*e beitem heim, r8- Mwttri, Up rusch Ettblitdemn. beute b Ute: Schafts-Verein 1121 lserem schweren 8tr lahme sagen unftm ? Senier, t Thou. 31. Januar 1897. iend q aus Elbe/M graven iwCöln. we. Die üi - Odivi sobald W“ - Der lD?eae Admiral - Pa Ä - HoMtsüed. »arten a 1 M. mä Rudolphs Tiachf) nc- taW btr» WSW äBÄg nann SS Möbeln, lo, aller Art atW1- 'L ß 5^ incr Rr. 27 Zweites Blatt. Dienstag de« 2. Februar S8»» Der Oietzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS MontagS. Die Gießener AamilienStätter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. (Eichener Anzeiger Kmerat-Mnzeiger. Biertcljährig« AbonnementspreiLr 2 Mark 20 Psg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezagar 2 Mark 50 Psg. , -------- 1 Redaction, E^»editiow und Drutker«: t -chntstraßeAr.7.^ Ferrrsprecher 51. 2lints- und Anzeigeblatt für d«n Ttrels Gietzen. chratisöeitage: Gießener Aamikienökätter Annahme von Anzeige» zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Theil. Nr. 3 deS Reichs-Gesetzblatts, auSgegebev den 27. d. M., enthält: (Nr. 2357.) Bekanntmachung, betreffend das Außerkrafttreten des Handels-, Schifffahrt«- und EonfularvertragS zwischeu dem Reiche und der Dominikanischen Republik. Bom 27. Januar 1897. Gießen, den 30. Januar 1897. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung. Nachstehendes AuSfchreiben Großh. Ministeriums deS Innern bringen wir hiermit zur öffentlichen Keootniß. Gießen, den 30. Januar 1897. GroßherzogltcheS Kreisamt Gießen. v. Gagern. Darmstadt, den 22. Januar 1897. Betreffend: Die Verbringung von Thieren auS verseuchten Orten nach dem Ceutralviehhof zu Berlin behufs sofortigen AbschlachtenS. Das Großh. Ministerium des Innern an die Grotzherzoglicheu Kreisämter. In Folge einer Mtitheilung deS Reichskanzlers find die Königlich Preußischen Polizeibehörden zur Abstellung von Unzuträglichketten angewiesen worden, bei Gelegenheit der Erlaubnißertheilung zur Uebersührung von Vieh auS verseuchten Orten nach dem städtischen Ceutralviehhof zu Berlin sämmtliche Mittheilungen über die Handhabung der Veterinär- Polizei auf demselben unmittelbar an „die Königliche Beterinärpvlizei auf dem Centralviehhof zn Berlin" zu richten, insofern es sich nicht um Beschwerden üder diese Behörde handelt, für welche der Königliche Polizeipräsident in Berlin zuständig ist. Zugleich ist bezüglich des Verfahrens bei den nachbenannten Seuchen: Maul- und Klauenseuche, Lungeuseuche deS Rindviehs, Pockrnseuche der Schafe, Räude der Schafe, Rothlauf der Schweine, Schweineseuche und Schweinepest bestimmt worden, daß in den Anfragen über die Zulassung verdächtiger Thtere und in den mit möglichster Beschleunigung erforderlichen Falles auf telegraphischem Wege zu erstattenden Anzeigen über ihr Eintreffen auf dem Berliner Biehhofe die Namen der Absender und die Seuche, deren die Thtere ver- dächttg find, anzugeben find. Finger. Hesrtsches Heid?