1SO7 Sonntag den 5. December M 286 Erstes Blatt Anrts- und Anzeigeblntt für den Ureis Gieren» Gratisbeilage: Hießener Kamikienölätter Die Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Borm. 10 Uhr. d Boll-Pf«^ ruckwag6“» jaive Ka8teeW»8eD , etc. elenkpnpP®^ Die Gießener A^milienvtälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. irdichtem türk, cm lang. : 80/80 cm. Co. Der Siebener Anzeiger erscheint täglich, Mil Ausnahme de» Montag-. Übendem Text in MaS von 20 Exem- nnhaus. 1 Schutze der tage zurückzuführen ist, welche die Regierung am DienStag in der Kammer erhielt. Man hält Lieke Ntederlage bezeichnend für die Stimmung, welche im Senat aus Aniah der DreyfuS-Affatre gegen die R-gierung herrscht. Die Untersuchung gegen den Major Esterhazy ist noch nicht beendet, und täglich tauchen neue Gerüchte auf, welche die Sache immer verworrener machen. Ein klarer Ueberblick ist auch heute noch nicht möglich, weshalb man am Besten in Geduld das Resultat der jetzt eingeletteten Untersuchung abwartet. Die ParlamrntSsesston in Italien hat am Dienstag begonnen,- in den nächsten Tagen dürften fich die Verhandlungen ganz interessant gestalten, da die gegen CrtSpi erhobenen Anklagen berührt werden. Auch eine Reinigung des CadtnetS wollte Rudini vornehmen und Zanardelli den Eintritt in dasselbe ermöglichen,- hierüber soll aber erst die Stimmung der Kammer erforscht werden. Neue Sorgen hat der Sultan- die Albanesen find wieder einmal unruhig und revoltiren. OsfictöS wird freilich versichert, daß eS damit nicht viel auf sich habe, aber unmöglich ist eS ntchr, daß eS im Türkenreiche bald wieder Blutvergießen giebt. Müffen wir noch versichern, daß die türkisch-griechischen FrtedenSverhandluuge« fortdauern und das Schicksal Kretas noch immer nicht entschieden ist? ES sei uuS erlasien, auf diesen Gegenstand einzugehen, der unS vielleicht in nächster Woche Gelegenheit zur Besprechung giebt. (xx) vierteljähriger Aös»nemc»tspret»^ 2 Mark 20 Pfg. «ril vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 60 Pfg. Rebodion, (E^cbitiet und Druckerei: Kch»tstrageAr.L° Fernsprecher 5L Politische Wochenschau. Auf die längste Nacht folgt schließlich ein Tag, daS undurchdringlichste Dunkel muß dem Sonnenlichte weichen, und wir vermögen dann unsere Umgebung zu erkennen. Dunkel herrschte bisher über die Absichten der Regierung bezüglich der Mi li t är strafp r oc e ß - Re form und der Marine- forderungeu. Ueber erstere find seit Jahr und Tag die widersprechendsten Meldungen im Umlauf gewesen; bald hieß «», die Regierung werde den Volkswünschen nachgebeu, bald verlautete, eS sei überhaupt keine Aussicht vorhanden, daß dem Reichskanzler Fürsten Hohenlohe die Möglichkeit gegeben werde, seine dem Reichstage gemachte Zusage etuzulösen. Nun liegt der Entwurf der Militarstrafproeeßordnuog vor uns, und wir können prüfen, was uns da geboten wird. An anderer Stelle haben wir unS bereits ausführlich zu dem Entwürfe geäußert, und eS liegt uni hier nur noch ob, zu erwähnen, welche Aufnahme die Vorlage bri den Parteien gefunden hat. Die CentrumSpreffe hat fich noch nicht entscheidend darüber geäußert; sonst ist eß eigentlich nur die rechts stehende Presie, welche ohne Vorbehalt zusttmmt. Die freisinnigen und sozialistischen Blätter erklären daS Gesetz für unannehmbar, während die Nationalltberalen mancherlei an dem Inhalte deS E itwurfeS auSzusetzen haben uns die Hoffnung ausdrücken, die Regierung werde noch mit fich reden laffen. Wieweit diese Erwartungen berechtigt find, steht dahin, angesichts der im Mtlttärwochenblatt enthaltenen Erklärung, daß daS in diesem Entwurf Gebotene das Höchste sei, wozu sich die Regierung herbetlaffeu könne. Jetzt noch so kurz vor der Berathung viele Worte über den Gegenstand verlieren hieße Eulen «ach Athen tragen- die Druckerschwärze, welche die Besprechung der Reform im Laufe der Zett gekostet hat, ist überhaupt nicht mehr zu berechnen, jedenfalls aber auf ein sehr hohe- Quantum zu toxiren. Bald haben die berufenen Faktoren das Wort- bis dahin wollen wir Geduld üben. Auch die Marinevorlage ist nunmehr dem Wortlaute nach bekannt. Selbstverständlich find wir dafür, daß den Bedürfnissen de- Reiches auch zur See volle Genüge ge- leistet wird, wenn wir auch wünschen, daß diese Bedürfntß- frage im Parlamente einer strengen, aber gerechten Prüfung unterworfen wird. Heute schon über daS Schicksal der Marinevorlage etwas annähernd Sicheres vorherzusagen, wäre vermeffen- im Uebrigen wird die Berathung des Entwurfs im Reichstage voraussichtlich schon am Montage beginnen. Eine große Anzahl von Initiativanträgen werden von den einzelnen Parte,en vorbereitet, insbesondere Seitens der Sozialdemokraten ein ganzes Bündel. Das Centrum bringt wieder den Antrag auf Anfhebung des JesuitengesetzeS «in und einige dem Jntereffe der Sittlichkeit dienende Anträge- auch oaL Nolhvereinögesktz wird wieder den Gegenstand der Berathung bilden. Jedenfalls stehen wir vor einer erregten Zeit, und die kommenden Eretgniffe find geeignet, unsere volle Aufmerksamkeit in Anspruch zu nehmen. Die vom Kaiser gehaltene Thronrede hat im AuSlande wegen der in ihr zum Ausdruck gebrachten Zuversicht auf Erhaltung des Friedens Anklang und Beifall gefunden. Vielfach haue man geglaubt, tu der Rede etwas über die wetteren Pläne Deutschlands tu Oftafien zu hören, aber man hatte fich getäuscht. — Unsere Marineverwaltung .ist tu fieberhafter Thätigkeit und macht gewaltige Anstreng, ungeu, um soba.d wie nur möglich ihrer Aufgabe gerecht zu werden, die Ehre deS deutschen NamevS im Auslande hoch- zu halten. „Wie gut find wir doch in Deutschland aufgehoben!" könnte man aus überzeugtem Herzen sagen, wenn man auf den Nachbarstaat O efte rr ei ch blickt. Die Prügeleien im Parlamente haben aufgehört, daS Cadtnet Badeni ist gestürzt und F'hr. v. Gautsch steht an der Spitze eine- farblosen