»geführt. 8872 6238 Cmmt- inb selbst ibweisend, om Regen i schönes, Da bie , so bieten le, phaltgeschafl Nach!) t er Art ise. d franco. ihanstalt ben. w . 5618 w«. ' ^radhalter, .rtwitw!**" unb künstlich' KlikStr, Dr. Schindler» B w erjo» s«»®, “tillüf"’ *#**■* , Ott« H«5 ■Ä •“‘Mi-'' Nr. 154 Drittes Blatt. Sonntag den 4 Juli 189? Der *«ienet A«-elger erjchrint täglich, *it Ausnahme bei Montags. Die Meß en er K«»tki-«VtLll-r werten dem Anzeiger »Achentlich dreimal beigrlegt. Gießener Anzeiger Keneral-Mnzeiger. vierteljähriger , A5o«»eme«trpreiss 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Lxpeditiot und Druckerei: Kchutstratze Ar.H« Fernsprecher 5L ■ Anrts- und Anzeigeblntt füv den Ktets Gieren. I11" " ............. "Ml ..... --J. -IF" .... ---- - ■■■ ■ ...... „ fttmfiT/tWtn* ÄDe dlnnoncm-Bureaux des In. und Auslandes nehme» Vransoeimge. ^icgeuer Aamlllenvlaner. Anzeigen für dcn „Gi-ß-n-r Anzeiger" entgegen. AnrtUchev TheN. Gießen, den 1. Juli 1897. Betr.: Erlaß einer Polizei-Verordnung für den Kreis Gießen- betr. den Verkehr der Radfahrer auf öffentlichen Wegen, Ttraßen und Plätzen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen en die Grotzh. Bürgermeistereien der Land« gemeinden des Kreises. Unter Bezugnahme auf den Schlußsatz unseres AuS- schreibens vom 29. December 1893 (Gießener Anzeiger Nr. 2 von 1894) sehen wir binnen 5 Tagen der Vorlage eines Verzeichnisses der in der Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 1897 stattgehabten und in Ihren Registern gewahrten Ab- und Zugänge von Fahrradbesitzern mit den zugehörigen Nummern entgegen. v. Gagern. Politische Wochenschau. Die Friedens-Verhandlungen auf der Balkan- Halbinsel sollten nach Meldungen, die zu Beginn der vorigen Woche verbreitet worden waren, vergangenen SamStag zum Abschluß gelangen. Diese Erwartung hat sich als optimistisch ergeben- nicht nur ist der Abschluß noch nicht gemeldet worden, sondern eS wird auch heute wieder und zwar aus einer der zuverlässigsten Quellen versichert, daß immer noch Schwierigkeiten bestehen, deren Beseitigung jedenfalls noch vier weitere Conferenzeu der Friedensunterhändler beanspruchen dürfte. Als Hauptpunkt wird ausgeführt, daß die Höhe der zu zahlenden Kriegsentschädigung immer noch nicht vereinbart sei. Die vom türkischen Mintfterrath festgestellten und der Botschafterconferenz vorgelegten Judemuitätsansprüche der Türket an Griechenland, die unverrückbar gelten sollen, umfaffen folgende Zahlen: Ausgaben deS FinanzmtntsterS für die Armee 34,000,000 Fr., des Kriegsministers 27,500,000 Fr., voraussichtliche Ausgaben bis zum Abschluß deS Frieden- 30.000,000, Eisenbahntransporte rc. 14,000,000, Ausgaben für die Marine 3,000,000, nothwendige strategische Modifikationen der Eisenbahnlinien für etwaige spätere Mobilmachungen 20 Millionen, Wiederinstandsetzung der türkischen Marine für Kriegszwecke 10,000,000, Forderung für In- Validenpensionen und Pensionen an die Familien getödteter Soldaten rc. 35,000,000 Fr., zusammen also 173 Mill. Fr. Vergleicht man daher die letztere Summe mit der in Aussicht gestellten Kriegsentschädigung von Lstr. 4 Mill., so geht hieraus hervor, daß letztere keineswegs zu hoch bemessen ist. Wenn nun einerseits auch dem Daily Telegraph zufolge der Sultan die endgiltigen Vorschläge der Botschafter wegen der Grenz- regulirung angenommen und dem Großvezter, der Samstag und Sonntag .wiederholte Vorstellungen zu Gunsten der Beibehaltung TheffalienS machte, erklärt haben soll, er sei durch sein Wort gebunden und müffe sich daher den Vorschlägen der Mächte fügen, so existiren, abgesehen von dem Hauptpunkte, der Kriegsentschädigung, anscheinend auch noch Meinungsverschiedenheiten und zwar in Bezug auf die Entschädigung von Privaten und Gemeinden in Thessalien, welche durch die türkischerseitS vorgenommenen Requisitionen große Verluste erlitten haben. ES beweist dies zur Genüge, daß auf einen so raschen Abschluß der Conferenz noch nicht so bald zu rechnen ist, vielmehr manche mehr oder minder willkürlich erfundene Combinationen inzwischen noch ihre Verbreitung finden werden, ehe ein eudgiltiger Abschluß gesichert ist. Während man in den Vereinigten Staaten zur Zeit alle erdenklichen Anstrengungen macht, um die einheimische Industrie einer schnelleren Entwicklung zuzuführen und den auswärtigen Markt mit amerikanischen Erzeugniffen zu überflutheu, gibt man sich der seltsamen Illusion hin, daß diese- Ziel durch gleichzeitige Absperrung gegen die fremde Einfuhr erreicht werden könnte. Man gibt sich der trügerischen Hoffnung hin, daß die neue Dingleh'sche Tarifbill im Stande sei, die notwendigen Ergänzungseinnahmen deS Landes herbeizuschaffen. Ob die Bill nach dieser Richtung NennenSwertheS oder überhaupt etwas leisten wird, ist im höchsten Grade zweifelhaft, die hohen Zölle werden den Handel in dem Maße einschnüren, daß die Zolleinnahmen schließlich weniger etnbringeu werden, als der Waareneingang unter dem bisherigen, weniger lästigen System. Die Annahme der Tarifbtll wird keinesfalls dazu beitragen, die Finanzen deS Landes auf eine gesunde Basis zu stelleu und noch weniger wird dies der Fall sein, wenn die Regierung in Verbindung mit Hawai und Cuba sich in neue Ausgaben stürzt. Seitdem die geplanten neuen Zollbestimmungen bekannt geworden find, haben sich fast sämmtliche Staaten, zum Thetl unter Androhung von Wiedervergeltungsmaßregeln, zu Protesten entschloffen. Die übrigen Staaten außer Deutschland und Oesterreich find zumeist in der Lage, direct Zollerhöhungen oder auf andere Weise Repreffalien gegen Amerika auSzuüben, ohne dabet einen offenen Zollkrieg mit den Vereinigten Staaten herbeizuführeu. Soweit Deutschland in Betracht kommt, ist dies nicht der Fall. Die meisten Sätze unseres Zolltarifs, vor allem die auf amerikanische Produkte, find durch Handelsverträge gebunden - wirksame Represfivmaßregeln find daher nur unter der Voraussetzung möglich, daß wir den Bereinigten Staaten den Mitgenuß unserer Vertragstarife entziehen, was natürlich zum offenen handelspolitischen Bruche führen müßte. Die Panama-Affatre scheint von Neuem berufen zu sein, eine Rolle im politischen Leben Frankreichs zu spielen. Noch hat der Untersuchungsrichter Le Poettevin, von deffeu Thaten der „Figaro" fast täglich etwas zu berichten weiß, seine Arbeiten nicht abgeschloffen und schon hat die Deputirtenkammer, ihrem Beschluffe