Nr. 286 Drittes Blatt. Sonntaa den K. December 1897 Der OK teuer «Mittger erscheint täglich, Mit Ausnahme dr» Montag». Die Vießmer WumttteubtLIIer »erben dem Anzeiger »Gchmtlich dreimal beigeleg». Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. vierteljähriger ASo«neme«1sj,rel» > 2 Marl 20 Pfg. mtt Bring erlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pf,. Redaction, Lxpediti« und Druckerei: Kchntstratze Mr.A, Fernsprecher 5L Amts- unb Anzeigeblatt fflr den Ureis (Sieben* ■■"■■■ " ... .. ..... -1M-- ! ■■ ■- ... ■■■ ■ ! IM -n Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für den I ft Alle Annoncen-Bureaux deS In- und AuSlande» nehmen salgenden Dag erscheinenden Nummer bi» vorm. 10 Uhr. | VraNS0eiiage. AaMrUeNVlaNer. Anzeigen für den Gießener Anzeiger- entgegen. Die neue Militärstrasproeetzordnung. ii. Wie dringend uothwrndig eine Reform auf dem Gebiete unsere- MilitärstrasproceffeS war, läßt sich daran- entnehmen, daß die jetzt geltende Verfassung unserer Militärstrafgerichte in ihren Gruudzügen auf den Kriegsartikeln beruht, welche König Gustav Adolf von Schweden im Jahre 1621 auS- gearbeitet halte, wozu ihm al- Vorbilder die Satzungen der deutschen Landsknechte bildeten und das deutsche Ritter- und Rcuterrecht. Der Große Kursürst führte diese schwedische Krieg-gertchtsorduung später für da- brandenburgische Heer ein. Im Jahre 1712 wurde daun eine dieselben Grundzüge enthaltende KrtegSgertchtSordnung erlaffen, welche für kleinere militärische Vergehen die sogen, außerordentlichen Kriegsgerichte, an- welchen die jetzigen Standgerichte wurden, etnführte. Zu jener Zeit wurde auch da- Bestätigungsrecht der militärischen Befehlshaber und in den schwersten Fällen da-jenige de- obersten Kriegsherrn geschaffen. Iw Laufe der Zett ist vielfach versucht worden, Veränderungen und Der- beffrrungeu auf dem Gebiete der Militärjuftiz durchzusühren; viel ist aber nicht erreicht worden. Einen zeitgemäßen Vorschlag wachte im Jahre 1831 der bekannte Generalauditeur Fricctu- dahingehend, nur die militärischen Vergehen den K iegSgertchten, gemeine Verbrechen der HeereSaugehörtgeu aber den Etvilgerichten zu unterstellen, öffentliche, mündliche Verhandlung bet freier Vertheidigerwahl und Zulassung der Revision etvzuführeo sowie das BestätiguogSrecht etnzuschräakeu. Dieser Entwurf fand aber utcht die Billigung deS König-, und e- kam dann zur Einführung der im Jahre 1845 er- laffeneu Milttärstrafproceßordnung, welche noch heute in Gültigkeit ist. Mtt diesen Ausführungen wollten wir nur darlegen, daß es im Allgemeinen nicht sehr schwierig war, zeitgemäße Ber- brfferungen einzuleitev, daß die jetzt geltenden Bestimmungen auS einer Periode stammen, die weit hinter uu- liegt. In unserem gestrigen Artikel haben wir die Bortheile hervorgehoben, welche der neue Entwurf gegenüber dem alten Gesetze darbtetet, und wir erkennen auch heute noch an, daß da» Bestreben der Regierung, die herkömmlichen militärischen Vorurtheile nut den Forderungen der Neuzeit zu verbinden, nur gelobt werden kano. Aber doch enthält die Vorlage Manche», wa» auf Widerstand stoßen und im Reichstage zu einer lebhaften Debatte führen dürfte. Noch haben nicht alle Parteien Stellung gegenüber dem Entwürfe genommen, aber nach dem, wa» bi» jetzt verlautet, wird die Regierung sich noch etwa» entgegenkommender zeigen müssen, wenn sie auf die Zustimmung de» Reichstag» rechnen will. Da ist vor allen Dingen da- Ueberwiegen der Nichtjuristeo, de» militärischen Element», in den künftigen Kriegsgerichten, was vielen Anstoß erregt. Soll doch sogar im ReichSmilitärgericht die Zahl der stimmberechtigten militärischen Mitglieder um eins größer sein al» diejenigen der Juristen. Die Berufung auf die besonderen Eigenschaften der deutsch»» Offiziere kann nicht die Bedenken beseitigen, daß bei der Wällung von RechtSsprücheu die Fachleute, die zu diesem Berufe besonder» vorgebildeteu