BeamteuministeriumS, aber die Schwierigkeiten find geblieben, und eS ist kein gutes Erbe, welches Herr v. Gautsch an* getreten hat- jedenfalls wird er wenig Freude daran haben. An einen Frieden zwischen den Parteien ist nicht zu denken, und dabet tst an einzelnen Orten Böhmens offener Aufruhr auSgebrochen, sodaß über Prag und Umgebung jetzt daS Standrecht verhängt werden mußte. Blutvergießen und Plünderung tu einer Deutschland so nahestehenden Provinz! Den leitende« Persönlichkeiten Oesterreichs steht eine uuge- heure Arbeit bevor, wenn fie wieder Ordnung in die inner- .Politischen verhältniffe ihres Landes bringen wollen. In Frankreich steht der Name des ExcapitänS DreyfuS noch immer im Vordergründe deS JntereffeS. Im Zusammenhänge mit dieser Angelegenheit scheint die Demtsfion deS JusttzmtntsterS Darlan zu stehen, welche auf eine Nteder- Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Au-lande- nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgeh Stimmung in den Conferenzen der deutschen Club'Obmävuer mit dem Miuisterpräfideuten ist im Gaozeu etwas mehr entgegenkommend, aber tu dieser Frage find dte deutsch böhmischen Abgeordneten entscheidend. WaS dte Prafideutevfrage betrifft, so wird nicht allein die Demisfion deS Präfidente« v. Abrahamoviez, sondern auch dte deS vicepräfideuteu Kramarcz gefordert- dte letztere Forderung wird besonder» entschieden vou den socialdrmokratischen Abgeordneten erhoben. Die Situation wird derzeit alS um eine Nnauee günstiger betrachtet. m A Wien, 3. December. Dte „Neue Frete Presse" meldet au» Prag: Nach Mitternacht wurden dte Truppen von den Straßen zurückgezogen. Heute durchzogen Militär- patroutlleu die Stadt. Allmählich wird der Verkehr wieder aufgeuommeu. Da» Standgericht tst gebildet worden. Der: Oerstsche» Reich. Berlin, 2. December. Dte „Berl. Corresp." schreibt: Die auf Veranlassung des RctchSetsenbahnamtS gestern und vorgestern staitgehabten Berathung en der Vertreter der BundeSregieruugen über Maßnahmen zur Erhöhung der Betriebssicherheit der deutschen Eisenbahnen führten eine Einigung über eine Reche von Vorschriften herbei, deren Aufnahme in die Etseobahn-Ordnungen bet dem BundeSrathe beantragt werden wird. Darunter befinden fich: Obltgatortsche Einführung der AuSfahrtsfignale auf allen mit Kreuzungen und UebergangSgeleisen versehenen Stationen; obltgatortsche Einführung oer Borfignale- Einrichtung der Streckeablokirung bet dichter Zugfolge; beträchtliche Herab- setzuug der Achsenzahlen. Dte vom RetchSeisenbahuamt an* geregte Frage der Verstärkung der Wagenkuppeluog soll durch bereits etngelettete Versuche einer baldigen Lösung zugesührt werden. Wolff» telegraphische» Lorrespondmz-Burea». Wien, 3. December. Die „Neue Fr. Pr." meldet: • Schwierigkeiten der Situation liegen noch immer in der Sprachen frage. Dte Regierung hat in dieser Richtung einen Eompromtßvorschlag gemacht, um den Forderungen der Deutschen entgegeozukommeu und dte Haupretnwendongen und Beschwerden, welche gegen dte Spracheuvrrorduuugeu erhoben worden find, zu beseitigen. Dte» bezteht sich insbrsoudere auf die Paragraphen 7 und 11 der Sprachenverordnung (innere Amtssprache und Sprache tu bürgerlichen Rechts- strettigkeiteu), deren Geltung für das deutsche Sprachgebiet eingeschränkt oder aufgehoben werden soll. E» handelr fich nun hauptsächlich darum, die deutsch böhmischen Abgeordneten sür einen solchen Compromtßvorschlag zu gewinnen. Die > jeder Art- uer, Möbel, i Küchen- langen, ngeo, Ställe, iter. 6623 100 213s 1881 öi>.^ 100.6- Mk. 4,30 1. II, 8 ren Stechen £"•«** rS “• Zi-«.r. *°d wil Abg. Pteschel (nl.) begrüßt den Entwurf mit Freuden und hält auch dte Schaffung von zwei Klaffen Freigesprochener nicht für o bedenklich wie der Vorredner. DaS Rechstbewußtsetn werde nur verwirrt, wenn auch derjenige Fretgesprochene eine Entschädigung empfange, von dem das Volk überzeugt sei: schuldig sei er doch wohl- Daö Prinzip des Gesetzes sei daher ein ganz richtiges. Abg. v. Buchka (cons.) würde theoretisch sogar damit einoer- ianden sein, dte Entschädigung auch Denen zu gewähren, dte un- chuldige Untersuchungshaft erlitten haben. Was dte Freigesprochenm anlange, bet denen ein dtrecter Unschuidsbeweis nicht erbracht sei, so et eine Entschädigung derselben umsoweniger zu rechtfertigen, alS ja wegen der langen Zett, dte bis zum Wiederaufnahmeverfahren oer- iretche, auch dte Schuldbewetse sich abschwächten. Abg. Munckel (srs. Vp.) platdtrr für Ueberweisung der Vorlage an eine besondere Commission und bemerkt dabei, daß er selbst und der Abg. Lenzmann einen Entwurf betr. Wiedereinführung der Berufung vorberetten, der dem Rlntelen'schen EMwurf ähnle. Die gegenwärtige Vorlage locke ihn gar nicht, bleibe sie so, wie sie sei, dann sei der bestehende Zustand fast noch besser. Daß es ein non liqaet gebe, sei eine natürliche Folge menschlicher Unvollkommenheit. Wer fretgesprochen sei, solle und müsse entschädigt werden. Es handle sich ja nicht um eine Belohnung, sondern nur um eine Entschädigung erlittener Einbußen. Dadurch verletze man ketn Rechisgefühl. Zu bekämpfen sei die Verweigerung der Entschädigung, wenn dte Ver- urtheUung vorsätzlich oder durch grobe Fahrläsfigkeit herbetgesührt war. Das Gesetz, so schließt Redner, könne gewiß gut werden, wenn nur einige Sätze weggelaffen würden. Abg. Rtntelen (Ctr.) platdirt für Erschwerung des Wteder- aufnabmeverfahrens, wenn auch nicht in der schroffen Welse, wie vor zwei Jahren beabsichtigt gewesen, aber doch so, daß jedenfalls jeder Fretgesprochene Entschädigung erhalten könne. Abg. Beckh (frs. Vp.) ist mit dem Wunsche deS Vorredner» nicht einverstanden. Er will auch keinesfalls die Schaffung zweier Klassen Freigesprochener. t Abg. Stadthagen (Soc.) pflichtet durchaus dm Ausführungen des Abg. Munckel bet und tst auch gegen eine Erschwerung de» Wiederaufnahmeverfahrens. Der