Giessen '"läge 15 »Wiim e, aus ää 5 •*xs? 4 3«4 W"''1 llEsEsW iegel re. 6«umafttlaiieil e, '-SW-, A.ch l0W Md Wett«, Mftch» enaritts i Gittutta, Sttbt) »UmdslM, ssackplattev lern. tröge "Bg Artikel re«o«»irtes §lelrili -re und SiM«,S<>. en, S^sHtra-»e» ck )tor, iinigofmSl ickkalk nHaggsnkdiliiz! s und Sag« »dstmMwO »ft Keiihert Seinen. -5==- Oese» *a» eich decorirt, ^wohnlichem, Regulil' - reuervnqrsyft^ c ,t.(ä8p(ettt>wW1“’ ,n »«»* ** ;ä®5' Vallthorstraße^^ Nr. 178 Der frUfctner Avzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme de» MontagS. Die Gießener M«mikien5tä1ter werden dem Anzeiger wbchenklicti dreimal beigelcgt. Erstes Blatt_______Sonntag den 1. August _______ Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. L8SI Vierteljähriger AvonnemenlsprelL r 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: -chakflraße Ar.7. Fernsprecher 51c Amts- und Anzeigeblatt für den "Kreis Giefzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Borm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Aamikienölätter. ■IIMIII I IT—■«——w— l Alle Annoncen-Bureaux de» In- und Ausländer nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" cntgcye. Amtlicher Theil. Bekanntmachung, betreffend: Die Abhaltung von Viehmärkten zu Gießen. Wir bringen zur allgemeinen Kenntniß, daß das Auftreiben Don Vieh zu den in nächster Zeit dahier stattftndenden Viehmärkten erst nach 6 Uhr Morgens gestattet werden kann. Gießen, den 30. Juli 1897. Großherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Bechtold. Gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 lederne Geldtasche, 1 Trauring, 1 Brosche, 1 Shlips, 1 Bademütze, 1 weißer Capes, 1 Sonnenschirm, 1 Sack mit Gerste, 1 Zügelleine und 1 Wagenkette. Zrrgeflogerr: 1 Kanarienvogel. Gießen, den 31. Juli 1897. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. v. Bechtold. Politische Wochenschau. Der Kaiser ist von seiner NordlandSretse wieder nach Deutschland zurückgekehrt, um nun seine Reise nach Petersburg auzutrelen. Mit frischen Kräften geht der Monarch wieder an die Erledigung seiner RegterungSgeschäfte, die ja freilich auch während der Erholungsfahrt nicht vernachläjstgt worden find. Das die Minister v. Miquel und Freiherr v. d. Recke nach Kiel abgeretst sind, um dem Kaiser Vortrag zu halten, giebt zu denken- es wird sich zweiscllos um daS Schicksal des VeretnSgesetzeS handeln und um neue Vorschläge, um gleichzeitig dem Willen der Regierung Geltung zu verschaffen und daS dem Reichstage bezüglich der Aufhebung des VerbindungSverbotS gegrtene Versprechen soweit als irgend thunlich zu erfüllen. Vielleicht dürfte auch die Ernennung des Herrn v. Thtelmann zum Reichsschatzsecretär vollzogen werden- wenigstens ist nicht ersichtlich, weshalb diese Ernennung noch nicht publizirt werden sollte, da daS Amt seit Längerem frei ist und Herr v. Thtelmann sich tu diesen Tagen mit den maßgebenden Persönlichkeiten ins Einvernehmen gesetzt haben kann. Ereignisse von besonderer Bedeutung auf dem Gebiete der inneren Politik find in der letzten Woche nicht vorgekommen. In der Presse widerhallte noch die Erregung über den AuSgang der B eretn S g es etzv o r läge und über die vom Bicepräfidknteu des StaatsministeriumS abgegebenen programmatischen Erklärungen. Da Herr o. M qael j-tzt der bestgehaßte Mann in Deutschland ist, so brauchen wir kaum zu sagen, daß er in den Beurrheiluugen deS größten ThetleS der Presse nicht allzugut wegkam. GewiffeS Aussehen hat eine Schießaffaire in Danzig gemacht, wo bekanntlich ein vom Militärposten verhafteter Mann bet der Flucht erschaffen wurde. Mir dem Opfer militärischer Dtscipltn hat man weniger Mitleid, aber die Gefahr, tu welcher andere Paffanten durch die Abgabe des Schusses schwebten, hat einen Entrüstungtsturm entfacht, der jedenfalls noch in der nächsten ReichstagSseifion auSkltugen wird urn wieder erregte Ec^nen zwischtn den links