Verarschte». ~P. Bad Homburg, 1. Juni. Zum Mittelrheinischer: KreiSturufest, welches bekanntlich in den Tagen vom 10. bis 14. Juli mit einer Vorfeier am 4. Juli und einer Nachfeier am 18. Juli hier stattfindet, sind die Vorbereit, ungen in vollem Gange. Auf dem herrlich, unmittelbar am Haardtwalde in den Audenwiesen, gelegenen Festplatze steht bereis der Rohbau der Festhalle. Die verschiedenen AuS. schüsie arbeiten zwar immer noch emsig an der Erfüllung ihrer mannigfaltigen Aufgaben, aber im Ganzen sind sie bereits soweit, daß alles geschehen ist, um Turnern und an. deren Festgäften während jener Tage einen angenehmen und vergnüglichen Aufenthalt zufichern zu können. Die Betheili- gung der hiesigen Bevölkerung hat sich nicht nur bet der Aufbringung der Mittel und des Garamiefovds glänzend be. wiesen, sondern ist auch zur Zeit noch vom lebhaftesten Interesse für das Fest erfüllt, waS die zahlreichen Nennungen zur Theilnahme am Festzug, ebenso wie daS Entgegenkommen bei Freiquartiereu rc. beweisen. — Die Einladungen sind an die Vereine des MittelrheinkreiseS ergangen und täglich laufen Anmeldungen ein, welche hoffen laffeu, daß eine außergewöhnlich große Theilnahme aus allen Turnkreisen den Homburgern Gelegenheit gtebt, in ihrem von der Natur so bevorzugten Städtchen auch die herzliche Gastfreundschaft seiner Einwohner den hier besonders geehrten Turnern zu beweisen. • Hanau, 1. Juni. Aus Anlaß der 300jährigen Jubiläumsfeier der Neustadt Hanau fand heute Vormittag ein FeftgotteSdienst und die Enthüllung eines Denkmals für den Grafen Philipp Ludwig II. statt. Nach der Enthüllung wurde eine Lungenheilstätte und eine Kinderkrippe gegründet, wozu bekannte Wohlthäter der Stadt und die wallonische und niederländische Gemeinde die Mittel spendeten. sehr freudig begrüßte Anordnung getroffen, daß in Beienheim nicht umge stieg en zu werden braucht. Jede Linie erhalt ihren Zug für sich. Für daS Publikum wird der Verkehr erst nach den Manöver« frei. Ein Personenwagen lief einige Zeit schon auf der Linie Hungen-Betenheim, er wurde auch fleißig benutzt, man ließ ihn aber wieder auSschalreu. Die vierte Klaffe wird auch in unserer Gegend fleißig auf der Linie Gteßen-Gelnhausen benutzt und eS zeigen sich dieselben Erscheinungen, wie eS Ihr Blatt kürzlich von Mücke berichtete. ES steht zweifellos fest, daß der Verkehr durch diese Ein- richtung einen entschiedenen Aufschwung nimmt. Der gestrige Markt war von prächtigem Maiwetter begünstigt. Die Schwetnepretse stiegen noch höher, als Sie eS vor einigen Tagen vom Gießener Markte mtttheilten. Sieben Wochen alte Ferkel wurden mit dem hohen Preise bis zu 46 Mark pro Paar bezahlt. Sechs Wochen alte Thiere von mäßiger Qualität nahmen die Leute von 34 Mark und weiter willig ab. Die übrigen älteren Sortimente kosteten 75 bis 96 Mark. Die Nachfrage ist größer als das Angebot. Auch die Kälber haben, der Feiertage wegen, im Preise angezogen. — In unseren Feldern ist der Saat en st and ein wahrhaft prächtiger. 0. Auß Oberheffev, l.Juvi. Die Hauptstaatskaffe zahlt den Kreiskaffen in Büdingen und Schotten die erklecklichen Beträge von jährlich rund 48 000 und 37 000 Mark als Zuschuß zuden Staatsstraßen bau ko steu. Die Dtstricrs. Einnehmereien sollen diese Beträge in monatlichen Raten an die KretSkaffen abliefern. Sehnlich werden wohl, im ver- hältniß zu den Straßeulängen, auch die übrigen Kreise bedacht werden. Darmstadt, 1. Juni. Der 11jährige Schüler Rudolph Karl Lanz, Sohn deö Kaufmanns Karl Lanz, ist gestern Nachmittag beim Baden im Woog an der Insel ertrunken. — Auch ein Gymnasiast auS Langstadt war gestern im Woog dem Ertrinken nahe, derselbe konnte noch rechtzeitig durch den wachhabenden Schutzmann, welcher in den Woog sprang und bis an den HalS im Waffer war, gerettet werden. Bürstadt, 29. Mai. Am Christi HimmelfahrtStage