‘»a 1885 m®lnng Ebnung-. loiforen. 2?*» w n. e& Nr. 81 v tung-voll Wölke. Elicubkitkii m Ä. 3*“”9 Ir. 18. H) erungsrath i, 1 Malt. s/ tz.* I B st w*** fenben ttfädntn von: hfl MMrndch, [Ijarlotte Rich u. L ilvtittl unUttt btften W IXtxWx ^lutttattontn. M 1,15 oienMrlich) fr, itn i 25 Pig Mrlich but > auch butd) bk ^oftltnter. 897, u. SLbtn Ws. M v trommenm Somoni: W. Heimbmg WigesLM utraijobnÄ^ N^avfmLdM gesucht. »cinUches W(l u««** k»u N't W ~StellerbGesuche~ cht rtellvus «W ^nltsbüreau oder ' ’Ä* ' 6. A?n>189’’ «*Librt Silberrt"" »SJ5*** $,duei* OZH UM»"" t JL'' e* Nr. 83 Zweites Blatt. Donnerstag den 8» April Der Kießeuer Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Aamitienökäller werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelcgt. Meßmer Anzei ger Kmerat-Mnzeiger. 18OT Dicrteljöhriger Abonnementsprcisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mari 50 Pfg. . Redaktion, Expeditio» und Druckerei« KchukKratze Zkr.7. Fernsprecher 51. Aurts- und 2lnzeigeblntt für den ICrek Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Dorm. 10 Ubr. Hratisbeikage: Gießener Kamilienötätter. Alle Annoucen-Bureaux des In- und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- ent^yen. AnrLLichee Lbeil. Bekanntmachung. Diejenigen Herren, welche durch Vermittlung des Land- »irthschaftlichen BezirkSvereinS Saat Kartoffeln beziehen, werden hierdurch ergebenst benachrichtigt, daß die vor dem 1. April L I. eiugelaufenen Bestellungen auSgeführt und die Kartoffeln bereits aus Sachsen abgesandt find. Die nach dem 1. April l. I. eingelaufenen Bestellungen konnten nicht mehr aaSgeführt werden, weil keine 200 Centner (ein Waggon) nach dem Termin noch weiter bestellt worden find. Sollten innerhalb 6 Tagen noch soviele Bestellungen einlaufeu, taß noch 200 Centner bestellt werden können, so sollen auch tiefe Bestellungen noch auSgeführt werden. Die Kartoffeln find bei dem Empfang baar zu bezahlen. Die Kartoffcln kosten: Bruce, pro Centner iuclufive Sack Mk. 2.70, Professor Märker ..... SRf. 3.25, Imperator.......Mk. 2.25, Weltwunder.......Mk. 2.25, Frühe Rosa.......Mk. 2.50, Späte Rosa.......Mk. 2 50, Schneeflocken.......Mk. 2.50, Magnum bonum.....Mk. 2.50, Der Uebernehmer hat die Kartoffeln franco Gießen gegen eine Vergütung von 50 Pfg. pro Centner zu liefern vvd den Mehrbetrag an Transportkosten nach Vertrag zu Übernehmen. Weiteren Nachbestellungen steht man daher längsten- innerhalb 6 Tagen entgegen. Gießen, den 7. April 1897. Der Director des landwirthfchaftlichen BezirkSvereinS. C. Jost, Regierungsrath i. P. Da« 3. Großh. Hessische Infanterie-Regiment (Leib-Regiment) Rr. 117 setert am 10. Juni 1897 das Jubiläum seines 200jährigen SiestehenS und ladet alle Beteraue«, welche die Feldzüge 1866 und 1870/71 beim Regiment mitmachten, sowie die- j nigev Unteroffiziere, welche nach dem Feldzüge 1870/71 octiv im Regiment dienten, hierzu ein. Alle, welche hiernach berechtigt und bereit find an dem flefte Thetl zu nehmen, wollen fich, soweit sie i« Großherzog- ihn« Hessen oder im Laudwehrbezirk Frankfurt a. M. wohnen, bis spätestens 1. Mai d. Js., mündlich unter Ausweis ihrer Persönlichkeit bet dem nächsten Meldeamt deS Landwehrbezirks ihres Wohnorts anmelden. Bei Verlust der Mtlitär- paptere find genaue Angaben über das frühere militärische Dlenstverhältniß erforderlich. Soweit die Betreffenden außerhalb Hesien bezw. des vorgenannten Landwehrbezirks wohnen, wird um schriftliche Anmeldung beim Regimenr zu gleichem Termin ersucht. Den Angemeldeten wird spater ein Ausweis ausgehän- dtgt. Diese Ausweise geben allein ein Recht zur Thetlnahme am Fest,- die Verausgabung derselben erfolgt Ende Mai nach vorhergegangener Bekanntmachung. Mainz, April 1897. 8. Großh. Hess. Infanterie-Regiment (Leib-Regiment) Rr. 117. Bekanntmachung. Der Kreis Marburg ist nunmehr wieder seuchevfrei. Die Biehmärkte finden deshalb von jetzt ab wieder an den im Kalender vorgesehenen Tagen statt. Für den Auftrieb von Vieh gilt nachstehende Marktordnung. 1. Am Markttage und an den beiden voraufgehenden Tagen find an den Eingängen zur Stadt bezw. Marktplatz zuverlässige mit den Erscheinungen der Maul- und Klauenseuche vertraute' Männer in geeigneter Zahl aufzustellen, welche den Gesundheitszustand der Thiere und die unter Ziffer 5 erwähnte Bescheinigung zu prüfen haben. 2. Thuulichst in der Nähe der OrtSeingauge find genügende Beobachtungsräume — Ställe, Scheunen — in Bereitschaft zu halten. 3. Den einzelnen Thtergattungen find getrennte Marktplätze anzuweisen. 4. Für Schafe sind die erforderlichen Pferche, für Rindvieh feste Barren zum Aubinden bereit zu halten. 