1896 Freitag den 31. Zuli M 178 A.nts- und Anzeigeblatt für den Areis Gieren. Hratisöeikage: Hießener Kamikienökätter. nach in awbeiter auSbrechen. ftairo, 28. Juli. Gestern kamen in Egypten 130 Er- Uantungen und 96 Tode,solle an Cholera vor. giert eifriger JW»*«anent5p«U t 2 Mark 20 Pfg. ndt Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Rebaction, ürpebitiwr unb Druckerei: SLntftratze Mr.H» Fernsprecher 5L »«nähme do« Anzeige« zu der Nachmittag» für de« stUgenden Lag erscheinenden Nummer bi» Borm. 10 Uhr. Bolffl te!egrepW*ei Sorrespondmz-Bnr»«. Berlin, 29. Juli. An der heutigen Sitzung deS «ereinS der Eifenbahn-Verw altungeu nahmen Eilenbahnminister Thielen, der bayerisch- Mmst-rp-astd-nt fkxhr. v. Crailsheim und der württembergische Minister Präsident v. Mittnacht Theil. Der Baudirector der Ferdinand- Berlin. 29. Juli. DaS uotergegangene Kanonenboot Iltis" zählte zur, SchiffSklaffe F 2, hatte 489 Tonnen Deplacement und 340 Pferdekräfte. DieBesatz^gbetrug 85 Mann. Die geretteten Mannschaften heißen. Moslöhner, Wistpunkt, Priebe, Kühl, Habeck, Zimmerling, Kiel, Langen- berg, Vogt, Mayfarth, Ofbruik und Labe, die letzten vier Namen stehen jedoch noch nicht genau fest. Wie ein weiteres Telegramm meldet, wird eine kaiserliche Kundgebung er- wartet. Der Kaiser ist tief bewegt. Berlin, 29.Juli. Zum Untergang deS Kanonenbootes „Iltis" wird weiter gemeldet, daß zur Zeit des ffrrrinnifiea starker Nebel herrschte. Das Schiff wurde vom Meßmer Anzeiger Kenerat-Mzeiger. Feuilleton. Allerlei über Studentenauszüge. Von Dr. O. Buchner. (Nachdruck verboten.) eben Ul» 5°' n Hani Ulle Annoncen-Bureaux de» In- und NuSlande» nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Der -leßener feiger erscheint täglich, Bit Ausnahme de» Montag». Die Gießener H«*tn<*er6tter aerden dem Anzeiger rsdchenttich dreimal bttgeltgL frl ^77Vftf,rl,n unter W w« «*»•«’» r« Angabe auf eine Veranlaffung zum Streit, etwa durch einen Stoß oder durch Wetzen mit den Hlebern, aber vergebens. Zwar wurde behauptet, es seien auch verschtedene Soldaten dorthin bestellt worden, um die Studenten thatlich zu behandeln, doch konnte dieses nicht nachgewiesen werden. Zu- gegebene Thatsache aber war, daß die Offiziere v^her dem Rektor erklärt hatten, sie würden sich an den Studenten rächen, wenn das Pereat-Anschreiben nicht aushore. So spazierten die beiden feindlichen Parteien mehrfach an einander vorüber. Die Studenten gingen in verschiedenen Reihen im Schritt hin und her und sangen harmlose Studenten, lieder als aber der Pedell kam und ihnen vom Rektor den Befehl brachte, sie sollten aufhören zu singen und ruhig nach Haus geh«, schwenkten sie nach der Braugasse zu ab, um sich wirklich zu entfernen. Ein Student Schulz rief mit Bursch" oder „Allons Bursch" zusammen, die Offiziere aber glaub en, statt dessen „Pereat Stosch" zu hören und nun war kein Halten mehr. Voran der Bursche des Hauptmanns von Nagel, dann aber auch einige öffatcre ftürmten auf die Studenten und schlugen blind in dieselben hinein. Em Student Grolman, der mit einem Hieber bewaffnet war, zog beim Beginn der Rauferei, bekam die Waffe aber aus d°? Hand g-wimd-v und wurde von °--schi°d°n-» Offziere» mit den Säbeln geschlagen. Ganz ähnliches Schicksal hatten noch verschiedene andere Studenten. Der Tumult hatte viele Neugierige auf den Brand und die anstoßenden Gassen geleit, und diese wurden ^ °-t> mehrt als nun gar Alarm getrommelt wurde. D e Solvaten Nesen aus ihren Privatquartieren, viele Bürger, die glaubte», es sei Feuer ausgebrochen, liefen auch hinzu oder nach den Spritzen In dieses Durcheinander stürmten nun die Patrouillen ® w Wung ihrer Offiziere und vertrieben Mit Gewalt und oft mit Schlagen die neugierigen Gaffer und Herum- steher. Auch die dem Brand ferneren Straßen wurden von Patrouillen durchzogen und dabei von den Soldaten noch eine Reihe von Ausschreitungen begangen, die namentlich auch die