rem. littags 5 Uhr, treW luingMage, Sutr« ' mwafil bei M*. lettauj >1 Bitfc ' ■ "Sös^l kh gad tzrr »Ä I Mil'kl 8 8 I »M Büchel 46. ^uvkirchev ^bnholsiiaßx % I vfftttde- Warft II V»«adrü« ^oßestiahe 3I-Z8. «msanir Meeftrahe 3. Sihtyri nedrich SLilbelm. ftrahe 71. > Ruhrort Fabnksirahe 46 esalke Vllbelmstraße 11. eoUsgta Kaikerstrahe 97. rittle chaufsiestrahe 19. 2t Sobatm BaWiirafct 48. I Ltrahdvry LLNtz8rahe 114. Tritt FletWraße 32. Ktimar Mmkißrahe 18. Wtt-.euftlß Wensteahe 7. Lerluu Rahrstrahe 35. ffitfel Breite Wk.283, Ätesbadm Sanagafle 29. fditten Bahnhoiftrahe 53. Woro« Mar5platz 3i u. f. w. iacao 1. in '/. “■1,1 ?ti" packeten- jirenfeld, hlands, rerth und Aroma 2*Hollä**n iideeinefe5 mr eme Jigj n « !ahr«arkt da, «" Preise» abgegebri. des Marktes.____ »-SS*. •SS« ■* L»-" s'fr-- m m Drr chießeuer Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme bei Montags. Die Gießener Ackmikienttälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Zweites Blatt. Dienstag deu 3 August______________________ Hießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. 18»» Vierteljähriger ASounementrpreiL r 2 Mark 20 Pfg. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: SchutgratzeAr.7. Fernsprecher bl. Amts- und Anzeigeblutt für den Ureis Gieren Hratisöeitage: Hießmer Kamitienötätter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» folgenden Lag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Alle Annoncen-vureaox deS In- und Auslandes nehme» i Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgege». Deutsche» Reich. Darmstadt, 31. Juli. Der hiesige österreichische Gesandte, Nurian, überreichte heute in Abschiedi-Audienz dem Groß« Herzog seine Abberufung. Nach der Audienz fand Galatafel statt. Berli», 31. Juli. Wie au» verbürgter Quelle mitge- theilt wird, beschäftigt sich die Regierung seit einiger Zeit mit dem Plan, in Berlin eine Centralstelle für deu Mehl- und Getreidehandel zu errichten, und zwar soll ein Mehl- und Getreidemarkt besonders organifirt werden. Die Preisuotirungen sollen dann al» offtctelle Notirungeu gelten. Vorläufig wird die Angelegenheit noch discret behandelt, jedoch scheint es gewiß, daß die LandwirthschaftS- kümmern daran betheiligt find. Berlin. 31. Juli. Einer Berliner Drahtmeldung des „Hamb. Lorrefp." zufolge ist eS nicht ausgeschloffen, daß noch vor der Abreise des Kaisers nach Rußland wichtige inner-politische Entscheidungen erfolgen. Berlin. 31. Juli. Die im Laufe des heutigen Tages an» deu Hochwasser gebieten eingetroffenen Nachrichten lauten trostlos. Unter den Kurgästen entstand eine große Panik, a?S Nachts die Waffermaffeu gegen die Häuser an- stürmten. Biele Personen schwebten tn Lebensgefahr. In Unter-FlinSberg wurde der Damm durchbrochen. Der Post- und Eisenbahnverkehr mußte eingestellt werden. Die Stadt Sprottau ist nur von einer Seite zu erreichen, die andere steht unter Waffer. Um 4 Uhr gestern Morgen wurde die Bürgerschaft und Feuerwehr alarmirt, um sich vor dem Hoch- waffer zu retten. Die Feuerwehr bot alle Kräfte auf, um Habseligkeiten und Vieh zu bergen. Zwei Brücken find weg geriffen. In Görlitz ist daS Gelände der Färberei von Müller L Kauffmann zerstört- 600 Arbeiter wurden dadurch brotlos. In Groß Aupa haben 11 Personen und viel Bieh ihren Tod in den Fluthen gefunden. LandeShm steht ganz unter Waffer. In Löbtau ist das neue RathhauS eingestürzt. Auch Zrnckau ist von der Urberfchwemmung betroffen, mehrere Straßen stehen unter Waffer, Brücken sind fortgeriffen, drei- cehn Arbeiter ertranken. Ju der Umgebung Berlin» hat der wochenlange Regen großen Schaden angerichtet. Da» Getreide ist größtentheils vernichtet. Ebenso traurig sieht es um die Kartoffelernte au». Berlin. 