t ») 1U n Ai A. Rudner. «t NiVi-L-r tro5c und gekochte t'I'M S* i » 30 ft ft®** * * §§"***» öjde ®emüfe-5onfen)ei •hont billigt« Preise«. __ M teil Arz/. gesunder Körper eine Hohenlohe’sche 1 Hafer ohne chemische end und doch billig, weitet Ihr delicater ten sind weltbekannt rird sie stets weiter- ’acketen mit 2l Re- lerlage erkenntlichen 3288 W-hM chnlstr.4 Reichhaltiges Lager in nc iden- und Futter stoffen, Kleider- osätzen, Knöpfet aCe- u. Stoffhand Italien, Cravattei >o aufgenommei1 110(0= 08) tote» Fabrikat, pr»>* >S' V k. 01 fflüfnoio1 i. df- ic. •s-F* }ortu8,tkfl Mereie» ian j**n-» richt , April 1897- -MZS S5iS»',‘ •rid K D W Nr. «2 Erstes Blatt- Mittwoch den 7. April 1897 Gießener Anzeig er Generat-Mnzeiger. Redaction, Expedition und Druckerei: Sch»tstr«tzeAr.7. Fernsprecher 51. Vierteljähriger ASounemcutspreiS r 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener Aamikieuokätter werden dem Anzeiger Ivüchentlich dreimal beigelegt. Der ’ KUß-ner Anzeiger erscheint täglich, »it Ausnahme deS Montags. 2Inrts- und für den Kreis (Stegen. folgenden Tag erscheinenden | Gratisbeilage: Gießener Aamitienötätter. I' 2lmtlid>er Theil. "Nr. 12 des Reichs-Gesetzblatts, auögegeben den 31. d. M., enthält: (Nr. 2367.) Gesetz, betreffend die Feststellung deS SleichShauShaltSetatS für das EtatSjahr 1897/98. Born 81. März 1897. (Nr. 2368.) Gesetz, betreffend die Aufnahme einer Anleihe für Zwecke der Verwaltungen des RetchSheereS, der Statine und der ReichSeifenbahuen. Vom 31. März 1897. (Nr. 2369.) Gesetz, betreffend die Feststellung deS Haushalts Etats für die Schutzgebiete auf das EtatSjahr 1897/98. Bom 31. März 1897. Gießen, den 5. April 1897. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Gagern. Gießen, den 3. April 1897. Die Großh. Kreis-SchulcommWon Gieße« an die Schulvorstände des Kreises. von nachstehender Verfügung der obersten Schulbehörde leben wir Ihnen zur Nachachtuug Kenntniß. v. Gagern. Darmstadt, am 23. März 1897. V* * * * t r.: Das Ausfallen des Schulunterrichts an localen Feiertagen. Das Großh. Ministerium des Innern Abteilung für Schulangelegenheiten 1» die Grostherzoglichen Kreisschulcommissionen. Mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern bestimmen wir hierdurch, daß der Unterricht in den Volksschulen einer Gemeinde aus Anlaß localer Feiertage (Hagelfeiertage, großes Gebet usw.) oder aus Anlaß von Swchwethen, Jahrmärkten, Fastnacht u. bergt während eines Schuljahres au drei Tagen ausgesetzt werden darf, ohne hast diese Tage in die vorschriftsmäßige Zahl der Ferientage eingerechnet zu werden brauchen. Wenn der Unterricht aus den genannten Anlässen während eines Schuljahres an mehr als drei Tagen ausgesetzt werden soll, so find die über diese Zahl hinausgehenden Tage unter »llen Umständen in die vorschriftsmäßige Zahl der Ferientage riazurechnen, Wir empfehlen Ihnen, die Schulvorstände Ihres Kreises hiernach entsprechend zu bedeuten. v. Knorr. de Beauclair. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Straßenbauarbeiten wird die Westanlage längs der Stadtmädchenschnle auf die Dauer von zwei Tagen für den Fuhrwerksverkehr polizeilich zesperrt. Gießen, den 6. AprU 1897. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. v. Bechtold. Deuter Reich-taK. 206. Sitzung. Montag, den 5. April 1897. Am Ministertische: Bundesrathscommission. Bet äußerst schwacher Besetzung des HiruseS wird in die erste berathung des von Ancker u. Gen. (stets.) etngebrachten Gesetz- kntwurfs eingetreten betr. Heranztehung der Militärpersonen |u ben Gemetndeabgaben. Der Gesetzentwurf will, unter Auf- i-bung der entgegenstehenden Bestimmung der Verordnung vom t. December 1868, das Diensteinkommen der im Offizierrang ichenden Militärpersonen communalsteuerpflichtig machen, und zwar In gleicher Weise wie dieS bei den Reichsbeamten gemäß Gesetz vom II. März 1873 der Fall ist, also zur Hälfte des Diensteinkommens. Abg. Richter, den Antrag befürwortend, empfiehlt Verweisung i-Sstlben an die Budgetcommisston. Der Antrag wolle keineswegs fit Lommunalsteuerprivilegien der Offiziere ganz aufheben, sondern |t nur in dieser Beziehung den Reichsbeamten und somit auch den kmdeSbeamten gleichstellen. Beamte und Offiziere seien beide gleich- rißig Versetzungen unterworfen, und darum, da fie ihren Wohnsitz oiihn nach Belieben wählen könnten, besäßen sie ein Communal- ßmerprioileg, indem die Beamten nur die Hälfte ihres Dienstetn- kommens besteuern müßten, die Offiziere dagegen dasselbe gar nicht zu mrsteuern brauchten. Letzteres fei durchaus ungerechtfertigt, da doch auch die Offiziere von allen communalen Einrichtungen, Schulen -für die Kinder u. s. w. Nutzen zögen. Jetzt, wo die Gehälter der Itrlmger besoldeten Offiziere eine Erhöhung erhalten sollten, sei der