierdurch sehr gewinnen. Auch zahlreiche hiesige Firmen haben freiwillig ihre Dienste für die gute Sache zur Verfügung gestellt. In einer vor Kurzem unter Leitung des dienstthuenden Kammerherrn Ihrer Köntgl. Hoheit der Großherzogin stattgehabten Sitzung des Central- comitös wurde mit Genehmigung der hohen Protectorin folgendes Programm festgesetzt: Am 5. und 6. Februar Jahrmarkt im Alten Palais, am 5. Vorstellung im Hoftheater und am 10. SubscriptionSball im Saalbau. Hoffentlich werden dte großen Mühen durch recht große Erfolge gelohnt. Gießen, den 10. Januar 1897. Betr.: Register über Zu- und Wegzüge. das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen Ml die Grstzh. Bürgermeistereien de» «reise». Wir sehen der Einsendung der Verzeichnisse über die Za- und Wegzüge, ober Bescheinigungen, daß Einträge in diese Register im Jahre 1896 nicht zu machen waren, bis -um 20 d. MtS. {entgegen. Die Bescheinigungen find nach dem Muster, welches auf der letzten Seite deS Formular- vvrgedruckt ist, aufzunehmen. DaS Formular zu den Zu- und Wegzügen ist von der Großh- Centralstelle für die Landesftatistik in Darmstadt zu beziehen. Wolffs telegraphische- Lorrsspsndem-Bmrttr. Berit«, 8. Januar. In den Etat der Bauverwaltung sind eingestellt für die Regultrung des Rheins von Bingen abwärts 600000 Mk., für Nachregnltrung des Rheins von Mainz bis Bingen der Rest von 40 000 Mk., zur Anlegung eines Sicherheitshafens bei Ober- wefel eine Grgänzungsrate von 280000 Mk. Berlin, 8. Januar. Nach der Denkschrift über die Erhöhung der Beamtengehälter ist die Aufbesserung der Gehälter auf dte höheren und mittleren Beamten beschränkt. Vos bedeutet eine Fortsetzung der 1890 mit den Unterbeamten begonnenen Aufbesserung und beträgt durchschnittlich 10pCt., «ährend jene 13pCt. durchschnittlich betrug. Von einigen Ausnahmen abgesehen, wobei besondere Gesichtspunkte maßgebend waren, beschränkt sich die Aufbesserung bei den höheren auf solche unter 1200 Mk. Gehalt. Allgemein ist daS Maximum erhöht, demgemäß auch die DienstalterSftufen, jedoch bei einigen Categorien, wie Richtern und Lehrern, auch daS Minimum. Der Gesammtbetrag der dadurch erwachsenden Mehrausgaben beläuft sich auf 19y2 Millionen. Berlin,8. Januar. Die Stadtverordneten wählten einstimmig Vr. Langerhans zum Vorsteher und Michelet als stellvertretenden Vorsteher wi^er. Vierteljähriger Abonncmentsprcisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: -chutstraße Zlr.7. Fernsprecher 51. uds 8 Uhr: mlnug richterstattlmg. y der Satzungen, stand. «es Blatt. Kreisen verlautet, in Newyork nach Deutschland eingeschifft haben. Seine in Berlin lebende Familie ist bereit- seit längerer Zeit ohne Nachricht geblieben. Berit«, 8. Januar. Da- Ermittelungs-Verfahren gegen den Kassendlever Korn, welcher de- Diebstahl- eine- Geldbeutel- mit 10,000 Mk. Inhalt in der General-Militärkasse beschuldigt wird, ist jetzt zum Abschluß gelangt. DaS Er- gebntß ist ein negatives, da nicht die geringste Spur von dem Verbleib des Geldes entdeckt werden konnte. Berit«, 8. Januar. Als künftiger Oberpräsident von Schleswig Holstein wird jetzt, wie verschiedene Blätter au- SchleSwig melden, Graf Constantin zu Stolberg- Wernigerode, gegenwärtig Regierungspräsident in Merseburg, genannt. Berit«, 8. Januar. Dr. Carl Peter- ist gestern aus London hier eingetroffen. Bekanntlich steht morgen Termin an in der Beleidigungsklage, welche Dr. Lange gegen Peter- angestrengt hat. Dortmund, 8. Januar. Die Strafkammer deS Landgericht- verurtheilte den verantwortlichen Redakteur der „Rheinisch - Westfälischen Arbeiter - Zeitung", H. Theiß, wegen Beleidigung des Offizin corps zu 50 Mk. Geldstrafe. Der StaatSanwalt hatte einen Monat