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Speciell wird gemeldet, dah die baye« I rische Regierung ihren Bevollmächtigten zum Bundes« rothe Anweisungen zugehen lassen werde, gegen daS Börsen« I grsctz in der CommisfionSfafsung zu stimmen. Die bayerische I Regierung soll namentlich befürchten, datz mehrere der Lorn« I «isfionSbeschlüsse die Folge haben könnten, einheimisches Geld bin ausländischen Börsen und Werthen zuzudrängen. Zunächst | wird eS indessen wohl darauf ankommen, welche Stellung da« ReichStagSplenum in der zweiten Berathung des Börsen« gesetzeS zu den Belchlüffen seiner Commission einnimmt. — Dem preutzischen Abgeordnetenhause ist bet in der Thronrede angekündigte Entwurf eines Gesetzes ßber die Handelskammern jetzt zugegangen. Nach einer längeren Mtttheilung der halbamtlichen „Berl. Corresp." «er die Grundzage des geplanten Gesetzes verfolgt dasselbe ben Zweck, die Handelskammern für das gesammte preutztsche Staatsgebiet obligatorisch zu machen. Der Handelsminister hat die Errichtung und BeztrkSbegrenzung der neuen Handels- | kovemern zu bestimmen. Jene bisherigen Handelskammern, | »eiche sich als leistungSunfähig erwiesen haben, bleiben bestehen, diejenigen Kammern aber, die weder leistungsfähig flttb, noch durch Angliederung benachbarter Bezirke in ihren Leistungen gehoben werden können, hören auf, selbstständig |u sein, doch sollen ihnen gewisse Berechtigungen eingeräumt ►erben. Hinsichtlich der auf Freiwilligkeit der Mitgliedschaft beruhenden kaufmännischen Körperschaften spricht das Gesetz beten grundsätzliche Einbeziehung in die neue Handelskammer Organisation — mit bestimmten Ausnahmen aus, dagegen wird das Handwerk von letzterer ausgeschlossen bleiben. DaS Wahlrecht und die BettragSpfltcht für die neuen Handelskammern sind von der Eintragung des FtrmeninhaberS ins Handels«, bezw. Genossenschaftsregister, sowie von der Der« nlogung zur Gewerbesteuer abhängig. Die Bestimmung befl Wahlsystems überläßt daS Gesetz grundsätzlich den ein« zelnen Handelskammern, allerdings vorbehaltlich der staat« lichen Genehmigung- nur unterstützungsweise ist die Errich« httg von zwei Wahlabtheiluugen. deren jede die Hälfte der vtitglieder zu wählen hat, vorgesehen. Die Befugnisse der Handelskammern erfahren eine Erweiterung darin, daß sich bie letzteren über Maßregeln der Gesetzgebung und Verwaltung, welche entweder allgemeine Interessen von Handel und tzewerbe ober besondere Interessen der Handel- und Gewerbetreibenden in den betreffenden Bezirken berühren, zu Lutzern haben. Ferner sollen sie zur Begründung, Unterhaltung und Unterstützung von Anstalten und Einrichtungen, welche die Förderung von Handel und Gewerbe und die Ausbildung der darin beschäftigten Gehilfen und Lehrlinge '^zwecken, befugt sein. Auch die eigentlichen Verwaltungsausgaben der Handelskammern erfahren eine nicht unwesentliche Erweiterung,- schließlich werden ihnen die Rechte einer jnristischen Pe.sönlichkeit verliehen. rnrd prot>he$icöe»# Gießen, 28. März 1896. ** Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigft geruht, am 25. März den Registrator bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen Karl Beith zum GerichtSschreiber bet dem Amtsgericht Homberg mit Wirkung vom 1. April b. I. an zu ernennen. * Ordensverleihungen. Se. Kgl. Hoheit der Groß- Herzog haben Allergnädigft geruht, den GrrichtSmännern KaSpar Schmi dt in Lauter und Georg Schmidt II. in Harbach das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste", dem Bureauvorsteher Ludwig Ferber in Friedberg das Silberne Kreuz deL Verdienstordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen. *-' Auszeichnung. Wie das „Mainzer Journ." erfährt, verlieh der Kaiser dem Provinzialdttector Geheimrath Rothe den Stern zum Kronen-Orden 2. Klasse, dem Oberbürgermeister vr. Gaßner den Rothen Adler-Orden 3. Klaffe. Diese Auszeichnungen sind auf die letzte Anwesenheit deS Kaisers in Mainz zurückzuführen. ** Der Gesetzentwurf über das Straßevbauwefeu ist an ben hessischen Landtag gelangt. Mit dieser umfassenden Gesetzesvorlage sollen sämmtltche Staatsstraßen den Kreisen überwiesen und daS geltende Straßenbaugesetz aufgehoben werden. ** Petition an den Stadtvorstand. Nachdem die von den der hiesigen SchlachtviehverficheruugS - Gesellschaft nicht an» gehörenden Metzgern Zwecks Aufnahme als Mitglieder in die Gesellschaft geführten Unterhandlungen als gescheitert zu betrachten find, ist eine von 24 hiesigen Metzgern unterschriebene Petition an den Stadtvorstand abgesandt worden mit der Bitte und Begründung, eS denselben zu gestatten, eine weitere SchlachtviehverficherungSkaffe zu gründen, welche denselben Beamten in Führung und Leitung unterstellt werden soll. Jeder hiesige Metzger kann die Mitgliedschaft erwerben. * Postalische». Vom 1. April an werden die Postschalter schon um 7 Uhr Morgens geöffnet sein. * * Kaufmännische Fachschule. Gestern Abend von 7i/2 bis 10 Uhr fand im BereinSlocal die Prüfung der kaufmännischen Fachschule statt. ES wurde geprüft Rechnen durch die Herren Lehrer Habicht und Will, Französisch durch Herrn Lehrer Koob und Buchführung und Wechsellehre durch Herrn Lehrer Knauß. Die Antworten der Schüler, sowie die auSgelegten Arbeiten zeigten, daß dieselben gut unterrichtet und mit den Gegenständen vertraut waren. Mau gewann überhaupt die Ueberzeugung, daß die kaufmännische Fachschule Gießens auf der Höhe der Zeit steht virrtrljLhriger XSowncmeubpreUs 2 Start 20 Psg. miß vringrrlohn. Durch bie Post bejogsr 2 Mart 50 Pf«. Rebachtm, üpiebttiee nnb Druckerei: Sch»cstr«tzeMr.R. Fernsprecher 51. —s Alle Annoncen-Bureaux be« In« unb AuSlanbe« nehme» Anzeigen für ben „Gießener Anzeiger" entgegen. Der Hießener Anzeiger rscheint täglich, »tt Ausnahme be« Montag». Die Gießener AamikienSrätier »erden bem Anzeiger wöchentlich breimal betfleleyt Konstantinopel,27. März. Nachdem Fürst Ferdinand von Bulgarien gestern von der Audienz vom Sultan in daS Palais KurutscheSma zurückgekehrt war, überbrachte ihm der Sohn des Sultans, Prinz Achmed Effendi, die Insignien des Jmtiaz-OrdenS in Brillanten. Gestern Abend fand im Palais KurutscheSma ein Diner