0 Itßt .en. Gieße« sundheits-Seife zum nrgemässem md hierdurch einen haus wohlgelungene, fe bezeichnen, welche icr gutenToiletteseife ;h eine bisher unau-- irt a. M'i befinden, 6 Stück » en. h auf die Anei- stützen! tartige Gefühl beim den keiner anderen itären Eigenschaften rrholin-Seife für die elfen >n Rauhheit, Schrun- er Vorsichtige wird Seife anwenden und derselben gewähren. :h nur sehr langsam im. Bekannte Fach- fasst Hofrath Dr .niscbea Institut teseife. ä- und Droguet-l>t- i roch ^\tBn>ichütt B kaufende Publikum nicht die äus- Mstimmen den Werth l auf den gesammten , Jahren, beßehiv^ * *»»S 0 tuftgli Zia durch n rtSesS *•.5» *** ti Men. ,önet :n bei lx 808 [sangen, . iMonen, «.f.to. 1 "°d 9ttod)teii nken, »ZK* ^tutnbdutn 12, 1896 «r. 26 Meßmer Anzeig kl Kenerat-Mnzeiger Freitag den 31. Januar Rebaction, Txpebitio» und Druckerei: StLutfiratze Ar.H« Krrnlprecher 51. Lierteljäbnqer A-onncmentsvrci« S 2 Mark 20 Pfg. mH vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Die Meßmer M««trieuStLtter werb« dem Anzeiger »gchmtlich dreimal btigtlegt Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme bti Montag». Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Giefzen. !?£ | Hratisönkag-: Hießen» Kamiki-nörätt-r. Alle Annoncen-Bureaux beS In- und AtrSlanbeS nehm« Anzeigen für bm „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Theil. Bekanntmachung, betreffend die Veranstaltung von Berloosungen innerhalb des GroßherzogthumS. Das Comitö für die Abhaltung des Alzeyer Fett- und ZuchtviehmarktS beabfichtigt mit dem für den 13. Mai l. I. in Aussicht genommenen Markte eine Verloosung von Zucht- thiereu, landwirtbschastlichen Geräthen und GebrauchSgegen« ständen zu verbinden. Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat die nachgesuchte Erloubniß zur Veranstaltung die>er Der loosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 10000 Loose zu 1 Mk. das Stück auSgegeben werden dürfen und mindestens 45 pCt. des BruttoerlöseS aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gervtnngegenständen zu verwenden find. Zugleich ist der Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet worden. Gießen, den 28. Januar 1896. Großherzogliches Kreisawt Gießen. v. Gagern. Deutfctyer AeiehstaA. 26. Sitzung. Mittwoch, den 29. Januar 1896. Antrag Rickert u. Gen. auf Annahme eines Gesetzentwurfes betr. Abänderung deS Reichs tagSwahlgesetzes. Abg. Rickert begründet den Antrag, der den Reichstag zum 6. Male beschäftige und sich immer mehr Freunde erworben habe. In Baden seien sogar ähnliche Bestimmungen von der Regierung vor gelegt worden. Er bitte, den Antrag mit großer Mehrheit anzunehmen. * Abg. Bassermann (ntl.) erklärt, daß seine Freunde dem Antrag zustimmen werden. Abg. Schädler (Ctr.) meint, die Frage einer besseren Sicht' rung der Wahlfrethett sei ohne Zweifel spruchreif, und werde von der großen Mehrheit des Volkes auch in bejahendem Sinne entschieden Auch daS Centrum werde selbstverständlich dem Antrag mit großer Mehrheit zustimmen, auch wenn er von der Regierung minder freundlich ausgenommen werden sollte. Frhr. o. Stumm (RchSp): Darin seien sie alle einverstanden, daß sie volle Wahlfrethett wollten. Fraglich sei nur, ob der Antrag Rickert den Fehler mehr bessere als bisher. Eine absolute Sicherheit gegen Wahlbeetnflussungen gebe es überhaupt nicht. Wollte man die Schäden beseitigen, dann müßte die geheime Stimmabgabe abgeschafft werden. Abg. Blos (Soc) führt aus, daß die Socialdemokraten dem Antrag Rickert zustimmten, weil sie ihn in der Thal für nothwendig hallen. Abg. Förster (Ant.) erklärt sich mit dem Grundgedanken des Antrages einverstanden. Der Antrag müsse aber zur Beseitigung einiger redaciioneller Unklarheiten an die Wahlprüfungscommission verwiesen werden. Abg. Beckh (Fr. Vp.) bekämpft den Vorschlag der Commts- fionsverWeisung und bittet, den Antrag ohne Weiteres anzunehmen. Alg. v. Wolszlegter (Pole) erklärt sich ebenfalls für Annahme des Antrages. Abg. Gröber (Ctr.) hält eine Commisfionsberathung für un- nölhig; dazu seien bte Meinungsverschiedenheiten zu unwesentlich; außeroem sei die Sache spruchreif. Dem allgemeinen Wahlrecht ent- spc.che die allgemeine Wahlpflicht; es wirke politisch erziehlich