'erkaufen. mit * in Centn p°n Station Groß^ um Ort an der Haupi- ' i“ Wem Geschäft ^^“wnMritatai,' 3R u- geäM, M in btt Sanbe», JW wiib befonbetn ^er für unter btt 1 Betrages abgegeben. Bedingungen. !. Anfragm unter W ließen nimmt die 6p H. entgegen. 7218 hie Sooibad Orb । Tag. M0 einrich Freund. Aiet! »ash, «fc* “f" ^esucheT] rnvUP^»,u ‘<ÄShj ^Txved d, A, fireiseu. ZkttttSwtS 26. uhn’s“ Salmiak, chte Wasche braucht .eschran! nicht gelb leisten Drogen- und r mit eisten Preisen | io°w evtmb. Obt. k2J6 DbL »säg ;t tSSS" St« 8105 170.26 115 m. 179 Der $le|fctner Aareiger erscheint täglich, mit Ausnahme bei MontagS. Die Gießmer Aamitienv kälter werden dem Anzeiger vichentlich dreimal beigelegt. Erstes Blatt Dienstag den 3. August Kiehener Anzeiger Generat-Htnzeiger. Bierteljährigvr Avonnemcntspreii r 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. ------------------------ I Redaction, Expedition und Druckerei: -chnlstraheAr.7. Fernsprecher 5fc, Amts- und Anzeigeblntt für den ICreis Giefzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Jamitienölätter. C2DT*3Zr Alle Annoncen-Bureaux des In. und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. Ausland. Aus New'Aork wird vom 28. Juli gemeldet: Als heute Vormittag der White-Star-Dampfer „Majestic", von England kommend, hier eingelaufen war, kam eS zu erregten S cenen. An Bord befanden fich meist von England zurückkehrende amerikanische Touristen. Als der Dampfer von Eogland ab> ging, war das neue Steuergesetz noch nicht in Kraft, daher wurde die nach demselben eingeführte Steuerrevifion verhältniß- müßig nachsichtig durchgeführt. Bekanntlich find nach dem neuen Gesetz alle Artikel deS Pafiagiergepäcks steuerpflichtig, welche im Auslande gekauft, den Werth von 100 Doll, übersteigen. Obschon die gewöhnliche Anzahl der Zollbeamten erheblich verstärkt worden war, dauerte die Untersuchung doch dreimal so lange als sonst, und auch das trug gerade nicht zur Erhöhung der Stimmung unter den Reisenden bei. Die Männer schalten und fluchten in allen Tonarten, einige Damen brachen natürlich in Thränen aus, kurz, eS war eine recht animirte Scene. Interessant war eS, einzelne Herren zu beobachten, die an der Vorbereitung des Gesetzes bezw. an der Opposition gegen dasselbe thätigen Antheil genommen hatten. Ein bekannter hiesiger Großhändler, der ein eifriger Schutzzöllner ist, stand schmunzelnd in der Nähe deS Cassirers und sah auf die langen Dollarreihen, welche mürrisch hingezahlt wurden. Er erk ärte, die Sache mache sich brillant, der Ertrag sei augenscheinlich zehnmal so groß als früher. Mr. Elbrtdge Gerry, ebenfalls ein Schutzzöllner, wechselte seine Ansicht während des Vorganges. Während er zu Anfang mit dem Verfahren ganz einverstanden war, hatte er im weiteren Verlaufe, nachdem er über eine Stunde vergeblich gewartet hatte und ihm auch eine Vertretung seiner Person durch einen Courter abgeschlagen worden war, die Laune gänzlich verloren. Er ging als ein enragirter Gegner an Land. Die Zollbeamten gaben übrigens die tröstliche Versicherung, daß das Verfahren in Zukunft in viel schärferer Weife durchgeführt und daß ein jeder Paffagier verhaftet werden würde, der versuchen sollte, sich der Revision zu entziehen. Aintttichcv Tyeit Gießen, den 30. Juli 1897. Bett.: Die Anschaffung des von der Forftverwaltung für die Commnnalwaldungen zu verwendenden Formular- papierS; insbesondere Ersatz der hierdurch für 1896/97 entstandenen Kosten. Has Grotzherzogliche Kreisamt Gießen «n die Grstzd. Bürgermeistereien deS Kreises. Nach den unS von Großh. Ministerium der Finanzen, j Abtheilung für Forst- und Cameralverwaltung, zugegangenen Verzeichnissen haben die nachstehenden Bürgermeistereien für die angegebene Waldfläche den beigesetzten Beitrag für das zur Bewtrthschaftung der Communal-Waldungen verwendete Formularpapter an das betreffende Rentamt pro 1896/97 zu bezahlen. Wir beauftragen Sie, die entsprechende AuSgabeanweifung dem Gemeinde-Einnehmer zu ertheilrn. v. Gayern. Namen Rentamt Waldfläche Beitrag der Waldeiaenihümer Allendors a. d. Loa., Gemeinde Gießen Hectar 577.3 JL 5.49 Allertshausen, ff If 53 6 —.51 Beuern, II 276.9 2.63 klimbach, II 34.6 —.33 Kroßen-Buseck, If If 364.9 3.47 -esseibach, II II 62.2 —.59 Londorf, If II 98.3 —.93 Mainzlar, II If 131.1 1.25 Staufenberg, II ff 235.2 2 23 rreiS a. d. Lba., If If 207.7 1.98 Altrn-Buseck, u 190.5 1.81 Annerod, V II 147.4 1.41 Daubringen, Gießen, II II n 73.7 1307.4 —.70 12.43 Lollar, N if 91.6 —.87 Rödgen, ii 69.5 —.66 Ruttershausen, Meseck, Albach, H if if ii 85.— 274.4 110.5 —.80 2.61 1.06 Mendorf a. d. Lahn, II <1 19.9 —.19 Garbenteich If II 68.6 —.65 Großen-Ltnden, Hausen, Lang-Göns, Leihgestern, If If If ff II II II II 202.1 32.5 398.3 197.7 1.92 —.31 3.79 1.88 -43 1.85 Oppenrod, Reiskirchen, II II V II 45.7 194 9 Steinbach, w If 195.7 1.86 Äatzmborn-Steinberg, BerSrod, If II 35.6 131 6 —.34 1.25 Geilshausen, II II 113.4 6.6 1.08 -.06 Göbelnrod, II u Grünberg, Harbach, Lauter, Odenhausen, II ■ H H II If ff 415.1 18 9 84 78.1 15 7 3.94 —.18 -.08 —.74 Oueckborn, tkinhardshain, Saafen, If ff II If u 8 6 5.6 —.08 -.05 Weickartshain, 1/ n 101 —.10 Birklar, w ii 3.9 —.04 Märkerschast, II ff 29.3 —.28 Ettingshausen, Hattenrod, Hungen, Langsdorf, Lich, Münster, Dieder-Bessingen, w w If II If tf II II II w II II u 287.2 111 3 441 — 4«.3 898.5 22.9 150.6 2.73 1.06 4.19 4.10 8.55 -.22 1.43 Oder-Besstngen, If w 93.9 *.89 Grüntngen, Vorf-Güll, Grüntnger Märkerschaft „ 5 9 168.2 0.05 1.60 Bellersheun, ff 171 8 ‘ 163 Gemeinde If 17 9 —.17 Bettenhausen, „ n 11.6 —.11 Märkerschast w 89.6 —.85 Mufchenheim, Gemeinde M 9.2 —.09 Märkerschast ff 100.2 — 96 Ronn nroth, Gemeinde „ 130.5 1.24 Rötbges, Bringen, U II 63.7 290 4 —.61 2.76 Groh- und Klein-Lumda, ff 16.5 —.16 Stangenrod, ff 33.5 —.32 Holzheim, Gemeinde Friedberg 21 7 —.21 Märkerschast ii 57.