zu 24 Gedecken statt. Heute machten der Exarch und die Delegtrten des ökumenischen Patriarchats dem Fürsten ihre Aufwartung. Dwrfch« bei »«reo .Herold* Berlin, 27. März. Den „Berliner Neuesten Nachr." zufolge beabsichtigt sich Reichskanzler Fürst Hohenlohe in diesen Tagen zu einem Landaufenthalt nach Süddeutschland zu begeben. Berlin, 27. März. Der Hofprediger a. D. Stöcker wirb, wie die heutigen Blätter melden, auf die Angriffe des Vorsitzenden des deutsch.konservativen WahlvereinS, Oberst z. D. Krause, in der heute herauSgegebenen Broschüre am 8. April in einer christlich-socialen Versammlung in der Tonhalle antworten. Die Versammlung soll im Anschluß an den christlich-socialen Parteitag für Nord« und Ost-Deutschland tagen. Berlin, 27. März. Die gestrige VorstaudSfitzung der Berliner Abtheilung der deutschen Colonial- Gesellschaft stellte fest, dah bezüglich der Angelegenheit Peters weder eine Sitzung stattgefunden hat, noch eine Resolution irgend welcher Art beschlossen worden ist. Der Vorstand erklärte dagegen, daß er nach den ihm bisher zur Kenntniß gekommenen Thatsachen und Aktenstücke die feste Ueberzeugung gewonnen hat, daß cs Dr. PeterS gelingen werde, alle gegen ihn erhobenen Anschuldigungen zu wider« legen. Der Vorstand spricht die bestimmte Erwartung auS, daß im Interesse der coloniabn Sache die ReichSregterung das gegen PeterS eingeleitete DiSciplinar-Berfahreu ohne | Zögern zu Ende führen werde. Berlin, 27. März. Wie die „Rai. Ztg." hört, hat der Schriftführer der Abtheilung Berlin der deutschen Colonial- Gesellschaft, Dr. Grosse, sein Amt niedergelegt. Berlin, 27. März. Es wird der „Deutschen Tageszeitung" berichtet, daß nicht nur die LandwirthschaftSkammer sich mit der Frage des Verbots des Terminhandels beschäftigen werde, sondern daß auch eine Anregung an die GenossenschaftSverbände, und zwar sowohl an den Neuwieder wie an den Offenbacher ergangen sei, Stellung zu dieser I Frage zu nehmen. Berlin, 27. März. Das „Verl. Tageblatt" schreibt: I Gutem Vernehmen nach ist jetzt an die sächsische Regierung die Verständigung gelangt, daß auf Grund einer Vereinbarung I zwischen Berlin und Wien im Laufe deS Monats Mai eine Conferenz in Dresden über die geplanten Bauprojekte deS Donau-Oder« und Donau-Elbe«CanalS zusammen« treten wird. Zu der Conferenz Werden außer den staat« I lichen Delegirten und hervorragenden Wafferban-Technikern auch Autoritäten auf zollpolitischem Gebiete zugezogen werden. Berlin, 27. März. Die „Voss. Zig." meldet auS Kairo, daß die internationale Commission zur Verwaltung deS egyptischen Reserve-Fonds den beanspruchten Credit für den Zug nach Dongola mit Stimmenmehrheit de- I Willigt hat. Berlin, 27. März. Ein Vetter der verhafteten Fritz und Hermann Friedmann, der Kaufmann Eugen Fried« mann, ist in daS UntersuchungSgesängniß Moabit eingeliefert worden. Bei ihm befinden sich die Kinder deS in Bordeaux in Hast gehaltenen Fritz Friedmann. Der Verhaftete war früher Direktor der hiesigen Jmmobilienbank und ist auf Antrag deS Nachfolgers im Direktorium wegen Unterschlagung I verhaftet worden. Berlin, 27. März. In der Jungfernhaide hat heute Morgen ein Pistolen«Duell zwischen einem Kürassier-Offizier, dem Rittmeister Hühnerbein, und einem Assessor stattgefunden. Der Rittmeister erhielt einen Schuß in den linken Unterschenkel. Zwei Aerzte brachten ihn in ein Berliner Krankenhaus. Heber die Ursache des Duells wird in beteiligten Kreisen strengstes Stillschweigen beobachtet. Berlin, 27. März. Die „Boss. Ztg." meldet aufl Brüssel: Der belgische Gesandte in .Berlin hat dem deutschen Auswärtigen Amte mitgetheilt, daß die belgische Regierung zu Unterhandlungen bereit sei, um daS belgische Eisenbahnnetz an die deutsche Eisenbahnlinie Malmedy anzuschließen. Weißenfels, 27. März. Heber der Roßbacher Höhe ist gestern Nachmittag ein schwerer Wolkenbruch nieder« gegangen. DaS Wasser ergoß sich auf das Dorf ReichartS« werben und überschwemmte die Straßen. Der angerichtete * Schaden ist sehr groß. Neueste Wolff» telegraphische! Loncspondenz-Burrru. München, 27. März. Die wissenschaftliche Beilage der LAllgemeinen Zeitung" meldet: DaS Kuratorium der Liebig- Mftang an der bayerischen Akademie der Wissenschaften j»t dem Professor der Agricultnrchemie an der Hniverfität Leipzig, Dr. Fr. Stohmanu, die goldene Liebigmedaille, lern Professor der Agricultnrchemie an der Hniverfität Göttingen Dr. B. Tollens ein Ehrengeschenk von 1000 Mk. mb die silberne Liebigmedaille, dem Professor Dr. So rauer In Berlin die silberne Liebigmedaille verliehen. Basel, 27. März. Die Detailverhandlungen zwischen rer Direktion der Schweizer Centralbahn und dem lomitö der Angestellten wurden heute beendet. ES »urbc vereinbart, daß Beamte mit mehr als 20 Dienstjahreu 00 in 1. Januar 1897 an eine Gehaltserhöhung von N/r Lohnten, Beamte mit mehr als 30 Dieustjahren eine solche 10 n zwei Stufen erhalten. An der Classification deS Personals »trb im Uebrigeu nichts geändert. Die Lohnverhältniffe Halben, wie fie im GehaltSschema festgestellt find. DaS tzaotocoll wird heute abgeschlossen werden. Neapel, 27. März. DaS deutsche Kaiserpaar mit iem Prinzen, sowie Prinz unb Prinzessin Heinrich haben heute ft Sh lOVa Uhr an Bord der „Hohenzollern" einen Ausflug burd) den Golf von Neapel angetreten, bei dem Pozzuoli, Sajä sowie bie Inseln Ischia und Procida berührt werden. Die Rückkehr erfolgt heute Abend. Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. Wien, 27.März. Die Bürgermeisterwahlen finde« voraussichtlich am 8. April statt. Baben (bei Wien), 27. März. Der fett der Nacht wüthende Orkan hat hier unb in ber Umgebung große Verwüstungen angerichtet. Laibach, 27. März. Vorgestern finb hier wteber Erdstöße verspürt worben, welche große Beunruhigung her- vorriefeu. . . . Ro«, 27. März. Zu bem gestern Abenb dreulirenben Gerücht, daß eine Schlacht bei Kassala stattgefunben habe, erklärt die Regierung, fie habe bisher (ekie Nachricht erhalten, da der optische Telegraph zwischen Kassala und Keren wegen deS herrschenden Nebels nicht functionire. Neapel, 27. März. Gestern find drei Bataillone nach Sicilien abgegangen unb zwar mit Rücksicht auf die Anwesenheit ber deutschen Kaiserfamilie daselbst, um event. socialistischen Kundgebungen vorzubeugen. Brüssel, 27. März. Der bekannte Luftschiffer Caparza, welcher hier sensationelle Versuche mit seinem LuflsLirm» ge- macht hat, wird demnächst nach Moskau abreifen, wo er während der Krönungsfeierlichkeiten feine Experimente erneuern wird. Belfort, 27. März. Der Gemeiuderath hat einstimmig beschlossen, die Gedenktage der Belag erung der Festung feierlich zu begehen. Er hat zu diesem Zwecke einen Credit von 20,000 FrcS. bewilligt. London, 27. März. Die Stellungnahme Frankreich! zu der egyptischen Frage veranlaßt den „Standard" zu der Bemerkung, daß bie fortgesetzte feindselige Haltung Frankreichs gegenüber England letzteres dem Dreibunde in die Arme treibe. Dazu bedürfe es nicht einmal eine» förmlichen Vertrages, denn die Interessengemeinschaft zwischen England unb dem Dreibunoe sei ebenso wirksam. Konstantinopel, 27. März. Depeschen au6 Kairo melbea, daß Osman Digma mit 5000 Reitern Kassala verlassen hat und nach Dongola geeilt ist. und sich ebenbürtig ihren Schwestern des Grohherzogthum» au die Seite stellen kann. Anwesend waren Vertreter des Stadt- und Schulvorstandes, der Großherzoglichen Handels- lammet, des Vorstandes und der Schulcounnisfiou sowie des HandelSstaudeS. ** Matthau,pasfiou. Der evangelische Sircheogesang- verein beabsichtigt, die MatthäuSpassiou von Heinrich Schütz nochmals am Charfreirag aufzusühreu. Leider ist sein verdienter Dirigent, Herr Lehrer Görlach, au» Gesundheitsrücksichten verhindert, diese Aufführung zu letten. Doch hat sich Herr Geh. Kirchenrath Profeffor Dr. Köstlin freundlich bereit gefunden, ihn zu vertreten. Der verein ist Herrn Köstlin, der ja durch seine vortreffliche Musikgeschichte, sowie als BiceprSfident de» deutschen KirchengesangveretnS für diese Aufgabe besonders legitimirt ist, dafür zu großem Danke verpflichtet. •• Kriegerkameradschafl Hasfia. Nach der letzten Sitzung de» Gesammt Präsidium» soll der diesjährige Delegirteu- tag für den 19. Juli nach Lauterbach berufen werden. Die Tagesordnung wird außer den zehn satzungsgemäßen Gegen- ständen der seitherigen Delegirtentage noch folgende Anträge vorerst umfaffen: a) Anträge des Präsidiums: 1) Nur die Hälfte des der Ernst Ludwig- und Dictoria-Melitastiftung zufallenden Reingewinns aus dem Jahrbuchvertrieb jeweils zu capitalisiren, die andere Hälfte, soweit nöthig, gleich den Zinsen der Stiftung zu vertheilen. 2) Im Herbst dS. I». eine letzte allgemeine Sammlung für baß Kyffhäuser-Denkmal in der Haffia zu veranstalten, um die au» der Verbandskasse vorlagSweise entnommenen 4000 Mk. wieder zu ersetzen. Vereine, die sich bet der Sammlung seither gänzlich ablehnend verhielten, sofern sie bei dieser Verweigerung auch jetzt verharren, mit einem Jahresbeitrag, d. h. 10 Pfg. pro Kopf, zu Gunsten dieser Sammlung zu belegen, b) Antrag de» Kameraden Major Beck bezw. des Bezirks Schotten: Den au» dem Deteranenfeste vom 18. August 1895 sich ergebenden Ueberichuß im Betrag von rund 6000 Mk. zu Gunsten der Unterstützung der Veteranen ausschließlich zu verwenden, o) Antrag des Kameraden Or. Vogt: Seitens des Verbandes eine große Beteranen-Geldlotterie zu veranstalten, um einen Fonds zu gewinnen, welcher eine ausreichendere Unterstützung bedürftiger Veteranen ermöglicht. — Au der Kyffhäuferfeier wird da» Gesammt-Prüsidium theilnehmen. ** Seinen 70. Geburtstag begeht morgen (Sonntag) in Berlin der ReichStagSabgeordnete Liebknecht. Derselbe ist bekanntlich ein geborener Gießener und entstammt einer hier altetngeseffenen Familie. Einer seiner Vorfahren war bereit» im vorigen Jahrhundert Professor und zeitweilig Rector an der hiesigen Universität. Herr Liebknecht studirte in Gießen, in Berlin und Marburg Theologie und Philologie, später Philosophie. Als Parlamentarier ist Liebknecht seit nahezu 30 Jahren thütig, denn er wurde 1867 in den Norddeutschen Reichstag gewählt und gehörte mit kurzen Unterbrechnungen dem deutschen Reichstag bis auf den heutigen Tag an. — Der deutsche Reichstag zählt übrigen» zu seinen Mitgliedern noch ein zweites Gießener Kind, nämlich den um drei Jahre jüngeren Abgeordneten Osann- beide Abgeordnete stehen sich allerdings in ihren politischen Glaubens- bekenntniffen scharf gegenüber- beiden Söhnen unserer Vaterstadt aber kann man die Anerkennung nicht versagen, daß sie jederzeit mannhaft für das von ihnen als recht Erkannte eingetreten sind. •* * Vogelsberger Höhenclub. Die Wirthschaft im Club- hauS de» Vogelsberger HöhenclubS auf dem HoherodSkopf ist feit dem 24. d. Mts. wieder eröffnet. ** Bermiethuug von Sitzplätzen in den Kirchen. Gegen die aus der Vcrrniethung von Sitzplätzen in den Kirchen entstandenen Mißbräuche richtet sich nach einer der „$Boff. Ztg." zugehenden Mittheilung ein Erlaß des Großh. hessischen Ober-ConfistoriurnS. Hiernach ist bestimmt: 1) Ver- miethung von Kirchensitzplätzen an Einzelne durch die Kirche wird untersagt. Bestehende Miethen sind, sofern nicht auf bestimmte Zeit abgeschlossen, zu kündigen. 2) Fortan dürfen Sitzplätze von der Kirche nicht verkauft, versteigert oder sonst gegen Entgelt an Einzelne überlasten werden. E» gilt dies auch für die Plätze, an denen seither Jemand Stuhlrecht hatte, die aber gemäß der Stuhlordnung zurückgefallen sind. 3) Niemand darf, soweit nicht etwa die Stuhlordnung die» ausdrücklich gestattet, seinen Ktrchenplatz verkaufen, verschenken, vertauschen, vermtethen ober über sein Stuhlrecht selbst verfügen. Dagegen barf er bte Ausübung seines Recht», so lange er bie» hat, unentgeltlich Anderen überlasten. 4) Den Kirchenvorständen wird empfohlen, aus Abschaffung der bestehenden Stuhlrechte hinzuarbeiten. 5) Durch Neubau oder wesentlichen Umbau einer Kirche erlöschen die bestehenden Stuhlrechte. 