irsusl "btn «it WWi ? L«°4 eint, «imm, Jouh N:t -Hesfischtr tyf*. K* «Ml W 10,1 °''°°sg-schjst htungrvoll Kramer, cArchk «aihvic Dana ü« Sälen flott. ' «ÄS »s** 5^8, 'wit Vratz. -eucher, "ta"9, ®,6t 1 »Ventil besitzt N Wasserverbrauch i-- ben kann. Nach i Absaugung beit Spülung bewirkt, sehe»! WC rr- KahGi -äst. Metallgiehk Wtibmolt ß« 0.M.6 Metten, als dir a cübllng fohJrtbc nftTEtt on keinen - !ie , DB 1) nzeigerS J7. ^ler »eiien yendfO^' ß < I $ M. 202 Der »Heuer rId)eint täglich, j Ausnahme deS Montags. Die Gießener I.«ttte«StLtter Bnbrn dem Anzeiger Alchenttich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Erstes Blatt. Freitag bett 28 August 1896 viertellähriger A5oU,e«e«1sprer-> 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Rebaction, Expedition und Druckerei: Fernsprecher 51. Amts- unb 2lnjeigcblatt für ben Ursis (Sieben. I KmtisSeikage: Ki-ß-n« I-mMenMtt-r. | Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Dir Garteuftraste dahier wird wegen Herstellung Mwi ChansstrungSarbeiten von der Lösterftraste bis zur sLüda nlage heute und morgen für den FuhrwerkSverkehr gieipent. Gießen, den 27. August 1896. Großherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Bechtold. Xteuefte »elfte telographtscheS Corrsspondem-Burea« Berlin. 26. August. Die „Nordd. Allg. Zig." meldet: 2Vn Kaiser nahm heute Vormittag tm Neuen Palais den SHorticg deS TtaatSsecretärS v. Marschall entgegen. Berlin. 26. August. Die „Nationalzeitung" bemerkt ymitniiibet den Erörterungen der Presse zu den früher ge- klmchtim Angaben über die Gehaltssätze bei der beab- s^tigt-n allgemeinen Gehaltserhöhung der Beamten, sie habe . intfbri cklich gesagt, daß eS fich nur um einige Einzelheiten, : Ri zur: Kenntniß der „Nationalzeituug" kamen, handle, so 114 Folgerungen auf dasjenige, was für andere Beamten- Sßileßo.rten fich ergebe, nicht von ihr beabfichtigt und durch LRi Mttheilung in keiner Weife bedingt fei. H amburg, 26. August. Der preußische Handelsminister ««thrkllle auch der H a mb ur g - Sü d am ertka-Linie die IBMbmtfc zur Beförderung preußischer Auswanderer nach Ühd südlichen Provinzen Brasiliens. Mien, 26. August. Die „Wiener Abeudpost" widmet «I« morgigen Ankunft des russischen KatserpaareS dutn Artikel, in dem es heißt: Die Völker der Monarchie fHltn sich gleichen Sinnes mit dem österreichischen Kaiser- t; iar, welches die Gäste aus dem Norden herzlich bewill- k>o»!m° et. Das Blatt hebt sodann die Herrschertugende« deS LLiiserS Nikolaus hervor, welcher in der ernsten Auffassung s Huts erhabenen Berufes mit Kaiser Franz Josef überein- ff tat. Dieser Uebereinsttmmung entspringt die Freundschaft kl« beiden Fürsten, die auch dadurch befestigt werde, daß in dl-« Fragen, welche Europa bewegen, ein hocherfreuliches (IOlivet nehmen zwischen beiden Regierungen sich bekunde, wo- timt 'Europa eine friedliche Entwickelung verbürgt werde. 5Vn Besuch des russischen Kaisers sei ein Friedensfest. Wie«, 26. August. Die Vorbereitungen zum lZirepßange deS Kaisers und der Kaiserin von ZMtzland sind saft vollständig beendet. Die Außenseite fitalt der Perron deS Bahnhofes der Nordbahn find mit c-N-lkl-rinden und Fahnen in russischen und österreichischen Mbem geschmückt. An dem Eingänge wie an dem AuS- Qlange des Hauptwartesaales find prachtvolle Baldachine mit 2 Merlen aus rothem Plüsch angebracht. In den Straßen, vvulche das Kaiserpaar bis zur Hofburg, woselbst fie Woh- rirag nehmen werden, passiren, ist eine ununterbrochene Reihe cim Flaggenmasten errichtet, welche mit Fahnen, Katser- 6 tont in und den Initialen des Kaisers und der Kaiserin von SÄhglant) geschmückt find. Auf beiden Seiten der Aspern- t Wie erheben sich Obelisken, deren Spitzen den russischen 8 Mir tragen. Auf dem weiteren Wege find verschiedene 8!Ä«phbogen errichtet. Zahlreiche Häuser tragen schon |.|i!üt Festschmuck. In den Straßen herrscht ein äußerst ringt# Leben. ES find bereits zahlreiche Fremde eingetroffen. Rom, 26. August. Die „Opinione" veröffentlicht einen «tatilri über die A frika-Frage, in welchem fie hervor- 9M es fei Geduld und Ruhe nöthig, da die Verhandlungen «iRjirr der Befreiung der Gefangenen, welche ohne De- »Mfigung Italiens erfolgen müffe, voraussichtlich lang- ttilnlg sein werden, um so mehr, als General Valles noch «ich abgereist sei. Besten Falles könnten die Gefangenen i'» Januar eintreffen. ES wäre Wahnsinn, noch in diesem £Mie mit Tigre Krieg zu führen. Die Möglichkeit deS f irrige 5 sei nur dann diScutirbar, wenn der NeguS Italien diiMhtgen wolle dadurch, daß er für die Befreiung der Gl'ijctfieuen eine Entschädigung verlange. DaS Land würde e* amf die Befreiung der Gefangenen verzichten, als «MS-mtschädigung zahlen. Wenn Meneltk eine @nt» stWg ang verlange, so möge er nach Rom kommen und fie fytoin. DaS Blatt fordert das Land auf, mit Würde und Mch ibie Befreiung der Gefangenen abzuwarten. Sandon, 26. August. Die „Standard and DiggerS SBeivt- melden aus Prätoria, daß der auSführende Kch von Transvaal gestern beschloffen hat, jährlich '2SWD ßflr. fürdieWasserversorgung von Johannes- chtmz zu bewilligen. London, 26. August. Der „Daily Telegraph" meldet aus Lorenzo-Marquez: Auf ein von einer Gruppe von Transvaal-Reisenden besetztes Dampfboot wurde von der Seestation aus geschossen- eine Frau Namens Landsberg erhielt einen Schuß durch die Lunge, an ihrem Aufkommen wird gezweifelt. Der Consul der Republik Transvaal hat eine Untersuchung des Vorfalles verlangt. London, 26. August. Nach einer Meldung des „Daily Telegraph" auß Prätoria vom gestrige« Tage tritt Überall im Lande die Rinderpest auf. London, 26. August. Meldung des Bureau Reuter. In gut unterrichteten Kreisen wird geglaubt, daß der verstorbene Sultan von Sansibar ermordet, wahrscheinlich vergiftet wurde. Die Abendblätter melden, daß die britische Regierung dem Consul zu Sanfibar verbot, Said Kalid anzuerkennen. Letzterer werde sofort abgesetzt, wenn er Widerstand leiste. London, 26, August. (Bureau Reuter.) Obgleich man in der Sachlage auf Sansibar einige