. Weyer über Die deutsche Kriegsflotte. , Dienstzeit beweisen, den aufreibendsten Dienst, sie haben keinerlei dienstliche Nebenetnnahmen und die geringste Aussicht auf Avancement. Infolge der geringen durchschnittlichen Dienstzeit ist selbst bei vollständiger Gleichstellung im penfionssahigen Gehalt der Procentsatz Derer, die in den Besitz des Ma^imalgehaltes gelangen, weit kleiner al? in anderen Berufen, es ist die Bezugsdauer des Marimalgehaltes eine kürzere, es ist Pension und Wittwengehalt geringer. Wir verweisen hier für all' diese Verhältnisse aus die den Herrn Mitgliedern beider Kammern überreichte Knöpfel'sche Broschüre: »Statistische Untersuchungen über die Gesamwtlage der akademisch gebildeten Lehrer im Vergleiche mit den übrigen Beamten im Groß- yerzogthum Heften" und auf die anliegende Broschüre: »Berufs- thätigkeit und Nebeneinnahmen der akademisch gebildeten Lehrer Heftens." Die Erkenntniß von der Richtigkeit all dieser Gründe hat auch in Bayern und Baden die Gleichstellung herbeigeführt. Als 1888 das den badischen Landständen vorgelegte Beamtengesetz den akademisch gebildeten Lehrern nickt die völlige Gleichstellung krackte, wandten sie sick mit einer entsprechenden Petition an die Landstände. Ihre Bitte fand auck die Zustimmung der Commission, welcher die Dorberathung des Gehaltstarifs zufiel und wurde auch in den Verhandlungen der Kammer für woblbegründet erklärt, scheiterte aber an dem Widersprucke des damaligen Finanzministers, welcker die völlige Gleickstellung als z. Zt. nickt angängig erklärte. Als dann I 1893 Herr Staatsrath Dr. Buckenberger die Leitung des Finanz- 1 Versteigerung. Dienstag, den 9. d. Vtt». Nachmittags 2 Uhr versteigere ich Neustadt 53 gegen Baar« zahlung: 1) 1 goldene Uhr mit Kette 2) 1 Jagdgewehr, 1 Retscteppich, 1 Ranzchen, 1 Pferd, 1 Nähmaschine, 3 Gänse, 1 Handwagen u Möbel aller Art. Die Versteigerung ad 1 findet bestimmt ad 2, thetlweise statt. 10276 vor«, Gerichtsvollzieher. । i*.*. v.uv.t.uv.., 800 «Uten bürgerlichen Mittags., atlB,r-bem n0(j M90 onbttt tisch von 60 Pfg. m und außer j Loose t 1 Mk., 11 Stück 10 Mk. empf. I dem Abonnement. 10005 LOOSE Ausstellung Ziehung am 10. November 1897. ,2Bit verlangen, daß bei akademisch gebildeten Beamten diejenige Stellen, wo die Mehrzahl, die nickt avanciren, sitzen bleiben, wo ffc ihr Leben besckließen, daß diese Stellen mit dem gleichen Maximal' gehalt begabt sind; daS bezieht sich auf Oberlehrer, Oberförster' Baubeamte, Juristen." Alle Parteien gaben ihre Zustimmung zu erkennen, vielfach wurde daS Fehlen klarer und gerechter Grundsätze beklagt. Abg. Bachem (Centr?j erklärte: .Wenn bei den Beamten in Sachen der Besoldung Zufriedenheit herbeigeführl werden soll, so muß zunächst ein klarer und gereckter Grundsatz durckgefühn werden, denn nur wenn der Beamte die Gerechtigkeit und den Grundsatz sieht, dann wird er sich abfinden und mit seiner Lage zufrieden sein." Trotz alledem gelang es schließlich dem mächtigen Willen deS Finanzministers v. Miquel mit der im