1S96 Donnerstag den 30. IM Ur. 177 Zweites Blatt Hratisöeitage: Gießener Jamikienökätter. amtlid?«r TH«U. 11t' 1101 0' Mer« 86! Ul 26* 93! t ML. S- 116- A Bekanntmachung. Betr.: Sch'tßübunat". 9 n. Ans Oberhefie», 28. Juli. Schon längere Jahre ist das Bestreben der VolkSschullehrer Hessens auf die Grün- düng einer eigenen Feuer-Bersich erungS-Kasse ge- richtet. Da die bezüglichen Vorarbeiten tm Gange find, hofft man, daß die Angelegenheit bis zur nächstjährigen Delegirtenverfammlung spruchreif wird. In neuerer Zett ist nun der Gedanke aufgetaucht, keine festen Prämien von den Mitgliedern der zu bildenden Gesellschaft zu heben, sondern nach Art der staatlichen BrandversicherungSkaffe die Beiträge nur nach Bedürfuiß zu erheben und behufs rascher Regulirung etwaiger Brandschäden auS den nach der Versicherungssumme des einzelnen berechneten Eintrittsgeldern einen Fond zu bilden. IC“ 0.fi.p.'863L i n S1 güt Nnn°ncm.Burecmx de» In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. vierteltähriger Jt»e**ew*t#prri»» 2 Mark 20 Pfg- mu Bringerlohn. Durch die Post bezöge.» 2 Mark 50 Pfg. «edaction, Lxpediti», und Druckerei: Kch.lßratzeVr.t. Fernsprecher bl. Mer lefierr. SilbmAk tugiesen ninitr iuflen Vital® Mi ula lanf s- D. Kredit Dttbont )lmwereiv Dttommt Ungar. St htnri Mittelmerr rertdtonal >icht ie*en,|#N,!1 93.- 81.- 21.- 88.- 100.- n- 61 1V 141 3 firn- 239- 110- 831- fifij UL- Meßmer Anzeiger Kenerak-Mzeiger. Amts- unb Anzeigeblatt für den Areis Gieren. § geflet, 28. Juli. Heule find es 40 Jahre, daß der feit emer längeren Reihe von Jahren al» Platzmeister auf der Main'Weser-Hütte in Stellung befindliche Herr Ehr. Bautz in die Dienste der Firma BuderuS trat und zwar damals auf dem Walzwerk Germania bet Neuwied, welches unter der Firma Fr. BuderuS u. Cie geführt wurde. n. Friedberg. 28. Juli. An der hiesigen Großherzogl. Obstbauschule und landwirthschaftlicheu Wtnterschule wird vom 12. bis 17. December d. I. ein Obstv erw erthun g S- CurfuS für Männer abgehalten, der sowohl theoretische Borträge als auch practische Uebungen umfaßt. ES werden dabei Borträge über folgende Thema gehalten: Bestandteile der Früchte, da» Waffer, der Zucker, der Alkohol, der Essig und die Säuren, Gährung, Verwesung, Aufbewahrung und Verpackung deS feinen Obstes, Obstweiubereitung mit Berücksichtigung der Untersuchung deS Obstmoste» auf freie Täuren und Zucker und des Weins auf Alkohol usw.. Fehler und Krankheiten deS Obstweines, Branntwetubereitung aus Obst. Die Nachmittage werden zu Uebungen tm Labora« torium, zur Herstellung und Prüfung von Obstproduct u, verpacken de» Obstes ufw. verwendet. *ein Merete ten t>on %*6|«8 bt anz. “wte P-tthje att u — Ja die reizvolle Umgebung eine» SommeraufcvthaUe» versetzen die herrlichen Bilder der soeben zur Ausgabe gelangt« vermischter. ♦ Marburg, 27. Juli. Vor einigen Tagen hat eine Berliner Firma in einer Reihe von Städten, u. A. auch in Marburg, die Genehmigung zur Errichtung einer Privatmarkthalle vachgesucht. Die Firma erbot sich, ohne jede finanzielle Bethtlse Seitens der Stadt eine den