von Ende März Folge leistend, eine Commission zur Aufklärung dieser trostlosen Angelegenheit gewählt. Alle Parteien find in diesem AuS- schuffe gleichmäßig vertreten, damit auch nicht der geringste Verdacht der Parteilichkeit auf den auS 33 Mitgliedern bestehenden Enquete Ausschuß zu werfen sei. Daß die Thättg- keit dieses AuSschuffes irgend welche greifbare Resultate liefern wird, ist noch sehr zu bezweifeln, denn waS tu 1892 nicht ermittelt werden konnte oder sollte, wird gewiß nicht dadurch ans Licht gezogen werden. Man sieht in seiner Einsetzung eher daS Bedürsutß der Deputirteu, dem Lande einen Beweis der Tugend und Unbestechlichkeit zu liefern. — Die schon vielfach erörterte Reise deS Präsidenten Faure nach St. Petersburg gilt nunmehr als persect, die lang ersehnte Botschaft ist endlich eingetroffen. Einer Note der „Agence HavaS" zufolge hat Präsident Faure dem Mintfterrath inzwischen mttgetheilt, daß er ein Schreiben vom Zaren erhalten des Inhalts, es würde dem Zaren zur Befriedigung gereichen, ihn, Faure, tu diesem Jahre in Peterhof zu begrüßen. Den Blättern zufolge dürfte die Reise zwischen dem 18. und 21. August von Cherbourg aus vor sich gehen und zwar ohne Begleitung deS Senats- und Kammer-Präsidenten, da dieselben auf Grund der Verfaffung nicht zur „Suite des Präsidenten" gehören können. Eine noch recht warme Debatte steht nunmehr in Bezug auf den zur Reise verlangten Credtt bevor, gegen welchen jedenfalls die äußerste Linke und die Soctaltsten stimmen werden, da sie die Reise des Präsidenten Faure für verfassungswidrig halten und die sich bietende Feuilleton. Wir müssen reisen. Humoristische Plauderei von M. Possak. (Schluß.) Cilly, welche dem Gespräche mit Aufmerksamkeit gefolgt ist, stürzte sich mit der ihren Jahren eigenen elephanteu- haften Grazie auf den Vater zu und umarmt ihn stürmisch. „Aber Papa" ruft sie schmeichelnd, — „Ihr wollt wirklich diesen Sommer nicht fort und ich — ich darf dann nicht mit der Großmama nach der Schweiz? DaS ist doch —" „Beruhige Dich nur," tröstet der Vater und stretcht seinem Liebling zärtlich über den blonden Scheitel, — „Du begleitest die Großmama natürlich, — einerlei, ob wir daheim bleiben oder nicht." Dann geht er, um nun endlich an den Geheimerath B. zu schreiben. Am nächsten Morgen klagt die Gattin über Kopf- schmerzen und Stiche in der Seite. Der alte Sanitäts- rath £., der sie seit Jahren behandelt, wird gerufen. Er hat eine längere Coosulatton mit ihr allein, nach deren Schluß er zu dem besorgten Gatten der Dame bemerkt: „Nichts Ernstliches, mein lieber Dtrector, — nervöse lieber» reizuvg, wie sie nach einer unruhigen Gesellschaftssaison sich leicht einstellt. Das beste Recept dagegen wäre ein paar Wochen in guter Luft — vielleicht im Gebirge, aber schließlich wird fich's auch ohne daS geben. Wenn Sie fleißig mit ihr spazieren gehen, — unsere Stadt hat ja eine so schöne Umgebung —" Des Direktors Züge verlängern sich nach dieser Rede hin merklich. „Spazierengehen — so, so —" meint er gedehnt, „ich weiß wirklich nicht, ob ich mir daS zumuthen darf — ich leide nämlich in letzter Zett etwas an Asthma — habe mich wohl überarbeitet — //Ganz recht —- der Arzt nickte eifrig — „ich merkte Ihnen das gleich an. Sie sehen in der That nicht gut aus, Verehrtester, — Sie sollten etwas für sich thun — Baden in der See würde Wunder bet Ihrem Zustande wirken." * Jener schüttelt schwerwüthtg daS olympische Haupt. „Sprechen Sie nicht davon, lieber Doctor — wie könnte ich an so etwas denken? Da Sie mir sagen, daß meine Frau ins Gebirge muß, so--" „Ach, Ihre Frau Gemahlin würde das Opfer gern um Ihrer Gesundheit willen bringen. Doch — Sie entschuldigen mich jetzt wohl — meine Patienten warten. Also noch einmal — überlegen Sie sich meinen Vorschlag." Abends beim Geheimerath B. kommt natürlich in Kurzem das Reisethema aufs Tapet. Der Privatier S. geht wie alljährlich nach Karlsbad, um über die reichlichen Burgunder- libationen, die er sich künftigen Winter wieder zu schenken beabsichtigt, sein Gewiffen zu beruhigen- der Schauspieler M., der gefeierte Darsteller deS Marquis Posa und Egmont, will in Marieubad die in bedrohlichem Maße sich vermindernde Schlankheit seiner Taille zurückzugewinnen versuchen- eine mit drei Töchtern gesegnete regierung-räthliche Familie plant einen Aufenthalt in dem Verlobungsbade K. in Thüringen u. s. w., u. s. w. „Und Sie — Sie reisen also nach SkodSborg?" wendet man sich an unsere Freunde. „Wer hat Ihnen denn daS gesagt?" fragt der Director verwundert. „Nun, ich dächte, Ihre Frau Gemahlin hätte eS der Frau Baurath H. kürzlich erzählt. Jst's nicht so, Verehrteste Räthin?" Die Angeredete stutzte. „Von der Frau Dtrector soll ich'- haben? Nein, Sie irren, — unser lieber Dtrector hat eS meinem Manne mit« getheilt — vor mehreren Wochen schon." „So, so!" Der Dtrector sah unwillkürlich seine Frau an und diese ihn. Wie ihre Blicke einander begegnen, erröthen beide. Dann äußert die Direktorin schnell gefaßt: „Auch daS wird vermuthlich nicht stimmen. Unser SanitätSrath hat meinem Manne den Aufenthalt in SkodSborg dringend verordnet und von ihm werden die Herrschaften wohl die Nachricht haben. Mein Mann wollte im Gegentheil durchaus meinetwillen ins Gebirge, aber wie gesagt, da daS Baden in der Tee für ihn von so einschneidender Wichtigkeit ist, so habe ich dieS Opfer natürlich nicht angenommen." Ihr Gatte bewegte zustimmend daS Haupt. Er ist im Grunde des Herzens feiner Frau aufrichtig dankbar, daß sie sich den billigen Triumph versagt, ihn wegen seiner vorzeitigen Verkündigung der dänischen Reise zu interpelliren. Denn er hat tatsächlich vor vier Wochen bereits zu verschiedenen Bekannten davon gesprochen. Sie ist doch eine liebe Frau und zur Belohnung für diese Diskretion ihrerseits will er ihr großmüthig die Reise schenken. „Nun, gleichviel, von wem wirs totff en," wirft einer auS der Gesellschaft ein, „jedenfalls hatS seine Richtigkeit mit der Sache. Wann reisen Sie denn, mein werther Herr Direktor?" „lieber vierzehn Tage, denke ich. Dann werde ich hoffentlich meine Geschäfte soweit abgewickelt haben." Noch eine Weile dreht sich die Unterhaltung um den nämlichen Gegenstand, dann geht man zu anderem über. Der Herr Direktor aber kann eS kaum erwarten, daß er mit seiner Frau wieder zu Hause ist. ES drangt ihn, aller Unklarheit ein Ende zu machen. In feinen vier Wänden