* Berlin, 30. Januar. Nach den bisher getroffenen Bestimmungen wird der Ausenthalt deS Kaisers in Kiel einige Tage dauern. Berlin, 30. Januar. An dem Diner, welches am 7 Februar beim Ftnanzminifter v. Miquel stattfindet, wird voraussichtlich auch der Kaiser theilnehmen. Berlin, 30. Januar. Die „Berl. Corr." berichtigt die Meldung der „Heff. Morgenzeituug", wonach der Minister deS Innern bei dem Empfang der hessischen Deputation sich dahin ausgesprochen hätte, er werde versuchen, in der dritten Lesung eine Aeuderuug deS in dem Hessen- nassauischen Gemeinde - Berordnungs - Entwurf vorgesehenen Wahlverfahrens herbeizuführen. Das Blatt erklärt, der Minister habe vielmehr ausdrücklich betont, daß an dem in dem Entwürfe vorgesehenen Wahlsystem festgehalten werden müsse. Würde ein Bedürfniß zur Abänderung deS in den «eisten preußischen Landgemeinde - BerfaffungSgesetzeu übereinstimmend enthaltenen Wahlrechts sich Herausstellen, so würde eine erforderliche Abänderung allgemein und damit auch für Hessen-Nassau herbeigrführt werden. Berlin, 30. Januar. Der Ausschuß des Vereins der Rohzuckerfabrtken faßte in seiner heute hier ab- gehaltenen Sitzung den Beschluß, beim Reichstage Schritte zu thun, welche darauf abztelen, dem im jetzigen Zuckersteuer- gesetz und besonders in der Art der Contiugentirung liegenden Zwang zur Ueberproduction zu beseitigen.___________________ Ausland. Fiume, 30. Januar. Der Dampfer „Gisela", der mit einer RetSladung auS Indien hier anlavgte, erhielt auf Anordnung deS Ministers deS Innern nicht die Erlaubniß zum Anlegen. Das Schiff mußte deßhalb nach Triest ab- dampfen, wo es in Quarantäne gelegt wurde. Paris, 30. Januar. Wie der „GauloiS" wissen will, ist Graf Murawjew in der türkischen Angelegen- heil mit Hanotaux vollständig übereingekommeu. Insbesondere wurde über folgende vier Punkte Klarheit ge- schaffen: 1. Integrität des ottowanischen Reiches, 2. kein isolirteS Borgehen weder von Frankreich noch von Rußland, 3. ein Condomtnium (Mttherrschaft), 4. dem Sultan die unentbehrlichsten Reformen abzuzwingen. Paris, 30.Januar. Seitdem die Kammer das Gesetz, betreffend die Zuckerprämie, erörtert, find die Wandelgänge von den interesfirteu Zucker-Fabrikanten und -Specu- lauteu überfüllt, da dieselben einen Druck auf die Preffe auSzuübeu suchen. Ein Mitglied deS KammerbureauS forderte gestern den Präsidenten auf, diesem Uebelstande zu steuern, worauf der Letztere die Wandelgänge sofort räumen ließ. Athen, 30. Januar. Zwischen der Polizei und den die Universität besetzt haltenden Studenten kam eS gestern zu einem Zusammenstoß, wobei ein Schulknabe durch eine Revolverkugel getödtet wurde. BehusS Aushungerung der Studenten wurde die Wasserleitung zur Universität ab- gesperrt. Die außerhalb der Universität befindlichen Studenten drohten, falls der Militär Cordou nicht abziehe, gewaltsam ihre College» verproviautiren zu wollen. Algier, 30. Januar. Der seine» Amte» enthobene Steuerbeamte Susini feuerte einen bliudgeladeneu Revolver auf den