Jauerkram ^Mrken Unen, crtme, ' Äff* **>4U ^ma„n<87 > 33 ’ -«Hoffe, endrelle, Amtliche ten {üx^- Wungm en billigst 2442 tf&Co. ?PRRW igon «Soli ffcn und offmre ’ böiger« greife. *• Geiste, ' Äwbethftt li'Lckntzwetz. □00000000 ielior, g khckkr, 0 rgtr-ratzr W. 9 lt fich tm 0 hfl. W° A 2M miS reu ete. 0 □00000000 ItWiNtW I 97. envlte tnit leien '»°1887 enb-Obi. 86.66 104.W 22.60 SSLö MO lOLDO 1(14» LM In W- f Lahnthal, en SettenthLlern von ,mv «hei« £*<’ iitiflunfl der 6tflbk -,l-»sk«. Dkhl'l. Saha, ßie, ul W« ktts V»ch««' > Stadlplänen. 2.ver- tmtirte Avstage- and Preis ^2.'M Dogelskrtz. ^eUbnrerhMäM tatben von )tto Su»« •* sus 10 ", 4.14Vi ,. iq0510LDO 5 1°L!' fg#s> dien w Nr. 108 Erstes Sonntag den V Mai Der Hietzener -nzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Aa mitten blätter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Keneral-Anzeiger. Redaction, Expedition und Druckerei: Kchutstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Vierteljähriger Nöonncmenlspreirr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezognr 2 Mark 50 Pfg. Aints- und Unzeigedlutt für den Ureis Gieren. chratisöeikage: Hießener Kamitienökälter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehme« Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. als der zu auslaufen, so wird der neue Ministerpräsident Ralli wahrer Patriot wohl thun, diesmal die Vermittlung Mächte anzurufen, um Griechenland vor sicherem Ruin bewahren. einem Borposteugefecht. Der türkische Befehlshaber wollte nur Dispositionen treffen für die Schlacht, die für den 6. cs. in Aussicht genommen war. Die griechischen Truppen hatten die Höhen nördlich der Stadt besetzt, leisteten aber nicht so starken Widerstand, wie erwartet wurde, und eilten über die zwischen den Höhen und der Stadt liegende Ebene nach der Stadt zurück, unter dem Feuer der türkischen Artillerie, die ihnen furchtbare Verluste zufügte, namentlich auf der Brücke über den Fluß, den die Griechen überschreiten wußten. Athen, 7. Mat. (HavaS.) Eine Depesche auSAlmyro von heute Vormittag 11 Uhr meldet, daß die Brigade Smolenttz dort eingetroffen ist und ihren Rückzug in guter Ordnung bewerkstelligt hat. Larissa, 7. Mai. Bei Pharsala kämpften 3 türkische Divisionen. Die Griechen unter dem Kronprinzen und Prinz Nicolaus waren ungefähr 20,000 Mann und 5 Batterien stark. DaS Gefecht dauerte von 2 Uhr Früh bis NachtS. Die türkische Artillerie vertrieb die Grieche« von der Höhe von Karadermirdje und umzingelte daun deu rechten Flügel des Feindes. Beim weiteren Vormarsch schickte Seisallah Pascha einige Bataillone vor, unter denen sich Albanesen befanden. Die Griechen zogen sich alsdann in die Ebene südlich von Tatart zurück. Die Türken nahmen n« 2 Uhr Mittags Tatari und zwangen die Griechen, ungeordnet sich zur Brücke bet Pharsala zuiückzuztehen. Zuletzt widerstanden die Griechen in Tafilt dem türkischen Geschützfeuer und dem Jnfanteriefeuer von Palagermagula. Die türkische Artillerie wurde um 6 Uhr Abends vor Pharsala ausgestellt. Die Infanterie überschritt die Brücke. Am Donnerstag früh 7 Uhr wurde Pharsala nach kurzem Kampfe genommen. Die Türken hatten 250 Tobte und Verwundere. DaS türkische Hauptquartier übernachtet in Pharsala und rückt am Freitag weiter vor. Die griechische Artillerie ist wirkungslos. Lariffa, 7. Mai. (HavaS.) Gestern Abend sind zahlreiche Verwund ete hier eingetroffen. Dieselben bestätigen die Einnahme von Velestino, wo ernste Kämpfe stattgefunden haben. Wie berichtet wird, befindet sich eine türkische Brigade auf dem Marsche nach Volo, dessen Einnahme durch die Türken bevorstehe. Ueberall haben die Albanesen außerordentlichen Muth an den Tag gelegt. Port LouiS, 7. Mai. (Reuter.) DaS Schiff ,5Cx a- v eller-, von Java nach Delaware mit einer Zuckerladrmg unterwegs, ist bei der Insel Rodriguez gescheitert. Es gilt sür gänzlich verloren. Der Capitän, der erste Steuermann und elf Manu der Mannschaft waren am gelben Fieber gestorben. SslffS telegraphisches SorresporSexz-BmE. Berlin, 7. Mai. Dem CentralcomitS der deutschen Vereine vom Rothen Kreuz wird nunmehr amtlich mitgerheilt, daß der Sultan dringend wünsche, die Pflege im Uildiz-Hospital einer Abordnung des deutschen Rothen Kreuzes zu übertragen. Infolgedessen formtrte dasCentral- cowitH die für den türkischen Kriegsschauplatz bestimmte Expedition neu. Die Leitung wurde