t tf Ztvetschev, 10874 L lr$ die ergebene 11056 ich^ ier icn, derdichtem tirt. 0 cm lang. ie: 80/80 cm, r Co. lemU KOT ersweg aaf. itenwaaren, e [rkamme, « irfamerie. srs 4./12JJ1!!!' 7O.*/< es'/» 226.*/» 147.5» 187.5» 105.2» 97.H 112.- 1486» 158.8» 113.1» 108.60 148.80 157.00 118.60 185.50 12680 181.- 92.1° 95.151 14750 137.50 106 50 99 6° 11210 22.6» 108' 55* 26.* 12.* 22" rf -S.* 92- 36.- «Äi/ioo Kx «Ä'm rs^'7/ 10 w^Äi» reibE j0 railv^L 7 SÄb.M sr & ■gj? ^.100- ttpoo 'X. . 21.- 12.80 21.» 22.7° 21.» _ To'.! 126.6» Ar. 288 Erstes BlM Mittwoch de» 8. December 1807 Der Gießener Jtnidgrr erscheint täglich, «it Ausnahme bei Montags. Die Gießener A-^mikien Vkäller werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelrgt. Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. Lierteljährigw AVonnemeutspreisk» 2 Mark 20 Pfg. mtt vringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pf-. Redaktion, Expedition und Drucker«: Zchntfiraße Ar.^, Fernsprecher 51. Zlnrts- unb Anzeigebl^tt für den Ureis Giefzen. chratisöeitage: Hießener Aamilienblätter Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. ------ ■ aa Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Luslandc« neh««» > Anzeigen für den „Gießener An,ei,er- entgeh». Umtlkbcr TheiU Beranutmachuug. In Nieder-Ofleiden, Kre^ Affeld, Düdelsheim, Bergheim, Altenstadt, Nieder-Mockstadt, Krets Büdingen, Rodheim v. d. H. und Nieder-Rosbach, Kreta Friedberg, ist die Maui» und Klauenseuche aus- gebrocheu und deßhaib Gehöft» bezw. Gemarkungösperre angeorduet worden. In Rülfenrod und Ruhlkirchen, Kreis Alsfeld, ift die Maul» und Klauenseuche erloschen und sind die verfügten Sperrmaßregeln wieder aufgehoben worden. i mit nicht, wie Herr Schönlank fürchtet, Abenteuer suchen. Der Herr Retchskanzl r ist nicht der Mann und seine Mttarr eiter sind nicht die ß'ute, Händel zu suchen. Die Verhandlungen mit China werden hoffentlich zu einem guten Ende führen, aber China soll nicht glauben, daß uns gegenüber erlaubt fein dürfe, was anderen Staaten gegenüber nicht erlaubt ist. (Lebhafter Beifall.) Den Jn- tereffen anderer Mächte wollen wir dort nicht entgegentreten. Zn Ostasien und Westtndien werden wir ohne unnöthtge Schärfe, aber auch ohne Schwäche unsere Rechte und Interessen vertreten. (Wiederholter Beifall. Redner wird von mehreren Setten beglückwünscht.) Abg. Dr. Barth (frf. Dz.) erllärt im Namen seiner politischen Freunde, daß sie nicht daran denken, die Vorlage a limius abzulehnen. Abg. Jazdzewskt (Pole) lehnt im Namen feiner Partei die Vorlage, wie sie vorltegt, ab. Nächste Sitzung morgen 1 Uhr: Fortsetzung der heutigen Be- rathung; Interpellation Bassermann belr. die Petroleumfrage. Schluß 5*/< Uhr. Gießen, den 4. Decemder 1897. GroßherzogltcheS KreiSamt Gießen, v. (Sagern. Sitzung vom Montag den 9. December 1897. Am Tische des BundrSraths: Reichskanzler Fürst Hohenlohe, die StaatSfecretäre Ttrpttz, v. Bülow, v. Posadowtzky, v. Thtelmann und Ntederding, sowie die Minister o. Goßl-r und v. d. Recke. Gehetmrath v. Lucanus und Frhr. v. Senden Btbran wohnen der Sitzung in der Hofloge bet. Tagesordnung: Erste Berathung deS Gesetzentwurfes betreffend die deuische Flotte. Reichskanzler Fürst Hohenlohe erklärt, die verbündeten Regierungen Härten sich entschließen müssen, einen anderen Weg alS bisher etnzuschlagen, um eine zwar nicht große, aber achtunggebietende Flotte zu schaffen. Deutschland benöthtge einer tüchtigen Flotte Absolut zur Aufrechterhaltung feiner durch das Heer geschaffenen Stellung. Er habe im Namen der verbündeten Regierungen zu erklären, daß sie eS für eine unabweisbare Nothwendtgketr erachten, die Marine zu verstärken und ihre Stärke gesetzlich festzulegen. Der Gedanke an Abenteuer liege der Regierung fern, ebenso die Absrcht, mit den g'vßm Seemächten zu rtvaltsiren. Gerade aber zur Führung einer friedlichen Politik, wie wir sie wollen, muß unsere F.otte einen Machtfactor bilden, der in den Augen von Freund und Feind ein ausretlvendes Gewicht besitzt. Deutschland kann und darf keine quantitt negligeable fein, wenn eS gilt, internationale und unsere cintmffm wesentlich berührende Probleme zu lösen, die sich nicht auf dem Boden des europäischen Continents abspielen. Wollen wir unsere weitere gedeihliche Entwickelung aus wirthschaftltchem