Gouverneur von Algier ab. Letzterer ließ alsbald den verhafteten Attentäter, welcher lediglich die Aufmerk- famkeit auf fich lenken wollte, wieder in Freiheit setzen. Butzbach, 26. Januar. Gestern wurde das der Adam Melchior Wittwe gehörige „Gasthaus zum Stern" an den seitherigen Miether der Hofralthe, Metzger Wilhelm Schneider, zum Preise von 50000 Mk. verkauft. A Au» dem Kreise Alsfeld, 29. Januar. Die stetigen Schneeverwehungen der letzten Tage verursachen mannigfaltige Verkehrsstörungen. Biele Hände find emfig beschäftigt, die Staats» und Kretsstraßen pasfirbar zu erhalten, an manchen Stellen erreichen die Schneewehen geradezu Stockwerkhöhe. Der Bahnverkehr ist fortwährenden Störungen ausgesetzt, so steckt ein Zug bet Wallenrod im Schnee fest, der Verkehr wird an der betr. Stelle durch Umsteigen vermittelt. Heute blieb der Frühzug von Fulda ganz auS. UebrigenS tft noch gar nicht so viel Schnee gefallen, wie man glauben sollte, im Walde liegt er bloß 25 Ctm. hoch. Vermischte-. * Wiedergefuudeu. Ein Frankfurter Kaufmann bemerkte vor einigen Tagen auf der Bockenhetmer Landstraße seinen ehemaligen, von einer Dame begleiteten Commis, der ihm vor etwa drei Jahren unter Mitnahme von 4560 Mk. durchgegangen war. Der Jüngling wollte schleunigst in eine Droschke steigen, der Kaufmann war jedoch zur Stelle, bevor der Commis und die Dame, seine ihm erst vor einigen Tagen angetraute Frau, die Droschke erreicht hatten, und erklärte dem Führer der Dame ganz laut: „Folgen Sie nur ganz gutwillig, sonst müßte ich Sie verhaften lassen!" Der junge Mann nannte ihn einen „unverschämten Menschen" und wollte ihn an der Kehle packen, woran ihn jedoch seine Frau verhinderte. Der Kaufmann erklärte darauf, daß, wenn er diese Comödie nicht bei Seite lasse, er den gerade deS Wegs kommenden Schutzmann um Hilfe bitten müßte. DaS wirkte, der ertappte Commis erklärte sich bereit, dem Herrn zu folgen und ließ seine vor Aufregung zitternde Frau einstweilen ins Hotel fahren. Commis und Prinzipal traten alsdann in Uuterhandlungen, die den Erfolg hatten, daß der ehemalige Prinzipal auf eine Anzeige verzichtete und sich damit begnügte, daß ihm der Commis, der eine vermögende Frau gehetrathet, die seiner Zett veruntreute Summe in monatlichen Raten von 100 Mk., wofür er Wechsel gab, zurückzuzahlen versprach. Als die junge Frau den That- bestand, den ihr Gatte nicht verheimlichte, erfuhr, bat fie ihren Vater telegraphisch um sofortige Uebersendung der obengenannten Summe, was auch geschah. Alsbald begaben fich Beide zu dem ehemaligen Principal, der höchst vergnügt den Empfang der Summe quittirte. • Eine Perle auf dem Gebiete der BereinSgründungen scheint der „Berliner Wittweu-Berein" zu sein, der wohl nur einem längst gesühlteu Bedürfniß abgeholfen und zur Hebung deS StaudeSbewußtseins seiner Mitglieder gegründet worden ist. Wenigsten» kündigt der Verein sein diesjähriger Winterfest mit dem Bemerken an, daß „Freunde der Sache" willkommen