Gefängniß beantragt. Köln, 8. Januar. Die „Köln. Ztg." wendet fich gegen diejenigen deutschen Blätter, welche dte Bedeutung der in Frankreich zu vollziehenden Wiedererrichtung der vierten Bataillone dadurch abzuthun versuchen, daß sie auf dte überlegene Bevölkerungsziffer Deutschlands und dte Ueberlegenheit der gejammten Streiterzahl Hinweisen, welche Ueberlegenheit iudeß nur dann eintrete, wenn man im Kriegsfälle den Landsturm bis zum letzten Mann in erster Linie zum Einsätze bringt. Rechne man aber nur die active Aimee und die Reserve, so stehen in Frankreich 13 Jahrgänge, in Deutschland 7 zur Verfügung. Jene 13 Jahrgänge seien mehr aiS ausreichend, um die Armee in erster Linie und auch in einem erweiterten Rahmen mit geschulten Leuten aus- zustatten. Und darin liege der Schwerpunkt der Frage, weil Deutschland, um Frankreich gleichzukommen, bet einet Mobilmachung 105 Friedensbataillone improvifiren müßte. Erster Einsatz, FrtedenSvorbereitung desselben und Gesammtwehrk.ast seien aber Unterschiede, welche nicht schwer zu erklären srien. Ebensowenig dürfe die Thatsache übersehen werden, daß die erste Entscheidung auf den Gang des ganzen FeldzugeS eine wesentliche Bedeutung gewinne. WeißeufelS, 8. Januar. Der Verein der Schuh- und Schafte Fabrikanten beschloß, vom 11. Januar ab sämmt- llchen Arbeitern zu kündigen, wenn nicht bis zu diesem Tage in der 'L-orstg'schen Fabrik die Strikenden dte Arbeit wieder ausgenommen haben. Diese Erklärung wurde von 30 Fabrikanten, welche inSgesammt 2500 Arbeiter beschäftigen, unterzeichnet. Der von den Soctaldemokraten au-- n Silbenevlt Äld-Me i <5 Pfennig. f>«6ä«trr. Ferrilletsn. Wochenbriese »«« brr Residenz. (Originalbertcht deS „Gießener Anzeigers"). Z. Darmstadt, 7. Januar. Reujahr. — Vom Hoflheater. — Hofball. — Viktoria- Melitta Verein. Mit der Ruhe, mit der dte Residenz sonstige hohe Feste zu begehen pflegt, ist auch Neujahr vorübergegangen, höchstens daß man in der Nacht mehr Polizisten auf den Straßen begegnete oder hier und da einmal durch einen unvermuthet von seinem Dasein laut Beweis gebenden „Frosch" erschreckt wurde, oder endlich hin und wieder Zeuge einer der um diese Zeit üblichen Terzerol-Confikcationen war. Der Neu- jahrSmorgen gestaltete sich namentlich in der Nähe des „gteuen PalaiS" etwas lebhafter. Schon sehr früh begannen die Gratulationen am Großh. Hofe. Se. Großh. Hoheit Prinz Wilhelm dürfte unter den ersten gewesen sein, die dort ihre Glückwünsche darbrachtrn. Ihm folgten in be- sonderer Audienz der Obersthofmarschall General der Jn- santerie v. Westerweller, die General- und Flügel- adjutantkn, die Oberhofchargen, die Spitzen der Militär- und Civtlbehörden, der Oberbürgermeister der Stadt und dte hier weilenden auswärtigen beglaubigten Gesandten anderer Staaten. Am Nachmittag fand im Kaisersaale des RestdenzschloffeS Neujahrstafel statt, bei der 73 Gedecke aufgelegt waren und zu der dte fremden Gesandten ebenfalls Ttnladungen erhalten hatten. Dte Bürgerschaft brachte dem landesherrltchen Hause ihre Wünsche durch Einzeichnung in die hierfür im Neuen PalaiS aufltegenden Listen in großer Menge dar. Im „Hotel zur Traube" hatte sich am Nachmittag eine stattliche Anzahl hiesiger Offiziere und Bürger 4. »o* CbL i»1 CbL , (, 1906 10LW . „ £,«.»■ ® 101.® i ^bend ' einen gench ^Jontand. oht muat lvSb. i guttfl, btr schon «j m Nirm» e-°rbrit-t uti ■SjrtßtrorMen vtrirNt T obtrt*®; eifert« unter H- tiog b. 81 ________ Ir Abarbeiten oerft^t. i mit ü-ernimmt, g । ,u ert^M—----"----- i6. Gießener Anzeiger Keneral-Mnzeiger. 