"Wer An Hufe ^arb8"«tc. ler Art, ^Uhleuhutsche tt auft der Fabrik Schönebeck, n‘ Ttil iger, 19. uugevirt uud ragend schön ein- lemlichkeiten ganz aeiver persöu- und beste Lern- Ueichstraße 7, Nachmittags von 5895 und gen laden Mgen, :m Kauf oder 7464 [ess. HÄ [marken Pttotn ü» WtcUWW 7. tnti te I« von i. Obi 67.10 104.25 22 60 93.65 1887 34 75 101.60 1(0.60 ioi.- b#i & 17020 uk'/. Nr. 206 Erstes Blatt Freitag den 3. September 189V Der #k|e«rr Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montag-. Dir Gießener A«mirienvläl1er werden drm Anzeiger W-chrntlich dreimal beigelcgt. Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. Lierteljähriger Avoanemcntspreis r 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Lxpeditio« und Druckerei: -chntstraßeAr.7. Fernsprecher Amts- und An;eig«blatt für den Kreis Gießen. I ^ratistrifaat: Riefen« KamMcnblätt-r. Alle Annoncen-Bureaux dcS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. nmtlfct^r CML Gießen, den 31. August 1897. Betr.: Die Untersuchung der Nahrungsmittel, Genußmittel und Gebrauchsgegenftände. Das Grobherzogliche Kreisamt Gießen an bie Großh. Bürgermeistereien des Kreises und das Grosth. Polizeiamt Gießen. Nachdem der Entwurf des Gesetzes über den Verkehr mit Butter, Käse, Schmalz und deren Ersatzmitteln am 15. Juni l. I. (Reichsgesetzblatt Nr. 27) Gesetzeskraft erlangt hat und mit dem 1. October l. I. in Kraft treten wird, erscheinen die von uns im Amtsblatt vom 14. September 1896 angeordneten besonderen chemischen Untersuchungen dieser Stoffe nicht mehr nothwendig und wird von der halbjährlich einzusendenden Uebersicht der gedachten Untersuchungen abgesehen. Es werden diese letzteren nur noch in dem Rahmen der durch unser Ausschreiben vom 20. Februar 1886 (Anzeigeblatt Nr. 46) vorgeschriebenen allgemeinen Ueberwachung der Nahrung--, Genußmittel und Gebrauchsgegenstände vorgenommen. I. B.: Dr. Wagner. Gießen, den 31. August 1897. Betr.: Die Bildung der Schöffen» und Schwurgerichte. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Grosth. Bürgermeistereien des Kreises. Wir beauftragen Sie, mit der Ausstellung der Urlisteu der zum Amte eiues Schössen oder Geschworenen bestellbaren Personen zu beginnen und diese L'sten nach vorgängiger achttägiger Offenlegung sammt den etwa erhoben werdenden Reclamationen mit Begleitbericht spätestens bis zum 15. Oktober I. I. an die zu» ständigen Amtsgerichte einzusenden. Die Spruchltsten der Geschworenen haben, wie bereits in unserem AuSschretben vom 20. April 1885 (Anzeiger Nr. 92) bemerkt wurde, in mehrfachen Fällen die Namen von Personen enthalten, welche daS 30. Lebensjahr noch nicht vollendet oder das 65. bereits überschritten hatten uud find hierdurch in den SchwurgerichtSfitzungeo den Fortgang der Verhandlungen hemmende Weiterungen veranlaßt worden. Derartige Vorkommnisse können nur durch eine genaue Beobachtung der htnfichtlich der Aufstellung der Urlisten der Schöffen und Geschworenen bestehenden Bestimmungen vermieden werden. Wr machen Ihnen daher die sorgfältigste Beobachtung der Vorschriften in § 1 und 3 der Verordnung vom 14. Mai 1879 (Reg.»Bl. S. 213) zur Pflicht. Hier- nach find die in den §§ 32, 33 und 34 des Gerichtsver- 'affungsgesetzes (s. Reichs-G.-Bl. von 1877, S. 47) bezeichneten Personen nicht in die Urlisten aufzunehmen, während bet den in § 35 daselbst Genannten der Grund, warum fie ablehnen können, in der Spalte „Bemerkungen" der Liste anzugeben ist. In allen Fällen, in welchen Zweifel darüber bestehen, ob eine in die Urliste aufzunehmende Person das 30. oder 65. Lebensjahr vollendet habe, wollen Sie fich durch eine Anfrage bei derselben, oder in sonst geeignet scheinender Weise genau über deren Alter vergewtsieru. Sie dürfen aber auch nicht Personen, welche Sie für ungeeignet zum Amte eines Schöffen oder Geschworenen halten, bet denen ober die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, aus der Lifte weglaffen, z. B. weil sie arm oder zu alt find. Sie wollen vielmehr diese Personen ebenfalls in die Liste aufnehmen, Ihre Ansicht aber unter „Bemerkungen" oder im Begleitberichte angeben. Das zur Aufstellung der Listen erforderliche Formular wird Ihnen k. H. zugesandt werden. I. V.: Dr. Wagner. Gießen, den 2. September 1897. Betr.: Die SterblichkeitSstattstik. Das Grotzh. Kreis-Gesundheitsamt Gießen au die Gr. Bürgermeistereien des Kreises. Wir ersuchen, die Zählkarten und Todeszeug' nisse — bezw. Fehlanzeige — von den Monaten Juli und August möglichst bald, spätestens bis zum 7. September, hierher einzusendrn. - Dr. Haberkoro. König Humbert in Deutschland. Au diesem SamStag trifft das italienische Königs- paar tu Homburg v. d. H. etn, um, einer Einladung deS deutschen Kaisers folgend, an den Kaisermanövern theilzu- nehmen. Angesichts des soeben proclamtrten BlindniffeS zwischen Rußlaad und Frankreich hat die in dem süddeutschen Badeorte stattfindende Begegnung auch eine gewiffe politische Bedeutung, umsomehr, als den Franzosen diese Reise des Königs Humbert gar nicht genehm ist und fie dieselbe gar zu gerne hintertrieben hätten, um der Welt zu zeigen, daß Italien gar nicht mehr so fest am Dreibunde hänge. Wir haben schon früher auSgesührt, daß eS in Italien eine ziemlich starke Partei gibt, welche wenigstens auf handelspolitischem Gebiete einen engeren Anschluß ihres Landes an Frankreich wünscht und anstrebt. Aber die Einsichtigeren erkennen doch, daß eS großer Opfer seitens Italiens bedürfen wird, um ein solches Ziel zu erreichen, und daß Frankreich daS Nachbarland in den letzten Decenuien bet jeder Gelegenheit übervor- theilt hat. Die Haltung Frankreichs während des letzten abeffyaischen Feldzuges war keineswegs vorwurfsfrei, da man es nicht mit Unrecht beschuldigte, den NeguS mit Waffen und Munition versorgt zu haben, um Sonderintereffen zu verfolgen, die darauf htnausltefen, den Franzosen ein Ueber- gewicht am Hofe Meneltks zu geben. Die Bemühungen der französischen Chauvinisten sind erfolglos geblieben, und König Humbert hält am Samstag seinen Einzug in Homburg, begleitet von seiner Gemahlin uud dem Minister des Aeußeren, Visconti Venosta. Die Mitfahrt des Letzteren war verschiedentlich in Zweifel und Abrede gestellt worden, da er mehr zu Frankreich htnnetgen und dem Dreibünde keine allzu