6. Jeder, welcher Wiederkäuer und Schweine am Markttage und an den beiden voraufgehenden Tagen in den Marktort bringt und in diesem fetlbietei, hat durch eine Bescheinigung der Polizeibehörde des Ursprungsortes der Thiere den Nachweis zu führen, daß in diesem die Maul- und Klauenseuche nicht herrscht und daß der Ort nicht zu einem Beobachtungsgebiet im Sinne des § 59a der BundeSrathS-Jnstruetion vom 27. Juni 1895 gehört. 6. Die Bescheinigung, tu welcher Rindvieh einzeln nach Geschlecht, Alter, Farbe, Abzeichen, die übrigen Thiere sum- martsch nach Geschlecht, Alter und Farbe genau verzeichnet sein müffen, hat nur eine fünftägige Giltigkeit, Ausstellungstag eingerechnet. 7. Wiederkäuern und Schweinen, bezüglich deren der Einbringer oder der Verkäufer den Nachweis unter 1 nicht führen kann, ist der Eintritt in den Marktort bezw. auf dea Marktplatz an den unter 1 näher bezeichneten Tagen zu versagen. 8. Wiederkäuer und Schweine, welche seuchenverdächtige Erscheinungen wahrnehmen lassen oder aus einem Beobachtungsgebiet stammen oder deren UrsprungSzeugniß abgelaufen, nicht beizubringen, unvorfchriftSmäßig oder gefälscht ist, find einer fünftägigen Beobachtung durch den beamteten Thierarzt zu unterwerfen. 9. Auf den Marktplätzen darf das Vieh nicht herumgeführt werden. 10. Die Kosten der Beobachtung trägt der Sigenthümer der Thiere. Marburg, den 28. März 1897. Der Königliche Landrath: v. Negeleio. Cocales nttö provinzielle» Gießen, den 7. April 1897. *• Schuellzugverbindnug Hagen-Frankfurt a. M Im Sieger- lande wird das Bedürfniß einer SchnellzugSoerbtu- düng zwischen Frankfurt a. M. und Hagen i. W. über Gießen—Betzdorf—Stegen sehr lebhaft empfunden, wie neuerdings eine Bittschrift erkennen läßt, die die Handelskammer und der Berg- und Hüttenmännische Verein Stegen an den Verkehrsminister gerichtet haben, weil letzterer den Vorschlag der zuständigen König!. Eiseubahndirectioneu, obige Schnellzugverbindung neu eiozusühren, nta-r genehmigt hat. Die Eingabe gibt dem Bedauern Ausdruck, den dieser Entscheid in den betheiligteu Gegenden hervorgerufen hat und legt dann eingehend die Gründe dar, die für die Herstellung der gewünschten Verbindung sprechen. Zunächst seien die Schnellzüge der Main-Weserbahu und die Schnellzüge auf den rheinischen Bahnen im Sommer überfüllt, während eine Vermehrung der Schnellzüge auf den genannten Linien nur eine weitere Anhäufung des Verkehrs auf diesen bevorzugten Linien und eine wettere Ableitung des Verkehrs vou den bisher mit Schnellzügen noch nicht versehenen StaatSbahneu zur Folge haben würde. Außerdem dürfe der Bezirk der Deutz-Gießener und Ruhr-Stegbahn doch wohl auch Anspruch darauf machen können, einen leichtern und schnrlleren Personenverkehr als bisher zu erhalten. Der ungeheure Güterverkehr, die großen Einnahmen, welche die Staatsbahu-Ver- waltung aus dem Bezirk zieht, zeigen die Bedeutung desselben an fich. Unter den heutigen Verhältnissen ist es aber Feuilleton. Angenommen. Humoreske von Graf Günther Rosenhagen. (Nachdruck verboten.) Ellen, die älteste Tochter deS GeheimerathS Wichert, var krank, — die frühere frische Farbe ihrer Wangen war iiner fahlen Bläffe gewichen, die Augen, sonst so hell und lustig, blickten müde und abgespannt, der köstliche Humor, Kirch den fie sonst daS ganze HauS entzückte, schien für turnet erstorben zu sein, und fie, die früher immer lachend Khaupiet hatte, keine Nerven zu besitzen, war fett einiger Z:it von einer Nervosität und Gereizkhetr, die die Ihrigen nt Angst und Sorge erfüllten,' bei dem plötzlichen Eintritt hr Dtenstleute in daS Zimmer, bet dem Klang der dec» Nischen Glocke, bei dem Oeffnen der Hausthü» fuhr fie jäh plammeu und sorgenvoll schüttelte der alte Hausarzt sein Haupt. Er war nun doch einmal verantwortlich für die Sesundheit der Familie, in der er seit Jahren ein- und Eging, er bildete fich auch ein, in seinem Berufe nicht untüchtig zu sein, aber der Krankheit Fräulein EllenS gegen- ittx war sein Wissen eitel Stückwerk. Geduldig ließ fie X obwohl fie, die eS ja doch am besten wissen mußte, be- jätete, vollständig gesund zu sein, mehr denn einmal von km. alten Herrn untersuchen, streckte die Zunge aus und iirdrehte die Augen, um ihre Pupillen besser bewundern •offen zu können, fie that mit ihren verschiedenen Gliedmaßen, »öS! nur immer verlangt wurde, aber eß nützte alles nichts, iS war keine Spur von einer Krankheit zu entdecken. „Wenn Fräulein Ellen nicht verlobt wäre — würde •ö behaupten, fie litte an unglücklicher Liebe, an einem