ernsthafte Momente erblicke, so fei die Anerkennung der Throrlansprüche Said KalidS nicht wahrscheinlich. Der Thron dürste Said Bin H amud, einem nahen Verwandten des verstorbenen Sultans, zufallen. Die Thatsache, daß die ASkariS, die eingeborene Truppe, welche die Leibwache des Sultans bilden, dem Prätendenten zustimmen, hat eine gewtffe Bedeutung. Mit dem mißlungenen Versuche Said KalidS im Jahre 1893, sich des Thrones zu bemächtigen, wurden die ASkariS durch britische Offziere ausgebildet- sie sind jetzt eine weit mächtigere Truppe, als vor drei Jahren. Sansibar, 26. August. Meldung des Bureau Reuter. Der britische Kreuzer „St. Georg", 7700 Tonnen faffend, Flaggschiff deS Admirals Rawson, Commandaut der Flottenstation am Cap, ist Nachmittags 4 Uhr eingetroffen und setzte 200 Mann an Land. Der britische Kreuzer „Racoon" ist ebenfalls eingetroffen. Sansibar, 26. August. Meldung des Bureau Reuter. Die Nacht zum 26. August verlief ruhig. Der Platz vor dem Palast ist noch in dem Besitze von Said Kalid- die Geschütze find gegen die englischen Kanonenboote „Toush" und „Sparron" gerichtet, die dem Palast gegenüber vor Anker liegen. Die englischen Truppen erwarten noch Befehle. «DeS B«rr«s Berlin,26. August. Heute Vormittag hörte der Kaiser von 9 Uhr ab den Vortrag des Chefs des CivileabinetS v. LueanuS, arbeitete sodann mit dem Minister der öffent- ltchen Arbeiten, Thielen, und nahm hierauf den Vortrag des Präsidenten deS Evangelischen Ober - KirchenratheS, D. Barkhausen, entgegen. Nachmittags gedachte der Kaiser in Berlin dem Abschiedsessen für den ehemaligen Commandeur deS Garde-Füfilierregiments, v. Krosigk, im Kreise der Offiziere dieses Regiments beizuwohnen. Berlin, 26. August. Der Colonialrath, welcher im vorigen Jahre am 28. October zu feiner Herbst-Sesfiou einberufen wurde, wird diesmal wahrscheinlich schon im September einberufen werden, da der Reichstag fast einen vollen Monat früher als 1895 zusammentritt. Berlin, 26. August. Wie die „Beel. Reuest. Nachr." melden, steht für die sämmtlichen westasrikantfchen Schutzgebiete eine Erhöhung der bisherigen Reichszuschüsse in AuSficht. Der Etat für Südwest-Afrika werde eine sehr starke Erhöhung aufweisen, da eine Verstärkung der Schutztruppe dahin gesandt worden ist, die einer Verdoppelung des bisherigen Bestandes nahe kommt. Togoland steht vor einer GebietS-Bergrößerung, die durch den Abschluß von Schutzverträgen mit vielen Völkerschaften im Norde« und Osten 1895 eingeleitet worden ist. Ein internationaler Abschluß der neuen Jntereffen-Sphäre werde nicht allzulange mehr auSbleiben. Zu den 30jährigen Stationen nördlich vom bisherigen Togogebiet würden in dem am meisten bedrohten Gebiet nach Borg« hin noch neue kommen. Bei der Ausdehnung der Verwaltung auf neue Landstriche reichte die dortige Schutztruppe nicht aus und bedürfte dringend einer Vermehrung. Ein weiteres Bedürfniß fei die Herstellung einer Landungsbrücke an der Togoküste. Auch für Kamerun werden von berufener Seite die Aufwendung größerer Mittel als nöthig bezeichnet. Der Handel jenes Schutzgebietes zeigt nämlich einen Rückgang. Berlin, 26. August. Die von dem Vorstände des Cen- tralausschuffeS der vereinigten Jnnnngsverbände Deutschlands gemeinsam mit der Vorstandschaft des Allgemeinen deutschen Handwerkerbundes für die Tage vom 8. bis 10. September anberaumte Hand werkerco nfer enz wird nach den ge- troffenen Vereinbarungen von 54 Delegirten beschickt werden, von denen jeder der beiden Vorstände 27 Vertreter abordnet. Diese Conserenz soll fich mit der Stellungnahme zu dem Entwurf über die ZwangSorganisation deS Handwerks, Regelung des Lehrlingswesens, Meistertitel beschäftigen. Den Verhandlungen werden Geh.-Rath Dr. Sieffert und Reg.-Affeffor Dr. Hoffmann aus dem Ministerium für Handel und Gewerbe, sowie Geh.-Rath Dr. Wilhelmi auS dem ReichSamt des Innern bewohnen. Berlin, 26. August. Zu einer Meldung der „Militär- polit. Corresp." schreibt die „Nordd. Allg. Ztg.": Eine Ge- werbeabtheilung besteht im Ministerium für Handel und Gewerbe seit langer Zeit und find diesen die Jnnungsangelegen- heiten schon jetzt überwiesen. Von der Absicht, in dieser Beziehung etwas zu ändern, ist in unterrichteten Kreisen nichts bekannt. Berlin, 26. August. Wegen Beleidigung des Oberhof- meisterS Freiherrn v. Mirbach ist gegen den Herausgeber des antisemitischen deutschen General-AnzeigerS, Karl Sed- latzeck auf Veranlassung deS Oberstaatsanwalts Drescher ein Strafverfahren eingeleitet worden. Beanstandet ist ein Artikel in dem genannten Blatt mit der Ueberschrtst: „Der Judengeld-Sammler für die Berliner Kirchen- bauten." Berlin, 26. August. Bei der heutigen Ziehung der Berliner Gewerbe-AuS st ellungSLotterie fiel der dritte Hauptgewinn im Werthe von 10 000 Mk. auf Nr. 98 124, der neunte Gewinn im Werthe von 1000 Mk. fiel auf Nr. 119 824, der zwölfte im Wenhe von 1000 Mk. auf Nr. 242 424. Gewinne im Werthe von 500 Mk. fielen auf die Nummern 92 924, 251 363, 299 353, 319100, 430286, 444 347. Wiesbaden, 26. August. Heute trat hier unter dem Vorfitz von Pröbst-München der 37. Genossenschaftstag der auf Selbsthilfe gegründeten allgemeinen deutschen Erwerbs- und WirthschaftS-Genossen- schäften zusammen. Vertreten find 190 Vereine durch 382 Delegirte. Als Gäste sind u. A. anwesend der General- Seeretär der englischen Genossenschaften Gray auS Manchester und der (seeretär der französischen Credit-Genoffenschaften, DufourmantelleS. Die Versammlung erkannte nach Erstattung deS Tagesberichts die Zulaffung der Anordnung der beschränkten Haftpflicht neben der unbeschränkten Haftpflicht als einen Fortschritt in der Entwickelung deS Genoffenschasts-RechteS an. Dortmund, 26. August. In der zweiten öffentlichen General-Versammlung wurden zumeist religiöse Vorträge gehalten. ES sprachen Weihbischof Gockel auS Paderborn über BonisaciuS.Vereine, Rector Ruppert'Bensheim über katholische Literatur und Profeffor MauSbach-Münster über katholische Orden. Ein Bergmann Brust aus Effen sprach über die Organisation