Gebiete und unsere Stellung im Concerl der Mächte sichern, so muffen wir auch hier ein, wenn auch bescheidenes Wort, jedenfalls aber ein deutsches Wort mitzureben haben. (Beifall.) Staatssecretär Ttrpttz führt au«, das G-setz solle zunächst den Solldestand an Schaffen der deutschen Flotte festlegen. Er glaube, daß dte vorgesehenen Formationen auf lange Zett hinaus eine auskömmliche Grundlage werden bilden können. WaS dte Frage der Beschaffungsfrtst anlange, so Id d-ese nicht einem Miß raum gegen das Hau- entsprungen, sondern dem Drängen der Thatsachen. «Die Minister v. Miquel, Thtelm, Schönstedt, v. Hammerftetn, Boffe und Br seid haben das Haus betreten.) Nachdem seiner Zett der Nord-Ostsee:Canal seiner Vollendung sich näherte, wurden zuerst Berechnungen angestellt, wie stark eU,e Flotte sein müßte, um einem Lberleaenen Feinde auch nur gegenüber treten zu können; diese Berechnungen wurden fortgesetzt und Sie stehen der geschloff-nen und aeretftm Ansicht deS gesammten Seeofftztercorps gegenüber, wenn wir zwei Geschwader zu je acht Schaffen fordern. Wenn wir eine Flotte haben werden, wle hier gefordert, so wird diese im Stande sein jede Offensive, auch einer Seemacht ersten Ranges, unmöglich »u machen: sie wird ein erhebliches Gewicht zu Gunsten des Friedens in die Waagschale werfen können. 1901 wird die deutsche Flotte auf- aehört haben, eine quantite ntgligeable zu sein. Ich bitte Sie ernstlich an dte Prüfung dec Vorlage, welche eingehend erwogen ist und Knanztell nur das Nothwendigste fordert, wohlwollend herantreten in mallrn (Beifall.) « W 1 Abg' Schönlank (Soc.) bekämpft dte Vorlage. Dte deutsche Flotte habe bereits allzuviel Geld verschlungen. Wenn auch gesagt worden fei, neue Steuern sollten nicht erhoben werden, so traue er diesem Versprechen nicht; wenn keine neue Steuern, so würden doch neue Matricularbeiträge gefordert werden. Seine Partes lehne dte Vnrlaae ab. e Ä Nach einer kurzen Bemerkung des StaatSsecretärs Ttrpttz legt StaatSsccretär v. Thtelmann dte Verlheilung der finanziellen Satten der Vorlage auf die Zeit bis 1904 dar und betont, daß dte Vorlage keinen Bruch deS Etatsrechtes mit sich bringe. ES handle sich um nichts anderes, als wenn ein größere« Bauwerk bewilligt werden sollte, für welche« die einzelnen Bauraten festgesetzt werben. Abg. Graf Ltmburg-Stirum (cons.) tritt dm Ausführungen des Abg. Schönlank entgegen und empfiehlt dte Annahme der ^°^°Staat«secrelär Graf v. PosadowSky erklärt, es ssei ja nicht verwunderlich, daß die Socialdemokralen sich von vornherein gegen die Vorlage wenden, aber die Socialdemokraten haben ja bisher jede die nationale Wohlfahrt fördernde Vorlage abgelehnt. Dic Mehrheit des Haufctz und dte verbündeten Regterungm würden daher gern auf dte Mitwirkung der Soctaldemokraten verzichten. (Beifall.) Dte Regterungm denken nicht daran, einen Stillstand in der socialen Gesetzgebung eintreten zu l-ffen. Nur in dieser kurzen Session hat man von der Einbringung von neuen Vorlagen absehen wollen. . e. che. Zfpenvereius. Monatsversammlung Mittwoch de« 8. December 1897, AbendS */,S Uhr präci», im BereinSlocal Katferhof. Tagesordnung: Ballotage, SectionS« bericht pro 1897, SectionStouren pro 1898, Neuwahl des Vorstandes Vortrag: Crlcbnifse in Östafrika. 11182 Di- EeetionSIeit««-. Hochachtungsvoll 11119 Den verehrten Damen Gießens die ergebene Mittheilung, daß ich nach Abfolvirung der Damenzuschneide Akademie in Frankfurt a. M. mich nunmehr dahier zur bestens empfohlen halte unter Zusicherung eleganter Ausführung und tadellosen Sitzes bet mäßigen Preisen. Marie Bommersheim, Kirchftratze 24 (am Oswaldsgarten). Anfertigung nlltt (Wm uni) Kmdergardnobe empfehle dos Neueste tn Selbstbeschäftigungs- und Gesellschafts-Spielen als: Halma, Via Passara. Schnapp, Tittle de Winke, Reise, Geschieht!, und Geographische, Quartette, Orakel, Frag u. Antwort. Schach, Danibrett, Dominos, Tivolis, Splelmagazine etc. in bekannter großer Auswahl und billigen Preisen. 11111 J. H Fuhr, Konnensirasie. en gros l üier 2 Die Eierhandlung von Eberh. Meizger IranKsurterstraße Nr. 1 und Neustadt Nr. 8 3NF Telephon Mr. 65 TUE empfiehlt garantirt frische Cier zu den asservissiggeu Tagespreisen, sowie 11128 täglich frische Süssrahmbutter. 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