Cacao Stamm LRL-oro, ***«.-ät *"*3. u„b ui.; m-52 Stangen 1.-3. r: ^ Stämme 3. und 4. t |10Q m-33 langen 1± *•' d2 rin Nutzholz 2. ä ^°b-ch, 4. Februar 1881 dürgemeisler.Aim 2nnNta h‘l8« ,8 4i’ 3611 rm S- ‘Mm®# fl*5oh‘54U" 442 Bitb 5,ll'et 6t-«b0* » *b* 5'5'3ebt*to:. emastie, Scbibrid-Syilee. "äeu jede rt ohne Rader-Anweohiluii! und Garutie. Katalog grafe. Mayiarth & Co, r . _ U HuttHeOftr fort L IW., !£■ 1126 tSÄ^'JI« II—MR& ae sjessev, Februar 81.* mW 21.1 96.1; 1881 3L11' 101J «k . pontnoio1 ir. [tc- cke M. Niedenau 15 ;n Stets auf Lager .Stlben«'" Ä** s&*- srmtmb. O5l. ZulDbL M. 33 Erstes Blatt Dienstag den 9 Februar 1897 Amts- und Anzeigeblatt für den "Kreis Giefzeir Redaction, Expedition und Druckerei: SchutstraßeAr.7. Fernsprecher 51. Vierteljähriger Monnemcntspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2'Mark 50 Psg. Die Gießener AamitleuvtLIter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Gießener Anzeig er Kenerat-Mnzeiger. Hratisöeitage; Hießener Aamilienötätter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für d« folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehmen j Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 21 mtlieber Lbeil. 9h. 5 deS Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 5. d. M., enthält: (Nr. 2359.) Bekanntmachung, betreffend die Einrichtung unb den Betrieb von Anlagen zur Herstellung von Alkali- lThromaten. Vom 2. Februar 1893. Gießen, den 6. Februar 1897. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend: Maul- und Klauenseuche zu Nonuenroth. Nachdem in einem Gehöfte zu Nonuenroth die Maul» und Klauenseuche amtlich festgestellt worden, wird dies mit dem Ansügen zur öffentlichen Keuntniß gebracht, daß Gehöft- und Gemarkungssperre angeordnet ist. Gießen, den 6. Februar 1897. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend: die Maul- und Klauenseuche zu Rabertshausen. Nachdem in einem Gehöfte zu Rabertshausen die Maul- und Klauenseuche amtlich festgeftellt worden ist, wird idieS mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntuiß gebracht, daß Gehöftfperre angeordnet worden ist. Gießen, den 8. Februar 1897. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Gagern. Deutscher Reichstag. 169. Sitzung. Samstag, den 6. Februar 1897. Am BundesrathStische: Reichskanzler Fürst Hohenlohe iStaatssecretär Frhr. o Marschall. Die Berathung des Etats des Reichskanzlers und des dazu »vorliegenden Antrags Ancker wird fortgesetzt. Abg. Rickert (frs. 93g.): Auf der linken Seite hier find wir einigermaßen in Verlegenheit und zwar in Bezug auf die Person des Herrn v. Marschall. (Heiterkeit rechts.) Die Herren vom Bunde mrbreiten ja immer. Herr v. Marschall besorge unsere Geschäfte, und sirgendwo habe ich sogar gelesen, der Antrag, über den wir eben ver- Ihandeln, sei bestellte Arbeit. Wir sind am meisten darüber erfreut, »Die der StaatSsecretär den Appell an die Oeffentlichkett betonte und begrünbete, und wir hoffen, daß diese Auffassung auch bei anderen lSellhenheiten zur (Geltung gelangen werde. DaS Vertrauen des Landes zur Regierung ist durch dieses Vorgehen gestärkt worden. .Zur Verhinderung solcher Vorgänge, wie wir ste soeben erlebt haben, Müssen vor Allem die Einrichtungen reformirt werden. Damit wird •am besten das Interesse der Monarchie gewahrt. Abg. Liebermann v. Sonnenberg (Ref.-P.) gibt dem Staatssekretär darin Recht, daß der Proceß nothwendtg gewesen sei, •aber — man hätte den Vorgängen, die ihn nothwendig machten, Ilieber vorbeugen sollen! Unverkennbar habe auch der Proceß eine Ausbeute für die Antisemiten geliefert. Leckert jüdische Mutter, Lützow jüdische Frau und dazu noch Hingolf Staerck — Alles un- werfälschtes „Voll". (Heiterkeit.) Auch eine Fortsetzung des ProcesseS Met zur Aufklärung der Dinge erwünscht. Heber Normann-Schumann .oürde er selbst wer weiß noch Alles erzählen können, doch wolle fcr Idas Haus damit nicht aufhalten. Außer im „Rewyork Heralb" habe Wörmann auch noch in der „Estafette" beiliegende Artikel gegen hoch- gestellte Personen der Retchtzverwaltung veröffentlicht. Auch in die antisemitischen Kreise habe sich Rormann eingeschltchen, um Verwirrung zu stiften, in den von ihm gebUbeten Conventikeln, an fernen unzurechnungsfähige Leute wie Paasch und Ahlwardt theil- viehrnen, seien die bösartigsten Klatschgeschichten erfunden und weiter verbreitet roorben. Wie komme es, daß man dm Rormann nicht aufgegriffen habe? Man fei doch im Auswärtigen Amte schon längst über sein Traben unterrichtet gewesen. Rormann müsse sich sehr sicher gefühlt haben, denn noch während des ProcesseS hielt er sich Bier auf. Auch das Auswärtige Amt wußte das! Warum hat man ibn nicht vor Gericht gebracht. Auf jeden Fall sei die politische Polizei stark reformbedürftig. Abg. Dr. Friedberg (nl.): Wir haben den Antrag Ancker dankbar begrüßt, wenn wir ihn auch nicht annehmen können, da der Reichskanzler aus formalen, staatsrechtlichen Gründen nichts mit demselben anzufangen weiß.' Im Lande hat der Proceß allerdings den Anschein erweckt, als fehle es an einer einheitlichen Regierung. Auch ich hatte anfänglich diesen Eindruck, bin aber durch die gestrigen Ausführungen des Reichskanzlers und des Staatssecretärs eineS Andern belehrt roorben. Es ist conftatirt, baß durch den Proceß nur »olle Klarheit geschaffen werden sollte, und baß alle Schritte im Einvernehmen mit dem Staatsministerium geschahen. Damit ist alles Gerede von Zusammmhanglofigkeit in der Regierung hinfällig, «ebner wendet sich sodann gegen Bebels gestrige Aeußerungen über h«8 „System Bismarck4'. Der Ruhm Bismarcks werde noch lange strahlen, wenn die revolutionistischen Theorien der Socialbemokratie Gingst übet den Hausen geworfen fein würden. Auch Bebel habe f'tfa „System", das System nämlich, an ein Körnchen Wahrheit wer