Bedürfnissen und den Ansprüchen der Sicherheit und Be« , auemlichkett genügende Markthalle auszusühren und zu verwalten. Die hiesige Stadtbehörde hat jedoch baß An- erbieten abgelehnt. Maßgebend für letzteres war äugen- scheinlich, weil bet Annahme des Vorschlags die Marktbesucher, owohl Händler wie Käufer, sich in die Hände der Gesell« schast begeben würden und weil -die Geschäftsleute am Gemüsemarkt, Buttermarkt re. durch die Markthalle empfindlich geschädigt würden. _ • Düsseldorf, 27. Juli. Eine auf der Lorettostraße wohnende Frau war heute Vormittag damit beschäftigt, Wäsche auf der Bleiche auszubreiten, als sie plötzlich todt zu Boden siel. Bei der Besichtigung der Leiche ergab sich, daß die Frau durch einen Schuß getödtet worden war, der von einem der benachbarten Häuser auS abgefeuert sein mutz. Der Schütze wgr bisher nicht zu ermitteln- wahrscheinlich i liegt fahrlässige Tödtung vor. Die Untersuchung ist tm 9* Siu Raun, der sich »icht in sein „©lutf" finde» kouute, war ohne Zweifel der einhunderttauseudste Besucher de» tm Vergnügungspark der Berliner Ausstellung bettgeuen ConcertsaaleS deS Stelaff'fcheu electrüch-automattschev Restaurants. Die Stelaff'sche Maschinenfabrik hatte für diesen Besucher eine große Ueberraschung vorbereitet. Tin Füllhorn in Meterhöhe, aus dem ein wundervolle» Blumenarrangement, vorwiegend aus Rosen und Lilien bestehend, hervorrrat, war I mit hundert Loosen der Ausstellungslotterie in recht geschmack« Der chtetzener Anzeiger erscheint täglich, ott Ausnahme de» MontagS. Die Gießener PamtttenbtLtter werden dem Anzeiger wdchmtlich dreimal brigelegt. ss Bermuthshain, 28. Juli. Wie wir kürzlich die Der- I Haftung des Feist Sommer I. auß Crainfeld tn^^h^^"' Io sei derselbe wegen Wucher unb Meineid angftlagt; wir können nun heule noch n-chtrag-l,, daß sich auch Falle «egen «ergehen de- Betrug« und Erpressung herauSgestellt haben. Die Verbrechen, welche Sommer in den letzten 10 Jahren I begangen hat, können nur verfolgt werden, während diejenigen I aus früherer Zeit verjährt sind. Das elterliche vermögen des Sommer soll 500 Gulden betragen haben, derselbe soll so fleißig in seinem Berufe gearbeitet Haben, daß daffelbe iebt über lk Million Mark betragen soll, eß ist dteß nach Imseren so armen Derhältniffen sim oberen Vogelsberge ein sehr großes Verwögen, die GeschäftSthätigkeit des Sommer beschränkte sich nur auf die höheren armen Dörfer des Vogelsberg». Man ist überall erfreut über unsere Regierung, insbesondere die Staatsanwaltschaft, daß dieselbe auf solche Art : den armen Landwirthen helfend betsteht. § Ukichstei», 28. Juli. Dem hiesigen KreiSasstftenzarzt vr N. begegnete auf einer Radtour von hier nach Schotten ein ernster Unfall. Derselbe fuhr mit einem Mg-r-n Radfahrer von hier der sehr steil und in scharfen Win- düngen abfallenden Staatsstraße entlang in sehr scharfem I Tempo, als beiden die Post begegnete. Um dieser auözu« weichen, fuhren beide Radfahrer hintereinander. Hierbei geschah es nun, daß Herr Dr. N. mit seinem Rade wider daS des Vorfahrenden stieß. Durch den plötzlichen