Angebote. hte Anzeigen. ie junge Leute rrhaltm BoflU- sremvtvtg 5. 298-6? isßi® D. UtWett j«». *<- stznrü Benter* tKtn, WWe- Dämmst^ 1 MI« «anfahrt nach Ne*Yofk 6-7 Tage. FnewYORK ES® Äg6* •B*** f Schulhot S&Öfi Wl|helmAoKer^^| istenz. sehr -gut eingefaßten irmtflS - ®t|ett|d)ift eS finden repMn- :wanbtt Herren An- 10/24 pttlom unb ßptftn- henen, Int ftiflenj gründen len Offerten unter r an bte fipeblttoD einreichen. lÄ*™ »* ... Silfc'<» «r. M: ÄM 8685 108.» 2160 9285 M 36 70 ^c* «M» CtL .. 1906 11*$ VÄdl0a" (U? et|rt go 80 "" >6985 ltsbursche _ EeUer-wt- z- 5S* Jioebltion b. Bl Mengeiü^t «MiLchii Mit gesucht- ischdatz, Sck«;weg, füchttges MLdchm, nem gesucht,um sofortigen ter Oberf-rsterSsMte NLKereS Üader-ttstraß« SS. lber * StlbenolU ;Me°U fia yK* -Nr. 262 Erstes Blatt Sonntag den 7 November 1897 Der ^U|ener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme de« MontagS. Die Gießener Alamislen b kälter werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Kemrak-Mnzeiger. Biertelsahriger Avonnemeutspreis» 2 Mark 20 Psg. eit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Psg. Redaction, Expedition und Druckerei: -Lutgraß-Ar.,« Fernsprecher 51c Anrts- unb Anzergeblutt für den Ureis Gieren. chratisßeitage: chießener Kamikienökätter. Annahme von Anzetgen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. Alle Aunoncen-Bureaux deS In» und Auslandes neh«« Anzeigen für den „Gießener Lnzeiger- entgehn. Anrtiicher Theil. Gefunden: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 goldener Ring, 1 Brille, 1 silberner Deckel einer Taschenuhr, 1 Taschen« messer, 1 Spazierstock, 1 Glacehandschuh, 1 Kinderkragev, 1 Schürze, 1 wollene Mütze, 1 Futtereimer und 1 Sack mit Häcksel. Zugelaufen: 1 Hahn. Gießen, den 6. November 1897. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Bechtold. Politische Wochenschau. lieber allen Wipfeln ist Ruy, qegläitti sind die Wogen, welche sich an unserem polittschen Himmel ausgethürmt hatten und vor denen der Reichskanzler zurückwetchen wollte. Sanftes, liebliches Friedensgeläute ertönt, verichwunden sind die Sorgen .und froher Hoffnung voll dürfen wir tu bte Zukunft blicken, wenn wir die mit offiziösen oder doch wenigstens haldosfiztöien Anstrich versehenen Blätter lesen. Wir wollen natürlich nicht hestteiteo, daß eine große Klärung in der innerdeutschen Politik eingetreten ist, daß der Reichskanzler Fürst Hohenlohe seinen Rücktritt vertagt hat und daß die Militärstraf« Hrozeßresorm nun wirklich dem Reichstage zugehen wird. Aber ernste Zweifel können wir doch nicht unterdrücken, ob Hch denn nun auch wirklich Alles so glatt gestaltet, wie es jitzt den Anschein hat. Ab und zu sickert schon etwas auS oem Inhalte der künftigen Militärstrasprozeßreform in die Oeff ntliwkeit. Darnach soll das NlchtbestätigungSrecht de» obersten Kriegsherrn aufgehoben werden und die gefällten Llrtheile also wirklich definitiver Natur sein, ferner wird die O-ffeutllchkeit deS Verfahrens zugestanden, aber eS sollen Ausnahmen von dieser Regel in größerem Umfange eintreten können, al» dies im L Vilstrafprvzetz zulässig ist. Daß diese Fälle im Voraus genau präztfirt werden müßten, soll nicht die Oeffentlichkeit deS Verfahren» illusorisch sein, braucht kaum betont zu werden. Die neueste Wendung in dieser Angelegen» heit soll übrigens dem Einflüsse deS Großherzogö von Baden zuzuschreiben sein, welcher bekanntlich in letzter Woche den Besuch des Fürsten Hohenlohe empfing. Daß der letztere alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um die maßgebenden Stellen zur Durchführung einer zeitgemäßen Reform zu bewegen, finden wir begreiflich und begrüßen es mit Genug« ihuung, daß der Kanzler nun endlich in die Lage versetzt werden soll, sein dem Reichstage gegebenes Versprechen ein- zulösen. DaS muß aber voll und ganz geschehen, sonst beginnen die Schwierigkeiten, die eben im BundeSrathe behoben worden find, in der Volksvertretung von Neuem. Darin be« stehen auch die Besorgnifie, denen wir oben Ausdruck gegeben haben, und wir wünschen nur, daß wir die Lage etwas zu pesfimistisch beurtheilt haben. An strittigen Punkten wird es ja so wie so nicht fehlen; die wird die Marinevorlage allein schon bringen, bei deren Brrathungen die Geister wohl heftig aufeinanderplatzen werden. Im Uebrigen herrscht tatsächlich auf dem Gebiete un« ferer inneren Politik eine gewifie Ruhe, die wohl erst mit dem Beginn der ParlarnentSseision unterbrochen werden dürfte. Noch ist der Termin für die Einberufung deS Reichstages nicht bekannt, waS wohl darauf zurückzuführen ist, daß die Vorbereitungen für die Regierungsvorlagen sowie die Etats« uufstellung noch nicht vollständig beendet find, und ja auch erklärlich ist, da verschiedene Reichsämter in der letzten Zeit -neue Chefs erhalten haben. Wir waren nahe daran, in einen bösen Krieg verwickelt zu werden mit — der Negerrepublik Haiti, doch Gott sei Dank hat die Regierung diese» Staate» von dem Rechte de» Klügeren Gebrauch gemacht und nachgegeben. Diese Gelegenheit hat wieder einmal gezeigt, daß eS doch von großem Werthe für die Reichsangehörigen in allen Ländern ist, unter dem Schutze de» mächtigen deutschen Reiches zu stehen und jederzeit die kräftige Hand seiner Vertreter zur Verfügung zu haben. In England scheint sich immer mehr die Ansicht Bahn zu brechen, daß mit dem jetzigen veralteten Soldatenanwcrb« ungSshstem nicht mehr weit zu kommen ist. In jüngster Zeit hat sich der Obercommaudtrende Der britischen Armee, General Wolseley, entschieden für die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in England ausgesprochen. Freilich wird noch lange Zeit vergehen, ehe diese Ansicht so weit verbreitet, daß Aussicht auf eine Verwirklichung vorhanden ist. Sonst liegen an» dem Vereinigten Königreiche keine Nachrichten von Wichtigkeit vor. Jenseits des Atlantischen OceanS im freien Amerika Zab es in letzter Woche ein heißes Ringen um den Newyorker Bürgermeiftetposten, weichen die Demottuicu schließlich erkämpft haben. Ban Dyk nimmt nun die Lordmayorstelle der westlichen Metropole ein, nachdem der Candidat, welcher am meisten Aussicht dazu hatte, Sir Henry George, kurz vor der Wahl verstorben war. — Die Velhanoiungen zwischen den Bereinigten Staaten und Spanien dauern noch fort. Der neue Geueralgouverneur