Bürgerschaft im höchsten Grade aufbrachte. Diese Scenen wiederholten sich am folgenden Morgen, wobei wieder eine Anzahl von Studenten und Bürgern mit Schlägen und Stößen schwer mißhandelt wurden. Der Becher war voll und lief über. Noch an demselben Tage zogen die Studenten truppweise aus Gießen nach Krofdorf und Gleiberg, zu gleicher Zett erging aber auch 6in unterthänigster Bericht des Rektors an Seremssimum mit kurzer Angabe des Sachverhalts unter Erwähnung der Injurien gegen das Corpus Academicum, der Verfolgung bis in die Häuser, der Beleidigung der Studenten und der Mißhandlung einiger derselben, „solchergestalt sich alles zu einer allgemeinen Giihrnng anlaßt und selbst unter ber Bürgerschaft Mißvergnügen genug sich zu äußern scheint . Der Bericht schloß mit der Bitte an Seremssimum „um anädiqst und gemessenst sogleich die strengsten Ordres dahm zu ertheilen, daß von Seiten des Militärs gegen die Studenten, wenn sie ruhig und ordentlich sich verhalten, nichts vorgenommen und uns die fernere Untersuchung ruhig uber= lassen werde". Am Schluß wird in einer Nachschrift noch mitgetheilt, daß vor einer Stunde die allermeisten Studenten in ihrem Unmuth und aus Furcht vor weiterer harter Behandlung zu ihrer eigenen Sicherheit die Stadt verlassen hatten. Aber auch die Bürgerschaft erließ noch an demselben Tage ein Zunftgebot und am Abend ging eine Klageschrift derselben mit protokollarischen Belegen von Seiten der Bürger ans Ministerium in Darmstadt ab. Im vollen Vertrauen auf einen günstigen Erfolg wurde nun die Bürgerschaft ruhiger und der Mißmuth und die Gährung legten sich langsam. (Fortsetzung folgt.) (3. Fortsetzung.) In begreiflich großer Erregung gingen die Studenten der Stadt, um dem Rektor Müller Anzeige von dem Fall zu machen. Unterwegs erzählten sie denselben ver- siebenen Commilitonen, die ihn rasch weiter m der Stadt verbreiteten, sodaß es nicht zu verwundern rst,^daß^noch vor Beginn der Dunkelheit eine größere Anzahl von Studenten sich auf dem Brand versammelte, um von den beiden Ge- chuppten und Bedrohten zu vernehmen, was sie bei dem Rektor ausgerichtet hätten. Viele derselben hatten Stöcke bei sich, einzelne auch „der damaligen unsicheren Zetten wegen Lieber, um sich mit denselben gegen befürchtete ungerechte Angriffe der Soldaten sicher zu stellen, Gegensetttge Bestellungen der Studenten unter einander und Verabredungen, sich dastlbst zu treffen, konnten nicht nachgewiesen werden. Alle Studenten, die deßhalb später vernommen wurden, erklärten, sie seien auf dem Brand nur nach ihrer Gewöhn- elf Geretteten wurden an dem Südost-Vorgebirge von Schau- tU”9 yetito,Ct29. Juli. Dem „Berl. Tageblatt" wird au6 Loudon telegrafiert, daß vr. Jamefon und Genoffen auf eine Revision deS UrtheilS verzichtet haben, Sk wurden daher noch gestern in später Abendstunde nach dem Gefangniß Übe,«uT88bur0, 29. Juli. Von zuverlässiger Seite erfahre« wir, daß in letzter Zeit zwischen Bayern und China be deutende Abschlüffe über auSraugirte Mau ergew ehre gemacht wurden und zwar in der Gesammtzahl von dreißigtausend Stück, welche bereite in Hamburg nach Hongkong etngeschifft wurden. Weitere Bestellungen sollen bevorstehen. Auch von Preußen will China größere Maffen Gewehre an- kaufen. Diese Bestellungen werden auf den Besuch Li-Huug I ^^^Wieu^29?^Juli. Die Gewerkschaft der Bierbrauer- gehilfen beschloß gestern, den Boycott über dieWahringeri sche Bierbrauerei zu verhängen, weil deren Direktion die F berungen der Gehilfen auf Abänderung der Arbeitsordnung MM d-r »Äh1«««« 1 ? LnjMitn iß Ä.