°lerie 25 %- „ * L'ZK ren le9» ten RI r? .'A 1S»7 Dimsiag den 2Februar Nr. 27 Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gietzen Hratisbeitage: Hießener Kamilienbtätter. Unnahme von Anzeigen zu der N-chmittagS für de, felfltnben Tag erscheinenden Nummer bi« Bonn. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux d«S In- und Auslandes uchma» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgege«. Redaction, Expediturie und Druckerei: Schutstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Vierteljähriger Flbonuementspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener A,«itte«5täl1er werben dem Anzeiger Wichentlich dreimal beigelegt. Der Hiißener Anzeiger erscheint täglich, »nt Ausnahme deS Montags. ErOes Blatt. ichmer Atrzeiger Kenerat-Itnzeiger. KLlWllM tand. Miersil Wnfff NviMt kkW trrroaskt liyft tiin ing u. 8. w. berühmten, unübertrofitif igefüöt, 'juntsunU -M j., Herr«» 1 «1 i $tr1i Ucker W, $i|i A L. Jhttf lu « Bebl, 'Tttuftabt 33, kitt scwie bei Swger, M uns) jtrtfrfarten M 120., 6dm Wt ftnh bei *661, M Iw -e für Hme5 und Dam war. fechterei Mainz abgehtfert. Ausland. Wiev, 30. Januar. Heute, als am Sterbetage bei Krouprinzeu Rudolf, verweilte Kaiser Franz Joseph längere Zeit am Sarge des Kronprinzen. Auch der Deutsche Rotier hatte durch den Militärattachö Grafen Hülsen-Häseler einen prachtvollen Kranz ntederlegen lassen. Wien, 30. Januar. Authentisch verlautet, daß die diesjährigen Kaiser-Manöver bei FoliS in Ungarn statt- finden werden. Als einziger Gast des Kaisers Franz Joseph wird Kaiser Wilhelm den Manövern beiwohnen. Athen. 30. Januar. Sämmtliche Studenten verließen aus Anrathen des Mettopoliten da- UniverfitatSgebäude. Der Rector gab seine Entlasiung. haben würde, bet. Die Sache sei aber sub judice, sie werde voraus- l sichtlich schon Anfang Februar vor dem Reichstage zur Verhandlung kommm. gftQHer,{§agan führt Beschwerde, daß in Görlitz Jemandem die Lelephonverbtndung abgeschnitten sei wegen Benutzung durch Nachbmn^^r DQn Stephan rechtfertigt dies damit, daß ja in den Vertragen ausdrücklich die Benutzung nur für eigene Zwecke ausgemacht sei. Private Fernsprechstelleo dürften keinesfalls zu öffentlichen Fernsprechstellen auSgestaltet werden. Abg. Müller-Sagan erwidert, in Berlin werde doch seitens der Verwaltung nicht beanstandet, daß die Fernsprechstellen bei den Portiers von sämmtlichen Mtethern des Hauses benutzt würdm. Der Titel wird genehmigt und damit der Rest des OrdinariumS. । Das Extraordinartum wird debatteloS nach den Beschlüssen der Comission bewilligt. ~ , Petitionen um Ermäßigung der Fernsprechgebühren werden den verbündeten Regierungen zur Erwägung überwiesen. Bet den Einnahmen beantragt Aba. Schneider (frs. Dp.) nachstehende Resolution: Der Reichskanzler wolle dahin mitten, daß die Portofreiheiten laut Gesetz von 1869, welche den regierenden Fürsten und deren Gemahlinnen bezw. Wtltwen verblieben seien, aus deren Personen beschränkt würden. UnterstaatSsecretär vr. Fischer: Das Gesetz von 1869 habe die Bedeutung eines Vertrags, der nicht einseitig geändert werden könne, denn es sei die Voraussetzung gewesen für den Verzicht aus I das Postregal der BundeSfürsten. Etwaigen Mißbräuchen wurde wie seither auch gewiß in Zukunft bereitwillig abgeholfen werden. Abg. Bebel (Soc.): Wenn irgend etwas, so könne der Umfang, in dem von diesem Privileg Gebrauch gemacht werde, alS grober Unfug bezeichnet werden, zumal wenn man daran denke, wieviel Wesens man aus dem vielleicht etwa« reichlichen Gebrauch der Freifahrtberechtigung Seitens einzelner Abgeordneter gemacht habe. Man habe doch auch sonst schon genug Privilegien angetastet; diese Portosreiheit sollte überhaupt beseitigt werden. - Abg. Schneider hofft, daß diele Eiörterung und ihre Verbreitung durch die Preffe schon dazu führen werde, daß den schreienden Mißständen auf diesem Gebiete abgeholfen werde-z Der Antrag wird gegen die Stimmen der Freisinnigen und I Socaldemokraten abgelehnt und dann der Rest be8 Postetats un- I verändert genehmigt. Ohne Debatte wird noch der Etat der Retchsdruckeret erledigt. Mittwoch, 3 Februar: Erste Lefung der Grundbuchordnung I und der Converttrungsvorlage. (Schluß 3®/4 Uhr0 Deutscher Reich. Berlin, 30. Januar. Wie aus Graudenz gemeldet wird, wurde der Knecht Johann Malkowskt aus Kreut bei Neuenburg, welcher ein LooS der Berliner Gewerbe- auSstellungS Lotterie gefälscht und dies dem Kaufmann Meyer in Neuenburg unter falschem Namen verkauft hatte, zu sechs Monaten Gefängntß verurthetlt. Auf das Loos war ein Hauptgewinn von 15,000 Mk. gefallen und Kaufmann Meyer war bekanntlich bei Präsentation deS LooseS in Berlin in | Hast genommen worden. Berlin, 30.Januar. Fürst BiSmarck hat dem Vorstand des Vereins Berliner Künstler auf eine An- 1 frage erwidert, daß er in Rücksicht auf seinen Gesundheitszustand davon abstehen müffe, eine Abordnung des Vereins persönlich in Friedrichsruh zu empfangen. Dem Fürsten, der die anläßlich seines 80. Geburtstages ihm verliehene Ehrenmitgliedschaft deS KünstlerveretnS angenommen hat, sollte nachträglich die prächtige Votivtafel, die nach Carl HoffackerS Entwürfen geschaffen ist, überreicht werden. Nunmehr wird die Votivtafel nach FriedrtchSruh gesandt werden. Berlin, 30. Januar. An der internationalen Sani'- tätS-Co nferenz am 10. Februar zu Venedig werde wahrscheinlich der Director im Reichsgesundheitsamte Dr. Köhler sowie ein Medicinal-Sachverständiger theilnehmen. Berlin, 30. Januar. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Der neue russische Minister der auswärtigen Angelegenheiten Graf Murawjew wird heute auf der Rückreise nach St. Petersburg hier eintreffen. In Berlin befindet sich der Staatsmann, den das Vertrauen seines Herrschers in verhältnißmäßig jungen Jahren auf einen so hohen Posten im Dienste seines Vaterlandes gerufen hat, auf einem ihm wohl bekannten Boden, denn Graf Murawjew hatte während seiner diplomatischen Laufbahn, die er Dank seiner, von Allen, die mit ihm verkehrten anerkannten Befähigung, so rasch zurückgelegt hatte, längere Zeit in der deutschen Hauptstadt geweilt und viele persönliche Beziehungen hier zurück- gelaffen. Graf Murawjew wird aus dem Empfang beim Kaiser sowie aus dem Verkehr mit unseren leitenden Staats- männern den Eindruck bestätigt finden, daß heute so wenig wie früher eine Interessen-Verschiedenheit vorhanden ist, die der Fortdauer einer für beide Staaten gleich erfreulichen I Uebereinstimmung der auswärtigen Politik im Wege stände. Kiel, 30. Januar. Heute Mittag 12 Uhr ist im könig- | lichen Schlöffe die Taufe des jüngsten Sohnes des Prinzen Heinrich vollzogen worden. Der Kaiser fungirte bei dem Tanfacte als Pathe. Der Prinz erhielt die Namen Wilhelm, Victor, Karl, August, Heinrich, Sigismund. Letzterer I Name ist der Rufname. Als Taufzeugen waren u. A. ge- Januar 1897 Wil laden: Die erbprinzlich Metntngen'schen Herrschaften, der Erbgroßherzog von Oldenburg, die in Schleswig-Holstein wohnenden Mitglieder fürstlicher Häuser, Gras Waldersee mit Gemahlin, der commandirende Admiral von Knorr mit Gemahlin. Nach dem Tausacte fand Galatafel statt. Zu der Abends im königlichen Schlöffe stattfindenden Festvorstellung sind eine große Anzahl Einladungen ergangen. Hildesheim, 30. Januar. Amtlich wird gemeldet: Sämmtliche zu der BetriebSinspection Hildesheim gehörende« Strecken, auch Strecke Grauhof—Goslar, find wieder voll- ständig in Betrieb genommen. Wiesbaden, 30. Januar. Bei der gestern auf Schloß Rumpenheim stattgehabten Taufe der Zwillingssöhne del Prinzen Friedrich Carl von Heffen erhielten dieselben die Namen Philipp und Wolsang Moritz. Hamburg, 30. Januar. Die heute erfolgte Abstimmung aller Strikenden ergab 72 pCt. für Fortsetzung des Strikes. „ Hamburg, 30. Januar. Die Central - Strike - Com- Mission trat gestern Abend zu einer Sitzung zusammen, welche bis heute früh 3 Uhr dauerte. Schließlich wurde einstimmig beschloffen, den Ausständigen die Wiederaufnahme der Arbeit zu empfehlen. Dresden, 30. Januar. Auf sieben sächsischen Nebenbahnen ist infolge von Schneeverwehungen der Verkehr unterbrochen. Auf den Hauptbahnen erleiden die Züge bedeutende Verspätungen. Amtliche»» Theil. Bekanntmachung, betreffend: Maul- und Klauenseuche zu Bellersheim. Nachdem die Maul- und Klauenseuche zu Bellersheim erloschen ist, werden die angeordneten Sperrmaßregelv hiermit wieder aufgehoben. Gießen, den 1. Februar 1897. GroßherzoglicheS Kreisamt Gießen. v. (Sagern. bm- 40 A' .. UM- Üsirstg, rd e«»’ Kausaialin AhnM M-Min». jruar, Abends M laskenöal estMl (6ife Stil). 1(S ?«6ramtu ll. 1 KMknauWm itobti ®tlb: Sel* ». Sydos: Latz blifer Borraurf unbegtünbtt Ist, beweist die Thatsache, daß wir auf die vorjährige Resolution hin die Lelevbongebühren für den Umkreis von 25 Kilometer herabgesetzt I Haben. Renten an Bevollmächtigte sind nicht durch die Postoerwaitung ->u zahlen, sondern Seitens der Berufsgenossenschaften. Wenn wir erstere Zahlungen ablehnen, so halten wir uns damit nur genau an -aS Gesetz, mit der Zahlung der Renten an die Arbeiter selber bat das gar nichts zu thun. , , Abg. Singer (Soc.): Auf welche Weise der gestern von mir «besprochene Erlaß bekannt geworden, ist gleichgiltig. Ein Minister, Ü>r in Frankreich oder England dem Parlamente die Antwort über | «inen solchen Erlaß verweigerte, würde alsbald seine Entlasiung rrbalten. Was Alles bet der Postverwaltung möglich ist, zeigt eine Verfügung eines Herrn Postdirectors Schüßli in Oberhausen, in welcher von Packelt:ägern als von Ochsen und Stuck Rindvieh gesprochen wird WL6EA Rath Wittko: Wir kennen die betr. Verfügung nicht, sollte sie bestehen, dann würde natürlich Mißbilligung eintreten. Abg. Liebermann von Sonnenberg (Ref.-P.) führt Beschwerde über Annahme und Bestellung von Drucksachen bei Berliner Postämtern, sowie über mangelhafte Durchführung der postalischen Sonntagsruhe, speciell auf Kosten der Unterbeamten. Eine leichtere Sommerkleidung, namentlich für die Landbriefträger, sei nothwendig. Geh. Rath Fritsch: Eine Beschwerde über mangelhafte Packet- annahme ist uns nicht zugegangen, die Sache soll aber geprüft werden. Betreffs der Sommerkleidung bestehen gewisse Bedenken. Die seit wahren angest-lllen Ermittelungen werden aber fortgesetzt und es ist ?a möglich, daß sie noch zu einem anderen Ergebniß führen. DaS Gehalt des Staatssecretärs wird genehmigt und die von der Commission beantragte Resolution betr. Besch, änkung der Packet- bestellung an Sonntagen auf Estsendungen angenommen. Bei dem weiteren Besoldungstitel: Oberpostdirectionen, Titel 18, Bureaubeamte 2. Klasse, beantragt Abg. Müller-Sagan Erhöhung des Gehaltsmaximums von 8700 Es enffteh^hierüber zunächst eine längere GeschäftSordnungs- bebatte^ welche damit endet, daß sämmtliche Besoldungsanträg«- an die Budgetcommission verwiesen werden, da diese ohnehin rwch,über die BesoidungSoorlage der Regierung zu berathen und eine Beschluß, fasiung bis nach Vorliegen der analogen Beschlüsse in Preußen, »erMrten bat Vervollständigung der Telegraphen- aulagen" Weißmacher ouf das bekannte Urtheil des Oberlandes- •erid)t6 in Breslau hin, welches die Städte berechtige, gegen die Inleauna von Telegraphennehen auf Grund ihres Befitzrechts an >en Straßen Widerspruch zu erheben. Trete das Reichsgericht dieser ünttrfieibuna bei so erwachse der weiteren Ausdehnung be§2elegropbens n^e? die a?ößte Gefahr? Ebenso durch die electrischen Straßen- bahnen^wofern nicht Telegraphen-Verwaltung und electrtsche Bahnen auf einander billige Rücksicht nähmen und besonders die letzteren Lö higt würden, fick bei Anlegung von Starkstromanlagen jeder 8eeinträchtigung der Telegraphen- und Telephonanlagen durch ent- $12 des T«-n- EXecS Vorredner in Bezug auf die Folgen, welche dieselbe für die Ausbreitung des Telegraphen- und TelephonnetzeS irt «*«.