N O°U«r nnover. ' ®*^to,che Klagen. r Jarnos M °hneU laufende Mno-Äaschinf! iktro-Motoren. ?ende u- liegende Benzin. t, SMOTOBJ^ »erreicht flem Gasverbraicbi nasaigkeit du Gu- aen vorzüglichen i 800 g Brennstoff k inn. Dfitaa, Pilnt.it» Wf. örtutHi^i, lim । Behrankfabrik, to imeni 10*1. 4021 jiessei. 10. 1896 Dienstag den 29. September ßr.WLS Asnts- und Anzeigeblntt föt den Ureis Gieren Hratisbeikage: Hießener Aamitienbtätter. s lanahm« Don Anzeigen zu der Nachmittag» für den fitgenben Lag rrscheinenden Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. Die Gießener ßa«ikie«kt»ller Verden dem Anzeiger ,Amtlich dreimal beigelegt. Der |U|tter Anzeiger erscheint täglich, ak Ausnahme bei Montag». Vierteljähriger A-onnemenlsprets» 2 Mark 20 Plg. art» vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Rebactitm, LxprbtttaO und Druckerei: Zch>lstr«»eKr.L> Fernsprecher 51. ) Erstes Blatt. Gichemr Anzeiger Kemrat-Unzeiger. Alle Annoncen-Bureaux de» In- und Ausländer nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. AnrtlKher Tbeil. Bekanntmachung, betreffend: die Maul- und Klauenseuche. Zu Klein-Karben und Kirch-Göns, Kreis Fried- trrg, ist die Maul- und Klauenseuche au-gebrochen und Weser halb Gehöftsperre verfügt worden. Gießen, den 28. September 1896. GroßherzoglicheS Kret-amt Gießen. v. Gagern.___________________ Bekanntmachung. In Kölschhausen ist die Rothlausseuche und in Nieder- tlctn, KreiS Wetzlar, die Maul- und Klauenseuche amtlich ststgtstellt worden. Gießen, de« 28. September 1896. GroßherzoglicheS KreiSamt Gießen. v. Gagern. Deutsche» Reich. Berlin, 26. September. Der heutigen Schlußsitzung Ick internationalen FrauencongresseS wohnte auch llt Gattin des amerikanischen Botschafters Uhl bei. Die TagtSordnung enthielt Borträge über die Betheiligung der Istauen an Kunst, Wiffenschaft und Literatur und über die Friedensfrage. — Die Vorstandsmitglieder, Obmänner und BezirkS- riithk der christlich socialen Partei aus allen Berliner Wahl- kreist n beschlossen gestern unter dem Vorsitze deS Hofpredigers a. v. Stöcker mit allen gegen eine Stimme, die Ge° silioLngSgenoffen im Reiche aufzufordern, am „Volk", als bna Organ der Partei, treu festzuhalten und das Wochenblatt „Christlich-Social" zur Agitation verbreiten zu helfen. — Der „Börsencourtr" hört bezüglich der umlaufenden «SrrLchte von der Umwandlung der von Stumm'fchen Werke Ha du Actienunternehmen, es dürfte sich zunächst um eine Famtltengründung handeln; die Divtdendenscheine sollen allerdings schon von vornherein bei einem hiesigen Bankhause Mar gestellt werden. Frankfurt a. M, 26. September. Der „Frks. Ztg. Mtb aus Konstantinopel telegraphirt: Der Commandaut Lis aus Trapezunt gestern hier eingelaufeneu deutschen HmdelSdampferS „Zar NlcolauS H." berichtet authentisch über eine barbarische Behandlung verbannter Armenier. In »origer Woche langte ein türkischer Dampfer mit 350 exilirteu »meutern in Trapezuut au, die bet der Landung halb tobt teeren tn Folge von Mtßhanblungeu, benen man sie während tir Fahrt ausgesetzt hatte. Sämmtltche 350 Armenier toarben noch an demselben Tage eine Stunde vom Hafen eitfctnt in furchtbarer Art niedergemacht. Frankfurt a. M., 26. September. Das Vermächtniß tt$ Rentners Simon Blad zu Berlin zu Gunsten der Mbte Berlin, Mainz und Bingen ist jetzt, wie der „Frkf. $|.M aus Mainz berichtet wird, von der Schwester des übl-afferS angefochten worden. Sie behauptet, ihr Bruder jil nur beschränkt zurechuungSsähig gewesen und hatte ein mchttgültigeS Testament nicht machen können. Frankfurt a. M., 26. September. AuS London wird t« ^Frkf. Ztg." gemeldet: Baronin Hirsch überwies dem Latschen Hospital tn Daltou 200 Pfd. Sterling. Frankfurt a. M., 26. September. Der „Frkf. Ztg." »ird aus Freiburg i. B. gemeldet, daß die Dreifam stark geschwollen ist und nahezu die Höhe erreicht hat, die sie »i der Frühjahrs-Katastrophe hatte. Die Feuerwehr ist M Platze. Wiesbaden, 26. September. Das Saiferpaar wird m 19. October einer Vorstellung im hiesigen Hoftheater üttvohnen und am 20. wieder abreiseu. Kola, 26. September. Wie die „Kölnische Volkszeitung" :idbitt, zertrümmerte ein abgestürzter Felsblock be tabitn die Locomotive deS PersoneuzugeS SaarbrückewKöln- lia Wagen wurde beschädigt, Personen wurden nicht verletzt. einer wetteren Meldung deS genannten Blattes überfuhr In gestern Abend um 8 Uhr 54 Mtn. tu Borken fällige klrsioneuzug kurz vor dem Einlaufen in den Bahnhof ein Srsvhrt, wobei 3 Personen getödtet wurden. Wilhelmshaven, 26. September. Heute Nachmittag ist :id Schulschiff „Stein" nach Westindten abgedawpst. Au» Gumbinnen wird uns geschrieben: In Nr. 224, Mttwoch den 23. September, Ihres geschätzten Blattes lese Hj amtet Berlin 21. September (Depesche deS Bureau Herold), toi Se. Majestät der Kaiser nach seinem um 10 Uhr Vormittag in Trakehner, erfolgten Eintreffen sich mit dem Grafen Dohna