Anprall wurde er mit solcher Wucht von seinem Rade geschleudert, daß er besinnungslos liegen blieb und ärztliche Hilfe in Schotten I in Anspruch nehmen mußte. §§ Som höhere» Sogelsberg, 22. Juli. Die Heu- I ernte ist jetzt hier meistens beendet, mit Ausnahme des versteuerten Grase«, welche« meisten, non de« klein-«« Landwinhen gemacht wirb. Die Heuernte ist burchlchn ttlich I in Qualität und Quantität gut ausgefallen, was Anfangs I nicht erwartet wurde. Die Gemeinde-HeugraS-Bersteigerungeu I in hiesiger Gegend haben gewöhnliche Durchschnittspreise schossen hat. • Bo» einem pfiffige» Sauuerstrelche berichtet die „Saa e- Zeitung" aus Kösen: „Ein etwa 15jahriger Junge tritt in einen Laden und kauft ein Päckchen Tabak. Als er be- zahlen will, bemerkt er, daß er nicht genug^Geld bei sich habe. Er sagt zu dem Kaufmann, daß er daS Geld, daS ihm sein Meister gegeben habe, iu der Werkstatt habe liegen [affen, er wolle schnell zurücklaufen und eS holen, und eia kleines Gemälde, daS er bet sich trug, dalaffen, er fei im Augenblick wieder da. Der Junge hat kaum den Laden ver- lassen, alß ein vornehmer Herr etntdtt und theuersteu Havannahcigarrev geben läßt. Wie zufällig Mt dabei sein Blick auf das Bild, was ihm den Ausruf ent« lockt: „Mein Gott! DaS ist ja ein außerordentlich werth- volle» Gemälde! WaS wollen Sie dafür haben? Ich gebe Ihnen sofort dreihundert Mark dafür." Der Kaufmann er- i widert, daß das Bild nicht ihm gehöre, sondern nur einige I Minuten von einem Lehrling hier uiedergelegt sei. »Gut, sagte der Fremde, „ich bin leider sehr in Elle- aber hier ist meine Karte. Schicken Sie, bitte, den jungen Mann zu mit in den »Muthigeu Ritter" und sagen Sie ihm, daß er außer den dreihundert Mark sür da- Bild noch ein gutes Trink- aeld erhalten soll." Der Fremde geht und der Kaufmann lieft auf der Karte: Graf de Laville, München. Als der Lehrling zurückkehrt, bietet ihm der Kaufmann, der natürlich das gute Geschäft gern selbst machen will, dreißig Mark für I das Bild. Der Junge antwortet, daß er keinen Auftrag und kein Recht habe, das Bild zu veräußern, daß er eß aber seinem Meister sagen werde, damit dieser selbst komme. I Der Meister kommt und erklärt, er habe daß Gemälde kürzlich auf einer Auction erstanden und wollte eß eben zum Bergolder bringen laffen; unter 150 Mark könne er eß «bet nicht abgebev. Nach kurzem Hin- und Herhandeln erhalt er denn auch den Betrag von dem Kaufmaun ausbezahlt. Dteser macht sich bann, äußerst vergnügt über baß lohvenbe Geschäft, auf ben Weg zum „Muthigeu Ritter", wo er aber zu seiner I großen Verblüffung erfährt, baß bort ein Graf be Laville I auß München ganz unbekannt ist. * «vier», 27. Juli. Heute Morgen fanb die Einweihung I eine» Denkmal» zum Gebächtniß bet 1871 in der Schweiz I gestorbenen französischen Soldaten statt. • Hebet die Zahl bet Reifenden, die im letzten Jahre in den großen und mittleren europäischen Staaten die Eisenbahn benutzt haben, wird eine intereffante Za- sammenstellung veröffentlicht. Die bett. Ziffern find folgende: I Italien 30158 408 Einwohner, 51 447 293 