der BerufSveretne und ein Fabrikant über Arbeiterwohl. Gestern war der Andrang derart, daß der Kartenverkauf eingestellt werden mußte. Dortmund, 26. August. Zur General-Versamm- lung der Katholiken Deutschlands war heute der Andrang von allen Setten so gewaltig, daß Doppelversamm- langen abgehalten wurden, in denen u. A. Weihbtschof Schmitz- Köln Über „die Kirche und die idealen Güter der Gesellschaft", Fabrikant Wiese-Werden über „KatholiciSmuS und Wirth- schaftlichen Fortschritt" und Pfarrer Schmitz-Trier über „die Geistlichkeit und die sociale Frage" sprachen. Prinz Aren- berg behandelte vom nationalen Standpunkte auß das Mis- fionSwesen und deffen Förderung in den deutschen Colonien. Abg. Herold mahnte in der Agrarfrage zur Einigkeit, und empfahl das landwirthschaftliche GenoffenschaftSwesen. Bern, 26. August. Die Ortschaften Schwanden und Hofstetten hält man infolge eines BergbrucheS bei Kienholz für verloren. Wien, 26. August. Anläßlich des Besuchs deS russischen KatserpaareS ist auch der Erzherzog Franz Ferdinand von Este hier eingetroffen. Bregenz, 26. August. Infolge eineß plötzlich eingetretenen Sturmes kenterte auf dem Bodensee das Segelboot deS Wiener Advokaten Bandl. Derselbe versank vor den Augen der zu Hilfe eilenden Personen. Die Leiche konnte noch nicht geborgen worden. Graz. 26. August. Abermals sand in Laibach ein heftiges, drei Seeunden währendes Erdbeben statt, baß die Bewohner nicht wenig erschreckte. Fenster klirrten und hängende Gegenstände pendelten stark. Rom, 26. August. Wegen der in den brasilianischen Gebieten ausgebrochenen Unruhen sind drei italienische Kriegsschiffe nach den dortigen Gewäffern abgegangen. Rom, 26. August. Der Papst arbeitet an einem Breve, welches anläßlich des bevorstehenden Anti-Freimaurer- CongresseS veröffentlicht werden soll. Heinrich braucht, bt? anderen konnten trotzdem Gewinnantheile zur Brrt-au», bringen. Der Reingewinn belief sich bei 1050 berichtenden ÖJ«WJ* schäften auf 9,418,239 Mk. Davon wurden 2,234,362 IRL * Reservefonds überwiesen, 6 723,192 Mk. an die Mttgl edn tf Dividende verthetlt, 87,105 Mk. zu VotkSbUdungS-, gnnewvu^- und wohlthLtigen Zwecken verwendet. Liquidtrt haben 48 vb gekrönt würden. es sei durch Unvorsichtigkeit entstanden, scheint doch durch Billetschalter zu gehen. der tür- rückgängig russische Frühstück Baugelände, mehr im Lentrum der Stadt .gelegen, zu er« werben. Es wäre im Jaterefle des gemeinnützigen Unter« nehmens zu wünschen, daß diese Bemühungen von Trsolg Offenbach. *♦ Neuerung i» Eisenbahnverkehr. Dom 1. September ab wird, wie auswärtige Zeitungen berichten, auf den preu« ßischen StaatSbahneu die dem reisenden Publikum gewiß willkommene Neuerung eingesührt, daß die Zugführer der Schnellzüge mit ZuschlagSfahrkarteo versehen werden. Will also ein Reisender vom Personenzug zum ,U1 u,utVM„ Schnellzug übergehen oder im Schnellzuge auf einer Unter« Dal Feuer in der Bahnhofstraße, von dem man annahw, I wegsstation eine höhere Wagenklaffe nehmen , so kann er gegen Hinterlegung des Mehrpreises beim Zugführer die er« forderliche ZuschlagSkarte lösen und braucht nicht mehr zum ruchlose Hand angelegt worden zu sein. Man fand nämlich heute Morgen auf dem Wolf'scheu Hof einen Droh. Vietze«. den 27. August. Schwesternhaus. Der Verein für Armen- und Krankenpflege, der, wie wir meldeten, in der Moltkestraße Gelände zur Erbauung des evangelischen Schwesternhauses erworben, ist trotzdem unablässig bemüht, für diesen Zweck brief des Inhalts, daß es in acht Tagen wieder dort I brennen werde. •• Elektrische Uhr. Eine Neuerung ist seit gestern am Hause deS Herrn Carl Aug. Faber, Merktplatz, durch den in demselben HauS wohnenden Uhrmacher Herrn Otto Schmidt geschaffen worden, eine durch eine Normal-Uhr betriebene, weithin sichtbare electrische Uhr. Bon Fremden wie auch Einheimischen wird diese Neuerung gewiß an- | genehm empfunden werden, ersieht doch jeder Vorübergehende und die ganze große Nachbarschaft leicht, in welcher Zeit man sich befindet. •• Für tzuudebefitzer. DaS nächtliche Bellen und Heulen von Hunden wird nach einer Entscheidung deS I OberlandeSgerichtS in Darmstadt als ungebührliche Erregung ruhestörenden Lärms betrachtet und kann nach § 360 deS Strafgesetzbuches Bestrafung der Eigeuthümer nach fich ziehen. Bernrthetlnng wegen Fahnenflucht. Durch kriegS- gerichtliches Erkenntnih ist der Musketier Franz Höllen- thal der 2. Compagnie Infanterie-Regiments Kaiser Wil- I Helm Nr. 116, geboren am 26. November 1874 in Bieber, I KreiS Offenbach, in contumaciam für fahnenflüchtig erklärt I und in eine Geldstrafe von 160 Mk. verurtheilt worden. ** Verhinderung von Flurschäden. Das Commaudo der I Großh. Heff. (25.) Division theilt den betr. Großh. KreiS. I ämtern in Rheinheffen diejenigen Maßnahmen mit, welche für I geeignet gehalten werden, bei den in der Zeit vom 11. bis I 23. September d. I. stattfindenden Herbstübungen Flur- schäden nach Möglichkeit zu verhindern und Unglücks, fällen vorzubeugen. In Bezug auf letztere heißt eß: Schließlich würde die Division es dankbar anerkennen, wenn | die Bewohner aufgefordert würden, bet allen Durchmärschen | von Truppen durch Ortschaften von selbst möglichst viele I Eimer und Gefäße mit Trinkwaffer längs der Marschstrahe I aufzustellen, sodaß die Truppen an möglichst vielen Stellen gleichzeitig Waffer schöpfen können. Dringend bittet die Divi- I fion, die Bewohner anweisen zu wollen, daß ein Darrcichen I von Wein bei den Durchmärschen an die Truppen gründ- I sätzlich ausgeschlossen sein muß. Der Genuß von Wein seitens I der Mannschaften während der Durchmärsche und Uebungen I selbst würde nicht nur die Marschfähtgkett der Truppen ge- | fährden, sondern auch leicht zu Hitzschlägen Deranlaffung I geben. — Wenn daS Wetter in Rheinheffen nicht beffer bezw. I wärmer ist wie bet uns, find Hitzschläge wohl nicht zu be- I fürchten- auch soll ein guter Schoppen Wein, um „Meenz" herum nicht schädlich sein. *♦ Der Vorstand bei Hilfsvereins im Großherzogthum Heflen