31. Juli. Wie die „Berl. N. Nachr." auf directe Erkundigung erfahren, entbehrt die Mittheilung von einer schweren Erkrankung des Generals v. Hahnke jeder Be« Feuilleton. Dein Herr! Novellette von Conrad Telmann. (2. Fortsetzung.) Die Tbränrn waren ihr nahe, — sie wußte nicht varum. „Ich werde Else gleich dinunterschicken. ES ist doch anerhöct von dem Menschen — Else!" Da» Mädchen erschien mit dem Theebrett in der Hand. „Endlich ist er fertig, gnädige Frau. Vorher war kein Feuer mehr da, deßhalb hatte eS so gezögcrt." „Aber Else I" Melauie war ganz starr. „Gnädige Frau haben doch vorher Thee befohlen," sagte da» Mädchen gekränkt. „Ein ausgezeichneter Gedanke," fiel Wilm Handrck ein. „3d) schwärme für Thee. Und da» gibt mir die Hoffnung, Tie noch ein bischen länger aushalten zu dürfen, gnädige Frau!" Melanie beherrschte sich. „In ein paar Minuten gehen Sie hinunter, Else, und sehen Sir zu, ob der Kutscher parat ist. Sonst rufen Sir ihn dann ab. Er wrrd drüben in der Bierstube fitzen." Da» Mädchen ging hinaus und Wilm legte seine Uhr tivbm sich auf den Tffch „Au den paar Minuten halte ich fest, gnädige Frau," sagte er. M-lanie fchänkte ihm Thee ein, wobei er eommandirte, tote viel sie ihm geben sollte, und sich mit Zucker und Sahne von ihr bedienen ließ. „Der Thee ist ganz gut," sagte er daun, nachdem er ihn versucht hatte. „Ich bin Kenner." „Ja," fiel Melanie mit einer gewiffeu Schärfe ein, „Sie hoben fich offenbar nach allen möglichen Richtungen hin ausgebildet, Herr Doctor!" „So viel e» irgend ging, gnädige Frau. Slbtr sprechen vir zunächst nicht von mir, sondern von Ihnen. Sie haben gründung. Der General begab fich vielmehr zum Vortrag beim Kaiser nach Kiel. Berlin. 31. Juli. Wie die „Nordd. Allg. Ztg." hört, hat der englische Botschafter, al» er im Namen feier Regierung dem auswärtigen Amt die Kündigung des Handelsvertrages übermittelte, zugleich Vorschläge wegen Verhandlungen über einen neuen Vertrag gemacht. Berlin, 31. Juli. Die Nachforschungen nach der Leiche de» bei Odde ertrunkenen Lieutenants z. S. v. Hahnke find al» völlig ausfichtsloS aufgegeben worden. Berlin, 31. Juli. Die „Deutsche TageS-Ztg." schreibt: Ju kundigen Kreisen vermutet man, daß, wenn der Minister des Innern v. d. Recke seinen Abschied erbitten und erhalten sollte, aus eine Persönlichkeit zuiückgegriffen werden dürste, die schon früher an leitender Stelle der Regierung angehört hat. Wenn manche Blätter andeuten, daß auch in der Kanzlerfrage die Entscheidung in diesen Tagen getroffen werden könnte, so glauben wir, daß fie fich darin irren. Aus Allem, wa» wir in letzter Zeit gehört und erfahren haben, scheint klar hervorzugehen, daß diese Entscheidung schon getroffen ist. Köln, 31. Juli. Die Criminalpolizei verhaftete eine Falschmünzerdaude, deren