hirjgenSkuwwer, — so aber weiß ich wirklich keinen anderen siaty zu geben, als zu hoffen, daß die Zukunft daS Leiden, wenn eS wirklich ein solches ist, von selbst wieder heben möge." „Unb um solchen guten Rath zu erhalten, den jedes Schulkind geben kann, hält man sich einen Hausarzt, der jedes Jahr seine sechshundert Mark bekommt," klagte stets die Gehetmräthtn, wenn der alte Hausarzt fie verlassen, und zu ihrem Gatten gewandt, setzte sie dann stets hinzu: „Weißt Du, Otto, ich finde, Du müßtest Dich wirklich einmal nach einem anderen Arzte umsehen, der alte Todsen wird wirklich zu alt; wie soll daß werden, wenn einer von uns wirklich mal ernstlich krank ist?" „Daun wird ihn sein Wissen schon nicht im Stich lassen," entgegnete der Gatte, „aber je mehr ich über Ellen nachdenke, desto mehr komme ich zu der Ueberzeugung, daß ihr Leiden kein körperliches, sondern ein seelisches ist. Haft Du vielleicht etwas bemerkt, ob eß zwischen ihr und Alfred zu einem Streit ober einem Wortwechsel vor feiner Abreise gekommen ist? Mich deucht, daß Ellen« Nervosität in den Stunden am größten ist, in denen der Postbote kommt, gleichsam, al« fürchte fie, daß dieser ihr von Alfred eine schlechte Nachricht bringe. Hast Du nicht auch dieselbe Empfindung?" „Offen und ehrlich gestanden — nein," gab fie zurück. „Du weißt, Ellen ficht in mir nicht nur ihre Mutter, son- dem auch ihre älteste und beste Freundin. Ware eß wirklich, wie Du anzunehmen scheinst, zwischen ihr und Alfred zu einem ernsthaften Streit gekommen, dessen Außgaug Ellen beunruhigen könnte, so hätte fie mir bieß sicherlich nicht ver- schwiegen, sonbern fich bet mir Rath geholt. Nein, lieber Otto, über diesen Punkt kannst Du vollständig beruhigt fein." Aber der Herr Geheimerath ließ fich seine Bedenken nicht so leicht verjagen, er glaubte dennoch recht zu haben mit seiner Verwuthung — und er hatte auch recht. Am Tage, bevor Alfred nach Beendigung feineß Urlaub« — er war Assistenzarzt an einer großen Berliner Klinik — wieder abreiste, war eß zwischen den Brautleuten zu einer ernsthaften Auseinandersetzung gekommen. Ellen war ein sehr klugeß, aber auch ein sehr verwöhnte- Mädchen. Von ihren Eltern abgöttisch geliebt, deuchte eß ihr selbstverständlich, daß jeder ihrer Wünsche erfüllt wurde- Waste haben wollte, wurde angeschafft, und waß fie nur immer begehrte, war zur Stelle, sobald fie nur ein Wort gesagt hatte. Widerspruch, ein Nichtersülltwerden ihrer Wünsche kannte fie gar nicht — fie war eß gewohnt, daß alleß ihr zu Füßen lag und that, was fie wollte. Der Einzige, der es in neuerer Zeit wagte, ihr Opposition zu machen, war Derjenige, den fie am meisten auf der Welt liebte,, ihr Verlobter. Alfred war von Haus au« mittellos, er bezog ein gutes Gehalt und glaubte annehmen zu können, daß er später eine gute Praxi« erhielte — dennoch hielt er es aber eineß Tageß für nothwendig, feine Braut in liebevollen, ober sehr ernsten Worten darauf aufmerksam zu machen, daß fie späterhin, wenn fie erst seine Frau sei, nicht mehr mit derselben Sorglofigkeit Geld werde außgeben können, wie fie eß jetzt thäte- sie müffe bei Zeiten daran denken, sparsamer zu werden, vor allen Dingen aber nicht mehr solchen Luxus in Toilette treiben wie bisher. „Du hast leider Gottes keine Ahnung von Geld und GeldeSwerth — nur wer fich den Mammon verdienen muß, weiß ihn zu schätzen." Und als fie etwas pikirt aufgelacht hatte, war er fortgefahren: „Du scheinst mir nicht zu glauben, frage Deinen Vater, oder noch besser, versuche doch einmal selbst irgend etwas zu verdienen, — allerdings gehe ich gleich von vornherein jede Wette mit Dir ein, daß D» nie den Versuch machen wirst, und daß, wenn Du eß dennoch versuchen solltest, alle Deine Bemühungen vergebensein werden." (Fortsetzung folgt.) nicht möglich, ohne Schädigung auf die Dauer derartige große Gewerbe zu betreiben, wenn der persönliche Verkehr zwischen Erzeuger und Verbraucher derart erschwert ist, wie es bisher zwischen Gießen und Hagen der Fall war. Die Bittsteller geben gern zu, daß auf dieser Strecke eine ge- uügeude Zahl von Zügen verkehrt, betonen aber, daß keiner der vier Züge zwischen Gießen und Hagen, keine der sechs Zugverbtndungeu zwischen Siegen und Hagen auch nur den mäßigsten Anforderungen in Bezug auf Schnelligkeit entspricht. Sie legen — wohl vom besonderen Siegerländer Standpunkt aus — keinen Werth auf die große Zahl der durch- gehenden Verbindungen, um so größeren aber auf gute und zahlreiche Localzüge und daneben auf wenigstens eine durchgehende Verbindung, die es dem GefchäftSmaune ermöglichen, seine Reise nach