Schadenersatz sei zu eng begrenzt; dte Höhe des nachgewiesenm Vermögensschadens sei für den unschuldig Verurthetlten nicht immer ausreichend. ES liege kein Grund vor, die unschuldig erlittene Untersuchungshaft nicht zu entschädigm. Die Debatte wird geschlossen. — Dte Vorlage geht an eine besondere Vierzebner-Commtsston. Nächste Sitzung Montag 1 Uhr. — Tagesordnung: Flottengesetz- ichener Anzeiger Kmerak-Mnzeiger. lutz, »"gemeiner Ein- lht6n emMlenen M tu in M mehrfach pri_ $75 tenh. Lil bl- t1(V6 #950 10 00 Der»t,Haltung ber Disziplin unter den Arbeitern sollen Einsperrung, Geldstrafen unb körperliche Züchtigung, letztere aber nur gegen männliche, völlig gesunbe Arbeiter, in Anwendung kommen. Nachdem noch eine Resolution angenommen worden war, die fich dafür auSsproch, baß in den einzelnen Schutzgebieten au» den angesehensten deutschen Einwohnern dem Gouverneur bezw. Landeshauptmann ein Brirath beigeordnet werden möge, wurde ber Colonialrath geschlossen. Wien, 3. December. Wenn die Ruhe in Prag anhält, soll am Montag daS Standrecht wieder aufgehoben werden. Wien, 3. December. Die gestern Abend stattgesundenen Verhandlungen zwischen dem Ministerpr äst» Renten und den Club-Obmännern bzr vereinigten deutschen Linken dauerte über bret Stunden. Da» Resultat wird geheim gehalten. Nur so viel verlautet, baß die Linke von ihren Forberungen, Lösung ber Präfideutenfrage unb Zurücknahme ber Sprachen-Verordnungen, nicht abgeht. Der Mivisterpräfibent konnte in dieser Beziehung nur un» genügende Zusagen machen unb sollen bie Verhandlungen fort« gesetzt werben. Wie», 3. December. Der „Neuen Fr. Pr." zufolge gestalten fich bie Verhandlungen be» Ministerpräsidenten Gautsch mit ben verschiedenen Parteien wegen Anbahnung eines Compromisse» günstiger. Die Aussichten auf eine ver- ftändigung sind etwas besser. Prag, 3. December. Da» hiesige tschechische Socialisteu» blatt sagt, „Narobnh Ltstt" und andere tschechische Blätter trügen allein die Schuld an den letzten Vorgängen; dieselben hätten das Volk aufgereizt. j Prag, 3. December. Seit 11 Uhr Abend» herrscht vollständige Ruhe. Da» Militär konnte deßhalb um 12 Uhr in die Kasernen zurückkehreu. Der ExecutivanSschuß ber böhmischen Socialisteu Organisation erließ einen Aufruf, in welchem er gegen bie Provocatiooen unb Gewaltthaten sowohl von Seiten ber Deutschen, al» ber Tschechen fich Der« urtheilend ausspricht. DaS Blatt fordert sodann die Parteigenossen auf, fich in keiner Weise an ben Exccssen zu detheiligeu. Königgratz, 3. December. Gestern Abend fanden hier arge Ausschreitungen statt. Der tschechische Pöbel plünderte die GeschästSläsen der deutschen und jüdischen Kaufleute. Erft da» Militär konnte die Ruhe wieder verstellen. Cherbourg, 3. December. Ein englisches Schiff ist hier uuterg-gangen. DaS Unwetter dauert fort. Bonbon, 3 December. Das Bureau Dalziel meldet an» Shangat: Für den Dlstrict von Kiao Tschau wurde da» Kriegsrecht proclamirt. Der Kaiser von China erklärte, lieber seine Krone verlieren zu wollen, als die deutschen Forderungen anzunehmen. Er wünscht die Angelegenheit einem von Holland und Belgien zu ernenueudeu Schiedsgericht zu unterbreiten. In Formosa treffen zahlreiche japanische Truppen ein, deren Stärke fich bis jetzt aus 50000 Mann beläuft. _____________ Berlin, 4. December. In einer öffentlichen Versammlung besprach gestern Abend H-rr v. Egtdh den bekannten Fall Ziethen in mehrstündiger Rede vor einem zahlreich erschienenen Publikum. Der Redner, welcher von der Unschuld Ziethens überzeugt ist, ebenso sehr von der wahrscheinlichen Schuld drS Wilhelm, schloß mit der Feststellung, daß Alles geschehen sei, um dem gebeugten Rechte wieder anfzuhelfeu. Jetzt sei es am Volke, die Sache zu verfechten unb er übergebe sie hiermit dem Volke. Prag, 4. December. Da» Organ ber Statthalterei Der» öffentl cht eine Reihe von Excefsen auf dem Laube. In Gablon» wurden die Fenster der deutschen Schule eingeworfen. In Bodenbach griff die Menge die tschechische Schule deS Vororte» Kioeglitz an, sowie die Wohnung deS Lehrer» daselbst, ber eine leichte Verletzung bavontrug. Ferner warf bie Menge die Fenster zweier Bobenbacher Gasthäuser ein. In Kralup, Lann, Beraum, Neubrhdzow, Königgrätz und Mrlnik wurden zahlreiche Geschäfte geplündert und Fenster eingeschlagen. In letzterem Orte wurde die Plünderung durch Gendarmerie unterdrückt. London, 4. December. Nach Meldungen au» Washington empfing da» Auswärtige Amt die amtliche Nachricht, eS sei infolge der Haltung der Regierung in den Unterhandlungen mit Deutschland wegen deS Zwischenfalle» Lüder» die Gefahr einer Revolution in Haiti vorhanden. Der Kreuzer „Marblehead" erhielt die Weisung, sofort nach Porr au-Priuce abzugehen. Der deutsche Botschafter v. Holleben verständigte da» Auswärtige Amt, Deutschland werde den Streit mit Haiti auf diplomatischem Wege ohne Anwendung von Gewalt schlichten. CocaUs ttnfc prot>in$iellts» Gießen, 4. December 1897. * • Schwurgericht. Das am Montag den 6. December znsammeutretende Schwurgericht der Provinz Oberhcssen wird über folgende Anklagesachen verhandeln: Montag den 6. D.