Uhu 151 Zweites Blatt Dienstag den 30. Juni ISfM» ***1»«.; 1,1 Wicke bitten aus statt. lömig $ii Jgta' md « Im 1896. ie ttauernben HichU Hübet Tikukiag btt 30. 3mi,, öuje, Bahnhöfe 38, aus ftoit anksagung. iemeife bersiicher Tbeilnahm, i i auch bei dem H nschndeu ur: m Johannes Klc il ,ahlreichen Slumenfpenbni.: midben Dal letzte Geleit gaS- Schlosser für seine troftti ecretär Meyer und Metzger hr^ft, fa.en wir auf diesem S ; trauernden Hinterblitbnc Zn denn Namen: obannes MeinMtmmb ßfW ■ Curntrti bholen eger von Büi tni, 29. Röhrles N „ I-rck- f-nb IW.** »je Lorstailtk *'’* - «nL-«anlt ■ n Flaschen-ExPortil' , 3Mk>6i (’/j L,ter> “r • in’s ÜB rur3M»rkfr«""S „ehe 8 Pf«-*' ;5 Pfennig' Der H««er Jhqdget scheint täglich, ia Ausnahme deS Montags. Oie Gießener )i«ikie»SkL11er r&m dem Anzeiger »ihanttich dreimal deigrlcgt. Gießener Anzeiger Keneral-Mnzeiger. BierteljLhriger x A-o«ue«e»tr»rd» l 2 Mark SO Pfg. mit vringerlohn. , Durch die Post brjogm 2 Mark 50 Wg. ftebachon, ExpeditiaR und Druckerei: -ch.rstratze ^r.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblutt für den Tleeis Gietzen. ' .....J------— =' ■ — — ■ U . . _ -__' 1 E'uahm, von Anzeigen zu der Nachmittags für de, AtnlVrrtt» (txioGtVtOY ftottt für dm »Gießener Anzeiger^.) (Nachdruck orrbvtm.) Schrifisteüer- und Zournaltsteulag. — I« Theater. Operette» Ensemble. Dr. M. Der Delegirteotag des Verbandes deutscher Schriftsteller - Vereine in vergangener Woche stand unter günstigen Zeichen. So verschiedenartig auch die Elemente und Interessen sein mochten, die sich hier zusawmen- fandeo, — die Harmonie wurde keinen Augenblick gestört, wenn eS auch bei einigen Debatten recht scharf herging und Jeder seinen Standpunkt, sowie die Interessen seines Zweig- verein» nach Kräften zu wahren suchte. Die geschäftlichen Sitzungen füllten die Vormittagsstunden des SamStag und Sonntag; dem auch in seiner Eigenschaft als Dramenschriftsteller löblich bekannten Professor vr. Ewald Böcker fiel in seiner Eigenschaft als Borfitzender des Frankfurter Schriftsteller- und Journalisten-BereinS die Aufgabe zu, die Gäste zu begrüßen, welcher Pflcht er fich mit so viel Wärme und Geist unterzog, daß die Fremden fich mit Recht von dieser Urbanität und HerzenShöflichkeit aufs Angenehmste berührt fühlen mußten. Den Vorsitz führte Herr Rudolf Singer aus Hamburg, Redacteur der „Hamburger Börsen- halle", ein Mann, dessen geschäftliche Umsicht und klare Logik der deutschen Schriftstellerwelt, soweit solche bis jetzt den Gegen genossenschaftlichen Zusammengehens erkannt hat (leider ist die Gleichgiltigkeit auch in diesen Kreisen noch immer auffallend groß), schon von beträchtlichem Nutzen gewesen ist. Dtr nächste Versammlungsort wurde noch nicht bestimmt- in Vorschlag kamen die Städte Zittau und Zürich. Mit Wohlgefallen reagirten die Anwesenden auf die Einladung der Stadt Mainz, im Jahre 1900 die große Gutenberg- feier mit dem Allgemeinen deutschen Schriftstellertag gemeinsam zu begehen. Als Vorort ist für daß nächste Jahr an Stelle Hamburg- Frankfurt a. M. gewählt worden, das sich dieser Ehre in vollem Maße würdig erzeigen wird. Aus dem Gang der Sitzungen, die etwa 51/« Stunden dauerten