lebhaften Sympathien emgegenbrtngen sollte. Doch haben wir von vorneherein derartigen Meldungen keinen Glauben beigemeffen, da gerade Visconti Venosta eS war, unter drffen Mtnisterschaft der Dreibund vorbereitet und abgeschlossen worden ist. Da auch Reichskanzler Fürst Hohenlohe nach Homburg fich begeben hat, so ist wohl an- zunehwen, daß gelegentlich der Monarchenzusammenkunst Besprechungen der leitenden Minister über die TagrSfrageu stattfinden werden. Es erscheint ja ganz selbstverständlich, daß die Dreibundmächte ein großes Jntereffe haben an den Ereigniffen der letzten Woche in Peterhof, an der der Welt verkündeten Allianz zwischen Frankreich und Rußland. Wenngleich die drei Mächte durch daS Eceigntß wohl nicht überrascht worden find, uud wenn auch die friedlichen Tendenzen dieser Allianz in feierlicher Weise zum Ausdruck gebracht wurden, so hat unsere und die befreundete Diplomatie doch die Pflicht, für alle Fälle Fürsorge zu treffen, insbesondere für den Fall, daß eS dem einen oder dem anderen Zweibundstaate mit den FriedenSverficheruugen nicht ernst gewesen ist. Denn als auSgeschloffen kann eS bei den Verhältnissen in Frankreich bekanntlich nicht gelten, daß nicht einmal der Chauvinismus daS Uebergewicht erhält und die französische Regierung zu Unbesonnenheiten verleitet. Deshalb haben die Berathungen in Homburg immerhin eine gewiffe Bedeutung, und zwar um so mehr, als Kaiser Wilhelm fich bekanntlich nach Beendigung der deutschen Katser- manöver nach Ungarn begibt und daselbst mit dem Kaiser Franz Josef zusammentriffr. An die festlichen Besuche in Petersburg wird fich also unmittelbar ein Zusammentreffen der Herrscher des Dreibundes avschließen. Freilich waren die Besuche des Königs Humbert in Homburg und Kaiser Wilhelms in Ungarn schon vor der Verkündigung der franco- russtschen Allianz geplant, aber deshalb darf man doch nicht ihre Wichtigkeit im gegenwärtigen Augenblick verkennen. König Humbert wird in Deutschland mit offenen Armen empfangen werden, ist er doch mit unserem Kaiser durch enge Freundschaft verbunden. Fast alljährlich weilt Kaiser Wilhelm in dem schönen Italien, wo ihm stets eine enthusiastische Aufnahme zu Theil wird, denn die heißblütigen Söhne deS Südens schwärmen für unfern ritterlichen Kaiser und bringen ihm lebhafte Sympathien entgegen. Und ihr König hält, trotzdem mannigfache Mächte auf ihn etnwirken, dem Dreibunde den Rücken zu kehren, unverbrüchlich an den eingegangenen Verpflichtungen fest, in der Erkenntniß, daß der Bund den drei Staaten eine gute Stütze bietet und den Jnterrffen derselben am besten entspricht. Noch immer find alle drei Mächte von der Nothwendigkeit der Tripelallianz durchdrungen, und gerade in dem Bewußtsein des gemeinsamen Interesses an derselben liegt die Kraft des Dreibundes. Jedenfalls ist die Monarchenzusammenkunft in Homburg und die mündliche Aussprache der leitenden Staats- männer geeignet, den Dreibund zu kräftigen uud auch die betheiligten Völker einander näher zu bringen. In diesem Sinne können wir den Herrscher Italiens als Gast deS deutschen Kaisers herzlich willkommen heißen. (xx) v’vtWV xXIflrv WolfiS telegraphisches Correspondmz-Bureau. Koblenz. 1. September. Während des gestrigen Feuer- Werks gerieth durch herabfallende Feuerwerkskörper der prachtvolle Katserpavillsn in Brand und wurde zum größten Theile zerstört, doch gelang es der Cobleazer Feuerwehr bald, das Feuer zu löschen. Leipzig, 1. September. Heute wurde innerhalb der sächfisch-thüriugischev Industrie- und Gewerbe - Ausstellung eine Gartenbau-Ausstellung unter entsprechenden Feierlichkeiten eröffnet. Dieselbe ist reich beschickt und dauert bi» zum 15. September. Wurzburg, 1. September. Der Kaiser und die Kaiserin unternahmen heute Nachmittag eine Rundfahrt durch die Stadt. — Der König von Sachsen ist heute Abend 6 Uhr 25 Mtn. hier eingetroffen und am Bahnhofe vom Prtnzregenten empfangen worden. Wien, 1. September. Kaiser Franz Josef traf heute früh aus Ischl hier ein und setzte alsbald die Weiter-- reise in daS Manöverterratn fort. Vormittags 91/« Uhr kam der Kaiser in Biftritz (Mähren) an. Budapest, 1. September. Heute Vormittag wurde die Telephoultnte Budapest-Berlin mit einem freund- lichen Gespräch zwischen den Chefs der beiderseitigen Telegraphen »Verwaltungen und einem Hoch auf die beiden Monarchen eröffnet. Paris, 1. September. Bei seiner gestrigen Ankunft in Dünkirchen richtete Präsident Fau?e folgendes Telegramm an den Kaiser Nikolaus nach seinem Hoflager bet Warschau: „In dem Augenblick, wo ich den Boden Frankreichs betrete, gilt wein erster Gedanke Eurer Majestät, Ihrer Majestät der Kaiserin und dem gesammten russischen Volke. Der glänzende und herzliche Empfang, welcher dem Präsidenten der Republik bereitet wurde, ruft in ganz Frankreich ein Gefühl der Bewegung und Freude hervor und wird in unseren Herzen eine unauslöschliche Erinnerung zurücklafsen. Ich bitte Ew. Majestät, aufs Neue den Ausdruck meines Dankes und der Wünsche entgegenzunehmen, welche ich für Ihr Wohlergehen und dasjenige der Kaiserin und der ganzen kaiserlichen Familie, sowie für die Größe und Wohlfahrt Rußlands hege. Felix Faure." — Kaiser Nikolaus sandte darauf noch gestern Abend aus dem Lazenky-PalaiS bei Warschau folgende telegraphische Antwort an Faure nach Paris: „Die Kaiserin und ich find Ihnen sehr dankbar für die freundlichen Worte, welche Sie unS soeben zugehen ließen. Mit Vergnügen werde ich die Erinnerung an den Besuch bewahren, welchen der Präsident der Republik Rußland ab- gestattet hat, deffen Herz wiederum einmal im Einklänge mit demjenigen Frankreichs geschlagen hat- Nikolaus." Paris, 1. September. Der heutige Ministerrath beschloß, zahlreiche von den bürgerlichen und militärischen Gerichten Verurtheilte anläßlich der Reise FaureS nach Rußland zu begnadigen. Nach der Sitzung deS MiutsterrathS reiste Präfident Faure nach Havre ab. Havre, 1. September. Präsident Faure traf kurz nach 5 Uhr hier ein. Kanea, 1. September. Anläßlich des Jahrestages der Thronbesteigung des Sultans nahmen Dschevad Pascha und die Admirale eine Parade über die türkischen Truppen ab. Hierauf gab Dschevad Pascha etn Diner, an welchem die Admirale, sowie die europäischen Offiziere und die Cousuln theilnahmen. Die Stadt ist beflaggt uud wird Abends