dem Süden sowohl wie nach dem Norden ohne allzugroße ZeitversSumniß auszuführen. Auch der Besuch der NordseebSder wird, wie es dann weiter in der bezeichneten Eingabe heißt, durch die vorgeschlagene Zugver- btndung ganz außerordentlich erleichtert, was mit Rückficht auf den Wettbewerb der holländischen und belgischen Bäder im Iutereffe der ganzen westlichen Provinzen unseres Vaterlandes liegt. Die Ueberfüllung der benachbarten Bahnen, daß dringliche örtliche Bedürfuiß würden dafür sorgen, daß die geplante Zugverbindung dem Staat keine besonderen Unkosten machen, sondern fich selbst erhalten werde. Dies wird daun noch des Näheren auSgesührt. Die guten Gründe der Eingabe werden hoffentlich ihres Eindruck- an maßgebender Stelle nicht verfehlen, wie sie denn auch von den in erster tiate zuständigen BerkehrSbehörden gebührend gewürdigt worden find, wie der Vorschlag der Eisenbahndirectionen zeigt. •• Der Verband deutscher Kriegs-Veteranen, Sitz Leipzig, hat Feldzug»-Erinnerungen, alS: Waffen, Geschoffe, Uniformen, Helme, Rüstungen, Bilder, Bücher, Handschriften, militärische Orden und Ehrenzeichen, sowie Dienst-AuSzeich- mngen, plastische Figuren berühmter Militärs aus allen Zetten und Ländern, die von den alten Veteranen aus den früheren Feldzügen mitgebracht und gestiftet wurden, gesammelt und hieraus ein Museum errichtet, welches zum Besten armer und kranker Veteranen gezeigt werden soll. Die Stadt Leipzig hat dem Verbände hierfür Räume in städtischen Gebäuden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Sammlung soll nach Fertigstellung des in Leipzig zur errichtenden Völkerschlacht-Denkmals von 1813/14/15 mit diesem vereinigt werden. Wahrend der Sächfisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbe-Ausstellung zu Leipzig wird die Sammlung in der Abtheilung „Alt-Leipzig" im Rathhaussaale eben» salls zum Besten hülf-bedürstiger Krieger gezeigt. Veteranen und Patrioten werden dringend gebeten, Gegenstände für das genannte Museum zu stiften, damit die Sammlung des guten Zweckes wegen eine reichhaltige und sehenswerthe wird. Regt- mentS- und Kriegsgeschichten, sowie auf die Centrnarfeier bezügliche Bücher und Broschüren werden gleichfalls dankbar entgegengenommen. Die Namen der Geber werden im Catalog verzeichne',. Bi» jetzt find ca. 1000 interessante Sachen, welche an die ältesten und neuesten Feldzüge aller Länder erinnern, eingegangen. Etwaige Geschenke wolle man an den Verband deutscher KriegS-Beteranen in Leipzig senden. • • Wahlcuriofum. Man schreibt unS: Ja dem benachbarten Vetzberg ereignete fich bet der dortigen Gemeinde- rathSwahl folgendes Wahlcuriofum: Der Herr Vorsteher leitete den Wahlact und war bis gegen 4 Uhr beschäftigungslos, als um diese Zeit zwei Leute eintraten, welche ihrer Bürgerpflicht genügen wollten. Der Herr Vorsteher begrüßte die beiden Eintretenden, wovon der eine Schirmflicker und der andere Lumpensammler war, mit folgenden Worten: „Endlich bekomme ich einmal Beschäftigung, Ihr seid die Ersten heute." Darauf erwiderte der Schirmflicker: „Hannes, do will ich dr e göre Rat gewe, do wählste mech und ich wähl dech" und so geschah eß. Am Abend gingen der Schirmflicker und der Lumpensammler, die erst ein halbes Jahr hier wohnen, einstimmig au» der Urne hervor. So geschehen Anno domini 1897. • • Die atmen Thüringer Weber bitten die deutschen Hausfrauen um Arbeit. Es werden die verschiedensten, mit der Hand gewebten Stücke (Taschentücher, Tischtücher, Bettzeug, Unterröcke rc.), dauerhafte Waare, dabei gut und billig, offerirt. Man wende sich an Herrn S. F. Grab el in Gotha. * Eine neue wichtige Fahrrad - Erfindung wurde am Sonntag in Frankfurt a. M. erprobt, die schon im Mainzer Corso Aufsehen gemacht hat. ES handelt sich um ein zweites Kettenrad, da» für den Handbetrieb eingerichtet ist. Eine Hebel-Anordnung überträgt den Druck deS Körpergewichts auf eine zweite Kette, die von der Lenkstange vertical zur Radaxe führt. Das neue Fahrrad, das vermehrte Schnelligkeit, besonders beim Bergauffahren gewährt, und auch eine gleichmäßige Arbeit deS ganzen Körpers ermöglicht, ähnlich wie beim Rudern, hat, soweit der erste Eindruck reicht, eine bedeutende Zukunft. § Klein Linden, 6. April. Seit ungefähr einer Woche treibt fich Tag und Nacht zwischen Klein-Linden und dem Bergwerk ein dunkelhaariger, großer, schöner, möglicherweise werthvoller Spitzhund herrenlos auf dem Felde herum. Gleichzeitig geht da- Gerücht, daß ein solcher Hund an der Eisenbahnstation bei Großen > Linden aus dem TranSport- kasten entsprungen ist und nicht wieder eingesangen werden