ne bei dem plütz- r guten Mutter, Wer. 2216 lingtlhöftr, )nbete dem Herrn Abrede, spreche aus. bW-am. 2215 ellnng Is. •oeieii ublihim von Siefen , 4G ,1* lammen) bin ich in der j Üortheile beim 6W 60,1.70,1.80,2.-2.10. ' 30,1.40,1.60,1.60,1,«. I. 75 Pfg ackP.MS5Pj. .,p. Taffe 30 Pj. in Paketen ä 2 M Paket SO Psg. als Wdfl.isch, »st" | id 6 mal billiger als M ir Ift. nnr 10 ft i 4. i» «2!! L Vst. nur 18I I 14:1$"'” lp.M805 ler Import* I *»**•*’ " " 17, " „ 15, I II • ’ . Haare. " " 110 «■ " " 50 / 5. «C ItDeutscUandJ Rr. 56 Erstes Blatt-Sonntag den 7. März ISO? Der* HKßener -n»eiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Di« Gießener A>««iftenvtälter »erden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Gichemr Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. Bierteljähriger Nbonncmcntspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Psg. Redaction, Expedition und Druckerei: Schukstraßt Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblutt für den Tireis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de, folgenden Tag erscheinmden Nummer bis Sonn. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Aamikienblätter. All« Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes uehrn« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgege«. Amtliche». Theil. Bekanntmachung. Für Auffindung der Leiche des bei Marburg in der -ahn ertrunkenen stud. pharm. Arthur Tyrer ist eine Belohnung von 100 Mark ausgesetzt und bei Königlich Preußischem Laudrathsamte zu Marburg hinterlegt worden. Gießen, den 6. März 1897. GroßherzogltcheS Kreisamt Gießen. ___________________v. Gagern.__ Gesunde«: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 seidene» Luch, 1 Regenschirm, 1 Stein au» einem Ring, 3 Mützen, 1 Kohlenlöffel, 1 Handschuh, 1 Taschentuch. Zugeflogeu. 1 Huhn. Gießen, den 6. März 1897. Großherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Becktold. Deutsches Reich. Darmstadt, 5. März. Aus Bukarest gehen der „Darmst. Ztg." über den Aufenthalt der Allerhöchsten Herrschaften nachstehende Mittheilungeu zu: Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin be- fichtigteu am vergangenen DieuStag die staatliche Tabaksfabrik und besuchten Abends da» griechische Theater. In demselben Theater fand TagS darauf ein WohlthätigkeitSball statt, den die Allerhöchsten Herrschaften mit Ihrer Anwesenheit beehrten. Am Donnerstag nahmen Ihre Königlichen Hoheiten am Dejeuner bei Ihren Majestäten Thcil und besuchten Abend» einen im PalatS Cotroceni veranstalteten Sostümball, der einen glänzenden Verlauf nahm. Aouofte NuchrichtO«^ Wolff« telegraphische« Lorresyorrdenr-Vvreav- Berlin, 5. März. Die Budget-Commission de» Reichstages begann die Berathung des MarioeetatS. Staatssekretär Holtmann führte auS, eS handle sich bei den Forderungen keineswegs um uferlose Flottenpläne. Die» sei lediglich ein Ausdruck, um das Volk gruselig zu machen. Der Staatssekretär gibt ein Bild der Entwickelung der Schiffs-Typen und betont, daß alle jetzigen Forderungen sich auf frühere Bewilligungen des Reichstages stützten. Bei den Panzerschiffen tritt die militärische Invalidität nach 25 Jahren ein, bet den Engländern sogar mit 22 Jahren. Alte Schiffe seien im Kampfe, wie bei der Armee, veraltete Waffen. Deutschland erwarte, daß die Marine sich im Ernstfälle bewähre, auch im Kampfe auf hoher See, und daß die Marine nicht nur auf die Küstenvertheidigung sich beschränke. Die geforderten Kreuzer seien unentbehrlich. Ohne Kreuzer könne die Flotte nicht in den Kampf ziehen. Zu jedem Panzer gehören 2 Kreuzer ES fehlen noch 10 Kreuzer, i Avisos und 2 Kanonenboote, außerdem 5 Panzerschiffe, 2 Monitors, 2 schwimmende Batterien- an Torpedofahrzeugen fehlen sogar 22. Seit dem FlottengründungSplaue im Jahre 1873 seien große Fortschritte in den Erfindungen gemacht worden. WaS Haden Frankreich und Rußland seit zehn Jahren für ihre Flotten gethan? Auch die Jntereffeu der Deutschen im AuSlande erfordern Berücksichtigung. Im