iratafef unsere Sterbehause 1961 kirche. Ä. MLrz Wtz'Ä bull 8 Ute 96. lr d>- HWK(le, i« ü w in*« “ Kinder- auersden 19]| <6. ——nif Mkr - )it, W“<* *1* Will-" Bot«. I* e «Olk* 41 f'“ Bälle'. „S lehliersei «mt U 2,-, Sltrobtte; n6 Lholier Molph 1 unö Tix>-1« ®l1 Md- 2,-, Mwi Jägerblut___ el Schütz, amslag: Ach achte« md **' alo-.I«" chcrl.iSr-«-"' Mr. 5( Zweites Blatt. Samstag den 29 Februar 1896 Gießener Anzeiger Keneral-Mnzeiger. Amts- und 2ln.,cigeblatt für den Ureis Gieren. Die Gießener 7>«ikie«ötLll-r irrten dem Anzeiger «jchmtlich dreimal beigelegt. Der -Reiter Auzeiger «clcheiot täglich, du Ausnahme deS Montags. Lierteljährlgor , »0«Keme*bFret»i 2 Marl 20 Pfg. mÄ Bringerlohn. Durch die Poft bezog« 2 Mark 50 Pfg. Rtbaction, Expedition und Druckerei: Kchutstraße Ar.7. Fernsprecher 51. w £ I Hratisöeitage: Oießener Jamitienötätter. — 1..... rmt* Alle Annoncen-Bureaux deS In» und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Dienstag den 10. März d. I., Nachmittags 3 Uhr, wird auf LonhS Felsenkeller zu Gießen eine General-Versammlung -es landwirthschaftl. Bezirksvereins z« Gießen gehalten "werden. Au dieser Versammlung werden alle Mitglieder deS KneiuS und der landwirthschaftlichen Localvereine, sowie alle Fnande der Landwirthschast hierdurch freundlichst eingeladen. ^Dte Herren Bürgermeister werden ergebenst ersucht, en in ihren Gemeinden wohnenden Mitgliedern des Vereins io« dieser Einladung Kenntntß zu geben und auf recht zahl- rtHta Besuch der Versammlung hinzuwirken. , Tagesordnung: 1) Die Einführung von Heerdbüchern. •Referent: Herr GutSb'sitzer Schleuke auf der Hardt. «Korreferent: Herr Generalfecretär De. Rodewald in Offenbach. 2) Die Gründung einer SchlachtvtehverficheruugSgesellschaft zu Gießen. Referent: Herr Thierarzt Liebe zu Gießen. 3) Ankauf von Saatfrucht und Saatkartoffeln durch Vermittlung des landwirthschaftl. Bezirk-Vereins in diesem -Frühjahr. 4) Mittheilung der Resultate der auf den Versuchsstationen im Jahre 1895 angebauteu neuen Kartoffelsorten. 5) Beschlußfassung über die Stiftung von Ehrenpreisen 1lr die GeflügelauSstellungen zu Mainz, Offenbach und Friedberg. Gießen, den 10. Februar 1896. Dtt Direktor des landwirthschaftlichen BezirkSvereiuS Gießen. C a r l I o st. MW» ' f Sich, 26. Februar. Die im hiesigen Walde aufge- stwdene Leiche ist als diejenige einer Frau aus Sellnrod bei lUrickstetn gebürtig festgestellt worden. Dieselbe suchte tttrvfallS in kalter Winternacht Schutz unter einem Wellen- rsavs:n und erfror daselbst. Die Leiche wurde in die Anatomie 'ach Gießen verbracht. t Sich, 26. Februar. Im Laufe dieses Sommers Habet in unserer Stadt das Vereinsfest des Lahnthalsänger- kMieS statt. Zur Bestreitung der diesbezüglichen Kosten Feuilleton. Redsclrursleiden. Humoreske von M. Anderffen. (Schluß.) Der Gaucho a^er sucht den trocknen Wilson auf, der f t E Weib immer im Stillen gehaßt hat. Er sagt alles, ii lt er weiß, und macht Lilian über die Maßen schlecht, isiiletzt räth er ihm, ihr baß Kind zu nehmen, weil er sie t lelnrc^ am härtesten treffen würde. Der Danke ist damit riütrftanben und klammert sich mit seiner ganzen Zähigkeit ambtcfe Idee. Lilian springt derweilen im Hotel ebenfalls zßI Fenster hinaus und stürzt immer abwechselnd vom “Wunen zum Glühenden und fleht und winselt Stein und W." „Wußte sie denn die Adressen? Hat wohl im Adreß- biet: nachgesehen und dann die Pferdebahn benutzt?" fragte tsHinet. „Oder Nachtdroschke — was weiß ich. — Himmel c mi Hölle ruft sie an. ES find schweißtreibende Sceneu. 