Mitglieder zum Theil in Hotels, zum Theil in Privathäusern einlogirt waren. In ihrem Besitz fand man 1000 Mark in falschen Hundert- markschetnen. Köln. 31. Juli. Zu der Kalker Fleischvergiftungs- affaire wird noch gemeldet, daß der von der Staatsanwalt, schäft gegen den Metzgermeister Effer verfügte Haftbefehl wegen Nahrungsmittelfälschung erlaffen wurde. Die Polizei fand in der Effer'schen Senkgrube einen größeren Posten verdorbenen Fleisches vor, welcher zur chemischen Untersuchung nach Köln geschafft wurde. ES verlautet, Effer habe in jenen Tagen Fletsch zu 30 Pfg. pro Pfund neben anderem Fleisch zu 60—70 Pfg. daS Pfund verkauft. Die Leute, welche von letzterem genoffen haben, find nicht erkrankt. Die umfangreiche Untersuchung ist noch nicht beendet. 34 Per« fönen befinden sich in ärztlicher Behandlung. Kiel, 31. Juli. Die Kaiserin traf heute Vormittag um 8 Uhr hier ein und begab sich sofort an Bord der „Hohenzollern", wo eine herzliche Begrüßung zwischen dem Kaiserpaare stattfand. Die Minister von Miquel und von der Recke eonferirten gestern bis Abends 11 Uhr mit dem Kaiser und reisten heute Vormittag 9 Uhr nach Berlin zurück. Schwere- durchgemacht, aber Ihre gesunde, starke Natur hat es überwunden, wie ich sehe. Das Leben stellt eben seine unerbittlichen Forderungen und wir wüffen gehorchen. Ich habe mich auch in Manches fügen gelernt, was mir anfangs völlig unerträglich erschien. Man muß dem Schicksal gegen- über seine Herrennatnr zeigen. Apropos, wiffeu Sie schon, daß ich mich jetzt in Heidelberg habilittren werde?" „Nein," erwiderte Melanie halb gelangweilt, halb pikirt, „da Sie noch nicht früher die Gewohnheit hatten, mich aufzusuchen —" „Ah! DaS klingt ja, als ob Sie darüber ein bischen aigrirt wären. Sehr schmeichelhaft. UebrtgenS hätte eS Ihnen Frau Thea Wild ja erzählen können, die ich vorher qu» dem Hause kommen sah. Sie lieben Heidelberg, nicht wahr?" „O ja." ES klang gedehnt, ungeduldig. „Ich muß nun aber doch —" Sie rückte unruhig auf ihrem Seffel hin und her. „Else könnte schon wieder herauf fein." „Es find erst drei Minuten, gnädige Frau. Darf ich Sie ivzwifchen noch um eine Taffe Thee bitten? Er ist wirklich ganz gut. Und eS plaudert fich angenehmer dabei. Elle haben Sie nicht. Der Kutscher muß fich doch erst wärmen, sonst verliert er die Zügel nachher auS den ver- Harnten Fingern und es gibt ein Unglück. Ueberhaupt: sehen Sie fich vor! Wir haben heute Glatteis, der Weg bis zur Steinstraße ist weit, und Sie haben den Breiten Weg zu pasfiren, der sehr abschüssig ist- Ihr Gaul schien mir nicht gerade auf den sichersten Beinen zu stehen. Wenn der Kutscher also nicht ganz Herr seiner selbst wäre " „Wozu machen Sie mir denn Angst, Herr Doctor?" „Angst? Ihnen? Dazu wäre ich gewiß nicht im Stande. Sie hatten immer einen so männlich überlegenen Geist. Alle» Timide war Ihnen immer in tiefster Seele verhaßt, gnädige Frau. Und damals waren Sie noch ein junges Mädchen, während jetzt als Frau —" Melanie war roth geworden. Ihre Augen Überschwetsten lauernd dar ernste, ruhige Antlitz des Mannes ihr gegen- Über, der sich ans feinem kühlen Phlegma nicht aufrütteln Hamburg, 31. Juli. Die Hamburg-Amerikanische Packet- fahrtgesellschaft macht zu der gestrigen Nachricht von der