für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde, als LandeSveretn der Kaiser-Wilhelm-Stiftung für I deutsche Invaliden, hat zum 2. September folgenden Auf. I ruf erlaffen: »Wie in den vorderen Jahren, kommen wir auch in diesem Jahr zum bevorstehenden Nationalfest am I 2. September mit der Bitte um Gaben für die Invaliden I und die Hinterbliebenen gefallener Soldaten des Krieges 1870/71. Ueberall, wo man an jenem Tag, in Gottes- I Häusern oder bet sonstigen Vereinigungen, dieses Fest feiert I und fich dessen erinnert, möge man auch jener Opfer des I Krieges dankend gedenken und durch Gaben, je nach Der. mögen, dazu beitragen, daß ihr Loos auch weiterhin beffer I gestaltet werde, als Reich und Staat allein es vermögen. — I Wir bitten insbesondere, wie früher, die evangelischen Pfarr« I amtet und Ktrchenvorstände, gemäß der ihnen vom Großh. I Ober.Consistortum ertheilten Erlaubniß, bei den betr. Fest. I gottesdiensten Collecten für jenen Zweck zu erheben. — I Unsere Zweigvereine ersuchen wir, wie seither, möglichst für I die Verbreitung dieser Ansprache und Durchführung unserer ! I Idee zu wirken, insbesondere an geeigneten Orten Sammel« I büchsen aufzustellen. Alle, welche uns demnächst die Er« I trägniffe von Sammlungen zu übermitteln haben, bitten wir, I dieselben durch Postetnzahlung an unseren Schatzmeister, I Herrn Reg.-Rath Hechler in Darmstadt, einzusenden." — I Der Zweigverein Gießen des Eingangs erwähnten Hilfs. I Vereins hat in Verfolg dieses AuSschreibenS Sammelbüchsen, in welche Opfer für die Invaliden und die Wittwen und Waisen der im Kriege 1870/71 für'S Vaterland Gefallenen I eingelegt werden können, in hiesigen WirthSlocalitäten auf« I stellen lasiert. Die Expedition dieses Blattes ist ebenfalls I bereit, Gaben entgegen zu nehmen und weiter zu leiten und I wird hierüber demnächst öffentlich quittiren. •• Der 84. VerbaudStag der hesiifchen landwirthfchastltchen Genossenschaften findet SamStag, 5 September, Vormittags I 10 Uhr beginnend, in Mainz im großen Saale der Lieder. I täfel statt. Die Tagesordnung umfaßt: 1) Jahresbericht des I VerbandSdirectorS für 1895. 2) Vorlage und Entlastung I bet JahteStechnung für 1895. 3) General Revisionsbericht. I 4) Bericht über den 12. Allgemeinen VereinStag der deutschen I landwtrthschaftlichen Genossenschaften zu Stettin. Bericht- I erstattet KreiStath Bichmann Oppenheim, Nebenbetichterstatter I Heinrich Hammann IV., Biebesheim. 5) Neuwahl deS Der- I bandSdirectorS und seines Stellvertreters. 6) ErgänzungS- I wählen zum VerbandSauSschuß. 7) Die Haftpflichtversicherung I der Genossenschaften und der Genoffen. Berichterstatter I Director Dr. Kahlert. 8) Rechtliche Stellung der land- I wirtschaftlichen Bezugsvereine nach der ConsumvereinS. I Novelle. Berichterstatter AnwaltSsecretär Dr. Thieß-Offen- bach. 9) Die Thättgkeit der milchwirthschaftlichen Versuchs, station deS Verbandes. Berichterstatter Vorsteher Dr. Uhl- »ar, on ünb b r-tn zwei Stunbt ffiafitr ' öafitn, damit fit »oez'challsrlll uni ,ab SuPpt, »i stz sch ober Nb aber Margarine ireichlicher Anzahl hüBc Speise, die iti nur Frachtlik itzelsea : der Spti rett getrockneten «geeacht unb za WU't 611 3 Uhr. t«i gtfuit unb Ml. September II Wl Me «ar t l X'.t »ärmste T t'chmol; bet Schn itiepel voll beste nvar Lkben. Na« Anzahl mit fich KSgel sah bet , Mni Eisbären to; • h er irei Jahre g 'Müben sah man '^che in gering Molsspelz, in Bt Wüt «nrbe ein bßoBmer «arben Wil 30 Meter an keit plötzlich eingestellt hat. WB. Konstantinopel, 27. August. Reutermeldung. Eine Anzahl armenischer Revolutionäre bemächtigte fich gestern Nachmittag« 1 Uhr des Gebäudes der Ottomanbank und tödtete einen Gendarm, welcher dasselbe bewachte. Sie feuerten aus den Fenstern und von den Dächern aus auf die Polizei. DaS Gebäude ist noch in ihrem Besitz. In später Abendstunde brachen gleichzeitig in anderen Stadt- vierteln Unruhen aus, welche den ganzen Abend dauerten. In Pera, nahe dem Wachthause von Galata-Serail, explodirte eine Bombe. Mehrere Soldaten wurden getödtet und ver- wundet. Englische Wachtschiffe gingen von Thetapia nach Conftantinopel ab, französische und italienische Wachtschiffe thun dasselbe heute früh. WB. Konstantinopel, 27. August. Nach einer weiteren uns zugegangenen Meldung griffen die Armenier die Ottomanbank an, wobei einige Beamte und Wärter ge- tödtet wurden. Hierdurch wurden Unruhen und Plünderung in Galata und Tophaua veranlaßt. Die Polizei und Militär wurde aufgebote i. Es herrscht große Panik. Die Geschäfte find geschlossen. ES gab viele Todte und Verwundete. Abends um 8 Uhr herrschte wieder Ruhe. WB. Wien, 27. August. DaS russische Katser- paar ist heute Vormittag 10V, Uhr hier eingetroffen, vom Kaiserpaat, sämmtlichen hier anwesenden Erzherzögen und Erzherzoginnen herzlichst begrüßt- da» Kaisetpaar begab fich unter stürmischen Ovationen zur Hofburg. Die deutschen Erwerbs- und Wirthschafts- genossenschaften im Jahre 1895« »erlitt, 24. August. No6 ist hier gestorben. Athen, 27. August. Die Concenttitung kischen Truppen bei Candia ist wieder gemacht worden, da dieselben zur Wiederherstellung der Ordnung nach dem Schauplatz der jüngsten Kämpfe gesandt wurden. Der noch hier weilende ctetenfische Führer, Priester Malckos, berief seine Landsleute zu einer öffentlichen Versammlung ein, um über die zu ergreifenden Maßregeln zu beschließen, nachdem daS Athener CentralcomitL seine Thätig- Brüssel, 26. August. SSmwtliche europäische Militär« floaten haben zu den hier gestern begonnenen Manövern Vertreter entsandt. Deutschland ist durch den Militär« Attache Grafen von Hacke vertreten. An den Manövern werden 24 500 Mann Infanterie unb 7500 Mann Cavallerie theilnehmen. Paris, 26. August. Im Ministerium deS Aeußern fanb h-ute Nachmittag eine Conferenz -wischen Hanoteaux und Mohrenheim statt. ES wurde beschloffen, den kaiserlichen Zug an der Station Porte Dauphins halten zu taffen, wo der Czar mit Gefolge die Galawagen besteigen und durch die bereits bekannten Straßen in die Stadt fahren wird. Paris, 26. August. In einer Versammlung der anti- parlamentarischen Socialisten, zu welcher die Abgeordneten Murant, JauröS und GueSde vergeblich eingeladen waren, kam eS gestern bei den Verhandlungen über den Besuch des Zaren zu stürmischen Scenen zwischen Socialisten und Anarchisten, indem die Socialisten energisch gegen den Zaren- besuch protestirten. Paris, 26. August. Auch der „TempS" versichert gegenüber dem osfici.