stehenden Parteien und der Regierung herauf zu beschwören im Stande ist. Die FriedeuSverhandlungen zwischen Griechenland und der Türkei sollten am SamStag abgeschloffen werden, nachdem der Sultan angeblich der von den Botschaftern vorgeschlagenen Grenzregulirung zugestimmt hat. Deutschland hat wieder einmal die Initiative ergriffen -um Schutze der alten Gläubiger Griechenlands, welche Gefahr laufen, durch die von dem hellenischen Staate zu zahlende Kriegsentschädigung beuachtheiligl zu werden. Von einzelnen Mächten wird Deutschland in seinen Bestrebungen unterstützt, aber auch vielfach angegriffen unter dem Vorwurfe, die FrtedenSver- Handlungen zu verschleppen. Ob die letzteren thalsächlich jetzt schon beendet werden, steht natürlich trotz der „zuverlässigsten Meldungen" noch lauge nicht fest- auf Ueberraschungen muß mau sich bet den türkischen Diplomaten immer gefaßt machen. Aus dem Reiche Bulgarien ist die Nachricht von der Verurtheilung der Mörder der Anna Simon eingetroffeu und überall gewiß mit Genugthuung ausgenommen worden. Hoffentlich verbüßen nun auch die Missethäter die ihnen zu- dictirte Strafe, was noch gar nicht so feststeht, da in Bulgarien Manches möglich ist. Die amerikanische Tartfbtll ist nunmehr end- gillig genehmigt worden, und es wird sich nun bald zeigen müssen, ob unsere Regierung Repressalien ergreifen wird. Wir haben schon früher auSgefÜhrt, daß hierbei eine weise Mäßigung sehr angebracht ist, da ein Zollkrieg stets beide Thetle schwer schädigt. Wenn mau geglaubt hatte, daß die Verhältuisse auf Cuba und ten Philippinen sich in einer für Spanien end- gtltig günstigen Weise ausgestaltet hätten, so scheint man sich doch einer schweren Täuschung hingegeben zu haben. ES wird für Spanten noch großer Kraftanstrengung bedürfen, ehe es in diesen beiden Colonien die Ordnung wieder her- gestellt hat, umsomehr, als die cubanischen Insurgenten von den amerikanischen Aankees offen unterstützt werden. Aus dem andern Königreich der phrenäischen Halbinsel, aus Portugal, kommen beunruhigende Nachrichten- die Lage daselbst erscheint sehr ernst. Das kleine Land ist von jeher durch heftige Parteikämpfe in steter Erregung gehalten worden, die vielfach zu einer Gefahr für die Monarchie sich gestaltete. Die Verhältuisse schienen sich aber jetzt zu con- solidiren, seitdem daS Ministerium Castar am Ruder ist, welches mit großen Reformen vorzugehen beabsichtigte und u. A. auch eine Auseinandersetzung mit den auswärtigen Staatsgläubigern herbeiführen wollte. Seine Bestrebungen schienen die ehrlichsten zu sein. Waö die jetzige Bewegung wieder hervorgerusen hat, läßt sich mit Sicherheit noch nicht feststellen, da der osfictelle Draht sehr schweigsam ist. Die Republikaner, welche in Portugal in großer Zahl vorhanden find, scheinen nicht mehr ruhen zu können, bis sie ihr Ziel erreicht haben. Es ist ein bedenkliches Zeichen, daß viele hohe Osfiztere verdächtig sind, republikanische Gesinnungen zu haben- das Heer ist in Portugal Überhaupt keine große Stütze für den Thron, und Putsche find dorr ebenso an der Tagesordnung wie in Spanten die PronunctamentoS. (xx) Wolffs telegraphische« Correfpondenz-Bureau. Berlin, 30. Juli. Der „Reichs Anzeiger" veröffentlicht daS Ergebniß des ReichShauShalteS zu 1896/97. Danach kommen auf die ordentlichen Einnahmen, so wett fie dem Reiche verbleiben, 86471414 Mk. mehr als veranschlagt wurde Davon werden 50 Millionen zur Verminderung der Retcheschuld verwendet werden. Der Etat ergibt unter Hinzurechnung von 1995 700 Mk. AuSgabenersparutß einen lieber* schuß von 28467 115 Mk. Berlin, 30. Juli. Der Handelsvertrag zwischen dem deutschen Zollverein und Großbritannien von 30. Mat 1865 wurde heute von der englischen Regierung gekündigt. Derselbe tritt nach Ablauf eines JahreS außer Kraft. Kiel, 30. Juli. Der Kaiser begab sich heute Nachmittag iy2 Uhr an Bord des Panzers „Kön'g Wilhelm" und stattete