Ä'4 Inrribt unhs 0' 8 015 ßanitn Schj '2' ** "ei‘ V'«°r 9X98»faa, daß «» bemfelben Abend und jur selben Zeit auch einige Offiziere sich auf deut Brand vor der Hauptwache - das war die jetzige Gendarrnerte- kaserne — versammelten, um ebenfalls daselbst spazieren zu aeben. Doch war Hauptmann v. Stosch nicht unter denselben. Wie sie die große Anzahl von Studenten vorfanden, Dermüdeten sie einen aufrührischen Anschlag gegen das Militär, um so mehr, als sie einige Degen tragende Studenten wahr- u«hmen. Sie warteten nach ihrer eigenen zeugeneidlichen •eiS* z-G ^erkaufwj nördlichen Stadl 'S« billig z« »erkauf-i ^Wagen unter X 2000 ^gebräWsTnvch gute?' ig. MchlM hrtz' Sattler, Marktstraße ^ehr feiner Maurer- M rfaub wird billig abgegebc. dem Bahnhof. Unternehmer Weimer. n spnmgsäM' thibullen iM m Mauf bei 68t! Ichuch, hos Schleis Derrtsches Leich. Berlin, 29. Juli. Bon Seiner Majestät dem Kaiser ist aus Bergen folgendes Telegramm an den comman- -irrenden Admiral gerichtet worden: Bergen, den 29. Juli 1896. Admiral Knorr, commandirender Admiral, Berlin. ES erfüllt Mich mit tiefem Schmerze, Kunde zu erhalten tott dem Verluste Meines Kanonenboots „Iltis", welches in Au-sÜbung feines Dienstes mit feinen fämmtlichen Offizieren unv dem größten Theil feiner Besatzung an der chinesischen Küste gestrandet ist. Viele brave Männer, an deren Spitze ■ein so hervorragend tüchtiger Offizier als Commandant stand, habe Ich verloren. DaS Vaterland wird mit Mir trauern unb die Marine in warmer Erinnerung diejenigen halten, welche bis zum letzten Athemzuge in der Erfüllung ihrer Pflicht das höchste Gebot ihres Lebens sahen. Wilhelm I. K. abgelehnt bat^. . @t^ern Abend wiederholten sich die Ausschreitungen gegen die 3^"ener, n verstärktem Maße. Die Polizei war machtlos, so daß Milttür einschritt, welches durch drei Bataillone aus St. Gallen verstärkt worden ist. Viele Personen, darunter sieben Polizisten, wurden verwundet und etwa 90 Verhaftungen or- genommen. Die Ausschreitungen haben diplomatische Er- “Ä Au« P-t°rsburg wird eemelbtt, baß ber Besuch des ZarenpaareS in Wien eudgiltig auf di- l-tzt-n Tage de« August f°stgef'tzt Ist. D-»° würd- sich daS Zarenpaar in Kopenhagen aufhalten und Anfang September nach Kronstadt zurückkehren. . . Paris, 20.Juli. Der Herzog von Orleans zeigte bem orleanisttschen Comitö brieflich feine buug mit ! der Erzherzogin Dorothea an und bittet darin die Royalisten, ihre Treue auch auf die demnächsttge Herzogin von Orleans zu übertragen, welche sich für die sranzösifchm Angelegenheiten sehr interesfire und den Anhängern Gegen- .»« «.■ W an erster Stelle Folgendes: Wir find ermächtigt, zu con- ftaüren, daß die Königin aus persönlichen Gründen das Fernbleiben des Deutschen Kaiser- von CoweS !n diesem Jahre sehr schmerzlich empfindet. Der lährliche Ereignlffei "starker N-b.l h»-,»te. Das Schiff ^Kaif-r-^werde^ fbeirachttt Sturme an der Ostspitze der fich durch hohe steile Küst ™ btß Königin keine andere Bedeutung. ES ist Po»1«Ä «rtD.e ’ s-h- w°dl riM daß der stalfer fpüter in dief.m Jahre Kaufgesuch^ Otto Schaaf, SelterSweg 39. _ Ites Gold, Ites Silber, Ite Münzen, ntiquitäten den höchsten Preisen irlBamstock, irniiittruiibDpti!«1' z-sterSweg.»!—- ^ischteAnzeigenj Nordbab» Ast In Wim defpmch di- Eaiwtck°lung des G-l°is- baues Im V-r-insg-bi-te. Die Verfammlmig wählte fodann fünf Mitglieder de» PreiSausfchuffe« zur Prüfung van Neu- ericheinnngen und Erfindungen im Eif-nbahnfache. Der Antrag der bayerifchen Staatibahnverwaltung auf einheitliche Vorschriften über die Behandlung von Keffelwagen wurde angenommen. Sodann wurde der Entwurf des neuen Vereins- Wagenübereinkommens berathen. I «urtch, 29. Juli. Der Regierungsrath beschloß, d e Züricher Infanterie-Bataillone Nr. 70 und 71, sowie Kavallerie sofort etnzuberufen. Pari», 29. Juli. Li-Hung-Tschang stattete heute ! dem Minister deS Aeußeren, Hanotaux, einen Besuch ab. I Die Unterredung dauerte zwei Stunden. I Berge«, 29. Juli. Der Kaiser hat heute Vormittag um 10 Uhr die Rückreise an Bord der Nacht „Hohenzollern angetreten. Die Kriegsschiffe und die Festung salutirten. DaS Wetter ist. herrlich. . ,ä 1 Negern und Weißen zu einem Revolverkämpf, bei dem wird. ---------- U Personen getödtet und 18 verletzt wurden. Depesch« M Bert« «verold^ Lille, 28. Juli. Nachdem der socialistische Bürgermeister 29. Juli. Heber die Vereinbarungen zwischen D elory infolge ber Preußen und Hessen, betreffend die Verstaatlichung der worden ist, haben die socialisttschen Gemeinderäthe beschloffen, v» v LudwigSbahu, hat ebenso wie der Groß- etae große Demonstration zu veranstalten, zu welcher 9 n ber Kaiser feine volle Anerkennung alle Gocialisten NordfrankreichS eingeladen werden sollen. v 6lne Adresse, welche die Unterschrift aller socialisttschen Wähler 9 29. Juli. Der bisherige Director des ver- trogen soll, wird an die Regierung abgesandt "krden. Außerdem ^taUt6 .AltBerliu", Paul Blumenreich, ist wird JauröS in der Kammer den Minister über den Zwischen I »^nen Journal" zufolge gestern vom Comite deS fo.a interpellireu. . »... Theaters des Westens von feinem Amte als Director dieser London, 28. Juli. Die internationale Föd - W worden. ttttlon der Marine- und Dock-Arbeiter: hat allen \ y 99. A=nH. Arbeitgebern eine Petition um Lohnerhöhung sammtlicher Hafenarbeiter eingereicht. Wenn die Petition abgelehnt wird, still in 14 Tagen der Generalstrike einer Million Marine- im Staude fein wird, dem Wunsche der Königin zu ent- sprechen, die auf solche periodisch wlederkehreude Besuche ihrer Familienmitglieder großen Werth legt. Loudon, 29. Juli. Für Freitag Abend hat der com- «uniüische Arbeiter-BildungS-Berein die deutschen ® eie- girren zu einem Commerse eingeladen. Athen, 29. Juli. Meldungen auS Kreta zufolge steckten die Türken neuerdings fünf Dörfer der Christen in Brand, waS zur Folge hatte, daß die Christen eine türkische Ortschaft einäscherten. — DaS seit langer Zeit belagerte Fort KonariS wurde von den Christen erstürmt, die Besatzung zumeist niedergemacht und 18 Mann gefangen genommen. — Einem noch unbestätigten Gerüchte zufolge sollen gestern in Kanea MassacreS stattgefunden haben. Konstantinopel, 29. Juli. Laut einer Meldung der „Eghptien Gazette" soll der Mahdi einen von der Cougo- Armee desertirten belgischen Offizier zum Chef seiner Artillerie ernannt haben. Rewyork, 29. Juli. Ueber PtttSburg ging ein schreckliches Unwetter nieder, wobei 70 Personen umS Leben kamen und zahlreiche Menschen verwundet wurden. Berlin, 30. Juli. Der „Localanz." meldet auS Friedrichs- ruh: ES gilt als sicher, daß diesen Sommer alle beabsichtigten Massen Empfänge unterbleiben, um den Fürsten zu schonen. AuS gleichem Grunde dürfte der Fürst auch keine Badereise unternehmen. Berlin, 30. Juli. Der „Localanz." meldet auS Hamburg: Unweit Montevideo strandete ein unbekanntes deutsches Schiff. Dasselbe steht in Flammen. Hilfe ist abgegangen. Berlin, 30. Juli. Wie daS „Berl. Tagebl." hört, wird der Gesetzentwurf, betreffend die Abänderung der Gewerbe-Ordnung, d. h. über die Zwangsorganisationen deS Handwerks, in den nächsten Tagen veröffentlicht werden. Paris, 30. Juli. Der Pseudo-Attentäter Francois wird nach dem Gutachten von Irrenärzten als an Verfolgungswahn leidend in der Irrenanstalt Villejuif internirt. _ CocttUs rsird prwhjkUef, Gießen, den 30. Juli. * * Ernennungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den Hauptsteueramts- assistenten bei dem Hauptfteueramte Mainz Carl Bauer zum Revisionscontrolleur bei dem Hauptsteueramte Darmstadt, den StationSgehilfen bei den Oberhesfischen Eisenbahnen JustusWenderoth aus Gensungen zum StationSasfistenten bei den Hessischen Staatseisenbahnen zu ernennen. * * Sitzung der Großh. Handelskammer vom 23. Juli 1896. Anwesend die Herren Koch, Gail, Katz, Klingspor, Kraatz, Wortmann. — Der Ausschuß des Deutschen Handelstages hat vier Untercommisfionen zur Vorberathung über den Entwurf eines neuen Handel SgesetzbuchS eingesetzt. Die Kammer wird Ende August ein Referat über den Entwurf entgegennehmen, um dann mit ihren Wünschen an zuständiger Stelle vorzutreten. — Am 1. Juli ist unter Aufhebung deS Tarifs vom 15. April 1893 ein neuer Tarif für den