Reisende,- Frankreich 38 343 192 bezw. 305 211 006; Deutschland I 49 428 470 bezw. 483 407 806; Belgien 6 069 321 bezw. I 6 540 010, Oesterreich 23 895 413 bezw. 84 924 407; Unaarn 17 463 473 bezw. 37 302 070; Großbritannien und c^iand 37 880 764 bezw. 864 435 388; Schweiz 2 962098 be«o. 37 249 040; Holland 4 593 155 bezw. 33 349 127; Rußland 97 807 339 Einwohner und 32 602 944 Reisende. I Während also in Rußland erst auf 3 Einwohner 1 Reisender kommt, fallen auf 1 Einwohner In Italien v/s Rttsevde, in Ungarn 2'/,, Oesterreich 3*/-, Holland über 7, Frank- I ^ich 9, Deutschland fast 10, Schweiz über 12, Belgien 1 I über 14 und in Großbritannien unb Jrlanb 23 Personen. voller Weise becortrt. Der Mann, anscheinend -in Pro vioziale, konnte diese Aufmerksamkeit wohl nicht verstehen, obwohl sich baß dicht gedrängt stehende Publikum im Concet.- saale alle Mühe gab, ihn von dem wahrhaftigen Ernst der Sache zu überzeugen. Doch alle Bemühungen waren vergeblich. Der fonberbar« Glück-Pilz wt-s ba« ihm ,ug-d°ch'° ab, trotzdem ihm begreiflich gemacht würbe, baß er mit ben hundert Loosen unter Umständen ein steinreicher Wann werben könne. Still, wie er gekommen, verließ er ben (Jonceilfnnt. Nun soll der 150,000. Besucher bet Auierwählte werben. » Hamburg, 28. Jul«. Die Hamburg.Amerika- Linie .welche bei Warlanb u. Wolff In Belfast einen Dampfer „bauen laßt, ber mit 20 000 Tonnen Wasserverdrängung ba« größte Schiff bet Welt sein Wirb, hat mit bet hiefigen «Seift Blohm u. Boß den Bau eine« zweiten ganz gleichen Schiffe« abgefchloffen. * Brannfchweig, 27. Juli. Hierher wirb gemeldet, daß der Lehrer Schul, au« Lllrbiffen (Herzogth. Braunschweig), einer der Teilnehmer und Förderer der deutschen Turnsah,t nach Genua, Tripoli« u. f. w. sich auf der Insel Malorka, wahrscheinlich in einem Anfall von Geifteßstörung, er- Es wird hiermit zur öffentlichen Keurttnih gebracht, daß das 2. Bataillon des ^nf.-Regr- ments Kaiser Wilhelm, Nr. LL«, Samstag den L. Auaust l. I. von Vormittags 7 brs 3 Uhr Nachmittags ein Schießen mit scharfen Patronen in dem Gelände westlich Wismar mit der Schuhrichtung gegen den Wismarer Wald bezw. Oberwalgern und Kirchvers abhalten wird. Das Gelände zwischen den Ortschaften Launspach - Wismar -Ruttershausen --Odenhausen—Salzböden—Schmelz—Forsthaus Waldbaus—Krofdorf ist gefährdet und darf tn der vorstehend angegebenen Zeit nicht betre^n werden. Die Strafte Krofdorf—Forsthaus Waldhaus— Schmelz ist für jeglichen Verkehr gesperrt. Gießen, ben 28. Juli 1896. GtoßhetzoglicheS Kteißaml Gießen. v. Gagern. «anahm. vo« Anzeigen zu der Nachmittag» für bt* Agenden Tag erscheinenden Nummer bi» vorm. 10 Uhr. ♦n 01 ggjtöjöteB w- e. SN' ib A. FrM, limo N1896' ssen, 61 Bekanntmachung, betreffenb: Die Abhaltung eines außerorbentltchen Dleh- unb KrämermarkteS zu Homberg a. b. O. Großh. Ministerium beS Innern unb ber Justiz hat die Abhaltung eines außerorbentlichev Vieh- unb Kramer- markte» zu Homberg a. b. O. am 5. August l. I- unter folgevben Bebinguvgev gestattet: ___| 1. Für Auf- unb Abtrieb bt» Biehe» ist ben Anträgen