Unterschlagung von 50000 Mark bekannt, daß diese Summe sich wieder gefunoen habe, daß jedoch der CommiS noch immer verschwunden sei. Arrsls«-. London, 31. Juli. „Standard" meldet auS Moskau, Präsident Faure werde dem Stapellauf eines russischen KreuzerpanzerS beiwohnen, welcher auf den Namen „Paris" getauft werden soll. Loustautiuopel, 31. Juli. In einer alten, nicht mehr benutzten Moschee zu Yedikule beschlagnahmte die Polizei ein geheimes W a ff e n- D e p o t. Es wurden viele Verhaftungen vorgenommen. Krakau, 31. Juli. Hier haben 1200 Cigarren- Arbeiterinnen die Arbeit eingestellt. Sie verlangen Abschaffung einer Maschine englischer Erfindung, welche täglich 130,000 Stück Ctgarretten herstellt. Polizei-Soldaten beruhigten die Arbeiterinnen, welche die Fenster etnschlugrn und die Tische zertrümmerten. Militär erhielt Befehl, sich bereit zu halten. Wien, 31. Juli. DaS Wetter hat fich gebeffert. In Ischl ist die Situation fortdauernd schlecht. Die Esplanade ist in einen reißenden Strom umgewandelt. Die Uferbewohner an der Trau find von jedem Verkehr abgeschnitten. Leu», 31. Juli. Der Bergarbeiterstrike ist beendet, nachdem 134 Belgier entlasten worden find. Pari», 31. Juli. „La Patrie" veröffentlicht eine Sensations-Meldung, wonach tn Roman bet zwei Anarchisten eine Haussuchung abgehalten worden ist, wobei 25 Kilo Dynamit entdeckt wurden. Die beiden Anarchisten wurden verhaftet. Die Meldung klingt um so sensationeller, al» sich Präsident Faure auf einer Reise durch SÜdfrankreich befindet, weshalb man auf ein geplantes Attentat geschloffen hat. Salzburg, 31. Juli. Infolge von Ueberschwem- mungen ist die Zugverbindung von BtschofShofen nach Steiermark unterbrochen und die direcre Zugverbindung Salzburg—Wien zerstört. Auch die Strecke Salzburg- Innsbruck ist durch Ueberfluthung der Bahnkörpers gesperrt. Nur die bayerische Strecke ist noch frei. In der Stadt find die Quaistraßen völlig unter Waffer. Die Eifenbahnbrücken bei Salfelden und Auch! sind zerstört. Salzburg steht völlig unter Waffer. Diele Häuser find eingeftürzt. Abends brach in der Getreidegaffe zu Salzburg Feuer aus. ließ. Wollte er fie verspotten, znm Besten haben, bestrafen? Sie wurde auS diesem nonchalanten, hart anS Brüske streifenden Benehmen nicht klug. Sie kannte diesen Mann gar nicht wieder. Und es schmerzte fie, eS empörte fie, daß dies aus ihm geworden war, — dies! Lieber, tausendmal lieber hätte fie den scheuen, linkischen Gelehrten von ehemal» wtedergesehen. Ein zorniges Weh war tn ihr. ES war ja richtig, daß fie ihn früher immer ander- gewollt, fich an seiner Bescheidenheit gestoßen hatte, die so stark von dem selbstbewußten Benehmen ihrer übrigen Bewerber abstach und wegen derer er ihr nicht hatte imponiren können, trotz all seines Wiffevs und seiner HrrzensgÜtr und all seiner Ver- stavdesklarheit nicht. Nicht imponiren — und daS wars doch, waS fie gewollt, was fie gebraucht hatte. DaS allein hatte ihm gefehlt, damit — „Woher wissen Sie Überhaupt, daß ich tn die Steinstraße fahre?" fragte fie indignirt. Wilm hatte mit Behagen feinen Thee geschlürft. „Frau Thea Wild erzählte e» mir," sagte er jetzt gemüih-ruhig. „Zu PräfidentS." „Ja, und ich muß jetzt fort. ES ist die höchste Zeit." Melanie erhob fich