I ncert 0' 0 0 0 0 0 0 t mit 0 § o1 9 a § 0 g 99 " Rita üt. 116 irs Herrn C. Krails^. ■H'Owettae (Stier), grta (Sagneri, Rhapsodie itofle a. b. Sijajio, Anny« rbe-iuilhttungSiRdoiienl iitree 50 Pfg. hnstein. Hesellslhast mgeu. ‘W ;ft ein Kruse. euen Zahr! ISO? FreUag bat 1. Januar Gießener Anzeig er Kenerat-Mnzeiger. Zlints- und Anzeigrblatt für den K«t* Gieren. Redactton, Expedition und Druckerei: Sttzukstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Vierteljähriger Aßonncmentspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener Aamitienvtälter werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal tzeigelegt. Der HUtzeuer Anzeiger erscheint täglich, Wit Ausnahme deS Montags. Zweites Blatt. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Kamilienökätter Alle Annoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtliche* Theil. Bekanntmachung, betreffend: die Maul- und Klauenseuche. Unter dem Rindvieh des Müllers Becker iu Argenftein, Lreis Marburg, ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. ES ist deshalb Gemarkungssperre angeordnet worden. Außerdem sind die Gemeinden Marburg, Ockershausen, Reuhöfe, Cyriaxweimar, Haddamshausen, Hermershausen, Allna, Kehna, Stedebach, Niederwalgern, Roth, Argenstein, Wenkbach, Oberweimar Dorf, Oberweimar Gutsbezirk, Nteder- wctmar und Gtsselberg, sämmtlich im Kreise Marburg, als BeobachtungSgebiet im Sinne des § 59a der BundeSraihS- ivstruction vom 27. Juni 1895 (ReichSgesetzblatt Sette 373) und zwar vorläufig bi» zum 10. Januar 1897 einschließlich । m Bis dahin dürfen Wiederkäuer, einschließlich Fahrvieh ynb Schweine, aus diesem Gebiet nicht auSgeführt werden und ist der Durchtrieb solcher Thiere durch daS Beobachtungs- gebiet verboten. AuSnahmegestattungen find bei den betreffenden OrtSpolizeibehörden unter Vorlage einer thierärzt- ltchen Bescheinigung über den Gesundheitszustand der auszu« führenden Thiere zu beantragen. Die thterärztliche Untersuchung muß unmittelbar vor dem Transport stattfinden. An der den Viehhändlern durch § 2 der Anordnung des Herrn Regierungs-Präfidenten zu Cassel vom 16. Juli 1896 (Amtsblatt Seite 180) auferlegten Verpflichtung wird hierdurch selbstverständlich nichts geändert. Gießen, den 29. December 1896. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend: die Maul- und Klauenseuche. Die unter dem Rindvieh der Gemeinde Naunheim, MreiS Biedenkopf, ausgebrocheue Maul, und Klauenseuche ist erloschen mzd die Gemarkungssperre aufgehoben worden. (Stegen, am 29. December 1896. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Gagern. Betr.: Die Veranstaltung von Verlobungen auS Anlaß der Darmstädter Pferdemärkte im Jahre 1897. Das Grotzh. Ministerium des Innern hat auf Nachsuchen des Landespferdezuchtvereins im Groß- herzogthum Hessen genehmigt, daß im Frühjahr und Herbst an noch zu bestimmenden Tagen je ein Fohlen- und P ferd emarkt zu Darmstadt abgehalten wird und mit diesen beiden Märkten Verlobungen, vornehmlich von Fohlen und Pferdegeschirren, landwirthschaftlichen Geräthschaften und sonstigen Gegenständen nach dem vorgelegten Verloosungs« plane verbunden werden. Diesem Plane gemäß find bei jeder dieser Berloosungen höchstens 40,000 Loose zu 1 Mark daS Stück auSzugcben und 70 pCt. des Bruttoerlöses aus dem Verkaufe der Loose zum Ankauf von Gewiungegenständen zu verwenden. — Zugleich wird der Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet. Gießen, den 30. December 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern._____________ Gießen, den 29. December 1896. Betr.: Ueberuahme des Heilverfahrens Seitens der Jn- validitäts. und AlterSverficherungsanstalt „Großherzogthum Hessen". ‘ Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Vorstände der Krankenkassen des Kreises. Indem wir Ihnen empfehlen, sich mit dem Inhalt deS Amtsblatts der Versicherungsanstalt Großherzogthum