weiß was für Aufbauschungen anzuknüpfen. Auch daS fei eine unehrliche Methode. Abg. v. Kar dorff (Rp.): Die von demokratischer Seite gehegte Hoffnung, daß auch einige Fädm nach FriedtichSruh ginge», hat sich, jedenfalls nicht erfüllt. Rach den gestrigen Ausführungen des Staatssecretärs v. Marschall ist es mir allerdings zweifelhaft geworden, ob bet Proceß noch hätte oermieben werden können. (Rufe: Aha! links.) Ich bedauere aber doch, daß der Proceß hat geführt roetben müssen. (Lachen links.) Ja unter dem Fürsten Bismarck wäre es sicher nicht nothwendig gewesen, der hätte Herrn v. Tausch mit eisernem Besen weggefegt. Richt einverstanden bin ich mit bet Behandlung der Presse durch das Auswärtige Amt. Wenn beispielsweise die „Köln. Ztg." von Herrn v. Marschall Notizen erhält, vielleicht harmlose, und das Blatt bringt bann eine Aeußerung, bei den Auslastungen bes Landwirthschaftsministets und des Schatzsecretärs über die Handelsverträge handle eS sich nur um .Rede-Entgleisungen", was soll man da denken! Nach einer Ein- hettlichkeit der Regierung sieht das in der Thal nicht aus. Staatssekretär v. Marschall: Der Vorredner behauptete, durch den Proceß sei ben Socialbemokraten eine große Freude bereitet roorben. Ich meine dagegen, durch Beseitigung der Zustände, die den Proceß veranlaßten, ist den Socialbemokraten eine große Freube verdorben roorben. Wenn Vorrebner sobann von einer Notiz in der „Köln. Ztg." sprach, so kann ich nur roieberholt auf bas Bestimmteste versichern, daß das Auswärtige Amt nur Informationen gtebt über auswärtige Angelegenheiten. Ich kann es nicht verhindern, daß ein Blatt, dem ich Informationen über auswärtige Sachen gebe, vielleicht an demselben Tage oder am anderen Tage Notizen über innere Angelegenheiten bringt, die sogar vielleicht dem Auswärtigen Amt unbequem find. Wollte ich einem solchen Blatte überhaupt keine Informationen geben, bann würde das nur die Folge haben, daß die Blätter sich unzuverlässige Informationen von außerhalb beschaffen und — falsche Nachrichten sind immer die interessantesten. (Heiterkeit.) Das Hauptübel liegt in der Schnüffelei nach Offiziösen. In England kennt man das nicht. Das System Tausch, überall Hintermänner zu suchen, hier also ministerielle Hintermänner für Preßleistungen, hat Schule gemacht. Dem sollte man ein Ende machen. Auch die deutsche Preste selber wird dadurch im Auslande discreditirt, schon jetzt meint man in England, unsere Preste sei nicht selbstständig in ihrem Urtheil und denke nicht nach. Unsere Presse selber sollte ba Abhilfe schaffen. (Beifall.) Abg. Dr. Lieber (Ctr.) wendet sich zu der polnischen Frage; unbeschadet seiner vaterländrschen deutschen Gesinnung wollte das Centrnm ben Polen volle Gerechtigkeit widerfahren lassen, um so mehr, als mit dieser Befehdung des Polovismus auch eine Befehdung des Katholicismus verbunden scheine. Mögen aber auch die Polen sich zu nichts hinreißen lasten, was den Gegnern Wasser auf die Mühlen liefern würde. Was den Antrag Ancker betrifft, so sind wir mit dem Reichskanzler darin einig, daß derselbe seine Zuständigkeit überschreitet. Aber die Sache muß hier zur Sprache gebracht werden. Wir hoffen, daß, wie der Reichskanzler zusagte, fortan Maßnahmen getroffen werben, um der Wiederkehr solcher Vorgänge vorzubeugen. Ganz entgegen den nachträglichen Rathschlägen des Grafen Limburg und Mirbach meinen wir, daß das Ansehen des Staatsministeriurns durch den Proceß nicht vermindert, sondern vielmehr gestiegen ist. Auch meinen wir, daß es die Mängel der Institutionen sind, die solche Früchte wie Herrn v. Tausch gezeitigt haben. Graf Mirbach hat gestern eine Wendung gegen ben Präsidenten gebraucht (eine Anspielung auf dessen Schwerhörigkeit), welche ein unerhörter Angriff auf die erste Stelle in diesem Hause nicht nur, sondern auch auf die Partei war, der der Präsident angehört, und auf dir Mehrheit, die ihn gewählt hat. Graf Mirbach hat zwar zum Schluß erklärt, er habe nicht persönlich beleidigen wollen, aber ba er fein Bebauern über den tief verletzenden Eindruck seiner Worte nicht ausgesprochen hat, also auf halbem Wege stehen geblieben ist, kann ich ihm die Bemerkung nicht ersparen, daß in demselben Athernzuae, wo er von der Vornehmheit des Herrn v. Marschall sprach, keinen Schatten oon Vornehmheit verrieth. Abg. v. Hodenberg (Welfe): Herr v.Tausch sei ein Product der Politik der ersten 20 Jahre im deutschen Reich und die Conser- vativen seien, wie sich zeige, die Einzigen hier im Hause, die nicht mit dem Vorgehen des Herrn v. Marschall einverstanden waren. Abg. Frhr. v. Stumm (R--P.) bezweifelt, daß Fürst Bismarck, ohne Proceß, bei Tausch ben eisernen Besen hätte angeroenbet, Fürst Bismarck das auch nicht hätte thun können. Der Proceß war nöthig und widerspricht auch in keiner Weise den preußischen Traditionen. Der Art, wie Bebel den Proceß gegen die politische Polizei überhaupt verwertbet, muß man allerdings entschieden entgegentreten. Die politische Polizei ist unentbehrlich. Abg. Bebel (Soc.) bestreitet dieNothwendigkeit der politischen Polizei. Die Herren sollen mit ihren Angriffen auf die Social- bemofratie etwas weniger laut fein, habe doch ihr jetziger Herr von Miquel noch 1863 gesagt, tm Nationalverein, die Herren in Berlin, die den liberalen Plänen nicht folgen wollten, möchten daran denken, wie es den Bourbonen ergangen sei. Der Antrag Ancker gehe nicht weit genug. Das ganze System müsse beseitigt werden, wie es noch von den Zeiten Bismarck her bestehe. Abg. v. Levetzow (cons.) bemerkt Dr. Lieber gegenüber, Graf Mirbach habe schon gestern über seine betr. Aeußerung sein Bedauern ausgesprochen und erklärt, baß er Niemanden habe verletzen wollen. Mit diesem Bedauern und mit dieser Erklärung hätte Lieber sich wohl begnügen können, statt die Sache breit