nervös. Er steckte langsam seinen Chronometer ein. „Else ist ja noch nicht da. Uebligeo», wenn eS Ihnen so sehr darum zu thun ist, den ersten Walzer gleich mitzumachen, gnädige Frau — ich denke, ich habe daS Tanzes ja wohl noch nicht ganz verlernt. Ihr Salon ist groß genug, — ich stehe zur Verfügung Sie verlieren dann nichts." Und er stand wirklich vor und verneigte fich, — ein Lächeln um die Lippen. Er war unausstehlich. „Sie scherzen," sagte Melanie unmuthig. „Durchaus nicht. Ich habe lange nicht mit Ihnen getanzt. Sie könnten mir diese kleine Gunst wohl erzeigen. Nach fast fünf Jahren — als Willkommgruß." (Fortsetzung folgt.) Großh. Universitätsbibliothek. I “pfehiunqen. II Zwiebelkuchen Alle von Nichtstudirenden entliehenen Bücher sind bis spätesten» I fiden Dienstag, Donnerstag und Sam 14. August jur Musterung abjulieferu. M°rg-ns °°° >/>S Ubr °n 62 —P ' ? _ ° , ....... _ .. ..... .... t-.,; I y r4inmh#r SldnlTthnrRr 1 Sir SamS- 6265 2 B. Schomber, Wallthorstr. 51. 7289 Dr. Haupt. fletr. HEHKELL SEKT. Fendt. 7085 8tfr.: Hohenlohe’sches HaferlTlei -—------- gflnahi följrtiben 5 EJ 3 3 Nr. 81. d. M $t. nationale' bdgtflgt (Nr krafttttt, dem Deu Vom 31 Oii erichäl" um Su» N° Myllhell-ZahilpaKa besttzt die vorzügliche Wirkung der Myrrheutiuetur,reinigtdieZähne, ohne ste anzugreifen, ausgezeichnet, und hat einen äußerst angenehmen Geschmack. In Dosen zu 50 Pfg. zu haben in der 7017 Adler-Drogerie, Selters«. 39. Otto Schaaf. In Giessen ächt zu haben bei Carl Schwaab, Hofl, Emil Fischbach, A. & 6. Wallenfels, Ph. Herrmann. Anlage einer Quellwasserleitung für die Stadt Schotten (Oderhesseuj. Die Arbeiten und Lieferungen für eine Quellwasserleitung sollen auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden und zwar: 1. Hochbehälter von 180 cbm Wafferinhalt, aus Stampfbeton herzustellen, 2. Wafferzuleituug, 5 Kilometer Rohrleitung, 3. Stadtrohruetz mit 3’/2 Kilometer Rohrleitung. Gefammtvorauschlag 70,000 Mark. Hausauschlüsse ca. 350. Die Zeichnungen sind auf der Großherzoglichen Bürgermeisterei ein zusehen und die Bedingungen, sowie Angebotsformulare gegen Erstattung der Druckgebühren von 2,50 Mk. ebendaselbst zu erhalten. Die Angebote sind spätestens Donnerstag, den 12. August 1897, Bormittags 11 Uhr, bei uns einzuretchen. Schotten, den 23. Juli 1897. Großherzogl. Hess. Bürgermeisterei. Vom 16. August bis 23. October ist die Universitätsbibliothek täglic» von 9 bis 1 Uhr geöffnet, Nachmittags geschlossen. Gießen, den 31. Juli 1897. Der Großh. Oberbibliothekar: a Wir Vrttrss b Air poa. 2 a 1876 tu M unb Mjugtbtn Die trrtkn-eo I anb bahini thkilung qi ist. pos. Die! M dir boiftäabt N u« Wu> dc können. Zwiedelkuchm Montags, Mittwochs und Freitags, von 9 Uhr ab. 6433 Fra Soll, fipfböte. Chr. Wallenfels 17 Marktplatz 17. Essig-Essenz von Max Elb, Dresden zur augenblicklichen Selbstbereitung des besten Speise-Essigs und zuverlässigsten Elnmache- Esslgs; empfohlen von den höchsten medicinischen Autoritäten als der gesündeste Essig. In abgetheilten Original- Flacons zu 10 Literflasohen Essig I Mark. 3753 ä l’estragon I Mk. 25 Pf., aux fines herbes I Mk. 50 Pf. Man hüte sich vor Nach- Mansaröenwohnung an ruhige Leute per sofort zu oer- miethen durch 3612 Rechtsanwalt Katz, Bahnhofstraße 76. 