richt ige Augenblick, um hier zu reformiren. Abg. v. Marquardsen (nl.) erklärt Namens seiner Partei jufclmmung zur Commissionsberathung, aber freie Hand in ^inntlfragtn. Abg. Schädler (Etr.) erklärt sich ebenfalls für Verweisung an die Budgetcommisston. Der Entwurf wird daraufhin ohne wettere Debatte der Com- mission überwiesen. In erster und zweiter Berathung wird sodann der Vertrag mit der Schweiz betr. Errichtung einiger schweizerischer Nebenzollämter auf badischem Gebiete debattelos genehmigt. Es folgt die zweite Lesung des Handelsgesetzbuches. S 1 definirt den Begriff „Kaufmann". Abg. Vielhaben (D. Res.) begründet einen, schon in der Commission gestellten, dort aber abgelehnten Antrag, der daS Handwerk aus dem Handelsgesetzbuch überhaupt ausscheiden will. Der Handwerker sei seinem ganzen Bildungsgänge nach kein Kaufmann, und das Handelsgesetzbuch, wenn er diesem unterstellt werde, bringe Ihm nur Nachtheile. Nachdem Geh.-Rath Hoffmann darum ersucht, eS bet ben Beschlüssen der Commission bewenden zu lassen, wird der Antrag Vielhaben abgelehnt. 8 18, Absatz 1 bestimmt u.A., daß bei der Handelsfirma, welche von einem Kaufmann ohne Gesellschafter ober boch nur mit einem stillen Gesellschafter betrieben wirb, mindestens ein Vorname ausgeschrieben werden muß. Es beruht dies auf einem Beschluß der Commission, während in der Regierungsvorlage gesagt war, baß bie Abkürzung ber Vorlagen zulässig sei. Abgg. v. Stumm (Rp.) unb Beckh (frs. Vg.) beantragen, in biesem Punkte bie Regierungsvorlage wiederherzustellen. Ein Be- bürfniß für bie von ber Commission beschlossene Abstimmung liegt nicht vor. Geh.-Rath Hoffmann bittet ebenfalls, eS bei bet Vorlage zu belassen. Nachbem die Abgg. Röhren unb Vielhaben sich für bie Aufrechterhaltung bes Commisstonsbeschlusies ausgesprochen, wirb ber Antrag v. Stumm-Beckh abgelehnt. 8 70 hanbelt von den Gründen, welche den Handlungsgehilfen zur Kündigung ohne Einhaltung ber Künbt- gungsfrlst berechtigen, S 71 von ben Grünben, bie ben Principal edenbazu berechtigen. Den Principal zur sofortigen Entlassung berechtigen will ein Antrag Beckh, wenn sich ber Gehilfe u. A. auch gegen Angehörige beS Principals thätlich vergeht, ein Antrag Rören, wenn ber Gehilfe sich einem unsittlichen Lebenswanbel ergibt. Abg. Lenzmann (frs. Vg.): Die Ansichten herüber, waS unsittlicher Lebenswandel sei, gingen sehr auseinander. Der unsittliche Lebenswandel eines Prinzipals fei meistentheils von viel fchlimmerem Einfluß auf die Handlungsgehilfen, als umgekehrt. Er beantrage daher, eventuell den Rören'fchen Zusatz auch in den S 70 aufzunehmen. Abg. Rören: Der unsittliche Lebenswandel eines Principals habe einen Einfluß auf männliche ober weibliche Hanblungsgehtlfen doch nur insoweit, als ber Principal an biese selber mit unsittlichen Zumuthungen herantrete. In solchen Fällen bütfe aber nach S 70 ber Gehilfe sofort bie Stellung verlassen. Unsittlicher Lebenswandel des Gehilfen dagegen könne in jedem Falle den Principal, die anderen Angestellten unb bie Angehörigen bes Principals benach- theiligen. Da sei boch also ein Unterschieb. Geh.-Rath Hoffmann: Auch ohne ben Rören'fchen Antrag könne nach wie vor künftig unsittlicher Lebenswandel als Ent- lassungsgrunb angesehen werden, denn S 70 wie auch 71 zählten ja die Entlassungsgründe nicht erschöpfend auf, sondern gäben nur die wichtigsten an. Wie den Nören'schen bittet Redner auch den Antrag Beckh abzulehnen. Abg. Singer (Soc.) hält die SS 70 unb 71 für unangebracht, denn bie als EntlassungSgrünbe gewählten Beispiele seien jedoch nicht erschöpfend, und es bleibe stets dem Richter überlassen, zu entscheiden, ob ein Grund zur Entlassung wichtig genug sei, um wirklich bie Entlassung ober bas Verlassen ber Stellung zu rechtfertigen. Alle Anträge werben abgelehnt unb SS 70 unb 71 unveränbert angenommen. S 73 unb 74 hanbeln von der Concurrenjclaufel. Diese soll (S 73) nur insoweit verbinblich fein, als fie nicht die Grenzen überschreitet, über welche hinaus bem Hanblungsgehtlfen das Fortkommen unbillig erschwert werden würde. Die Commission hat einen Zusatz beschlossen, wonach die Concurrenzclausel ten Gehilfen nur auf höchstens drei Jahre nach Ausscheiden aus seiner Stellung binden soll. Ein Antrag Dietz will den 8 73 dahin formultren, daß die Concurrenzclausel durchweg richtig fein soll. Abg. Singer: Die ganze Concurrenzclausel sei ein Zugeständniß an ben Unternehmer, bet mit beifelben seine Stellung mißbrauche. Wie das Untemehmerthum sich seiner Macht bediene, zeige ein Fall, wo sich ein Principal für etwaigen Bruch eines Versprechens 70 000 Mk. ausbedungen habe. Ueberhaupt handle es sich bei der Concurrenzclausel nicht so sehr um einen Schutz von Geschäftsgeheimnissen als um einen Schutz gegen Concurrenzgefahr. Abg. v. Stumm (Rp): Er habe noch niemals einem Angestellten bie Concurrenzclaulel auferlegt, halte aber diese Clausel für nöthig, weniger wegen der Gefahr, daß Handlungsgehilfen von den Geschäftsgeheimnissen ihres früheren Principals Gebrauch machen, al« deshalb, weil sie von anderen Ptincipalen, bei denen sie später in Stellung träten, ausgenutzt und zur Bekanntgabe ber ihnen zur Kenntniß gelangten Geschäftsgeheimnisse verleitet werden könnten. Redner beantragt bie von der Commission beschlossene Begrenzung ber Concurrenzclausel auf drei Jahre wieder zu streichen. Staatssecretär Nieberbing: Keine Bestimmung bes Entwurfs habe mehr Mühe, mehr Erwägungen gekostet unb mehr Vorwürfe eingebracht, als gerade diese Frage der Concurrenzc aulel. Die großen Gebilfenverbände hätten selbst anerkannt, daß die Principale ein Interesse daran hätten, ihre sauer erworbenen Erfahrungen nicht durch einen nur zeitweilig bei ihnen angestellten Gehilfen ausgenützt oder an Andere verrathen zu sehen. Daß letzteres nicht geschehe, sei eine sittlich berechtigte Forderung. Das Eingehen entehrender Verpflichtungen sei durch die Fassung des 8 73 ausgeschlossen. Den Zusatz der Commission bitte er jedoch zu streichen, denn eine dreijährige Frist sei doch ganz unzureichend, sie schädige zu sehr das Interesse deS Principals und baneben auch bes Angestellten. Abg. Rören (Ctr.) befürwortet ben Commisfionsbeschluß, bie wirthschafilich Schwächeren seien hinreichenb geschützt burch bie Be- \ ftimmung bes 8 73, daß eine „unbillige Erschwerung beS Fortkommens ! bes Gehilfen ausgeschlossen wirb." Drei Jahre seien aber eine : Schutzfrist für bie Principale. Abg. ©aller (südb. Vp): Es wäre am besten, ben ganzen Paragraphen zu beseitigen. Wenigstens sollte bie Concurrenzclausel gegenüber Angestellten mit höchstens 3000 Mk. Gehalt verboten werben. SS 73 unb 74 werben unter Ablehnung aller AbänberungS- anträge in ber Fassung ber Commission angenommen. 8 75 handelt von den Pflichten des Lehrherrn gegen den Lehrling. Auch die Paragraphen biS 80 betreffen bas Lehrverhältniß. Mehrere hierzu gestellte socialbemokratische Anträge werben abgelehnt. Eine längere Debatte veranlaßte ein Antrag v. Stumm, Im 8 80a bie Bestimmung zu streichen, baß ein Lehrherr auch strafbar sein soll, wenn er feine Pflichten in einer bie Ausbilbung beS Lehrlings gefährbenden Weise verletzt. Der Antrag, für ben außer ber ganzen Rechten auch bie Freisinnigen stimmten, würbe schließlich abgelehnt. Bei bem Abschnitt Actiengesellschaften, S 238, Aufstchts- rath, vertagt sich daS Haus. Morgen 1 Uhr Fortsetzung. Schluß 4®/< Uhr. WalffS telegraphisches rorcespondeur-BUresn. Berlin, 5. April, 2 Uhr 45 Min. DaS soeben auS- gegebene Bulletin über daS Befinden des Staatssekretärs v. Stephan lautet: Kräfte noch immer schwach, viel Schlaf, keine Schmerzen. Professor v. Bergmann. Berlin, 5. April. Hertltug und Genossen brachten zur zweiten Lesung der Handelsgesetzbuches den Antrag ein, die Regierung zu ersuchen, baldigst dem Reichstage einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die Bestimmungen der §§ 120a bis 120e und 134a bis 139b der Gewerbeordnung betr. den Arbeiterfchutz unter Anpassung an die besonderen Bedürfnisse, auf das Handelsgewerbe auSdehnt. Hamburg, 5. April. Die „Hamburger Nachrichten" bementtren auf Grund eingezogener Erkundigungen ebenfalls die Meldung, daß bei dem Fürsten BiSmarck tn FriedrichSruh ein Glückwunschtelegramm des Kaisers ein- gegangen sei. . Dresden, 4 April. Auf dem BerbandStage der landwirthschaftlichen Genossenschaften im Königreich Sachsen, dessen Verhandlungen ein Vertreter der sächsischen Regierung beiwohnte, wurde gestern eine landwirthschaftliche Genoffenschaftskasse gegründet, welcher sofort viele Land- wirthe unter Zeichnung namhafter Beiträge beitraten. Heute beschloß der Verbandstag, den Getreideverkauf der Landwirthe genossenschaftlich zu regeln. DaS BetriebScapital ist durch Zeichnung von Anthetlscheinen, dem Verhältntß der Größe des Landbesitzes entsprechend, zu beschaffen. Die endgiltige Regelung dieser Angelegenheit bleibt dem im August d. I. hier stattfindenden 13. allgemeinen Bereinstage der deutschen Landwirthschaftsgenoffenschaften Vorbehalten. Bern, 5. April. Die Geheimpolizei in Genf verhaftete ein Individuum wegen starken Verdachtes, ben Raubmord im Postwagen der Linie Genf-Bern begangen zu haben. Bei dem Verhafteten fand man 275 Frcs. vor — geraubt sind 300 FrcS. —, worüber der Verhaftete sich nicht ausweisen konnte und falsche Angaben machte; jedoch ist noch keineswegs erwiesen, daß er der Mörder ist. Der Verhaftete, Namens Huber, war früher ein Angestellter bei der Post und beging als solcher auf ber Strecke Lausanne Gens einen Diebstahl in einem Bahnpostwagen, weßhalb er aus dem