zu Fuß nach Theerbude auf das Jagdschloß Rominten begab, woselbst die Ankunst 12^ Uhr Mittags erfolgte. Zur Richtigstellung dieser falschen, geradezu aus der Luft gegriffenen Notiz, erlaube ich mir folgende Mit- theilungen zu machen, die auch für Ihren Leserkreis nicht ohne Jntereffe sein dürsten. Die Ankunft Sr. Majestät erfolgte auf Bahnhof Trakehnen, von dem in südlicher Richtung über 5 Kilometer daS Hauptgestüt und über 6 Kilo- meter Dorf Trakehnen entfernt liegen. Vom Bahnhof Trakehnen bis zu dem auf dem linken Ufer der Rominte (einer der Quellflüffe des Pregel), Theerbude gegenüber gelegenen Jagdschloß Rominten beträgt die Entfernung, über Cassuben, Mehlkehmen, Naffawen, 34 Km. Ob Se. Maj. unser Kaiser, der als tüchtiger Tourist und Fußgänger be- Unnt ist, an jenem Montag 21,9 Km. bei strömendem Regen, nach mehr als 12 stündiger Bahnfahrt, in Begleitung des an Fußbeschwerden leidenden Grafen Dohna sich diese Marsch- leistung zugemuthet haben sollte, darf mehr als zweifelhaft erscheinen. In daS Bereich der Fabel aber muß es ebenfalls gerechnet werden, wenn diese Entfernung in 2% Stunden „zu Fuß" zurückgelegt wurde, während, wie wir wiffen, die vier flotten „Trakehner Rappen", mit denen daS Kaiserliche Gefährt bespannt war, bis zum Waldessaum (bei Naffawen) p/4 Stunden nöthig hatten - von da aber bis Jagdschloß Rominten sind immer noch 8 Km. durch die Haide zurück- zulegen. Wie wir sehen, hat sich hier im Lande der Pferdezucht, im Roffe nährenden Preußen, angesichts des welt- berühmten Hauptgestürs die Reife Sr. Majestät auf höchst einfache, bei Weitem mühe- und befchwerdelofere Weife ab- gefpielt, als dies der oben erwähnte Berliner Artikel unserem Kaiserlichen Herrn von Bahnhof Trakehnen bis Rominten zumuthete. Der Artikel zeigt aber auch, in welch leichtfertiger Weise, ob absichtlich oder unabsichtlich, heut zu Tage Nachrichten in die Welt gesetzt werden. München, 26. September. Das neue deutsche Theater in der Schwanthaler Passage wird heute Abend mit drei Stücken: „Die Sünde wider den heiligen Geist", Max Halbe'- „Jugend" und daS Tanzposm „Ein Mahl deS Nero" eröffnet. Ausland. Laibach, 26. September. Im Verlauf dieser Woche wurden mehrfach starke Erderschütterungen wahrgenommen. Gestern ging ein schweres Gewitter nieder. Später stellte sich starker Schneefall ein. Alle Flüsse und Bäche in der Nähe Laibachs sind bedrohlich angeschwollen. Der Laibach stieg in kurzer Zeit l1/» Meter Über die Normalhöhe. Orfova, 26. September. Die Mitglieder des diplomatischen Corps, darunter die Botschafter Deutschlands, Frank- reichs, Englands und Italien-, find heute Vormittag mittels SonderzugeS hier zu den Feierlichkeiten anläßlich der Eröffnung des Eisernen Thores eingetroffen. Kaiser Franz Joseph kam Nachmittags 3 Uhr hier an. Die Ankunft der Könige von Serbien und Rumänien erfolgt morgen. vndapest, 26. September. Der erste internationale Gabelsberger Stenographentag ist heute zu einer Versammlung zusammengetreten und hat die Satzungen de- internationalen Gabel-berger Stenographen-Congreffes ein- stimmig angenommen. Die ungarische Regierung war durch den Ministerialrath von Szathmary und die sächsische Re- gierung durch den OberregierungSrath Krieg-DreSden vertreten. Rom, 26. September. Heute ist uunmehr der italienisch- tunesische Vertrag unterzeichnet werden. Paris, 26, September. Im gestrigen Ministerrath wurde, wie daS „Echo de Paris" meldet, von mehreren Seiten gegen den Ausschluß der Parlamente von den Fest- lichkeiten während der Anwesenheit des Zaren protestirt. Paris, 26. September. Nach hier eingettoffeuen Mel- düngen hat fich Prinz Christian von Dänemark, der älteste Sohn des dänischen Kronprinzen, mit der Prinzeffin Pauline von Württemberg verlobt. Ebenso soll die Verlobung der Prinzeffin von Dänemark mit dem Erbprinzen von Wied bevorftehen. Paris, 26. September. Die Polizei hat Maßnahmen getroffen, um die Identität aller Personen, welche Fenster in dem vom Zarenpaare zu berührenden Straßenzügen gemiethet haben, nachzuwetsen und diese zu überwachen. Paris, 26. September. Dem „Soleil" zufolge will der Zar dem Herzog von Uork und dem Lord Salisbury deu AndreaSordeu verleihen. Paris, 26. September. Sämmtltche Pariser Polizei- Offiziere, Geheimpolizisten und Agenten werden auf dem Wege, den das Zarenpaar befährt, auf gestellt werden. Paris, 26. September. Das Cabtnet Meline, welches befürchtet, bald nach dem Zarenbesuch tn Folge der zahlreich eingelaufenen Interpellationen gestürzt zu werden, hat be- chloffen, ein Gesetz au-zuarbeiten, welche- da- JnterpellationS- recht, da- die einzige parlamentarische Garantie der Minderheit ist, einschränkt aber ganz abschafft. Cherbourg, 26. September. Ein schrecklicher Sturm hat die Hafenarbeiten, welche zum Empfang des Zarenpaares unternommen find, zum Theil zerstört. Epinal, 26. September. In Folge des andauernden Regens