— —.54 Obbornhofen, Gemeinde liodhetm a. d. Horl., Gemeinde Nidda 103 5 89.7 —.98 -.85 Steinheim, If n 138.2 1.32 3onßb, If 38.2 —.36 RüddtngShausen, II Alsfeld 144.6 1.37 Mitershain, If n 89 3 —.85 Deutschland und England. Die Kündigung deS deutsch englischen Handelsvertrages seitens der britischen Regierung ist nicht etwa überraschend • gekommen- sie stand schon seit der Zeit in Aussicht, al- die gesetzgebenden Factoren von Canada jenen bekannten Beschluß faßten, englische Waaren zu um 12 pCt. niedrigerem Zollsätze zuzulassen, als die Waaren anderer Länder, was den Bestimmungen des deutsch-engltschen Vertrages widersprach , welcher festsetzte, daß Deutschland unter denselben Bedingungen die Einfuhr in die englischen Colonien gestattet sein soll, wie dem Mutterlande. Außerdem aber ist seit einiger Zeit eine lebhafte Agitation im Gang für Begründung einer Zollunion der Colonien mit England, wodurch der englischen Industrie unter Ausschluß jeder anderen Con- currenz der große coloniale Markt gesichert werden soll. Seit 33 Jahren find unsere Handelsbeziehungen zu England vertragsmäßig festgelegt, und im Allgemeinen haben sich beide The'.le gut dabei gestanden. Besonders für unsere Industrie erweist sich die Kündigung als ein schwerer Schlag, und sie wird eine Beunruhigung Hervorrufen, welche geeignet ist, große Schädigungen nach fich zu ziehen. Es wird dies um so begreiflicher, wenn man bedenkt, daß der Werth unserer Ausfuhr nach England und seinen hauptsächlichsten Colonien den vierten Theil unserer GesammtauSfuhr — im Jahre 1895 775 Millionen Mk. — auSmachte. Davon waren ca. 200 Millionen Mk. landwirthschaftliche Producte, so daß auch die deutsche Landwirthschaft von dem Ereigniffe betroffen wird. BemerkenSwerth ist eS immerhin, daß das einzige Land, welches noch dem Freihandel huldigte und bis- der defien stärkste Beste war, nunmehr ebenfalls mit seinen Traditionen gebrochen hat, um der Rivalität der Schutzzoll- staaten entgegenzuwirken, und selbst in die Reihe dieser Staaten etntritt. Der englische Botschafter in Berlin hat, als er den amtlichen Stellen die Kündigung des Handelsvertrags übermittelte, sofort Vorschläge wegen Einleitung neuer Verhandlungen gemacht. Hieraus ist zu ersehen, daß man allzu großen Befürchtungen sich hingegeben hat, wenn man vernahm, in England stehe der Beginn einer vollständigen Schutzzoll-Aera bevor. Darüber finden sich in dm maßgebenden englischen Blättern keinerlei Andeutungen- auch die am Freitag im Unterhause angenommene Bill, welche die Einfuhr von in Gefängniffen hergestellten Waaren verbietet, hat keine weittragende Bedeutung, obgleich fie eine Durchbrechung der Freihandelsprinciptm ist und ihre Spitze gegen Deutschland richtet. Zur Beruhigung der Gemüther kann übrigens nicht oft genug betont werden, daß durch die Aufhebung de- Handelsvertrags Deutschland nicht der alleinige geschädigte Theil ist, daß auch die Engländer ebenso großes j Interesse haben wie wir, daß unsere Handelsbeziehungen zu ! ihnen in irgend einer Weise geregelt werden. Deshalb ist i nach der ersten Erregung über das Ereigniß auch bereits j eine grwiffe Beruhigung eingetreten, und wir geben und der ! Hoffnung hin, daß es gelingen wird, ein für beide Theile günstiges neues Abkommen zu treffen. Man hat in diesen Tagen vielfach behauptet, politische Rückfichten seien bei der englischen Regierung für die Aufhebung deS Vertrages maßgebend gewesen. Dem möchten wir jedoch widersprechen. Noch länger als auf handelspolitischem Gebiete ist Deutschland in Bezug auf die allgemeine Politik mit England verbunden gewesen, und wohl noch niemals hat Jemand unter uns daran gedacht, daß eS zwischen beiden Ländern zu einem ernsten Zwischenfall kommen könnte. Als England nach dem Bekanntwcrden der Depesche Kaiser Wilhelms an den Transvaal-Präfidenten Krüger mit dem Säbel raffelte und sogar ein „fliegendes Geschwader" gründete, welches als eine Demonstration gegen Deutschland auszufaffcn war, da glaubte Niemand unter unS an einen Ernstfall, im Gegentheil hat damals die Haltung der Eng- länder viel Heiterkeit erregt. Und schließlich beruhigten sich die Gemüther wieder, nachdem man in einzelnen englischen Städten Ungezogenheiten gegen deutsche Untertanen begangen hatte. In der ostasiatischen Frage und in den Orientwirren haben sich vielfach die Anfichtrn der deutschen und der englischen Diplomaten gekreuzt - besonders im japanisch-chinesischen Kriege hat Deutschland den englischen Absichten durch fein Zusammengehen mit Rußland einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber das Aller tonnte fein Grund für die englische Regierung fein, einen so mächtigen Schritt zu thun, den Handelsvertrag zu kündigen, umsomehr als die politischen Beziehungen zwischen beiden Ländern jetzt wieder ganz leidliche find. Die Engländer find ein Krämervolk, Verdienst wird bei ihnen noch größer geschrieben, als anderwärts. Sie können es nicht ruhig mit ansehen, daß die in ^n letzten Jahren mächtig ewporgeblühte deutsche Industrie sich auf dem Weltmärkte einen Namen zu machen beginnt, der den englischen zu verdunkeln droht. AuS diesem Grunde suchen fie unS zu schädigen. Aber Aller wird ihnen nichts nützen, immer mehr wird die deutsche Industrie zur Geltung kommen, und immer mehr Absatz werden diejenigen Waaren erlangen, auf denen der Stempel fich befindet: „Made in Germany*. (xx) Deutsches Reich Berlin, 31. Juli. Wie aus verbürgter Quelle mit- getheilt wird, beschäftigt sich die Regierung seit einiger Zeit mit dem Plane, in Berlin eine Centralstelle für den Mehl- und Getreidehandel zu errichten und zwar sollen Mehl- und Getreidemarkt besonders organifirt werden. Die PreiSnotirungen sollen dann als officielle Notirungeu gelten. Vorläufig wird die Angelegenheit noch diSeret behandelt, jedoch ist ziemlich gewiß, daß die LandwirthschaftS- kammern daran betheiligt find. Frankfurt a. M., 31. Juli. Die „Franks. Ztg." meldet aus Hamburg: Die Commission des Hamburger Gewerkschafts-CartellS verbreitete durch Straßen- Anschlag ein Flugblatt 'mit der Ueberschrift: „Socialer Friede oder Krieg", welches fich gegen den bekannten Erlaß der Altonaer Eisenbahn-Direction gegen den Beitritt der Eisenbahner zur Organisation wendet. Eine Volksversammlung wird einberufen behufs Besprechung der neuesten Maßregelungen gegen 17 Arbeiter und des CoalitionSrechtS der Eisenbahner. Köln, 31. Juli. Gegenüber den Blättermeldungen, daß Minister v. Miquel in seiner Abgeordnetenhausrede am 24. ds Mts. bei den Agrariern die Hoffnung habe wecken wollen, daß unter seinem Schutz sich nunmehr im Deutschen Reiche der Uebergang zur Doppelwährung vollziehen werde, schreibt die „K. Z.": Miquel habe sich noch vor einigen Tagen unbedingt für die Goldwährung ausgesprochen. AlS der Staatsrath seine Erörterungen über die Währungsfrage abgeschlossen und der Kaiser, der den Vorfitz geführt hatte, den Gesammteindruck der Berathungen kurz und bündig zusammengefaßt hatte, fand am selben Abend das alljährliche Essen statt, welches Oberpräsident v. Achenbach dem brandenburgischen Provinziallandtage, dem der Kaiser beizuwohnen pflegt, gegeben hatte. An diesem Abend nahm Herr v. Miquel Gelegenheit, vor Zeugen dem Kaiser zu danken für die klare und überzeugende Zusammenfaffung der wichtigsten, in der Währungsfrage ausschlaggebenden Gesichtspunkte und auch seinerseits zu betonen, daß er ein überzeugter Anhänger der Goldwährung sei. TUwdK . Wolff« tckgrepWttf Lorr espondevr-Bur ein. Äiel, 1. August. Der Kaiser hielt heute Bormittag den Gottesdienst au Bord der „Hohenzolleru" ab. Uw 11 Uhr ftattereu der Kaiser uud die Kaiserin der Priuzesfiu Henriette zu Schleswig-Holstein und Geheimerath Professor v. ESrnarch einen Besuch ab. Hamburg. 