dem Prinzen Hkiurtch einen etnstündigen Besuch ab. Sodann begab fich der Kaiser auf daS Flaggschiff deS ersten Geschwaders „Kurfürst Friedrich Wilhelm", woselbst der Kaiser von dem Geschwaderches, Vtceadmtral Thomsen, empfangen wurde. Der Kaiser wird während dec Instandsetzung der „Hohenzollern" an Bord dieses Schiffes bleiben. Quellendorf, 30. Juli. Für das heutige 70 jährige Dienst- jubtläum und 87. Geburtsfeft des Generalfeldmarschalls Grafen v. Blumenthal war jede Feier verbeten worden, da der Jubilar leidend und seine Enkeltochter soeben erst eine Operation überstanden hat. DaS Dorf war festlich geschmückt. Eine Deputation deS hiesigen KriegerveretnS überreichte dem Jubilar eine Adresse. Im Laufe deS Vormittags gingen Hunderte von Glückwunschdepeschen ein, unter anderen vom deutschen Kaiser, den deutschen BundeSsürsten, hohen Würdenträgern, Generalen und Freunden. Der Herzog von Anhalt- Dessau ließ ein Glückwunschschreiben durch einen Feldjäger überreichen. Wien, 30. Juli. Heute Nachmittag brach neben der Schwarzenbergbrücke ein Gerüst zusammen und die darauf befindlichen Arbeiter, deren Zahl noch nicht feftgestellt werden konnte, stürzten sämmtlich in daS Wasser. Man glaubt, daß 15 Arbeiter auf dem Gerüst beschäftigt waren, doch find bisher nur 5 von ihnen gerettet worden. Prag, 30. Juli. Wie das „Pr. Abendbl." meldet, waren an Stelle der ausständigen Belegschaft eines Braunkohlenschachtes in Alt Rohlau italienische Arbeiter requtrirt worden. Daraushtn fanden vorgestern Abend Ansammlungen der Ausständigen statt, die gegen die Italiener eine bedrohliche Haltung anoahmen und die Fenster von deren Wohnungen mit Steinen bewarfen. Ebenso wurde der Berg- werksbesttzer bedroht. Schließlich zerstreute Gendarmerie die Menge und nahm 10 Verhaftungen vor. Die italienischen Arbeiter Haden Alt-Rohlau verlassen. London. 30. Juli. Das Unterhaus nahm mit 120 gegen 54 Stimmen in dritter Lesung die Bill an, wodurch oie Einfuhr von Maaren verboten wird, die in Gefängnissen angesertigt worden sind. — DaS Oberhaus nahm die dritte Lesung der Bill an, durch die die Anwendung deS metrischen Maß- und GewtchtSsyftems gestattet wird. Stockholm, 30. Juli. NordenSkjöld hat die Der- Brief Hooten dio. Hüben»" Sold-w-ü ilgiestv »! 1881 § $ 55** * nb.^'DlL ht$ietU#» Gießen, den 31. Juli • * Liehmarkl leit. Bezugnehmend auf die heutige amtliche Bekanntmachung Großh. Polizeiawt», bett, die Abhaltung der Biehmärkte, machen wir die Interessenten darauf aufmerksam, daß daS Halten wir B»eh auf Straßen und Plätzen und da« Handeln daselbst vor dem Beginn de« Markte«, also vor 6 Uhr Morgen« nicht gestattet ist. Die Schutzmanoschaft wurde angewiesen, streng darauf zu sehen und Zuwiderhandlungen zur Anzeige zu bringen. * • Neues Studentenheim. Die hiesige Burschenschaft „Germania" erwarb heute von der Stadt einen in der früher v. Rabenau'schen Besitzung gelegenen Platz zur Erbauung eine« Bundeshauses. • • SiubrnchSdiebstahl. In vergangener Nacht wurde auf der Liebig«Höhe oahier etogebrochen und dorrfelbft verschiedene Eßwaaren und mehrere Flaschen Champagner entwendet. Der Dieb bat seinen Weg durch da» offenstehende Abortfenster genommen und hat fich nachdem durch die HauS- thüre, in welcher der Schlüssel von innen stak, entfernt. * * Eommerfest des Fechtverbaude» Gießen—Lahr. Wir wollen nochmals auch an dieser Stelle auf das am Sonntag den 1. August auf der „Schönen Aussicht" hier stattfindende Sommer fest deS Fechtverbaude« Gießen—Lahr Hinweisen. Alle Veranstaltungen de» genannten Verein« erfreuten fich stet« der größten Beliebtheit. Besonders sind es die Sommerfeste, die so gerne besucht werden, da eS Volksfeste im wahren Sinne de« Worte« sind. Es find für alle mögliche Unter- Haltungen für Erwachsene und für die liebe Jugend gesorgt, und da der Ertrag für da« Reichswaisenhaus in Lahr, resp. für einen aus Gießen dorthin aufzunehmenden Jungen