’ öeili'Ttu dkhvn- **£$.*: AsZ ®lt le^«n »Z Deluna »u hl ttt!’ rvobla,krmbtil,fl,n fit- ^°"° Ä<Ä ä 6n<, * «*.U“1,1 Nr. tU Somüag den 8. August Erstes Blatt 1SW Kießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. 2lnrts- ttnb Anzeigebl^tt für den ICrei« Giefzesr. Ncdaction, Expkditio« und Druckerei: KLutstraße Ar.7. Fernsprecher 5^ Lierteljähriger Abonnementspreior 2 Mark 20 Pfg. mit Bringcrlohn. Durch die Poft bezog« 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener A««ittenStä1ler Verden dem Anzeiger Wüchemlich dreimal beigelegt. Der Kietzener Anzeiger erscheint täglich, tnit Ausnahme de- Montags. >Ceantahrt nach NewYork 9-7 Tage. len. Auskunft ertheat der wil ul Bremen 16 dessen Agenten. ^-Australien. Postdampfer limen e Auskunft ertheüt: Schulhof, Gleesen, 1682 Hf, Friedberg, Julias Kirl, Wilhelm Acker, Berstadt. itö. «118105 j 1897. Ktlben«t< Id-Sieatr I« V<8>M® 006 tybia, Frackurin 6^ irlbahn fttl __.— sht 87.26 104-20 22.95 9680 1887 83.75 10L0O Kmtrnb. DbL 1O0 ggiä» ^Angebote. Dorftchmdm Nadsahrsck jt lucht 73ti Wge Millner. NI nimmt entgeaen h, vol>, Bahnhoisir. 11. lüge Uaum WMU^ fl r-tt, sroidanlagt 18. gioige . M ünden Arbeit bet ^ffmauu K» Cie., Lampenfabrik. #JgL 31325 | chraiisöeitage: Hießener Jamilienökätter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Ubr. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgeg«. Anrtlich»^ Tb eil. Bekanntmachung. ES wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß «der Großh. Krei-veterinärarzt Profeffor Dr. Winckler zu Gießen vom 10. August bis 10. September d. I. beurlaubt und mit seiner Vertretung der Großh. Kreisveterinärarzt Neunhöffer zu Grlinberg beauftragt worden ist. Gießen, den 6. August 1897. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Gagern. Politische Wochenschau. Die politische Welt steht jetzt unter dem Eindruck der Reise deS deutschen Kaiserpaares nach Petersburg. Wenn auch der Besuch in erster Linie als eine Erwiderung der Zarenvtfite im vorigen Jahre aufgefaßt werden kann, so entbehrt er doch nicht jeder wettergehenden Bedeutung. In diesem Sinne wird die Reise denn auch von den meisten deutschen Blättern und denen des Auslandes — nicht zum Mindesten auch Rußlands — gewürdigt. Freilich gehen die Hoffnungen und Erwartungen Vieler doch zu weit, die da annehmen, aus dem Umstand, daß Präsident Faure kurz nach dem deutschen Kaiser ebenfalls in Petersburg eintrifft, könne auf einen engeren Zusammenschluß Deutschlands, Rußlands und Frankreichs gedeutet werden, wozu Zar Nikolaus die Vermittlerrolle übernehme. DaS ist unserer Ansicht nach nicht richtig, da Rußland gar kein Interesse an einer Annäherung der beiden Länder hat, sich vielmehr bet der jetzigen Situation ganz gut steht und von beiden Setten seine Vor- thetle zieht. Ebenso befinden fich Diejenigen im Jrrthum, welche von der Anwesenheit Kaiser Wilhelms in Petersburg eine Beschleunigung der türkisch griechischen Friedensverhandlungen erwarten. Auf die Pforte können selbst die mächtigsten Monarchen nicht einwirken, was ja besonders daraus erhellt, daß die bezüglichen Telegramme des Zaren an den Sultan ohne Eindruck geblieben sind/ mehr als anderswo wird von den türkischen Diplomaten nach dem Grundsätze gehandelt: „Gut Ding will Weile haben." Was wir von dem Besuche Kaiser Wilhelms in Petersburg erwarten, ist die Bekräftigung der von beiden Monarchen abgegebenen Versicherung, ihr Alles etnzusetzen, um den Völkern die Segnungen eines dauernden Friedens zu Theil werden zu lassen. Und das allein schon macht uns die Begegnung überaus werthvoll. Die schon früher angekündigte Ernennung des Ministers v. Köller zum Oberpräsidenten der Provinz Schleswig-Holstein ist im Laufe der letzten Woche amtlich publictrt worden. Damit haben alle Muthmaßungen und Combinationen über die Besetzung dieses Postens ihren Abschluß gefunden. Herr v. Köller findet ein reiches Arbeitsfeld vor, und es wird fich bald zeigen, ob fich die Hoffnungen und Befürchtungen, welche von der einen und anderen Sette an seine künftige Tätigkeit geknüpft worden find, bewahrheiten werden. Ehe nicht Beweise für