erein„ Uh,. 3 Uhr «b: > t w- MM«! ein|u. *9 hiifym B°rft„h, 6559 ' W «nb ihre Z» «tag Abend SM Men und den Prm mtunst am Bahchj 9 Uhr 50 Minute fff nner Güte und einem Hauihalle Währungen in der tgen der ver- ! selbst den ver> M b. lsumellteu, PlMlOftO: mltung mb. m junge'j* ilugust- •RS 5* •SSJKSC Ibreitt*1 ttermUoh^ Ht. 158 Zweites Blatt. Freit«« dm 8 Jul> IS»? Der frttitwct erscheint täglich, Ml Ausnahme drS Montags. Die (Aießener D«»ttte«»tL1ter »erben dem Anzeiger »»chmtlich dreimal beigrlrgt. Gießener Anzeig er Kenerat-Unzeiger. Vierteljähriger Avom»e«e«tspreia» 2 Mark 20 Pfg. mN Bringerlobn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pjg. Aedaction, LxpediNs» und Druckerei: -chulstratzeKr.^ Fernsprecher 51. i Anrts- und Anzeigeblutt für den ICrdi Gieren. Hratisßeitage: Gießener Aamilienökätter. \ Seiden-Fabriken K. Henneberg (k» ■ * hg«j, Zürich, — Empfehlenswerte Werke für die Hausbibliothek. — Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig. == Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für bte folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Norm. 10 Mr. CoceUs und pvoVLnrieile-. ? Au» Oberhesfeu, 7. Juli. Die starke Verbreitung, ' welche die Ansichtspostkarten gefunden, hat sich auch auf da- Land au-gedehnt. Nicht nur in verschiedenen Ortschaften findet man fie, auch bet den dörflichen Festen, wie Krieger», Sänger» und Turnfesten werden sie oft zum Er staunen der Festgäfte zum Kaufe angeboten. Welcher Beliebtheit sich diese Ansichtspostkarten gerade bet solchen Festen erfreuen, zeigt augenscheinlich ihr starker Absatz. Mit der Mode, wie man wohl sagen darf, dieser Postkarten geht naturgemäß Hand in Hand die der Albums für tllustrirte Postkarten- In allen Ausstattungen und Größen bieten fie die Buch- und Schretbmaterialhandlungen an und fie werden viel und gern gekauft. Die früher so beliebt gewesenen Photo- graphie-Albums müsien zur Zeit ihren modernen Schwestern, den PostkartenalbumS, den Vorrang lassen. ES bleibt gewiß nicht ouS, daß sich Stimmen erheben werden, die für beffere Verwendung der für Ansichtspostkarten verwendeten Beträge auffordern, allein e- bleibt doch auch Thatsache, daß durch den neuen Industriezweig namentlich geringen Leuten, die eS doch meist find, welche die betreffenden Karten fetlbieten, ein kleiner Verdienst geschaffen wird. Daneben bildet ein Alum mit AofichtSpoftkarten oft die Quelle angenehmer Erinne« rungen. Allerdings der Geschmack ist gar verschieden. § Bon der Ohm, 7. Juli. An die Heuernte, mit der die Nachzügler kein Glück gehabt, indem das schöne „Heu* weiter" vorüber, schließt fich die Ernte des Winter. samenS (Rapses). Derselbe hat einen sehr guten Ertrag geliefert. Seit einer Reihe von Jahren war der Wintersamen nicht so gediehen, wie in diesem fruchtbaren Jahr. Da daS Rapsöl im landwirthschaftlichen Haushalte einen sehr be* achtungswerthen Factor bildet, so ist der Ausfall der Raps» ernte wohl nicht bedeutungSlo«. Darmstadt, 7. Juli. In Bibli» wurde heute Morgen der 27 jährige Bahnarbeiter Ludwig Berzel von Großrohrheim bei dem Versuch, auf