angelangt, ist denn auch da- Erste, waS er sagt, indem er den Arm zärtlich um seine Frau legt: „Nun, wie ist'S — bist Du mit Deinen Vorbereitungen bald fertig?" „Mit welchen Vorbereitungen?" forscht sie mit gut gespieltem Erstaunen. „Ach, Du weißt ja, denn eS geht doch nun einmal nicht anders — wir müssen reifen — wir würden unS ja sonst lächerlich machen." »Ja, eS geht nicht anders," erwidert fie voller lieber» -eugung, — „wir müffen reifen!" Gelegenheit vielleicht dazu benutzen werden, ihrem Groll über bic seit Monaten in ihren Augen als ungerechtfertigt geltende Politik Luft zu machen. Die vergangene Woche stattgefuudeue Zusammenkunft de» Königs von Belgien mit dem deutschen Kaiser in Helgoland hat nicht verfehlt, eine deprimtreude Stimmung bei den Franzosen hervorzurufen, um so mehr, als König Leopold nicht nur von seiner gewöhnlichen Umgebung, son« der» auffallender Weise auch von General Braffiue, dem jüngst abgegangenen KriegSmiuister, begleitet war. Daß der Besuch einen reinen HöflichkeitSact bedeutete und eine Einladung des deutschen Kaisers zur Ausstellung in Brüffel zur Folge gehabt haben soll, will den Anhängern des „Figaro" weit weniger in den Kopf, als die Idee, daß ein geheime» Bündniß zwischen beiden Staaten abgemacht worden sei. AuS welchem Grunde, darüber herrscht tiefes Schweigen. Cocales uttfr Provinzielle». Gießen, den 2. Juli 1897. ** 290. Stiftungsfest der Laude« Universität. Im Anschluß an unseren gestrigen Artikel theileu wir weiter mit, daß am Nachmittage deS 1. Juli ein Concert und am Abend ein Commers stattfand. Der große Saal in SteinS Garreu faßte kaum die Anzahl der Commers-Theilnehmer. Um 9t/z Uhr eröffnete das Präfidtum, Herr sind. med. Alex Fischer, Vertreter der Burschenschaft Alemannia, den Commers mit dem üblichen „Sind wir vereint" uud folgender von Beifallsrufen begleiteten Ansprache: Hochverehrte Anwesenden I Wir beschließen nach hergebrachter Sitte dm heutigen Jahrestag der Stiftung unserer Alma mater wieder mit einem Commerse. Hierbei ist mir die ehrenvolle Aufgabe zu Theil geworden, unseres alloerehrten Rector magnificentisaimuß, unseres allergnädigsten LandeSberrn, Sr. Kgl. Hoheit des Gloßherzogs, sowie Sr. Majestät des Kaisers zu gedenken. _ Ich habe meinen Auftrag nicht aufgefaßt als die Verpflichtung, die energische Art Sr. Majestät des Kaisers oder das stetige stille Wirken unseres erlauchten LandeSfürsten in tönenden Worten zu verherrlichen. , , Vielmehr habe ich geglaubt, heute die Gelegenheit ergreifen zu müffen, um die unmtwegte Anhänglichkeit und Treue der Gießener Studentenschaft gegen Kaiser und Reich, gegen Fürst und Vaterland in ehrlichen, schlichten Worten hier öffentlich zu bekrästigm. Zur Begründung meiner Auffassung will ich mich nicht auf lange politische Erörtungen einlassen. Politik gehört nicht auf einen Stvdentencommers. Hier gilt immer noch das Goethe'sche Wort: „Ein garstig Lied! Pfui! Ein politisch Lied!" Nur Folgendes lassen Sie mich anführen: ES ist neuerdings mehrfach und an verschiedenen Orten einerseits die Befürchtung, andererseits die Hoffnung laut geworden, die studtrende Jugend könne in ein Lager hinüber geführt werden, in dem die Treue zum angestammten Herrscherhause und zu Kaiser und Reich für alles andere eher, a!S für eine Tugmd erachtet wird. Ob und wie weit dies für andere Hochschulm berechtigt ist, vermag ich, mangels eigener Erfahrung, nicht zu beurteilen. Für unsere Universität aber kann ich die Versicherung geben, daß jene Befürchtungm und Hoffnungm aller und jeder Grundlage entbehren und — so Gott will — auch für alle Zukunft mtbehren werdm. Wo unsere verehrten Lehrer — fei eS in Ausübung ihres eigentlichen Berufes, sei es in ihrer Eigenschaft als Staatsbürger — auch immer Gelegenheit genommm haben, sich über politische und sociale Verhältnisse zu äußern, — da haben sie bei aller vor- urtheilslosen Anerkennung der Gegner und bei aller Würdigung der eigenartigen Zeitumstände doch immer die Liede zu Fürst und Vaterland, zu Kaiser und Reich als vornehmste Idee in dm Vordergrund gestellt. Wir Studmten folgen unfern Lehrern hierin gerne. Wir könnm aber noch weiterhin versichern, daß dies Folgen nicht ein bloßes „jurare in verba magiatri“ ist, sondern daß unsere eigene freie Ueberzeugung uns denselben Weg weist. Und dieser Umstand dürfte wohl die beste Gewähr dafür fein, daß auch unser ganzes weiteres Leben von jener Auffassung durchdrungen sein, daß uns immer die Treue gegen das Reich, das Vaterland und beren Herrscher als eine köstliche Tugend, als unser höchstes Gut, vorschweben wird. In der Ueberzeugung, daß Sie, verehrte Gäste, wie wir, beseelt sind, ersuche ich Sie. in Gemeinschaft mit unS Eomllitonen der hiesigen Hochschule unsere Gedankm in der herkömmlichen Weise zum Ausdrucke zu bringen. Ich fordere Sie auf, mit mir einzustimmm in den Ruf: Seine Majestät unser erlauchter Kaiser Wilhelm II., der Schirmherr der deutschen Einheit, und Seine Königliche Hoheit der Großherzog Ernst Ludwig, unser aller gnädigster Landesherr, unser allvcrehrter Rector magnificentiaaimue, sie leben: Hoch! Hoch! Hoch! Ein donnender Salamander und „Heil Dir im Sieger- kranz" klang es enthusiastisch durch den Saal. Hierauf ergriff Herr atud. Schmehl, Vertreter der Arminia, das Wort, um auf die Freiheit des Lehrens und Lernens eingehend, einen Toast auf die Docenten der Alma mater Ludoviciana auszubrtngen, der mit großem Beifall ausgenommen wurde. Die Lehr- und Lernfreihett faßte Se. Magnificenz Herr Rector v. Stade wiederauf, humoristisch scherzend und auSklingeud in einen Salamander auf das echte fröhliche Studentenleden. Auch der erschienenen osfictellen Gäste wurde gedacht, indem Herr atud. Weiubrenner, Vertreter des Corps Teutonia, den Herren Oberst v. M ad ei und Oberbürgermeister Gnauth für deren Erscheinen und Bethätigung des Interesses dankte. Herzlich klang die Erwiderung aus dem Munde des Oberbürgermeisters, der im Etnverstäudniß mit dem Herrn Obersten sprach, die in diesem Semester erreichte größte Zahl der Studenten Gießens hervorhob und sein Glas dem Wohle der akademischen Jugend weihte. Den letzten Toast des osfictellen Commerse» hatte Herr atud. Luft, als Vertreter der Studenten, die keiner Bereinigung angehören, übernommen. Sein Salamander galt dem alten Herrn im Sachsenwalde, dem größten Commili- tonen. Zwei Telegramme wurden abgesandt: an Se. Kgl. Hoheit