deutschen Levante-Verkehr über Hamburg seewärts in Kraft getreten, welcher fast durchwegErmäßigungen, darunter ganz erhebliche für Eisen und Eisenwaaren, Cement, Rohblei, Rohzink, Zinkblech, Thon, Thonröhren, Zucker, Spiritus, Bier, Zündholzschachteln enthält. — Als Verbands- Hafen ist Malta neu hinzugetreten. Neu ausgenommen find neben einer Reihe von Stationen der dem Verbände bereits angehörenden Eisenbahnen eine größere Anzahl von Stationen der dem Verbände neu beigetretenen Württembergischen Staatsbahnen, sodaß der Tarif nunmehr sämmtliche wichtigeren Eisenbahn-Verwaltungen Deutschlands umfaßt. Hingegen find einzelne für den Verkehr bedeutungslose Stationen ausgeschieden. — Die Verkehrsbeschränkungen und die in einzelnen Fällen etutretenben Frachterhöhungen erlangen erst vom 15. Juli d. I. ab Gültigkeit. — Der Tarif ist zum aufgedruckten Preise durch die beteiligten Güter- abfertigungSstellen, sowie durch die deutsche Levante-Linie in Hamburg zu beziehen. — In Oesterreich-Ungarn ist ein ermäßigter Gepäcktarif für Musterkoffer eingeführt. Die Bestimmungen desselben können auf dem Bureau der Kammer eingesehen werden,- desgleichen ein Bericht über den Manu- facturwaarenhandel in Porto Alegre. — DaS Verzeichniß zweifelhafter Firmen in den Niederlanden hat einige Ergänzungen erfahren. * • Kirchliche Dienstuachrichteu. Ueber den Besitz der nach Art. 1 und 4 des Gesetzes vom 5. Juli 1887 , die Vorbildung und Anstellung der Geistlichen betreffend, zur Uebernahme eines Kirchenamtes nothwendigen Eigenschaften ist der Nachweis erbracht worden bezüglich der katholischen Geistlichen: Joseph Bergmann auS Dietesheim, Theodor Friedrich auS Mainz, Michael Laubner auS Biblis und Georg Wolf auS Rockenberg. * * Kirchliche Dienstuachrichteu. Ernannt wurden: Pfarr- vicar Haustein zu Offenheim zum Pfarrvicar in Horrweiler, Deeanat Mainz; Pfarrvicar Dr. VaconiuS zu Horrweiler zum Verwalter der Pfarrstelle zu Büttelborn und der Diaconatstelle zu Groß-Gerau,- Pfarrverwalter Stotz zu Groß-Gerau zum Pfarrvicar in Offenheim, Decanat Friedberg - Pfarrasfistent Matthes zu Darmstadt zum Pfarrverwalter in Nieder Beerbach, Decanat Eberstabt. * * Evangelisches Schwesternhaus. ES wirb uns geschrieben: Man hört, baß beabsichtigt wird, außerhalb der engsten Stadt- grenzen einen Platz zur Erbauung eines Schwesternhauses an Stelle bes in ber Lonhstraße belegenen, zu klein geworbenen, zu erwerben. So manche Vortheile bies auch *** ■*<*«;* «Ä1"O» Äft‘ MtXi?"1* langer a J l et* 8nw( 8mll *» SwttalÄ'?* •»Mn«?* !*»‘Wh t'*’8'*'1' "»»" « k, 8",!» Reben J* °°» 1» * ta* T-H-SM? (jlk, *L “ ’“M b,tl®il mittel (fci| »bl* 9«t, So^annt«,, y, M- unb hchUff, |OI * unb ®n„Mln ®«6. unb S0II «!■ A» BMI Mi (0„ Jluttttal btt lebten M !' m« bltilairt» bi« neben Monate barübt nietet Stadt zahlreiche m ;0llea zurück gekowW zu vervollständigen. ®« W um die Statistik tr daraus erhellt, daß ger°! Auftrag ertheilt ist, Fragt deren Beantwortung qQc zuläßt. Bei der heute hier abgt l wählten von 55 Stint fielen aus den seitherig» b II. und 16 Stimmen auf tn Schäg. Der GeM btrcitl 9 färt öekleltt ü. Der %\\rxvbabnlic z-tztin^eu geht tat. i. Die Erdarbeiter- der z« m und Beienheim-M/err len Looses Berstck-Hungei getheilten Linie D bereili der dritten W MstlS- : einigen Wen In Angiisi Woche Iß nun auch schon i» acht werben, unb an den m ch eien die Gerüste zur fr . Die an mehreren Stet -n zur Besestigung derselben, ldwzr Rat m° l» * oon Mi«-l°-° » t B!°b°twl l1* ‘ iattofiiln di- „ Sch°d« 2 bin «SS "Ä’1 «'• **’ 1 ,.,r tßttetlWl 1,1 k« M,-N° ** ®®‘lnbt" ,”b e 51»« , »“l“ 805 jjl Rltbtt'DHn«U ®‘f,lh ®! bim« 6,i* KOO N 8,400 $!• “1500 M--> m bc« H°M" Rnb b(te 50 $!