tonnte. Vennberg, 5. April. Gegen die Landtagswahl des hiesigen Bezirk» ist Seitens der Antisemiten Protest erhoben worden. Heute weilte der RegierungSrath Herr Dr. Wagner behus» Untersuchung der eingelaufenen Beschwerden in Stangenrod. Die Sache kann insofern wichtig werden, als der Wahl- mann in Stangenrod mit 16 gegen 15 Stimmen gewählt wurde, und der Landtagsabgeordnete Herr KreiSrath Schönfeld von Schotten mit 17 ,gegen 15 Stimmen aus der Arne hervorging. Sollte die Wahl in Stangenrod annullirt und daselbst ein antisemitischer Wahlmann gewählt werden, so würde fich die Stimmenzahl bei der Hauptwahl, vorausgesetzt daß kein Wahlmann umsällt, auf 16 gegen 16 stellen. Wie verlautet, hat die Untersuchung nichts Gravirendes zu Tage gefördert. •h. Mainzlar, 5. April. In Nr. 75 de» „Gießener Anzeiger" finden wir au» Daubringen ein Eingesandt, betr. den Bahnbau Londorf-Lollar. Einsender de» Artikel» scheint in diesem Falle nicht so ganz localkundig zu fein, wenn er schreibt: der Bahnhof Mainzlar tarne oberhalb Mainzlar auf die sogenannte Pfingstweide, denn betreffende» Gelände liegt im Mittelpunkt zwischen Mainzlar und Trei». Einsender hat vielleicht die Bahnkarte durch eine trübe Brille betrachtet, denn der Bahnhof kommt direct vor den Ort. Dann schreibt Einsender weiter: Daubringen überrage Mainzlar an Bevölkerungszahl und Industrie. Ersteres müffen wir zugeben, denn Daubringen steht an Bolkswirthschaft gegen keines im ganzen Lumdathal gelegene Dorf zurück. Was aber Industrie und Handel anbetrifft, glauben wir annehmen zu dürfen, daß Mainzlar Daubringen doch zweimal übertrifft. Ferner behauptet Einsender: der Stadt Staufenberg wäre Daubringen gelegener, auch da scheint Einsender etwa» nervös zu sein, denn Staufenberg hat auf Mainzlar den Weg näher und bester. Was Wteseck und baß Busecker Thal anbelangt, hat man nach Mainzlar einen schönen Weg und die Entfernung von Daubringen nach Mainzlar beträgt einen halben Kilometer. Bei Hochwasser der Lumda wäre ein bei Daubringen geplanter Bahnhof von dieser Seite aus nicht erreichbar. Wir wollen den Daubringern keinen Bahnhof absprechen, aber wenn Daubringen seinen Zweck erreichen will, darf eß andere Dörfer nicht zurücksetzen. § Rieder-GemLudeu, 5. April. Unter dem Vorfitz beß KreiSschulinspectorß Matheß auß Alsfeld und zahlreicher Betheiligung der Lehrer beß Bezirks Nieder-Gemünden fand am vorgestrigen Samßtag die letzte amtliche Conferenz für das laufende Schuljahr in der Södler'schen Gastwirthschaft hier statt. Zur festgesetzten Stunde eröffnete der Vorsitzende die Conferenz und schritt zur Erledigung der Tagesordnung, auf der als erster Gegenstand: Auswahl deutscher Lesestücke sich befand. Der Referent, Herr Lehrer Dern aus Nieder-Ohmen, behandelte in seinem meist frei gehaltenen Vortrage als 1) allgemeiner Theil eine Auswahl der Lesestücke a. mit Rücksicht auf den Zweck der Erziehung, b. auf die Natur beß kindlichen Geifteß, c. auf den Lehrplan und d. auf besondere Schulverhältnisse - im speciellen Theile feineß Referates erörterte er die maßgebenden Oe* * sichtspunkte bei der Auswahl der Lesestücke auf der Unter-, Mittel- und Oberstufe. Die dankenßwerthen Ausführungen de» Referenten fanden den Beifall des Vorsitzenden und der ganzen Conferenz. Der Vorsitzende regte hiernach eine Debatte an, in deren Verlauf mancher für den Leseunterricht wichtiger Factor zur Besprechung gelangte. Von dem zweiten Vortrag, der fich noch auf der Tagesordnung befand, wurde wegen der vorgerückten Zeit abgesehen. Nach einigen trefflichen Winken deS Vorsitzenden aus der Schule — für die Schule schloß derselbe den amtlichen Theil der Conferenz, dem sich ein gemeinsames MittagSeffen anreihte. A Mainz, 5. April. Bezüglich der für daS Jahr 1898 hter projectirten großen Gartenbauausstellung fand gestern auf Einladung deS hiesigen GartenbauvereinS eine Conferenz von Vertretern von Gartenbauvereinen sowie Autoritäten auf dem Gebiete der Gartenkunst aus Frankfurt a. M, Darmstadt, Worms, Heidelberg, Karlsruhe, Wiesbaden, Mannheim, dem Rheingau u. s. w. statt, um ihre Meinung über die geplante Ausstellung auszutauschen. Don allen Seiten wurde das Jahr 1898 als das zunächst günstige zur Abhaltung der Ausstellung bezeichnet und für dieselbe von fämmtlichen Vertretern volle Sympathie und Unterstützung zugefagt. Von der Abhaltung einer internationalen Ausstellung rieth man allseitig ab und sprach man fich einstimmig für e ne große allgemeine deutsche Garten- bauauSstellung auS. Das für die Ausstellung in Aussicht genommene Terrain in der „Neuen Anlage" wurde als