6) Unberührt bleiben die auf den prtvatrecht« lichen Titeln ruhenden derartigen Rechte (Herrschasts-, Patronats- 2C. Stuhlrechte), die für standes- und großherrliche, Stadt-, Gemcindr- und dergleichen Beamte herkömmlich bestimmten Stühle, sowie die Stühle für Geistliche, Lehrer und Kirchenvorfteher. ♦* Alters und ZavaliditatZverfichernng. Einen wichtigen Bescheid Über baß Recht ber Arbeiterinnen, nach ber Eheschließung die gezahlten Beiträge zur JnvalibitätS- unb Alterßverficherung zurückzuerlangen, hat jetzt eine Arbeiterin erhalten. Diese hat biß zu ihrer Eheschließung 175 Wochen gearbeitet und für jede Woche geklebt. Da sie wußte, daß die gezahlten Beiträge einer Ehefrau nur dann zurückgeleistet werden, wenn die QuittungSkarten 235 Arbeitswochen auß» rossten, arbeitete sie nach der Eheschließung so lange weiter, bis sie bie erforderliche Anzahl von QuittungSmarken in ehren Karten hatte, bann stellte sie den Antrag auf Erstattung ihrer Beiträge. Dieses Gesuch ist von ber Versicherungsanstalt abschlägig beschieden worden unb zwar unter Hinweis auf § 30 de» Alter»- und Jnvalidität»-Ver- ficherungSgesetze». E» könne nur dann bie Beitrag-erstattung erfolgen, wenn vor der Eheschließung die erforderliche Anzahl von Arbeitswochen geleistet und durch die Quittungskarte nachgewiesen sei. •* Die «nßellnng Von bchnlarzte« ist in Wiesbaden I und Offenbach beschlossen worden. ES wird damit in diesen Städten eine Forderung erfüllt, die vom Standpunkt der Gesundheitspflege nicht dringlich genug betont werden kann und nicht eher ad acta gelegt werden darf, al» bi» sie allerorts zur Durchführung gelangt ist. Die jetzige Zeit, so schreibt zu dieser Frage da» „Rothe Kreuz-, führt die Noth- wendigkeit ernster Fürsorge für die Schuljugend nach einer bestimmten Richtung besonder» vor Augen, d. h. betreff» der Berufswahl. Die vor der Entlastung Stehenden lassen bei derselben oft die einfachsten Rücksichten auf die körperlichen Leistungsfähigkeiten außer Acht, weil ihnen fein Berather zur Seite steht, der sie über die Anforderungen der einzelnen Berufe aufklären könnte. Und doch liegt hier ein Haupt- moment für baß in manchen Gewerben zu findende Siech- thum unter den jugendlichen Arbeitern. • • Der Getreidemarkt. (Berichtßwoche vom 20. bi» 27. März.) Der weichenden Tendenz auf dem Getreide- markte ist in letzter Woche dadurch wiederholt Einhalt geboten worden, daß da» Angebot an Weizen und Roggen zu den niedrigen Preisen gering war, und infolge dessen sich die Preise wieder etwas erholten. Das ungewöhnlich trockene und warme Weiter hat nämlich auch schon die Befürchtung wachgerufen, daß ein starker Rückschlag kommen unb Nach- froste bie entwickelten Saaten sehr schädigen könnten. Auch kann daß Frühjahr sehr trocken bleiben und daß WachSthum hemmen. In Berlin unb Leipzig wurde gekauft: Weizen (je nach Qualität und per 20 Gentner) 148 biß 162 Mk., Roggen für 118 biß 123 Mk., Gerste für 113 biß 170 Mk., Hafer für 115 biß 145 Mk., Mais für 88 biß 94 Mk. Bemerkens- werth ist, daß Hafer reichlich angeboten war, und infolge dessen etwas im Preise sank. Eß müssen also viele alte Vorräthe an Hafer vorhanden sein. § Don der Ohm, 26. März. Daß fiberauß warme, sonnige Frühlingßwetter hat auch die Hecken außgetrocknet, eine willkommene Gelegenheit zu dem um diese Zeit so beliebten Heckenanzünden. Häufig sieht man denn auch Rauch- und Feuersäulen von brennenden Hecken im Felde empor« steigen. Namentlich ist daß Sonntags der Fall, weil eben die Buben sich oft ein Vergnügen daraus machen, eine Hecke in Feuer und Rauch aufgehen zu lassen. Gegen das Vertilgen von Hecken, auSgesührt von Erwachsenen, an Stellen, wo sie ber Cultur beS Bodenß Hemmnisse bereiten, ist gewiß nichts einzuwenden, wohl aber gegen eine planlose Vernichtung der Hecken durch bie Hand von Buben lediglich eines Der- gnügenS wegen. Der Nutzen der Hecken als Brut« und Aufenthaltsort unserer nützlichsten Vögel, sowie ihre Bedeutung alS Hemmung gegen die überaus schädlichen Abrutschungen und Fortfliistungen beS Bodens bei starken Regengüssen, ist genugsam bekannt, so daß eS nur des Hinweises hierauf bedarf, um einer Heckenvernichtung in genannter Art entschieden entgegenzutreten. Von bester Wirk- samkeit dürfte sich hierzu baß Verbot beß Heckenbrennenß, gegeben burch die Lehrer ihren Schülern, erweisen. Mainz, 23. März. Sin Dermächtniß des Geheimen Commerzienraths C- F. Deninger im Betrage von 100,000 Mk. setzt den hiesigen Verein für Ferien - Colonien in die Lage, künftig alljährlich 350 Kindern bte Wohlthat eineß Ferienaufenthalte in gesunber Berg« unb Waldgegend zukommen zu lassen. In ganz Deutschland waren im vor- letzten Sommer 23,524 Kinder in Sommerpflege geschickt worden, wofür die betreffenden Vereine 604,339 Mark verausgabten. * Zum Humor in der Schule gibt eine Berliner Lehrerin folgende Proben auß ber Praxiß: Eine Frau F. fanbte einen Entschulbigungßzettel, welcher lautete: „Geehrte» Fräulein! Sie werben et^schuldigen, baß meine Tochter Charlotte die Schule nicht besuchen konnte, da bie letztere wegen Magenleidens daß Bett hüten mußte." — Eine etwaß gelblich außsehende Dame will ihren Schülern den Begriff „verdrießlich" klarmachen, sie nimmt eine recht verdrießliche Miene an unb fragt: „Wie sehe ich jetzt auß?" Langes Schweigen. Enblich meldet sich ein Schüler unb ruft: „Noch jclbcr!" — Ein Lehrer erhielt neulich folgendes originelle Schreiben: „Liber her lerer! Als Unser Sofü heute Midag so späht auß die schuhle komt, da frache Ich Sie, wo baß komt, baß Sie so späht komt. Sie sacht, Sie hatte Nachsiezen mußt, weil Sie köhnich von Papilon nich gewust hatte. Hatten Sie mir gesracht, Ich hatte e» auch nich her- fachen getont, baß Sie darum eine Halbstuo hat Nachsiezen gemuft, daß wahr nicht Recht. Wen meine Kinder bum sink, ba kennen sie nich vor. Wenn Sie aber noch Mal vor solchen Unfihn Nachsiezen lassen, so würbe Ich gleich zum Herrn Pastur gehn, un Mal frachen, ob Sie darum um Jone Kleinigkeit Nachfiezcn lassen dürfen. Liber her lerer, Härzliche Grüse von Ihren ..." — Zum Schluß uocd ein drastischer Entschuldigungszettel: „GeerteS Freulein ich muß die Agne» ba mit entschuldigen ba sie die ganze Nacht mußte auf den Eimer weil sie denn Durchfall so sehr hat unb jetzt immer noch so über den Leib klagt, da ich ihr schwitzen lasse. Frau D . . .