scheinen einige Wormser Ausflügler eine besondere Freude darau gehabt zu haben, einen Schuhmachergesellen auS dem Westfälischen, der erst einen Tag hier gearbeitet hatte, b e. trunken zu machen, indem sie ihm große Quantitäten Branntwein bezahlten. BtS zu fünfzehn Viertelchen soll er es gebracht haben. Die Folge davon war, daß der Geselle total betrunken Abends eingesperrt wurde. Die ganze Nacht hindurch gab er kein Lebenszeichen von sich. Am Morgen erst kehrte daS Bewußtsein auf kurze Zeit zurück. Als man später wieder nach ihm sah, war er eine Leiche. So wird der Sachverhalt dem „Stärkend. Bote" gemeldet. 'IN 9 Uhr, uif dn hi: Interwelt“ ngL v1 ' Arlesienne« urtet AuMungen, Vorstand. 868) 106.« 24 ü 0 1887 101» Mm Don ittnb. ObL lbtn»u Zimtr ns ÄiiiitM Jli IW Milili. Mgftkll. hauet, 7. 'M«'! verseh00 txxxxxx and Packel ;gelmarken gen Preiien di» (Pietsch t SN11 XXXXXXS 1t 197. )bl 'in'} s, । K 6 101 3«5 "ÜS-— Rr. 128 Der »tetzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS MonlagS. Die Gießener Al« mlkienStälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. FreUag deu 4. Juni Zweites Blatt. Mchmer Anzeiger Kmeral-Mnzeiger. Vierteljähriger Absnncmentspretsr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Redartion, Expedition und Druckerei: -chutstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Aints- und Asrzeigeblntt für den Äreis Gietzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Alle Annoncen-Bureaux deS In« und Auslandes nehme« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgeg«. Proceß v. Taufch-Lützow. Berlin, 2. Juni. In der heutigen Sitzung wurde zuerst Redacteur Berger von der „StaatSbürger-Ztg." vernommen, der über ein Ge- sprach aussagr, welches er mit einem Herrn, anscheinend einem RechtSanwalt, vor dem Leckert-Lützow-Proceß über diesen in der Pferdebahn hatte. Seines WiffenS habe Tausch keine Artikel der ^Staatsbürger-Ztg." tnfpirtrt. Dr. Grüttefien vom „Berl. Tagebl." erinnert sich der Unterredung zwischen Dr. Levhsohn und Tausch, nach deren Beendigung Dr. Levysohn dem Zeugen gesagt habe: „Tausch war hier, er sucht Lützow reinzuwaschen und Leckert als den Hauptschuldigen hinzustellen. Leckert soll sogar im Auswärtigen Amt empfangen worden sein." Der Zeuge bekundet alsdann über seine Beziehungen zum Auswärtigen Amte. Besonder- bet Privattelegrammen pflege er daselbst Auskunft zu holen. Er bezeichnet eS al- unrichtig, daß die Beziehungen deS „Berl. Tagebl." zum Auswärtigen Amt intimer Art feien. Weiterhin wird der Schriftsteller Hans Krämer verhört. Derselbe ist drei Mal mit Tausch in Verbindung getreten. In einem Falle kam Tausch zu ihm und bat um Auskunft, ob die Nachricht vom verkauf der „Zukunft" richtig sei. Bet dieser Gelegenheit habe sich Tausch über den Gesundheitszustand des Kaiser- ausgelassen und dem Zeugen Mittheilungen über die angeb- liche Ohren-Krankheit deS Kaisers gemacht. Der Kaiser sei lehr nervös und leidend, wenn es auch die Preffe ableugne. DaS Ohrenletden habe sich verschlimmert. Hinter dem rechten Ohr wäre ein Eiterherd, der durch einen operativen Eingriff von Professor v. Bergmann beseitigt werden solle. Auf die Frage, woher er denn diese Nachricht habe, hatte Tausch erklärt, der Kaiser sei von ihm mit einem ganzen Netz von Spionen umgeben und dringe jedes in seiner Nähe gesprochene Wort zu seinen Ohren. Die erste Aeußerung schien dem Zeugen von allgemeinem Jntereffe, während die zweite Auslassung den Anstrich der Renommisterei an sich hatte. AlS der Zeuge zum Beweis der Wahrheit eine andere Mittheilung .von Tausch über die Entsendung deS Flügel-Adjutanten Grafen Moltke vom Kaiser nach Frtedrtchsruh anführen wollte, ergreift Oberstaatsanwalt Drescher da- Wort. Die Anklagebehörde gehe nicht davon aus, daß von Tausch in dieser Be- Ziehung seine EideSpfltcht