?Xr,b MngehoteJ resucht in kräftigem Alter lur der Centralheizung und nng der Turnhck und rnbankette, sM solche esitzern obliegt. Nähere n Gymnasium. 9214 ilioiheken *« ?«te Bücher 0 z° yt«° Preisen ngekanft. 3I29 f?che Buchhdle iudanlage 5. besuche. 6, •JjfetaÄ”?er iu 1 iu ^rthm D/,pTt. von wehr als 100000 Mk. Rente. Wien, 3. October. Der erste internationale Lo ugreh für gewerblichen Rechtsschutz wurde heute hier eröffnet. An demselben nehmen über 200 Delegirte an» Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, der Schweiz, Rußland, England und den Bereinigten Staaten Theil. Kopenhagen, 4. October. Der Reichstag ist heute eröffnet worden. Das bisherige Präfidtum wurde wieder- gewählt. Das Budget weist einen Fehlbetrag von 700000 Kr. anf. Depesche» de» Bureau „Herold/ Berlin, 4. Octoder. Dem „Berl. Tagebl." wird an» Budapest telegraphier: Die „Pester Corresp." meldet: Kaiser Wilhelm hat aus eigenster Initiative angeorduet, daß die Regierung eine Htlf-actiou und die Errichtung organifirter Schutzwasserbauten zurVertheidigung gegen zukünftige UeberschwemmungSgefahr einleite. Kaiser Wilhelm führte als uachahwenSwertheS Beispiel die ungarischen Ber- hältniffe an und hob die Organisation de» tu Budapest een» Feuilleton. Susis Modifikation. Humoreske von Martha Renate Fischer. (Schluß.) Da riß der zornige Gatte mit grimmigem Lachen das Schränkchen auf — um ein paar Handarbeiten und Spitzen zu sehen. Sein Haar sträubte fich, als er mit einem Sprunge beim Fenster war, dasselbe öffnete und auf die Straße starrte: aber weder die erwartete Meoschenansammlung noch der große Blutfleck war hier zu bemerken. Besorgt kehrte er um, faßte seine Frau bei der Hand und sprach: „Susewatz, mein Liebling, Du bist also allein hier im Zimmer gewesen?" „Ja." „Und hast mit Dir selber gesprochen?" „Ja" „Machst Du da» öfter, mein kleine» Kerlchen?" „Nein." ^Sieh mal, und ich hatte Dich in Verdacht — Du warst so sonderbar vorhin, al» der Affeffor hier war — und da Mar ich eifersüchtig und dachte . . Sie sah ihn starr an, tippte dann sacht auf seine Stirn und fragte guter Dinge: „Rappelt»?" Er sagte innig: „Ich hätt» auch nicht ertragen, Susi, wenn Du mich betrogen hättest." „Betrogen ..." fie verfärbte fich, — „ja, Friedrich —" „Also doch!" schrie er in Seelevqual. „An andere Männer gedacht! — mit einem Andern im Geiste geliebäugelt!" Sufi strich mit der Hand durch die Luft und sagte bekümmert: „Wenn c8 nur daS wäre —" „Nur da»??!!" „Ja — armer Friedrich —" und fie warf fich an seinen Hal» — „eS ist — ist ja viel Schlimmeres —" lag Plötzlich zu seinen Füßen und rief: „Laß Dich nicht von mir scheiden, Friedrich!" „Scheiden?" schrie er in Angst. -Ja." Da riß er fie gewaltsam empor und sagte hart: „Steh auf und--" er schluckte krampfhaft ein paarmal — „und sage mir klar heran» — um was e» fich — h—h—handelt," vollendete er tonlos „E» handelt fich um — um —" schluchzte Sufi. „Wetter!" „Um eine 2—* „Weiter!" „Um eine kleine —" „Weiter! Wetter!" „Um eine kleine Modifikation," sprach Sufi leise. Ein graufiger Gedanke schoß durch HöferS Hirn, derselbe, den der Affeffor betreff- Sufi» gedacht hatte. Er faßte seine Frau bei der Schulter und brach angstvoll heraus: „Modifikation? — Sufi! — Modifikation? — Keine Winkelzüge, Sufi!" Sie schüttelte ihn ab und erwiderte: „Ich wache keine Winkelzüge! Und ich bin jetzt fertig mit dem Thema! Und weißt Du vielleicht schon — daß meine Eoufine einen Zahn auSgebtffen hat?" Wie sah denn die kleine Frau mit etvemwale auS? . . trotzig — durchtrieben — ängstlich--Und wa» schwatzte fie? — — wollte fie ihn nur