* • Kurze Ehe. Einen tragischen Abschluß fand eine aus dem Standeßamt zu Heiligenbeil (Ostpreußen)vollzogene Trauung. Der Schmied F. und daß Dienstmädchen Lina Lange waren eine Ehe eingegangen. Sofort nach der Trauung entfernte sich die junge Frau von ihrem Manne unter dem Borgeben, noch etwa» in der Stadt besorgen zu wollen. Sie begab sich aber birect nach der großen Schleuse und sprang in daß Wasser. Hinzueilende Personen konnten die Bedauernßwerthe nur noch alß Leiche länben. „Daß Motiv zur That konnte bisher nicht festgestellt werben." * Leipzig, 26. März. In einer Bude bc» Dresdener Bahnhöfe» hatte eine Falschmünzerbande, bestehend au» einem Posamentier, einem Goldarbeiter und zwei Bahnarbeitern, eine Werkstatt aufgeschlagen, um Zweimarkstücke anzufertigen. Diese waren aber so schlecht gelungen, daß der erste Versuch der Ausgabe zur Verhaftung de» C»a- sortium» führte. Sin Mitgefangener Goldschmied wnrtze wieder freigelassen. • Stuttgart, 27. März. Stu starker Sturm heute Nachmittag die im Bau begriffene hölzerne Ehre». Pforte vor der Sängerfesthalle um. Fünf Arbeiter waroe, verletzt. • Wien, 27. März. Die beiden Schwestern Hernti,, und Ernestine Heller au» Prag stürzten sich infolge 6e< Siebeigram in die Donau. Erstere ertrank, die andere werb, gerettet. Beide liebten einen und denselben Mann, der f.$ Baron Roman Friedberg nannte. * Zu Argentenil erschoß am Hochzeitstage seiner Tochter am 18. März infolge Zanks beim Hochzeit» jchwansr der Wagenbauer Hanton seinen Schwiegersohn und hiera-i sich selbst. ♦ Welche Cumweu ein schueereicher Winter den groß« Städten durch Wegschaffung ber weißen Himmelsspende lobe davon weiß wohl besonber» ber Magistrat von Berlin p erzählen und war deshalb wohl auch der vergangene Wimei in dieser Beziehung ein sehr angenehmer zu nennen. Dich Summen sind aber verschwindend klein im Hinblick aus )an. die ein einziger der berüchtigten Londoner Nebel bet englischen Hauptstadt kostet, welche Kosten hierbei jedoch nicht allein der Stadtkasse, sondern der ganzen Bevölkerung sühlbn werden und zur Last fallen- beständige Beleuchtung tn Straßen, öffentlichen Gebäude, Verstärkung der Sicherheit» Mannschaften stellen die Mehrausgaben der Polizei fa, während den Eisenbahnen, ber Hafen - Verwaltung und nich am wenigsten den Geschäftsinhabern ebenfalls erheblich Mehrausgaben durch solche Tage egyptischer Finsterniß er wachsen. Deshalb dürfte wohl die Angabe eine» englischer Statistiker», daß ein einziger solcher Tage oft eine Gesät», Mehrausgabe von etwa 200 000 Pfund verschlingt, nich zu niedrig erscheinen, wenn man eine Einwohnerzahl vrn über fünf Millionen in Betracht zieht. Mitgeheilt vo» Internationalen Patent-Bureau Karl Fr. ReicheU, Berlin N. W. 6. * Billiges Fleisch. Aus London, 20. März, »iti geschrieben: Die enorme Fleischeinfuhr der letzt« Wochen hat den Londoner und Liverpooler Markt buchstädlir mit Rind- unb Hammelfleisch überschwemmt. Die erzitltta Preise sind ungewöhnlich niedrig. ES hält schwer, gatti Fleisch nach deutschem (Selbe selbst zu 29 bi» 34 Pfg. abzusetza. * Neue japanische vriefmarkeu. Die japanische St gierung hat zum Gebächtniß an ben letzten großen Krieg zwei Briefmarken Herstellen lassen. Eine trägt da» Btldnitz de» GeneralstabSchef» beß japanischen Reiche», de» verstorbenen Marschalls Prinzen Arisugawa Tarnhitu, unb btt andere daß beß Commandeur» der kaiserlichen Garde, des Generalß Prinzen Kitalkirakawa, der Formosa erobert hat * Ukbertragung von Krankheiten durch Papageien. Naß einer Notiz, welche vor einiger Zeit in einer deutschen Zeitschrift erschien unb seither fast in der ganzen deutschen Preße Ausnahme gefunden hat, sollen bie so viel al» Stubenvög,! gehaltenen Papageien in besonberem Grade der Lungentuberkulose unterworfen sein unb bie Gefahr barbieten, diese so unheilvolle Krankheit auf den Menschen zu übertragen. Wan kann sich denken, welche niederschlagende Wirkung diese Wit theilung auf alle Besitzer unb Besitzerinnen ber beliebten Hausgenossen au» der Thierwelt außübte, und welchen Schrecken sie namentlich in ben Kreisen ber vogclhänbler verbreitete. Erschien bie Notiz von vornherein alß etwaß auffällig, so hat nunmehr eine anerkannte Autorität auf bem Gebiete ber Vogelkunde, Dr. Karl Ruß, da» Wort zu ihrer Wider- legung ergriffen. Auf eine mehr al» dreißigjährige praktische Erfahrung gestützt, erklärt Dr. Ruß in einem interessant», in Nr. 25 von „lieber Land und Meer" erschienenen Art.kti über bie Uebertragung von Bogelkraukheiten auf die Mensch», daß die erwähnte Notiz auf einer falschen Beobachtung voa Thatsachen oder einem voreiligen Schlüße beruhen müsse, da von allen Krankheiten, von welchen unsere Stubenvözel befallen würden, die Lungentuberkulose die seltenste, nur m einem verschwindend kleinen Procentsatze vorkommende set und bisher kein einziger Fall von einer tatsächlich erfolgter Ansteckung ber Menschen burch eine ber fpecifischen Vogel krankheiten nachgewiesen sei. Die Besitzer und Besitzerimno der verschiedenen Arten von „Popchen", „Lolo»" und „Doros' können sich also vollständiger Beruhigung hingeben und sich wie bisher sorglos der Pflege ihrer gefiederten Liebling« widmen. Technische Fortschritte. — «lectrische Leuch ist asche. Elektrische Taschen, Kette und Faustlampen, di« bequem und einiach zu Handtaben nah wurden von Mahlwinkel in Wien conRruitt und durch Patent V schützt. Die elektrische Leuchtflasche besteht aus zwei, durch *• Dichtung geschiedenen Theilen, der eigentlichen Flasche aus Hart gummi für die Erregung»flüsfigkeit und der auf der Flasch« lnff dicht ausgeschraubten Batterie. Letztere enthält drei Platin'A» clemente mit 60 biS 80 Ouadralcentimeter P.alinfläche von 6 f»1 Spannung und 4 bi6 5 Atmosphären Stromstärke. An beiden Poln sind Drähte einer Glühlampe befestigt. Bei Benutzung füllt »«' Die Flasche zur Hälfte mit Erregunglflüsfigkeit, schraubt wieder v und neigt sie ein wenig. Dadurch wird der Strom geschlossen ■»' die Glühlampe liefert ein glänzend weihe» Licht, da» erlisch'. sodaO bie Flasche aufrecht gestellt wird. * , Liter Flüssigkeit giebt |4 l1/, Stunden Licht. Ebenso wie die Lampe ist auch die Erregung» flü'sigkeit patentirt. Nurzug aus den Standesamtsregtper» der Etadt Gieße«. März: 24. Dr. Richard Wanner, pract. Arzt zu Düsteldo^ mit Emilie Marie Elsa Wallenfels hierfelbft. 