1. August. Heute Morgen kenterte au der Elbe ein mit dreizehn SchtfsSmalern besetzter Boot infolge Wellenschlages eines JollensührerdampferS. Neun Per. soneu wurden gerettet, vier find ertrunken. Dresden, 1. August. Der König und die Königin von Sachsen fiedelten heute Nachmittag wegen Hochwaffer- Gefahr von Schloß Pillnitz io das hiesige Refideozschloß über. Salzburg, 1. August. Der Etseubahozug Salzburg— Fravkrnrnarkl entgleiste gestern zwischen Hallwang und Seekirchen infolge einer Dammrutschung uud fiel über den Damm herab. Locomotivführer uud Heizer trugen schwere Berletzungen davon, ersterer starb während des Transportes nach Salzburg. Sonst wurde Niemand verletzt. Die Strecke Salzburg—Seek.rchen ist derzeit wegen Dammrutschungen uafahrbar. ZaroSlaw, 1. August. Sine große Feuersbrunst in der Stadt Ljubim äscherte über 200 Häuser, eine Kirche, ein Sp'tal und außerdem verschiedene Amtsgebäude ein. Hunderte von Menschen fiud obdachlos und brodlos. Paris, 1. August. Präsident Faure hat gestern Abend seine Reise nach dem Südosten angetreteo. Depeschen de« Bureau „Herold." Berlin, 1. August. Wie den „Berl. N. Nachr." zufolge verlautet, hat der Kaiser für die Uuwetterbeschädigteu in Württemberg eine Spende von 3000 Mk. angewiesen. Berlin, 1. August. Aus den vom Hochwasser heim- gesuchten Gebieten Deutschlands und Oesterreich-UngarnS liegen heute wieder zahlreiche Berichte Über die aogerichteten Verheerungen vor. In vielen Orten bei Dresden find die Verwüstungen durch die Wafferfluthen entsetzlich. Infolge Einsturzes von Häusern und Häuserthetlen find viele Hundert Bewohner obdachlos und um threHabe gekommen. In Neu- Döltzschen find elf Personen ertrunken. JnSgesammt sind bisher 43 Personen umS Leben gekommen. AuS Görlitz wird gemeldet, daß die Neisse im Sinken ist und die Gefahr beseitigt erscheint. In Steinkirch, Kreis Laubau, er- tranken sechs, in Görlitz uud Wing en dorf je eine Person. Dagegen ist io Hirschberg tu vorletzter Nacht wieder ein Wolkenbruch niedergegangeu, der die durch anhaltenden Regen schon angeichwollenen Gewässer zu reißenden Strömen machte. Io Sch wie de berg find mehrere Häuser niedergerisien- auch Mkn'chenleben find zu beklagen. Der Eisenbahnverkehr ist für Tage gestört, ebenso die Landstraßen. Der Tele- graph ist stellenweise zerrissen. Im Riesengruude wurden durch einen Bergrutsch sechs Personen getödtet. In Breslau wurden die Brücken für die Schifffahrt gesperrt. In Sprottau ertrank eine Frau, die sich vor den eiodrtngenden Fluthen nicht retteo konnte, ;im Zimmer. Nach Meldungen aus Teplitz Schönau hauste das Unwetter am ärgsten im Kurorte Eichwald und in Wiestrttz. In Eichwald sind vier große Häuser eingestürzt, eine Frau ist ertrunken. Die Sommerfrischler mußten mit Leitern gerettet werden. Jo Wiestrttz find 17 Häuser eingestürzt, andere untergraben. Die ganze Ortschaft ist gefährdet. Eine Anzahl Leichen wurde geborgen. Der Regen dauert fort. Aus Salzburg wird berichtet, daß ein nach Wien abgelaffener Persooenzug bei Hallwang entgleiste. Maschine uud Gepäckwagen stürzten ab. Der Maschiuenführer wurde getödtet, der Hetzer lebensgefährlich verbrüht. Der schwere Regen dauert in Salzburg fort. Viele Menschenleben find verloren. In Berchtesgaden find vier Bergknappen bei dem Zusammenbruch einer Holzbrücke ertrunken. Wien, 1. August. Die portugiesische Gesandtschaft hier- selbst bezeichnet die Meldungen über den Ausbruch von Unruhen in Portugal als erfunden. Prag, 1. August. Auch die Moldau ist aus den Ufern gerreteo und hat die medrig gelegenen Thetle der Stadt überschwemmt. Rom, 1. August. Wie hiesige Blätter berichten, hat der Marineminister Brin ein Kriegsschiffsmodell coustruirt, welches angeblich eine förmliche Revolution in der Baukunst der Kriegsmarine Hervorrufen wird. Berlin, 2. August. Gestern früh ist in der Königlichen Klinik der verunglückte Herrenreiter Graf Zech feinen Berletzungen erlegen. Sein Rennstall wird unter dem Namen feines Bruders, welcher als Seconde-Lieutenant bei den 13. Ulanen in Hannover steht, weitergeführt. Petersburg, 2. August. Die Vorbereitungen zum Empfang des deutschen Kaisers nehmen einen großartigen Eharacter an. Namentlich imposant wird dos Militäraufgebot. Au« Warschau und Wiborg find 13 Compagnien hierher beordert. An die Parade schließt sich ein Restermanöver an. nnö provinzielles Bietzen, den 2. August •• Empfang. Seine Königliche Hoheit der Groß. Herzog empfingen am 31. Juli u. «. den Amtsrichter Seibert von Butzbach, eine Deputation aus Herbstelu, bestehend au« Bürgermeister Varz, Fabrikant Kübel, Fabrikant Ruhl und Schulvorstand Letnberger, den UniversitätS-Mufikdirector Trautmann aus Gießen. *♦ Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog haben Allergnädigst geruht, am 31. Juli den Ober- forstmeister G ust av D ittm ar zu Romrod zum Vortragenden Rath bei dem Ministerium der Finanzen, Abtheiluug für Forst- und Cameralverwalrung, unter Verleihung des Amts- titel« „Oberforstrath", zu ernennen. ** Perfonalnachrichteu. Der Gerichtsvollzieher mit dem AwrSfitze zu Schotten Jakob LickS wurde zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu WormS, der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Schlitz Rich ard Kri chel zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Schotten, der Gerichts- oollzieheraspirant Johannes Lein ans Lardenbach zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Schlitz ernannt. •• Auszeichnung. Am Samstag Abend vereinigten sich im Saale des „Cafe Leib" die Mitglieder unserer freiwilligen Feuerwehren zu einem Banket, an welchem Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Beigeordneter Wolff, sowie einige Stadtverordneten, Herr Branddirector Traber und mehrere Mitglieder der Pflichtfeuerwehr theilnahmen. Die festliche Veranstaltung galt der Ehrung derjenigen Feuerwehrmänner, welche 15 und mehr Jahre in einem der beiden CorpS actio Dienst geleistet. Herr Branddirector Traber begrüßte die Erschienenen und betonte, daß der Stadtvorstand in ent» sprechender Weise der Thätigkeit der älteren Mitglieder der Feuerwehr dadurch Anerkennung gezollt, daß er beschlossen, sür 15- und mehrjährige Thätigkeit Diplome zu verleihen. Der Herr Branddirector gab der Hoffnung Ausdruck, daß diese Anerkennung