M! / Ur, 'ung. ,j ins. btvd». 1(8 ^togramm. bm^unrrreicht ttetibh Stellung, n®laninumtnttn. tigfeit^erein) Giessen *97. M: 8 Uhr: «Mtts Salle. «Uhr-ML dr-Satten um 2 IM lofftra^e, Mfianiagr, Miatze. ÄnlM-BM, : M Frstpiatz. Nachmittags: itr|pitk)$an;D|w. .er Feßlage eine seM Damevbedievong> iria Thoniasso töw. Fefiplatzc: 9 Aögliiht. WERK. jung 6tn>a4iin« I- $orft«nL— Kieles- 5, Ni6s' ngsfest sW"*4' $*•*] •llblec»'1’" irt c”, ;,der aW* .etnreö r »eP^ den 11 F >«<■ Nr. 155 Erstes Blatt Dienstag de« 6. IM L8N7 Der Gietze«er Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Zlamitteuvtälter werden dem Anzeiger «vchentlich dreimal beigelegt. Siebener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Lierteljähriger Aöouucmentspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Kchntstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt füv den Tiveis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de, folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. chratisöeitage: Hießener Kamilienötätter. Alle Annoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehm« i Anzeigen für den „Gießene-r Anzeiger* entgeg«. Amtlicher LheiL. Gießen, den 3. Juli 1897. Betr.: Die Vorschriften des Arbetterfchutz-GefetzeS vom I.Junt 1891 über die Arbeitsbücher und Beschäftigung jugendlicher Arbeiter und Arbeiterinnen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen a« die Grofth. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Nach c II. Abs. 2 der Ihnen zugegangenen gedruckten Anweisung vom 26. März 1892 ist von der Ortspolizei- Behörde in jeder gewerblichen Anlage, welche den Be- stimmungen der §§ 135 bis 139b der Gewerbeordnung vom 1. Juni 1891 unterliegt und in welchen Arbeiterinnen oder jugendliche Arbeiter beschäftigt werden, jährlich mindestens eine ordentliche Revision vorzunehmen. Hierbei sind folgende Punkte festzustellen: 1) Wie groß ist die Zahl der in der revidirten Anlage zur Zett beschäftigten Arbeiter a. zwischen 16 und 21 Jahren, b. zwischen 14 und 16 Jahren, o. unter 14 Jahren? In allen Rubriken a., b. und c. find diese Zahlen getrennt nach Geschlechtern festzustellen. Außerdem ist, soweit dies thunlich, die Zahl der Arbeiterinnen über 21 Jahre zu ermitteln. 2) Sind sämmtliche minderjährige Arbeiter (mit Ausnahme der unter A III Abs. 3 der Anweisung bezeichneten) mit vorschriftsmäßig ausgefüllten Arbeitsbüchern versehen? 3) Ist in den Arbeitsräumen, in denen Arbeiterinnen über 16 Jahre beschäftigt werden, der Auszug aus den gesetz- ltchen Bestimmungen auSgehängt? 4) Stimmt die regelmäßige tägliche Arbeitszeit au den Vorabenden der Soun- und Festtage und die Mittagspause der Arbeiterinnen über 16 Jahren mit den gesetzlichen Vorschriften (§ 137 Abs. 1—4 der Gew.-Ord.) und mit der, der OrtSpoltzeibehörde erstatteten Anzeige überein? 5) Wird denjenigen Arbeiterinnen über 16 Jahren, welche ein Hauswesen zu besorgen haben, auf ihren Antrag eine lt/zstündige Mittagspause gewährt? 6) Werden nicht Arbeiterinnen entgegen der Vorschrift de» § 137 Abs. 5 der Gewerbeordnung während der ersten vier Wochen nach ihrer Niederkunft beschäftigt oder ist, sofern eine Beschäftigung während der folgenden zwei Wochen statt- findet, da» Zeugniß einer approbirten Arztes, welches diese Beschäftigung für zulässig erklärt, beigebracht wordeu? 7) Sind in den Arbeitsräumen, in denen jugendliche Arbeiter beschäftigt werden, der Auszug aus den gesetzlichen Bestimmungen und da» Derzeichniß der jugendlichen Arbeiter auSgehängt? 8) Stimmen die Angaben diese» Verzeichnisses über Arbeitszeit und Pausen mit den der OrtSpoltzeibehörde gemachten Anzeigen überein? 9) Stimmen die in dem Berzeichniffe eingetragenen jugendlichen Arbeiter mit dem Befunde und mit den vom Arbeitgeber verwahrten Arbeitsbüchern überein? 10) Stimmen Arbeitszeit und Pausen der jugendlichen Arbeiter mit den gesetzlichen Vorschriften und de» auf den Verzeichnissen eingetragenen Angaben übereiu? Indem wir Sie an die Vornahme dieser Revision hiermit erinnern, wollen wir Ihrer berichtlichen Vorlage, unter genauer Berücksichtigung der vorerwähnten Punkte, bis zum 15. August d. I. spätestens entgegensehen. v. Gagern. Bekanntmachung, betr.: Den Verein zur Unterstützung und Besserung der aus den Strafanstalten Entlassenen, hier: Die Neuwahl der Mitglieder der Bezirksvereinscommissionen für die Jahre 1897, 1898 und 1899. Die Mitglieder des rubr. Vereins werden hierdurch zu einer Haupt ° Versammlung auf Dienstag den ÄO. Juli 1897, Nachmittags 3 Uhr, in das Re- gierungsgebäude dahier ergebenst eingeladen. Gießen, den 5. Juli 1897. Die Bezirksvereinscommission des Vereins. v. Gagern. Bekanntmachung. Die am 4. März l. I. angeordnete Sperre des Riegelpfades zwischen Ludwigftraße und der Kennel'schen Hosraithe wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 3. Juli 1897. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth. Deutsche» Leich. Nürnberg. 3. Juli. Heute Mittag um 12 Uhr verkün- deteu Böllerschüsse den Beginn des 12. deutschen BundeS- schießens. Die Stadt hat in allen ihren Theilen Festgewand angelegt und sich zu dem besonderen Zwecke sinnreich geschmückt. — Die Schützen aus ganz Deutschland treffen in großen Schaartn, zum Theil mit Extrazügen, hier ein; die Zahl der angemeldeten Schützen Übertrifft schon jetzt diejenige aller früheren Bundesschießen. Ehrenpreise, darunter solche von Sr. Majestät dem Kaiser, Prinzregenten Luitpold, Kaiser Franz Josef und anderen Fürsten gestiftete, sind in überaus großer Zahl eingegangen. Heute Abend findet in der coloffalen, mit den Büsten Sr. Majestät des Kaisers und des Priuzregenten auSgestaiteten und herrlich geschmückten Festhalle ein Festcvmmers zum Empfange der Gäste statt. Straßburg i. E., 3. Juli. Aus den verschiedensten Theilen Elsaß-Lothringens lausen Nachrichten über schwere Gewitter mit Hagelschäden ein. In der vergangenen Nacht gingen zwei schwere Gewitter mit Hagelschlag über Straßburg nieder. In Oberhausbergen war der Regen so stark, daß das Waffer in die Häuser etndrang und Sturm geläutet wurde. Im Canton Buchsweiler sind 16 Gemeinden verhagelt. Nach vorläufiger