ablenken — oder — Und zog die Schultern empor, machte aus ihren Aermeln einen Muff, vergrub die Hände darin und stand da vor ihm ganz enr- zückend ungezogen. Friedrich Höfer sagte rauh: „WaS geht wich Deine Coufine an. Bitte, erkläre Dich, was verstehst Da unter einer Modifikation?" Aber Snsi beharrte bet ihrem Thema, trippelte zwei Schritte nach recht-, zwei Schritte nach link- und fragte: „Weißt Du auch, daß fie ihn hat etnfetzeu laffeu?" „Wer? wa»?" schrie der Mann. „Meine Coufine," sagte Sufi keck . . . „den Zahn." „Ja! ja! ja! Ich habe ihr sogar da» Geld dazu gegeben. Ich will wtffen, wa» eine Modifikation ist." „Du — u — u —" wachte Sufi zärtlich. „WaS gibt»?" „Ob ihr Mann fich wohl deßhalb wird von ihr scheide» lassen?" „Er ist doch kein Kretin!" schrie Höfer in Qual. . . „Wa» ist eine Modifikation?" „Du--da- ist eine mit meiner Coufine, aber eine schwerwiegende, und dem Onkel S— Senftiu» sein — un- achtes ©ein, da» ist auch eine, aber da» ist eine fürchterliche. Und ich hab einen Zahn au-geb!ssen . . Dn Ungeheuer von einem Mann! . . und da- ist meine Modifikation." „Sn — se —" „— matz," vollendete fie, steckte die Fäustchen in die Augen und fing zu weinen an. „Ich hab so Angst gehabt, Du würdest Dich von mir scheiden lassen, Friedrich. Denk bloß, wa- Du gesagt hast wegen der Alma . . ." „Na — ja, wenn ein Kerlchen so eifersüchtig ist, wie Du e- warst, mein Kerlchen . . ." Und er umfaßte feine Frau und zog fie glückselig zum Sopha. Da mußten beide ganz dicht nebeneinander fitzen wegen der puppenhaften Raum- verhältnisse. Sufi drückte fich an seinen Hal» und sagte: „Und wegen dem bischen Gold, was dran ist, vergehst Du, bloß so viel wie ein Fischscknppchen — da könnt' ich nicht sprechen und habe gezischt wie eine kleine Dampfmaschine. Und da kommt gerade Dein bummer Freund. Und kaum fitze ich hier und übe ein bißchen, da kommt wieder mein dummer Mann. Und jetzt hat fich die Gewöhnung vollzogen und eß genirt mich nicht mehr." „Susematz . . mein Kerlchen —" seine Stimme zitterte vor Glück, vor Erleichterung. Da» Kerlcheu aber sagte mit Pathos: „Küsse mich!" Und al» er eß gethan hatte ohne weitere Zurede und dn* dringlich, sprach Susematz weiter: „Wo Du gesagt hast, Du würdest keine Frau küssen, die —* _ eine--", Friedrich Höfer hustete schalkhaft, „Modifikation hat? . . . Und wenn eß deren zehn wären,^ sagte er selig und küßte fie - „ober zwanzig wären — und er küßte fie weiter — „Du" — Knß — „mein liebe», einzige» Lumpengefinbelchen." Professor Dr. O- Behaghel. Gießen. Beh ff »247 soctald emokratische Landtagswahlen tn i fc Sie gestrigen Nachmittags« und den diesbezüglichen sich zur Zett bet seinen eheliche Verbindung mit der beiderseitigen Ange« der Gegenwart Ment auch zur Mit großer Zähigkeit hat alte Brauch und Glaube im so daß man ohne große Ge- Ein guter Thetl de« religiösen Bi Provinzen den Bor- Geschäft«. Geschäft-. 3. Bro- daß sie Mttglieder de- Oberhessischen Geschicht-verein-, Sectiou für Volkskunde, werben, gegen den geringen Jahre-' beitrag von 1 Mk. Die Zahlung geschieht an den Rechner deS Verein-, Herrn Commerzienrath Heichelheim tu Gießen. Dieser Herr, sowie der unterzeichnete stellvertretende Vorsitzende der Sektion, nehmen die Anmeldungen zum Beitritt entgegen. Ueber den Fortgang deS Unternehmen« soll eine in zwang« loser Weise erscheinende Zeitschrift, „Blätter für hessische Volkskunde", Bericht erstatten, die auch Mittheilungen au« dem gesammelten Stoff bringen wird. Sie wird den Mitgliedern der Sectiou unentgeltlich zugrftellt werden. rchmi Jrttta r 10t bt Mcke 3' öffentli fietgm Sie