lenf- 6,1 «W6. *®nc,ansCt ^Ai >Ä- °* ?k°°° Ädn£ '> soni» _ 71 - Piis harten ®ld«'Phs£ti^ 1897 M 32 Sonntag den 7. Febmar Drittes Blatt Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. Rebaction, Lxpedilior und Druckerei: AF«tstr«teUr.l Fernsprecher 51. vierteljähriger ASounemeutrpreNi: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlobn. Durch die Post bezöget 2 Mark 50 Psg. Die Gießener Kotttenvtätter »erden dem Anzeiger «Achmtlich dreimal brigeiegt. Der *H#|caer Anzeiger rrscheint'täglich, nlt Ausnahme dcS Montags Amts» und Anzeigeblatt föv den Kreis Glesien «»»ahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de» I fifrtHor Ätlc Annoncen-Vureaux de- In. und «u»landr- nehm« folgenden Lag erscheinenden Nummer bi» Borm. 10 Uhr, | ^UHUUCIUHUUCU Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. -®ÜVo,8tBI14 Abends 8 Uhr> Sksr-nelm M nb Arbeitsawttt. Der Vorstand 'amtn 4ttn uftabt, botftr., m. 1897: iatr Ul hnrenkarul, I $tt„ u Dtcunben. U) Ter Psr^rid. 88b nng wt* Schott^ äcks-Stuben. r LewengMSt. ie JL *„1 HW10 A| .Flügel ' TOn Mk-950-M' liums 16* hne11 ,prH<|1 Bericht eines Ueberleberrden der „Jltis"- Katastrophe. Einer der Helden deS „Iltis", den ein gütiges Geschick die furchtbare Katastrophe hat überleben lasten, der Schiffs« schretber Heinrich Westbunk, weilte dieser Tage während einiger Stunden in Gesellschaft seines Freundes, des Ber- waltungSmaat Kurt Walter, in Bremen. Aus dem Munde des Ersteren erfuhr ein Berichterstatter des „Bremer Kurier" Einzelheiten, die den bei Untergang des stolzen Schiffes von der gesammteu Besatzung bewiesenen Muth und ihre mannhafte Treue in ihrer ganzen Größe erscheinen lasten; gleichzeitig find sie eine werthvolle Ergänzung aller bis« hertgen Berichte. Wir geben auf Grund jener Mittheil- ungen nachstehend eine Schilderung der Begebenheiten nach der Strandung: Der „Iltis" strandete Donnerstag den 23. Juli Abends an der chinesischen Küste, neun Meilen nördlich von dem Leuchtfeuer auf der Südostspttze des ShantungvorgebirgeS. 'Etwa eine halbe Stunde, nachdem der Orkan das Kriegsschiff «auf die Klippen getrieben hatte und das grausige Schicksal iwohl klar vor den Augen eines Jeden stand, hielt der Tom« Mandant Capilänlieutenant Braun seine begeisternde Ansprache, die die Mannschaft im Trotzen gegen die wüthenden «elementaren Gewalten zum Theil an SchtffStheile fest- !geklammert oder in gebückter Stellung sich gegen die über» gehenden Wogen wehrend, anhörte. Ein dreimaliges be- igetsterteS Hurrah der gefammten Mannschaft auf den obersten iKriegSherrn, den Kaiser, mischte sich in den tosenden Sturm i mb etwa 10 Minuten darauf zerschellte der „Iltis" auf den 'felsigen Klippen in zwei Thetle — Westbunk befand sich mach der Katastrophe mit einem kleinen Theil seiner Letdens- igefährlen auf dem Vorderschiff, das ein Drittel des zerstückten iToloffeS ausmachte. DaS erbitterte Kämpfen um die eigene Rettung und die .höhe der durch den Orkan gepeitschten Wellenberge machten i?8 zunächst unmöglich, daS Schicksal der Gefährten, die sich iauf dem Achterschiff befanden, in Erfahrung zu bringen- schließlich aber drang eS wie ein Summen, von einzelnen Ißauten unterbrochen, zum Vorderschiff hinüber, dann