Dienste entlassen wurde. Huber befeuert seine Unschuld. Rom, 5. April. In der italienischen Thronrede heißt eS mit Bezug auf die auswärtigen Beziehungen: „Bei den Verwirrungen in der Türkei ist die Gemeinschaft der Mächte bestrebt, den Frieden Europas zu bewahren, Metzeleien unter den Völkerschaften von verschiedener Abstammung und Religion zu verhindern und der Bevölkerung die Wohlthateu der Livilisation und der Gerechtigkeit zu sichern. Treu unseren Verbündeten, glücklich über die herzliche Freundschaft mit allen Mächten, vereinigt meine Regierung ihre Thätigkeit mit derjenigen deS europäischen Cou- certeS, an welcher fie theilnimmt, wie eS die Pflichten eines loyalen Wetteifers um die Aufrechterhaltung deS Friedens und die Sorge um die Interessen Italiens anrathen. Diese Wohlthat des Friedens wird auch dem Parlament gestatten, sich dem Studium der Aufgaben zu widmen, welche schon seit langer Zeit ihrer raschen Lösung harren." Paris, 5. April. Der Senat nahm heute die Berathung der Zuckerfteuervorlage wieder auf und nahm fämmt- liche Artikel des Entwurfes, sowie schließlich mit 156 gegen 80 Stimmen die Vorlage als Ganzes an. Ein von Buffet gestellter Antrag, wonach der Betrag der Prämien auf snere indamne (als Ueberschuß über daS Rendement ober aus FabrikationSabfällen gewonnener Zucker) vorweg erhoben werden soll, wurde vom Ministerpräsidenten Meline bekämpft und mit 146 gegen 110 Stimmen abgelehut. Depeschen de« Bureau „fctrolb.' Berlin, 5. April. Der Kaiser unterhielt sich art Hänfen in eingehender Weise und bekundete sein lebhafte« Interesse für deffeu Retse-Erlebniffe. Im Hotel empfing Nansen später eine Deputation au« Baden bet W en, die ihm ein Diplom uad die Ernennung -um Ehrenmitgliede de« dortigen Ski^ Llub« überreichte. Dieser Deputation gegenüber, die auch eine Einladung nach Wien überbrachte, äußerte er sich dahin, daß er zunächst auf eine frühere Einladung nach Kopenhagen und Stockholm reise und im Herbst bezw. Winter ein TournSe nach Amerika zu machen beabsichtige, danach, also im nächsten Frühjahr, gedenke er nach Wien zu kommen. — Abend« fand in der schwedischen Gesandtschaft großer Empfang statt. Heute früh 8 Uhr 40 Mtn. verließ Nansen mit seiner Gemahlin Berlin- sie reisten direct nach Kopenhagen. Berlin, 5. April. Der Gouverneur von Berlin, Generaloberst von Lov, hat von seinem gegenwärtigen Aufenthalt«, ort Bonn für die ihm zu seinem 50jährigen militärischen Dieostjubtläum -ugedachten Ehrungen seinen herzlichsten Dank ausgesprochen und auf die fetten« de« Eommando« an ihn gerichtete Anfrage, wann er hier eiuzutrefien gedenke, die Antwort gegeben, daß e« ihm zu seinem großen Bedauern leider unmöglich sei, den JubiläumStag in der Reich-Haupt« stabt zu verleben, einmal weil er von seinem Unwohlsein selbst noch nicht ganz wtederhergestellt sei und ferner, weil er noch zu sehr von den Schmerzen um seinen in San Remo gestorbenen einzigen Sohn gebeugt sei. Frankfurt a. M., 5. April. Vor der Strafkammer be- gann um 11 Uhr unter großem Andrange die Verhandlung gegen den Director von Oberländer« Bierbrauerei-Actien- gesellschast, Leopold Oberländer, und den Kasitrer Simon Bendhetm, wegen Unterschlagung und Beihilfe dazu. Oberländer war seit 1884, wo die Brauerei in eine Acttengesellschaft verwandelt wurde, Director gegen ein Jahres- gehalt von 10,000 Mk. nebst freier Wohnung, entnahm aber fortgesetzt höhere Beträge, so daß die Gesellschaft tm Laufe der Jahre um 70000 Mk. geschädigt erscheint. Er ist in vollem Umfange geständig, daß sein Gehalt nicht zur Führung seine« Haushalte« au-gereicht habe. Nach Abzug der Lebens. Versicherung, der Steuern und der Zinsen, die er an Der. wandte zu zahlen hatte, seien ihm nur 5000 Mk. jährlich verblieben. Da« Urtheil lautet bei Oberländer auf zwei Jahre Gefängniß ohne Ehrverlust, bei Bendhetm auf Freisprechung. Gera, 5. April. Erbprinz Heinrich XXVII. von Reuß j. L. hat dem Stadtrath von Gera folgendes Schreiben übermittelt: Wie ich bereit« das antinationale Gebühren der Regierung zu Greiz auf da« Entschiedenste verurtheilt und als eine Herabwürdigung unseres guten uralten reußischen NamenS auf das Schmerzlichste empfunden habe, da ich sowohl wie alle Mitglieder de« reußischen Hause« jüngere Linie in deutsch-nationaler Gesinnung von Niemandem übertroffen werde, so erkläre ich die neueste Fahnenaffatre, betreffend die Entfernung einer preußischen Fahne in Greiz am 22. März, für eine Infamie und unerhörte Beleidigung des hervor- ragendsten deutschen Bundesstaate«, durch welchen auch ich al« Deutscher, als Träger de« reußischen NamenS und als preußischer Offizier auf das Empfindlichste getroffen und ber* letzt worden bin. Heinrich XXVII. Wien, 5. April. Graf Badeni wird in der nächsten Sitzung des Abgeordnetenhauses die Erklärung abgeben, daß die Regierung getreu der in der Thronrede enthaltenen Grundsätze und getreu ihrem Programm die Geschäfte weiterfuhren werde, er rechne daher auf die Unterstützung aller staatserhaltenden Parteien. Lemberg, 5. April. Die große Ortschaft Synowodzko ist total niedergebrannt. 