den Großherzog und den Fürsten Bt»marck. Sie hatten folgenden Wortlaut: An Se. Königlicke Hoheit den Großherzog. Die zur Feier des 290. Geburtsfestes der Alma mater Ludoviciana in SteinS Garten versammelten Gießener Profefforen und Studenten gestatten sich ihrem alloerehrten Rector Magnificentiaaimus, Sr Königl. Hoheit dem Großherzog, das Gelöbniß unwandelbarer Treue und Ergebenheit auSzusprechen. Im Auftrage: Fischer, eand. med., Burschenschaft Alemannia. Seiner Durchlaucht dem Fürsten BiSmarck Friedrichsruhe. Dem Schöpfer deutscher Einheit und Größe, dem Ehrendoetor der Ludoviciana senden in Ehrerbietung begeisterten Gruß die zur Feier des Stiftungsfestes versammelten Profefforen und Studenten der Universität Gießen. Im Auftrage: Alexander Fischer, eand. med., Burschenschaft Alemannia. DaS FidulitätSpräsidium wurde Herrn Prof. vr. Fran k übertragen, der es verstand, eine recht fidele Stimmung anzuschlagen und durchzusühren, auf die Herr Prof. Heffter in witziger Weise einging. Kein Mißton, keine Verstimmung störte die herrliche FetzeSfeier, wohlthuend war das Ein- verständniß zwischen Docenten und Studenten, herzlich und fröhlich ihr Verkehr. Möge eS immer so bleiben auf der Alma mater LudovicianaI •» Der »ittelrheivische Architekten- nnb Ingenieur-Verein hält die diesmalige Wander-Versammlung am SamStag 10. Juli in Gießen ab. Die Verhandlungen beginnen um 1 Uhr in „SreinS Garten", wo zugleich die Pläne städtischer Bauten ausgestellt find und erläutert werden. Bon Der- bandsfragen werden zu Berathung kommen solche betreffend die Verbands-Zeitschrift, Abänderung der Honorar-Norm für Arbeiten des Architekten und Ingenieurs, Grundsätze für Wettbewerbe. Vier nicht in Darmstadt wohnende Ausschußmitglieder sind für 1898/99 zu wählen. Für den Vormittag, um 10 Uhr beginnend, ist Befichtigung des Hygienischen Instituts, mit Ausstellung und Erläuterung der Pläne derselben, sowie des im Bau begriffenen physikalischen und electro- technischen Instituts, ferner Gang durch die Stadt, Inaugenscheinnahme der JohanneSkirche und des Ltebtg-DenkmalS in Aussicht genommen. Am Nachmittag gedenkt man eine Wagenfahrt nach Rodheim zur Befichtigung der Gabriel'schen Marmorsägerei und Schleiferei, bei genügender Zeit auch der Villa deS Herrn Commercienrath Gail zu unternehmen- das Mittageffen ist um 5 Uhr im Clubgebäude, eventl. im „Hotel Victoria (Preis das trockene Couvert Mk. 2,50 Mk.) H. Ans dem Horloffthale, 2. Juli. In den letzten beiden Nächten wurde unsere Gegend von schweren Gewittern heimgesucht, die sich in unserer Nähe gebildet hatten, wie eS die Wetterprognose, Bildung von localen Gewittern, richtig vorher sagte, die sich aber auch bei unS auStobten. Ein solche» Toben und Wüthen in den Elementen, wie eS in der gestrigen Nacht geschah, haben auch buchstäblich die sogen, „ältesten Leute" noch nicht erlebt. Das Hauptunwetter dauerte ungefähr 25 Minuten, eS schlug in dieser Zett sechs- mal ein- fünf Blitzschläge fuhren in Wald- und Feldbäume, ein kalter Schlag traf einen der Schwalheimer Höfe, glücklicherweise ohne großen Schaden anzurichten. Da» entsetzliche Knattern in den Lüften und die darauf folgenden dumpfen Donnerschläge erinnerten den Einsender an die franzöfischen Mitrailleusen bei Metz. Die wolkenbruchartigen Regen sühnen auch Hagel mit sich, der bei Nacht aber nie von Bedeutung zu sein pflegt. Dagegen sehen manche Halmgetreidefelder au», als wären sie gewalzt worden. Diejenigen Wetterpropheten, die viele und schwere Gewitter pro 1897 vorau»sagten, haben bis jetzt recht behalten. t Billiugeu, 2. Juli. Während der Gewitter am gestrigen Abend zündete der Blitz in dem Anwesen eines hiesigen Oekonomen, wodurch Scheuer- und Stallgebäude niederbrannten- gleichzeitig wurde eine Kuh in der Nachbarschaft durch einen Blitzstrahl in dem Stall getödtet. — Auch zu Steinberg und Garbenteich zündeten Blitzschläge in je einer Hofraithe, so daß die betroffenen Gebäude großentheilS ab- brannten. Dermifd?t€#» • Da» endgiltige Resultat der Berliner An»stellung. Der Gesammtvorstand der Berliner Gewerbe-AuS- stellung 1896 hat, nachdem die Aufstellung der Schlußrechnung durch den Arbeitsausschuß und die Prüfung und Genehmigung durch den geschäft-führenden Ausschuß erfolgt ist, beschloffen, von den Garantiefondszeichnern 50 pCt. der von ihnen gezeichneten Beträge einzufordern. Ferner ist der Arbeitsausschuß ermächtigt, nach Einziehung der 50 PCt. etwa verbleibende Ueberschüffe festzusetzeu und einzufordern. So beklagenSwerth daS Resultat auch ist, so ist eS doch nicht so schlimm, als das anderer Ausstellungen des Bor- jahreS. Die Pester Ausstellung z. B. hat ein Deficit von ls/4 Mill. Gulden ergeben und für die Genfer muß der ganze Garantiefonds zur Deckung deS Deficit» in Anspruch g nommen werden. * Pferdepenfionate werden an der Peripherie Berlins immer zahlreicher, in diesem Jahre kann man solche nach Dutzenden zählen. Unter derartigen Pensionären hat man Erholungsstätten für abgerackerte Vierfüßler zu verstehen- das Pensionat selbst besteht in einer großen, eingefrtedigten Wiese mit einem WächterhauS. Die Thiere bleiben den ganzen Tag über auf der Weide und nur des Nachts werden sie in einem Schuppen untergebracht. Ein mittleres Pensionat zählt in der Regel bis zu 20 Pferden, deren Aeußere» meistentheilS daS dringende ErholungSbedürfniß verräth. Die Besitzer solcher Triften find nicht immer Leute, die diese thierfreundliche Einrichtung zu geschäftlichen Zwecken aus- beuten, sondern Fuhrherrn, die daS Land lediglich zu diesen Zwecken pachten, um ihren heruatergekommenen Pferden die einzig nachhaltige Erhaltung zu verschaffen. Die Einrichtung muß sich sehr bewährt haben, dafür spricht der Umstand, daß eben, wie gesagt, derartige Penfionate immer zahlreicher werden. • Militärkapellen in Civil. Um den Mißbrauch der Uniform zu Reclamezweckeu zu verhüten, soll Seitens der Militärbehörden mit besonderer Strenge auf die strikte Durchführung der kaiserlichen CabinetSordre vom Mai 1891 bezüglich der Militärkapellen geachtet werden. Die erwähnte CabinetSordre bestimmt, daß, von dem Spielen zu öffenb ltchen Tanzvergnügen abgesehen, daS Tragen der Uniform bet öffentlicher Ausübung außerdienstlicher Mufiker-Thatigkeit überhaupt einzuschränken ist. Im Allgemeinen soll daS Uniformtragen nur bann gestattet sein, wenn die Mufikcapellen geschloffen ober mindesten» zu einem