«■ „it 71 A 0«L»-u di- ® ^owirthlich f auch f” iau#(«l« W jonjiu ff»18' &JW fft eine tW i i« ts* bei ®ar8(fl 8fl^6trL(N 8 unb wärmerer Lage, wo er wächst und einträglich ist, kann man getrost auch andere Obstbaumzucht treiben. In Ulrichstein, dem man ungerechter bezw. unwissender Weise manchmal ein sibirisches Klima zuschreibt, befinden sich noch mehrere Welschnußbäume, die gegenwärtig so voller Früchte hängen, daß sie Bewunderung erregen. Ebenso findet man in dortigen Gärten neben anderem Obst Zwergobst in so schönem Wüchse unb gutem Fruchtansatz, wie tn den besten Gärten tieferer Lage. Damit ist der Beweis zweifellos geliefert, nicht Klima unb Lage find schuld, daß viele Gemarkungen im oberen Vogelsberg keine Obstbäume haben, sondern die Unterlaffung der Anpflanzungen und der geeigneten Pflege derselben. Sicher bringt auch hier die Zett und Erfahrung den segensreichen Fortschritt. Alzey, 28. Juli. Zur Vermehrung des ZufluffeS im städtischen Wasserwerk, das für die Sommermonate kaum auSreicht, hat die städtische Verwaltung ein Grundstück im Quellengebiet der Gemarkung Offenheim erworben und daselbst Bohrungen anstelle« laffen. Leider hat fich aber Waffer nicht gesunden. vermischter. ♦ Cassel, 29. Juli. Gestern Nachmittag ereignete fich bei Neue Mühle ein betrübender UnglückSfall. Ein älterer Herr fischte dort tn der Nähe des WehrS tn der Fulda und hatte zur Hilfeleistung einen I2jährtgen Knaben, Sohn eines Beamten, mitgenommen. Der Junge lief dabei über das Wehr, verlor das Gleichgewicht und verschwand in den Flutheu, ehe ihm Hilfe gebracht werden konnte. * Berlin, 29. Juli. Der Defraudant Ernst Götze, welcher dem Bankhaus Bleichröder die Summe von 105000 Mk. unterschlagen und dann mit seiner Geliebten nach Amerika geflüchtet war, zeigte fich geständig. Er wurde zu vier Jahren Zuchthaus und fünfjährigem Ehrverlust verurtheilt. Er erklärte sofort, daß er fich bei diesem Unheil beruhigen wolle. Der Staatsanwalt hatte fünf Jahre Zuchthaus und zehnjährigen Ehrverlust beantragt. * Rastatt, 28. Juli. Gestern brach das Gerüst an dem im Bau befindlichen Bahnhofhotel zusammen und riß drei junge Tagelöhner mit in die Tiefe. Zwei find ihren Verletzungen erlegen. * Wien, 28. Juli. Bei einer gestern abgehaltenen Felddienstübung des 61. Infanterie - Regiments wurde ein Infanterist durch eine auf kurze Distanz abgefeuertePlatz- Patrone getödtet.____________________________________ Gottesdienst in der Synagoge. SamStag den 1. August. Vorabend 7* Uhr, Morgens 880 Uhr, Nachmittags 4 Uhr, SabbathauSgang 9 Uhr. Verkehr, taub* tm& vottrroirthschaft. — Zum Poybestellbezirk Bieste«, d. h. zu den Orten, nach welchen von Gießen aus nur 5 Pfg. Briefporto zu entrichten find, gehören: Allendorf a. d. Lahn, Alien-Buseck, Annerod, Klein- Linden, Rödgen, Trohe. SS vermMhshai«, 28. Juli. Der heute hier abgehaltene Viehmarkl war nur mit Schweinen befahren. Aufgetrteben waren ca. 170 Stück Schweine, meistens Frühjahrsferkel, sogen. Etnleg- schweine. Berkaust wurde bioon etwa die Halste, datz Paar für 50 biS 80 Mark. Junge Ferkel (6 bis 8 Wochen alt), wovon ziemlich viele verkauft wurden, kosteten das Paar 25 dtS 35 Maik. Die Preise sind hierin etwa« zurückgsgangen- Zuchtfchwetne waren nur wenige aufgetrteben, daS Stück kostete 55 bis 60 Mark. Fette Schweine waren nicht vorhanden. etwfrtrre t 29. Juli. Fruchtmarkt. Rother Wetzen X 13,30, weißer Wetzen X 00.00, Korn X 9.20, Gerste X 0.00, Hafer X 7.00. Witterungsbericht vom 29. Juli. Die Luftdruck-Derthetlung gestaltet fich heute sehr unregelmäßig. Das barometrische Maximum liegt im Westen des Erdtheils. Von demselben vertäust ein Rucken hohen Druckes über Frankreich, das Nord- und Ostsee-Gebiet nach Rußland. Ueber Irland lagert daS Zentrum einer neuen tiefen Depreffton und auch tn den conttnentalen Lagen hat der Luftdruck erheblich abgenommen. Ein flaches Minimum bedeckt den größten Thetl von Mittel-Europa. Jnuerbalb defielben ist außerdem die Druckoertheilung sehr ungleichmäßig. Die Witterung war am Morgen in Süddeutschland meist trüb und ist stellenweise Regen mit starken Abkühlungen etngetreten. Sehr erhebliche Niederschläge find im Süden und Südwesten der Schweiz, sowie an der Riviera gefallen. »UUttmat Bet wechselnder Bewölkung zunächst Strichrcgm und Gewitter mit vorübergehender Abkühlung. Temperatur der Lahn und Lust nach Reaumur gemeffen am 30. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr I Wasser 15«., Lust 11°. Rübsamev'sche Badeanstalt. ^JVerstejgerungerLj Bekanntmachung. Montag de« 8. August er., Nachmittags 5 Uhr, wird im Main-Weser- Lahnhofe eine Grube Dünger öffentlich meistbietend versteigert. U97 Königliche Eisenbahn-Station. mpfehlungen. Stöbt Schlachthaus. Freibank. [6892 Heute und morgen: Ochsenfleisch nicht ladenrein, per Pfd. 45 Pfg.| Freitag Vormittag 8 Uhr ab* werden in der W Bahnhofstraße 53 Pa. Einmachgurken pno 1OO Stück zu 1 Mk. verkauft. Salatgurken pe£ j Große Posten Hemden- und Rockflanelle sehr billig. Eine Parthie Herreu- kragen per Stück 10 Pfg. E. Seuling 6909 liech. Strickerei, Wetzsteinstraße 45. la. Landbutter, zmm Eiukocheu, habe noch etwas übzugeben. 6906 H. F. Nassauer, Erbsen zur Stoppelsaat empfiehlt 6907 JÄee KabtZa jcbe Frau must fldb schonen; am ersten kann sie daS bet ber sehr anstrengenden Wäsche, wenn sie Lohn’» Wasch -Extract D. 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Lndwigftratze 87. $1 betreffend-, die W Wir bringen Srotzh. Ministerium der Viehmärkte zu Gießen । Hungen Mainzlai Qrünbe ri ßangsbor Mn soitztnden Bedi 1. M dm Ar RiWmr fchchen. 2. Auf den 2 Orten dei Händlern sieben Tax seuchefteier werden. 3. Außer de Mverstä der Thieri Bietzen, btn Grotzh Psychiatrische Klinik Tüchtiger Garteuarbeiter, welcher besonders im Rasenmähen bewandert ist, wird für dauernd (Streich-Musik) auSgeführt von der w itptlt Itt 2. »rißtz W. I-f.-Kriim-t, |r. 116, Siiftr WU|tta unter persönlicher Leitung des Großh. Musikdirectors Herrn E. Kraus Aufaug 8 Uhr. Eutröe 50 Pfg. Den geehrtm Abonnenten, welche das erste Abonnement» Concert nicht besuchten, )ut Nachricht, daß die Karten zu diesem Extt- Morgens 6 Ahr: Weckruf. Nachmittags 2 Ahr: Aufstellung des Festzuges in der Ostanlage. Nachmittags 2»/, Ahr: Abmarsch desselben durch die Stadt nach de« Philofopheuwalb, dortselbst: großes Volksfest, Hürnen und Kinderspiele. Fest-Programm für die Bente’s Schutzapparat für Gasglühlicht. -Äff ö- * fjotitoa1' S- Suqendfek des Turnvereins. Anmeldungen von Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren zum Jugeudfeft am 0. August müssen bis längstens Tamstag den 1. August geschehen und zwar in den Geschäften von Richard Buchacker, Reuen Bäuen 11 und F. C. Winter (Althoff), Wallthorstr. 16. Spätere Anmeldungen können keine Berücksichtigung mehr finden. 6873 Der Vorstand. Ein Student pfehlungen sucht für daS Winter-Semester nur gegen freie Station eine Hauslehrerftelle, die ihm jedoch güt zur Fortsetzung seines Studiums läßt. Offerten unter L. N. an die Expedition d. Bl 6629 ’ * d°° ktai Vor Schluss des Semesters Großes Extra-Concert Gut empfohlenes Mädchen für Küche und Haus gegen hohen Lohn gesucht. 6905 Rordanloge-Weserstraße 2^_ 6913] Reinliches LanfmLdchen so» fort gesucht, »ahndosftratze 41, HL 6920] Mädchen oder Fra« kann sofort Laufstclle erhalten- Steinftratze 14, Mansarde. Brtres Mit i* „Sich--» “ i,r ta»M •,l1, 2. Bd'®' gaijtt KIlh-l» fiatrni Diesstag i, bttfelben W »achmg -rw-h° @ie6en, dm Grotzh» L«t Bereitet, Jtf Grotzhe) ,ble «r»ßh.ik R n bCö IÄ 8t) iD Dienstmädchen JÄ 6414 Afterweg 6, erster Stock. Concert Gültigkeit haben.