und an welchen Delegiere aus München, Wien, Berlin, Brünn, BreSlau, Hamburg, Karlsruhe, Mannheim, Darmstadt, Marburg theilnohmen, ergab fich daS Bestreben, an den Statuten vor der Hand princip ell Aenderungen nur in Fällen höchster Dringlichkeit vorzunehmeo. In längeren Referaten wurden Themen, wie: „Verjährung von Preß» vergehen", „die gesetzgeberischen Aufgaben hinsichtlich deS Verlagsrecht-", „der ambulante Gerichtsstand der Presse" rc. bearbeitet und zur eingehenden DtScusfion gestellt, bet welcher dann meistens greifbare positive Resultate, immer aber eine Klärung in den verschiedenen Anschauungen erzielt wurde. Am Sonntag Vormittag sand die Hauptversammlung der Pensionsanstalt deutscher Journalisten und Schriftsteller statt, unter Vorsitz deS Herrn Dr. Hoffmann (München). Der Meinung, daß daS Institut auf jeden Fall seine Selbständigkeit bewahren müsse, erwies sich während der Verhandlungen, d e Einblick in die ganze Organisation der Anstalt, ihre Mittel und Kräfte gewährte, al- die vorherrschende und Ausschlag gebende. Mit Recht erörterte man auch lebhaft die Thatiache, daß die Bedeutung ter Anstalt noch lange nicht so zum Bewußtsein weiterer Kreise gekommen sei, wie man eS im Volk der Dichter urb Denker von recht-- wegen erwarten dürfe, und daß deßhalb eine Propaganda für die Erhöhung eines thatkräftigen Interesses sehr am Platze sein würde. DaS Amu se m ent-Programm zerfiel in folgende Havplnuwmern: 1. BegrüßungSabend im Zoologisch en Garten, bei welchem mufikalisch-declamatorische Vorträge feiten- des Frankfurter KÜnstlerpersonals und hübsche Ansprachen der Journalisten gehalten wurden. 2. Fest - diner im Palmengarten mit obligaten Toasten ac» Ruodgang durch PalmenhauS, Gewäch-Häuser uod P-. 3. Goethes „Faust" iw Schauspielhause, der Oper. ES stand den Delegieren frei, 1 Vorstellungen zu benutzen, und dann 4. am gönn'- ' mittag AuSfiug auf die Saalburg bei Homburg und Abends Souper im Kurgarten, lieber den (♦»’ V lauf der Tage herrscht nur Eine Stimme! Iw Frankfurter Opernhause bringt häufig deu MShul'scheo „Joseph io Eghptre«^«' kann ja von einer Ausgrabung in diesem Falle r.V, . denn da- Werk ist niemals ganz vom Opernnca- / ' schwunden, aber twmerhin ist eS ein kleines zg...'? ernste Rccitative einem Publ.kum vorzuführev, ' , ' sättigt von den starken, nerveuerschükternder, r Cavalleria- und Bajazzo-Mufik, gegen bte einfotfc e ' Wirkungen der Gluck'schen und Mehul'chrn Tov^i ». *** etwas stumpf geworden ist. Im Schauspiel Hause find alle grrfcn r.:*. ,i.. für den Schiller-Cyclus verwendet. Das muß bei dieser Temperatur den gefährlichen ® !;»^..5 der leichtgeschürztesten aller Musen, der Cpttcn,* nehmen! Denn an einer ambulanten Operetten . mit allen Mitteln großstädttscher Rlcowe arbeite gegenwärtig m Frankfurt auch nicht. $oe nett hat fich eingesührt mit dem Zugstück „Die ", seine französische Herkunft auch in keiner Skist - . M An Anzeichen jedoch, daß für die Operette eine r(G/- aobreche, wie einst unter Jacques Offenbach, sthl: u • immer. Auch die Pikanterien und Fadoifen der werden daS Genre als solches nicht beleben können Bekanntmachung. In dem Firmenregister des unterzeichneten Gerichts