Etat 1898/99 seten die Panzerschiffe „Kaiser" und „Deutschland" zu ersetzen, daS wüffe er der Commission schon heute mittheilen. Lieber fragt, ob Graf PosadowSky von der heute der Commission zugestellten tabellarischen Ueberficht Kenntniß habe und waS der Reichskanzler dazu sage. Die Commission vertagt die Berathung des Marineetats wahrscheinlich bis Dienstag. Berlin, 4. März. Bei der gestrigen parlamenta- rischen Soiree beim Reichskanzler waren etwa 500 Personen anwesend, darunter die meisten Staatsminister, der Chef des CivilcabinetS v. LucanuS, die Spitzen der Lentralbehörden, zahlreiche Mitglieder des Reichs- und Landtage», höhere Offiziere und verschiedene Vertreter der Preffe. Die Versammlung besprach in angeregtester Arr Fragen der äußeren und inneren Politik. Berlin, 4. März. Der „Nationalzeitung" zufolge schreitet die Genesung deS Staatssekretärs v. Stephan in erwünschter Weise fort. Der Staatssekretär führt die Leitung der Geschäfte fort. Brüssel, 5. März. Der Senat hat den Gesetzentwurf betr. die Glücksspiele im Ganzen angenommen. Durch das Gesetz werden die Glücks- und Bankspiele an öffentlichen «der dem Publikum zugänglichen Orten verboten. Eine Ausnahme wird für die Städte Spaa und Ostende gemacht, wo die Einrichtung eines Sptelclnb» erlaubt ist. London, 5. März. Das Unterhaus nahm in erster Lesung die von Ritchie beantragte Bill au, durch welche die Einfuhr von im Gefängnitz augefertigten Gegenständen verboten wird. Depeschen deS Bureau .Herold." Berlin, 5. März. Das Abgeordnetenhaus setzte heute die Etatberathung beim LaudwirthschastS-Etat fort und nahm eine Reihe von Titeln au. Morgen Weiterberathung beim Domänen- und Forst-Etat. Berlin, 5. März. Proseffor Robert Koch dürfte, wie die „Berliner wissenschaftliche Correspondenz" mtttheilt, wohl bald Süd Afrika verlassen und sich nach Indien begeben, um dort die Leitung der deutschen Commisfiou zur Erforschung der Beulenpest zu überaehmeu. Berlin, 5. März. Man rechnet darauf, daß die heute begiuneuden Arbeiten deS Mari ne-Etats morgen in der Budget Commission beendet werden, so daß der Reichstag im Plenum bereits Anfang nächster Woche die zweite Lesung des Marine-EtatS vornehmen kann. Auf der TageSorduung der nächsten Plenarsitzung am Montag stehen kleine Vorlagen und der ReichStagS'Etat. Wilhelmshaven, 5. März. Der Kaiser übernachtete auf dem Panzerschiff „Kurfürst Friedrich". Heute Morgen brachte ihm daS MufikcorpS der 2. Matrofen-Divifion ein Ständchen dar. Wilhelmshaven, 5. März. Der Kaiser nahm heute Vormittag auf der Werft einige Besichtigungen vor. Seine Abreise erfolgte 2 Uhr 30 Mtn. Mittag». Hamburg. 5. März. Der Dampfer „Syrakus" ist im Canal mit Manu und Maus untergegangeu. Wim, 5. März. Die „Neue Freie Presse" meldet, daß die Admirale vor Kreta derzeit mit der Ausarbeitung eines Plane» für die im Falle der Ablehnung de» Ultimatums durch Griechenland zu ergreifenden Zwangsmaßregeln beschäftigt sind. Nach der Feststellung diese» Planes durch die Admirale wird derselbe den Commandanten vorgelegt werden. Brüssel, 5. März. „Jndepeudauce belge", daS auto- rifirte Organ der internationalen FriedenSliga, schreibt, die Mächte würden Griechenland die größte Schmach an- thun, wenn sie diese Nation mit Waffengewalt zwingen würden, Kreta zu verlassen. WaS aber in den Augen der Mächte eine größere Bedeutung haben sollte, das sei der unvermeidliche Krieg, welcher auf die Räumung Kretas folgen würde. Brüssel, 5. März. Die strikenden GaSarbeiter erhalten von der foctalistischen ArbeitervereinSkasse eine tägliche Unterstützung von 3 FrcS. pro Kopf. Pari», 5. März. DaS „Journal" veröffentlicht ein Interview mit König Georg von Griechenland, welcher erklärte, daß Kreta die Einverleibung mit Griechen- land wünscht und daß die Mächte der Würde und dem Ehrgefühle der griechischen Nation Rechnung tragen müßten. Loudon, 5. März. Dem „Standard" zufolge find im Ytldiz-Palast in Konstantinopel besondere Vorsichtsmaßregeln getroffen worden, weil