find. * Oberglvgau, 28. Januar. Der Strumpf-Fabrikaut Hanel ist wegen Unterschlagung von 30000 Mk. au» einer Darlehenskasse verhaftet worden. * Der Teufel ist tobt! In Hunteburg bei Oldenburg ist ein Mann, der fich für den Teufel ausgab, von zwei Knaben erschossen worden. Der Mann war mit den Worten: „Ich bin der Teufel, wo habt Ihr Euer Geld?" in ein HauS gekommen, das gerade zwei Knaben von acht und zwölf Jahren zur Bewachung anvertraut war. AS fie ihm sagten, das Geld sei im Koffer, machte fich der schwarze Dieb — er hatte fich daS Gesicht schwarz au- gestrichen — darüber her. Darauf sagte der Kleine zn seinem Bruder: „Geh' und hole das Gewehr und schieße den Teufel tobt!" Gesagt, gethan. Der Dieb wurde von dem Knaben in den Rücken geschaffen, worauf er tobt zu ©oben stürzte. ♦ Der Norddeutsche Lloyd in Bremen hat bekanntlich be- schloffen, seinen beiden neuen Riesenschnelldampfern, welche fich beim „Vulkan" in Stettin und bei F. Schichau in Danzig im Bau befinden, die Namen der beiden ersten deutschen Kaiser seit Wiedererrichtung deS Reiches zu verleihen, nämlich „Kaiser Wilhelm der Große" und „Kaiser Friedrich". Die beiden Schiffe, um welche e» fich hier handelt, find Doppelschraubendampfer von einer Größe, wie fie bisher überhaupt auf der Welt noch nicht vorhanden find. Jedes der Schiffe wird beispielsweise 625 Fuß laug und 75 Fuß breit sein. Die Dampfer werden an Größe, Schnelligkeit und inneren Einrichtungen alle gegenwärtig existireuden Schiffe übertreffen. Beide Dampfer find für den Schnelldampferdienst -wischen Bremen und Ne« York bestimmt, in welcher der Norddeutsche Lloyd gegenwärtig die Schnelldampfer : EmS, Aller, Trave, Saale, Lahn, Spree und Havel beschäftigt. Neben der Schnelldampferlinte von Bremen nach New-York unterhält der Norddeutsche Lloyd eine solche von Genua nach New-Aork, mittelst der Schnelldampfer Werra, Fulda und Kaiser Wilhelm II. -- Nürnberg. 28. Januar. Der Leipziger Vertreter der Nürnberger Actienbrauerei Henninger veruntreute größere Beträge- man spricht gerüchtweise von 20,000 Mk. Er flüchtete, wurde aber in Stettin verhaftet. * Was in Deutschland getrunken wird. In Deutschland werden in einem Jahre ver—trunken: 676,470,000 Liter Branntwein, 5,455,600,000 Liter Bier, 322,000,000 Liter Wein, d. h. auf jeden Deutschen (Mann, Weib und Kind) kommen als Jahresverbrauch 13V8 Liter Branntwein, 1074/6 Liter Bier, 61/, Liter Wein. Diese Getränke kosten alljährlich mehr als 2500 Millionen Mark. • AuS Furcht vor der Hochzeit. In Meidling bei Wien hat eine. 22jährlge Geflügelhändlerin ihrem Leben ei» Ende gemacht, weil fie fich vor der Hochzeit fürchtete. DaS Mädchen, dessen Eltern kürzlich gestorben find, war mit einem jungen Manne verlobt, der gleichfalls Geflügelhäudler tft. Die Hochzeit sollte in der nächsten Zeit statifinden, die Braut «achte aber ihrem Bräutigam und einigen Freudiunen die Mittheilung, daß fie vor dem Hochzeitsfeste eine unerklärliche Angst habe- eS