Nr. 281 Der chtetzeuer Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme dr- MontagS. Die Gießener A-amitienStäller werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Erstes Blatt. Samstag den 28. November ISO« Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. Vierteljähriger Äbollucmeutsprcis t 2 Mark 20 Pfg. ruck Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Psg. Redaktion, E^-peditio» und Druckerei: -chukstratze Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigedlatt füv den Gleszen. Hratisöeitage: Hießener Kamitienbtätter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Corrn. 10 Uhr. Alle Anaoucen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Lheil. Auszug aus der von Großh. Ober.Recpnun^skammer abgeschlossenen Rechnung der Kretskasse des K eise- Gießen für 1894/95. Rubi 1k. Einnahme. 1. Beiträge der Gemeinden und Gemarkungen 162 666.— 8. Gebühren für Dublikate von Mliitärpapieren 21.60 4. Strafen 4 708.— 6. Kapitalzinsen 58147 7. Erfatzposten 13 234.99 8. Proceßkosten.......... 66.60 9. Bezüge deS KreiS-JngenieurS und der BezirkS'Bauauffeher 4 790.09 10. Beitrag au» der Prodiozialkafle zu den Unterhaltungskosten der Kreikstrahen . . 45 480.09 11. Beiträge zu den Kosten der Erbauung von KreiSstraßen 28 598.21 12. Aus r steht. Vergehe* Reichstag. 183. Plenarsitzung. Donnerstag, den 26. November 1896. Auf der Tagesordnung steht die Interpellation des Abg. Auer «. Gen. (Soc), welche Schritte die Negierung gethan hat, um die Verfügung des russischen Zolldepartcments vom 3. September d. I., betreffend die Zollbehandlung feiner Lederwaaren re. rückgängig zu machen. Staatssecretär v. Bötticher erklärt zu seinem lebhaften Bedauern genölhigt zu fein, mit Rücksicht auf die z. Zt. hier in Berlin schwebenden internationalen Verbannungen über Beschwerden, welche hinsichtlich der Au legung des Handelsvertrages mit Rußland laut geworden find, die Beantwortung der Interpellation ablehnen zu müssen. Bevor nicht diese Verhandlungen zum Abschluß gediehe» find und das Ergebntß der Verhandlungen die Zustimmung der verbündeten Regierungen gesunden hat, erscheint es nicht im Interesse der deutschen WtrthschaitSpolitik, die Sache zum Gegenstand öffentlicher Verhandlungen zu machen. Auch eine etwaige spätere B»ant- woitung zuzusagen, würde ich nur bereit sein, wenn ich einen Termin hierfür angeben könnte. Auch das ist aber nicht der Fall, denn die Behandlungen haben eben et ft begonnen. Ueberdies ist eö auch möglich, daß der Anlaß zu dieser Interpellation infolge der internationalen Verhandlungen ganz fort'Lllt. Ich kann daher nur erklären, daß ich die Beantwortung sans phraee ablehne. Ein Antrag Ulrich (Soc): D.e Interpellation dennoch z»r Besprechung zu stellen, findet nicht die ersorderliche Unterstützung. Wetter steht aus der T-geSordnung die Interpellation Auer u. Gen., betr. die kommunalen Bestrebungen in Sachsen betr. Be- steuerung der Consumoereine. Abg. Bebel (Soc.) begründet, nachdem Staatssecretär v. Bötticher fich zur Beantwortung bereit erklärt hat, die Interpellation. Die communale Besteuerung des Umsatzes der Eonsumvereine sei gesetz- und verfassungswidrig. Gleichwohl würden die Gemeinden von den Amtshauptleulen direkt dazu ausgefordert. Scandalöserwetse lasse man das, watz aus den Consumvereinen geradezu räubertscherweise herausgepreßt werde, den Grundbefitzern zu gute kommen, indem man ihnen die Grundsteuer bis um 25pCt. herabsetze. Belastet würden durch diese Umsatzsteuern in »rftet Lmte die Arbeiter Sachsens mit ihrem ausgedehnten Consumverelnsbetrirb. Diese« Vorgehen der sächsischen Regierung decke sich allerdings mit dem Gesammtverhalten dieser Regierung gegen die Arbeiter: Vernichtung ihres EoalttionSrcchts, Schmälerung ihres Wahlrechts ic. Die soctaldemokrattsche Partei habe sich sür solche Associationen, rote Consumoereine, nie erwärmt, weil sie meine, daß die Arbeite», die ro ßen ihrer Bethetltgung an Consumvereinen an Ausgaben sparen, auch mit niedrigeren Löhnen vorlieb nehmen, aber wenn