die in der türkischen Hauptstadt ansäsfigeu Christen beabsichtigen sollen, Unruhen zu insceniren. Athen, 5. März. In der Sitzung der fremden Gesandten in der englischen Gesandtschaft wurde die Frage erwogen, ob nach Ablauf der sechs Tage die Gesandten Athen verlassen sollen. ES wurde beschlossen, sich Montag auf die Schiffe zu begeben. Die Akropolis berichtet von einem deutschen Vorschlag, die griechische Flotte, falls sie nicht von Kreta absährt, zu vernichten. Athen, 5. Marz. Durch die Einberufung von weiteren vier Klaffen der Reserve unter die Fahnen wird die aktive griechische Armee auf 100,000 Manu gebracht. Berlin, 6. März. Der Kaiser, welcher gestern in Bremen den Rathskeller besuchte, ist Abends in Berlin wieder eingetroffen. Berlin, fr März, lieber die Blättermelduug wegen der bevorstehenden Wiederherstellung deS zerrissenen Bundes zwischen Laudwirthschast und Industrie bemerkt die „Deutsche Tageszeitung", daß Herr v. Plötz niemals Gegner eine» solchen Zusammengehens war. ES könne aber von einem Zusammengehen nur dann die Rede sein, wenn die berechtigten Forderungen der Laudwirthschast diejenige Beachtung finden, welche sie vor den Handelsverträgen sanden. Berlin, 6. März. Die „Nordd. Allgem. Ztg." meldet auS Wien: Die Mächte greifen bet der Erörterung der Art eventuell gegen Griechenland zu ergreifender Zwangs- maßregeln auf den früheren Vorschlag bezüglich der Entfernung der griechtscheu Flottille auS den kretischen Gewässern zurück. Athen, 6. März. Die Truppensendung en nach der Grenze dauern fort. In zwei Tagen soll der Kronprinz nach Teikala in Thessalien gehen. Der BestimmuogS- ort der gestern auSgelausenen beiden KciegSschiffr ist noch un- bekannt, vermuthlich gehen diese nach Kreta. Oberst Vasso» soll erklärt haben, sallS die Regierung ihn zurückruse, werbe er den Osfiziersrang aufgeben und als Insurgent weiterkämpfen. ' WB. London, 6. März, »elfour erklärte im Unter- Hause, in Konstantinopel sei am Freitag die ergänzende Collectivnote bezüglich der Zurückziehung der türkischen Truppen auS Kreta überreicht worden. Der Wortlaut sei noch ausstehend. WB. Kanea, 6. März. Havasmeldung. Falls da» Wetter eß erlaubt, werden am SarnStag 500 Marine- fol baten färnmtlicher Großmächte gelandet, um nötigenfalls mit Gewalt die eingeschlosieaen Muselmanen zu entsetzen. WB. Athen, 6. März. ES find vier griechisch« Geschwader gebildet, welche in den Griechenland um- gebenden Meeren kreuzen. Adalbert Matkowsky. Königlich Preußischer Hofschauspieler. Während Mutter Natur viele ihrer Kinder mit ausgesuchter Stiefmütterltchkeit behandelt, häuft sie oft auf ihre Lieblinge die reichsten Schätze. Adalbert MatkowSky, am 6. December 1858 zu Königsberg i. Pr. geboren, wandte sich bereits im Jahre 1877, nachdem er das Gymnasium seiner Vaterstadt absolvirt hatte, der Bühne zu, trotzdem bet bekannte VortragSmeister Alexander Strakosch, gelegentlich einer Prüfung ihm jegltcheS Talent abgesprochen hatte. Mat- kowSky kam nach Berlin, wo er nur kurze Zeit Unterricht nahm, und fand sofort Engagement am Hoftheater zu Dresden. Seinem Feuergeift wuchsen allmählich die Schwingen, und auSgestattet mit der sympathischsten Persönlichkeit und einem mächtigen Organ, eroberte er sich im Fluge die ersten jugendlichen Heldenrollen. Jrn Jahre 1886 folgte Matkowsky einem Rufe an das Stadttheater zu Hamburg, wo er unter der Direktion PolliniS biß 1889 wirkte und in der großen Hansastadr ebenso schnell, wie in Dresden, die Sympathien des Publikums gewann, baß ihn ungern und mit lebhaftem Bedauern scheiden sah, als er von der General Intendanz der Königlichen Schauspiele nach Berlin berufen wurde. Seit fünf Jahren gehört Adalbert Matkowsky dem Berliner Hoftheater als Mitglied an und hat in der Zwischenzeit mit großen Ehren in den bedeutendsten Städten gastirt. Matkowsky« Spielplan umfaßt alle jugendlichen Heldenrollen der klassischen Litteratnr, zu denen sich noch Gestalten aus dramatischen Erzeugnissen der Gegenwart gesellen- auch