sowohl auf die Massen wie auf bm gebildeten Theil des Volkes. Nachdem noch für den Antrag Abg. Bindewald (Antis.) sich geäußert, der im Gegensatz zu feinem Parteigenoffen Förster^ die Commisfionsberathung verwirft, verweist Abg. Dr. Schönlank (Soc.) auf den Versuch der conservattven und nationalltberalen Partei in Sachsen, dort das Dretklassenwahlsystem einzuführen, und zwar unterstützt von der sächsischen Regierung. Präsident Frhr. o. Buol bittet den Redner zur Sache zu kommen. Abg. Dr. Schönlank bemerkt schließlich, daß der Reichstag gerade allen Giund habe, alle Angriffe auf das Wahlrecht abzuwehren. Sächsischer Bevollmächtigter Graf v. Hohenthal: Der Herr Präsident hat bereits gesagt, daß die Angelegenheit der Aenderung des sächsischen Wahlrechts, von der ich Übrigens nichts weiß (Stürmisches Lachen links), hier nicht htngehört. Sollte es geändert werten, so ist lediglich die Partei des Vorredners daran schuld. (Lachen links) Wer hat das sächsische Wahlrecht in der sächsischen Kammer angegriffen^ Die Partei beS Vorredners. Wetter ist darüber nichts zu sagen. (Beifall rechts.) Graf Ltmburg-Stirum (conf.): Die Partei des Abg. Bindewald stehe an Verhetzung und Beeinflussung keiner Partei, auch der am weitesten links stehenden, nach. Eine Reform des Reichstagswahlrechts nur nach einer Sette vorzunehmen, balle ich nicht für richtig. Was vorgefchlagen ist, ist unpracttsch. Einer Reform des Wahlrechts widerstreben wir nicht, aber dann wollen wir das gisammte Wahlrecht reformiren. Schönlank (<5oc3 beruft sich auf den sächsischen Minister v. Metzsch, der in der sächsischen Kammer erklärt habe, die sächsische Regierung fei bereit, die Vorschläge der Conseroatioen und National- liberalen auf Aenderung des Wahlrechts in Erwägung zu ziehen. Sächsischer Bundesrathsbevollmächttgter Graf von Hohenthal erklärt, der Vorredner habe sich in Widerfpruch mit seiner Fractton in der sächsischen Kammer gefetzt. Er habe das sächsische Wahlrecht als ein solches bezeichnet, mit dem sich autzkommen lasse, während feine Fractton wiederholt den Antrag aus Aenderung des sächsischen Wahlrechts trotz seiner Aussichtslosigkeit gestellt hat. Darauf erfolgte die bekannte Antwort der sächsischen Regierung in der denkwürdigen Sitzung, die der Vorredner erwähnte. Bindewald (Antis.) und Lieber (Ctr.) werfen den Confer- vativen im preußischen Abgeordnetenhause vor, daö preußische Wahlrecht verschlechtert zu haben, während fie sich hier weigern, das Wahlrecht zu schützen. Graf Ltmburg-Stirum (conf.) bestreitet dies und bemerkt, die Feindschaft gegen das allgemeine, gleiche Wahlrecht liege ihm und feinen Freunden fern; indessen ergänzen das preußische und das deutsche Wahlrecht einander; greife man daher das preußische Wahlrecht an, fc> rüttle man an dem anderen. Er wolle aber nicht, daß die politischen Machtverhältnisse verschoben würden. Lieber (Ctr.) bezeichnet dieS als eine künstliche Construction. Von einem gegenseitigen Ausgleich der beiden Wahlrechte könne keine Rebe sein. Nach einem Schlußwort des Milantragstcllers Barth zieht Abg. Förster (Antis) ben Antrag auf Commtsstonsorrwenung zurück, worauf bas Haus sofort in die zweite Lesung eintritt, und ohne Debatte die einzelnen Bestimmungen des Antrages annimmt. Es folgt die erste Berathung des von dem Abg. Auer und Genossen eingebrachten Gesetzentwurfes betr. das Recht der Versammlung und Vereinigung und bas Recht ber Coaliiion. In V r- bindung hiermit wirb ber Antrag Ancker unb Genoffen, gleichfalls ba8 Vereins- unb Verfammlungsrecht betr., deraihen. Auer (Soc.) empfiehlt den Antrag feiner Partei zur Annahme. In ber Reichsverfassung sei ausdrücklich bie Regelung des VereinS- wesens bem Reiche zugewtesen. In Württemberg bestände schon fett langer Zeit bie gesetzliche Regelung dieser Materie, welche den in diesem Anträge gestellten Forderungen durchaus entspreche, unb boch höre man gerabe aus diesem Lande wenig Klagen über Mißbrauch der Vereinsfreiheit. Redner gibt sodann eine Ueberficht über btc Zustände auf dem Gebiete des Vereinswefens in den einzelnen Bundesstaaten. ________________________________________ Notteste Nttchrkhten. WolffS telegraphisches Eorrespondenz-Bureau. Berlin, 29. Januar. Sechs Mitglieder der