-cember gegen Karl Götze von Halle a. S. wegen Raub unb Widerstand. Ankläger: Erster Staatsanwalt Dr. Güngerich. Bertheidiger: Just'zrath Batst. — Dienstag, 7. December, gegen PH. Maul von Bindsachsen wegen versuch» der Nothzucht. Ankläger: Erster Staatsanwalt Dr. Güngerich. Bertheidiger: Grünewald. — Mittwoch, 8. unb Donnerstag, 9. December, gegen Ambrosia» Feuerstein von Schwalheim wegen Meineids und Georg Mühl- Häuser von Bad-Nauheim wegen Verleitung dazu. Ankläger: Gerichts Affeffor Dr. Friedrich. Bertheidiger: Weidig und Grünewald. — Freitag 10. December gegen Hrch. Riegelmann von Hopfgarten wegen SittlichkeitSverbtecheu. Ankläger: Staatsanwalt Koch, Bertheidiger: Grünewald. — Samstag ben 11. December gegen August Horz von Löhnberg wegen Meineids. Ankläger: Staatsanwalt Koch, Der» theidiger: Dr. Fahr. — Montag den 13. und Dienstag den 14 December gegen Heinrich Kraft Ehefrau von HergerSdorf wegen Brandstiftung. Ankläger: Staatsanwalt Koch, Bertheidiger: Dr. Reatz. — Mittwoch den 15. December, Vormittag» 9 Uhr, gegen Emil Schmitz von Geistiugen, Heinrich Gebhardt, Rudolf Langermann, Reinhard Koch, Albert Baas, Adolf Brettel, Ferdinand Rube, Georg Stammler von Gießen wegen Zweikampf, Beihülfe zum Zweikampf unb Ausrichtung beS Auftrags zu einer HerauSforberung. Ankläger: Erster Staatsanwalt Dr. Güngerich. Bertheibiger Dr. Gnifleisch, Metz, Holzapfel, Schimmrlpfeng. * • Stadttheater Als Sonntags Vorstellung bringt die Direction Krufe unb Helm da» fünfactige Lebensbild „von Stufe zu Stufe" von Hugo Müller, Musik von R. Bi al, zur Aufführung. Für Moatag, ben 6. Drcember, ist eine bet bedeutenbstcn Novitäten der Saison, das vier» actige Sensations-Schauspiel „T r i 16 y", von Paul M. Potter nach du MawierS bekanntem Roman gleichen Namens bearbeitet, in Vorbereitung. „Trilby" hatte an sämmtlichen Bühnen einen ungewöhnlichen Erfolg. • • Loucert-Berein. Am SamStag ben 11. December wird ein außergewöhnlich interessantes Concert seitens deS Concert-Berein» abgchalten werden Interessant nicht allein durch sein Programm, sondern ganz besonder» auch durch die Mitwirkenden. Bernhard Scholz, der wohlbekannte Director de» Frankfurter Conservatorium» und Componist bedeutender musikalischer Schöpfungen, hat vor Kurzem ein Clavier-Concert vollendet, welches, wenn wir nicht irren, seine Erstaufführung in Gießen erleben soll. Herr Professor Kwast aus Frankfurt ist erwählt, diese» bedeutsame Werk zu iuterpretireu unb ber Stamm be» Frankfurter Museums- Orchesters wird bie Begleitung ausführen. Die Direction seines jüngsten Musenkinde» hat Herr Professor Scholz selbst übernommen. Die Idee, diese günstige Gelegenheit, eine so vortreffliche musikalische Körperschaft hier zu haben, auszunutzen, lag sehr nahe, und so werden noch zwei schwierige und großartige Orchesterwerke unter UniverfitätSmufikdirector Trautmaun» Leitung ausgeführt werden. In erster Linie Brahm» Symphonie C-moll, außerdem GoldmarkS Coucert-Ouverture Daknntala. Zur Einführung in blefe hochbedeutsamen Schöpfungen empfehlen wir unfern Lesern, sich i ben Mnfikführer vorher auzuschaffen, ber sür einen geringen Betrag in der Challier' scheu Musikalienhandlung zu haben ist. Zum Schlnß machen wir ausdrücklich darauf aufmerksam, baß daS vorliegende Concert am SamStag statfiudet (6 Uhr), ebenfalls die Hauptprobe (vormittags 11 Uhr). •e Errichtung einer Heilstätte für Langenlettzevde. Der Bericht de» vierten Ausschusses der zweiten Kammer über den Antrag bet Abgeordneten Cramer und Genossen, sowie bie Eingabe des geschäftSfÜhrenden Ausschüsse» ber freien Bereinigung der Krankeakaffeu im Großherzogthnm Hessen in obigem Betreff lautet: Der Ausschuß konnte fich ber Uederzeuguug nicht verschließen, daß verschiedene Seiten» bet Großhetzoglicheu Regierung gegen den votliegenbeu Antrag hervorgehobene Bedenken begründet sind. Diese Bedenken find: daß ber Antrag seinem Wortlaut nach alle unheilbare Lungenleidenbe auSschließt- daß ferner nicht angegeben ist, für welche Arten von chronischen Krankheiten die Sr.stalt bestimmt sein soll- und endlich, daß eine unb bie nämliche Anstalt sowohl für Lungenkranke al» für anderweit chronische Kranke bienen soll. Dagegen konnte fich ber Ausschuß mit dem regierungsseitigen Hinweis nicht zufrieden geben, baß die Jaoalidität»» und Altersversicherung» Anstalt erkrankte Versicherte schon seither in Sanatorien behandeln läßt und beschloffcn hat, selbst eine Lungenheilstätte für solche Kranke zu erbauen unb daß abzuwarten sei, ob nicht bie Invalidität»- und Altersversicherung!» Anstalt auch nicht verficherung»pflichiige Kranke in ihre Heimstätte aufnehme. Mau war vielmehr einstimmig der Ansicht, daß für alle unbemittelte Lungenleidende eine derartige Anstalt al» StaatSanftalt alsbald errichtet werden müffe. Der Ausschuß sah fich daher, confoim mit ber Eingabe deS geschäftssühreudeu ÄuSschusse» ber freien Bereinigung ber Krankenkassen im Großherzogthnm Hessen, Errichtung einer Lungenheilanstalt betr., einstimmig zu dem Antrag veranlaßt, hohe Kammer wolle beschließen: 1. Groß- herzogliche Regierung zu ersuchen, ben Stäuben alsbald eine Vorlage über bie Errichtung einer Landesanstalt zur Aufnahme unb Pflege tuberkulös kranker unbemittelter Personen zugehen zu lassen. 2. Die Eingabe des geschäft-führenden Ausschüsse» ber freien Bereinigung ber Krankenkassen im Großherzogthnm Hessen für erledigt zu erklären. ** Die Erleuchtung der Eisenbahnwagen durch Acethleuga» ist jetzt beschlossene Sache, nachdem durch fortgesetzte versuche unb ein Gutachten ber königlichen technischen Deputation für Gewerbe daS zur Berwendung gelangende Gemisch von Fettgas und Acethlenga» al» zuverlässig erkannt unb feftgestellt ist, daß bie Bereitung unb Berwenbnng jene» Gemisches keine größeren Gefahren bietet al» bie de» reinen FettgaseS. Minister Thielen hat daher die königlichen Eisen- bahndirectionen angewiesen, die neue BeleuchtungSart demnächst allgemein einzuführen. ♦* Wetterbericht, von ben zwei gestern vorhandenen DepreffionScentren hat fich da» eine über der Ostsee gelegene ausgedehnt- jene», welche» gestern vor der franzöfiichen Westküste lag, ist dagegen über da» Mittelmeergebiet gezogen und hat fich von hier au» niederer Druck noch weiter ausgedehnt. Urber der Nordhälfte Europa» ist dagegen da» Barometer allenthalben gestiegen unb liegt heute außer einem Kerne hohen Druckes über den britischen Inseln ein solcher im äußersten Nordosten. Die Witterung ist in Süddeutsch- land trübe, die Temperaturen find wenig verändert. — Voraussichtliche Witterung: Meist trübe», etwa» kältere» Wetter mit zeitweisen