löst er die Ausgabe, gesetzte Heldenrollen, wie jene des „Uriel" oder des „Faust" zu verkörpern. Adalbert Matkowsky ist durch seltene männliche Schönheit für seinen Berus prädestinirt. Er besitzt die wahren, echten Herzenslaute und eS ist ihm ganz besonders das Ge- fühl für die Natürlichkeit des Spiels gegeben. Wie die weichen Töne des rührenden AffictS, so dringen jene der auflodernden Leidenschast aus seinem Innersten hervor. In den Straßen Berlins ist Matkowsky eine bekannte Persönlichkeit. Verblüffend einfach in seiner Kleidung, ist er ein Feind alle« Aeußerltchen- er ist bescheiden und liebenswürdig in seinem Wesen, hat ober für größeren geselltge« Verkehr wenig Sinn. Auf der Bühne, wo feine schöne Männergestalt prägnant in die Erscheinung tritt, sein ideal schöne« Antlitz beseelt vom Feuereifer eines edlen natürliche« Spiels wie verklärt wirkt, reißt er alles und alle hin, da scylagen ihm die Herzen entgegen. Im letzten Jahre ist Adalbert Matkowsky auch schriftst'llerisch thätig gewesen. Locales und provinzielles. Gießen, den 6. März. »♦ Ernennung. Seine Majestät der Kaiser haben den Geheimen Obermedicinalrath Dr. Pfeif f e r und den Geheimen Medicinalrath und ordentlichen Professor an der Landesuniversität Gießen Dr. Gaffky auf die Jahre 1897 bis einschließlich 1901 zu außerordentlichen Mitgltedern des Kaiserlichen Gesundheitsamtes Allergnädigst zu ernennen geruht. ♦♦ Postalische». Durch Erlaß des Herrn Staatssekretärs deS Retchspostamis ist bestimmt worden, daß bei jammt* ltcheu Pystanstalten der Postschalterdienst, sowie der Ortß- und Landbestelldienst am 22. März, dem Tage der Feier des hundertjährigen Geburtstages Kaiser Wilhelms L, wie an Sonntagen stattzvfiaden hat. • Verleihung Don Staatspreise» au Dienstboten. Der Abz. Köhler hat bei der Zweiten Kammer der Stände folgenden Antrag eingrbracht: Hohe Kammer wolle beschließen, Großh. Regierung zu ersuchen, alsbald einen Gesetzentwurf vorzulegen des Inhalts: 1. Dienstboten, die treu und ehrlich und länger als fünf Jahre ständig bei einer Herrschaft, einer Familie, einer Firma u. dergl. m. gedient haben, erhalten StaatSpreife und zwar: »ach dem vollendeten 5. Dienstjahre 50 Mk. u ft ff 10. n 100 ■ ff rt ff 15. tf 150 ft w 20. ft 200 * ff ff 25. ft 250 u ff N SO. ft 300 ■ e ff H 35. n 350 ft ff n 40. H 400 e w ■ • 45. w 450 tt ft W ff 50. ft 500 tt • w w 55. tt eine zu schaffende goldene Ordensauszetchuung, die dorn Großherzoge verliehen wird. 1. Wenn nach Ansicht der zuständigen Behörden oder auf daS Zeugoiß ehrbarer und die Verhältnisse genau kennender Leute hin, nachzuweisen ist, daß ein treuer, ehrlicher Dieustbote einzig und allein auS den Gründen die Herrschaft wechseln mußte, daß entweder dieselbe während deS Dienstverhältnisses starb, daS Geschäft aufgab usw. oder der Dieustbote selber durch z. B. 8er* hetrathuog oder sonstige drängenden Familien* und andere Verhältnisse den Ort verlassen mußte, so soll, wenn der Dieustbote aufs Neue bet einer weiteren Dienstherrschaft wiederum fünf Jahre hindurch als ehr- ” lich, treu und ständig sich erwiesen hat, seine gesammte Dienstzeit angesehen werden, als habe er sie bei nur einer Herrschaft abgedtent. 3. Zwecks Aufbringung der Mittel für den Zweck der Verausgabung von StaatSpreisen au Dienstboten soll den Dienstherrschaften eine Steuer pro Jahr und pro Person ihrer Dienstboten von je einer Mark auferlegt werden. Diese Steuer soll heißen: „Der Ehren- pfennig". Er darf, bet Androhung hoher Strafe, den Dienenden nicht au ihrem Dtenftetukommen abgezogen werden. 