4 ♦ * Posen, 8. Januar. Die heutige außerorüentlube Generalversammlung der Kaufmännischen Vereinigung nahm eine Resolution an, welche besagt, daS Börsengesetz sei nach Ansicht der Kaufmännischen Vereinigung auf den hiesigen Marktverkehr für Getreide nicht anwendbar. Die Kaufmännische Vereinigung lehnte es ab, den Marktverkehr unter Geltung der Börsenordnung fortzusühren. Eine statutenmäßige Auflösung deS Vereins soll angestrebt werden. Reustadt a. b. Hardt, 8. Januar. Der frühere Landtags- abgeordnete für Neustadt (Pfalz), Bürgermeister Müller- Haardt, hat fich in Amsterdam (nach anderen Meldungen in Antwerpen) erschossen. Als Beweggrund wird der unglückliche Ausgang eines seit mehreren Jahren gegen ihn wegen Urkundenfälschung schwebenden ProceffeS angenommen. St. Galle«, 8. Januar. In der Schlußconferenz zwischen dem Verbandesecretär Dr. Sourbeck und der Dtrection der „Union Smsse" gewährte Letztere ihren Angestellten bedeutende Zugeständnisse, sowie 25pCt. Zuschlag auf die Uebernachtungsgelder des Fahr- und Zugpersonals. Loudon, 8. Januar. Auf Ersuchen des Staatssekretär- für Indien, Lord George Hamilton, genehmigte heute der Lordmayor die Errichtung eines Hilfsfonds zur Bekämpfung der HungerSnoth in Indien. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 8. Januar. Der StaatSsecretär deS auswärtigen Amtes, Freiherr v. Marschall, hat fich heute nach überstandenem Krankenlager mit 16tägtgem Urlaub nach Lucarno begeben. Berlin, 8.Januar. Das Staatsministerium hielt heute Vormittag vor Wiederaufnahme der Arbeiten deS Abgeordnetenhauses eine Besprechung im Reichskanzler- PalaiS ab. Berlin, 8. Januar. Die heutige Sitzung des StaatS- minifteriumS fand, wie die „Staatsbürger-Zeitung" berichtet, deßhalb im ReichSkanzler-PalaiS statt, weil der Reichskanzler durch Erkaltung ans Zimmer gefesselt war. Dem genannten Blatte zufolge verlautet in parlamentarischen Kreisen, daß eS fich u. A. um Maßnahmen wegen der Ob- struction der Productenbörse gegen daS Börsengesetz handelte. ES dürfte dabei die Frage besprochen worden sein, ob in der sogenannten freien Bereinigung eine Umgehung deS Börsengesetzes zu erblicken sei und welche Maßnahmen seitens der Regierung dagegen zu treffen seien. Berlin, 8. Januar. Gleichzeitig mit dem Etat für 1897/98 ist heute dem Abgeordnetenhause durch den Finanz- mtnifter Miquel eine Denkschrift über die Fortführung der Besoldungs-Aufbesserung für mittlere und höhere Beamte übergeben worden. Berlin, 8. Januar. Der ReichStagSabgeordneie Ahl- wardt soll fich, wie der „Post" zufolge in antisemitischen leib. :em Odn-Mttin etztn ttur — lat, Marburg, Siebentopi 225 BrmpAklM. . reinliche, ordentliche Sass' >. ijamiar qrsuchi. ^ndwisfieaße U, patt. öavfmädchmzutinnrM- bt NibrreS durch »it—bnger, Sellersweg 67. v. Gagern. Gefunden: 1 Peitsche, 2 Taschentücher, 1 Handschuh, 1 Nähkästchen, 2 Portemonnaies, 40 Pfennige, 1 Pfeifenrohr, 1 Schürze, 1 Päckchen mit Inhalt. Zugelaufen: 1 Stallhase. Gießen, den 9. Januar 1897. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth. gearbeitete Lohntarif wurde von den Fabrikanten als nn- annehmbar erklärt. Hamburg, 8. Januar. Oberstlieutenant von Egidh sprach gestern in einer stark besuchten Versammlung über die Lehren deS Ausstandes. Ja seiner zweistündigen Rede, die öfter von lebhaftem Beifall unterbrochen war, erklärte er sich zu Gunsten der Ausständigen, sowie für Waffenstillstand und Versöhnung. H eranf fand eine längere DlScusfion statt, an der sich u. A. die Abgeordneten Frohme und von Elm bethetl'gten. Wien. 8. Januar. Dar Massen-Meeting der Wiener Lehrerschaft, bet welchem viele Abgeordnete aller Schattirungen zugegen waren, sprach dem antisemitischen Ge« meinderath für die Subventioniruug des katholischen Schul- verein- seine schärfste Mißbilligung aus. Liuz, 8. Januar. Das in Bayern wahrgenommene Erdbeben wurde auch