fich solche Institutionen nun einmal bilden, dürfe ste der Staat nimmermehr schädigen. Staatssecretär v. Bötticher: Der Reichskanzler hat wohl Kenntniß von dem die Communalbesteuerung der Consumoereine empfehlenden Beschluß der löntgl. sächsischen Kammer, aber über die Folgen desselben in Sachsen nicht. Bebel bestreitet den Gemeinden daS Recht, die Genossenschaften zu besteuern. Da bin ich doch anderer Ansicht. Das GenoffenschaftSgesetz verbietet an keiner Stelle eine solche Besteuerung. Die Gewerbeordnung aber gestattet ausdrücklich staatliche und communale Gewerbesteuern. Haben also die von den Interpellanten angefochtenen Stkuern die Natur einer Gewerbesteuer, dann werden alle Juristen darüber einig sein, daß ste durch die Gewerbeordnung gestaltet find. Darüber aber, ob die betreffenden Steuern in Sachsen den Charakter einer Gewerbesteuer haben, und darum allein handelt es sich hier, darüber bitte ich den Präsidenten, dem sächsischen Herrn Kommissar das Wort zu geben. Geh. Rath Fischer schickt voraus, es handle sich hier um eine lediglich einzelstaaNtche Angelegenheit, aus Achtung vor dem hohen Hause gehe er aber materiell auf die Frage ein. Wie niedrig denke man doch von der sächsischen Regierung, wenn man meine, daß dieselbe den Consumvereinen eins auswischen wolle. Bei den Verhandlungen in der sächsischen Kammer habe die Regierung Licht und Schatten durchaus gerecht vertheilt, die Vortheile der Consumoereine durchaus anerkannt und nur die Auswüchse bemängelt. Die sächsische Regierung habe auch in ihrem Erlaß die Gemeinden keineswegs anreizen wollen, die Consumoereine hoch zu besteuern. Thaisächlich handle es fich bei den in Rede stehenden Umsatzsteuern um zulässige Gewerbesteuern. Alle Juristen seien darüber einig. $7 Nr. 6 btt Gewerbeordnung verbiete eine Abgabe aber insoweit, als sie einen einzelnen Gewerbetreibenden herausgreift und ihn durch Zahlung der Abgabe verhindert, sein Gewerbe zu betreiben. Die sächsische Regierung habe Auskunft von den Kreisbauptmannschasten verlangt darüber, ob eS sich in den einzelnen Fällen um solide Consum- ocreine handle ober nicht und nach welchen Grundsätzen die Besteuerungen erfolgten. Und danach würde die Regierung ihre Entschließung treffen und dabei der Reichsgesetzgebung ihr Recht lassen, auch der LanbeSgesehqebnng. Abg. Fuchs (Ctr.) erklärt, seine Freunde seien mit ihm der Ansicht, daß die Umsatzsteuern auf die Consumoereine zulässig seien. Nur dann sei dies nicht der Fall, wenn man der Steuer eine geradezu prohibitive Höhe gebe. Was die Consumoereine an sich anlange, so sei die Zeit wobl vorbei, wo man in dem Consumoereine eo ipee etwas Gemeinnütziges gesehen habe. R-dner kennzeichnet alsdann die Auswüchse des Großkapitals, das U-bergreifen desselben auf den Detailhandel: in Köln das WaarenhauS T etz, in Berlin Wertheim, dem dadurch bedingten Ruin der Concurrenten aus dem Mittelstände. Dieser werde geradezu decimirt. Solle man dieser Entwickelung mit verschränkten Armen zusehen? Dann würden wir allerdings in ben großen Kladberadatfch hineintreiben, auf b-n die Socialdemokratie rechne. Gerade die Besteuerung sei bas Mittel, um btefe Entwicklung zu hemmen. Abg. Stolle (Soc.) bestreitet, daß die sächsische Regierung durch die Verhandlungen der sächsischen Kammer zu ihrem Vorgehe» gegen die Consumoereine veranlaßt worben fei. Bei einzelnen Co»- fumvereinen abfotbire die Steuer 50 pCt. des Ertrages. Sächs. Geb.-Ratb Fischer weist nochmals die Unterftellung zurück, daß die Sächsische Regierung diese Umsatzsteuer angeregt habe und die Arbeiter unterdrücken wolle. Abg. Zimmermann (R f. P.) beleuchtet die Auswüchse deS Eonsumveretnswesens in Sachsen, durch die der M ttelftanb untergraben werde. Die Umsatzsteuer sei zweifellos gesetzlich zulässig und durchaus zweckmäßig. Die socialdemokratische Partei habe sich i» Sachsen im P^rteiinteresse für Gründung von Consumvereinen engagirt. Beamten, und Osfisterswaarenhäuser seien aber so schädlich wie die Consumoereins Auswüchse und Ne großen Pi ivatwaar enhäuser die E-Verführer die Arbeit niedergelegt. 