4. Sollten die durch den „Ehrenpfenuig" aufgebrachten Mittel nicht auSreicheu, den jährlichen Anforderungen gerecht zu werden, so leistet die Staatskasse den entsprechenden Zuschuß. •* Sektion Gießen des Deutschen und Oefierreichischeu Alpe»verei»8. Der fünfte Vortrag in diesem Vereins- ' jahr war wieder, wie der erste, der Hochtouristik in unseren eentraleuropäischeu Alpen gewidmet. Herr Dr. Neßltng schilderte au der Hand eines reichen Anschauungsmaterials vor einer zahlreichen Versammlung seine Wanderungen, die er im letzten Herbst zusammen mit Herrn Dr. Finger in der Ferwall-, Silvretta- und Ortlergruppe machte. Freilich spielte das Wetter des nassen Jahres unseren Alpinisten Übel mit. Von St. Antoa am Arlberg begaben sie sich zunächst in das Clubgebiet der Sektion Darmstadt, das MooSihal, mußten aber trotz hartnäckigen AbwartenS auf der Darmstädter Hütte auf die geplanten Ersteigungen in dieser Gruppe verzichten. DaS Madleinthal, dessen herrliche Gipfelumrah* mung geradezu nach Errichtung einer Hütte schreit, wurde Aber daS vergletscherte Seejöchl erreicht. Auch im Silvretta- gebiet gelang nur die Ersteigung des Fluchthorns unter den schwierigsten Schneeverhältnissen. Unsere Wanderer flüchteten sich vor der dauernden Wetterungunst durch daS Samnaun und den Bintschgau ins Ortlergebiet. Wenigstens ein herrlicher Tag ermöglichte hier die Durchquerung der ganzen Gruppe und eine Besteigung der Thurwieserspitze. Tags darauf stack man auf der harmlosen Königsspitze wieder völlig im trostlosesten Nebel. Möchten doch bald die herrlichen Thäler des Ferwall» und der Silvretta, in denen sich vor allem süddeutsche Sektionen, so erst neuerdmgS die Wiesbadener, angesiedelt haben, von dem alpeubereisenden Publikum so gewürdigt werden, wie eS ihre leichte Erreichbarkeit, ihre eigenartige Schönheit und ihre herrlichen Schnee- und Fels- Häupter verdienen. •♦H. Stadtthealer. Gestern Abend gelangte daS Volks* stück „HasemannS Töchter" zur Aufführung. Wenn fein Verfasser, Adolf L'Srronge, auch keine großen Ideen und bedeutenden Charaktere darin sich entwickeln läßt, so ist doch in diesem, wie auch seinen sonstigen Volksstücken stets eine glückliche Verquickung von Scherz und Ernst enthalten, keines seiner Stücke läßt ohne Eindruck und die sich kundgebende Tendenz ist vom Standpunkte der Moral aus sehr löblich. Auf den Inhalt des Stückes etnzugehen, ist über- stAsfige Arbeit, da es hier schon mehreremal zur Aufführung gelangte und somit bekannt sein dürft. Die Wiedergabe war statt und liebenswürdig. Die wechselnden Situationen erzielten nach ihrem jeweiligen Inhalt entweder belustigende oder ergreifende Wirkung. So erfreute Herr Direktor Helm durch die einheitliche, stets wirkungsvolle Wiedergabe seines Anton Hasemann, den er mit kernigem Humor und packender Charakter,sirung ausgestattet hatte. Die Damen Helm (Frau Hasemann) und Kruse (Frau Kltnkert) bewährten sich auch gestern durch wirksame Gestaltung ihrer Rollen. Als Rosa, eine der Töchter HasemannS, stellte sich Frl. Hertha Jensen, eine Frankfurterin und Schülerin von Theffa Klinkhammer, vor. Die junge Künstlerin macht durch ihre graciöS-voruehme Bühnen Erscheinung den besten Ein* druck. Ihr Organ, das etwas stark, jedoch nicht unangenehm Ringt, zeigt noch Härte im Ausdruck und ließ jene gemüthS- tiefen, weichen Seelensttmmuugen, die ein liebendes Frauen- Herz kundgeben, in der Wiedergabe ihrer Rolle vermiffen Ihr Spiel war gewandt und fand lebhaften Beifall. Gelingt es der aumuthigeu Künstlerin, die Aufgaben der natürlichen echten Empfindung, sowohl durch Temperament und Seele der Sprache, als durch ebensolches Spiel sich auzu- eignen, so dürfte sie sich zu einer vielbegehrten Vertreterin ihres Faches emporschwingen. Wir sehen weiteren Proben ihres Könnens und ihrer zweifellos großen Begabung mit Interesse entgegen. Frl. Dellmar gab ihre Emilie mit beitem Erfolg, desgleichen Frl. v. Win ter stein ihren Backfisch Franziska. Die Herren Fritz sch ler, Peickner und Leuschner find lobend zn erwähnen. Die Nebenrollen waren ansprechend besetzt. Daß daS erschienene Publikum mit dem Stück selbst, als auch durch dessen einwandfreie Wiedergabe zufriedengeftellt war, bewies der lebhafte Beifall, der nach jedem Acischluß gezollt wurde. ♦ * 100 Mk. Belohnung. Für die Auffindung der Leiche des am Sonntag in der Lahn bei Marburg ertrunkenen etud. pharm. Tyrer ist eine Belohnung von 100 Mark auSgesetzt