25. ? er mann tzaubaet Landwirlh dahier, mit Maria Johann» Klotz hierfelbst. 25 Wjj Wilhelm Kraft, Wirth zu Biedenkopf, mit -lifabetbe Weber SuridH 26. Ernst August Fran» Schulz. Schubmacher zu Schalke, mit Bert« Rausch zu Gießen. 27. Wilhelm Giöschner, Müller dahier, Wilhelmine Antoinette Luise Lina Range zu Fritzlar. A-»MS < «ntr.- 16. Ttö kQan peiö ***! Ä, 1 »ZI Sw =1: »» Mer, 66 1 K"h"de na eafrrtotn Raula Saniert, 60 Iah« 31 W*111 Des 22 Mz. ianb fcjlle Laldltmi i Laldiitzmidt zu Hw« Dm 26. März. fSrrbara Llfbeth Z Hetzen. Den 26. März. Mna Elisabeth Lchs Bhm Den 21. MStz. ■ ta be oft eine @tia >d verschlinge, EtowohnerzL >t. Mitgrheili. 'l Fr. Still / 20. Marz,, »fuhr der er Markt htfc mmt. Die erpt halt schn-er, p ie 34Pfg. objuc e japanische, letzten groben fr t trägt ba- sicher, der vch Taruhitu, and irltchen Garbe, I nnofa erobert \ - ftpagtita. i ner btutfctta Ze (Usabelh Mathilde. 22. Dem Taglöbner Jacob Renner eine Tochter. 2I-. Dem Bankier Conrad Dietz ein Sohn. 25. Dem ©tertiär des I rmenamtS Heini ich Philipp Möckel ein Sohn. 26. Dem Taglöhner Z ihann Wagner ein Sohn, Karl. 26. Dem Kaufmann Carl Orbig III. «ie Tochter. Gestorbene. März: 20. Christian Höpp, 49 Jahre alt, Bauer von Weyer, 9 eis Oberlahn. 20. Wilhelm Luther II., 68 Jahre alt, Landwtrth von Blofeld, Knis Büdingen. 21. Karoltne Htlgardt, geb. Weidig, 7!i Jahre alt, Wittwe von Seiler Daniel Hilgardt dahier. 21. Georg L etdig, 78 Jahre alt, Rentner dahier. 22. Elisabeth Schubecker, gib. Zecher, 43 Jahre alt, Ehefrau von Zimmermeister Georg Lchubecker dahier. 22. Adolf Hatlenhauer, 22 Jahre alt, Tabak- fr inner dahier. 23 Friedrich Wilhelm Schmehl, 4 Monate alt, Lohn von Straßenkehrer Karl Schmehl dahier. 23. Philipp Schmidt, 58 Jahre alt, Steiger von Wetzlar. 25. Wilhelm Bayer, 64 Jahre alt, Werkführer dahier. 25. Anna Löhr, geb. Eigner, 39 Jahre alt, Ehefrau von Lohnkellncr Georg Löhr dahier. 25. Carl Philipp Lleuerwald, 44 Jahre alt, Schuhmacher dahier. 26. Luise Nicklas, 15 Tage alt, Tochter von Postanwärter Peter Nicklas dahier. 2fi. Georg Müller, 66 Jahre alt, von Holzhausen, Amt Bürbach. 26. Bertha Mathilde Emilie Liltt Seuling, 19 Jahre alt, Tochter des verstorbenen Kaufmanns Wilhelm Seuling dahier. 26. Jaeob Lernhard, 60 Jahre alt, Handelsmann von Bieber. 26. Jacob Surf V., 31 Jahre alt, Weißbinder von Steinberg, Kreis Gießen. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Sieben. Evangelische Gemeinde. •tttmrtt. MatthäuSgemeinde. Den 22 März. Heinrich Christian Panz, Dachdecker zu Gießen, und Luise Waldschmtdt, Tochter deS verstorbenen Taglöhner- Jaeob Laldschmtdt zu Heuchelheim. MarkuSaemetnde. Den 26. März. Gottbald Schäfer, Kaufmann zu Gießen, und Ankara Elisabeth Ziegler, Tochter des Bahnmeisters Jakob Ziegler zu Gießen. Militärgemeinde. Den 26. März. Heinrich Gilbert Schmidt, Dieefeldwebel, und Siwa Elisabeth Ochs, Tochter deS Rathsdteners Johannes Ochs zu Gießen- Getaufte. MatthäuSgemeinde. Den 21. März. Ein unehelicher Sohn, Julius Friedrich, ge- Icren den 26. Februar. Denselben. Dem Schneider Georg Strack eine Tochter, Emmy Matgarethe Minna Karoltne, geboren den 26. Januar. Den 22. März. Dem Taglöhner Daniel Müller ein Sohn, Daniel Ludwig Karl, geboren den 12 Januar. Denselben. Dem Schlosser Ludwig Becker ein Sohn, Ernst Karl Johann, geboren den 19. October. rL_, ' Denselben. Dem UntversitätS-Dtener Johannes Ruhl ein Sohn, Curt Friedrich Adam Christian Konrad, geboren den 26. Febr. Denselben. Dem Dachdecker Heinrich Christian Panz ein Sohn, Heinrich, geboren den 17. Februar. Den 24. März. Dem Postanwärter Peter Nicklas eine T achter, Luise, geboren den 11. März. LukaSgemetnde. Dm 22. März. Dem Postschaffner Karl Biedenkopf eine Tochter, Lina, geboren den 19. Februar. Veervigte. MarkuSgemetnd«. Deck 21. März. Ida Stammler, geb. Glasor, Wittwe de« verstorbenen LandgtrichlS - Dtreclor Dr. Karl Stammler, ,69'Jahre alt, starb den 18. März zu Darmstadt. / «4 Den 25. März. Adolf Hattenhauer, Tabakspinner, Sohn von dem Werkmeister Ferdinand Hattenhauer, 21 Jahre all,^ starb^den 22. März. Markusgemeinde. Den 23. März. Karoltne Hillgardt, geb. Weidig, Wittwe deS verstorbenen SeUermeisterS Daniel Hillgardt, 79 Jahre alt, starb den 21. März. Ten 23. März. Georg Weidig, Rentner, Wittwer, 78 Jahre alt, starb den 21. März. LukaSgemeinde. Den 21. März. Nanny Bücking, geb. Gail, Ehefrau des Ober« försterS Friedrich Bücking zu Büdingen, alt 35 Jahre, starb den 18. März zu Büdingen. JohanneSgemeinde. Den 24. März. Elisabeth Schubecker, geb. Zecher, Ehefrau des ZimmermetsterS Georg Sckubecker, 34 Jahre alt, starb den 22. März. Auswärtige aus den Kliniken. Den 26. März. Philtvp Schmidt, Steiger auf Grube Naab bei Wetzlar, 57 Jahre alt, starb den 23. März. Den 22. März Wilhelm Luther II., Landwtrth zu Blofeld, 68 Jahre alt, starb den 20. März. Witterungsbericht vom 28. März. Das Depressions - Centrum liegt heute vor der mittleren norwegtschenKüste und entsendet einen sackförmigen Ausläufer südwärts über die Nordsee. In letzterem ist selbst wieder ein Thetl-M«nimum über der Rheinmündung eingebettet. Außerdem breitet sich von Nordwesten her niederer Druck in südöstlicher Richtung über ganz Ost-Europa aus. Gletchzettia ist im Südwesten das Barometer noch weiter gestiegen, sodaß vom Maximum deS Luftdruckes, welches über der spanischen Halbinsel lagert und von dort keilförmig über das Alpengebtet vordrängt, ein beträchtliches Gefälle gegen den Nordosten besteht. Hierbei haben sich auf unserem Gebiete lebhafte westliche bis südwestliche Winde eingestellt und ist meist Trübung und Regen etngetreten. Die Temperaturen lagen in Süddeutschland allgemein tiefer als gestern. BotanWMlifct tBittmma t Zunächst noch unruhiges, meist trübes Wrtter mit zeitweisen Niederschlägen. Verkehr, £anfc* und VoUswirthschaft» Sietze«, 28. März. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Psd. 0,75—0,85, Hühnereier pr. St. CO A, 2 St. 10—11 A. Enteneier pr. St 6 A. Gänse- eier pr. St. 9—10 A. Käse pr. St. 5—10 H, Käsematte pr. St. 3^, Erbsen pr. Liter 17 Linsen pr. Liter 30 A. Tauben pr. Paar X 1,00 btS 0,00, Hühner pr. Stück 1,00 bis 1,30, Hahnen pr. Stück X 1,30—1,70, Enten pr. Stück X 2,00—2,20, Gänse pr. Pfund X 0,00-0,00, Ochsenfieisch pr. Pfd. 70-74 A. Kuh und Rindfleisch pr. Pfd. 66-68 A. Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bis 68 A, Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 70-72 A. Kalbfleisch pr. Pfd. 60 A. Hammelfleisch pr. Pfd. 60—70 Ai Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00 bi» 5,00 X, Weißkraut pr. Stück 0-00 A. Zwiebeln pr. Centvtr X 5,00-0,00, Milch pr. Liter 16-18 A- Grünberg. 26. März. Der heute abgehaltene Piebmarkt war, wie sich ta Folge des seitherigen, durch die Maul- und Klauenseuche veranlaßten Berbotetz der Abhaltung von Vlehmärklen erwarten ließ, recht gut sowohl mit Rindvieh wie auch mtt Schweinen und Schafen bejahten. Die Preise waten leider bei ersteren beiden Gattungen gedrückt und der Handel ein flauer, was sich bei den Schweinen auf die abnorm billigen Preise der Schlachttbiere zurückführen läß'. Ausgetriebenwaren: 186 Stück Rindvieh, 874 Schweine. — Lebensverstchernng. Die Allgemeine Versorguna»- Anstalt zu Kartsrube hat tm Jahre 1895 laut vorläufiger Mtt- theilung wieder sehr günstige Ergebnisse erzielt. Neu abgeschlosien wurden 6040 Lebensvetficherungen mit 26 739 000 Mk. Capital: dieser Neuzugang ist der höchste, welchen die Anstalt bisher in einem Jahre erreicht bat. Der reine Zuwachs betrug 4140 Ver- ficheruna-'n mit 18555000 Mk. Capital und der Gefammtbesiand Ende 1895: 83 840 Versicherungen mit 347 543 000 Mk. Capital- In Folge Ablebens von 740 i'erfcnen waren tm Jahr 1895 nur 3 331 000 Mk. Capital zu zahlen, iodaß die Sterblichkeit wieder sebr günstig war und um etwa 30 pCt. hinter der Erwartung »urück- gcblieben ist. Die Aciiva ter Anstalt haben erstmals den Betrag von hundert Millionen Mark erreicht und überschritten. Die vor Schluß des Jahrctz in Geltung getretenen Neuen Statuten gewahren den Versicherten die günstigsten Bedingungen und stellen ihre An- sp üche bis an die Grenze des Möglichen gegen Verfall und Anfechtung sicher. Btinae in diesem Monat aeeignetc Ristküstchen für Eiaare, Meisen nnv RolhsckwLnzchen an! Schone alle Hecken an Rainen, Böschungen und Zäunen für die nütz- lichen Heckenvrüter! SB ■ fff jeder Art. sowie 5-Ä-. AifiA I H ■ B träte. Man schreibe um Muster MM H W V ■ B unter Angabe des Gewünscht«. von Elten & Keussen, Seidenwaaren-Fabrik, Crefeld,V- ing t gefiederten A- chritte. lit k’ flul der R‘a,ai kKiÄ1 Ms AligkiNkinkl Vklkin für Armen- und Krankenpflege. Wir benachrichtigen unsere Mitglieder, daß unsere Dienerin, Frau Bietel, mit der Erhebung der Jahresbeiträge für 1896 beauftragt ist. Solchen, die noch nicht Mitglieder sind, wird durch Vorlegung der Liste -elegenheit gegeben werden, sich als Mitglieder einzuzeichnen. Wie wir in unserem Jahresbericht mitgetheilt haben, haben wir die Mittel zu dem bringend nöthigen Neubau unseres Schwesternhauses durch Ausgabe verzinslicher Schuldscheine beschafft. Wir haben dafür in dem kleinen Kreise, an den wir uns gewandt hatten, ein sehr dankenswerthes Entgegenkommen zefunden, und es sind uns auch einzelne namhafte Geschenke zugewandt warben. Nichtsdestoweniger haben wir uns damit doch eine bedeutende Schuldenlast aufgeladen. Den Muth dazu fanden wir in dem Vertrauen, dost die Freunde unserer Sache uns durch kräftige regelmäßige Beitrags- leistungen, wie seither, so auch ferner in den Stand setzen werden, die großen und mannigfaltigen Aufgaben unseres Vereins zu erfüllen. Wir {offen, uns darin nicht getäuscht zu haben und bitten daher um freundliche tzufnahme unserer Sammlung. 3051 Gießen, den 28. März 1896. Der Vorstand: |r. Dr. Brüel. Fr. Baron v. Gagern. Fr. L. Homberger. Fr. Professor kiebeck. Frl. P. Stammler. Fr. A. Weidig. Frl. Windecker. Frl. Wort« rann. Frl. I. Zimmermann. Herr Justizrath Baist. Herr Director ttanfa. Herr Dr. Baur. Herr Pfarrer Dingeldey. Herr Amtsgerichts- tclh Dornseiff. Herr E. Kauffmann. Herr Metzgermeister I. Klein. Pfarrer Schlosser. Herr Karl Schwan sen. Herr R. Stuhl. Herr -äladtoerordneter H. Vogt. Herr Revisor A. Wilker. Herr Beigeordneter Nolff._________________________________________________________________________ Einladung*. Die Mitglieder der Spar- und Vorschußkasse zu Kesselbach «k. G. m. u. H.) werden zur General-Versammlung Dienstag, den 7. April l. I., Nachmittags 2 Uhr, in von Heinrich Schomber I. zu Kesselbach eingeladen. Tagesordnung: 1. Rechnungsablage. 2. Dividendenvertheilung. 3. Vergütung für den Aufsichtsrath. Der Avffichisrath der Spar- und Vorschoßkasse zu Krffelbach. _______________Schomber II., Vorsitzender._______________3075 „Waifenschutz". ’atoc Mittwoch, den 1. April, Abends 8*/, Uhr: General-Versammlung bei Mitglied Kleiß, Felsenkeller. ?oggesordnung: Rechenschaftsbericht, Bericht des Kassierers, Vorstandswahl. M7 Der Vorstand. Bcrfteigerung. Dienstag den 31. März 1.1, Nachmittags 3 Uhr. versteigere ich im »Adler* (Marktplatz 20) dahier gegen Baarzahlnng r 2 Pferde, 1 vollständiges Bett, eine Waschkommode, 2 Sophas, 2 Corn- moden, 2 Taschenuhren und vieles Andere- 3039 Born, Gerichtsvollzieher ÄL MchlhM. Freibank. [2900 Heute und Moutag: Rindfleisch, nicht ladenrein, pr. Pfd. äiiPfg. Ochsenfleisch nicht ladenrein, per Pfd. 54 Psg. 8chweinefleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 42 Pfg. Auf Ostern empfehle prima Weist- und Roth- weine, ferner Bowleu-Sect und alle Sorten Südweiue. 3076 Wilhelm Mayer, Neustadt 1. HG. Wallenfels Markt 21. Telephon 46. empfehlen Schweizerkäse per Pfd. Mk. 0.78 la. Edamerkäse „ „ „ 1.00 „ Liwburgerkäse „ „ 0.40 „ Rakmkäse „ „ „ 0.75 „ Tilsiterkäse „ „ „ 0.70 Ha. „ „ „ „ 0.90 la. Süßrahm- 30?8 Tafelbutter „ ,, „ 1.10 Zustus Benner Schuhwaaren - Lager Marktstraste 34. Reichhaltige Auswahl in allen Sorten Schuhen und Stiefeln für Damen, Herren und Kinder zu billigsten Preisen- EonsirmandkN'Ltiefet in bester LualitLt ,u äußerst billigen Preise«. 3045 Medicinal-Champagner herb sowie auch süßen empfiehlt 3070 F. Schott. Bahnhofstraße 23. Ecke Löwengasse. Matzen wieder eingetroffen. 3043 J, HB. Schulhof. Saat-Kartoffeln, Frührosa, Magnam bonmn, Schneeflocken, abzugeben bei 3050 C. Roth II., Wallthorstr. 