ganz außerordentlich geeignet anerkannt, und von den anwesenden Autoritäten ausgesprochen, daß in weiter Umgebung von Mainz kein besserer Platz für eine Gartenbauausstellung gefunden werden könne. — Obwohl die bisherige rauhe Witterung dem WachSthuw der Spargel hinderlich war, ist in den nahen Gemüfeorten Gonsenheim, Mombach, Finthen der größte Theil der diesjährigen Ernte bereits an Conserven- fabriken und Großhändler verkauft. Für den besten Spargel find über 30 Pfg. und für die geringen Arten 10 biß 12 Pfg. per i/i Kilo vereinbart. * Berlin, 4. April. Die „Posener Zeitung" bringt über den Fall Grütter von einem Augenzeugen auß Schwetz eine Mittheilung, die bestätigt, daß der Lehrer Grütter in der 4. Klasse mit feinen Mitreisenden in eine DiScusfion über die Schwetzer ReichßtagSwahl geraten und schließlich mit einem derselben handgemein geworden war, wobei beide Stöcke gebrauchten. Die Nothbremse, die gezogen wurde, hätte versagt, da dieselbe in dem betreffenden Waggon außer Thätigkeit gewesen sein soll. Deßhalb wandte fich der Augenzeuge nach dem Gepäckwagen. Alß er jedoch zurück kehrte, fand er Grütter nicht mehr vor. Nach einer Mit- theilung, die ihm von einem anderen Mitreisenden gemacht wurde, soll Grütter auß dem Wagen gesprungen fein. Aus der Station Tereßpol wurde der Zugführer von dem Vorfall in Kenntniß gesetzt. Der Berichterstatter der „Posener Zeitung" hat fich auch bereit» bei der Staatßanwaltschaft gemeldet. • Berlin, 3. April. Der Bankier Emil Klein wurde heute von der Strafkammer wegen unlauteren Wettbewerb» zu sechs Monaten Gesängniß verurtheilt. Klein hatte fich durch einen Kaffenboten Eintritt in daß Geschäftßlocal der Berliner Commerzbank nach Schluß der Geschäftszeit verschafft und dort die Namen der Kunden au» den Geschäftsbüchern ersehen. Dann hatte Klein anonyme Briefe an diese Kunden geschrieben, in denen der Inhaber der Commerzbank, Märcker, verdächtigt wurde mit der Absicht, die Kunden dem Klein'schen Geschäft zvzusühren. Der Staatsanwalt hatte gegen Klein einen Monat Gesängniß und 1000 Mk. Geldstrafe, im Nichtzahlungsfalle vier weitere Monate Gesängniß beantragt; der Gerichtshof entschied, daß wegen der Schwere de» Falle» nicht auf Geldstrafe, sondern auf Gesängniß zu erkennen sei. • Ein vegetarische» tzotel, da» erste in seiner Art, soll im Anschluß an eine seit längerer Zeit bestehende Speise- wirthschaft in Berlin errichtet werden. DaS neue Unternehmen wird gleichzeitig auch mit anderen einschlägigen Reformeinrichtungen, Naturheilbad, Reformbetten, Halle für Leibesübungen rc., versehen fein. • Eisenberg, 2 April. DaS Fabrikgebäude der Wurst« sabrikanten Gebrüder Pilling Hierselbst ist niedergebrannr, wobei gegen 400 Centner Wurst im Werthe von 38000 Mk. verloren gingen; Brandstiftung foll bestimmt nachzuweisen sein. • Rinteln, 2. April. Beim Umzuge beß Gastwirth» Ahrberg hatte fich dessen fünfjähriger Sohn in daß Schiff des Möbelwagens gesetzt. Unterwegs versuchte er au-zu- steigen, kam unter daß Rad und war nach einigen Minuten tobt. • Kreuznach, 2. April. Am hiesigen Gymnasium bestand dieser Tage Fräulein M. Gleiß an» Hamburg das Abiturientenexamen. Daß junge Mädchen rottb fich dem Studium der Medictn widmen. • Von dem Vermögen der Großherzogin von Weimar in Höhe von 84 Millionen Mark sollen 40 Millionen an den Großherzog, 20 Millionen an den Erbgroßherzog und je 5 Millionen an ihre beiden Töchter, sowie an den zweiten Sohn beß verstorbenen Erbgroßherzog» gefallen fein. Der Rest soll in Legaten vertheilt sein. Bezüglich de» ihrem Gemahl zugefallenen ErbtheilS foll bie Großherzogin beftünnu haben, daß davon in dem Sinne und Umfange, wie sie e» selbst gethan, Mittel zu wohlthätigen Zwrcken und zur Unterhaltung gemeinnütziger Anstalten auch künftig aufgewenbet werden. • Al» Zeichen de» Aberglauben» verzeichnet die „Münchener Allg. Ztg." die Tdatsache, daß am 1. April d. I., ebensowenig wie im Vorjahre, Niemand in den Stand der Ehe zu treten wagte. Auf dem Standeßamt sand daher keine einzige Trauung statt. • Der letzte Veteran von 1818. Nachdem der frühere Gendarm Hering, 101 Jahre alt, und Lieutenant v. Bähr, 103 Jahre zählend, fast gleichzeitig zur großen Armee ad. gegangen, erfreut sich nur noch einer der tapferen Veteranen der Freiheitskriege feines Daseins. E» ist die» der Tischler- meister Kaufmann in Rettgenstädt, der, 104 Jahre alt, geistig und körperlich noch sehr frisch ist. * Heber da» «rußen veröffentlicht Hermann Heiberg im jüngsten Heft der „Jugend" eine lesenöwerthe Plauderei, der wir die nachfolgenden, auch für unsere schönen