festlich beleuchtet. Depeschen de» Bureau „Herold." Berlin, 1. September. Die „Nordd. Allgem. Ztg." bestätigt die von anderer Sette gebrachte Meldung, daß Freiherr v. Marschall fich wieder auf sein Gut in Baden zurückgezogen hat. Sein Gesundheitszustand hat fich wesentlich gebeffert, doch bedürfe er zu seiner völligen Wiederherstellung noch einiger Ruhe und Erholung. Er habe daher noch einen zweimonatlichen Nachurlaub erbeten und erhalten. ES unterliege keinem Zweifel, daß Herr v. Bülow noch im Laufe deS October definitiv zum StaatSsecretär ernannt werden und Herr v. Marschall einen Ausland-Posten erhalten wird. Berlin, 1. September. Die „Bofs. Ztg." gibt folgende Petersburger Meldung der „Times" wieder: „Etn deutscher Matrose, der einen Ruffen im öffentlichen Garten zu Petersburg während der Anwesenheit deS Kaisers erstochen hatte, wurde vom Kriegsgericht zum Tode verurtheilt und erschossen, sobald daS deutsche Geschwader die russischen Gewässer verlassen hatte." Bon einem derartigen Vorfall ist, wie die „Boss. Ztg." dazu bemerkt, bisher nichts bekannt geworden- man wird also erst die Bestätigung und genaueren Bericht kber den tatsächlichen Hergang de» Vorfalles und seines Verlaufs abwarten müssen. Köln. 1, September. Die „Köln. Ztg." meldet aus Brüssel: Unter dem Verdacht, einen Anschlag auf daS Leben des deutschen Kaisers gemacht zu haben, wurde gestern hier ein deutscher, bis vor Kurzem in Loudon an- säsfiger und erst tu der letzten Woche von einer Reise nach Deutschland hierher zurückgekrhrter Anarchist NameuS Gustav Daubenspeck verhaftet. Die Verhaftung erfolgte auf Grund einer Anzeige eines Deutschen, der durch Andeutungen eines Freundes de- Anarchisten von dem Anschläge des Letzteren Krnutniß erhalten hatte. FriedrichSruh, 1. September. Am Freitag Vormittag trifft der König von Siam beim Fürsten Bismarck ein und wird bet demselben frühstücken. Hamburg. 1. September. Der Leutralverbaud deutscher Kaufleute beschloß in seiner gestrigen Nach« mittag-sitzuug, eine Petition au den Reichstag betreffend die BriefgewtchtSerhöhung auf 20 Gramm und Herab« fetzuug der Postanweisung-- und Telephongebühren zu richten. Würzburg. 1. September. Der Großherzog von Hessen und der König von Württemberg find gestern hier eingetroffen. Heute Morgen werden daS Kaiserpaar und der Priuz-Regeut von Braunschweig erwartet. Würzburg. 1. September. Heute Morgen um 7 Uhr 20 Mtn. traf der kaiserliche Souderzug hier ein. Zur Begrüßung des Kaiser Paares war der Prinz Regent tu bayerischer GeueralS-Untform mit der Prinzessin Ludwig erschienen. Nach derselben und der Vorstellung der zum Empfang Befohlenen erfolgte die Abfahrt nach dem Parade- selbe. Der Wagen mit dem Kaiser und dem Prtnz-Regenren wurde von einer Schwadron des 1. Ulanen-RegimentS eSkor- tirt, der Wagen mit der Kaiserin und der Prinzessin Ludwig von einer Schwadron des 1. schweren Retter-RegimentS. Die Ankunft der hohen und höchsten Herrschaften auf dem Paradefelde erfolgte um 8*/* Uhr, woselbst der Kaiser und der Prinz-Regent zu Pferde stiegen, während die Kaiserin und die übrigen fürstlichen Damen die Parade zu Wagen abnahmen. Zur Parade hatten etwa 35,000 Mann und 8300 Pferde Aufstellung genommen, nämlich 41 Bataillone Infanterie, 40 EScadronS Eavallerie und 31 Batterien. Aar 3/410 Uhr begann der Vorbeimarsch, den die Infanterie in Compagniefront, die Eavallerie in EScadrovsfront und die Artillerie in Batteriefront ausführte. Der Kaiser setzte sich beim Vorbeimarsch des 6. Infanterie-Regiment- an dessen Spitze und führte es dem Prinz-Regenten vor. Ebenso führten der König von Württemberg und der Großherzog von Hessen ihre Regimenter vorbei. Um l/,12 Uhr war die Parade zu Ende und eS folgte die Kritik. Hierauf erfolgte zu Wagen die Rückfahrt und der Einzug in die Stadt. Auf einer am Ende der LudwigSstraße errichteteon Estrade begrüßte Bürgermeister Hofrath Dr. Netdle, umgeben von der Stadtvertretung in längerer Ansprache den Kaiser und den Prinzregenten und schloß mit einem Hoch auf dieselben. Der Kaiser antwortete, indem er dem Bürgermeister die Hand reichte: Ich freue mich außerordentlich, in der schönen Stadt Würzburg, der Geburtsstätte Sr. König!. Hoheit des Prinz- Regenten einige Tage weilen zu können. Die bayerische Armee ist, wie ich heute gesehen habe, ein würdiges Glied der deutschen Armee! Den von den Ehrendamen credenzten Becher Wein leerte der Kaiser auf daö Wohl der Stadt Würzburg, ebenso die Kaiserin und die andern Fürstlichkeiten. Sodann erfolgte die Fahrt zum Schloß, wo Frühstück stattfand. Laudihut. 1. September. Ja der gestrigen zweiten öffentlichen Generalversammlung des Katholikentages sprach RetchStagSabgeordueter Dr. Porsch über die römische Frage, welche nicht verstummen werde, bis sie in einem dem Papste günstigen Sinne ihre Lösung gefunden habe. Huper aus Bensheim sprach über Literatur und Presse und kam zu dem Schluß, daß die ktrchen- und glaubenSfetudltche Tagespresse und Roman-Literatur auS den katholischen Familien verbannt werden müßte. Land- und Reichstagsabgeordneter Gerftenberger sprach über die Agrarfrage und empfahl den Ausbau der christlichen Bauernvereine, sowie die Schaffung und Organisation auf christlicher Grundlage. Pater Auracher auS Burghausen behandelte daS Thema: Der EleruS und die sociale Frage und legte tu seiner Rede dar, daß der Clerus vor Allem dazu berufen sei, sich mit diesen Angelegenheit zu beschäftigen, weil eS seine Pflicht sei, die Lehren der christ- lichen Gerechtigkeit zu verkündigen. Sowohl vom Prinz- Regenten wie vom Kaiser find Antwort-Depeschen auf die avgesandteu Huldigungs-Telegramme eingelaufeu. Wien, 1. September. Aus Martnekreisen veröffentlicht das „Neue Wiener Journal" Aufsehen erregende Mittheil, ungen über den trostlosen Zustand der österretcht- sch en Marine. Der Bau von 20 neuen Kreuzern im Gesammtbetrage von 25 Millionen Gulden sei unabweisbar. Budapest, 1. September. Kaiser Wilhelm wird drei Tage hier verweilen. Während seiner Anwesenheit werden große Galatafeln und Opern Festvorstellungen veranstaltet. Auch eine große militärische Hebung soll stattfinden. P°rtS, 1. September. Eine Gruppe junger Leute rief gestern gegen Mitternacht vor der engltschen Botschaft: „Nieder mit England, es lebe Frankreich, es lebe Rußland!" Die Polizei vertrieb die Schreier und verhaftete mehrere der- selben. Vor dem Polizeicommiffar erklärten sie, sie hätten sich amüsiren wollen. Angesichts ihrer Jugend wurden sie wieder fretgelassen. Warschau, 1. September. Die Ankunft des Zaren- paare- erfolgte gestern Abend 6 Uhr. Der Einzug in die Stadt gestaltete sich großartig. Die Stadt ist von Fremden überfüllt. Bet dem Abends stattgefundenen Fawtltendiner waren der Generalgouverueur von Warschau und der Vertreter der Polen, Marquis Wtelpopolkskt zugegen. Der Zar wird bis zum nächsten Monat in Warschau bleiben, dann zu den großen Manövern nach Btalystock abreisen, kurze Zeit in Bidlowieza sich aufhalten und sich schließlich zu längerem Aufenthalt nach Spala begeben. verliu. 