Marschall Blanco ist auf Cuba eingetroffen, und eß wird sich nun bald zeigen, ob das mildere Regiment, welches die liberale Madrider Regierung jetzt auf der Insel einführt, irgend welchen Einfluß auf die Haltung der Insurgenten auSüben wird. In Frankreich wird die parlamentarische Session voraussichtlich etwa» bewegter werden, seitdem die DreyfuS- Aagelegenheit wieder aufgefrischt worden ist- letztere ist so leicht nicht todtzuschweigen, so viele Mühe sich auch die Regierungsblätter geben mögen. Unsere Zweifel an der Richtigkeit der Meldung, daß bi» letzten Mittwoch die FriedenSvcrhandlungen beendet sein sollten, waren wohl berechtigt, denn bis heute stehen die Dinge im Orient noch auf demselben Fleck. Auch die Kreiafrage ist noch ungelöst, wenngleich verlautet, daß sämmtliche Groß- Mächte die Candidatur deS luxemburgischen Obersten Schäffer für den Gouverneurposten von Kreta gutgeheißen haben. Am Donnerstag haben im ö st erre ichis chen Ab- geordnetenhause die Berathungen wieder begonnen. Auch diese Sitzung zeichnete sich durch arge Scandalscenen aus, die dem Ansehen deS Hauses gewaltigen Abbruch zu thun im Stande find. Die gewaltigen Anstrengungen der Oppofition waren vergeblich gewesen, Graf Badeni dürfte triumphiren. Die erste Lesung des AuSgleichSprovisoriumS wurde beendet und darauf die Sitzung auf Montag vertagt. (xx) Wolff» telegraphische» (fcorrefponbenpieurum. Berlin, 5. November. Virchows Befinden hat sich schnell gebessert. Er hat heute bereit» Colleg gelesen- er wurde mit stürmischen Ovationen empfangen. Er sprach seinen herzlichsten Dank für die Huldigung au» und fügte dann hinzu, er befände sich zwar noch in einem kümmerlichen Zustand, aber er hätte doch an dem Tage nicht fehlen wollen, an dem einst die erste Periode seine» akademischen Leben» begonnen habe. Die officielle akademische Feier soll erst morgen stattfinden. Berlin, 5. November. Zu der Meldung der „Köln. VolkSztg." bett, die Ermordung zweier Missionare in Schantung bemerkt die „Nordd. Allgem. Ztg.", an maßgebender Stelle sei hierüber noch keine Nachricht eingelaufen. Paris, 5. November. Vertreter der Colonialgruppe der Kammer und der hervorragendsten Colonialvereine überreichten dem HaadelSminister ein Gesuch, es möge im Jahre 1900 eine besondere, möglichst großartige Colo nial-Ansstellnng veranlaßt werden. Al» Colonial-AuSstellungSplatz wird der Park von St. Cloud projectirt. Madrid, 5. November. Hier verlautet, die Regierung habe beschloffen, gegen General Weyler das Kriegsgesetz in Anwendung zu bringen, wenn er bei seiner Ankunft in Spanien die angeblich von ihm bei seiner Abreise von Havana getanen Ausdrücke aufrecht erhält. Depesche« bt» Bure«« „Herold/ Darmstadt, 5. November. StaatSsecrttär Coutreadmiral Tirpitz wird der „Darmst.Ztg." zufolge am Sonntag vom Großherzog empfangen werden. Berlin, 5. November. DaS Staatsministerium trat heute Nachmittag 2 Uhr unter dem Vorfitz de» Fürsten Hohenlohe in seinem Dienstgebäude zu einer Sitzung zusammen. Berlin, 5. November. Wie au« BreSlau gemeldet wird, verhandelte heute die dortige Strafkammer gegen die Unterzeichner des sogenannten Professoren-AufrusS für die strikenden Hamburger Hafenarbeiter wegen Veranstaltung einer öffentlichen Collecte ohne Erlaubniß deS Ober- Präsidenten, nachdem der AmtSanwalt gegen da» freisprechende Urtheil des Schöffengerichts Berufung eingelegt hatte. Die Strafkammer verwarf die Berufung und erkannte gleichfalls auf Freisprechung. Berlin, 5. November. Wie die „Nationalzeitung" er- fährt, hat sich das Plenum des BundeSrathS mit zwei Punkten beschäftigt. Der erste Punkt bezog sich auf den Etat, der andere auf die geschäftliche Behandlung der Mitt- tärftrafprozeß«Ordnung. Heber die Einberufung de» Reichs- tage» wird sich der BundeSrath, wie die „Nat. Ztg." weiter hört, in der nächsten Woche offiziell schlüssig machen. Gegen« wartig bezeichnet man den 30. November al» den Tag der Einberufung. Berlin, 5. November. An Stelle de« Obersten Schwartz- toppen ist Major Freiherr von Süßkind, Bataillon»- Commandeur im 4. Garderegiment, al» Militärattache nach Pari« commandirt worden. Berlin, 5. November. DaS DiSciplinarverfahren gegen den Crimmalcommiffar von Tausch wird eifrigst fortgeführt. Täglich findea jetzt Ladungen neuer Zeugen statt. Bisher sind nur Beamten vernommen worden. Berlin, 5. November. Der „Nordd. Allg. Ztg." wird aus Wien telegraphirt, Oberst Schäffer wurde gestern vom Grafen GolnchowSkh empfangen. Nach einer Audienz de» Ministers beim Kaiser ist Schäffer nach Frankfurt a. M. abgereist, von wo er nach Luxemburg zurückkehrt, um dort feine officielle Wahl zum provisorischen Gouverneur von Kreta abzuwarten. Ec hofft, Anfang December nach Kreta abzureifen, wenn kein Zwischenfall eintritt. Der „Post" zufolge befindet sich Deutschland betreffs der Candidatur Schäffer» in Uebereinfttmmung mit den übrigen Großmächten. Berlin, 5. November. Der englische Metallarbeiterstrike dürfte in Kürze zu StrikeS in Deutschland führen. Englische Firmen haben einen Theil von Arbeiten an deutsche Firmen gewiesen. Deutsche Arbeiter wollen jedoch die Anfertigung derselben verweigern. Der erste Fall in Berlin betrifft die Firma L. Löwe in Martinikenfelde. Die dort beschäftigten Modell- und Fabriktischler beschloffen, bei der Holzarbeiter Organisation anzufragen, ob sie die englischen Modelle arbeiten sollen. Wie ein Berichterstatter meldet, dürfte die Antwort verneinend ausfallen. Berlin, ö. November. Die von mehreren Zeitungen gestern gebrachte Mittheilung, im ReichStagShanse fei gestern -die vom ReichS-Eiseubahnamte au» Anlaß der zahlreichen Unfälle einberufene Eifenbahnconferenz eröffnet worden, beruht, tote die „Nordd. Allg. Ztg." hört, auf einer Verwechselung. Die gestrige Conferenz, die im ReichStagShanse abgehalten wurde, habe sich mit eisenbahn militärischen Angelegenheiten beschäftigt, wogegen die andere Conferenz, in der eine Reihe von Maßregeln zur Erhöhung der Sicherheit deS Eisenbahnbetriebes erörtert werden soll, erst in den letzten Tagen dieses Monat» stattfinden werde. floht, 5. November. Der „Köln. VolkS-Ztg." zufolge hielt der Abgeordnete Lieber in der gestrigen Sitzung de» katholischen Bürgerverein» zu Aachen einen Vortrag, in welchem er auch Über bte Conferenz, die er bet dem Reichskanzler Fürsten Hohenlohe hatte, referirte. Lieber sagte, eß hätte sich nicht um Finanzfragen gehandelt, sondern um die Aufhebung be» JesuitengesetzeS. Die bezüglichen Ausfichten feien zur Zeit hoffnungslos. Selbst bie Aufhebung be» JnternirungS-Paragraphen bürfte baß Centrum nicht erwarten. Die Partei werbe jedoch Den Antrag in ber nächsten Session wiederholen. Sodann betonte Lieber, indem er auf die allgemeine Lage überging, daß besonders baß Vertrauen zu ben Abgeorbneten nothwrndig sei unb gab seinem Bebauern Aus- bruck, baß immer Angriffe auß bem eigenen Lager kämen. Frankfurt tu M., 5. November. Der „Frkf. Zig.