Gießenerinnen beherzigende Stellen entnehmen: Unter den civilifirten Völkern zeichnen fich die Engländer durch die vornehmste Auf- fassuug beß Gruße» auß. Nicht der H»rr, sondern die Dame neigt bei Begegnungen auf der Straße zuerst das Haupt. Sie zeigt, wen sie ihreß Grußrß werth erachtet. Ihr Gruß vermag einem empfänglichen Menschen einen frohen Tag za verschaffen, während deutsche Damen durch ihr steife» Kops- neigen und die ausdruckslose Miene an dem Vorhandensein eines jeglichen esprit de conduite verzweifeln lassen, von Herzensliebenswürdigkeit nicht zu reden. E» giedt sogar deutsche Domen, die e» in ihrer strafwürdigen Prüderie al» eine unerlaubte Zuvorkommenheit betrachten, einen Herrn über- Haupt zu beachten, ihm einen Blick zu gönnen, wenn er, durch irgend eine Zufälligkeit abgelenkt, sie nicht gleich beachte'. Sie schreiten vorüber, als ob sie fich fern aus einem Boule- vard unter fremden Völkern befänden. Man lehrt sie als Kinder gar vieles, aber vergißt ihnen zu sagen, daß der Gruß zur Lebensart g:höre, daß fich eine Frau eine» ihrer höchsten Reize begtebt, wenn sie diese Höflichkeit-sorm vernachlässigt. Wenn die Damen ahnten, welchen Eindruck e» hervorrust, wenn der Kopf auf den Schultern fitzen bleibt, al» sei die NackrnmuSkel von Holz, die Miene unveränderlich, al» fei» fein bewegliche» Angesicht von Fleisch und Blut, sondern eine MaSke, sie würden schon au» weiblicher Eitelkeit ihr Ich dresfiren. Manche führen sogar eine DoppelmaSke; für eine Secunde legt fich in da» Geficht ein lächelnder Ausdruck, m der nächsten ist'» wieder unbeweglich marmorn. Zum Gruß gehört die Miene. Da» Hutabziehen ist nur ein begleitender Act bei den Männern, und im Grunde etwa» höchst Heber flüssiges. • Aecht oder gefälscht? (8» ist nicht- leichter, al» ver dächtigen Rothwein auf feine Aechthett und seinen Ursprung hin zu prüfen. Man braucht bloß einige Tropfen auf ttn Stückchen gewöhnlicher Kreide (wie man sie -um Schreiben verwendet) zu tropfen. Wird der Fleck braun ober fdjtefer- grau, so ist der Roihwein ächt und unverfälscht; wird er blau, in» violette spielend, trinkt man Hetdelbeersast; ist ter Wein mit Malvenstoff gefärbt, färbt sich die Kreide dlou ober grün; ist der Fleck unverändert roth, so girße man der Wein schleunigst weg. bann nämlich verdankt er seine Farbe dem scheußlichen Fuchfln ober b-m K rmcflbeenniaft. ^rhns,offe-” Ei N M S Br™ ■ ■3Ran schreib« um INUsirr exW W ■ M W ■ ■ flnj.'bt M (iktrurfcDire. von Elten & Keussen, Fabrik und Handlung, Crefeld. Kunst-Ausstellung, nähme de» SamStagS, von 11 vtS 1 Uhr, am Mittwoch amb noch von 3 bis 5 Uhr. Coeateg» ununterbrochen »•* » H» 8 W)t. — Eintrittspreis für Nichtmitgliever an Werktagen 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg. *inlt8tlfe«Mut b" SLa 81nbt» ll» '<6 ÄM i, , ' »tflth r ®eJ,5n8nii «TsL6*»« 1.1 7^-LL s""w«Äa?t UMtttV's' SB1* 7L7-ÄL iS'1,“*«! ,n 4 fcs ÄB'tUrfl ta6 9btl 8e ^^chev wirb sich non ®eill1 °^4vMiüi°m uh ln ^bglvtzhnzog unb h Iott)lt °u bitt totiin W Sckllen {ein, $tI ln' Bezüglich der tim deTrotzherzogillbekW UDb Umfange, wie sie (( 0en ßmeden und zue llnlil M künftig aufgeetn-- 'derzeichuktdieFüochM « 1- W b. S, M- in bin Stand btt |u " M btftt feine einzige Nachdem der Men md Lieutenant t>. BLH: zur großen Ärmer ii‘ t der topseren Vetemi- ®6 itz dies der Win- >t, der, 104 Jahre alt, h ist- cht Herwanu Heideez« seusmerthk Plaudere unsere schönen ,tn: Unter den civiiism- durch die varnehrnstk M> er Herr, sondern die Dir Strafe zuerst dar hm werth erachtet. W 6r; ischen ekeo frohen Tag n ntn durch ihr sich» N Be an dem Borhandeasi ite verzweisrin lofftö, m . reden, W iraswürdigen Mie al» ittachteu. eiMhernt^r« iu aöllue-, w sich fern aus eine« Mi iM * *’*1 nett »ul«W ® ,, »tw linl ff*» “ ’S ,n fi}ti bltibt, «» d L „iw i’*.. '»*'< «*, t L--^ L-M bl.» *1 VJ gtfit «i« ”«” * r ;,t »i ‘““L.. »bi Ä-7' -stolle^ hl ng ’ Al lUIstkästchen. H Hermann M 2672] In jeder Beziehung geeignete 5 Mäusbura 5. I RistkLstche« für Staate, Meisen und Rotbschwänzchen sind billig zu haben Afterweg 9 im Hinterhause links. Bilanz am 31. December 1896, A Reueubänen S »„„»Xw äsaemessmeaeeBaeeeeaeee™ 3194] Die größte Auswahl in Schließkörben (viereckig und oval) owie alle anderen Korbwaareu empfiehlt L. Kohlermann, Ü2. »leichstraffe 12. r^ermiethungen^^ 2 Familien-Wohnungen in allen Größen u. Lagen weist ausführlich nach der «teffener Wohnnng«-»ach- weiS, Kavlansg. 14, ». Nachweis 20 Schwörer. 