8000 Personen. Sch ff en wird aus 28 gearbeitet. Der König von Italien hat Commandeurkreuz des verliehen. von Au-sührungsbest'mmungen die Zustimmung ertheilt. Marburg. 26. November. Professor Dr. Behring das ftedlern ou-gebrochen. Nancy, 26. November. ®3lfH telegraphische« 6ondponbcm-«enoL Mittag angesetzt worden. Hamburg, 26. November. Heute Aba. Schneider (fri. Dp.) legt entschiedene Verwahrung ein gegen Den von Fuchs empfohlenen Gedanken einer Steuer von pro- htbtttoer höhe. Die Berechtigung d-r Umsatzsteuern in Sachsen sei zweifelhaft. Um eine Gewerbesteuer im Sinne der Gewerbeordnung t 7 handle e« sich jedenfalls nicht. tm Abg. Haußmann (füdd. Dp.) bestritt gleichfalls die Berechtigung der fraglichen Steuern. Nachdem noch Adg. Wurm (Soc.) den Standpunkt der Znter- pellation vertreten, fchlieht die Besprechung. Morgen 1 Ubr Justiznooelle. Schluß 6»/. Uhr. Orden« der italieni'chen Krone Breslau, 26. November. Wie die „Breslauer Morgen« zeitung" meldet, hat sich gestern Abend in Zengocze (Russisch- Polen) ein große- Grubenunglück ereignet. Es wird davon gesprochen, daß 30 Bergleute den Tod gefunden haben. Berlin, 26. November. In der heutigen Sitzung des BundeSratheS wurde die Vorlage betr.ff.nd Aufhebung des Branntweinsteuergrenzbezirkes gegen Luxemburg durch Kenntnißnahme erledigt. Dem Entwurf zur Gewerbeordnung wurde Budapest, 26. November. Gestern wurde hter eine schwache Erderschütterung verspürt. 3 aufnehmen und in Gießen an Zug 1056 nach Coblenz und 215 nach Köln anschl.eßcn- der zweite Zug würde in Gießen an Zug 210 von Köln und in Fulda au den Zug 5- nach Berlin und Leipzig anschlichen. ES ist nicht an«« geschloffen, daß noch eine wettere Zugvermehrung auf den Oberhesstschen Hauptlinien stoffindet- die Königs. Direction scheint der Ausbildung dieieö verkehr- ein besonderes Jntereff^ entgegenzubringen. — Die E'nführuug gleichmäßiger Be- ft'mmungen wie bei der preußischen StaatSbahu (Frei- gepäck bei Rückfahrschetnen rc.) wird schon mit dem 1. April k. I. eintreten. — Sonntags - Fahrkarte», nach Frankfurt sind von den Gießener Vertretern gemeinsam beantragt worden und werden wabrschetolich die Genehmigung König!. Direction erhalten. ES kam wiederholt zur, Anerkennung, in welch' hervorragender Weise die Königin Dtreciion Frankfurt a. M. bemüht ist, den berechtigten Wünschen deS Bezirks«EisenbahnrathS entgegenzukommen, damit zugleich dem fi-calischen Jntereffe zu dienen. •* Unser städtischer Arbeitsnachweis hat bisher recht gute Resultate aufzuwetseu. Mit den Arbeitsämtern in WoimS und Wiesbaden wurden bereits die unerledigten Angebote und Nachfragen ausgetauscht. ES ist zu wünschen, daß Arbeitgeber sowohl wie Arbeitnehmer recht eifrig Gebrauch von dieser Einrichtung machen. ♦♦ Besichtigung des Schlachthauses. Die Stadt Neu- Ysenbur g bei Frankfurt a. M. beabsichtigt, einen Schlachthausbau zu errichten. Um sich auch anderwärts über Ein« r chtungen zu insormiren, besichiigte heute eine Deputation von Neuburger Metzgermeistern und Stadtverordneten unser städtisches Schlachthaus. *♦ Eissport. In der gestern Abend im „Hotel Victoria" abgehaltenen nicht sehr zahlreich besuchten außerordentlichen General-Versammlung deS Gießener EiSveretneS er-- stattete der Vorsitzende zunächst den Jahres- und Kaffen» bericht. Die Mitgliederzahl ist im vergangenen Jahre auf 582 gestiegen. In Anbetracht deS milden Winters konnte nur an 12 Tagen die Eisbahn benutzt werden. Durch die Neuanlage zweier Ueberflurhydranten mit einem Kostenaufwand von Mk. 1237.26 hat eine zeitgemäße und bedeutende Verbrfferung der Eisbahn stattgesunden, allerdings ist die Kaffe hierdurch stark in Anspruch genommen worden, so daß dieselbe pro 1895/96 mit einem Defizit von Mk. 251.95 Psg. abschließt. — Herrn Siadtbaumeister Sch wandt, welcher die Pläne der Hydrantenanlage entworsen hat, wurde für die prompte und praktische Ausführung seitens der Dersamm« luug der besondere Dank ausgesprochen. — In den Vorstand