5 k Seberne bleibt eben zähe wie ein Riemen unb will am v Men Tage s^ine Tochter reclamiren. Der Glüheube ^in= eiqttt schlägt ihr vor, mit ihm an die Ufer beS Uruguay gteheu. Die kleine Nelly will er mitnehmen unb später aibiptiren. Lilian will bavon nichts wissen. Sie kehrt ins zurück und winselt vor Harrys verriegelter Thür. SbitDiilen sitzt der trockene Wilson in seiner Villa im 41 weit." ^8in halbes Dutzend Ochsenfrösche um ihn herum —" „©ein Geschick ereilt ihn. Eben hat er sich noch im Hlmzeiwß seiner am nächsten Tage zu nehmenden Rache gieittbet, als er sich an die heiße Stirne greift und zähne- TitWennb murmelt: „Hah! Wie wird mir? Ich kriege s.-«im baß gelbe Fieber." hat der hiesige Stadtrath einen Beitrag von 400 Mark be» willigt. §§ RiederMooS, 25. Februar. Gestern Abend gegen 7 Uhr wurden die Bewohner unseres Orts durch Feuerläuten erschreckt. Eß war ein Schornsteinbrand im Schulhause auß« gebrochen, der alsbald gelöscht werden konnte, so daß nur eine Anzahl Ziegel und Sparren am Dache beschädigt wurden. n. Nieder Mockstadt, 27. Februar. Wie überall in hie« figer Gegend, erfuhr auch sämmtltcheß Brennholz im hie- fiegen ausgedehnten Markwald bei den letzten Versteigerungen eine erhebliche Steigerung. 2 Raummeter Buchenscheit galten 18—19 Mk., 2 Raummeter Buchenprügel biß 16 Mk., 1 Raummeter Buchenreistg 70 biß 85 Pfg. — Durch den Bau der neuen Verbindungßstrahe zwischen dem Nidda- und Nldderthal, die von hier außgeht und im Unterbau bereit« fertig gestellt ist, kommt viel Verdienst in unseren Ort. Die Steinlieserung zum Oberbau ist zum größten Theil hiesigen Einwohnern übertragen, welche ganz nahe an dem höchsten Punkt der Straße in Aeckern Steinbrüche angelegt haben, die ein vorzügliches Bau- und Deckmaterial abgeben. — Unwillen hat hier und in der Gegend die Beerdigung deS kürzlich beim Steinfahren verunglückten Knechts von Ober- Florstadt erregt. Man hat ihn nämlich nicht in der Reihe, sondern neben an der Mauer begraben. AnS Oberheffen, 22. Februar. Daß der Glaube an Hexen trotz aller Aufklärung immer noch seine Blüthen treibt, beweist folgender dieser Tage in einer Gemeinde Oberheffenö vorgekommener Fall. Ein in ganz guten 33er - hälm'ssen lebenbeß Ehepaar besitzt ein etwa fünfjähriges Knäbletu, das, etwas schwächlich gebaut, von jeher ein richtiges Sorgenkind war und trotz bester Pflege nicht recht gedeihen will. Nachdem auch ärztliche Bemühungen scheinbar ohne Erfolg biteben, gibt eine „kluge" Frau vom Lande, welcher die Eltern den Zustand ihres Kindes geklagt, als Ursache der Krankheit an, das Kind sei behext. Zugleich verräth sie ihnen einen Manu, der die H-xr bannen unb das Kind aus der Gewalt derselben befreien könne. Der Vater begibt sich schleunigst nach dem mehrere Stunden entfernten Wohnorte des Betreffenden. Dieser bestätigt dann die Angabe jener Frau und gibt dem Manne drei Pulver mit der Weisung, dieselben zur bestimmten