in vielen Gegenden Ober Oesterreichs wahrgenommen. «rüffel, 8. Januar. Die belgischen Bergleute halten am Sonntag eine Versammlung ab, in der beschloffen werden soll, in einen Generalstrtke einzutreten, falls ihnen keine Lohnerhöhung bewilligt wird. Die Bergleute begründen ihre Forderung mit den guten Kohlenpreisen. London, 8. Januar. Eine Depesche der „Daily Chro- viele" aus Rom zufolge sollen Kaiser Wilhelm und der Zar eine Zusammenkunft in England haben. Bet dieser Gelegenheit sollen die zwischen England und Rußland bestehenden Mtßverstäaduiffe beseitigt werden. * Berlin, 9. Januar. Uaterstaatssecretär Roten Han vertritt Frhrn. v. Marschall während deffen Abwesenheit. Berlin, 9. Januar. Im Berliner Theater gelangte gestern Abend das dreiactige Schauspiel „Der Schuß" von Rudolf Presber aus Frankfurt a. M. bei gut besuchtem Hause zur ersten Aufführung, nachdem eS schon eine Rundreise durch Deutschland gemacht hatte. Wie in anderen Städten fand das Stück auch hier eine beifällige Aufnahme, für welche sich der anwesende Autor wiederholt bedanken konnte. Berlin, 9. Januar. Wie die „StaatSb.-Ztg." erfährt, wurde gestern Abend in der Redaction der „Voss. Ztg." nach dem Manuskript deS Artikels in der gestrigen Nummer: „Verwaltungs-, Bureaukratie- und Richter- staud" gehauSsucht, ohne daß jedoch davon etwas gefunden wurde. Berlin, 9. Januar. Wie der „Local-Anz." aus Petersburg meldet, wird das Zarenpaar auf Anrathen der Aerzte zu einem zweimonatlichen Aufenthalt nach Ltvadta reisen. Der Zar sei infolge großer Arbeitslast sehr angegriffen. Während der Erholungszeit werde der Zar nur die allerwichtigstru Regierungsgeschäfte führen. Michael Nikolajewitsch soll die militärischen Angelegenheiten und Pobjedonoszew die civilen Fragen erledigen. Der Zustand der Kaiserin erfordere ebenfalls Schonung und Ruhe. Berlin, 9. Januar. Die Republik Peru zeigte an, daß sie vom 1. Februar dS. IS. der internationalen Ueber- einkunft, betreffend den Geldanweisungs-Verkehr bettrete. Norden, 9. Januar. Infolge anhaltender Oststürme und des Eises ist die Schifffahrt an der Nordseeküste stark gefährdet. Die EmS ist an verschiedenen Stellen zugefrorev. Hamburg, 9. Januar. Der Wasser st and deS Hafens ist andauernd niedrig und der Verkehr bleibt vorwiegend auf schwach beladene Wochendampfer beschränkt. — Verschiedene Arbeitsnachweise geben vorläufig keine Arbeitskarten für Neueintretende aus. Das Kleingewerbe petitionirt, die Polizei solle Massenquartiere am holländischen Brook, Wandbereiterbrook und Poggenmühle verbieten. CocaUs nnb pr Gießen, den 9. Januar 1897. ** Da» 20jährige Eliftuugsfeft derGteßenerRuder- Gesellschaft findet, wie wir bereits unlängst berichteten, am SamStag den 16. Januar in Steins Saaldau statt und zwar in Form eines Festessens mit' nachfolgendem Tanze. ES steht dies, wohl im ersten Augenblick etwas schlicht erscheinende Programm zwar anscheinend im Widerspruch mit den Traditionen der Ruder-Gesellschaft, denn frühere Stiftungsfeste wurden meist durch wirkungsvolle und gewiß noch vielseitig in bester Erinnerung befindliche Aufführungen verschönt, aber gerade bet dem 20jährigen, einen grwtffen Abschnitt in der Geschichte der Gesellschaft bildenden Stiftungsfeste hielt der Vorstand diese Form für die richtige. DaS Fest wird, dafür bürgt die langjährige Erfahrung der Arrangeure, in jeder Hinsicht selbst weitgehende Ansprüche der Mitglieder vollauf befriedigen und auch mancherlei Ueber- raschungen bieten, von denen wir jedoch heute noch nichts berichten dürfen. Nur erwähnen möchten wir noch, daß das Concert von unserer bewährten Regimentscapelle auSgesührt, daß nichts versäumt werden wird, um Küche und Keller deS Hauses Stein zur