Juristen, da» entscheidende Wort haben müssen, wenigsten» wenn e» sich um gemeine Vergehen und Verbrechen handelt. Auch da» gar nicht «ehr in unsere heutige Zeit paffende System der »Gericht-Herren" hätte au» dem Entwürfe fort- gelaffeu werden können, da dieselben ersten- ganz überflüssig find und zweiten» die Geschäftsführung nur erschweren und weitläufig machen. Wenn mau auch noch sehr die Gründe der Regierung für diese Institution fich zu eigen machen möchte, so kann «an die ernstesten Bedenken nicht zurückdrängen, daß man alle Maßnahmen bi» zum Beginn der öffentlichen Verhandlung in da» Belieben de» Gerichtsherrn stellen will. Die vielfach nicht befriedigende Zusammensetzung der Gerichte haben wir vorhin schon erwähnt- die in den Mot veu zum Entwurf enthaltene Angabe, daß au» Gründen der Sparsamkeit so und nicht ander- verfahren werden soll, kann hier utcht maßgebend sein, umsomehr al» an anderer Stelle unsere Finanzlage nicht glänzend genug geschildert werden kau«. Im Weiteren wird auch die Bertheidigung al- unzulänglich geordnet bezeichnet. Vor dem Standgerichte kennt man solche überhaupt nicht, und vor dem Kriegsgerichte soll der Beschuldigte erst daun eine- Vertheidiger» sich bedienen dürfen, wenn die Anklage erhoben worden ist. Auch dürfen Recht-auwälte nur bei bürgerlichen Verbrechen und Vergehen, sonst nur dem Militärstaude angehörige Personen als Vertheidiger zugelaffen werden. Tine Erweiterung der Militärgerichtsbarkeit tritt dadurch ein, daß die dem Beurlaubtenstaude angehörigen Offiziere, auch wenn sie nicht zum Dienst eingrzogen find, wegen Zweikampfs, Herausforderung dazu ufw. den Militärgerichten unterworfen werden sollen. Diese Bestimmung dürfte im Reichstage noch viel Anfechtung erfahren, wie denn überhaupt auf beiden Seiten viel Entgegenkommen gezeigt werden muß, wenn die Reform wirklich zu Stande kommen soll. (xx) . CocäUs «»H proohtjieUes» Gießen, den 4. December 1897. Neue Eiseubahitfahrpreise 7 In der Sitzung des BezirkseiseobahnrathS zu Frankfurt a.M. wurde von dem Vertreter der Etseubahuverwalrung darauf htngewiesen, baß eine ausgiebige Reform der Perfonentarife für die nächste Zett für ganz Preußen in Ausficht genommen sei. Nähere AuSkunst über die Grundzüge dieser Reform zu geben, erklärte fich der Vertreter außer Staude. •• Wichtig für Geschäftsinhaber. In amerikanischen Blättern stand einmal folgende lehrreiche Geschichte: »(Stn Mann machte mit einem Kaufmann folgende Wette: Ich zahle 100 Dollars, wenn Sre im Stande find, alle» Geld, wa- eiukommt, für Annouctreu auszugeben. Der Kaufmann hielt die Wette mtt Lachen. Bald aber sah er ein, daß er falsch gewertet. Je mehr Geld er nämlich auSgab, desto mehr nahm er ein und je größer und zahlreicher seine Aunoncen.warrn, desto größer und zahlreicher war der Zudravg zu seinem Geschäft, und je massenhafter er seine Annoncen verbreitete, desto massenhafter erschienen neue und immer neue Kunden. Und so überzeugte der Kaufmann fich von der richtigen Anficht seine» Bekannten. Er zahlte gern und freudig die 100 Dollars und gab ihm noch 100 Dollar» aus Dankbarkeit dazu. Seit der Zeit annoncirt der Kaufmann nach wie vor eifrig — und macht ein brillantes Geschäft." Wa» für Amerika gilt, gilt auch für Deutschland. Kein vernünftiger Feuilleton. Die Mausefalle. Novelle von Frida Storck. (Nachdruck verboten.) Da hilft schon gar nix, Sie müsse in Frtedrichsfeld halt ««steige! Achselzuckend dreht der Schaffner da- Rundreise- Heft u« und knipst sein »gesehen" in den Schein »Darmstadt- Schwetzingen". »Aber da- kann ja nicht sein, ich fahre ja direct nach Karlsruhe," versetzt da» blonde Mägdlein im hellfarbigen Reiseklrid und dito Hütchen, einen angsterfüllten Blick auf den Mann werfend. »Glaub schon, daß Sie deß gewollt habbe. Da hätten'» halt über Heidelberg fahre müsse, nachher waren'- in drei Stund' in Karlsruhe." Die Thür klappt zu. Theodore