Stunde unter strenger Beobachtung verschiedener Verhaltungsmaßregeln zu ver- brennen. Diejenige Person, welche beim Verbrennen des letzten Pulvers in das Zimmer trete, sei die Hexe. Zu Hause wird alles pünktlich befolgt, und der Zufall will es, daß gerade, als das letzte Pulver verbrannt wurde, eine im Hause auf Mtethe wohnende bejahrte Wittwe das Zimmer betritt, um, wie dies öfter geschah, ein Plauderstündchen zu Steiner schlägt sich schallend auf die Schenkel unb bäumt sich vor Lachen. „Er kriegt also richtig das gelbe Fieber. ES ist noch zäher wie er selbst. Eß macht kurzen Prozeß mit ihm. Gegen Morgen fühlt er, baß er sterben muß. Da packt ihn die Reue. Er läßt Harry, Lilian und Nelly holen. Große Versöhnungsscene. Nachdem er wilde lächelnd abgestorben ist, große Wiedervereinigung. Die hin- unb hergerissene Lilian ist nun thatsächlich WtlsonS Wittwe. Harry macht sich keine Skrupel mehr. In seliger Rührung kehren alle an Bord beS KlipperschiffeS zurück." „Na — und der Gaucho?" „Der schwimmt wie eine Wasserratte heimlich dem Kltpperschiff nach. Unbemerkt schwingt er sich an einem herabhängenden Tauende an Bord. Er schleicht sich in die Cajüte, wo die erklärlicherweise sehr angegriffene Lilian den Schlaf der Erschöpfung schläft. Harry hat an Bord zu thun. LtlianS schneeiger Marmorarm hängt über die Bett- kante. Der Gaucho ficht die bläuliche Pulsader zucken. Er starrt nur auf den einen Punkt. Alle seine wilden Jnstinete erwachen. Er beugt fich nieder, beißt mit den scharfen Zähnen vorstchtig in die Ader unb beginnt gierig daS hervor- quellende Blut zu saugen. — WaS weinst Du 'dazu?" „Ich meine: Wofür ist er denn ein Vampyr?" • „Sie schläft dabei ruhig weiter. An Deck spielt Harry ganz vergnügt mit der kleinen Nelly. Da kommt der Gaucho plötzlich heraufgerast —" „Klatschenaß — das Maul voller Blut —" „Selbstverständlich. „Unglückseliger!" schreit er, „drunten in der Cajüte liegt Dein Weib —" „AuSgesogen wie eine Drange —" „Ehe der biedere Harry noch begreifen kann, waS eigentlich los ist, stürzt fich der Gauch» mit der Erklärung, halten. Nun herrschte^ kein Zweifel wehr über die Person der bösen Hexe, und man kann fich den Empfang denken, welchen man der ahnungslosen Frau bereitete, der auch sofort die Wohnung gekündigt wurde. Darmst. Ztg. D. Darmstadt, 24. Februar. Die Zweite Kammer der Landstände deS GroßherzogthumS Hessen hat in ihrer Sitzung vom 21. Februar d. I. den Betrag von 140000 Mark für einen Erweiterungsbau des im Januar 1895 eröffneten neuert Elektrotechnischen Instituts der Großh. Technischen Hochschule zu Darmstadt einstimmig bewilligt. Nach der für den October d. I. in AuSficht genommenen Vollendung deS Neubaues ermöglichen die vorhandenen Räumlichkeiten und Einrichtungen ein gleichzeitiges Arbeiten von 120 bis 130 Stndlrenden im Elektrotechnischen Laboratorium. D. Darmstadt, 24. Februar. Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin, sowie Seine Großherzogltche Hoheit Prinz Wilhelm wohnten Mittwoch den 19. Februar, Nachmittags 5 bis 6 Uhr, einem in dem phhfikalischen Institut der Großherzoglichen Technischen Hochschule zu Darmstadt von Herrn Professor Dr. Schering gehaltenen Vortrage mit Demonstrationen über die Röntgen'schen Strahlen bei. Außerdem waren die Herren Staatsminister Dr. Finger Excellenz, Generallieutenant v. Gdßler, Excellenz, der Königl. Großbritannische Geschäftsträger, der Kaiserl. Russische und der Königl. Preußische Gesandte mit ihren Damen erschienen. Auch die Hofstaaten Ihrer Königlichen Hoheiten des Großherzogß und der Großherzogin nebst ihren Damen wohnten dem interessanten Bor- träge bei. Die Demonstrationen gelangen in vorzüglicher Weise. Ernste Hals- und Brustleiden find die Folgen bei Vernachlässigung jedes H«ste«S, denn je stärker derselbe auftrttt, je mehr erschüttert und «ttaqutrt er die AlhmungS-- oroane. Wer den Husten energisch beben will, bedient fich btt Fays ächten Sodener Mineral - Pastille«. Diese sind attß den Heilsatzen der hochrenommtrten Kui quellen Sodens bereitet unb eg muß wohl einleuchten, daß wo gleiche Bestandlbeiil» auch gleiche Wirkung ist. Deswegen werden FayS ächte Sodener Mineral - Pastille« als das rationellste und btft bewährteste Mittel gegen Husten rc. rc. ärztlich empfohlen und verordnet Erstere sind in allen Apoihek.n, D>oguen- und Minerat- wafserhandlungen L 85 Pfg. die Schächte! erhältlich. 397 ÄA $ÄVC.Ä.UHN&C9ä Ak X JExtraciZaSESTCa daß nur das Weltmeer seine Gluthen zu löschen im Stande sei, über Bord." „DaS muß aber gezischt haben!" „Harry fiadet sein sterbendes, ganz entbluteteß Weib vor. Eine schnelle Transfusion — eß ist auf einmal ctn Arzt an Bord — zu welcher der biedere Gatte natürlich den Stoff hergibt, reitet sie. Sie leben von da an in ununterbrochenem Glücke." „Und klippern immer so sachte weiter?" „Waß sagst Du nun, Steiner?" „Ich sage, daß ich mich gottvoll amüstrt habe, gelachr, wie seit langer Zeit nicht. Dafür bin ich dem Fräulein Lohgerber aus Birnbaum von Herzen dankbar." „Was nützt mir baß?" „Höre. — Eine Idee! — Du schreibst an Fräulein Lohgerber, daß ihr hochinteressanter Roman so drawatifch gehalten sei, daß er nothwendig als Bühnenwerk umgearbeitet werden wüßte. Und zwar sei er recht geeignet als Libretto für eine weltbewegende Oper. Aber nur sie allein, die geniale Autorin, sei im Stande, den Text zu schreiben. Damit sendest Du ihr baß Manuskript zurück. Sie muß fich bann damit an die betreffenden Bühne« wenden. ES ist keineswegs außgefchlossen, daß noch etae große Preisausschreibung für die passendste Musik zu diese«: Texte veranstaltet werde. Als moderneß Opern Libretto hat die Geschichte meiner Meinung nach viel Chance«. Dasselbe machst Du mit der ernstbastesten Miene von der Welt Deiner Schwiegermutter plausibel. So vergehen die sechs Wochen ihres Aufenthalts in Deinem Hause in friedlicher Welfe." „Du kannst reckt haben, Steiner, ich werd ß so mach ec. Zeit gewonnen, alles gewonnen. Aber komm jetzt ins Spatenbräu. Ich muß mir die Kehle anfenchten." Bekanntmachung. Das Grundstück, Gemarkung Gießen, Flur XXVI Nr. 78 — circa 600 qm, Garten in der Nähe der Actienbrauerei am Leihgesternerweg, soll Mittwoch den 4. März ds. Zs., Nachmittags L«/- Uhr, auf dem Büreau Gr. Ortsgerichts dahier durch das Letztere meistbietend Versteigert werden. Gießen, den 21. Februar 1896. Die Armen Deputation der Stadt Gießen. 