den Zug 8 Uhr 20 aufzuspringen, Überfahren- er starb eine halbe Stunde darnach. Mainz, 4. Juli. In der Badeanstalt von OhauS sprang am Freitag Abend ein fremder junger Mann au- Versehen in daS Schwimmbassin. DeS Schwimmen- unkundig bet* schwand er sofort in den 3 Meter tiefen Fluthen. Den Bemühungen des Badewärters und mehrerer Badenden gelang es, den jungen Mann vom Tode deS Ertrinken- zu retten. „ t , Mainz, 6. Juli. 9000 Mk. gefunden bat am Sonntag Abend im Garteufelde ein Bahnarbeiter, der seinen werthvollen Fund sofort auf der Polizei deponirte. Dort hat der Verlierer das Geld abgeholt und sich dem Finder gegenüber sehr generös gezeigt. lassen, der Vater aber trug den Flüchtling ohne Wettere- in seinen Wagen. Sobald die Polizei benachrichtigt wurde, daß die junge Dame in Sicherheit gebracht sei, "eß man den Galan wieder laufen. Seitdem hat er keinerlei Nach» richt mehr von seiner Geliebten erhalten, da diese streng bewacht wird. Der betrogene Bräutigam beruhigt fich dabet jedoch nicht, sondern hat die Comteffe nicht bloS bei deren Eltern, sondern sogar bereit- beim Staatsanwalt und beim Justtzminister al» leine rechtmäßige Verlobte reclamirt. • einen schlechten Scherz, der ihm auch sehr übel be* kommen sollte, leistete sich in Aachen der Pumpenmacher B. damit, daß er selbst beim Stande-amte seinen Tod an* meldete, indem er den Namen seines Schwager- annahm. Die hierüber aufgenommene Sterbeurkunde — also seine eigene — unterzeichnete er dann noch mit dem Namen seine» Schwager«. Wegen biefeS „Scher,-»« wurde er auf drei Wochen in- Gefängniß geschickt. Bekanntmachung. Diejenigen Ort-gerichte, welche sich mit der Einsendung der Bau» und Culmr Veräaderung-.Verzeichniffe noch im Rückstände befinden, wollen dieselben nunmehr umgehend hierher einsenden. Etwaige rückständige Meßbriefe können nadr geliefert werden. Gießen, den 7. Juli 1897. Großherzogltche» SteuerCommisiariat Gießen. Bähr. Dcrmifdfrto* ♦ Eine Stiftung für Lungenkranke. Eine vom verstorbenen Geh. Commerzienrath Gerson v. Bletchröder in Berlin testamentarisch angeordnete, mit einem Capital von einer Million Mark dotirte Stiftung, die zu Ehren seine- Vater» den Namen Samuel Bleichrödet'Stiftung führen soll, ist jetzt in'- Leben getreten. In diesen Tagen ist den Testamentsvollstreckern der landesherrliche Erlaß vom 12 Mai d. I. zugestellt worden, wonach der Samuel Bleichröber- Stistung zu Berlin die Genehmigung ertheilt und ihr auf Grund de- Statut- vom 28. November 1896 die Rechte einer juristischen Person verliehen wurden. Zweck der Stiftung ist, bedürftigen lungenkranken Personen, die nicht al- unheilbar zu erachten find, ärztliche Behandlung und Pflege in einem Krankenhause unentgeltlich zu gewahren. Die Zulassung geeigneter Kranken ist weder durch Alter, Geschlecht noch religiöse- Bekcnntntß beschränkt. Das Stiftung-* Capital beträgt eine Million Mark, wozu die seit dem Tode des Erblaffer-, dem 19. Februar 1893, laufenden und bi- ,u Beginn der Stiftung-thätigkeit anzusammelnden Zinsen treten. Da- Krankenhaus soll allen Anforderungen der Wtffenschaft und Erfahrung entsprechend eingerichtet und mustergültig erhalten werden. Es wird zunächst für zwanzig Meyers Konversations-Lexikon. Fünfte, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Mehr als 130,000 Artikel und Verweisungen mit ungefähr 10,000 Abbildungen im Text und auf über 1000 Bildertafeln, Karten und Plänen. 