die Früchte seiner Wirksamkeit vorliegen, thut man gut, sich jeden Urthetls zu enthalten. Noch immer dauert die Erörterung über die Kündigung des deutsch-englischen Handelsvertrages in der Presie fort, aber im Allgemeinen macht sich doch schon eine beruhigtere Auffassung der Sachlage bemerkbar, da man sich sagt, daß eine neue Regelung der beiderseitigen Handelsbeziehungen ebenso sehr im Interesse Englands, wie in dem unserigen liegt. Wann wird man wohl einmal schreiben können, daß die griechisch.türkischen Schwierigkeiten beigelegt sind! Die Ver- Handlungen kommen nicht vom Fleck, die Botschafter sitzen noch immer und berathen, und sie müssen eine Engelsgeduld entwickeln, sonst hätten sie sicher schon den Muth verloren. Jetzt wird der Sultan gar übermüthig, indem er eine Flotten- demonstratton vor Kreta plant! Freilich ist seine Absicht au dem Widerstand der Mächte, deren Flotten das türkische Geschwader — wenn man einige baufällige Schiffe mit diesem Namen bezeichnen darf — binnen wenigen Augenblicken in den Grund geschaffen hätten, gescheitert, aber man erkennt wieder, weffen man sich von den Türken versehen darf. Und dabei beginnen die Verhältniffe tu Konstantinopel wieder unsicher zu werden- man spricht von bevorstehenden Armenier- Aufständen und Conspirattooen der Jungtürken. Der Sultan soll tu seinem eigenen Harem nicht mehr sicher sein, wodurch die Verhaftung zahlreicher OdaliSken bewiesen wird. Den Beleidigten spielt augenblicklich Griechenland, welches sich die von Deutschland vorgeschlagene Ftnanzcon- Irole nicht gefallen lassen will. Der König spricht von Abdankung, wenn die Großmächte die Finanzcoutrole über Griechenland beschließen, das Volk von einer Fortsetzung deS Krieges. Aber man darf wohl annehmen, daß fich Alle beruhigen und unter den offenen Augen Europas schließlich ganz mollig fühlen. Die Franzosen haben im Laufe dieser Woche eine Freude erlebt, die ihnen wohl zu gönnen ist. Der canadische Premierminister hat auf einem ihm zu Ehreu gegebenen Bankett seinem Schmerze über die LoStrennuug Elsaß-Loth- ringens Ausdruck gegeben. Sonst ist aus der französischen Republik nichts Besonderes zu melden; Präsident Faure bereist die Provinzen und nimmt überall die besten Wünsche für seine Petersburger Reise entgegen. Der belgische Arbeiterausstand iu dem mächtigen Kohlenbecken der Bortnage ist beendet- er hat eine Niederlage der Arbeiter zur Folge gehabt und Noth und Elend gezeitigt. Aber auch die Bergwerksverwaltungen find schwer geschädigt worden, da die Abnehmer fich inzwischen andere Quellen gesucht haben. Viele Millionen Nationalvermögen sind verloren gegangen, die durch ein Entgegenkommen bezw. Nachgeben auf beiden Seiten hätten gespart werden können. Auch in Spanien wird jetzt vielfach gestrikt und der dortigen Regierung zu all der Sorge, welche ihr Cuba macht, noch mehr Schwierigkeiten bereitet. Fast scheint eS so, als werde der Aufstand auf der „Perle der Antillen" von Neuem beginnen, denn es kommen jetzt immer häufigere Meldungen von Zusammenstößen zwischen den spanischen Truppen und den Insurgenten. Wie lange wird Spanten diesen Zustand noch aurhalten können? Nicht nur seine Finanzen leiden ungeheuer, auch sein Ansehen im Rathe der Völker wird stark beeinträchtigt. (xx) Steuerte NsHsSchssM» Wolffs telegraphisches Eorrefpondenz-Bureau. Berlin, 6. August. Die „Poft" erfährt bezüglich der Maulthierbahn in Deutsch-Südwestafrika, daß zur Förderung der Angelegenheit 2 Offiziere und 25 Unteroffiziere der Etsenbahnbrigade nach dort gehen werden. Offiziere und Mannschaften haben fich freiwillig dazu gemeldet und find auf sechs Monate beurlaubt. Das Baumaterial ist bereits verladen und geht am 10. August auf besonderen Dampfern von Hamburg ab. Berlin, 6. August. Verlagsbuchhändler Aug. Kla f t n g osu. ist gestern, 88 Jahre alt, zu Bielefeld gestorben. Wien, 6. August. Der Kaiser setzte heute früh die gestern bet Nußdorf begonnene Besichtigung des Ueber- schwemmungSgebietS bet Kaiser-EberSdorf fort, wo er die durch das Hochwasser angerichteten Verheerungen eingehend tu Augenschein nahm und sodann nebst dem