für Augenblicke nur das Heulen deS Sturmes, bis laut das !Flaggenlied an daS Ohr der Schiffbrüchigen auf dem Vorderdeck tönte und auch sie todesverachtend in daffelbe einsttmmten. MS sie den Trug geendet, sahen und hörten sie von denen, die auf dem Achterschiff getrieben, nichts mehr- wohl aber sahen sie wenige Augenblicke später den Schiffstheil, wie er, mit dem Kiel nach oben, von den Wellen hin und her geworfen wurde. WaS auf dem Achterschiff sich ereignet, davon konnten nur die Zwei Auskunft geben, die eine Sturzsee von diesem wegge-pülr hatte und die durch die Wogen an die Küste geworfen waren- ihre sämmtlichen übrigen Kameraden, die auf dem Achterschiff gewesen, hat das Meer verschlungen. Nach den Aussagen dieser Beiden ist später der Großmast cingebrochen und hat die Commandobrücke zum Theil Feuilleton. Wochenbriese «ns brr Nesiden). (Origtnalbericht des „Gießener Anzeigers"). Z. Darmstadt, 4. Februar. vom Eissport. — AuS dem Küustlerleben. — Verschiedene». Reges Leben herrschte noch bis in die letzten Tage auf den verschiedenen Eisbahnen der Stadt. DaS größte Interesse beanspruchte indessen die an der Eschollbrückerstraße gelegene und mit allem Comfort der Neuzeit auSgestattete Bahn des Schlittschuhclubs. Dieser älteste der hiesigen eissportlichen Vereine, der daS Verdienst hat, den eigentlichen Sinn für das gesunde, winterliche Vergnügen in den weiteren Kreisen der Bevölkerung geweckt und entwickelt zu haben, zählt eine ganze Anzahl Schlittschuhläufer unter seine Mitglieder, die es im Kunst- und Schnelllaufen ;u wirklich erstaunlicher Routine gebracht haben, so daß die Farben deS Darmstädter Clubs mit großen Ehren sogar bei dem hinsichtlich der Concurrenz recht scharf umstrittenen Laufen deS mittelrheinischen Eislauf-Vereins in Bonn bestehen und mehrere, sehr hübsche Preise erringen konnten. Natürlich wurde bei solchen Kräften auch das vom Vorstand :be6 Vereins für die hiesige Bahn anberaumte Wettlaufen laicht minder interessant. ES waren 7 verschiedene Laufen 'sür Herren, Knaben, Mädchen und für Paare ausgeschrieben, ibte sämmtlich wohl besetzt und hart umstritten wurden. Durchgängig konnte man dabei die Beobachtung machen, daß zertrümmert, auf derCapitänlieutenant Braun stand, durch | den wuchtigen Schlag stürzte der Commandant auf Deck herunter, kam aber nicht zu Fall, sondern stand sofort fest und ruhig inmitten der Mannschaft. Nachdem die Wanten gekappt worden waren, brach die Reeling und hierauf der Kreuzmast, wodurch daS Deck abgerissen wurde. Es wurden noch 10 bis 12 Leuchtkugeln abgefeuert — weiter reicht die Schilderung der Beiden nicht, da sie kurz darauf, wie schon erwähnt, durch Sturzseen von Bord gespült wurden. Das Vorderschiff wurde auf die Klippen geworfen und kam auf die Seite zu liegen. Die zehn Mann, die sich an dasselbe festgeklammert hielten, waren nicht mehr in allergrößter Gefahr für ihr Leben, denn obwohl die See sie wild umpeitscht, hatte sie doch augenblicklich die furchtbare Gewalt über das festliegende Trümmerstück aufgeben müssen, das den Schiffbrüchigen allerdings nur geringen Schutz bot. In qualvoller Lage verbrachten die Aermften die erste Nacht, indem sie sich an den Armen unter der