**“ 1 ! aWÄ. L£hr- - Ende! Dr leeballwttjen. eine 10 der lchöcha ^scheinen jugefagt pälds Dom Beumw Srofie Affeujagd. Confectregen. ten Lügen-ru-erfchasi DemtscheI Veich-tag. 165. Pleuarfitzung. SamStag den 80 Januar 1897. Die Berathung des Etats der Post- und Telegraphenverwal- hmfl, Titel Gehalt deS Staatssecretärs, wird fortgesetzt. Abg. Bumiller (Str.) wünscht Ausdehnung der postalischen VanntigSruhe über die ges-tzlichen Feiertage hinaus auch auf die kirchlich „gebotenen" Feiertage. Im Fürstenthum Hohenzollern werde ►on allen Verwaltungen auf alle diese katholischen Feiertage gebührenv Rücksicht genommen, nur von der Reichspost nicht. StaatSsecretär v. Stephan: Die Reichspostverwaltung kann da nicht ohne Weiteres vorgehen, zumal es sich doch auch um den Bisenbahnpostbetrieb handelt. Wir haben unS daher mit der preußischen Bmtralstelle in Verbindung gesetzt und eine Entscheidung von da liegt noch nicht vor. r ., .. ... Abg. Förster (Ref.-P.) kommt nochmals auf die Ungerechtig- teiten zurück, welche durch die Einführung des Altersstufensystems tzorbeigeführt seien. , _ . . Abg. Fischbeck (frs. Vp.) verwahrt seine Freunde dagegen, eine Vertheuerung des Zeitungswesens zu wollen. Ihr Verlangen »ach Reform deS PostzeetungSlarifs laufe nur auf eine gerechtere «ertheilung der Lasten des Tarifs hinaus. Wenig befriedigt habe 6bn die Antwort vom BundesrathStische bezüglich der an den Tele- »rammen geübten Censur. In dem Dank von hiesigen Productm- Mnbletn an die Wiener Börse seien sogar die Worte „Schulter an !4chulter gehen gegen solche Angriffe auf die Börse" von der Tele- .iravben-Behörde beanstandet worden. Weiter bemängelt Redner, «ie die Post der im Unfallgesetz statuirten Verpflichtung zur VerauS- . «guna von Unfallrenten nachkomme, sowie den FiScalismuS der 'Verwaltung und ihr ablehnendes Verhalten gegen Wünsche deS Wslffv telegraphisches 6ovrefponbc$M»B«xts«. Riel, 31. Januar. Bei dem gestrigen Festmahl im königlichen Schlöffe brachte Seine Majestät der Kaiser einen Trinkspruch auf den jungen Prinzen Sigismund aus. ^Hente Vormittag wohnten Seine Majestät der Kaiser und Seine Königliche Hoheit Prinz Heinrich nebst ihrem beiderseitigen Gefolge dem Gottesdienste in der Garnisonktrche bei, zu welchem auch Abordnungen der Besatzungen der im Hafen liegenden Kriegsschiffe erschienen waren. ES herrscht hier klares Frostwetter. Pari«, 31. Januar. Bet dem deutschen Botschafter Grafen Münster fand gestern ein EmpfavgSabend statt, zu welchem Casimir Perier mit Gemahlin, der Präsident der Deputirtenkammer, Loubet, der Mtnisterpräfideni Meline und die übrigen Minister, sowie viele Senatoren und Deputirte erschienen waren. Auch die Angehörigen der Aristokratie hatten sich sehr zahlreich eingefunden. Depeschen deS Bureau „Herold." Berlin, 31. Januar. Der Kaiser wird sich nach den getroffenen Dispositionen die geretteten Mannschaften deS „Iltis" am 8. Februar im königlichen Schlöffe vorstellen (Q^C Berlin, 31. Januar. Der russische Minister deS Auswärtigen, Graf Murawjew, ist gestern Abend hier ein- getroffen und am Bahnhofe von dem gesammten Personal der russischen Botschaft empfangen worden. Bei dem ihm zu Ehren in der russischen Botschaft veranstalteten Diner erschienen u. A. der Reichskanzler Fürst Hohenlohe, sowie sämmtliche Mitglieder der russischen Botschaft. StaatSsecretar Marschall hatte sich entschuldigen laffen. Nach Beendigung deS heute Abend beim Reichskanzler stattfindenden D>nerS fährt Graf Murawjew zum Kaiser nach Kiel, um dort morgen Mittag in Audienz empfangen zu werden. Morgen Aoend wird Graf Murawjew in Berlin wieder etntreffen und von hier nach kurzem Ausenthalt die R-«e nach P-t-riburg fort. ^'"Petersburg, 31.Januar. Im Watsenhause zu Saran«k im Gouvernement Pensa brach Feuer auS, wobei acht Kinder verbrannten. Brüssel, 31. Januar. Die hiesigen Blätter bringen daS Portrait der Prinzessin Luise, der ältesten Tochter deS Königs Leopold, und Einzelheiten über deren Flucht mit einem Wiener Husareu-Lirutenaot nach Paris und Wien. Berlin, 1. Februar. Im ReichstagSgebäude fand gestern die constitutrende Versammlung zum Zwecke der Ei nri chtu n g deutscher Nationalfeste statt. Anwesend waren hervor, ragende Vertreter deS Deutschen LehrerveretnS, deS Patrioten- Hundes, deö altdeutschen Verbandes, deS KrtegerbundeS, der Universitäten u. s. w. Die Versammlung nahm einstimmig den Plan auf, daS erste deutsche Nationalfest im Jahre 1900 abzuhalteu. Ja daS Präsidium wurden 36 Herren gewählt, deren Zahl auf 48 erhöht werden soll. Zam ersten Vorsitzenden wurde der Abgeordnete v. Schenckendorff-Görlitz gewählt. Die erste Vicepräfideutenstelle ist für TÜddeutschland Vorbehalten. Hebet die Wahl deS Ortes wurde kein bindender Entschluß gefaßt. Die Frage, ob eine ständige oder wechselnde Feststätte rathsam ist, wurde zu Gunsten einer ständigen entschieden. Kiel, 1. Februar. Der Kaiser machte gestern Nachmittag mit der Prinzessin Heinrich und den anderen Fürstlichkeiten eine Schlittenfahrt nach Hammelmark. Wien, 1. Februar. Die gestrige Schubert-Gedenkfeier wurde durch eine Festmesse, einen Sängeraufzug am Schubert-Monument, VolkSconcert unter freiem Himmel und Abends durch einen Commers gefeiert. Pari«, 1. Februar. Der „Figaro" bringt aus Brüffel ein kategorisches Dementi der falschen Nachrichten über die Prinzessin Luise. Pari», 1. Februar. Der Muselmann Greuier gründet demnächst hier ein fraoco-arabischeS Blatt. Bordeaux, 1. Februar. Ein Sturm bei dem Thau- weiter richtete im hiesigen Hafen gestern großen Schaden an. Zahlreiche Boote wurden umgeschlagen. Der Untergang mehrerer Fischerboote mit der Mannschaft wird befürchtet. Limoges, 1. Februar. DaS hiesige Hospital ist infolge einer Explosion abgebrannt. Die Kranken konnten gerettet werden. Newcastle, 1. Februar. Ein Argentinier, NarnenS.Loffez, sprach gestern beim hiesigen argentinischen Consul vor, dem er während der Unterhaltung mit einem Rafirmeffer eine schwere Verwundung am Halse beibrachte. Der Mörder wurde verhaftet.'