ist gestern die Mosel ausgetreten, wodurch einiger Schaden angerichtet wurde. Loudon, 26. September. Nach einer an den Herzog von Westminster gelangten Depesche haben die Metzeleien in der asiatischen Türkei wieder begonnen. In der Stadt Elgin sind mehr als 1000 Armenier getödtet worden. Neueste Wolff» telegraphische» Correfponbevr-Bure«. Bremerhaven, 27. September. Die abgelösten Mannschaften von S. M. Schiffen „Kaiser" und „Prinzeß Wilhelm" tn Stärke von 2 Offizieren, 10 Deckosfizieren und 275 Mann find heute Vormittag mit dem Lloyddampser „Sachsen" wohlbehalten hier elngettoffen. Yokohama, 27. September. Lt-Hung-Tschang ist heute hier etngetroffen. Er begab fich, ohne daß ein Empfang stattgefunden, unverzüglich nach Tien-Tfin. Drpelchrn de» Ware« Berlin, 27. September. Wie die „Post" hört, hat fich eine große Vereinigung von Männern au- allen Kreifen der Gesellschaft und aller Stände gebildet, die es fich zur Auf- gäbe machen will, die Erzeugnisse unserer Colonien in Deutschland einzusühren. Berlin, 27. September. Von der Besatzung des unter- gegangenen Kanonenboote- „Iltis" find, wie aus Wilhelmshaven gemeldet wird, wettere Leichen auf gefunden und recognoSctrt worden, darunter die des CapitäulieuteuautS Braun. Im Ganzen find bi- jetzt 27 Leichen gefunden worden, von denen sechs nicht erkannt werden konnten. Posen, 27. September. Die Etsenbahndtrection Posen hat eine Verfügung erlassen, wonach zur Gestattung von Mufikaufführungen, festlichen Aufzügen, Aufstellungen u. s. w. auf dem BahnhofSterrain fortan die Station«» Vorstände die Genehmigung deS Vorstandes der Vorgesetzten BetriebSiuspection etnzuholen haben. Paris, 27. September. AuS Honfleur wird der Untergang des englischen Dampfer- „Sommer ton" gemeldet. Derselbe kam von New-OrleanS, hatte 2600 Tonnen Getreide an Bord und sank, nachdem er gegen einen Felsen geschleudert worden war. Parts, 27. September. Eine Anzahl russisch er Polizisten in Uniform erregte gestern in mehreren Vergnügung-localen großes Aufsehen. Dieselben werde« heute ihre Uniform mit dem Ctvilauzuge vertauschen. P«iS, 27. September. Wie aas Cherbourg ge- meldet wird, wüthet daselbst der Sturm fort. Gestern Abend wurde der Leuchtthurm des Hafens von Dtalette um- geriffen. Pari», 27. September. DaS hiesige türkische Bot- schaftSpalaiS wird von der Polizei besonders bewacht, um eS vor armenischen Anschlägen zu schützen. Die Paffanten werden von Polizisten aufmerksam beobachtet, welche an den Ecken des freistehenden Gebäudes postirt find. Paris, 27. September. Von den franzöfifchen Küsten laufen andauernd UnglückSnachrichten über den fortdauernden Sturm ein. In Marseille wurden 30 Schiffe von den Aukerketten loSgeriffeu. Zum Schutze der gefährdeten Schiffe haben die Hafenbehörden von Marseille und Toulon außerordentliche Sicherheitsmaßregeln getroffen. Auf der Eisenbahnstrecke Honfienr-Trouville wurde der Betrieb eingestellt. In Limoges hat der Sturm die BlumenauSstellung sehr beschädigt. An einigen Hafenplätzen ist auch der Verlust an Menfchenleben zu beklagen. Berlin, 23. September. Als Fortsetzung der am Freitag wegen UeberMung frühzeitig geschloffenen soctalistischen Frauenversammlung fand gestern Vormittag in der Brauerei Friedrichshain eine Volksversammlung statt, tn welcher Fräulein Ottilie Baader über den gesetzlichen Arbeiterinnen« Schutz und Frau Clara Zetkin über Prostitution sprach. Berlin, 28. September. Im Anschluß an den Frauen« Cougreß findet heute Abend eine große öffentliche Versammlung der HaudlungS-Äehtlstnuen statt, zu welcher zahlreiche Eougreßmitglieder ihr Erscheinen zugesagt haben. Mannheim, 28. September. In Gegenwart de- Groß- herzoglichen und des Erbgroßherzoglicheu Paares sand gestern hier die Einweihung de» Kriegerdenkmals statt, wobei der Großherzog eine Ansprache hielt. Wie«, 28. September. Die „Neue Freie Presse" meldet aus Salo nicht, daß die türkische Regierung sich eutschloffen hat, die 2000 Pfund Lösegeld den Räubern für den entführten Bruder des österreichischen ConsnlS in SerraS zu bezahlen. Seitens *des Militärs geschah bei der Uebergabe des Lösegeldes eiu Mißgriff, sodaß die Räuber einen Gefangenen tödteten. Der österreichische Consul in Saloutchi fordert categorisch die Bestrafung der Schuldigen. Brüssel, 28. September. Seit drei Tagen ist von hier ein bijähriger Rentner, Bernhard Samen, eiu Deutscher, verschollen. Samen verließ am Freitag seine Wohnung, um 60000 Franken zur Bank zu tragen. Mau glaubt, daß er tu eine Falle gelockt und umgebracht worden ist. WB. Orsowa, 28. September. Die EtoweihungS- fahrt durch den eisernen Thorcanal ist am Sonntag Mittag unter brausendem Jubel der Uferbevölkeruug glänzend verlaufen. Den Königsschiffen mit dem Kaiser von Oesterreich, den Königen von Rumänien und Serbien folgte ein Torpedoboot und ein Donanrnonitor- die Dampferflottille, die serbischen Uferstationen