wurden folgende Herren neu, bew. wiedergewählt: Jean Kirch, Vorsitzender; Rechtsanwalt Dr. Fuhr, Stellvertreter- Geh. Hofrath Prof. Dr. LaSpehreS, Laufwart- Prof. Dr. Netto, Stellvertreter- Beigeordneter Wolff, Laufwart- LehramtSaffeffor Dr. Neßling, Stellvertreter- Realpymnasial- llhrerDr. Erb, Geräthewart- Ernst Balser, Stellvertreter- W. Fritsch, Rechner- sowie die Herren Pol'zeiamtwann v. Bechtold, Geheimrath Frhr. v. Gagern, Oderbürger. I meister Gnauth, Hauptmann Goldmann, Frhr. v. Ric ou, Stadtbaumeister Sch wandt, Cultnrirllp'ctor Wtßmann. Ncuanmeldungen können bei Herrn Friseur Gerhardt, L.ndenplatz und nach erfolgter Eröffnung der Eisbahn da- selbst an der Kaffe erfolgen. Der Jahresbeitrag beträgt Mk. 2. •• „Neptun", Wafferleitungs • Schäden« Versicherung-« Gesellschaft in Frankfurt a. M. In den Monaten Januar bis October cr. wurden bei der Gesellschaft 2594 Schäden angemeldet. Bei den Wafferschäden war dir Ursache von 694 Fällen Rohrbrach, in 488 Fällen Offenlaffen der Hähne- bezw. Ueberlaufen der Badewanne, während fich die übrigen I Fälle auf die verschiedenartigsten Defekte der Leitungsanlagen, Verstopfungen der Zu- und Abflüffe rc. vertheilen. Da bekanntlich in den Wmtermonatev die meisten LeitungSschäden Vorkommen, verfehlen wir nicht, die HauSetgenthümer auf die Nothwendigkeit der Versicherung gegen die materiellen Folgen derselben aufmerksam zu machen. Die Prämtensätze find billig und fest, ohne jede Nachschußverbindltchkeit. n. SelterS, 26. November. Bet der gestrigen hier ab- gehaltenen Synode des DecanatS Büdingen wurde an Stelle deS verstorbenen DecanS, Herrn Kirchenrath Dr. Röe, Herr Pfarrer Schuster in Glauberg mit 35 Stimmen, und als Stellvertreter des Decan, Herr Pfarrer Kleeberger n I Ober-Mockstadt mit eben fovielen Stimmen gewählt. Als Abgeordneter für die Lande-lynode wurde, nachdem der I Decan eine etwaige auf ihn fallende Wahl nicht anzunehmen erklärte, Herr Pfarrer Ellenberger in Ortenberg mit 23 Stimmen gewählt. In die Verhandlung des Themas „Ausschmückung der Kirche", für das Herr Pfarrer Büchner hier Referent war, konnte wegen vorgerückter Zett nicht ein« getreten werden. Herr Decan Schuster theilte zum Schluß der Synode noch mit, daß die Anstellung einer DecanatS- fchwester, dank der von den Sparkaffen zu Büdingen und I Ortenberg zur Verfügung gestellten Mitteln, wahrscheinlia schon zu Ostern erfolgen könne, und daß fie ihren Wohnsitz jedenfalls in Glauberg, dem ungefähren Mittelpunkt de« DecanatS nehmen würde. n. Leidhecken, 25. November. Bet der Bürgermeister« wähl, die heute hier ftattfand, erhielt Herr Friedrich Stelz 37 Stimmen. Auf den seitherigen Bürgermeister Weivi entfielen 24, auf einen dritten Laudidaten 10 Stimme». Ersterer ist somit gewählt. a- Romrod, 26. November. Die gestrige Feier deS gc« «einsamen GeburtStageS Ihrer König!. Hoheiten de« Großherzogs und der Großherzogin ist hier btt großer Brtheiligung der Bevölkerung in schönster Weise verlaufen. Wie schon kürzlich witgetheilt, ist diese patriotische Kundgebung von der Stadtvertretung angeregt und beschlösse« worden, und wurde mit Freuden wahrgenowmen, daß die eingeladeneu vereine fich vollzählich eingefundev hatten. J ' den auf eine schöne und sinnige Art mit hessische« BPr zu bekämpfen. London, 26. November. „Daily Graphic" meldet au« Berltn, daß der deutsche Kaiser die Zeichnung einer 3 Fuß hohen Vase beendigt habe, welche bet einem b.i der Feier des 60. Jahrestages der Thronbesteigung der Königin B ctoria zwischen Dover und Helgoland zu veranstaltenden Vicht-Rennen eigenhändig vom Kaiser überreicht werden soll. London, 26. November. Eine den Blättern zugegangene Note bementtit dte Nachricht, daß Jialien eingew.lUgt habe, daß England einen wetteren Vorschuß von der egyp« tischen SchuldentilgungS - Lowwisfion erhalte, welcher zur Fortsetzung des Feldzuges im Sudan dienen soll, des Weiteren wird dementirt, baß England in derselben Angelegenheit Rückfrage bei der österreichischen und deutschen Regierung gehalten hat. Berlin, 