Veranlassung sein werde, die Luft zum Feuerwehrdienst zu heben und die Kameradschaft zu befestigen. Nachdem er kurz die freiwillig übernommenen Aufgaben der Feuerwehr trefflich dargelegt, forderte er die Versammelten auf, einen Gruß zu entbieten Denjenigen, die die Vorsehung zur Leitung und Beschützung unseres Vaterlandes berufen, unseren Fürsten. Diesem Gruß möge Ausdruck gegeben werden durch den Ruf: Se. Majestät der Kaiser und Se. Königl. Hoheit der Großherzog, sie leben hoch! — Herr Oberbürger, meister Gnauth nahm hierauf das Wort. Es sei, so führte er aus, nicht baß erste Mal, daß der Vertreter der Stadt Ausdruck gebe dem Danke, welchen die Stadt den beiden Feuerwehren schulde. Die heutige Feier gelte denjenigen Mitgliedern, welche in den letzten Jahrzehnten treu zum CorpS gestanden und sich um die Stadt verdient gemacht. Durch Stadtverordneten-Beschluß seien Ehrenurkunden gestiftet worden für 15- und mehrjährige Dienstzeit in den Feuerwehren- 32 Mitglieder seien es, denen heute diese Urkunde überreicht werden könne, die sich wahrhaft verdient gemacht, um daS Wohl der Stadt, die bei mancher Feuers- gefahr ihr Leben und ihre Gesundheit in der Dienst der Stadt gestellt mit der starken Kraft der Nächstenliebe- sie bildeten einen werthvollen Stamm im CorpS. Er bezeichne es daher als seine dankbare Aufgabe, Namens der Stadt diesen Männern die verdiente Anerkennung durch Ueber- reichung der Diplome zollen zu dürfen. Hierauf überreichte der Herr Oberbürgermeister jedem der nachstehend verzeichneten Feuerwehrmänner das prachtvoll auSgestattete, von Herrn Glasermeifter Georg Hoffmann hier schön eingerahmte Diplom: a. Gießener Freiwillige Feuerwehr. 1) LouiS Petri, Stadtverordneter, 2) Carl Moll, RathSdiener, 3) Gg. Schneider, Armenamtsdiener, 4) Chr. Frutig, Heilgehülfe, 5) Carl Ludwig Gail, Hutmacher, 6) Ludwig Friedrich, Monteur 7) Franz Wigandt, Schreiner, 8) Karl Reuling, Weißbinder, 9) Aug. Dickorv, Büchsenmacher, 10) Heinr. Grün, Gaftwirth, 11) Gg. Ledermann, Schneidermeister, 12) Wilhelm Rühl, Spengler, 13) Edmund Nagel, Schlosser, 4) Eberhardt Käs, Buchbinder, 15) Joh. Hirz, Glasermeifter, 16) Kallmann Nußbaum, Fellhändler, b. Freiwillige Gail'sche 1) Martin LooS, Lithograph, 2) Karl FeldhauS, Tapezier, 3) Hermann Koch, Schreiner, 4) Karl Dtckhardt, Schreiner, 5) Martin Nagel, Schuhmacher, 6) Gg. Atzbach, Wirth, 7) Emil Kalbfleisch, Steinhauer, 8) Robert Sattler, Rentner, 9) Louis Pfeil, Schreiner, 10) PH. Mootz, Schuhmacher, 11) Theodor LooS, Schriftsetzer, ' 2) PH. Lang, Lacktrer, 13) Jean Arnold, Gaftwirth, 14) Johann Thoma. Gaftwirth, 15) Heinr. Ludw. Allendörfer, Schreiner, 15 „ 16) Justus Körber, Schlosser, 15 „ „ Nach der Vertheilung gab Herr Oberbürgermeister Gnauth der Hoffnung und dem Wunsche Ausdruck, daß auch in den kommenden Jahren die Stadt in der Lage sein werde, gleiche Dienste in gleicher Weise ehren zu können. Er danke nochmals den beiden Feuerwehren, besonders den Männern, welche heute äußerlich Anerkennung für ihre der Stadt geleisteten Dienste gefunden. Er bitte die Anwesenden, m-.t ihm einzustimmen in ein Hoch auf die Jubilare. NamenS der mit Diplom ausgezeichneten Feuerwehr- männer dankte Herr Stadtverordneter Petri für die aner- tnnenben Worte des Herrn Oberbürgermeisters. Er schloß eine Ansprache mit einem Hoch auf Gießen und Herrn Oberbürgermeister Gnauth. — Herr Gail, Hauptmann der Gießener fretro. Feuerwehr, dankte NamenS seines CorpS für die Diplome und versprach, daß das CorpS auch ferner über daS Wohl der Stadt Gießen wachen werde. Seine Rede schloß mit einem Feuerwehr-Salamander auf den Herrn Oberbürgermetster. — Herr Loos, Hauptmann der freite. Gail scheu Feuerwehr, hob in seiner nun folgenden Ansprache hervor, daß nicht Ruhm und Ehre das Ziel des Feuerwehr- manne« sei, sondern der Drang, dem Nächsten rasch Hilfe zu leihen, trotzdem stärke nichts die Feuerwehrmänner mehr, als wenn ihnen Seiten« der Behörden Anerkennung für ihren Be- I ruf gezollt werde. E« gereiche ihm zur Freude, Namen» seines Corps und der heute ausgezeichneten Mitglieder deshalb der Behörde, insbesondere dem Herrn Oberbürgermeister^ deren Dank auSzusprecheo. Durch Ehrung einzelner Mit- glieder werde auch daS CorpS geehrt, es möge sich deshalb das CorpS dankbar zeigen durch Eifer io seiurm Beruf, da« mit drohendes Unglück von der Sadt abgehalten werden - die Feuerwehr werde stets das anerkennen, was seitens der Stadt für daS Löschweseu geschieht und die Männer ehren, die demselben Opfer zu bringen bereit sind, in erster Linie die Herren Stadtvertreter. Dem Dank für die Diplome wolle die Wehr aber Ausdruck geben, er bitte mit ihm einzustimmen in den WehrmannSgruß „Gut Wehr" auf die Stadtverordneten und die städtische Verwaltung. — Herr Stadtverordneter Heichelheim dankte dem Vorredner NamenS der Stadtverordneten-Bersammlung. ES sei wohl manches nachgeholt worden zur Hebung deS Feuerlöschwesen« und es werde auch in Zukunft alles in dieser Bieziehuvg Erforderliche geschehen. Mit der Verleihung der Diplome habe die Stadt nur einen kleinen Theil de« Dankes abgetragen, den sie den Feuerwehren schulde. Mit dem Ausdruck der Hoffnung, daß zwischen den beiden Feuerwehren stets Einigkeit herrschen möge, brachte Redner auf dieselben ein Hoch aus. — Herr Dr. Heuser constatirte in seiner nun folgenden Ansprache, daß sowohl die freiwilligen Feuerwehren wie die Pflichtfeuerwehr durch die Wahl des Herrn Traber zu« Branddirector höchst befriedigt seien. Der Herr Brand- director habe während der erst kurzen Zeit seit seinem Amtsantritt gezeigt, welch' reges Interesse er an der Feuerwehrsache habe. Darauf, daß Herr Branddirector Traber recht lange beiden freiwilligen Feuerwehren wie der Pflichtfeuerwehr vorstehen möge, bringe er ein Hoch auS. — Herr Martin Nagel widmete den noch lebenden Gründern der Feuerwehr einen Schluck. — Herr Branddirector Traber brachte, nachdem er seine Freude über daS sowohl von den freiwilligen Feuerwehren wie der Pflichtfeuerwehr ihm gegenüber betätigte Entgegenkommen auSgedrückt, auf da« fernere Blühen und Gedeihen der beiden Corps ein „Gut Wehr" aus. — Herr Stadtverordneter Petri hob lobend die Thätigkeit beider Feuerwehren und ihrer Hauptleute hervor, die sich nicht nur auf dem Brandplatze, sondern auch in Wahrnehmung sonstiger Interessen der Corps bewährt. Sein Hoch galt den Vorständen der beiden Feuerwehren. — Mit einem in humoristischer Form von Herrn Branddirector Traber ausgebrachten Hoch auf die Frauen und zukünftigen Frauen der Feuerwehrmänner war die Reihe der Toaste beendet, doch biteben die Teilnehmer an der Feier noch lange in gemüthlicher Weise bei einander. * • Gießener Turuerfchaft. Gelegentlich des gestrigen JubilänmSfesteS des Turnvereins Wetzlar erhielt unsere Turnerschaft den ersten MusterriegenpreiS und die von ihr vorgeführte Spielriege bekam die Wenhung „gut". Damit hat das Wettturnen für dieses Jahr sein Ende erreicht und unserer Turnerschaft kann rühmend nachgesagt werden, sie hat sich dabei wacker geführt und dadurch ohne Zweifel neue Sympathie in der Bevölkerung Gießens gewonnen. Gut Heil! — DaS Wettturneu hatte im Uebtigen folgendes Ergebniß: 1. Turnverein Greßen, Barren, 19 M5 Punkte- 2. T.