ösen Dementi, daß die Nachricht von der Expedition deS CongostaateS gegen die Mahdisten auf Wahrheit beruht. London, 26. August. Einer Meldung auS Konstantinopel zufolge wird fich der Sultan am SamStag über die Vorschläge der Mächte bezüglich der Lösung der kreteustschen Frage äußern. Rio de Janeiro, 26. August. Die Ruhe in San Paolo ist wieder hergeftellt. Die Beziehungen der hiesigen Regierung zu Italien bleiben jedoch sehr gespannt. Berlin, 27. August. Einem Constantinopeler Telegramm der „Voss. Ztg." vom gestrigen Tage zufolge herrscht in Conftantinopel Revolution. In demselben heißt eS: Seit 2 Uhr herrscht Revolution in Galatha. Die Ottoman- bank wurde von Armeniern mit Bomben beworfen. Es ist eine allgemeine Schießerei und Schlächterei im Gange. In Psamotia gibt eS viele hundert Todte. Am Brückenkopf von Stambul herrscht ebenfalls Metzelei. Der türkische Pöbel, mit Messern und Prügeln bewaffnet, greift die armenischen Häuser an und stürzt die Abgeschlachteten zum Fenster hinaus. Polizei und Militär stehen thatenloS in den Straßen, die voll Karren mit Leichen find. Soeben um 4 Uhr werden französische Matrosen zum Schutz der Botschaft ausgeschifft. Wien, 24. August. Die Ankunft deS kranken Erzherzogs Franz Ferdinand von Este zum Besuch deS Zarenpaares wird allgemein freudig begrüßt. Wien, 27. August. Gestern Nachmittag erhob fich ein starker Sturm und zerstörte theilweise die Vorberei- rangen zum Empfange des Zarenpaares in den belebtesten Straßen. Wien, 27. August. Heute Mittag wird daS Kaiserpaar beim russischen Botschafter das einnehmen. Bozen, 27. August. Der Reise-Schriftsteller 1mußte rrngre * .Ich ich es nicht iS'*"l6n uneb l . r1*1* «ui Mfi , , »it btr lchtze, , in Eonto-Eorrent 617,769,465 Mk. DaS ©eU®* betrteb6c«pUaI betrug Ende 1895: 630,607,941 Mk., wjmJ 163 484,900 Mk. auf baß eigene Vermögen In GeschäflSgu^-a der'Genossen unb Reserven, 467,123,041 Mk. auf angeltehenc frei« Gelber entfallen. Die Verzinsung ber fremden Gelder betrug setnittlich 3,5^/0. Verluste hatten 342 der Erebttgenossenf»«'t-n « Gesammtbctrage von 1.050,492 Mk. zu verzeichnen; nur bet 1. von wurde ber ganze Jahresertrag zur Deckung dieser Verluste-n genossenschaften, in der Mehrzahl ländliche DarlehnSkassen. die Vorbedingungen für eine GeschäftSthätigkett fehlten. Jn 60 ‘ gertethen 4 Genossenschaften, eine davon in Folge bebeulenber ud« schlagungen threS KassirerS. Unter ben Absatzgenossenschaften erscheinen -um ersten vn» Getreide« unb Vieh Absatzgenossenschaften, welche die Umgebe- ctwtschenhanbels in betben Probucten ber Lanbwirthschaft bepw* Die Zahl bet Getretbe-Absatzgenossenschasten ist 12, nennenevn Erfolge stnb Höher wohl nicht erzielt. 11 gewerbliche Noyn genossenschaften, die berichtet haben, hatten einen Ur»S" 582,731 Mk. erzielt. Bei 5 gewerblichen Magazingmosten'«« betrug bet GesammtverkaufsetlöS bieser Genossenschaften Von 15 gewerblichen Probuctivgenossenschaften betten 13 Verkaufserlös von 1,347,266 Mk. einen Reingewinn von * Unter ben Baugenossenschaftm baden sich besonders .Spar- Bauvereine" entwickelt, welche größere Wohnbäuset Herstellen, o« Eigenihurn der Genossenschaft verbleiben unb deren Wohnungen v billigen Preisen an die Mitglieder verrniethet werden; ihre trägt vom Gesamrntbestande von 132 etwa 60. Die Eonsumon find von 1412 im Vorjahre auf 1400 zurückgeaangen. . fich eine Anzahl von Eonsumvereinen, zum großen Theil wgev SchnapSconsumveretne, aus, die nichts mit den ßebenßm schassungS-Dereinen gemein haben und lediglich zur UmsehunS stehender gesetzlicher Bestimmungen geschaffen wurden. vereine, von denen Berichte eingingen, hatten Schluß l^o- -- Mitglieder. 59,8 p6L deS GesammtmitgltederbestandeS wttaum bie abhängigen Srbefter; bann kommen die en vj werter mit 12,4 pEt. Der Verkaufserlös ber 460 r betrug 82,681,043 Mk., woraus fich 8,214,002 Mk. Ue&exfQW UfJ bit i 22 »tibtn: i U?: hüt.. btBl • *14, 8afll Ts 8 ®er 5 iltr 1 ” kille- । wsMcmfeln und anderes. wLrmfte Temperatur war 2 Grad Wärme. Dann Ep^ltlliwn auSrÜstet. Bewundern-werth ist der gute Zustand r> Sö,F»am", Nansen meinte, daß das Schiff noch mehrere ir Deckung abcfcoei ihn kennt, weiß, daß er nicht ruhen wird, ehe er dem Pol erreicht, und ich bin sicher, daß er bald wieder eine a«v!enStag eiogetroffen fein. 9Rltiltnben an der Pipervikbrücke rtooldbft der „gram" anlegt, fibiimnung durch die Vertreter umi btl Gemeinderaths ordnet »ttb Wirlhsihl Jahre 1895. Bnli«, 21 ir :n Erwerbs-und Ivnttetende Am-l! crwerbs- und 8r. statttt Hit, warbit'-: Itnbt: die Zahl ba • 1895 -uf 13605 p flmschastm, 58 C- licht KoA'siiv .. wirlhIchaslUche'- landwirthschM unb 1604 (1458:. Vor der Festung AkerShus, empfangen. Nach Bewill- der Regierung, Universität sich der Festzug unter Bor« w a.ainiit der akademischen Jugend zu einer feierlichen Procesfion mut dem Eidsooldplatz. Auf dem Festplatz werden die offi« ciieltn Begrüßungsansprachen gehalten und die in Aussicht qrvmmeoen Auszeichnungen akademischer- und studentischer- VeifctB an den Forscher verliehen. Den geladenen Thetlnehmern a« der Feier wird zur Erinnerung eine auf Regierungskosten htz-izrstellte Festschrift übergeben werden. Kit Spannung fleht man überall weiteren Mittheilungen i'Mlrri-S nicht nur über die wiffenschaftlichen Resultate seiner Mansch rnngSr eise, sondern auch über die persönlichen Eclebniffe emlgitzsu, welche er mit seinen braven Gefährten durchzu- ni aditn hatte. Jntereffant ist von dem, waS bisher bekannt gjpiooibitn, die Lebensweise der Besatzung deS „Fram" in di«» No-rdregionen gewesen. Der Berichterstatter des „Berl. ÄOk.