200 Wohnhäuser und eben so viele WirthschaftSgebäude sind zerstört worden. Athen, 5. April. Hier geht das Gerücht, daß im gestrigen Mtntsterrath, welcher unter dem Vorsitz des Königs statt- fand, die Kriegserklärung an die Türkei beschloffen worden sei. Berlin, 6. April. Für die Nachwahl in Königsberg t. Pr. stellen die Soctaldemokraten den Rechtsanwalt Dr. Haase al« Eandidaten auf. Benthen, 6. April. Auf dem Borsigwerk fand eine zweite Explosion statt. Ein Steiger und 24 Bergleute wurden schwer betäubt. Da« Vordringen in den Schacht ist unmöglich. AriedrichSruh, 6. April. Die Besserung tm Befinden de« Fürsten Bismarck schreitet langsam fort. Hamburg. 6. April. Eontreadmiral Ttrpttz wird im Juni die Geschäfte de« Reichsmarineamt« übernehmen, nachdem er au« Gesundheitsrücksichten einen Urlaub ge« vommen.— Graf Wald ersee ist unerheblich an Influenza erkrankt. Bremen. 6. April. Die hiesigen Schuhmachergehilfen striken, weil die Innung ihre Forderungen nicht bewilligt. Sie verlangen den 1. Mai al« Feiertag ohne Lohnkürzung. London. 6. April. Die Blokade der griechischen Häfen soll unverweilt beginnen. RusstscherseitS wurde al- letzter Lösung-Versuch der Vorschlag gemacht, die Kretenser Ader ihre Wünsche zu befragen unter der Bedingung, daß die Truppen BaffoS abziehen. Locales «nd Provinzielles. Gießen, den 6. April. •• Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Berfammlnug Donner-tag den 8. April 1 8 9 7, Nachmittag- >/,4 Uhr pünktlich. 1. Gesuch de« Bier- brauereibesitzerS Georg Bichler um Entfernung von Weiden bäumen an dem Weg nach Textor- Hardt. 2. Gesuch des Philipp Schwan dahier um Erlaubuiß zur Errichtung einer Bi Hfl n Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod 1 n 40 . den und Ein wie 44 46 66 66 66 faißch 8ttmi fad) a Leib Aue kck auf b1 aulnu dieser W Reich, wrm. Meid« fort I der Heepen ao § Brodpreise vom 4. April bi« 18. April 1897. Der hieftger» »Mtv. in der Lage ist, ohne Anspruchnahme de« VermittelungS- I amte« sich selbst mit dem Fernsprechnetz einer benachbarten Stadt zu verbinden. Die englische Telegraphen - Direction I unternimmt gegenwärtig mit dem neuen System entsprechende I Versuche, doch ist nicht anzunehmen, daß die englische oder I eine andere Verwaltung da« neue System in der Praxis I verwerthen wird, weil mit Einführung desselben die Ber- I Waltungen die zur Zeit erforderliche Controle über die Zahl I und Dauer der ausgeführten Gespräche nicht mehr auSzuüben I im Stande wären. Auch mit einem neuen Telegraphen- I Apparat, dem sogen. Klopfer, werden schon längere Zeit von | unserer Reichs - Telegraphen > Verwaltung Versuche angestellt und mit demselben bereit« an einzelnen Telegraphenämtern I schon praktisch gearbeitet. Bei dem neuen Apparat fällt im Gegensatz zu dem jetzt üblichen Morse Apparat die Schreib- Vorrichtung vollständig weg. Die Telegramme müffen infolge deffeu stets nach dem Gehör ausgenommen werden, und der I Klopfer dictirt gewissermaßen dem ausnehmenden Beamten I das abzunehmende Telegramm, während beim Morse-Apparat | der Schreibhebel aus einem sich sortbewegenden Papierstreifen farbige Punkte und Striche hervorbriugt, auf Grund derer I da« Telegramm abzulesen ist. Da sich nun bekanntlich Ge- hörte« rascher und leichter niederschreiben läßt, wie da« wa« man au« einem Buche oder von einem Papierftreifen ablesen muß, so können auch mittelst des Klopfer« die Depeschen mit größerer Sicherheit und Schnelligkeit ausgenommen werden, tote am Schreibapparat. Im Weiteren sind die Herstellungskosten für Klopfer eben infolge Wegfalls der Schreibvor- richtung erheblich geringer wie die zur Beschaffung der Morse- Apparate. Nicht unerhebliche Ersparnisse werden beim Klopfer | fernerhin dadurch erzielt, daß «pparatfarbe und Papterstretfen (Morse-Rollen) nicht mehr zur Verwendung gelangen. Alle- recht schätzenSwerthe Vortheile. Aber bekanntlich hat jedes Ding seine Licht- und Schattenseite, so auch der anscheinend tadellose Klopfer. Trügt derselbe einerseits erheblich zur Be- schleuuigung deö Telegramm verkehr« bei, so kann dafür andererseits beim Klopfer bei etwa vorkommenden Telegramm - Verstümmelungen nicht mehr festgestellt werden, wem die Verstümmelung zur Last fällt, dem abgebenden oder aufnehmenden Beamten. Doch dieö fällt schließlich nicht schwer in die Wagschale, wenn man berücksichtigt, daß die Reich«-Post- und Telegraphen-Verwaltung nach den bestehenden Gesetzen keine bestimmte Gewähr für die richtige