be» KreiSveterinäramte» gemäß je eine bestimmte Stelle zu schaffen, welche allein benutzt werben barf. 2 Aus ben Markt bürfen nut Thiere auß unverseuchten Otten ber Kreise AlSfelb, Schotten,^ Lauterbach, Gießen unb Bübingen, Thiere von Häublern aber nur bann, wenn sie minbesten» 7 Tage in unverseuchten Orten ber fraglichen Kreise tn seuchenfretem Zustanb gestanben haben, ausgetrteben werden. Den Großh. Bürgermeistern wirb bte gewtffenhafte Befolgung ber bestehenben Vorschriften bei Ausstellung ber Ur- IprungSzeugniffe noch ganz besonder» zur Pflicht gemacht. Alsfeld, ben 24. Juli 1896. GroßherzoglicheS Kreisamt AlSfelb. I. V.: H a m m a n n.__________ Reich- Darmstadt, 28. Juli. Währeud der gestrigen Hostasel toastete Se. Sgl. Hoheit der Großherzo, auf Seine ge- treuen Stäube unb Sein geliebtes Hessenlanb. Der Erste Präfibent ber Ersten Kammer, Fürst zu Büdingen, Durchlaucht, brachte ben Toast auf Se. Kgl. Hoheit den Großherzog, der Erste Präsident der Zweiten Kammer, Justizrath vr. Weber, den Toast auf Ihre Kgl. Hoheit die Großherzogin und bas Großherzogliche Hau» auß. Vach ber Tafel beehrten Se. Kgl. Hoheit noch längere Zett verschtebene Mitglieder beider Ständekammern mit huldvollen Ansprachen. ttotmtloforl benutzt wM onftrudion feinen RyaratM Briten, als die cemplicitk i patenttrt »ptoir. Mtz die mechanische rhütigleit »stenS zu empfehlen- $ n, ilmftabt 78. » zur Aufichi. MV Echarnißba»! j Ali IS«6' _ 16 itw»10 \ ..iiatf 2liH Empfehlungen. 6868] sichen zum Verkauf bet 6849 6847 Otto Schaaf, Seltersweg. 6865 Zimmer. Seltersweg 6. 6728 Derlei ü miethen- L«dwisffratze 46. 117 zu oer miethen- MLvstmrg 7. 6866] RkdacUon: L. kcheyda. — Druck und Verlag der Vrühl'schrn UniverfitätS-Buch- und Cteindruckerri (Pietsch & Ccher,da) in Gießen, GLICH. Möbel-Transport — Joh. Kessler !u- eingett. Genoff. mit uubeschr. Haftpfl. A Henrich, Director. Karl Ramstock vorm. W. Böger Uhrmacher und Optiker Giessen 6 Seltereweg 6. Altes Gold, Altes Silber, Alte Münzen, Antiquitäten kauft zu den höchsten Preisen Karl Ramstock, UhrmacherundOptiker, — Msderrr« Hausfrauen. Eine geistreiche aber wirthschaft- liche Dame charactertstrte die sogenannten modernen Frauen treffend »te folgt: Sie glauben geistig bedeutend zu sein, weil fie den WLsche- schrank vernachlässigen. Nun ist es zwar, wenn man sich auch geistig — »Der Cttitt der Weisen" bietet in seinem kürzlich erschienenen 16. Heste ebenso abwechslungsreichen als anziehenden Lesestoff, wobei aus eine große Mannigsaltigkeit der Themen Rückficht genommen ist. Auf eine prägnante Biographie Faradays folgen theils naturwiffenschaftliche Abhandlungen (Aetna-Degetation, der Planet Mars, die Leber), theils technische Aufsätze (Apparate zur Bestimmung der Garnnummer, das Gießen der Kerzen, Eisenträger für Balcone), sowie verschiedene andere Beiträge (orientalische Schmucksteine, Rudersport, MagnetisirungScurven, Centrifugalkraftversuche, die Post in China, Reise um die Welt in 40 Tagen, Pflege der Palmen im Zimmer). Die meisten dieser nach Form und Inhalt gleich bemerkens- werthm Beiträge find mit