bestimmt ist, so wünschen wir dem Feste einen guten Besuch und vor allen Dingen — gutes Wetter. • • Verband der Zoll- und Steuerbeamteu. Nach dem Vorbtlde des Verbands deutscher Poft- und Telegraphenbeamten hat fich kürzlich ein Verband der mittleren preußischen Zoll- und Steuerbeamten gebildet. Derselbe hat seinen Hauptfitz in Berlin und weist bereits eine zahlreiche Mitgliedschaft auf. Zweck deS Verbände« ist Vertretung und Wahrung der StandeSiuteressen rc. * * Wetterbericht. Der Kern des Maximum« lagert heute über Irland, England und dem Canal und hat über dem Nordseegebtet und Skandinavien der Luftdruck an Intensität etwa« gewonnen. Den Sädosten und Süden de« Erdtheil« bedeckt noch niederer Druck und bestehen namentlich über den Ostalpen stärkere Gradienten. — Voraussichtliche Witterung: Meist heiteres Werter- im Süden zeitweise Niederschläge. Oermifcfctes.. * § Aus dem Kreise Wetzlar, 30. Juli. DaS 11. Jägerbataillon zu Marburg hat in dieser Woche eine g r ö tz e r e Uebung vorgenommen Bereit« am Montag find die Jäger von Marburg abmarschirt und haben in Londorf, Gründerg, Leihgestern und Wetzlar Quartier bezogen. Dieselben brachten natürlich in unsere Kreisstadt Wetzlar sofort ein regeS Leben. Nachdem das Bataillon von Fretrog auf Samstag nochmal« in Lollar und Umgegend Quartier bezogen, wird dasselbe am Samstag wieder nach Marburg zurückkehreu. — Den Imkern unserer Gegend wird im Monat August Gelegenheit geboten, die Wanderversammlung deutscher und österreichisch-ungarischer Bienenzüchter zu Wiesbaden zu besuchen. Als VerdandlungStage dieser großen Jmkerversammlung find der 23. und 24. August bestimmt worden. Auch ist bereit« für Sonntag den 22. August ein Besuch der Bienenwirth- schaftlichea Versuchsstation zu Flacht bei Diez im Programm der Wanderversammlung vorgesehen. Unter den vielen Vorträgen, welche für die Versammlung bestimmt, möchten wir ganz besonder« die der Herren Dr. Dzierzon au« Lowkowitz (Oberschlefien) und Günther zu Gipersleden bet Erfurt erwähnen. Möchten daher alle Bteneupfleger und Freunde der edlen Imkeret e» nicht versäumen, die Wanderversammlung zu Wiesbaden zu besuchen. • Frankfurt a. M., 30. Juli. In den letzten 14 Tagen hat der Zoologische Garten nicht weniger al« 96 Thtere gekauft, und außerdem ein wunderschönes Paar Wüstenfüchse von Ihrer Großherzoglichen Hoheit der Frau Prinzessin Victoria von Battenberg zum Geschenk erhalten. Mit den Neuankömmlingen wurde zunächst da« Affenhaus bevölkert, in dem jetzt über 100 Affen gehalten werden, was wohl in keinem anderen Garten der Welt der Fall sein dürfte. Sehr merkwürdig ist ein großer Stelzvogel, der sogen. Nimmersatt, von dem man früher glaubte, er halte nur seinen gewaltigen Schnabel ins Wasser, in den alle Beutethiere, wie von einer unsichtbaren Macht hineingetrieben würden. Ein frisch gefangener schwarzer Panther, ein Ausbund von Wildheit, ist gegenwärtig Im Innern des großen Raubthterhause» untergebracht. Besonders reich ist augenblicklich der Garten an schönen Gazellen nnb Antilopen- manche davon, wie z. v. die Pelzeln-Gazelle, ist zum ersteumale in Frankfurt zu sehen. Die zuletzr eingetroffenen Thiere find algerische Reptilien und ein Moschu-thier von Ceylon. • Kränkln« a. M.. 29. Juli. Ihre Majestät die Kaiserin Friedrich beehrte gestern Vormittag die Allgemeine Rosen-, Blumen- nnb Pflanzen - Au», stellung, beten Protectorin fie bekanntlich ist, mü 1 einem mehr als einstündigen Besuche. Geführt von den Comitö- mitgliebern. welche der hohen Frau ein großes Rosenbouquet überreichten, nahm Ihre Majestät mit hohem Interesse alle ausgestellten Pflanzen und Geräthschaften in Augenschein. Die Kaiserin, welche in Begleitung ihres Hofmarschalls Grafen Seckendorfs und der Hofdame Gräfin P-rponcher erschienen war, ir.tereffhtc fich besonders für bte Rosen und ließ fich verschiedene Seltenheiten aufschreiben, bte fie für fich bestellen