Schwarz, genannt Theo, finkt muthlo- in die Kiffen zurück. Eine nette Geschichte da«. Natürlich kommt Taute nicht ein zweite- Mal, fie abzuholeu. Und fie war erst einmal, als Baby, in Karlsruhe, kennt sich dort also nicht au». Sie möchte weinen, wenn fie fich nicht ihrer achtzehn Jahre erinnerte. Da steht fie nun auf dem öden Bahnsteig. Der Schnellzug braust unbarmherzig schnell von dannen. O, dieser Esel, der ihr solch eine Route in das Rundreisehest vorschrieb! Der Statton-beawte, deffen Hauptleistung auf diesem verlorenen Posten im An- und Ausziehen de» sorglich geschonten Dieustrocke» besteht, strebt schon seinem Stillleben i« Bureau zu. Theo vertritt ihm entschloffen den Weg. »Wann kann ich nach Schwetzingen fahren?" »Schwetzingen? In einer Stund'". Er strebt weiter. »Bitte! Habe ich dort dirrcten Anschluß nach Karlsruhe?" »Ja, wollte Sie den« nach Karlsruhe? Da hätte Sie ja ebr gar «icht aussteige brauche!" »Da» ist» ja eben, mein Schein lautet über Schwetzingen." Sie ist geradezu wütheud. Der Mann pfeift verständntßtnnig durch die Zähne. »Schau, schau, Sie habbe So ein verflixt Heftel! Da wolle al» d' Leut die Mark spare, un nachher fitzen'» dann vier Stund' auf deue vahohöf rum." »vier Stunden, da» wird doch nicht wahr fein?" »Urlauben» «al, hier ein Stund', in Schwetztuge drei, «acht vier." »Dieses einfältige Schwetzingen! Mein Leben hab ich do» Nest noch nicht nennen hören." Die Thränen kommen ihr nun doch. »So? desch iS aber'« Beleidigung. Schwetzinge, deß isch ja deß berühmscht Spargellaud!" schmunzelt der Beamte gut- müthtg. »Mir gilt» gleich, wo die Spargel Herkommen", grollt fie. »Warum grämen Sie fich so, liebe» Fräulein? Auf Reisen nimmt man jede» Mißgeschick al- GiückSfall, sonst hat man ja keinen Genuß vom Reisen." Theo wendet sich, und gewahrt erst jetzt die Sprecherin, eine disttuguirt auSseheude, alte Dame, die fich auf der Bank vor dem Hause uiedergelaffen hat. Ihre klugen Augen lächeln wohlwollend. Diese Art Retsephtlosophte ist Theo in ihrer achtzehnjährigen Praxi» noch nicht vorgekommeo, aber fie imponirt ihr. »Welcher Glücksfall ließe fich au» dreistündigem Warten in Schwetzingen herausklügeln?" fragt fie dennoch ungläubig. »Ich finde e» tödtlich langweilig." »Ja, kennen Sie denn Schwetzingen?" »Nein, trage auch keine Sehnsucht nach der Bekanntschaft, zumal wenn es ein Abklatsch der FrtedrichSfelder Herrlichkeit ist." „Aber Schwetzingen ist eine kleine Berühmtheit". „Ich weiß, die dicksten Spargel", spottet Theo verächtlich. »Nicht doch, Sie kleine voreilige, Schwetzingen- Herr- ltcher Schlohpark, die Wafferwerke, machen e- berühmt. Und dann im Park zu Schwetzingen nahm Kronprinz Friedrich Abschied von seiner Schwester, al» er Auuo ficbzig z« den Truppen nach Speyer gtug." »Ah, da- wußt ich nicht!" »Sehen Sie, der Aussteller Ihre» RuudreifehefteS wollte Ihnen Schwetzingen» Herrlichkeiten erschließen. Ich wählte auf «einer Tour Dresden—Basel direct diese Nebenbahn, um Schwetzingen zu sehen. Segnen Sie den kluge« Manu, der Schicksal für Sie spielte." Halb war Theo» Zorn schon verraucht. Sie erwog nur noch, soll ich Taute telegraphieren: »Komme Abendzug", oder nicht. Ach Taute wird schon daheim sein, «ud ich nehme eben einen Wagen entschied sie daun.-- Merkwürdig, wie liebenswürdige Sorglosigkeit ansteckend wirkt. Als die beiden Damen in Schwetzingen den Zug ver» lassen, strahlt Theo- jugendfrische» Gefichtchev In eitel Frohsinn. Sie hat ihrer Gönnerin die Hälfte ihrer duftenden Maiblumen an die Reisetasche gebunden, und fie plaudern mitsammen wie alte Bekannte. Ein Bube wird als Führer geworben. Eigentlich unnöthig, denkt Theo, denn die breite ungemein saubere Straße mündet direct auf das Schloß. Dann beginnt alsogleich da- Entzücken der alten Dame über die kraftvollen, prächtigen Baumgruppeu, die saftstrotzendeo Rasenflächen und die au- künstlerischen Marmorgruppev aussteigenden im Sonnenlicht