____________—- IÜeueGasglnhlicht-Äctiengesellschaft Berlin] Geueral-Bertreter für Gießen und Umgegend: s,«l Bndolph Ködiger in tilessenj Sonntag, den 2. August. Morgens 6 Ahr: Weckruf. Vormittags: Empfang der Gäste. . Aormittags 11 Ahr: Frühconcert in Röhrles Bierhalle. Aachmittags 2 Ahr: Aufstellung des Festzuges in Oswalds Garten. Nachmittags2l/rÄhr: Abmarsch desselben durch die Stadt nach Steins Garten. Nach Ankunft daselbst Begrüßung der Gäste, Festrede, Weiheact, Musik- und Gesangs- vorträge, großes Schauturnen, Turnspiele. Aöends 8 Ahr: Pyramiden, lebende Bilder, Marmorgruppen, , Concert und Tanz. d°n ”Xio6u®.r Omnibus-Verbindung ää Linie A Marburgerftraße—Bahnhof und zurück. « ®rü=6er8erftT«§e-«a6niof und »urück. unb Wochen. Mi- ° M°eN-SchM-°b»gm°°ld unb ,urück MsLu MSnner-Turnverem Der hiesige Turnverein hat uns mit einer Einladung zu feiner am 1., 2. und 9. August stattfindenden 50jährigen Jubelfeier beehrt. Wir bitten unsere Mitglieder dringend, derselben recht zahlreich Folge ^Seben.^^ Zage) 4 50 ^fg., sowie Beikarten für 5«. milienongehörige (Söhne nur bis ,u 18 Jahren) ü SO Pfg. sind bei Mitglied Hatzler, Marktplatz, sowie Abend» in der Turnhalle ,u haben. Behufs Bethelligung am Festzuge: Soo»tag, 2. August, Nachmittags >/t2 Uhr, Bufasmlimfl im Bereinriocd.__Vorstaud. “1Giessener Festsaal (Cafö Leib). Lehrer i für französischen u. englischen Unterricht, hauptsächlich Con- versation, gesucht. Gefl. Offerten sind unter L. L. an die Exped. d. Bl. zu richten. «i« Mädchen empfiehlt sich im 6800 Grünbergerftratze 84. billigem Miethpreise nachgewiesen werden. Gefl. Offerten unter F. G. beliebe man an die Exped- d. Bl. zu richten. t""'" Braves Hausbürschchen gesucht. A. Schott, Weinhandlung, 6776 Bahnhofstraße 29, Ecke Löwengaffe. 6711] Tin solides, zuoerlSsstges, in Küche u. Hausarbeit erfahrenes Müdchen zu zwei Damen gesucht. Frau Georg «btt, Göthestraße 40, II. 6603] Zum 1. August wird ein gewandtes, gut empfohlenes HauSmüdche« gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bl- Heschästs-HmpMung. Einem hiesigen und j auswärtigen Publikum die ergebene Mittheilung, daß sich unser ___ Aufruf! Wie bereits aus unserem Programm den verehrlichen Bewohnem Gießens bekannt gegeben ist, begehen wir am 1., 2. unb 9. August bs. Js. die feier unseres 5Wrigeu Sesteheus. Um nun unsere Jubelfeier nach jeder Richtung hin zu einer würdigen Feier zu gestalten, richten wir an die verehrlichen Bewohner Gretzen» hiermit die ergebene Bitte, die Sympathien, welche sie seit 50 Jahren unserem Vereine entgegengebracht haben, auch bei unserer dteSiayrigen Jubelfeier dadurch zu beweisen, indem sie ihre Häuser an obengenannten Tagen mit reichem Flaggenschmuck schmücken und somit auch unseren auswärtigen Turnern und Gästen von den Einwohnern Gießens em der Feier würdiger Empfang zu Theil wird. 6917 Hochachtungsvoll per Iorstand des Turnvereins Kießen. Aöeuds 9 Ahr: Feuerwerk. Abends 10 Ahr: Lampionszug nach der Stadt. für Mitglieder nebst 2 Beikarten zum Preise von Mk. 1.- und etwaige weitere Beikarten fürE. 0.40 (SlmtltlStÄttClt (giltig für sämmtliche Festlichkeiten) sind zu haben: m der Cigarrenhandlung von R. Buchacker, Reuen bäue 11; in der Bürstenhandlung von F. E. Wiuter (Althoff), Wallthorstraße 16; in der Schreibmatenalrenhandlung von H. Kuh», Seltersweg 36; in der Cigarrenhand ung von Phil. Mootz, Neustadt 30. , . _ „ Eintritt au ber Kasse (Sonntag, den 2. August) ä Person Mk. 1.-, im Vorverkauf bei obigen Verkaufsstellen 75 Pfg. Eintritt beim Volksfeste (Sonntag, den 9. August) ä Person 20 Pfg. Kein Glühlicht ohne Schutzapparat! Bei Anwendung von Bente’s Schutzapparat kann: 1) der russansetzendo Stift, welcher das Strümpfchen trägt, fortfallen, wodurch die Lichtstärke erhöht wird. 2) Der Cylinder von jedem völlig Unvertrauten, ohne Gefahr für das Strümpfchen, behufs Reinigung etc. auf- und abgesetzt werden. 3) Das Strümpfchen, da es an der Staubkappe des Schutzapparatee einen festen Halt hat, durch den beim Anzünden eintretenden Luftdruck nicht aus seiner Lage gebracht werden. Ausserdem bietet der Apparat noch viele andere Vortheile. Der Schutzapparat garantirt eine unbedingte Beständigkeit in der Lichterzeugung und Lichtfülle. Preis I Mark per Stuck. 6203 Alltirügtr Gksernl-Nkrtried für Güßeu, Wedlsr, Nauhem uh Jritmrg: A. Clretscher, Giessen, Neustadt_7o._________________ -------Slrt(|rtl0„. R. efeljba. - ®vu