Reeling hängend hielten. Am anderen Tage während der Ebbe stieg Westbunk auf den Kiel des Vorderschiffes und suchte durch Schwenken eines Handtuches, daS er an eine Latte gebunden, Leute aufmerksam zu machen, die man an dem etwa 2000 Meter entfernten Ufer gesehen hatte- Niemand der am Ufer sich Bewegenden bemerkte jedoch daS verzweifelte Hülfesuchen. Mit Einsetzen der Fluth flüchteten sich die Schiffbrüchigen in den Rumpf- theil, der an der Bruchseite mit einer wasserdichten Schottwand abgeschlossen war. Da die See durch verschiedene Löcher im Schiffsboden gegen das Zwischendeck schlug, so bildete man durch Schiffslasten (Kisten, Bänke rc.) einen Boden und stützte ihn gegen das Oberdeck ab. Die Gefahr lag nun nahe, daß diese Einrichtung zusammenstürzen und die im Schiffsrumpf Weilenden erschlagen konnte, bei Tage freilich war die Gefahr geringer, als wie in den Nachtstunden. Der Obermatrose Markhoff, der während der Nachtzeit auf die Oberseite des Vorderschiffes kletterte, büßte sein Wagniß mit dem Leben- eine überkommende See riß in fort. Nachdem wieder eine schreckliche Nacht überstanden, beschloß man, ein Floß zu zimmern, um mit diesem die Rettung zu ermöglichen- während man bei Ebbe an die Ausführung dieses Rettungswerkes ging, hieß es plötzlich : „Ein Boot, ein Boot!" Nach 36 stündiger Qual nahte dir Rettung! Hatten fast Alle daran gezweifelt, daß man sie bemerkt, so wich die bange Sorge jubelnder Freude und erlösender Gewißheit, als sich wirklich ein Boot mehr und mehr den Bedrängten nahte. Da das Boot jedoch an eine Seite legte, nach der hin es des zerklüfteten Felsengrundes und der durch diesen verursachten schäumenden Brandung wegen durch Schwimmen nicht zu erreichen war, so fuhren die Retter um die Klippenbank herum an die Leeseite deS Wracks. Durch Schwimmen vermochten sieben Mann das Boot zu erreichen- ebenso zwei Nichtschwimmer, indem sie sich einer Schwimmweste bedienten- nachdem der eine der Nichtschwimmer in das Boot gelangt, schwamm ein Chinese zu dem letzten der Schiffbrüchigen und I warf ihm die Weste zu, so daß auch dieser glücklich auf- dte Einzelnen sowohl hinsichtlich der Ueberwindung der technischen Schwierigkeiten, wie namentlich, was die Körperhaltung und die Eleganz deS Laufens anlangt, fett dem vorjährigen Verbandslaufen große Fortschritte gemacht haben. Leider hat die inzwischen eingetretene gelindere Witterung dem Wintervergnügen ein baldiges Ende bereitet. In der Zeit von einem Tage war EiS und Schnee verschwunden und jetzt weht ein warmer Wind in den Straßen, der fast kaum mehr Gedanken an den Winter aufkommen läßt. Einen großen Erfolg hat die Leitung unserer Hofbühne wiederum durch die glanzvolle Aufführung beider Theile von Goethes „Faust" zu verzeichnen. Mag man über die Jnscenlrung deS zweiten ThetleS des Riesenwerkes auch feine eigenen Gedanken haben, eine Kraftprobe für die JnscenlrungSkunst einer Bühne bleibt sie immer und wenn Alles so tadellos „klappt", wie es hier geschah, so kann man mit der Leitung eines Instituts wohl zufrieden fein. Das Publlkam lohnte denn auch die Mühen der Dtrection durch eifrigen Besuch und reichen Beifall. Auch eine Wiederholung des feit noch nicht langer Zeit an unserer