zerstiebenden Wasserstrahlen. »Ist da- schön!" Diese drei Worte, iuhaltschwer, ertönen bei jeder Wegebiegung, bei jeder au- dunklem Laub aufleuchtenden Statue. Theo muß fich wundern, ob der unermüdlichen Genußfähigkeit der filberhaarigen Dame. Sie weiß, dieselbe fuhr die ganze Nacht hindurch und unternahm frühmorgens eine mehrstündige Wanderung durch da» alte Frankfurt. Und immer noch frisch! „Wollen's auch d' türkisch Moschee ohnsehe?" fragt der fortgesetzt in seinem Pfälzer Dialect unterweisende Bube. »Wa-, Ihr habt hier auch eine Moschee?" «Desch will i meine! Grad wie d' Moschee in Medina gewese isch, so hatsch fälle Baumetschter herstelle g'müscht." Natürlich wollte man da» orientalische Wunderwerk sehen, trotz zunehmender Mittag-schwüle. Ein hohe» Thor erschließt den weiten Borhof, den ring- langgestreckte Säulengänge, an den Ecke« von kleinen Tempeln unterbrochen, umgeben. Geradeaus erhebt fich die eigentliche Moschee in ihrer fremdländischen Eigenart. Neben dem mächtigen Kuppeldach streben schlanke Minaret» hoch in den lichtfltmmernden Aether. »Ach, ist da» schön!" Diesmal lächelt Theo nicht über die Begeisterung der Begleiterin. Ihr selbst ist, al» sei fie urplötzlich mit Aladiu» Wunderlampe unter orientalischen Himmel versetzt. Leise rauschen die Parkbäume hinter den Säulengängen, und sengend brütet die Sonne auf dem Sand de» Vorhofe». Jodeß der Bube enteilt, die Hüterin de» Allerheiltgsten zur Stelle zu schaffen, fitzen die Reisenden auf einer Steinbauk unb studieren Koransprüche. Dann fällt e» Theo ein, diese Scenerie erinnere fie au da» große Künstlermaskenfest de» letzten Winter». Dort war die ganze Decoration orientalisch und auch die meisten Masken. »6» war märchenhaft und wunderschön!" »Und Sie, waren Sie al» Sultanin, oder Schehere- -ade dort?" Geschäft»mauu darf den Werth der Zeitungsannonce verkennen. Wer da meint, das Publikum wiffe so wie so Bescheid, der irrt sich. Ja, Bescheid weih el, wenn e» aber in der Zeitung ejn verlockender Angebot fiadet, greise es dort zu. Angebot und Nachfrage find die Bedingungen der Nationalöconomie. B-.souderS bei den Weihnachtseinkäufen will das Publikum nicht lange herumfragen, namentlich die Fremden, wo bekomme ich dies und jenes? Ts weih auch oft selbst nicht, waS es schenken soll. Da steht es die Annoncen in der Zeitung nach und trifft seine Auswahl. Gerade vor Weihnachten darf deshalb der Gewerbetreibende, welchem das Bekanntwerden seine» Geschäfts und der 'in demselben zu habenden Gegen« stände und Waaren am Herzen liegt, dem es daraus ankommt, ein Geschäft zu machen, keine Kosten für Annoncen in den Zeitungen, namentlich in den Lokalblättern scheuen. Annoncirt er nicht, so bleiben sein Geschäft und seine Waaren dem Publikum zum Theil ganz unbekannt. Lanbach, 30. November. Die Sammlungen sür die BrandgeschSdigteu in Mi ch elba ch nehmen einen guten Fortgang; von den betreffenden Sammelstellen wurden bereits 150 Mark abgesandt. — DaS verspätete Eintreffen unteres AbendzugeS ist hier nichts Ungewöhnliche»; ungewöhnlich, kaum glaublich, aber wahr ist die Uriache der halb« stündigen Verspätung vom letzten Montag. Der Zug Friedberg Hungen war in ersterer Station ohne Mitnahme der Paffagiere abgefahren. Der dienstthueode Schaffner soll sehr erstaunt gewesen sein, als er bei Revision der Billete weder in der 4., noch 3., noch 2. Klaffe Jemand vorfand (nach anderer Tradition doch zwei Mann). Erst bei der zweiten Station Beienheim, wohin eine Depesche von Fried« berg nachge andt wurde, kehrte man zurück, um die Sitzengebliebenen von ihrem Schicksal zu erlösen. Selbstverständlich führen nur Verspätungen genannter Bahn daö unregelmäßige Eintreffen unserer Nebenbahn herbei. Aus Lauterbach wird ben „N. Hess. Bolksbl." geschrieben: ^Bezeichnend für den Umschwung der Verhältniffe, welcher sich unter der neuen, preuhischeu Eisenbahnverwaltung voll« z'edt, ist