Hessen Nr. 22 vom 15. l. MtS., eingehend vertraut zu machen, beauftragen wir Sie, dasselbe zur Kenntniß Ihrer Kassen- ärzte zu bringen und mit letzteren dafür besorgt zu sein, daß geeignete Heilfälle der Versicherungsanstalt rechtzeitig überwiesen werden. v. Gagern. Zum Jahreswechsel. Horch! DaS Sterbeglöcklein klingt. Still schweige rauschende Lust und lautes Gelag! Komm, tritt noch einmal ine Todtenkämmerlein, dein alter Freund liegt auf der Bahre, müd und runzlig, er hat seine Last getragen. Kennst da ihn nickt? Es ist daS alte Jahr. Schau ihm noch einmal ins liebe Angesicht- streich ihm noch einmal dankbar über die welke Hand. Ec war dein guter Freund, von Gott dir beigesellt. WaS er nun hatte, hat er dir gegeben: jede seiner Stunden, jede Minute schenkte er dir. Er wachte, wenn du schliefst und gönnte dir deine Ruhe- er sah auf dich bei deiner Arbeit und prüfte deinen Fleiß. Er brachte dir als ein treuer' GotteSbote Glück und Leid, gesunde und kranke Tage, führte dich hinauf und hinab. Und wo du ihm recht vertraut wurdest und seine Gabe zu nützen verstandest, da ward er dir so lieb, daß du ihn manche Stunde gern länger bei dir gehalten hättest. „Verweile doch, du bist so schön Aber er durfte ja nicht weilen. Unser Leben fahret schnell dahin, als flögen wir davon. Aber was ist? Dein Blick wird trüb? Ja, du hast recht- jeder Tobte erinnert uns an alte Schuld. Nicht wahr, der Freund sah auch viel bei dir, was er nicht hätte sehen und erleben, sollen? Nicht wahr, du haft den Freund manchmal nicht werth gehalten, als gälte er nichts. Weh, wenn der Todte einst am Tag des Gerichtes wider uns zeugtVerlorene Zeit ist verlorenes Leben - verlorenes Leben ist verlorene Ewigkeit * Wahrlich, Jahreswechsel ist ernste Stunde. Sie weckt das Gewissen und erinnert an das Ende aller Dinge und an die letzte Rechenschaft. r - .fX Aber Gott Lob! Horch! Die Freudenglocke klingt! Ein neuer Bote kommt, von Gott gesandt. Sie jauchzen ihm froh entgegen: eß ist daS neue Jahr! Sie kennen den Boten noch nicht, drum jauchzen die unbeständigen Leute so laut. Und doch weiß Keiner, was er bringen wird. Aber wer von dem alten Freunde ernst und dankbar Abschied nahm, der ist gerüstet, auch mit dem neuen gute Freundschaft zu schließen. Der hält ihn lieb und werth, gebraucht treulich jede seiner Gaben, jede flüchtige Stunde und spricht mit dem Sanger: im heil'gen Gottvereine Jeder Tag nur mehr der meine, So eilt meine Zeit Froh zur Ewigkeit. Hessische Todtenschau ans dem Jahre 1896. (Nachdruck verboten.) Januar. 8. Pfarrer Heinrich Bauer zu Ober» Widdersheim. 9. Rechnungsrath Wilhelm Mann tn Darm- er ui glichen Glückwunsch ■ÄYÄWJ Inn Wtt / tunöen und Gönnern, ■ SB**’' H"**pe*_ )LW, f Habt «t. 48. J Jooooooog liier, Wetzlar, o Gönnern v imen Nt! ' ,cob Kuhn. g 6 «*■ r* • »>"L >r und rP 0 godevaa^"' j paischer Civilisation! Du willst ein moderner, ein berühmter Schrifsteller sein und fürchtest Dich vor einem Sylvester.HauSball in Berlin W . . ." Der Assessor warf seinen Frack, den er soeben einer kritischen Musterung unter» zogen, über eine Stuhllehne und brummte verächtlich in den Bart: „Die heutige Generation hat keinen Muth mehr - die Rasse ist entartet!" „Ich werde mit dem Anstand eines sterbenden Nado« wesfiers auf dem commerzienräthlichen Seiden- Fauteuils fitzen." „Schön. Dafür verspreche ich Dir einen Drei-Stern- Hennessey und eine alte Bekanntschaft." „Wen?" „Erich Rechen." DaS von der Tropensonne gebräunte Gesicht Bruno Wildbergs verzog sich zu einer nichts weniger als anmuthigen Grimasse. „Leg noch einen Hennesiey zu, dann schenke ich Dir die alte Bekanntschaft." „Deine Gefühle für Herrn Erich Rechen scheinen nicht an überreicher Zärtlichkeit zu leiden." „Ich möchte ebenso gern einer Klapperschlange die Hand drücken." „Siehst Du — ich habe Dich immer für einen famosen Menschenkenner gehalten I Und