-kl»z." meldet darüber: Um 8 Uhr wurde aufgestauden. ID'inn gab eS als Frühstück Kaffee, Chocolade oder Milch, v i*ii ber eine Menge condenfirt an Bord war, dazu frisches $8nob, welches an Bord gebacken war, Eornedbeef, vielerlei SHBft unb eonservirtes Hammel« und Schweinefleisch. Nach diciv Frühstück, das ebenso wie alle Mahlzeiten gemein- sotzastllh war, mußten die Leute von 9 bis 1 Uhr sich be- sctziftigen und den täglichen vorgeschriebenen Spaziergang ocnnjiwi Stunden zu Fuß oder auf Schneeschuhen machen, srjiWks Waffer besorgen, auf die sehr wilden Hunde auf« pacha, damit fie fich nicht gegenseitig zerreißen, den Schnee g?>d Suppe, meistens au» Knorrs Zwiebeln, conservirten Masih o2er Pudding aus Ftschpulver, der mit Milch, Butter oii ti Margarine und Kartoffeln, die frisch und getrocknet in r«Wch«r Anzahl vorhanden waren, zubereitet war, außerdem füllt Speise, die der Norweger sehr liebt. Zu trinken gab tto nur Fruchtlimoaade, aber die Mannschaft wußte fich zu (?ql|en der Spiritus zum Conserviren der Jagdbeute wurde m r:t getrockneten Maltebaer, einer Art Himbeere, schmackhaft und zu Grogk verarbeitet. Nach Tisch war Ruhe- pcaiult 118 3 Uhr. Dann wurde wieder bis 6 Uhr Beschäftig« ari|fl gesalcht und dann soupirt. Also lag das Schiff vom 258. Tefftember 1892 bis Ende Juni 1895 in der Einöde. Dl t Kälte war erträglich und ging über 25 Grad hinaus. Nansen. Unausgesetzt ist die Ausmerksamkeit und da» Jntereffe d^zaazen gebildeten Welt dem kühnen Manne zugewendet, Mi nach Jahre langem Kampfe gegen die Schrecken und Gkschreu unbekannter GtSregiooen wieder glücklich die heimath« Nicht Küste erreicht hat und nun der Gegenstand begeisterter HMgungen seiner Landsleute geworden ist. Zu Ehren seiiirr und der Mitglieder der Expedition gab die Stadt • Arber die Weinernte läßt fich der „Rh. Kur." vom 7."'"« * Rtnien davon erhielten die Genofien 7,845,110 Mk. als Capital- und gtLu ,xw GttÄeusSdividende zurück, waS eine Verzinsung von 112,7 pEt. der n btn G>i-Ml»guthaben der Genoffen ergibt. _____________________________ Mimsoe ein große» Fest. In Cyrtsttanta dürfte Nansen DaS Festcomitv wird den Um 1 Uhr wurde dintrt. ES sckiwolz der Schnee und auf dem Eise bildeten fich Waffer« liiiiaptl «voll besten Trinkwaffers. Und in diesen Tümpeln wt» lLtt eu. Nansen führt Infusorien und Atomeer in großer mit fich, die zum Theil noch unbekannt waren. Vc4zztl sah der „Fram" wenig, hin und wieder eine Möve. EtSSbären waren selten, im Ganzen wurden 29 während bene drei Jahre gesehen und erlegt, außerdem ein Eisfuchs. RrüNm sah man nicht, und tu den Wafferspalten nur kleine Dünsche in geringer Anzahl. Die Kleidung bestand in einem Wdchpelz, in wollenem Zeug und Rennstiefeln- bei großer kkäMt wurde ein Tuch über das Geficht gelegt. Nur im SrÄrmer wurden Schneebrillen getragen. Die Bären kamen hisi 30 Meter ans Schiff heran. Die Mannschaft fing einen vom: Ihnen, mußte ihn aber tödten, weil er zu unbändig war. Ick!: fragte Nansen, ob er wieder nach Norden gehen würde. Erü {agte: „Ich weiß es noch nicht und wenn ich eö wüßte, teWt ich es nicht sagen." Er ist überhaupt verschloffen, btn. jJVl’ LL to^ttnb tu' i i'6* tote e^ttn wurde | unb Le, ltD öinssutz bti ’ «u 3,6 w, n Oku zum zur $!r *e gekdr, ^ndSmitglieder: Bezüglich bei 9'ne Rechvunz lt oiliigt ftnb, um, >r Eintritt bei $ Bahn herrscht tlt °n Wethkrm ' Teüh'Weihknv! hier 2 Mk, & W geht langlu 0. bezahlt. Station Kailbsä: idribeeren unb, ältlich 7 Mk. pro; 18,900 Mk, mi > venheilt. forfr unb Hamburg. deinen JuDI 11 M melden: Die Aussichten auf ein gutes Weinjahr, len die UeviK man Ende Juli hatte, find seit Anfang August, wo °^dil £an6@llffr "Lwperatur durch Gewitter, Regen und stürmische Witte- .Misten Ist rumzg bedeutend gesunken ist, sehr unsicher geworden. Der l-teü 11 t lou*be Monat soll nach der alten Regel der Winzer der btn, Koachiumat sein, in welchem fich der Zuckerstoff in den Beeren ^nsjM ^ enttnoMl und dem Wein die Güte, Kraft unb Feinheit ver« fiS01 leihst: Die» kann jedoch nur durch die Sonnenwärme ge- E <' sibeW. Der August hat bis jetzt keine heißen Tage geben st» Ä bklß^, branßi, wicht einmal konstant warme, sondern stets fast täg« ltchcl Schselnde Witterung mit Temperaturgradeu, welche zur eiben, njttbeo;^; ErMtgauig einer- guten Qualität uicht htnreicheud find. Die ofZtmiOO- c Enttcailkelung der Trauben geht daher auch nur langsam jurückg^M^vor au. Oer Stand ist indeffen stet» gut und waS die Menge ,^zuv öE M^bemU slo uuierliegt eS wohl keinem Zweifel, daß sie zur ni»>s ,>n K ZuMdrmheit auSsalleu wird. Dagegen haben wir Ursache, und^ für nU -Qualität zu fürchten. Nach den langjährigen Be- Phallen eines bekannten WeingutSbefitzerS am Rhein 8 af°,c®c W durchschnittlich warmer Witterung immer noch ein 84 (160) Bersitcr EonsWoereine uni - e Haftpflicht nofsmschafteo. bfe W nd BaugmcssM^ n. Davon Ist bn - irtnr Verband mitN‘ Verband der labut oon Genoffen schaff j effuhnn die Eredih Äm,bUW > ba^ Dem: gestehe, tzsch'sche glitbern. 8on Dirthe, 25,4 $U mftmsch-fteo * csenschsfttn In t®^, Don diesen 8,958 19 611,409 Mi W®.' dn EredftgE' Ne'W vertrage. w „ u . Ebenso haben fich die Einrichtungen vor- ju verzeichnen; " ^ighllch bewährt. Die Hauptsache liegt nach Nansen darin, ar DeckM dien ieube bei guter Laune zu erhalten- er hatte deshalb ÄM0 bnichte"d®' SMiikarten und Musik an Bord genommen, um eine Trüb- ?nurbtn 2.234X-. skltlGIt nicht aufkommen zu laffeu. Der Sommer war nie ' Mk- V :^31t wie der Winter mit dem Nordlicht, das überdies '8o^hUH>‘; seltttu stark war. - guter Mittelwein zu erwarten- zur Erlangung eines guten Weines wie in Qualität des 1895er wäre aber noch eine DurchschniltSwärwe von 14 Grad Reaumur für den August und September erforderlich, wie fie die guten Jahrgänge hatten Im verfloffenea Jahre betrug dieselbe in den beiden Monaten im Durchschnitt 14,50 Grad. Die Wärme stieg bisher am Tage auch auf diese Höhe, allein die Morgen- und Abendstunden, sowie die Nächte find sehr frisch und kühl, daher auch die Berichte der HerbstauSfichten