3489 empfiehlt 3472 Otto Schaaf, Seltersweg 39. amtlich, I'ier*enRchwäclio und dient i zugleich als ‘ ' u Stämme: Eichen 18 Stück mit 429081 7,78 fm- Küfer- und Wagnerholz, 1Q40 Birken: 14 Stück mit 9,88 fio, Derb- 355 I fangen: Eichen: 77 Stück mit 917 74 3,50 fm. Wagnerholz zu Längs- 2329 38 ^eden und Deichseln geeignet. 03407 Scheiter rm: Buchen 24 1. Kl., 958 91 44 2- Kl., Eichen 38 1. Kl., '9 2. Kl., Birken 51, Knüppel rm: Passiva. Waarenschulden Capitalschulden Stammguthaben Verwaltungskosten Reservefond Betriebsrücklage Reingewinn gwwwwwWMMM K --- 8 B. Melior, Z O Zshnttchllikkr, g 20. «arburgerstraffe 29. g O empfiehlt sich im , V ° Sinsctzeu fcünfll. Mhue^v per Zahn JL 2.50, 3799 q Bürgerl. Mitta. Istisch 333 ä 50 im ,9t< Vstock-. Sommer-Saat-Getreide, allerteinete, keimfähigste Saatwaare. Strohhüte werden gewaschen, gefärbt und oQonnirt. 2246 C. l («ail. Ze!tttswkg22. OOOO€S>€3><5 OOQOO Di- Rechnung pro 1896 liegt acht Tage von heute ab bei dem Director offen. I1' Wirken 20. Die aus dem Distiict ____________ " Steinberg Abtheil. 4, 14G Und 15 ftawara 1 .TTayaaiMmluM» Pur Versteigerung kommenden Eichen- weuerai- v ersamxniung Stämme und -Stangen sind unter Donnerstag, den 15. April l. I., Abends 8 Uhr, der Nummer mit Blaustift bezeichnet, im Saale der „Germania" zu Beuern. das Dürr- und Windfallholz aus Tagesordnung: 1. Vorlage und Abhör der Rechnung pro 1896. den Districten Exerzierplatz, Katzen- 2. Ergänzungswahlen des Vorstandes und Aufsichtsrathes. geheg, Dietrichswald, Gebrannte Beuern, am 5. April 1897. Eiche wird nicht vorgezeigt und kommt Der Borstand des landwirthschaftl.Consum-Vereins I. beim Feuer zum Ausgebot. Steig-! Eingetr. Gen. mit unbeschr. Haftpflicht zu Beuern. liebhaber wollen sich dasselbe vorher Der Director: Vorstandsmitglied: ansehen. Nähere Auskunft ertheilt Hch. Ad. Lindenstruth III. L Kloos I. auf VerlangenForstwart Rabenau, ________________Der Lagerhalter: I. Otto II. ' 3483 Londorf, sowie unterzeichnete Stelle. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau.! KkrrslhllfttithkWohnM. Per 1. Juli iffbie von Herrn Major von Kurna- towski bewohnte 1. Etage im Hause der Ricker'schen Buchhandlung, SndanlageS, zu vermiethen. Näheres in der Buchhandlung zu erfragen• 3345 "3429] MänsarderrlogiS an nur ruhige Leute zu vermiethen- Job. Air. Siffaaf, Wetzsteinstraße 44. 3418] Stetnstratze 17 ist der erste Stock mit 5 Zimmern und allem Zubehör nebst Gartenantheil sofort zu vermiethen- ttatr. Errler, Steinstraße 11. Helrockneles Göll. Apfelspaltcu, Apfelringe, Apricoseu, califor«., Birnen, califoru., Birnen, ital., 1178 Brünellen, ital. Gemischtes Höst per Pfund 50 Pfg., Pflaumen, Bordeaux, Pflaumen, californ., Zwetfchen, bosnische, empfiehlt in bekannten besten Qualitäten Emil Fischbach. 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April, nach -----------------------8- V.: Wolff. 34681Zusammenkunft imDistrict Kirchgehe^ am Pflanzgarten, Vormittags 9 Uhr, aus den Districten Kirchgeheg, Stein berg, Katzengeheg, Exerzierplatz, Dietrichswald und Sicklergeheg. z W. Bernhardt S ä Giessen, Neuen Bäue 15. S Äö Gärtnerei: Frankfurterstrasse, Dff Svb-ä-vle der psychlatr. Klinik, empfiehlt sich in allen vor- W kommenden Garten - Arbeiten, Ä Anlegen n. Unterhaltung von W Gärten, Verandas, Grabstätten W Mtz etc. — Zusicherung bester, ge- Mh 2 schmackv. Ausführung bei bill. Preisen u. prompt. Bedienung, d OOOOOOOOOQOO Tinctnr. Das beste EiHenprüpariii der Neu zeit ist wohlschmeckend und findet Anwendung bei BieirluÄicht. Blut- Sa. 10927 81 Mitgliederstand Ende 1895 Abgang in 1896 Zugang in 1896 Stand Ende 1896 t^iejenigen, welche noch Kar- toflelu zu beziehen wünschen, wollen sich gefl. innerhalb acht «Tagen melden. Preis per Centner Bambi ^istBMn ins Haus. W ö■ U■ UIlnllO 3325 KeorgHäuser,Gr.-Filidell. der Anglo-Continentale-Werke. pflSE!!!ftrT?p®äcrh8e Bester organischer Dung für Halm- und Hack- Universaldünger stiichte, für Gemüse- und Blumenzucht empfiehlt Hornmehi Knochenmehl la. Obst-Marmelade per Pfd. 35 Pfg., 2394 LO-Pfd.-Eimerchen Mk. 3 — Gust. Walter, WSusburgiZ. Moskl-«.Rhkimkm empfiehlt 3373 C. Roth II. Schutzmarke aus der Adler-Apotheke von ! Pascoe & Bremer, Millhe'm a Ruhr. Depot für Giessen und Oberhessen : I Pelikan-Apotheke, 320 Kreuzplafz 2. I Somatose, ein fast geschmackloses Pulver, allein die Nährstoffe des Fleisches in leicht assimilirbarer Form enthaltend, erprobt als ein ganz hervorragendes Kräftigungsmittel, empfiehlt 3176 Emil Fischbach. Maccaroui, beste Wiener, Maccaroui, Italien., Maccaroui, Bruch-, per Pfd. 30 Pfg., Gemüfenudelu, beste Wiener, Gemüfeuudelu, Eier-, Gemüfenudelu von vorzügl. 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