Bühne heimathsrecht gewesenden Jbsen'ichen Schauspiels „Nora" fand regen Zuspruch. Zum Gedächtniß an Mendelssohn- Bartholdys Geburtstag war die Aufsührung von Sakespeares Lustspiel „Ein Sommernachtstraum" aufs Repertoir gefetzt worden, zu welchem des Meisters unvergängliche Musik von der Großh. Hofmusik mit feinem künstlerischen Empfinden wiedergegeben ward. — Für die nächste Zeit stehen sowohl für die Oper, wie für das Schauspiel intereffante Aufführ. genommen werden konnte. Eine Kleiderkiste, welche Chinesen in das Boot zu befördern suchten, entglitt Ihnen und trieb in die See. An Land gekommen, wurden die Erschöpften von einer zahlreichen Volksmenge empfangen- wer aber beschreibt den staunenden Jubel, der sie belebte, als sie Kameraden, die sie verloren gewähnt, in chinesischer Tracht auf sich zukommen sahen! ES waren die zwei über Bord Gespülten, die an daS Ufer getrieben waren. Im nahen Dorfe wurden die Geretteten durch Speise und Trank erquickt, auch die durchnäßte Kleidung konnte sogleich gewechselt werden, da die Kleiderkiste angeschwemmt worden war, freilich hatte ihr Inhalt auch gelitten, aber bei Weitem nicht derart, daß feine Benutzung nicht Wohlthat gebracht hätte. Nachdem noch der englische Missionar in Tantai sich der geretteten Mannschaften in braver Welse angenommen hatte, ging eß auf Maulthieren zu dem deutschen Leuchtthurm- Wächter Schwielp aus Promontory Station, wo man Abende gegen 10 Uhr anlangte. Der aus Königsberg stammende Wächter hat sich in aufopfernder Weise seiner Landsleute angenommen, er war glücklich, ihnen geben zu können, waS er hatte. Schiffsschreiber Westbunk machte sofort vom Leuchtthurm aus dem Admiral Tiepitz, dem Commandanten der ostasiatischen Station, nach Tschifu die erste Mittheilung, die diesen zu der Unglücksstelle eilen ließ. titeratur nut Kauft - Volkshochschulen und UniversttLtS»AuSdehnungS Bewegung von Ernst Schultze. Verlag von Gg. Freund' Leipzig. Preis Mk. 1.80. Professor Dr. Reyer in Wien gibt dem soeben erschienenen Werke das Geleit in folgenden Worten: Allgemein bricht sich die Erkenntniß Bahn, daß die Bildung, welche durch die niederen Schulen erzielt wird, für die Anforderungen des modernen Culturlebens nicht genügt. Die Volksschule bringt den Sintern einige elementare Kenntnisse bei, das vollständige Denken wird aber wenig angeregt, die Geistesbildung bleibt kümmerlich und es ist dem Einzelnen, welcher nach Beendigung der Schule dem Erwerbe folgt, überlassen, wie und wo er sich eine weitere Ausbildung schaffen kann. Seit den fünfziger Jahren sehen wir verschiedene Corporationen, in neuerer Zeit auch die Communen und Staaten bestrett, die großen und gefahrvollen Bildungslücken auszufüllen. Freunde des culturellen Fortschrittes fördern diese Bestrebungen allein um des idealen Friedens willen, kühle Kritiker warnen vor der Gefahr, welche darin liegt, wenn die Massen des Volke-, welche den Kampf gegen die bevorzugten Klassen führen, in Unbildung erhalten werden, die Arbeiter endlich fordern eine höhere Ausbildung, weil sie von der Ueberzeugung beseelt sind, daß Wissen zur Macht führt. So drängen verschiedene Machtfactoren demselben Ziele zu, und es begreift sich, daß unter diesen