6439) Mansardenwohnung, 3 Zimmer mit Zubehör, Wasserleitung. per 1. Aug. zu vermiethen. Frankfurt er str. 48. Das Beste ür schwitzende und empfindliche Füße! Unentbehrlich bei» Marschiren ist .WagnerS Schwammsoble, D.R.p. 71254" »teselbe ist waschbar, nahezu unverwüstlich und von Aerzten sehr empfohlen. Preis 80 Pfg. bis Mk 1,20. 6136 Wilh. Herbert, Marktplatz 2. Bibliotheken und einzelne gute Bücher werden stete zu guten Preisen angekauft. 3729 J. Kickef’sche Buchhdlg., Südanlage 5. M a Str setthe, seinv zu Bekanntmachung. Die Ausstellung von Zeichnungen und Schülerarbeiteu der Handwerkerschulen Rheiuheffens, sowie der Kuustgewerbe- Mule z« Mainz findet zu Alzey in den Räumen des neuen Volks- lchulhaufes statt. Dieselbe ist geöffnet vom 1. August bis 12. August d.J. M0:™ unentgelllichen Befichttgung an Vor- und Nachmittagen, einschließlich der Sonntage. 0 Darmstadt, den 31. Juli 1897. 7295 Grohherzogliche Ceutralstelle für die Gewerbe. ÄOllöll in a^en Preislagen, von 80 Pfg. «vvmou ActllüV bis Mk. 1.60 per Pfd., QAlir TFo ffoA rein und feinschmeckend, Mk. 1.20, e 1.40,1.60,1.80u.W.2.— perPfd. CSLßafl 9Qrontirt rein und hochfein, Mk. 1.40, 1.60, 1.80 voiuaUj und Mk. 2.- per Pfd. Die 4 jMsifi' jptfW htize Fst. Mischobst, 50 Pfg. per Pfd. ia. große türkische Pflaumen, 40 Pfg. per Pfd. . Margarine, Marke FF, 65 Pfg. per Pfd. Schweizer-, Edamer-, Rahm- ua Limburger W* Käse KB in bekannten, prima Qualitäten, empfiehlt Da» br-ltütt, { ^Vhtun. btt Mt glQt gtg öfranftQitj ^•hefonbr ®öloin/ d, Ni t^een h’8 ir 7 "6ili auf ,U*Rf^tQ $ -ß-i L* *1 Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Garteuftraße 2. Nugebot bet «rdettuehmer r 1 Zeichner, 1 Krankenpflegerin, 1 Glaser (Rahmenmacher), 1 Weißbinder, 1 Uhrmacher, 1 Maschinenschlosser, 1 Schreiner, 1 Waschfrau, 1 Einkasstrer, 2 Ausläufer bezw. Exporteure, 1 Kochfrau, 1 Rähfrau, 1 Arbeiter, 1 Köchln. Nachfrage btt Arbeitgeber r 1 Böcker, 1 Drechsler, 3 Metzger, 6 Bau- schlosser, 17 Maschinenschlosser, 2 Schuhmacher, 2 Schneider, 2 Schreiner, 1 Lau, mödwen für den ganzen Bormittag, 3 Lumpensorlirerinnen, 1 Arbeiter im Ater von 16 oder 17 Jahren, 1 Kuhschweizer, 1 unoerheir. Pferdeknecht, 1 Hausbursche tm Blter von 16 oder 17 Jahren, 1 Lauffrau, 2 Buchbinder«, 2 Schuhmacher-, 1 Schneider-, 2 Böcker, 2 Schreiner-, 1 Gärtner-, 1 Kupferschmied-, 1 Barbier-, 2 Drechsler-, 2 Setzer-, 1 JnstallationS», 2 Schlosser-Lehrlinge, 6 Dienstmädchen vom Lande, 1 HerrschaftSköchtn, 1 Hotelköchin, 1 Hausmädchen. 6457 3283 einzig ncnuger Zusatz zur Kuhmilch fOr Kinder «.Magenleidende. — Niederlagen d. Plakate kenntlich. Coursbcricht von Conrad Dietz, B Fussbodenanstrich: Bernsteinlackfarbe, hochglänz., üb. Nacht trock., lose gew.90 Pf. Bpirituslacksarbe, § hochglänzend, sof. trocken, lose gew. 75 W. Gustav Waller, MSusburztz Weinofferte, i Tischwein, »hei«hesstscher, 30—50 $ Flaschenwein, Rbeiogauer, 60—100 4 Rothwein, Ingelheimer, 50—100 4 pro Liter in Fässern von 50 Liter ab. Droben vorher zu Diensten. Anfragen unter C. 8., Poft Xieber-Jngethet«. 7114] Wohnung von 3—4 Zimmern und Küche für 3 Monate zu miethen gesucht. Offerten mit Preis unter R. 100 an die Exped d Bl. erbeten.