. Cocefcs unb prwhjklkf. Hießen, den 1. Februar 1897. ** Empfang. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog empfingen u. A. den LandgerichtSrath Dornsetff von Gießen. Die neuen Großherzoglich Hessischen 3°/oigen Staatl- fchnldverschreibuvgeu sind auf Veranlasiuug des Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen auf den Börsen zu Frankfurt, Berlin und Hamburg eiugeführt worden. *♦ Oberheffischer Geschichtsverein. Krankheit und andere widrige Umstände haben eS veranlaßt, daß der Oberhessische Geschichtsverein, abgesehen von der Vertheilung des sechsten Bandes seiner Mittheilungen, lange nichts hat von sich hören laffen. DaS neue Beretnsjahr wird er jedoch mit einem um so anziehenderen Vortrage beginnen. Herr Geheime Ober- schulrath Dr. Soldan hat verspräche«, am 18. d. MtS., anlehnend an einen früheren Vortrag, Mittheilung zu machen von den neuesten Ergebnissen der Limesforschung, und zwar gerade der Strecke, die unS am nächsten liegt, da seine letzten Arbeiten die Erforschung deS PfahlgrabeuS zwischen Butzbach und Kloster Arnsburg bezweckten. Gerade dieser Thetl ist einer der wichtigsten- denn er enthält einmal die nördlichste Ecke des wetterauischen LtmeS, hinter welcher sich sicherlich rin großes Castrum befand, und endigt anderseits mit dem Uebergang des PfahlgrabenS über die Wetter, wo es galt, ganz besondere Schwierigkeiten zu überwinden. Wir möchten daher schon jetzt die Aufmerksamkeit der Mitglieder und Freunde des Vereins auf diesen hoch intereffanteu Vortrag richten. **Pr. Schubert-Coucert des Eoucert - Vereins. Wie alle bedeutenderen Concertdirectiouen, so hatte auch der Vorstand deS Concert-Vereins zu Gießen für den hundertsten Geburtstag des gewaltigen TonheroS Franz Schubert eine würdige Feier in Gestalt eines OrchesterconcerteS unter Mitwirkung des bekannten Schubert-Interpreten und Concert- sängerS Herrn Anton SistermanS aus Frankfurt und des Damenchors vom hiesigen akademischen Gesangverein veranstaltet, in dem nur Compofitionen des genialen Ton- setzerS zum Vortrage gelangten. DaS vielseitige und intet- effante Programm enthielt an Orchesierwerkeu die beiden Sätze der unvollendeten D-moll-Symphonie, den Entr’act Nr. 2 in B-dur aus dem Drama „Rosamunde" und den ungarischen Marsch aus dem divertissement ä. la hongroise in der Instrumentation von Fr. LiSzt- die Interpretation deS 23. Psalms hatte sich der Damenchor des akademischen Gesangvereins im Verein mit dem VereinSorchefter zur Aufgabe gestellt, und Herr SistermanS endlich hatte sich eine Anzahl von Gesängen aus den Liedercyclev „Winterreise" und „Die schöne Müllerin" zum Vortrag auSersehen. Zum äußeren Zeichen der festlichen Veranstaltung war daS Dtri- geutenpodtum mit einer von Blattpflanzen umrahmten Schubertbüfte finnig decorirt. Das Hauptverdieuft am guten Gelingen des Ganzen gebührt unbestritten Herrn Univer- fitätSmusikdirector Trautmann, der die einzelnen Chor- und Orchestersätze mit großer Sorgfalt eivstudtrt hatte und denselben Dank seiner vorzüglichen Dirigententugenden, die wir schon im vorigen Concert mit Wohlgefallen an ihm bemerkten , zu glänzender Wiedergabe verhalf. Besonders waren es die einzelnen Themata der Symphonie, welche in de« verschiedenen Schattirungeu überall aufs Wirkungsvollste hervorgehoben wurden, was bei Schubert, der ihm lieb ge- nicht immer leicht Richtung ein neuer beschleunigter Personenzug vorgesehen- ferner soll der nach 5 Uhr Nachmittags von Gießen abgehende gemischte Zug, der jetzt tu Alsfeld endigt, in einen Personenzug umgewavdelt und nach Fulda fortgeführt werden, von wo nach 9 Uhr Abends ein weiterer Zug nach Alsfeld abgehen wird. Auf der Linie Gießen—Gelnhausen wird, wie im vorigen Sommer, ein kurz vor 6 Uhr Morgens von Gießen abgehender Zug neu eingelegt, während der zweite Zug mit günstigen Anschlüffen von allen in Gießen einmündendeu wordeue Melodien gern und oft wiederholt, ist. In allen Orchestersätzen berührte auch diesmal die einheitliche Behandlung des Streicherchores, die uns in Herrn Trautmauv den erfahrenen Geiger erkennen laßt, wieder äußerst wohlthuend. Volle Anerkennung gebührt auch dem Bläserchor, namentlich den Holzbläsern, denen wir an dieser Stelle ein besonderes Bravo für ihre guten Leistungen zurufen. Der Damenchor des akademischen Gesangvereins hielt sich im 23. Psalm recht wacker, doch hätte unseres Er- achtens eine stärkere Besetzung deS ersten Sopran nicht schaden können. Ein vorzüglicher Concertsänger und Schubtrt- Jnterpret ist Herr Anton SistermanS, der als solcher schon seit Jahren einen Weltruf besitzt und auch das hiesige Publikum durch seine von Herrn Trautmaun musterhaft begleiteten Vorträge entzückte. Von seinen gestrigen Darbietungen nennen wir „Der Neugierige" und die auf stürmisches Verlangen gespendete Zugabe „Der Wanderer" als besonders wohl gelungen. Einen gewaltigen Eindruck machte der ungarische Marsch auS dem divertissement hongroise, welcher im Gewände der von Anfang an in ihren Wirkungen fortwährend sich steigernden LiSzt'schen Instrumentation einen glänzenden Abschluß des ConcerteS bildete und durch besonders reichen und herzlichen Beifall ausgezeichnet wurde. ** Dr. Haym-Concett. Bei dem großen Interesse, welches daS Concert deS Dr. Haym erregt, dürfte eS von großem Jntereffe fein, ein Urtheil der Elberfelder Kritik zu hören. Auch dort kannte man den Künstler als Sieger bisher nicht, wurde aber auf daS Angenehmste überrascht. Der Bericht lautet: Der Löwe-Abend, den Herr Dr. HanS Haym gestern veranstaltete, dürfte Manchem eine große Heber- rafchung gebracht haben. Die meisten Zuhörer find sicher ebenso wie wir mit ziemlich gemischten Gefühlen zum Jünglingshause gewandelt. Ein Dirigent, der plötzlich öffentlich fingen will! DaS wird wohl mehr ein Doziren als ein Singen werden, dachten wir und wurden in dieser Ansicht bestärkt, als Herr Dr. Haym mit einer Vorlesung über Löwe begann. Aber diese Heberraschung, als er