Berechnung beträgt der Schaden über drei Millionen Mark. Ausland. Konfiautinoprl, 3. Juli. Der Sultan drücke dem deutschen Botschafter sein Beileid wegen des Unterganges des Schiffes Reivbeck au». Der Marine-Minister ist angewiesen, eine etwaige Hebung des Schiffes mit allen Mitteln zu versuchen. Der Sultan zeigt besonders sein Interesse für die Familien der Ertrunkenen. Konstantinopel, 3. Juli. Unter den Botschaftern find neuerdings bedeutende Meinungsverschiedenheiten hervorgetreten. Man spricht von einer vorübergehenden SuSpen- sirung der Konstantinopeler Conferenzen, damit den Kabinetten Zeit zu einem neuen direkten Austausch gegeben wird. Nach der Anficht unterrichteter Persönlichkeiten fei ein baldiger Abschluß der Verhandlungen nicht zu erwarten. Dieselben würden sicherlich noch zwei Monate dauern. SZeuefte NachsichsSMo Wolff» telegraphische» Correfpondenz-Bureau. Lübeck, 4. Juli. Gestern Abend begab fich Seine Majestät der Kaiser von der „Hohenzollern" nach dem Kurhaus in Travemünde und nahm daselbst die Preis- vertheilung au die Sieger in der See-Regatta Kiel-Travemünde vor. Seine Majestät überreichte eigenhändig den Siegern die gewonnenen Preise und verweilte sodann noch bis gegen 11 Uhr im Kreise deS Regatta-Vereins. Hierauf kehrte Seine Majestät an Bord der „Hohenzollern" zurück. Heute Vormittag 11 Uhr begann hier die Regatta bei heftigem Winde; mehrere Segler traten wegen de» zu starken Windes zurück. Nürnberg, 5. Juli. Das 12. deutsche BundeS- schießeu ist von etwa 5000 Schützen aus ganz Deutschland, Oesterreich, Schweiz usw. besucht. Auch aus Amerika find einige 40 Schützen mit ihren Damen eingetroffen. Gestern Abend fand die Begrüßung in Form eines Commerfes in der großen Festhalle auf dem Feftplatz statt, während die Amerikaner das Fest der Unabhängigkeitserklärung im „Württemberger Hof" feierten. Heute Vormittag H*/zUhr erfolgte der Feftzug durch die Prächtig decorirten Straßen. Der Festzug stellt in drei Abheilungen die Zeiten Barba- roffas, Maximilians und Gustav Adolfs dar. Die Costüme waren den alten Zeiten getreu nachgebildet. Alle die Ritter, Ritterfrauen, Minnesänger, Herolde, Fanfarenbläser, Reisige, Künstler, Landsknechte, Kaufleute, Patrizier, Gewerbetreibenden usw., die wundervollen Wagen der Germania und der Minne, die frohen Gestalten der Schützen, die jubelnden Zuschauer, alles dies in dem Rahmen der alterthümlichen Straßen der alten Reichsstadt bot ein prachtvolles geradezu überwältigende» Bild. E» ist nur eine Stimme, daß Nürnberg alle ihre Vorgängerinnen übertroffen hat. Vor den auf dem Marktplätze am „Schönen Brunnen" errichteten Tribünen, auf welchen u. A. Cultusminister von Landsmann, Regie- rungtpräfident von Zenetti, sowie die Spitzen der Civil- und Militärbehörden Platz genommen hatten, erfolgte um zwölf Uhr die Uebergabe des Bundesbanners an die Stadt. Auf dem riesigen Festplatz vor der Stadt löste fich der P/2 Stunden lange Zug auf, um 3 Uhr fand in der mächtigen Festhalle Festmahl statt; etwa 300 Personen betheiligten fich daran. Gymnafialrector Vogt hielt die BewillkommungSrede, der Vorsitzende deS Gcsammrauschuffes deS deutschen Bunde»- schießens HauSschild-Brernen brachte ein Hoch auf den Kaiser und den Prinzregenten, die anderen deutschen Fürsten und daS deutsche Volk aus. Es folgten noch andere Toaste, wie auf die Stadt Nürnberg und auf die Schützen. An den Kaiser wurde folgendes Huldigungstelegramm gesandt: „An Se. Majestät Kaiser Wilhelm II.: Au» allen Gauen Deutschlands, aus Oesterreich, aus der Schweiz, ja aus Amerika, zu Tausenden versammelt, bringen die deutschen Schützen ihren begeisterten Jubel dem deutschen Vaterlande dar und bitten Ew. Kaiserliche Majestät, unsere patriotischen und dankbaren Huldigungen entgegennehmen zu wollen." Ein ähnliches Telegramm wurde an den Prinzregenten geschickt. Die Zahl der gewidmeten Ehrenpreise, darunter von Kaiser Wilhelm, den Priuzregenten und Kaiser Franz Josef ist eine kolossal große. Um 5 Uhr begann daS Concurrenzschießen. Madrid, 4. Juni. In Albacette find Unruhen wegen der Verzehrungssteuer auSgebrochen- Eine Anzahl Frauen zündeten daS Steuergebäude an. Einige GenSdarmeu wurde» durch Steinwürfe verwundet. Depeschen deS Bureau .Herold." Xravemüude, 4. Juli. Der Kaiser und Prinz Heinrich wohnten mit ihrem Gefolge drei Stunden dem gestrigen Bierabend im Kurhotel bei. Hamburg, 4. Juli. Wie der „Hamb Corresp." au» Berlin erfährt, sprach der Staatssekretär v. Marschall in feiner letzten A'tdi^z beim Kaiser vor Antritt deS Urlaubs die Bitte aus, im Herbst von seiner hiefigen Stellung entbunden zu werden. Pari», 4. Juli. Die Morgenblätter bezeichnen den Schaden, welchen der Hagelsturm, Ueberschwemmungen und Blitzschläge innerhalb der letzten 24 Stunden im südwestlichen Frankreich angerichtet, als unberechenbar. Die von der Regierung in der Kammer beantragten vier Millionen zur Unterstützung der Opser des Unwetters feien weniger als nichts. In Toulouse und auch in anderen Orten find Häuser eingestürzt. Die Ernte ist vollständig zerstört. Die Häuser stehen zwei Meter unter Waffer. Zahlreiche Personen sind vom Blitz erschlagen worden. Kiew, 4. Juli. Eine große SchifsS-Katastrophe hat sich auf dem Dnjepr zwischen hier und JekatarinoSla« ereignet. Nähere Einzelheiten fehlen. Sofia, 4. Juli. Nachdem drei Fälle von Pest in Konstantinopel constatirt worden find, ordnete die hiesige Regierung für alle aus der Türkei kommenden Reifenden eine 15tägige Quarantäne an. Königsberg, 5. Juli. Wie hier verlautet, übernimmt Graf Wilhelm Bismarck da» Oberpräfidium von Schleswig-Holstein, sein Nachfolger soll Herr v. Bötticher werden. Hamburg, 5.Juli. Die gestern stattgefundene Generalversammlung der Hafenarbeiter Deutschlands war von 47 Delegirten besucht. An dem Festzuge nahmen 12 000 Personen mit Bannern und Musik Theil. Auf dem Festplatz zu Barenbeck sprachen die socialistischen Abgeordneten Pfannkuch und v. Elm über die Organisation der Gewerkschaften und deren gegenwärtige Wirksamkeit. Mons, 5. Juli. In fünf großen Versammlungen der Strikenden wurde gestern die abschlägige Antwort der Grubendirectoren