zu treten. Abg. Lieber: Graf Mirbach hat kein Bedauern ausgesprochen, weder ich, der ich darauf geradezu wartete, noch auch einer meiner Freunde hat etwas davon gehört. Abg. Richter (frs. 93p): Da unser Antrag (Ancker) in der Hauptsache fdnen Zweck erfüllt hat, ziehen wir ihn hiermit zurück. Abg. v. Jagdzewski (Pole) wendet sich gegen die Erklärung des Reichskanzlers zur Polenfrage. Die Polen beanspruchten nur, was ihnen durch feierliche Versprechungen an Rechten verbrieft roorben sei. Abg. Dr. Hasse dankt Namens der Nationalliberalen dem Reichskanzler für seine gestrige Erklärung in der Polenfrage. DaS Centrum sollte dafür sorgen, daß die unglückliche Verwechselung von polnisch und katholisch endlich aufhöre. Hierauf tritt Vertagung ein. Montag 1 Uhr: Fortsetzung. (Schluß 5'1* Uhr.) Deiche» »eich. Berlin, 6. Februar. Der Kaiser erschien gestern Abend in Begleitung deS Prinzen Friedrich Leopold, sowie deS russischen Obersten Nepokottschitzki und einer glänzenden Suite beim Alexander-Regiment, um dem AbschiedSmahl zu Ehren des früheren Regiments - CommandeurS, jetzigen Brigade- CommandeurS, Generalmajor v. Saustn, beizuwohnen. Uw 11 Uhr verabschiedete sich der Kaiser. Berlin, 6. Februar. Der Kaiser empfing heute Nach- mittag den russischen Obersten Nepokoitschitzkh in Ab- schtebsaubienz. Berlin, 6. Februar. Das AbgeorbnetenhauS hat heute ben Antrag Ring, betreffenb Maßregeln gegen bie Viehseuchen-Einschleppung, mit großer Majorität angenommen, desgleichen den Antrag HoenSbroich und den Antrag Hahn. Dagegen wurde der Antrag Letocha (Ausnahme von der Schweinesperre für Oberschlesien) abgelehnt. Nächste Sitzung Mittwoch. Zweite Etats Berathung, Etat des Ministeriums deS Innern. Berlin, 6. Februar. DaS Herrenhaus ist nunmehr auf den 15. Februar, Mittags 1 Uhr, einberufen worden. Auf der Tagesordnung stehen Petitionsberichte. Berlin, 6. Februar. Die „Poft" schreibt: Wenn mehrfach die Meinung bestand, e» seien in diesen Tagen die Finanzmintster aller Bundesstaaten hier versammelt, so find wir in der Lage, demgegenüber festzustellen, daß nur bie Refsortchefs berjentgen Bundesstaaten hierher gekommen find, welche in dem Finanzausschuß deS BundeSratheS vertreten find. Gutem Vernehmen nach versprechen die stattgehabten Conferenzen über die Fortführung der Schuldentilgung im Reiche befriedigende AuSfichten. Berlin, 6. Februar. Die Morgenblätter melden au« Essen, daS Landgericht habe die Wiederaufnahme des Verfahrens im MeinetdSprozeffe gegen den Bergarbeiter Schröder und Genoffen beschlossen. Hamburg, 6. Februar. In den heutigen Versammlungen der Ausständigen empfahlen die von der social- demokratischen Partei abgesandten Referenten, am Montag die Arbeit wieder aufzunehmen. Der Kampf sei verloren- die geeignete Zeit zur Wiederaufnahme desselben müsse abgewartet werden- vielleicht kamen am DienStag noch 4 Mark zur Auszahlung - für den folgenden Dienstag fei nichts vorhanden. Hamburg, 6. Februar. Heute Mittag beschlossen die Strikenden in elf Versammlungen die Beendigung deS Strtkes. Für die Arbeitsaufnahme am Montag sprachen sich 65 pCt. der Arbeiter, dagegen 35 pCt auS. Lübeck, 6. Februar. Der Kieler Dampfer „Hansa", welcher in der Ostsee zwischen Gjedser und Warnemünde im Eise festsaß, hat Warnemünde als Nothhafen erreicht. Attslttttd. Rom, 6. Februar. Nach weiteren hier etngetroffenen Depeschen auS Kandia haben sich die türkischen Truppen gegen den Statthalter Berowitsch Pascha aufgelehnt. Dieselben find in Kanra eingedrungen und haben verschiedene Stadttheile in Brand gesteckt. Der österreichische und italienische Consul boten alles auf, um ein Blutvergießen zu verhindern, und es ist ihnen auch gelungen, aus dem Kloster Cristoph Jygi 300 halb verhungerte Frauen und Kinder zu retten. Der Commandant des Kriegsschiffes „Actua" hat trotz der hochgehendev See 700 Menschen an Bord genommen. Nach weiteren Mtttheilungen hat sich der italienische Consul an Bord deS Schiffes „Actua" begeben und die übrigen italienischen Staatsangehörigen veranlaßt, sich ebenfalls auf daS Schiff zu retten. Marseille, 6. Februar. Die Stadtverwaltung traf gestern ausnahmsweise strenge Maßregeln bezüglich der Schiffe, welche aus Ländern kommen, bie von der Pest heimgesucht find. London, 6. Februar. Ja einem großen öffentlichen Meeting am 10 Februar werden sechs Redner, darunter zwei socialistische UnterhauS-Mitglieder, daS Wort ergreifen, um zu beweisen, daß die englische Regierung an der Pest in Indien schuld sei. Ne«epe Nachrichten. WolffS telegrnphischrS Eorrespondenr-Bmc««. Berlin, 7. Februar. Der RechtSlehrer Professor Hin- schiuS ist schwer erkrankt,: er hat sich einer Krebsoperation unterziehen müssen. Mk. 465.70 448.75 151.00 20.65 11.00 10.00 Kosten für 46 Versammlungen . Druck von Stimmz., Flugbl. re. Poft« Porto....... Expedition-kosten..... Depeschen und kleine- Porto . Verschiedene-...... Wahrheit ist, daß der Theaierveretn trotz der Gegnerschaft, die 1H« fortwährend bedroht, sich einer geordneten Existenz erfreut, und nicht die geringste Lust verspürt, mir nicht- dir nicht- ... . . aufzufliegen. Wenn die Aufführungen zu Beginn der Saison - Weiß und Bonariu-, sammtlich in Gießen, gearbeitet, >icht so regelmäßig erfolgten, wie e- früher der Fall war, I und machen den Verfertigern alle Ehre. Siu Meisterwerk der Kunstschreiverei ist aber der Ladentisch, von Schreiner« meister Bender, Klein-Linden, gefertigt. Die Gesammt- einrtchtung ist nach Zeichnung deS Architecteu Ko ckerbeck ausgeführt und giebl dem GefchäftSlocal einen vornehmen und gediegenen Anstrich. — Zagdverpachtnng. Bet der am Samstag statrgehabten Verpachtung der Großen«Lindener Wald- und Feldjagd blieb das C. W. B. Fernte'fche Braunsteinbergwerk mit 1040 Mark für beide Jagden zusammen Höchstbietender. — Die bisherigen Jagdpächter