will. Auch die ausgestellten Gartenpläne und Gartenmöbel, sowie die industriellen Erzeugnisse de« Gartenbaues fanden die lebhafteste Beachtung der Kaiserin. Hierauf befichtigte Ihre Majestät noch auf da« Eingehendste da« Wildroseu-Sortiment und schenkte ihre Beachtung in erster Linie den Rosensorteu, die fich für Einfassungen eignen. Die Kaiserin hat versprochen, im Herbst ihren Besuch zu wiederholen. • Wettstreit zwischen Teiegriphisten. Auf Veranlassung der Besitzer der Zeitschrift „Telegraph" fand kürzlich in London ein Wetttelegraphiren statt, bet dem e« fich lediglich darum handelte, festzustellen, wieviel Worte mittels de« Morseapparat« bei größter Geschwindigkeit innerhalb einer Minute ablelegraphirt werden können. Al« Preis für da« schnellste Telegraphiren hatten die Veranstalter de« Wettstreites einen filbernen Becher gestiftet. 40 englische Telegraphisten, darunter 2 Damen, nahmen am Wettkampf tbeii, und suchten die gestellte Aufgabe besten» zu lösen. Diese bestand darin, daß ein 250 Worte umfassender Theil einer Rede der Königin von jedem Thetlnebmer abgegeben werden mußte und zwar mit der größtmöglichsten Schnelligkeit. Die dabei erreichte höchste Geschwindigkeit >m Telegraphiren beträgt 35 Worte pro Minute. Sieger blieb ein Beamter beS TelegraphenamtrS der Londoner Börse. Einen prac- tischen Werth hat diese Schnelltelegraphirerei nicht, denn kein Beamter kann innerhalb einer Minute 35 Worte vom Morsestreifen ablesen und nieberschreiben - ein berartige» Telegraphiren ist daher schon mehr Telearaphirsport. Schiff-Nachrichten. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Ea l Loos und I. M. Schuldoi. Bremen, 29. Juli. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Havel, Capitän H. Christoffer«, vom Nordb. Lloyk in Bremen, ist heute 2 Uhr Morgen« wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 29. Juli. sPer transatlantischen Telegraph.j Der Postdampfer Prtnzregent Luitpold, Capitän H. Walter, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist heute 5 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 29. Juli. sPer transatlantischen Telegraph.j Der Postdampfer Roland, Capitän I. Jantzen, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 6 Uhr Morgen« wohlbehalten in Baitimor? angekommen. Eingesandt. Gießen, den 31. Juli 1897. Aus die große Bauthätigkeit, die auch in diesem Jahre in Gießen wieder in Erscheinung tritt, wurde in den hiesigen Blättern des Oefteren hingewiesen; ttn bi« jetzt noch nicht erwähnter Neubau, das Atelier des Herrn Wilhelm Becker in der Bahnhofstraße, ist heute vollendet worben. Das Gebäude, im Renaiffancestyl auS Gail'schen Verblendern von Herrn Techniker Rabn hier ttbnut, besteht aus drei Gefchossen. Im Kellergeschoß befinbm sich ArbettS- räume und die Dunkelkammer, sowie die Heizanlage (Niederdruck Dampsheizung); im Erdgeschoß Empfangszimmer, Garderobe, sowie das Atelier, letzteres wohl das größte unserer Stadt; im Obergeschoß weitere Arbeitsräume. Die Verglasung der Fenster ist größtentheils Glasmalerei aus dem bekannten Atelier de« Glasmalers Herrn Frtedr. Endner aus Darmstadt. Von hervorragender Schönheit ist das M'ttelfenster dcS Empfangszimmers, bei welchem auf die Photographie bezügliche figürliche Darstellungen Anwendung gefund-.n haben. Die gesammte Anlage, sowie auch bk innere Einrichtung ist durchaus der Neuzeit entsprechend und macht einen sehr vornehmen Eindruck. Im Anschluß an Obiges fei bemerkt, daß etz öffentlich anerkannt zu werden verdient, daß gegenwärtig die Bauthätigkeit gerade im Innern der Stadt eine so rege ist und auch für das nächste Jahr fein wird. Recht erwünscht, ja geradezu geboten wäre es daher, wenn unsere Stadtväter, ermuntert durch das Vorgehen ihrer Mitbürger, dafür stimmen würden, daß jetzt vornehmlich in der Altstadt in den engen und engsten Gassen und Gäßchen viel, ja recht viel Luft und Licht und damit Hand inH-nd gehend neue Straßer- Verbindungen geschaffen würden, nachdem in den letzten Jahren so viele schöne Straßen in den neueren Stadttheilen angelegt oder projectirt wordn sind. Um-zrrg ans d«ir der Stadt SteHe». Juli: 23. Nicolaus Jßlcy, Fabrikarbeiter dahier, mit Margarethe Schomber hterlelbst. 