- wird au» Straßburg gemelbet: In ber Garnison Mörchingen finb zwei Rekruten am Typhus erkrankt. Der eine babon ist bereits gestorben. Zadern, 5. November. Dem „Zaberner Anzeiger" zufolge stürzte bei einem UebungSritt da» Pferd deS Corn- manbeuxS des Infanterieregiments Nr. 99, Tecklenburg. Der Commandeur erlitt schwere Verletzungen. Wien, 5. November. Im Abgeordnetenhaus» wurde die erste Lesung deS AuSgleichSprovisoriumS unter fürchterlicher Anstrengung deS ganzen Hause» unb nach roiebet- holten hanbgreiflichen Zusammenstößen zwischen ber Opposition uub der Majorität heute Vormittag zu Enbe geführt. Die Sitzung würbe baranf geschloffen unb bie nächste Sitzung auf Montag anberaumt. Wien, 5. November. Sämmtliche Blätter bezeichnen ben Verlauf ber letzten Sitzung de» AbgeorbuetenhauseS al» ein Chao» von Scanbalscenen. Die Rebe Lueger» bezeichnet bie „Neue Freie Presse" al» ben Versuch, bet äußeren Linken eine Brücke zu schlagen, anf ber bie Christlich- ©ocialen in baß Lager ber Regierungspartei hinüberkommen können. Naab, 5. November. Hier wüthet ein große» Schadenfeuer. Bel den Rettungsarbeiten find acht Feuerwehrleute unb zwei Solbaten um» Leben gekommen. London, 5. November. Nach einer Melbung be» Pariser Korrespondenten ber „Time»* finb Frankreich, Rußland und England bereit, die Bürgschaft für die griechische KriegSentschadigungSanleihe zu übernehmen. London, 5. November. „Daily News" meldet au» Ostende, daß da» Ttzphusfieber unter den russischen Soldaten auf Kreta auSgebrochen sei. London, 5. November. „Daily Telegraph" meldet, daß der Sultan am vergangenen Mittwoch Protest gegen die Ernennung de» Obersten Schäffer zu« Gouverneur von Kreta erhoben habe. Athen, 5. November. Der Vorschlag mehrerer russischer Blätter, den griechischen Prinzen Georg zum Regenten von Kreta zu ernennen, hat hier große» Aussehen erregt. Berlin, 6. November. Zu ihrer gestrigen Meldung von der beabsichtigten Entsendung des „Gefion" nach Haiti schreiben heute die „Berl. N. Nachr.", daß da» genannte Schiff zur Zeit in Wintertemperatur ist und vor Mitte December schwerlich senkbar sein könnte. ES müßte daher im dringendsten Falle auf die im Pirän» befindliche „Kaiserin Augusta" zurückgegriffen werden. Wien, 6. November. In der gestrigen Sitzung bei Gemeinderaths gab der Führer der Liberalen, Bögler, eine Erklärung ab, worin er gegen da» unwürdige Vorgehen de» Bürgermeister» Lueger und gegen die Herbeischaffung der AmtSdiener zur Entfernung der AuSgeschloffenen protestirte. Darauf schloß Lueger sofort Bögler von zwei Sitzungen an». Einige Abgeordnete (die Liberalen) erklärten fich mit Bögler solidarisch und verließen gemeinsam den Sitzungssaal. Wien, 6. November. Der parlamentarische Ausschuß der Rechten beschloß, K a t h r e i n aufzufordern, die Prafidenten- stelle wieder anzunehmen und berieth auch Über die Abänderung der Geschäftsordnung. Die erste Lesung bei Ausgleich». Provisoriums beherrscht bie innere Lage. Die oppositionellen Blätter heben hervor, baß biete» Ergebniß nur burch bie Verletzung der Geschäftsordnung erreicht werden konnte. Nächste Woche soll da» Ausgleichsprovisorium in zweiter Lesung berathen werden. WB. London, 6. November. Die „Times" melden au» Rio de Janeiro vom 5. November: Ein Soldat schoß auf den Präsidenten Mo rat». Der Mordversuch wurde durch die Umstehenden vereitelt. Hierbei wurde der Kriegs. Minister Britencourt erstochen, der Neffe des Präsidenten, Oberst Morai» leicht verwundet. ES herrscht große Aufregung. Ceceks nnt> provinzielle» Gießen, 6. November 1897. "* Militärische». Dem „Militär-Wochenblatt" zufolge wurde Freiherr v. Budenbrock-Hetter-dorf, Oberst und Eommandeur de» Kaiser Franz. Garde» Grenadier- Regiments, unter Stellung ä la suite dieses Regiments mit der Führung der 50. Jnfanterie Brigade (2. Großh. Hessische) beauftragt. • • Einfrieren der Wasserleitungen. Hausbesitzer und deren Stellvertreter machen wir auch an dieser Stelle auf die heutige Bekanntmachung de» städtischen GaS- und Wafferwerk» betr.„Vorkehrung en gegen das Einfrieren der Hau»-Wasserleitungen" aufmerksam, hinzufügend, daß die Vorsichtsmaßregeln gegen da» Auffrieren der ElofetS gegen frühere Bekanntmachungen eine kleine Erweiterung erfahren haben. Wenn Hau», und WafferleitungSbeschädigungen fern gehalten, Wafferverluste und Reparaturkosten für die Waffer- meffer vermieden werden sollen, so empfehlen wir allen Be« theiligten die Beachtung dieser Vorschriften und wird e» zweckmäßig sein, dieselben aufzubewahren. "* Oberhesfifche Bahnen. Wie man dem „Gründ. Anz." mittheilt, hält in Folge einer diesbezüglichen Eingabe von jetzt ab der um 4.25 Uhr Nachmittag» von Gtünberg nach Gießen abgehende Zug nach Bedarf auch in Saasen. * • Stadttheater Heute Nachmittag findet wieder eine ber bei unseren Kleinen so beliebt geworbenen Rinber- vorstellungen statt. Zur Aufführung gelangt ba» reizende Märchenspiel in 5 Bildern: „Priuzesfin Dornröschen". Die Vorstellung beginnt um 31/, Uhr. Abends geht da» ausgezeichnete Volksstück mit Gesang: „Hopfenraths Erben" von Wilken in Scene. Da» komische Element liegt in den bewährten Händen der Herren Dir. H elm, Albrecht und Liebscher, sowie des Frl. NatusiuS. — Montag Abend erfolgt die dritte Aufführung von „Bock- fprünge". • • «nszeichunng. Da» allbeliebte MünchenerBürger- drän, da» hier durch deffen Vertreter Emil Schmoll, „Hessischer Hos", zu beziehen ist, hat im October 1897 zwei »eitere Auszeichnungen, und zwar jedeSmal die „goldene Medaille erhalten, bet der Kochkunst-AuSstellung in Caffel unb bei ber Nahrung», unb Genußmittel Ausstellung in Berlin. Photographische». Das zwei Quabratmeter große Grupp en bilb beS Gießener Turnvereins, bis jetzt baS größte hier, welche» au» Anlaß beS 50jährtgen Jubiläum» diese» Verein» von Herrn Photographen Ehr. Zimmer dahier 2?