vorher Zweckt ttaggel @ri Bod:nS. Aber die Volkskunde Aufhellung der Vergangenheit, bis tn unser Jahrhundert der Stamm des Volke- gewurzelt, fahr Rückschlüsse machen darf. Id r * hi Darmstadt und Baden. Der Anschluß weiterer und Länder ist bereit« in die Wege geleitet. In stand wurden gewählt: 1. Biernatzki-Boorde, führer de- Verbände« zu Kiel, 2. Hildebrand, Essen: Emil Behrend hält Eltern in Altendorf auf. Die Marie HuSmann soll auf Wunsch hörigen demnächst stattfindeu. Hamburg, 5. Oktober. Der Glaubens unserer Vorfahren ist ermittelt worden mit Hilfe von Zeugnissen der Gegenwart- eS ist möglich gewesen, dunkle Andeutungen altdeutscher Dichter au« Einrichtungen und Sitten unserer Tage zu verstehen. An der Hand der OrtSbezeichnungeu läßt sich unter Umständen verfolgen, wie weit sich die Siedelungen der alten Kelten wie der Römer erstreckt haben. Vorsichtig beurtheilt, kann die Gestalt der Häuser Zeugoiß ablegen von der StammeSart seiner Erbauer. Selbst Fragen ganz allgemeiner Art lassen sich mit Hilfe der Volkskunde ihrer Lösung näher führen, wie die Fragen nach der Entstehung und Verbreitung des Volksliedes, nach seinem Verhältoiß zum Kunstlied. Wenn eS sich etwa Herausstellen sollte, daß Sprachgrenzen mit Grenzen auf dem Gebiete der Sitte, des Brauches zusammenfallen, so wäre das ein gewichtiger Beweis gegen gewisse Anschauungen heutiger Gelehrten über dte Entstehung der Mundarten. Was bis jetzt auf dem Gebiete der hessischen Volkskunde geleistet worden, ist verhältntßmäßtg sehr wenig. Der große Wenker'sche Sprachatlas hat selbstverständlich auch Hessen in seinen Bereich gezogen und macht es uoS so möglich, un« mit unserer Wißbegierde über sprachliche Dinge im Wesentlichen auf den Wortschatz und Erscheinungen der Satzfügung zu be- schränken. Soweit aus dem Gebiete der Sitten und Gebräuche, deS Volksliedes und der Sagen schon ältere Aufzeichnungen vorliegen, wird e« sehr lehrreich sein, den heutigen Thatbe- stand mit jenem früheren zu vergleichen. Um die im Vorstehenden angedeuteten Aufgaben auch für unser schöne» Hessenland zu lösen, hat sich vor Kurzem tu dem Ober- hessischen GeschichtSverein eine besondere Abtheiluog sür hessische Volkskunde gebildet. Es besteht allerdings nicht die Absicht, die Ausgabe sogleich tu ihrem ganzen Umfang in Angriff zu nehmen- der genannte Verein will sich vielmehr vorerst auf das ihm zunächst liegende Arbeitsgebiet, auf Oberheffeu beschränken. Binnen Kurzem werden Fragebogen, dte zum Sammeln aoleiten sollen, au-gegeben werden. Alle Freunde de» hessischen VolkthumS sind eingeladen, da- neue vaterländische Unternehmen dadurch zu unterstützen, •• Reue genossenschaftliche Drgeitfittn für de» la»d virthschastliche» Einkauf. Der Anwalt deS Allgemeinen Der- bandeS der deutschen lavdwirthschastlichen Genoffenschasten Geheimer RegierungSrath HaaS-Offenbach schreibt un«: Ueber dte bedeutungsvollen Neubildungen auf dem Gebiet deS landwirthschaftltchen Vereins- und Genossenschaftswesens, die der letzte Monat geschaffen hat, find vtetach ungenaue und mißverständliche Nachrichten in dte Oeffentlichkett gedrungen, dte eine Klarstellung erwünscht machen. ES handelt fich um zwei große Organisationen. Am 23. August ist zu Berlin dte „Bezug-Vereinigung der deutschen Land- wirthe" in- Leben getreten, der sich ziemlich alle große landwirthschaftltchen Vereinigungen aoschloffen, dte den Ankauf landwtrthschaftlicher Rohstoffe für thre Mitglieder de» treiben. Dieser Organisation sagten sofort den Beitritt zu außer dem Allgemeinen Verband der deutschen landwirthschaftltchen Genossenschaften zu Offenbach