2. September. Ein furchtbares Verbrechen ist gestern Abend im Hause Koblanckftraße 14 verübt worden. Der 25jährige Arbeiter Letzel hat seine Geliebte, die 21jährige Mantelnäherin Rohde, getödtet, indem er ihr nach einem vorauSgegavgenev Streit den Hal» abschuitt. Alsdann hat sich Letzel auf dieselbe Weise getödtet. vromberg, 2. September. Die Ruhrerkrankungen tu der Tucheler Haide nehmen weiter zu. Die Todesfälle wachsen. Die meisten Schulen find infolgedessen geschlossen. Korst i. tz. Lausitz, 2. September. DaS vorläufige Sr- gebuiß der Zusammenstellung der Hochwasserschäden in der Stadt Forst beträgt ohne den Schaden, den die Stadtgemeinde an Brücken und Gebäuden zu verzeichnen hat, 1,390,000 Mark. Brüssel, 2. September. Der Schnellzug Köln—Antwerpen entgleiste auf der Station Mecheln. 4 Wagen wurden zertrümmert, beide Locomotiven beschädigt. Verletzt wurde Niemand. Petris, 2. September. Der König von Siam wird mit dem Präsidenten Faure der Revue in St. Quenttu am 17. September beiwohnen. Petersburg, 2. September. Als Nachfolger des Botschafters Mohrenhetm auf dem Pariser Posten gilt Casini, der jetzige russische Gesandte in Peking. WB. Sitte«, 2. September. Bei Besteigung de» Montpleureur wurden vier Personen durch eine Lawine in die Tiefe geriffeu und getödtet. WB. Montreux, 2. September. Durch Einsturz einer Mauer bei dem im Bau begriffenen Sanatorium wurden acht Arbeiter getödtet, sechs verwundet. Sämmtliche Arbeiter find Jtalieuer. Cocefc» »nt prooiitjka«, Gieße«, den 2. September ** Militär - Dieustuachrichten. Die Assistenzärzte erster Klasse der Reserve Professor Dr. Poppert vom Landwehr- Bezirk Gießen, Dr. Koch vom Landwehr Bezirk Friedberg, die Assistenzärzte 1. Klaffe der Landwehr 1. Aufgebots Dr. Zahn vom Landwehr-Bezirk Mainz, Dr. Sch li ep hake vom Laudwehr-Bezirk Gießen — zu Stabsärzten befördert/ Dr. Braune, Oberstabsarzt 2. Kl. und Regimentsarzt vom 1. Großh. Drag.-Regt. (Garde-Drag.-Regt.) Nr. 23 der Character als Oberstabsarzt 1. Klasse verliehen. • * Zom Margarine Gesetz. Da« Gesetz, betreffend den Verkehr mit Butter, Käse, Schmalz und deren Ersatzmitteln vom 15. Juni 1897 tritt bekanntlich mit AuS- nähme der Bestimmungen des § 4 Über die getrennten Verkaufsräume am 1. October d. I. in Kraft. § 5 dieses Ge- setzeS bestimmt, daß in öffentlichen Angeboten, sowie in Schluß- scheinen, Rechnungen, Frachtbriefen, Eonoflementen, Lager- scheinen, Ladescheinen und sonstigen im Handelsverkehr üblichen Schriftstücken, welche sich auf die Lieferung von Margarine, Margarinekäse oder Kunstspeisefett beziehen, die im Gesetze vorgeschriebenen Waarenbezeichnungrn angewendet werden müssen. Demgemäß ist eß von dem genannten Zeitpunkt ab nicht mehr zulässig, daß dem Schweineschmalz ähnliche Zubereitungen, deren Fettgehalt nicht ausschließlich auS Schweinefett besteht, unter der bisher vielfach auch für diese Kunstspeisefette noch üblichen Bezeichnung: Schweineschmalz oder dergleichen in den Verkehr gebracht werden/ für sie ist vielmehr nur die Bezeichnung Kunftspeisefett anzuwenden. • • Zwangserziehung. Im Jahre 1896 wurden innerhalb des GroßherzogthumS Hessen 212 jugendliche Hebel- th äter und verwahrloste Kinder zur Unterbringung in die Zwangserziehung verurtheilt. * * Jagd. Mit dem gestrigen Tage wurde im Groß- herzogthum Hessen die allgemeine Jagd wieder eröffnet. Der Bestand an Hasen ist sehr gut und auch Rebhühner sollen sich zahlreich finden. • • Der Bericht der Berwaltnng der Unterstütznngttaffe der hessische« Landes - Irrenanstalten für das Rechnungsjahr 1896/97 enthält eine Reihe interessanter Mittheilungen und Anregungen, daß wir nicht verfehlen wollen, auf denselben etwas näher einzugehen. Mit Befriedigung wird festgestellt, daß die Zahl der erklärten Freunde um 4646 sich vermehrt hat und daß au freiwilligen Gaben Mk. 18 368.27 vereinnahmt wurden. Die vor 18 Jahren zum ersten Mal vor- genommene versuchsweise Entlassung von Kranken bat sich als eine gerechtfertigte und nützliche Einrichtung erwiesen. Die Erfahrung lehrt, daß nicht wenige der Kranken am Besten gedeihen, wenn man sie, nachdem eine gewisse Besserung des KraokheitSzustandeS eingetreten ist, versuchsweise aus der Anstalt entläßt und sie der Einwirkung des Familienlebens, der BerufSthätigkeit und Überhaupt den Einflüssen der Welt auf die Gesundheit aussetzt. Als sehr mißlich hat sich wiederholt die Heberfüllung der Anstalten herauSgestellt/ in dieser Beziehung glaubt der Bericht, könne die Einrichtung und der sachgemäße Betrieb von Proviozial-Pflege- häusern entlastend wirken. Mit Bedauern wird die öfter- wiederkehrende Thatsache mitgetheilt, daß Entlassene die ihnen gebotene Hnterstützung zurückweisen, um sich daS Bewußtsein zu sichern, daß sie alle und jede Verbindung mit der Irrenanstalt abgebrochen haben und daß ihnen Niemand mehr nachsagen könne, daß sie sich noch in einem gewissen Ab- hängigkeitSverhältniß zur Irrenanstalt befinden. Lebhafter Dank wird den 31500 Gebern des letzten Jahres gespendet. In den 28 Jahren des Bestehens der Kaffe wurden über Mk. 201000 an Hnterftützungen verausgabt und ist daS Kapitalvermögen auf rund Mk 61000 angewachsen. Sehr bemerkenSwerth ist, daß die Kasse in dem letzten Jahre die wesentlichste Hilfe nicht den bemittelten, sondern den weniger bemittelten DolkSklassen verdankte. Gerade in dieser treuen und stets wachsenden Betheiligung in den Gaben von 5 und 10 Pfg. erblickt der Bericht die Bürgschaft einer i glücklichen Zukunft. Auffallend ist die sehr geringe Geberzahl in den größeren Städten deS