Generaladjutanten Grafen Paar, dem Mtnisterpräfidenten Grafen Badeni, dem Statthalter von Ntederösteretch Grafen KtelmanSegg und dem Oberbürgermeister Dr. Lueger in einem Kahne über die überflutheten Wiesen nach Albern übersetzte, wo er gleichfalls längere Zeit verweilte. Budapest, 6. August. Hier ist die Donau noch immer im Stet gen begriffen, jedoch droht für die Stadt keine Gefahr. In der Umgebung find mehrere Orte überschwemmt. Der höchste Wasserftaud wird hier erst für Sonntag erwartet. Paris, 6. August. (HavaS.) Die Pforte möchte bis zur vollständigen Bezahlung der Kriegsentschädigung den Penetos besetzt halten. Die Mächte geben die Besetzung nur bis zur Bezahlung des ersten Drittels zu und verlangen als Vorbedingung die Unterzeichnung der Friedenspräliminarien. Thermiguou, 6. August. Heute Vormittag wohnte Präsident Faure den Manövern am Arc Flusse bei und gab sodann den Generalen ein Frühstück im Fort Esseillon. Hierbei brachte der Präsident einen Trinkspruch aus, in welchem er die hervorragend stramme Haltung der Truppen lobte, denen Frankreich vertrauensvoll die Bewachung seiner GebtrgS- grenzen übergeben habe. Thermignon, 6. August. Präsident Faure empfing die italienischen Offiziere, die im Auftrage deS Königs Humbert zur Begrüßung des Präfidenten eingetroffen waren. Der Präsident überreichte dem General di San Martino das Commandeurkrenz der Ehrenlegion und gab zu Ehren der Abordnung ein Diner. Petersburg, 6. August. Allenthalben find die eifrigsten Vorbereitungen für den Empfang des deutschen Katserpaares im Gange, insbesondere in den prachtvollen Gärten zu Peter Hof riesige Beleuchtungsfronten errichtet worden, deren Mittelpunkt der deutsche Reichsadler mit den Initialen des deutschen Kaiserpaares bildet. In Petersburg sind alle Hotels überfüllt, so daß die Fremden schon Privat- quartiere aufsuchen müffen. Die festlichen Veranstaltungen, die für die deutschen Marinemannschaften vorbereitet find, versprechen besonders glänzend zu werden. — Ueber das Programm während des Besuches des deutschen Kaiser- paareS wird ergänzend mitgetheilt: Am Montag den 9. August findet nach der Rückkehr aus dem Lager von KraSnoje Sselo in Peterhof ein Famtltendiner bei dem russischen Kaiserpaare statt und am Abend wird daS Souper auf der Zartzyn« Insel eingenommen. Am folgenden Tage erfolgt abermals eine Fahrt nach KraSnoje Sselo. Am Mittwoch besucht das russische Kaiserpaar das deutsche Geschwader und nimmt auf einem deutschen Kriegsschiffe daS Dejeuner ein. Hierauf gehen die deutschen Schiffe in See. Petersburg, 6. August. General-Admiral Großfürst Alexis besichtigte gestern die auf der Kronstadter Rhede zum Empfang des deutschen Geschwaders etngetroffeneu russischen Panzerschiffe. Der Truppen - Obercommandant Großfürst Wladimir wohnte gestern im Lager von KraSnoje- Selo dem Exercteren des Wiborg'schen Jnfanterie-RegimentS bei, deffen Chef der deutsche Kaiser ist. Der Großfürst sprach hierbei die Ueberzeugung aus, das Regiment werde fich ebenso brav wie heute auch bei der Besichtigung durch seinen erlauchten Chef zeigen. Petersburg, 6. August. Den bekannt gegebenen Dispositionen zufolge werden die russischen und deutschen Kriegsschiffe auf der Rhede von Kronstadt zwischen dem Fort Alexander und dem Fort Paul Aufstellung nehmen. 10 deutsche und 8 russische Kriegsschiffe werden zwei Linien bilden. Ein Salondampfer mit den Mitgliedern der hiesigen deutschen Colonte an Bord wird dem deutschen Kaiserpaare zur festlichen Begrüßung entgegenfahreo. Zur Ausschmückung der Straßen Petersburgs für den Besuch des deutschen Katserpaares am 8. August werden außer den Arkaden vor dem Gebäude der Duma noch 4 andere Arkaden errichtet. Petersburg, 6. August. Reichskanzler Fürst zu Hohen- lohe traf heute Mittag mit Gefolge auf dem Warschauer Bahnhofe ein und wurde von dem Botschafter Fürsten Radolin und den übrigen Herren der deutschen Botschaft begrüßt und sodann nach dem WmterpalaiS geleitet. Za Ehren deS Reichskanzlers giebt Graf Murawjew heute ein Dejeuner, an dem Fürst Radolin, der Secretär der deutschen Botschaft v. Tschirschky, der österreichische Botschafter Fürst Liechtenstein, Finanzmintster Witte und der bayerische Gesandte Freiherr v. Gaffer theilnehmen. Konstantinopel, 6. August. Heute ist eine Abtheilung Taucher nach Bolo abgegangen, um die von den Griechen versenkten Kanonen und Kriegsmaterial zu heben. Depesche» deS Bureau „Herold.