Umständen die erweiterte Volksbildung sich mit unwiderstehlicher Macht Bahn bricht. Volks- btbliotheken und volksthümliche Vorträge haben seit der Mitte unseres Jahrhunderts einen unangeahnten Aufschwung genommen, in den letzten Decennien aber gewinnen Fortbildung- und Volkshochschulen eine rasch wachsende, in einzelnen Staaten geradezu phänomenale Bedeutung. Die Hochschulen sind dem Volke erschlossen, ein gewaltiges Leben strömt von ihnen aus und andererseits gewinnen die Hochschulen durch den Pulsschlag deS Volkslebens neue Antriebe, -naß vorliegende Buch führt dem Leser in großen Zügen die gewaltige Entwickelung dieser Bestrebungen vor Augen, es characteristrt deren kulturelle, sociale und ethische Bedeutung und wird, wie wir erwarten, die Bewegung in Deutschland wesentlich fördern. ungen durch die Gastspiele illustrer Gäste in Aussicht. Der berühmte Tenorist Emil Götze wird einen drei Abende umfassenden Gastspiel Cyclus absolviren, ebenso wird der bekannte Münchener Komiker Conrad Dreher mehrere Vorstellungen hier geben. In den Concerten zeigten die Programme größten- theilS Werke von Schubert, deffen hundertjähriger Geburtstag (31. Januar) überall gefeiert ward. Eine gewiffe Aufregung herrschte eben in studentischen Kreisen, die durch daS Auftauchen einer neuen, der ersten auf confesfioneller Grundlage an hiesiger Hochschule bestehenden Corporation erregt ward. Das Rectorat hat der betreffenden Verbindung die Erlaubniß zum Farbentragen gegeben, während eine sehr stark besuchte Studenten-Versammlung sich dagegen erklärte. Hoffentlich wird dem unerquicklichen Ber- hältniß recht bald ein Ende und der Friede an unserer emporblühenden Anstalt wiederhergestellt. e Zur Feier des hundertjährigen Geburtstages Kaiser Wilhelms des Großen sind sowohl von einzelnen Vereinen, als auch von der Stadt größere Veranstaltungen in Vorbereitung, durch die dem Tage ein würdiges Gepräge verliehen werden wird. Das Haupt» intereffe beansprucht Indessen für die nächste Zeit die unter dem Protektorate Ihrer Kgl. Hoheit der Großherzogin stehende WohlthätigkeitS-Veranstaltung. Nadelknüppel, 24,2 1273 Wagner. Verdingung Berger's 197 Germania Bilanz per 31. December 1896. «AL Cacao Versteigerungen. ns®'m I Holzversteigerung 9427.49 1895 1265 72 34 209 213 mit fm 103 fm 15 1 Areitag den 12. Aeöruar 1897: 1255 6700 Börse vom 5. Februar 1897. 146 1887 3V, Frankstr. Hyp. Bk. unk.b. 1906 101.00 3V. Hambrgr.Hyp.Bk. unk.b 1905 3V, Fiks.Hyp.Cred.V.unk.b.1906 100.80 3»/, VreußHyp.A.Bk unk.b. 9^ Rock. 1252 bto. 4 Speciailtät: Billige Ausgaben. 200 etlbfurtent Brief 4.16 4 20 317»/*. EatmfL Bk. Actten — Druck und Verlag der Brühl'scheu UniversitätS-Buch« rmv Stemdruckerei (Pietsch 4 Echehda) in Gießen. Rrdactton: ®. kchehda. 50 207 Ausgetreten sind in 1896 Demnach Bestand Ende 1896 3. 4. 5. 6. 7. 1545.— 1116.- 3 3 V. 4 4 3 3 4Vi 4 3 6 4 Die Mitgliederzahl betrug Ende ES traten in 1896 neu ein. . 