verlesen. Die Strikeführer forderte» die Arbeiter auf, nicht eher zu ihren Gruden zurückzukehren, bi» sie Genugthuung erhalten haben; die socialistischen Syndikatkaffen würden den letzten Pfennig hergeben. Toulouse, 5. Juli. Die Ueberschwemmungen nehmen in ganz Südfrankreich einen bedrohlichen Umfang an. Die meisten Verkehrswege find unterbrochen. Im AroSthal stürzten sieben Häuser ein. Locales rrnd provinzielles. Gieße», den 5. Juli 1897. ♦* Ordensverleihung. Seine Majestät der Kaiser haben dem Generalmajor z. D. v. Holwede, bisher Tom- manbeur der 49. Infanterie-Brigade (1 Großh. Hessisches den Stern zum Königlichen Rronenorbtn zweiter Klaffe mit Schwertern am Rtnge allergrädigst zu verleihen geruht. * * Ernannt wurden am 28, Juni l. I». die Militär- aowärter Heinrich Duchardt au» Lauterbach und Anton Sommerkorn aus Londorf zu HauSwärtero im sogen. Reuen Canzletgebäude zu Darmstadt, mit Wirkung vom 1. Juli d. I. an. • * * Zu den Ruhestand versetzt wurde am 26. Juni l. I. der Steueraufseher Adam Schilling zu Grüuberg auf sein Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. Juli l. I. au. * • Militärperfonaluachricht. Freiherr v. Autenried, Pr.-Lieut. vom Jnf.Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, in das Inf. Regt. Nr. 97 versetzt. * * Postpersoualoachrichten. ES tritt in den Ruhestand der Kaiserliche Ober-Postdirector, Geheime Ober.Poftrath Clavel in Darmstadt. Versetzt find: der Kaiserliche Obrr>Postdirector Maier von Lteguttz nach Darmstadt, der Ober'Postasfistent Meistnger von Elberfeld nach Mainz, der Oder-Postasfistent Guthier unter Ernennung zum Post- Verwalter vou Offenbach (Main) nach Ehringshausen (Hessen), der Postaifistenr Hahn von Darmstadt nach Groß-Gerau, der Postassistent Jach mich von Bingen (Rhein) nach Mülheim (Rhein). Angestellt ist als Poftasfiftent der Poftanwärter Jäger in Mainz. Angenommen ist zum Poftagenten der Landwirtb Menz in Renzendorf. ** Der CircuS Zmmaul erfreut sich fortgesetzt der Gunst des jeder Bornellung zahlreich beiwohneoden Publikums. Künstler und Künstlerinnen bieten in ihren Specialfächern Großartiges. Wir hatten u. A. Gelegenheit, dem Auftreten der Geschwister Borlop in ihren Salto-Mortalen, die der Lawinensturz abschließt, des Mr. Konrady als Hand- und Kopf-Equiltdrist, des Mr. Huberts Bincento als Frosch- Imitator, der Brothers Lemany als Zauberparodtsten, der Grunatho-Truppe als Parterre-Akrobaten, des Signor Almado als Fuß-Equilibrist, des Mr. Reiff- Wels als Electro-Mufikal-Clowu, des Mr. Montrell als Gentleman-Jongleur, sowie der Vorführung der dresfirten Hunde beizuwohnen. Wir können nach dem Gebotenen den Belach der heute Abend stattfindendeu unwiderruflich letzten Vorstellung nur empfehlen. ** Fahrbeamleuverein. Am 3. Juli feierte der hiesige Fahrbeamtenverein in dem Festsaale deS Cafe Leib sein viertes Stiftungsfest, verbunden mit Aufführung von Theaterstücken und Tanz. Der Vorsitzende leitete die Festlichkeit mit einer Ansprache ein, dabei betonend, daß der Verrin aus kleinen Anfängen durch Einigkeit und Opferfreudigkeit cs zu seiner jetzigen Blüthe und Größe gebracht habe. Mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf Se. Majestät den Kaiser und Se. Kgl. Hoheit den Groß- Herzog schloß er seine Rede. Ein Prolog, gesprochen von der Tochter eines Vorstandsmitgliedes, fand verdienten Bei- fall. Desgleichen die aufgeführten Theaterstücke. Wir wünschen dem Verein auch fernerhin ein glückliches Blühen und Gedeihen mit der Devise: „Mit Volldampf immer voran". ••H. Die „Wanderer", Gießener Radfahr - Gesellschaft, haben bei den am gestrigen Sonntag von dem Bicycle-Club in Darmstadt veranstalteten großen internationalen Bahn- wettfahren sehr schöne Erfolge durch ihre Mitglieder, Herren Karl Duill und Ernst Bethge zu verzeichnen. Im Gauverbandsfahren über 2000 Meter gelang cs nämlich Herrn Duill, nach schönem Spurt, dicht hinter Opel-RüffelS- heim das Ziel paffirend, den zweiten Preis, eine hohe Pracht- volle Rococo-Uhr, zu gewinnen, während Herr Bethge sich den dritten Platz sichern konnte, womit ihm ein silberner Becher zufiel. — Bei der guten Gelegenheit zum richtigen Trainiren auf der hiesigen Rennbahn werden fernere große Erfolge wohl nicht auSbleiben und wir hoffen, schon recht bald über solche berichten zu können. All Heil! **H. Kuratorium der Reuubahu Gießen 1897. Ein Be- weis für die vorzügliche Anlage der neuen Rennbahn an der Hardt ist es, daß die bekannten Rennfahrer C. Lauter mann-Darmstadt und O. Christiansen- Kopenhagen am nächsten Donnerstag Nachmittag von 51/* Uhr an hier versuchen werden, im Tandemfahren alle deutschen Records bis 3000 Meter zu verbeffern. Diese Veranstaltung, bei welcher sehr tüchtige Schrittmacher mitwtrken, wird den Besuchern einen sehr anziehenden sportlichen Genuß bereiten, und es ist auf eine große Betheiligung von Zuschauern um so mehr mit Bestimmtheit zu rechnen, als nur ein ganz geringfügiges Eintrittsgeld zur Deckung der Kosten erhoben werden soll. — Bon guten Herrenfahreru find eine ganze Anzahl zum Trainiren angemeldet- Herr Albert Becker aus Hofheim wird schon morgen auf etwa 14 Tage hier eintreffen. All Heil! ** Da» Sommerfest bei Zitherelub (Wohlthätigkeits.Bereiu) ging programmgemäß vor fich. Nach dem Fest-CommerS am SamStag folgte gestern Morgen der von der RegimentSmufik und den Spielleuten ausgeführte Weckruf. Der Feftzug am Nachmittag bot dem zahlreich spalterbildenden Publ-kum eine hübsche Augenweide. Nach dem Eintreffen desselben ent- wickelte fich auf dem Festplatze am SchützenhauS ein recht volksthümlicheS Leben, das, durch keinen Mißton gestört, bis gegen Mitternacht anhielt. • • Sachbeschädigung. Vor einigen Tagen wurde in der Moltkestraße und Senkenbergstraße verschiedener Unfug ver- übt und auch zwei Capitäle von Thorpfeilern herunter- geworfen. Als Thäter wurde ein Arbeiter, der fich auch Abends mit dem Verkauf von Bretzeln beschäftigt, ermittelt und zur Anzeige gebracht. In derselben Nacht vergnügten fich auch in der Südanlage zwei Herren damit, daß fie den Bewohnern die Pflanzenkübel und Gartenmöbel aus den Gärten auf die Straße