Schneesällen. Au» der Wetterau, 1. December. Die Flurschäden, welche bet ben großen Herbstmanöoern in ben Gemarkungen des Kreise» Friedberg verursacht würben, find dem „Mzr. Jl." zufolge auf 800000 Mark taxirt worden. Zur Abschätzung de» Schaden» waren, außer den OrtScommisfioneu, fünf Kreiscommisfionen thätig. Letztere bestanden auS je fünf Mitgliedern und dürften die Kosten dieser Commissionen recht beträchtliche sein. Die Entschädigungssummen wurden im Ganzen gut bemessen. Auf Nieder Erlenbach, in dessen Gemarkung bie Parade stattfand, fallen allein gegen 100000 Mark. Schon im Frühjahr mußten 60 Morgen Ackerfeld umgepflügt unb mit GraS angesät werben. E» wurden dafür pro Morgen 200 Mark und überdies für den GraSsamen 30 Mark vergütet. Friedberg, 3. December. Auf Einladung be» Herrn Bürgermeisters fanb gestern Abeub auf bem Rathhause eint Besprechung statt, betreffenb bie Abhaltung von R iudvieh- Märkten an hiesigem Platze. Zu berfelben waren gelaben unb erschienen die Markt- unb Pserbemarke Commisfion, sowie einige Interessenten. Der Vorsitzende bemerkte, daß schon früher bei bem landwirthschaftlichen Verein der Antrag auf Abhaltung von Rinbviehmätkten an hiesigem Platze gestellt worden sei, ber Ausschuß hat fich indessen ablehnend verhalten. Auch der jetzt stattfiadeode Faselmarkt, zu dem die Stadt nur einen Beitrag zur PrSmiirnng leistet, ist lediglich Sache deS landwirthschaftlichen Verein». In der Debatte kam die einstimmige Ansicht zur Geltung, daß mau einen versuch machen solle, und meinten die anwesenden Viehhändler, e» fei hauptsächlich darauf zu sehen, die Händler herauzuziehen, bie ben Markt machten- e» sei felbftrebenb zu begrüßen, wenn auch viele Lanbwirthe fich beteiligten. E» wurde hieraus beschlossen, vorerst nach den Pferdemärkten am Mittwoch zwei Rindviehmärkte unb ferner einen am 25. Mai unb 7. September abzuhalten unb soll für da» folgende Jahr Rücksicht auf die Märkte der Umgebung, wie Butzbach, Hanau, Gießen u. s. w., genommen werden. § Grebenhain, 2 December. Heute fand hier Bürger- meisterwahl statt. Unser seitheriger Bürgermeister Loui» Jost wurde einstimmig und zwar mit 85 Stimmen wiedergewählt. Heute Abend nach der Wahl fand ein Fackelzug unter Begleitung de» Mufikveretn», dessen Dirigent Herr Bürgermeister Jost ist, durch die Ort»straßen statt unb später gesellige Vereinigung. □ Dannßadt, 3. December. Unsere TechnischeHoch- schnle zählt im laufenden Winterhalbjahr 1296 Hörer (In (1896/97 roaren e8 1186) und hat damit die größte Frequenz erreicht. Mehrfach macht sich in den jetzigen Baulichkeiten schon längere Zett empfindlicher Platzmangel geltend und eine größere Reihe von Vorleiungen muß doppelt gehalten weiden. Wie immer, ist die electrotechnitche Abtheilung mit 479 Hörern die besuchteste, dann die Maschtn-nbau Abteilung mit 337. Hessen find unter den Besuchern 289, Preuß n 463, Bayern 94, Russen 120, auS europä 'cheu Staaten neben Deutsch land 244. An der Hochschule wirken 27 ordentliche Professoren, 8 außerordentliche und Prosesioren im Nebenamt, 21 Lehrer und Privatdocenten, 25 SsfisDnten.— Im OrtS« gewerbverein sprach Hrr Rector Prof. Berndt über ein j tzt sehr acturlle» Thema, die Gasglühltcht- Beleuchrung. Er erwähnte unter Anderem, daß in hirfiger Stadt 1752 Straßenlaternen mit den bekannten Auer' Strümpfen Vers hen seien und die Ersparniß pro Flamme und Jahr fich auf 5,4 Mk. stelle, so daß das htefige Gaswerk ohne Erweiterungsbau auf eine Reihe von Jahren noch den GaSbedarf zu decken vermöge. Auch eine ichöo brennende Petroleum-Giühltchtlampe, Patent Hempel, führte er vor, so wie zwei Eonstrvctionen einer Spi ituS Glühlichtlampe, die eine größere Anzahl von Saugdochten verwenden. Letztere Lampeuconstructionen befinden fich noch im Bersuchsstadium. Für Darmstädter Berhälrntffe kommt eine Bcennstunde zu stehen: beim electrtichen Glühlicht auf 3,7 Pfg., beim 60kerzigen Auerbrenncr auf 2,2 Pfg., bei der Petroleum- Glühlitnlampe „Meteor" auf 1,4 Pfg./ bet b?r SpirituS- Glühltchtlampe „PhöbuS" stellt fich bei den norddeutschen SpirituSpreisen die Brennstunde auf 2,43 Pfg. * Ländlich fi tltch. Jacob: „No, wie warS auf dem Schorschl seiner Hochzeit?" — Binceuz: „Fein wars! Die schönste Hochzeit war» im ganzen Jahr! Sogar die Braut bat mitg'rauft!" Eingesandt. Spaterer Beginn der Theatervvorstellungen. Man schreibt unS: ,Gestern beim Gaittpiel der Röja-e haben die guten Frankfurter einmal gezeigt, daß sie auch um 7'/, Uhr Ins Theater gehen können. Sollte die Theateroerwaltung nicht daraus die Lehre ziehen, überhaupt den Beginn der Vorstellungen auf 7Va Uhr statt auf 6>/g Uhr festzusttzen? Die kleine, am Althergebrachten hängende Oppositton würde fich bald in diese Neuerung fügen. Gam-n Klaffen dec Bevölkerung aber würde erst mit dieser Reform die Möglichkeit des Theaterbesuchs eröffnet werden. Den meisten Angestellten in kaufmännischen und industriellen Geschäften, vielen selbstständigen Kaufleuten ist der Thea'erbesuch durch den allzufrühen Beginn der Vorstellungen unmöglich gemacht. Die concurrtrenden Veranstaltungen, wie Circus und Orpheum, machen mit ihren um 8 Uhr beginnenden Vorstellungen gute Geschäfte und entziehen dem Theater zahlreiche Besucher. Irgend ein neues, leistungsfähiges Prtoat- theater, besten Vorstellungen um 7>/r Uhr oder 8 Uhr anfingen, würde zweifellos auch hier gut rentiren; denn es würden fich Tausende von Einwohnern ihm zürnenden, die jetzt an jedem Theaterbesuch verhindert sind. Erst wenn ein solcher Wettbewerb vorhanden sein wird, dürfte unsere Theaterverwaltung durch die Erfahrung belehrt werden, daß sie in diesem Punkte e6 nicht verstanden hat, den Bedürfnissen der Zeit und der veränderten Verhältniste Rechnung zu tragen." So steht gedruckt in der „Frankfurter Zeitung" vom 2. De- cember. Einsender glaubt, daß daS, was den Frankfurtern frommt, auch den Gießenern nichts schadet. r. Asthma kann vorgebeugt werden. In Nachfolgendem liefert Dr. Schtffermann weitere Beweise über die Vorzüglichkeit seines entbieten Schutzmittels gegen Asthma: Für Ihre Sendung sage ich Ihnen bcsten Dank; ich kann Ihr Asthma Pulver nur lobenswerth anerkennen. Der Erfolg war gut. Ich werde mich auch bemühen, allen ähnlich Leidenden Ihr Asthma Pulver zu empfehlen. Meinen wetteren Gebrauch werde ich aus Oschersleben beziehen. (Gez.) Karl Armi, Gr. Germersleben den 3. März 1897. Ich kann nicht umhin, Ihnen mttzuthetlen, was für staunens- werthe Erfolge ich mit dem tietntn Quantum von Dr. SchiffermannS Asthma Pulver erzirtt habe. Das Wunder ist nicht mit Geld zu bezahlen. Ich werde Ihne,' immer dankbar sein. (Gez.) Wittwe Zosef Weißstirche«, Bonn, Johannisstr. 