wäre ihr am liebsten, wenn ihr Bräutigam fich eine andere Braut suchen würde. Al» dieser Tage der junge Mann seine Braut zu einer letzten Unterredung besuchen wollte, fand er die WohnungSthür ver- schloffen. Die Thür wurde von einem Schlosser geöffnet und man fand daS Mädchen erhängt. • Budapest, 29. Januar. In einem hiefigen Hotel ver- letzte der angeblich aus Düsseldorf stammende Gardeoffizier Stägemann die Schauspielerin Anni Hellmiug durch einen Rrvolverschuß tödtlich, worauf fich Stägemann selbst erschoß. Da» Motiv zur That ist Eifersucht. * Brussel, 28. Januar. Gestern Abend fand fich tat deutschen Consulat ein Mann ein, der fich al» Deserteur eines Düsseldorfer Regiment» au»gab und auf Kosten de» Consulats die Heimreise antreten wollte. Al» der Secretär diese Forderung abschlug, versetzte ihm der Deserteur mehrere heftige Schläge ins Gesicht und zerschmetterte ihm die Siun- lade. ES entstand ein kurzer Kampf, der Angreifer entfloh und entkam. t . • Füufzehutauseud Ali«e»t-tio»Skl-geu schweben bei de» Newhorker Gerichten. Infolge der schlechten wirthschaft- Heben Verhältnisse haben zahllose Ehemänner ihre Frauen und Kinder verlassen. Allerdings wird dieser Zustand auch der immer laxer werdenden Moral zugeschrieben, sowie dem Umstande, daß die Mädchen zu zeitig heiratheu. Fünfzig Procent sämmtlicher Eheschließungen erfolgen von Mädchm unter zwanzig Jahren. _ - • Meier die SrwerbS- uud LebeuSverhältuiffe in Transvaal wird von einem dort in Dienst stehenden deutschen Arbeiter Folgendes berichtet: „Die Löhne find im Berhältniß zu Deutschland außerordentlich hoch, denn sie betragen für Maurer 120 bis 130, für Tischler 110 bi« 120, für An- streicher 70 bis 90, für Metallarbeiter 100 bis 130, für Zimmerer 110 bis 135 Mark wöchentlich bei durchichuittlich täglich nur achtstündiger Arbeitszeit. Allein dementsprechend stellen sich die Ausgaben ungemein hoch, namentlich für Familien, welche ein Häuschen zu miethen uud Kinder in die Schule zu schicken haben. Ein uumöblirteS Zimmer kostet 60 bis 90 Mark Miethe monatlich, ein Mittagessen 1 bis 2.50 Mark, ein Glas Bier 50 Pfg. im Hotel 1 Mark, ein SchuapS ebenfalls 50 Pfg. Cigarren geringster Sorte find nicht unter 50 Pfg. da» Stück zu haben. Auch die Lebensmittel stehen ziemlich hoch im Preise, und die deutsche Hausfrau würde sich sehr wundern, wollte man in Deutschland dasselbe fordern. So hat man für Ochsenfleisch 1.50, für Schweinefleisch 2, für Kalbfleisch 3, für Butter gar 6 Mark das Kilogramm zu zahlen. Ein Dutzend Eier kostet wiudesteuS 3 Mark. Nach dem neuen Gesetz muß jeder Einwanderer vollständige LegitimationSpapiere mit sich führen und ein Baarvermögen von mindestens 500 Mark aufwetsen, falls er nicht durch Freunde in Transvaal Bürgschaft stellen kann. Wer nicht die englische Sprache beherrscht, hat mit besonderen Schwierigkeiten behufs Erlangung von Arbeit zu kämpfen, so daß vor übereilter Auswanderung nach Trans Vaal jeder deutsche Arbeiter