wurden folgende Einträge vollzogen: 1. Kaufmann Adolf Mannheim und Kaufmann Leo Lewin, beide in Hanau, betreiben feit April 1896 unter der Firma: „Berliner Sortiments-Waarenhaus Mannheim und Lewin" ein Manufactur-, Wollen-, Weiß- und Putzwaaren-Geschäft. Hauptsitz der Firma ist Hanau, Zweigniederlaffung: Gießen. Dem Kaufmann Richard Löwenthal in Gießen wurde Procura ertheilt; 2. Anna Rudner in Gießen betreibt daselbst unter der Firma „A. Rudner" seit Anfangs Mai 1896 ein Delikatessengeschäft; 3. Andreas Keller in Gießen betreibt daselbst unter der Firma „A. Keller" seit 1. April 1896 ein kaufmännisches Geschäft; 4. Die Firma „Gebrüder Eichenauer" zu Gießen wurde gelöscht; 5. Die Firma „Schmalenbach und Stumpf" zu Gießen wurde gelöscht. Gießen, den 27. Juni 1896. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. Neuenhagen. 5966 Versteigerungen. Aerüeigerrmg. Dienstag den 8 0. Jvnt d. I., Nachmittags 3 Uhr, versteigere ich im „Adler" (Markt- platz 20) dahier gegen Baarzahlung r 2 Pferde, 6 Etchenstämme, 1 Sopha, 1 Kletderschrank, 1 Commode, verschiedene Bestecks, 4 Tortenschaufeln und andere Sachen. Versteigerung theilweise bestimmt. 69ö2_ vor«, Gerichtsvollzieher. Diensläg den 30. Juni 1896, Nachmittag? 2 Uhr, auf Sony» vierkeller zu Gießen versteigere ich öffentlich gegen Baarzahlung: 1 Secretär, 1 Sopha, t Sophatifch, 1 Regulator, 1 Spiegel und sonstige Mobilien, Vorhänge, Bilder rc., ein Korb Champagner Versteigerung voraussichtlich bestimmt- 5951 Engel, Gerichtsvollzieher. IßehördncheÄnzeigenl MkhkMche Eiskubahllcn. Vergebung von Bauarbeiten. Die bei Erweiterung deS Haltepunkts vücheS • DüdelSheim vorkommenden Arbeiten und Lieferungen und zwar: A. Erd-, ChaufstrungSarbetten und Kunstbauten, B. Erbauung eines Empfangs» gebäudes nebst Güterschuppen und Abort sollen im Wege schriftlichen Angebots »ergeben werden. Bedingungen und Zeichnungen, sowie Arbeit-Verzeichnisse sind auf dem Büreau deS Unterzeichneten, Frankfurterfiraße 24, in den GefchäftSstunden zur Einsicht offen gelegt Die Angebote find bi- zum EröffnungS- termtn am Montag den 6. A « li, Nachmittags 4 Uhr, portofrei, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, hierher etnzu- reichen. ZuschlagSfttst 14 Tage. Gießen, den 22. Juni 1896. Roth, 5870 Großh. Bekanntmachung. Diejenigen Handwerker und Liefe- ranten, welche Arbeiten und Lieferungen für die Bauten des fettender Stadt ausgeführten Kasernements an der Grünbergerstraße geleistet haben, werden hiermit aufgefordert, etwa noch rückständige Rechnungen — bei Meidung des Aus schlusses nach erfolgter Abrechnung — bis spätestens 10. Juli d. I. bet uns einzureichen. Gießen, den 27. Juni 1896. Das Stadtbauamt. Schmandt. 5945 FuhrAccord. Die Stellung der Gespanne zum Wasserfahren beim Einwalzen des Deckmaterials derKreisstraße Mainzlar —Daubringen— Alten-Buseck soll im Submissionsweg vergeben werden. Angebote sind bis Donnerstag, deu 2. Juli l. I., Vormittags 9 Uhr im Amts; mmer des Unterzeichneten abzugeben. Gießen, am 27. Juni 1896. Der Kreisingenieur: Stahl. 5936 I Empfehlungen. | Bernsteinlacksarbe bester Fußbodenanstrich, per Pfund 90 H, dauerhaft — über Nacht trocken — höchster Glanz, Oelfarben Nüancen, StshllMnk, parqllklwgchs, Sircatif, friwl, Serpentin, fa&t, pinsel ttc billigst. 