preußischen Abgeordnetenbause maßgebenden conservati"en Partei, die Difterenzirung der Gehalte durckzusetzen. Auck in der zweiten hessischen Kammer wurde 1886 bei Be- rathung des Gesuches der akademisch gebildeten Lehrer um Gleichstellung mit den Richtern die Gerechtigkeit dieser Forderung von den meisten Abgeordneten anerkannt. Heute aber, wo durch die Besoldungsordnung auf Jahrzehnte hinaus gesetzlich festliegende Verhält- nifte geschaffen werden sollen, wird die Anerkennung der gerechten Forderung auch die Erfüllung der Bitte der akademisch gebildeten Lehrer um Gleichstellung mit den Richtern unterster Instanz in Rang und pensionsfähigem Gehalt zur Folge haben muffen. ^Unübertroffene Qualität. lebten f)ie gefall, beim Einkauf auf die dfirma „eZ &iofb'' und obige f)cbu tarn arke. ein affen ScicXäffen xu Haßen. ministeriums übernahm, wurde eine Revision der Gehaltsordnung vorgenommen, welche die Gleickstellung brachte. Herr Finanzminister Buchenberger erklärte in der Kammersihung vom 8. Juni 1894, als finanzielle Bedenken wegen Der Vorlage geäußert wurden: er hätte fdbon im Jahre 1888 für zweckmäßiger gehalten, wenn man an der historisch überlieferten, mehr zufällig gewordenen als begründeten Differenzirung in den Gehaltsoerhältniffen innerlich sich nahestehender Beamtengruppen nickt einfach feftgehalten, sondern sogleich gethan hätte, was die Gerecktigkeit gebiete, denn dies müffe füglich doch geschehen. Quellen der Verstimmung und des Mißmuths in der Beamtenwelt müsse man verstopfen, bei einer Vorlage aber, die auf lange Zeit berechnet fei, dürsten selbst augenblicklich schwierige Finamverhältniffe nicht den Ausschlag geben. yn Preußen haben seit 50Jahren sämmtlicheCultusminister — und 1895 auch der jetzige Cultusminister Bosse — den Grundsatz der Gleichstellung der akademisch gebildeten Lehrer mit den Richtern unterster Instanz anerkannt und verfochten. Der engere Ausschuß Der Berliner December-Sckulconferenz sprach unter ausdrücklicher Zustimmung der Regierungsvertreter die Forderung aus, daß der Grundsatz der Gleichstellung der höheren Lehrer mit den Richtern durchgesührt werde. Als 1897 die neue preußische Besoldungsvorlage im Abgeordnetenhause zur Berathung stand, erklärten sick die Vertreter sämmt- licker Parteien, und mit ganz besonderer Entschiedenheit die Wortführer der Nationalliberalen, des Centrums und der freisinnigen Partei, für die Gleickstellung. Abg. Sattler (nat.-lib.) erklärte: 1 1 1 1 1 1 1 1 Tourst vom 1 Toors« vom — Tours« 00m ’s Toors t vom Toors« vom Toors« vom 6. 11 130/10, 6./11. 30./10. 6./U.|30./J0. Ä 6./11.|30./10. £ 6./tl.|30./10. .5 6/11 |30/10. stiibymittt. 5 Rum. am. Rte. 101.70 101.70 4 Lissabon. . . . 65.55 65.50 4 Prag-Duxl896 88.15 88.15 4 Pr.H.-Act.alte 100.20 100.20 do.Sudb.(Lb). 73'/, 73.7* Teutf».. 4 Russ.Obl.v.80 103.15 102.80 4 Rom II—VIII 94.— 93.9(1 3 RaabOed.v.91 81.— 81.50 4 Pr.H.-Lct.neue bo....... 101.— 101.- Oest. Rdw. ülK 224 7, 148 70 225 — 4 D. Reichs-Anl- 102.85 102.70 3 Schwed. Obl. . 