* a g* wurde, ist gegenwärtig im Laden der Herren Schuster & Eik-, Ecke iheuenbäue unb Sonnenstraße, au»> gestellt, worauf wir hierburch aufmerksam machen. * * Bottrag. Wir nahmen schon neulich veranlaffung, unsere Leser auf ben am nächsten Montag im Saale be» -Hotel Einhorn" stattfindenbeu Vortrag über bie bentsche Kriegsflotte hinzuweifen. Der Vortrag ist veranstaltet vom Allbeutschen verbanb. Der Berbanb, ber fich bie Pflege deutsch-nationaler Gesinnung unb vor Allem bie Angliederung be» größeren Deutschland» über See unb jenseits der Reich», grenzen -um Ziele gesetzt hat, erachtet es unter Anderem auch für feine Aufgabe, durch Vorträge da» verständniß für die Aufgaben unb ben Nutzen einer Flotte In Volke zu Der. tiefen. Zweck ber Borträge ist tn»befonbere, barzuthun, in wie gefahrbrohenber Weise die Weiterbildung unserer Krieg», flotte nicht nur hinter benjenigen anderer Mächte, sondern vor Allem auch im verhältniß zu der riesigen Entwicklung unserer Handelsflotte und der Ausdehnung unserer über. seeischen Handelsbeziehungen zurückgeblieben ist. Wir sehen den Ausführungen beS Herrn Eapitänlieutenant Weyer über diese heute gewiß im Vordergründe des aktuellen Interesse» stehenden Fragen mit Spannung entgegen. Der Vortrag ist öffentlich und der Zutritt frei. Bezüglich alles Näheren verweisen wir auf bte Anzeige in unserer heutigen Nummerbemerkt fei nur noch, daß Herr Weyer feine Ausführungen durch höchst anschaulich zusammeng-ftrllte tabellarische liebet* fichten zu erläutern pflegt, wodurch die Uederfichtlichkeit ber vorgebrachten Thatsachen unb Daten wesentlich erhöht wirb. • • Der militärische Erzieher nnsere» Großherzig». Der zum Commandeur be» Kaiser Franz - Garde - Grenadier. Regiment» Nr. 2 ernannte Flügel Adjutant Oberst v. Schwartz, toppen (der seitherige deutsche Mtlitär.Attache in Pari»' verläßt die französische Hauptstadt, um sich beim Kaiser in seiner neuen Charge zu melden. Sodann wird er zunächst nach Pari» zurückkehren, um fich von seinen zahlreichen Freunden zu verabschieden. Schwartzkoppen war bekanntlich der militärische Erzieher de» Großherzogs von Heffen. Er wurde am hessischen Hofe wie ein Mitglied ber Familie behandelt. * • Für Prinzipale nnd Handlungsgehilfen, lieber das verhältniß zwischen Beiden treten bereit» mit dem 1. Januar 1898 nach dem neuen Handelsgesetzbuch, in dem Abschnitt, ber von ben Handlungsgehilfen unb Lehrlingen hanbelt, Bestimmungen in Kraft, welche von ben seitherigen Normen bezüglich der Kündigungen unb Fürsorge für da» leibliche und geistige Wohl ber Gehilfen, sowie hinsichtlich ber Zeitbauer ber sogen. Concurrenzkiausel abweichen. Diese neuen Vorschriften burchbrechen auch bereit» existente Der- träge, weßhalb sich bie Beteiligten rechtzeitig mit bereu Inhalt vertraut machen mögen. * • Auf dem Postumwege. An» Ettingshausen, 3. November, wird dem „Gründ. Anz." geschrieben: Kürz, ltch erwähnten Sie, baß ein PoftstÜck von Laubach nach Grün- berg erst auf einem großen Umweg an seinen Bestimmungsort gelange. Ein Brief ober vergleichen von hier au» nach bem eine Halde Stunde entfernten Münster macht folgenden, ungleich längeren Weg: Durch Botengang nach Harbach, Queckborn und Grünberg, von hier per Bahn nach Gießen, Hungen unb Laubach, um alsdann wieder durch einen Boten nach Wetterfeld und endlich nach Münster überführt zu werden. • * Zur Haftpflicht der Post für eingeschriebene Briefe thetlt der Wirkliche Geheime Postrath und Professor an ber Berliner Universität, Dambach, in ber „Deutschen Juristen- Zeitung" mit, baß bie Reichspostverwaltung burch einen Beschluß vom 31. December 1888 folgende Sätze aufgestellt habe: 1. Wenn der leere Umschlag lediglich die Verpackung für die Einschreibsendung gebildet hat, so muß Ersatz geleistet werden, weil die Sendung selbst in Verlust getanen ist. 2. Wenn dagegen der Umschlag nach Lage be» betreffenben Falles einen Theil ber Senbung gebildet, z. B. schriftliche Mittheilungen enthalten hat, welche für ben Empfänger bestimmt waren, fo ist eine Ersatzleistung ausgeschlossen - denn in einem solchen Falle ist ein Theil ber Senbung erhalten geblieben. ES liegt baher kein Verlust, fonbern nur eine Beschädigung ber Senbung vor. • * Zn Amerika verstorbene Heffen. New Kork, August Schäfer au» Wening». Marshall, Jll., Frau Helene Berner, geb. Pecka, 73 I. alt, aus Allertshausen, Kreis Gießen. East Liverpool, O-, Frau Elisabeth Dietz, 84 I. alt, au» Sellnrod. Erie, Pa., Frau Ellsabetha Kor eil, 98 I. alt, au» Offenheim. Philadelphia, Pa., Adam Berg, 63 I. alt, au» Gemünden. Cincinnati, O., Johan'n Georg Kuhl, 50 I. alt, au» Holzheim. * ♦ Wetterbericht. Im hohen Norden ist eine tiefe Depression erschienen, unter deren Einfluß an ber Westküste SkanblnavienS stürmische Witterung etngetreten ist. lieber Central Europa bauert bie Herrschaft be» ho)en Barometer- stanbeS an unb ist ber Luftbruck meist noch gestiegen. Am höchsten ist derselbe im äußersten Südosten. Zugleich ist ber gestern am Norbsuße ber Alpen bestehenbe Föhneinfluß wieber verschwunden. In Sübdeutschlaub trat Nacht» allenthalben Reifbilbung auf. Am Morgen war das Wetter im Hochlande und im Alpenvorlande vielfach nebelig. Die Hochstationen verzeichnen bet heiterem Himmel starke Temperatur-Umkehr. — voraussichtliche Witterung: ThellS heitere», theil» nebelige», ziemlich kühle» Wetter. 