27. November. Die focialistische Partei beschloß in ihrer gestern Abend abgehaltenen FroctionSfitzung von ihren Initiativanträgen denjenigen betreffend den Achtstundentag an erste Stelle zu setzen. Zu Rednern wurden Legien und Fischer ernannt. BreSlan, 27. November. Versuchsweise soll hier dem« nächst ein Mädchenghmnasium errichtet werden. Hamburg, 27. November. Am 3. December kommen mit dem Dampfer „Morawia" einige hundert italienische Hafenarbeiter hier an. Die Stauer erklären, fie hätten üverwiegend Arbeitskräfte. Hamburg, 27. November. Die Zahl der Strikenden wird aus 11,000 geschätzt. Gestern Abend fanden drei Versammlungen statt. 3000 Speicherarbeiter werden wahrschein« lich in den Strike eintreten, während die Quaiarbeiter den Strike ablehnen. Tan Man, der Führer der englischen Hasenarbeiter, welcher heute sprechen wollte, wurde gestern Nach« mittag verhaftet und nach England geschafft. Heute wird über den Generalftrike entschieden werden. Bremerhaven, 27. November. Die- hiesigen Hafen« | arbeitet und diejenigen von Nordenham verzichten vorläufig ! auf den Ausstand, da fie 40 pCt. mehr verdienen als die Bremer Arbeiter. Sie wollen aber mit allen Mitteln fremden Zuzug fernhalteu. Straßburg, 27. November. Gestern Abend wurde da« Urtheil in dem Proceß Frank und Genoffen hierselbft wegen Durchstechereien bei Haferlieferungen an das hiesige Proviantamt und wegen Bestechung g-sprochen. ES wurden verurtheilt: wegen Beamtendestechung MoseS Frank (Vater), David Frank (Sohn) und Theodor Kaufmann, alle drei Theilhaber der Firma Frank, ersterer zu zwei Monaten und die beiden Andern zu drei Monaten Ge- fängniß. Von der Anklage des Betruges werden die drei freigesprochen. Der Vorarbeiter Josef FreiSberg wurde von der Anklage der Beihüife zum Betrug sreigespcochen. Der Proviantamts-Oberaufseher Karl Müller wurde ebenfalls von letzterer Anklage sreigesprochen, dagegen wegen Bestechung zu fünf Monaten Gefängniß verultheilt. Zügle ch wurde die Beschlagnahme von 1000 Mk. deS muthmahlichen Be« träges der Bestechungsgelder angeordnet und dem Angeklagten aus die Dauer von drei Jahren die Fähigkeit zum Bekleiden öffentlicher A-mter aberkannt. Rom, 27. November. In N i st e r b i o m t o bei Cortomia entdeckte dte Polizei eine 19 Personen zählende Verbrecherbande, welche in letzter Zeit zahlreiche Morde begangen hatten. Die Polizei fand viele Waffen und bedeutende Geld- summen. Brüffe!, 27. November. Der Herzog von Orleans be» stie tet, die Gründung einer monarchischen internatio« I n al en Union hier begünstigen zu wollen. Brüffel, 27. November. Der Erzbischof von Mechelu, Cardinal GoossenS, ist schwer erkrankt. Pari«, 27. November. Der deutsche Marineattachtz Siepel besichtigte gestern mit Ermächtigung des Ministers in Toulon das neue Panzerschiff „Carnac" und den neuen Kreuzer „Pascal", welche jetzt Probefahrten machten. Petersburg, 27. November. Von zuverlässiger Seite wird verstchert, die Pforte werde Rußland freie Durchfahrt durch die Dardanellen bewilligen. H. Riel, 27. November, Dorrn. 8 Uhr. Prinzessin Heinrich von Preußen ist von einem Prinzen glücklich I entbunden worden. Nähere Nachrichten fehlen noch. Arnstadt, 26. November. Amtlich wird bekannt gemacht: Heute Vormittag gegen 9'/a Uhr ist auf der eingeleifigen Bahnstrecke Plaue—Ilmenau unter dem GeleiS ein alter, verlaffener Bergwerksschacht eingestürzt, wodurch der Güterverkehr auf vorläufig noch unbestimmte Zeit unterbrochen ist. Der Personenverkehr wird durch Umfteigen an der Bruchstelle aufrecht erhalten. Em Unfall ist dabei nicht vorgekommen. Paris, 26. November. Der heute Vormittag abgehaltene Ministerrath hat fich noch nickt mit dem Zuckcrsteuer- ges tzentwurf deS Abg. Graux beschäftigt. Der Ministerrath wird sich erst mit der Vorlage beschäftigen, nachdem die Zollcommisfion den endgiltigen Wortlaut deS Entwurfes fest- gestellt hat. Pr'ätoria, 26. November. Der Volksraad berieth das Gesetz betreffend Beschränkung der Einwanderung und nahm die Bestimmung an, daß kein Ausländer daS Land betreten darf, der nicht im Besitze eines Paffes ist, woraus bervorgeht, daß der Paßinhaber Mittel besitzt oder in der Lage ist, Arbeit zu erlangen. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 26. November. Im preußischen Abgeord- ne t en Hanse wurde heute die Vorlage betreffend die Tilgung von Staatsschulden nach längerer Debatte an eine besondere Commission von 21 Mitgliedern verwiesen. Hierauf begann die erste Lesung der Lehrer-BesoldungSvorlage. An der Debatte hierüber betheiligten sich die Abgeordneten Knoercke (fr. Vp ), Porsch (Ctr.), v. Tschoppe (frricons.), v. Heydebrand (coas.), Noelle (notl.) und v. Kardorf (freicons.). Als Regierungs- Vertreter nahm daS Wort CultuSminifter Dr. Boffe, der die Versicherung gab, stets Alles zu thun, um die Lage der Lehrer möglichst zu befferu. Weiterberathung morgen 12 Uhr. Berlin, 26 November. Zweifellos sind der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge die auf Verstärkung der Garnison der Insel Helgoland bezüglichen G'örterungen auf die Ein- stellung einer Forderung von 200000 Mk. in den Marine- Etat für den Bau einer Kaserne auf Helgoland, einschließlich Grunderwerb, zurückzuführen. Berlin, 26. Noo-mber. In der heutigen Vormittags« Ziehung der Serie 0 der Berliner Gewerbe-AuS- stellungs-Lotterie fiel der Hauptgewinn im Werthe von 25000 Mk. auf Nr. 438 472. Kiel, 26. November. Heute Morgen begab fich der Kaiser an Bord deS Torpedo-ErsatzfchiffcS „Friedrich Karl" ....., auf die äußere Föhrde, wo See-Manöver oorgenommen I _ CO€Ol€S MltO wurden. Die Abreise deS Kaisers von hier ist auf morgen I ©leften, den 27. November. Morgen haben auch I •* OrdenSverleihnng. Seine Königliche Hoheit der Bis jetzt striken Großherzog haben Allergnädigft geruht, am 8. Oct ob er Von etwa 300 im Hafen liegenden dem Schullehrer Johannes Ramvaud zu EckartSborn da« S'lberne Kreuz des Verdienstordens Philippe des Groß Abend gegen 9 Uhr müthigrn zu verleihen. m e . Großherzogliche Handelskammer Gießen. Aus der In Galaz wurden zwei Erdstöße wahrgenommen. I Sitzung des Beznks-EisenbahnrathS Z""kfurta. M.vom Antwerpen, 26. November. Infolge deS Zusammen- I 25. November berichten wir diejenigen Verkehrserleichterungen, stoßes zweier Dampfer auf der Schelde scheiterte der welche die Interessen unserer Provinz berühren und mit dem Dampfer Arnemyden. Mehrere Personen ertranken. nächsten Sommerfahrplan zur Einführung ^langen vrnffel, 26. November. Der Herzog von Orleans werden. Ab G'eßen Mittags 12 Uhr Schnellzug -um empfing gestern zahlreiche Freunde, welche im Laufe be« schluß an den l43 in Fcanksurt a. M. °^6ehenven Gotthard« Tages von Paris hier etngetroffen waren. An einem intimen zug. Nach Eintreffen des GotthardzugeS findet Dchnellzug- Famtlien Diner nahmen 15 Personen Theil. Später empfing Anschluß Nckm. nach Gießen statt. Der bestehende der Herzog den portugiefiichen Gesandten. Der Graf von Schnellzug 71 — ab F anksurt a. M. Vm. 8 findet neue Flandern hat den Herzog zu einem Diner eingeladen. Schnellzugverbindung in Gießen 10«> vach Etzdorf-Siegen. Marseille, 26. November. Der letzten Tonktng Post Ankunst Hagen 2»o Nchm., von da directer Personenzug nach zufolge ist die Cholera, welche biß jetzt nur unter den Nordteich. Geaenzug verläßt Nordteich Vorm. 10/, Uhr, (S.nflm.en°ldt, löffnung der Mahn d°. Der Jahreebeitlag bt- ,Z. Schaden'Berstchermsi' c^n den Monaten Januar MM 2594 ©d|8ben S war Mc Ursache m laßen DRenlafien ierW» , während fich Defccte her Settungfianlag , ia, 1C ttertbtilcn. Da M bl, M« M««M ^ sie Hauöeigenthümer auf Verbindlichkeit. triftSk * HB * ® 9l„b,ta,r I« „ gtUWtn f< b|, )«obc "ft« „unfJ* bergtt tn ^toia8 > ^onbS ,fti Büchner hier Herr W«**? ntdjt tfr Schuster W J Decano" ******* «Ul«“’” •£&S& «Sb- -»'".'A-K! Kt««»1 (8 h"'Fb|j* -ZK" coburgischen Emblemen, Fahnen, mit Tannengrün re. ge- schmückten Räumen deS Beigeordneten, Herrn Jost Schmidt hatte fich bald nach 8 Uhr eine festlich gestimmte Menge ein- gefunden. Zur Einleitung deS Festes begrüßte Herr