aus allen Gegenden in Beziehung auf den Ausfall in der Güte de» WrineS nicht optimistisch lauten. Ueberall wünscht man sehnlichft wärmeres und trockenes Wetter, damit die schönen Hoffnungen auf ein gutes Weinjahr in Erfüllung gehen möchten. — Wie bereits früher mitgetheilr, haben auch die bisherigen guten Aussichten nur wenig Einfluß auf die Weinpreise ausgeübt. Die 1894er, welche für den großen Confum stet» gesucht sind, haben ihre Preise überall aufrecht erhalten und sind sogar an manchen Orten höher geworden - die 1895er, deren Ernte leider nur schwach war, deren Qualität aber zu den guten gerechnet werden kann, erhalten ebenfalls schöne Preise und die vorzüglichen 1893er werden ihre bisherigen hohen Preise nicht verlieren. * Da» Schulwesen in Berlin. Die Berliner Volksschule gliedert fich in 212 Gruppen. ES wirken an diesen 212 Gemeindeschulen 212 Rectoren, 2034 ordentliche Lehrer, 34 interimistisch angestellte Lehrer, 108 Hilfslehrer, 33 Vertreter, 1150 ordentliche Lehrerinnen, 41 interimistisch angestellte Lehrerinnen, 116 Vertreterinnen, zusammen 3728 Lehrkräfte. Hierzu kommen noch 623 technische Lehrkräfte, so daß ba» Gesammtlehrerpersonal an bet Volksschule die Zahl von 4351 aufweist. Hierzu kommen noch eine städtische Taubstummenschule mit 15, eine städtische Blindenanstalt mit 5 Lehrern und 55 Lehrern an den Vorschulen. — Die Volksschule zählt 3582 Klaffen: 1762 Knaben«, 1777 Mädchen« und 43 gemischte Klaffen- auf jede Klaffe kommen durchschnittlich 52,59 Schüler- im Ganzen 188,375 Schulkinder. Der Etat der Berliner Gemeindeschulen für das Jahr 1896/97 weist nach: eine Einnahme von 102,597 Mk., hingegen eine Ausgabe von 11,125,035 Mk., so daß ein Zuschuß von 11,022,438 Mk. erforderlich ist. Der Gehalt der Rectoren besteht aus freier Dienstwohnung, resp. 800 Mk. Miethentschädigung und Gewährung von freiem Brennmaterial im Werthe von 90 Mk. Außerdem in baarem Gehalt: bi» zur 6jährigen Dienstzeit 3400 Mk., zur 12jährigen Dienstzeit 3800 Mk. und nach 12jähriger Dienstzeit 4200 Mk. Die MiethSentschädigung wird den Rectoren bei Festsetzung der Wittwenpenfion und bei ihrer dereinsttgen Penfionirung in Anrechnung gebracht. — Die Lehrer erreichen nach 4 Dienst« jähren 1600 Mk., nach 6 1900, nach 8 2200, nach 11 2600, nach 14 2800, nach 17 3000, nach 20 3200, nach 23 3400, nach 27 3600 und nach 31 Dienstjahren 3800 Mk. Zur Anrechnung kommt die gesammte Dienstzeit im öffentlichen Schuldienste in Deutschland. Lehrerinnen erhalten nach 3 Dtenftjahren 1400 Mk., nach 6 1500, nach 9 1700, nach 12 1800, nach 15 2000 und nach 18 Dtenftjahren 2200 Mk. Zur Anrechnung kommt auch hier die gesammte im öffentlichen Schuldienst in Deutschland zurückgelegte Dienstzeit. — An höheren Schulen zählt Berlin 11 städtische Gymnasien, 7 städtische Real-Ghmnasien, 2 Ober-Realschulen, 12 Realschulen, 6 höhere Mädchenschulen. Nichtstädtische Anstalten find noch: 6 Gymnafieu, 1 Real-Gymnasium, 2 höhere Mädchenschulen, 1 Kgl. Lehrerseminar und 1 Lehrerinnen- Semiuar. An anderen Lehranstalten find noch zu nennen: die Kgl. Taubstummenanstalt mit 8 Klaffen, die Kgk. Bltnden- Anstalt mit 8 Klaffen und 4 Werkstätten- 3 Waisenhaus« schulen und 18 Schulen unter specteller Aufficht von Kirchen, bezw. Vereinen, sowie 1 Knaben« und 1 Mädchenschule der jüdischen Gemeinde. — Der Gehalt der städtischen Schulbehörden ist bestimmt: Stadtschulrath Geh. RegierungSrath Dr. B. 15,000 Mk., Stadtschulrath F. 11,000 Mk. Die städtischen Schulinspectoren, 10 an der Zahl, beziehen ein Anfangsgehalt von 5400 Mk., von 3 zu 3 Jahren steigend bis zum Höchstgehalt von 7200 Mk. — Die städtischen Fortbildungsschulen zerfallen in: 1) 5 städtische Fortbildungs- Anstalten für solche in einem practischen Beruf stehende Personen- a. 12 städtische Fortbildungsschulen für aus der Volksschule eutlaffene Knaben- b. 1 Fortbildungsschule des Hand- werkervereius - c. 4 Kaufmännische Fortbildungsschulen- d. 8 Fach- und Fortbildungsschulen für Schuhmacher, Sattler, Schmiede, Schornsteinfeger, Gärtner, Bäcker, Schneider und Töpfer. 3) 8 Fortbildungsschulen für Mädchen und 5 von Vereinen oder Turatorien geleitete Fortbildungsschulen sür Mädchen. 4) Städtische Fortbildungsschule für Taubstumme. Gewerbliche UnterrichtSanftalten find: die städtische höhere Webeschule, 2 Handwerkerschulen, die Baugewerkschule und der städtische Gewerbesaal. An Schülerwerkftätten deS Berliner HauptvereinS für Knabenhandarbeit find 5 vorhanden. * Armenische Gräuel. Im ^Reichsb." setzt Dr. Johann Lepsin» seine Schilderungen der armenischen Berhältniffe, der verübten Gräuel und der Theilnahme der türkischen Behörden fort. Es ist eine Anklageschrift, die allen Diplomaten direct geschickt werden sollte, damit fie endlich erkennen lernen, waS ottomanische Wirthschaft bedeutet. Aus dem letzten Artikel des Dr. LepsiuS wollen wir nur nachstehenden kleinen Auszug geben: In dem Dorfe Hoh, District Charput, versprachen die AghaS, die Christen zu schützen, aber als fie überall brennende Dörfer sahen, weigerten fie fich, ihr Wort zu halten. Die Christen wurden in einer Moschee versammelt, 80 junge Männer wurden ausgewählt und zum Dorf hinaus« geführt, um dort abgeschlachtet zu werden. Hunderte von armenischen Christen wurden gepeinigt, weil sie fich weigenen, Adreffeu an den Sultan zu unterschreiben, in denen ihre Verwandten und Nachbarn deS HochverrathS beschuldigt wurden. Einer z. B. hatte fich geweigert, einen Eid zu leisten, der die besten Leute seines Dorfes dem Henker überliefert hätte. Darauf befahlen feine Richter, ihn zn foltern, eine ganze Nacht wurde darauf verwendet. Zuerst empfing er Schläge auf die Fußsohlen in einem Raum, in deffen unmittelbarer Nähe sich seine weiblich-n Angehörigen befanden. Daun entkleidete man ihn und band zwei Stangen, die von den Achselhöhlen bis zu den Füßen reichten, an seinem Körper fest. Dann wurden seine Arme auSgestreckt, die Hände an Stangen befestigt und dieses lebende Kreuz an einem Pfeiler festgebunden, worauf die Auspeitschung begann. Der