dem Professor Hasse Übertragen, der sich übermorgen in Begleitung deS ObmanneS und zweier Pfleger des Rauhen Hauses in Hamburg nach Konstantinopel begibt. Die auf den griechischen Kriegsschauplatz entsandte Expedition ist nach Volo befördert worden. Berlin, 7. Mai. Gegenüber der Behauptung der „Voss. Ztg.", daß die im Reichstage abgebrochenen Verhandlungen der Justiznovelle wieder ausgenommen werden sollten, schreibt die „Nordd. Allg. Ztg.", nach ihrer Kenntntß der Sachlage solle zwar innerhalb der Parteien die Frage der Wiederaufnahme ventilirt worden sein, von Seiten der Re- gterung sei man jedoch nicht damit beschäftigt. Berlin, 7. Mai. Beim Reichskanzler Fürsten Hohenlohe findet am 12. Mai ein größere- diplomatisches Diner statt, wozu außer den Botschaftern und Gesandten auch zahlreiche Mitglieder der Hofgesellschaft geladen find. Berlin, 7. Mai. Die ReichStagscommisfion für die Handwerker-Organisattonsvorlage beendete die erste Lesung ohne wesentliche Abänderungen. Sie nahm den Antrag Gamp auf Vorlegung eines Gesetzentwurfes betr. die Einführung des Befähigungsnachweises im Baugewerbe und anderen gefährlichen Gewerben an. Ferner nahm sie den Antrag Jorns aus staatliche fortdauernde Geldunterstützung der bedürftigen Innungen zur Ausführung der ihnen obliegenden Aufgaben an. Innsbruck, 7. Mai. Seit Mittag herrscht hier ununterbrochen Schneefall, der über Gärten und Wiesen eine weiße Decke breitet. Im Mittelgebirge, wie in JglS, wo es schon seit NachtS schneit, liegt der Schnee ziemlich hoch. Rom, 7. Mai. Kammer. Auf Antrag di SandonitoS, den Finanzminister Branca Namens der Regierung zu unter- stützen, wurde beschlossen, die tiefe Antheilnahme der Kammer und des Landes an dem Unglück in dem Pariser Wohl- thätigkeitSbazar zum Ausdruck zu bringen. Rom, 7. Mai. Der Papst richtete anläßlich des Brandunglücks in Parts Beileidstelegramme an den Präsidenten der Republik, den Herzog Karl Theodor in Bayern und an die Familie des Herzogs von Alentzon. Paris, 7. Mai. Für etwa 20 Opfer des Brand- unglückS vom Dienstag wurden heute Vormittag in verschiedenen Kirchen TrauergotteSdienste abgehalten. In den Kirchen und auf den Straßen, durch die sich die Trauer- züge bewegten, war eine ungeheure Menschenmenge angesammelt, die tiefe Bewegung und Ergriffenheit kundgab. Paris, 7. Mai. Der Herzog von Aumale weilte seit drei Wochen auf seiner Besitzung Zucco bei Palermo. Bei ihm waren seine Schwester, die Prinzesfin Clementtue von Coburg, sowie der Herzog und die Herzogin von Chartres. Letzterer verließ Palermo vorgestern nach Empfang bet Todes- Nachricht über die Herzogin von Alenyon. Aumale beabsichtigte, dieser Tage nach Frankreich zurückzukehren, um der Beerdigung der Herzogin von Alenyou beizuwohnen. Vorgestern schrieb er einen langen Brief und gestern sandte er zahlreiche Telegramme nach Paris. NachtS wurde der Herzog von Herzkrämpfen ergriffen und verschied ohne viel zu leiden, bet vollem Bewußtsein, nachdem er seinen letzten Willen kund gegeben hatte. Ein rasch geholter Priester sprach Gebete während deS Todes- kampfes. Der herzleidende Herzog wurde zweifellos durch den Schrecken über die Katastrophe getödtet, wobei er nicht nur die Nichte, die Herzogin von Alentzon, sondern auch intime Freunde, die Baronin Saint-Didier, Madame Aveuel, General Munier, verloren hat. — Der „Temps" bringt einen acht Spalten langen Nachruf, eingeleitet durch einen Nekroloq, in dem JuleS Claretie Namens der franzöfi- chen Akademie spricht. Claretie erzählt, daß der Herzog von Aumale nach den Niederlagen von 1871 sagte: „Frank reich ist zerbrochen, aber die Stücke find gut." Claretie verlangt, mau solle Aumale im Schlosse Chantilly beisetzen, das nach seinem Tode an die Akademie fällt. „Dort be- indet sich bereits tu einer Graburne da- Herz des großen Conde. Neben dem Herzen des Siegers von Rocroh möge man den Soldaten der afrikanischen Kriege zur Ruhe betten." London, 7. Mai. Der Correspondent des Reuter'schen Bureaus bet der türkischen Armee meldet aus Pharsala vom 5. ds. Abends: Die heuttge Schlacht entstand aus Politische Wochenschau. Mit der Rückkehr deS Kaisers Franz Joseph auS St. Petersburg ist auch wieder mehr Ruhe in die überhitzten französischen Gemüther eingetreten; denn wie überall, so hatte man auch tu Parts den Besuch deS österreichischen Monarchen nicht nur als einen gewöhnlichen