a. M. der General- anwaltschaftsverband ländlicher Genossenschaften für Deutschland zu Neuwied, die deutsche LandwirthschaftSgesellschaft, hte Bauernvereine für Westfalen, für Rheinland und für Baden, der Bund der Landwirthe und der bayerische Laude-verband der landwtrthschaftlichen DarlchnSkassenvereine, mit zusammen 1,050,000 Landwirthen al- Mitgliedern, also beinahe der dreifachen Mitgliederzahl gegenüber der augenblicklichen de- Allgemetnen Verbandes. Don einigen anderen, tn der Versammlung nicht vertretenen Verbänden liegen schon Auf. nahmegesuche vor. Der Zweck der Bereinigung ist die Feststellung gemeinsamer Kaufbedingungen gegenüber den Ringen der Düngerfabrikanten. Der allgemeinen Eioficht, daß einem festen erfolgficheren Widerstand gegen Anmaßungen der Fabrikanten die Einigung der deutschen Laudwirthe auf diese» Gebiete, die Beseitigung jeder Coucurrenz zwischen ihnen vorangehen müssen, verdankt dte Bereinigung ihr Entstehen. Dte Anregung dazu gtng vom Weftfältschen Bauernverein auS. Dte Borberettungen übernahm der Allgemeine Verband al- diejenige Corporation, dte den größten Bedarf au Düngestoffen hat. Wetter dem ThätigkettSgebiet nach und enger der Betbetligung nach tst der Wirkungskreis der ^Großhandels-Gesellschaft der deutschen landwirthschaftlichen Ein- und VerkaufSgenossensch^.ften, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht" mit dem Sitz zu Hamburg, dte tn Dresden am 25. August gegründet wurde. Dieselbe bezweckt: 1. den gemeinsamen Einkauf von landwirthschaftltchen Be- trieb-stoffen, namentlich von Import-Artikel- 2. den gemeinsamen Verkauf landwtrthschaftlicher Erzeugnisse, insbesondere auf dem Wege der Export-- 3. da« Speditton-geschäfr 'üt dte Genossen. Diese ist nur von den dem Allgemeinen Der. bande zugehörigen Geschäft-verbändeu und Eentral-Ein- und BerkaufSgeoossenschaftcn vorbereitet und gegründet worden. Sie will im Gegensatz zu der ersten Bereinigung nicht nur ein gemeinsame«, gleichmäßige« Vorgehen vereinbaren und rechtlich ficherstellen, sondern will eigene Geschäfte betrüben und diejenigen Branchen von den provinziellen Organtsat onen übernehmen, die zweckmäßiger und vortheilhafter gemeinsam betrieben werden, und dte sprctrll tn Hamburg, dem Haupt- Ein- und Ausfuhrplatz Deutschlands am Besten wahrgenowmen werden können. Ihre Geschäfte werden sich nach den bisher vorliegenden Beitrittserklärungen zunächst erstrecken über Westpreußeo, Pommern, Posen, Schlesien, Brandenburg, Schleswig Holstein, Hannover, Oldenburg, Kurhessrn, Hessen- Eger, 5. Oktober. Redakteur Hofer wurde gestern auf telegraphische Anordnung des Prager OberlandeSgerichtS gegen Stellung einer Eautton von 5000 fl. auö der Haft entlassen. Beeinflußt wurde die gerichtliche Entscheidung durch dte Krankheit HoferS. Hofer, der seit vier Wochen tn Haft saß, wurde vor dem Gefäugniß von einer großen Menschenmenge erwartet und mit Hetlrufen begrüßt. Madrid, 5. Oktober. Sagasta will zunächst dte beiden kubanischen Parteien, nämlich dte Autonomtsten und die konstitutionellen Unionisten, unter einen Hut zu bringen suchen. ES wird die Aufgabe deS künftigen Gouverneur« sein, sofort eine Notablen-Dersommlung etnzuberufen, in der dte Reformen proclamtrt werden sollen. Parteitag beschäftigte fich tn der fitzung eingehend mit der Parteipresse Beschlüssen. Karlsruhe, 5. Oktober. Dte dürften am 10. November erfolgen. T Wirth weit tu dies mi d b f unb ?• Mute P4 Lia ;^",lh«B«lln !«»b' '" UmlH M.