Unglückliche vermochte kein Glied zu regen, um seine Schmerzen zu mildern, nur seine GefichtSzüge ver- riechen durch furchtbare Verzerrungen, welche Qualen er litt. Je lauter er schrie, um so wuchtiger fielen die Hiebe. Wiederholt fragte man ihn, ob er den Eid leisten wolle. Aber er antwortete stets: „Ich kann meine Seele nicht mit unschuldigem Blut beflecken, ich bin ein Christ!" Nun holte man Zangen herbei, um ihm die Zähne auSzureißen, stand aber davon ab, da er fest blieb. Ein Beamter gab hierauf feinen Dienern den Befehl, dem Gefangenen die Barthaare einzeln mit den Wurzeln auszuziehen. Es geschah unter lautem Hohngelächter. Als auch dies nichts half, hielt einer einen glühenden Bratspieß an die Hände deS Unglücklichen, deffen Fleisch brannte und der in seiner Qual auSrief: „Um Gottes Barmherzigkeit willen tödtet mich gleich!" Die Henker nahmen hierauf bas rothglühende Eisen von den Händen weg und legten eS au Brust, Rücken, Geficht und Füße. Dann riffen sie seinen Mund mit Gewalt auf und brannten seine Zunge mit glühenden Zangen. Der Unglückliche fiel dreimal in Ohnmacht, aber jedeSmal, wenn er wieder zu fich kam, war sein Entschluß gleich unerschütterlich. Die Frauen und Kinder im Nebengemach wurden ohnmächtig vor Schrecken bei dem Stöhnen und Wehklagen des gefolterten Mannes. Als fie die Besinnung wieder erlangt hatten, wollten sie hinauSeilen, um Hilfe herbeizurufen. Die Polizeidiener an der Thür aber stießen fie ins Zimmer zurück. ♦ Wieviel Kilometer eia Locomotivführer in 25 Jahren zurucklegt, darüber geben die eigenen spectellen Aufzeichnungen des LocomotioführerS Lange in Görlitz, der in diesen Tagen sein 25jährigeS Dienstjubiläum feierte, Aufklärung. Er hat während dieser 25 Jahre 680,640 Kilometer gefahren und während der selbstständigen Führung seiner Maschinen tu dieser Zeit 148,530 Gentner Steinkohlen verfeuert. ♦ Von einem Krokodil verschluckt. Der auf dem Dampfer „Kurt Woermann" bedienstet gewesene Koch Sauernheim, welcher im Congo badete, wurde dabei von einem Krokodil ersaßt und in die Tiefe gezogen. Der Unglückliche ist wahrscheinlich von dem Thiere verschluckt worden, denn es wurde nichts mehr von ihm gesehen. • Ein lustige» Vorkommutß im Schöffengerichtssaal berichtet der „Frankfurter General-Anzeiger" wie folgt: Eröffnet ba ber Vorfitzenbe die Schöffengerichtsfitzung unb wenbet fich zunächst an die Herren Schöffen mit der Frage: „Nun, find Sie schon vereidigt, meine Herren?" „Nein, Herr Präfident!" gibt der Mann zu seiner Rechten in ge« müthlichem Phlegma zurück und reicht dem Vorsitzenden dabei ein Papier. „Ah, Ihre Vorladung!" Der Herr Präsident erhebt fich, um zur Vereidigung des vermeintlichen Betfitzer» zu schreiten, aber immer starrer wird fein Geficht vor Verwunderung, immer größer seine Augen. „Na, hören Sie mal. Sie find ja — Angeklagter! WaS wollen Sie denn auf dem Platze des Schöffen?" Unter dem schallenden Gelächter de» Auditoriums verläßt ber harmlose Mann ben Sitz. • 3m Gefangniß. Prediger: „Weswegen bist du hier, mein Sohn?" — Sträfling: „Ich versäumte einen Zug!" — Prediger: „Deswegen? Das ist doch nicht möglich!" — Sträfling: „O ja! Wär' ich damit ins Ausland entkommen — fie hätten mich nicht erwischt!" • Unverfroren. Rentier: „Ich habe meine Tochter zn lieb, um fie an einen verschuldeten Lebemann zu verschleudern, der eS nur auf ihr Geld abgesehen hat!" — Bewerber: „So! Hm — Sie haben ja noch eine ältere Tochter — haben Sie die auch so lieb?“ Der Postdampfer „Noordlanb" der „Red Star| Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 25. August wohlbehalten in New-Aork angekommen. Cxmb* unb 27. August. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfb. JL 1,05—1,10, Hühnereier pr. St. 6H, 2 St. 00— 0 H, Enteneier k 2 St. 0 H, Gänse- eier pr. St. 00—00 Käfe pr. St. 5-8 KSfematte pr. St. 3 * Erbsen pr. Liter 15 H, Linsen pr. Liter 26 H, Tauben pr. Paar X 0,50 MS 0,70, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,00, Hahnen pr. Stück X 0,50—0,85, Enten pr. Stück JL 0,00—0,10, Gänse pr. Pfund X 0,00-0,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 70-74 4, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 64—68 4t, Schweinefleisch pr. Psd. 56 bis 66 4t, Schweine- fleisch, gesalzm, pr. Pfd. 70 A, Kalbfleisch pr. Psd. 60—410 4t, Hammelfleisch pr. Pfd. 60—70 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,50 btl 8,00 X, Weißkraut pr. Stück 0—00 4t, Zwiebeln pr. Gentner X 4,50-0,00, Milch pr. Liter 16 4t. 26. August. Fruchtmarkt. Rother Weirm (neuer) X 13,05, weißer Weizen X 00.00, Korn (neues) .* 9 00, Gerste X 8.20, Hafer X 0.00.___________________________________ Witterungsbericht vom 26. August. Der niedere Druck hat seine Herrschast flb«r den größten Theil Europas ausgedehnt und ist außerdem die Verthellung der Barometerstände sehr unregelmäßig. Die Minima beB Luftdruckes liegen über Scandinaoien und Nordweft-Deulschland. Hoher Druck lagert über dem Westen, Süden und Südosten des ErdtheilS. Die Witterung ist in den conttnentalen Lagen allenthalben unbeständig. Rur im Alpengebiet und deffen nördlichem Dorlande bestand am Morgen unter Föbneinfiuß noch heitere» Wetter, indessen ist auch hier rasch Trübung und Regenfall eingetreten. Gleichzeitig haben auch die Temperaturen, welche am Morgen im Gebirge und Südbayern noch verhältnißmäßig hoch lagen, einen erheblichen Rückgang erlitten. »oa«nr»»chUiH, öiitwtm»! Unbeständiges, zeitweise unruhiges Wetter mtt Niederschlägen« Temperatur der Lah« und Lust nach Reaumur gemeffen am 27. August, Mittags zwischen 11 unb 12Uhr t Waffer 11«/», Luft 11«/,°. Rübsamen'sche Badeanstalt. BehördlicheAnzeigen completer Ausstattungen. 7635 k Toilette-Cream Nur echt mit ■arke,.Pfellrlng- Maiazer Dampf-Larberei und chemische Mäschmi « < (Fr. Reitz) HerrenAuzug zu waschen n Sardine» k Blatt Mäusburg 7 Frankfurter vvrf, vam 26. August 1896. *Vie/i Oesterr. Sildureste Italiener Rothweine KÄÄ«™«’ÄKÄÄäÄ lli'tl —| Oesterr. Lredtt-Acttcn Demsft. 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