104.40 98 95 102 80 00.00 103.00 n n n // Stämme schönes Eichen-, Bau- und Wagnerholz, in Abschnitten von 5—14 m Länge und bis zu 35 cm Durchmesser, mit 37,00 fm Inhalt. Stück Eichen'Schwellenholz, in Abschnitten von 2,7—5,4 m Länge und bis zu 36 cm Durchm., mit 9,43 fm Inhalt Stämme Kiefern-Bauholz von 3—14 m Länge und bis zu «ki» , 81.00 170.36 4.16«, «dendcourser 160.20 I Oesterr. Eredtt-Aclien Der jedesmalige Anfang ist des Morgens um 9>/z Uhr im Buchen berg am Albacher Weg. Hattenrod, den 3. Februar 1897. Großh. Bürgermeisterei Hattenrod. Reservefonds Betriebsrücklage Creditoren Geschäftsunkosten Reingewinn hbrlk Robert Berger, Pösineck i. Tb. 87.40 104.10 24.40 96.10 31.10 101.50 104.00 101.00 101.00 101.00 102.50 36 cm Durchmesser, 64,30 fm Inhalt. Fichtenstangen mit 4,15 Inhalt. Kiefernstangen mit 1,69 Inhalt 2) Brennholz bezogen werden. Angebote find postfrei und unter ent, sprechender Ausschrift an die unterzeichnete Behörde bis zum Eröffnungs- Termin Montag den 22. Februar 1897, Vormittags 11 Uhr, etnzureichen Futter und Bekleidungen Emil Emacke im Hattknröder Okmfinbciunlii. Donnerstag den 11. und Freitag den 12. Febr. 1S97 soll in den Districten Alte Munter, Bruch, Buchenberg u. s. w. folgendes Holz versteigert werden: 1)Bau-,Werk ».Nutzholz Donnerstag den 11.Ilevruar1897: Preuh. EonfolS Gr. Hessische Obl. Stadt Darmstadt v. 1891 Stadt WormS unk. b. 1901 Mexicaner Monopol-Griechen von Eisend. Renten!). Obl. BuderuS Obl. 20 Franken-St. Engl. Sovereigns Dollars in Gold Bekanntmachung. Die Lieferung des ungefähren Bedarfs nachstehender Gegenstände soll für 1897/98 Keine Frau sollte bei dem geringen Preis von 60 Pfg. pro Stift mit Gebrauchsanweisung einen Versuch mit dieser bereits erprobten Neuheit unterlassen. Allein echt erhältlich bei den Friseuren: Gust. Gerhardt, Job. Muhl, Bahnhofstraße 28, H. Plank, und H. Tichy, Seltersweg. rm KieferN'Rundscheitholz, rm Elchen-, Radel- und Erlen- Knüppel, Wellen Eichen-, Nadel- und Erlen Reisig. rm Eichen-, Nadel- und Erlen- Stöcke. Versteigerung. Di nstag den 9 d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, versteigere ich Marktplatz 20 dahier gegen Baarzahlung: 1 Flüaelclavier, 1 SchreibsecretLr, 1 vollständiges neues Bett, 1 Nacht tsich, 4 Stühle, 1 Nickeltischchen, ein Bieiservtce, ' Liqueurseroice, 1 Etuis mit 6 Theelöffeln 1 do. mit 6 Dessert- meffern, 6 neue Messer, 2 Scheiben» bilder, 1 Blumenvale, 1 Butterdose, 1 Damenuhr, mehrere Oelgemalve und verschiedene andere Sach-n. Die Versteigerung findet voraussichtlich bestimmt statt. 1267 Bor«. Gerichtsvollzieher. Frankfurter ^Tccent 3*/» Deutsche ReichSanl. »rüf Bild 16.21 16.17 20.38 20.33 Consum-Vcrein, E G. m. n. H., ju Klein-Linden Der Vorstand: P. Jung IX., Director. Gg. Jung IL, Rechner. W. Jung II. Ernst Challier (Rndolph’s Nacht) — Giessen. : „j-— Special-Geschäft für Musik waar en aller Art Grosse Auswahl, solide Preise. Illustrirte Preisverzeichnisse gratis und franco Musikalien-Handlung und Leihanstalt Holzversteigerung. Mittwoch den 10. Februar, des Vormittags von 9 Uhr an, soll indem ReiskirchenerGemeindewald, District Wllshäuserwald, nachverzeich- neles Holz versteigert werden: 60 Kiefern Stämme von 2—16 Mtr. Länge, 20—55 Ctm. mittlerem Durchmesser, 50,85 Fstm., 10 Fstm. Eichenstämme, 10,5 Rmtr. Buchenscheiter, Franz. Banknoten Oesterr. bto. Americ. Holzversteigerung im Gemeiudewald Dorcholchavsen Tamstag den 13. Februar er. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr am Knorrhof. L Nutzholz: Nadel 74 Stämme in. und IV. El. = 16,09 fm, 80 Stangen, 12 rm Nutzholz. H. Brennholz: Elchen 30 rm Derbholz, 10 rm Stocke, 369 rm Reiser, Buchen: 28 rm Derbholz, 81 rm Reiser, Nadel: 114 rrn Derbholz', 15 rm Stock und 442 nn Reiser, Weichholz: 54 rm Reiser. Nutzholz wird zuerst ausgeboten. Gr.-'Rechtcnbach, 5. Februar 1897. 1274 Das Bürgermeister-Amt. Oesterr. StaatSbahn v. 1885 92.65 4 Jtal. staatSgar. Etfenb. 55.45 5 Nntzholr-Nkrstkigkruus im Gemeiudewald Ebersgöns Freitag den 12. d. Mts., Zu« fammentunft Vormittags 9 Uhr am südwestlichen Ausgange des Dorfes. Beginn 10 Uhr im District 9 „Eilen- kaut" am Teich. Eichen: 1 Stamm 1. Kl. — 2,83 fm, 16 Stämme 2. Kl. — 28,03 fm, 71 Stämme 3. und 4. Kl. — 26,61 fm, 52 Stangen 1.—3. Kl. Nadel: 84 Stämme 3. und 4. Kl. — 19,10 fm, 33 Stangen 1. bi« 3. Kl., 32 rm Nutzholz 2. Kl. Gr. Rechtenbach, 4. Februar 1897 1257 Das Bürgermeister-Amt JBehördlicheAnzeigenj I H. Köhler, Inhaber der Flrma I. H. Köhler zn Hungen hat seiner Mutter Margarethe Köhler, geb. Roth, Procura rrtheilt. Eintrag in das Handelsregister ist erfolgt. 1275 Hungen, 5. Februar 1897. Groffb. Amtsgericht Hunaen. Niedenau 15 Frankfurt a. M. Niedenau lo [Jebei 1UU verschiedene Thürsorten stets auf Lager Illustrirte Preislisten gratis. Piocrnl Oesterr. Silberrente Ung. Gold-Rente Portugiesen .^uschlagsfrist vier Wochen. Großh Baubebörde für Nebenbahnen in Oberhessen. 1251 Passiva. 1. Per geliehene Kapitalien incl. Zinsen 2. Per Mitgliederguthaben Zu den hervorragendsten Erfindungen auf dem Gebiete der Haut- und Schönheitspflege gehört unbedingt der neue gesetzlich geschützte Apotheker Aufsberg's oriental. Schönheitsstift. Kein Mädchen untb’1905 103.80 3V, Pomm. Hyv. Ä. Bk. unk. b. 1906 31/, DeutschcGrdsL.B.unk.b.1906 101.00 4 Frks.Ldw.Cred.Bk.unk.b. 1900 )oroid des Düngers und Gespüls. Die Gegenstände unter Ord.-Nr. 2, 3 und 6, 5 und i; 10, I- m.d 13, 15—17, 18-20, 21 -38, 42-44, 45 und 46, 48 und 49, 54 und 55, 57 und as,i bel ben Feldbereinigungsausiüh- 59-63, 65-67 werden zusammen vergeben und sind zu Ord.-^r. v. p—4 i, is .^|Tunflen in der Gemarkung Rüddtng»- 21—38, 42—44, 48 und 49, 56, 57 und 58, 72, 75 und 7V, 83 89 und 91 Muster I vorkommenden GldardetteN — vorzulegen. - - I Hohlverschletfung —, veranschlagt zu tb. Verschlossene Angebote sind getrennt von den emzureichenden Mustern, sowie 1^0^, sollen durch schriftliches Angebot versehen mit der Aufschrift „Lieferung für das Landeszuchthaus" kostenfrei Mo zur (n )Q)tf g00fcn vergeben werden. Pläne, Eröfsnungsstunde ,, _ ,A., ... iVoianschlag und Bedingungen liegen auf Mittwoch den 24. Februar 1897, Bormittags 107a Uhr, Großh Bürgermeisterei Rüddingshausen bei der unterzeichneten Behörde cinzureichen. I zur Einsicht offen, woselbst auch die Die Bedingungen für die Bewerbungen um die Lieferungen (Ministeria.erlaß «Offerten, deutlich auf halben Bogen ge- vorn 16 ^uni 1893V liegen an den Werktagen Vormittags von 10-12 Uhr und Nach- schrieben, verschlossen und postfrei etnzu- mittags von 21/,-4 Uhr aus der Schreibstube zur Einsicht offen, können auch gegen reichen sind. Angebote haben in Procenten postfreie Einiendung von 70 Pfg. bezogen werden. Die Zuschlagsfrist beträgt 14 Tage, des Voranschlages zu »folgen. Für die Angebote ist ein besonderes Formular vorgeschneben, welches gegen Er- Die Eröffnung der Offerten findet am stattunq von 10 Pfg. Schreibgebühr zu erhalten ist. I lV. Februar, BormittagO 11 /r Uhr, Martrnfckuotz Post Nockenberg, den 4. Februar 1897. lauf Großh. Bürgermeisterei ^üddings- Grohh. Direciton ve» SandeszuchlhanseS. Hausen in Gegenwart der erschienenen Bornemann. 