und die rumänischen Gebirgsbatterien donnerten Salutschüffe, der Donaumonitor „KöröS" erwiderte. Die rumänischen Dorobanzenregimeuter bildeten am Ufer Spalier. Als das Katserschtff die Roseuguirlaude an der Canalmündung durchschnitten, folgte daS Weihegebet des Bischofs und der Trinkspruch des Kaisers von Oesterreich. Nach der Rückfahrt fand Hoftafel im Herkulesbad statt, Abends erfolgte die Abreise der drei Könige nach Krajowa, Belgrad und Budapest. Cocelts unö LrovtnzLelles, Gieße«, den 28. September. ** Einen Taschenfahrplan, enthaltend die Zeiten der in Gießen aus« und einführenden Eiseubahozüge und des OmuibuSverkehrS, hat die Firma Ernst Balser hier heraus- gegeben. Derselbe, in bequemem Format auf zähes Carton- Papier gedruckt, ist zum Preise von 10 Pfg. direct bei gen. Firma, wie bet den OmntbuSschaffnern zu haben. Laut Vertrag mit der Omnibus-Gesellschaft ist der Firma Ernst Balser, wie in früheren Semestern, der alleinige Verlag und Vertrieb deS OmnibuS-Plakat-FahrplanS übertragen worden. Das Erscheinen beider Fahrpläne wird ohne Zweifel von dem iuteresfirtkn Publikum mit Freuden begrüßt. * ■ Sladttheater. Der größte Theil des Personals ist bereits eingetroffen. Die Bühnenproben haben begonnen. Eröffnungs-Vorstellung nächsten Donnerstag, den 1. October: „Der Hütt en besitz er." * * Nansen» Nordpolfahrt. Am 7. October wird JenS Lützen, Privatdocent an der Humbold-Akademie Berlin, auf gemeinschaftliche Veranlassung des Kaufmännischen Vereins und des OltSgewerbe-BereinS einen Vortrag halten über Nansens Nordpolfahrt. Der Vortragende wird den Hörern durch Lichtbilder veranschaulichen die Regionen des ewigen Schnees und Eises. Auch Nichtmitglieder haben zu diesem zeitgemäßen Vortrag Zutritt. • * Kleine Ausreißer. Gestern Nachmittag machte eine zwar sparsame, aber doch gemüthliche Gesellschaft einen Ausflug per Wagen durch daS Busecker Thal. ES dunkelte bereits, als sie von Lollar den Rückweg antrat. Auf der Landstraße nach Gießen sahen die Insassen deS Wagens zwei kleine Knaben, die unkundig de» etnzuschlagenden Weges schienen. Auf Befragen erklärten sie, daß sie am Mittag von Gladenbach weggegangen seien und daß sie in Gießen ihren Onkel besuchen wollten. Die Herren nahmen nun die beiden Kleinen in ihren Wagen und nachdem sie dieselben auf der WellerSburg mit Speise und Trank erquickt, mit nach Gießen. In ihrer Stammkneipe angelangt, ließen fie den ihnen bekannten Onkel rufen, der vor Freude über den Familienzuwachs seine Begrüßungsrede mit den Worten schloß: „Jetzt geht» nach Hause, morgen früh erhält Jeder eine Tracht Prügel und dann gehtS auf die Bahn." • • ObstauSstelluug. In der Zett vom 9. bis 12. October findet zu Lauterbach eine ObftauSstellung des Oberhessischen Obstbauvereins, verbunden mit einer Ausstellung von Producten der Obstverwerthung sowie Geräthen der Obstbaumpflege und Obstverwerthung statt. Nach den ein- gelaufenen zahlreichen Anmeldungen zu schließen, dürfte sich diese Ausstellung ebenso interessant wie lehrreich gestalten, indem dieselbe ein zutreffendes Bild, was eine intensive Obstbaumpflege auch in weniger von der Natur bevorzugten Lage zu leisten vermag, ergibt. Den Mitgliedern deS Ober- hessischen ObstbauvereivS sowie Freunden deS Obstbaues sei daher der Besuch der Ausstellung warm empfohlen, nachdem die Direction der Oberhesfischen Eisenbahnen dadurch erleichtert hat, daß auf eine einfache Fahrkarte, sofern dieselbe in der Ausstellung zur Abstempelung gelangt, freie Rückfahrt gewährt wird. • • Thierschnhverein. In seiner Sitzung vom 17. September hat der Vorstand des hiesigen Thterschutzverein» beschlossen, wiederum zu Weihnachten eine größere Anzahl Thierschutzkalender an Gießener Schulkinder vertheilen zu lassen. Um nun vielfachen früheren Anfragen an den Verein zwecks Abgabe von Kalendern zum Selbstkostenpreis zu genügen, ersuchen wir die Herrn Lehrer, diesbezügliche Wünsche baldigst dem Vorsitzenden, Lehrer Curschmaun, zu unterbreiten. Der Verein -irr Züchtung retier Hunderassen in Gieße« wird am Freitag, den 2. October, Abends um i/i9 Uhr, in Hotel Kaiserhof seine nächste Monatsversammlung abhalten. Der Verein kann sehr erfreuliche Fortschritte verzeichnen, die Mitgliederzahl hat nämlich 120 schon überstiegen, was in der kurzen Zeit des Bestehen» gewiß viel heißen will. Der Schliefplatz auf der Schönen Aussicht ist nahezu fertig. Der Schulbau daselbst ist bereits vollendet, so daß den Jägern unter den Mitgliedern die beste Gelegenheit gegeben ist, ihre Teckel und Fox-Terriers gründlich einzuarbeiten. Der erste Vorsitzende, Herr F. Windecker, hat dem verein zur GratiSverloosung unter den Mitgliedern einen braunen Teckelrüden und eine Teckelhündin, braun, edelsten Blute» zur Verfügung gestellt. Die Berloosung unter den allgemeinen Berloosung-bedtngungen de» Vereins wird am vereinSabend stattfinden. Ferner wird die projectirte Hundeschau für Hunde aller Rassen zur Sprache kommen, wa» weitere Kreise interesfiren dürfte. Herr Vet.