* Berlin, 6. August. Die Uacht „Hohenzollern" mit dem Kaiser paar an Bord pasfirte gestern Mittag 12 Uhr Stolpmünde und Abends 11 Uhr Memel. Berlin, 6. August. Der Kaiser hat der Erbprinzesfin von Sachsen-Meiningen aus seiner Prtvatschatulle 5000 Mk. überwiesen für die Sammlung deS Vaterländischen Frauen- Verein- zum Besten der Hochwaffer-Geschädigten. Berlin, 6. August. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt an der Spitze ihrer heutigen Nummer: Der Besuch unsereSKaiserpaareS inPeterhof findet die deutsch- rusfischen Beziehungen auf der gleichen Höhe ungetrübter Freundschaftlichkeit, wie dies bei der Anwesenheit der kaiserlich rusfischen Majestäten in BreSlau im verflossenen Herbste bekundet worden ist. In der Zwischenzeit hat die Politik der beiden großen Reiche den Weg genommen, der für ihre gemeinsamen Interessen in der Aufrechterhaltung des Frieden- und der Gerechtigkeit in Europa vorgezeichnet ist. DaS gute Berhältnlß Deutschlands zu Rußland beruht in erster Linie auf den persönlichen Beziehungen ihrer Herrscherfamtlien. Die Herzlichkeit der Gesinnung zu unserem Kaiserhause ist eine Bürgschaft für die Zukunft. Was wir unter de» Symbol treuer Monarchen Freundschaft pflegen und erhalten wollen, ist die gute Nachbarschaft zwischen zwei starken Völkern, die gelernt haben, friedlich ihren Culturaufgaben zu leben. Berlin, 6. August. Der StaatSsecretär de- Reichs- Postamts, Po dbielski, hat fich einem Vertreter der Presse gegenüber über seine Stellung zu den gewünschten und geplanten Reformen seines Ressorts geäußert. Er betonte vor Allem, daß er alle Reformen von Grund aus vollständig planmäßig durchzuführen gedenke, daß er daher alle Versuche zurückweisen müsse, ihn zur sofortigen Beseitigung einzelner Mißstände zu drängen, selbst wenn er die Berechtigung der Klagen auch anerkennen müsse. Insbesondere gedenke Podbielski das laufende Jahr der Reform des Postportos zu widmen und im nächsten Jahre an die Reform des Postzeitungstarifs und deS Telephonwefen» zu gehen. In letzterer Beziehung sind bereit- einschneidende Reformen geplant. Schon jetzt sei sich der Generalpostmeister darüber klar, daß eine Verbilligung der Telephongebühren im Allgemeinen unter allen Umständen angeftrebr werden wüffe. PodbielSky hat bereit- Maßnahmen ergriffen, um sich über die einschlägigen verhältuiffe in anderen Staaten zu informtren. So find allein vier Beamte -um eingehenden Studium der Telephon Verhältnisse nach Schweden gesandt worden. Bekanntlich hat Stockholm da- au-gebreitetste Telephonnetz aller Städte der Welt. Berlin. 6. August. Da- Magistrat-.Collegium hat in seiner heutigen Sitzung einstimmig den Beschluß ge. faßt, die Stadtverordueten-Bersammluug uw die Genehmigung nachzusucheu, dem Central Comttü für die Ueberschwemmten die Summe von 500,000 Mk. au- der städtischen Hauptkaffe zu überweisen. Berlin. 6. August. Wie da- „Kleine Journal" au- Peter-burg meldet, wurde vorgestern Major v. Wtß. mann tu längerer Audienz io Pererhof empfangen. Er reist heute nach dem Baikalsee weiter. Berlin, 6. August. Die Frage, ob Fürst BiSmarck tu diesem Sommer eine Erholungsreise unternehmen soll, ist dem „Localanzeiger" zufolge tu FriedrichSruh noch immer Gegenstand eifrigster Erörterungen. Profeffor Schweuiuger ist gegen eine Reise de- Fürsten nach Barzio, weil da- dortige einstöckige Wohnhaus zu frucht ist und deßhalb der Gesundheit de- Fürsten nicht zuträglich sein könne. Dagegen befürwortet er lebhaft eine Reise nach Gastein. Die Unlust des Fürsten, Frtedrich-ruh zu verlaffeo, ist jedoch eine so große, daß es zur Ausführung der Reise nach Gastein schwer- lich kommen dürfte. Berlin. 6. August. Der diesjährige Delegirtentag de- national.socialen Vereins findet vom 26. bis 29. September in Erfurt statt. WllhelmShaveu. 