-V. Wetzlar (Zögl.), Pserd, 19,6M P.- 3. T.-D. Wetzlar, Reck, 19,l5t P.- 4. T.-v. Krofdorf, Barren, 19,2,, P- 5. T.-B. Bad-Nauheim, Barren, 18,,„P.- 6. T. v. Butzbach, Barren, 18,416 P.- 7. Turn-Verein Gießen (Zögl.), Pferd, 18,416 P.- 8. T.-v. Wieseck, Bar- ren, 18,,„P.- 9. T.-V. Alsfeld, Pferd, 17,«„P.- 10. T.-v. Heuchelherm, Pferd, 17/0 22 tt n 22 H n 22 tt n 22 n w 18 n tt 16 tt H 16 tt tt 15 tt M 15 // ff 15 // ff 15 n n Feuerwehr. 32 Jahre Dienstzeit. 29 n tf 28 ff tf 28 n tt 28 tf tf 25 h ft 23 ff ff 23 rt tt 23 tt tt 23 ff •« 22 ff tt 17 ff rr 17 tf tt 17 b"' S S1'1"1»«, -- N°, 7'1 Mut«, n, f'ia' »,«T"; di- ' .bit Mr»»,'?" hnb, |n J 111 fc A* er bitt- mu J*l°* ®“t W «ft «»«(tilg., J"'* -rrsL I«« «“ SiBirae^e» wll ®,n“ v-b„ |lw ®« Hu, 8„nt, 3* to lltatit aW|, " “ k« S<°->»>-h,. Mncto, Tttbn '* "> Wfmtt. *’* «"«• - Hm •Dcnfien Gründern ber iranbbitfctor Traber f das sowohl Don ben fa'W I6m gegen. Wit/ auf das fernere ps ein „Gut Wehr" iti hob lobend die tx Hauptleute hrrvvr, atze, loudnu nutz in ^vrpt bewährt. Tein Feuerwehren. - M Hnrn Branddirector Zrauen und Mastigen e Reibe der Toaste be- i der Feier noch lange igentlich de» gestrigen reius Wetzlar er» MusterriegenpreiS und bekaw die Wenhuag für dieses Jahr sein k kann rühmend nach« r geführt und dadurch Bevölkerung Gießens in W im Mrigen n Tiefen, Barren, il), Bind, 19,658 P-, ; 4. T.'v. Krofdorf, ittm, Barren, 18,il5 7. Turn-Verein 8. T.'V. Wieseik, Bar« d, !?„„$.,■ 10.M. -V. Raunßbaä, Narren, .Verein Siehrn, i Hotel loflixtt sttz m ichwand am anderen ü haben. Er lieh ein 6 rin itzwerer Pflaster- irntiich mit einem von i verfolgten angeblitzen >g verursachte ein zum Ischen Klinik beurlaubter auf. Derselbe halte Ä * 4, btt Leute mit °ea te8Iwf .... g.a S-M' Ml--»-- »‘Ä ble S°ft° "l4 ’ ' auf ** ei» “ b l; M .S°"- che W n“$dSttr,D1 n we't fÄited hsten TaSkv blt Spitze uz, -klthl' * • vefihwechsel. DaS Hein'sche HauS am lkreuzplatz würbe für 120000 Mark, verkauft. • *D. Jubiläum. Gestern waren eß 25 Jahre, feit Herr Gottf rieb Pfeffer bahier sein Amt alß Wageurevisor an ber Matn-Wrser-Bahn bekleibet. Seine Collegen ehrten den Jubilar durch Ueberreichung eineß sehr schönen Diploms. Möge eß bem Jubilar vergönnt sein, seinem Amte noch recht lange vorzustehen. • • Auch ein Jubiläum. Seit ber Einführung beß Gießener Wohnungßnachweises (Inhaber C. Sttaßny) im Januar 1895 würbe berselbe bis jetzt von 1000 Woh- nun gßsuchenben (In Familienwohnungen sowie möblirten Zimmern) in Anspruch genommen. ** Sommerfest beß Fechtverbavds Gießeu-Lahr. Wie die Veranstaltungen beß Bereinß sich schon lange reger Be- theiligung zu erfreuen haben, so war auch daß gestern auf ber Schönen Aussicht abgehalteue Sommerfest recht zahlreich besucht. In dem herrlichen Thierpark boten sich ben Besuchern (großen unb kleinen Kindern) Kurzweil ber verschiebensten Art, unb belonderß waren eß die Ktnberspiele mit Preiß- verthetlung, welche allseitige Anerkennung unb Besrtebtgung hervorriefkn. Bet Concert unb Tanz gestaltete sich baß Sommersest zu einem wahren Volksfest, und dem humanen Zweck, bem daß Ganze biente, würbe hier in billiger Weise Rechnung getragen. Der Ueberschuß ist nach uns zugegangener Mittheiluvg ein ^echr ansehnlicher, unb wir können dem Fecht« verband Gießen Lahr, der sich in so selbstloser Weise in ben Dienst ber Wohlthätigkeit gestellt unb schon so viele Zeichen Seiner Thätigkeit aufzuweisen hat, auch zu seinem gestrigen Erfolge Glück wünschen. Bad Salzhausen, 1. August. Heute Nachmittag fand in dem dichtbesetzten großen Kursaale dahier daß bereits an- gekündigte Instrumental» und Bokalconcert, zu Gunsten des Vereins „Krankenpflege" zu Nidda, statt. Die Ver» anstaltung verlies in Ansehung ber Darbietungen in wahrhaft künstlerischer Weise. In erster Linie war eS Fräulein Marie Vetzberg er vom Hoch'ichen Conservatortum in Frankfurt a.M. zu danken, daß das Concert einen so glänzenden Verlaus nehmen tonnte; die Dame verfügt über eine derart schöne unb reine Sopranstimme, daß man glaubte, eine form« vollendete Sängerin zu hören. Aber auch die übrigen Mitwirkenden, namentlich die Herren Fritz und Hennig aus Gießen, entledigten sich ihrer Aufgabe mit Geschick und ietnem Verständniß. Allen Vortragenden wurde lebhafter Beifall gespendet, Fräulein Betzberger aber nebstdem ob ihrer döchst glänzenden Leistungen noch besondere Anerkennung zu Theil. + Berstadt i. d. W., 30. Juli. Seit Montag wird der Schneidermeister Meyer, ein Ende der vierziger Jahre stehender Familienvater, dahier vermißt, ohne daß über feinen Verbleib Näheres bis heute festgestellt wurde. — In den letzten Tagen wurden in ben Geschäftsräumen beß hiesigen Kaufmanns Kaiser und beß Metzgers Dusenbach Einbrüche versucht, bfe Thäter aber, von denen einer aus einem Belocipeb saß, en.kamen unerkannt noch in bem Moment, als man glaubte, sie bei der Arbeit abzufaffen. □ Darmstadt, 30. Juli. Mit den besonderen Rad- sahrerwegen hat man biß jetzt wenig Glück gehabt; die betr. Straßen waren meist zu schmal, als daß sich noch zwei Fuhrwerke neben dem Radfahrweg auSweichen konnten und so ist z. B. auf der von Radfahrern und auch Fuhrwerk viel frequentfrten Dieburger Straße ber hergestellte Wegstreisen burch Lastfuhrwerke wieder großentheilß verfahren- manche Fuhrleute thun dies auch aus Schabernack. — Die Umquartierung der 116er hat nunmehr begonnen. Das Kaisermanöver wirft seine Schatten voraus; schon lange nicht sah man so viel Militär in unserer Stadt, wie gegenwärtig. Die Frage der Erbauung eines EinquartierungShauscs, womit sich jetzt auch die betr. städtische Commission befassen wird, dürfte nicht mehr von der Tagesordnung verschwinden, bis sie in einer greifbaren Gestaltnahme dieses Projeccs gelöst ist. ■ △ Mainz, 30. Juli. Zwischen Laubenheim und hier ereignete sich heute Morgen auf dem Rhein ein Unfall, bei welchem vier Menschenleben auf dem Spiele standen. Ein mit V ctualien für den hiesigen Markt schwer beladener Schelch gerieth infolge falscher Steuerung vor die Räder eines Schleppdampfers und