namhaften Th eile unter Leitung eine» Dirigenten auftreten. • Die „Sulturmadchen" auf de» Harze. Die dem Harz, gebirge eigenthümliche Einrichtung der „Culturmädchen" ist für daS laufende Jahr vor einigen Wochen wieder in» Leben getreten. Der Harzwanderer von auswärts geht meist nur bestimmten Tourtstenwegen nach und betritt selten die Pfade, die ihn mit den „Culturmädchen" in Berührung bringen könnten. Wenn der Frühling in die Berge zieht, dann wandern aus den braunschweigischen Südharzorten Wieda und Zorge einige Dutzend Mädchen Im Alter von 15 bl» etwa 25 Jahren hinauf in die einsamen Reviere zwischen Braunlage und dem Bodethale, nm dort in den Forstcultureu zu arbeiten. Vier Monate bleiben fie oben, fernab vom Wanderverkehr des Harze» und fern überhaupt von der menschlichen Gesellschaft. Dort wohnen fie inmitten im Walde gelegener Hütten, die der braunschweigischen Forstverwaltuvg gehören- zwei alte Frauen besorgen, während die Mädchen in den Forsten arbeiten, da» Kochen rc., und zwei ältere Männer, die in einer besonderen Hütte wohnen, üben die Aufsicht über die weibliche Colonie au», die allabendlich weithin durch den stillen Forst ihre melodischen Gesänge erschallen läßt. Letztere tönen mitunter auch wohl hinüber zu den begangenen Touristenwegen und veranlaffen den fremden Harzwanderer, einen Augenblick seine Schritte einzuhalten und zu lauschen. Jeden Freitag gegen Abend wird au» Wieda oder Zorge für die nächste Woche LebenSmltttlvorrath geholt. Der Lohn für die oft schwere Arbeit beträgt täglich 1 Mk.- karg ist er zwar, aber er entspricht den dortigen Berhältniffen. Und gesund bleiben die „Culturmädchen" bei ihrem Leben auch. Kräftig ziehen fie im Frühjahr ein in die einsame Bergwelt, und kräftiger kehren fie im Herbst in die Helmath zurück. * Da» Opferlamm. Folgende Schnurre erzählt eine englische Zeitschrift: Der Vorsteher einer Lateinschule in der kleinen Stadt Stamford in England hörte vor einiger Zett eine Unterhaltung zweier Schüler an, von denen der Eine erst vor Kurzem in daS Institut ausgenommen wurde. Der „Neue" wurde von seinem Mitschüler einem scharfen Verhör unterzogen. Er mußte aussagen, wer und waS sein Vater war, wo er bisher zur Schule gegangen, wie viel Geschwister er habe, wie hoch sich sein wöchentliches Taschen^ gelb belaufe und noch manche andere wichtige Dinge, die ein Knabenherz bewegen können. Zuletzt fragte der wiffen»- durstige Lamerad: „Und wer ist Euer Hausarzt?" — „HauS-- arzt?" „Na, Gott fei Dank, so was brauchen wir nichts meinte stolz der zehnjährige Tom. — „Du Glücklicher, da brauchst Du ja nie Medizin einzunehmen!" rief der junge Inquisitor nicht ohne Neid. — „So, meinst Du? Na, wenn Du Dich nur nicht irrst", war die sarkastische Erwiderung. Dann zählte Tom mit wahrer Märtyrermiene an seinen Fingern her: „1) mein Vater beschäftigt sich viel mit Homöopathie - 2) meine Mutter lieft fortwährend Werke über Allopathie- 3) meine Schwester Maggie studtrt Medizin- 4) mein Großvater ist Anhänger der Maffage- und Kalt- wafferkuren- 5) meine Großmutter kauft alle Arzneien, die in Zeitungen angekündigt werden- 6) mein Onkel Sandy ist Lhlerarzt, und 7) meine Cousine Lilly ist Zahnärztin." Und tief Athem holend, fügte Tom hinzu: „Und Alle machen an mir ihre Experimente." Der vorwitzige Frager stand mit offenem Munde da und sagte nicht» mehr. = Empfehlenswerte Werke für die Hansbibliothek. — Meyers Konversations-Lexikon. Fünfte, gänilich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Mehr als 130,000 Artikel und Verweisungen mit ungefähr 10,000 Abbildungen im Text und auf über 1000 Bildertafeln. Karten und Plänen. 17 Bände in Halbleder gebunden ix je 10 Mk. (Im Ertcheinen.) Meyers Kleiner Hand-Atlas. Mit 100 Kartenblättern und 9 Textbeilagen. In Halbleder gebunden 10 Mark. Meyers Hand-Lexikon des allgem. Wissens. In einem Band. Fünfte, neubearbeitete Auflage. In Leinen gebunden 6 Mark- Das Deutsche Reich zur Zeit Bismarcks. Politische Geschichte von 1871—1890. Von Dr. Hana Blum. In Leinen geb. 5 Mk- Geschichte der Englischen Litteratur von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart, von Prof. Dr. Richard W ü 1 k c r. Mit 162 Abbildungen im Text, 25 Tafeln in Farbendruck, Kupferstich und Holzschnitt, und 11 Faksimile - Beilagen. In Halbleder gebunden 16 Mark. Geschichte der Deutschen Litteratur von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart, von Professor Dr. Fr. Vogt und Professor Dr. Max Koch. Mit etwa 170 Abbildungen im Text, 25 Tafeln in Farbendruck, Kupferstich u. Holzschnitt und 23 Faksimile-Beilagen. In Halbleder gebunden 16 Mark. Probehefte liefert jede Buchhandlung zur Ansicht. — Prospekte gratis Verla" des Bibliographischen Instituts in Leipzig. = Kunst-Ausstellung, nähme des SamStagS, von 11 di« 1 Uhr, am Mittwoch auch noch von 3 bis b Uhr. Gorrntaa» ununterbrochen von 11 di» 8 Uhr. — Eintrittspreis für Nichtmitglieder an Werktagen 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg.___ SSK ■ H ■ ff jeder art. sowie iSiMoii^-®i t* mSiDP s we ■ ■ Angabe btl Gewünschten. Si von Elten & Keussen, Fabrik und Handlung, Crefeld. v$. eingeführte 6370 Vertreter Nur Solche belieben Offerten unter,Bedürfnitz für Süd deutschlaud^ an Haasen- stein & Vogler, A.-G. in Frankfurt a. M. einzusenden, die nachfolgende Vortheile mit Erfolg wahrzunehmen und auszunützen versieben: Erstklassiges Product nach aller- neuestem Verfahren hergeftellt. Denkbar kürzester Transport, bei einem Nahrungsmittel bekanntlich die Hauptsache. Ein im Herzen von Süd- deutschland von Fachleuten neu zu errichtendes Margarine- Werk sucht an allen Plätzen gegen hohe Provision wirklich tüchtige bei Bäckern u. Co louialwaareuhändleru 6374] Ein Mädchen empfiehlt sich im Bügel« in u.außer d. Hause. Löweng. 9 Heinrich Sack in Heuchelheim bei Gießen «W Cementwaarenfabrik Unternehmer von Terrazzo- und Betonarbeiten aller Art empfiehlt seine seit Jahren bewährten Fabrikate als Cemeutröhreu in allen Dimensionen, Pat.-Cemeutdoppelfalzziegel D.R.G.M. 41173, Flur- und Trottoirplatteu in verschiedenen Farben, Schweiuetröge, Biehkrippeu, Mauerabdeckplatte«, Kamiudeckel, Spülsteine, Rinnsteine, Beschränke, Grabeinfaffuugeu, Thorpseiler, Brnnneuriuge, Treppenstufen einfach und profilirt. Bauwerkstücke. Baluster. Kugelaufsätze. 