Landes. Im letzten Jahrs betrag durchschnittlich die Gabe auf den Kopf in Mainz bei 263 Gebern Mk. 4.60, io Darmstadt bet 363 Gebern Mk 2.87, in Offenbach bei 179 Gebern Mk. 2.76, in Warm- bet 82 Gebern Mk. 1.65 und in Gießen bei 261 Gebern Mk. 1.38. Mit Recht fordert der Bericht mit Entschiedenheit, daß die Bevölkerung in den weitesten Kreisen den Anstalten, die ein Werk freiwilliger Berein-thätigkeit und der Privatwohlthätigkett darstellen, reichliche Hnterstützung gewähren müsse, nur dann könne eine fruchtbringende Thätig. feit entfaltet werden. Der Anschluß an den Verein und die thätige Theilnahme an den Bestrebungen der Lande». Irrenanstalten erscheine als eine sittliche und patriotische Pflicht Aller. •* Wetterbericht. Ein ausgedehnte- Depressionsgebiet bedeckt die Nordhälste Europa-, während über der Südhälfte hoher Druck lagert, doch dürfte die Herrschaft de- letzteren nicht von Dauer sein oder wenigstens nicht recht zur Geltung kommen. DaS Minimalgebiet weist nämlich zwei Eentra über Skandinavien und dem Nordwesten der britischen Inseln auf und scheint sich von letztgenanntem ein Ausläufer ziemlich weit nach Süden zu erstrecken. — Voraussichtliche Witterung: Bei wechselnder Bewölkung ziemlich warmeS Wetter und stellenweise Niederschläge. -1- Lollar, 1. September. Einer von hier vor einiger Zeit abgegangenen Eingabe wegen Späterlegung de» Local- zugeS 99 a von Gießen nach Marburg behufs Herstellung eines Anschlusses an den Abends 10 Hhr 25 Min. von Gelnhausen in Gießen eintreffenden Personenzug hat die Kgl. Eisenbahn-Direction zu Frankfurt a. M. in danken»- werther Weise entsprochen, indem nach eingegangener Mir- theilung die Abfahrtszeit deS LocalzugeS 99 a (Gießen- Marburg) mit Beginn des Winterfahrplan- (1. October) auf 10 Uhr 43 Min. Abends ab Gießen verlegt und somit ein Anschluß an den von diesem Tage ab um 10 Uqr 38 Min. Abend- eintreffenben Zuge von Gelnhausen hergestellt wird. p. Bad - Rauheim, 1. September. Welch' ungeheuere Steigerung der hiesigen Grund- und Bodenpreise einpetnten ist, mag sich aus der Thatsache ergeben, daß gestern die Villa Britannia, Herrn Nöggerath gehörig, an die Bau- fitma Fr. Brofft-Frankfurt a. M. für Mk. 315 000 verkauft wurde. Erworben hat der seitherige Besitzer dieselbe im Jahre 1893 sür Mk. 90000, letzterer hat von diesem Terrain für ca. Mk. 100000 Bauplätze verkauft und j-tzt die Villa mit Gelände für obengenannten Preis, d. i. beinahe eine Verfünffachung de- damaligen Preises. A Hattenrod, 1. September. Heute wurde dahier ein 14jährigeS Mädchen, daS infolge schwerer Brandwunden, die es sich in voriger Woche während seines alleinigen Aufenthaltes in der Küche vermuthlich zugezogen hatte, verschieden ist, zur letzten Ruhe gebettet. Darmstadt, 1. September Der hier stationirte Hilfs- roagenmetfter Jacob Kraft auS Goddelau gerieth heule Nachmittag zwischen die Puffer zweier Wagen uab wurde erdrückt. Mainz, 31. August. In unserer Stadt hat sich eine neue religiöse Stete, die sich „Apostolische Gemeinde" nennt, gebildet. ES drang von ihr erst Einige- an die Oeffcntlichkeit, aU sich die Staatsanwaltschaft mit ihr zu beschäftigen begann. ES starb nämlich vor Kurzem eine alte Frau, deren Sohn ein fanatischer Anhänger der Stete ist/ die Frau war dem Arzte und jeder Medicin entzogen worden, weil die Secte glaubte, mit religiösen Zeremonien die Todtkranke heilen zu können. Hiervon ist Anzeige gemacht worden und die Hntersuchung eingeleitet. Die sogen. Apostel und Prediger der Secte find ein Apotheker au« einem Nachbarorte, ein Metzgermeister, ein Schuhmacher- meister und ein Bäckergeselle. Die amtlichen Erhebungen ergaben, daß die „Apostolische Gemeinde" hier 50 bis 60 Mit- glteber zählt, Katholiken und Protestanten. A Mainz, 1. September. Nach langer Unterbreitung fand heute wieder eine Sitzung der hiesigen Stadtverordneten statt, welche indeß nur mit knapper Stimmenüberzahl beschlußfähig war. Gemäß dem Anträge ihre» Finanzausschusses beschloß die Versammlung zuvörderst, von den auS den Jahren 1882/83 von der Wassersnoth übrig gebliebenen Summen, welche seitdem auf 50,000 Mk. an» gelaufen find, 10,000 Mk. als Beihilfe für die jüngsten Wasserbeschädigungen in Deutschland zu bewilligen. Seitens der Stadtverordneten Dr. Masserell (Zentrum) und Tiefe! (Sociaiist) wurde habet kritistrt, daß die Reichs- und Landesregierungen noch nichts zur Linderung der Roth gethan und man alles der privaten und csmmunaleo Wohlthätigkeit über» lasse. — Ferner bewilligte die Bersammluug 1500 Mk. für Ausgrabungen römischer Baureste in der Nähe de« Gau- thore«, weiche wahrscheinlich von dem Castrum de« südwestlichen Germanien- herrühren. Weitere 2000 Mk. wurden zur Einführung der electrischen Beleuchtung deS Dienstgebäudes im Zollhafen bewilligt. • Wetzlar, 1. September. Der F ah r r a d d i eb st a h l scheint sich neuerdings auch bet unß breit machen zu wollen. Nachdem vor Kurzem einem Aufseher au» Niedergirmes während eine- kurzen Aufenthaltes in Waldgirmes da» Rad entwendet worden war, geschah dasselbe vorgestern einem Kaufmann au- Wetzlar. Ihm wurde daS Rad auS einem verschlossenen Stall in Garbenheim gestohlen. Der Br» stohlene machte sich al-bald zur Verfolgung deS Diebe» auf und wirklich gelang e» ihm und dem Herrn Gendarmen Simon, den diebischen SportSfreund bei Bissenberg fefb zunehmen. Der Dieb, ein vorbestrafter Bursche au« Wetzlar, erhielt von dem Bestohlenen, dem er vorschwindelte, er habe nur Radfahren lernen wollen, eine tüchtige Tracht Prügel tu 8«««* gfi 11- 0 gaben, W mW HntetoffU nnb btt ' bereit» @ geirrt vom M vrthM'ö tom W. uab ant ! fiabtt fit > * 3*1 Mittag 1 bereit» ein Spritzen v Hlllldshau! Das Feue «uSbruch Die Abgel ist, daß bl Schule fiel V.Ki btr am Fr hier giebt, btl Zoolog Saalbau», gegenwärtig mit seiner Deltiheilen kommen. ■ die in alle' diese« ber> Reiner son echt herum der Johar eigensten \ aller Sttl Donau*, Nummer Wirkung. * T Mutier ein fünfjc gestorben, die Frau, baljin auS Srbiruevy können, uu Mutier in fyxfai gt Wen, bii Engel tot sei str toi Mann kö! gebracht. Graseub« •61 2 Minute, fort a. M Rhein-Nah block »ar Maschine, räamer un Still btl Tchiastoaz »'brachen, davon. D e tu Trauung Mosten 6ohtoinke ♦ H Fall zur Voiheit 8e u Nr bQ1 «eferu (l 5» 6t Di-Ach Lbl« 121 Heinzes «mbet t Meli” ‘Nenif! £ Neu, c >1 iX ,9’h« «Ä6ei 2.1b,«6'16 ‘•I 2« ?'hrm‘ eit tat bketn ?8tnbt Thäli». »k “ 8*i- 661 Mriotlidit ' '' ®Rälfte *1» J* W Cutt. Ä’5* |iw. '•"«fUtit», töarmtä vor eintqet lt8ung bti Local- A« Hnftelluao ir 25 Mta. ioncnjug hot bit M. m danktvk. "gegangtncr M. 8 99 a (®it§tn. 106 (1- Octobrr) »erlegt unb fomit ab um 10 Uqt ®dnl)au^n hn- ßddj’ ungeheuere rpretse eingrtteten dah gestern dir itig, an die Sau« Mk. 316 000 der. e Besitzer dieselbe hat von diesem verlaust und j-yt lrtl8, d. i, beinahe wurde dahier ein örandmnnden, eS alleinigen 8uf» 1 hatte, verschieben stationirte Hilst- u gerietst strme agw ml» Vvurbe abt hat sich eine che Gemetndr" l Einiges an die schuft mit ihr zu vor Kurzem eine nhanger der Secie Medicin entzogen sgiösen Ceremonien n ist Anzeige geleitet. Die sogen, n Apotheker aus ein Stubmacher- jchev Erhebungen tr 60 bis 60 Miller Lvttrbrechung Mn Stabt' « anw „8 iUllrti'M'1" nf 50,000 ä«. »«’ , für dl- Ms-» ®Ä ■ntruw) »lh ™ *S"Ä '”’Vi= SS-;; ‘ ÄS fes * :«•9116 D-- ®!; - V%ÜM 5 6(1 8« el 6»b im Voraus und sieht nun im Gefängniß seiner weiteren Bestrafung entgegen. * Cassel, 31. August. Die sieben Soldaten, die bei dem schweren Eisenbahnzusammenstoß bei Kirchditmold am 11. Juli lebensgefährliche Verletzungen erlitten und im hiesigen Garnisonlazareth Aufnahme und Pflege gefunden haben, befinden sich dank der ärztlichen Fürsorge und vortrefflichen Pflege in fortschreitender Besserung. Der Unteroffizier Schönewald vom Hess. Feld-Art.-Regt. Nr. 11 und der Unteroffizier Lau vom Jnf.-Regt. Nr. 110 machen bereit» Gehversuche au Krücken- der Gefreite Blackert vom Feld-Art.'Regt. Nr. 11 und der Musketier Schlotterhose vom Jnf.-Regt. Nr. 67 haben die schweren Amputationen verhältnißmäßig gut überstanden- beide werden künstliche Gliedmaßen erhalten. Die Kanoniere Heuer und Heye, beide vom Fuß-Art.-Regt. Nr. 13, befinden sich ebenfalls wohler, und auch Sergeant Gerhardt vom Jnf.-Regt. Nr. 171 befindet sich in langsamer Befferung. * JeSberg (Reg.«Bez. Gaffel), 31. August. Seit heute Mittag 1 Uhr wüthet hier Großfeuer. 12 Häuser find bereit« eingeäschert. ES ist Waffernoth vorhanden. Die Spritzen von ZimmerSrode, Oberurff, Gilserberg, DenSberg, HuudShausen, Zwesten und Niederurff sind bereits erschienen. Das Feuer ist in der Scheuer des Bäckermeisters John zum Ausbruch gekommen. EnrstehungSursache ist noch unbekannt. Die Abgebrannten haben zum Theil versichert- zu bedauern ist, daß viele Arme abgebrannt sind. Die Apotheke und die Schule stehen in Gefahr. (Oberh. Ztg.) D. Frankfurt a. M., 1. September. Eduard Strauß, der am Freitag und Samstag dieser Woche zwei Coucerte hier giebt, die, wie bereits berichtet, von der Verwaltung des Zoologischen Gartens veranstaltet, im großen Saal des SaalbauS, Abends von 8 bis i/l\l Uhr, stattfinden, macht gegenwärtig seine 19. Concertreise. Seit 1878 besuchte er mit seiner wohlgeschulteu Capelle über 600 Städte in zwei Welttheilen, und wo er war, da sieht man ihn gern wieder« kommen. Hat es doch einen eigenthümlichen Reiz, besonders die in aller Welt beliebten Strauß'schen Weisen gerade von diesem berufensten Vertreter vortragen zu hören, der es, wie Keiner sonst, versteht, Rhythmus und Klangweise so gut und echt herauSzuarbeiten, so, wie eS der alte Johann, die Brüder Johann und Josof Strauß und er selbst, in ihrer ureigensten Art erdacht und empfunden haben. Das beliebteste aller Strauß'schen Stücke, der Walzer „An der schönen blauen Donau", erscheint in jedem Concert, sei eS als Programm- Nummer oder Einlage, und verfehlt nie feine zündende Wirkung. • Düsseldorf, 31. August. Auch da» dritte der von ihrer Mutter in geistiger Umnachtung erdrosselten Kinder, ein fünfjähriger Knabe, ist gestern Abend im Krankenhause gestorben. Wie der hiesige „Generalanzeiger" schreibt, hat die Frau, nach den Beweggründen ihrer That befragt, sich dahin ausgelassen, daß dos älteste Kind, der Knabe, der an Gehirnentzündung litt, doch nicht mehr gesund hätte werden können, und sie habe nicht gewollt, daß der Knabe gleich ihrer Mutter in Wahnsinn verfalle (die Mutter der Frau ist im Irrsinn gestorben)- sie habe daher beschlossen, das Kind zu tödten, die beiden anderen Kinder habe sie dann auch gleich Engel werden lassen. Bon ihrem Vorhaben, sich zu ertränken, sei sie wieder abgekommen, da sie befürchtet habe, auf ihren Manu könne der Verdacht fallen, er habe die Kinder um« gebracht. Frau Beuven wurde in daS Irrenhaus nach Grafenberg überführt. * 6t. Johann a. d. 6., 30. August. Der um 11 Uhr L Minuten Abends hier etntreffende Schnellzug Frankfurt a. M.'Paris entging vorgestern bet Station Kirn der Rhein-Nahebahn einer schweren G efahr. Ein großer Felsblock war auf daS Geleis gestürzt und auf ihn stieß die Maschine. Der Anprall war so heftig, daß Buffer, Bahn- raumer und Fußtritte wegrasirt wurden. Der ganzen rechten Seite de» ZugeS entlang, namentlich am Pack« und am Schlafwagen, waren die Laufbretter beschädigt oder abgebrochen. Passagiere und Zugpersonal kamen mit dem Schrecken davon. Der Zug traf mit halbstündiger Verspätung hier ein. • Elberfeld, 1. September. Minister Thielen, dessen Trauung am Donnerstag stattfindet, ist gestern hier eingetroffen und besuchte in den Krankenhäusern die bei dem vohwinkeler Eisenbahnunglück Verletzten. * Zeitz, 28. August. Vor dem Schöffengericht kam ein Fall zur Verhandlung, der davon zeugt, wie weit menschliche Bosheit zu gehen im Stande ist. Ein Landwirth in Döbris ertappte eines Abends auf einem der ihm gehörigen Felder einen seiner Nachbarn, eifrig damit beschäftigt, den betreffenden Acker „zu bestellen". Bei näherer Unter« suchung de» Säegutes ergab sich, daß eS Uakrautsamen war. Selbstverständlich war diese Art Samen nicht mehr auS dem Felde zu entfernen, und so wuchs denn mit dem Majoran, den der Landwtrth gesäet hatte, leider auch daS Unkraut auf, wodurch dem Manne ein empfindlicher Schaden, der mehrere Hundert Mark betragen soll, entstanden ist. Na« türlich zeigte er den ungebetenen Säemann bei der Staatsanwaltschaft an. Der liebenswürdige Nachbar gestand seine schändliche That ein und wurde zu 100 Mk. Strafe verur- thetlt. Der Landwtrth will nun noch eine Ctvtlklage um Schadenersatz anstrengen. • Chemnitz, 1. September. Au dem Baumeister Wjinkler