höchsten Leistungsfähigkeit anzuspornen, und daß schließlich im Jntereffe deS jugendlichen TheileS der Festbesucher, namentlich unserer verehrten Damen, auch reichlich Gelegenheit geboten sein wird, „Terpsichore" zu huldigen. Die Sektion Gießen deS Deutschen und Oesterreichifchev AlpeuvereiuS begann am letzten Donnerstag in ihrem neuen Heim (Neubau des Casö Balzer) ihre diesjährige Thätigkeit. Der 2. Vorsitzende, Herr Dr. Finger, bedauerte in seiner Eröffnungsansprache, daß der Jahreswechsel eine ungewöhnlich große Anzahl AuötrittSerklärungen solcher Mitglieder gebracht habe, die nur ganz flüchtig dem Verein angehört hätten und über Interna deS VeretnslebenS nicht unterrichtet gewesen seien. Mit Befriedigung sei in der „Festgabe zum zehnjährigen Stiftungsfest vom 28. November 1896, bearbeitet von O. Roth und E. Schomburg" darauf hingewtesen, daß „die innere Entwickelung des Vereins eine erfreuliche Einmüthigkeit der BeretnSbestrebungen bekundet." Wenn auch dies Lob für die gesellige Seite des DereinSlebenS gelten konnte, so wolle man nunmehr auch die eigentlichen Zwecke des Alpinismus tu gleichem Maße fördern. — Nach Erledigung einer Rethe von Aufnahmen ergriff HerrRealvymnaüallehrer Heddertch daS Wort zu seinem Voitrag „Touren in den Karpathen" und bot der sehr zahlreichen Zuhörerschaft eine Fülle deS Interessanten : der Ethnograph wie der Geograph, der einfache Naiurfreund wie der Bergfex fanden dabet thre Rechnung. Wir heben nur folgende Punkte hervor: die Darstrllung deS SprachgemengeS in den Beskiden und thre geschichtliche Begründung, die Entstehung der Centralkarpathen, die Dc-bschauer Eishöhle, eine Schneefahrt auf der T6ngerSzem-6 üc«, ein Abstieg von der Schlagendorfer Spitze nach Nagy TarpLtak. — Donnerstag den 4. Februar, wird Herr Th. Haubach über feine Fahrt nach Spitzbergen berichten. Jeden Donnerstag findet gemüthliche Zusammenkunft im VeretnSzimmer (Cafö Balzer), morgen, Sonntag, ein AuSllug auf den Düneberg statt. •• Eissport. DaS gestrige EtSconcert des Gießener EiSvereinS war sehr gut besucht und tummelten sich Groß und Klein, Männlein und Weiblein, Alt und Jung in frischer Luft und froher Laune auf freier glatter Eisbahn, bis die unvermeidliche Schelle das Signal „Das Ganze halt" gebot. Bet anhaltendem Frostwetter wtrd heute Sonntag Nachmittag von 2V2 bis 4*/z Uhr unsere RegimentSmustk wieder aus- spielen. Der Vorstand ersucht uns, den § 9 der EtS Ordnung den Mitgliedern und Besuchern der EiSbahn nochmal in Erinnerung zu bringen. Derselbe lautet: Auf der Eisbahn wtrd die Kopfbedeckung zum Gruß nicht abgenommen, sondern durch Handanlegen an die Kopfbedeckung gegrüßt. ** Panorama. Eine ganz neue Reise durch den Harz, welche vergangenen Sommer gelegentlich der Einweihung des Kyffhäuser-DenkmalS ausgenommen ist, bringt das Kaiser- Panorama heute zur Anficht. Unter Anderem die Einweihung und Details des Kyffhäuser-DenkmalS in 14 Ansichten. Ferner die so viel besuchten Orte: Wernigerode, daS Schloß, Thale, Ballenstedt, Bode, Radaufall, Jlsenfall und Jlsrngrund, Teufelekanzel, Hexentanzplatz, Brocken u. f. w., alles herrliche Orte, in trefflichster Beleuchtung und Farbengebung vorgeführt. *• „Bauer". Laudrath v. Boddten-Ftlehne erläßt folgende Bekanntmachung: „ES ist aus bürgerlichen Kreisen mit Recht darauf aufmerksam gemacht worden, daß die Bezeichnung „Bauer" zur Ungebühr mehr und mehr, besonders auch durch Einfluß der Behörden verschwindet. Ich werde von jetzt ab diese ehrende Bezeichnung in den amtlichen Schreiben wieder überall gebrauchen und namentlich den nichtssagenden Ausdruck „Besitzer" dadurch ersetzen, da ich weiß, daß unsere bäuerlichen Wtrthe daS Land nicht bloß besitzen, sondern auch