Redoction des „Vorwärts" find für Freitag als Zeugen in einer DiSciplinarermittlungSsache gegen Unbekannte vom Untersuchungsrichter geladen worden. Berlin, 29. Januar. Gegenüber der von der „Köln. Zig." in einer Correspondenz aus Baltimore über die Kriegs- brauchbarkeit der neuen amerikanischen kleinkalibrigen Gewehre gebrachten Erzählung von der Erschießung der Soldaten in Magdeburg, stellt der „ReichSanzetger" fest, daß mindestens feit Anfang der fünfziger Iah e im Frieden die Vollstreckung der Todesstrafe an preußischen Soldaten durch Erschießen nicht mehr stattfand. DaS Mtlitär-Strafgesetzbuch bedroht überhaupt nur im Felde begangene militärische Verbrechen mit militärischer Todesstrafe durch Erschießen, während bei im Frieden begangenen nichtmilitärischen, mit der Todesstrafe bedrohten Verbrechen die Todesstrafe durch Enthauptung vollzogen wird. Paris, 29. Januar. Sine erneute Hetze gegen den Präsidenten Faure scheint vorbereitet werden zu sollen. Mehrere Blätter weisen darauf hin, es feien bei dem Chef- redacteur des „Mmin", Edwards, in der Angelegenheit der tonkinefischen Opiumpacht vorgenowmenen Haussuchungen drei Briefe von Felix Faure gefunden worden, die er als Marineminister geschrieben hätte. Der „Figaro" stellt schon jetzt fest, daß die Briefe bedeutungslos seien. D-p«fch«n des vmeim ,Herold*. Berlin, 29. Januar. Bezüglich der Verstärkung unserer Flotte bemerkt die „Poft", daß in maßgebenden Kreisen die Frage des weiteren Ausbaues unserer Flotte, soweit fie über den FlottengrüudungSplan hinauSgeht, der Feuilleton. Ein harmloser Schers. Von Hedwig Erlin. (2. Fortsetzung.) Frau Lampe lächelte verständnißvoll. ,/Ja, die Männer, ... die find nun einmal unberechenbar." Sin tiefer Seufzer Mariannens konnte als Zustimmung gelten. Der Doctor fand es jetzt an der Zeit, Frau Lampe mit ausgesuchtester Höflichkeit zum Platznehmen zu veranlassen. Sie sagte mit Vergnügen zu, bat aber vorher um die Srlanbniß, auch ihren Mann holen zu dürfen. Die wenigen Minuten, während welchen Frau Lampe ihren Ehegemahl informtrte, benutzte Marianne, um ihrer Entrüstung gegen Doctor Müller freien Lauf zu lassen. „Sie . . . was thaten Sie denn bloS umS Himmels Willen, Herr Doctor," sprudelte fie hervor. „Ich sagte Ihnen doch ganz anders —" „Ach, seien Sie kein Spaßverderber, Fräulein Marianne! Sie haben die ganze Sache so nett angefangen . . . . klebrigen-, was hätten denn LampeS von Ihnen gedacht, wenn ich mich nicht auf diese Weise legitimirt hätte? Verzeihen Sie, aber eS ist gor so reizend, ihren Pseudo Gatten zu spielen." „Schauspielertalent haben Sie ja, Gott fei’« geklagt, ein bischen mehr noch als ich, Herr Doctor!" Die Erörterungen wurden bald durch die Ankunft de- »ielgenannten Ehepaares unterbrochen, das allem Anscheine such von der redlichsten Abficht beseelt war, die angeknüpfte Bekanntschaft nach Möglichkeit auSzudehnen. Marianne wagte ttnen schüchternen Protest, indem fie ihre baldige Abreise in -««-sicht stellte. „WaS . . . schon, gnädige Frau? Ich dachte, Sie wollten —" „Noch länger bleiben, Herr Lampe? Mein Herr Gemahl erlaubte nicht. WaS ist da zu machen?" Restgnirt lächelnd blickte Marianne auf den Doctor. „Aber, Kind, Du stellst mich wie einen Tyrannen hin! Habe ich Dir schon so viel abgeschlagen?" Mit welcher Heiligenmiene er da- sagte! Bald drehte fich das Gespräch um allgemeine Dinge. Frau Lampe erzählte Marianne von ihren häuslichen Sorgen und von ihren vier ungezogenen Jungen, wobei fie nicht umhin konnte, diScret zu fragen: „Haben Sie auch Familie, verehrte Frau Doctor?" welche Zumuthnng von Marianne jedoch mit einem entsetzten „Nein . . . nein . . . nein!" im Entstehen unterdrückt wurde. Um ähnlichen unangenehmen Wendungen ihre- Scherze- vorzubeugen, mahnte fie endlich zum Aufbruch — gerade in dem erhebenden Augenblick, wo Herr Lampe dabei war, dem Doctor begreiflich zu machen, daß die Reichenbachfälle absolut nicht mit dem Berliner Kreuzberg-Wasserfall zu vergleichen waren. Schon aus dem Grunde wäre letzterer den ersteren vorzuzieheu, weil bei ihm da- Wasser doch erst auf den Berg binaufgepumpt werden müßte, während eS bet den Reichenbachfällen bereits oben wäre und nur noch runterzufallen brauchte, was doch eigentlich