folgender im Kreise Lauterbach bestehende Zustand: Seit der Uebernahme der Grobherzoglich Hessischen Staatsbahn Gießen—Fulda untersteht die Strecke Lauterbach- Fulda der König!. Preußischen Betriebsinspection Fulda. Die genannte Strecke läuft thetlS auf hessischem, theilS auf preußischem Gebiet, und richtete sich hiernach früher der Anstrich der Eisenbahnbarrieren u. s. w. Seit der Uebernahme der Verwaltung durch Preußen hat nun die genannte Inspektion veranlaßt, daß der Anstrich der Barrieren auf der Strecke von Lauterbach bis zur Grenze geändert und statt Rochwetß — Schwarzweiß gewählt wurde. Also im Gro^herzog- thum Heffen, an einem EigenthumSobject des hessischen Staates die Hoheitszeichen eines anderen Staates! In diesem Zustand liegt eine Verletzung der Hohritsrechte, welche Heffen al» souveräner (Staat zu beanspruchen hat, eine Verletzung, welche wohl schwerlich auf Unkenntniß der einschlagenden Völker- und staatsrechtlichen Grundsätze zurückzuführen ist. Hoffentlich genügt dieser Aafloß, um unseren Landesfarben wieder zu ihrem Rechte zu verhelfen. Ortenberg, 27. November. Für Ortenberg und Umgegend besteht ein Verschönerungsverein, der e» sich seit geraumer Zeit angelegen sein läßt, die von Natur au- schönen Punkte noch reizender zu gestalten. Anlage von gut gangbaren Pfaden in den nahen kleinen Waldungen, Herstellung eines kleinen AaSfichtstempelS auf dem sog. Rodlipp und Aufstellung von Bänken daselbst haben selbst aus Wüstungen geradezu schöne, lauschige Plätze und Plätzchen geschaffen. In der jüngsten Versammlung genanten Vereins wurde nun beschloffen, in der Nähe Orteuberg» auf dem „Nein, al» Rumänin 1 Wir haben Freunde am Hofe der Königin von Rumänien, die schenkten mir den Anzug, er ist ganz getreu.* ,®le interessant! In der Umgebung Earmen SylvaS zu leben.* „Die Königin trägt in Tinaya meist Nationaltracht. Zuweilen auch tu Wird, wenn sie bet der alten Fürstin weilt.* „Beschreiben Tie mir doch da» Eostüm, liebe» Kind." Und sie beschreibt mit der Begeisterung erster Balltriumphe ihre eigene, fremdartig-reizvolle Erscheinung an jenem Festabend. „Da gab e» natürlich der geheimnißvollen MaSken- .scherze viel," forscht die wißbegierige alte Dame. „Wieviel Herzen haben Sie gebrochen?" „Oh", macht Theo. „Vielleicht verstehe ich mich darauf noch nicht. Da muß man sein wie Elli» Brown, sie ist eine Amerikanerin und sehr schön und anziehend. Sie hat schwarze Augen und röihliches, furchtbar lange» Haar. Sie sah ganz selisam au» in ihrem schwarzsammtenen SlowakencostÜm, mit dem riesigen schwarzen Tchlopphut. Die Herren haben sich um ihre Mausefallen, die sie zum Besten de» Kinderhorte» verkaufte, geriffen. Sie hat einen Haufen Geld abgeliefert." „Freiwillige Spenden?" „I wo!" Die Herren hätten schon lieber weniger gezahlt, aber sie forderte eben unverschämt. Etnem ihrer fanatischsten Verehrer hat sie zehn Mark für eine winzige Mausefalle abgepreßt. Nachher wollte sie sich ausschütten vor Lachen. Sie hat ihm über die Schulter ins Porte- moonai neingelugt, er hätte grad noch da» einzige Zehnmarkstück gehabt. ES wäre zum Schießen gewesen, tote er gezaudert und gezuckt hätte, aber unter ihrem bittenden Blick hätte er nicht ander» getonnt." „Das gefällt mir von dieser schönen Amerikanerin schlecht, liebes Kind. Wenn es ein reicher Lebemann gewesen wäre, ließe ich allenfalls solche Pression gelten.* „Reich war er nicht. Elli» sagte, er sei ein „arm Gchulmeisterlein.* Mir that das so leid. Ich kenne ihn gar nicht, sah ihn nur in der Maske.- „Aber eben well er mich nicht kannte —* Sie stockt plötzlich. Dornstein einen 100 Mtr. (?) hohen hölzernen Ausfichtsthurm zu errich en, zu deffen Erbauung jetzt schon namhafte Beträge und Spenden bereit Legen, z. B. von Herrn Spediteur Engel Alzrh, Herrn Director Kalb-Frankfurt a. M., Witrwe Eichenauer«Breitenhaide u. a. m. Eine herrliche Fernsicht in die Wetterau, den Taunus, den Speffart und den ganzen südlichen Vogelsberg wird der Thurm gewähren, da der Hügel an sich schon eine prächtige Rundschau bietet. 