HöflichkeitSact angesehen, sondern demselben eine große politische Bedeutung beigemeflen, allerdings mit dem Unterschiede, daß die französischen Preß- organe im Besuche deS Kaisers Franz Joseph eine allzugroße Annäherung, wenn nicht gar eine Wtederauflebung deS Dret- Katser-Bündniffes fürchteten, während in Deutschland dieser Punkt kühler benrtheilt und die Zusammenkunft der beiden Monarchen mehr mit den gegenwärtigen Unruhen auf der Balkanhalbinsel in Zusammenhang gebracht wurde. Mit Recht hatte man in Deutschland schon von Anfang an diesen sonderbaren Gerüchten wegen deS „Drei-Katser- BündnisfeS" nur geringen Glauben geschenkt, denn abgesehen davon, daß man in russischen Kreisen und in der Bevölkerung das französische Waffenbündntß gut aufzunehmen scheint und daS französische Volk auch große Sympathie dort genießt, würde eS auch im Interesse deS europäischen Gleichgewichts kaum von Vorthetl fein, Frankreich aus dem Zwei- buude und Italien aus dem Dreibund entfernt zu sehen, denn die unausbleibliche Folge wäre alsdann die, daß wohl die drei östlichen Mächte im Falle deS Kriegs dem Feind eine unüberwind- liche Landmacht bieten könnten, auf der anderen Seite jedoch den westlichen Mächten zur See weit unterlegen wären. Man berücksichtige hierbei England, das, obwohl gegenwärtig eine isoltrte Stellung einnehmend, im Kriegsfälle sich zu den feindlichen Mächten schlagen könnte und durch seine Marine, die derjenigen Deutschlands, Oesterreichs nnd Rußlands zu- sammengenommen, noch überlegen ist, den definitiven Aus- schlag zu geben im Stande wäre. Aus diesem Grunde wäre durch eine veränderte Stellungnahme der continentalen Mächte der europäische Frieden keineswegs sicherer gestellt gewesen. Die Unterredung der beiden Monarchen hatte jedoch den Hauptzwkck betreffs der vorzunehmenden Schritte auf der Balkan-Halbinsel zu einem günstigen Einvernehmen zu kommen und dies scheint vollkommen erreicht worden zu sein. Deutschland ist nicht gewillt, eher in dem griechisch-türkischen Krieg zu interveniren, bi- Griechenland die Insel Kreta geräumt und sich dem Willen der Mächte gebeugt hat, und in diesem Punkt scheint daS beste Einvernehmen zwischen den Höfen von Berlin, Wien und St. Petersburg zu herrschen. Was nun die Weitergestaltung der Dinge in Griechenland selbst anbetrtffr, so haben die Griechen bis jetzt eine Intervention der Mächte stolz abgelehnt, sie beharren vielmehr in ihrem gesetzlosen, unsinnigen Vorgehen, anscheinend in der Hoffnung das Verlorene durch imaginäre Siege wieder zurück zu gewinnen. Jeder klare Beobachter der Dinge wird in- dessen zugestehen, daß auf große Erfolge von Seiten der griechischen Armee nicht mehr zu rechnen ist und daß selbst et« Leonidas nicht im Stande wäre, sie aus der bedrängten Lage zu retten. Zwei derartige Niederlagen, wie die von Larissa und Arta find Unglücksschläge, von denen sich eine Armee nicht so leicht wieder erholt, anderseits liegt eß klar vor Augen, daß die siegreichen türkischen Truppen sich weder in PharsaluS oder DomokoS noch selbst in den Ther- mophhlen aufhalten lassen werden und jedes Vordringen derselben nur neue moralische und materielle Opfer für die Griechen bedeutet. Nachdem die griechische Armee sich nach ihrer Niederlage bet Larissa gesammelt und um PharsaluS Aufstellung genommen hatte, war vorauszusehen, daß eß hier zu einem weiteren entscheidenden Treffen kommen mußte, welcheß auch inzwischen am Donnerstag erfolgt ist. Nach dem vorliegenden Bericht des türkischen Befehlshabers wurden die Griechen, die in einer Stärke von 23,000 Mann gegen eine überlegene Zahl Türken kämpften, nach erbittertem Kampfe zersprengt, während die türkischen Truppen in PharsaluS ein* marschirten. Bon Seiten Griechenlands wird jedoch wieder von einer erfolgreichen Standhaltung der griechischen Truppen gesprochen und der Kronprinz ob eines errungenen Erfolges telegraphisch beglückwünscht, waS darauf htndeutet, daß bis jetzt kaum ein klares Unheil hierüber zu fällen ist. Sollte dieser Kampf schließlich doch wieder in einen türkischen Sieg Depeschen deS Bureau .Herolds Berlin, 7. Mai. Wie daS „Volk" erfährt, hat bec Kaiser sich am letzten Montag von einer retrenben Batterie bes 2. Garde Feld-Artillerie Regiments das neue Geschütz der Feld«Artillerie dorexerciren lassen und seine Befriedigung über die jetzt ermöglichte Schnelligkeit der