wenn diese fischblütige stupide Krämerseele, die nichts kennt als Geldverdiener,, Essen und Trinken, sich heute mit der holdesten Frau verlobt, so magst Du darüber einen Roman oder meinetwegen auch eine Komödie schreiben und Deinen gold- und lorbeergekrönten Ruhm wieder um hundert Procent höher schnellen." „Damit! nee, lieber Freund und Assessor," sagte Bruno trocken, „daß die holdesten Frauen sich die ekelhaftesten Kerle aussuchen, ist eine so fabelhaft alte Geschichte, daß mir die verehrliche Redaction des Posemuckler Stadt- und Landboten mein Manuscript mit unfrankirter Verachtung zurückschicken müßte. Ueberhaupt bist Du einfach eifersüchtig." „Unfinn!- „Schade! Du hättest sie mit dem zwölften Glockenschlage auf Dein schäumendes Roß gehoben und Brust an Brust wäret Ihr in das neue Jahr, in die weite Welt, in das Glück hineingesprengt, während ich als treuer Page mit blankem Degen Eure Flucht schirme. . . . Aber hör mal, Fritz," fügte Bruno Wildberg mit einem merkwürdig ängstlichen GestcktsauSdruck hinzu, „zu tanzen brauche ich doch nicht etwa?" „Berühmtheiten tanzen überhaupt nicht,- erwiderte Fritz mit belehrendem Wohlwollen. ^Ach so, ich bin ja jetzt eine Berühmtheit! Merkwürdig, daß ich das immer wieder vergesse." Bruno WildbergS Besorgniß erwies sich in der That als unbegründet, er brauchte seine längst vergessene Tanz- kaust, um die eS immer recht traurig bestellt gewesen, nicht hervorzuholen. Er hatte genug damit zu thun, sich vorstellen zu lassen und faustdicke Complimente einzustecken. Wenn er, im Auslande umherbummelnd, noch nicht gewußt, was es heißt, ein Drama geschrieben zu haben, das im SiegeSfluge über alle deutschen Bühnen geht, jetzt erfuhr er es. Das also war der Zaubertravk Ruhm . . . hm, etn wenig zu süßlich! und vochchtig ging er wem kleinen dicken schwärzlichen Herrn aus dem Wege, der jedem versicherte, er sei schon seit Langem Bruno Wildbergs intimster Freund und stets von seiner glänzenden Zukunft überzeugt gewesen . . • nicht eine Zeile auS seiner Feder hatte der widerliche, stumpf- finnige Geldprotz je gelesen. Und bann plötzlich war eß ihm, als setze sein Herz den Schlag auS und statt bcS Blutes rönne EiSwafler durch feine Adern. Einem unbeholfenen gierigen Raben vergleichbar, war der kleine Schwärzliche auf eine eintretende Dame zugestürzt, begrüßte sie mit auffälliger Vertraulichkeit und führte sie in den Nebensaal. „Du siehst blaß aus, Luise," sagte der Assessor. „Und Dein Witz ist matt wie — na, wie irgend etwas." „Wie Deine Seele." „Meinetwegen." „Leiste Dir den bewußten Cognac. Ich führe Dich. „Sage mir lieber, wer Rechens Zukünftige kst." „Eine Frau von Neuhof, hübsch, jung, arm —" Feuilleton. Ein neues Jahr — ein neues Leden. Eine Sylvestergeschichte von Hans Richter. (Nachdruck verboten.) „Lieber sterben!" gähnte Bruno Wildberg und drückte sich fester in die behagliche Sophaecke. „So werde ich also außer der Droschke noch einen Leichenwagen bestellen lassen. Ich habe versprochen, Dich tobt oder lebendig mitzubringen, und Du weißt, daß ich Wort zu halten pflege." „Aber die Pferde mit schwarzen Federbüschen, bitte .. Bruno steckte seine Cigarre in den anderen Mundwinkel und faltete mit ergebungsvoller Miene die Hände . . . „Sieh «al, Fritz, Du bist reich, Jurist und Junggeselle: drei Be- weise für eine sehr verständige Lebensauffassung! Du bietest Deinen Freunden die Cigarren aus der Kiste an, die Du selber rauchst, Du lobst baß Clavierspiel Deiner WtrthS- tochter und hast Dir seinerzeit fünf Gewerbe-AuSstellungS- Loose gekauft - ebensoviel Beweise einer reinen HerzenSgüte. Unb biefe beiben herrlichen Tugenben trittst Du selbst mit rohen Füßen in ben Staub, indem Du mich völlig Schuld- Ursen mit brutaler Gewalt in eine Sylvester-Gesellschaft schleppen willst!" „Wo warft Du doch am vorigen Sylvesterabend?" „Im Spital von San Augustin, sintemalen ich mir In den greulichen Sümpfen Floridas das schönste Fieber geholt hatte." „Hat Dir da Jemand eine deutsche Bowle und Karpfen in Bier vorgesetzt?" „Hätte mir nur der gelbhäutige Schuft, der merkwürdiger Weise den Titel eines Krankenwärters führte, einen Schluck Wasser gegeben!" „Haben Dir schöne Frauen in ausgeschnittener Seiden- taillc und wohlfrifirte Herren im schwarzen Frack ein deutsches „Profit Neujahr" zugerufen? Abermals schüttelst Du Dein thörichteS Haupt! Undankbarer — unb noch sträubst Du Dich gegen die heiligsten Errungenschaften euro- ftabt. 