kenterte. Die Jasaffen des Schrlcheß, zwei Männer und zwei Frauen, wurden in die Wellen geschleudert, klammerten sich jedoch unter Hilfegeschret an das umgestürzte Fahrzeug fest und konnten so mit großer Anstrengung von der Mannschaft beß Schlepperß gerettet werden. Die Ladung des Schelcheß ging ganz verloren, während man daß Fahrzeug selbst an ber hiesigen Eisenbahnbrücke bergen konnte. — Gegen die Vielschreiberei hat der hiesige Oberbürgermeister jetzt auch eine Verfügung erlaffen, indem er die ihm unterstellten Reffortß angewiesen hat, sich bet dem schriftlichen Verkehr einer möglichsten Kürze zu befleißigen. Insbesondere haben die einzelnen städtischen Ressorts die Anweisung erhalten, in ihren Berichten an die Verwaltung und unter sich, sich aller unnöthigen Formalitäten zu enthalten und den seither gebräuchlichen Kanzleistil bei Seite zu lasten. A Mainz, 1. August. Vor mehreren Tagen wurde auf einem Dampfschiff hier ein Taschendieb verhaftet, ber sich biß jetzt entschieden weigert, eine Auskunft über seine Persön« fett zu geben. Anfänglich gab er sich alß ein Kaufmann von Canada aus, bann wollte er einer englischen Reisegesellschaft angehören unb jetzt spielt er sich wieder alß Amerikaner auf. Durch baß Verleugnen seines Namens vermnthet die Behörde mit Recht, in dem Taschendieb einen Gauner verhaftet zu haben, der Grund hat, seinen Namen zu verschweigen. Aus den Effecten, welche man bei dem Verhafteten fand, hat man biß jetzt ermittelt, daß derselbe wahrscheinlich einer internationalen Verbrecherbanbe angehört und zu ber Gesellschaft zählt, welche letzter Tage auf ben Rhetnschiffen und auf ben Bahnhöfen von Köln, Frankfurt und Heidelberg ihr un» faubereß Handwerk mit Erfolg betrieb. Der Gauner ist im hiesigen Gefängniß Photographin worden und wird zur weiteren Ermittelung die Photographie an die auswärtigen Polizeibehörden versandt. •• Radsport. Bet bem Rennen um die Weltmeisterschaft, welches am Samstag in Glasgow stattfand, gewann Arend (Hannover) und zwar auf einem Opelrad. * Pariß, 28. Juli. Das Kriegsgericht von Oran hatte gestern vier Soldaten beß ersten Regiments der Fremdenlegion abzuurtheilen, nämlich drei Deutsche Namens Ordesel, Igel und Stiegler, sowie einen Belgier Delvic, wegen des Versuchs, baß Militärgesängniß, in bem sie im Juni ein* geschlossen waren, in Brand zu stecken. Die Angeklagten gestanden ihr Verbrechen zu und benahmen sich, wie behauptet wird, äußerst srech während der Untersuchung. Bei ber öffentlichen Verhandlung legten sie die gleiche Haltung an ben Tag unb äußerten ihr Bebauern darüber, baß sie ge- hinbert worben seien, daß Gefängniß sammt seinen Jnsaffen in Asche zu legen. Sie wurden daher alle Bier zum Tode verurtheilt. * Recht appetitliche Braten haben sich Diebe aus bem JnfectionS-Spiral eines Pariser Vororts geholt. Dieselben stahlen etwa 30 Kaninchen, welche mit verschiedenen Bazillen geimpft waren, so mit den Bazillen der Cholera, der Diphtherie. der Pest unb mit dem Brandbaz'lluS. Umfoffenbe Vorkehrungen würben getroffen, den Verkauf ber Thiere zu verhindern. * Unter Freondiuuen iw Seebade. Ja, meine Liebe, mein Mann ist so knickerig, daß er mir nicht hat ein ©abe» costüm kaufen wollen. Er behauptet, daß ich sehr gut im Radfahranzug haben kann. Unterhaltungen in Bad-Nauheim. Dienstag den 3. August, Nachmittags von 5 bis 7 und von 8i/i bis 10 Uhr: Concert ber Kurcapelle auf der Terrasse. Von 8*/» bis 10 Uhr spielt die Capelle Tänze unb kann auf bem nordwestlichen Thetle ber Terrasse getanzt werden. Mittwoch den 4. August, Nachmittage von 4'/, btS 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf ber Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung unter Mitwirkung der Kurcapelle. Die Fledermaus. Donnerstag den 5. August, Nachmittags von 5 dis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. AbeudS 8 Uhr im Saale: Tanz. Freitag den 6. August, Nachmittags von 5 bis 7 und von 8 dts lO Uor: Concert der Kurc-pelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung. Trtlby. Samstag den 7. August, Nachmittags von 5 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Bei günstigem Wetter um 10 Uhr Abends Feuerwerk am Fuß der Terrasse. Bet schlechtem Wetter am folgenden Abend. Nachmittags 4 Uhr: Theatervorstellung für Kinder und Erwachsene. Rothkäppchen. Vorläufige Anzeige: Sonntag den 8. August, Nachmittags von 4 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr auf der Terraffe: Concert der Capelle des 1. Grotzh. Hess. Infanterie- (Leibgarde-) Regiments Nr. 145 aus Darmstadt. Bei gutem Wetter spielt die Kurcapelle von 8'/, bis 10 Uhc am Teicbhaust. Die Kähne werden beleuchtet Montag ben 9. August: Gastspiel des Frl. Hedwig Schacko vom Opernhaufe rn Frankfurt a.M. fällt wegen Erkrankung betfelben aus. IMpla Irr nndüßtri frai|irter Atittthrrtrr. OverrrharrS. Dienstag den 3. August: Carmen. Mittwoch den 4. August: Bajazzo. Cavalleria rnsticana. Das Wetterhäuschen. Donnerstag den 5. August: Nachtlager von Granada. Freitag den 6. August: Das Modell. Samstag den 7 August: Lohengrin. Sonntag ben 8. August: Aida. Montag den 9. August: Die Fledermaus. Verkehr, mtfc Volk»wirth§chaf^ Gründers, 31. Juli. Fruchtpreise. Weizen X 15 50, Korn X 12,98, Gerste X 13,00, Hafer X 13,90, Erbsen X 00.00, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 6.70, Samen X 25,00. Stuttgart, 29. Juli. (Allgemeiner Deutscher Verstcherungs- Verein.) Vom 1. Januar bis 30. Juni 1897 wurden 25704 neue Versicherungen abgeschlossen und 4597 Schabenfälle regulirt. Von letzteren entfallen auf bte Haftpflichtversicherung 1236 Fälle wegen Körperverletzung und 596 wegen Sachbeschädigung; auf die Unfallversicherung 2418 Fälle, von denen 17 den sofortigen Tod und 31 eine gänzliche oder theilweise Invalidität der Verletzten zur Folge hatten. Vvn den Mitgliedern der Sterbekasse finb im gleichen Zeiträume 347 gestorben. Am 1. Juli 1897 waren 229519 Policen über 1779069 versicherte Personen in Kraft. r^trverkaufbn^™| StzHHein an der Bahnhofstraße neuerbaules «VI Wohnhaus, welches in den beiden oberen Stockwerken je 4 Zimmer mit Küche, im Erdgeschoß 3 Zimmer und einen großen Ladenraum enthält, ist.zu vermiethen oder zu verkaufen. DaS f'gus, welches sich in der frequentesten age befindet, ist zur Etablirung irgend eines Geschäftes ganz vorzüglich geeignet. Anfragen zu richten an Joh. Heinz, Maurermeister, 7293 Wetzlar. Behördliche Anzeigend i- Holrverdingung. Am 10. August, Vormittags 10 Uhr, j 2. wird im Geschäftszimmer der Großherzog- lichen Bürgermeisterei zu Friedberg der Holzbedarf für die Truppen während der Uebungen in ber Wetterau — über 3000 cbm verdungen. Die Lieferungsbedingungen liegen im Geschäftszimmer 108 ber unterzeichneten Intendantur, bei beit Proviantämtern Hanau unb Bockenheim, bei ben Garnison- Verwaltungen Frankfurt a. M. unb Gießen, bei ber Großherzoglichen Bürgermeisterei Alsfelb und dem Bezirks- Gommanbo Friedberg aus, dieselben können gegen Erstattung ber Selbstkosten mit 60 Pfg von ber unterzeichneten Jntenbantur bezogen werben. Schriftliche; unb versiegelte Angebote finb bei ber Bürgermeisterei Frtebberg vor Beginn des Termins mit ber Aufschrift: ,An-. gebot auf bfe L eferung von Biwaks- rc. I Holz" versehen abzugkben. 