6. August. Wegen eines bei der Probe- fahrt entdeckten KeffelschadenS mußte das Panzerschiff „Beo« wulf" sofort außer Dienst gestellt werden/ eS wird In der Zwischenzeit wahrscheinlich durch „Heimsball" ersetzt werden. vrüffel. 6, August. Der Kammerpräsident Beernaert gab den Mitgliedern deS tuternationalenFriedeuS. CougresseS ein Diner. Loudon, 6. August. Ganz Süd-England ist gestern von einem schweren Unwetter heimgesucht worden. Die Verkehrswege haben stark gelitten. 12 Personen wurden vom Blitze erschlagen. London, 6. August. Aus Konstantinopel wird gemeldet, daß 114 Frauen aus dem Harem, sowie viele Ossi- ziere verhaftet wurden. Berlin, 7. August. Die kaiserlichen Prinzen reisen am 10. d. Ml«, von Tegernsee ab, die älteren nach Plön zum Schulbesuch, die jüngeren nach WtlhelmShöhe. Berlin, 7. August. In einem längeren Artikel, betitelt: „Ein Rückblick auf die Minister-Krise" bespricht die „Kreuzzeitung" die letzten Vorgänge innerhalb der Reichs« regierung. DaS Blatt bestätigt in seinen Auslastungen, daß daS Verhalten Böttichers tu der ReichStagSfitzung vom 18. Mai bet Besprechung des Antrages betreffend ein VeretnS«Noth« gesetz lediglich und ganz allein den Anstoß zu seiner Demission gegeben habe. Am 2. Juni Mittags sei Herrn v. Bötticher der „nachgesuchte" Abschied ertheilt und sein Rücktritt vom Amte auf den Schluß der damaligen bis zum 22. Juni suS- peudtrten ReichStagSsession festgesetzt worden. Weiterhin tadelt daS Blatt die Handelspolitik deS Herrn v. Marschall und betont, daß der eigentliche Grund seines Rücktritts in feinem angegriffenen Gesundheitszustände zu suchen sei. Die Ernennung deS Herrn v. Thtelmaun zum Schatzsecretär stehe außer Zweifel. Zum Schluß sagt die „Kreuzzeitung", die Hoffnung auf einen Systemwechsel müßte in recht bescheidenen Grenzen gehalten werden. Brüx, 7. August. An den letzten Abenden fanden hier heftige, durch Tschechen provocirte Excesse gegen die Deutschen statt. Bet dem letzten Zusammenstoß wurden sechs Deutsche schwer verletzt. Die Polizei mußte einschreiten. WB. Rustfchuk, 7. August. Gestern Nachmittag, fast gleichzeitig mit Einlaufen deS Zuges des Fürsten Ferdinand, explodirte ein Patronenlager. Bisher wurden 46 Tobte aufgefunden. 60 Personen sind hoffnungslos Verwundete. Der Fürst besuchte die Unglücksstätte und spendete im HoSpttal bedeutende Summen für die Hinterbliebenen. CeeeU« nn» proohtiklk». Gieße«, den 7. August. *• Kirchliche Dienstnachrichten Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigft geruht, am 31. Juli dem Pfarrverwalter Gustav Biedenkopf zu Wtrberg, Decanat Gtünberg, die evangelische Pfarrstelle daselbst zu übertragen. •• Da, Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm, welche- bisher in Darmstadt und Umgebung Uebungen abhielt, trifft heute Abend 94/a und 10 Uhr mittelst Sonderzügen wieder hier ein. — Arbeit,uachwet,. Im hessischen Staatsbudget für 1897/1900 sind zum Zwecke der Centralisation und Verbindung der bestehenden öffentlichen Arbeite« nachweise 2000 Mk. jährlich auSgeworfen und unter Hinweis auf die vier städtischen, wie den einen BereinSnachwetS wie folgt begründet: „Um den Wirkungskreis dieser ArbeitS- nachweiSaustalten zu erweitern, besteht die Absicht, einen telephonischen verkehr derselben untereinander, sowie mit einer gemeinschaftlichen Centrale einzurichten. Durch die hierdurch gegebene Möglichkeit eine- fortwährenden Nachrichtenau-tauich- über Arbeitsangebot und -Nachfrage wird die Gelegenheit zur Arbeit-verwitteluvg naturgemäß bedeutend vermehrt und damit sowohl den Jutereffen der Arbeitgeber al- der Arbeitnehmer Rechnung getragen. Zu dem gleichen Zweck ist die periodische Aufstellung von Nachweisungen über die bei den verschiedenen ArbeitSnachweiS-Aostalteu vorhandenen Arbeitsangebote mS Auge gefaßt. Diesen Nachweisungen, welche durch Druck vervielfältigt werden sollen, würde thuolichfte Verbreitung in den größeren Gemeinden de- Lande- zu geben sein. Der in das Staatsbudget eingestellte Betrag soll zur Bestreitung der Kosten de- telephonischen Verkehr- der Arbeit-« nachweis-Austalten dienen. Durch Ueberuahme dieser Kosten