10. Michael Friedrich, Reallehrer zu 'Offenbach. 15. Eduard Heckler, erster Beigeordneter in Bensheim, 68 I. 23. Professor Ferdinand Albert, Realschuldirector i. P. in Darmstadt, 73 I. 23. Ernst Wilh. Kellermann, Großh. Poltzeicommissär in Worms, 47 I. Februar. 7. Ferdinand Krömmelbein, Major a. D. in Darmstadt, 53 I. 15. Dr. Ackermann, pract. Arzt in BenSheim, 70 I. 16. Werner Beringer, Pfarrer zu Freimersheim. 18. Karl Rühl, OberamtSrichrer in Michelstadt, 54 I. 20. Karl Irle, Forsttnspector t. P. in Oppen» heim, 78 I. 22. August Wendt, Pfarrer in Pfisfligheim, 67 I. 24. Geheimrath Dr. Jos. Röder, Ober-AppellationS- gerichtsrath in Darmstadt, 77 I. 26. Christian L e i ch t w eiß, Polizeirath i. P. in Darmstadt, 78I. 29. Max Michaelis, Stadtverordneter in Worms. März. 13. Dr. Faustmauu, Oberstabsarzt i. P., BenSheim, 75 I. 18. Geh. Hofrath Professor Dr. Otto Roquette in Darmstadt, 72 I. 20. Bernhard Kull- mann, Decan und Pfarrer in Schotten, 78 I. 21. Wilhelm Strecker, Domänerath i. P. in Darmstadt. 31. Wilhelm Fresenius, Polizeirath i. P. in Gießen. April. 11. Friedrich Staudinger, Decan und Kirchenrath in Groß-Gerau, 77 I. 24. >Franz Hermann P l a z, Postrath tu Darmstadt, 65 I. 26. Ewald v. Ze d t w i tz (Schriftsteller E. v. Wald-Zedtwitz) in Bickenbach, 57 I. 30. Georg Göhrs, em. Pfarrer in Darmstadt, 85 I. Mat. 2. Dr. Hermann Sahl, CabinetSbibliothekar in Darmstadt, 64I. 8. Adolph Finger, Amtsrichter i.^P. tn Darmstadt. 10. Adolph Felch ne r, UniverfitätS-Mufik- director tn Gießen, 64 I. 14. Professor Dr. Adpm Hetd, Seminarlehrer tn Friedberg, 58 I. 18. AmtSgertchtSrath Ludwig Ludwig in Groß Gerau, 48 I. 20. Hauptsteuer- amtS-Controleur Sebastian Treu sch in Offenbach. Juni. 3. OberlandeSgerichtsrath Wilhelm Heinzer- l ing in Darmstadt, 68 I. 13. Dr. Frtedr. Wilh. Müller, Geh. Baurath in Darmstadt, 77 I. 22. Dr. Gg. Büchner, pract. Arzt in Lengfeld, 38 I. Juli. 1. Bauunternehmer und Stadtverordneter PH. Krebs in Mainz, 57 I. 1. Pfarrer Wilh. Berwig in Dauernheim, 57 I. 6. Dr. Karl Zimmermann, Generalarzt a. D. tn Darmstadt, 67 I. 10. Arnold PH. Haag, Pfarrer in Ilbenstadt, 83 I. 10. Steuerrath Ludwig Deibel in Friedberg. 14. Wilhelm Stumpf, Pfarrer in Mainflingen. 27. Getstl. Rath Karl FürSke, Militär- Oberpfarrer in Mainz. 27. Konrad Rösch, Brauereidtrector in Mainz. 27. Beigeordneter Christoph Grünewald tu Bad-Nauheim. August. 2. Bürgermeister Sebastian Dingeldein tn Reichelsheim i. O., 58 I. 11. Baurath Peter Hochgesandt in Mainz, 78 I. 17. Jakob Arthur Schmelzer, Major im Jnf.»Regt. Nr. 117 in Mainz. 18. Oberförster Otto Stirn in Schotten. September. 4. Kammersänger Albert Eilers in Darmstadt, 65 I. 14. Professor Gustav Sommer in Bensheim, 53 I. 15. Realschuldirector Alfred Haller in Alsfeld, 40I. 30. Professor Dr. Rudolph Marx tn WormS, 61 I. Octo b er. 1. Pfarrer Friedrich Bauer in Wald- Uelvershetm. 4. Gg. Lenges, Pfarrer in Heimersheim, 63 I. 9. Dr. Eduard Rse, Decan und Kirchenrath in Bletchenbach. 13. Oberförster Ferdinand Ohnacker zu Jagdschloß Mönchbruch, 38 I. 14. Apotheker Andreas Conradi in Alzey, 61 I. 17. Landtagsabgeordneter Karl Pfannstiel in Hainbach, 81 I. 22. Generalmajor i. P. F. C. Hartmann tn Darmstadt, 87 I. 30. RegierungS- rath Hermann Buchinger in Darmstadt, 50 I. November. 