verletzt habe, sondern der Zeuge solle nur die Glaubwürdigkeit des Angeschuldigten von Lützow beleuchten, weil er diesem Angeklagten nur soweit Glauben schenke, als seine Angaben vom Zeugen bestätigt werden. Es genüge daher die Aussage Krämer-, der durchaus glaubwürdig sei. Es brauchten nicht noch tactlosere Aeußerungen deS v. Tausch hervorgezerrt zu werden. Demgegenüber bittet Lützow dringend, den Zeugen zu vernehmen, damit ihm Ge- legenheit gegeben werde, seine Glaubwürdigkeit zu beweisen. Oberstaatsanwalt Drescher steht auf dem Standpunkt, daS Gefühl des TacteS und des Anstandes verbiete, derartige Dinge, die der allgemeinen Sache nichts nützen, an die Oeffent- lichkeit zu zerren. Dr. Ploetz („Welt am Montag") stellt klar, in welcher Weise er veranlaßt wurde, den Artikel über den Zarentoast in der „Welt am Montag" im September v. I. aufzunehmen. Darnach brachte v. Lützow persönlich den Artikel und hatte ein ganz besonderes Interesse daran, daß die Ausnahme auch erfolge. Al-dann wird der Zeuge Dr. Limann vernommen. Rechtsanwalt Schwindt beantragt, den Zeugen auch als Sachverständigen darüber zu vernehmen, ob Tausch überhaupt im Stande gewesen sei, zu inspiriren. Staat-anwalt Drescher widerspricht diesem Anträge. Der Gerichtshof lehnt e- ab, den Zeugen Limann gleichzeitig auch als Sachverständigen zu vernehmen. In dem nun folgenden verhöre LimannS sagt derselbe aus, daß ein Herr Sebaldt, der ihm vom Club der Schriftsteller-Genossenschaft her bekannt gewesen ist, zu ihm gekommen sei und ihn gebeten habe, Tausch zu besuchen. Limann hat daS gethan, weil er sich sagte, daß bei dem bevorstehenden Proceß Leckert-Lützow v. Tausch zu den viel genannten Persönlichkeiten gehören werde. Bet dieser Ge- Legenheit habe Tausch ihm mehrere Zeitungen vorgelegt, auS denen hervorgegangen ist, daß der Proceß in der Hauptsache gegen Tausch gerichtet sei- Tausch habe ihn gebeten, für diesen Fall für eine objecttve Berichterstattung in seinem Blatte Sorge zu tragen. An diese Aussage schließt sich ein längeres verhör seitens der Bertheidiger, bei welchem die Bertheidiger Tausche feststellen wollen, daß Tausch den Zeugen nicht habe in der Absicht sprechen wollen, politische Artikel tn die Zeitung zu lanciren, während der Bertheidiger Lützows Dr. Holtz den Beweis dafür erblickt, daß auch hier Tausch den Hintergedanken hatte, politische Artikel in die Zeitung zu lanciren. Im weiteren Verlauf deS Zeugenverhörs stellt Dr. Sello den Antrag, den Zeugen Limann darüber zu ver- nehmen, ob eS bet Journalisten Brauch ist, über ein vertrauliches Gespräch etwas in die Preffe zu bringen. Nach längerer Auseinandersetzung wird dieser Antrag abgelehnt. ES tritt dann die Mittagspause ein. Der nächste Zeuge, Schriftsteller v. Matsch-Schildbach hat den Angeklagten v. Tausch bei den Manövern mehrfach ge- sprachen. Derselbe hat aber nie etwas über das auswärtige Amt oder den Frhrn. v. Marschall geäußert. Zeuge Reporter Vangelow hat eine Notiz über den Koschemann-Proceß an die Zeitungen verschickt. Dieselbe hat ihm Gingold Stärk in die Feder dictirt, ihm aber eingeschärft, ihn al« Gewährsmann nicht zu nennen. Sodann folgt die Vernehmung Stärks, welcher zuerst die bereits im Proceß Leckert gegebene Dar- stellung wiederholt, wie er mit dem Angeklagten v. Tausch in Verbindung getreten sei. Er sagt ferner auß, daß er zu zwei oder drei Artikeln Informationen thatsachlicher Natur von Tausch erhalten habe und zwar bei dem Fall Kosche- mann und der Affaire Schoren. Hierbei hätte er den Eindruck gehabt, als ob Tausch wünsche, daß etwa- in die Preffe käme. Auf die'Frage, ob Zeuge die betreffenden Artikel für politische halte, antwortet Stärk verneinend. Der Präsident fragt weiter, ob ihm Tausch nicht zu veranlaffen gesucht habe, einen Artikel über den Leckert-Lützow-Proceß in daß „Berl. Tagebl." zu