dann die erste Ballade sang! Daß die Technik des VortragS bis aus'S feinste ausgearbeitet sein würde, war bei dem ausgezeichneten Musiker Haym selbstverständlich und daS hatte ja auch wohl Jeder erwartet — aber Herr Dr. Haym hat auch Stimme! Hnd zwar eine Stimme von soviel Wohllaut und Kraft, daß es unverantwortlich von dem Dirigenten Haym ist, uns den Sänger Haym so lange vorenthalten zu haben. DaS Organ Hayms characterifirt sich als ein in allen Lagen gleichmäßig gebildeter, in der mittleren nur zuweilen etwas vtbrireuder, ziemlich hoher Bariton, der durchaus geeignet ist, höchste Anforderungen zu befriedigen. Jedenfalls hat sich Dr. Haym gestern als ein Balladensänger allerersten Ranges vorgestellt, dem wir hoffentlich von jetzt an recht häufig im Concertsaal begegnen. Denn an solchen Stimmen haben wir im Wupper- thale, wo wir in der Kunst nicht concurrtren können, wie der Herr Oberbürgermeister sagt, wahrhaftig keinen Heberfluß. D. h.: auswärtige Concurrenz braucht Herr Haym ebenso wenig zu scheuen! △ Den ersten Ball verlebten vergangenen Samstag Abend die Schülerinnen und Schüler deS Herrn Tanzlehrer Jos. Möhl im Feftsaale der „Cafe Leib". Die freudtg-erregten Gesichter der jungen Damen und Herren bestanden die Feuerprobe der absoloirten Tanzstunden aufS Beste, denn die Touren- und Contretänze klappten recht zufriedenstellend und stellten dem Streben des Tanzlehrers daS beste Zeugniß aus. Der Saal war dicht gefüllt und nicht nur das junge Volk, nein, auch die Balleltern und eingeladenen Gäste amüsirteu sich bis zur frühesten Stunde. ♦* Der Hessische Fechtverein Waisenschutz hielt gestern Abend in Leids Saal seinen Maskenball. Derselbe war außerordentlich stark besucht, die Zahl der Zuschauer eine überaus große. Wir glauben, daß ein hübscher Heberschuß zu Gunsten eines Waisenhauses an die Oberfechterei Mainz abgeliefert werden kann. •* Sectio» Gießen bei Deutschen und Oesterreichischeu Alpeuvereius. Wir verfehlen nicht, unsere Leser auf den nächsten Vortrag aufmerksam zu machen, den Herr Th. Haubach über seine Reise nach Norwegenund Spitzbergen halten wird. Das Jntereffe für eine Schilderung dieses polaren gebirgigen Eilands und der Fjordküste Norwegens liegt schon in der modernen Richtung deS ReisetriebS begründet. Arktische Gegenden, die noch vor Kurzem sich nur dem wiffenschaftlichen Drange des Forschers erschloffen, bilden jetzt schon das Reiseziel des Touristen. Daß eS zu den Aufgaben der Alpenvereine gehört, auch die Kenntniß dieser eisreichen Gefilde zu verbreiten, beruht auf der vielfachen Aehnlichkeit der Natur des Hochgebirges und der polaren Landschaft. Treten die verwandten Züge schon in den klimatischen Zuständen einigermaßen hervor, so drängen sie sich namentlich bei der Betrachtung der Firn- und EiS- bedeckung, der Vegetation und deS thterischen Lebens auf. Auch die landschaftlichen Reize jener unwirthlichen Gebiete, an deren Grenze unser Reisender unS führt, die Pracht der auf- und untergehenden Sonne, die wilden Fjords, die Gestalt und Farben des Eises können sich mit den Schönheiten deS Hochgebirges meffen. •• FleifchereiberufSgenoffeuschaft. Auf Grund des § 46, Absatz 3, des Hnfallverficherungsgesetzes vom 6. Juli 1884 hat das Reichs-Versicherungsamt im Einvernehmen mit den betheiligteu Centralbehörden Karlsruhe zum Sitz deS Schiedsgerichts der Fleifcheret-BerufSgenoffenschaft für den Bezirk Württemberg, Baden, Hessen, die Hohenzollernschen Lande, Elsaß Lothringen und der Pfalz bestimmt. ** Ans bet letzten Sitzung bei Eifeubahvbeiraths theilt der „Darmst. Tgl. Anz." u. A. mit, daß sich der Eifenbahu- betrath mit den Entwürfen zum diesjährigen Sommerfahrplan beschäftigte. Der Entwurf des Fahrplans für die Oberhessischen Eisenbahnen weist mehrere erhebliche Berbefferungen auf. Zwischen Gießen und Fulda ist in jeder Bahnen um 811 Hhr von Gießen nach Gelnhausen abgeht. Der Abendzug von Nidda nach Gießen, der bisher nur Sonntags im Sommer befördert wurde, soll künftig täglich verkehren. Weiter wurde mitgetheilt, daß beabsichtigt sei, wir dem Eintritt der Hessisch-Preußischen Eisenbahngemetnschast am kommenden 1. April auf den Oberhesstscheu Elsenbahue» die preußischen Personentarife und die vierte Wagen- klasse einzusühren- mit einer Aenderung der Personentarise auf den hessischen Strecken der LudwigS-Eisenbahn soll dagegen noch zugewartet und zunächst der für die Direktion», bezirke Mainz und Frankfurt einzuberufende Bezirks-Eisen- bahnrath darüber gehört werden. t Aul dem Kreise Büdingen, 31. Januar. Am 16. und 17. Februar wird in Nidda und am 23. und 24. Februar zu Büdingen der sog. Petri markt abgehalten — die beide regelmäßig stark besucht find. Aus dkm Büdinger Markte findet gleichzeitig eine Derloosung von Vieh, land- wirthschaftlichen Geräthen u. dgl., sowie eine Viehprämiirung statt, und kommen etwa 150 lebende Gewinne, darunter ein Haupttreffer mit 300 Mk. zur Verloosnng. — Gestern zeigte die Nidda auf der Strecke Hnter-Schmitteu—Nidda wieder einmal die, jedenfalls durch Fabrtkabwaffer verursachte, rothe Färbung, welche den Fischen nachtheilig sein soll. * Die Nausen Feier in Bonbon. Am 8. Februar wird der Prinz von Wales in einer Versammlung der Geographischen Gesellschaft zu London Nansen eine goldene Medaille überreichen zur Anerkennung der hervorragenden Verdienste deS berühmten Forschers. ES ist dies eine um so größere Ehre, als Nansen wahrscheinlich der jüngste Empfänger einer solchen Auszeichnung der Gesellschaft ist- er steht im 37. Lebensjahre. Mit welchen Gefühlen mag er jetzt vor die illustre Gesellschaft treten, wenn er dabei seine» Vortrages im November 1892 gedenkt, als er vor derselben Gesellschaft den Plan zu seiner Reise entwickelte. In seinem Werke „In Nacht und EiS" (Leipzig, F. A. BrockhauS) erzählt er, welchen energischen Widerspruch er seitens der hervorragendsten englischen Autoritäten fand. Wie sehr haben sich jene HnglückSpropheten über den