-Arzt Sei derer wird einen bereit» angekündigten Vortrag über Hundeaufzucht und Pflege sowie über Hunderassen halten. Es ist demnach das Programm für die demnächst stattfindende Monatsversammlung gewiß reichhaltig und wird eS auch hoffentlich nicht verfehlen, einen größeren Kreis von Interessenten anzuziehen. Noch erwähnt werden muß, daß für die bereits genannte Schau außer den in Diplomen bestehenden Preisen schon 6 Ehrenpreise gestiftet find — ohne zwei vom Vorstände bereit- in Vorschlag gebrachte VeretnSpreise,- sechs weitere stehen in Aussicht. Die auf der letzten MonatSversamwlung verlooste hochedle Fox Terrierhündin gewann Herr Han» Carl Ftesser. Anmeldescheine für die Schau sind vom ersten Vorsitzenden, Herrn Ferd. Windecker, SelterSweg Nr. 2, zu beziehen. *• Manoverbilder an» Alzey unb Umgegend. — Selbst- erlebteS. — ES ist noch düster, aber schon reges, militärisches Leben in den Straßen Alzeys. Da führt auch ein Offiziersbursche ein Pferd vor seines Herrn Quartier. Doch siehe, eS liegt noch alles in Morpheus Armen, wer weiß auch, wenn für die Krieger diesmal die Nacht begonnen hatte. Aber die Zeit drängt, denn schon marschiren die Züge nach dem Sammelplatz. Laute» Klopfen weckt bald etliche Schläfer, nur der zum Oeffnen de» Thore» Befohlene, dem Hausschlüssel und Wecker vertraut waren, läßt noch schlaftrunken nichts von sich hören noch sehen, so fehlt denn auch des Thores Schlüssel. Kurz entschlossen steigt der Rosse- bündiger durch» Fenster, um bald in Begleitung seine» Herrn, eine» etatmäßigen Stabsoffizier», wie un» die Haustafel belehrt, durch diesen ungewöhnlichen Weg zur Truppe zu eilen. — Leider ist heute ein regnerischer Manövertag, wie öfter- fast fängt der rheinhesfische Lehmboden an uu- gemüthlich zu werden, doch tapfer folgt daS Publikum den Spuren der Vaterlandsvertheidiger. Allerdings hat das diesmal seine Schwierigkeiten, denn die Feldgendarmerle hat strenge Weisung. Hier zieht ein schneidiger Polizeisergeant, hoch zu Roß, wie ein Laiengeneral, vor einem großen Troß von Schlachtenbummlern her. Rechts oder links auszubrechen rentirt heute nicht, da» Feld ist zu „anhänglich" und wer eS nicht glaubt, kann die Wirkung der feuchten Mutter Erde in den früher einmal weißen Unterkleidern einiger kühnen Stadtdameu beobachten, die nach unten vollständig im Localton schimmern und Hellen Jubel Hervorrufen, wo sie sich zum ersten Male zeigen. — Doch der Himmel zürnt nicht immer, die Sonne bricht durch und Kanonendonner verkündet, daß fie auch den „Feind" hat verrathen helfen. Nun ist daS Publikum nicht mehr zu bändigen- ein langer Zuckerrübenacker mit Strohwisch trennt noch daS Ctoil vom Schlachtfeld. Etliche „Pfälzer Krischer" brechen mit Hurrah! durch, sofort setzt sich die Gendarmerie in Bewegung, doch flehe, auf der ganzen Linie avanctrt die Masse. Etliche Unschuldigste unter den Schuldigen werden gegriffen. Merkwürdiger Weise erklärt jedes der Opfer: „Der Acker gehört unser!" „Sag nur den Namen nicht I", ruft hinten ein Revolutionär, der wohl kürzlich in gleicher Verdammntß war. Ingrimmig überläßt der Gendarm den vielbeseflenen Acker seinem Schicksal und folgt den großen Spuren der ungetreuen „Flur- schädenmacher." „Das Ganze!", „Halt!" bringt den Soldaten unb den geängsteten zahlreichen „Manöverhasen" endlich Ruhe. Ueberall heiterste Stimmung. Marketenderwageu und fliegende Cigarrenhändler treten in Action, zahlloses Bröderpapter flattert über die Stoppelfelder. Doch was ist daS für eine Gruppe unter jenem Birnbaum? Ein halbes Dutzend junger Damen, von schneidigen Lieutenants umrahmt, ist „einen Augenblick recht freundlich", was auch gar nicht schwer fällt. Schnellgeknüpfte Cafinobekanntschaften find — zunächst allerdings nur auf der photographischen Platte — fixirt worden. Hat ja doch das „zweierlei Tuch" auf den Alzeyer SommermarktSbällen wieder seine volle Anziehungskraft bewährt und manchem jüngeren Herrn schwere LtebeS- sorgen bereitet, doch auf die Dauer ohne Grund — denn „andre Städtchen! andre Mädchen." — Schlagfertig waren Bursche eines benachbarten Dorfes. ES war gerade Kirch- weihe und zu später Stunde tanzten noch flott Krieger — allerdings in Civil. Da unternimmt es ein in Nachturlaub tanzender Vorgesetzter, dieselben zu fassen. Doch was geschah? Ich thätS auch kund, wenn ich eS wüßte. Niemand hat eS in der Dunkelheit des HofeS gesehen. Nur etliche Kirchweihbursche kamen später ohne den Verhauenen zu der Gesellschaft zurück. ** Z« Amerika verstorbene Hessen. Brooklyn, N. U, Frau Christine Leisenheimer geb. Casper, 48 Jahre alt, auS Wörrstadt. Daselbst Frau Elisabetha Butzky geb. Lahn, verwittwete John Maurer, 55 Jahre alt, auS Flonheim. Milwaukee, Wt»., Simon Kahn, auS Hessen- Darmstadt. Jersey City Height», N. I., Dr. Friedr. Wilhelm