25. Genehmigen Sie den Ausdruck meiner großen Freunde und verbindlichsten Dank für Ihr ausgezeichnetes Asthma-Mittel, welches ich allen Leidenden besten- empfehle. Ein herzliches „Vergelt'- Gott". Da ich mit meiner Dosis wieder ziemlich zu Ende, bitte ich um ein frisches Packet zu Mk. 2.50. (Gez.) Josef Häns seo., Gotschdorf, den 5. Februar 1897. Personen, welche mit diesem Schutzmittel noch keinen Versuch gemacht haben, mögen eine Postkarte, einfach mit Namen und Areste verfehen an die Hohrnzollcrn-Apotheke, Berlin F. 10, Königin« Augustastraße 50 fenden, worauf ihnen — jedoch nur biS zum 11. December d. I. — eine kleine Schrift über die Asthma Krankheit unentgeltlich zugestellt wird, welche gleichzeitig andere Zeugnisse von Personen enthält, die dieses Pulver mit Erfolg angewendet haben. Dr SchiffermannS Asthma-Pulver ist in den meisten Apotheken zu haben. Wo nicht, wende man sich an obige Apotheke. Es besteht auS 34,90 / Kaliumnitrat, 51,1070 Fol. Daturae Arboreae, 140/0 Bad. Symplocarpus Foetiduß. 11037 Verkehr, Caub« tmb Vottswirthschaft Bitt*«, 4. December. Marktbericht. Auf dem heutige» Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,10—1,20, Hühnereier pr. 61. 0-0 4,2 St. 15-174, Enteneier 1 St. 0—00 4. Gäbst- eiet pr. St. 00—00 4, Käfe pr. 6L4 —9 4. Käfematte pr. 6t. 3 4 Erbsen pr. Liter 18 4, Linsen pr. Liter 32 4, Tauben pr. P««' X 0,60 bi« 0,00, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,10, Hahnen pr. Stück X 0,60-1,00, Enten pr. Stück X 1,60—2,00, Gänse pr. Pfund X 0,48-0,C6, Ochsenfleifch pr. Pfd. 66-74 4, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 60-66 4, Schweinefleisch pr. Pfd. 64 bis 72 4, Schweine fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 67 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 60- 64 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 50—66 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4.40 bi- 5,00 X, Weißkraut pr. Stück 0—00 4, Zwiebeln pr. Centner 6,00-0,00 X, Milch pr. Liter 16 4- Wir bitten unsere verehrten Abonnenten , etwaige vorkommeude Unregelmäßigkeiten in der Bestellung des Blattes sofort auf nuferem Bureau zur Anzeige zu bringen, denn uur daun ist es uns möglich, für sofortige Abhilfe Sorge tragen zu können. Exped. d. „Gießener Anzeigers". Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Garteustraste 2. «lagebot bet Cltbetttttbmet: 2 Brod-, 1 Feinbäcker, 1 Schriftsetzer, 2 Maschinenschlosser, 2 Schuhmacher, 1 Krankenpflegerin, 1 Einkaffirer, 4 HauS- burschen, 6 Toglöhner, i Gartenarbeiter, 2 Fuhrkneckte, 1 Portier, 2 Bur-au- dtener, 1 Comptorist, 2 Bureaugehülfen, 1 Reisender, 1 CommiS, 4 Dienstmädchen, 1 Köchin. Nachfrage bet «ebeitctbet t 5 Keffettchmi^de, 6 Stemmer, 4 Schlaffer, I Monteure, 5 Nieter 3 Vorzeichner, sämmtltch für dauernde u. lohnende Accord- arbeit in ein großes Werk, 3 Drechsler, 1 Buchbinder, 1 Spengler, 1 Installateur, 2 tücht. Glaser sRabmenmacher), 1 tücht. Küfer, 1 tücht. Sattler, 2 tüchtige Bau- schloffer im Alter ron 24 und 25 Jabren, 1 Hausburfche, 1 Kutscher, 1 ßauffrau, 1 Köchin, 6 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit. Lehrlinge: 3 Bäcker, 2 Buchbinder, 2 Drechsler. 2 Gärtner. 1 Kupferschmied, 1 Maschinenbauer, 1 Sattler, 3 Schlosser, 2 Schmied, 3 Schneider, 3 Schreiner, 3 Schuhmacher, 1 Setzer, 1 Wagner. In Dutenhofen und Krofdorf ist die Rothlaufseuche unter den Schweinen amtlich festgesiellt worden. Krofdorf, den 3. December 1897. Der Bürgermeister: Kleine. 11040 Möl. MiiWMS- Freibank. 10988 Heute und M outag: Ochsenfleisch nicht ladenretn, per Pfd. 54 Pfg. 8chmMeffeijch nicht ladenrein, per Pfd. 52 Pfg. Die Freibank bleibt bis Wend- 10 Uhr geöffnet.__________ Speculatius ist das schönste und billigste Weihnachts-Gebäck. In bester Qualität zu haben ä Pfund 80 Pfg. bei Ernst Muth, 1066 12. Bahnhofstraße 12. Servir- und Kaffeebretter mit Holz- und fein bemalten Fayence-Böden empfiehlt E. Weissbäcker, 11064_______Seltersweg 31.________ Regenschirme in großer AvSwahl für Herren Dame« und Kinder billigst. 8930 Reparaturen u. Ueberztehen besorgt A. Fangmann, Bahnhofstraße 29. 10774J Klöppelwaare« aller Art, Spitzen, Einsätze, Drei- und Vierecke, Decken, Läufer, gtfißppelte Seidensachen, EcharpS, Fanchon in crdme und schwarz sowie Taschentücher, zu Weihnachtsgeschenken paffend, empfiehlt billigst Ata« Schmitt, Wolkengaffe 11 AüisslUMkn in großer Auswahl empfiehlt billigst 11015 E. Weissbäcker, Seltersweg 31. • Haarketten Puppenperrücken, Zöpfe u. s. w. fertigt gut und billigst an 10256 Max Böger, Walllhorstraße 6. Spar- und Leihkaffe Gießen. Im Monat December lfd. Js. werden bei der unterzeichneten Kaffe außer den feststehenden Zahltagen — Mittwochs und Samstags — auch noch jeden Dienstag und Donnerstag Geschäftslage abgehalten; Dienstag den 7. l. MlS. jedoch ausgenommen, da an diesem Tage Gene« ralveesammlung stattfindet. ■" ■ ; - G Die Einleger werden ersucht, unter Vorlage der Bücher ihre Zinsen in Empfang zu nehmen, oder einschreiben zu laffen. Zinsen, welche bis zum 1. Januar k. I. nicht erhoben sind, weiden von diesem Tage in unseren Büchern ohne Weiteres zugeschrieben und als Kapita'zulage verzinst. Es brauchen hiernach alle diejenigen Einleger im December n cht zu erscheinen, welche nur Zinsen beischreiben laffen wollen, dies kann vielmehr ganz gelegentlich im nächsten Iah e erfolgen. Gießen, cm 4. December 1897. und Leihkafse Gieße«. 