1747 Srffentliche Aufforderung. Forderungen an den unter der Nechtswohlthat des Inventars an- getretenen Nachlaß des Schreinermeisters Wilhelm Schomber von Wieseck sind bis längstens 8. März I. I. bei unterzeichnetem Gerichte anzumelden, widrigenfalls sie bei Reaulirung des Nachlasses nicht berücksichtigt werden. Gießen, den 27. Februar 1896. Großh. Amtsgericht Gießen. _____________Dornseiff.________1941 Ssmslsg den 28. Msr?, Nachmittags 2 Ubr, toll auf dem Kiesigen OrtSgericht die dem Adolf Bogt in Gießen gehSrige Hofraithe: ^lur 1 Nr 783 — 381 qm in der Sonn öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 14. Februar 1896. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A-: Bogt. 1490 Submission. Für die Gr. chirurgische und ophthal- mologische Universitäts-Klinik sollen für das Rechnungsjahr 1896/97 auf dem Wege der Submission vergeben werden. 1. Die Lieferung von: Backwaaren, Fleischwaaren, Specereiwaaren, Milch, Butter und Eier, Bier, Eis, Schreibmaterialien, Bürstenwaaren, Porzellan^ und Glaswaaren. 2. Das Reinigen der Oefen und Heerde. 3. Das Reinigen der Senkgruben u. das Fortschaffen des Kehrichts. 4. Die Abgabe von Knochen und Gespül. 5. Die Abgabe von leeren Flaschen. 6. Die Unterhaltung des Gartens. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen, Nachmittags von 3—5 Lhr, aufdem Verwaltungsbüreau offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum 5. März d. I., Vormittags 11 Uhr, auf dem erwähnten Büreau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 14. März d. I. Gießen, 23. Februar 1896. Großh. VerwaltungS - Direction der chirurg. und ophthalm. Univ.-Klinik. Bose. Vosfius. isog Auhhoh-Verstkigklullg im SkMlindenmld Volpertshausen Donnerstag den 5. k. Mts., Beginn Vormittags 9 Uhr im Di- strict 5a an der Rheinfelserstraße: Weichen: 1 Stamm 1.Kl. —2,61 fm, 17 Stämme 2. Kl. — 26 fm, 108 Stämme 3. Kl. = 67 fm, 33 Stämme 4. Kl. — 8 fm und 35 rm Nutzholz. Nadel: 128 Stämme 3. u. 4. Kl., 84 Stangen 1. u. 2. Kl. und 30 rm Nutzholz. Groß Rechtenbach, 21. Febr. 1896. 1874 Das Bürgermeister-Amt. Bekanntmachung Zur Vergebung der für das Jahr 1896/97 zur Unterhaltung der Gleise erforderlichen 1180 obn Etetnschlag ist öffentlicher Termin auf Dienstag den MLrz 1896, VormtttaaS 11 Uhr, in dem Amtszimmer der Dienststelle am beraumt Porto- und brstellgeldfreie Angebote sind unter Beifügung von Stetn- »roven bis dahin an die unterzeichnete Dienststelle etnzufenden, woselbst auch die Rief-rungSbrdtngungen in den Dtenft- stundrn ringesehen und Angebotssormulare -nm Preise von 60 H gekauft werden können. Zuschlagsfrtst drei Wochen. 1918 Marburg, den 25. Februar 1896. Maigl. Eifenbahn-Bettieb« Jnsoectisn. Holz-Versteigerung. Dienstag, den 3. März, Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in den Waldungen der Gemeinde Albach, Districte Roderde und Stangenheege, nachstehende Holz- sortimente versteigert werden: 118 Nadelstämme von 14—32 cm mittl. Durchmesser, 8—16 m Länge, 40 fm Inhalt, 105 Nadel Derbstangen von 8—13 cm Durchmesser, 8—16 m Länge, 12,52 fm Inhalt, 50 Nadel. Reisstangen, enthaltend 0,62 fm, 30 rm Buchen-Scheit, 200 rm Buchen-Knüppel, 2800 Buchen-Wellen, 50 rm Buchen Stock, 2 rm Eichen Scheit, 6 rm Elchen-Knüppel, 10 rm E'.chen-Stock, 400 Eichen-Wellen, 10 rm Nadel Knüppel, 20 rm Nadel-Stock, 1000 Nadel-Wellen. Die Zusammenkunft ist zur be- stimmten Stunde im District Roderde auf der Kreisstraße Albach-Oppenrod und zwar kommt zuerst das Bauholz und dann gegen 10 Uhr das Brennholz in diesem District zur Ver steigerung. Albach, den 25. Februar 1896. Großh. Bürgermeisterei Albach. __________Balser.