3689 _ Hochfeine Erzeugnisse ae in künstlichem Grsnil «nd Marmor *TW£ als Grabdenkmäler, Ofenplatten, Waschtische, Wandbelag, Treppenstufen, Springbrunnen u. s. w, Billige Preise. Weitgehendste Garantie. GERR. KÖRTING, Frankfurt a. M., Stammhaus: KÖRTINGSDORF bei Hannover. Elektrische Beleuchtung®- und Kraftübertragungs- Anlagen. Gasdynamow und schnell laufende Dynamo-Maschinen. Elektro Motoren. Stehende u. liegende Petroleum-, Benzin- und GASMOTOREN unerreicht Io geringem Gasverbrauch uln Gleichmässigkeit des Ganges. Mit unseren Kraftgasanlagen bilden die Motoren einen vorzüglichen Ersatz der Dampfmaschinen-Betriebe, da mit stündlich 1—800 g Brennstoff bereits 148 1 Pferdekraft erzielt werden kann. KtrflhlQnnarafA * hiektere, Nweekr, Ceedemlerei, Beitem, Piteit-Streedem, 011 amappai nie . Vwwireefi CMdeuti|fe, Teetik, Dr.uelklippe», Blhe eil Auskunft ertheilt: Friede. Krogmann, Geldaohrankfabrik, Glessen, Kathreiner’s Klalzkaffee ? Anweisung zur Herstellung eines guten Kaffees. Ein eigenartig prapanrtes Malz, das mit einem in den Tropen aus Bestandteilen der Kaffeefrucht gewonnenen Extract getränkt wird. —7 Durch diese Methode (Deutsches Reichspatent Nr. 65 300) nimmt Kathreiner’s Kneipp- Malzkaffee Geschmack und Aroma des Bohnenkaffees, nicht aber dessen schädliche Eigenschaften in sich auf, und unterscheidet sich in vorte ilhaftester Weise von allen anderen ähnlichen Erzeugnissen, welche nur aus einfach geröstetem Malz oder gebrannter Gerste bestehen. Man nehme für 6 Tassen 25 gr (2 Esslöffel) gemahlenen Kathreiner’s Malzkaffee, setze ihn mit einem Liter kalten Wassers an und lasse ihn einige Minuten mässig kochen; alsdann schüttet man 25 gr (2 Esslöffel) gemahlenen Bohnenkaffee dazu, rührt das Ganze ordentlich um und lasst es absetzen Noch besser uber- bniht man den gemahlenen Bohnenkaffee mit dem kochenden Malzkaffee. Rheinweine Ober-Ingelheimer Rothwein Hochheimer Weisswein. —° Spanische Weine frj direct bezogen, von ärztlicher Seite empfohlen, zu billigstem Preise. Giessen R”; 7 Mäusburg 7. Moselweine. OUIS rohnhäuser | Feinst spanischen K A wie auch | deutschen Cognac. I 6376 Wolff. Nachnahme 6368 früher. Marktplatz 17. zu oermiethen. Gchützenftr. 14. Srabeustr. S oermiethen. Btdmarckftr. 10. 6305 Ludwigftr. 8 I. vermtetben osbibliothek. zu oermiethen. Neuen »Lue« 7. NäbereS daselbst 1. Stock. [5699 6934; Kleine Wohnung per 1. Octbr. Ludwigftr« 4. zuverm. miethen. Weftanlage 15. 6098) 2 Zimmer mit Zubehör zu ver- nitethen. Lahuftr. 11 6168] Zwei Zimmer zu oermiethen. «. Lotz Neustadt 11 Mieth-Gesuche BSKK3 56131 Eine schöne Wohnung v. 4 Zimm, nebst allem Zubehör im Nebenhaus |zu 6317] Geräumige» Lagerlocal mit kleiner Wohuuug, Parterrestock, wird zum 1. October, eoent. f üher, für ein B962J Versetzungshalber ein Familien- logiS per sofort zu oermiethen. 5610] Der oberste Stock meines Hauses ist im Ganzen oder getrennt sofort zu oermiethen. Emil Msidbach, Selierswea 6342] Kleine Wohnung, 2 Zimmer, Küche und Keller, per 1. August zu verm. Zu erfragen in der Expedition d. Bl. 6-Zimmer-Wohnung mit allem Zubehör per 1. Octbr zu verm. erzählt ihn «inHult in der vor rilliger Zeit dellkll der Eine uv wurde. Der im schaffen vrr» r und was itin allgell, tote viel. mllicheS Taschen» Itige Divge, die agte der wissrnt- uzt?" - ,hani- achev wir llicht^,. )u Glücklicher, da ' rief der jungt Du? Ra, toten Ische Erwiderung, ment an seinen sich viel mit Hostend Werke über stnditt Medizin/ ssage- und Ralt« llr Arzvriw, dir Ookel Sandy ist zahnarztin.' Und t Alle machen an Zrager stand mit •* a u- m. Wissens. 5892] Zu vermtethenr Zwei schöne Familienwohnungen, eine Mansardenwohnung, großer Lagerraum, auf Wunsch Comptoir, Keller, Stallung und einige einzelne Zimmer per 1. October eoentl. »Ulte* >7 Bekanntmachung. Anmeldungen zum Bezüge der aus der^Ebelstiftung für 1897 an arme Kinder zu verabfolgenden Kleidungsstücke sind bis zum 31. Juli d. I. bei dem Armenamt (Zimmer Nr. 2 der Bürgermeifterei)*vorzubringen. Gießen, den 1. Juli 1897. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. Empfehlungen. s Neue Kartoffeln 50 Kilo mit Sack ab Frankfurt a. M. — fünf Mark — Prima Waare, versendet gegen tikon. «iSÄ .■SS”«“-* dd-Atlas. Laden, Ä"« Geschäfts, und WohurLumen im ersten Stock, zu oermiethen. 3286 Kerner Laden mit Wohuuug i« der Echlotzgaft«, bisher Metzgerei. Wüb. Ferber, Kirchenplatz 11, Ul. n Wer dtm hg- nut dann wall. en Ditda and von 15 b|, °S°rßcuüutill lilllab vo« von der ft« im Walde Solsivtrwaltuvg lb die Madchrll ztoti ältere 'Wen, übtn die w allabendlich w Sisange er. °°hl hinüber zn en dtn stemdtn rinzuhalltn ^end wird au» ^nSmitteldorralh t betrögt täglich den dortigen tnrmadchen" bei FrÜhjabr ein in sie im Herbst in- <085] Eine neu hergerichtete Wohnung von 3 Zimmern und Wasserleitung zu verm I. Unverzagt, Schottstr. 11. Familien-Wohnungen Z Möbl. Zimmer In rcichhalt. Auswahl weist ausführlich nach der Gietzeuer Wohnnngs «ach- Ivei- (Inh. C. StiaSny), Kaplansg.14,11. Nachweis 20 Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Garteuftratze 2. ««gebot der Arbeitnehmer r 1 Werkführer für Bäckerei, 1 Buchbinder, 1 Krankenpflegerin, 1 Schuhmacher, 1 Schreiner, 2 Kutscher, 1 Fuhrknecht, 1 Einkasstrer, 2 Hausburschen, 1 Ausläufer, 1 Kochfrau, 2 Dienstmädchen. Rachfrage der Arbeitgeber r 1 Uhrmacher, 5 Bauschlossrr, 1 Schuhmacher für Arbeit auß. d. HauS, 1 Schneider, 3 Schreiner, 2 Droschkenkutscher, 2 Fuhr knechte, 4 Lauffrauen, 1 Laufmädchen, 1 Sattler-, 1 Kupferschmied-, 1 Maschinenbauer-, 1 Gärtner-, 1 Buchbinder-, 2 Schlosser-, 1 Tapezier-, 2 Bäcker-, 2 Drechsler-, 2 Schreiner-, 1 Glaser-, 1 Jnstallations-, 1 Barbier-, 2 Setzer-Lehrlinge, 3 Kin« dermädchen, 1 Küchenmädchen, 9 Dienstmädchen für Küchen- und Hausarbeit- 6018] Der von Herrn Lieutenant Busch bewohnte mittlere Stock, 5 große Zimm,, Küche, Wasserleit., Bleichpl-, auf Wunsch auch Gartenanth, tu v. 1. August ab od. a. fr. zu verm. Marburgerstr. 22. 6228] Kleines Logis m t Wasserleitung 4548j ivammstr. 27 Wohnung im 2. Stock, 3 Zimmer mit Zubehör, neu hergerichtet, sofort zu oermiethen________ 4770] 2-Zimmerwohnung im 3. Stock vermiethet I. Weinert, Neuenweg 9. Ludwigsftratze 22 2. Stock, 6 Zimmer und Gartenantheil, per 1. September oder früher zu verm. 5371] In meinem Neubau Gbelstratze find 3 Wohnungen mit je 3 Zimmern nebst Zubehör sofort beziehbar. Näb. S. Earl6, Frankfurterstr. 60. 5811] Unmöbl. Zimmer mit Cabtnet, allein oder auch mst Küche und Zubehör, sofort an nur ruhige Miether billig zu oermiethen,WaMhorftr. 