bringen, Stärk antwortet, der Angeklagte habe damals gemeint, der Proceß werde einen sensationellen Verlauf nehmen. Seine Angaben seien aber höchst vager Natur gewesen und die Redensarten zu allgemein, daß er, Zeuge, davon Abstand genommen habe. Auf die Frage deß Vorsitzenden, ob der Angeklagte v. Tausch sich wiederholt abfällig über den Frhrn. v. Marschall außgesprochen habe, erwidert der Zeuge mit „Ja". Bezüglich deß Artikel- in der „Köln. Ztg." sagt Zeuge auß, er habe dem Angeklagten alß Ver- faffer deß Artikelß Herrn v. Huhn genannt und zwar in der Ueberzeugung, daß er thatsächlich Herrn v. Tausch zuverlässig bediene. Den Vorfall mit der an die Redaction de« „Berl. Tagebl." gerichteten anonymen Karte, die er an daß auß» wärtige Amt und dann zu Herrn v. Tausch brachte, gibt Zeuge za. Tausch habe gesagt, auß der Karte könne er beweisen, daß Frhr. v. Marschall Beziehungen zum „Berl. Tagebl." habe. Oberstaatsanwalt Drescher fragt den Zeugen, ob er nicht wtffe, daß ihm sehr deutlich zu verstehen gegeben worden sei, M man ihn im Auswärtigen Amt nicht zu empfangen wünsche. Zeuge antwortet, da- stimme nicht. Er sei wöchentlich mehrmals in da- Auswärtige Amt geschickt und von den verschiedensten Herren empfangen worden. Später habe dieser Verkehr plötzlich ganz aufgehört. Zeuge Buchhändler Burkard-Leipzig sagt au6: Ec habe Tausch vor circa 8 Jahren zum ersten Male gesehen. Später bat Tausch ihn, ihm einmal an die Hand zu gehen. Er solle auch einmal den Frack anztehen und zum Minister Eulen- bürg gehen. Zeuge Crimtnal-Commiffar Wittich sagt aus: Nach der Verhaftung Tausch- habe er, Zeuge, dessen Geschäfte zu übernehmen gehabt. Gelegentlich einer Rückfrage de- Journalisten Sebaldt habe er diesem bedeutet, daß er ihn bi- zur Beendigung de- Verfahrens von Tausch nicht beschäftigen werde. ES sei bei dieser Unterredung weder des ProcesseS Leckert-Lützow noch des gegenwärtigen ProceffeS gedacht worden. Den Schluß der Beweisaufnahme bildet die umfangreiche Verlesung der bei Tausch beschlagnahmten Briefschaften, worunter sich die Briefe befinden, von denen Lützow behauptet, daß sie bestellte Arbeit waren. DaS wichtigste Schriftstück ist der ausführliche Bericht Lützows an Tausch, in welchem Lützow seine Bekanntschaft mit Leckert und die Entstehung des falschen ZarentoasteS beschreibt. Der Angeklagte von Lützow bleibt auch heute dabei, daß diese Berichte bestellte Arbeit waren. Tausch bestreitet diese Angaben mit Ausnahme des letzten Bericht-, da er denselben im Auftrage des Polizeipräsidenten von Windheim an den StaatSsecretär Marschall auszuarbeiten hatte. Der Vorsitzende macht noch darauf aufmerksam, daß man bis jetzt keinen Schritt weiter als zu Anfang der Verhandlung sei. Kurz nach 4 Uhr erklärt der Vorsitzende die Beweisannahme für geschlossen. Morgen Vormittag beginnen die PaidoyerS der Anklagebehörde und nach der Mittagspause werden die Bertheidiger plaidiren. Gegen Abend wird der Urtheilsspruch zu erwarten sein. Cotales nnd provinzieller. E. Echzell, 1. Juni. AuS bester Quelle gelangte die erfreuliche Nachricht hierher, daß die beiden Bahnstrecken Friedberg-Nidda und Friedberg-Hungen bis zum 15. August fertig sein müßten, um baß Militär zu den Manövern tranS- portiren zu können. Weiter wurde die tn der ganzen Wetterau Neuenweg 7. 4974 Ulf*** Socken, Unter zeuge etc. etc 4664 SALZ Bern & Co., Giessen Westanlage 15 Hefephon Nr. 21 Wehansage 15 Cementivaaren-Fabrik und Baumaterialien-Dandlung ohne Glas. 6199 3 B Gewebe, Gypsdielen etc. 482 S ~ 5298 e z MS» X Städtischer Arbeitsnachweis' Gießen. r“SäEZ“"| Oarteuffraße 2. Siedactton: tL Schrtzda. — Druck unb vertat der vrühl'schen Untverfitaw-Bach« und Steindruckerei (Pietsch * tzcheyda) le Gießen. OD « dl S-- de Rat Louis Lind, Krchenplatz 10. 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