worden. Riesen-Apfelsinen. In dem Schaufenster des Herrn Kaufmann Orbig, Bahnhofstraße, find Apfelsinen von wirklich sehr seltener Größe und Schönheit ausgestellt, dieselben erregen daS Staunen der Passanten und animiren unwillkürlich zum Kaufen. • • vefitzwechsel. Weißbindermeister Seipp verkaufte sein Löberstraße 13 belegeueS Besitzthum für den Preis von 22000 Mark an den Schreiner Karl Kltffmüller. * • Die lebende« Photographie», dargestellt vermittelst des Vitagraphen, find nunmehr hier eingetroffen und im Laden Neueubäue 1 von heute Sonntag ab zu sehen. Der Apparat functionirt in tadelloser Weise, d,e vorgesührten Bilder rufen daS spannende Interesse deS Beschauers wach und fesseln ungemein durch ihre Wirkung. (S. Inserat.) * ♦ Sonntags - Fahrkarte». Die Direktion der Köutgl. Preuß. und Großh. Hess. Staatsbahn gibt bekannt, daß Sonntags-Fahrkarten nur noch außer Sonntags an folgenden Feiertagen verausgabt werden: Ostermontag, Chriftthimmelfahrt, Pfingstmontag, Frohnleichnam, Peter und Paul, 1. und 2. WethnachtStag, Neujahr- dagegen kommen sie in Wegfall an: Charfreitag, Maria Himmelfahrt, Allerheiligen und Buß- und Bettag. • * Wichtig für Radfahrer ist eine Verfügung deS preußischen Eisenbahnmtntsters. Nach derselben ist eS von jetzt ab allen Radfahrern gestattet, ihre Räder mit in die vierte Wagenklasse zu nehmen, ohne dafür eine besondere Vergütung leisten zu müssen. ♦ * Neue Anleihe. Die Großh. Regierung beabsichtigt für Zwecke der LandeScreditkasse eine Anleihe im Nenuwerthe bis zu 5 Millionen Mark zu 31/« pCt. verzinslich aufzunehmen. Der den Landftänden hierüber vorliegende Gesetzentwurf wird vom Finanzausschuß der Zweiten Kammer zur Annahme empfohlen. •* Deutsche LaudwirthschaftS - Gesellschaft. Die in den Tagen vom 17. bis 21. Juni d. I. stattfindende Wand er- AuSstellung der Deutschen LandwirthS*Gesellschaft in Hamburg wird zur Hälfte des Platzes etwa eine Ausstellung landwirthschaftltcher Maschinen und Geräthe enthalten. Als besondere Gruppe werden dort in Erscheinung treten die Maschinen für Brennereien, Mähmaschinen für Getreide, GraS und Klee, Trockenapparate für Getreide und mechanische Pflüge, also Dampf- und elektrische Pflüge, außerdem sämmtliche im letzten Jahre neu erfundenen landwirthschast- lichen Maschinen und Geräthe. Die letzteren Gruppen werden Prüfungen unterzogen, und zwar die neuen Gcräthe darauf hin, ob sie wirklich neu sowie beachtenSwerrh sind, während die Trockenapparate und mechanischen Pflüge großen vergleichenden ArdeitSprüsungen unterzogen werden. ES ist anzunehmen, daß in Hamburg 4000 lanowinhschaftliche Maschinen und Geräthe am Platz sein werden, und daß auch daS Ausland nicht unvertreten sein wird. Wetterbericht. Ganz Europa steht fortgesetzt unter dem Einfluß niederen Druckes, dessen Centrum im Nord- westen liegt. Die sehr beträchtlichen Luftdruck-Unterschiede haben sich zwar etwas ausgeglichen, doch find sie immer noch nenneuSwerth, daS barometrische Maximum beschränkt sich auf den äußersten Süden und Nordosten deS Ecdtheils. Die Witterung ist daher vorerst noch unbeständig und fallen zeitweise leichte Niederschläge. Voraussichtliche Witterung: Zunächst noch Fortdauer deS bestehenden WitterungS- CharacterS. Grnnberg. 2. März. Bezüglich des zu errichtenden Amts gerichtsg ebäudes schweben gegenwärtig Verhandlungen mit dem Stadtvorstand wegen Herstellung eines Ent- wässerungScanalS für daS zum Bau bestimmte Gelände. Der Stadt wird die Herstellung des Canals angesonnen. Gestern Abend hielt der Gemeinderath eine Sitzung über diesen Punkt ab. Lauterbach, 5. März. Gestern Abend stürzte ein zweijähriges Kind in einen Tops kochendes Wasser- schrecklich verbrüht, wurde daS unglückliche Kind in das Krankenhaus verbracht. ES soll wenig Hoffnung vorhanden sein, dasselbe am Leben zu erhalten. IlbeShauseu, 3. März. Dienstag den 9. d. M. findet dahier die Betgeordnetenwahl statt und ist als Can- didat Herr Heinrich OckS aufgestellt, ein Enkel unseres früheren Bürgermeisters