4- Statistisches au» dem hessischen BolkSschulwefen. Seit Oktober d». Jahre» nimmt ber Kreis Offenbach in Be- zug auf bie Zahl ber bie Volksschule befudjenben Kinder unter ben Kreisen unseres Landes bte erste Stelle ein, welchen Rang vorher ber Kreis Mainz mit rb. 15000 Schulkindern hatte. — von den 990 Volksschulen Hessens muß in 642 noch Schulgeld bezahlt werden, und zwar au» ben nach- benannten Kreisen in ber burch bte betgesetzte Ziffer angedeuteten Zahl Gemeinden: Krei» Mainz 2, Bingen 1, Bensheim unv Groß-Gerau je 4, Darmstadt und Oppenheim je 6, Worms 12, Alzey 26, Dieburg 29, Erbach 35, Heppenheim 54, Offenbach 20, Büdingen und Lauterbach je 19, Alsfeld 47, Gießen 32, Friedberg 7, Schotten 24. -n- Gettenau, 5. November. Bor kaum drei Wochen theilie ich Ihnen nut, daß ein Waggon mit 1100 Gänsen zum Mästen bei und eingesührt und verteilt worden wäre. Heute kann ich hinzufügen, daß bas Geflügel gemästet unb verkauft ist und baß jetzt wieber ein Waggon eintraf, um tn ähnlicher Weise behandelt zu werden, wie der erste. Ohne directe Bahnverbindung mit der bayerisch-böhmischen Grenze, von wo die Gänse bezogen werden, wäre ein derartiger Geschäftsverkehr selbstverständlich unmöglich. Hier hat man ein prächtiges Beispiel dafür, wie durch eine Eisenbahn der Verkehr in einer Gegend vollständig erweckt und belebt wird. R. Reichelsheim, 5. November. Der in unserer Nähe bet dem Nchbardorfe B. liegende OrleSteich wurde gestern aus gefischt. Der Teich war mit Karpfen besetzt worden, denen e» an reichlicher Nahrung nicht fehlte. Die Ausfischung brachte so zu sagen nicht» — und man steht vor einem Räthsel, denn früher waren die Ergebnisse recht bedeutend. Eine Beraubung be» Teiches ist um de»wtllen nicht anzu nehmen, weil er in ber Nähe ber großen Straße unb in ber Nähe einer belebten Gegenb liegt, wo Diebereien nicht so leicht vorkommen können. Kastel, 5. November. Der Unteroffizier Küchen von ber 2. Comp. be» Hess. Pionierbataillon» Nr. 11 hat fich dieses Jahr ben KaiserpreiS für Unteroffiziere, bestehend in einer sehr werthvollen goldenen Uhr mit dem Namenszug de» deutschen Kaiser», erschossen. ES ist diese» seit drei Jahren da» zweite Mal, daß fich Unteroff ziere be» Pionier Bataillon» den KaiserpretS erschossen haben. Bor drei Jahren war e» der Unteroffizier Schmidt der 3. Compagnie. Dermifdpto. • Frankfurt a. M., 28. Oktober, lieber die Operationen be» vor einigen Tagen verhafteten Fletsch- und Wurstwaareo- hänbler» Rupp wird so allerlei bekannt, bas auch für weitere Kreise interessant unb lehrreich sein dü fte. Rupp hat zahlreiche Prellereien von Lieferanten unb Geschäft» mädchen, weich' letztere er um bie bet ihm hinterlegte Caution, oft bi» zu 800 Mk. betrog, auf bem Kerbholz. Ai» nun Lieferanten unb Mädchen nicht mehr auf ben Leim gehen wollten, war darum Rupp, ein Schwindelgenic ersten Range», keineswegs verlegen, vor ca. 11/a Jahren meldete er mittelft des vargeschriebenen Meldezettels einen Kaufmann Karl Zeidler, der in Wirklichkeit gar nicht ex flirt, als bei ihm in Wohnung gezogen an. Die Polizei, welche LegitimationSpopiere be» R. Zeidler verlangte, wußte er durch allerhand Vorspiegelungen, derselbe sei augenblicklich verreist u. f. w. zu täuschen. Auf den Namen „Karl Zeidler", auf den auch die Gewerbeanmeldung erfolgte, gingen nun die Bestellungen auf Wurst- und Fleischwaaren nach allen vier Himmelsrichtungen, wobei Briefbogen mit der aufgedruckten Firma „Karl Zeidler" benutzt wurden. Die Bestellungen hatten meisten» Erfolg- zog ein Lieferant bei einem hiesigen AuSkunstSbureau Erkundigungen Über K. Zeidler ein, fo wandte fich die» natürlich an dessen LogiSherrn, an Rupp, der der Creditwürbigkeit be» angeblichen Zeidler alle möglichen Loblieder fang. Die Maaren wurden an Rupp, ber eine Generalvollmacht von Zeidler in Händen hatte — bte Unterschrift ber Vollmacht ist schon all von Rupp'» Hanb gefälscht, burch Schriftsachverstänbtge fest- gestellt —, abgeltefert. Bezahlt würbe nie etwas, in» unb anslänbische Lieferanten würben um Tansenbe betrogen. Der Vorrath an Maaren war stet» fo groß, baß sie oft ver- barben, ehe sie abgefetzt werben konnten. Die bet ber Verhaftung be» Betrügers vorgefunbenen unb burch ben Wasen- meister abgeholten verbotenen Maaren repräfemiren einen Werth von 4000 Mk. * Kaiser Wilhelm ist, wie man weiß, ein eifriger Jäger. Am 30. September feierte er fein 25jähriges Weidmann»- jubtläum in Rominten. JnSgesammt hat ber Kaiser in ben 25 Jahren zur Strecke gebracht: 2 Auerochsen, 7 Elche, 3 Rennthiere, 3 Bären, 1022 Siück Rothwilb, 1275 Stück Damwilb, 2189 Stück Schwarzwilb, 68ORehe, 121 Gemsen. 16188 Hasen, 674 Kaninchen, 9643 Fasane, 54 Auerhähne, 4 Birkhähne, 654 Rebhühner, 20 Füchse unb 1428 Stück verschiebenes Wilb, in Summe 33 967 Stück. • Schicksale eine» Throne». Enbe der Sechziger Jahre hatte König Wilhelm von Preußen ben Afrikareisenden Dr. Nachtigall zu bem Sultan Omar von Bornu in ber Sahara entfenbet, um ihm ein Handschreiben und verschiedene Geschenke zu Überbringen. Unter ben Geschenken befanden sich, wie das „N. W. T." schreibt, die lebensgroßen Bilder de« König», der Königin Augusta, de» späteren Kaiser» Friedrich und bann auch ein hübscher Thron, lieber Nichi» freute fich ber Sultan Omar so sehr, wie über ben Thron, ba er bisher, wenn er öle Groß-n seine» Reiches oder eine fremde Gesaudtschaft empfing, immer auf einem hölzernen Stuhle fitzen mußte, ben ihm einmal ein Afrikarelsenber geschenkt hatte. Nach bem Tode be» Sultan» Omar saßen noch besten Sohn unb Enkel auf bem Throne be» ,nemetiki padischah" („Deutschen Kaisers"). Bor Kurzem hat jedoch ber afrikanische Abenteurer unb ehemalige Sklavenhändler Rabah baS Sultanat Bornu mit seiner Hauptstadt Kauka erobert unb nahm sogleich auch vom Throne König Wilhelm» Besitz. Rabah ist der Sohn eines sudanesischen Rameeltreiber». Srrszrrg ans freu XantoMmtmgiftarw btt CtaM Gtrtzrm. etrfOtMU. Oktober: 30. Jacob Kohlhepp, Bicefelbroebel zu Butzbach, mit Katharina Schmitt dahier. November: 1. Jacob Müller, Fabrikarbeiter zu Niedergirmes, mit Pauline Katharine Christine Brathuhn zu Coblenz-Lützel. 2 Karl Martin Philipp Theodor Georg Emil Euler, Landwirth zu Gießen, mit Emilie Eckhardt zu Nidda. 4. Johannes Christian Funck, Backsteinmacher dahier, mit Margarethe Bechtold Hierselbst. 5. Johanne« Wilhelm, Zahlmeister-Aspirant dahier, mit Katharine Elisabethe Seibert zu Homberg a. d. Ohm. October: 30. Karl Christian Heinrich Hermann Ockel, Buch- ! »alter dahier, mit Auguste Ernestine Helene Karoline Sauer von Wächtersbach. November: 3. Jacob Klein, Metzger dahier, mit Louise Dreher von Battenberg. Sebottw. Oktober: 27. Dem Gärtner Johannes Hetz eine Tochter, Marie Johanna Katharine. 29. Dem Schmied Franz Joseph Gantz eine Tochter, Wilhelmine Susanne Elisabeth. 29. Dem Schuhmacher Karl Ammb eine Tochter, Margarethe. 29. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Schneider III. ein Sohn, Eduard Emil Ludwig Karl. 30. Dem Arbeiter Johann Wagner IX. eine Tochter, Karoline. 30 Dem Schulverwalter Friedrich Balder eine Tochter, Else Dora Auguste Emilie. November: 1. Dem Kausmann August Zoll eine Tochter. 