Briegl eb, 76 Jahre alt, ans Hessen-Darmstadt. MaScoutah, Jll., Adam Pfaff, 60 Jahre alt, auS Groß- Umstadt. Auf dem Schnelldampfer „Havel" auf der Reife nach New Kork, Louis Kreuder, 57 Jahre alt, aus Grünberg. __________ n. Kriedberg, 27. September. Der Wetterauer Seflügelzuchtverein hat beschlossen, im nächsten Jahre hier eine Ausstellung zu veranstalten, bei welcher ngr Mitglieder des Verein» ausstellen könne«. Um die Verbreitung nützlicher Seflügelraffen zu fördern, legt ber Bereit Znchtftationen an, au» welche« Eier im Preise von 15 Ph da» Stück an Jedermann innerhalb der Provinz Obnblffe, abgegeben werden. Der Inhaber der Station darf da» .;e vom Verein überlieferte Geflügel weder verkaufen, vertavich» oder schlachten. Jrn Uebertretung»falle ist er ersatzpflichtig. Als Entschädigung har er dem Verein im Herbst de» zrvruer Jahre» nach dem Empfang de» Zuchtstammes einen hH, und soviel Hennen als er erhalten hat, abzugeben. Mn dn Erfüllung dieser Pflicht geht der Zuchtstamm in da» thum der seitherigen Pflegers über. Bei der Ausstellns, werden für selbftgezogeneS Geflügel noch Extrapreise am gesetzt. Der Verein wird darum Eontrollfußringe im niefcne Jahre gratis zur Verfügung stellen. △ Mainz, 27. September. Laut amtlicher Bekan«. machung hat die Offenlegung der Reichs ta g sw ähle,, listen im Wahlkreis Mainz-Oppenheim vom 8. bi» 15. October zu erfolgen. Der Termin zur Ersatzwahl selb- ist noch nicht bestimmt. Seitens der verschiedenen Parinr: herrscht bezüglich der Wahl noch die größte Ruhe und?-_> bis jetzt nur die Socialdemokraten mit ihrem (Xanbibatt: dem Redactenr der hier erscheinenden „Volksstimme", Dr. Tav-r hervorgetreten. Bezüglich der Landtagswahl ist die zwiita der demokratischen unb deutschfreifinuigen Partei getroffen Vereinbarung wieder fraglich geworden, indem der eine be beiden ausersehenen Landidaten, Fabrikant Dr. Otto GafftL sich entschieden weigert, ein Mandat anzunehmen. A Mainz. 27. September. Die morgen mit grotei Festlichkeiten zur Eröffnung kommende Neben bah, Badenheim-Obernheim-Alzey vermittelt den vn kehr auö dem Herzen ber Provinz Rheinhessen nach tu ihre Hauptorte verbindenden Linien der Hessischen Ludwig», bahn. Ihre Länge beträgt von Bodenheim nach Alzey » Ganzen rund 31 Km., Spurweite unb Stärke sind dieses» wie bei einer Hauptbahn, so daß die Wagen auf den An- schlußftationen nach unb von den Hauptlinien übersühn werben können. Außer ben Anschlußstationen Badendem unb Alzey find acht selbständige Stationen für den Personen verkehr wie den Güterverkehr eingerichtet. ES find die» Gau-BischofSheim, Harxheim, Mommenheim, Selzen—Hov- heim, Undenheim—Köngernheim, Bechtolsheim, Gau Oben heim unb Framersheim. Die Bahn schmiegt fich Überat möglichst beut Terrain an, wobei jedoch eine Benützung vorhandener Straßen möglichst vermieden ist. Die größte cor- handene Steigung beträgt 1 : 60. An größeren Kunstbauten ist bemerkenSwerth eine eiserne Brücke von 9 Meter Spann weite über die Selz unb die Verlängerung ber Unterführung der Pariser Straße bei dem Bahnhof Alzei. Der staatliche Kostenaufwand für die Bahn beträgt ca. Mk. 2,400,000 Der Betrieb erfolgt nach Maßgabe ber Bahrordnung »fit die Nebeneisenbahnen Deutschland». Die Bahn gehött zu dn durch Staat-Vertrag vom 23. Juni d. I. errichteten hessisch- preußischen Eisenbahngemeinschaft und wird für die Fotze von ber Eisenbahodirectio« Mainz betrieben und vermlm werben. Schwurgericht. W. Gieße«, ben 28. September 1896. Heute Vormittag 9 Uhr würben von Herrn Landgerichts- rath Dr. MöbiuS dieSchwurgerichtSfitzungen eröffnet. An- geklagt ist Andreas Merle von Althattendorf wegen Brandstiftung, Sachbeschädigung und Widerstand unb liegt der Anklage ber folgende Tatbestand zu Grunde: In ter letzten Verhandlung ber vorigen SchwurgerichtSsesfion wvrte in zweitägiger Berhanblung gegen Magnu» Merle, Maurer von Althattenborf, wegen Brandstiftung, Sachbeschädigung un' Diebstahl verhandelt. Der damals Angeklagte bestritt ganz entschieden seine Schuld und suchte einen Alibibewei» za führen, wobei er ben Anbrea» Merle als Zeugen angad bieser war bereit, seine Aussage, welche dahin ging, roh MagnuS Merle unschuldig sei, zu beschwören. Der Gerichtsho' beschloß aber, den damaligen Zeugen nicht zu vereiden. Tit Verhandlung endete damals mit der Berurtheilnng des vrant- stifterS zu 2 Jahren 3 Monaten Zuchthaus, wobei die Gt- schworenen apnahmen, daß die That in Gemeinschaft eu einem Andern auSgeführt sei. Nach ber verurtheilung mtl'ttt fich MagnuS Merle beim Staatsanwalt unb theilte demselben mit, baß sein Entlastungszeuge, ber heutige Angeklagte, Mt That mit ihm gemeinsam begangen habe. CS folgte darauf deßm Verhaftung unb legte berselbe theilweise ein Geflävdnih ab. AnbreaS Merle erklärt, früher Schäfer gewesen zu feto, er ist am 13. Juni 1844 geboren, wegen Mißhandlung url Beleidigung vorbestraft und wegen