zahlten 735 Mk. für diese Jagd, sodaß der Gemeindekaffe pro Jahr 305 Mark mehr dafür zuflteßt. War die Wahlen koste«. Nachdem wir vor einiger Zeit mitgetheilt, welche Summe die Socialdemokrateu iw letzten Wahlkampfe aufwandten, geht uv- heute eine Urber- ficht über die Kosten der antisemitischen Agitation zu. Da nach haben die Kosten deS Wahlkampfes im Kreise Gießen inSgesammt 1107.10 Mk. betragen. Sie setzra sich wie folgt zusammen: so hatte die- darin seinen Grund, daß man lohalerweise dem neuen Stadttheater« Unternehmen Raum und Zeit lassen wollte, seine künstlerischen Absichten zu betätigen. Indem nun in nächster Zeit die Darbietungen des TheatervereinS verhältnißmäßig rasch aufeinander folgen, wird es fich zeigen, daß auch in diesem Jahre daS augesetzte Programm streng eiugehalten wird. Die Zusammenstellung deS Repertoire- gehört nicht zu den angenehmsten Aufgaben, weil den diver- gireudften Geschmacksrichtungen Rechnung getragen werden muß. An dieser Stelle sei nur soviel gesagt, daß der künf. tige Spielplan insbesondere den klassischen Stücken wieder in vollem Maße gerecht werden wird, daß aber neben dem Lustspiel die dramatische Production der Moderne, soweit die- möglich ist, berücksichtigt werden soll. Allerdings bedarf der Theaterverein, dafern er auf der Höhe seiner Aufgabe bleiben will, der Mitwirkung aller Kreise. — Am 15. Februar — nicht wie angekündigt am 12. — wird der „Probepftil" von Oscar Blumenthal gegeben. Für diese« Abend hat die DereinSleitung Herrn Intendanten Dr. Rauch mit seinem ausgezeichneten Ensemble von Wiesbaden gewonnen. Bekanntlich hat fich in den Verhältnissen bz6 Wiesbadener RefidenztheaterS seit dem Amtsantritt deS Herrn Dr. Rauch eine vollkommene Wandlung vollzogen. DaS alte Personal wurde nicht mehr verpflichtet, dafür verstand es der neue Intendant, wahrhaft hervorragende neue schauspielerische Kräfte um sich zu versammeln. Die Vorführung deS Blumeuthal'scheu Lustspiels wird daS in jeder Hinsicht bestätigen. — Ende des Monats steht uns ein weiterer Genuß bevor. Unter der persönlichen Leitung deS Herrn Intendanten Claar werden bei vortrefflicher Besetzung Schillers 1107.10 Mk. Davon entfallen auf die Hauptwahl 795.30 Mk. und auf die Stichwahl 312 80 Mk. Für Stimmzettel- und Flug, blättervertheilen, sowie für Wagenfahrten wurde nichts ver. ausgabt, sondern alles von den Parteigenossen unentgeltlich besorgt. •• Der Persouen-Berkehr auf de« Oberheffifche« Eisen- bahnen gestaltete fich bezüglich der Personenzahl auf den einzelnen Stationen im Rechnungsjahre 1895/96 wie folgt: „Räuber" über die Bühne des TheatervereinS gehen. Pr. Loeve Abeud de, Dr. Haym. Der gestern im großen Saale de- GesellschaftS-Berein» veranstaltete Sottet« Ab end dtS Herrn Dr. HanS Haym aus Elberfeld hatte sich eines guten Besuche- zu erfreuen, der beste Beweis da« für, daß dieser ausgezeichnete Künstler von seiner früheren hiesigen Thätigkeit her noch in gutem Andenken bet den Musikfreunden Gießens stand. Da Herr Dr. Haym alS Sänger bisher hier nicht bekannt war, waren die Erwartungen, wie er sich mit dem gestrigen, ziemlich umfangreichen Pro- gramm abfindev würde, naturgemäß sehr große- aber ebenso groß war auch die Freude, als man sich den früheren Dtrt« genten und Lehrer Haym auch als vortrefflichen Sänger entwickeln sah. Wir würden zu viel behaupten, wollten wir Herrn Dr. Haym einen Stimmcrösue nennen, der mit einer verschwenderischen Fülle edlen Wohllaute- auSgefiattet ist, aber sein Organ hat angenehmen Klang und ist in den verschiedenen Lagen sehr ausgeglichen, ein Vorzug, um den ihn mancher Sänger beneiden könnte. Daß wir in Bezug auf technische Ausbildung, besonders Deutlichkeit der Aussprache, Reinheit der Eoloratureu u. s. w., einen routinirten Künstler in ihm finden würden, den selbst eine kleine Indisposition an der mustergilitgen Durchführung seines Programms so gut wie gar nicht hindern konnte, war vorau-zuseheu- was aber bei feinen Borträgen am meisten ivtereffirte und ganz uneingeschränktes Lob verdient, war die vornehme und in hohem Maße künstlerische Auffassung, die in jeder einzelnen Ballade den einzelnen Empfindungen, welche Dichter und Eomponist zum Ausdruck gebracht wissen wollten, gerecht wurde und in jeder Note den gebildeten denkenden Musiker verrieth. ES ist schwer zu sagen, welche Ballade Httr Dr. Haym gestern am besten vorgetragen habe- der Eindrücke waren zu viele und der Inhalt der einzelnen Dichtungen zu manuichfaltig, um hier ein endgilttgeS Urtheil aufkommen zu lassen. Nach unserer Meinung waren „Archibald DonglaS" und „Prinz Eugen" die hervorragendsten Leistungen. — Herr Dr. HaY« kann versichert sein, daß daS Gießener Publikum ihm für den gestern gebotenen Kunstgenuß von Herzen dankbar ist und ihn bei ähnlicher Gelegenheit gewiß mit Freuden wieder begrüßen wird. — Zum Schluß erwähnen wir gern anerkennend Herrn A. v. Othegraven aus Köln, der durch seine feinsinnige Clavierbegleitung — auf einem vorzüglichen Blüthnerfiügel aus dem Ptauoforte- lager des Herrn Wtlh. Rudolph — wesentlich zum guten Gelingen de- Ganzen beigztragen hat. Die Mitglieder de- hiesige« Lehrer Bezirk-- Verein- feierten Samstag Abend im neuen Saal des „Cafv Balzer" ein sog. Familienfest, das, zahlreich besucht, auch von der Theilnahme deS Herrn KreisschuliuspectorS Dr. Lucius । beehrt war, einen höchstanmuthigen Verlauf nahm. Ein« geleitet wurde dasselbe durch einen von Fräulein Pfaff gut vorgetragenen, sinnreichen und weihevollen Prolog, von einem Mitgliede des Vereins in meisterhaft poetischer Form verfaßt. Hierauf hielt der Vorfitzende des Vereins, Herr Lehrer i. P. Funk eine der' Bedeutung des Festes angemessene Ansprache, worin er die Gefühle der Freude, Eintracht und Liebe prieS. Ein reichhaltiges Programm klas fischer, von den Mitgliedern