1. Dem Brauer Joseph @ en inet eine Tochter, Theresia. Oktober: 30. Karl Johann Heinrich Gimbel, 1 Monat alt, Sohn von Schuhmachermeister Jacob Gimbel dahier. 30. Karl Heinrich Langsdorf, 31. Wilhelm Christian LangSdors, 3 Monate alt, Zwillingskinder de« Friseur« Sdols Langsdori dahier. 31. Helene Wagner, geb. Höchst, 73 Jahre alt, Wittwe von Wagnermeister Jacob Waaner zu Londorf. November: 2. Emilie Anna Otto, geb. König, 43 Jahre alt, Ehefrau von Schlaffer Albert Franz Otto dahier. 5. Katharine Elisabethe Weller, 63 Jahre alt, ahne Geschäft dahier. Möbeltransport und Schreinerei. (auch in Umtausch gegen altert Werke) sowie alle andern Bücher liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an H. 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VIL a\8*aQttD, ' X ttr im 1 u»d Teichs DtEtl(8tt Kaution. «le nun icn Sel» gehen lk ersten Rangei, er mittelst >°°° Karl ZMrr, In Wohnung ttlouipapiere de» »Hand Vvrspiege, !• »• tu Ndiw, *ud) die Gewerbe« uogtu auf Wurst. Dichtungen, wobei »«(Zeidler" de« meisten» Erfolg; kunsk»bureou Ee. stch die» natürlich edltwiirdigkett de» lang. Die Maaren ht Don Zeidler tn »acht ist schon al» rchDerstäadigr feft- :t etwa», in« und de betrogen. Der daß fir oft der« Die bet der Ser« durch den Mn- epräsemirea (Inta risriger Jäger. !ge» Weidmann»- er Soifer In den ch'en, 7 Eiche, ld, 1275 Stii-l |{> 121 Gemsen. ,t 54 LrettiMe, Mb 1428 Trüä L. : Techzign Jahre m Afrikaretfenden m Barnu in der en und Derfchieteve escheuken befanden ben»großen Bilder späteren Ralfcil )n. Ueber Rich!» über den Thron, Reiche» oder eine einem hölzernen lfrikareisenber ge- in6 Omar lagrn ar de» «nemetzki kin-rv h°t i‘bc® «t sclavrnhändler MtstadlKaula, ’tw* 411R««ita|bnt' e an|u. Ä* «nb\n *'«l« »ich. ttQX t| ZB ^'^»MarLaretht nrftl B* itrmann Don dserda^' ß twerE^chÜ LfSis abrikarb Dem nlg #4(' 30 Dem K-S Thtttsta- Wbel. S. SE ‘•gjffjJS Ov*1 Auszug au» den Airchenbücheen der Stadt lSieheu. Svaugeltfche Gemeinde. Getränte MarkuSgemetnd«. Den 30. October. Karl Christian Heinrich Hermann Ockel, Buchhalter zu Gießen, und Auguste Ernestine Helene Karottne Sauer, Tochter deS verstorbenen Sattlers Heinrich Sauer zu Wächtersbach. JobanneSgemetnde Den 3. November. Jakob Klein, Metzger zu Gießen, und Luise Dreher zu Gießen. BttaofU. Matthäusgemetnde. Den 31. October. Dem Poftassistent Peter Nicklas ein Sohn, Ludwig, geboren den 26. September. MarkuSgemeinde. Dm 31. October. Dem Barbier Wilhelm Schmitz ein Sohn, Julius, geboren den 26. September. Denselben. Dem Metzger Friedrich Kühn eine Tochter, Lina Auguste, geboren den 4. October. Denselben. Dem Knecht Christoph Welz eine Tochter, Marie, geboren den 24. August. Denselben. Dem Werkmeister Friedrich Weber ein Sohn, Heinrich Hermann Wilhelm, geboren den 18. September. Lukasgemeinde. Den 31. Ocloder. Dem Fuhrmann Ernst KaSpar Ruppel eine Tochter, Maria Elisabeth, geboren den 15. October. Johannesgemernde. Den 31. October. Dem Steinmetz Heinrich Heinz ein Sohn, Carl Ludwig, geboren den 29. September. Den 3. November. Dem Schlosser Albert Franz Otto ein Sohn, Friedrich, geboren den 2. November. Milttärgemetnde. Den 30. October. Dem Hauptmann Karl Pampe eine Tochter, Gertrud Klara Elisabeth, geboren den 13. October. Den 31. October. Dem Btcefeldwebel Johannes Schäfer ein Sohn, Otto Ludwig Wilhelm, geboren den 2. October. Denselben. Dem Sergeant Georg Albrecht Glenz eine Tochter, Anna Maria, geboren den 3 Oktober. Den 4. November. Dem Militär-Büchsenmacher Dietrich Sy en eine Tochter, Dorothea Johanna Eva, geboren den 23. September. Beerdigt*. MarkuSgemeinde. Den 30. October. Elisabeth Jungblut, geb Spamer, Ehefrau des Gastwirlh« Christian Jungblut, 57 Jahre all, starb den 28. October. JohanneSgemeinde. Den 4. November Emilie Anna Otto, Ehefrau des Schlesiers Albert Fran» Otto, 43 Jahre alt, starb den 2. November. Uiriversttäts - Nachrichten. Würzburg, 5. November. Privatdocent Dr. Getgel hat einen Ruf als außerordentlicher Professor für Physik und Geodäsie an die Forstlehranstalt Aschaffenburg erhalten. Briefkasten. Mehrere Artikel mutzten wegen Raummangel zurück- gestellt werden. Red. . . Der Wahrheit die Ehre. Kein Schmähet. Die Ablrr Pf-ise „System Berghaus" mit den f^i ft pj l Rauch und Lotter trennenden Abgüssen D. R.- I / VS G. M. und dem biegsamer» Aluminiumschlauch My, jLjr D. R.-P. ist eine wirkliche Gesundhettspsetse und 1/7 K zr. in allen Kreisen sehr beliebt. Goldene Medaille Münster (/ 1896, Preislisten mit vielen Anerkennungsschreiben versenden gratis und franco an Jedermonn 6607 Eugen Srumure & Eie. Adlerpfeifenfabrik, Gummersbach, Rheinpr. Verkehr, «nd votkrwi^rhschaft Gietznr, 6. November. Marktbericht. Auf dem heutige« Wochenmarkt kostete: Butter vr. Psd. JL 1,05—1,15. Hühnereier pr. St. 7-8 4,2 St. 15-16 4, Enteneier 1 St. 0—00 4,1 Gänse eter vr. St. 00—00 4, Käse vr St. 5-8 4, Käsematte pr. St. 3 4 Erbsen pr. Liter 18 4, Linsen pr. Liter 27 4, Tauben pr. Paar JL 0,50 bis 0,70, Hühner pr. Stück 1,00 bis 1,20, Hahnen pr. Stüü X O,bO—0,90, Enten pr. Stück .ä 1,50—1,70, Gänse pr. Pfund X 0,60-0,61, Ochsenfleisch pr. Psd. 66 -74 4, Kub- und Rindfleisch pr. Pfd. 60-66 4, Schweinefleisch pr. Pfd. 64 bis 72 4, Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 76 4, Kalbfleisch pt Pfd. 60—64 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 50—66 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4.50 Ml 5,00 JL, Weißkraut pt. Stück 0- 00 4, Zwiebeln pr. Centner 4,00 JL—5,00, Milch pr. Liter 16 4- 0 Weizenmehl, Bei Marktstraße 4. Telephon 119 8515 von 10136 C. Herber, 71 Seltersweg 71. 350 176 175 Bäder Dampfbäder Packungen Massage etc. geräucherte Schellfische, ff. Caviar, Berliner Rollmöpse J. M. Schulhof. Kraushaar und Frau, Teltersweg 83. Gelmmtkn Coffee, garautirt reinschmeckend, per Pfund 1 Mk. empfiehlt Fr. Leo Macht.. Zucker, X Butter, schaumig gerührt, U .. Sultaninen, f 6 Eier, Eiweiß zu Schaum geschl-,) 17s Taffen Milch, eo. etwas weniger,^ Schale einer halben Citrone oder etwa! Vanille, W X Gestoßene Mandeln nach Belieben, Q 30 gr Blitz-Backpulver. f Irisch eingetrossen: Pim« Ochsenmaulsalat, » 60 Pfg. ««Dte Keankfurttr Würstchen, ä Glück 13 Pfg Corned Beef, täglich frisch im Ausschnitt, per Pfd 80 Pfg. Aechter WeffphLl. Pumpernickel, Stück 36 und 20 Pfg. Preitzelbeeren. tn feinster Raffinade, ä Psd- 0 Pfg. Reue Magdeburger Salzgurken. Dreimal wöchentlich frische Landbutter zum billigsten Tagespreis Neue Gemüse ikonserve«, 2«Pfd.