gar keine Kunst wäre. Müller widersprach der geschmackvollen Erklärung nicht, aber seine Aeuglein rückten wieder in ihre äußersten Ecken unb daS war immer ein bedenkliches Zeichen. Endlich war auch der ersehnte Moment gekommen, wo fich Marianne mit ihrem Begleiter wieder draußen auf der Promenade befand. Zuerst sahen fie sich Beide ein Weilchen schweigend an, dann brachen fie wie auf Commando in ein schallendes Gelächter sus. „Da- war ja einfach unbezahlbar, Fräulein Marianne." „Ich fand eS mehr blamable." „Nun, hab' ich Sie denn nicht famoS herau-geredet?" „Ja . . . aber wenn einem die Menschen mal wieder begegnen . . . ? Hier kann -, Gott sei Dank, nicht mehr geschehen . . . morgen reise ich ob, Herr Doctor." „Wo—aS? Und wohin?" „Geheirnniß! Jrn Herbst sehen wir nnS in D. wieder. Hier, mein Pseudo-Mann, meine Hand zum Abschied." Er drückte fie warm. „Fräulein Marianne . ." „Pst . . ." lächelnd legte sie den Finger auf die Lippen. „Erzählen Sie in D. nicht- von unserem Abenteuerten, geh? Aber da- können Sie mir glauben, nach den heutigen Erfahrungen ist mir ein für allemal die Luft vergangen, mir jemals den Titel Frau beiznlegen." „Da- verhüte der Himmel, Fräulein Marianne. Auf Wiedersehen in D."--- Wochen und Monate waren nach dieser kleinen Episode in Interlaken vergangen. Marianne befand fich längst wieder daheim im guten D. und Doctor Müller erschütterte nach wie vor seine Kranken durch seinen gemüthsbewegenden Anblick. Von dem gemeinsam verlebten Reiseabenteuer war zwischen den Beiden noch kein Wort gewechselt worden, aber das Bewußtsein, ein Geheirnniß miteinander zu theilen, ge- staltete ihren Verkehr kameradschaftlich vertraulich. Eines schönen Nachmittags befand sich Marianne in einer kleinen Souditorei, wo fie gewöhnlich ihren Kaffee ein- zunehmen pflegte, als plötzlich mit Vehemenz die Thür auf- gerissen wurde und Doctor Müller da- Local betrat. Suchend durchflogen feine Augen einen Moment da- Zimmer, dann, als er Marianne erblickte, eilte er schnurstracks auf fie zu, begrüßte fie in hastiger, aufgeregter Weise und bat um die Erlanbniß, einen Augenblick an ihrem Tische Plotz nehmen zu dürfen. (Schluß folgt.) noch bis zt». Schluß dieses Jahrhundert» in Kraft ist, zur Zeit noch 'ffneSwcgS eine feste Form angenommen habe. Auch in absehbarer Zeit werde vor der Hand gar nicht daran zu d-nken sein, daß die RetchSregierung mit fest- stehenden Plänen auf diesem Gebiete hervortreten werde, denn auf der einen Seite sei ein neuer FlottengründuugSplan nicht von heute auf morgen auszuarbeiten, da bei seiner Ausstellung die schwerwiegendsten Fragen mitsprächen- auf der anderen Sette liege kein Grund vor, stch frühzeitig irgendwie durch bestimmte Angaben zu binden. Einstweilen müsse eS daher genügen, daS deutsche Volk zu der Trkenntviß zu bringen, daß unsere Seestreitkräfte in keiner Weise wehr auSretchev, um die Machtstellung des Reiches auch zur See zu sichern. Berlin, 29. Januar. Die zweite Berathung der Vertrauensmänner der verschiedenen ReichStagSfracttonen über da» bürgerliche Gesetzbuch hat heute stattgefunden. DaS Resultat war indessen bisher rein negativ. Man be- rteth über Vorschläge betreffs Ueberweisung einzelner Materien an die Commission, konnte sich aber über nicht» einigen. Die Vertrauensmänner sollen nochmals vor der ersten Lesung im Plenum zusammentreten, doch find der „Post" zufolge die Auöfichten auf ein practtscheS Trgebniß sehr gering. Berlin, 29. Januar. In der Börsen-Commtsston deS Reichstag» wurde heute der § 29 deS Entwurfs in folgender Fassung angenommen: Als Börsenpreis ist derjenige Preis festzusetzen, welcher der wirklichen Geschäftslage an der Börse selbst entspricht. Berlin, 29. Januar. Die Blättermeldung, daß der Kaiser am 15. Februar in Genua eintreffen und mit König Humbert eine Begegnung haben werde, beruht der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge auf Erfindung. Berlin, 29. Januar. Dem „Vorwärts" zufolge ist ein Glückwunsch-Telgramm, welches am vergangenen Montag die Socialdemokraten tu Pilsen (Böhmen) an Kaiser Wilhelm absandten, von der deutschen Telegraphen Verwaltung von der Beförderung ausgeschlossen worden. 