4- Nidda, 3. December. Die vorgestern dahier stattgehabte Viehzählung ergab folgende»Resultat: 128Pferde, 390 Stück Rindvieh, 368 Schafe, 260 Schweine. — Bei der in unserem Städtchen und den Nachbarorten erfolgten Sammlung von Naturalien und Geld für die Nothleidenden Abgebrannten zu Mühlbach wurde ein günstiges Ergebniß erzielt. — In der Nachbargemeinde Unter- Schmitten wurde, da der seitherige Bürgermeister wegen hohen Alter» von seiner Stelle zurücktritt, der Beigeordnete Herr Joh. Döll daselbst al» Bürgermeister einsitmmig gewählt. Rodheim a. Bieber, 2. December. Da die Bieber« thalvahn bis vor Rodheim ausschließlich auf die Staatsstraße gelegt wird, so wird dieselbe nur durch die Umgehung unseres Dorfes einige» Gelände berühren. Obgleich schon bei Bieber der Bahnbau einen guten Fortschritt genommen, so ist Hierselbst das oben erwähnte Gelände noch nicht erworben worden. Es haben bereit» wiederholt mit den be« theiligten Interessenten Verhandlungen stattgefunden, allein eine Einigung konnte biß heute nicht erzielt werden. Wa» aber ganz besonder» auffallend, ist baß, daß bei dem letzten anberaumten Termine der Vertreter bei Gesellschaft gar nicht erschien nnb am heutigen Tage auch etwa 30 Arbeiter ihre Arbeit einstellen mußten. Dieselben pasfirten heute mit ihren Arbeitsgeräthen unser Dorf, um an einer anbern Stelle bie Arbeit wieder aufzunehmen. D An» dem Kreise Wetzlar, 2 December. Da» Lehrer - besolbung»gesetz, welche» mit dem 1. November in Kraft getreten ist, hat auch im hiesigen Kreise vielfach Freude und Zufriedenheit, in vielen Orten ober auch zwischen Gemeinden und Lehrern große Aergerniffe hervorgerufen. Biele Lehrer haben auf Verbesserung ihrer Lage gehofft und sehen diese Hoffnung nur theilwetse erfüllt, da selbst in den theuersteu Gegenden unseres Kreise» gerade oft die wohlhabenden Gemeinden sich sträubten, ein höhere» Grundgehalt und Alters- zulagen zu zahlen. Sie sehen in der Schule nicht eine Wohl- that für ihre Kinder, sondern eine schwere Last für bie Ge- nteinben, unter ber sie alle zu seufzen haben. Manchem Lehrer, ber bißher im besten Einverstänbniß mit seiner Ge- metnbe gelebt hat, wirb sein Dasein infolge beß Besoldung»- Gesetzes verbittert. Unsere Gemeinden haben auch hier vom Staate mit Freuden die Befreiung vom Schulgeld, der Grund- -und Gebäudesteuer angenommen; sollen sie nun aber einmal das Gehalt ihrer Lehrer aufbessern, so erklären sie frei heran», daß e» ihnen leider unmöglich sei. * Sin Lieberdrama. Au» Berlin, 29. November, wird berichtet: Ein Mord au» verschmähter Liebe ist am Sonntag Abend im Hanse Möckernftraße 85 an der Ecke der Hagelsbergerftraße verübt worden. Der Pferdehändler Wilhelm Kleemann aus Hamburg, ein Mann in ber Mitte ber zwanziger Jahre, hat ba» au» Hamburg gebürtige, 22 Jahre alte Dienstmädchen Margarethe Werse durch einen Stich in die Lunge und Würgen am Halse getödtet. Der Mörder ist am Montag Vormittag in ber Rostockerstraße verhaftet worden. Kleemonn kannte die Weise von Jugend auf. Beide waren mit einander verlobt. Vor 14 Tagen löste sie aber daß verlöbniß mit Rleemann und schickte ihn» den Ring zurück. Seit jener Zeit sandte ihr ber verschmähte Liebhaber wiederholt Briefe mit ber Drohung, daß er sie erschießen werbe. Vor acht Tagen schrieb er ihr, er habe Gift genommen und möchte sie vor seinem Tode noch einmal sprechen. Alß er mit bleiern Lockbriefe fernen Erfolg hatte, wurde der junge Manu auf einmal wieder gesund und schrieb, er wolle mit einem Pserdetranspon nach Madrid fahren und sich daher mit ihr aussprechen. Zu diesem vorgegebenen Zwecke erschien er am Sonntag in ber Wohnung bc» Kaufmann» Fahsel in ber Möckernftraße, wo bie Weise biente, und fand auch Gelegenheit, mit dem Mädchen zasammenzu- treffen. Kleemann hat auf