101.05 101.40 41/, Buenos - Aires 4 Rudolfb. Gold 102.30 102.30 3V, 100.— 100.— Gottharbbahn. 149 50 »7. do....... 102.70 102.70 96.80 97.— 87, 5 do....... 100.30 100.40 v. 1888 . . . 74.50 30.05 3 Jtal. gar. 6.8. Livorneser. . . 57.55 57.50 60 — 4 Goth.unk.1903 liirtfe eil. 102.50 102.50 Schwz. Central Schwz.Rordost 139 80 140 HO I do....... Serb.Gld.-Rte. —.— Sl«dkohrl.A«l. 3 59.85 111.90 113.30 4 Preuß.ConsolS 102.65 102.70 5 do. Tab.-Rte. —.— —.— 31/ do. S.-Braunf. 99.— 99.05 4 Sicrl. v. 1891 93.40 93.70 BuberuL E.W. 100.60 100 60 Jtl. Mittelmeer 98 50 98.40 •7, do....... 102.75 102.75 97.50 97.50 4 Spanische Rte. Türk.Zoll-Obl. bo.coroJjit.C. 60.— 60.50 5 ToScanische. . Ruft. Eüdwest Rjäsan = Uraldf 93.80 102.40 102.70 93.95 102.70 102.70 Pr.Henri (Lxb.) 110. - 111.40 1 5 96.30 96.50 87, do. Solms-Lich 100.— 100.— 4 4 Eisenb. Rterrbk. 101.50 101.50 4 ©ab. St.-Obl. 1 24.75 37, do.Jsnb.-Birfi. Grfl. S.-Laub. 84.60 85.— 4 flaik-Jrtira. leqiiiL Iwft 0.1886. . . 101.- 100.70 1 do. Lit.D. 22.15 22.30 3 '• 100.— 5 Anatolische B. 93.50 92.95 DtscheReichSbk. 161.20 161.20 4 Ui (JroctntnL Bad. Th. 100 . Bayer. Th. 100 Donau-Reg. . 144 50 144 4 Bayr.St.-Obl. 101.90 102.85 4 Ung. Gld.-Rte. 103.75 103.35 Eisksß.-ßrürü. 47, 3 3 Portug. v. 89 . 60.20 60.40 Franfstr. Bank 187.— 187.— 4 158 65 •7, »7. do. Eisb. Obl. Brem.St.-Anl. —101.85 4 <7, do.Kron.-Rte. do.E.B.Gold 100.45 100.40 4 Heft. Ludw. v. do. v. 1886 . . Salon.-Mon. . 58.— 57.70 Berl.Hdlsges.. Darmst. Bank. 170.20 156.80 169.60 156.20 5 3/, 113.50 •7. 4 v. 1892 . . . 100 80 100.90 v. 1889 . . . 103.60 103.20 1868 69 . . 99.85 _ _ Ifsiihitfr. Deutsche Bank 204.50 205.— Th. 100 Madrid .... Mein. Th. 100 Oesterr.v.1860 Oldenb. Th. 40 Hamb.St. Rle. v. 1893 . . . Hess. Su-Obl 101.— 101.— 101.20 — 5 47, 67« Arg. inn. Anl. do. üuß.v.1888 ChinesischcAnl. 75.50 62.20 105.— 74.20 4 61.50 4 105.- 3. bo.0.1874 . . bo. c.1875/78 do....... grkd. 99 90 geh’. -9.95 99.85 4 4 D. Grndschuld- bank V—VI do. I—II 103.40 100.20 103.40 100.20 Disct.- Comm. DresbnerBank M'tteld. Er.Bf. 199.— 156.90 114.80 200.70 157.25 112.- 3 4 5 40.— 137.25 126.40 39.75 137.— 125.40 87, do. ..... 101.75 101.70 4 Egyptischeunif. 108.40 108 35 41/ Homburger I. . Oest.Erd.-Anst. 298.% 300,— 87, bo..... 100 3 130.50 130.— «uSU*»|fd)<. 6 Mepic. v. 1890 do. Eisenb. . do. Silber. . Stülr-eil. Franks, v. 1893 93.40 93.70 4 ’ Pfälzer Rordb. 102.— 4 Ffs.Hyp-Bk.M 100.60 100 60 Jiliirit-Xdirs 27, Raab-Graz 100 92.70 92.50 6 Griech.E. B. v. 31.25 30.3t 36.75 35.80 92.70 92.25 8 87.70 37, bo....... 100.50 100 50 Rordb. Lloyd . 108.65 102.80 3 Türk. ft». 400 36.30 36.30 4 6 1890 . . . . do. Mon.-Anl. Jtal. Rte. 6L 1000—4000 »7, 23 80 100.10 zs.— 4 4 4 Elisab.-B. stft. Kaschau-Oderb. 0.1891 . . . Lombardische . 102.40 101.20 102.55 101.05 4 4 37, 4V, do. Hyp.-Cred. b.l905unI627 E 29 ... Ldw.Cred.-Bf. 99.60 102.80 99.20 102.— 99.90 99.60 103.— 99.40 102.- 99.90 HdchsterFarbw. Bochumer Guß Dortm. Union. ®elfen!. Brgw. 471.— 196.50 187.40 470.- 195.60 185.- fisqhtl.