Bedienung auß- gedrückt. Im Schnellfeuer kann eine Batterie jetzt sechzig Schuß tu der Minute abgeben. Berlin, 7. Mai. Zu der Meldung der „Voss. Ztg.", daß die am 15. Decrmber vor. IS. im Reichstage abgebrochenen Verhandlungen über die Jufttzuovelle wieder ausgenommen werden sollen, schreibt die „Nordd. Allgew. Ztg.": Nach unserer Kenutniß der Sachlage soll zwar innerhalb der Parteien die Frage der Wiederaufnahme venti- lirt werden, regierungsseitig ist man jedoch mit ihr nicht beschäftigt. Frankfurt a. 7. Mai. Die „Franks. Ztg." erhält von ihrem Correspondeuten in Konstantinopel folgendes Telegramm: Authentisch erfahre ich, daß der Gesandte elxet Griechenland nahestehenden Großmacht gestern Morgan dem griechischen Cabinetßchrf Ralli im Auftrage seines Souveräns erklärt hat, wenn Griechenland gegenüber der SöntgS- familie loyal bleibe, so würden die Mächte dahin arbeite«, Griechenland nicht die volle Schwere des von ihm angefachteu Krieges fühlen zu lassen. Wien, 7. Mai. Einer Athener Meldung der „Polir. Corresp." zufolge steht die Rückberufung des gesamwte* griechischen Truppen-ContingentS von Kreta bevor. Paris, 7. Mai. Der Herzog von Aumale, welcher jegenwärttg auf Sicilien weilt, wurde von der Todesnachricht >er Herzogin Alenyon derart erschüttert, daß er plötzlich tarb. — Der „Figaro" hat bereits eine Subscriptio« eröffnet, um an der Unglücksstätte eine Capelle erbaue« zu können. — Zu der morgigen Tran erfrier in der Notre-Dame-Kirche find die ganze Diplomatie und die Angehörigen der Verstorbenen eingeladen. Pari«, 7. Mai. Der Tod des Herzog« von Aumale trat infolge Herzschlages ein. Der Herzog weilte seit drei Wochen auf feinem Gute Cuzzo bet Palermo. Der Herzog von OrleauS wird von Gibraltar au« io Neapel eiutreffen. Die Maler-Akademie hat heule das Portrair des Herzog« mit Flor behäagt. Nach Erhalten der Todes- «achricht ließ Präsident Faure sich sofort in die Condolenz- liste eintrageu. Pari«, 7. Mai. Präsident Faure empfing heute Nach- mittag den persischen Special-Gesandten, der ihm die Thronbesteigung de« jungen Schahs von Persien osfictell anzeigte. Pari«, 7. Mai. Noch immer treffen von auswärtigen Staats Oberhäuptern bet Faure und Hanotaux Condolevz- Depeschen ein. Der Kaiser von Oesterreich erinnert in seinem Telegramm an die Tugenden der Herzogin von Aleoxoo. Auch vom König von Portugal, dem Herzog von Sachsen-Coburg-Gotha und dem Präsidenten der Schweiz sind Telegramme etngelaufen. Madame Luze ist ihren Wunden erlegen. E« befinden fich noch sechs Leichen im Jndustriepalast. Dieselben sollten gestern Abend nach dem Leichenhause gebracht werden, wogegen Graf Louppe, deffen Frau noch nicht erkannt ist und deren Uhr auf der Brandstätte gefunden wurde, protesttrte. Die Leichen werden nun »och einen Tag im Jndustrtepalaste verbleiben. Die Blätter veröffentlichen eingehende Beschreibungen dieser Leichen. Verschwunden find sieben Personen. Man zeigt fich sehr beun- rahigt über die Jrrthümer, welche trotz aller Vorsicht bei der Wteder-Erkennung der Leichen vorgekommen sind. Loudon, 7. Mai. Die Blätter drücken die Hoffnung aus, daß Griechenland den Vorstellungen Rußland- ungeachtet der Bedenken Deutschlands Folge leisten wird. Im -egenthetligen Falle sei Griechenland verloren, weil die Armee des Kronprinzen von drei Seiten eingeschloffen ist und trotz allen Heldenmuthe« vernichtet werden würde. Athen, 7. Mat. In hiesigen politischen Kreisen verlautet, daß der Abschluß des Friedens unmittelbar bevorsteht. Lolo, 7. Mai. Eine Anzahl griechischer Offiziere ge« standen mehreren Correspoodenten auswärtiger Blätter gegenüber dte überlegene Taktik der Türken in der Schlacht bet Pharsala zu. Berlin, 8. Mai. Prinz Albrecht von Preußen, Regent von Braunschweig, welcher sich gegenwärtig in Ktffingeu zur Kur aufhält, feiert heute an seinem 60. Geburtstage zugleich sein 60jährigeS Mtlitärdieustjubiläum. Prinz Albrecht tst in seiner militärischen Stellung als General-Feldmarschall und General-Jnspecteur der 1. Armee- Inspektion der drittälteste General-Feldmarschall der Armee. Wien, 8. Mai. Graf Nikolaus Esterhazy, der al« Kunstfreund und Sportsman wetteren Kreisen bekannt ist, ist gestern auf seiner Besitzung TotiS in Ungarn, 65 Jahre »lt, gestorben. Zno«bruck, 8. Mai Der Herzog von Alen-ou wird sofort nach der Beerdigung der Herzogin mit seinem Sohne nach Schloß Mrntelberg