irgend eine Weise da» Mädchen zu bewegen gewußt, auf bie HagelSbergerftraße herauszu- kommen, alß in vorgerückter Abenbstunde bie Herrschaft aus- gegangen war. Bei bieser Unterhaltung auf ber Straße, bie lange gebauert, muß eß zu einer Aussprache über bas aufgehobene Verlödniß gekommen sein, mit welchem Erfolg, ist freilich nicht zu sagen. Die Weise hatte, als man sie heute als Leiche aussaub, ben vor 14 Tagen zurückgeschickten Ber* lobungsring wieder am Finger. Nach Beobachtungen beß Kaufmanns Miloslawßki, ber unter ber im Hochparterre gelegenen Wohnung Fahsel» im Erdgeschoß ein Cigarrengeschäft betreibt, ist das Mädchen um V/t Uhr mit einem Aufschrei fluchtartig von ber Hagel»bergerstraße an» bie Treppe hinaufgestürzt. Miloslawski hörte auch noch ba» Ocffneu nnb Zuschlägen ber Eingang»thür zu ber Fahsel'schen Wohnung, dann Getrampel auf dem Corridor, ba» Zuschlägen mehrerer Thüren im Innern ber Wohnung unb menschliche Laute, bie inbeffen so undeutlich waren, daß sie auf einen bestimmten Vorgang nicht schließen ließen. Um 3 Uhr kamen die Fahsel'schen Eheleute nach Hause und sanden bie GlaSthÜr, die vom Corribor nach ber Küche führt, eingeschlagen unb bie THÜr- pfosten sowie bie Wand im Corribor mit Blut bespritzt. NlchrS Gute» ahnend, gingen sie ben Corribor entlang zunächst in ba» Schlafzimmer, in bem die beiben Kinder, ber sechsjährige Sohn Helmuth unb feine siebenjährige Schwester, im Bette lagen. Selbe Kinder waren munter, bas Mädchen ängstlich unb eingeschüchtert. Der kleine Helmuth theilte dem Vater sofort mit, daß Margarethe in dem Borderzimmer nahe dem Schlafzimmer liege unb nicht aufstehen unb auch bie Augen nicht aufmachen wolle. Die Eltern eilten nun in ba» Vorberzimmer unb fanben hier da» Dienstmädchen zwischen dem Sopha unb bem Ofen als Leiche auf bem Fußboben liegen. • Beanstandete Grabinschrift. Mit einer eigenartigen BeleibigungSklage hatte sich tu ber Berufungsinstanz bie Strafkammer am Lanbgericht zu Memmingen zu beschäftigen. Anfang» Januar b. I. wurde der Sohn beß Peter Rauh in Steinheim von bem'Sohne beß Privatkläger» Müller gelegentlich einer Schlägerei mit einem Meffer derart verletzt, baß halb barauf ber Tob eintrat. Der Thäter wurde bieserhalb feiner Zeit vom Schwurgericht in Augsburg zu 31/, Jahren Gefängniß verurtheilt. Peter Rauh ließ nun seinem Sohne ein Grabbeukmal setzen mit folgender Inschrift: Er mußte unter Mörberhänben Sein jungt», frische» Leben enden. Hierdurch fühlten sich bie Familien - Angehörigen beß Müller beleibigt unb strengten bie Privatklage an. Born Schöffengericht würbe Rauh freigesprocheu, unb auch bie Strafkammer verwarf bie gegen btefeß Urtheil feiten» be» Müller eingelegte Berufung, gab aber dem Anträge beß Privatkläger» statt, wonach baß Wort „Mörber* vom Grabdenkmal entfernt werden muß. „Nein Kindchen, gestehen Sie, wa» unternahmen Sie zu seinen Gunsten?* „Ich hatte zufällig ein Zehnmarkstück mit, und da sich Elli» weigerte, ihm baß seine zurückzugeben, so hob ich bie Drahtfalle auf, die er mit grimmigem Lachen In die Saalecke fchleuberte. Da» Golbstück wickelte ich tu eine Knallbonbonhülse unb steckte sie hinein. Dann schlich ich ihm nach, klopfte ihn auf bie Schulter unb sagte: „Du bist leichtsinnig, Frembling, — er war Armenier — ich bringe Dir baß golbne Mäußlein zurück. Lasse e» nicht wieder entschlüpfen. Mit Fallen fängt man Mäuse, unb mit schönen Augen Männerherzen und Golbstücke, sei auf ber Hut." Dann floh ich in baß MaSktngewühl. „Aber, liebeß Fräulein, ba» ist ja ein allerliebster, kleiner Roman!