und Handwerker zu warnen ist." * Trunkenbolde werden in schwedischen Asylen fast ausnahmslos mit in Wem getunktem Brod gefüttert. Nach weniger denn 14 Togen haben sie einen wahren Ekel vor jeglichem Alkohol Ge chmock, ja selbst vor dem Geruch, und wenn sie entlaffeu find, bleibt diese- Gesühl des AbscheueS ein dauerndes. fiter atu* ran- Ttunst. — DaS vierte Quartal der von Carl 'Grüninger (Stuttgart) herausgegebenen Musik Zeitung* bringt eine hochpoetische Novelle von Peter Rosegger, ferner Erzählungen von Clara Rast und H. v. d. Rbön, mustkgeschtchtliche Essays, Aus züge aus neuerschienenen Memoiren von Musikern, einen Aufsatz über di« Harmonik Richard WagnerS von W. Mauke, Biographien von deutschen Componisten, von Vocal- und Instrumental-Virtuosen mit Bildern, musikpädagogtsche Artikel, Texte für Liedercomponisten, Berichte über neue Opern und Concertwerke, Nachrichten über daS Musikleben der Gegenwart, Urthetle über Erscheinungen der Lttte- ratur, Besprechungen neuer Mustkalim, heitere Künstleranecdoten. Die zahlreichen, werthvollen Musik-Beilagen enthalten ausgewählte Klavierstücke, Lieder sowie ein Duo für Violine und Klavier. — Die „Neue Musik Zeitung" (Preis vierteljährlich Mk. 1) sei allen Musikfreunden aufs Beste empfohlen. Probenummern versendet die Verlagsbuchhandlung Carl Grüninger in Stuttgart kostenfrei. — Neoland, Monatsschrift, Verlag von Joh. Sassenbach, Berlin 4. Abonnementpreis Mk. 1.30 pro Quartal durch Post oder Buchhandel, Mk. 1.60 bei directer Zusendung. Einzelnummer 50 Pfg., mit Porto 60 Pfg. Das soebm erschienene Januarheft von „Neuland" ist 92 Setten stark. Der Inhalt ist folgender: Richard Calwer: Strike an der Börse. Fr. von Oppeln-Broni' kowSki: Tivoli. Wilhelm Schäfer: Richard Dehmel. Clara Müller: Die Frauenbewegung. Paul Kampffmeyer: Lassalle a!S Soctal- polittker. Arthur Dix: Formeln. Robert Hasse: Bebel und sein Kritiker W. Fred: Die Verliebten. Arno Holz: Berlin. DaS Ende einer Zett in Dramen. 1. Socialartstokraten. Cömödie in 5 Acten (Schluß.) Rundschau: Litteratur. Sociologische Bibliographie. Ferner bringt das Heft ein vorzüglich gelungenes Portrait von Richard Debmel. Die Sociologische Btblwgraphie ist eine neue Rubrik, die sich „Neuland" zugelegt hat. Hier soll jeden Monat eine kritische Auswahl aller bedeutenden Neuerscheinungen der gesell, schastswisienschaftlichen Litteratur des In- und Auslandes gebracht werden und zwar sowohl Bücher, wie kleine Abhandlungen, Zeit» schriftenmaterial u. dgl. Diese Neueinrichtung wird Allen, die sich für gesellschaftswissenschaftliche Probleme interessiren, gute Führerdienste leisten. — Dem »Maga-i« für Literatur* (Preis pro Nummer 40 Pfg; pro Quarlat 4 Mk.) gtedl Dr. Ernst Elster, der Herausgeber der großen kritischen Heineausgabe, einen Artikel über HUne in England. Mit wenig Strichen sctzzirt er die Geltung HeineS in dem Jnselreich, und auS voller Kenntniß deS gesammten einschlägigen Materials heraus unterwirst er