auf die StaatSkaffe (nach dem Vorgang Württemberg-) hofft mau die in- Auge gefaßte Centralisirung de- Arbeitsnachweise- zu fördern und auf eine wirksame Durchführung der geplanten Organisation htnwirken zu können." — Damit find nun, wie der „Darwft. Tägl. Auz." hinzugefügt, sämmtliche vier süddeutschen Staaten No.dveutschland ein gute- Stück in der Organisation des Arbeitsnachweises voraus. ♦* Zur Beförderung von Fahrrädern auf der Eisenbahn wird der „KarlSr. Ztg." mirgetheilt, daß die Fälle, daß Radfahrer ihr Fahrrad erst kurz vor Abgang eines ZugeS abliefern und alsdann, wenn die Abfertigung auf der Ab- gang-statiou nicht wehr möglich ist, die Beförderung deS uuabgeferrigten RadeS verlangen, immer häufiger werden. Durch die Mitnahme unabgefertigter Fahrräder entstehen aber nicht nur Unzuträglichketteu für den Eisenbahudienst, sondern eS können auch den Radfahrern infolge Verwechselung der Räder erhebliche Unannehmlichkeiten und Verluste erwachsen. AuS diesen Gründen bat sich die Eisenbahn- Verwaltung genölhigt gesehen, die Beförderung uoabgefertigter Fahrräder überhaupt zu untersagen. ES wird deßhalb empfohlen, die Fahrräder künftig so zeitig vor Abfahrt deS ZugeS bei den Stationen aufzuliefern, daß die ordnungsmäßige Abfertigung noch möglich ist. Der § 32 der „Ber- kehrsordnung für die Eisenbahnen Deutschlands" enthält hierüber die Bestimmung, daß die Abfertigung von Gepäck, welche- nicht spätesten- 15 Minuten vor Abgang deS Zages aufgeliefert ist, nicht beansprucht werden kann. Um da- Abfertigung-verfahren zu beschleunigen, wird küafrig bet Auflieferung der Räder ein besondere- Aoerkenntuiß darüber, daß die Verpackung fehlt, nicht mehr verlangt werden, da da- Unverpacktsem als selbstverständlich gelten kann. ** Wetterbericht. Die Depression, welche gestern im Westen Europa- erschien, hat heute an Tiefe und Raum gewonnen und reicht bereit- bis wett in den Continent herein. Der Kern des barometrischen Maximums ist daher fast vollständig verschwunden. Ueber dem Alpengebiet hält sich noch ein schwacher Rücken relativ höheren Druckes, doch wird sich voraussichtlich der Einfluß der von Nordwesten nahenden Depression alsbald in stärkerem Maße geltend machen. Voraussichtliche Witterung: Zunächst noch warmes, zu Gewittern geneigtes Wetter/ dann stärkere Trübung und Niederschläge. □ Darmstadt, 6. August. DaS am 15. August mit seinen Vorstellungen schließende Sommerthe ater im Saal« bau hat trotz entsprechender Rollenbesetzung schlechte Geschäfte gemacht/ eS dürfte vorerst da- letzte in Darmstadt gewesen fein. I z. B. hat da- Kammergericht in Berlin entschieden, daß die photographischen Schaukästen sämmtlich an Sonntagen während deS Gottesdienste- verhängt sein müffer. während daS OberlandeSgericht in Jena daS Offenhalten der Schaukästen, soweit solche nicht etwa verkäufliche Bilder, wie Landschaften, VerlagSsachen u. s. w. enthalten, während dieser Zeit al- erlaubt betrachtet. ES find Abdrücke der Petttion, sowie auch Listen zur Eivzeichnung durch den Borfitzeoden de- Deutschen Photographeo-Vereine- K. Schwier in Weimar zu erhalten. • ti« beliebte- Versatz-Object scheinen Fahrräder zu sein. Bei einer ftattgefuvdenen Revision hat sich, wie der „Coofecttouär" erfährt, ergeben, daß bet Pfandleihern in Berlin vierhundert Fahrräder versetzt find. * Verlockende Anzeige. Von heute ab kostet da- Zahnziehen bei mir nur noch 50 Pfennig pro halbe Stunde. Schmerzenreich, Barbier. Aufruf! Jo der Nacht vom 29. zum 30. Juli er. haben wolkenbruchartige Regengüsse eine Hochwaffer-gefahr über da- schöne schlesische GcbtrgSlaud herausbeschworen, wie eine solche fett Menschengedenken noch nicht beobachtet worden ist. — Vernichtet siad alle Hoffnungen auf ein günstige- Einbringen der diesjährigen Ernte. Mit elementarer Gewalt haben unheilbringende Fluthen den Fleiß vieler Monde und leider auch sehr viele Menschen- leben grausam zerstört. Soweit sich bi- jetzt übersehen läßt, beziffert fich der angerichtete Schaden auf 22-25 Millionen. Bekümmerten Herzens sieht die schlesische Bevölkerung einer trostlosen Zukunft entgegen und thut daher