schleppten. Die Polizei legte ihnen das Handwerk und wird auch für einen Denkzettel sorgen. Ueberfahren. Am Samstag Abend fuhr in der Ost- aalage ein Arbeiter aus Lollar, als er mit seinem Fahrrad an einem Wagen vorbeifahren wollte, direct vor die Pferde etuer >hm begegnenden Chaise und wurde überfahren. Er trug mehrere Kopfwunden davon, klagte auch über Schmerzen in der Brust- die Verletzungen scheinen aber leichter Art zu sein, denn er vermochte, nachdem ihm von einem Arzt ein Verband angelegt worden war, den Weg nach Lollar zu Fuß zurückzulegen. * * Hunbebefitzer seien hierdurch darauf aufmerksam gemacht , daß das freie, unbeauffichtigte Laufenlaffen der Hunde zur Nachtzeit, das heißt von 9 Uhr Abends ab, strafbar ist, ebenso hat ein jeder Hunbebefitzer dafür Sorge zu tragen, daß sein Hund nicht durch anhalteudeS Bellen oder Henleu, sei eS zur Tages- oder Nachtzeit, die Hausbewohner oder Nachbarn belästigt. * • ßine verschärfte Controle bet Rentenempfänger durch periodische ärztliche Untersuchungen soll von sämmtlichen Berufsgenossenschaften etngesührt werden, nachdem fich diese Maßnahme bei einzelnen Genossenschaften, wie bei der Steinbruchs' und Zuckerindustrie'BerufSgenoffeuschaft, die hierin vorangegangen find, bewahrt hat. Die Kosten derartiger Untersuchungen, zu denen ein Vertrauensmann der BerusSgenoffenschaft, sowie ein bewährter Arzt beigezogen werden müssen, betragen, soweit bisher uachzuweisen ist, im Durchschnitt etwa den vierten Theil der durch sie herbei- gesührten Herabsetzungen und Aufhebungen von Renten. ** Für Eisenbahnreisende. Wegen der Unterbringung von Eisenbahureisenden in höheren Wagenklaffen bei lieber- füllung ist von der preußischen Bahuverwaltung eine neue Anordnung ergangen. Danach kann die zeitweise Unterbringung in einer höheren Wagenklaffe bei Platzmangel nur durch das zuständige Dienstpersonal angeordnet werden. Reisende, die hiergegen verstoßen, find als solche, die ohne gütige Fahrkarten betroffen werden, zu betrachten und müssen für die ganze zurückgelegte Strecke, mindesten- aber 7 Mk, nachzahlen. ♦ * Soll man im Sommer gestärkte Wäsche tragen? Max Rubner, der Berliner Profeffor für Hygiene, der fich seit einiger Zeit mit der hygienischen Bedeutung der Kleidung und der BekleidungSftoffe beschäftigt, hat auch die Bedeutung des Stärkens der Wäsche untersucht. Er stellte dabei fest, daß die Stärke ein starkes Hinderniß für die Wärme Abgabe bildet, und zwar merkwürdiger Weise ein um so stärkeres und mehr in's Gewicht fallendes, je höher die Außentemperatur ist. Hiernach ist also das Stärken der Leibwäsche eigentlich eine recht unpractische Einrichtung. Denn im Winter, wo wir unS alle Mühe geben, die Wärme festzuhalten, ist wegen der niedrigen Außentemperatur der Wärmeschutz der Stärke nur gering, Im Sommer dagegen, wenn wir uns bemühen, uns nach Möglichkeit abzukühlen, hält die gestärkte Wäsche die Wärme energisch zurück. Nun ist es ja richtig, daß bei steigender Temperatur der Schweiß die Stärke auflöst- aber auch noch im aufgelösten Zustand macht fich die Stärke in der Wäsche unangenehm bemerklich. Denn auch in diesem Zustand verklebt fie die Poren der Leinwand und erschwert auf diese Weise die Zu- fuhr trockener Luft zu unserer Haut, und gerade diese Zufuhr wirkt ja bekanntlich so erfrischend. Also auf alle Fälle erscheint das Stärken der Leibwäsche wenig hygienisch. • • Rene Instructionen für Gefangene. Den Staats- anwälteu ist eine Verordnung über da- Verhalten der Gefangenen in den hesfischen Gefängniffen zugestellt worden, in welcher eS u. A. heißt: Alle Unterredungen, die nicht durch das Zusammenleben oder die gemeinschaftliche Arbeit der Gefangenen nothwendig sind, haben zu unterbleiben. Insoweit es den Gefangenen zu sprechen erlaubt ist, hat dies in deutscher Sprache und mit halblauter Stimme zu geschehen. * * Telegraphenorbmrng. Eine mit dem 1. Juli d. I. in Kraft getretene „Telegraphenordnung für'S Deutsche Reich" ist auf Grund der ReichSverfaffuug unter dem 9. Juni d. I. vom Reichskanzler erlaffen und amtlich publicirt worden. Der wichtigste Absatz dieser neuen Telegraphenordnung ist der dritte, welcher von den „Allgemeinen Erforder- niffen der zu besördernden Telegramme" handelt. In demselben heißt es: „Die Urschrift jedes zu befördernden Telegramms muß in solchen deutschen oder lateinischen Buchstaben bezw. in solchen Zeichen, welche fich durch den Telegraph wieder geben lassen, leserlich geschrieben sein. Einschaltungen, Randzusätze, Streichungen oder Ueberschreibungen müffen vorn Aufgeber deS Telegramms ober von einem Beauftragten bescheinigt werden. Der Absender eines Privat- Telegramms ist verpflichtet, auf Verlangen der Aufgabe- Anstalt fich über feine Persönlichkeit auszuweisen. Anderseits steht es ihm frti, tn sein Telegramm die Beglaubiqung seiner Unterschrift aufnehmen zu laffen. Die einzelnen Theile eines Telegramms müssen in folgender Ordnung aufgeführt werden: 1. Die besonderen Angaben, 2. Die Aufschrift, 3. der Text und 4. Die Unterschrift. Die etwaigen besonderen Angaben bezüglich der Bestellung am Bestimmungsorte, der bezahlten Antwort, der Empfangsanzeige, der Dringlichkeit, der Vergleichung, der Nachsendung, der Weiterbeförderung, der offenen oder der eigenhändigen, nur an den Empfänger selbst zu bewirkenden, Bestellung deS Telegramms tc. müffen vom Aufgeber in der Urschrift und zwar unmittelbar vor der Aufschrift niedergeschrieden werden. Für diese Vermerke find folgende zwischen Klammern zu setzende Abkürzungen zu- qelaffen: (D) für „dringend", (BP) für „Antwort bezahlt", (RPx) für „Antwort bezahlt x Wörter", (RPD) für „dringend bezahlt", (RPDx) für „dringende Antwort bezahlt x Wörter", (TC) für „Vergleichung", (PC) für „Telegramm mit telegraphischer Empfangsanzeige", (PCP) für „Telegramm mit EmvfangSanzeige durch die Post", (Fs) für „nachzusenden", (PR) für „Post eingeschrieben", (XP) für „Eilbote bezahlt", (RXP) für „Antwort und Bote bezahlt", (RO) für „offen zu bestellen", (MP) für „eigenhändig zu bestellen", (TR) für „telegraphenlagernd", (PG) für „postlagernd", (PGR) für „postlagernd eingeschrieben", (TMx) für „x Aufschriften". - t- Schotten, 4. Juli. Von der HauptstaatSkaffe in Darmstadt find dem Herrn Oberförster D. dahier 350 Mk. als Zuschuß zu einer Studienreise nach Dänemark gewährt worden. Die Obersörsterei des Herrn D. liegt auf der Feldkrückerhöhe, dem Oberwalde und bei Uinchstein, also aus den höchsten Erhebungen deS ganzen Landes, fie hat aber trefflichen Waldboden, meistens Basalt, der fick zur Holzzucht sehr gut eignet, wie der ganze Vogelsberg. Unsere Forsten find ausgezeichnet bewirthschastet, daS ist weltbekannt und wir können stolz darauf sein, trotzdem laffen fich noch viel höhere Ertrage daraus erzielen, wenn die Buchenwald- ungen mit ihrer 120 jährigen Umtrieb-zelt mehr zurückgedrängt und dafür Nadelhölzer, vorzugsweise Fichten, an» gepflanzt werden, die nur eine 80 jährige UmtriebSzett haben und sehr bedeutende Neben- und Zwischennutzungen in ganz kurzer Zeit liefern. Hier soll z. B. nur an die Christbäumchen erinnert werden, die alljährlich um die Weihnachtszeit zu Hunderttansenden aus dem VogelSberge nach den großen Städten wandern und einen schönen Posten Geld abwerfen. Ferner find die Erträge aus Bohuen- und Hopfenstangen zu erwähnen, welche Letztere alljährlich in großen Parthien bis nach Schwetzingen wandern. Unseren Gebirgsbewohnern find die Buchen aber deshalb lieber, weil fie das feinste Brennmaterial und tn der Asche ein sehr gutes Dung- mittel für Wiesen, Kleeäcker und Hülsenfrüchte liefern, selbst Lauge zum Waschen des Weißzeuges und von leinenen Kleidungsstücken wird daraus hergestellt. Reine Bnckenbefiände find aber sehr wenig einträglich, wenn auch nicht verkannt werden soll, daß durch diese der Boden sehr verbessert wirb- 2)ie Brennholzpretse ziehen an, wie von verschiedenen Seiten auS dem Vogelsberge gemeldet wurde. Trotzdem laffen fich die Reinerträge um 50 und mehr Procent steigern, wenn die reinen Laubholzbestände beseitigt und durch gemischte Bestände von Nadel- und Laubholz nach und nach ersetzt werden. Hier handelt eS fich also um Hunderttausende, was von der obersten Forstbehörde schon fett längerer Zett erkannt und darnach verfahren wurde. Die sehr wenig Ertrag liefernden Hutweiden sollen ebenfalls verdeffert werden und find tm Stande, wahrscheinlich mehr als das Doppelte oder Dreifache von dem zu bringen, was sie seither zu liefern vermochten. Alljährlich werden in jedem Flühltnge Hunderttausende von Fichtenpflänzlingen auS Holstein tm VogelSberge angepflanzt und unentwegt wird weiter gesorgt, mehr als sich viele Leute träumen laffen. Wohl wird ein Menschenalter und noch länger darüber htugehen, bis sia; diese Fürsorge geltend macht, aber unfern Kindern und Enkeln wtrd fie zu Gute kommen, wie auch die neuen Eisenbahnlinien, die durch den Vogelsberg gebaut werden. DaS nachkommende Geschlecht wird fich nicht darüber beklagen können, waS am Ende deS neunzehnten Jahrhunderts für es gethan worden ist. Michelstadt i. O., 1. Juli. Gestern Nacht gegen 2 Uhr ertönte Feuersignal. Ein von hier wegziehender Wirth hatte TagS vorher seinen offenen Möbelwagen gepackt und denselben zur Abreise fertig gestellt. Da zum Packen viel Stroh verwendet worden war, so wird vermuthet, daß bübische Hände den Wagen in Brand steckten. Da bald Hilfe zur Stelle war, konnte verhindert werden, daß nahe liegende Gebäude in Brand gerieten, doch find fämmtitdje auf dem Wagen fich befunden habenden Möbelstücke vom Feuer beschädigt. N. H. VlkSbl. △ Mainz. 4. Juli. Nach einer in der letzten Sitzung de» diesseitigen Eisenbahnbezirksrath» Seitens der Direction Mainz gemachten Mittheilung werden mit Beginn be» Winter» fahrplans in dem Bezirk der ehemaligen hesfischen Ludwigs» bahn auch Wagen 4. Klasse in den Dienst gestellt. In Folge hiervon werden die Preise der zweiten und dritten Wagenklaffe auch eine Aenderung erfahren und zwar wirb bet der dritten Klaffe eine kleine Erhöhung und bei der zweiten Klaffe eine kleine Verminderung der Fahrpreise eintreten. * Nürnberg, 3. Juli. Heute Nachmittag wurde ein fremder Schütze auf der Straße am Hotel Strauß durch Steine, die vom Dache fielen, schwer am Kopfe verletzt. Der Mann starb wenige Stunden danach. * Rom, 3. Juli. In Ossi, Provinz Saffari, fand in vergangener Nacht ein heftige- Feuer statt. Ein Arbeiter, welcher seine Frau gerettet hatte, kam mit seinen fünf Töchtern in den Flammen umS Leben. * AnfichtSpostkartenfport. Sehr charakteristisch für den Umfang, den die Versendung von AnfichtSpostkarten angenommen hat, ist die Thatsache, daß eine junge Dame von auswärts, die in einer Straßburger Familie zum Besuch weilte, neulich mit der ersten Morgenpost auf einmal 72, geschrieben zweinndfiebzig, Ansichtspostkarten erhielt! Allerdings erklärte der Briefträger, den man in diesem Falle wohl al- Sachverständigen anerkennen wird, besagte junge Dame habe dadurch den höchsten bis jetzt bekannten Recort als „Anfichtspostkartenempfängerin" erreicht. • Die Hitze und die Eisenbahn. Wie sehr lästig die drückende Hitze tm Sommer in den Eisenbahnwagen ist, hatten unsere Leser wohl auch schon Gelegenheit zu empfinden. Doch wie sehr gefährlich die große Sonnenhitze mitunter dem Eisenbahnbetrieb werden kann, ist gewiß nicht Allen begannt. Eine solche Gefahr war am SamStag den 26. Juni Nachmittags zwisch n Metz und Peltre dadurch geschaffen worden, daß fich die Schienen auf mehrere Meter Länge durch die allzugroße Hitze dermaßen streckten, daß der Zwischenraum zwischen den einzelnen Schienen, der für diesen Fall gelaffen ist, nicht mehr genügte. Die Folge davon war, daß fich die Schienen stauchten und fich daS Geleise auf mehrere Meter schlangenförmig gebogen hatte. Der Schnellzug von Saarbrücken, sowie der nachfolgende Schnellzug von Straßburg wurden deshalb von Peltre auf dem falschen Fahr» geleiS nach Metz geleitet. Nach Verlauf von zwei Stunden war die ganze Strecke durch Einlegung neuer Schienen wieder fahrbar. * Der schönste und größte Bahnhof der Welt ist nicht etwa iu Europa oder Amerika zu suchen, sondern, was man 6440 30 Nachabmungcn erreicht wird. 4163 Versteigerungen Ausucrliiiiif. 630640.74 Empfehlungen. 