instructiven Abbildungen (im Ganzen 38) ausgestattct. .Der Stein der Weisen" ist in jeder Buchhandlung oder bei der Verlagsanstalt A. Hartleben (Wien) erhältlich und kostet das reich illustrirte halbmonatliche Heft (32 Großquartseiten) nur 50 Pfg. 6072) Der mittlere Stock meines Hauses, bestehend aus 8 Zimmern mir Zubehör und GartenantheU, per jetzt oder später zu oermiethen. Earl Schwa« se«., Seltersweg 64. I fortbilden will, nicht leicht, die Wirthschaft im alten Styl zu führen und zum Beispiel jedes Wäschestück im Hause anzufertigen. Ein gutes Hilfsmittel In diesem Dilemma bietet jedoch das eben erschienene Heft 21 der »Wie«er Mode", das, abgesehen von den reizenden Blousen- und Jäckchen-Kleidern, 70 Stücke einer vornehmen, bürgerlichen Wäscheausstattung enthält und zwar Leib-, Tisch-, Bett« und Kinder- Wäsche sammt den entsprechenden Schnittzeichmmgen. Außerdem erhält jede Abonnentin Schnitte nach Maß gratis in sder Schnitt- musterabtheilung der „Wiener Mode", Wien, Wienstraße. JkrneJrtnffnsmu ?rtu-Gnu rank I Z/V/i R;JITzf।Fabrik I o» nHrr/inSllÄllM ^rRiftrrstrti. | XUu «Olffl teU »erlitt, 29. I Verein- der E Ciseobahoinittister T Frhr. v. Trailöheil DSfidmt d. Miitaachi Großherzogliche Bürgermeisterei Homberg. Repp. ?ur 34. ordenUichen Generst-Verssmmlung, welche Sonntag den 9. August d. I., Nachmittags 3 Uhr in dem Saale des Wirths Konrad Brückel IX. hier, abgehalten werden soll., Die Genossenschafter werden hierzu eingeladen und um recht zahlreiches Erscheinen ersucht. ; Tages-Orduuug: 1. Mittheilung der Jahreörechnung für 1895 und Geschäftsbilanz. 2. Beschlußfassung über Vertheilung des Geschäftsgewinnes und dem Vorstand zu ertheilende Decharge. 3. Mttheilung des Berichts des Verbandsrevisors Döring in Gießen über die am 24. October 1895 vollzogene Revision der Sparkasse, Erklärung des Aufsichtsraths hierauf und Beschlußfassung der Generalversammlung. 4. Ergänzungswahl des Aufsichtsrathes. Lang-Göns, am 28. Juli 1896. Der Vorstand der Spar- und Leihkaffe zu Lang-GönS, Die empfindliche und zarte Haut der Aro«e« und Hinter verlangt zu ihrer Pflege eine absolut reine, milde und fettreiche Seife. Keine eignet sich hierzu besser, als die in Qualität unübertroffene altrenommirte Doering’s Seife mit der Eule, ganz besonders auch ihrer Preiswürdigkeit wegen. Ueberzeuge man sich doch gefälligst durch eine Probe. Toeri«-'» Seife mit der «ule ist überall b 40 Pfg. erhältlich 3139 Technische Fortschritte. — Linolenm ans Ceme«tbeto« und Pappunterlage. Die Frage, ob auf Cementfutzböden ein Cement- oder Gipseftrtch vorzuziehen sei, beantwortet die Delmenhorster Ltnoleumfabrtk nach der ,Werkstatt" wie folgt: „Es ist nicht zu rathen, Cementbeton- Fußbödm mit Cementestrich als Linoleumunterlage herzustellen, weil dec Cementestrich die noch im Cement enthaltene Feuchtigkeit durchläßt, diese sich dann zwischen dem masstoen Fußboden und dem Linoleum aufhält, und da daS Linoleum lüft- und wafferdicht abschließt, nicht entweichen kann. Die masstoen Cementfußböden enthalten meistens noch Feuchtigkeit, wenn dieselben mit Linoleum