___________ 7273] Großes Zimmer, zum Aufbe- wahren von Möbeln, sofort gesucht. Off. unter E. 8. an die Expedition d. Bl. ^Vsrmiscbts^nzkigsn^ "" Th Q rin gische» Technikum Jlmenau Höhere u. mittlere Fachechule für: Elektro- and Mrwhln-n-lngenleur" Elektro- u. ÜM<*ln«n-Tectmlker und -w.rkmeteter.«Direktor Jentzen 7187 ] Giue Dame oder ein Schüler findet gute Peufion und liebevolle Behandlung in besserem Hause. Näh, in der Exped. d. Bl. ^^lu^srkauidn^^ Vögel! Ein Pärchen ßapa«. MSpchen billig abzugeben NäbereS Marburgerstr. tzO. ^^^Tcauf^esuche""*"^ 7200] Ein gebrauchter, noch gut erhaltener lSiuderfltzwage« zu kaufen gesucht. Wo? sagt die Exved. d. Bl. fsteMeiMngebote^l Eillkll töchi. Wagnrrgesklltv und einen Lehrling sucht 7177 Karl Ltudeustruth, Tiefenweg 13. Siu Polster- und Lapeziergehülf« sofort gesucht von 7198 ««S. Oßman«, Kreuzplatz 2. Drescher sofort gesucht bei Gg. Weih III. in Großen-Linden._____________7251 7253] Suche sosort einige Ruffensteinmacher. Wo? sagt die Expedition d. Bl. 7224] Braves Dienstmädchen gesucht- H. «oll, Markt 1. Familien-Wohnungen | Möbl. Zimmer in reichhalt. Auswahl weist ausführlich' nach der «ietzeuer Betoene» weist 'Inh. E. StiaSny), KaplanSg. 14,11. Nachweis 20 ___ 7151] FamiltenlogtS zu vermiethen ______Wallthorstr. iS, 7208] In meinem Hause, GchUlrr» stratze 14 (Nordanlage), freundliche Mansardenwohnung per sosort oder später zu vermiethen. I. Grüstrwakd, Bahnhofstr. 50. 7143] Logis zu vermiethen ____________________Sttttergast« 16. 7ZdU] Wegen Versetzung eine Drei» Zimmerwohnung zu vermiethen. Nähere! Haunustr. 14, UI. rechts, Neubau. 6532] MöölirteS Zimmer mit Cabiuet sofort zu vermiethen. Livdeirplotz ir.! 7238] 1 möbl. Zimmer SstdaMMOe 7, NebenhauS pari., zu vermiethen.________ ^^ieti^esucheT^ Sonrfe vom 31./7.]24./7 jH «o«rs 31-/7. e vom 24./7. Jiof Torrrse vom i 31/7. |24./7. 151 Soors» vom 31./7. I 24./7. | « 1 B Cmrrfr vom 31./7. 1 24 /7 -S Toors« vom 31.-7 ! >.£ /7 4 •7. 8 4 87, 8 4 * 87, 87, 87, 4 87, s 4 5 8 4 47. 8 37, 4 Sliite;eyiert. Drutf»«. D. Reichü-Anl. do....... do...... Preuß.ConsolS do....... do....... Bad. St.°Obl. ».1886. . . Bayr.St.Obl. do. Eisb. Obl. Brem.St.-Anl. t). 1892. . . Hamb.St.-Rte. v.1893 . . . Hess. St.-Obl. do....... «u,ländisch«. Griech.E. B. v. 1890 .... do. Mon.-Anl. Stal. Rte. St. 1000—4000 do....... 103.85 104.10 97.65 103.85 104.10 98.15 102.— 102 55 102.65 100.90 101.80 102.10 103.10 28.30 33.55 94.30 59.20 104.85 87.20 85.- 33.70 22.45 103.90 103.95 97.70 103.85 104.05 98.20 102.60 102.60 101.40 101.80 102.30 102.75 26.- 30.- 94.40 59.20 104.75 87.30 85.10 35.35 23.36 5 4 3 87, 5 5 4 5 1 1 4 4 <7, 5 <7, 6‘/l 4 6 5 3 37, 87, 87, 37, 4 87, 4 37, Rum. am. Rte. Ruff.Obl. v.80 Schweb. Obl. . do....... Serb.Gld.-Rte. do. Tab.-Rte. Spanische Rte. Türk.Zoll-Obl. bo.coroJLit.C. do. LitD. Ung. Gld.-Rte. do.Kron.-Rte. do.E.B.Gold v. 1889. . . Arg. inn. Anl. do. äutz.v.1888 ChinesischeAnl. Egpptische ums. Mexic. v. 1890 do. Etsenb. . do. Silber. . Stüte-sttzl. Franks, v. 1893 Darmst. 88, 94 Gießen .... Mainz..... Offenb. c.1892 Wiesb. , 1887 Worms. . . . Worms. . . . 101.25 103.05 103.— 100.65 62*— 97.40 22.15 104.15 100.85 104.35 71.— 60.15 107'95 96.50 91.50 25.60 101.70 100.70 100.70 101‘- 101.20 103.10 102.70 100.80 63*— 96.40 22.05 104.25 101.10 104.80 72.