bebauen wollen, waS ihnen eben zur Ehre gereicht. ** Maaß- und Gewichtsorduuug. DaS Gesetz vom 11. Juli 1884 über die Abänderung der Maaß- und Gewichts - ordnung vom 17. August 1868 behält dem BundeSrath die Bestimmung darüber vor, bis zu welchen Terminen Maaße, Meßwerkzeuge und Gewichte, welche in Gemäßheit der früheren Vorschriften hergkstellt sind, den Bestimmungen in § 1 deS erstgenannten Gesetzes aber nicht entsprechen, auch ferner zur Wiederholung der Aichung und Stempelung zuzulaffen sind. Auf Grund dieser Bestimmung hat der BundeSrath in der Sitzung vom 17. October 1884 als Termin, bis zu welchem die Wiederholung der Aichung und Stempelung zugelassen wird, den 31. December 1896 festgesetzt. Inzwischen hat eS sich aber als wünschenSwerth herauSgestellt, einige der in Rede stehenden Maaße, Meßwerkzeuge und Gewichte auch über den genannten Zeitpunkt hinaus noch zur Nachaichung und Stempelung zuzulassen, und der BundeSrath hat deshalb in seiner heurigen Sitzung beschlossen, daß die im § 1 der Bekanntmachung vom 30. October 1884 bezeichneten Maaße, Meßwerkzeuge und Gewichte, sofern sie von.den Bestimmungen deS Gesetzes betreffend die Abänderung der Maaß- und Gewtchtsordnung vom 11. Juli 1884 und den dazu ergangenen technischen Vorschriften nur in Bezug auf Form oder Bezeichnung ab- weichen,' zur Wiederholung der Aichung und Stempelung auch über den 31. December 1896 hinaus zugelassen werden dürfen, mit Ausnahme derjenigen Gegenstände, welche die Bezeichnung Kette, Stab, Kanne, Schoppen, Faß, Scheffel, Neuloth oder N. L. tragen. x Aus Oberheffeu, 8. Januar. Die Molkerei- Genossenschaft Fulda Lauterbach macht in ihrer eigenen Zeitung ihren Mitgliedern bekannt, daß der Lieferant H. Göbel Stockhausen z. Zt. „Milchkönig" sei. Die Milch desselben hatte laut letzter Untersuchung einen Fettgehalt von 6,80 pCt. und bekommt er dafür den hübschen Preis von nahezu 18 Pfg. pro Liter! Aehnliche Bekanntmachungen haben schon früher stattgefunden und mögen wohl Ansporn dazu sein, daß sich die an der Genossenschaft beteiligten Landwirthe mehr und mehr für ihre Miichwirthschaft interessiren und die Erträge aus derselben zu steigern suchen. So erfahren wir auf Anfrage, daß der Durchschnittsf-ttgehalt der gesammten bei der Molkerei-Genossenschaft Fulda-Lauterbach eingelieferten Milch gegen das Vorjahr um ca. !/* pCt. gestiegen ist. Gewiß ein erfreulicher Erfolg, der hauptsächlich durch das genossenschaftliche Zusammenhalten, durch gegenseitiges Anspornen erzielt worden ist. ? Wohufeld, 8. Januar. Ein seltenes Jagdglück hatte ein Jäger auf hiesigem Jagdrevier. Demselben liefen drei capttale Hirsche an, von denen er zwei schwere Thiere erlegte. Bekanntlich befinden sich Hirsche in den benachbarten Gräflich Laubachischen Waldungen noch sehr häufig. x Flensungen, 8. Januar. Hier kam es an einem Abend dieser Tage zu einer Schlägerei, bei der man einem taubstummen Schneider so arg zusetzte, daß er infolge der erhaltenen Verletzungen daS Bett hüten muß. -o- Melbach (Kreis Friedberg), 3. Januar. Nachdem unser seitheriger Bürgermeister, Herrn Keil, sein Amt freibaliff- / gjbuiM (irlftint W zz M fall«. S'b.. tibitr- »•* tofraii Dr. dchcr. L 51 dshier- „«r- xecemb grbo tent’JJ tbtobor ®11 IU'b'nSu" Holz Ver Donuei 1897, von - werben zu £ bei Jow in LlWuj (Her iätiooll. ! Bauholz, Tc mnb bichmsto Bohlen und Kaare Zahl»! Sich, bei.' Adi • toncuriverwi des Job. willig niedergelegt, fand am letztverssoffenen Mittwoch, 5. d. MtS., eine Neuwahl statt. Bei derselben wurde Herr Georg Geck mit 83 von 84 im Ganzen abgegebenen Stimmen gewählt. -6- Wölfersheim, 8. Januar. Bei dem dieser Tage in hiesiger Gemarkung abgehaltenen Treibjagen sind in runder Zahl 200 