17 Bande in Halbleder gebunden zx je 10 Mk. (Im Erscheinen.) Meyers Kleiner Hand-Atlas. Mit 100 Kartenblättern und 9 Textbeilagen. In Halbleder gebunden 10 Mark. Meyers Hand-Lexikon des allgem. Wissens. In einem Band. Fünfte, neubearbeUele Auflage. In Leinen gebunden 6 Mark. Das Deutsche Reich zur Zeit Bismarcks. Politische Geschichte von 1871-1890. Von Dr. Hans Blum. In Leinen geb. 5 Mk. Geschichte der Englischen Litteratur und 11 Faksimile - Beilagen. In Halbleder gebunden 16 Mara. Geschichte der Deutschen Litteratur von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart, von Professor Dr. FrVogt Dr. Max Koch. Mit etwa 170 Abbildungen im Text, 25 Tafeln in tMoenürucx, Kupferstich u. Holzschnitt und 23 Faksimile-Beilagen. In Halbleder gebunden 10 1 . Probeheftejiefert jede Buchhandlung zur Ansicht. — Prospekte grätig Betten bestimmt. ♦ Der Fleischbedarf der Berliner Garnison ist, trotzdem über 16000 Mann in der Reich-Haupistadt und deren nächster | Umgebung stnttonm faib, ein uerhA.utßmWg » e.1 u g er. , Täglich werden für die Soldaten nur drei Stück Rinder im Schlachtgewicht von je 400 Kg. und 4 Schweine im ®e- w!cht von je 100 Kg. geschlachtet. Dazu kommt noch ein Gesammtverbrauch von 230 Kg. Speck pro Tag. Der ganze Bedarf an Lebensmitteln wird von mehreren großen Liese, tonten gestellt, da fich ein direkter Einkauf vom Landwirth . an die einzelnen Menagen schwer kurchsühren laßt und man । mit den sogenannten Schlächtereigeuoffenschaften keine guten . Erfahrungen gemacht hat. Auch über den Fleischs und Brodbedarf der ganzen deutschen Armee find vielfach übertriebene Vorstellungen verbreitet. Er betragt blo- 1 pCt. deS GesammiverbrauchS im Reiche. Im Durchschnitt erhalten die Soldaten sechs Mal Fleisch in der Woche, und zwar Ochsenflrisch zwei-, Kuh*, Hammel- und Schweinefleisch, sowie geräucherten Speck je einmal wöchentlich. Dec Fll/‘,A Jeder Versuch wird Ihnen die Thatsache beweisen, dah Schmitt u. Förderer» Weitzer Metattputz d. beste Puymittrl für all« Metall« ist Weißer Metallputz schmiert nicht, greift daS Metall nicht an und erzeugt fofort d. schönsten dauerhaften Hochglanz. Ueberall käuflich! Schmitt & Förderer Wahlershausen-Cassel. Kred.V. unk. b. 1906 100.39 3V, Preuß. Hyp. A. Bk. unk. b. 1905 4 dto. unk. b. 1905 103.4r 31/, Pomm. Hyp. A. Bk. unk. b. 1906 3V, DeutfcheGrdsch.B. unk. b. 1906 100.70 ----- - - — 00.00 | 16.22 Franz. Banknoten 20.35 | 20.32 Oesterr. dto. 4.20 i 4.16 Americ. ffiolftl «inM k ,6lbtrjtlbtr Ze sriedrikh Lk mb Thiel" Mßiienrr Rie! «echelitz, ist heoie gestorbi Manchen, t Don Moats ! labunfl Ihrer M ion, 8. Jl litt einen Bries an den Papst, w für die Lhrif Nittkatholikea, l fonsahrea, sich! Pari», 8. < der Zar, um bereiteten Ernp Oberstinhab |U ernennen. Soltborg, ganzen 8ormih entgegen/ hie no PeteeSbaeg, hart welches f litatSbassint fdnffe im Has wemn. Petersburg, des Viborg' besten Thes Ka aohnteu der der Die Parade mu TardealMerie auch die dem A geschenkte Leoni Bei dem Früh fkaiskr, worauf; bes RegimentSche Der ,it «»*' Montag»- Die SieM ^.