- 60.50 108'10 97.70 93.10 26.45 101.80 101.— 100.70 100.70 101’- 101.60 4 4 47, 37, 37, 37, 37, 4 4 4 37, 47, 4 4 4 4 3 5 4 3 3 3 3 Lissabon. . . . Rom n—VIII Buenos - Aires v. 1888. . . Ltabeohrl.Aiil. do. S.-Braunf. do. Solms-Lich do.Isnb.-Birfl. Grfl. S.-LauL. •ifenb.-lriflrif. Dhtlfch«. Hess. Ludw. v. 1868/69 . . do.v.1874 . . do.v. 1875/78 do....... 67.60 94.— 74.- 100.— 100.— 87.80 100.— 100.25 flekd. 100.25 100.25 101.— 101.80 103.50 102.50 101.60 78.30 116.60 104.— 96.45 95.25 96.— 67.70 4 93.80 3 4 74.70 3 3 mZ ’ 87.70 : 100.- : 5 41 3 3 100.20 flekd. 4 100.20 Prag-Duxl896 Raab-Oed.v.91 Rudolfb. Gold Jtal. gar.E.B. Livorneser. . . Sicil. v. 1891 ToScanische. . Ruff. Südwest Rjäsan - Uralsk Anatolische B. /, Portug. v. 89 . do. v. 1886 . . Salon.-Mon. . Ifaabbrifft. D. Grndschuld- bank V-VI do. I—II /, do....... Fkf.Hpp-Bk.U7 /, do....... do. Hpp.-Cred. d.l905unkS27 , 6 .29 . . . , Ldw.Cred.-Bk. Hamburg. Hyp. bo.unt.6.1900 do....... Mein. Hyp. alte do. neue /, do...... /, do. unL 1907 88.70 81.60 103.50 58.— 60.45 94’50 103.30 102.70 90.30 63.05 56^— 100.80 104 — 101.— 101.50 101.— 99.75 103.40 99.75 102.50 100.45 101.50 101.— 99.50 101.90 100.50 100.90 88.50 81.65 103.60 57.95 60.20 93.90 94.40 103.15 102.95 89.90 63.05 56.40 104.— 100.80 101.— 101.50 101.— 99.80 103.40 99.70 102.50 100.45 101.50 101.— 99.50 101.90 100.50 100.90 4 4 37, 4 5 4 Pr.H.-Act. alte Pr.H.'Actmeue do....... Goth.unk.1903 liitrfr OIL BuderuS E. W. Eisenb. Rtenbk. DtscheReichsbk. Frankftr. Bank Lerl.Hdlsges.. Darrnst. Bank. Deutsche Bank Disct.- Eomm. Dresdner Bank Mitteld. Cr.Bk. Oest.Erd.rAnst. Rordd. Llopd . HdchsterFarbw. Bochumer Guß Dortm. Union. Gelserck. Brgw. Harpen. Brgw. Ber. König-- u. Laura . . . fcltnl.-lrtin. Heff.LudwigSb. Csac. Agram . Deft. StaatLb 100.80 102.20 101.— 102.75 102.25 101.50 160.75 183.— 171.90 158.20 209.20 206.50 162.— 114.— 811.% 106.60 460.— 184.50 186.50 189.50 165.50 118.20 293 */. 100.80 102.20 101.— 102.75 102.25 101.50 160.75 181.50 171.10 157.20 213.— 207.90 161.80 114.— 314»/t 106.60 466.— 169.60 179*— 185.50 160.35 118.20 29ß •/. < b 87, 3 4 5 3 27, 3 do.Südb.(Lb). Oest.Ndw. U.K Gotthardbahn. Schwz. Central Schwz. Nordost Jtl. Mittelmeer Pr.Henri(Lzb.) Imüni. Mt in Vtocaura. Bad. Th. 100 . Bayer. Th. 100 Donau Reg. . Cöln-Minden. Th. 100 Madrid .... Mein. Th. 100 Oesterr.v.1860 Oldenb. Th. 40 Raab-Graz 100 Türk. frs. 400 liwniieL Iufr Ptr Stück t» Mk. Ansbacher st. 7 Augsburg. „ 7 Brschw.Thlr20 Fimüünd. „ 10 Fretburg. fS.15 Mailänder „ 10 Meininger st. 7 Pappenh. „ 7 75.«j 154.40 139.— 118.50 102.35 110.40 146.30 137.60 41.90 136.30 128.35 129.30 92.30 37.60 39.80 23.90 109.— 12*55 22.30 24.— 76.V* 153'50 139.30 113.30 103.- 108.70 146.— 159.90 116.90 4L90 136.40 128.80 92*80 37.40 39.70 23.50 108 60 58.20 12.25 22J5 : 24.60 Homburger I. . Pfälzer Nordb. «u,ländisch«. Elisab.-B. stsr. Kaschau-Oderb. v. 1891 . . . Lombardische . Lombardische . Oest. Staatsb. —.— 31 101.80 4 31 99.75 4 4 —3‘ 101.50 4' 78.15 4 116.50 4 103.80 3 96.30 4 94.80 4 94.20 3 95.7013 Oest.Gold-Rte. Oeft.Silb.-Rte. Oesterr.Localb. verstaatl. . Port. St.-Anl. do....... bo.L-VUI.@m. do. IX. Em. . do. v. 1885 . . do. Erg.-Netz. ■ • ----- m.» 1« 8.ÜKW= Ibri^tto-end!. ™ Ctembruderri