auS Limbach wurde im Rabensteiver Walde ein Raubmord verübt. * An» Plauen i. Boigtl. geht der „Boss. Ztg." folgende Meldung zu: Zu einer großen politischen Kundgebung, wie sie Plauen bisher nicht gesehen, gestaltete sich die heute früh 7^2 Uhr erfolgte Durchfahrt von 400 Deutschböhmen zum Sedanfest nach Leipzig. Ein vieltausendköpfiges Publikum belagerte den Bahnhof, wo zahlreiche Vereine mit ihren Fahnen Aufstellung genommen hatten. Als der Zug mit den Deutschböhmen etnlief, stimmte die Musikcapelle die „Wacht am Rhein" au. Das tausendköpfige Publikum jubelte den Gästen zu. Der Vorsitzende des Verein» Alldeutschland, Kaufmann Baur, hielt eine begeisternde Ansprache an die bedrängten Brüder auS Oesterreich, die mit dem allseitig aufgenommenen Ruf: Germania Heil! schloß. Verschiedene Vereine überreichten Kränze. Zwei Deutschböhmen dankten. Nach einem Vortrag von Gesangvereinen und nachdem ein Ehrentrunk überreicht worden war, erfolgte die Weiterfahrt der Gäste unter jubelnden Kundgebungen der Menge. * Sine HetrathsVermittlerin tu Braunschweig hat einem biederen Landbewohner im Herzogthum, der nach einer Lebensgefährtin mit Vermögen trachtete, folgendes verlockende Angebot gemacht: „Ich habe eine Hetratzpartte vor Sie, Die Dame ist Sovort an Platze. Ist Iste Statzjon von B. sie hat Sovort 2000 Thaler bet der Hochzeit. 2000 Thaler nach her, und 4000 Thaler ist Sie Erbin Vaters Bruder, welcher aber schon Todt ist, nur die Frau Lebdt noch. Die hör nur den Genißbrauch dovon. Zuhären wenn sie diese Partie annehmen wollen, den Arbeite ich mit einem der ist Ister an der Bank in O. Denn können sie Sovort 100 Thaler von den in Voraus Kriegen, kommen Sie Morgen in Tage bei mir, den ist alles geregelt den haben Sie ein seer gutes Mädtchen und gleich 2000 Thaler alles Andere kamt von Haus Kartofeln Eier Burter alles Andere. So wie Sie kommen ist Geld da. Mit den Heiraten ist ja kein Pferde« kauf. Sie haben den erste mal Geld. Ich meine es nur gegen sie gut. ES Grüßt" usw. * Maunhetm, 30. August. AuS dem nahen hessischen Orte Viernheim wird der „N. B. L." mitgetheilt: In einer Wirthschaft geriethen heute Mittag fünf Arbeiter, die „blauen Montag" machten, mit dem Landwtrth Bauer tn Wortwechsel, der schließlich in Thätlichketten auSartete. Landwirth Bauer, welcher der Uebermacht seiner Gegner nicht gewachsen war, flüchtete in ein nahes HauS und versteckte sich. Seine Widersacher entdeckten ihn und drangen, mit offenen Messern und einer Axt bewaffnet, auf den wehrlosen Mann eia und erschlugen ihn. * Heidelberg, 28. August. Durch bübische Hand wurde in vergangener Nacht die Monumentalbüste de» Fürsten Bismarck mit Tinte rheilweise begossen. Die Büste besteht aus weißem carrarischem Marmor- die Flecken dürften sehr schwer zu entfernen sein. Von dem Thäter hat man bis jetzt noch keine Spur. — Weiter wird noch gemeldet: Glücklicherweise blieb der prächtig gearbeitete Kopf von der Besudelung frei. Die Flecken auf der Brust können wohl beseitigt werden. Auf die Ergreifung deS ThäterS hat der Stadtrath eine Belohnung von 300 Mark ausgesetzt. • Straßburg i. 8., 30. August, lieber einen fast ko« mischen Grenzzwischenfall schreibt man auS dem Münsterthale. Letzten SamStag machten Schulkinder eines Dorfes in jener Gegend in Begleitung des Lehrers einen Ausflug nach der Schlucht, einem bekannten und beliebten Ausflugsorte an der deutsch-französischen Grenze. Dabei nahmen sie, wie üblich, eine Fahne mit. An dem Bestimmungsorte angekommen, gehen sie einige Schritte über die Grenze und nehmen dabei auch die deutsche Fahne mit. Dies sieht ein französischer Grenzaufseher, stürzt sich auf die Fahne, reiht daS Fahnentuch von der Stange, zerreißt und zer« stampft es mit den Füßen. Bet den Zuschauern fand dieser AuSbruch eines hirnverbrannten Chauvinismus allerdings wenig Anerkennung. * Straßburg, 1. September. Ein schrecklicher Unglücksfall ereignete sich in Bensdorf. Der Sohu de» Förster» Jager war auf eine im Gange befindliche Dampfwalze geklettert, gerieth jedoch infolge eines Fehltritts unter die Maschine. Der Unglückliche, der am Kopf total zerquetscht war, blieb auf der Stelle tobt. • Wien, 1. September. Wie da» „Fremdenblatt" meldet, ist der Tourist Franz Schlüter auS Dresden vom Gipfel deS Rosetta abgestürzt. Schlüter wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus geschafft. Die Führer erlitten leichtere Verletzungen. — Der Postdampfer „FrieSland" der „Red Star ßinie* in Antwerpen ist laut Telegramm am 30. August wohlbehalten Newyork angekommen.______________________________________ tüerotur Artnst — Der Komponist Wilhelm Stade, früher Unioersitäts- Musikdirector in Jena, wo er Freundschaft mit Franz Liszt schloß und zum Ehrendoctor der philosophischen Facultat erncmnt wurde, jetzt Hofcapellmetster in Altenburg, feierte am 25. August den 70. Geburtstag. Ueberall bekannt ist seine Komposition des Liedes „Auf den Bergen die Burgen." Univerfitäts - Nachrichten. — Dem auS Zürich nach Preußen berufenen Nationaloconomen Professor vr. Julius Wolf ist nunmehr ein Lehrstuhl an der Universität Breslau übertragen worden. — Göttingen. Der Privatdocent vr. Sommerfeld hier ist zum Professor für Mathematik an der Bergakadrmie in Clausthal ernannt worden. r — Wien. Der Privatdocent der deutschen technischen Hochschule in Prag, Wilhelm Weitz, wurde zum außerordentlichen Professor der Mathematik und analytischen Mechanik an der genannten Hochschule ernannt. _____________________________ ÄrmMitmß in der Syurrgog' Samstag den 4. September 1897. Vorabend 6“ Uhr, Morgens 8»» Uhr, Nachmittags 4 Uhr: Gchrift» unb Volkswirtschaft- — Gieße«, 2. September. Der gestrige Ochsenmarkt bot wieder ein Mal seit langer Zeit eine größere Auswahl. Die Auffahrt bestand aus etwa 150 Ochsen und ca. 80 Stieren. Der Handel, der zu Aniang flau einsetzte, machte sich jedoch g-gen Mitte des Marktes now sehr gut. Es mangelte wieder an schwerem Fahrvieh, wofür die Händler von Außerhalb Nehmer gewesen wären. Das beste 'Laar Ochsen wurde mit Mk. 880 verkauft, dann folgten Thiere für Mk. 700—750 und darunter pro Paar. Angelernte junge Fahr- stiere, 1«/,—2jährig, wurden mit Mk. 400—450 pro Paar gehandelt. Einzelne junge Zuchtbullen, Vogelsberger Rasse, fanden mit Mk. 270 bis Mk. 300 da« Stück willig