24 Konrad Boß, Schneider dahier, mit Susanne Henriette Kood hierfelbst. 26. Dr. Ludwig Dalquen, pract. Arzt zu He'.denbergen, mit Pauline Justine Katharine Arnold Hierselbst. 28. Karl August Krugmann, Kaufmann zu Heidelberg, mit Anna Eltsabctha Lina Wießner hierfelbst. 28. Karl Beppler, Zimmermann zu Trais-Horloff, mit Marie Göbel daselbst. 28. Ernst Gotthold Hempel, Mechaniker dahier, mit Anna Elise Ida Georgi zu Dambach. 29 Adolf Karl Ludwig Noll, Fabrikant dahier, mit Emmy Sophie Karoline Cappenberg von Steele. «Kbettse» Juli: 20. Dem Landwirth Hermann Haubach ein Sohn. 22. Dem Hauptmann Georg von Stössel ein Sohn, Heinz Siegmund Georg. 22. Dem Schneider Karl Schnell eine Tochter. 22. Dem Schriftsetzer Jean Feußner eine Tochter, Elisabethe Kälhchen Lina Johanna. 24. Dem Heizer Johann Peter Barthen eine Tochter, Anna Sophie. 24. Dem Schmied Friedrich KaleSky ein Sohn, Max Franz Emil. 26 Dem Schlosser Wilhelm Bayer eine Tochter, Magdalene Anna Elisabeths. 28. Dem Kaufmann Karl Wenzel ein Sohn. 29. Dem PostauShilsSboten Georg Lenz ein todtgeborene« Kind weiblichen Geschlechts. WtSnibetu. Ju i: 16. Karl Wilhelm Brühl, 23 Jahre alt, Kaufmann dahier. 16. Philipp Hohmeier, 41 Jahre alt, Weißbindermeister dahier. 24 Charlotte Margarethe Elisabeth Ostermann, 9 Tage alt, Tochter des Schreiners Karl Ostermann dahier. 24 Margarethe Conrad, 16 Jahre alt, Dienftmagd zu Wieseck. 24 Benjamin Klin, 40 Jahre alt, Kaufmann von Charkow in Rußland. 26. Louise Georgine Auguste Henriette Kinkel, geb. Schmidt, 43 Jahre alt, Ehefrau von Kaufmann Georg KMkel dahier. 27. Karl Peter, 2 Jahre alt. Sohn von Schreiner Karl Peter dahier. 27. Heinrich August Röhrig, 1 Monat alt, Sohn von Taglöhner Konrad Röhrig dahier. 28. Konrad Eifinger, 75 Jahre alt, Förster von Hasseldoen, Krei« Ufingen. 28. Luise Auguste Kanold, 1 Jahr alt, Tochter von Schutzmann OSkar Kanold zu Darmstadt. 28. Luise Zörb, ged. Bepler, 53 Jahre >°hr» ttn oüt ihres d*i* ' die <2^" Reiben, S'? ■S'St? Ä$a * *■ Bthj „ fiait [a^Qllet des Wett, 40 »gUsche £e(f. Q® Wetlkavps tbei « r° Wien. D.,! *”b« Theil einer abgegeben sjet^n lWtn Schnelligkeit. £ t l® Telegraphiren ' l eb ein 8ttBtn ddrie. Einen prac- »phirerei nicht, denn in«ie 35 Worte vom btDi ein derartiger !orapb!riport. n. rch die Ägtnten 4t, l iboi. lüchev itltgxapi).l Der rrS, oom Nvrdb. Cloit ohlbehaltm in Nmyoik 'tischm relegraph.^ Da h. Waller, vom Nordd. i§ wohlbehallrn in Nematischen Lelegrapb-s Da i, vom Norddeulschai orgenr wohlbehalten in l, den 31. Juli 1897. id) to diesem Jahre in n bai bitfigen Slitlm nicht erwShnler Neubav, i der Babnhosllrthe, ist m MiVftmwN ouS : Rabn tytx erbaut, bk- h befinden fich ArbeilS- hchanlaoe Meibimk- hnmtr, Garderobe, iowit nserer Stadt; hn Odn- •iilflliuig der Fenster ist nuten Stelier beS Glo- rstadt. Don hervorragm-. npiangszimmers, bei we.- üiliche Darstellungen An- Anlage, sowie au» die it entsprechend und wach' ’SS**? $•»*? Mck «5 K?«»' daß es öfienilich aner- die B.uthdtiM ökl-b iuch sür das näifW geboten wäre es bahn, das Ergehen ihrer M ivrnebmiich te b””lL nb Gäßchen viel, 1" rech' ^tadtlheilrn ltt'^ rg Len, alt, Ehefrau von Landwlrth Johannes Zörb II. zu Hörnvhetm. 29. Karl Hocbstetn, 25 Jahre alt, Kaufmann von G'ünberg. 29. Wilhelm Heinrich Christian Groß, 6 Monate alt, Sohn von Sattlermeifter Friedrich Groß dahier. 