gewohnheitSwögig» Schnap-ttinkenS entmündigt. Der Angeklagte gibt ferner zu, daß, wenn der Herr Staatsanwalt e» zugelaffen, baoa hätte er voriges Mal einen falschen Eid geleistet, tr habe damals gelogen, um MagnuS Merle herauSzuhefen ES fei richtig, daß er am 23. März d. I Abends der MagnuS von Althattendorf nach der Gemarkung Eudorf begleitet. Dieser habe ihm getagt, er wolle da dem Heinnt Schaumburg seine Hütte anstecken, er hätte nur anfpaneo sollen, daß Niemand komme. Er habe fich erst geweigert, mitzvgehen, sei aber dann der Ueberrebung unterlegen. bestreitet aber entschieden, daß er selbst mit Hand angelegt bei dem verbrechen. Zu der falschen Aussage vor dt» Schwurgericht habe ihn der Bruder des MagnuS» Georg Heinrich Merle, verleitet. Den Widerstand, den der «y geklagte gegen den Gendarm Henn von Alsfeld geleistet habe« soll, bestreitet er. Die ganze Sache sei v«cht s» ernftlifl gewesen, wie jener fie schildere. AuS der derlesuog ee AugenscheinSprotocollS geht soviel über die Oertlichkett e- ber That hervor: In der Gemarkung Dotzelrod nabe ett preußischen Grenze liegt ein de« Freiherrn von Rofwa- gehöriger Kiefernschlag, daS sogenannte Wäldchen; in diesem befindet fich, demselben Besitzer geh ihi Pelz, Plä iCtolf-C’äpes saft- s . an« a ll< 8'«1 ei* 'Ln %*' » " 81 jpifla to dm 29- • ff« : tÄt* * t<: 5lw»rq btn 2l Behördliche! Kartoff unterer oberert 3»iebe reihe s Meem weiße gelbe s Weiß! Roihkrai <00 , l . 5 , 1.6 , 1-5 , J «0 Stück ffin die psychiatrisch Nmnig von: 15 frntotr Hepfeli , Wirsing WO Lauch, >u. s« Ümtr. Holl öffentlichen S ** »erben. ™ i-ietenmgibebüi Verwaltung •ulag» von 10-12 ; Rnb »ernt N tu e ” ■Ä v!mil v°a iet2 6l‘tiO6 t,?.6' >'S§ W 4 ?" **■ uuni ur. Dtt0 6 1D8un^mtn, le «°rgm mit: »vevde Nebt«! ’ Vermittelt fo ^hetllhesskll not d» Hrsfischw "nheim nach D, d Stärke sind k : Wagen aus da Haupillnirn fit, uDationkn 80!' ontn für dru Pn erichttt, Er fr: ruhet»» Stljtn-j htolShoi«, tzoiit n schwiegt sij t °ch eine »enüir. n ist. Die M: In gchttra SM.. Ee Don 9 Uotr lerung bei ,s Alzei. ftr.aU igt ca.M.2M der Bchoüm; Die Bahn gch'm I. errötetenl? > tolrb für Mi trieben und veri ?''«Ilta u i bom 8. fc Ersätze ' beJ[^Ubeuen 8r°6tt Ruht öt '»««»tane’Dri '•M in ik, Pmii» J iudkv der ei ht. 28. Teptesibee M vonhemLrchn ttzfitzungwußm. on AlthM^U' ib ölbtN ib zu Gmi! jwntgerid}^' MagnuS W mg, Tachbes^ Angeklagte k e einen M eile all «eiche dH Fi Dören. i nicht zu w* LernrthM--^' BthauS, ,ai in 'derSeruB^' oatt und r heutige * be- A folg»^ (weife ein M3ft. wtiL *$•* ist sm ‘2. V: i- sK sL° er del w >on f« rsF e-- nicht sehr bebeutenber 5 bis 8 Meter tiefer Sandsteinbruch, | ti heften Raub, an einem Rain gelegen, stanb eine kleine e$ Pfosten unb Brettern hergestellte mit Reisig unb Stroh .gedeckte Hütte, welche ben Steinbruchsarbeitern zeitweilig zum iafenthalt biente. Diese Hütte würbe s. Zt. in Brand ge« fitzt, wobei auch das Gras der Umgebung und niederes kulchwerk in Brand gerieth. Die Sachbeschädigung besteht hrtn, daß die in der Nähe der Hütte lagernden Steine be« ftädtgt wurden. Aus der nun folgenden Zeugenvernehmung ergibt sich, da die Zeugen zum größten Theil bereits tu der k der vorigen SchwurgerichtSperiode zur Verhandlung ge« Icinmenen Strafsache gegen Magnus Merle vernommen, nichts foueß von Bedeutung. (Schluß folgt.) • Zweibrücken, 27. September. Das Pfälzische Schwur« stricht verurtheilte den Sx-GenSdarmeu Jacob Schäffer wegen Raubmordes an der LehrerSwittwe Heupel von Eden« loben zu lebenslänglichem Zuchthaus. Sstichlw in «rttatgira ZriÄlpsrtn A-ttthutn. CHenbMtl, Dienstag den 29. September: Mignon. Mittwoch den Äl> September: Carneoal in Rom. Donnerstag den 1. October: Heimchen am Herd. Freitag ben 2. October: Götterdämmerung. SamStag ben 3. Octber: Heimchen am Herb. Sonntag ben 4.October, Nachmittag« 3V,Uhr: Der Obersteiger. Ibmb8 7 Uhr: FigaroS Hochzeit. Montag ben 5. October: Der arme Jonathan. SchenfptetsttttIO« Dienstag ben 29. September: Die officteile Frau. Mtwoch ben 30. September: Die offictelle Frau. Donnerstag da 1. October: Die Ahnsrau. Freitag ben 2. Oct ob er: Die trfbe. SamStag ben 3. October: Minna von Barnhelm. Sonntag ben 4. October, Nachmittags 3Vi Uhr: Des Boppe- schänkelche. Hierauf: Durch ben Kaufmännischen Verein. Zum Schluß: Der Shemer unb sein Sohn. Abend« 7 Uhr: Die offictelle Frau. Montag ben 5. October: Feenhänbe. Briefkasten. Herrn E. W., hier. Ihrer ^Bttte" müsien wir bie Aufnahme verweigern. Derartige Ucbelstänbe sind bet neu angelegten Straßen nicht zu oermetben. Reb. Gottesdienst in 6et Synagoge. Dienstag den 29. unb Mittwoch ben 30. September- Lanbhüttenfest-Snde. 8. 1*0* Vorabend 6 Uhr, Morgens 8* Uhr, Nachmittags 4 Uhr. 9. rag. Vorabend 6U Uhr, Morgens 830 Uhr, Nachmittags 4 Uhr, FesteSauSgang 6" Uhr- Gottesdienst der iSraelttilchen ReligionSgesellschast- DienStag den 29. September. Schlnßfest. Mittwoch den 30. September. GefetzeSfrende. 