„s miiilitbtr t„ ° b' am Besten mahrgen°»men lerdrn st» ”»* b‘n zunächst ‘rtXa SsL ' tutet °in btn Bor« i*äsz tangra d" ^fornc» vielgestaltig^ lh«> fcÄlU'Wa‘ fr*« tot” 8«"4 "esfj***1* lrthsch^/"' ,ik> bedars- ,int sehr 4°, Dülll übkl Innern Dri^»* ^rdmeste" ffiefte«1 D0^nmeife & iS«gs SSftsS- Bitt« «lh *' - ihNNS öt -^8^ 8234 Verein In dieser Zeit geleistet hat, da die Blätter über seine Feste und sein Wirken wenige und dann nur kurze Notizen brachten, von welchen keine von dem langjährigen Vorsitzenden deS Vereins auS- gegangen find. Der Verein sowohl wie sein Vorsitzender huldigten stet« dem Grundsätze: .Lasse Deine linke Hand nicht wisien, waS Deine rechte thut!" Zu Weihnachten hat der Verein seit seinem Bestehen in 348 Fällen hinterlassene Waisen verstorbener Kameraden gekleidet, und während der Zeit an bedürftige Kameraden über 7200 Mk. en Unterstützungen ausgezahlt. Zu keinem Fest, zu keiner Feier wurden von den Mitgliedern besondere Beiträge erhoben. Dank der besonnenen, sparsamen Wirthschaft seines Vorstandes hat der Verein die« gekonnt. FreUich konnten da keine fulminanten Berichte über glänzende, prunkvolle Feste vom Stapel gelassen werden, denn die Feste waren einfach und bescheiden, aber gemüthlich, wie man eS unter diesen Verhältnisien und auch bei alten Soldaten nicht ander« erwarten soll. Niemals hat er Jemand um eine Beihilfe für seine UnterstützungSkasse angegangen; auch ist ihm niemals eine solche zu Theil geworden. Niemals ist ein Kamerad, wenn er eine Unterstützung erhalten hatte, darum angesehen und weniger geachtet worden; eben so wenig wurde auf die gesellschaftliche Stellung Rücksicht genommen. Wie in Reih und Glied und im Feld auf gemeinde und Militärgemeinde Donnerstag, den 7. Oktober, von 4 bis 7 Ubr; Freitag, den 8. October, von 12 bis 1 Uhr, und von 3 biS 7 Uhr, jedesmal in der Wohnung des Pfarrers. Für die Johannesgemeinde wird noch weitere Bekanntmachung erfolgen. Äottesdieuft in der Syuagvg' Mittwoch, den 6. October: versöhnungsfest. Vorabend 5«s Uhr: Predigt, Morgens T° Uhr, Predigte« «« H” ««» 5 Uhr FesteSauSgang 6” Uhr. mr MESSMER’ 16ees Beliebte Theemischungen höchster Krel*°- b. 3.50 pr. Pfd. vorzügl. QuaL Probepaok. GO u. 80 kk> Stand und Lebensstellung keine Rücksicht genommen wird, ss wird es auch im Krtegerveretn gehalten. Der Kriegerverein ist der Stammoerein unserer militärischen Vereine und die alten FUdzugSsoldaten, welche den Verein gründen halfen und ihm treu geblieben sind, befinden sich wohl unter den jüngeren Kameraden. Daß der Kriegerverein in monarchischer und patriotischer Weise wirkt, daS beweist seine 24jährige Thärtgkeit, und so soll es auch bleiben, ohne darüber viele Worte zu verlieren. So wie der Verein unbeirrt selbstständig daS erreicht hat, waS erreicht worden ist, so wird er auch weiter wirken, vertrauend auf eigene Kraft, ohne Jemand um Unterstützung u. s. w. anzugehen. Sollte ihm eine solche freiwillig zu Theil werden, so wird er dieselbe dankbar annebmen und anerkennen. Anzeiger* der Stad* Gietzeu. Evangelische Gemeinde. Der wird in ollen vier Gemeinden «m Donnerstag, den 14» Oktober, seinen Anfang nehmen. Anmeldungen dazu seitens der Eltern und Kinder werden erbeten: für die MatthäuSgemetnde, MarcuSgemeinde, Lucas- ermischte Anzeigen 8769 zu lesen. in Bremen 2361 befördert Passagiere der concess. Agent Carl Loo^ in Gießen. bis Abend« 10 Linie A Linie B Linie C Wemstnschkll,p.St.Wf., zu verkaufen bei 3431 Louis Rothenberger Ww. ^^^apitahen^*| 6000 Mk. gegen gute Sicherung zu leihen gesucht. Offerten unter X. 25 an die Expedition dieses Blattes.3910 »«er Omnibus-VerbindungÄXhÄ) Marburgerftratze—Markt—Bahnboi und zurück. 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