1276 l Uebernahmslustigen statt- Güßen. am 3. Februar 1897. Großh Culturinspection Gießen. Wißmann.1250 2327.04 332.07 2039.95 9427.49 88 3 91 1 90 mrgeben^verden. 60000 Kg-, 2) Rindfleisch 2000 Kg., 3) Hammelfleisch 50 Kg., 4) Kalbfleisch 100 Kg., 5) Schweinefleffch 800 Kg. ^) Rindsmermfett o00 Kg^, 7) Speck, roh und geräuchert 300 Kg., 8) Schweineschmalz, deuficheS '200 Kg., 9) Locos- nußbutter 300 Kg , 10) Butter, frische 80 Kg-, M'lch 13000 2ü ,12) Eier700 St 13) Handkäse 1100 Kg., H Bier 600 Ltt., 15) Bohnen, weiße ^0° Kg-, 16) Erbsen, geschälte (Victoria) 2000 Kg-, 17) Linsen 1600 Kg., 18) Roggenmehl 800 Kg, 19) Gerstenmehl 700 Kg, 20) Weizenmehl 800 Kg., 21) Mohnöl ^0 Ltt-, 22) Pfeffer, ganzer 40 Kg. 23) Zwetschen, gedörrte 100 Kg., 24) Chocolade 15 Kg, 2 5) E,st g 400 Ltt., 26/Gerste geschält? 1000 Kg., 27)Reis 500 Kg , 28) Gerstengrütze OOOfig-, 29) Haftr- arühe 600' Ka 30) Weizenarütze 600 Kg., 31) Kaffee 1000 Kg-, 32) Rudel, Faden --------------- 2? Rg “sf jiubd, Macarom 25 ,«g.. 34) The-, schw°r,-r 2 ftg. 35) Sudet MftrW g hkssllchk St»tgkilkUdahlleiI. MSMWStMMM 52) Maculaturpapier 250 Kg., 53) ^ensterpapier 4 Ballen, ^ochkropp - einrelnen Stationen getrennt. 79) Eichenholz im Stamm 4 66m., 80) Scheitholz, Buchen 2 Rm 81) Bordholz 400 Qm., 82) Dielen und Latten 1300 St., 83) Baumwollgarn, weiß, blau und schwarz 600 Kg, 84) Leinengarn, blau 75 Kg, 85) Leinengarn, grau 500 Kg, 86) Leinengarn, gebleicht 800 Kg. 87) Bry, weiß, wollener 200 Mtr, 88) Sarsenet 100 Mtr, 89) Uniformstuch 75 'Mtr, 90) Wolle 450 Kg, 91) Strohsackleinen 150 Mtr. Außerdem kommen zur Vergebung die im genannten Rechnungsjahr er vorder, lichen Fuhren und der Bezug von Knochen, faulen Kartoffeln, allem Elsen, ^umpen, 2350 Eichen-Reifigwellen, 44 Rmtr. Eichenstöcke, 11 „ Nadelstöcke. Bemerkt wird, daß sich die Kiefernstämme größtentheils zu Schnittholz eignen. Die Zusammenkunft ist am Bers- röderweg. Reiskirchen, den 5. Februar 1897. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. Säemasohinen, neuestes Schubrad-System, säen jede Getreideart ohne Räder-Auswechslung- Probezeit und Garantie. Katalog gratis. Pb. Mayiarth & Co., Frankfurt a. zuii avi Briet- und Packei- iFeldjaCjdn ft 11 ft 11 Siegelmarken AJvlU vvVU.1 ,ertigt ru bilHgen Preieen die nehmen gesucht. Gefl. Offerten _Aee . — ■ • /Di-lonL . unter Nr. 1267 an die Expedition Bruhl sehe UniVa-Druckerei (Pietsch 4 Scheyda, L erbeten. 1267 Sebalitraaae 7. Susanne Homann, gebamme, bisher Oberhebamme der hiesigen Univerfitäts-Frauenklinik AHM" Ludwlgstrasse 46 (zwischen Bleich- und Go ethestr affe). 262 Conrsbericht len J. Kurz & Co., Giessen, 63. Activa. «AL. 1. An Caffa-Conto 465.92 2. „ Maaren 7897.05 3. „ Mobilien 129.06 4. „ Utensilien 58.74 5. „ Debitoren 876.72