______1910 Holzversteigerung. Samstag de» 29. Februar l. I. , Vormittags 9 Uhr, kommt im Climbacher Gemeindewald folgendes Holz zur Versteigerung: 50 Eichenstämme, zus. 15,6 fm, 67 Nadelstämme, „ 32 „ 5 Aspenstämme, „ 3,20 ,, 51 Naoelderbstangen, „ 3,5 „ 40 Reisstangen, „ 1,6 „ 8 rm Buchen- u. Eichen-Scheit, 36 „ Birken- u. Eichen-Knüppel, 46 „ Nadel-Knüppel, 2300 Birken-, Eichen- und Nadel- Wellen, 22 rm Birken- und Eichen Stöcke. Bemerkt wird, daß sich das Eichen- Stammholz besonders zu Wagnerholz eignet. Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde im District Thal. Das Eichen-Stamm- und Brenn- Holz kommt im District Langebruch von Mittags 12 Uhr an zur Versteigerung. Climbach, am 26. Februar 1896. Großh. Bürgermeisterei Climbach. Stein. 1912 Holzverkauf. Donnerstag den 5. März d. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen in dem Fronhausener Gemeindewald: 53 Eichenstämme mit 33,06 fm, von 3—10 m Länge und 15 bis 51 cm Durchm., 108 Nadelstämme (Fichten) mit 22,33 fm, von 8—17 rn Länge und 10—21 cm Durchm. unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen versteigert werden. Der Anfang beginnt im Dtstrict Lichteeiche. Fronhaufen, den 26. Febr. 1896. Der Waldvorstand: _______H. Gerhardt. 1931 Jagdverpachtung. Dienstag, 3. März l. I, Vormittags 11 Uhr, soll im Nathhause dahier die der Gemeinde zustehende Jagd, bestehend in circa 850 Hectar Feld und Wald, auf weitere sechs Jahre verpachtet werden. Langd, den 10. Februar 1896. Großh. Bürgermeisterei Langd. Routhaler. 1358 Holzversteigerung em Dten-ta- de« 3. «Lrz er., von Bormittafts lu Uhr ab, bei Wirth La«r zu Wißmar. 17 Etchenstäwm- — 13 F^im, 15 Sichenstangerr — 1,5 Fstm, 16 Rmtr. Eichen-, 10 Rmtr. Buchen- und 4 Rmtr. Nadel - Nutz olz (Schreiner-, W'ftner, und Küferbolz), 36 Nade Holz- Stämme u. -Stang-n — 7 Fstm. (Gruden- u Baubolz), 29 Rmtr. E'chen-, 878 Rmtr. Buchen-Lcheit- u. Knüppelh. 264 Rmtr Stöcke uvd 1579 Rmtr. Reifer. Das Holz liegt in den Distr cien Kattenbach und Kennelsheck, Gemetndewald Wißmar. Krofdorf, den 27. Februar 189» 1943 Da» viirGermetster- «mt. Holzversteigerung im Lützellinder Markwald. Freitag, den 6. März, werden in den Abteilungen Neuwaid, Strauch und Sandhügel versteigert: 25 Nadelstämme — 5,72 fm; 316 Fichten-Derbstangen — 17,24 fm; 550 Fichten - Reisstangen — 9,61 fm ; 59 m Nadel. Knüpp l, 26 rm Nadel-Stöcke, 2500 Nadel- Wellen u. 1000 Weichholz-Wellen. Zusammenkunft Morgens 9*/2 Uhr auf der Frankfurterstraße an Ab« theilung Neuwald. Gr.-Rechtenbach, 26. Febr. 1896. Das Bürgermeister-Amt. 1944 Nuhhüh-Derstkigerllng im Gemeindewald Reiskirchen, Kr. Wetzlar, Samstag den 7. März d. I., Beginn Vormittags 9 Uhr, auf der Straße von Weidenhausen nach Wetzlar, District „Nassestrauch 6d": Eichen: 1 Stamm 1. Kl. — 3,62 fm, 5 Stämme 2. Kl. = 8,84 fm, 65 Stämme 3. Kl. — 30 fm, 148 Stämme 4. Kl. — 28 fm, 5 Stangen 1. Kl. und 14 rm Nutzholz. Nadel: 234 Stämme 3. u. 4. Kl. — 50 fm, 145 Stangen 1. bis 3. Kl. Gr.