«ikie-bl-tle m w w beigrfegL S dabi.' ö' 3 meiDb, flöD9 d Woettg bl< \ r-iotu, diel »erbt i!? B^^hge I v. i?1- 8. r.Kr Siej. i tue öfe . felgtnbfn Tog eck Betitn, 8. tlö«n Erlab des ?n i»e Regieeun Wahrung und i «norbnanßtn bei btl den Apoihel, , kniiu. 8. btI MatHfa 'TchlSzer ! e btl I «1,D Hkakel 8o,,lW' jg Re Sttlig, 8, ®«i ' f'fhOin, j1 eine, "ltll|ita Uel„ "fr* inh'M« •SÄ Concursverfahren. Ueber das Vermögen des Speccrei- händlers u. Fuhrmanns Johauues Vogler von Cttingshaufen wird heute, am 6. Juli 1897, Nachmittags 4 Uhr, das Concursverfahren eröffnet. Der Rechner Göbel in Laubach wird zum ConcurSoerwalter ernannt. Concursforderungen sind bis zum 1. August 1897 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in § 120 der ConcurS- ordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Dienstag, .3. August 1897, Vormittags 8 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Concursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur ConcurSmaffe etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem ConcurSoerwalter dis zum 1. August 1897 Anzeige zu machen. Großherzogl. Amtsgericht zu Laubach. gez. Zimmermann. 6552 Lieferungs- Verdingung. Die Lieferung von ca. 1380 Cent- uern Anthracitkohlen (1. und 2. Sorte), 1250 Centnern Nuß kohlen, 650 Centnern melirte Kohlen, 75 Centnern Braunkohlen, 260 Centnern Nußcoks, 100 Centnern Briketts, 29 Raummetern Buchenscheitholz und 64 Raummtrn. Taunenscheitholz, soll auf dem Wege öffentlicher Verdingung vergeben werden. Angebote sind bis zum 17. d. Mts., Nachmittags 5 Uhr, zu welchem Zeitpunkte die Oeffnung derselben statt- findet, verschlossen unter der Aufschrift „Angebot für Brennmaterialien" bei der unterzeichneten Behörde einzureichen. Die Lieferungsbedingungen können auf unserer Schreibstube (Brandplatz 18) eingesehen oder gegen Erstattung der Abschreibgebühren bezogen werden. Gießen, den 7. Juli 1897. Großh. akademische Administrations- Commission. In Vertretung des Kanzlers: D. Stade. 6553 Das Grundcapkai des Hessisch- Kh ein lachen Bergbau - Ver- eins wird nach Maassgabe des in der Generalversammlung vom 2. Juni a. er. gefassten Beschlusses durch Zusammenlegung von Actien herabgesetzt. Dieser Beschluss ist in das Handelsregister eingetragen worden und wird derselbe hiermit bekannt gemacht. 6526 In Befolgung der in Art. 243, 245 und 248 D. H. G. B. für den Fall der Herabsetzung des Grundoapitals getroffenen Bestimmungen werden hiermit die Gläubiger unserer Gesellschaft aufgefordert, sich bei uns zu melden. Berlin, den 6. Juli 1897. Hessisch - Rheinischer Bergbau-Verein. A. Müller. Wentzke. Sämmtllche zur Photographie nothwendigen Chemikalien, gebrauchsfertige Lö, sungen Bäder rc. tn erprobten Reinheiten empfiehlt die Adler-Drogerie, Skltkrsw.39, Otto Schaaf. 6102 Geoff n.