-Dose Bohnen 35 Pfg-, 2-Pfd.-Dose Erbsen 60 Pfg. WestpbLl. Schinken, im Ganzen a Psd- 85 Pfg. WeffphLk. Schweineschmalz, rein ausgelassen, ä Psd. 50 Pfg, bei 10 Pfg. 48 Pfg. G. Mienerts Iiliale, Inh. A- Rud ner, 10128 ____1 Reuen, BLue 1. Arisch eingetroffen r 10152 Kieler Bücklinge, o 0 Erprobte Recepte mit genauen Back-a Vorschriften liegen jedem Päckchen^ ^Backpulver bet. 1024ufi 0000000000000000000 Probe Recept: \ Wollgayer Rodonkuchen r ( (Großer Kuchen) (Sehr gut) ) 850 gr Kartoffelmehl, U 350 10263] Tannene Möbel, als Kücheufchränke mit Glasaus satz, Tische, Commoden, Bett laden, ein zweithüriger Kleiderschrank, eine verschließbare Anricht mit schönem Aufsatz, Waschkousol- chen, dauerhaft und schön gearbeitet, empf.KarlZimmermauu Nenenkäuelä. 000000000 oooooonooo Q Köstliche Suchen backt ( Q Blitzbackpulver r OT. ™ laes. geschützt) 4 oon Dr. W Keim, Oestrich, Rheingau,V ^Päckchen 10 4, Büchsen zu 50 4 undk 1 JL Ueberall erhältlich X Prima Kchwcherküse, Edamer-, Rahm- md (imdaraerkäse stets frisch im Anschnitt bei 4281 A. L G. Wallenfels, Markt 21. Telephon 46. Frima i Federweisser im Ausschank Weinstube Schott Haarketten. Puppenperrücken Zöpfe u f. w. fertipf gut und billigst nn 10256 Max Rager, Wallthorstraße 6. 1U229] Schönes Logis von 7 Zimm, mit Badeeinrtchtung und allem Zubehör per 1. April zu vermiethen. Näheres Neuenweg 89 II, vis-i-vis des früheren Schüler'schen Garten. 10265] Neuhergerichtett Wohnung im 2. Stock zu der«. Marktplatz 17. 10227J Die von Herrn Justizrath Dr. Schwarz bewohnte Bel'Etage meines Hauses, 6 bis 9 Zimmer, Bad, Veranda, ab 1. April zu vermiethen. vhl-r, Liebigstraße 17. 10228] Wegzugshalber der 2. Stock, 4 Zimmer, eventuell 3, mit allem Zu- tehör zu vermiethen. Lange, Ecke Sicher- und Wolfftr. 10248] Ein kleines Famiiienlogis zu vermiethen- Wetzsteingaffe 4. 10281] 3-Zimmerwohnung mit Zubehör zu vermiethen Kirchenplatz 15. 10258] Ein kleine-- Famtltenlogs zu vermiethen. Löwengaffe 18. 10262) Wegzugshalber ist das oon Herrn Zahlmeister Faulstich bewohnte Logis bis zum 1. December zu ver- miethen Jacob Ronffadt, Nebenbau Germania. 10269] Eine Wohnung mit allem Zubehör sogleich zu vermiethen. Georg Noll, Licherstraße 3. 10249] 2. Stock, 4 Zimmer, Badezimmer, sofort beziehbar, zu vermiethen. Bergffr 21, Neubau. 102491 Mövltrte» Zimmer zu vermiethen. Bergffr. 21, Part. 10261] Gut möbl. Wohn- und Schlcff- zimmer zu verm LudwigSplatz 16, pari. 10264] 2 tnetnandergehendeKeont- zimmer, möblirt oder uumöbltr, in vermiethen. Marktplatz 17. 10266) Ein möblirteS Zimmer, mit ober ohne Cabinet, zu vermiethen. Rodheimerstratze 6. 10*67] Reme Harzer Kanarienvögel zu verkaufen. Neuenweg 9, III 9867] Ein freundlich möblirtes Zimmer zu vermiethen. Wo? sagt die ©rpebition b. Bl. 9425] Pferbestall für 3 Pferde mit Burschenstube Grünbergerffratze 18 zu vermiethen. 10.'30] Kleine Wohnung zu vermiethen. Marburgerffeatze 29. to Z Cbr Weber, Wetzsteingaffe 8. Vermiethungen. 10278 10252 10243 10247 'Aumpermckek frisch eingetroffen. 9848 Emil Fischbach, empfiehlt 10153 BehördlicheAnzeigen eingetroffen. 10286 Lind 10279) empfiehlt 9974 Cmdkkg. KM«» la.neuesSauerkraut P-r Psd. 8 Holzheim, den 6. November 1897. Großh. Bürgermeisterei Holzheim. Klotz. Wiescck, am 5. November 1897. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. Grüningen, den 5. November 1897. Großh. Bürgermeisterei Grüningen. _____________________Gilbert. Bettenhausen, den 5. November 1897. Großh. Bürgermeisterei Bettenhausen. Roth. Stöbt. MMhanö. Freibank. 10186 Heute und Montag: 8chmemefleisch licht ladenrein, per Pfd. 54 Pfg. Kuhsteisch licht ladenrein, per Pfd. 48 Pfg. AW Die Freibank bleibt bis übends JO Uhr geöffnet. 70 90 60 75 Regenschirme in grotzer Auswahl für Herren Damen vvd Kinder billigst. 8930 Reparaturen u. Ueberziehe« besorgt A. Fangmann, Bahnhofstraße 29. BekamttmachWNg. Der Voranschlag der Gemeinde Grüningen für 1898/99 liegt vom 8. November l. I. an acht Tage lang zur Einsicht der Bethei- ligten auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Bekanntmachrmg. Der Voranschlag der Gemeinde Wieseck für 1898/99 liegt vom 8. November l. I an acht Tage lang zur Einsicht der Betheiligten auf unserem Bureau offen. Kirchenplatz 10 Cigarren- und Weinhandlung Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Holzheim für 1898/99 liegt vom 8. d. Mts. an acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf dem hiesigen Bürgermeisterei-Bureau offen. Bekanntmachnng. Der Voranschlag der Gemeinde Bettenhausen für 1898/99 liegt vom 8. bis 16. November d. I. auf dem Bürgermeisterei- Bureau zur Einsicht der Interessenten offen. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Garteuftraste r. ««gebot der Arbeitnehmer r 1 Bäcker, 1 Buchbinder, 1 Metzger, 1 Weiß, binber, 2 Lackirer, 1 Tapezier, 1 Bauschloffer zur selbst. Führung eines Geschäfts, 8 Taglöhner, 1 Fuhrknecht, 3 Hausburschen, 1 Kutscher, l Aushülfsköchin, 1 Einkassirer 1 Bureau- unb 1 Schreibgehülfe, 5 Dienstmädchen, 1 Bureaudiener. Nachfrage der Arbeitgeber r 1 Bäcker, 1 Drechsler, 1 Spengler, 1 Installateur 1 Schmied, 2SchuhmacheraufW:rkstatt,1 Hausbursche,! Lau ffrau 1 Fuhrknecht, 1 Dienstmädchen, welches landwirthsch. Ar-beiten versteht auf Weihnachten, 1 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit auf Weihnachten, 4 Dienstmädchen für sofort, 3 Bäcker 2 Buchbinder-, 2 Drechsler-, 2 Gärtner-, 1 Kupferschmied-, 1 Maschinenbauer-' 1 Sattler-, 3 Schlosser-, 2 Schmiede-, 3 Schneider-, 2 Schreiner-, 3 Schuhmacher-' 1 Setzer-, 1 Wagner-Lehrling. ' b (Moselwein . . per Flasche 45 Pfg. i Sraacher . L tZeltinger • Prima Weitzwein per Flasche von 80 Psg. an, sowie ff. Stidweine, als: Malaga, Sherry und Portwein, Laubenheimer „ § «Oppenheimer . w Reinheit garantrt Louis . , ,, _ Seutscher unb franjof. Cognac J. IW, Schulhof, zu haben bei 2978 Marktstraße 4. I Hch. Belloff II., Alittstraßk 20. Reftauratiou Bauer, Bahnhosstr. Als vosiügliche Weine empfehle: G. Herbordt, Marktplatz 18. Riesen-Rollmöpse mit Gurkeneinlage in vorzüglicher Qualität find wieder frisch eingctroffen und empfiehlt Ph-, Herrmann 10283_________SelterSweg 38. Prima felbstgekelteter Traubenmost | Versteiger^figen. Versteigerung. DirnStag, den 9. d. MtS. Nachmittags 2 Uhr- vei steigere ich Neustadt 53 gegen Baar, Zahlung: 1) 1 goldene Uhr mit Kette 2) 1 Jagdgew-Hr, 1 Reifeteppich, 1 Ränzchen, 1 Pferd, 1 Nähmaschine, 3 Gänse, 1 Handwagen u Mgbej aller Art.] Die Versteigerung ad 1 findet bestimmt ad 2, theilweise statt. 