7286 Kassel, den 29 Juli 1897. i Intendantur 11. Armee-Corps. Verdingung von Erdarbeiten. , Die zur Verbesserung des alten Nödger Weges, zunächst der Üiebigshöhe, auszuführenden Erdarbeiten, bestehend im Lösen und TranSportrren von rd. 713 cbm Soden, sollen Dienstag, denlO.Augustd.J., Borm. 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Plan uiid Bedingungen liegen auf unserer Amtsstube Nr. 7 während der Dienst- Itimben zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck find bis zum genannten Termin bei uns einzurerchen. Gießen, den 30. Juli 1897. Das Stadtbauamt. Schmandt. 7299 Wer ausführen will: Ausbau der neuen Staße von Klein - Rechtenbach nach Hochelheim, veranschlagt zu rund Mk. 16000. Ausbau eines Feldweges in der Gemarkung Lützellinden, veranschlagt zu Mk. 3800, 3. Herstellung eines Viehwaagehäuschens zu Hörnsheim, veran schlagt zu Mk. 185, 4. Ausbesserung der Entwässerung der Zechweide zu Lützellinden M. 60 wolle seine Forderungen schriftlich und verschlossen biszumlI.August d. Js., Vormittags 10 Uhr, hier eingeben. Kostenanschläge mit Zubehör und Bedingungen hier vorher einzusehen. Groß-Rechtenbach, 30. Juli 1897. Das Bürgermeister-Amt. Hardt. 7288 ............... ffiMM— Versteigerungen. Versteigerung Dienstag, den 8. August l. I., Nachmittafls 3 Uhr, versteigere ich Marktplatz 20 dahier gegen Baarzahlung: 2 Pferde, 8 Mille Cigarren, 1 Pia- ntno, mehrere OelgemSlde, 50 Dtzb. Photographie - Rahmen, 1 Büffet, 1 Sopha, 1 Veiticow, 1 Waschcom- mobe u. s w. 7314 Bor«, Gerichtsvollzieher. Empfehlungen. 7301] Heute Dienstag treffen auf dem Branbplatze prima Giumachgurteu zu billigen Preisen ein bei Dienstmann Ferber. Bestellungen werben in ber Markthalle Nr. 1 angenommen. SM. Schlachthaus. Freibank. 7169 AGGIS Heute mtb morgen: 8chmeineffeisch nicht ladenrein, per Pfd. 48 Pfg Suppenwürze ist frisch eingetroffen bei 7287 Hch. Belloff, Colonialw und Wirthschafr, Alicestr. 20. 7317] 2-Zimmerwohnung, sowie ein möblirteS Zimmer mit Cabinet zu vermiethen.___________Neuenweg «0. 7313] Mein neu hergerichtetes Mau- sardeulogiS ist per 1. September zu Perm Moritz Semmlrr, Wallthvrstr.lb 73031 Kost und Wohnung für Arbeiter. Metzger Schmidt, Lowengasse 12. 7320j Einfach mSbl. Zimmer zu oer> miethen. Gchueü, Teufelslustgärtchen 20 -Gesuche. 7308| Wohnung von 3—4 Zimmern nebst Zubehör, a. Nebenh. per sofort ober später zu miethen gesucht. Offerten mit Preis unt- L. 43 an bie Exp b b Bl. JvermischteAnzeige^ 73211 Ein UNt. Seeund. wünscht geg freie Station 1—2 Schüler niebr- Kl. b ihren Arb. zu beausstcht. refp. bens. Nachhilfestunden zu ertheil. Gefl Off erbeten unt. U. 8 Nr. 7321 an bie Exp b. Bl. Ein Iräulein empfiehlt sich im Weißzeugnahen, Flicken und Stopfen in unb außer bem Hause. Näh. in d. Exp. d. Bl. 7311 Geschüftsübernahme und Empfehlung. Hierdurch beehre ich mich ergebend mitzutheilen, daß ich meine seither Neuenweg Nr. 60 betriebene Bäckerei mit dem Heutigen an Herrn A. Deibel käuflich übertragen habe und ersuche ich Sie höflichst, das mir erwiesene Vertrauen auf meinen Herrn Nachfolger gütigst übertragen zu wollen. Hochachtungsvoll H. Klemmrath. Auf Obiges Bezug nehmend, theile ich der verehrlichen Nachbarschaft sowie meiner werthen Kundschaft mit, daß ich die früher H. Klemmrath'sche Bäckerei unterm Heutigen übernommen und unter der Firma H. Klemmrath (Inh.: A. Deibel) in unveränderter Weise fortführen werde. Es wird mein Bestreben sein, durch gute, gleichmäßige Lieferungen mir das Vertrauen meiner werthen Kundschaft zu erwerben und zu erhalten. Um geneigten Zuspruch bittend, empfehle ich mich Ihnen 7318 mit vorzüglicher Hochachtung A. Deibel, Bäckermeister. Etiketten, jJ? Brühi’sche Univ.•Druckerei (Pietsch & Scheyda) Sehaletraate 7. Richt z« übersehe«! Sofort gesucht fol. Herren, auch an ben kleinsten Ort. zum «igarrenverkauf an Wirthe, Restaurateure und Private. Vergüt. Mk. 120 pr. Monat ober Hobe Vrov. Offerten unt L. 1107 bef. G. L. Daube & Co., Hamburg. 7297 Reisende 7294 und Colporteure werden bei hohe« Berdiesst auf Re« beite« in Ha«Ss«ge« nach Muster gesucht. B. Schadrack, Kunst-Anstalt, Frankfurt a. M., Schopenhauerstr. 13. Sfdion Kaiser s Kaffee Geschäft Neu eröffnet! Neu eröffnet! 1.10, 1.20 Als Zusatz zum Bohnenkaffee empfehle: Pfg- 20 in Cartons v. 2 Pfd. p. Pfd. 34 Pfg. Biscuits in stets frischer Waare Pfd. HO Pfg. . . per Pfd. 40 Pfg. per Kaiser’s Kaffee-Geschäft Stellen-Gesuche Iräultiu, ^Ver!m^^6esunden 7307 im Garteufaale deS GesellfchaftSBereiuS Die trauernden Hinterbliebenen. 7290 7286 rVereinsnächrichten Danksagung Mohren Cacao 7302 spenden lagen innigsten Dank Friedr. Gross und Frau. Dr. Zinsser 7285 Qualität EUCASIN patentirt. 5108 •Hebachen: R. Echevdc. — Druck unb Fcrlat b*r iPrübl’IrtKP nnwrrhtaiS'^ud»- unb Sttt-.tbrudrrri Pirtick A Gdidiii) w Glkßrn 95 110 50 per per Pfd. 28 Pfg. Pfd. 26 Pfg. Pfg. Pfg- Pfg- // General-Vertreter für Hessen-Darmstadt und Nassau: H. Osborn, Frankfurt a. JI. DienStag Abend: Steins Garten . . per l/z Pfd.-Packet das Beste was existirt, E. Dort. Wallthoretrasse. C. Roth II, Wallthoretrasse C. Lehrmund, Neuenweg. L.Kohlermann II., Neustadt. Ph. Herrmann. Seltersweg. Chr. Wallenfels, Marktplatz Gg Herbordt. Marktplatz. E. Metzger, Neustadt TageS-Ordnung: Jahresbericht, Rechnungsablage, Antrag auf Aenderung der Statuten § 4, 5, 6, 14, 21, Neuwahl des Vorstandel?. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Verluste unseres geliebten Kindes, sowie für die zahlreichen Blumen- Um dem Wunsche einer sehr großen Anzahl meiner werthen Kundschaft nachzukommen, er öffne ich mit dem heutigen Tage in dem nördlichen Stadttheil mit Buchführung und Kassenwesen vertraut, eben eine Feinbäckerei-Filiale führend, wünscht anderweit. Engagement- Off. unt M. N. an d Exp. d. Bl. erb R. Hecker, Brandgasso. C Schulze II., Schillerstr. W. Schomber, Neuen Baue. Gebe. Adami. Mäusburg. A. Geisse, Seltersweg. A & G Wallenfels, Marktpl. J. M. Schulhof, Marktstrasse Meine Praxis habe ich wieder • ausgenommen. Kaiser s gemahlener Candis la. Crystallwürfelzucker la. Crystallstampfzucker......... aus Homburg v. d. H. ift wieder zum Jahrmarkt da, und werden sämmtliche Artikel zu sehr billigen Preisen abgegeben. Der Verkauf dauert nur während des Marktes. Filiale,: LndwiaShafen BiSmorckstraße 57. Schäffer 4raße 9. Mannheim Breitestrohe H. I. 7. Metz Goldschmirdstr- 37, «ioden Scharn- und Bäckerstrahen Ecke. «..Gladbach Crefelderftraße 67. «ftlhtim a. Nh. Wallstrohe 38. Mülheim-Ruhr Koblrnkamp 30. Münster Rothenburg 3 Naumburg Mark' 8. Neuß Büch-l 46. Neunkirchen Babnhofstrahe 22. Oberhausen Marktftrahe 32. Offenbach Markt II. Osnabrück Großeftraße 37-38. Remscheid Alleestraße 3. Rheydt Friedrich Wilhelm- strahe 71. Ruhrort Fabrtkstraße 46 S«al»e Wildel mstrahe 11. Sott«««« Kai'erstraße 97. Chile Chauffrestraße 19. Lt Johann Babnhoistrahe 48. Straßburg Longstrahe 114. Trier Fleischstrabe 32. Weimar Markistraße 18. Wei?.euf«lS IÜdenftraße 7. Werden Ruhrstraße 35. Wesel Breite B'ückstr. 283. Wiesbaden Lanagasse 29. Witten Bahnhofstrahe 59. WormS Mark'vlatz 31 u. s w. Mixed Clara Kaffee Aachener Printen . . Ibrlorrn eine silberne Damen amiuini Uhr vom Windhof bis zum Labnstein. Gegen gute Belohnung abzugeben 7312 ftzrankfurter Hof, 3. Stock. 25 30 25 Bestes und biUlgstes Ernä-hmn-ru- imd Kr&ft" gungs-Mlttel fdr Bleich- süchtige , Lungenkranke, Magenkranke, Genesende, Binder und sohwäohUcho Personen. Reines Milchpräparat. Nährwerth: 1 Kg Eucasln mehr als 4 Kg bestes Fleisch. Die Fabrik Versendet eine Kostprobe Encasin nebst Kochrezepten vom Mundkoch und Küchenmeister Sr. Majestät des Deutschen Kaisers franco gegen Einsendung von 40 Pfg. in Briefmarken. Preis per 100 gr. Büchse Mk. 1 25. C1 I A Q I kl A 1/ETC äusserst wohlschmeckend, leicht ■ VMÖ1 IM VzmsVELw vordaul., heben die Muskelkraft. Nährwerth hoher als bestes Fleisch. 1 Packet mit 20 Stück kostet 60 Pfg. Radfahrern, Ruderern und Touristen besonders zu empfehlen. Käuflich in den Apo- theken. Drogen-, Colonialwsaren- und Delicatess-Handlungen. Conditoreien. majert & Ebers. Fabrik chemisch-pharmacentisc^cr Präparate, Grünau-Berlln. Kaiser s Malzkaffee mit Kaffeegeschmack ... per Pfd. Kaisers Kaffee-Effeuz . . in Porzellan Gewürztönnchen Kaiser s Platt Hafer 73tti] Gesucht zum sofortigen Eintritt ein junges Mädchen tagsüber zu zwei Neinen Kindern. Frau Prof. Wiener, Bergstr. 9. 71941 Laufmädchrn für den ganzen Tag gesucht. Steinstr. 58, H Nationalmixed Albert Demilune Colonial „ „ Friedrichsdorfer Zwieback in Packeten von 10 Schnitten per Packet 15 Pfg. Bruch-Chocolade, garantirt rein, per Pfd. 80 Pfg., V< Psd. 20 Pfg. Ein ordentl. Mädchen, in Küche und Hausarbeit erfahren, wird von einer einzelnen Dame gegen guten Lohn zum baldigen Eintritt gesucht. — Nähere« Wallthorstr. 48, parterre. 7295 7291] Ein ordentliches'Dienstmädchen, das mit nach Darmstadt geht, wird zum 1. September zu mtethen gesucht von Frau OberlandeSgerichtsraih Jung, Babnboistr. 54. Filialen: Aachen Großkölnstraße 30. Apolda am Markt. Barmen Wertherftraße 6. Biebrich Mainzerftraße 12. Bielefeld Niedernftraße 26. Bochum Bongardftraße 3. Bonn Remi^iuSstraße 14 Saffet Untere KSn'gstr. 81. Sodlcnz Entenpfubl 30. Srefel- Hochstraße 3. Darmstadt S.rnft-Ludwlgstr. 21. Dortmund Westenhellweg 60. Düffeldors Schadowstraße 10. DuiSbnrg Beekstraße 37. «hrenseld Benloerstraße 33. Elberfeld Casinostroße 15. Erfurt Marktstraße 53. «ff-n (Nubr) Limdeck Chaussee 23. Sschweiler Neugrabenstraße 27. Frankfurt Schnurgasse 51. Gelsenkirchen Bahnhofstraße 10. Hagen Mittelstroße 21. Hamm Große Westftraße 19. Hanau Markt 3. Hannover Sternthorstraße 20. Herdorf G'hrenberg 13. Herne Bahnhofstraße 59. Httdedhei« Hoherweg d6. Köln Schildergass- 87. Kreuznach Mannheimerstr. 79. Kaiserslautern Marktstraße 18. Lüdenscheid Wilhelmstraße 18 u. s. ro. Section Oberhessen dr« It. u. chc. Akpenvereins. Monatsvrrsammlung Mittwoch, 4. «ugnst, 9 Uhr AbdS., BereinSloeal Kaiserhof. Tagesordnung: Besprechung der Eingänge. Generalversammlung Klagenfurt: Reisevergünstigungen der project. Touren in die Alpen > nd Rathschläge. -lbftempeluna der mit Photographie zu versehenden LegittmationSkarten vallo tag« über nenanzunehmende Mit' Glieder. 7316 Roh-Kaffee Aus Kaffee gebe bei Abnahme von 3 Pfd. 2 Pffl., 5 Pfd. 3 Pfg., 10 Pfd. 5 Pfg. pro Pfund Rabatt. Abfall-Kaffee per Pfd. 65 Pfg., 75 Pfg fabricirt zum Preise von Mk. 1.40 pr Pfd. in 1/l u. ’/i Pfd - Packeten, Mk 1.60 pr. Pfd. in */< Pfd.-Packeten. Zu haben in tiie**en bei: Zwei Ukhgerhunde nebst Wagen zu verkaufen bei 7300 Lndwla HaaS, Metzaermstr., W'eseck ^-310] S Glück vtter italienische Hübner, 12 Kücken, italienische und Mirorka, schwarz, 10 Kropftanben, englische und deutsche, zu verkaufen «ah« hofffr. SS. Concert-Verein. Generalversammlung Mittwoch den 4. August, Nachmittags 5 Uhr, Der große Maffenverkaus von A. Springmann Entflogen: Ein Lachtäubchen. Abzugeben gegen Belohnung «rünberaerstr. 1. eine zweite Verkaufsstelle meiner so sehr beliebt gewordenen Kaffees, welche ich den geehrten Hausfrauen hiermit bestens empfehle. 7199 Geröstet per Pfund: Mk. 0.90, 1.—, 1.10, 1.20, 1.30, 1.40, 1.50, 1.60, 1.70, 1.80, 2.—, 2.20 größtes Kaffee Import Geschäft Deutschlands, im bitectea Verkehr mit den Eoosumenten. D2?Giessen, Lindenplatz 12. aus der Fabrik von "" A. L. MOHR, Altona-Bahrenfeld, grösste Cacao-Fabrik Deutschlands, garantirt rein und in Geschmack, Nährwerth und Aroma gleichwerthig mit den theuersten Deutschen und Holländischen Cacao-Sortcn. Von Mohren-Cacao werden nicht, wie bei der Concurrenz- waare, verschiedene Qualitäten, sondern nur eine feinste Danksagung. Allen Denen, welche uns bei dem Hinscheiden unseres unvergeßlichen Sohnes, Bruders, Schwagers, Onkels und Neffen Karl Zinsser ihre Theilnahme bewiesen, sagen wir unseren innigsten Dank ^^teiier^lngebote"^ Textors Terrasse. Zu dem bevorstehenden Radfahrfest am 15. August suche 7319 20 tüchtige Kellner. Anmeldungen nimmt entgeacn Ph. Bob, Bahnhosstr. 11. 7305] Sofort gesucht: 3 Hotel, bauSburschen, 1 Hotelkutscher, 2 Schweizer durch Sentral-VlactrnngSbureau, _____________KaplanSgasse 14, II 7315] Braver Junge alS Kellner- lehrling gesucht. Schadeck, Frankfurter Hof. 2 Tage Kegelbahn frei.__ 7204) Besucht: »Stützen,IlNamsell, 8 Hotel- u. 8 Herrschaftsköchinne«, 2 Zimmermädchen, 14Mädchen allein Seutr.sPlaeir.»Bnrean,Kavlan8g.l4ll 7271] Einige Jungen von 15—16 Jahren finden Arbeit bei Kauffmann Cie., ____________Lampenfabrik. Ein Hausbursche gesucht. 7163 SelterSweg SV, im Laden. 7119] Ein Dienstmädchen mit guten Zeugnissen sofort gesucht. Markistraße 3. Die Heutige Drummer umfaßt 6 Settern