der Verein- mit Virtuosität aus« geführter Musikstücke, boten den Anwesenden seltene musikalische Hochgenüsse und erweckten allseitig eine gehobene festliche I Stimmung. Ein humoristische- Theaterstückchen bildete den Schluß der sämmtlich gelungenen Aufführungen. Dann hielt ein kleine-, der Göttin Terpsichore gewidmete- Opfer die Festversammlung noch einige kurze Stunden zusammen. Alle Besucher de- Feste-, von den Eindrücken desselben hoch- brfriedtgt, schieden mit dem lebhaften Wunsche, in nicht allzu« I ferner Zeit eine gleiche Wiedervereinigung zu feiern. * ♦ Siebener Knnsthandwerk. Immer mehr bürgert sich auch bei uu- die Sitte ein, bet Neueinrichtung von Ver« I kauf-lagern dem Kunsthandwerk Gelegenheit zu geben, hierbei I sein Können zu betätigen. Die Löwen-Drogerie (W. Kil« btuger), welche in wenigen Tagen SelterSweg 52 neu eröffnet wird, bietet hierfür wieder einen Beleg. Die darin ausgestellten Repositorien und Waarenschränke in massivem I Eichenholz hergestellt, find mit wundervoller Bildhauerarbeit | verziert, von den Schretnermtistern Bernhardt, Ben-ler, 826 -578 2087 -727 2471 1274 1218 128 2122 2350 456 134 -18 366 532 -35 —151 —412 937 739 1038 —449 465 —39 671 139 Die mit — versehenen Zistern geben daS Weniger des vorbei gegangenen Jahres an, die übrigen das Mehr. Gewaltsamen Todes gestorben find im Jahre 1895 im Großherzogthum Hessen 614 Personen, und zwar 318 durch Verunglückung, 275 durch Selbstmord und 21 durch Mord oder tödtliche Körperverletzung. Die Mitglieder der gewerbliche« vernf-ge»offe«schafte« (Arbeiter Unfallvtrfichtrung) haben in Gemäßheit de- § 71 deS UnfalloerficherungsgesetzeS vom 6. Juli 1884 den Vor ständen ihrer Genossenschaften binnen sech- Wochen nach Ablauf des Rechnungsjahres (11. Februar 1897) zum Zwecke der Vertheilung der Gesammtumlage eine Nachweisung über die im verflossenen Jahre beschäftigten Versicherung^ pflichtigen Personen und die von denselben verdienten Löhne und Gehälter etnzuretchen. Für Mitglieder, welche mit der Einsendung einer solchen Nachweisung im Rückstände bleiben, erfolgt die Feststellung der Löhne durch die zuständigen Organe der Genoffenschaft. Außerdem können derartige säumige Mitglieder gemäß § 104 deS obigen Gesetze- mit einer Ordnungsstrafe bi- zu 300 Mk. belegt werden. ES sei deshalb hierdurch an die Einreichung der betreffenden Lohnnachweifungen erinnert und auf die Folgen der etwaigen Bersäumniß hingewtefen. ** Landwirthschaftliche vernf-genossenfchaft. Der „Reichs. Anzeiger"meldet: Der BuudeSrath beschloß am 21. Januar, daß für den Bezirk der land« und forstwirthschaftlichen 8t- rufsgenosstnschaft im Großherzogthum Hessen neben dem bisherigen Schiedsgericht in Darmstadt ein zweitel Schiedsgericht zu errichten und die Bestimmung des örtlichen Bezirk- sowie des Zeitpunkte-, an welchem da- zweite Schiedsgericht in Wirksamkeit treten soll, der Großherzogl. Regierung zu überlasten ist. ♦* Der diesjährige SursuS über Blitzableiter an der Elektrotechnischen Lehranstalt deS Physikalischen Verein- ia Frankfurt a. M. findet in der Woche vom 8. bis 13. März statt. Diese Curse werden nun seit acht Jahren im Auftrag deS Verein- von Herrn Dr. Rippolt abgehalten und er« freuen fich reger Theilnahme der Kreise, für die fie bestimmt find: Selbstständige Gewerbetreibende der Blitzableiterbranche (Mechaniker, Schlosser, Dachdecker, Spengler, Installateure) oder Solche, die es werden wollen, Baubeamte u. f. w. Da der CurfuS sich nicht auf Vorträge beschränkt, sondern auch Exkursionen und vor Allem eine Aussprache Über da- Durck- genommene stattfindet, kann im Interesse des Erfolges nur eint bestimmtt Theilnthmtrzahl zu jedem CnrsuS zugelaffto werden und empfiehlt sich darum frühzeitige Anmeldung. Da- Honorar beträgt 30 Mk. Weiteres ist au- de« Pr»' gramm zu ersehen, welches die Anstalt kostenlos versendet. Um hiesigen Sewerbtreibenden und solchen au- der Um gebung Frankfurts die Theilnahme zu erleichtern, ist der Unterricht auf die Zeiten Vormittag- 10 bi- 12 Uhr nnb Nachmittag- 2 bis 4 Uhr gelegt. Depeschen des Bureau »Herold." Berlin, 7. Februar. Der Parteitag der freisinnigen Volk-Partei für Berlin, der g^eru im Reich-ragSgebäude tagte, hat nach einer längeren Rede des Abgeordneten Richter eine Resolution angenommen, die dem Abgeordneten Richter für sein bisheriges verhalten in der Frage des Zusammengehen- der Liberalen den Dank des Parteitages ausspricht, alle- Weitere der Fraktion überläßt und fich mit dem neuesten Schreiben Richter- einverstanden erklärt. Berlin, 7. Februar. Gestern Nachmittag wurde zum dritten Male in den Geschäftsräumen der Wochenschrift „Kritik" gehauSsucht und zwar fahndete man diesmal nach dem PostanweisungS' Einlieferungsbuch, da man den Verfasser de- Artikels „Sin undiplomatischer Neujahr-empsang auswärts verwuthet. DaS Buch wurde nicht gefunden, dagegen verschiedene andere Gegenstände beschlagnahmt. Wie», 7. Februar. Wie daS „Neue Wiener Tageblatt aus angeblich guter Quelle erfahren haben will, hatten die Mächte beschlossen, dvn Sultan behufs Durchs ü h r u n g der Reformen anzuempfehlen, ein von ihm zu erwahlende- Comits, aus Europäern bestehend, einzusetzen, welches die I Aufgabe hat, an den Beratungen theilzunehmen. «ncone, 7. Februar. Wegen Lohnstreitigkeiten stellten sämmtliche Hafenarbeiter die Arbeit ein. Die Polizei I verhaftete 48 Rädelsführer. Pari-, 7. Februar. Auf Veranlassung Kaiser Wilhelms besuchte gestern der deutsche Botschafter Graf Münster den I erkrankten General Gallifet. In dem Befinden deS Generals soll eine Besserung eingetreten sein. Pari-, 7. Februar. Gestern Abend entstand aus einem Ball im Stadthause dadurch eine große Panik, daß die Municipalbehörde ca. 2000 Einladungen zuviel auSgegeben hatte. Präsident Faure und Gemahlin wohnten dem Balle bei. Die