30. Karl Ztnßer, 36 Jahre alt, Scribent dahier. A«»;ug au# Sen Kirchenbüchern der Stadt Gietzem Soangelifche Gemeinde. Ssttaatt. MatthäuSgemetnde Den 25. Juli. Johann Georg Waldfchmtdt, Taglöhner zu Gießen, und Kakvartne Birk, Tochter deS Maurers Johannes Birk zu Naunheim. battnsfit» MatthäuSgemetnde. Den 25. Juli. Dem Locomotivheizer Karl Ohr eine Tochter, Elisabe'h Ernestine Lina, geboren den 20. Juni. Denselben. Dem D-rector der höheren Mädchenschule Adolf Stoeriko ein Sohn, Werner Dietrich Ludwig, geboren den 27. Mai. Denselben. Dem Metallgießer Fran, Warmbrunn ein Sohn, Adolf HanS August, geboren den 11. Juli. Denselben Dem Gerichtsschreiber-Asprrant Johannes Schäfer ein Sohn, Hermann Heinrich, aeboren den 4. Juli. Den 26. Juli. Dem Bardier Adolf LangSdv's Zwillinge, Wilhelm Christian und Karl Heinrich, geboren den 5. Jult MarkuSgeme'nbe. Den 25. Juli. Dem Arbeiter Karl Becker eine Tochter, Elisabeth Mathilde Lina, geboren den 27. Juni. Den 27. Juli. Dem Taglödner Konrad Röhrig ein Sohn, Heinrich August, geboren den 8 Juni. Den 28. Jult. Dem Musikinstrumentenmacher Ernst Hopf eine Tochter, Amalie Anna Lina, geboren den 7. Juni. Lukasgemeinde. Den 24. Juli Dem Chemiker Dr. Adolf Wintker ein Sohn, Waldemar Friedrich Wilhelm, geboren den 12. Juni. Den 25. Juli. Dem Kunst- und Handelsgärtmr Fritz Schmitz ein Sohn, Fritz Berthold Karl, geboren den 16 Juni. Denselben. Dem Restaurateur Heinrich Elges ein Sohn, Hellmut, geboren den 24. Mai. Denselben. Dem Schreiner Heinrich Kehl ein Sohn, Konrad Karl Willy Louis, geboren den 9. Juni. Den 26. Juli. Ein unehelicher Sohn, Karl, geboren den 26. Jult. Johannesgemetnde. Den 25 Juli. Dem Arbeiter Carl Strack ein Sohn, Carl Wilhelm, geboren den 28. Juni. Den 26. Jult. Dem HilsSbremser Carl Brasch ein Sohn, Ernst Ludwig, geboren den 7. Jult. BearMOta« MarkuSgemetnde. Den 28. Jult. Luise Kinkel, geb. Schmidt, Ehefrau des Kaufmanns Georg Kinkel, 43 Jahre alt, starb den 26. Juli. Für die Hagelbefchädigteu in Heilbronn re. sind ferner bei uns etngegangen: Von Louis Scheid 20 X, Zeugen- gebühr 5 v*, Ungenannt 2 X Zusammen 27 X Jnsgesammt 141 X Weitere Gaben nimmt gerne entgegen Die Expedition des „Gießener Anzeiger". Verkehr, CawO* und VE-wErthsehaf^ Sirtze«, 31. Juli, Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,85—1,10, Hühnerei r pt. St. 6—0 H, 2 St. 11 H, Enteneier 1 St. 7—00 H, Gän e» der pr. St. 00—12 H, Käse pr. St. 5—8 H, Käsematte pr. St. 3 4, Erbsm pr. Liter 18 H, Linsen pr. Liter 27 3,. Tauben pr. Paar X 0,70 bis 0,90, Hühner pr. Stück 1,10 bis 1,30, Hahnen pr. Slüb 0,90—1,30, Enten pr. Stück X 1,50—1,70, Gänse pr. Pfunl x 0,00-0,00, Ochsenfletsch pr. Pfd. 66-74 4, Kuh- und Rtndfleis-1 pr. Pfd. 60—66 3i, Schweinefleisch pr. Pfd. 64 btS 72 H, Schweim« fletsch, gesalzen, pr. Pfd. 76 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 56—60 4f, Hammelfleisch pr. Pfd. 50—66 H, Kartoffeln pr. 100 Mo 5,(0 dr« 7,00 X, Weißkraut pr. Stück 0—00 H, Zwiebeln pr Centn" X 8,00—9,00, MUch pr. Liter 16 A, Kirschen pr. Pfd. 15—23 H, Gurken per 100 Stück 0,75—2 00 X Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemefien am 31. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: Wasser 15Vi°. Luft 17°. Rübsamen'sche Badeanstalt. ist da» einzige Vontll durch welche» da« «chwlerlgo Probl-m gelö.t und • o m i t da« den Weltmarkt he- bemchende mangelhafte Dunlop-Ventil ganz verdrängt. Howels ! Tarnen *c von Radfahrer haben da» nebenstehend abgobllde e Veith Auf»atz-Vcntil auf Dunlop- Ventil anfgeretzt nm hierdurch abaolute Dichtung und ■piolend leichte» Aufpumpen zu erlangen, «owie der lästigen Reparaturen entboten zu »ein. Die renomtnirtcaten Fahrrad- und Gummifabriken erklärten : „Nach Räumung ihrer Lager nur noch Veitb- Vcntilc zu verwenden.“ — Das genügt! Man verlange die von Professoren der techn. Hochschule al» hochint. bezeichnete Brochlice über die Ventil-Frage ; gratis. Wo nicht vertreten Vereond direer. 