OchS. vudiuge», 4. März. Bei der heute ftattgefundeneu Abiturienten - Prüfnng Großh. Gymnasiums, welche unter dem Vorsitz des Herrn Schulrath Sold an ftattfand, bestanden sämmtliche Abiturienten. Universität- - Nachrichten. In Freiburg wurde der Privatdocent Dr. Merkel zum etatmäßigen außerordentlichen Professor für badisches Landrecht und Bürgerliches Gesetzbuch ernannt. — Aus München wird geschrieben: Der außerordentliche Professor der Nationalöconomie Dr. Walter 8o|, der einen Ruf nach Freiburg abgelebnt hat. ist zum ordentlichen Professor der staats»trthschafUtchen Faculiät ernannt worden. Schiff-nachrichten. — Der Postdampfer »FrieSland* der »Red Star Linie" to Antwerpen ist laut Telegramm am 3. März wohlbehalten tn Rewyork angekommen. Brodpreise vom 7. bis 21. März 1897. Dar hieftOer» Bäcker. 1 «g. (2 Pfd.) Tafelbrod......27 Pfg 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod 54 , 1 Kg. (2 Pfd.) Wetßbrod ...... 25 „ bet Emil Noll........24 „ 2 Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod......50 - bei Emil Roll........« , 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot)......23 „ bei Emil Noll . .... 22 , 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod.....46 , bet Emil Noll .....44 „ 2 Kg. (4 Pfd.) Kornbrod bei Gg. Keil und Karl Spamer 42 , 2 Kg. (4 Pfd) Roggen-Schwaizdrcd bet Ernst Muth, und W. Amcnd 44 , 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod......69 , Der auswärtigen Bäcker. 2 Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod bet SB. Weitzel von Lang-Göns 46 , W. Stetnmüller, Gr.-Lindm 42 „ L. Schmidt, @r. Linden 42 , Aug. Deib l, Wiesrck 50 , Wtlh. Fabel von Wteseck 50 , 2 Kg. ^4 Pfd.) SchwarzbrodbetJoh. Ko. Veite o. Kirch-Göns L. Stetnmüller, Gr.-Ltnden L. Schmidt, Gr.-Ltnden 40 , W. Weitzel o. Lang-GönS W.Stetnmüller v. Gr.-Ltnden 42 Pfg. G. Jacoby v. Alren-Bufeck 44 , Aug. Detbel von Wteseck 46 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bei G. Jacoby o. Altm-Buseck 66 , Ernst Ehrtst von Wteseck 66 „ W. Fabel von Wteseck 66 , Der vrovverräufer. Dieselben Preise wie bet den hiesigen Bäckern. Gießen, den 6. März 1897. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. v. Bechtold. Nnszug aus -en der Stadt Gtetzers. Februar: 13. Kaspar Heinrich Ltnkmann, Schlosser dabter, mit Lina Georgine Diehl hterselbst. 16. Georg Christian Dörr, StationS-Assistent zu Lauterbach, mit Emma Elisabeth Marie Katharine Margarethe Aubel Hierselbst. 27. Friedrich Müller, Sergeant dahier, mit Katharina Marie Schmidt von Wölfersheim. 27. Heinrich Tanges, Bäcker zu Hamm, mit Pauline Rörig hterselbst. 27. Ludwig Justus Hormann, Schneider dahier, mit Hermine Elisabeth Roth hterselbst. März: 2. LoutS Friedrich Geora Euge» Groß, Malermeister dahier, mit Karoltne Katharine Müller von Weilburg. 4. Heinrich Erb, Maurer zu Beuern, mit Helene Nicolai hterselbst. 4. Emil Krug, Werkmetsteraspirant zu Gießen, mit Sophie Aloysia Wilhelmine Baumann zu Nidda. 5. August Fourier, Bahnarbeiter dahier, mit Marie Susanne Elisabethe Euler hterselbst. •OtWUtmwe. Februar: 27. Christian Dechert, Kaufmann zu Aschaffenburg, mit Elisabetha Dambter hterselbst. März: 4. Anton Seydel, Gärtner dahier, mit Johannette Bellersheim hterselbst. 5 Karl Eduard Koch, Kaufmann dahier, mit Anna Henriette Christine Margarethe Müller hterselbst. »t'hrtft** Februar: 22. Dem Fuhrmann Wilhelm Hillgärin-r ein Sohn. 22. Dem Postschaffner Adam Sohn eine Tochter. 24. Dem Bierbrauer Heinrich Weber eine Tochter. 26. Dem Kaufmann Philipp Herrmann ein Sohn. 26. Dem Schreiner Josef Langer eine Tochter, Elise Julie. 27. Dem Rechtsanwalt Ernst Ludwig Rosenberg eine Tochter, Anita. 27. Dem Schlosser Wilhelm Lemp ein Sohn, Karl Wilhelm. 27. Dem Kaufmann Philipp Weiler eine Tochter, Anna. 28. Dem Hilfsbremser Johannes Braun ein Sohn, Karl Hans. März: 1. Dem Schlosser August Heinrich Weber eine Tochter, Auguste. 1. Dem Kaufmann Louis Walther eine Tochter. 1. Dem Fuhrmann August Stebert eine Tochter, Marie Bertha Helene. 