9tem, 29. Januar. Hier findet dieser Tage eine Be- rathung von Directoren großer Provinzbankeu wegen Aufnahme einer inneren Anleihe statt. Ro«, 29. Januar. Gerüchtweise verlautet, daß der NeguS Meueltk Vorbereitungen treffe, stch in Aduah zum Kaiser krönen zu lassen. Ports, 29. Januar. Sämmtltche Blätter veröffentlichen osficielle Mittheilungen, denen zufolge die Nachricht von der Abberufung des Botschafters Herbette in Berlin auf Erfindung beruht. Pari», 29 Januar. Der „Figaro" versichert, daß der Kaiser von Rußland und Kaiser Wilhelm im Monat August dS. IS. in Darmstadt zusammentreffen werden. Pari«, 29. Januar. Da die Reise deS Präsidenten der Republtck nach Nizza um dieselbe Zett statlfindet, wo Kaiser Franz Joseph stch auf Cap St. Martin aufhält, so glaubt man, daß eine Begegnung der beiden Staatsoberhäupter eiso.gen werde. London, 29. Januar. Aus Johannesburg wird der „Times" gemeldet, daß die Lage der Engländer dort gonj unerträglich geworden sei. Die Buren seien in l fcur Zeit sehr anmaßend und opponirten gegen alle An- o^dnungeu. Auch die englischen Frauen würden von ihnen beschimpft. Nur energische Maßregeln seien im Stande, einen Aufruhr zu verhindern. London, 29. Januar. DaS armenische Bertheidt- gungScomitö erhielt aus St. Petersburg die Meldung, daß der Sultan eine Allianz mit Rußland vorgeschlagen habe, die jetzt der Fürst Lobanow in Erwägung gezogen habe. Rußland werde darin ersucht, die Garantie für die Sicherheit des Thrones de» Sultans zu übernehmen, dafür habe der Sultan die Besetzung Anatoliens seitens Rußland» zugestanden. Der Ueberjchuß der Emnahmeu solle für die überfälligen Raten der Kriegsentschädigung verwendet werden. London, 29. Januar. In htefigen unterrichteten Kreisen ist man der Meinung, daß zweifellos zwischen Rußland, England, Frankreich und Italien ein Abkommen für eine eudgtltige Regelung der Beziehungen zwischen demSultan und seinen christlichen Unterthaneu im Abschluß begriffen ist. Dublin, 29. Januar. In einer gestern hier gehaltenen Rede erklärte der Abgeordnete William Redmond, daß er stch im Parlament ganz energisch zu Gunsten deS TranS vaAlstaate» aussprechen werde, wenn nicht die Frage wegen de» Einmärsche» der Engländer im Transvaal angeschnitten würde. WB. Petersburg, 30. Januar. Die „Russische Tele- graphenagemur" kann auS autorifirter Quelle versichern, daß die von gewissen Organen der AuSlandSpreffe verbreiteten Gerüchte über angebliche Pläne einer Theilung der Türketodereine» Bündnisses zwischen Rußland und der Türket nicht die geringste Begründung haben. Der Krieg von 1870|71, i«schildert durch Ausschnitte au» Zeitung» - Nummern jener Zett (Nachdruck verboten.) 81. Januar. Pari» und Bordeaux, I. Favre und Gambetta find noch weit auseinander. Gambetta erklärt, die Pariser Regierung könne die Wahlen zur National Versammlung, die im Etaverständniß mit der deutschen Regierung binnen 14 Tagen gewählt werden soll, nicht leiten- denn fie stehe unter dem Einfluß de» deutschen Hauptquartier». Gambetta sucht nur Rothe in die Nationalversammlung zu bringen und durch fie zu herrschen, ganze Klassen von Wählern, die Bourbon», Orleau» und Napoleon» und alle, die ihnen einmal gedient, schließt er au» und droht mit einem revolutionären Wohlfahrtsausschuß. Garibaldi will sich in Nizza wählen lassen. Da» deutsche Hauptquartier dagegen hat sogar den Pariser Offizieren erlaubt, al» Dahlcandidateu aufzutreten und sich auS Paris zu entfernen. Wenn fie nicht gewählt werden, müssen fie binnen vier Tagen zurückkehren. CocaUs unb Steßeu, 30. Januar 1896. ^8 ♦♦ Kirchliche Dienstoachrichten. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädtgft geruht, am 18. Januar dem Pfarrer Otto Buttron zu Brauerschwend die evangelische Pfarrstelle zu Sickenhofen, Decanat Groß-Umstadt, zu übertragen. ** Ehrung. Die philosophische Facultät unserer Hochschule übersandte au» Anlaß seines 50jährigen Doctor- jubiläumS dem Professor Dr. Frido ltn von Sand- b e.rger an der Univerfität Würzburg die Erneuerung seines Doctordiploms. Der Jubilar, ein verdienstvoller Mineraloge und Geograph, wurde am 22. November 1826 zu Dillenburg geboren, promovirte an unserer Ludoviciana am 30. Januar 1846, und lehrt au der Hochschule zu Würzburg seit dem Jahre 1863. von Sandberger ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften in München. * • Ehrung. Der Lehrer - Wittwen- und Waisenkaffe Gießen find von Herrn BerlagShändler Otto Roth Einhundert Mark zugewiesen worden. In dankbarer Anerkennung dieser Schenkung ist derselbe zum Ehrenmitgliede der betreffenden Stiftung ernannt worden. • * ®nt abgegangen. Der Schaffner Thiele von Kassel fiel heute Morgen auf der Strecke zwischen Lollar und Gießen au» dem um 9,58 Uhr in der Richtung nach Gießen abgegangenen Personenzug. Er erlitt außer einigen Ab- schürfungen keine Verletzung und konnte fich zu Fuß zurück nach Lollar begeben. • • 22. Mittelrheinifche» KreiSturnfeft. Der geschäftsführende Ausschuß hatte die Mitglieder deS Gesammt-Aus- schuffeS auf gestern Abend 9 Uhr zu einer Versammlung in Stein» Garten eingeladen, um ihnen vor dem definitiven Abschluß Bericht über da» finanzielle Ergebniß und Sonstige» zu erstatten. ES wurden die RechnungSergebntffe der EinzelanSschüffe vorgetragen, und als Gesammtresultat mit« getheilt, daß den Einnahmen von rund 60,000 Mk. Ausgaben im Betrag von 57,900 Mk. gegenüberstSndeu, so daß nach Berichtigung einiger kleiner Posten ein Ueberschnß von rund 2000 Mk. bleiben dürfte. Die Prüfung der Rechnungen wurde den Herren Gerch, Ziußer und Wtlker übertragen. Bezüglich der Verwendung deS Ueberschuffes wurde nach bereit» früher gepflogenen Verhandlungen mit den beiden Turnvereinen beschlossen, zwei Drittel desselben dem Turnverein, als dem älteren, ein Drittel dem Männerturnverein zu Überwrisen. Hierauf theilte der Vorsitzende, Herr Beigeordneter Georgi mit, daß den beiden Vereinen je eine photographische Aufnahme deS GesammtauSschusseS und der Festhalle zum dauernden Andenken an da» so schön verlaufene Fest gestiftet worden sei, die fie in ihren Turnhallen zur Anetferung der jungen Turner anbringen möchten. Die schönen großen Bilder in prächtigen Rahmen werden den Turnhallen sicher zur Zierde gereichen. Herr Georgi erklärte darauf unter dem Ausdruck de» Danke» für die Mitwirkung Aller daS große Comitv für aufgelöst, bemerkend, daß der geschäftsführende Ausschuß die noch zu erledigenden Geschäfte abwtckeln werde. Em dreifache» „Gut Heil" stimmte die Versammlung, bevor fie fich als Ausschuß für aufgelöst erklärte, an. Seiten» der ersten Sprecher der beiden Turnvereine, der Herren Herbert und Backe», wurde darauf sowohl für die Ueberretchung der Bilder, wie für die eifrige Mitwirkung der AuSschußmitglieder gedankt- ferner gedachte Herr Br. Pitz der Borfitzenden der EinzelanSschüffe, wie besonders der des geschäftsführenden AuSschnffeS. Herr Georgi hob in seiner Ansprache besonder» die Verdienste hervor, die fich Herr Helm durch rastlose und umsichtige Arbeit um daS Gelingen de» Feste» erworben, worauf Herr Helm die Thätig- keit der Vorsitzenden der EinzelanSschüffe rühmend hervorhob. Im Verlauf deS Abends wurde noch der Verdienste weiterer Mitarbeiter an dem Feste gebührend gedacht, auch dem Wunsche Ausdruck gegeben, daß Gießen bald eine Turnerschaft besitzen möge. Seitens der Großh. Hofbibliothek in Darmstadt, des Oderhessischeu GeschtchtSvereins und der Homburger Turner- schäft, denen sämmtliche auf da» Fest bezügliche Drucksachen, Abzeichen n. s. w. in wohlgeordneten Sammlungen überwiesen worden waren, waren Dankschreiben eingegangen. Znm Schluß wurden die noch vorhandenen osfictellen Festabzeichen und Medaillen an die Anwesenden vertheilt. — Auf unser 22. Mittel rheinisches Turnfest läßt sich nach dem in Kürze erfolgenden definitiven Abschluß der Satz anwenden: „Ende gut, Alle» gut?" * • Der LaudeSverstand der hessischen Wirthe hat dc- schlossrn, im Laufe der allernächsten Zeit eme rege Agitation gegen die Weinsteuer einzuleiten, und etwa 20 Versammlungen in den verschiedenen Wahlkreisen einzu berufen, besonder» in denjenigen, deren Abgeordnete vor zwei Jahren für die Wtederetnstellung der Steuer in da» Budget gestimmt haben. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer hat bekanntlich in seiner Mehrheit der Abschaffung der Weinsteuer, die ja im Gesetz noch besteht, nicht zugestimmt. Einen Antrag auf Aufhebung diese» Gesetzes hat der flbg. Haa» (Offenbach) eingebracht. Die Angelegenheit wird baldigst die Zweite Kammer beschäftigen. — Der Vorstand de» Rhein Main-Gastwinheverbande» und de» Gastwirthe Verein» Gießen haben auf morgen, Freitag Nachmittag 31/, Uhr, in Steins Garten eine Versammlung einberufen, welche fich sowohl mit der Weinsteuer, wie mit dem Gesetzentwürfe über den Besuch öffentlicher Tanzlustbarkeiten in Wirth- schäften durch Personen unter 16 bezw. 17 Jahren befassen wird. • * Für Kriegsivvaliden. In Bezug auf die verschiedenen Zeitungsartikel, die fich mit der Lage der KriegSinvalidev und insbesondere der sogenannten KriegSveteranen, d. h. der nicht al» invalide anerkannten KriegSthetlnehmer, und deren Hinterbliebenen beschäftigen, bemerkt der „Reichs-Anzeiger", daß diese Artikel von rechtlich und thatiächlich unrichtigen Voraussetzungen auSgehen. Rach den neue ^ug» abgegebene» z ffer- mäßigen Erklärungen der Regierung seien die Mittel dr» ReichS-JnvalidenfondS nahezu vollständig festgelegt, und zwar lediglich und ausschließlich zum Nutzen der KriegSthellnehmer und ihrer Angehörigen. D:e Forderung, daß allen Krieg»- theilnehmern, ohne Rücksicht auf Dieostbeschädigung und Bedürftigkeit, lediglich um deswillen, weil fie im Kriege ihre Schuldigkeit gethan und ihre Pflicht gegen da» Vaterland erfüllt haben, eine Entschädigung oder ein Ehrensold au» der ReichSkasse gewährt werden müsse, fei nicht blo» au» politischen Gründen höchst bedenklich, sondern finanziell auch gar nicht durchführbar. Bet einem Ehrensolde von nur 120 Mark jährlich würde die ReichSkasse dann um ungefähr 100 Millionen Mark jährlich belastet werden. In der Auslassung de» „R ichS- AnzeigerS" wird gerathen, die Fürsorge deS Reich» dankbarer anzuerkennen und bei höheren Anforderungen an die Mittel der ReichSk.sse, d. h. an die Kräfte der Steuerzahler, vor- sichtiger und bescheidener zu sein. Weiter wird auSgesühn, daß im Ganzen jährlich ungefähr 6 Millionen Mark lediglich für bedürftige und würdige KciegSveteranen und deren Hinterbliebene, welche keine gesetzlichen Ansprüche haben, bestimmt sind. Diese Angelegenheit möge fortan mit mehr Sachlichkeit, Unbefangenheit und patriotischem Anstand beurtheilt und behandelt werden. E. Echzell, 28. Januar. Unsere oberhesfischen Molkereigenossenschaften al» solche erfreuen sich eine» guten Rufes bi» weit in die beiden südlich deS Main» gelegenen Provinzen, ganz abgesehen von den Abnehmern der Molkerei- producte. Diese» zeigte sich vorgestern, al» eine Deputation von drei Herren auS Schaafheim erschien, welche fich die Molkereien in Hungen, Echzell und Reichelsheim ansahen uni dann über Friedberg nach Hanse reisten. Schaafheim ist ein Dorf mit ca. 1600 Einwohnern, besaß ehemals Stadt- rechte, und liegt in der Provinz Starkenburg am nördlichen Fuße de» Odenwaldes, an der hessisch bayerischen Grenze, ist sehr wohlhabend und besitzt ein großes Gemeinde Berwögea. So z. B. etwa 2400 Morgen vortreffliche Waldungen. Die Leute dort sind sparsam und gediegen, halten noch auf gute alte Sitte«, und find nicht genuß- und putzsüchtig. Sie wollen jetzt eine Molkereigenossenschaft nach den neuesten Erfahrungen und mit den besten Maschinen gründen. Mit der dabei erforderlichen Dampfmaschine, die doch nur wmige Stunden deS Tage» in Thätigkeit ist, gedenken sie eine eiet« irische Beleuchtung einzurichten. Diese letzte Idee dürste auch von einigen Wrtrerauer Ortschasten, wo nicht genügend beschäftigte Dampfmaschinen stehen, in ernste Erwägung gezogen werden. §§ Freiensteinau, 28. Januar. Wie hier allgemein üblich, wird Kaisers Geburtstag durch Schießen gefeiert. So feuerte gestern ein hiefiger Mann einen Schuß mit einer Sch"otladung ob, ein Schrotkorn prallte an eine* harten Gegenstand ab und ging einem 13jährigen Schüler in den Hals, wo e» tief sitzen blieb, so daß ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte. — In dem benachbarten Orte Salz wollte ebenfalls ein Landwirth einen Schuß abgeben- er lud in ein alte» Gewehr ein Stückcheu Eisen und als es nicht lo-gehen wollte, entzündete ein Anderer es mit einem glühenden Eiscn. Dabei schoß man eines hölzernen Pumpenstock ab. Schifs-nachrichten. — Der Postdampfer „Friesland" der „Red Star Linie" ta Antwerpen ist laut Telegramm am 28. Januar wohlbehalten Nr Neroyork angekommen. Bei der Redaction cingegangene Bücher re.: — Die Wahrheit. Halbmonatsschrift zur Vertiefung in dir Fragen und Ausgaben de» Menschenlebens. Herausgeber: Chr. Schrempf. Monatlich zwei Hefte 8'. Preis vierteljährlich 1.8V Mk Heft 56. Fr. FrommanS Verlag (E. Hauff), Stuttgart Inhalt »Zur Frage des FrautnstudiumS". Ada Stegri: „Stürme", „fctnift Bedenken gegen den liberalen Protestanti-muS". „Der Individua ltSmuS Goethe»". Wöchentliche Ueberstchi der Todesfälle in Siche». 