1. Ernst Mayer, Theilhaber der Mainzer Ledrrwerke, Mainz. 7. OberlandeSgerichtsrath Otto Jost in Darmstadt, 63 I. 12. Oberamtsrichter Emil Schlapp in Bingen, 41 I. 13. Pfarrer Wilhelm Windecker in Rödgen, 61 I. 18. Kreisschultnspector i. P. Balthasar Rückert in Erbach. 29. Bauunternehmer und Stadtverordneter Joh. Ort manu in Alzey, 85 I. December. 7. Medicinalrath Dr. Karl Stammler in Alsfeld, 67 I. 7. Dr. Joseph Schulten, pract. Arzt in Alsheim. 10. Dr. Emil Wadsack, pract. Arzt in BenSheim, 59 I. 15. Bergrath Ziegler in Gießen. 22. Dr. Georg Rabenau, Oberstabsarzt a. D. in Darmstadt. -a- Klein-Linden, 30. December. DaS Gießener Braunsteinbergwerk, durch Vermittelung des Herrn Director PaScoe, übersandte hiesiger Bürgermeisterei die namhafte Summe von 150 Mark als Weihnachtsgeschenk für unsere neu errichtete Kleinkinderschule. Muozenberg, 28. December. Die Kirche in Münzenberg ist ein werthvolles Baudenkmal aus verschiedenen Zeiten, der älteste Theil romanisch, die Hauptmasse Gothik des 14. Jahrhunderts, das Holzwerk im Schiff Renaissance. Die clasfischen Formen waren aber seither mit banausischer „Weisheit" verhüllt, Ecken und Kanten verstoßen, das Holzwerk morsch, Treppen und Fenster durch jahrhundertelangen Gebrauch defect, die späteren Reparaturen und Einbauten liederlich gearbeitet, vieles geschmacklos und unpractisch. Aus diesem Staub und Schmutz hat Herr Kirchenbaumeister Schwartze mir Genie und Hingebung neues prächtiges Leben hervorgezaubert, sodaß die neu hergerichtete Kirche ein weiterer Anziehungspunkt des weitbekannten „Werterauer Tintenfasses" bilden dürfte. n. Reichelsheim, 30. December. Die Generalversammlung der Molkereigenossenschaft lehnte die geplanten Käsereianlagen ab. X. Darmstadt, 30. December. Der zum besoldeten technischen Beigeordneten gewählte Herr Fr. Jäger, vordem Hochbauinspector in BenSheim, wurde heute durch Herrn Oberbürgermeister Morne weg in sein neues Amt ein- geführt und verpflichtet. Zugleich kündigte der seitherige (unbesoldete) technische Beigeordnete, Herr Riedltuger, seinen Rücktritt wegen Krankheit mit Ablauf der Wahlperiode im nächsten Februar an; die Versammlung ertheilte Herrn R. ein Anerkennungsvotum, der aber trotzdem auf seinem Entschluß bestand. A Mainz, 30. December. In der hiesigen Stadtverordnetenversammlung wurden heute 5000 Mark zur Beschäftigung vonArbeitSlosen bewilligt. Die Arbeiten (Steinschlagen) sollen nicht wehr im Taglohn, sondern im Accord vergeben werden und zwar soll wegen der Ungeübtheit der Arbeiter der doppelte Preis als im Gewöhnlichen bezahlt werden, jedoch darf kein Arbeiter bei den NothstandSarbeiten mehr als täglich 2.20 Mark verdienen. Die Arbeiten werden angefangen, sobald Bedürfniß vorhanden ist. • Der Assessor hielt inne, denn der Freund war bereits von seiner Seite verschwunden. In dem großen Saale, dessen Bechfteiuflügel ein genial gelockter Virtuose bearbeitete, war eine gigantische Standuhr aufgestellt worden. Bruno Wildberg beobachtete die vergoldeten Zeiger, die in gelassener Sicherheit der XII zustrebten, mit der verzweifelten Ruhe des am Marterpfahle stehenden Indianers. Er zuckte nicht einmal zusammen, als neben ihm eine weiche Frauenstimme feinen Namen aussprach. Sehr kühl und.!sehr^ höflich wandte er sich um und erwiderte: „Gnädige Frau sind außerordentlich gütig, sich meiner noch zu erinnern. ES übersteigt meine kühnsten Erwartungen." Ueber das anmuthige Frauenantlitz, das blumenhaft weich unter der Krone des vollen goldenen Haares hervor» schaute, ging ein Zucken. „Sie haben noch immer nicht vergeben, Bruno?" „Pardon, aber ich kann mich wirklich nicht entsinnen, daß irgend eine Meinungsverschiedenheit zwischen uns statt» gehabt — und wenn auch, so stehen Sie doch wohl zu hoch für meinen Groll." „Zu tief für Ihre Achtung ... ich weiß eS." „Trösten Sitz sich damit, daß die Achtung manches Menschen der schärfsten