zu längere« Aufenthalte kommen. Kopenhagen, 8. Mat. Nach einer Depesche aus Athen ist dte griechische Ost armer aufgelöst. Der Krieg wäre demnach facttsch beendet. Athen, 8. Mat. Gestern machte dte Regierung den Gesandten dte Mittheilung von der heute (SamStag) früh 6 Uhr beginnenden Blokade des Thermaischen Golfs und der Küste von EptruS. Dte Blokade entspricht derjenigen IbretaS und beginnt von Peneio« ab. Im Eptru« erstreckt fie fich von Prevesa bis Azta Saraota. Athen, 8. Mai. Die für gestern erwartete Note der Mächte, betreffend dte Einstellung der Feindselig- ketten, ist bisher nicht übergeben worden, doch scheint Memand daran zu zweifeln, daß da» Ende des Krieges unmittelbar bevorsteht. — Dte Gerüchte von einer neuen Ministerkrisis werden von der Regierung auf das Ent- fchledenste deSavouirt. Konstantinopel, 8. Mai. In Kreisen der Pforte ver- lautet, man werde von Griechenland Ersatz der Kriegs- kosten und Garantie fordern. Cocales tinö Lrovinzielles. Stehen, den 8. Mai 1897. *• Kirchliche Dienstuachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 3. Mat dem Pfarrer Gotthilf Kleberger zu Ober-Mockstadt dte erledigte evangelische Pfarrstelle zu Friedberg, Decanat Friedberg, zu übertragen. •• Ordensverleihung. Seine Majestät der K a i s e r haben Allergnädigst geruht, dem Zoll- und SteuerdirectionSsecretär •* Zw trner hier den Königlichen Krouen-Orden vierter Klaffe zu verleihen. ** Kriegerverein«Hahueu. Rach einem Allerhöchsten Erlaß Sr. Königlichen Hoheit des Großherzog« vom 14. Juni 1892 steht nur den zum Landesverband Hasfia gehörenden Krtegerveretnen das Recht zu, Fahnen mit dem Landeswappen zu führen. Bedingung tst hierbei, daß der betr. Verein fett mindestens drei Jahren besteht und fich stets gut geführt hat. Die Srlaubniß ertheilt das BerbaudSpräfidtum, welches sich vorher de« Etnverständ- niffes Großh. Ministerium« des Innern zu versichern hat. Gesuche dieser Art find einmal jährlich, vor dem 1. März, etnzuretchen. Im laufenden Jahre wurde die Erlaubniß »achstehenden Vereinen ertheilt: BerSrod, Dalheim, Gaubickel- heim, Glashütten, Goddelau, Gumpen, Harxheim, Ktrschhausen- Sonderdach, Mittel-Gründau, Mommenheim, Nteder-Jngel- heim, Ober-Hörgern, Ober-Saulheim, Queckborn, Rodheim a. d. Horloff, Rodhetm v. d. H., Stumpertenrod, Siedel«- br»nu. • • Sebrauch«»»ßer-Ei»traguugeu. Durch Aenderung des StromkreiSwiderstandeS bethät'gte Alarmvorrichtung nebst Schaltung, F. Baumann, Gießen, 11. 3. 97. — Verlängerung der Schutzfrist. Regulirofeu rc., Eisenwerk Hirzenhain, H. R. BnderuS, Hirzenhain, 19. 4. 94, 27. 3. 97. * * Schwurgericht. Dte Verhandlungen des Schwurgericht- der Provinz Oberheffen beginnen Montag den 14. Juni, Vormittags 9 Uhr, unter Vorsitz des Herrn Laud- gerichtSrarh Dornseiff. * • Oeffeutliche« Bolttsommerfeft auf der „Schönen Aussicht". Morgen Sonntag Nachmittag findet in den Garten-Anlagen der „Schönen Aussicht" das erste große Sommerfest dieser Saison state. Wie aus dem Inseraten- theil ersichtlich, wird in dem bedeutend vergrößerten Garten eine ganze Reihe von intereffaotem Unterhal.uugSstoff dem Publikum geboten, und stehl zu erwarten, daß das Fest recht gut besucht wird. Der Ueberschuß der Einnahme soll zu wohlthätigen Zwecken verwandt werden. • * Rontigs-Coucert auf der „Schönen Aussicht". Montag den 10. Mai findet auf der „Schönen Aussicht" das zweite Bterconcert statt. (Siehe Inserat.) * *P.A. Volk«- uub Sportfest iu Gießen. Unter dem Vorfitz des Herrn Recht-anwalt Dr. Jung hat fich gestern Abend der Festausschuß constituirt und in seiner ersten Sitzung das von den EinzelauSschüffen vorbereitete und vom geichästSführenden Ausschuß vorgelegte Programm, über das wir demnächst berichten werden, genehmigt und ebenso den sich auSgletchenden Voranschlag gutgeheißen. Das Ehrenpräsidium haben dte Herren Provtnzialdtrector Geh. Rath Frhr. v. Gageru, Oberbürgermeister Gnauth, Oberst v. Madai, Landgericht-Präsident Frhr. v. Ricou, Rector Proseffor D. Stade in liebenswürdiger Weise übernommen. Und somit möge das in würdige Bahnen gelenkte Fest einen entsprechenden Verlauf nehmen. All Heil! * * Sektion Gießen de» Deutschen und Oesterreichischen Alpenveretn«. In der letzten Monat-Versammlung sprach an Stelle des verhinderten Herrn Prof. Hansen Herr Dr. Markwald über seine vorjährigen Wanderungen im Zillerthale und in den Dolomiten. Wie fast