5989 ML Mlachthaus Klös. K. D. Bender. 6446 Alpaca, Mohair, Diagonal, Crepe twpfiehlt 6464 L. Kalkhof, Gießen. Reste u. einzelne Roben ;um Emkaust I DOOOOOOOOOOO ' XP-d ■ 7M "T" ■ Brief- und Packet- (Jarl lOIWIf/h WbkNjMkN, Spklialität: Fkidknßpffk Seltersweg 85 Seltersweg 85 v4L 9942.36 580141.51 28557.27 11999.60 Freibank. Von heute ab: «X. i$i 246695.14 127804.14 Himbeerliwonade, Himbeersaft 6435 e. G. mit verkehr, €aub* unb VE-wirrL-zchoft- — Da- officielle «rgebnitz de» Weltposteongrefse», der em 15 Juni in Washington geschlossen wurde, ist folgendes: 1. Die Weltpoftconvention, einschließlich der Ausnahme von Korea in den Weltpostverein; Entgegennahme der Erklärung des Oranjefreistaats, der keinen Delegaten entsandt hatte, daß er baldigst dem Weltpostverein beizutreten hoff-, und der des chinesischen Reichs, das im Kongreß vertreten war, daß e« die Einrichtungen des Weltpostvereins durchführen werde, sobald die Reorganisation seines Postdienstes wett genug vorgeschritten sein werde. 2. Die Bedingungen für die gegenseitig zu verrechnenden Transttgebühren wurden wesentlich er- leichter', so zwar, daß während der nächsten sechs Jahre der Tarif stetig herabgesetzt wird. 3. Die Einführung gleichmäßiger Farben fü werthentsprechende Postmarken wurde angenommen. 4. Unfrancirte Postkarten bezahlen nur die doppelte Taxe (4 Cents statt 10 Cents), wie unfrancirte Briefe. 5. Mit der Schreibmaschine angefertigte Circulare, die in 20 und mehr Exemplaren gleichen Inhalts auf- geoeben wcrden, zahlen für internationale Beförderungen dieselben Raten wie gedruckte Circulare. 6. Waarenmuster ohne Werth werden 59740.— 34640.— 61918.30 1524 - Schönster, gesunder uud schattiger Aufenthaltsort für Vereine, Gesellschaften uud Familien. Prächtige Fernsicht. Für Kaffeegesellschaften vorzügl. Obstgelee stets vorräthig. — In einem Artikel über Deutschlands Parsümerie- und Toiletteseifen-Jndustrie schreibt da8 bekannte Fachorgan, die „Seifensieder-Zeitung", u. A.: „Die im Jahre 1848 gegründete Toilette- setsen-Fabrtk M. Kappus in Offenbach a. M. gehört zu den größten Etablissements dieser Art in Deutschland. Infolge ihrer vorzüglichen ptlirten Toiletteseifen hat diese Firma sich einen Weltruf erworben. Besondere Erwähnung verdient eine viel verlangte Marke dieser Firma, welche derartig beliebt ist, daß davon sogar 30 Nachahmungen existiren. Es ist dies die bekannte Concurrenz- setfe, welche durch ihren eigenartig feinen Geruch von keiner der wohl kaum erwarten sollte, in Ost Indien vorhanden- es ist dies der Victoria-Bahnhof zu Bombay, welcher in feiner eigenartigen architectonischen Schönheit dem Styl der alttndischen Baukunst in überraschender Weise den modernsten Bedürfniffen gerecht werden läßt. Der ganz in Marmor und Granit aufgeführte Prachtbau, das Werk eines englischen Baumeister- W. Stevens, bilder im Grundriß ein Hufeisen, deffen Seitenflügel einen Garten einschließ n Großartige, von Kuppeln gekrönte Thü'me, offene Säulenhallen mit der charocrertstischen indischen Gewölbe-Archttectur geben eine originelle Fa-ade ab, die durch Bildsäulen des Handels, der Wiffenschaft, des Ackerbaues u. s. w. belebt wird, welche modernen resp. dem indischen Styl fremden Decore jedoch durchaus keinen störenden Contrast ergeben. Die Fertigstellung des in seiner Art einzigen Bauwerkes erforderte zehn Jahre, die Kosten beliefen sich auf ungefähr fünfzig Millionen Mark. (Mttgerbeilt vom Internationalen Patent- bureau Carl Fr. Reichelt, Berlin NW. 6). Schulden Geschäftsantheile . . Aufgenomm. Capitalien Reservefond . . . . Gewinnsaldo . . . . • etc. find ganz bedeutend im Preise ermäßigt. Httiverfitäts - Nachrichten. — Heidelberg. Dr. Karl Neumann, Privatdocent für Geschichte und Kunstgeschichte an der hiesigen Universität, ist zum außerordentlichen Professor ernannt worden. — Jena. Univerfitätsprofessor Dr. Georg Leubuscher wird am 1. October b I. nach Meiningen übersiedeln, um dort die Stelle eines Refecrnlen für das Medicinalwesen beim Siaats- rmnifterium zugleich mit der Leitung des dortigen Landkrankenhauses zu übernehmen Er wird Nachfolger des in den Ruhestand versetzten hochbriagten Geh. Raths Domrich. Der Vorstand der Spar- und Leihkaffe Hungen, unbeschränkter Haftpflicht. Schauspielha«». Dienstag den 6. Juli: Cyclus klassischer Dramen. Zehnter Abend: Tartuffe. Der Geizige. Mittwoch den7.Juli: CycluS klassischer Dramen- Elfter Abend: Julius Cäsar. Donnerstag den 8. Juli geschlossen. Freitag den 9. Juli: Die gemeinschaftliche Hochzeitsreise. SamStag den 10. Juli: Alt-Frankfurt. Sonntag den 11. Juli: Letzte Vorstellung vor den Schauspiel-Ferien. Die Fourchambault. Von Montag den 12. Juli bis incl. 7. August bleibt da8 Schauspielhaus geschlossen. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemeffen am 5. Juli, zwischen 11 und 12Uhr Mittags- Master 16V»0, Luft 15". Rübsamen'sche Badeanstalt. Wasche mit Lnhn’s Wasch Extraet! Sparsam und billig, ohne Schärfe! — Anzuwenden ohne Seife, ohne Soda! — Kein Anschmieren der Wäsche nöthia! — Zum Reinigen der Haus- und Küchengerätbe, Treppen rc. äußerst beliebt! Ueberall in Schachteln h */8 Pid. zu haben. — Bitte versuchen. charten-Westauration Schöne Aussicht — Thierpark. — Verkehr, Land- und Volkswßrths^afL Geünbeeg, 3 Juli. Fruchtpreise. Weizen X 15 20, Korn * 13,54, Gerste jH 14.00, Hafer X 14,36, Erbsen X 15,00, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 7 00, Samen X 00,00. Briihi’sche Umv,-0&*uc!kerei (Pietsch & Scheydn. SebuletrHwiio 7. DOOOOOOOOOOOCOOOOOOOOOOOOO Alice- Kochs chule. Der Einmachcurfus '"O® beginnt Donnerstag de« 8. Juli, Nachmittags V38 Uhr. — Anmeldungen erbeten an Frl. Nenner, Kirchstraße 20.______________________________________6434 Bilanz am 31. Deeember 1896: r-ichlm In mthditfli Jrnütfirtn «atttzrotn. Opernhaus. Montag den 5., Dienstag den 6. und Mittwoch den 7 Juli oleibt das Opernhaus geschloffen. Donnerstag den 8. Juli: Cyclus klassischer Dramm. Zwölfter (letzter) Abend. Hermannschlacht. Von Freitag den 9. Juli bis incl. 31. Juli bleibt das Opernhaus geschlossen. Mitgliederbestand Ende 1895 . . Abgang in 1896 . 