die Leland'sche Ueber- setzung der Werke HeineS ins Englische einer Kritik, die für deutsche Leser in jeder Beztehuna aufschlußreich ist. Die 2. Nummer deS „Magazin für Litteratur" bringt ferner die Fortsetzung deS kraftvollen und höchst spannenden Dramas von Verga „Die Wölfin* und einen gründlichen Aufsatz Wilhelm BölscheS über den oer- storbenen Du Bois-Reymond. | Empfehlungen, j C?OgXl«lC Berliner Pfannkuchen, Deutscher u. Französisch^ Kreppeln, Caf6 und Thee- (Bebäd, große Auswahl in Kuchen und Torten empfiehlt täglich frisch in nur besten Qualitäten 275 Conditorei H. Bettler, Ecke Frankfurterstraße-Süd-Anlage. ropKh Ä” ___( emergrosjen Fläche 6l3S Spiegel u$.w ohnevfer .. omVendunc^. Überraschende Wirkung UNÜBERTREFFLICH Grosse Flacon 60 Pfg "Kleine ” 35 « Za haben m allenDroguerion Ä^pcccrei^andiungcn. Generaldepdt bei A. 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Coursbericht von Conrad Dietz, Bankgeschäft, Gießen, Schulstraße 10. 1 Tonrfe vom 23./L 130./1. 1 f*t> Tonrse vom 23./1. |30./l. 1 Lourse vom 23./1. |3O./l. Jiwf. Sonrs« vom 23./1. |30./L 1 So«rs 23/1. t vom 30./1. Lourse vom 23./1. |16/1. 4 r* 4 ®v, 8 4 4 87. 87. 87. 4 87. 6 4 6 8 4 47. 8 *7. 3 Skdffafint. D. Reichs-Anl. do....... do....... Preuß.ConsolS do....... do....... Bad. St.-Obl. 0.1886. . . Bayr. St.-Obl. do. Eisb.-Obl. Brem.St.-Anl. v. 1892. . . Hamb.St.-Rte. 0.1893 . . . Hess. Sl.-Obl. do....... «ulianHfdK. Griech.E. B.v. 1890 .... do. Mon.-Anl. Stal. Rte. St. 1000—4000 do....... Oest.Gold-Rte. vest.SUb.-Rte. Oesterr.Localb. verstaatl. . Port. St.-Anl. do....... 103.85 103.95 103.85 103.95 98.50 98.60 103.95 104.05 103.85 103.90 98.80 98.76 102.80 102.80 102 75 102.90 102.80 103.— 102.40 102.40 101.30 101.40 102.70 102.90 102.80 102.90 28.50 28.50 31.10 81.20 90.90 92.— 54.65 55.— 104.60 105.05 87.— 87.20 86.70 87.20 39.— 38.65 25.20 24.65 5 4 3 37, 5 5 4 5 1 1 4 4 47, 5 47. 57 2 4 6 5 8 87. 8V, 37, 37, 4 37, 4 37. Rum. am. Rte. Ruff.Obl. v.80 Schweb. Obl. . do....... Serb.Gld.-Rte. do. Tab.-Rte. Spanische Rte. Türk.Zoll-Obl. bo.cotroJLit.C. do. Lit.D. Ung. Gld.-Rte. do.Kron.-Rte. do.E.B.Gold v. 1889. . . Arg. inn. Anl. do. äuß.v.1888 ChinesischeAnl. Egyptischeunif. M^ic. v. 1890 do. Eisenb. . do. Silber. . Nüte-Ml. Franks. 0.1893 Darmst. 88/94 Gießen . . . . Mainz..... Offenb. 0.1892 WieSb. , 1887 Worms . . . . Worms .... 100.95 102.05 102.80 100.90 62*80 94.60 21.20 103.85 100.30 105.30 63.90 55.10 104.90 105.85 95.-- 85.90 26.50 102.30 101.50 102.10 101.— 103.50 101.50 103.— 102.25 101.10 103.10 103.- 101.— 63.50 95.— 22.30 104*20 100.65 105.40 56.50 105.50 105.90 96.10 88.25 27.35 102.20 102.10 101.— 103.30 100.70 103.— 102.25 4 4 47, 37, 37, 37. 37, 4 4 4 37. 47. 4 4 4 4 3 5 4 3 3 3 3 Lissabon. . . . Rom II—VIII Buenos - Aires v. 1888. . . St«deetzri.)lll. do.S.-Braunf. do. Solms-Lich do.Jsnb.-Birst. Grfl. S.-Laub. gisevh.'PnerU. Deutsch,. Hess. Ludw. v. 1868/69 . . do.v.1874 . . do. v. 1875/78 do....... Homburger I. . PfLl^r Nordb. «uslündtsch«. Elisab.