Hasen erlegt worden. Merlau, 3. Januar. Zur Vorsicht bet Kindern mahnt wieder der folgende, hier vorgekommene Fall. Eine Frau hatte am Nachmittag den Kaffee übergelcbüttet und daS betreffende Gesäß in die Stube gestellt. J)r Il/zjahrigeS Kind, welches in der Stube spielte, geriet darüber, warf dm Topf um und verbrannte sich derart an Brust und Beinen, daß es nach lJ/2 Tagen verstarb. § Herchenhain, 6. Januar. Der hiesige Schuhmacher Balthaser Strauch wollte gestern Waare nach Sichenhausen bringen. Dazu bediente er sich eines Handschl'ttenS,- als er auf der Höhe des Weges war, setzte er sich auf seinen Schlitten, welcher nun von selbst hinunter rollte. Als der Schlitten vor dem Ort Sichenhausen ankam, stieß derselbe wider eine Blöcke, so daß Strauch herunterfiel und daS eine Bein am Kniegelenk brach. Seine Hilferufe wurden, da es noch früh war, wo die Leute noch schliefen, erst spät vernommen. Der Verunglückte wurde nach Hause gebracht. Alsfeld, 7. Januar. Der Leiter der hiesigen erweiterten Handwerkerschule, Herr Ingenieur Kilp, ist durch Beschluß der Stadtverordneten der Stadt Essen unter 130 Bewerbern zum Dtrecror der dortigen gewerblichen Fortbildungsschule gewählt worden. X. Darmstadt, 8. Januar. Unter überaus zahlreicher Betheiligung von Leidtragenden aus allen Ständen, darunter vielen Landtags- und Stadtverordneten, Docenten der technischen Hochschule, Lehrern aller hiesigen Schulen, von Be- rufsgenoffen von hier und auswärts, des KriegervereinS von Darmstadt u. a. m. fand heute Mittag die Beerdigung des Herrn Hofbuchhändler BergftrSßer statt. Die Grabrede hielt Herr Pfarrer Waldeck im Anschluß an Jerem 9, V. 23, 24. indem er die vielen Verdienste des Verstorbenen um Stadt und Staat und seine glänzenden Geistes- und Herzenseigenschaften hervorhob. Nun folgten Vertreter verschiedener Körperschaften und Vereine mit Niederlegung von Kränzen unter Worten ehrenden Nachrufs und warmen Gedenkens: Herr Oberbürgermeister Morneweg Namens der Stadt, die einen ihrer trefflichsten, um ihr Wohl unablässig bemühten Mitbürger verloren habe, so daß die entstandene Lücke schwer auszufüllen sei, Herr RetchStagSabgeordneter Dr. Osann I. Namens der nationalllberalen Partei Deutschlands, insbesondere auch der hessischen, den Verstorbenen als treuen Parteigenossen und Freund preisend, Herr Landtagßabg. Schmeel NamenS deS h'estgen nationalliberalen Vereins, Herr Rector Berndt NamenS der Technischen Hochschule, mit der der Verstorbene in regem geistigen Connex gestanden, Herr Buchhändler Engelhorn von Stuttgart NamenS des Börsenvereins deutscher Buchhändler und deS süddeutschen Buchhändler-Verbandes, die hohe berufliche Tüchtigkeit Bergfträßers und seine Charactereigknschaften betonend, die ihn zur höchsten Ehrenstelluvg in genannte Vereine be- berufen, Herr Buchhändler Geck von Wiesbaden NamenS, des Mitteldeutschen Buchhändler-Verbandes, BergsträßerS verdienstliches Wirken um denselben hervorhebend, Herr Hauptmann Wald eck er Namens des KriegervereinS, daran erinnernd, daß der Verstorbene in 1866 bei Laufach sein Leben für das engere Vaterland in die Schanze geschlagen hat u. a. m. Auch Vertreter deS Journalisten- und Schriftsteller-Vereins, des Localvereins Darmstadts der deutschen Buchhändler, deS Geschäftspcrsonals und deS Vereins jüngerer Buchhändler hier, der Handwerkerschule, deS LehrervereivS Darmstadt, deS Akademischen Vereins sprachen an der Gruse unter Darbringung von Kranzspenden. Die Kapelle deS 115. Regiments empfing den Sarg auf dem Friedhöfe mit Choralmusik. Nach 4 Uhr war die ernste Feier, wozu auch Geheimrath v. Knorr erschienen war, beendigt. Brodpreise vom 10. bis 24. Januar 1897. Der hiesige« Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod......27 Pfg. 