4 Zugang in 1896 10 mebr . Mitgliederbestand Ende 1896 . Hungen, den 24. Juni 1897. THEE-MESSMER BERÜHMTE MJSCHONGEN M.'2-BO 4 0.50 PR. PFUND. PROBEPACK ETE 60 4. 80 PF, I als solche bis zum Gewicht von 350 Gramm angenommen. 7. Naturwissenschaftliche Gegenstände — auSgestopfte Thier e, getrocknete Pflanzen und geologische Producte — werden als Muster angenommen. 8. Die Frage der Einführung einer Weltpostmarke wurde angelegt, der Vorschlag jedoch im Hinblick auf mannigfaltige Schwierigkeiten — namentlich die Verschiedenheit der einzelnen Währungssysteme — abgelehnt. 9. Die Sonderbestimmungen für Beförderung von Packeten unter Werthangabe, Geldanweisungen, für Legtttmationsbücher und für Bestellung von Zeitungen und Zeitschriften wurden einer gründlichen Durchsicht unterzogen. Dieses Abkommen gilt jedoch nicht für die Vereinigten Staaten, sondern hauptsächlich für die Länder des europäischen Festlandes. Die neue Convention tritt mit dem 1. Januar 1899 in Kraft. - Erhebungen über Sivlachtviehverfichernng, Bieh- uearktraffen, Btehmatter, Tchlntzscheine «nd Biehtrantport. Der Deurfche Landwtrthfchaftsrath hat sich schon seit vielen Jahren bemüht, auf dem Gebiete des Viehband is Reformen etnzu- führen, die im landwirthfchaftlichen Interesse dringend erforderlich sind. Er hat zuerst versucht, auf dem Wege der Vereinbarung mit den betheiligten Interessenten, wie den Vtehboss-Directoren, Händlern und Fleischern, zum Ziele zu kommen. Da er hierin trotz langwieriger Unterhandlungen nur geringe Erfolge hatte, sah er sich ge- nöthigt, gesetzliche ober behördliche Mittel zu empfehlen Vor Allem wird es Aufgabe der landwirthfchaftlichen Kreise sein, die städtischen Behörden für ihre Bestrebungen im V-ebhandel zu interessiren, da denselben die Viehhöfe unmittelbar unterstellt sind und sie durch eine einfache Verordnung z. B. Handel und Nottrung nach Lebendgewicht einführen können, wozu die Händler und Fleischer sich freiwillig nicht ober nur sehr schwer entschließen werben. Auf diese Weife ist kürzlich in Breslau und Heilbronn die Notirung nach Lebendgewicht verwirklicht worden. Hiervon ausgehend hat sich h-r LandwirthschaftSrath auf seiner diesjährigen Plenarversammlung für die gesetzliche ober verordnungsmäßige Regelung des Verkehrs auf den Diehhöfen ausgesprochen und dabei wiederum die Einführung der Lebendgewichtsnottrung, die Einsetzung einer NotirungScommission und die Aufstellung von Marktordnungen gewünscht. Der Land- wirthschaftsrath fordert weiter im Interesse der deutschen Viehzucht eine schärfere Controle der aus dem Auslande eingeführten Vieh- producte und befürwortet eine Revision der Bestimmungen über die Beanstandung des Fleisches von Schlachtthieren, sowie die allgemeine Errichtung von Freibänken. Von ebenso großer Bedeutung für die Reform des Viebhandels sind die Fragen der Schlacht- oiehverftcherung, die Errichtung von öffentlichen, von dem Vieh commissionär unabhängigen Viehmarklkaffen, welche die Einzahlung und Auszahlung der Kaufgelder besorgen, ferner die Regelung des Viehmaklerwesens, die Einführung von Schlußscheinen und des zweckmäßigen Viehtransports. Diese wichtigen Fragen sollen Gegenstand der Erörterung und Beschlußfassung auf der nächsten Plenarverfammlung des Landwirthschaftsraths fein. Um für die Verhandlungen ein reichhaltiges Material zu gewinnen, hat der Landwirthschastsrath die 2)kectoren von sämmtlichen d ritschen Schlacht- und Viehhöfen um Auskunft über die obigen Fragen gebeten. In jeder deutschen Familie sollte die „Thierbörse" gehalten werden; denn die „Thierbörse", welche im 11. Jahrgang in Berlin erscheint, ist unstreittg Fach, und Familienblatt Deutschlands. Für Jeden in der Familie: Mann, Frau und Kind ist in jeder Nummer etwas enthalten, was interesstrt Für nur 75 Pfg. pro Vierteljahr abonnirt man BHT bei der nächsten Postanstalt, wo man wohnt, auf die „Thierbörse" und erhält für diesen geringen Preis jede Woche Mittwochs: n Landwirthschaftlichen und industriellen Central-Anzeiger; o t.9raJ£8k?ffe Internationale Pflanzenbörse: 3. gratis: Die Naturalien- und Lehrmittelbörse; 4. ^atis: Tie Kaninchenzeitung; 5. gratis: Das illustrirte Unterhaltunasblott (Romane, Novellen, Beschreibungen, Räthselu s w , u.f. w.); 6. gratis: Allgemeine Mittheilungen über Land- und HauSwirthschaft und :r^°rl,?tIt(Laro.eimaL,dneI! ann-en Sogen eines hochinteressanten, sachwissenschaftlichen Werkes. Die „Thierbörse" ist Organ des Berliner Thier- fchntz-Bereins und bringt in jeder Nummer das Archiv für Thierschuhbestrebungen. Kein Blatt Deutschlands bietet eine solche Reichhaltigkeit an Unterhaltung und Belehrung. Für jeden £§ier: vnb Pflanzenliebhaber, namentlich aber für Thierzüchter, ThterhSndler, Gutsbesitzer, Landwirthe, Forstbeamten, Gärtner Lehrer rc. ist die Thierbörse unentbehrlich. Alle Postanstalten in allen Ländern nehmen jeden Tag Bestellungen auf die „Thierbörse" an, und liefern die im Quartal bereits erschienenen Nummern für 10 Pf fßorto prompt nach. Man abonnirt tt«r bet der nächsten Postanstalt, wo man wohnt. hvitlag wurde d® «nl Stt-l-i e Eopfi m 6M Ül r* "SS riä; 8t bikavv"u ffiU * * ? l,L tiefen 5“ 1« /‘„war, 1‘* 3* 11'*' “Ult»»1'91 a"f »H, her ju •ÄS?** ;»tes •ä* & ?’*« Selb gb, “n‘««» 'S* 11 «nlexen ®etit»i, fr »'« fr ta ‘i' «Ml« ;*,e felbft °° °°° leinenen ’nt®u4entitf)änbe M öerfannt vttbtßm wird. «Idfitbtntn Seiten Ufftn sich nl steigern, roetm lutd) 8tmi|d)tt Bk- Qj) »setzt werdev. "de, was von der erkannt und Ertrag lteservbek rden nud sind tm litt oder Dreifache ltrsern vrmochten. anderstausende von lsberge avgrpflanzt als sich viele Leute stvaürr und noch Fürsorge geltend wird sie zu Gute irn, dir durch deu omwrndr Trschlkcht waS am Eade 6t» worden ist. Nacht gegen 2 Uhr oegziehender Wirth lagen gepaikl uud zum Packen viel : vermuthet, dah steckten. Da bald werden, daß oahe h find sämmtiiwe MvdrMr vom N. H. der letzten Sitzung stenS der Direction Beginn drt Wlntrr» hefstschen Ludwig-' Dienst gestellt- 3n Zeiten und dritten :en und zwar wird hung und bei der ]g der F-Hrpreile Vermögen Darlehn geg. Hypotheken : „ geg. Schuldscheine „ an eine Genoffen« schäft . ... . Bestand an Staatspapieren Cedirte Güterkaufgelder Immobilien .... Kaffeoorrath u. rückständige Forderungen 6 110 aoooooooooooaooooooooooooo Etiketten, v fertigt tu billigen Preisen die Mn filfiMofff. darunter doppeidrttte Men in modernen Jarben per Meter 45 Pfg. 