Bürger- meister Schmidt die Versammlung mit herzlichen Worten und sprach Namens der Stadt Romrod den Dank für das so zahlreiche Erscheinen der Festtheilnebmer auS. Nach dem Gesang der „Wacht am Rhein" ergriff Herr Pfarrer Klingen- fchmidt zu einer der Bedeutung der Feier würdigen und erhebenden Ansprache das Wort und brachte ein jubelnd auf* genommenes Hoch auf das Allerhöchste Geburtstagspaar ans, worauf die Frstversammlung die Nationalhymne stehend fang. Ein besonderes Verdienst um die Verherrlichung der Feier ertparb fich der Gesangverein „Liedei kränz", welcher unter Leitung seines Dirigenten, deS Herrn Lehrer Schwarz, schöne Lieder vortrug und nebenbei bemerkt, durch präetsen Ge'ang wohlverdienten B'tsall erntete. Auch ein Hoch auf Se. Maj. Kaiser Wilhelm II. als Schutz und Schirmherrn des wieder- geeinten großen deutschen Vaterlandes, auSgebracht von dem KrtegervereinSprästdenten Herrn Peter Ludwig Böcktng, fand begeisterten Wtederhall. Dem Andenken deS unvergeßlichen Großherzogs Ludwig IV., welchem Romrod viel verdankt, wurden durch Herrn Bürgermeister Schmidt ehrende Worte gewidmet. Ernste und heitere Gesänge, Solo Borträge und schöne mufikalische Darbietungen auf dem Pianino sicherten dem erst tn vorgerückter Stunde endenden Fest einen anregenden Berlanf. Nierstein, 24. November. Die im Rhein verankerte Mühle des Herrn Hofmann ist heute Morgen theilweise gesunken. Die Urfa+e de« Unfall« ist unbekannt. Sch i ffrnachkichten. — Der Postdampfer „Westernland- der „Red Star Linie* in Antwerpen ist laut Telegramm am 25. November wohlbehalten tn Newyork angekomwen. kirchliche Anzeige« der Stadt Gietzen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst Sonntag, den 2t. Rooemb-r. 1. Advent. An der riadtttrche. Vormittag« 9Ve Ubr: Pfarrer Dr. Grein. Beichte und heil. Abendmabl für die Matthäus, und Maren«, gemeinde Anmeldungen dazu werden bet dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Vormittag« ll’/i Uhr: Ainderkirche. Pfarrer Dr. Grein. Abend« 5 Uhr: Pfarrer Schlosser. bollerte für die Kirchenkuffe zur Vermehrung de« Capital- vermögentz der Gemeinde. Donnerstag den 3 December, Abends 6 Uhr: Bibelstvn-e im Corfirmandensaal (Neustadt 61) Pfarrer Dr. Grein. Am 2 Advent, d n 6. D ccmb-r, ftnb t im Abendgottesdienst Beichte und bett. Abendmahl lür d e Ma kusgemeinde, am 3. Advent, den t3.December, deSaleichen lür die Mattbäusgemeinde stttt, wozu beidesmol besonder« die conftxmhtc Jugend jcder Gemeinde ein- geladen wird. An der Aohannesktrche. Vormittag« S^/r Ubr: Pfarrer Dingeldey. Beichte und bett. Abendmahl für di' Lucas und JohanneSgemetnde. Vormittag« ll1,« Uhr: Kinderkirche für die LucaSgemeinde: Pfarrer Dinaeldey. Abends 5 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Collecie für die Kirchenkoffe jur Vermehrung des Capital- vermögens der Gemeinde. Montag, den 3i>-November, Abend« 3 Uhr: Vibelstnnde im Confirmandensaal der JobonncSkncke. 2. PetruSbrief, Cap 2, von Vers 10 an: Art und Treiben, Gefahr und Lohn der Jrrlehrer. Pfarrer Dr. Naumann. Am 2. Advent, 6. Dccember, Beichte und heil. Abendmahl für die ßufa’genielnbe im Abendooli «dienst. Am 3. Avvent, 13. December, Beich'e und heil. Abendmahl für die JohanneSgemetnde tm AbendgotteSdtenst. Katholische gemeinte. (Nachdruck ohne Genehmigung untersagt.) SamStag den 28. November. Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zu 61. Beichte. Sonntag den 29. November. 1. Sonntag tm Advent. Vormittags von 6Ve Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; , um 6«/| Ubr erste hl. Meffe; , um 71/» Ubr AuStbetluno der hl. Communton; , um 8 Uhr zweit' bl- Meffe: Vormittags um 9'/, Ubr Hochamt mit Predigt; Nachmittag« um M/e Ubf Christenlehre; darauf AdoentSandacht. Gottesdienst der iSraelittschm ReligionSaesellfchaft. Freitag Abend 4r» Uhr, SamStag Vorminag 830 Uhr, Nachmittag 3 Ubr, SabbaibauSoang 5” Ubr. Nachmittag 2" Ubr SchrifierklLrvNG. Wetzsteingaffe 8. 