-B. stfr. Kaschau-Oderb. d.1891 . . . Lombardische . Lombardische. Oest. Staatsb. do.. . . . . . do.I.-VIH.Em. do. £K. Em. . do. v. 1885 . . do. Erg.-Retz. 69.50 90.20 73.50 100.30 100.— 92.20 100 — 100.45 100.15 103.25 102.40 101.— 75.60 116.85 104.75 96.40 93.50 92.55 95.20 69.— 90.20 73.50 100.30 100.— 91.90 100.- 100.50 100.50 100.15 102.50 103.45 101.40 75.65 116.80 104.65 96.75 94.20 92.85 1 96.— 4 3 4 3 8 J 4 4 5 47, 3 3 4 4 37» 4 37, 4 4 37. 47, 4 4 37, 4 4 87, 371 Prag-Duxl891 Raab-Oed.v.91 Rudolfb. Gold Jtal. gar.E.B. Livorneser. . . Sicil. v. 1891 ToScanische. . Ruff. Südwest RjSsan -Uralsk Anatolische B. Portug. v. 89 . do. v. 1886 . . Salon.«Mon. . »ftrtkrhft. D.Grndschuld- bank V-VI do. i-n do....... FkfHyp-Bk.M do....... do. Hyp.-Cred. b.l905un!©27 6 29 ... Ldw. Cred.-Bk. Hamburg. Hyp. do.unk.b.1900 do....... Mein. Hyp. alte do. neue do...... do. unk. 1907 89.65 81.50 103.05 55.30 58.30 90.20 91.60 103.30 103.30 85.65 66.50 37.75 54.25 104 — 101.— 101.— 101.70 101.— 100.— 103.80 99.70 102.50 100.20 102.40 101.— 100.10 102.50 100.80 101.— 89.50 81.50 103.20 55.40 58.65 90.60 91.90 103.50 103.40 85.40 66 35 37.20 55.— 104.- 101.- 101.- 101.75 101.— 100.— 103.80 99.80 102.50 100.15 101.85 101.— 100.10 102.50 100.80 101.— 4 4 37, 4 5 4 Pr.H.-Act.alte Pr.H.'Act.neue do....... Goth.unk. 1903 -»erst dH. BuderuS E.W. Eisenb. Rtenbk. -»vK.Attitu. DtscheReichsbk. Frankftr. Bank Berl.Hdlsges.. Darmst. Bank. Deutsche Bank Disct.-Comm. Dresdner Bank Mitteld. Cr.Bk. Oest.Crd.-Anfi. -rdikrie-Attier Nordd. Lloyd . HöchsterFarbw. Bochumer Guß Dortm. Union. Gelsenk. Brgw. Harpen. Brgw. Der. Königs- u. Laura . . . risnli-Zttü». Heff.LudwigsL. Csac.-Agram . Oest. Staatsb. 101.— 102.70 101.— 103.— 103.90 101.50 157.50 177.50 162.70 160.30 196.50 210.90 160.10 117.10 317.— 113.70 433.80 165.— 50.70 172.50 182 — 168.— 118.85 224.Vi 312 — 101.— 102.70 101 — 103.- 103.80 101.50 157.40 177.60 165.10 162.40 202.50 2 i 3.90 163.80 119.80 321.»/, 114.50 434.- 167.85 52.— 175.— 185.90 170.20 119.15 314*7/8 37, 3 4 5 8 27, 3 do.Südb.(Lb). Oest.Ndw.llts. Gotthardbahn. Schwz. Centtal Schwz. Nordost Jtl. Mittelmeer Pr.Henri(Lxb-) fmi«i- in ProcerUr». Bad. Th. 100 . Bayer. Th. 100 Donau-Reg. . Cöln-Mnden. Th. 100 Madrid.... Mein. Th. 100 Oesterr.v.1860 Oldenb. Th. 40 Raab-Graz 100 Türk. frs. 40H per Stück In Mk. Ansbacherfl. 7 Augsburg. „ 7 Brschw.Thlr20 Finnländ. „ 10 Freiburg, fs.l 5 Maüänder,10 Meininger fl. 7 Pappenh. , 7 Venediger L. 80 80.78 167*70 141.40 135.40 98.70 95.— 148.90 140.20 39.50 137.50 128.60 128.90 3^05 41.70 24.70 109.— 58.50 27.70 13.25 22.20 23.50 22.70 79.«/« 237.1/s 167.90 141.60 136.40 95.— 94.60 148.90 157.60 121.50 140.40 136 60 129.45 130.40 93.90 34 50 41.60 110^— 58.30 28 20 13.20 22.30 23.35 22.70 Ukdaction: Ä. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen UniverfitätS-Buch- und Steindruckerei (Pietsch & Scheyda) in Gießen.