belegt werdm sollen. Auch ist es eine Thatsache, daß Cement bei feuchtem Wetter die Feuchtigkeit anzieht und bei Trockenheit wieder freigibt. Sodann ist Cementestrich eine recht kalte Unterlage. Die Nachtheile, wenn Linoleum auf einer feuchten Unterlage liegt, sind nicht gering. Es entsteht SchimmelbUdung, die unangenehme Gerüche hervorbringt und allmälig zerstörend auf das Linoleum, trotzdem die Rückseite wasserdicht ist, wirkt. Diesen Schwierigkeiten begegnet man, wenn statt Cement- ein Gipsestrich zur Anwendung kommt. Der Gips zieht die in Beton befindliche Feuchtigkeit an, ohne sie wieder abzugeben und liefert einen schönen, glatten, trockenen und wärmeren Fußboden. Um einen guten Gipsestrich zu erhalten, gleiche man bei der Herstellung der Betonfußböden dieselben nur wagerecht ab, ohne fie glatt zu streichen. Sind sodann alle Arbeiten in den einzelnen Räumen vollends fertiggestellt, sodaß nur das Legen des Linoleums übrig bleibt, laffe man den Betonfußboden mit einer dünnen Gips- Spitlphm drr nni-tpr» frokfirtn Stihftijttttr. Wiedereröffnung des Opernhauses. Mittwoch dm 29. Juli: Hänsel und Gretel. Hieraus: Cavalleria rusticana. Donnerstag den 30. Juli: Martha. Freitag den 31. Juli: Lohengrin. Samstag dm 1. August: Josef in Aegypten. Sonntag dm 2. August: Die Jüdin. fBltn, 28. 3uli. Während der Neger Negern und SBtifeen • 16 Personen getddtet Lille, 28. 3aü. Deiory infolge der worden ist, haben die eine große Dewonfi alle Socialisten Nor fcintabrtfft, iotlit b txqm laß, ttlrb an bitl M gmnäl in der üi soü intw-Mev. London, 28. gu ration der Mari Arbeitgebern etnePei Hafenarbeiter tingtn soll in 14 Tagen di arbeit» auSbrechen. Pi<», 28. guU krankangen und 96 Verlag von Emil Roth in Giehen. Alle» Radsahrerll zur Anschaffung bestens empfohlen: die soebm in 26. ÄllflagB erschienene leb«nd. 1UL Qc Sögel gut u. billig beziehen will, verlange PreUllete von Hana Maler in Ulm a. 0. Senfsaat einige Centner abzugeben bei Spar und Leihkaffe zuLaug-Göns Eingetr. Genoff. mit unbeschr. Haftpfl. erftm Augustnummer der »Grotze« »odenweli" mit bunter Fächer-Vignette, Verlag John Henry Schwerin, Berlin "W. 35. Gleich in dem daS Titelblatt zierenden Dammkopfe (Hut mit Blumen- und Spitzengarnirung) kommt der Wtmer Chic und mehr noch in den größrrm Modm-Genrebildern, hervorragmd aber in der abschließenden Ganzfigur (Kleid auS Wollmstoff und Batist) zu bewundernSwerther Veranschaulichung. DaS herrliche, mehrfigürliche Modm-Colorit, die große Handarbeitm-Beilage, der doppelseitige Schnittmufterbogm, die reich illustrirte, seffelnde Belletristik und viele- Andere zeichnm diele Nummer ganz besonders aus. Der Abonne- mmtspreis für .Große Modenwelt" mit bunter Fächer-Vignette beträgt trotz dieser Vorzüge nur 1 Mark vierteljährlich. Abonnements durch alle Buchhandlungen und die Post. GratiS-Probenummern durch erstere und durch dm Verlag: John Henry Schwerin, Berlin W. 35. Bekanntmachung. Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat die Abhaltung eines außerordentlichen Vieh- und Krämermarktes zu Homberg a. d. O. am 5. August l. I., unter der Bedingung gestattet, daß auf den Vieh-Markt nur Thiere aus unverseuchten Orten der Kreise Alsfeld, Schotten, Lauterbach, Gießen und Büdingen, Thiere von Händlern aber nur dann, wenn sie mindestens 7 Tage in unverseuchten Orten der fraglichen Kreise in seuchenfreiem Zustande gestanden haben, aufgetrieben werden dürfen, was wir hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringen. Homberg, am 28. Juli 1896. Schellfisch n. Cabliao, garanttrt frisch, im »NebffoS". [6021 •***“$i*' K Im Clavierftimmen : (°uch Abonnement.) empfiehl, fich an die Expedition d- Bl-Herman« Bauer, Lchillerstr. 15. StW •ttltn. 29. g^, iilttnDt" ebetrol 6i erfüllt M « tpn bim Verluste Mü JX’.ÄÄ tr,6 di, '» * d«, 6tiot Stndpnt sehr guten (Em: DIU OlUUÜUI pfeblungm sucht für daS Winter-Semester nur gegen freie Station eine I schicht wagerecht abgleichen, gmügmd trocknm und daraufhin tni* Linoleum belegen. P-ppunterlagm werden jetzt häufig benutzt- Dieselbm bienen zur Erhöhung der Schalldämpfung und Wärme- fowie zum Schutze des MusterabtretmS. In keinem Falle aber ist zu rathm, diese Unterlage auf Cementestrich in Snwmdung zu bringen. Man überzeuge fich vor dem Segen des Linoleum-, ob die Papp, vollkommm trocken ist. Sodann müsim die Linolmmkanten so fest aneinander ftoßm, daß Scheuerwaffer nicht durch diese brinaen tenn, ebenso muß biete Möglichkeit an ben Fußleistm au-geschloym fein wril sonst Nachtheile ein treten könnm. ES empfiehlt fich ferner, bie Fußleistm mit Falz zu verseh« resp. solche um bie Dicke de- Linoleum- höher an der Wand zu befestigen, wodurch da- Segen de- Linoleums erleichtert wird, und später, nachdem Alle- nach Wunsch geordnet ist, die Deckleiste anzubringm. ES empfiehlt fich, da- Linoleum nach dem Legen, also ehe daffelbe in Benutzung genommen wird, vielleicht ein- bis zweimal in der Woche mit klarem kalten Wasier auswischen zu lassm. Bei oder nach dem Aufwischen ist ei rathsam, die Fenster zu offnen. Unter allen Umständen ist adzo- rathen, das Linoleum mit Del einzureiben; das Oel würde, auf he Oberfläche gebracht, sich mit dem Schmutz verbinden und dem Beleze bald eine schwarze, schmutzige Oberfläche geben. Auch das Bohn« bat für Linoleum keinen Werth. Bezüglich der Eonservirung bei Linoleums ist zu bemerfen, baß der Schmutz erst beseitigt, abgeschmeN sein muß, bevor man baS Linoleum einreibt, unb bann muß bas Oel vollkommm verrieben werdm. Vom gänzlichen Aufkleben des Linoleums muß auch abgerathen werdm, eS ist nach jeder Richtung hin beffer, wenn daffelbe lose liegt, außerdem wird Klebstoff gespart unb etwaige kleine Reparaturen machen nicht bie Zerstörung bes ganzen Belag- nölhig." 5090] Ein kleines LogiS von 3 Zimmern, Küche ic-, per sofort an ruhige Leute zu oermiethen Marktplatz S. 4199] Eine Familienwohnung, 4 Zimmer mit allem Zubehör, ,u oermiethen. «st^wag S. 6692] SchS«- Wohnuag von 3 bis 4 Zimmern mit allem Zubehör, möglichst ib°r jeboch Zeit zur Fortsetzung feine» Parterre oder erster Stock, zu miethen SUUsiumS läß. Offerten unter E. W. gesucht. Offerten mit Preisangabe unter Qn 5