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod......54 , 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod......25 , bei Emil Noll........24 „ 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod......50 , bei Emil Noll........48 „ 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot.......23 , 22 2 Kg! (4 "Pfd.)"Schwarzbrod.....46 , 44 2 Kg. (4 Pfd.)' Kornbrod bei Gg. Keil und Karl Spamer 42 " 2 Kg. (4 Pfd) Roggen-Schwarzbrvd bet Ernst Muth, und W. Amend 44 , 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod......68 , Der auswärtigen Bäcker. 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei W. Weitzel von Lang-GönS 46 „ L. Steinmüller, Gr.-Linden 42 „ Äug. De>b l, Wiefeck 50 „ Wilh. Fabel von Wiefeck 50 „ 2 Kg. (4 Pfd.) SchwarzbrodbeiJoh. Kd. Veite v. Ktrch-GönS L. Steinmüller, Gr.-Linden 40 „ W. Weitzel v. Lang-Göns W. Steinmüller v. Lang- GönS 42 „ G. Jacoby v. Alten-Bufeck 44 „ Aug. Deibel von Wiefeck 46 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bei G. Jacoby v. Alten-Bufeck 66 „ Ernst Christ von Wiefeck 66 „ W. Fabel von Wiefeck 69 „ Der Vrodverkäufer. Dieselben Preise wie bei den biesigen Bäckern. Gießen, den 9. Januar 1897. Großherzogliches Polizeiamt Gießm. I. V.: Roth. 5d?i^snad?rid?tetu — Der Postdampfer „Southwark" der „Red Star Linie" tv Antwerpen ist laut Telegramm ,am 7. Januar wohlbehalten in Newyork angekommen. Jlmh Donners M im Stei Muck Grsc w ' steigert werd 60 Cichmß Durch« 15 fm Wagne 1270 Äiefern. 14 big 7 bis Inhalt, iso end j 6 bis 13 12 m $ Der Anfar Sunft Morgei «twa 20 Mi Zahnstation & Stlinbao Ay __H Aschnlll «erben im B »eustadt, Rübe Tische, viev N« Ni Apptisch, gj Fophas, Uch-nsch, . ""chengtt, D^loforltgc^ Gerste wHötag »‘•'Ü ÄS LA verl tü(1 '«• I,|t« ß«7Ü &“£”ä ' ^^ba/übeT^8“ *u ®S * nutn« rodtt^J* 1 klrikaw fi; L k &eruntti^Ü ?^sklbr i n?1’' L-S- vutrotlöung8. S&ÄS ÄÄ »1 d°- ®" ®T«brck ,J*S »n 3mm, 9, f"°»> »«Mortan I™* Stift«. ml ln W« Vertreter öei. nt. 01tt ^^dttirgvvg ton ‘jfrufi nnb »armen Ge- «ornetoeg Amenk bei Dm ihr Wohl unablülfiz , so Katz bie entstandene 1 ^t^ftafliabgeorbnetet nattonallibetaltn Partei dn heWen, den Per- ^°d Freund preisend, Herr hefigen nationalliberalei Nameni dn Technische, in regem geistigen Cannes elhorn von Stuttgart ter Suchhäodler und bei Mt tobt berufllttt Eüch> lmigkuschasten betonend, in ^nannte Pettine bt- von Wiesbaden Nomens, öerbande«, BergflröberS ben hervorhebend, hm deS KriegervereinS, daran i 1866 bei Laufach sein in die Schanze geschlagen fountalisten- und Sckrifl- Dormftflitl der deutschen und de« Vereins jüngerer Mr, deS Lehreivereiri ntz sprachen an der Grust mben. Die Kapelle der :g auf dem Friedhöfe mit tl ttnftt z-ln, W “* ar, beendigt. eise anuai 1897. BM«. lllndK-rlSMer bet Clnst Äw» Smwd 21 W M . 25 , 24 , 50 . 4S „ 23 . 22 , 46 , 44 , 42 , 44 , 69 . 46 , 42 , 50 r 50 , 66 H 69 t «<4 Etz- iGK.. w. strJT •r ^Ä®** AHtSZUg sucht. Neustadt 16. Giessener Radfahrer-Verein 1885. Sonntag den IO. Januar 1897: «‘Winterfest mit Ball Hvailgekischer Wund. Montag, den 18. Januar er., Abends 8 Uhr, Steins Garten: Jortmo drs Herrn Pfarrers Dr. Weitbrecht aus Wimpfen. 444 Deutsche Natioualdcnkmäler als Merksteine des Protestantismus. Eintritt frei.___________________Der Vorstand. Saalbau. im Giessener Festsaal (Caf<5 Leib). Heute, Sonntag den 10. Januar: Der Vorstand. Anfang ‘»8 Uhr. aus geführt von der Westanlage 15 Telephon Ar. 21 Westanlage 15 Entree SO Pfg Anfang 8 Uhr. wozu freundlichst einladet Der Vorstand. Das närrische Ministerium. « CO 472 Peter Leppla, Neustadt 79 261 offerirt zu bekannt billigen Preisen: reinwollene Cheviot- und BurKin-Kkit-Coupons