-Rechtenbach, 25. Februar 1896. 1932 Das Bürgermeister-Amt. Bekanntmachung. Die am 21. d. MIS., Nachmittags um 1 Ubr, an dem Rtegelpfad zu Gießen abgehaltene Versteigerung ausrangirter Bahnschwellen und alteS Holz ift genehmigt. Gießen, den 27. Februar 1896. 1945 Grobherzogliche Bahnmeisterei VII Ohr. Weber, Giessen, Neuenweg. Brandmalerei aller Art. Möbeltransport unt>, Schreinerei. einen Wäsche Betten S pecialitat . Braut - .Ausstattungen -Anerkannt gute Qualitäten,Grösste Auswahl Billigste Preise, FritzMowack Wäsche Fabrik. Liessen Warnung vor Täuschung! Betreffend Approbirtes Kaffe - Surrogat ______ sabricirt von Werner Breuer in Öln n. Rhkiii In jüngster Zeit sind wieder mehrere Falle festgestellt worden, in welche verkucht wurde, anstatt deS von mir in den Hendel gebrachten »Slpprobtrte« Taffe - Surrogates* andere minderwerthige Surrogate in gleicher oder ibnlidjrr auf Täuschung berechneter Verpackung den Käufern meines Fabricates unter»- schieben. Ja Folge dessen mache ich Folgendes bekannt: Mein „Approbirtes Caffe - Surrogat wird seit Beginn meiner Fabrikation, also seit 1800, in viereckigen, säulenförmigen Packetche-t mit blauer Papierumhüllung und darauf gedrucktem unten näher beschru- benem Etikett in den Handel gebracht. Diese Art von Verpackung ir Aufmachung meiner Waare gilt von altersher in betheiligten Verkehr;, kreisen als das characteriftische Kennzeichen meiner Fabrication. Sn genießt daher den Schutz des § 15 des Gesetzes vom 12. Mai 1894 Zum besonderen Schutz vor Nachahmungen habe ich mir nun diesen Etikettenausdruck auch noch als Waarenzeicken sab N™. 2931 und 736' beim Kaiserlichen Patentamt eintragen lassen. Derselbe hat nachstehend: äußere Form : ———----—B Approbirtes Caffe-Snrrogat ' sabricirt von Werner Breuer in Köln 1 am Rheingassen-Thor Rro. 1141 (1). K-----—— NcichSgesetzlich geschützt. Ich bitte daher die verehrlichen Consumenten meines Fabrieatn beim Einkaus desselben stets auf vorgedachtes Kennzeichen zu atitei. Zugleich warne ich vor allen Täuschungsversuchen des Publikum« na* drücklichst, indem ich die zu meiner Kenntniß gelangenden Falle unnad sichtlich verfolgen werde. Cöln a. Rh., im Februar 1896. Am Rhetngaffmthor 1141 (1.) Werner Breuer, Caffe-Surrogat-Fabrik. --------Hegründet 1800. n--t------. ur Die natürlichen bewährt und unübertroffen bet allen Nieren», Blasen» und Steinleiden, sehr wirksam bei Magen- und Darueeatarrtzn» bet Störungen der Blntmischnng als Blutarmuth, Bleichsucht u. f. w. Wasser, käuflich in den Mineralwasferhandlua-ei' u. Apotheken, versendet in stets frischer Füllung die Unterze'chnete Versand in 1895 üver 8b',000 Flaschen. Das im Handel vor kommende angebl. Wiidunger Latz ist ein zum Theil unlöSticheS, nahezu werthloseS künfil Fabrikat. AuS hiesigen Ouelkn werden feine Salze bereitet. Schriften gratis u. frei. DieJaspeetionder Wtlvunger Mineralquellen Actien Gesellschest Wildunger Mineralwässer LA- überall' zu haben C.H. Knorr tieilbronn6/lf. K x f Z>esVes unc/ Az/Z/gs/es KmdernähprmHel nur in,/zt oder’/* KiloOrigmal Packela llü tHdactisn: H. 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