alle Touristen, so hatte auch der Vortragende viel über den ewigen Regen und Nebel des naffen Sommers 1896 zu klagen. Vom Riffler wandte er fich zur DominikuShütte und besuchte das Furt- schagelhaus. Den geplanten Uebergang über das Möse le mußte er wegen der Ungunst der Witterung aufgeben und fich damit begnügen, durchs Zamser Thal zum Breit- l ahn er, dann auf den prachtvollen Weganlageu der Section Berlin zur Berliner Hütte, von dort über den Schwarzenstein zur Schwarzensteinhütte und hinab nach Täufers und Brun eck zu wandern. — Von derZsigmondyhütte wurde der Zwölfer auf dem jetzt üblichen Felsenweg erstiegen- hinab zur Dreizinnenhütte nach dem überfeinerten L an dro. Von Cortina au- stattete Redner der aussichtsreichen Croda da Lago einen Besuch ab. Das weitere Reiseziel, S. Ulrich, wurde über den Valzarego- paß, Trat Sassi, Colfugtsch und das Grödener Jöchl erreicht. Ein im Verein mit zwei anderen Gießener Herren unternommener Versuch einer führerlosen Ersteigung der Furchetta mußte wegen heftigen Sturmes in der Scharte zwischen Saß RigaiS und Furchetta aufgegeben werden. Dagegen gelang noch die Erkletterung des Fer- medathurmes. Da sich der Lang ko fel völlig vereist erwies, mußte seine Ersteigung unterbleiben. Auch die Wanderung über daS Sellajoch, die Seiher Alp, den Molignon- paß zur GraSleitenhÜtte führte wegen des anhaltend schlechten Wetters nicht zu ihrem Ziele, der Ersteigung der Rosengarrcnspitze. Da keine Befferung abzusehen war, gab Redner weitere Pläne auf und brachte seine Wanderungen in Bozen zum Abschluß. — Donnerstag den 20. d. MtS. wird Herr Prof. Hansen den angekündigten Vortrag über die Flora der Alpen halten. * * Gastvirthetag. Der am 4. d. MtS. in Offenbach zusawmengetretene 14. Delegirtevtag de- Rhein- Main-BerbaodeS Deutscher Gaftwtrthe verhandelte u. a. über die Bestrebungen der Winzerverrine im Groß- herzogthum Heffen wegen Au-dehnung und Verlängerung der Zapffreiheit der sogen. Straußwirthe. Die Regierung hatte die bisherige achtwöchige Zapffreiheit für die Straußwirthe provisorisch bis Ende April verlängert, will aber ein derartiges Definitivum entschieden ablehnen, da fie eine fitt- liche Gefährdung der Wtnzersamilien durch den ständigen Ausschank befürchtet. Die Versammlung beschloß, der Central- Vorstand solle sofort bei Regierung und Landtag die nöthigen Schritte rhun, wenn die Winzer weiter vorgehen Ferner kam die Bedürfnißfrage bei Ertheilung von Concessionen zur lebhaften Erörterung. Man beschloß, an die Regierung daS Ersuchen zu stellen, die Bedürsnißsrage nach streng einzuhaltenden Normen je nach der Einwohnerzahl gesetzlich zu regeln. Empfohlen wurde auch der praktische Versuch mit dem in der Gewerbeordnung vorgesehenen Einspruchsrecht, da- in Baden mit Erfolg zur Anwendung gelangt ist. Der Verein Mainz hatte zwei Anträge eingebracht. Der eine bezweckt eine Eingabe an die Großherzogliche Regierung wegen Abänderung der Verordnung vom Jahre 1852 über die SonntagSheiligung. Die Verordnung gestattet an Sonntagen den Bewohnern der Landgemeinden den Besuch der Wirthschaften erst um 3 Uhr Nachmittags. Die Wirthschaften sollen nun künftig, etwa mir Ausnahme der Stunden des Gottesdienstes, den ganzen Tag über offen sein. Der zweite Antrag verlangt die allgemeine gesetzliche Regelung der Feierabendftunde auf dem Lande mit der Maßgabe, daß in Orten mit Bahnverbindung die Feierabendftunde höchsten« eine Stunde nach Eintreffen oder Abgang des letzten Zuges eintritt. Beide Anträge fanden einstimmige Annahme, ebenso ein Antrag des Verein« Gießen, der dte Aufhebung de« verbot« von Lustbarkeiten an ersten und । sonstigen hohen Feiertagen bezweckt. K. Vetzberg, 8. Mai. Einweihung der Schule. ES ist wohl allgemein bekannt, daß unsere Schulkinder schon seit den ältesten Zeiten nach Rodheim zur Schule gingen. Oogleich die Schülerzahl schon lange Jahre hindurch 50 und mehr betrug, so konnte unsere Gemeinde dennoch nicht daran denken, eine eigene Schule zu gründen. Unsere Kinder mußten daher nach wie vor daS Opfer bringen und nach Rodheim zur Schule pilgern. Nunmehr hat unser Dörfchen eine Schule erbaut und wurde am vorigen Mittwoch, den 5. d. MtS., die Einweihung derselben vollzogen und der neue Lehrer, Herr Fr. Lei beug uth, in sein Amt einge- führt. Zu dieser Feier waren erschienen: Herr KreiSschulin- speetor Schoeler-Wetzlar, Herr Decan