1. Tag. Vorabend 6 Uhr, Vormittag 8 Uhr, Predigt, Nachmittag 4 Ubr. 2. Tag- Vorabend 6" Uhr, Vormittag 8 Uhr, Nachmittag 4 Uhr, FesteSauSgang 6« Uhr. Witternugsbericht vom 27« September. Da« Minimum, welche« gestern über England lag, ist ungewöhnlich rasch auf südlicher Bahn durch Frankreich in« Mittelmeer- gebtet herabgezogen unb befanb sich heute Morgm Über Mittel-Italien. Bet feinem Durchzuge war tu ganz Centraleuropa bei Luftbruck außerordentlich rasch gesunken und haben sich außerbem noch Reste relativ nteberen Druckes über Nordwest- unb Mtttelbeutschlanb erhalten. Von Westen her breitet sich hoher Barometerstanb wteber verhältnißmäßtg rasch gegen ben Continent zu aus unb auch über Ost-Europa zeigt ber Luftbruck eine weitere Zunahme. Die Wtlterung ist in Süddeutschland trüb, kühl unb regnerisch und wird bei der Unregelmäßigkeit der Druckoertheilrmg vorerst noch wenig Besserung zu erwarten fein. BMMlMtftte HHturtrn», Vorerst noch trübe«, kühle« Wetter mit Niederschläge». Verkehr, Cottö« tmfc Vottrwirthschaft. •tftttkt«, 26.September. Fruchtpreise. Weizens 14,44, Korn X 12,52, Gerste X 00,00, Hafer X 11,36, Erbsen X 00 00, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 6 00, Samen X 19,00. Was ist Schapirograph? *> Schaptrograph ist ein neuer, unübertroffener VcrvielsÄtigung«- Apparat zur feldststkndtgen kostenlosen Herstellung von Drucksachen aller Art, sowie zur Verotelsälttgung von Briesen, Acten- stücken, Zeichnungen, Noten, Planen, Programmen rc. rc. in Schwarz- druck. Die Handhabung dieses Apparates ist für jeden Laien eine erstaunlich einfache, der Erfolg «nanSdleidlich unb gararrttrt. Von einer mit Tinte auf Papier hergtstellten Schrift ober Zeichnung erzielt man ohne Presse unb ohne jebe Chemikalien auf bie einfachste Weise ca. 150 Abzüge innerhalb 15 Minuten. Ein Schapirograph für Quart unb Folio kostet mit allem Zubehör nur Mik. 17.—. Zum Beweise, baß ber Schapirograph ber beste Ver- vielsältigungS-Apparat ist, sinb wir bereit, denselben auf untere Gefahr unb ohne Zahlung jurfl probeweise« Gebrauche für fünf Tage franco zu versenben und beanspruchen wir im Falle ber Rücksenbung keinerlei Entschädigung. — *) Prospect unb Druckproben frei. 7435 Hermann Hnrwitz & Co., Klient"«». Special'SeschLft für Patent-rlriikel. SHorMtfoimittiit i Hambrgr.Hyp.Bk. unk. b. 1905 3Vt Preuß. Hyp. A. Bk. unk. b. 1905 3Vt Pomm. Hyp. A. Bk. unk. b. 1906 4 Frkf. Ldw.Cred.Bk. unk. b. 1900 101.25 101.20 101.30 102>0 20 Franken-St. Engl. Sovereigns Dollars in Gold «etdfortenr Brüf 16.21 16.18 20.39 20.35 4.20 4.16 Franz. Banknoten Oesterr. dto. Americ. Brief Geld । 80 85 —169.96 —| 4.18 m? Omnibus-Verbindung ÄÄft, Linie A Mar burgerftraße—Bahnhof unb zurück. Linie B Grünbergrrstraße—Bahnhof und zurück. (Sonntag« Nachmittags Linie C Markt—Schiffendergerwald und zurück nur bei günstiger Witternrg). Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag 41/2 Uhr vom Trauerhause, An den Bahnhöfen 20, aus statt. 8587 im Alter von 11 Jahren, was wir Verwandten und Bekannten hiermit tiefbetrübt anzeigen. Giessen, den 27. September 1896. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Philipp Mank und Frau, Helene, geb. Seipp. Georg Menke und Frau, Margarethe, geb. Mank. Marie Mank. Wilhelm Sasse und Frau, Ottilie, geb. Mank. Anna Mank. Georg Geling und Frau, Elisabeth, geb. Mank. Emilie Mank. Samstag Mittag 2*/2 Uhr entschlief nach kurzem, aber schweren Leiden unser einziger, innigstgeliebter, theuerer Sohn, Bruder, Neffe, Schwager und Onkel Todes-Anzeige. Heute Nacht verschied plötzlich und unerwartet unser guter, lieber Vater, Schwieger- und Grossvater, der frühere langjährige Grossh. Bürgermeister 8M8 Georg Schwarz zu Trohe. Mit der Bitte um stille Theilnahme theilen wir dieses Freunden und Bekannten tiefbetrübt hierdurch mit. Trohe, Giessen und Mainz, den 27. September 1896. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet zu Trohe Dienstag, den 29. d. M., Nachmittags 2 Uhr, statt. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten statt jeder besonderen Mittheilung hiermit die traurige Nachricht, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren innigst geliebten, unvergesslichen Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel, Todes - Anzeige. Herrn Job. Georg Benner I., Grossh. Bürgermeister a. D., Rcdactiso: «. Cchestda. — Druck und Prrlafl dec Brübl'schev NnwerkiL'S-vuch. und StfinbruJrrn Pietsch & Lcheyda) m Gießen. Aie Heutige Kummer 8 Seite« heute Nachmittag l1], Uhr nach langem, schweren Leiden im Alter von 72 Jahren in ein besseres J en seits^abzurufen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen. Wilhelm Benner, Gr. Bürgermeister. Treis a. Lda. und Lollar, den 26. September 1896. Die Beerdigung findet Dienstag, den 29. September 1896, Nachmittags 2 Uhr, vom Trauerhause zu Treis a. Lda. aus statt.