Beleidigung gleich kommt. Ein Kilo Menschenwürde ist in den jetzigen kritischen Zeitläufen um ein Butterbrod zu haben. In einer halben Stunde werden wir verpflichtet sein, uns freundschaftlich die Hand zu schütteln und eine zierliche Gratulation zuzuflüstern." „Aus Ihrem Herzen kommt kein aufrichtiger Glückwunsch für mich." „Mein Herz — ich bitte Sie, gnädige Frau, wir stehen im Begriff, eines der letzten Jahre des neunzehnten Säculums zu beginnen, und Sie sprechen von so antidiluvianischen Dingen. Ich beabsichtige es nächstens einer Sammlung von Versteinerungen zu überweisen und erhoffe davon einen bedeutenden Effect." Die zarte Frauengestalt schmiegte sich bebend in die Falten der Portiere. „Ihr Hohn ist entsetzlich grausam," murmelte sie mit blassen Lippen. „Ich habe stets gefühlt, daß Sie mich haßten und verachteten, trotzdem Sie einst —" sie unterbrach sich, während ein feines Roth ihre Wangen färbte, und fuhr hastig fort: „Doch als ich Sie heut so unerwartet wiedersah, schlug doch die Hoffnung in wir auf, daß Sie in dieser langen Zeit anders urtheilen gelernt haben würden." „Ihr Scharfsinn hat Sie durchaus nicht getäuscht. ES war auch an einem Sylvesterabend, da las ich meine Wünsche und mein Glück in einem Paar blauer Mädchenaugen. KurioS, nicht wahr? aber mein Herz war damals wirklich noch kein Petrefakt, sondern eine sehr heiße Flamme ... ich glaube, eS ist so an die hundert Jahre her! Und während ich die schönsten Verse reimte — Sie erinnern sich doch, daß baß Laster des Dichtens mich schon in meiner zarten Jugend unheilbar ergriff — und die große Sylvesterbowle herein- getragen wurde, faßte mich der Hausherr plötzlich am Arm und ersuchte mich mit einer Güte, der ich unmöglich wider- stehen konnte, mir die Neujahrsgratulation von der Straße aus anzuhören- das Hoch, welches er auf das neu verlobte Paar auSzubrtngen gedenke, werde ich dort, wenn auch gedämpft, so doch sicher am reinsten genießen ... und Herr von Neuhof, der neben dem würdigen Greise stand mit der sicheren Gewißheit im Busen, binnen fünf Minuten Bräuti- gam zu sein, öffnete mir liebenswürdig selbst die Thür. Damals kam ich zu der sonderbaren Ansicht, mit dem letzten Glockenschlage werde der Himmel zusammenstürzen, aber dieser kluge Heine hat ihn wirklich ganz solide mit goldenen Sternennägeln angenagelt- er rührte sich nicht. Und als dann alles Profit Neujahr rief, schrie ich aus vollem Halse mit- es war wirklich nett." „Und dann?" „Dann? bann geschah nicht- mehr. Ich habe geliebt, gelebt, gearbeitet, gehungert ... es ist das höchst amüsant, wenn man nur eine Versteinerung in der Brust trägt. Wohlwollende Leute nannten mich verrückt, woraus ich den logischen Schluß zog, daß ich der echten Weltweishcit schon beträchtlich näher gekommen bin. Und wenn ich Ihnen heute zu Ihrer zweiten Verlobung gratuliren werde — des ersten Glückwunsches hatte mich die Güte Ihres vortrefflichen Herrn Vaters überhoben, wie ich soeben erwähnte — hoffe ich damit den Gipfel menschlicher Erkenntniß zu erreichen." Ueber die Gäste war bereits die Unruhe des großen Moments gekommen. Ein Rauschen, Flüstern, Drängen zog hin und her und darüber hinweg ein feiner Ananasduft. In ihrer Nische standen die beiden wie auf einer weltfernen Insel. Mit krampfhaftem Druck preßten die zarten Frauenfinger Bruno Wildbergs Arm. „Ich war damals ein sechzehnjähriges Kind, Bruno, schwach, hilf» und rathloS, ohnmächtig gegen die Gewalt des Vermischtes. * Stettin, 27. December. Am Tage vor dem Fest?