4. Woche. Dom 19. Januar bi» 25. Januar 1896. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 000 (tncl. 1600 Mann Militär). SterblichkrttSztffer: 13,56, nach Abzug der Ortsfremden 4,52»/*. Kinder ES starben an: Zusammen: Erwachsene: hn vom 1. Lebensjahr: 2.-16.3* Diphtherttt» 1 (1) — - 1 (1) Bösartiger Neubtlb. 3 (2) 3 (2) - — Krämpfen 1 (1) — 1 (1) — Unbekannte Krankh. 1_________1__________—_________— Summa: 6 (4) 4 (2) 1 (1) 1 (I) »nm. Die in Klammern gesetzten Ziffern gdxn an, wie vtdi bet Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von «uSwärtS nach Gießen gebrachte Kranke kommen. 2(ird>lid>e Anzeige« -er Statt Gietze«. Evangelische Se■ ei■ be. Donnerstag den 30. Januar, Abends 8 Uhr, im Larnsaal der Stadtknabenschule: vihalftnntze. Marc. 3,13 ff ffrra Dr. Grein- SotieSdienS in 6er Synagoge Samtztag den 1. Februar: Vorabend 5 Uhr, Morgens 9 Uhr, Nachmittag» 3 Uhr, SabbathauSgang 6 Uhr. SotteSdiev- der israelitischen Religionsgesellschaft. Freitag Abend 5 Uhr, SamStag vormittag 9 Uhr, Nachmittag 3 Uhr, SabbathauSgang 6* Uhr. Wochen gottesdieasi Morgens 7 Uhr, Abends 8 Uhr. Mester freue« Im Him. grillte Auewabl. Buxkin deppelbrelt per Meter i Mk LSS Cheviot deppel breit per Meter 4 Mk. 1.9» versenden in einzelnen Metern franco HO Oettieger A Frankfurt eu M- 978 I. V.: Wolff. Schell fische 606 Neu! Neu! Bono Daw-s-Kaffek-§re«nerti 982 981 Brill. QO OOOODDOQOOD amüsieren »räftiche OberfSrfterei. Südanlage. 512 1 □ DO 18 Marktplatz. 114 972 wahlsendangen. 263 t rm Eichen^ r 121 rm Eichen- 1(D 2541 600 Wellen zuoermtelhen. «u«ust MoCL 123 Aug. Voigt. 121 Otto Schaaf. 598 Heller. 980 Exped. d. Bl. 917 u II u 300 260 520 1440 325 526 n tt n 2. 3. 4. zu 85, 90, 95 und 100 Pfg. das V2 Pfund. Verkaufsstelle: Gieße», H. Wallach, Marktplatz 8. 349 Fichtenstämme mit 56 fm, Fichtenftangen 1. 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Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen, welche schriftlich einzureichen sind, findet statt: Samstag, den 15/ Februar 1896, Vormittags 10V2 bis 11 % Uhr auf dem Gemeindehaus zu Rüddingshausen, wozu ich die Interessenten unter dem Hinweise einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen find. Die Zusammenkunft ist auf der Rieder-Besfingener Schneise. Freitag deu 7. Februar 1896, Vormittags 10 Uhr beginnend, m den Distrlcten Alte Kühunter und Notherbusch: 30 rrn Buchen», 15,8rm Eichen- Scheiter. 54,8 rm Buchen-, Eichen - und Weichholz-Knüppel. 80,2 rm desgleichen Stöcke. 8750 desgleichen Wellen. Die Zusammenkunft ist am Pflanz- Mrten an der Hattenröder Straße. Lich, den 29. Januar 1896. »roßherzogliche Bürgermeisterei Lich. IO pCt. Rabatt auf sämmt liche Wiuter-Schuhwaarcn bei 995 L. Süft, Marktstrabe 9. vekauurmachuug. Die Fabriktrankenkaffe der Firma Burk & Storck dahier soll demnächst geschloffen werden, da der Betrieb, für welchen die Kasse errichtet war, aufgelöst ist. Diejenigen, welche noch Unterstützungsansprüche oder sonstige Forderungen an das Vermögen der Kaffe geltend zu machen haben, wollen diese Ansprüche bei uns bis zum 15. Februar er. anmelden. Gießen, den 24. Januar 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Donnerstag deu 6. Februar 1896, Vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im Licher Stadtwald, in dem District Eisekaute, versteigert werden: 395,8 rm Buchen», 9 rm Nadelnutzholz, 2 m lang meistbietend versteigert werden. en» Red Star M° ■ Januar ivaMallw * W- id* sttndel t® , 2-15.3* 2‘ 1(1) ft", t geltet, ön? öu B il,f 111 (ul,, Mw 8 W dankbarer e • * wS ft» •Ans ‘ biflleet Mm um i,: Herrenhemden nach Maaß oder Muster werden unter Garantie des guten Paffens in kürzester Zeit geliefert. Reiche Auswahl in Stoffen und Einsätzen. [762 Geschw. 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