11061 Doering. Aechte englische Gummischuhe Edinburger Fabrikat, billigst bei 10927 PH. Schlatter. Trilli y! C. Röhr & Co., Giessen. Specialität: Kinderbetten u. Erstlings- o I wasche. £ Dluetr. Catal. grat. u. fco. Nb Ka«artt«HLHae "WB unferm Weihnachtsbaum ist eine aller« liebste Freude. Versende von meiner Specialnät hervorragende Sänger von 7 bis 25 Mk. und höher als Hohl-, Knorr-, Schocke!,, Älingelrottir, Hohlklingel, Waflerkoller, Flöten und tiefe Pfeifen. Verl, geg Nachn. unt. meiner Gefahr nach all Postanst. u b. strengster Kälte. Aus- stellungtzvögel, Collection 6 Vögel, gebe ich das Stück mit 30 Mk ab Der Betr. ist vorh. einzus. Für Preiswürdigk. u. g-f Ank. j Gar. B lehr. über Xucht u Pflege gra iS peg. Rückporto. Otto VSHmc, Kanarienzüchter, Leiozlg - VulkmarSdorf, Louisenstraße 44. 11035 Th. Brück ’TsdMnJöJTiir" Rohrsessel und Wtumentifche billigste und feinste Kamdusmöbtl— ■ Theetische ■ Hocker Sessel Hriumpf - Kkapp- sessek 107Z0 in jeder Lage ohne Aufsteben verstellb. Telepdon 27. Hlulruhrketteu, z« WeihnachtSgeschenren geeignet, fertigt billigst an Tichy, losa 43. Seltersweg 43. Bahnhofstraße 33 empfiehlt besten westfälischen Gascoks, alle Sorten Kohlen, Briketts, Klötz. Brennholz, fuhren- und centnerroeife, billigst bei bester Qualität. 10800 11060] Wohnung, J. Stock, bestehend aus 5 Zimmern mit allem Zubehör, dem UnioersitätSgebäude gegenüber, perl.April 1898 zu vermtethen Wtlh. Seipp I., Ludwigstr. 28, I!. 11062] Kleine Wohnung ,u vermterhen. ____________Marbnrgerstr. 2». 11057] 2. Stock, 6 bis 6 Zimmer nebst Zubehör, per April zu vermtethen. Näberes ryrankfnrtervr 4t, I. Gummischuhe 11054] FamiltenlogtS tm 2- Stock per 1. Januar zu Perm. SchÜtze«str. tv- 11026] An ruhige Leute ist eine 5-Zimmerwohnung mit Zub. und großem empfiehlt 10946 aschentücher und Seide bei [10884 kaust man gut und billig sowohl in Baumwolle, L inen Friedrich Magnus, 10 Wetbengaffe 10. Aug.MoiliauusNchs. Inh. R. u. M. Jmheufer. Große Parihic leinene Tücher 45 und 50 cm gesäumt ä pr. Dtzd. ä Mk. 2.—, 2.50, 3.— und 3.50. etttncb-Reiolemeii ctUiich-flaWwn etttucb-Cretoime etttucb-Biber i 00 empfehlen billigst C. Röhr & Co. Stück Gartenantheil sehr preiswerth zu vermtethen. Offerten unter CH. A. 11026 in der Expedition d. Bl. abzugeben. 11063] Mödl. Zimmer btUtg zu oer- miethen._______Marbnrgerstr. 29. HOöO] Möbl- Zimmer zu vermtethen. _______Echrrlstr. 11, Mansarde links. Eckladen mit Wohnung. iltähereS Liubenplatz 5, 2 £r. 11035 | Mieth-G6s^che.|B| Nereinslocal gesucht, beffereS, von einem mittelstarke« Berel«, am liebsten in Mitte« bet Stadt. Äefl. Offerten und An fragen unter G. 11088 au die Ex pedition d. Bl. erdete«. 11038 Leichtes, elegantes Coupe, wenig gebraucht, preiswerth zu per» kaufen. Näheres bei 11029 Lackirer Bogel, Dammstraße. 11072] Ein ältere-, zuverlässiges Pferd billig zu oerk H Euler, MäuSburg 3. 11051] Gewinn bet Münchener Kunst Aufstellung, £0** Kaiser Wilhelm II., Gravirung von Lenbach. Größe 113X93, zu verkaufen. __________Weserstr. 6, Hinterhaus. 2 Papageie» ?u verkaufen. 11053»adnbosstr. 26. Kaufgesuche. Hafenfelle, S85B- Marder-, IltiS« Kaninchen, und Atschotternfelle TB& kauft zu hohen Preisen 11060 A. Kretzfchmar, Kürschner, ____________Marktplatz 22._____________ rSfeher^ngebote.' I 11046J Junge zur Besorgung von kleinen Ausgängen für einige Stunden des Tage« gesucht. Zu eriragen in der Expeditton d. Bl 11«>28] Em in der Küche und tn den Hausarbeiten erfahrenes Mädchen zu Weihnachten ober Neujahr gesucht. Frau Slara Wolff, Südanlage 11, L 11056] Einfaches, brav Mädchen vom Lande auf Weihnachten gef. ©teinftr.35, II. Einladung. | Alle ehemaligen Cavalleriste« werden zu einer Besprechung behufs Gründung eines Cavallerie Vereins auf heute Samstag, den 4. Dec., Abends 8y2 Uhr, in die Restauration „Wiener Hof" freundl. einaeladen. Klasfischer Vtztlologe ertheilt Privat- und Nachhilfeunterricht. Näherts in der Exped d. Bl. 11031 Hauptagent für Gießen und Umgebung von Leben»- und Aussteuer. Verstcherungs Gesellschaft, welche auch die Versicherung kleiner Summen (Gterbekaffe) betreibt, gegen hohe Beratung gesucht. Derselbe erhält Provision für alle durch von ihm angest. Agenten vermittelten Versicherungen und darf kleine Touren ausführen. Offerten sub. L. 826 an G. L. Daube & Co, Frank- furt a. M______________________11Q42 11030 j j Erstklassige Uasall-Ber- stcherung» - Grsellsch»ft sucht zur Wahrung ihrer Jntereffen am hiesige« vlatz einen geeigneten Vertreter. Nur Offerten mit Aufgabe erster Referenzen finden Berücksichtigung, einzureichen bet Der Expedition diese- Blatte- unter C. M. 11030.__________________________ •< * gegen Blutstock. Homöop. Ttmmerma««,Hamburg •rr Langerkamp 19. 11043 lUaltoia-ftilMjft! Stärkungswein aus Walz. Aeberall zu habe» iu den durch ^tacat keuuttich gemachten ^erkaufskesseu. — Höchste Anerkennungen! — 11036 an die Spedition d- Bi- Vereinsnachrichtenr| @ntr6e 30 Pfg. Anfang 4 Uhr. Giessener Concertverein. Gießen, den 4. December 1897. 11070 Der Vorstand. Marktplatz 9. Schulstrasse 6. Fr. Schubert. 11058 Mittheilung, daß ich eine Niederlage meines Geschäftes 11025 11039 empfiehlt in besten Qualitäten billigst Adolf Iienhard, frunlifiirtfrflrolif 64. Gegründet 1866. a) Andante in Fis-mol 1 b) Scherzo in A-dur c) Marsch in C-dur (Original vierhändig) nisten. 