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Juli. störsrN'Varstaudi amtkers zur Sprache Geschälte unter den P Lörsen-Vorstandk/ Äer vörseo-vorstaad e tr dieser Anordnung de ch»be, beschloß aber gle «rnze Frage im Protoco 8nlli, 3. Juli, tulauttt iu Bunderkrri hl Schiedsgericht Mltn zur Emscheidl fffktzt Molden ist, ui k na schon behauptet « genannten Prlüe liabf all bloße Bmnt -hrideode Urtheil tvitt iiugehen. Rill, 3. Juli, c V y ----- M= H< ta fa ,tn nationalen Staat 0 °^chl°nds und der L ''«‘-«»i« «ta üsi* "'«* gewillt still Lebten Justan? enhDtö“ bei ;»:ä: Jiroitbclkud'ttt Montags, Mittwochs und Freitags, ron 9 Uhr ab. 6467 Fr. Noil, Kosbäcker. ^Neüe^Mringe^ empfiehlt 6465 L, Kalkhof, Glkßkll. Mn J. Kurz <6fc Oo.» Gieenen, 88. Frankfurter Börse vom 3. Juli 1897. bet gutem Lohn sogleich angenommen 6217° Gasthof zum «Swen. |20 F^en-St. 6426] Gutempfohlener, ge° Dollars tn Gold waudter Gefchäftsburfche ge- sucht. S-lt-rsweg »8. । tarmfL 8t..actien f^ermietiumgen^^ 6d29] Die Bel. 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Vi § ttourse oow 1 3 il. i 26 K. Z, 1 s Evurse vom 1 3./7. 1 26.76. .5 I i Eourse vom I | 3./7. | 26./6. | 1\ f** 1 __L Eourse vom 1 3./7. ! 26./6. | 1___ Gourse vom 3./7. s 26./6. f^> Tours» vom 3. 7. ! 26,6. 5_ 4 81/, 8 4 «7. 8 * 4 81/, Siaaiopapierr. Deutsch«. D. Reichs-Anl. do....... do...... Preuß.Consols do....... do....... Bad. St.-Obl. d. 1886. . . Bayr. St.-Obl. do. Eisb.-Obl. 103.95 104.— 97.80 103.95 104.10 98.20 101.50 102 60 102 60 104.— 104.- 97.65 103.85 103.95 98.1t 101.75 102.40 102.40 3 87, 5 5 4 5 1 1 4 4 Rum. am. Rte. Ruff. Obl. v. 80 Schwed.Obl. . do....... Serb.Gld.-Rte. do. Tab.-Rte. Spanische Rte. Türk.Zoll-Obl. bo.cotro.Lit.C. do. Lit.D. Ung. Gld.-Rte. do.Kron.-Rte. 100.90 103 — 102.30 100.90 62.60 9480 22.80 21 60 104.60 100.85 101.— 103.- 102 6 t 100.80 64.— 94.25 22.90 21.80 104.65 100.90 47, 37, 37, 37, 37, Lissabon. . . . Rom II—VIII Buenos - Aires v.1888 . . . Ltaklbevhrl.Anl. do.S.-Braunf. do. Solms-Lich do.Jsnb.-Birst. Grfl. S.-Laub. risrlld.'priorit. Drutsch«. 68.- 93.80 99 80 100.— 100.— 68.20 93.90 74.30 100.- 100.— 87.50 100.- 4 3 4 3 3 4 5 4 4 5 47, 3 Prag-Dux 189 6 Raab-Oed.v.91 Rudolfb. Gold Jtal. gar.E.B. Livorneser. . . ©teil. v. 1891 Toscanische. . Ruff. Südwest Rjäsan - Uralsk Anatolische B. Portug. v. 89 . do. v. 1886 . . Salon.-Mon. . 88.80 81.70 103.15 57.85 59.90 94.10 93.90 103.- 102.50 9050 56.40 89 — 81.80 103.25 57.65 59.65 93.90 93.50 103.30 88.90 64.- 76.45 56.10 4 4 37, 4 5 4 Pr.H.-Act. alte Pr.H.-Act.neue do....... Goth.unk.1903 Diverse 9bL Buderus E.W. Eisenb. Rtenbk. DavIl'Attitv. DtscheReichsbk. Frankstr. Bank Berl.Hdlsges.. Darmst. Bank. 100.80 102.20 101.— 102.75 102.20 101.50 160.80 184.50 163.20 156.35 100.80 102.20 101.— 102.80 102.50 101.50 159.20 184.- 166.60 155.30 4 4 5 37, do.Südb.(Lb). Oest.Rdw.Ut.». Gotthardbahn. Schwz. Central Schwz.Nordost Jtl.Mittelmeer Pr.Henri(Lxb.) Dersivoi. ieese tn tkocenten. Bad. Th. 100 . Bayer. Th. 100 Donau-Reg. . Cöln-Minden. 76 t'8 153 70 139.40 115.— 105 — 106.70 146.40 161.30 116.10 77.'/. 156.50 141.50 115.— 103.40 108.20 146.- 161.- 116.40 81/, Brem.St.-Anl. 47, do.E.B.Gold 104.60 105.— 4 Heff. Ludw. v. 100.25 Deutsche Bank 203.50 203.80 Th. 100 138.40 138.10 v. 1892. . . 101.40 101.40 v. 1889 . . . 1868/69 . . 100.35 ysaudbriksc. Disct.-Comm. 204.70 203.80 3 39.70 SV, Hamb.St.-Rte. 5 Arg. um. Anl. 73.70 74.90 4 do.v. 1874 . . gekd. gekd. 4 D.Grndschuld- Dresdner Bank 159.80 160.— 4 Mein. Th. 100 135.75 134 60 " v. 1893 . . . 101.60 101.5h 47, do. äuß.v.1888 60.30 61.1( 4 do. v. 1875/78 100.30 —.— bank V-VI 104.— 104.- Mitteld. Cr.Bk. 113.90 113.50 5 128.70 128.40 t Hess. St.-Obl 102.60 102.40 51/« ChinestscheAnl. 105.— 105.25 37, do....... —.— 99.80 4 do. I—II 100.80 100.80 Oest.Crd.-Anst. 312__ 314»/t 9 Oldenb.TH.40 Raab-Graz 100 Türk. frs. 400 Av^ivel. fiese 129.40 128.50 $7. 5 do...... «uAILndtsch«. Griech.E. B. v. 1890 . . • 102.50 25 20 102.75 24.50 4 6 5 3 ägyptische unif. Mexic. v. 1890 do. Eisenb. . do. Silber. . 108.— 97.80 93.20 26.80 108.15 97.30 91 60 ^5.25 47, 4 4 Homburger!. . Pfälzer Rordb. auei&nbtf»«. Elisab.-B. stfr. 103.50 103.3t 37, 4 37, 4 do....... Fkf.Hyp-Bk.M do....... do. Hyp.-Cred. 101.— 101.55 101.— 99.70 101.— 101.50 101.— 99.70 Aidnärie-Arüen Rordd. Lloyd . HöchsterFarbw. Bochumer Guß Dortm. Union. Gelsenk. Brgw. Harpen. Brgw. Ver. Königs- u. Laura . . . 107.70 444.— 169.— 108.- 443.50 169.50 27, 3 34^95 9310 34 70 4 5 8 4 do. Mon -Ant. Jtal. Rte. St. 1000—4000 28.50 94.50 59.10 28.65 93.75 59.15 8V, 37, 37, 37 4 87 3täNe>9bl. Franks, v. 1893 Darmst. 88, 94 101.— 100.70 100.9t 4 4 3 Kaschau-Oderb. v. 1891 . . . Lombardische . Lombardische . 102.20 101.60 76.60 101.80 76.55 4 37, 47, 4 d.!905unk©27 S 29 ... Ldw.Cred.-Bk. Hamburg. Hyp. 103.50 99.70 102.50 100.30 103.50 99.70 102.50 100.30 179.30 185 — 174.90 188.70 Ansbacher fl. 7 Augsburg. „ 7 Brschw.Thlr20 Finnländ. „ 10 Freiburg fs.15 39.75 23.30 107.90 39.70 23 20 107- 56 50 27 30 12.75 22 2i) 23 30 23 60 Oest.Gold-Rte. Oest.Sllb.-Rte. Oesterr.Localb verstaatl. Port. St.-Anl. 1 do...... 104.80 87.- 85.20 104.80 87.— Gießen . . . . 101.70 101. 101.7C 5 4 Oest. Staatsb. 116.90 104.25 116.70 104.— 4 37, 4 4 do. unk. b. 1900 101.50 101.— 101.50 101- 164.50 169.70 27*65 4‘ / 8 85.60 Offenb. v.1892 Wiesb. , 1887 101.8t 3 3 bo.L-Vni.@m. do. fX. Em. . 95.8C 94.- 95.65 93.9t Mein. Hyp. alte do. neue 99.55 101.90 99.50 101.90 Slsrvd.-Attieu. Heff.LudwigSb. 118.20 118 — Malländer 10 Meininger fl. 7 12.60 21.80 SV 4 36.30 24.0 36.60 24.6 4 31/ Worms. . . . ®orm« 101.7t ini.8< )| 101 3 3 do. v. 1885 . . do. Era.-Netz . 93.4t 95 If 92.9t »' 95 0t 37, 3<- do...... 1 di> u"k 1907 100 50 100 80 100.80 —.— Csac.-Agram . | Oest. Staatsb. f* * (Srfcttiba 300.1 } in 222 — 806»/b eßen. Pappenh. „ 7 Venediger L. 80