7215 sehen. Für grössere Touren soll jeder Fahrer sein Rad unbedingt mit Veith-Aufsatz-Ventil ausrüsten! Bei Neuanschaffung achte darauf: Neue Modelle und Fabrikate erster Classe sind mit Veith-Ventil ver- Wie läßt sich eine wohlschmeckende geformte Speise aus Milch bereiten? Sehr leicht und schnell durch einfaches Kochen derselben mit Mondamin, dann in eine Form gestürzt und erkaltet, mit Fruchtsaft ober (Sompot, auch mit gekochten Früchten, Aepfeln rc beigegeben. Der Vorzug einer solchen Speise liegt in dem großen Nährwerth, wie auch in der leichten Verdaulichkeit und ist außerdem besonders gern willkommen unsern lieben Kleinen, wie auch den Großen. Zusatz von Cittone, Vanille, Mandeln rc. erhöht, je nach Wunsch den Geschmack. Für die gute Qualität deS Mondamin birgt am besten das mehr denn 50jährige Bestehen der weltbekannten schottischen Firma. Es ist überall in Packeten ä 60, 30 u. 15 Pf. zu haben. EngroS bet Türk u. Pabst, Frankfurt a. M. 3134 I. 91.: Schneider. 7257 7274 .ju vermiethen. Hrmmstraße 10. Gießen, zu wenden- Vermittler verbeten. ^^VsiÄeigerungsn Mobiliar-DerstcigkrKng. Montag den 2. August d. I., Rachmittags 11/a Uhr, werden in dem G. 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Ersteres würde sich zum Betrieb einer Wirtschaft vorzüglich eignen, während letzteres einem Oeconomen günstige Gelegenheit bietet- Reflectanten werden gebeten, sich an I» Atzbach, Grünbergerstratze 10 in Tourenrad, gut erhalten, ist preiswerth abzugeben. 7237 Nrcuzplatz 15. HüMkdkhaniMrkssiUg, erster Qualität, erst 3 Monate gebraucht, Stercefall halber zu verkaufen bet Vchmiedemeister Wild. Hammel, Bersrod bei Gießen. 7225 Ferner suche ein-n Schmiedelebrling. 72o9j Ein «üchenschrauk, Odst- press«, Mangel zu verkaufen. KaplanSgaffe 28. Abends 10 Uhr geöffnet.____________ Von nächsten Montau ab wieder Feuerversicherung. 7220] Wir suchen für alle Plätze Hessens geeignete Persönlichkeiten, welche gegen Gewährung hoher Provision den Abschluß von Feuerversicherungen bewirken. Bei entsprechenden Leistungen event. Gehalt. Gefl. schriftliche Offerten an die Generalagentur der Thuringia, Offenbach a.M., Bettina- straße Nr. 22.__ WegenGeschastsaufgabk Geschäft vom 1. 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Publikum zu überzeugen, daß solche Quali äten, wie fie in oer 3ceuz tt größere Filtalgeschäfke führen, auch in Geschäften am Platze zu denselben und noch billigeren Preisen ?u haben find. Hockachter.d Geisse. Todes-Anzeige. Hierdurch die traur ge Miltheilung, daß unser lieber Vater und Schwiegervater 7283 Johannes Thomas heute Vormittag sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 31. Juli 1897. Die Beerdigung findet Montag den 2. August, Vormittags 9 Uhr, vom Sterbchause, Asterweg 17, aus statt. Sonntag den 1. August: Vereinstour nach Wetzlar Zusammenkunft V4 vor 3 Uhr im Vereinslocal bei ®lge4 7265_____________________________Der Fahrwart. Brief- und Packe i- Siegehnarken fertigt tu billigen Preisen die Vorläufige Anzeige! Im Zoologischen Garten zu Frankfurt a. M. Vom 5. bis 23. August 1897, täglich von 9 bis 127, und 27, vis 8 Ahr: __ Schaustellung d?r Samoaner-T ruppe 22 Frauen und Mädchen und 3 Männer. ®i"triM6bebinflungen für den Zoologischen Garten wie ~0?nr5 E.ntrittSgeld zur Schaustellun.z 20 Pfg. Referoirie ^ltzplatze 30 Pfg. extra. 7217 Sumatra p- Pfd. M. 1.50, i.eo, Chocolade I Für die aufrichtige Theilnahme bei dem Hinscheiden unseres I heben Kindts, sowie für die zahlreiche Blumenspende unseren innigsten Dank. 7266 Familie Kanold u. Zwesch. angenehmer Radsahr-Iernsaal inwS.ber ©tünblidje« Semen. - Für Käufer frei. - Erstklassige prima Fahrräder wegen vorgerückter Saison allerbilligst. J__Job. Fr. Schaaf. Wetzlleinüratze 44. gtrbactUu: U. bchcvdc. “ "" la. Crystallwürfelzucker ?. Psd. 27 Pfg. la. Crystallstampfzucker p Pfd. 25 %. Biseuirs in stets frischer Waare a Pfd. 40 Pfg. Malzkaffee ä Pfd. 24 Pfg. Kornkaffee a Pfd« 20 Pfg. W Als Lieferant nkler Ortsgruppen und Consumvereine bin ie Heutige Mummer umtaht 10 Seite». Dir T Mgdtgt. 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