Schmidt-Rodhetm, Herr Pfarrer Geib el-Krofdorf und Herr Bürgermeister Kleine-Krofdorf. Ferner hatten fich die Herren Lehrer von Krofdorf, Rodheim, Gleiberg und Kinzenbach eingefunden, um bei der Einführung ihres neuen Herrn Collegen zugege» zu sein, resp. denselben zu begrüßen. Auch die Einwohner Vetzbergs beteiligten fich lebhaft. Der Herr Bürgermeister eröffnete dte Feier, indem er Allen denen Dank zollte, welche zu dem Gelingen dieses Schulgebäudes einen Beitrag geleistet - er übergab sodann die Schule an die Schulverwaltung, worauf Herr Schuliuspector den neuen Lehrer vorstellte und denselben in feierlicher Weise in sein Amt einführte- Auch Herr Localschulinspector Geibel, sowie Herr Decan Schmidt richteten an Lehrer und Schüler herzliche Wone. Nach dem wurden die Schüler sämmtlich mit einer großen Bretzel beschenkt. Der Schulsaal ist im unteren Stockwerk gelegen und die Lehrerwohnuug befindet fich in der zweiten Etage. Wollen wir wünschen, daß aus dieser neuen Pflanzstätte auch echte deutsche Jünglinge und Jungfrauen hervorgehen, die unserer Gemeinde und dem Vaterlande zur Ehre gereichen. iinioerfitäts * Nachrichten. — Der Prioatdocent und Observator der Sternwarte, Prof. Dr. Friedrich Deichmüller zu Bonn ist zum außerordentlichen Prosestor in der philosophischen Facultäl der dortigen Universität ernannt worden. — Aus Erlangen berichtet daS dortige Tageblatts Der al« Nachfolger deS Gehetmraths Köhler in Wien berufene Dr. Lotz wirb erst zum Beginn deS Wintersemester- hierher überstedrln, weil dte Enthebuna von derzeitiger Stellung dort n»ch nicht genehmigt ist. — Göttin-««. Die Frequenz unserer Universität hat auch in diesem Semester wieder erfreulich zugenommen. Adgegange» sind bis jetzt 280 Studirende, neu ausgenommen 431. ES ergibt sich also ein PluS von 151 Köpfen. Da dte Zahl der Studirende» im verflossenen Wintersemester 1030 betragen hat, so wird fie tu diesem Semester auf über 1180 steigen. Dazu kommen noch dte mehr als hundert nichtmatricultrten Hörer und Hörerinnen. Dte Gesammtfrequenz beläuft sich demnach auf rund 1280. Schiffrrr achrichteir. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Car- Loo- und I. M. Schulhof. Bremen, 7. Mat. (Per transatlantischen Telegraph.j Der Postdampfer Halle, Eapttän E. Nach, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, nach Baltimore bestimmt, tst heute 7 Uhr Margen« wohlbehalte» tn Newport angekommeu. Seit Xawöcsawtwe^ifter* bet Stadt Sietze». MM inaip 0 (i« April: 30. Georg Albrecht Glenz, Sergeant dahier, mit Marie Philipptne Märke zu Lich. Mat: 1. Heinrich Vomend, HilsShobotst dahier, mit Elisabeth Marte Katharine Schäfer zu Wieseck. 3. Georg Krausmüller, Dirigent der höheren Bürgerschule zu Homberg a. b. C., mit Auguste Emma PKlhelmtne Karoltne Helfrich hier selbst. 7. Gusto» Eduard Michaelis, Graveur dahier, mit Auguste Karoltne Wildel mine Kluge hterselbst 7. Georg Adam Rahn, Korbmacher dahier, mit Henriette Susanns Abel Hierselbst. Mai: 1. Friedrich Bonarius, Schreiner dahier, mit August« Luise Henriette Pauline Schmidt, geb. Wirker, Ätttwe deS Metallgießers Ludwig Wilhelm Schmidt dahier. 4. Dr. Theophil Emst Heinrich Leopold Retnewald, pract. Arzt zu Münzenderg, mit Elisabeth Emilie Mathilde Thekla Buchner hterselbst. 4 Ludwig Pfeiffer, Dtenstknecht dahier, mtt Wilhelmine Damm hterselbst. 5. Johan» Peter Barthen, Heizer dahier, mtt Anna Eltsabethe Hoiman» hterselbst. ••ewttee. Aprtl: 27. Dem Taglöhner Peter TrechSler ein Sohn. 27. Dem Knecht Johannes Emrtch etn Sohn, Georg. 28. Dem Kohlenhändler «loy« Spengler eine Tochter. 29. Dem Taqlöhner Friedrtch Jeschke ein Sohn, Friedrich. 29 Dem Schlosser Heinrich Deibel eine Tochter. 30. Dem Poltzeiamls-Gehülfen Ludwig Sier ein Sohn. Mai: 1. De« Eisendreher Gustav Krüger «in Sohn. 1. Dem Former Anto» Ztrbus etn Sohn. 2. Dem Baua-ptrant Jean Neumann ein« Tochter, Erna Karoltne Eva. 2. Dem Korb- und Stuhlflechter Ludwig Zecher ein Sohn, Heinrich Max. 4. Dem Zugsührer Konrad Reusch «in Sohn, Richard. Mai: 1. Wilhelm Schupp, 4 Monate alt, Sohn von Taglöbner Friedrich Schupp dahier. 1. Fauftin Wolser, 30 Jahre alt, Erdarbeiter von Unter-WtdderShetm. 2. Ephraim Grünewald, 71 Jahre alt, Makler dahier. 2 Jakob Schwanz, 71 Jahre alt, Knecht »•■ Ernsthausen. 3. Karl Brückel, •/< Jahre »lt, Sohn von Bergmann Jakob Brückel VII. zu Watzenborn. 4 Johanna Tasche, 45 Jahre alt, Prtvattn dahier. 