Käufer. Die Nachfrage nach Zuchtbullen war groß, weil Käufer aus der Gegend des Harzes einen größeren Transport derselben suchten und sich nur mit dem Ankauf einzelner Bullen begnügen mußten. Fettvteh war nicht am Markt. Der Auftrieb war gegen 11 Uhr geräumt. — Auf dem Schweinemarkt waren 400 Stück aufgeti leben, meistens Mtttelwaare. Der Handel war wegen der zu hohen Preisforderungen der Verkäufer minder lebhaft, doch wurde der vorhandene kleine Vorrath zu Preisen wie bei den letzten Märkten abgesetzt. LiMhnrg, 1. September. Fruchtmarkt. Roth er Weizen X 16,75, weißer Weizen X 00.00, Korn X 10.85, Gerste X 00.00, Haler X 6.37._______________________ Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 2. Septbr-, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: Wasser 14l/,°, Lust 14°. Rübsamen'sche Badeanstalt. UftMtinliAKn Qttiela — nur ächt, wenn birect ab meiner nenneDerg-Deilie Fabriken bezogen - schwarz, weiß und farbig, von 60 Pf. bis Mk. 18.65 per Meter — glatt, gestreift, karrirt gemustert, Damaste rc. (ca. 240 versck. Qual, und 2000 versch. Farben, Dessins rc.). porto- und steuerfrei los Haas. Muster umgehend. Durchsohnittl. Lager: oa. 2 Mill. Meter. 15 Seiden-Fabriken 6. Henneberg (k. k. Ho«.), Zürich. Pommer'sche Hypotheken • Aetts« «Bank Wie aus dem Jnseratenthetle unterer heutigen Zeitung ersichtlich, werden die am 1. October er. fälligen PfandbrteflCoupons bereits vom 15. Sep- tember er. ab kostenlos eingelöst._______________________________________ Mecktenburg-Strelitz'sche Hypothekenbank. Wie aus dem Jnseratentheile unserer heurigen Zeitung ersichtlich, werden die am 1. October er. fälligen Psandbrirs-Coupons bereits vom 15. September er. ad kostenlos etngelöst. Lieferungs- Verdingung. Für das hygienische Institut soll die Lieferung von: 700 Ctr. Hütten Coaks, 50 Ctr. Authraeit Kohlen, 2 Rmtr. Tanneuscheitholz auf dem Wege öffentlicher Verdingung vergeben werden. Die Lieferungs-Bedingungen können an den Wochentagen Vormittags von 9 bis 12 Uhr im hygienischen In« stitut eingesehen werden. Angebote sind bis zum 21. September d. I., Vormittags 10 Uhr, zu welchem Zeitpunkte die Oeffnung derselben erfolgt, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift der Direction des hygienischen Instituts einzureichen. Gießen, am 1. September 1897. .Hygienisches Institut der Universität Gießen. Dr Gaffky. 8166 8183] Die am 1. October er. fälligen Coupons unserer Pfandbriefe werden bereits vom 15. Septbr. er. ab an unseren Kassen in Neustrelitz und Berlin, so- wie an sämmtlichen auswärtigen Zahlstellen kostenlos eingelöst. Mecklenburg-StreWche __Hypothekenbank.__ 8182] Die am 1. October 1897 fälligen Coupons unserer Pfandbriefe werden bereits vom 15. Septbr. er. ab an unserer Kasse in Berlin und an den bekannten Zahlstellen kostenlos eingelöst. 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Der Anfang meiner Zuschneide-Lchule, verbanden mit Praktischem Unterricht, beginnt am 15, September. Anmeldungen nehme vom 10. September ab in meiner Wohnung, Grüubergerstraste 16 (Mittelbau), entgegen. 8176 Lina Fetri, gepr. Lehrerin. UnDherirolTen lellelniiisittil Nur echt Marke i den Apotheken und Drogerien. Wittwe Hassan, Hoflieferant Frankfurt a. M. empfiehlt feinste Java-Mifchuugeu X. 1.60, 1.70 und 1.80 per Pfund netto, sowie Chinefischeu Thee in 6e* währtesten Sorten, lose und in allen Packungen. 7013 Niederlage bei Eberhard Dort, Gießen. Viele Damen beachten noch nicht genügend die Thatsache, dass bei Kleiderschntzborden mit krausem, rundem Pias« brand die seitwärts nach aussen abstehenden Plüschfäden Strassenstaub und Schmutz festhalten und in Folge dessen dem Kleiderrand ein unsauberes Aussehen geben. Dadurch, dass bei der Vorwerk'schen Borde die senkrecht stehenden Plüschfäden sämmtlich den Boden berühren, reinigen sie die Bürste fortwährend selbstthätig von Schramz und Staub, und die Vorwerk’sche Veloursborde verleiht deshalb dem Kleidersaum stets einen sauberen Abschluss. Lassen Sie sich daher beim Einkauf von Kleiderschutzborden durch einen geringen Preisunterschied nicht abhalten, die als vorzüglich und fast unverschleissbar längst bewährte, mit dem Stempel des Erfinders „Vorwerk" versehene Originalqualität zu kaufen, und hüten Sie sich vor den vielen minder- werthigen und unsoliden Nachahmungen. Ahonniren Sie auf ■_ Zeitschrift für leichte «nd geschmackvolle Haudarbette« S™ mit farbigen Ortginalrnustern für Caneoasstickerei, Application, Platt- stich u s. w., sowie zahlreichen schwarzen Vorlagen für Häkel-, Filet«, U— Filigran-, Klöppel', Strick und Stickarbeiten aller Art. , Sie bringt eine große Anzahl praetifch erprobte Haudarbeile«, je zahlreiche erNSrende Detailzeichnungen, genaueste ««schreib. u«ge«, so daß jeder dargestellte Gegenstand von den Abonnentinnen S leicht nachgeferttgt werden kann. Erscheint t« 2 Ausgabe«. ■— 1) Große Ausgabe. Monatlich ein Heft in elegantem Umschläge, Se mit reich illustrtrtem Text, einer colorirten Doppeltafel mit stilgerechten Originalmustern, sowie einer Unterhaltungsbeilage. Preis viertel]. 90 Pfg. ■— 2) Kleine Ausgabe. Monatlich ein Heft in elegantem Umschläge, m t reich illustrirtem Text, einer Neinen colorirten Tafel mit stilger> chten » Originalmuftern, sowie einer Unterhaltungsbeilage. Preis viertel]. 60 Pfg. Man abonntrt bet allen Buchhandlungen und Postämtern iPostzettungS- —■ catalog Nr. 671 für die groß', Nr 672 für die kleine Ausgabe), sowie gegen Einsendung des Betrages bet der Verlagsbuchhandlung von 0. de ■_ Liagre in Leipzig. —■ Gegen Einsendung von 20 Pfg. = 12 Kr- — 25 CmeS — 3 d in B Briefmarken verschickt die Verlagsbuchhandlung von O. de Liagre in SWASSSWAWWeSVeSSW. O. de Liagre, Verlagsbuchhandlung in Leipzig. *L| Montirtes Gleis u. Kippwagen, neu, sowie gebraucht, hat billig abzugeben, zum Kauf oder Miethe 7464 Hermann Hess. Rasfibe nd setöne Arthrimg Stereotyp«, 6ahM0[taik, Buchbinderei S 3 Brühl’sche üniiersitite-Bath- and Steindrnekerei (Pietsch & Scheyda) Verlag des Giessener Anzeigers 7 Sohnlotrasse 7 empfiehlt sich inr Anfertigung aller Buchdruck-Arbeiten io eteflMlem Schwan- and Farbendruck. 'Jvrbacnan• VL G dierb — Druck und vrrlaß b#r Brübl's'hn, Univer0iie ömtige Untmntr umfaßt 6 Settm Liebe. 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