5. Tausch-Häuser,FrauKfurta.M. Ich vertausche nwin Gesch.-Hauö mit 5200 X Reinübersch., oder mit Herrsch.»-««-m Szimmerig.Wohn. gegen e Villa Derrainb, Gut ryabrik ob. Bergwerk. Anträge u. Th. W. an Haasenstein & Vogler, tt.»«., Arankfnrt am Main.________3036 Verlag von Emil Roth in Gießen. Die Macht der Uäpste über Fürsten, Länder, Völker und Individuen nach den Lehren und Handlungen feit Gregor vn. zur Würdigung ihrer Unfehlbarkeit beleuchtet von Friedrich von Schulte. Dritte umgearbeitete Auflage- 8 Bogen, gr. 8°. Preis X 2.—. Aus Grund der authentischen Quellen wird durchweg unter wörtlicher Heber: setzung der päpstlichen Bullen u s. w gezeigt, daß die Päpste sich lehramtlich und durch ihre RegterungSacte eine absolute Macht über die Welt beilegen. Die von ultramontaner Seite gemachten Beschönigungen-, alle möglichen Einwürfe werden widerlegt, es wird der Beweis geliefert, daß die dargestellten Sätze von den hervorragendsten Bischöfen auf dem Vatikanischen Conztl als Glaube für den Fall der Definition der Unfehlbarkeit erklärt wurden, und daß sie von den correc- tisten Römischen, insbesondere denJesuiten als die wahren katholischen hingestellt werden. So bietet die Schrfft das beste Mittel, die Tendenz des Ultramontantsmus und seine Gefährlichkeit für die Gesellschaft zu erkennen. Was fett 1870 von den Regierungen gescheben ist. um den Ultras montanismus zu bekämpfen, wie sie oü- mählig zurückaewichen sind, wird zum Schluffe Übersichtlich dargestrlll. 387 2 sehr gut erhaltene Fahrräder (Ä(ffenreif) sind billig abzugeben. g Von wem? sagt die Exped. d- Bl. L Zweirad zu verkaufen Ein noch wenig gebrauchtes Pueumatic-Rad 1895er Modell. 3044_____________Löwengaste 28. 3061) Ein gut erhaltenes Billard mit Zubehör ist zu verkaufen. 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Marktplatz 17 »«sucht. 3073 2929 3028 ehrlichen Leser besonders aufmerksam machen. Ärtaction: L. Scheyda. — Drud und vrrlag brr Brühl schrn Umorrsilail-Buch- und 106.20 99 65 10416 104.10 105.00 K70 10830 27(0 96/5 20 »rant«»et dngl. Sooereiguß D»UarS t» Soll, BVi°/i Derttlche Reichs»»!. SV- Preiitz. doofolt 8V.°/. «r. 43/g 6t«bt <»/. , 41 /»•/• Oesterr. 6iIb«rroeU 4«/, llng. Solb-Rent/ 8°/o Porlugies« 6»/. Mericauer Louis Hreff & Go Suchhglldlüllg, AdthorKraKe 17. Darmstadt v. 1891. e»rml anf. b. 1901 Strohccker-Gastsplkl nochmals verschoben werden. Der heutigen Nummer des Giesteuer Anzeigers lugr ein Prospect der I. Rieker'schen Verlagsbuchhandlung, bdr „Die Cisterzieuserabtei Arnsburg" bei, worauf wir unsere ver Brief 2X44 4 20 Allen Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Mittheilung, daß heute Morgen i/i9 Uhr unser heißgeliebte» 3(34] Da» durch Rauda« de» Herrn »«gen Wallenfei» frei- werdende rogts im erste» Stoch, 5 Itmmer Badezimmer mit allem ZubehSr, ist per 1. Juli zu ver- mtethen. Adolf Bieler, Westantage 44. Nein wollene Buxkin-Herren-Anzüge zu Mk. 18.— Scheide Nkuhkitkll in ntutötn Knnben-Anchgen find wicbrr in rridfljaltigrr Annwnhi fingdraffen. Weserstrasse 8. 1161] Mittlere Etage mit Balcon, 5-6 Zimmer, per sofort oder auch später zu oermtethen. Marvurgerstratze 88. Existenz. § Wir suchen für den KrelS (Sietzen einen tüchtigen Beamten, der mit der Anstellung von Agenten und Vermittlung von Lebens», Aussteuer- und Militärdienst-Ver, sicherungen bewandert ist, gegen Gehalt und eventuell Reisekosten. Beamte, Lehrer, Kaufleute rc. werden bevorzugt. Stellung an, genehm und dauernd- Offerten unter J. T. an die Exped d. Bl. Ar nvissige chaik'sche Aeuerwekr. Mvlltag, ben 30. März IS»«, »benbd S>/i Uhr General -V ersanimlung Vermischte Anzeigen. Theater. Des Palmsonntags Nene Gasglühlicht-Actiengesellschaft Berlin General-Vertreter für Giesten und Umgegend: 8.9 Rudolph Bödiger in Giessen. Gelegenheit skauf. Eine Parthie zurükkgesetzter VutkskinS, sowie Rester für Kaabenauzüge passend, empfehlen weit nuter Giukausspreis Bubi » im Alter von 11 Monaten sanft entschlafen ist. In tiefer Trauer: Familie Abermann. Gießen, 28. März 1896. 3072 303dl Eine Ha»bmonat»'3ettschrift sucht ständige Annoncensammler Pet daher Provision des. in Unioers» Städten. Meldungen mit Angabe deS Standes rc. unter 1>. 1943 an Rud. «oste, Leipzig, erbeten. Locomotiv-Beamtenverein Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem gestern erfolgten Ableben des Königlichen Locomotivführers Henn August Henze geziemend in Kenntniß zu setzen. Der Vorstand. Gießen, 28. März 1896. . Die Beerdigung findet Sonntag, den 29. März, Nachmittags 23/t Uhr, von Südanlage 21 aus statt. 3052 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem schweren Verluste unseres lieben Watten, Vaters, Bruders, Schwiegervaters und Großvaters, sowie für die reichen Blumenspenden sagt innigsten Dank Heute Nachmittag 5 Uhr verschied sanft nach langem, schweren Leiden unser innitrstgeliebter Gatte und Vater 3060] Em Schreiaer-azaste gesucht. Äatl etfiÄftcTed)'einer, Wollchoistrahe 69. Gjkßkiln WngckWfi Wir Iheilen unseren Mitgliedern hierdurch mit, daß von Sonntag, den 29. März, Vormittag» ab, da« Boothaus eröffnet ist. Nachmtttagl gesellige Zusammenkunft mit allgemeinem Pickenick, eventuell Jollensahrten. wozu wir auch unsere verehrlichen passiven Mitglieder nebst ihren Damen ergebenst einladen. 3065 Der Vorstand. Ein großer Posten Konfirmanden-Kammgarn-Anzüge *""" Kur- und Wasserheilanstalt Qnhlnce Hnrnpnn Gundelsheim a. N. 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Unters Lberhesten ans Anzeiger" ferne' Vorgänge in bei gm Aenntniß s -vtrd den Begeb gebührende Best Fkigers zu The Lberheffen betrii Anzeiger durch ! »erthen aus bei flichtigung zu Th Ibit Beobachtum iDirthschaft, i in den firtiS fei Irenes gcuil .vfelft ernsteren m Dmerhaltungsstof Lietzener Fa Miger wöchenM Äers ein gewählt bringen, nameti Siebte Beigabe Vir ersucher stbre Bestellung sollen. Neuhinz Eesteüung bis 1. Aslellt, wie roii 3hmnncrn nach a fr ^schlkhunß . *■ 10. abtt •J’ltbro^n - i klceseldsrbrl ttI Bon t aLV' J" ®lllf ter*1 Ul t °°«h drei t *'■ @ir KkÄ 8‘ dttrv $!r 5 s'llh tu, 13 ft* 4 Stretta r8110 tiv,l |?tero^iltri d