schlennige Hilfe dringend Noth. Helfe daher wer helfen kann mit einem Scherflein daS unbeschreibliche Elend lindern! Wem wollte auch solch' Unglücklichen gegenüber da» Herz verschlossen bleiben?! Noth ist schrecklicher alö Tod! Wer schnell giebt, giebt doppelt! Zur Entgegennahme von Spenden find gern bereit: unser Deretuslocal „Cafs Ebel", „Hotel Schütz", Bahnhofstraße, Herr I. Baab (Hotel Kaiserhof), Herr Kühne (Hotel Einhorn), Herr Kaufmann I. Pfeffer, Marktplatz 6, Herr Buchbindermeister Richter, Tiefenweg. Die eingegangenen Spenden, über welche nach Schluß der Sammlung öffentlich quittirt wird, werden von uns an die Vorsitzende des Baterl. Frauen - Vereins, Frau Erb« Prinzessin von Sachsen-Meiningen in BreSlau, überwiesen. Hochachtungsvoll 5>ie im Aeöruar 1897 gegründete Schlesische Aereivignng zu Oieheu. W. R o h l e d e r. * Frankfurt o. M., 6. August. Zur Beförderung deS kaiserlichen Gefolges und der Offiziere deS großen Generalstabrs während des Kaisermanövers find mehrere Hundert Wagen erforderlich. Davon werden Seitens der Wiesbadener Droschkenbesitzer sechzig gestellt, die sich am 1. September in Frankfurt dem betreffenden Unternehmer, dem Fuhrunternehmer Roth, zur Verfügung stellen müffen. * Wiesbaden, 6. August. Gestern find zwei Knaben, da- 12 Jahre alte einzige Kind einer Wittwe Hankel von hier und der 9 Jahre alte Sohn einer Wittwe Schüler in Limburg, 'm Rhein bei Schierstein beim Baden ertrunken. • Stettin, 6. August. Ein sechsstündiges ziemlich großes Schadenfeuer wüthete heute Nacht auf dem nach dem Bollwerk durchgehenden Grundstück Kleine Oderstraße 3—4, daS zum Theil ausgebrannt ist. Durch die Feuerwehr wurden mittels Rettungsleitern und Seilen 29 Personen gerettet, von denen sechs, zwei Männer, zwei Frauen und zwei Kinder thetls schwer, theilS leicht verletzt waren und nach dem Krankenhause geschafft wurden. An dem Aufkommen eines jungen Mädchens wird gezweifelt. Ludwigshafen, 5. August. Heute Nachmittag wurde bei dem dtrecten Wagen München-Neunkirchen ein württem- bergischer Schaffner, der auf der falschen Seite die Fahrkarten controllirte, bei Stuttgart von einem dort kreuzenden Schnellzuge ersaßt und ihm der Kops vom Rumpfe getrennt. * Trautenau, 3. August. Ganz Trautenau spricht von der kühnen That eine- Mannes. Einstimmig ist das Urtheil Aller, daß ein größerer Heldenmuth noch selten bewiesen worden ist, als vom Gerichtsadjunkten Dr. Maly, der unter eigener, andauernder Lebensgefahr 32 Menschen vom sicheren Tode errettete. Von Trauienauer Feuerwehrleuten angeseilt, stürzte er fich in die tobenden Fluthen, zertheilte mit mächtigem Arm die Wogen, nicht achtend der eigenen Gefahr. Beim Hause, dessen Zusammensturz alle Augenblicke drohte, lud er eine Person aus seinen Nacken, nahm in jede Hand ein Kind und erkämpfte fich den Rückweg. Mehr al- zehn Mal maß der Mann ferne Kräfte mit den Wogen, bis Alle gerettet waren. Kurze Zeit darauf sank krachend das Hau-, in dem fich vorher die 32 Geretteten befanden, in die Fluthen. * Zn photographischen Kreisen wird augenblicklich lebhaft agitirt für Einleitung gesetzgeberischer Schritte, durch welche der bestehenden Rechlsunficherheit und schon thatsächlich eingetretenen Rechtsungleichheit in Bezug aus die „Schaukastenfrage" in dem Sinne ein Ende gemacht wird, daß da» Offenhalten der photographischen Schaukasten au den ganzen Sonn« und Feiertagen fortan für gesetzlich erlaubt erklärt wird. Die Veranlassung hierzu geben die verschiedenen Entscheidungen der höchsten Instanzen. So Brodpreife vom 8. August bis 22. August 1897. Der hiesigen Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod . . 27 Piz 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod......54 , 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrot, 25 , 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrot,......50 , 1 Kg. (2 Pfd.) Särwarzbrod.... 23 . 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod.....46 , 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod......69 . Der aulttftttiflm Bäcker 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei L. Steinmüller, Gr.