17. 57c 1J Eine Wohnung mit 3 resp. 4 Zimmern im 1 Stock p r 1. Septbr. M vermi'then. Bahnhofftr. st«, J. 5945] Marburgerstr. Vr Wohnung von 9 Zimmern mit allem Zubehör und Garten vom 1. October ab zu vermieth. Näheres daselbst 2. Stock.____________ 6955] Kleines Familienlogis zu ver- EngroSgeschäft zu mielhen gesucht ph ivivu au vciuuciocn. Offerten mit Preisangabe unter L. F. 3* MiugeIHSfter, Asterweg 26. I an die Expedition d Bl. erbeten. flilbl»6”6 <*» *£$<»* Glieder 4509] Stetnftr. 1V»ist die Mansarde mit 5 Zimmern und allem Zubehör nebst GartenantheU per 1. August a. c. zu verm. «ndr. Gnler, Steinstr. 11. 4455] Der Parterrestock und mittlere, in meinem Neubau in der vleichftratz« mit allem Zubehör und Gartenantheil per sofort zu oermiethen- Näheres daselbst täglich zwischen 12 und 2 Uhr. Karl Stoleeubecker» «150] Freundliche Mansardenwohnung on eine ruhige Familie zu oermiethen. fr. Kanu ESHue, Wefianlage 30. Iudwtgssr. 14, I., Wohnung von 2 großen Zimmern, Küche und Bodenkammer in gutem Hause als- halb zu verm. Näh im 2. Stock- 6316 6216] 2 Wohnungen mit 3 zimmern uebst Zubehör sofort zu oermiethen im Neubau. Sebr. Znlt, Steinstr. 6214] Neuhergerichtete Wohnung, fieich beziehbar, zu oermiethen- Kaplaneigafte st. 6697] Infolge Versetzung des Herrn Bauinspector Frenay ist der zweite Stock, bestehend aus 6 Zimmern und allem Zubehör, per September, eoentl. früher, zu oermiethen Hofmannftratze 8. 5263] In meinem Hause ist eine 5-Zimmerwohnung mit allem Zubehör per 1. October zu oermiethen. Näheres Liebigftratze 18, 11._______ 3302] Durch Versetzung des Herrn Premierlieutenant Beck find Ludwig» ftratze 4, II, zwei möblirte Zimmer sofort anderweitig zu oermiethen._______ 2098] Der seit sieben Jahren bewohnte erste Stock meines Hauses, 8 Zimmer, mit Vorgarten rc, ist durch den Wegzug des Herrn Ober-Ingenieur Graff per sofort zu oermiethen. Carl Wenzel. Frankfurterstr. 40. 6210] Kleines Logis an ruhige Leute Jacob Stern-Simon, Friedberg b. Frankfurt a.M. r^Vermiethungen*! 6371] Weferftratze 8 nächst der Nord» anlage ist der dritte Stock, 6 Zimmer und Zubehör, per 1. October zu oermiethen. NäbereS bet L. Hellmold, Steinstr. 31. Desgleichen eine Wohnung Weser» ftratze 25, erster Stock, 3 Zimmer und Zubehör, per 1. Augutt zu vermietben. 6364] Bahnhofftratze 27,1. Stock, 4 Zimmer «nd Zubehör per 1. Octoder ,« oermiethen. _____________Louis Lony. 6365] Weftanlage 19 ist vom 1. October ab eoentl. auch früher der untere Stock, 6 Zimmer mit Zubehör, zu verm. Näheres durch Herrn E. W. Rowack, Bahnbofstraße 38._______________________ 6379] Stepdanftratze 8 ist die Wohnung im 3. Stock, 4 bis 5 Zimmer und allem Zubehör, anderweitig zu oerc miethen. Näheres Bismarckstr. 17. 6384] Der mittlere Stock, 4 Zimmer mit allem Zubehör, per 1 Octvber zu 6389] Zwei tneinandergehende möbl Zimmer sofort zu oermiethen. __________________Schillerftratze 26. 6375) Passend für einzelnen Herrn oder Dame drei ineinaghergehende, schöne Zimmer im ersten Stock zu oermiethen. _______________Ludwig-Platz 14. 6372] Zimmer, mit oder ohne Möbel, zu vermietyen. Sandmannstratze 12. 6286] Ein möbl. Zimmer mit Pension sofort zu oermiethen. Näheres Dammftratze 84.________ 4779] Möblirtes Zimmer zu vermieth. __________W. Euler, Dammstr. 5. 5696] Zwei bis drei elegant möblirte Zimmer zu oermiethen _________»leichftratze 21, 8. Glock. 5946] Ein freundlich möbl. Zimmer zu oermiethen. Wolkengafte 16, II. 6110] Schön möblirtes Zimmer zu oermiethen.__________GLerftr. 18, II. Ein «eines Zimmer vermiethet 6227 ________Eduard Rott, Neustadt 49. 6293] Ein oder zwei möbl. Zimmer zu oermiethen. Dammstratze 41. 6104] Ein möblirtes Zimmer zu oer- miechen._____________Kreuzplatz 11. 6343] Möblirtes Zimmer zu vermieth. - GrSuiuger, Steinstr. 61. 2999 6190 erstaunlich billig bei 6159 Job. Fr. Schaaf, Wetzsteinstr. 44. Der Vorstand. 6354 NB. Der «ingang znm «teinS Garten ist «nr von der Bergstraße an». 6347 6091 □OODQOOOQCXX3QOCX2Oaia OaOOOQODODOOOOOQ in allen Sorten empfiehlt in stets Mineralwasser frischer Füllung 5611 Emil Fischbach. aODDÖCXXXXXX)aOOaiDIOIOODCXXXXXXXXXXXX200 Börse vom 2. Juli 1897. Tüchtige Arbeiterinnen auf sofort gesucht. 6296 1887 Oesterr. StaatSbahn v. 1885 85 50 4 59.20 5 Jtal. staatSgar. Eismb. dto. wozu ergebenst einladet Das Fest-Comite Brief Brief Eintritt 20 P f g 16.23 16.19 6385 « Darmst. Bk.-Actien 312.75 Linie A Linie D Siebactton: R. kchepda. — Druck nnb Berlag der Brühl'schen UniverfitätS-Bnch« und (Stetnbruderei (Pietsch & Echevda) in Gießen. 20.35 4.20 104.05 98.00 102.80 000.C0 101.70 4 4 3 3 20 Franken-St. Engi. Sovereign- Dollars in Gold 20.32 4.16 Gebr. Delboi, Ehringshausen (Dill). 4 3 6 4 Stadt Darmstadt v. 1891 Stadt WormS unk. b. 1901 »tu 8105 170.20 4.16 von 6377 Linie B Linie C GEGR: 1846 Ung. Gold-Rente Portugiesen Mexicaner Monopol-Griechen von Eisenb. Rentenb. Obl. BuderuS Obl. I Zu verkaufen. Eingetauschte Fahrräder Procml 4Vs Oesterr. Silben tote «bendeonrse r 156.40 | Oesterr. Credit-Actien Großes Coueert der hiesigen Regimentscapelle unter persönlicher Leitung des Herrn MusikdirectorS Krauße, sowie Gefaugsvorträge, Scha«- urneu, Schaufechten, Keulenübungen re. — Abends: Leiter- »yramiden, Marmorbilder bei bengalischer Beleuchtung und Ball. 6^=- Nur Mitglieder und ihre Familien haben Zutritt. Mardurgerftraße—Markt—Bahnhof und zurück. Srünberaersträhe—Markt Bahnhof und zurück. Markt—LudwigSplatz—Schiffenbergerwald und zurück. (Bei günstiger Witterung täglich Nachmittags.) Fahrschein Vorverkauf bei den Herren A. u. G. Wallenfels, Markt. Marburgerstraßt—Wieseck und zurück. Konrad Stephan, Grotzen-Buseck. — Wagenfabrik. — Unter Anderem durch das hiesige Gas- und Wasserwerk zu beziehen. Sonntag den 25. Juli l. I., laut Karte: Parthie nach dem Ludwigsbrunnen. Der Vorstand. Zwei grosse Elite-Fest-Vorstellungen. 4‘ 2 Uhr Nachmittags und 8 Uhr «bendS. Neu- Debüts. NeueS Programm In beiden Vorstellungen Vorführung der weltberühmter, unerreicht dastehenden Eoloffal Pracht Hunde-Meute. Morgen Montag den 5. Juli, 8'/, Uhr AbendS r JMF* Grosse Abschieds-Vorstellung. Auftreten sämmtlicher Künstler und Künstlerinnen in ihren Glanznummern. 3V. F' 31/, F' 4 Liederkranz. Familienabend Frankfurter 3^Deutsche ReichSanl. 