4. Karl Heinrich Lang, 20 Jahre alt, Schreiner dahier. 4. Jakobine Lony, geb. Seitz, 49 Jahre alt, Ehefrau do» Privatmann Christian Lony dahier. 5. Dr. Gustav Ferdinand Kretschmar, Geheime Justtzrath UnioeisitätS-Prostssor i. P. dahier. 6. Lina Klee, 7 Monate alt, Tochter von Schneider Heinrich Klee dahier. 6. Carl Paul Arthur Horn 2 Jahre alt, Sohn von Wtrih Jakob Horn dahier. 6. Katharine Marlin, geb. Kühn, 32 Jabre alt, Ehefrau von Knecht Ernst Martin dahtrr. 6. Georg Htnkler, 56 Jahr« alt, Schneider von Steinberg, Krei« Gießen. 7. Johannes Kuhl, 51 Jahre alt, HilfSlademeister dahier. Auszug au» -en Wrd>cnbad?er* der Stadt Gießen. Gvaag elische 8e«rinde. Getr«rta. MarkuSgemetnde. Den 2. Mai. Friedrtch Bonarius, ein Wittwer, Schreiner z» Gießen, und Auguste Luise Henriette Pauline Schmidt, geb WiSker, Wtttwe des Metallgießer« Ludwig Wilhelm Schmidt zu Gießen. Luk,-gemeind«. Den 4. Mai. Dr. Theophil Retnewald, Arzt zu Münzender«, «nb Elisabeth Buchner, Tochter des verstorbenen Realgymnafial- lehrers L P. Prof. Dr. Otto Buchner. JohanneSgemcinde. Den 4. Mat. Ludwig Pfeiffer, Dienstknecht zu Gießen, und Wilhelmine Damm, Tochter des verstorbenen Schreinermetsters Johann Damm VII. zu Reiskirchen. Lukasgemeinde. Dm 2. Mei. Dem Schlosser Konrad Bonarius eine Tochter, Johanna Maria Luise, geboren den 24. Februar. Denselben. Dem Stattonsgehtlfen Jakob Fischer ein Sohn, Karl Johannes Louis Wilhelm Joses, geboren den 20. Mä,z. Denselben. Dem Stations-Dtätar Georg Ludwig Raubrr ein Sohn, Karl Friedrich Wilhelm, geboren den 17. März. Johannesgemetndc. Den 2. Mai. Dem Maurer Georg Cavpeller eine Tochter, Huise Henriette Anna Theodore, geboren den 15. März. Denselben, Dem Taglöhner Eberhard Schmidt ein Sohn, Heinrich, geboren den 10. December 1896 Denselben. Dem Locomottvbeizer Wilhelm Krauhe eine Tochter, Karollne Marte Sophie, geboren den 11. März. Beerdigt«. Mattbäusgemeinde. »x I ^Rai. Konrad Döpfer, Weißbinder, verheirathet, 47 Jahre alt, starb den 29. April. Den 2. Mat. Georg Dietz, Maurer, verhetrathet, 45 J-Hre alt, starb den 28. April. MarkuSgemeinde. Den 5. Mat. Karl Lang, Schreiner, Sohn des verstorbmm Schreiners Georg Lang, 20 Jahre alt, starb den 3. Mat. Den 6. Mat. Johann» Tasche, Prtoatin dahier, 46 Jahre alt, starb den 4. Mat. Den 7. Mat. Jacobtne Lony, geb. Seitz, Ehefrau deS Privatmanns Christian Lony, 49 Jahre alt, starb den 4. Mai. JohanneSgemetnde. Den 7. Mai. Dr. Gustav Kretschmar, Geheimer Justizrath, Universitäts-Professor t. P. zu Gießen, 66 Jahre alt, starb den 5. Mat. Für das Kaiser-Friedrich-Deukmal gingen bet uns ein: Von Pfarrer Hamann 1 X, W. 3^4, zusammen 4 X Für das arme Fräulein gingen ein: Von Frau Paul 1 **, Frl. A. G. 2 Jt, R. 3 X, Anna Müller 1 X, St. 0.50 X, G. 1 X, zusammen 8.50 X Wettere Gaben nimmt gerne entgegen Die Expedition des „Gießener Anzeiger". verkehr, tmb Vrttsrvirthschaft. eittm, 8. Mai. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. Jt 0,85—1,05, Hühncrtter pr. St. 0 4. 2 St. 10—11 4, Entmeier 2 St. 11—12 H, Gänse r»er pr. St. 00—11 Käse pr.St.b—8^, Käsematte pr. St. 3 Erbsm pr. Liter 18 H, Linsm pr. LUer 27 Taubm pr. Paar X 0,70 bis 0,90, Hühner pr. Stück 1,10 bis 1,30, Hahom pr. Stück X 1,20—1,50, Enten pr. Stück X 1,60—1,80, Gänse pr. Pfund X 0,00-0,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66-74 H, Kuh- und Rindfl-isch pr. Pfd. 60—66 H, Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bis 66 Schweine« fleisch, gesalzm, pr. Pfd. 70 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 60-54 4. Hammelfleisch pr. Pfd. 50-65 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4.60 biß 5,00 X, Weißkraut vr. Stück 0—00 4, Zwiebeln pr. Centner X 8,00—9,00, Milch pr. Liter 16 4. Bad Saleeehllrt. Gegen Gicht und RheumatiSmuS wird eine solch' große Anzahl Bäder angepriesen, daß dem Leid.'nden die richtige Wahl oft recht schwer wird. Jene Krankheiten bnuhen ebenso wie Nieren-, Blasen-, Leber- und Magenleiden auf Stoffwechselstörungen. Als wirksamstes Mittel, diese zu beseitigen, gelten die natürlichen Mineralquellen und von solchen wieder diejenige, welche zufolge ihres Gehaltes an Lithium die Fähigkeit bt* sitzen, die sich im Körper bildenden harnsaueren Ablagerungen (Harn- grtes, Sand und Stein) wieder aufzulösen und auSzuschetden. 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