3. L'Arlesienne. Musik zu A. Drama 4. Solovorträge Gin durch die Hteinkeit der parkeltung und den haßen Wasjertractgehalt ausgezeichneter und höchli bekömmlicher (liessen Seltersweg-Plockstr. Programm: 1. Erinnerung an Homburg I Marsch iKrauße) 2. Ouoer« ture iur Oper .Traoiata" (V B. Scholz. Unter gefälliger Leitung des Compo- Dienstag Abend: Hotel Kaiserhof JP o 11065 Montag Abend: Mäder (Rust. Hof). 3) Verschiedene». Gießen, den 1. December 1897. 11047 Rauchtische u. Garnituren. Staffeleien etc. in Schmiedeeisen mit echt Kupfer, Vogelbauer jeder Art in allen Pre sen. 11044 — Höchste Auszeichnungen! — Erste Suite für Orchester, Daudet’s gleichnamigem George Bizet für Pianoforte: General-Versammlung der allgemeinen Sterbetasie Gießen Stmufag iea 12 Btrnnta, Nachmittags 4 llljr, in der Aestauratiorr Jean Arnold, HLahnhofstraße 7. Tagesordnung: 1) Geschäfts« und Kassenbericht. 2) Neuwahl des Vorstandes und des Auffichtsrathe». Blumentische, Palmständer. Vogelbauerständer, Notengestelle in acht Schmiedeeisen mit Kupfervefeierungen. H. Wehr heim und Familie. Montag, den 6. Decemder 1897t Hervorragende LensatiouS Novität der Saison Ungewöhnlicher Erfolg au fämmtlichen Bühnen! TRILBY. Sensationv-Schaitspiel in 4 Acten von ;Paui M. Potter. Beginn dar l'o firintifltn 8 Uhr. •«bc 10 Uh». Danksagung Für die zahlreichen Beweise herzlicher Theilnahme beim Ver- lüfte unserer lieben Mutter und Großmutter, besonders für die vielen Blumenspendm lagen wir unfern innigsten Dank. Backzuthaten billigst die " 11067 Löwen-Drogerie W. Kilbinger, Seitersweg 52. (Kiveu grossen Posten Stheilige Waschgarnituren, Buntmaleret mit gedeckelten Seifen« und Zahnbürsten-Schalen, ä 8,85 Mk., sowie 11048 Stheilige Kaffeeservice, ächt Porzellan, L 4,50 Mk., empfiehlt Adolf Baer, sthnrnde vkkirtiung. Bedeutendes, zwölffach präm. Rhet«'' wetnha«», 65 Jahre bestehend, mit Eigenbau, sucht rout. und gut eingeführte Vertreter unter günstigen Bedingungen. Ausführliche Offerten unter Nr. 11136 Drittes Concert (103 Concertjahr) Samstag, 11. December 1897 Abende 6 Uhr Im Saale des Gesellschaftsvereins unter Leitung des Grossh, UniveraitFits - Musikdirectors Herrn Gustav Trautmann. Mitwirkende : Sollet: Herr Professor James Kwast ((lavier), Orchester: Homburger städtische Kurkapelle und andere geehrte Künstler. Danksagung. Die mitfühlende große Theilnahme an dem schweren Verluste, den wir als zweite schmerzliche Schickung innerhalb drei Woch.'N zu beklagen haben, und die große, aufmerksame Ehrung der Entschlafenen verpflichten uns zu innigstem Dank an Alle M. Kauss, K. Loth und Kinder. Backzuthaten wie immer, nur in den besten Qualitäten, billigst bei 11055 Emil Fischbach. Sthertton: 1. Schrtzda. — Druck nrt Verlag btt Uniüerfit8t8 PutS' nnb Sttinbrudtrri Xhetfd) * S<6rflta) In Steten. Die heutige Fummer umfaßt 16 Seite» Für bie überaus zahlreichen, herzlich?» Beweise wohlthuender Anthcilnahme, welche anläßlich de» Heimganges unseres lieben Vater« uns auch aus der alten Heimath zu Theil wurden, sagen wir allen Freunden und Bekannten aufrichtigen Dank. Alzey, am 2. December 1897. 11024 Familie Knoll Stein’« Garten. Sonntag den 5, December: Grosses Concert auSgrtübrt von der 11069 Capelle des 2. Srokh. Aeff. Zas.-Rrgimkuts gr. 116, fiiiftr Milhel» unter perfönbccer Leitung de« Großh. Musikdirectors Herrn E. Krauße. Hodes-Anzeige. Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß es Gott dem Ai.'mächtigen gefallen hat, unsere liebe Mutter, Schwie« germutter und Großmutter 11049 Irsu Georg Lippert IV. Mwe. nach langem, schwer-n Krankenlager heute Abend lls/i Uhr im 6!. Lebensjahre in ein besseres Jenseüs abzurufen. Gießen, Köln, Hohenlimburg, Storndorf am 3. Dec. 1897. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Montag den 6. December, Nach- mütag» 4 Uhr, vom Sterbehaufe, Leihgesternerweg 3, aus statt. M. C. Werner (Werners Waarenhaus). Einem hiefigen und auswärtigen Publikum hierdurch die ergebene (Eingang von der Schloßgasse) errichtet habe roh, per Pfund Mk. —.90,1.20 1.40,1 50,1.60, Kaffee, gebr.« „ „ 1.20 1 40 160 1.80,2 —, Cacao, garantirt reinschmeckend, per Pfund 1.60, 2.40, 3.— Punsche ssenz, Rum, Arrac, Cognac. Weine, weiße und rothe, per Flasche von 70 Pfg. an, Südweine, als: Portwein, Sherry, Ungarwelu, rAnsnrVOn Ar.. Schnitt- unb Brechbohnen, t onscri eil; als. Erbsen, Preiselbeeren u. f. w. Parfümerie der Löwen - Drogerie W. Kilbinger, Selters weg Mr. 52. Grösste Auswahl in: Parfüms, Seifen, Car- tonagen, Riechkissen etc. ctc. in allen Preislagen 11068 Prachtvolle Neuheiten. ■*> Der Gesammtauflage der heutigm Nummer liegt ein Prospect I w**:# über Lieblio-ßfpiele für 3eng enb Alt von der Firma I Moritz Gregori Sohu, dahier, bei. 11071 Nur für Wiederverkäufer! Größte Auswahl in Gratnlatious und Scherzkarten von den einfachsten bis zu den feinsten, einzeln und in Sortimenten. Neueinrichtungen von Papier» und Schreibwaaren liefert uiter günstigen Bedingungen. Neuer Preiscourant gratis und franco- John Treidel, Jrrahfart a. M., Skitrrkrihe 28. Engros. Telephon 2803. Export. 11022 Der Gesammtauflage der heutigen Nummer liegt ein Extrabeilage der Buch«, Papier, und Kunsthandlung Ernst Balser, Mäusburg dahier, bei. 5. Symphonie Nr. 1 in C-moll, op. 68 J. Brahms. I Der Concertfliigol von Steinway-Sons, in New-York und Hamburg ist aus dem I Piano-Magazin von C. A. Andre in Frank-1 fort a. M. Eintrittskarten zum Concert für Nichtmitglieder zu Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3 50) sind in der Musikalienhandlong von Herrn Ernst Challier (Rudolphs Nachf.), für Studirendo auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu ermässigtem Preise zu haben, zur 11023। Hauptprobe um 11 Uhr Vormittags Mk. 1.—, Schülerkarten Mk. —.50, nur in der Mutdkaiienhdlg. Ernst Challier (Rudolphs Nachf.). — Ebendaselbst sind die Musik- führer zum Preise von 20 Pfg. zu haben Giessener Stadttheater Sonntag, den 5. December 1897 r Kon Stuft ju Stufe. Lebensbild mit Gesang in 5 Bildern von Hugo Müller. Musik von R Blal. S