Circulatton war zeitweise unmöglich. Madrid, 7. Februar. In Manilla wurden acht Eingeborene, welche der provisorischen Jnsurgenten-Regierung angehört hatten, erschossen. Hamburg, 8. Februar. Am SamStag Abend kamen in I verschiedenen Stadtgegenden Ausschreitungen vor, sodaß die Schutzmannschaft verstärkt werden mußte, die Gerüchte von bei den Excessen vorgekommenen Verwundungen find I übertrieben, immerhin ist die Zahl der Verletzten nicht un« I bedeutend. Gestern Vormittag kam es abermals zu verschiedenen Reibereien zwischen hiesigen und fremden Arbeitern, welche theilweise ebenfalls blutig endigten. Ein reitender I Schutzmann soll vom Pferde gerissen worden sein. In den I gestrigen Strike-Versammlungen ermahnten die Führer zu I ruhigem Verhalten. Trotzdem wird angenommen, daß bei I dem heutigen Arbeitsantritt Zusammenstöße wahrscheinlich unvermeidlich sind. Athen, 8. Februar. Alle vor Kreta liegenden Kriegsschiffe landeten Mannschaften, um daS Feuer zu löschen und den Christen die Flucht auf die Kriegsschiffe zu ermöglichen. Die Zerstörung in der Stadt ist groß. In den übrigen Städten Kreta« kam es bisher zu keinen MaffacreS. WB. Berlin, 8. Februar. Dem Vernehmen nach ist der Befehl zur schleunigen Indienststellung deS Kreuzers „Kaiserin Augusta" gegeben, welcher in den allernächsten Tagen nach Kreta in See gehen soll. CocaU» Gießen, den 8. Februar 1897. Die Beerdigung deS Herrn Prof. Dr. Buchner fand am SamStag Nachmittag unter Betheiligung eines großen I TranergefolgeS statt. Die zu Herzen gehende, den Lebensgang deS Verstorbenen trefflich schildernde Grabrede hielt I Herr Pfarrer Diugeldey. Herr Realgymnasial-Director Rausch gab dem Dank deS Lehrer-Collegium- und der Schüler in beredten Worten Ausdruck und legte einen Kranz am Grabe nieder- dasselbe geschah durch Herrn Professor Dr. Blase im Namen deS Verein- akademisch gebildeter Lehrer, durch Herrn Provinzialdirector Freiherrn v. Gagern im Namen deS Gleiberg-Vereins, dessen Schriftführer der Verewigte gewesen, sowie durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Fuhr im Namen des nationalliberalen Vereins. • • Herrn Prälat D. Habicht sind au- Anlaß feines 75. Geburtstags am vorigen Freitag zahllose Glückwunschschreiben und Telegramme von Nah und Fern zugegangen. Der Rector der theologischen Facultät der Landes- «ntverfität sandte laut „N. H. V." seinen Glückwunsch dem „jugendfrischen Senior der hesfischen Geistlichkeit". Die Zahl der persönlichen Gratulanten vom frühen Morgen bis zum Abend nahm kein Ende. Unter denselben befand fich auch Se. Excellenz Generallitutenant v. Müller. Möge der verehrte Jubilar in gleicher Rüstigkeit noch recht oft die Wiederkehr diese- Tage- feiern können. Au- dem Colouialdienst. Herr Rechnuugsbeamter Georg Bickel von Gießen, zur Zeit in Dar-eS-Salaam (Deutsch-Ost'Afrika), wurde durch allerhöchste Entschließung zum „Kaiserlichen Rechnungsbeamten" daselbst ernannt. • • Laba und Wiefeck zeigen seit gestern einen sehr hohen Wafierstand. Die städtische Pumpstation ist seit SamStag in Thätigkeit. Ein großer Thetl deS Neustädter Feldes, sowie der Gelände- zwischen Heuchelheim und Lahn, woselbst die Bäche unb Gräben ausgetreten, steht ebenfalls unter Wasser. Theater Verein. Neber den Thaterverein curfirtu in letzter Zeit wieder allerhand seltsame Gerüchte. Einmal hört man sagen, der Verein werde sanft entschlummern, da- «abexe mal wird behauptet, er sei schon tobt, ganz tobt. Die Station Personen Station Personen Gießen 536 444 78856 Laudach 25166 Großen-Buseck 120667 31815 Zell-Romrod 24 956 Nibda 110 781 13 728 Ober,Widdershetm24871 Hungen 101258 11799 Renzendorf 23 768 Büdingen 95042 5715 BücheS-Düdel-hm.23 693 Ltch 93347 4311 Nieder-Ohmen 22 767 AlSseld 90 012 12 178 Bleichenbach 22 387 Stockheim 87 519 10 556 Mittelgründau 21343 Grünberg 84 776 12 691 Ehringshausen 19108 Fulda 77 027 8 454 Saasen 16 334 Gelnhausen 68248 5 491 Eichelsdors 16 193 Lauterbach 58193 2922 Vtlltngen 15 938 Reiskirchen 51432 9532 Trais-Horloff 14 536 Mücke 45 161 5104 Rainrod 13037 Schotten 44 903 953 Ober-Schmitten 11645 Garbenteich 41 960 35 Lißberg 11393 Salzschlirf 41054 6 951 Wallenrod 11369 Schtffenberg 38 938 2 994 Merkenfritz 11350 Ortenberg 38 457 -1499 AngerSbach 9 989 Gedern 38327 -391 SelterS 9 805 Bura-und Nieder- Borsdorf 7 937 Gemünden 36 004 6 926 Kohden 7 368 Großenlüder 31007 2145 Wetterfeld 5 879 Langsdorf 29 777 1960 Unter-Schmitten 5 137 Ranstadt 28325 801 Lieblos 3 205 Hirzenhain 25 685 —2 280 EckartSborn 1020 anftehen 6 er legt । dieb« ui orarkt st< bei S- mcbergei »asser \ Dar mb Feldb« -ußweg. «s 1.25' wirb mit Zllivibech ssrafe von v*1; v-°r am J £rud bkd^ San>p°- wild schlSze flt' Dielten- tyilb unb jängfirr l Lauloster bainüniti Schloß» KcbLnlill der Veti goiintn ferjfiMi , -liefen ebne |tb B-b gib! bfiUHg b.c 8« weiftet Vvg< 1 Sonbifo 1 Sttinbr 1 Slaser, 1 Krißbki 1 ßagntr, 2 Schv-ma 3 Wasch, bi 1 Backer ob 4 Psnbikm 8 baurbur! 8 haurmii 1 Stütze bi 1 kchneitze Ueid-r st 1 Vuchhalt --Keil f£6r nnregk^ 8 °°° Li Alyengek i Vttloo Heveril £326 Bit £>t| 0 ien . • rc. 1107,10 3)(f A 795,30 fflt L , 1- fca UU6 Off “Wttn »>rt! nt4l® • S L ®4> - *>£?“ Q $,Quafttlnbtt A11 * * -«Ltz ult toi ,u*"hll;i» K!'Si. 465.70 Ms 448.75 ■ 151.00 ' • 20.65 • u.oo •_10d)oJ 16193 15938 14 536 13037 UM 11393 11369 1A -18 .366 532 -35 -161 EibN'WbnWm24871 L ‘tnjaiborf 23 768 'llchrS-DildelShm.23693 2<: Üeber-Ohrnm ----- ildditnbai Rittdgtünbau !brtvg8hallsm vaasm eckmfrttz igertzbach tllttS orsdorf )bbtn dlffftlb !ler-Schllllttm bloß ttttttova 11350 -413 9 989 931 9805 733 7 937 W 7 368 -4Ö 5879 46Ö 5137 -A 3205 «: VW IS hat®* bti mk b<% W. lotbtn find im Jahre M |en 614 Person»/ B M imch Selbstmord mit 21 bmi e-llvg. u in Gemäßen bet §11 om 6. Mi 1884 btn «r binnen IW ®* r;: 11. Jrhuat 1897) v.: oWimlagt ttotWtfc :e fcWW® Ä.t*S e denselben oeibienttn M B Msiieder, »W irifuna im Rü-kstanbe Mel e ^Shne durch die DM «derbem können derart'.. 