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Sonntag» unvnterbrochen von 11 bt» 8 Uhr. — 6tntritieprete für Nichtmttgtteder an Werktagen 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg. Bekanntmachung. ©etr.: Die Ergänzungswahl der Grotzh. Handelskammer Gießen für 1897. Zur Ergänzuugswahl der Mitglieder der unterzeichneten Handelskainmer für das Jahr 1897 haben wir Termin auf Mittwoch den 2. December l. I., Nachmittags von 2 bis 6 Uhr, im Handelskammer-Local, Neustadt 32, 1. Stock, Eingang rechts (im Hause des Herrn Commerzienrath Gail), anberaumt. Die Wahlberechtigten des Handelsstandes der Stadt Gießen werden zu dieser Wahl mit dem Anfügen eingeladen, daß drei Mitglieder zu wählen sind, uno "die nach dem Gesetze ausscheidenden Herren L. Homberger, A. Katz und Albert Kraatz wiedergewählt werden können. Gießen, den 28. November 1896. [0454 Wilhelm Gail, Wahlcommissär. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Steinbach für 1897/98 liegt vom 29. November d. I. an acht Tage lang auf der hiesigen Bürgermeisterei zur Einsicht der Betheiligten offen. Steinbach, den 25. November 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Steinbach. Krämer. 10455 Concursverfahren. Das Concursverfahren über da« Vermögen des Wilhelm Wenzel in Gießen wird nach erfolgter Abhaltung des Schlußtermins hierdurch aufgehoben. Gießen, den 24. November 1896. Großherzogliche- Amtsgericht, gez. Neuenhagen. Bekannt g macht: 10462 Orth, Gerichtsfchreiber. Viehmarkt zu Aissenöurg 1219 Donnerstag, 3. December. Versteigerungen Iamslag den 9. Ianusr 1897, Nachmittag« 2 Uhr, sollen auf vem hiestgen Ortkgericht die dem Wilhelm Steinbach in Gießen Gehörigen Jmmodttien: Flur 27 Nr. 19b«7'ioo — 557 qm Hos- raithe am kleinen ©feinrorg rech s, Flur 27 Nr. 192Vio - 38b«M/1Ooc qm Hof- raithe daselbst, Flur 27 Nr. i95“/i o - 43 qm Hofraithe, gründ am kleinen Steinwrg links, Flur 27 Nr. 19W10 - 108 qm Weg am alten Schlag. Flur 33 Nr. 35 — 475 qm Acker am Altenfeld auf ein Gäßchen öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 27. November 1896. Großh OrtSgericht Gießen I A.: Bogt- 10476 I Empfehlungen. | Hchsemer Kochkäse mit Kümmel ä Pfd. 40 Pfg. 10366 PH.Lahr,Daiupflllolkktti Stöbt. Sdjladjtljflus. Freibank. 10450 Heute und morgen: Ochsenfleifch licht labenrein, pr. Pfd. 54 Pfg. 8chmemeffkisch nicht ladenrein, per Pfd 50 Pfg. Patteln, fst. Wascades, Kaselnüffe, Hleapol., Kasekuüffe, lauge Sicitian., Tafekmandetn, fst. düunschak., Fafelrostnen, Kafelfeigeu, Wallnüste, fst. ZÄarbots empfiehlt 10469 Emil Fischbach. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Lenz'fcher Ielfenireller Heute Samstag: WK Mctzelsuppe. yar Morgens r WMW! Wellfleisch, . AdevdS: sxjsche Wurst, wozu freundlichst einlodet 10479 Ph. Klei**. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Gothaer ßervelatwurst, Gothaer Iungenwurst, Kaviar, grobüörn., Aismarckheringe, Rollmops, Kreüsertract, H»öketzungeu, Zungen in Pofen, Körnet) Werf empfiehlt in besten Qualitäten 10171 Emil Fischbach. 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Programm: Orchesterwerke von Smetana (ültava, symphonische Dichtung) uud Mendelssohn (Ouvertüre zu „Ein Sommornachtstraum“), Clavier-Conceri (F-molb von Weber, Scherzo (B-moll) von Chopin und Männerchöre von Maurer, Mangold Hauptmann, Dregert und Mohr. Eintrittskarten: Sperrsitz L Mk. 1.50, 1. Platz (nummerirt) L Mk. L—, 2. Platz ä 50 Pfg. sind vorher in der Musikalienhandlung des Herrn Ereet Challier (Rudolph’s Nachfolger zu haben. 10868 An der Kasse erhöhen sich die Preise um 25, Pfg. I!Grösste Auswal l!! angekleideter Puppen von den billigsten bis zu den feinsten. Fuppenköpfe und Gestelle Gelenk« Puppen in allen Größen sowie alle Puppeutheile, Puppen-Wäsche und -Kleider, CONCERT am 28. November 1896, im Stein’schen Saale. Anfang pünktlich 8*/, Uhr. Mitwirkende: Frau M. Balser-Landmann aus Hanau (Sopran). Herr A. Hunger aus Frankfurt a. M. (Bariton). Gummischuhe, russisches Fabrikat, Tüchtiger Zchrcinergkseüe für dauernde Bttchästtgung bei gutem l'obn gesucht. 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