endlichen AuSgang der Reise getäuscht! Bet der Lectüre der soeben erschienenen 5. Lieferung wird man freilich finden, daß die Situation zu Beginn der Fahrt für Nansen und seine Leute eine recht bedenkliche war. Sowohl im Kartschen Meer, dem „Eiskeller", al» auch weiter ostwärts an der sibirischen Küste war Nansen nahe daran, mit der „Fram" im Eise stecken zu bleiben, dadurch mindestens ein Jahr zu verlieren oder der Expedition ein vorzeitige» Ende bereitet zu sehen. Weiter zeigt ein von dem berühmten Maler Sinding nach einer Photographie Nansens gezeichnetes Bckd einer Walroßjagd, wie auch die Thierwelt dem Eindringen der Expedition in jene ungastlichen arktischen Regionen Widerstand zu leisten versuchte. Aber aus dem zweiten Vollbilde „Die Feier de» Berfaffung»tageS (17..Mai) in hohen Breiten" ersehen wir dann, daß die Framleute alle Anfangsschwierigkeiten überwandten, auch in jenen höchsten Breiten den Humor nicht verloren und eS sich nicht nehmen ließen, den Ehrentag deS Vaterlandes in mög- lichst festlicher Weife zu feiern. Citeratn» und Kauft — Die kritische Gesammtausgabe der „Briefe Schillert, die Fritz JonaS (im Verlage der Deutschen Verlags-Anstalt, Stuttgart, Leipzig, Berlin, Wien) besorgt hat, liegt nunmehr mit den letzten zehn Lieferungen, welche die Nummern 70 diS 80 tragen (die Schlußlieferung zeigt eine Doppelnummer), abgeschlossen vor uns, ein großes und erfreuliches Werk, daS den Freunden unserer Litte- ratur und insbesondere den Verehrern der Persönlichkeit und der Muse Schillers — und wer von jenen zählte nicht zu diesen? — einen hohm und edlen Genuß verheißt und darbietet. Der Herausgeber hat sich der Aufgabe, die er sich gestellt, mit aller denkbaren Sorgfalt und Umsicht entledigt Er selbst kennzeichnet in dem ausführlichen Schlußwort, das er dem Werke mit auf den Weg gibt, diese Aufgabe dahin, die Briefe Schillers „in der möglichen Vollständigkeit und in der erreichbaren Zuverlässigkeit des Wortlauts" vorzulegen. Die Anmerkungen, mit denen er sie begleitet hat, er- theilen Aufschluß über den Ort, wo die Originalbriefe aufgehoben werden, über die Druckverlage, die ersten Drucke und die Briefe, auf welche jeder einzelne trief Schillers antwortete und durch welche jeder beantwortet wurde. Die Anordnung der Briefe ist chronologisch, so daß die „Briese als eine Hauptquelle der Biographie Schillers nach der Folge seiner Lebenslage die Entwicklung seines Geistes und den immer wachsenden Kreis seiner Beziehungen zu den Zeitgenossen klarlegen und in ihrer Gesammtheit an sich schon einen fast vollständigen Ueberblick über seine äußeren LebenS-Ver« hältnisse, seine persönlichen Beziehungen und das Entstehen seiner Werke gewähren". JonaS spricht die Hoffnung auS, daß, wenn er selbst nicht dazu kommen sollte, sich ein Andrer finden wird, der nunmehr auch alle oder doch die zerstreuten Briese an Schiller vollständig sammelt. Dem schon erwähnten Schlußwort ist noch ein von Albert Leitzmann bearbeitetes Register angefügt, daS in ein Register der Schtller'schen Werke und in ein Pefonenregister zerfällt. (Breslauer Zeitung.) Eingesandt. Gießen, den 1. Februar 1897. Z«m gestrige« E-ncert del Eoncert-BereivS. Beim Schluß des gestrigen ConcertS entstand an den Ausgängen ein wahrhaft beängstigendes Gedränge. Mancher machte eine Massagekur durch, an die er jetzt noch mit Unbehagen zurück- denken mag. Mancher fragte sich auch, was wird geschehen, wenn hier bei überfülltem Hause einmal Feuer ausbricht? Die Antwort lautet: Ein unübersehbares Unglück. In Gießen schießen die öffentlichen Sauten wie Pilze aus dem Erdboden, für daS dringend Roth- “9 UäÄJ J ft'" 5t >« - «feft ÄÄjSfc '°ll tün th ”UtW i*.‘Ä‘. 'btt^ di- vi^te 'enillg der B,rs dlvigs-Eis.„? ?°ntDt6t 4ti; ih a»!8.w ■AVä ™6*Ä'imlin,‘l Ät'SM Sä** a” 8- Frbruar mit; x ammlung drr Aogmt ««« 8°ldeneMedaill! hetDorragtnbtn verdiwb oit« eine um sg «z^, :t 1^9^ Empfänger tir ist) rr steht im 37, grt|, 8 er jktzt vor dir iQcv M feine« DortrageS s v°r betidbtn GeseDof! lkeltr. Ja (einem Seck A. Brolkhan«) erM er, (ritrnk ber beroonagenb: Wie sehr haben ft«i jene ?en Auiganz der Reife gt> eben erflhienenen 5. Liest- ? die Situation zu Beginn rote e/ne recht bebentliji r, Sem „WOtr", all ifchen Mfte toax i W ^dtn bUKbto, Wtxtn vdrr der T;pedilic- izen. Weiter zeigt ein neu nach einer Photograph Walrohjagb/ wie auch di: pedition in jene ungastlitic zu leisten versuchte. Sbn Keier M SerWngltag-i rsehen wir bann, baß bit iten fibeittaubten, auch m nicht verloren und e« M de« SßatttlanM in ch 6 Kauft ÄS s&S* y .ti t deSWorileuti be> * * denen er H« yc« flUfgi6ob® die OWW nfl« ®J?£ unb bulch velchi is antwortete un n9. w J‘‘Ä w* »- 6«® . yoW her feine 5ftnlflt()tn (ev>° aen nnb 6e8a dj wenn« \ Öffnung aa?' btnfi Wirb, bf At*Ä> ^SxZÄi'" rdboben, lur wendigste, ein ausreichendes Concert- und Theaterlocal, ist kein Geld vorhanden. Damit stellt sich die Bevölkerung von Gießen geradezu ei« UrmuthSzeugniß aus. Wenn einmal eine Katastiophe em getreten ist, wirb der Concertsaal gebaut werden, beffn sind wir sicher, aber Diejenigen, die heute aegen das Projeet aaittren,, laden eine Verantwortung auf sich, die sie angesichts der oben geschilderten Mißstände nickt übernehmen können. Zunächst ist es die Pflicht der Polizeibehörde, dafür zu sorgen, daß die Ausgänge des Clubsaales, soweit dies eben möglich ist, verbesiert und vermehrt werden. -x- Schiffsnachrichten. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhof. Bremen, 30. Januar. sPer transatlantischen Telegravh.s Der Schnelldampfer Trave, Capt. C. Thalenhorst, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 4 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angenommen. Bremen, 30. Januar. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer München, Capt. A. v. Cöllen, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 8 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Briefkasten. Langjährige Leserin. Das Gedicht wird veröffentlicht, wenn Sie unS Ihren Namen, der natürlich von uns geheim gehalten wird, angeben. Red. Apichlw in mthtiffra frnkfirin Liittihrttn. Vpermhau». Dienstag den 2. Februar: Die Afrikanerin Mittwoch den 3. Februar: Der Mikado. Donnerstag den 4. Februar: Der vierjährige Posten. Ouvertüre zu „Rosamunde." Der häusliche Krieg. Freitag den 5. Feinuar geschlossen. Samstag den 6. Februar: Nachtlager von Granada. Cavalleria ruatioana. Sonntag den 7. Februar, Nachmittags 3Ve Uhr: Fledermaus. Abends 7 Ubr: Silvana. Montag den 8. Februar: Der arme Jonathan. «chanspielha«». Dienstag den 2. Februar: Nathan der Weise. Mittwoch den 3. Februar: John Gabriel Borkmann. Donnerstag den 4. Februar: Jägerblut. Freitag den 5. Februar: Die beiden Reichenmüller. Samstag den 6. Februar: Jägerblut. Sonntag den 7. Februar, Nachmittags 3*/i Ubr: Gebildete Menschen. Abends 7 Uhr: kJohn Gabriel Borkmann- Montag den 8 Februar: Goldfische MrchttcheAnzeigen -er evnng.Geinein-e. Montag, den 1. Februar, Abends 8 Ubr: Bibeistvnd« im Confirmandensaal der Jobanneskirche. Matth. Capitel 6 (DaS Gebet des Herrn). Pfarrer Dingeldey Sonntag den 7. Februar findet Beichte und heil. Abendmahl im Abendgottesdienst für die Johannesgemetnde statt. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer erbeten. 9J}ntfpr sollte, ehe sie eine Seite zum Waschen und Baden der Kinder ankauft, die Aeuß rungen von P c 0 s»sso^nuno Aerzten über bte Patent-Myrrholin-Seffe lesen und sich überzeugen, welchen wohlthättgen Einfluß diese Seife auf die zarte Kinder haut ausübt, und rote milde und absolut reizlos fie ist. Ueberall auch in den Apotheken zu 50 Psg. erhältlich. 209 FAY’S ächte Sodener Mineral-Pastillen von medicinischen Autoritäten bei Halsleiden ganz besonders empfohlen, sind in allen Apotheken und Drogerien L 85 Pfg. zu haben. 496 53 und 19 I. V.: Wolfs. 1118 «ngedot der Arbeitnehmer der 946 1124 Frankfurt a. M 1101 | Versteigerungen | Einladung zum Abonnement auf: Die Arbeitsstube 1110 Kemmer, Psandmetster. annoncirten noch Porzellan-, Glas- und Chriftallsachen, Weißzeug, feine Betten usw. 1122 zum Ausgebot. I. A.: F. Hoffmann. 2 1 6 5 1 3 2 3 1 1 und zur vor- bis Die Zusammenkunft ist auf Licherstraße an der 9. Schneise. Dienstag den 2. und Mittwoch den 3. Februar, jedesmal Mittags 2 Uhr findet Fortsetzung der Mobilien - Versteigerung im Bieker'schen Saale statt, und kommen dabei außer den bereits Das Stadtbauamt. Schm andt. Lieferungen, wie: Erd und Maurerarbeiten, Zimmerarbeiten, Schreinerarbeiten, Schlosserarbeiten, Eisenlieferung und Weißbinderarbeiten Kühe, zweijähriger Stier, Stück Kleinvieh, Läuferschweine, Ferkelschweine, Mutter- und 1 Schlachtschwein, Jagdschlitten, 8 3 10 176 11 1 136 25 2 1 4470 50 110 76 2 4,5 Vormittags 11% Uhr, öffentlich verdungen werden. Die Bedingungen liegen bei zur Einsicht offen. Angebote auf t geschriebenem Formular sind bis z genannten Termin verschlossen uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 30. Januar 1897. 1 2 2 Eichenstämme mit 13,88 fm, (darunter 2 Schnittstämme, die übrigen schönes Wagnerholz, Fichten« und Kiefernstämme mit 11,33 fm, Erlenstämme mit 3,28 fm, Eichenstangen mit 0,28 fm, Fichtenstangen mit 1,38 fm, sollen Moutag deu 15. Februar d. I., Gröhe Ausgabe: vierteljShrlich 90 Pf. UNS vor- zum bet Kleine Ausgabe vieNeljührlich 60 Pf. Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag deu 8. Februar 1897, Vormittags 9*/, Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald, im District Lumpenmannsbrunnen, versteigert werden: 1 Buchbinder, 1 Weißbinder, 1 Schneider. rage der Arbeitgeber. 2 Glaser (Rabmemnacher). GkrichtlichkNerstkigerung Mittwoch den 3. Februar 1897,Nachmittags 1 Uhr, wer» den in der Schlierbach'schen Wtrthschaft zu Bieber bei Rodheim rm 0 n ff n ff Conditor, Lacktrer, 2 Hausmädchen. 1 Kindermädchen. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Büdingen. Knaf. Vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Pläne, Arbeitsbeschreibung Bedingungen liegen bei uns Einsicht offen. Angebote auf geschriebenem Formular sind Lauffrauen, Dienstmädchen nach Auswärts, feineres Hausmädchen, Dienstmädchen vom Lande von 16 bis Bestellungen auf die „Arbeitsstube" nehmen alle Buchhandlungen und Dostämter, sowie die Verlagsbuchhandlung von O. de. Liagre i« Leipzig entgegen. Gegen Einsendung von 20 Pfg. in Briefmarken 2 Probehefte franco Verdingung. Das Anfahren von Holz für die städtischen Anstalten, sowie die Leistungen der Tagesfuhren im Rechnungsjahr 1897/98 sollen Dienstag den 16. Februar, Gießen, den 1. Februar 1897. Großh. Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. 1134 Wittwe Hassan, Hoflieferant Frankfurt a. M. empfiehlt feinste Java-Mifchuugeu JL 1.60, 1.70 und 1.80 per Pfund netto, sowie Chinefischeu Thee in bewährtesten Sorten, lose und in allen Packungen. 215 Niederlage bei Eberhard Dort, Gießen. Schuhmacher- 1 Kellner. Dienstag den 9.Februar l. I., NachmittagS 2 Uhr, sollen im Pfandlocale zu Gießen — Seltersweg 11 — gegen Baarzahlung versteigert werden: zwei Hobelbänke, ein Handkarren, zwei Commoden, ein Divan, eine Weckeruhr, eine Nähmaschine Bekanntmachung. Es find neuerdings wiederholt an die Stadt Anforderungen einzelner Hausbesitzer um nachträgliche Vergütung für zum Ausbau von Straßen vollzogene Auffüllung erhoben werden. Diese Anforderungen mußten Seitens der Stadt abgelehnt werden, da weder ein Auftrag "zu der angeblich geleisteten Auffüllung ertheilt, noch diese mit unserer Kenntniß oder unserem Einverständniß ausgeführt war, auch das Maß der Auffüllung diesseits nicht mehr festgestellt werden konnte. Zur Vermeidung künftiger ähnlicher Forderungen machen wir hiermit Bauunternehmer und Bauherrn ausdrücklich darauf aufmerksam, daß derartige nachträgliche Anforderungen grundsätzlich zurückgewiesen werden müssen. Gießen, den 30. Januar 1897. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen 1 Waaner nach Auswärts. 