5425 Gustav Walter, MäuSburg 13. Iußbodm-Anstrich Oelfarbe in allen Nüancen, rasch und hart trocknend,! Leinölstccatif zum Einölen, Bernstein - Oel - Lackfarbe in allen Farben, Oehlers Parquet-Wachs, Stahlspähue, sowie alle sonllige« Artikel :-zum Anstreiche« «nd Wichsen der Fußböden, empfiehlt 3007 Emil Fischbach. Wirksamst-^ Das Beste Kennel, Rtegelpfad 31 5846 gegen Such enkiiifer, »anjtn hlrzu i 35 or-T 50 I die etnila prllktischrn, 1 ■1 größter En «tztrnst, roiiräiH ^Thurni'lin" indieentl« >en»g fienRi^e'i.Winteltragcnu.dodurcht bedeutend an Tburmetin-Pulver ipacen.« .Thurmclin * if* M». varrü.'hig in" Gießen bei Gustav Walter;! in Wetzlar x PH. Röder, Inh. I n. Bergander; in Lollar r l Aug. Zimmermann. [294.: I Öüftrn V'.l iT-tn ju 30 2 4 ■b. 1 68491 Dammftraße 41, nächst bet Nordanlaae, die Mansarde mit 5 Zimmern und allen Bequemlichkeiten zu oermletben. Andr. Euler, Steinstraße 11, II. 5563] Per 1 August ober später ein FamiltenloaiS sowie ein möbl- Zimmer zu vermieihen_________chreulvlatz 4. 5244] Der mittlere Stock meines Hause-, 7 große Zimmer mit Zubehör, Garten. aMheil rc-, ist pro 1. Juli eo. 1. October zu oermiethen Dr.«. «etteuheiueer, Frankturterftr.6. 5245] Weserstraße 8, nächst der Nordanlage, ist der untere Stock mit 6 ger. Zimmern und allem Zubehör zu ver- mtetb»n. Näheres daselbst und bei _ LoniS Hellmold, Steinstraße 31. 4940] Sründergerstraße 82, 11: Wohnung, 5 Zimmer mit allem Zubehör, per sofort ober auch später billig zu oermiethen; auch kann auf Wunsch Stallung dazu gegeben werden._________ 4909] Logis, 5 Zimmer mit Zubehör, sowie Gartenantheil, zu oermietben. Näheres LudMtgSplatz 18, part. 3497] Eine Wohnung, befo; -• vier Zimmern nebst allem Mitte Juli zu oermiethen. * * ’ ________Nähere- vadnhoftftn« » 5035] DaS seither von dem v,», schen Eisenwerk inntfltoar? Wohnhaus, ^irbigO ist mit Garten anderweit ,u x. Der untere Stock mit btfontet. ; gang ist alS GeschästSloea! ttinr-t* Näheres bei E. Waeeerwthleb,« Wilhelmftraße 25. -Gesellsch e und JPosfdä Nähere Auskunft reih eilt: J. M. SchuOhof, Gie Isidor Schulhof, Friedberg, Julius Karl, Granberg u. Brasilien, Oslasien,, Patentirte Artikel der Baubran^ eigener Fabrikation: Künstlicher SnnMcin bänke, Verschlußsteine, Feston» uni, 8' zierungen, Balluster und Säulen (auf der Drehbank gedreht I. Trerr^Äri Vorgartensockelsteine. Mauerabdeckplatten, Flur- und Kaminvlatten'<• ’ Baumschutzringe, Wäschepfablständer, Grabeinsaffungen (solche für 9&' aus einem Stück), Grabkiffensteine, Relief«, Viehkrippen u s.r Kurze Lieferzeit, schönes Aussehen, dauerhaft, prel»werth CmMachfahstkgrlll, ‘ /Tnftnlttt Erhärtung«' und Schutzmittel für Natursandlleu I Art. Für Denkmäler, Fayaden, Kirchen, sonne für “7^; ’ der Cementfußböden (keine Staubentwickelunq) von Kasernen -"7 Gebäuden, Schlachthäusern rc. Ermöglicht leichteste Reinigung v?n Ruß, Blut rc., verhindert den Moo-ansatz und Verwitterung. Näherei v - Zugjalousien Rolljalousien Die ausgezeichneten Fabrikate im In- und Ausland Bayer & Leibfned. 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