4. Dem Locomotioheizer Georg Schardt eine Tochter, Luise Margarethe Christine Dorothea. MotHtu. Februar: 26. Johannes Jäger, 67 Jahre alt, Bäcker dahier. 27. Martin Selzer, 3 Monate alt, Sohn von Former Peter Friedr ich Setzer dahier. 28. Katharine Gerber, geb. Veit, 61 Jahre alt. Ehefrau von Gemeindevorsteher Konrad Greber zu AlbShausen. 28 Eva Gräf, 56 Jahre alt, Dienstmagd von Nieder-MSrlen. März: 1. Elly Kuhnd, 6 Monate alt, Tochter von Gastwirth Albert Kuhnd dahier. 2. Elisabethe Peter, geb. Klingelhöfer, 60 Jahre alt, Ehefrau von Briefträger Konrad Peter dahier. 3. Ottilie Schmidt, geb. Pauly, 56 Jabre alt, Wittwe von Lehrer Heinrich Schmidt dahier. 3. Carl Linkenbach, 25 Jabre alt, Maurer von Scheu-rn. Kreis Untfrlabn. ---------1 .L'— JJLL____________ ____ Auszug aus den Airchenbüchern der Stadt (Sieben. Evangelische Semeintze. •ritattU. MarkuSgemeinde. Den 3. März. Christian Dechert, Kaufmann zu Aschaffenburg, ein Wittwer, und Elisabeth Anna Dambter, Tochter von Locomoti»- führer Philipp Dambter zu Gießen. WasasNa. MatthäuSgemeinde. Den 28. Februar. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Damm eine Tochttr, Elisabeth, geboren dm 5. Februar. Denselben. Dem Taglöhner Johannes Marker ein Sahn, Konrad Wilhelm, geboren den 27. Januar. Denselben. Dem Eisendreher Konrad Graulich eine Tochter, Ann» Marie Veronika, geboren den 11. Januar. MarkuSgemeinde. Den 28. Februar. Dem Dreher Heinrich Laudon eine Tochter, Elisabeth Auguste, geboren den 20. Januar. Denselben. Dem Hilfslademeister Johann Kuhl ein Sohn, Jakob Karl, geboren den 26. Januar. LukaSgemeinde Dm 28. Februar. Dem M.tzger und Gastwirth Jakob Diehl eine Tochter, Susanne Mathilde, geboren den 13. Januar Denselben. Dem Schlosser Emil Bernhard Weidmhau« ein Sohn, Karl Bernhard, geboren den 12. Januar JobanneSgemeinde. Den 28. Februar. Dem Knecht Georg Reinhardt ein Sohn, Jacob, geboren dm 12. Februar. tsttibieu. MatthäuSgemeinde. Dm 3. März. August Schmidt, Großh. Districts-Einnehmer zu Mainz, 48 Jahre alt, starb dm 28. Februar zu Mainz. JohanneSgemeinde. Den 4. März. Elisabethe Peter, geb. Klingelhöser, Ehefrau deS Briefträger« Konrad Peter zu Gießm, 60 Jahre alt, starb bat 2. März Den 5. März Ottilie Schmidt, geb. Pauli, Wittwe deS Lehrers Heinrich Schmidt zu Gießen, 56 Jahre alt, starb dm 3. März X Mk. 30000 i X gegen fast dreifache Sicherheit auf erfte X 97 2283 X 2294 t, Neuenbäuen 12. 2270 2289 Vor«, Gerichtsvollzieher. Gießen. S. Sammet 1579 2232 Bauführer. zu vermiethen. LSwengaffe v Stellen-Angebote. Hausbursche gesucht Marktplatz 17. DOOOOOOOOOOOOGOOOOOOOOOÖ« 1 Zu verkaufen. a zum 8 litt. 2263 2099 ttzrankfurterstratze 40. 2265 nd eine Treppe hoch. 2185 vom Lande suchen St-llen- 2284 2281 billig zu verkaufen. Rittergaffe 23. zu haben. 2295 2240] Ein Lauf Mädchen für einige QUw^VUyllv Bleichstraße 12. | Stunden täglich gesucht. 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März 1897. ^^M^Gesuche^J 2277] 4—6 Zimmer-Wohnung per 1. Juni gesucht. Offerten mttPretsangade unter Q.18 an die Expedition d. Bl 2259] In der Nähe der neuen Kliniken zwei fein möbltrte Zimmer für einen Assistenten gesucht. Offerten mit Preis, angabe sind Grünbergerstratze 77 ab- zugeben-__ h« all, Ma dgln. FMaMFllrdüid W, 61 Jahre alt, M- nWM 28.6m ieiltn. । aibnt W dahia chre ilt, Eh-ft-u w Schmidt, geb. W chmtdt dahier. J. W uun^Krel^ llntedjfe enbüchern Gsschäftsübergabe und Empfehlung. Einem verehrten Publikum von Giessen und Umgegend zur Nachricht, dass ich mein Photograph. Geschäft, Diezstrasse 4, an Herrn Daniel Schuchhardt käuflich übergeben habe. Für das mir geschenkte Vertrauen bestens dankend, bitte ich, dasselbe auf meinen Nachfolger übertragen zu wollen. Näheres durch grau Pitzer, ____________________Löwengaffe 23. 2252) Gesucht wird für ein Mädchen au« gut.FamStellung, woes dieHaush. gründ!, er! kann, ohne gegens. Berg, jed. m Fam.- Ansch!uß. Gest. Anfr. 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