- wurde eine hiesige Familie durch eine Blutt hat in Trauer versetzt. Auf einem Wagen der Pferdebahn hatte sich der Schmied Giese ungebührlich benommen und wurde von dem verheiratheten Pserdebahvschoffner Jorasch zum Absteigen veranlaßt. Als am Abend Jorasch seiner Wohnung zuschritt, lauerte ihm Giese auf und versetzte ihm in den Hals einen Messerstich, der eine Pulsader durchschnitt und den Tod zur Folge hatte. * Erschossen. Auf dem Schießstand zu Kolmar wurde nach der „Els. lothr. DolkSztg." ein Soldat erschossen. Der Soldat diente im zweiten Jahr im 14. Jägerbataillon. Zum Anzeigen bei der Scheibe commandirt, sprang er, entgegen der Instruction, im letzten Moment noch einmal vor, um einen Keil zu befestigen. Im selben Augenblick ging einem Soldaten, der im Anschlag stand, das Gewehr vor der Zeit los- das Geschoß traf den Kameraden und durchbohrte den Unterleib. Der Getroffene fühlte, daß der Schuß tödtlich war. Seine Worte lauteten: „Ich werde nicht wieder auf die Stube kommen, legt meine Sachen schön zusammen und schickt alles meinen Eltern- sie haben nun ein schlimmes Weihnachtsfest." Auf dem Transport zum Lazareth starb er. * Ein ebenso schreckliches als eigenartiges Unglück wird telegraphisch aus Castle Island in Irland gemeldet. Dortselbst ist gestern ein Bauernhof mit allen Bewohnern und dem ganzen Viehbestände in einem Sumpfe untergegangen und verschwunden, ohne eine Spur zu hinterlassen- es ist, als wäre er von der Erde verschlungen. Der ganzen Erscheinung ging ein Rollen wie einem Erd- beben voraus. Der Sumpf ist noch immer in Bewegung. Die in der Nachbarschaft wohnenden Leute verlassen ihre Wohnungen. * Das wirksamere Mittel. Der Gatte (zum Schluß eines ehelichen Streites): „Nun wirst du natürlich gleich wieder etnpacken und zu deiner Frau Mama reisen, um dich über mich zu beklagen!" — Die Gattin: „O nein — diesmal werde ich Mama hierher kommen lassen!" * Euter Rath. „Doctor, meine Frau leidet an Schlaflosigkeit — ganze Rächte lang ist sie wach. Was soll man da thun?" — Doctor: „Gehen Sie früher nach Hause!" Ein vornehmes Weihnachts-Geschenk: Meyers «■ Historisch-Geographischer Kalender auf das Jahr 1897. Als Abreisskalender eingerichtet. Mit über 600 Landschafts- und Städteansichten, Architekturbildern, historischen Porträts, Autographen und Wappenbildern. Preis: 1 Mark 50 Pfennig. i ________________ Ausführlicher Prospekt gratis in allen Buchhandlungen. Bibliographisches Institut in Leipzig und Wien. Vaters - meine Waffen nur Bitten und Thränen. Was konnten sie mir nützen . . . und Sie verließen mich! Hatte ich gesündigt, so habe ich eS in meiner kurzen Ehe gebüßt. Mein Herz versteinerte nicht wie daS Ihrige!" „Und heut?" Zum ersten Male sah er ihr mit seinen scharfen, hartblauen Augen voll tnS Gesicht. „Heut find Sie majorenn, soviel ich weiß." Sie hielt seinen Blick fest aus. „Wissen Sie, was cs einem Weibe bedeutet, allein zu stehen, ohne Glück, ohne Liebe, ohne Hoffnung auf schwankem Boden, und dazu Jahre hindurch bedrängt von einem unablässigen, erbitterten, rücksichtslosen Werben, das einer Schlange gleich immer fester seine Ringe um die Wehrlose windet, bi- sie erschöpft zusammenbricht! Muth, Stolz, Kraft, Alle- schwindet dahin in dieser zähen Umschlingung und dann kommt die Stunde, in welcher die Hoffnungslose sich ergibt." „Man müßte der Schlange den Kopf zertreten," murmelte Bruno Wildberg, und seine nervige Faust ballte, sein Fuß hob sich. Wie Flammen hingen Elsa von Neuhofs Augen au seinem scharf gezeichneten Antlitz. „Wer ein Mann wäre, ein Herz hätte — " „Und ein Vermögen - ich bin ein armer Mann, meine Gnädige. Wenn das Publikum seinen Geschmack ändert, so kann ich wieder hungern ... und Hunger thut sehr weh, meine Gnädige!" „Nicht immer . . ." lächelte sie. Wieder blickte er sie au . . . minutenlang, und nun schlugen zwei heiße Flammen wild zusammen. Nur ein kurzer, rauher Laut flog von seinen Lippen: „Elsa!" Sie hatten daS Schlagen der Uhr, die schön sthlifirte Rede des Hausherrn, das Gläserklingen und Glückwünschen völlig überhört. Erst als ein Diener mit einem Tablet an ihnen vorbeistrich, erwachten sie auS ihren stummen Träumen. Bruno nahm ihm zwei Gläser ab. „Ein neues Jahr . . . kann es ein neues Leben bringen?" Noch zagten sie Beide. Da stürzte der kleine dicke plumpe Rabe auf sie zu. „Aber meine liebe gnädige Frau, wie suche ich Sie — wir wollten — mein lieber Bruno —" Doch nun legte Bruno Wtldberg freudig, fest und stolz seinen Arm um die bebende Frauengestalt und hob sein GlaS: „Dem neuen Jahre, dem neuen Leben! Du kannst undoppelt gratuliren- wir haben uns soeben verlobt!" 