Uebermitteluug der Telegramme übernimmt. Schwerwiegender Ist der Umstand, daß nicht jeder Beamte, auch wenn er noch fo vorzügliche Gehörorgane besitzt, fähig ist, Telegramme nach dem Gehör aufzunehmen. Au« diesem Grunde kann deshalb stets nur clu beschränkter Prccentsatz der Beamten mit der Bedienung der Klopfer betraut werden, während da« Arbeiten am Morse-Apparat bet Fleiß unb Ausdauer verhältnlßmäßlg leicht zu erlernen Ist. E« wird deshalb dem Klopfer so leicht nicht gelingen, den Schreibapparat gänzlich zu verdrängen. Viel wahrscheinlicher ist, daß das sich immer mehr auSdceitende Fernsprechnetz, bei erheblicher Herabsetzung der Gebühren für die Benutzung de« Telephon, mit der Zeit allmählig eine wesentliche Emschrän- kung de« Telegramm Verkehrs zur Folge haben würde. •• Schöner Sommer in Sicht! Der Gothaer Wetterkundige Prof. H. Hadenicht kündigt an, daß durch die im ost- G. Jacoby v. Alten-Buseck Aug. Deibel von Wleseck 3 jtfl. (6 Pfd.) Schwarzbrob bei G. Jacoby o. Altm-Buseck 0 ' Ernst Christ von Wleseck W. Fabel von Wieseck Der vrodverr»«fer. Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern. Gießen, den 5. April 1897. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. v. Bechtolds Die dem Bezirk Lauterbach zugetheilt worden. *« 9leue8 auf dem Gebiet de» Telephon unb Telegraphen. W. Weitzel v. Lang-Gön« W.Steinmüller v. Gr.-Linden 42 Pir 27 Pd 54 . 25 , 24 , 50 . 48 , 23 . 22 , 46 , 44 , 42 , 44 , 69 . 46 , 42 , 42 , 50 . 50 , neue« Fernsprechsyftem, welches ähnlich functlonirt, da« von A. Strowger tm Jahre 1893 auf der Weltausstellung in Chicago zur Schau gestellte, ist das System „Apostolow", so genannt nach seinem Erfinder, dem Ingenieur Apostolow. Der Hauptvortheil des genannten Systems besteht darin, daß jeder Theilnehmer mit einem ober mehreren Abonnenten direct in Verbindung treten kann unb außerbem provisorischen Halle an der Rodheimerstraße. 8. Baugesuch be« Friedrich Cost für die Rodhe merstrahe. 4. Vertilgung der Blutlaus- hier: Wahl einer Commission. 5. Den Erlaß einer Müchverkaufs-Orduung. 6. Gesuch des Eduard Böhm zu Gießen um Erlaubniß zum Betrieb einer Schankwlrthschaft im Hause Rodheimerstraße 36. •• Gesellschaft für Srb- nub Völkerkunde Am Montag den 12. April, Abends 8 Uhr, findet tm „Einhorn" der letzte Vortrag diese« Winter« statt. Herr Dr. med. G. Kolb, ein feit einiger Zeit hier in Gießen wohnhafter Bayer, wird über eine Besteigung be« Kenia berichten. Diesen gewaltigen Schneeberg in Britisch Ostafrika bezwang Herr Kolb im Jahre 1895 auf der zweiten seiner Expeditionen in« Innere. Wir hoffen die Reihe der vortrage mit dem eben angezeigten würdig zu beschließen. Nach dem Bortrage gesellige Bereinigung. v •• Hallestelle Schiffender«. Die Gemeindevorstanbe von Watzenborn-Steinberg, Grüningen unb Hausen petitioninen bet der Kammer darum, daß tn Schiffenberg eine ordentliche Haltestelle errichtet werde, an der alle Züge nach beiden Richtungen anhalten und daß durchgehende Fahrkarten nach allen Stationen der oberhessischen Bahnen abgegeben werden, ein zweite« Schienengeletse angelegt und eine Güter- Ein- und Ausladestelle für Wagenverkehr alsbald errichtet in 6afi , Epo . F°b ®ni bäul W\ Uten „ Soul . fand llnko v 8rtn 6ont grönländischen Meere herrschende Sübftrömung nun wohl bald auch der Süden desselben eisfrei werden wird, wa» tn Verbindung mit den geringen ErSmengen bei Neufundland zur Hoffnung auf einen schönen Sommer tn Mitteleuropa berechtigt. Nach dem verregneten vorjährigen Sommer, dem ntederschlagreichen Winter und dem frostigen Vorfrühling (in vergangener Nacht gab eS Ei«) sehr erwünscht. •• Die neuen Briefmarken für bie bratschen Galanten find jetzt fertig und werden demnächst versendet. In CourS gesetzt werden sie jedoch erst nach Ausbrauchung der alten Be- stäube an Werthzeichen. Die Colonialpostzeichen find ähnlich den für da« brutsche Reich üblichen. Unter der deutschen Kaiserkrone befindet sich, umgeben von Lorbeerzweigen, die Werthangabe, darunter in einem wagerecht aufgerollten Bande ber Aufdruck „ReichSpost". Da« Characteristische für die Colontalmarken ist der in schwarzen Lettern auSgesührte Querdruck, der baß Ursprungsland nennt. Für jede Kolonie find besondere Marken hergestellt worben. •• Wetterbericht. Die Luftdruck Bertheilung gestaltet sich andauernd unregelmäßig. Die ganze Osthälfte Europa« bildet ein ausgedehntes DepresfionSgebiet, innerhalb deffen die ver- theilung der Barometerstände außerdem sehr ungleichmäßig ist. Barometrische Maxima liegen Über der Ostsee, Über der unteren Donau, sowie Über Oder Italien unb der nördlichen Adria. Dieses umfangreiche DepresfionSceblet wird durch einen von Spanien über Frankreich, England unb die Nordsee verlaufenden Rücken hohen Druckes von einem neuen Minimum