1 tüchtiger Pferdeknecht nach Auswärts. 2 ~ Petrimarkt zu Büdingen am 23. und 24. Februar 1897. Verlooslmg von Vieh, landw. Gkräthrn und Gebrauchs- gegenständen und Wvnirung von Vieh. Ziehung am 24. Aebruar a. c. im Wathhaussaale zu Mdingen. Es kommen zur Verloosung: 1 Erster Hauptgewinn im Werwe von Mk. 800, 5 weitere lebende Gewinne im Gesammtwerlhe von Mk. 600, 144 weitere Gewinne im Sesanrmtwerthe von Mk 600. Im Ganzen werden 6010 Loose ä 60 Pfg. ausgegeben und ist der Verkauf xür die Provinz Oberhtssen genehmigt. Der Generaloertrieb der Loose ist Herrn HofbuchhSndler Heinrich Gberling in Büdingen übertragen unb beliebe man Bestellungen auf Loose sowie bezügliche Anfragen an diesen Herrn zu richten- Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Gartenstraste 2. Schnitt- und Sauhch- Dkrstkigernug in der Fürstlichen Bbersörsterei Lich. Mittwoch den 10. Februar, am Tage der Eröffnung der Gebote beim submiffionsweisen Holzverkauf zu Lich, soll das Eichen- und Vuchen-Schuittholz sowie einiges Liudeu-Werkholz aus dem ganzen Gebiet der fürstlichen Oberförsterei, sowie das Nadelholz, Schnitt- und Bauholz, aus den Districten Hard, Höler und Fuchsftrauch im Saale des Holländer Hof zu Lich öffentlich versteigert werden. Das Nähere besagen die Bekannt- machungen im Donnerstagblatt und im Sonntagsblatt des Gießener Anzeiger u. s. w. Nummerlisten stehen zu Diensten. 1120 Bonner Fahnenfabrik in Bonn a. Rhein. Hoflief. Sr. Majestät des Kaisers. Königl., GrossLerrzogL, Herzog!., Fürst!. Hoflief. (14 Hoflieferanten-Titel). Vereinsfahnen. Banner, gestickt und gemalt; prachtvolle künstlerische Ausführung, grösste Dauerhaftigkeit. Fahnen und Flaggen von echtem Marine-Schiffs- flaggentuoh. Vereins-Abzeichen. — Schärpen. - Fahnenbänder. — Theater-Deco- rationen. Zeichnungen, Preisverzeichnisse versenden gratis und franco.1119 Die Gemeinde Garbenheim (bei Wetzlar) will einen überzähligen, schönen, zweijährigen Zuchtstier (Vogelsberger Rasse) verkaufe«. Krofdorf, den 30. Januar 1897. Der Bürgermeister: Kleine. 1100 Zeitschrift für leichte und geschmackvolle Handarbeiten mit farbigen Grigi- ualmustern für Canevasstickerei, Application, Plattstich, Iilet-Guipllre und Häkelarbeiten, sowie zahlreichen schwarten Vorlagen für Hakel-, Met-, ” Klöppel-, Strick- und Lt^arbeiten rc. rc. Monatlich ein Heft mit reich tttuftrirlem Tert, einer farbigen Tafel mit fein colorirlen, stylgerechten Originalmufteni und einer Unterhaltungsbeilage. Die Urbeitsstube bietet auch Müttern und Lehrerinnen reiches Material, in ihren XoAtem und Schülerinnen den Sinn und die Neigung zur Handarbeit zu erwecken und zu fördern. zum genannten Termin bei uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 30. Januar 1897. Das Stadtbauamt: Schmandt. 1125 Jur Franzos, und Englisch findet ein Lehrer sofort Stellung an berecht. Mittelschule. Offerten unter U. P. 421 an Haaseustein Kf Vogler, A.-G., Wellen BuchewReifig, „ Eichen- , „ Nadel- „ rm Buchen-Stockholz, ,/ Eichen- „ // Nadel- „ 22 Jahren. 2 Schubmacher-, 1 Bäcker-, 3 Schlosser,, 2 Buchbinder-, 1 Schmied-, 1 Glaser-, 2 Schneider», 1 Schreiner, 1 Lacktrer-, 1 Bürstenbinder-,1 Gelbgießer-,IStein- I drucker-, 1 Setzer-Lehrling. Buchen-Scheitholz, Eichen- „ Nadel- „ Buchen-Knüppelholz, Eichen- „ Erlen- „ Nadel- „ |BehördlicheAnzeigerJ Verdingung. Die zur Einrichtung einer Wohnung im Vorderhaus des Arbeits- und Gerätheschuppens auf Oswaldsgarten erforderlichen Arbeiten 3 HauSburschen. 1 Wa'chfrau für ständige Arbeit, 2 Waschfrauen für einige Tage, 1 Wasch- und Putzfrau, 2 Pferdeknechte. 6 Lauffrauen. 4 Taglöhner. 1 Packer. 1 Stütze der Hausfrau ob. Ladengehülfin. 1 Köchin. öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert. Der Verkauf findet gegen die Erben Schwarzentraub und voraussichtlich bestimmt statt. Gladenbach, den 30. Januar 1897. Mahrt, 1109 Gerichtsvollzieher in Gladenbach. Mittwoch den 3. Febr. l. <3, Nachmittags 2 Uhr, werden ttn vieter'schen Saale — Neustadt 56 — versteigert: Sovhas, Commoden Kleiderschränke, 1 Derticow, 1 Regulator, 1 vollst. Bett, 1 Geige, IZwetradiPneumatik), 1 Partie woll. Garn, Regenschirme, 1 Mille Cigarren, Biergläser, 1 Faß Weißwein, 2 Hobelbänke, 1 Partie Werkholz, 1 Kaffaschrank, 2 Wagen, versch. Stahlstiche und Oelbtlder u. a. 1180 Geitzler, Gerichtsvollzieher. Empfehlungen. ÄL Mlachthaus. Freibank. 1131 Heute ttttb morgen: Ochsensieisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 52 Pfg. SchmemeMsch nicht ladenrein, pr. Pfd. 5« Pfg. Jede Ira« thut gut, wenn sie dafür sorgt, daß die Schube ihres Haushaltes nicht nur bei Regen- und Schneewetter, sondern auch bei trockener Witterung mindestens Imal wöchentlich mit «reb»-ryett geschmiert werden. Die Schuhe bleiben dadurch geschmeidig, trocknen nicht so leicht aus und halten viel länger- Auf ort, Ad. Heisse, H. Keröordt, Kerrmann, L. Aohlerman« II., Aeppka, Mehger, Neustadt 8 und Frankfurterstraße 1. Aug. Woll II., W. W. N-lk, L. Aolh II., W. Schomber, Noö. Stuhl. In Grotze«'8inde« bei: L. Wenges X. In La«g4dorf bei: As. Kahn. In Li» bei: K. G. Ningmaun, G. Keller, tz. Köhler, K. Zimmer VII. 175 Gas. Glühlicht „Meteors Martini" nnrrrridjt unb vorstglilh bnuälitt, 8 mal Heller, wie eine Gasflamme, 50 Kt. Klis-Echarniß grg. diese. Probe-Apparate völlig kostenfrei! Fachkundige Installation! 1058 Alleinige Niederlage am Platze: A. & G. Wallenfels, Marktplatz 21. — Fernsprech-Nr. 46. Compl. Apparate incl. Montage JL 4 — Glühstrümpfe, bei uns abgeholt „ —.86 do. durch uns aufgesetzt „ 1.— ilortheilhufteke Bftnifrtliiiiig alter iDollfadjrn. Z 6 m Damenioden, U.Angabe alt. Wollsach. ob :Stoff m I Herrenanzug fflr Mk. 4.20. 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Schcn^L. — Druck und Verlag der Brübl'tcbei' UnwerNkärö-vuch. und Skenidruckern (Pietstb & Scheyda) in Hießen. Aie -evtigtk Kummer 6 fetten «nlil ^oioogen läge bauti verlio * Ftbroar vormfichilj «n Eerlti, Mang -e 3nn