32 Vol kslied er-Schat \' \ i « i . / j x*— jtf 1000 MWO •o L7 1000 A. & G. Wallenfels, Marktplatz Nr. 21. — Fernsprecher Nr. 46. /Zwo \ooo\kj < --------- *hhl eine Hofraithe, brauchbar zu jedem Geschäft. Das Haus steht an der Straße Lich— Laubach — Grünberg in Nieder- Bessingeu. Hauslänge 50 Fuß, Breite 25 Fuß, Höhe 36 Fuß. Im Haus sind vier große und ein kleines Zimmer. Nebenan Waschküche, Schweineställe, 28 Fuß lang, zwei große Scheuern, eine 52 Fuß lang, 32 Fuß breit, 37 Fuß hoch, die andere 56 Fuß lang, 37 Fuß breit, 38 Fuß hoch, Keller, 12 Morgen Aecker und Wiesen. Sämmtliches Ackergeräth und Vieh wird mit verkauft. Raum der Stallungen für 16 Stück Vieh. — Erstes Angebot 14000 Mark. — Versteigerung findet statt den 25. Januar, Nach- Verlag von Emil Roth in Gießen. 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Jamaiea-Rum „ Batavia-Arrae empfehlen! billigst Punsch-Essenzen in verschiedenen Sorten, Arac, Cognac, Rum, Schaumweine kauft man, wie bekannt, in besten Qualitäten bei 33 Emil Fischbach. und unterhalte»' ie Zictfep Ifönnen -y ■o / / ♦ZI ' — 1 5/ £ / £/A Ä Der an Reichhaltigkeit und Gediegenheit unübertroffene, Jedermann zu Herzen I sprechende Inhalt des „Musikalischen Hausschatz“, die prächtige Aus- I stattung desselben — Ganzleinenband mit Goldpressung — und der äusserst wohlfeile i Preis von 4 Mark für den starken, 814 Seiten umfassenden Band machen diese | grösste und billigste Liedersammlung der Welt mehr wie irgend ein zweites | Werk berufen, in jedem Hause eine heimische Stätte zu finden! Der „Musikalische Hausschatz“ ist zu beziehen durch: I die Musikalienhandlung von Ernst Challier. I ? LVVV- AtSeder undQesönqeS^-J QP VKlavie^eitun3 | 1000 .bocheleqantemOao^eioeoban- 1000 / Berfteigerung. Freitag den 8. Januar 1897, Mittags 2 Uhr, versteigere ich im Pfandlocal, SelterS- weg 11, gegen Baarzablung: 1 Pferd (Schimmel), Kleiderschränke, Sophas, Commooe, 1 Spiegel, 3 neue Regulateure, 7 neue werthvolle Oel- gemälde, darunter 6 Studienköpfe. Versteigerung vorauSs.theilw. bestimmt. Gießen, den 31. December 1896. 28_______Mulch, Vollziehungsbeamter. Montsg den 4 Januar 1897, Nachmittags IV, Uhr, werden im Vtelker'schen Saale — Neustadt 56 — versteigert: 1 Sopha, 6 Polsterstühle, 1 runder Tisch, 1 Seffel, 2 Schranke, 1 Com- mode mit GlaSaufsatz, 2 Betten, 12 Betttücher, 14 Kissenbezüge, 14 Herrenhemden, 14 Frauenhemden, versch. Porzellan, versch. Weißzeug, Küchengeräthe und Hausgeräthe, zwei Taschenuhren, 1 goldene Damenuhr mit Kette, versch. Ringe und andere Geldsachen, 12 silberne Löffelchen, 6 silberne Eßlöffel u. v. a.; sodann 2 Schreibmaschinen,!Blumentisch mit Blumen, 2 Zithern, eine Laterna Magica, 9 Bilder, 20 Stück Telephonringe, 2 Mappen, Mono- grammpreffen, 2 Ausstellkasten, drei Restaurationslampen (noch neu) n. a. m. Die Bersteigerang findet bestimmt statt. 27 SHtzter, Gr. Gerichtsvollzieher. Ium Sptvester-Abmd empfehle meine bekannt guten Berliner Pfannkuchen und Kreppet ferner Wunsch-Essenzen, Itum, Arac. ____________H. Hettler, Conditor. I Tiefer neueste Roman der beliebten Erzählerin eröffnet ► den Jahrgang 1897 der ; Gartenlands. )(e 5 AVonnementspreis viertetjäyrlich 1 Mark 75 Z»f. X v" neu» Jahrgang wird ferner bringen: 1 $ „Kitdegard." Roman von Ernst Eckstein. G „chnket Zigeuner." Rovesse von Marie Bernhard. X Kanseörüder." Roman von Ernst Lenbach. ® „ßatiguraundVito."Rovessev.H.Rosenthal-Bonin. 8 „Unsere Krischane." Srzahüing von Charlotte Niese. 1 „Nnter der