3 Preuß. ConfolS 3Vi Gr. Hessische Obl. Tüchtige Anstreicher-Gehülfen auf sofort gegen hohen Lohn gesucht Sonntag den 4. Juli, Abends SVa Uhr: Vor trag des Herrn Dr. Heuser über Naufeus letzte Nordpolfahrt. — Zugleich Außerordentliche Hauptversammlung. Tagesordnung: Antrag auf Aenderung von § 3 der Satzungen. 6321 Der Vorstand. Rheinisches Technikum Bingen für Maschinenbau u. Eleotroteohnik. Programme kostenfrei. 544k Frankfurter Rollladen- und Wellblech-Fabrik E. Tillmanns, Frankfurt a. M. Stahlwellblech und Holz-Rollläden in jeder Grösse 'und Constraction, in anerkannt solidester und durchaus sachgemässer Ausführung. Rollladen - Artikel jeglicher Art. Rollladen -Reparaturen werden prompt und billig übernommen. Wellbleche und Wellblech-Gebäude. := Eisenconatructionen jeglicher Art und Grösse. ~ 1283 Solide prompte Bedienung. Franz. Banknoten Oesterr. dto. Americ. r*Kauf^esuche"^^ seichtes Break kaufen gesucht. Offerten mit Preisangabe an I. Klingelhäffer, Bäckermeister, 6294 Asterweg, Gießen. Lager in allen Gattungen von Wagen, Landauern, Mylords, Victoria (kleine Halb, verdecke) mit abnehmbarem Bocke, ® outetet’ wagen in verschiedenen Größen rc. empfehle billigst unter Garantie. Gebrauchte Wagen nehme jederzeit in Tausch Cours bericht in J. Kurz dfc Co., Giessen, Sl Patente durch Ingenieur 4229 Ruff, Frankfurt a. M. Schöne Ausstcht Montag, den 5. Juli er., von 6 Uhr an: Grosses Bier - Concert, auSgeführt von der . , 4330 grgimcntomufih Großh. Inf.-Krgts. 116 Gartenstraße, Ludwigsplatz, Grünbergerstraße zum Festplatz. Auf dem Festplatze: Von 4 Uhr Nachmittags: Großes Concert, Volksbelustigungen, Kinderspiele, Tun? usw. Auf dem Festvlatze befindet sich mährend der Festtage eine festlich decorirte Bayrische Bierhalle mit Münchener Damenbedieuung. Auftreten der berühmten Capelle Accaria Thomasso aus Neapel im Natioualcoftüm. Auf dem Juxplatz neben dem Festplatze: Csroustels, Schießbuden und alles Mögliche. Montag, den 5. Jnli, Nachmittags 4 Uhr: Festzug durch die Stadt. Auf dem Festplatze: Grifts "onrtrf, fiirtrrM mit pnimchriftng. GROSSES FEUERWERK. Eintrittspreis 20 Pfg., Kinder m Begleitung Erwachsener frei. ' Bier im Glas 10 Pfg. Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein 63091 Der Vorstand. rankftr. Hyp. Bk. unk. b. 1906 101.— 3«/, H-mbrgr. Hyp. Bk. unk. b. 1905 rkf. Hyp. Cred.D. unk. b. 1906 100.30 3Vi Preuß. Hyp. A. Bk. unk. b. 1905 unk. b. 1905 103.5t 31/i Pomm. Hyp. A. Bk. unk. b. 1906 3Ve DeutscheGrdsch.B. unk.b. 1906 101.— 4 Frkf. Ldw.Cred.Bk. unk. b. 1900 Sommer-Fest I des chießener Zitherctuö (Wohlthätigkeitsverein> im Schütaenhaus zu Giessen SK* am 3., 4. und 5. Juli 1897. "HMD FEST-PROGRAMM: Samstag, den 3. Juli, Abends 8 Uhr: Großer Festcommers in der fefllich deeorirten Halle. WWk' Sonntag, den 4. Juli, Morgens 6 Uhr: Turnverein. Sonntag den 4 Juli 1897 von Nachmittags 4 Uhr an Sommer Fest in sämmtlichen Räumen des Sängerfest zu WiefecK. Sonnlag den 4. und Montag den 5. Juli ds. Js. ISjähriges Stiftungsfest des Gesangvereins „Jugendgrund bei Gaflwirth Adam Ziegler, ■ achener Baidcaien. D.R.P. d In 5 Minuten" ein warme» Bad I Original Eoubens Gasöfen Grösste Gasausnutzung Gkichm Wärmevertheilung. Prospecte gratis, — J. G. Houben Sohn Carl, Aachen. nj? Omnibus-Verbindung 87.20 104.80 24.90 97.90 »28.20 101.50 IC 2.50 101.— 101.— 101 — 102.50 TMlavier, gf $ & abzugeben. Näheres in der Expedi- tion dieses Blattes.____________6250 6307] Wenig gebrauchter Kinder« Kraukeu-Fahrstuhl billig abzugeben. Bahnhofstr. 37, 1. Stock. 6331] «in kleiner «iSschrank zn verkaufen. Näheres in der Exped. d Bl________ 6383] Ulmer Dogge sofort zu oer- kaufen. Gärtnerei W. Bernhardt, Frankfurterstrafle Maurer nach Marburg a. L. gegen hohen Lohn gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bl.______________5330 einigt Handlanger sucht 6345 ______PH. Bauer m., Weißbinder. 6105] Bei hohem Lohn für dauernd 8 bis 10 junge kräftige Arbeiter sofort gesucht. Lhiele, Liebigftr. 35. Ein Hausbursche bei gutem Lohn sogleich angenommen 6217_______Gasthof znm LSwen. 6361] Ein braver Junge, der Kellner werden will, gesucht. ______________frankfurter Hof. 6264] Ein braver Junge in die Lehre gesucht. I. Becker, Schneidermstr., Bahnhofstr. 8. Anna Kramer, Bismarckstr. 26,1. 634<| -Schinnen, Haus-.Zimmer« und Kstchenmädchen, Kinder u. veeo« nomiemädchen u. s.w., ferner Fahr« undHauSburschen Oeeonomieknechte Lehrlinge n I w. empfiehlt und finden fiel- Stellung. Eentral PlaeirungS-Bnteau von O. 8tla«n^, Kaplansgasse 14, II. _ bab j ein* Köchin und ein zweites Mädchen, mit Zeugnifien auS herrschaftlichen Häusern zu sofort oder später bei hohem Lohn nach Westfalen gesucht. Frau C. Hellmann, __Bochum, Marieuplatz. 6388] Ein ordentliches braves Dienst- mädchen gesucht. «artenfir. 30. 6338] Für kleinen Haushalt, Wittwer mit zwei erwachs. Söhnen, wird selbststdg. Haushälterin gesucht. Schriftliche Offerten unter L. K an die Expedition dieses Blattes_______________ 6310) Ein Mädchen ge'ucht tagsüber jur Arbeit. Frau Dr. «eriba, Plockstraße 1 fsteNeibAngebote^ 6285] Angehender Commis findet auf dem Comptoir einer hiesigen Cigarrenfabrik sofort Stellung. Offerten unter H. C. 70 an die Exped. d. Bl. 635b] Ein angehender Kellner und K.llnerlehrling werden angenommen __________Gasthof znm LSwen. 6344! Kellner, Buffetier», Hotel» hauSbnrschenRestaurat.-KSchinnen Kellnerlehrlinge sofort und später gesucht. €?. Stlasny, Placeur, ________________KaplanSgasse 14, IL 6211] Tüchtiger Schreinergeselle sowie braver Junge in die Lehre gesucht. L. Pfeil, Schreinermstr-, Löwengasse. Geldsortenr 1 Geld 1 ® bngtl^ Del jRofltog*' Ä« ’ni I«! «ttr.: ®le l.Junt j itgung jn Das Grotzh e» die Großl 3« Nach c. II. 01 gnwtiiunfl vom 26. -ehörde in jeto fiimmiinfltfl der §§ 1. Juni 1891 unter jugendliche Arbeiter eine ordentliche Hierbei sind so 1) Wie groh i zur Stil brWÜzb a, zivW b. zmischt o. unter Ju allen Rub trennt nach Geschiel dies tHunlich, die Z rrmitielv. 2) Sind sämir «ahme der unter A «it vorschriftsmäßig 3) Ist in den1 über 16 Jahre besch lichrn Bestimmungen 4) Stimmt dir ^arabendeu der So der UMttfnntn ü Fristen (§ 137 A d» OrtSpolizeibehg 5) Wird deuj Milche ein HauSwe l'/rstllndige M , 6) Werden nick b;* § 137 Abs. 5 i Wochen nach ]h *** «‘WfiitM,; WWjwij fät einb i« d! **”*«in «nb "UMrP? 8) Stimmen J^eitlieii und Pg »»zeigen j , ty Stimmen Arbeite a,beit8t6« verwahr «4? Su"1 ZI «datier «ernrfr “ toi 15 8«ein n Bezir! 189 d ***47 J SSt