* Theo streicht ba» Haar an» dem glüheobeu Gesichtchen, ein Spottlächeln huscht um bie frischen Lippen: „AllerbiugS ein Roman, aber mit sehr prosaischem, unbefriebigeudem Schluß. Mama fühlte sich plötzlich nicht wohl, wir fuhren vor ber DemaSkirnng heim. Den Armenier habe ich nicht wiebergeschn, hätte ihn auch schwerlich erkannt." — Klingt e» ba nicht wie ein verwehter Seufzer? Theo späht in ben Säulengang, er ist leer. — Nach zehn Minuten kehrte mau, merklich enttäuscht, auß bem Allerheiligsten zurück. E» gab ba nicht» al- nackte Marmorwänbe mit tiefbebeutfamen Koransprüchen. Im Vorhof steht ein hochgewachsener Mann in grauem Jackettanzug. Seine dunklen Augen bohrten sich förmlich fest an ber Hellen Mäbchengestalt, Theo fetzt ihre hoch- fahrendste Miene auf unb beschleunigt ihren Schritt. Am Thorweg holt sie bie alte Dome ein. „Warum rennen Sie nur so, liebe» »inb? Sie fürchten sich doch nicht vor einem harmlosen Touristen?" flüstert sie neckend. Theo locht gezwungen. Nein, sie fürchtet sich nicht, Ihr war nur, al» folgten ihr jene dunklen Angen unb hielten sie im Banne. „So, da gehn mer nach de Schfinxe, bei be Apolo- bempel*, orbnet ber kundige Führer an, in einen grün- dämmerigen Parkpfab schwenkend. Die Sphhnxe, sechs an der Zahl, bewachen ben hinter einer Ca-kade aufsteigenben Apollotempel. Durch ba» Blattgewirr gedämpfte Sonnenstrahlen umgleißen bie üppigen, zwanglos hingestreckten Leiber. In den klassisch geschnittenen, räthselvollen Zügen liegt es wie ein Mahnen, biefem Ort- fern zu bleiben. Da» Mädchen weigert sich, unter einem bänglichen Gefühl, die Tunnelgänge des Apollotempels zu betreten. Sie wolle auf einer Bank warten. „Sind Sie thöricht! Auf der Reise muß man nicht» SeheuswÜrbigeß versäumen*, tabelt bie nnermübliche Begleiterin. Dann verhallen ihre unb be» Buben Schritte. Theo setzt sich so, daß sie von ben unheimlichen Sphhvxgestalten durch hohe» Boskett getrennt ist. Nur undeutlich schimmert das Gestein herüber. „Gedenkst Du noch de» MSuslein» in der Falle, schöne Rumänin?" tönt'» da plötzlich wie Geisterhauch durch bie Stille. De» Mädchen» Augen weiten sich in jähem Entsetzen. Wer spricht hier? Wer kennt jene Carnevalepisode: Hat sie etwa laut gedacht? Und wieder: „Du bist es, ich kenne Dich gut! Ein Räthselwesen war die Spdhvx schon im grauen Alterthum, nicht» ist ihr verborgen. Ich lese in Deiner Seele, da» Bild de» Armenier» lebt noch darin * Jähe, heiße Glnth steigt ihr in die Wangen. Sie möchte fliehen unb bie bebenben Glieder versagen ben Dienst. Sie legt bie schlanken Hänbe vor bie Augen. Beleben sich nicht bie unheimlichen Steincoloffe? Giebt es geheimnlßvolle, übernatürliche Dinge tn dieser nüchternen Welt? Ihr klare» Denken beginnt sich zu verwirren. „Höre Mädchen! Er har bie liebliche Rumänin nicht vergessen. Er sah ihre reinen Züge unb hofft aus bie Zukunft. Da» golbene Män»lein ist sein Tali»man geworben.* (Fortsetzung folgt.) ' ?°s MSdchkv r“6e herau-zv- auf. b«Mt, dir LUbtt da- acht, tat Elbitz, ch • man sie hrmr “Bauten Bn. obadjtuBgen big bochpartnrr flt. Etganeugeitäst Mem «üsichrrt -Treppe ^Inaaj. Offnen unb Zo. Wohumg, bans »rhrerrr Thltrev mit, die todessrn nnmUn Vorgang b*e Fahsei'schra iWr, dir Dom r unb dir Wr- 1 Blut bripritzt. Idor entlang zn> idrn Kinder, der ihrige Schwester, ter, das Mädchen mH theiltr de» n Bordrrzimaer ftehru und -och ixn eilten nun in stmildchwjwischm -e» Fnhbvdru i’S'"*' «IM J"h 'n bJ? t,nmal unh f0 8 K ’S* ,w«» «m ‘b ®b0Wtnen de, Raufl iner rigruentigw BerusungSinstanz mtnze« zu be« i der Soho deS -ef Plioaik.Lgrrt nta Mester btt* ,t. Der THLtrr zericht in LugS* . Peter Rauh o mit folgender. tu. »ÄutzHWn drd ttklage an. Bo® i, nnd auch die rtheil fettens des dm Anträge deS- Itbtt1 Do® Srat* , tu eineu grün- machen den hinter Durch daS Blatt* ihen die üppIßtBf «4 l*“Sl intn, bitit® sich, unter eine» Apolloteinpelr zn m Schritte. Sw**! r-*; ii« ®,,L ioiitiS’ ui««- kW * »I* Unsere diesjährige sehr iinifiiigrriilif Aiisstelinog in 10619 Kinder SpirlnniiiiTii ist nunmehr eröffnet! Moritz Gregori & Sohn. Auffallend billig Mark. 10886 ist mein Herren-Anzug fertig ans soliden modernen ihlStoffen,gntgearbeitet, “ in 6 Gröffcn norrathig mpfehiungen. 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