-Linden 42 „ L. Schmidt, Gr. Linden 42 „ W. Steinmüller v. L.-GönS, 42 „ G. Jacoby v. Alten-Buseck 44 „ Mlh. Fabel von Wiefeck 50 „ 2 Kg. (4 Pid.) Schwarzbrod bei L. Steinmüller, Gr. Linden 40 „ L. Schmidt, Gr. Linden 40 „ Joh. Kd. Belte o. Ki'ch-GönS 40 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bei Ernst Christ von Wiefeck 66 „ G. Jacoby v. Alten-Bufeck 66 „ W. Fabel von Wiefeck 66 , Der BrovverkLuser. Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern. Gießen, den 7. August 1897. Großherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Bechtold. gtterotar unfc Arrnst. — Nansen soll aus feinem Werk über die letzte Nordpolfahrt, das in schwedischer, deutscher, dänischer, englischer, holländischer, französischer und tschechischer Sprache erschienen ist, bisher 720000 Mk. bezogen haben. „Arbeit ist der Bürgers Zierde, „Segen ist der Mühe Preis, „Ehrt den König seine Würde, „Ehret unS der Hände Fleiß." Ueber den meisten Berichten, welche die Wunderwerke der Berliner, der Nürnberger und der Dresdener Ausstellungen priesen, hat dieser schlichte alte Spruch stolzes Motto geprangt. Schade nur, daß ihn so Viele gedankenlos nachb.ten! Daß sie keinerlei Ver- ständniß haben für den sittlichen Werth der „Arbeit an sich". Der Heranwachsenden Jugend dieses Verständniß zu erschließen, sollte da» ernstefte Streben jedes denkenden Erziehrrs sein. „Die Liebhaber- tüttfU*, Zeitschrift für häusliche Kunst (Vrrlag R. Oldenbourg, München), können wir mit bestem Gewissen Allen empfehlen, die entweder für sich selbst oder die ihnen anvertrauten jungen Leute Anleitung und Vorbilder für künstletifche Handarbeit suchen. — Edward Bellamys neue- Werk „Gleichheit*, eine Fortsetzung zu dem vor fast zehn Jahren erschienenen und in vielen Hunderttaufenden von Exemplaren verbreiteten „Rückblick auS dem Jahre 2000", wird demnächst in der Halbmonatsschrift „Au- fremden Zungen" (Stuttgart, Deutsche VerlagS-Anstalt) zu erscheinen beginnen. DaS neue Werk schließt sich unmittelbar an dm „Rückblick" an und enthält, gewissermaßm als Commentar dazu, in 38 Capiteln eine erweiterte, detaillirte und vertiefte -Schilderung de» Bellamy'fchen ZukunstSstaates; eS bietet eine Fülle neuer Anregungen in Bezug auf alle dir Gegenwart beschäftigenden wtchtigm socialen Fragen und wird ohne Zweifel, wie der „Rückblick", in allm Culturländern auf längere Zeit das Interesse der Denkendm und fortschrittlich Gesinnten in Anspruch nehmen. bt*6 b«hLllgt i.u ®ot,ö' d,r fa 5« i« ’iÄUS: ff— ‘ 3«n er. habil, teolttn. Je^.r über da- |^Q( 5 tole eine solche leit tet Morden ist, _ m " ^°stigrs Einbringen ,ud| lehr viele Menschen, I56t' beziffert stch der > Millionen. * ^fische lSevölkerung nb Ehut daher schlenvige >it einem S^erfldn da- 1 sollte auch solch' Uib llofftn bleiben?! il6 Tod! bt doppelt', den find gern bereit: Ebel', „Hotel Schütz", öaab (Hotel Laiserhos), Horn), Herr Kaufmann Herr Buchbindermeister über welche nach Schlutz ird, werden von uni an n-Verein-, Frau Erb- einingen in Breslau, )0ll W*Wl Mr'aig«°s er. HU Suguft 1891. IMtr. 27 W 54 . 25 , 50 . 23 . 46 , 69 . 42 „ 42 „ 42 „ 44 „ 50 , 40 , 40 . ,97. jew®t Ließen. ilb. ________ 0tter. müller, Gl.-Ltnden IM, Gr.Ltndm müller v. L.-Gbntz, jn v.Men-Buieck lbel von Wteseck müller, Sr.-Lindw Ibt, Gr.-Ltndev Lüle d. MW ß M von Weseck 66 tl von Wefick ' äiorbpoU’J1*' rf üb« "’r boQ&nWlÄ“' *» ? spyr !|WÄVweSIS«- Ausstlllunsen ^ Scbade „U p/ lehers §> Dldesbouls @<9lö,iatö »SsSüf >st"'L^Lckbl^"^ m qatercise A«»MS Bruchleidende! 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Hinkel jr.; Anton Waldschmidt; Jul. Waldschmidt. In Friedberg .Hessen,: Chr. Hess. In Grünberg: H. Kayser. In Schotten: Apotheker Scriba. In Bad-Nauheim: H. Kegelmann: R. Schwab. In Alsfeld: G. Waldeck Wwe. Stell romrniss Dr Herr K 8. Äugi bt b 15. trägt Öl a litfei fitt tll btx Rächt labung zi @i( mitt fir Tr erbebte. M 'W< Ötlanlt, bin uo fo»0»D. bilbt e 6it »ix t Wen, 1 öalöt, ° teei§ »och bis Jkittn । »i> I» bl n gid «I« »at« » « "* 8-l = h Mi » " »«' Berge r’s Mexico- 3561 Robert Berger, Pössneck i. Th. • an. 8. edier*».. Druck und B