10276 vor«, Gerichtsvollzieher. Dienstag, 9. November 1897 Nachmittags 3 Uhr an Ort und Stelle (ZufammenkunsNauf dem Trieb) versteigere ich öffentlich gegen Baarzahlung 1 Acker »artoffeln. >0277 Srrgel, Gerichtsvollzieher. Betr. Dt-n Concurs des Heinrich Jughardt II. in Gießen. Beschluß. Vergleichstermin, in welchem über Annahme eines aus endgültige Erledigung des rubr. Concursverfahrens abzielenden Vorschlags Beschluß gefaßt werden soll, wird anberaumt auf Freitag, den 3. Deebr. l. I., Vormittags 10 Uhr. Zu diesem Termin werden die rwch beteiligten Gläubiger unter Gestattung der Acteneinsicht und unter dem Rechtsnachtheil der Annahme der Genehmigung der Majoritätsbeschlüsse geladen. Gießen, den 30. October 1897. Großherzogliches Amtsgericht. _______Neuenba gen. 10282 500 abgängige Babnschwellen, bei Haltestelle Großen-Linden, Lang-Göns innb Wärterposten 74 lagernb, sollen am »outag den 8. d. Mts. öffentlich s-ksteigert werben. Beginn der Verweigerung bei Wärterposten 74 Vormittags 9 Uhr. Gießen, den 4. November 1897. 10260 Gr. BetriebS-Jnspection 1. I Hiermit bringe ich die bekannten Marken von Scheller’s [ognac (preisgekrönt) 10251 in Vi, Vs und V« Flaschen in empfehlende Erinnerung. W. K i I b i n g e r, Löwen-Progerie, Giessen, Seltersweg SS. Me/e/'s Konversatioris-Lexikon »7. 9658 Zu verkaufen. ZU vergeben. 1025 ' ermischte Anzeigen. Vertreter für Gießen:! 10193 Heinrich Wallach Im Anbringen von 10280 stellung alS 10124 30274] Kirchenplatz 11II. o o o a □ a o a a c o a o o o □ □ □ [■—Mill Tornr^ti Kaufgesuche. Ein Badeofen Herren-Conf ection: Winter-Mäntel, Ueberzieher. Havelocks. Schlafröcke, Jagd-, Haus- und Lodenjoppen, neueste Sammet-Westen. a □ Q u rj u Q ö □ O o a ^^teliefbBesuche^l 10268) Tücht Mädchen wünscht Setlle für sobaldzu Kindern oderalSHauSmädchcn. Näh. Frau Schmidt, Neustadt 5*J. vember statt. 10254 und stets das Menente in: Shlipsen. Handschuhen, Hosenträgern, Gamaschen. Hut- und Armfloren. Gummi-u.Hausschuhen,Regenschirmen. Die Gemäldeausstellung im Tüurmhau» am Brand bleibt Montag den 8. und Dienstag den 9. d. Mts. geschlossen. Giessen Seltersweg-Plockstr. Gegründet 1866. MT Gröeeiee Etablissement Lad«« In guter Gschästtzlogc mit Wohnung zu Dtrm(rtten Im irflrn etntf 2—3 Qirmie öeutige Kummer umfaßt 12 Seiten 10273] Ein roch wenig gebrauchter AmeriKaner-Osen (Junker u. Ruh) preiSwerth zu oet kaufen. Wo? sagt die (Fxpibttlon dS. Bl. Statt jeder Vefonderea Anzeige! 10235 und bei der Nahruugs- und Genustmittel-Ausstelluug Berlin 1897. Vertreter (in Flaschen und Gebinden): Emil Schmall, „Hess. Hof", Telephon 83. 916er bB 8 Uhr: Hopfenraths Erben. Volksstück mit Gesang in 6 Acten von Heinrich Wilken. Musik von Gustav Michaelis. Herr en-Wäsche als: Oberhemden. Kragen. Manchetten, Vorhemden, Taschentücher eto. Rorlföhr Sweater, Strümpfe, HdUldlll "Gamaschen, Schuhe, I Gürtel, Hosen etc. '"'r. aaaaaoooooaopoaogQ Verdingung von Erdarbeit. Die Förderung sowie Anfuhr rc. von ca. 350 cbm Auffüllgrund Inspektoren gegen Gehalt und Spesen. Herren, welche sich eine Grillenz g'ünden wollen, wollen Offerten unter »Existenz 10121* an die Expedition dieses BlattcS einretchen. Näheres Ebelstraste IL, II. 100121 Kindern wird Unterricht für Weihnachts-Arbeiten ertheilt. Gelter-weg 81, Seitenbau. rNMW^WWMMSWWWWUWWWMW^WM A«r ««sicht erhält jeder frco- gegen Frco -Rücksdg. 1 ches««dhett» Spiral - hose«halter, beq icm, stets paff., gef. Haltg. keine Atbemnoth, kein Druck, kein Schweiß, kein Knops. Preis 1,25 Mk. (3 Slück 3 Mk per Nachn.j Schwarz * Go , Berlin E. 22, «innenOr. 28. Vertreter ges. 8400 Pelzwaaren-Neuheiten in Capes, Kragen, Boas, Muffen, Hüten, Baretts sind in großer Auswahl am Lager und werden alle Kürschner« arbeiten, Umänderungen u. Anfertigungen nach Maaß in jeder gewünschten Pelzart in eigener Werkstatt streng reell Schneesängen hält sich empfohlen H. Carle, Dachdeckermür. 10231] Empf. mich im Kleiderm- und Ausb. von Kleidern u. Wäsche in u. auß d- Hause. Luise Müller, Wolkeng. 17, II. 11. süss Giessen Marktstrasse 9, Wettergassse. Lager \ aller Schuhwaaren i 1 bester Qualität. 1 Die Motorenfabrik Werdau, A.-G. (Vertreter: Max Weissbäcker, Gießen) erhielt auf der Sächsisch-Thüriug. Industrie- und Gewerbe- Ausstellung zu Leipzig 1897 die 10241 3W Goldene Medaille. W 3« Vorbereitung r Donna Diana (mit «nna Dühring als Gast). ^Vorchnsnächrichtcn^ 10287J .»zwei 9 Wochen alte B«ll Doggen, Rüden, doppelnasia. eine rätb- lich-gelb mit schwarzer Maske, eine grau gestromt. Preis 15 und 10 Mk Au verkaufen bei Spengler Echmidt w in Lich, Oberbeffen. Mehrere gute Belten n bst verschieden«n anderen Möbeln billig zu verkaufen. 1102-71 Wallihorsir. 6 2 fnfl ntit llfbrrüchrr «nd 2 noch gut erhaltene Haveloc» 8-i verkaufen. 10239 __________________Schillersiratze 19. 10236] Große Eorallenbäumche« in voller Blüthe zu verkaufen ________«derflrahe 18. KanartenvSgel, fleißig Sänger mit schönen Touren zu verkaufen- IStellen-Angebote. Commis gesucht für eine Großhandlung. Schriftliche Offerten unter W. 10232 an die Ex pedition dieses Blastes.__ 9998] Einem gewandten, fleißigen, soliden und gesunden Manne kann eine einträgliche Existenz alS ProvtsionS- reifeuder nachgewiesen werden Meldungen sind unter „B. Z. Provision 9998* an die Expedition di. Bl. jti richten. 10270] Schuhmachergefelle« für sofort gt sucht bei Karl Müller, Liebigstrabe 64. Tüchtige Erd-, Fels- und Oberbauarbeiter sucht Schachmeister Nie. Deubner, Rodheim an der Bieber. 10234 Au melden in der Waldmühle._______ Ein tüchtiger Knecht für Landwirihschaft auf Weihnachten ge- NähereS in der Expedition d. Bl jvedoreTrGeümdefTI 10246) Verloren im Theatersaal ein Opernglas. Abzugeben gegen Belohnung __________________Ltnde«platz 7. 10266) Verloren ein schwarzer Kragen von einem Ktndermäntelchen m. schwarzem Krimmer bes. Abzug Eteinvr. 1L, Itl, Sv ßV' 8