04 de- °bigen W J 300 M belegt »erden. « MW d» *•* tSS*: :r«£stf. !* “ f»HW* treten soll, pt JÄ&SSr -ssrLtz hfltu® " ’ flUj de» > » " >« •* * *= W Jj J -'<« <* •• Wetterbericht. Die Lufrdruck-Bertheilung gestaltet sich sehr unregelmäßig. Eine Furche niederen Druckes erstrecke sich von Nordwesten her über Frankreich, Deutschland und daS Alpengebiet gegen die Adria. Innerhalb derselben sind mehrere Minima vorhanden. So liegt daS gestern vor dem Eauale lagernde heute über der südlichen Nordsee und Nord- west'Deutschland, während ein neues sich vom Oceaa her den britischen Inseln nähert. Auch über dem Salzkammergute war am Morgen eine Theildepresfion zu erkennen. Hoher Druck bedeckt Südwest-, sowie einen großen Thetl von Ost- Europa. Die Witterung ist in Süddeutschland andauernd mild und unbeständig/ vielfach sind gestern wieder Niederschläge gefallen, welche auch am Morgen meistens noch anhielten. Voraussichtliche Witterung: Fortdauernd mild und unbeständig. M.W. AuS der mittleren Wetterau. 5. Februar. In jüngster Zeit wurden größere Abschlagszahlungen von Baukosten für die neuen Stationsgebäude an den Nebeu- dahnlinieu angewiesen. Die Maurer-, Zimmer-, Schreiner-, Schlosser-, Dachdecker- und andere Bauarbeiten an diesen Gebäulichkeiten find meiftentheilS von Handwerksmeistern aus der Wetterau oder den nahe anliegenden Gegenden übernommen worden. Selbstverständlich werden die Arbeiten sehr sorgfältig auf ihre Solidität geprüft, ehe Zahlungen an- orwtesen werden. ES hat sich nun herauSgestellt, daß fast ohne jede Ausnahme die gelieferten Arbeiten sehr tüchtig u d gediegen gemacht worden find, so daß fich keine Deran- lassung zu Ausstellungen gab. Diese Thatsache spricht für b.r: Brauchbarkeit und Leistungsfähigkeit unserer Handwerksmeister und verdient weiter bekannt zu werden. 4- Nidda, 5. Februar. Der für den 16. und 17. Februar anstehende Pe trtmarkt ist auf Mittwoch den 10. März verlegt worden, und findet an letzterem Tage sowohl Rindvieh- und Schweinemarkt, als auch der übliche Kram« markt statt. + Nidda, 7. Februar. Infolge deS rapiden Schmelzens ves Schnees auf dem nahen Gebirge und des seit gestern mtedergegaugeneo Regens find die Nidda sowie deren Zu- tvaffer heute Morgen stellenweise ausgetreten und haben Ueberschwemmungen im tiefen Gelände verursacht, sodaß auch einige Straßen der niederen Stadttheile vom Waffer berührt find, in viele Keller solches gedrungen ist und Schlimmeres zu befürchten steht, wenn der ohnehin schon reißende Niddafluß noch mehr anwachsen sollte. 4- Friedberg, 5. Februar. Die Seitens des in Wien verlebten Zadig Grödel an hiefige Stadt zu Gunsten der „Grödelstiftung" für Krankenunterstützung in Höhe von 6000 Mk. gemachte Schenkung hat nun die landesherrliche Bestätigung gefunden. — Die diesjährigen Frühjahrs- Prüfungen an hiesigem Lchrerstminar werden vom 5. bis 8. April für Abiturienten und am 12. April für die Aufzunehmenden abgehalteu. K. Effolderbach, 6. Februar. Dem Knechte des Land- Wirths Völker von hier ist heute ein schreckliches Unglück pasfirt. Derselbe holte nämlich für Bahnwärter Bechtold in dem benachbarten Stockheim eine Fuhre Stroh. Auf dem Heimweg rutschte derselbe von dem Wagen herunter, der Wagen ging demselben über den Kopf und er war auf der Stelle todt. Allgemein wird derselbe hier beklagt, da er ein sehr nüchterner, ordentlicher Bursche war. A Mainz, 7. Februar. Die gestern allgemein gehegte Hoffnung, daß die Hochwassergefahr für dieses Mal vorerst wieder beseitigt, hat sich nicht bewahrheitet, indem infolge der ununterbrochenen Niederschläge der letzten 48 Stunden von allenthalben, sowohl vom Oberrhetn, wie vom Neckar und Main wieder starkes Steigen gemeldet wird. Hier in Mainz ist der Rhein von gestern Abend bis heute Abend um 33 Centtmeter gestiegen und ist der gegenwärtige Stand schon 4 9 Meter. Längs der Stadt ist das Ufer vollständig überschwemmt, die Zugänge zu den Landungsbrücken der Dampfschiffe stehen vollständig unter Waffer, ebenso die niedrtggelegenen Lagerhäuser, auS denen man gestern und wahrend der betroffenen Nacht eiligst die Maaren entfernt hatte. Die Köln-Düffeldorfer Dampfschifffahrts- Gesellschaft hat ihre Fahrten seit heute ganz eingestellt, und die Schleppschifffahrtsgesellschaften fahren nur noch mit großen Beschränkungen. Die Trajectboote zwischen hier und Kastel gehen noch, doch ist der Zugang zu deren Landungsbrücken nur über Pritschen zu erreichen. DaS Wetter ist fortgesetzt regnerisch. Dank unserer trefflichen Quai- und Eanalanlagen ist die Stadt vollständig wasserfrei- in früheren Zeiten war bet dem gleichen Wasserstand wie heute der untere Theil der Stadt sckon ganz unter Waffer.________________ Briefkasten. nn Darmstadt. Bericht ging am Samstag viel zu spät ein. __________________________________________________________Red. Verkehr, Land- nnd Volkrwirthschast-, Grü«derg, 6. F.bruar. Fruchtpreise. Weizen X 16,00, Korn Jt 14,00, Gerste X 00,00, Hafer X 13,00, Erbsen X 00,00, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0,00, Samen X 00,00. MrehlieheAnzeigen der evang Gemeinde. Montag, den 8. Februar, Abends 8 Ubr: Bidelft««de im Eonfirmandensaal der JohanneSkirche. 