geschieden, welches sich vom Getan ber den britischen Inseln nähert. Die Witterung ist in Süddemschland noch unde- ständig und zeitweise Regen ober Schnee. — Bo rauSsich t- liche Witterung: Nur vorübergehenb etwas beffere«, Wetter - tm Allgemeinen unbeständig. Q Hungen, 5. April. Arn gestrigen Sonntag fand im Gasthaus zum „Solmfer Hof" die diesjährige General- ticrfammlung der M olkerei - Genossenschaft Hungen statt. De« Näheren verweisen wir die geehrten Leser auf die Bilanz im Jnseratentheil dieser Nummer. Nachdem auf Grundstück und Gebäude rc. 4467 Mk. ad- geschrieben wurden, verbleibt noch ein Reingewinn von 7127.64 Mk. Die Versammlung beschloß, dem Anträge gemäß, hiervon 4800 Mk. al6 5pCt. Dividende unter Ne Mitglieder zu vertheilen, während der Rest dem Reservesoud unb Betriebk-Rücklage Conto überwiesen wurde. In «nbctra±t der guten Ergebnisse der Molkerei wurde da« öintthMgelh vom 1. Mai cr. ab von 2 Mk. auf 5 Mk. erhöht. Die- fenigen Herren, welche gewillt find, sich noch anzuschließcn, werden deshalb gut thun, noch vor dem 1. Mat cr. die # • klärung des Beitritts etnzurel»en. Bingen, 4. April. Da« Schloß Klopp dahier ist für den Preis von 140,000 Mk. in den Besitz ber Stadt Über- gegangen. Das Schloß und ein Thell des Gartens wird um 130,000 Mk. dem Staat für da« KreiSamt abgetreten, ber übrige Thell des Gartens ocrbleibt der Stadt für Straßrnanlagen unb Bauplätze. L Na J und werbe. •• Einwanderung von Landarbeitern. Die hessischen Provinzen werden gegenwärtig, schreibt daS „Darmst. Tgbl.", von großen Schwärmen polnischer Arbeiter überschwemmt. Jeden Tag kommen im Frankfurter Hauptbahnhof mehrere hundert polnischer Mädchen an. Sie fallen durch ihre bunte Tracht unb ihre hohen Stiefel mit mächtigen Absätzen allgemein auf. Die Nachfrage nach Landarbeitern ist eine außergewöhnlich große im Großherzogthum und in Hessen-Nassau. Die jungen kräftigen Bauernburschen streben alle nach den Städten, wodurch der Landbevölkerung die feldbebauenden Kräfte entzogen werden. Die Arbeitslöhne sind gegen die früheren Jahre bedeutend gestiegen. •• Hasfia. Nach Erfüllung der fatzungSmäßigen Pflichten ist der Kriegerverein Dirlammen mit 23 Mitgliedern in Landesverband der Kriegerkameradfchaft aufgenommen v wo Bcr No?« I "tUtn f <8 2 Kg. (4 Pfd.) Weißdrod bei Emil Noll 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrob bei Emil Noll 2 Kg. (4 Psb.) Schwarzbrob bei Emil Noll - ... - - - 2 Kg. (4 Pfb.) Kornbrob bei Gg. Keil unb Rad (Spanier 2 Kg. (4 Pid) do. bei Ernst Muth unb W. Amenb 3 »ft. (6 Pfb.) Schwarzbrob . . • Der au-wLrttaen «Ücker. 2 Ka (4 Pfb.) Weißdrod bet W. Weitzel von Lang-Gon« ” W. Steinmüller, Gr. Linden L. Schmidt, Gr. Linden Aug. Deibll. Wieseck W2h- Fabel von Wieseck 2 Ka- (4 Pib.) Schwarzbrob beiJoh. Kd. veile v. Kirch-Gän« L. Steinmüller, Gr.-Linben L. Schmidt, Gr. Linben Mrchttche Anreisen der evang.GeinelndL Mittwoch den 7. Aprll, Abend« 6 Uhr: Passto««- andacht in der JohanneSktrche. Geh. Kirchenrath l>. Koftlin. Cxmb« ««6 r>olt»uHrtb|d?aft. •Ulm» 6. April. Marktbericht. Aus dem haUlv-o WoLemmnkt kostete: Butter pr. Pfb. ^V-^A), Hüh^' r pr. St. 0 4, 2 St. 10-114, «ntaieier 6 1 ®Li eiet pr. St. 10-11 A, Rüie pr. 6t. 5-8 X ÄJfem«tte pr. 6L M Erbsen pr. Liter 20 A. Linsen pr. Liter 30 Tauben pr. V* X OM bi« 1,00, Hühner pr. Stück 1,101tt« 130, pr. X 1,20—1,50, Enten pr. Stück X 1,60—1,80, Gänse pr. I x 0,00-0,00, Ochsenfleisch pr. Pfb. 66-74 A. Kuh- unb RindfimK pr. Pfb. 60-66 A, Schweinefteisch pr. Pfd. « bifl 66^-^^. fleisch, gesell,en, pr. Psb. 70 4, /.Ibstdich pr Wb. fr Hammelfleisch pr. Pfb. 50-65 A. Kartoffeln pr. 100 Kilo 4 50 r £00™, Weißkraut pr. Stück 0- 00 A, Zwiebeln pr. °emlltueuMuimr Addmichlavd voch un':!> Schm.-V°r°usstch>. ^bttgrhrnd rtwaS beßeg- 'big. gchrigkn Sonntag sand ic M« billige Genera lkerrt-Genoslrnsch^ verweisen wir die geehn- eratentheii dieser Nam,, Sedaude rc. 4467 Mk. a$. nod) rin Reingewinn v« aDfl beschloß, dem Hntriri 5pTt. Dividende unttr > ib der Rest bim Xtlatufonb Biesen Mde. An äabttrait rti warbt bat Sinttitllgdb , auf 5 M. erhöht. Die- ib, fii noch anzuschlirßcn, t dem 1. Mai er. die ti> wtz Klopp dahier ist siie ev Beflh der Stadt ftbti- Lheil de- Garten» wirt das ÄrtUomt abgetttttr, verbleibt der Stadt süi rrvantz.Hrme^di W 6 W-. MMM» 4 Sirchmrdh D. kostlln reise 18. April 1897. ««Wer. o . 54 . . 25 , . 24 , . 50 ■ • ' ' , 48 . 23 . 22 , 46 , 44 . 'KU'und K-rlSMN btuth und W. Auimd 42 , 44 , 69 . 46 661 66 66 • Schmidt. 50 • ’tLTÄS*' s Deibel w» , Jacoby v. Ä gn,,(ecf Fabel von gfitR-"** jfi* KKW i -erv^AttbeV ,0-00 4/ 5 Ä Bekannrwach««g. Die Rechnung der Gemeinde-Krankenversicherung pro 1896 liegt Während 8 Tagen, vom Erscheinen dieser Bekanntmachung an gerechnet, zur Einsicht der Betheiligten auf dem Bürgermeisterei Bureau — Zimmer Nr. 15 — offen. Bemerkungen zu derselben können in der genannten Zett bei der unterzeichneten Behörde erhoben werden. Gießen, den 3. April 1897. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ___________I. Wolff.___________________3468 Bilanz am 31. December 1896. An u ü u Oven. Heinr. Schmidt I 3448 „ VtUlV,ltlU ^[lieB.^tfciifdiaft = Berlin W. 8, Kaiserhofstraste 3. = (Eigenes Geschäftshaus) Lerficheruvgsdestaud.....Lude 1896: 1363/4 Mill. Mark. Herwögeasb-stavd......Ende 1896: 393/t Mill. Mark. Noch unverlheilte Gewlnvuberschiiffe . Ende 1896: fast 1»/, Mill Mark. Lebensversicherung mitu.ohneCioschtußd.Illvalid.'Nerßcherllllg. Aeibrenten za dea giinstigstka Kedingllngell. Aussteuer- und Altersverficherung. Banken u. Eroßindugriklle, jürsorge für ihre Angrsteüten (Jnoaliditäts-, Alters- u. Wittwenversorgung) in Erwägung ziehen, werden auf die diese Fürsorge specieller bezweckenden Einrichtungen des „Nordstern" aufmerksam gemacht. Die Zweckmäßigkeit welche mit dem dieser Einrichtung ist anerkannnt durch „Nordstern"von Behörden und Industriellen rc- geschloßen wurden, beispielsweise von der Reichspost, der Reichsbank, Fr- Krupp in Essen, Electricitäls-Aktiengesellschaft norm. Schuckert & Co. Nürnberg, den Bankhäusern S Bletchröder und Mendelssohn & Co in Berlin, der Firma Ludw Loewe & Co. Aktiengesellschaft in Berlin, der Continental-Telegraphen-Compagnte A -G in Berl n, der Dortmunder Union, den großen Bergwerksgesellschaften Gelsenkirchen, Harpen, Htbernia, Consolibaiion, Donnersmarckhütte, Hörder Bergwerksund Hüitenveretn, der Sächsischen Maschinenfabrik zu Chemnitz u. A. " Nordstern U,M "• " " VtUlUJlVUl, ii(r|i»|,Jditn.ßrf.“ Grundkapital . •...... 3% Mill. Mark. Reserven.........Ende 1896: 2 600 000 Mark. bezahlte Schäden.....bis Ende 1896: 3 077 500 Mark. tHiuzel-Unfall Versicherung mit und shue Rllckgewühr der Prämien. Reise-Versicherung im roeiteften stmfange. Seercise-Bersicheruna, ans Wunsch mit Einschluß des nberseeischen sand- --— aufenihalies (LSelipoliee). Haftpflicht-Versicherung für Retriebsnniernehmer, Hansbekher, kand- ...... .... ------ wirthe n. f. w. Versicherung von Eapitallen auf da» Lede« von Arbeiter« refp. Personen au« den gering bemittelten Klassen der Bevölkerung zur Fürsorge für die Hinterbliebenen wie für das eigene Alter. Die Prämien stellen sich hier äußerst billig, da statutgemäß diese Versicherungen am Gewinn betheiligt sind, ohne daß hierfür eine höhere Prämie bedungen wird- 3449 Prospekte und Iarife Koflenfrei von der Direktion und dem Kenerat- Agenten K. W. Schmakenöach in Hießen, Fiezsiraße 10. Kroßer Ausverkauf. Wegen Geschäftsverlegung verkaufe ich mein ganzes Lager, bestehend in Tuch u. Buckskin, Mauufactur- und Weistwaaren, sowie fertige Herren- und Kuabeukleider zu äußerst billigen Preisen. 2533 M. Kuder, Marktflraße 25. | Versteigerungen. | Samstag den 10. AprU, Nachmittags 21/» Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Erben der Wildel« Köhler Ehe. lenten in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 35 Nr. 2»/100 — 281 qm Hofraithe auf bk Grünberger Chaussee, Flur 35 Nr. 22Vi»o —182 qm Grabgarten daselbst, Flur 35 Nr. 266*/io — 63 qm Grabgarten auf die Professorsstücke, Flur 35 Nr. 26785/1Oo — 494 qm Grabgarten daselbst, Flur 35 Nr. tdVio — 137 qm Bauplatz auf die Grünberger Chaussee freiwillig meistbietend unter den bei der.Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert werden. Gießen, den 6. April 1897. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A-: Bogt.3481 Empfehlungen. Ät. Schlachthaus. Freibank. 3432 Heute und morgen: Faselochsensieisch nicht ladenrein, per Pfd. 42 Pfg. 8chMkM6ffeilch nicht ladenrein, per Pfd. 40 Pfg. UreißekKeeren wieder emaelroffen bei 3001 A. & G. Wallenfels, Markt 21. — Telephon 46. 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Eisend. 55.65 5 4 4 3 3 Stadt Darmstadt v. 1891 Stadt Worms unt b. 1901 103.60 97.70 102 80 102.00 102.70 6 4 Procrnt 3Vt Deutsche ReichSanl. 3 Preuß. Consols 3zugeben Kaplausgaste 14. Bulldogge, 6,a,fl 3437 Bergstraße 7, II. Section Giessen /V? des Drutsch. o. Orsterreich. Alpellvereillv. Monats- pry/rQ, Versammlung V Donnerstag den 8.April, Abend« l/,9 Uhr. 3486 im Cafe Ebel (Neubau). Neu-Aufnahmen. Vortrag: Herr Prof. Dr. @168: _______Da« Klima im «edirge Zimmtrstilhen-Derkin. Hochfeine Neuheiten iu großer Auswahl iu allen Preislage» empfehlen Scheel & Co., TManlst»«-. 2717 Seltersweg 87. Den Empfang der Modellhüte, sowie sämmtliche Neuheiten der Saison, Strohhüte, Federn, Blumen, Stoffe, Perlgarnituren, Strohborde empfiehlt zu billigsten Preisen A. Fansmann. Vaimliolstr. 29. ist die Krone aller Kaffeeverbesseruntsmittel H. 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