3. Johannesbrief: DeS Apostels Leiden und Freuden Pfarrer Dr. Naumann. BQ*" Für catarrhalisch entzündete Athmungsorgane werden IMF Fay’s ächte Sodener Mineral-Pastillen, er- hältlich in allen Apotheken und Drogerien ä 85 Pfg. die Schachtel, ärztlich sehr empfohlen als das in der Wirkung be- währteste aller existirenden Quellproducte.496 Pflege Deine Haut durch tägliche Anwendung der von Professorm und Aerzten probirten unv emplohtenen Palent-Myrryoltn Seife, welche überall zu 60 Pfg. erhältlich ist.209 — Deutsche Schreibfeder«! Di« deutsche Industrie in Stahl und Stahlwaaren hat in den letzten Jahrzehnten so große Fortschritte gemacht, daß englische Erzeugnisse auf dem deutschen Markte mehr und mehr verdrängt werden. Sogar die Fabrikation der Stahl-Schreibfeder, seit ihrer Erfindung eine Domäne der englischen Industrie, ist neuerdings von den deutschen Fabrikanten ausgenommen worden. — Man hat in kurzer Zett darin so große Fortschritte gemacht, daß die deutschen Federn den englischen in keiner Weise nachstehen. Ein Hauptoerdienst um diese Bereicherung der deutschen Industrie ist der Firma Braute u. Co. in Iserlohn in Westfalen zuzusprechen, welche seit etwa Jahresfrist die Fabrikation von Schreibfedern in großem Maßstabe betreibt und ein so vorzügliches Product unter eigener Firma liefert, daß solches die englische Concurrenz nach keiner Richtung hin zu fürchten hat. Jedem Freund deutschen GewerbfleißeS ist es zu empfehlen, fich durch die von der genannten Firma herausgegebenen Auswahlfedern von der Güte des einheimischen Fabrikates zu überzeugen. Also: Deutscher, schreib mit deutschen Federn! 613 Bekanntmachung, das Beschneiden der Hecken betreffend. Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wonach die Garten- »nb Feldbesitzer die ihren Grundbesitz an öffentlichen Fahr- oder Fußwegen einfriedigenden Hecken in jedem Frühjahr bis zum 1. März luf 1,25 Meter Höhe und 0,50 Meter Brette zurückzuschneiden haben, Dirb mit dem Anfügen wiederholt zur öffentlichen Kenntntß gebracht, daß Zuwiderhandlungen auf Grund des Art. 31 des Feldstrafgesetzes mit Geldstrafe von 1 bis 10 Mark bestraft werden. Gießen, den 6. Februar 1897. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ___Gnauth.___________________1336 Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Gartenstrahe 2. 1 1 1 1 1 2 3 1 4 3 3 1 Steindrucker, Glaser, Weißbinder, Wagner, Schuhmacher. Wasch, bezw- ««gebot dec «rbeitnehmer Conditor bezw. Feinbäcker, 1 Schneiderin für Knaben- und Mädchen- kleid schreibung und Gebrauchs-Anweisung L* nur 60 Pfg. und ist echt zu haben bei 3 Friseuren: Gust. Gerhardt, Joh. Muhl, Bahnhofstraße 28, H. Plank, und H. Tichy, Seltersweg. SCHEPELEIW' Frankfurt 7main. Baileti, Natalie Lechner - Bauer, Herbert-Lampbell. Programm: Section Oberhessen des 3>. u. He. Atpenvereius. Gesellige Zusammenkunft jeden Mittwoch Abend 9 Ubr tm Bei einslocal Kaiserhof 1 Treppe, Balconzimmer. Am ersten Mtltwocv im Monat (wenn nicht anders bestimmt) Hauptsitzung meist mit Bortr ag. Bibliothek sowie Lesezimmer bet jeder Sitzung offen. Sectionsausflug einmal im Monat. Ausführliches Programm geht jedem Mitglied direct zu. Von größeren öffentlichen Besprechungen ihrer Touren und Vorträge in der Presse nimmt die Sec- tton Abstand, den Jntereffenten im Publikum steht der Jahresbericht am Schlüsse des Jabres zur Verfügung. Mittwoch, 10. Ilebruar, Abends 9 Uhr, Hauvtsttzuna mit Beitrag: „Sommerfrischen in den Hstakpeu" Dere»nsangelegenye«ten. BaUotage neuer Mitglieder. 1360 04* rW mit t Giessener Concertverein. Viertes Concert Sonntag, 14. Februar 1897, Abends 5 Uhr, im grossen Saale des Gesellschafts- Eintrittskarten für Nichtmitglieder zu Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3.50) sind in der Musikalienhandlung von Herrn Ernst Challier (Rudolphs Nachfolger), und Abends an der Kasse, für Studirende nur im Vorverkauf, auch bei Herrn Hausverwalter Storck zu ermässigtem Preise zu haben. Nur mit Billets ist der Ein- _____ tritt gestattet. Alleinige V erkaufsteilen in Giessen: Ad. Geisse: Haupt-Depot. H. Felsing, Grünbergerstr. Carol. Hoss, Steinstr. 78. Ferner: Das Serviettenbrechen. Reich illustrirt und mit genauem Text. _____Preis 50 Pfg. 1338 gestellt SALOMONS ROSTAPPARATEN D.R.P. 4-9493 & 872 10 PREISE MK. 1.60,1.70,1.80,2.00 Wissenschaftliche Beweisführung über den , Vorteil der Salomonschen Röstprodukbe liegt zur Einsicht auf. Deutsche Schreibfevern aus der Fabrik von Brause & Co., Iserlohn Urrübertroff««!! De« beste« englische« ebenbürtig. Zu beziehen du5ch die Schreibwaaren-Handlungen. 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Dominick, Liebigstr. 58. j habe ich W ifl ob ,§e ,8b , »8it M N ,tfQ 6ioj, E^ieloe, gft jW Angriff t Mtiti p"at 8ttün g »85m ,L "NH *• u”»< «ft Pocnnhl schön möbl. Zimmer mit UeSUClR Kaff.e per Mitte dieses Monats. Am liebsten in der Nähe des Theaters. Gefl Offerten unter D. J. an die Expedition d. Bl. 1318 Ftadt. Schlachthaus Freibank. 1352 Heute und morgen: Ochsensieisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 5« Pfg. 8chweineffeilch nicht ladenretn, vr. Pfd. 48 Psg. Soeben einaetroffen in der Aerber'schen Univ. Vvchbandivvg (C. Goch) in Sietze«, Kirchenplatz 11: Die Kunst des Srallchireus nnb Anrichte»« der verschiede«,« Speise«. Mit vielen Abbildungen 1317) Junger Mann, Büreaugehülfe, Sohn achtbarer Eltern, der z. Zt einen Cursus in Buchführung, Correspondenz rc- absolvirt, sucht gestützt auf gute Zeugniffe bis zum 1- Avril er. 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JBL 80 an die Exped. d. Bl- erwünicht- [1355 1301J Ein Waguergeseue kinn sofort eintreten bei Sari Brück II., ______________Wagnermeister, Albach. 1357] Tüchtiger Schreiuergeselle alS- bald gesucht. H Sack, Gr- Mühlgaffe 5. 1327] Für em Manufacturwaaren* Geschäft in Marburg ein Lehrling gesucht. Offerten unter Nr. 1387 an die Expedition d. Bl. erbeten. Lehrlmg-Gesuch. 1324] In unserem Hause ist eine Lehrlingstelle vacant, die wir mit einem jungen Manne mit Gymnasialoder Realgymnasialbildung zu besetzen wünschen. Joseph Baer & Co. Buchhandlung und Antiquariat, ____Franksurt a. M. 1359] Einen braven Juuge« nimmt in die Lehre. Wilh. Müller, •- ________Schuhmacher, Bahnhofstraße 27. - :ra F c oj E <- tG' 613 V)